Sonntag, 23. Juli 2017

Rezension - Herz berührt - Ein Engel für Jack


Autorin: Jo Berger

Titel: Herz berührt - Ein Engel für Jack

Genre: Liebesroman, modernes Märchen

Version: eBook

erschienen: 20. Juli 2017

Seiten: 304

Altersempfehlung: Erwachsene






Die Autorin Jo Berger lebt mit ihrem Mann und einer Tochter in der Metropolregion Rhein-Neckar. Seit 2016 schreibt sie hauptberuflich Liebesromane mit Humor und Krimikomödien. Die Leser lieben ihren Witz, der in keinem Roman fehlt. Denn wenn Jo Berger Geschichten schreibt, dann immer mit viel Herz und Humor. In ihren Romanen geht es um die ganz große Liebe, um Lebenslust, Glück und große Gefühle. Natürlich immer mit Happy End. Es geht um Frauen in den Achterbahnen des Lebens, um Traummänner, beste Freundinnen und Lebensträume.
Ihre Begeisterung für das Schreiben hat sie schon früh entdeckt. Doch war sie lange in erster Linie Mutter und ihre Tochter die treibende Kraft, für die sie viele Gute-Nacht-Geschichten verfasst und sogar ein Märchen veröffentlichte. Später griff Jo Berger das Schreiben wieder auf und schnell wurde die Romanwelt zu ihrer Leidenschaft.
Heute verfasst sie hauptsächlich heitere Liebesromane. Dabei erwärmen ihre Romane nicht nur Herzen, sondern auch Lachmuskeln.


Kurzbeschreibung, übernommen:
»Eine Frau sollte sich niemals in einen Herzensbrecher verlieben. Sie bringen nur Kummer.«

Na endlich! Auf Elisa, den weiblichen Engel, wartet eine neue Liebesmission. Und die hat es in sich!
Sie soll den verwitweten Bestsellerautor Jack mit der bezaubernden Buchhändlerin Hope zusammenbringen. Das alles wäre ein Kinderspiel, wenn Hope auch nur ein Fünkchen Interesse für den unscheinbaren Jack hätte. Denn insgeheim träumt sie von einem echten Kerl wie aus den erotischen Romanen, die sie so liebt.
Aber was wäre ein echter Engel ohne Herausforderung? Aus dem vermeintlichen Langweiler lässt sich bestimmt eine anbetungswürdige Sahneschnitte zaubern. Doch Jack ist eine harte Nuss. Elisa kommen erste Zweifel ... und sie muss sich beeilen, denn Hope ist drauf und dran, einen anderen zu heiraten!

„Herz. Berührt“ entführt in das sommerliche North Carolina und ist der perfekte Liebesschmöker für den Urlaub.


Meine Meinung:
Nachdem ich das Buch "Ein Engel für Jule" gelesen hatte und sich Engel Elisa in mein Leserherz geschlichen hat, freute ich mich auf den nächsten Auftrag für sie. Und nun war es endlich da, das Buch mit der zweiten "Love-Mission"
Diesmal hatte Elisa eine schwierige Aufgabe zu erledigen. Ja, ich behaupte sogar, es war Schwerstarbeit. Was  nicht nur an den beiden lag, die sie zusammenbringen sollte, nein, sie trug auch dazu bei. Schuld waren ihre verrückten Ideen, die mal gut und dann weniger gut klappten.

Jo Berger hat in ihrem gewohnt humorvollen Schreibstil, den ich sehr mag, beschrieben, was Elisa alles unternimmt, damit sie ihren Auftrag richtig gut erledigt. Schließlich wollte Elisa nicht wieder einen Strafauftrag bekommen, wie nach dem letzen Auftrag. Dazu gefällt es ihr auf Erden viel zu gut.

Die Autorin hat den Beteiligten wirklich sehr interessante Charaktere zugeordnet. Ich tauche ja immer so richtig in die Geschichte ein und es passiert dann auch, dass ich mit der einen oder anderen Person schon mal rede. Steve bekam von mir zu hören: "Gut so". Bei Jack überlegte ich mir, ihn doch vorsichtig anzupacken, aber dann wiederum hätte er durchaus den berühmten Tritt in den Allerwertesten benötigt. Tja, Elisa war gefragt und so richtig schwer beschäftigt. Wobei  sie auch auf Hilfe von oben zurück greifen konnte. Gabriel, der manchmal zu Scherzen aufgelegt war, hat sich eingeschaltet. Ihr wisst nicht, von wem ich rede? Nein, ich verrate nichts, nur soviel, lest zunächst  unbedingt  Band 1 und dann das 2. Buch. Obwohl jedes Buch für sich allein gelesen werden kann und abgeschlossen ist, macht es doch mehr Spaß, sie in der entsprechenden Reihenfolge zu lesen.

