Donnerstag, 8. Juni 2017

Rezension - Pest und Cholera



Autorin: Isabel Aigen

Titel: Pest und Cholera

Genre: Krimi

Version: eBook und Taschenbuch

erschienen: 12. Mai 2017

Seiten: 228

Altersempfehlung: Erwachsene






auf ihrer Homepage schreibt die Autorin
ÜBER MICH
... UND ÜBER MEINE KRIMIS UND THRILLER
Schon im Alter von 11 Jahren schwor ich einem Kärtner See, Schriftstellerin zu werden. Was der See ganz akzeptabel fand, stellte sich außerhalb des Wassers als utopisch heraus. Denn seit den Zeiten von Hermann Hesse hat sich rein gar nichts geändert: „Ein Dichter zu sein, galt für eine Ehre. Ein Dichter zu werden aber, das war unmöglich ...“
Über meinen Erstling schrieb ein Suhrkamp-Lektor: „Dieses Manuskript zeugt von einer Sprachfertigkeit und erzählerischer Gestaltungsfähigkeit, die ich bemerkenswert finde“.
Nachdem es im deutschen Sprachraum für Schriftsteller nichts zu studieren gibt, habe ich meinen Schreibstil in Eigenregie weiterentwickelt: Heute ist er psychologisch genau und szenisch rasant (mein Lehrmeister: moderne amerikanische Krimiserien). Kein Wort ist zu viel. Und hoffentlich keines zu wenig ...
Konsequent bleibe ich in der personalen Erzählperspektive – die Handlung entwickelt sich anhand von dem, was die Protagonisten wahrnehmen. Die Spannung entsteht aus der Realität.



Kurzbeschreibung, übernommen:
„Unus pro omnibus“ steht auf der Garage des ermordeten Tierarztes.
„Einer für alle“ – wer ist alle? Für wen sollte er sterben? Als dann auch noch eine Pharmavertreterin für Tiermedikamente verschwindet, zeigt alles in dieselbe Richtung. Ist der Konflikt zwischen Schweinezüchtern und Tourismusbranche eskaliert? Hat die Initiative „Nachbarschaft gegen Massenmastbetriebe“ ernst gemacht mit ihren Drohungen? Wie passt der Wirtschaftspolitiker Gerd Schrötter ins Bild, der angekündigt hat, in Husum seinen Jahresurlaub zu verbringen? Und was hat das Ganze mit der Ausstellung über die Pest und die Cholera in Nordfriesland zu tun, die Sebastians Frau Saskia gerade betreut? „Pest und Cholera“ ist der erste Teil einer in Nordfriesland spielenden Krimireihe mit den Kommissaren Sebastian Kerner und Henrik Ketelsen, die bereits im Nordfrieslandthriller „Hinterm Deich“ einen kurzen Auftritt hatten! Alle Teile der Reihe können unabhängig voneinander gelesen werden.


Meine Meinung:
Die Autorin hat ein sehr aktuelles Thema aufgegriffen und zum Mittelpunkt dieses Krimis gemacht.
Von Anfang bis Ende war das Buch spannend und sehr gut geschrieben. Die Auflösung war nicht sofort zu Beginn zu erkennen, was mir sehr gefallen hat. Im Gegenteil, alle Fragen, die in der Kurzbeschreibung gestellt wurden, haben mich ebenfalls beschäftigt. Überrascht wurde ich dann tatsächlich vom Ende, denn ich meinte einige Täter zu kennen, war mir aber nicht sicher, ob sie für alles verantwortlich waren.

Den Buchtitel finde ich sehr gut ausgewählt, manch einer stellt sich sicher etwas anderes darunter vor, aber am Ende des Buches stellt man fest, es passt.


Fazit:
Mir hat das Buch sehr gut gefallen, unterhaltsam und kritisch, es regt zum Nachdenken an und spannend war es auch.  Also alles wunderbar verbunden.  Ich bin schon auf das nächste Buch, in dem die beiden Kommissare ermitteln, gespannt.

Bei der Autorin möchte ich mich vielmals dafür bedanken, dass sie mich auf ihr Buch aufmerksam gemacht hat.

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