Mittwoch, 3. Mai 2017

Rezension - Der Himmel über Ceylon



Autorin: Linda Cuir

Titel: Der Himmel über Ceylon

Genre: Roman

Version: eBook

erschienen: 6. Februar 2017

Seiten: 365

Altersempfehlung: Erwachsene

Verlag: dotbooks der eBook-Verlag




Die Autorin Linda Cuir wurde 1944 geboren. Im Jahr 2000 gab sie ihr medizinisches Labor auf, um mit ihrem Mann nach Andalusien zu ziehen. Nachdem sie bereits zahlreiche Kurzgeschichten erfolgreich veröffentlichte, überzeugt sie nun mit ihrem Romandebüt „Der Himmel über Ceylon“.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Ceylon, 1960: Der jungen Teepflückerin Anjali ist ein hartes, entbehrungsreiches Leben vorherbestimmt. Doch sie will sich nicht in ihr Schicksal fügen und kämpft mutig gegen Ausbeutung und Unrecht an. Mit ihrem unbändigen Willen und ihrer exotischen Schönheit verzaubert sie den Engländer Tom: Er besorgt ihr eine Anstellung im Haus seiner adligen Eltern – und öffnet ihr damit die Tür in eine ganz neue Welt! Entschlossen ergreift Anjali diese Chance: Sie reist bis nach Paris und London, um ihren Traum von einer besseren Zukunft zu verwirklichen. Dennoch kann sie Ceylon nie vergessen, das Land, in dem sie ihr Herz verlor …


Meine Meinung:
Eine Reise in die jüngere Vergangenheit und eine Reise nach Ceylon. Wer wäre da nicht neugierig geworden? Zumindest ich kann von mir behaupten, dass mich das Cover so sehr angesprochen hat und mich neugierig auf den Inhalt des Buches machte.
Die Geschichte um Anjali beginnt 1960, soo lange ist es noch nicht her, aber das Leben zu der damaligen Zeit unterschied sich deutlich von unserem heute. Und wenn es schon hier in Europa so war, wie mag es wohl den Teepflückerinnen in Ceylon ergangen sein? Anjali ist mit ihrem Schicksal nicht zufrieden und möchte gerne woanders leben und arbeiten. Leider konnten die Teepflückerinnen nicht so einfach ihrem Schicksal entkommen und Anjali hatte es dann auch nicht leicht, als sie eine Anstellung in einem vornehmen Haus fand. Zwar konnten die Europäer das strenge Kastenleben nicht nachvollziehen und nahmen auch keine Rücksicht darauf. Aber es gab da ja noch das andere Personal, das es Anjali nicht leicht machte.
Sehr bewegend hat Linda Cuir beschrieben, was Anjali alles erlebt hat. Mir war die Protagonistin sofort sympathisch und ich habe mit ihr gelitten und mit ihr gehofft, dass für sie alles gut werden wird. Ich hatte die Möglichkeit, sie einige Jahre ihres Lebens begleiten zu können. Die Höhen und Tiefen durfte ich mit erleben. Über das Leben auf Ceylon habe ich einiges erfahren. Ich fand es wirklich sehr interessant. Gegen Ende des Buches schreibt die Autorin, wie sie auf die Idee gekommen ist, dieses Buch zu schreiben. Während einer Reise Mitte der sechziger Jahre in das damalige Ceylon hat sie durch einen sehr guten Reiseführer viel über das Leben der Einwohner dort erfahren. Seine Berichte haben sie sehr erschüttert und sie konnte das nicht vergessen und hat sie Jahre später in ihrem Buch beschrieben. Ich finde es ist der Autorin wunderbar gelungen, das realistische mit einer erfundene Geschichte zu verknüpfen.


Fazit:
Mich hat die Geschichte an das Buch gefesselt, es hat mich beeindruckt und berührt. Und ich möchte auf jeden Fall eine Leseempfehlung für dieses Buch aussprechen.

Bei dem dotbooks Verlag möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken.

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