Das Buchcover gefällt mir sehr gut und könnte das eine oder andere Leserherz berühren.


Fazit:
Das war mal wieder ein Buch zu dem die Aussage: hach, war das wieder schön passt. Mir hat es sehr viel Spaß bereitet, Engel Elisa zu begleiten und ich freue mich schon auf den nächsten Auftrag, den sie mit Sicherheit erhalten wird.

Sonntag, 16. Juli 2017

Rezension - Gefährlich Süß


Autorin: Eva-Maria Farohi

Titel: Gefährlich süß

Genre: Krimi, Kurzroman

Version: eBook

erschienen: 12. Juli 2017

Seiten: 61

Altersempfehlung: Erwachsene






Autorenporträt 
Musik, Theater, Malerei, Geschichte – während ihrer Schulzeit war Eva-Maria Farohi öfter in der Oper anzutreffen als vor den Mathematik-Hausaufgaben. In Wien geboren, erlernte sie zunächst einen „bürgerlichen“ Beruf, wie es die Eltern wünschten, bevor sie Schauspielerin wurde. Schon damals schrieb sie gerne Kurzgeschichten, die sie aber nie veröffentlichte. Von 2003 bis 2009 lebte sie auf Mallorca. Ihre Erinnerungen verarbeitete sie in dem Kurzroman Septembersonne, der 2015 als Kindle Single erschien und ein Bestseller wurde. Es folgte ihre Mallorca-Trilogie mit Fincamond, Fincaträume und Fincasterne, der Roman Wer Mondstaub sieht sowie zwei weitere Singles: Der blaue, beinahe wolkenlose Himmel und Laura. Ebenfalls als Kindle Single erschien der erste Fall der Krimiserie um den grundsympathischen Chefinspektor Vicent Rius, Tödliche Meeresnacht. Auch in Gefährlich süß, seinem zweiten Fall, ermittelt Rius wieder auf Mallorca.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Fernanda Santos liebt Süßigkeiten. Als sie im Flieger von Palma de Mallorca nach Bogotá von den Pralinen nascht, die sie als Gastgeschenke eingepackt hat, stirbt sie – Herzstillstand nach Vergiftung. Weil die Polizei einen Anschlag auf die lokale Supermarktkette vermutet – was dem Tourismus schaden könnte – wird eine Nachrichtensperre verhängt. Der Journalist Roberto Lopez wittert einen heißen Fall und wendet sich an den inzwischen pensionierten Chefinspektor Vicent Rius. Der darf eigentlich nicht mehr ermitteln, aber zusehen, wie Unrecht geschieht, kann er auch nicht. Vor allem wenn es in seiner Macht steht, dieses zu verhindern …


Meine Meinung:
Von Eva-Maria Farohi habe ich inzwischen einige Bücher gelesen und alle haben mich begeistert. Deshalb sprang ich auch über meinen Schatten und besorgte mir ihre Kurzromane, obwohl ich eigentlich kein Fan davon bin. Ich mag zwar keine Bücher, die langatmig  sind und sich unnötig in die Länge ziehen, aber so kurz muss es dann doch nicht sein 😉
Aber und jetzt kommt es, ich finde es klasse, dass die Autorin es geschafft hat, auf so wenigen Seiten alles Wichtige reinzupacken und außerdem reichlich Spannung aufzubauen.  Von dem pensionierten Chefinspektor Rius bin ich begeistert und ich würde mich freuen, noch mehr von und über ihn zu lesen.


Fazit:
Man soll nie nie sagen und deshalb werde ich auch in Zukunft von Eva-Maria Farohi die Bücher lesen, egal ob kurz oder lang, denn sie kann es!

Rezension - Spionin im Kurbad und Pantoufle - Ein Kater zur See - Doppelband


Autorin: Andrea Schacht

Titel: Spionin im Kurbad
          Pantoufle - Ein Kater zur  See

Genre: Tierkrimi

Version: Taschenbuch

erschienen: 15. Mai 2017

Seiten: 704

Altersempfehlung: Erwachsene

Verlag: blanvalet



Die Autorin Andrea Schacht war lange Jahre als Wirtschaftsingenieurin und Unternehmensberaterin tätig, hat dann jedoch ihren seit Jugendtagen gehegten Traum verwirklicht, Schriftstellerin zu werden. Ihre historischen Romane um die scharfzüngige Kölner Begine Almut Bossart gewannen auf Anhieb die Herzen von Lesern und Buchhändlern. Mit »Die elfte Jungfrau« kletterte Andrea Schacht erstmals auf die SPIEGEL-Bestsellerliste, die sie seither mit schöner Regelmäßigkeit immer neu erobert. Sie lebt mit ihrem Mann und zwei Katzen in der Nähe von Bonn.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Die Katzen Seraphina und Pantoufle haben äußerlich nicht viel Ähnlichkeit, und auch ihre Charaktere sind sehr unterschiedlich. Aber eins haben sie gemeinsam: Beide wollen dem Menschen helfen, den sie lieben. Mit Neugier, Mut und dem einzig Katzen vorbehaltenen Stil setzen sie alles daran, ihren Menschen vor Schaden zu bewahren – sei es vor einem Giftmischer oder einem Saboteur auf hoher See.


Spionin im Kurbad
Dieses Buch kannte ich noch nicht und freute mich, dass es eins der beiden Bücher im Doppelband der Katzenkrimis ist.
Bad Ems 1872 - Sina, eine schwarz-weiß Katze hat sich für ein Leben als Streunerin entschieden. Allerdings hat sie Probleme ihre vier kleinen Katzenbabys ausreichend zu ernähren. So beschliesst sie, sich den Menschen zu nähern. Sie hat Glück und findet in Altea eine Katzenliebhaberin, die sich bestens mit ihr versteht.
Allerdings passiert im Ort etwas tragisches, ein Toter wird im Kurbad gefunden.
Sina ist zu ihrem Leidwesen sehr neugierig und so bekommt sie vieles mit, was die Menschen nicht sehen, außerdem lässt es sich wunderbar lauschen, wenn man sich vorsichtig anschleicht.
Andrea Schacht hat das Geschehen wieder so wunderbar aus Sicht einer Katze geschildert und ich bekomme nebenbei vieles vom Kurbetrieb der damaligen Zeit mit.


Pantoufle - Ein Kater zur See
Dieses Buch hatte ich vor einigen Jahren schon mal gelesen, aber gute Bücher kann man immer wieder lesen, zumal wirklich etwas Zeit dazwischen lag und ich nicht mehr alles parat hatte.

Janed beschließt nach nach einer Sturmflut, bei der ihr Haus zerstört wurde, zunächst nach Brest zu reisen und findet sich dann aber auf einem Schiff Richtung Amerika wieder. Freunde aus dem Dorf haben sie überredet doch mitzufahren und dort neu anzufangen. Anfangs hielt Janed es auch für eine gute Idee, aber bei der langen Fahrt hat sie viel Zeit zum Nachdenken und außerdem auch noch viel Zeit, interessante Leute kennen zu lernen. Pantoufle, ihr kleiner Kater nutzt die Überfahrt und freundet sich mit einer anderen Katze an. Gemeinsam erleben sie einige Abenteuer und decken eine geplante Sabotage auf..
In gewohnter Art hat Andrea Schacht es wunderbar verstanden eine weitere spannende Geschichte aus Sicht der Katze zu schreiben.


Fazit
In diesem Taschenbuch wurden zwei wirklich spannende und sehr gut erzählte Katzenkrimis zusammen gepackt. Wer die Bücher noch nicht kennt, oder wie ich nur eins von beiden, sollte sich trotzdem die Neuauflage holen. Ich mag die Katzenbücher von Andrea Schacht, egal ob Krimi oder Fantasy und gerne empfehle ich alle Bücher von ihr weiter.

Ich möchte mich beim Verlag vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken.

Hinweis zu den beiden Büchern, ich werde zusätzlich noch zu jedem Buch eine eigene Rezension einstellen.

Rezension - Spionin im Kurbad


Autorin: Andrea Schacht

Titel: Spionin im Kurbad
          
Genre: Tierkrimi

Version: Taschenbuch

erschienen: 20. Mai 2013

Seiten: 368

Altersempfehlung: Erwachsene

Verlag: Blanvalet




Die Autorin Andrea Schacht war lange Jahre als Wirtschaftsingenieurin und Unternehmensberaterin tätig, hat dann jedoch ihren seit Jugendtagen gehegten Traum verwirklicht, Schriftstellerin zu werden. Ihre historischen Romane um die scharfzüngige Kölner Begine Almut Bossart gewannen auf Anhieb die Herzen von Lesern und Buchhändlern. Mit »Die elfte Jungfrau« kletterte Andrea Schacht erstmals auf die SPIEGEL-Bestsellerliste, die sie seither mit schöner Regelmäßigkeit immer neu erobert. Sie lebt mit ihrem Mann und zwei Katzen in der Nähe von Bonn.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Sehr, sehr vorsichtig nähert sich Sina, die Streunerkatze, der schlafenden Dame im Garten einer Kurpension in Bad Ems. Sina stibitzt ein Stück Wurst – und die junge Frau, Altea, lässt sie gewähren: Der Grundstein für eine tiefe Freundschaft ist gelegt, die jedoch bald zu enden droht. Denn in dem altehrwürdigen Kurbad treibt ein heimtückischer Giftmörder sein Unwesen. Erst ein Katzenkind. Dann ein Kurgast – in der Badewanne! Doch auf leisen Pfoten kann Sina sich das eine oder andere Geheimnis erschleichen – und ihre feine Spürnase täuscht sie nicht!


Meine Meinung:
Bad Ems 1872 - Sina, eine schwarz-weiß Katze hat sich für ein Leben als Streunerin entschieden. Allerdings hat sie Probleme ihre vier kleinen Katzenbabys ausreichend zu ernähren. So beschliesst sie, sich den Menschen zu nähern. Sie hat Glück und findet in Altea eine Katzenliebhaberin, die sich bestens mit ihr versteht.
Allerdings passiert im Ort etwas tragisches, ein Toter wird im Kurbad gefunden.
Sina ist zu ihrem Leidwesen sehr neugierig und so bekommt sie vieles mit, was die Menschen nicht sehen, außerdem lässt es sich wunderbar lauschen, wenn man sich vorsichtig anschleicht.
Andrea Schacht hat das Geschehen wieder so wunderbar aus Sicht einer Katze geschildert und ich bekomme nebenbei vieles vom Kurbetrieb der damaligen Zeit mit.


Fazit:
Ich bin immer ganz begeistert von den Büchern der Autorin und gerne empfehle ich all ihre Bücher weiter.

Rezension - Pantoufle - Ein Kater zur See


Autorin: Andrea Schacht

Titel: Pantoufle - Ein Kater zur See

Genre: Tierkrimi

Version: Taschenbuch

erschienen: 10. August 2009

Seiten: 352

Altersempfehlung: Erwachsene

Verlag: Blanvalet




Die Autorin Andrea Schacht war lange Jahre als Wirtschaftsingenieurin und Unternehmensberaterin tätig, hat dann jedoch ihren seit Jugendtagen gehegten Traum verwirklicht, Schriftstellerin zu werden. Ihre historischen Romane um die scharfzüngige Kölner Begine Almut Bossart gewannen auf Anhieb die Herzen von Lesern und Buchhändlern. Mit »Die elfte Jungfrau« kletterte Andrea Schacht erstmals auf die SPIEGEL-Bestsellerliste, die sie seither mit schöner Regelmäßigkeit immer neu erobert. Sie lebt mit ihrem Mann und zwei Katzen in der Nähe von Bonn.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Ein verschreckter kleiner Kater auf hoher See? Ob das gutgeht? Doch Pantoufle hat keine Wahl, ist er doch seiner Menschenfreundin Janed auf immer treu, seit sie ihn einst aus dem Schnabel einer Möwe gerettet hat. Und Janed will in der neuen Welt ein neues Leben beginnen. An Bord des Dampfschiffs, das auf New York zusteuert, sucht Pantoufle Zerstreuung – und deckt einen Sabotageakt auf, der den Lebenstraum eines ganz besonderen Menschen zu zerschlagen droht …


Meine Meinung:
Dieses Buch hatte ich vor einigen Jahren schon mal gelesen, aber gute Bücher kann man immer wieder lesen, zumal wirklich etwas Zeit dazwischen lag und ich nicht mehr alles parat hatte.

Janed beschließt nach nach einer Sturmflut, bei der ihr Haus zerstört wurde, zunächst nach Brest zu reisen und findet sich dann aber auf einem Schiff Richtung Amerika wieder. Freunde aus dem Dorf haben sie überredet doch mitzufahren und dort neu anzufangen. Anfangs hielt Janed es auch für eine gute Idee, aber bei der langen Fahrt hat sie viel Zeit zum Nachdenken und außerdem auch noch viel Zeit, interessante Leute kennen zu lernen. Pantoufle, ihr kleiner Kater nutzt die Überfahrt und freundet sich mit einer anderen Katze an. Gemeinsam erleben sie einige Abenteuer und decken eine geplante Sabotage auf..
In gewohnter Art hat Andrea Schacht es wunderbar verstanden eine weitere spannende Geschichte aus Sicht der Katze zu schreiben.


Fazit:
Eigentlich war ich bisher von allen Büchern, die Andrea Schacht geschrieben hat, begeistert und gerne empfehle ich alle weiter

Donnerstag, 13. Juli 2017

Elke Becker wurde interviewt

zwar nicht von mir, aber ich darf hier auf dieses Interview hinweisen

Wenn ich Rezensionen schreibe, dann versuche ich auch immer etwas über die Autorin zu schreiben. Hilfreich sind da Angaben, die ich auf Verlagsseiten finde. Aber sie sind oft auch sehr allgemein gehalten und deshalb freue ich mich immer, wenn ich etwas mehr von und über Autoren erfahre.

Elke Becker lebt seit einigen Jahren auf Mallorca und wurde dort von Martin Breuninger vom Mallorca Magazin interviewt. Das Bild zeigt nur einen kleinen Ausschnitt und deshalb stelle ich hier den Link ein.

Bei Elke Becker möchte ich mich vielmals für die Genehmigung bedanken.



Wer jetzt neugierig auf ihre Bücher geworden ist, kann hier meine Rezensionen nachlesen, denn ich habe mit Begeisterung viele Bücher von ihr gelesen. 



Becker, Elke - One Night in Bangkok
Becker, Elke - Ticket ins Glück
Becker, Elke - Hot Dogs zum Frühstück
Becker, Elke - Das Mallorca-Kartell
Becker, Elke - Wenn Amor nicht zuhört
Becker, Elke - Drei Herzen auf Safari

Rezension - Aprikosenküsse


Autorin: Claudia Winter

Titel: Aprikosenküsse

Genre: Roman

Version: eBook, Taschenbuch, Hörbuch

erschienen: 15. Februar 2016

Seiten: 417

Altersempfehlung. Erwachsene

Verlag: Goldmann





Claudia Winter, geboren 1973, ist Sozialpädagogin und schreibt schon seit ihrer Kindheit Gedichte und Kurzgeschichten. Als Tochter gehörloser Eltern lernte sie bereits mit vier Jahren Lesen und Schreiben, gefördert von ihrem Vater. Vor "Aprikosenküsse" hat sie weitere Romane sowie diverse Kurzgeschichten in Anthologien veröffentlicht.
Die Autorin lebt mit ihrem Mann und den Hunden Kim und Luka in einem kleinen Dorf nahe Limburg an der Lahn.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Das Leben der jungen Foodjournalistin Hanna könnte so wunderbar sein. Hätte sie nur nicht diese Restaurantkritik geschrieben, wegen der eine italienische Gutsherrin einen Herzinfarkt erlitten hat! Als sie dann auch noch versehentlich in den Besitz der Urne gelangt, reist die von Schuldgefühlen geplagte Hanna nach Italien – und wird zum unfreiwilligen Opfer eines Testaments, das es in sich hat. Denn selbst über ihren Tod hinaus verfolgt Giuseppa Camini nur ein Ziel: ihren unleidlichen Enkel Fabrizio endlich in den Hafen der Ehe zu steuern. Eine Aufgabe, die ein ganzes toskanisches Dorf in Atem hält, ein Familiendrama heraufbeschwört und Hannas Gefühlswelt komplett durcheinanderwirbelt!


Meine Meinung:
Tja, hätte Hanna nicht solch schlechte Restaurantkritik geschrieben und hätte Fabrizio seiner Oma den Artikel nicht übersetzt, tja, dann wäre alles ganz anders gekommen. Ich wäre nicht in den Genuss gekommen, Hanna nach Italien zu begleiten und sehr viel über Aprikosen zu lernen. Also danke ich dem Schicksal, achne, lieber der Autorin für ihre Ideen.

Nach "Glückssterne" war dies nun das zweite Buch, das ich von Claudia Winter gelesen habe und es hat mir auch sehr gut gefallen.  Diesmal drehte sich alles um Hanna, die sich auf einmal in einer verrückten Situation wiederfand. Zu dem Inhalt möchte ich nun nichts erwähnen, ich würde dann zuviel verraten. Für mich war es allerdings sehr vorhersehbar, aber ich finde es immer wieder interessant, was sich Autoren zwischen Anfang und Ende der Geschichte einfallen lassen. Denn ich finde, das zeichnet einen Autor aus, wenn er damit den Leser ans Buch fesseln kann. Bei mir war es so. Natürlich gab es die üblichen Verwicklungen, etwas Familienprobleme, Alltagssorgen aber eben auch Humor und Romanze. Ganz begeistert haben mich einige Dorfbewohner und das Verhalten in manchen Situationen, das hat mir großen Spaß bereitet.
Das Buchcover gefällt mir sehr gut und beim nächsten Einkauf werde ich Ausschau halten, ob es schon Aprikosen gibt.


Fazit:
Ein Buch, das  mir sehr viel Lesevergnügen bereitet hat. Ich habe mich damit sehr wohl gefühlt und empfehle das Buch gerne weiter. Und nun freue ich mich auf das nächste Buch von Claudia Winter.

Rezension: Lonely Hearts Travel Club - Nächster Halt Thailand


Autorin: Katy Colins

Titel: Lonely Hearts Travel Club - Nächster Halt Thailand

Genre: Reise

Version: eBook und Taschenbuch

erschienen: 8. Mai 2017

Seiten: 400

Altersempfehlung: Erwachsene

Verlag: Mira Taschenbuch



Über die Autorin:
Katy Colins wurde vorm Altar stehengelassen und hat sich daraufhin entschlossen, ihr Leben zu ändern. Sie hat ihr Haus verkauft, ihren Job gekündigt und ist um die Welt gereist. Von ihren Erlebnissen erzählt sie auf ihrem Blog notwedordead.com, der eine sehr große Leserschaft gefunden hat. Georgia Green ist ihr Alter Ego.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Georgia Green hat zwar keinen Verlobten mehr, dafür aber einen triftigen Grund, um nun ihrem Fernweh nachzugeben. Nachdem ihre Hochzeit geplatzt ist, verkauft sie ihr Haus, kündigt ihren Job und schnallt sich zum ersten Mal im Leben einen Rucksack um. In Thailand findet sie allerdings statt der erhofften Erkenntnis zunächst nur Mehrbettzimmer, Ungeziefer und extrascharfes Essen – aber auch ein paar unwiderstehliche Reisebegleiter. Und vor allem lernt Georgia, auf wie vielen Wegen das Glück zu erreichen ist.


Meine Meinung:
Als ich auf dieses Buch aufmerksam wurde, freute ich mich, denn ich lese gerne Bücher, in denen die Protagonistin verreist und informativ und humorvoll über die Reise erzählt. Das war auch meine Vorstellung von diesem Buch, was mich dann doch sehr enttäuscht hat.
Mit der Protagonistin konnte ich mich so gar nicht anfreunden und leider auch nicht über ihre Erlebnisse lachen. Anscheinend fehlt mir der Draht zu dieser Art Humor, ich fand Georgia Green einfach zu naiv und konnte vieles nicht nachvollziehen.
Tja, wie ich gesehen habe, stehe ich mit meiner Meinung nicht alleine da. Ich muss aber auch gestehen, dass sich Georgia im Laufe der Geschichte verändert hat und am Ende war es ganz in Ordnung.

Fazit:
Vielleicht bin ich mit den falschen Vorstellungen an das Buch heran gegangen und habe deshalb keinen Draht dazu finden können. Auf jeden Fall weiß ich nun, dass ich keine weiteren Folgen lesen möchte.

Bei dem Verlag möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken

Rezension - Jagen, sammeln und verlieben



Autorin: Julia Jenner

Titel: Jagen, sammeln und verlieben

Genre: Fantasie

Version: eBook und Taschenbuch

erschienen: 29. Juli 2016

Seiten: 428

Altersempfehlung: Erwachsene






Julia Jenner ist seit über zwanzig Jahren Drehbuchautorin und hat für Serien geschrieben wie "Ritas Welt", "Nikola", "Das Amt", "Die Camper", "Berlin, Berlin" und "In aller Freundschaft". Sie hat Romane übersetzt, einen Jugendroman veröffentlicht und nun ihren ersten Liebesroman geschrieben, eine skurrile Liebeskomödie mit unfreiwilliger Zeitreise. Mit ihrer Familie lebt sie in Berlin. Frühere Stationen waren New York, Köln und Helsinki.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Und Maike dachte, sie hätte Probleme! Kein Kerl, kein Kind, kein fester Job, und das mit Mitte dreißig. Aber schlimmer geht immer. Die leicht überspannte Journalistin gerät in einen Zeittunnel und landet mit einem aufgeblasenen Professor, einer prolligen Oma und einem langhaarigen Naturburschen in der Steinzeit. Mit ihren schrägen Schicksalsgenossen steht Maike nun vor ernsten Herausforderungen. Wie überleben wir in der Wildnis ohne Zentralheizung? Woher kommt das Essen, wenn es keinen Supermarkt gibt? Wie finden wir heraus, ob uns die neuen neolithischen Nachbarn verspeisen oder kennenlernen wollen? Doch schon bald plagt Maike eine noch viel wichtigere Frage: Wie rasiere ich mir hier die Beine für ein vielversprechendes Date?


Meine Meinung:
Bei diesem Buch wird einem mal wieder bewusst, wie sehr wir von vielem abhängig sind. Was würden wir machen, wenn wir auf einmal in der Vergangenheit landen?
Sehr anschaulich, mit einer großen Prise Humor hat die Autorin beschrieben, was vier ganz unterschiedliche Personen erlebt haben, nachdem sie durch einen Strudel unfreiwillig in der Steinzeit gelandet sind. Kein Handyempfang, kein Strom, keine Einkaufsmöglichkeiten - sich auf vielleicht vorhandenes altes Wissen besinnen? Das kann nicht jeder und da ist es gut, dass die Autorin sich einiges hat einfallen lassen, wie alle damit klar kommen.
Es hat mir sehr viel Spaß gemacht, diese vier Personen zu begleiten. Ich war ja auf der sicheren Seite 😉 des Buches.
In der Kurzbeschreibung wird der aufgeblasene Professor, die prollige Oma, der langhaarige Naturbursche und die überspannte Journalistin erwähnt. Es haben sich nicht alle in mein Leserherz schleichen können und es zeigte sich auch mal wieder, wie der äußere Schein trügt. Zumindest zwei haben sehr verblüfft, die beiden anderen haben sich im Laufe der Geschichte etwas gewandelt. Am Ende mochte ich alle vier und war auch mit dem Schluss des Buches einverstanden.

Das Buchcover gefällt mir sehr gut und passt wunderbar zum Inhalt des Buches.

Fazit:
Fantasy, Humor, Romanze und etwas zum Nachdenken, das alles wird uns Leser in diesem Buch geboten. Mir hat es sehr gut gefallen und empfehle es gerne weiter.

Rezension - Mordsleben


Autorin: Ulrike Busch

Titel:  Mordsleben

Genre: Krimi

Version: eBook

erschienen: 13. Juli 2017

Seiten: 180

Altersempfehlung: Erwachsene

Verlag: Klarant




Die Sehnsucht nach Meer und weitem Horizont verspürt die Autorin Ulrike Busch, seit sie denken kann. Fasziniert von der Landschaft Norddeutschlands zog die Autorin 1986 aus ihrer Geburtsstadt Essen nach Hamburg. Auf dem nord- und ostfriesischen Festland, den Inseln und Halligen ist sie seitdem fest verwurzelt. Viele Jahre war die studierte Sprachwissenschaftlerin als selbständige Texterin und Technische Redakteurin tätig. 2013 entdeckte sie eine neue berufliche Leidenschaft: das Schreiben von Krimis die natürlich in Norddeutschland spielen.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Mit der ostfriesischen Ruhe ist es in Greetsiel vorbei: Die norddeutsche Schauspielerin Leonie Altinga kehrt in ihre Heimat zurück und eines Abends werden Schüsse auf sie abgegeben. Sie bleibt unverletzt, aber bald darauf werden mehrere Bürger des idyllischen Fischerdorfes zum Ziel weiterer perfider Anschläge. Bei allen beteiligten Personen finden sich Verbindungen zu Leonies Leben. Doch wer ist hier Opfer, wer ist Täter? Vor vielen Jahren hatte Leonie in Greetsiel ihre Tochter und ihren Mann verloren. Führt sie in Wahrheit einen brutalen Rachefeldzug, und die Schüsse auf sie waren nur inszeniert? Die Ermittler Tammo Anders und Fenna Stern stehen vor einem mysteriösen Fall, und das mörderische Spiel in Ostfriesland scheint kein Ende zu nehmen...


Meine Meinung:
Nach "Tod am Deich" und "Mordskuss" ist das nun das dritte Buch, in dem Fenna Stern und Tammo Anders ermitteln. Da ich ja ein bekennender Serienjunkie bin und mich der Suchtgefahr spannender Kirmiserien immer wieder aussetze, war es klar, dass ich auch dieses Buch lesen wollte.

Inzwischen ist Fenna, die in Band eins ja ganz neu in das Team kam, so richtig angekommen. Nicht nur im Team sondern auch privat. Sie und Tammo arbeiten sehr gut zusammen und zeigen jetzt in der Öffentlichkeit, dass sie ein Paar sind. Tammo, der manchmal etwas ungewöhnliche Verhör- und Ermittlungstechniken an den Tag legt, wird durch seine Partnerin öfter mal auf den richtigen Weg gebracht.  Besonders in diesem Buch zeigte es sich, wie gut die beiden zusammen arbeiten, bzw Fenna alles im Griff hat.

Ulrike Busch hat es mal wieder geschafft und sehr spannend geschrieben, ich wusste wirklich nicht, wer denn nun der Drahtzieher hinter allem ist. Irgendwann kam ein Verdacht auf, der sich bestätigte aber kurz danach war alles wieder offen. So musste ich weiter überlegen und mit Spannung warten, wie es sich entwickelt. Mir persönlich kam der Krimi wieder zu kurz vor. Es fehlte keineswegs an Spannung, aber ich hätte für mich gewünscht, dass sie auch den Nebenfiguren  mehr Raum hätte geben können, wobei ich da an Benno, Onkel Fido und Fennas Mutter denke. Ach, ich habe aber auch immer wieder Wünsche......

Das Cover gefällt mir sehr gut, zu gerne würde ich dort auf der Wiese sitzen und den Anblick geniessen. Natürlich mit einem spannenden Krimi von Ulrike Busch in der Hand.


Fazit:
Auch diese Folge hat mir sehr gut gefallen, ich empfehle das Buch gerne weiter. Obwohl ja alle Folgen abgeschlossen sind, würde ich doch dazu raten, sie in der entsprechenden Reihenfolge zu lesen. Ich bin gespannt, ob es eine weitere Folge geben wird, die ich natürlich sofort lesen werde. Erwähnte ich schon, dass ich ein Serienjunkie bin und furchtbar ungeduldig? Ja? Oh, dann bitte ich um Entschuldigung, aber so ist es, wenn man süchtig nach Büchern ist.

Bei Ulrike Busch möchte ich mich vielmals bedanken.

Mittwoch, 12. Juli 2017

Rezension - Ein Kinderspiel - Fall 10




Autorin: Mila Roth

Titel: Ein Kinderspiel

Genre: Krimi

Version: eBook

erschienen: 9. Juli 2017

Seiten: 158

Altersempfehlung: Erwachsene




Mila Roth ist ein Pseudonym der Autorin Petra Schier. Sie ist 1978 geboren und lebt mit Mann und Hund in einer kleinen Gemeinde in der Eifel. Sie studierte Geschichte und Literatur an der Fernuniversität Hagen, und arbeitet seit 2003 als freie Autorin. Unter ihrem Realnamen Petra Schier erscheinen ihre historischen Romane im Rowohlt Taschenbuch Verlag, ihre Weihnachts- und Liebesromane bei Rütten & Loening sowie MIRA Taschenbuch. Unter dem Pseudonym Mila Roth veröffentlicht die Autorin verlagsunabhängig verschiedene erfolgreiche Buchserien.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Geheimagent Markus Neumann erhält den Auftrag, einen jungen Hacker namens Mikolaj aus Krakau abzuholen und in den Zeugenschutz aufzunehmen. Das erst achtzehnjährige Computergenie hat eine Software entwickelt, mit deren Hilfe Nachrichtendienste und Polizei sich noch besser vor Hackerangriffen schützen und deren Ursprung zurückverfolgen können. Dazu hat Mikolaj Ressourcen des organisierten Verbrechens angezapft und fürchtet nun um sein Leben und das seiner erst zwölfjährigen Schwester Maja.
Wieder einmal soll die zivile Hilfskraft Janna Berg den Agenten zur Tarnung begleiten und zunächst sieht alles nach einer einfachen Mission aus. Doch die beiden Jugendlichen zu beschützen, wird zur lebensgefährlichen Herausforderung für das ungleiche Agententeam, denn schon bald sind ihnen Auftragskiller dicht auf den Fersen.


Meine Meinung:
Das Buch ist allen Serienjunkies gewidmet und das finde ich klasse.
Wer bis zu dem Zeitpunkt noch nichts von Janna und Markus gelesen hat, wird ganz gut einsteigen können, denn es kommt öfter ein Rückblick. Allerdings empfehle ich wirklich die Serie von Anfang an zu lesen. Schließlich bin ich einer der Serienjunkies.

Zunächst muss Janna eine Aufgabe alleine lösen und das macht sie mit ihrer eigenen Cleverness. Manch Profiagent würde nicht auf solche Ideen kommen. Danach darf sie wieder mit Markus zusammen arbeiten. Eigentlich ist der Auftrag ein Kinderspiel. Tja, das war wohl nichts!

Die Autorin liebt es, die beiden in spannende Situationen geraten zu lassen. Obwohl ich ja ahne, dass am Ende alles gut ausgeht, packt es mich. Ich bin mittendrin und zittere und hoffe und und und...
Mila Roth hat es einfach drauf. Sie fesselt mich an das Buch und ich kann es kaum zur Seite legen. Ich bin gespannt, was passiert, was den beiden passiert und wie es ihnen wieder gelingt aus den verzwickten Situationen heraus zu kommen.

Janna und Markus, die ja wirklich durch Zufall einander fanden, verstehen sich immer besser, ich meine fast, dass man sie Freunde nennen kann. Auf jeden Fall verstehen sie sich sehr gut und ich mag ihre Dialoge. Überhaupt sind mir beide sehr sympathisch und ich freue mich, wenn ich noch viele Bücher lesen kann, in denen sie zusammen arbeiten.


Fazit:
Eine Süchtige nach dieser Serie liest natürlich alle Folgen und kann es kaum erwarten, bis die nächste erscheint. Schlimm, ich weiß. Mir ist aber auch klar, dass die Autorin sehr viel Spaß mit dem Schreiben dieser Serie hat. Man merkt es. Und wenn ich mich wiederhole, ich finde es gut, wenn die Serie von Anfang an gelesen wird. Denn es entwickelt sich im dienstlichen und privaten Bereich.

Ich darf die Bücher von Mila Roth vorab lesen, was mich natürlich immer freut, aber ich habe dann auch das Problem, dass ich so lange still sein muss, bis das Buch erscheint und das fällt mir schwer, denn über gutes möchte ich zu gerne immer sofort allen etwas berichten 😉

Montag, 10. Juli 2017

Rezension - Instafame oder Gummistiefel in Acryl


Autorin: Mila Summers

Titel: Instafame oder Gummistiefel in Acryl

Genre: Frauenroman

Version: eBook und Tachenbuch

erschienen: 4. Juli 2017

Seiten: 274

Altersempfehlung: Erwachsene

Verlag: Montlake Romance





Die Autorin Mila Summers, geboren 1984, lebt mit ihrem Mann und der kleinen Tochter in Würzburg. Sie studierte Europäische Ethnologie, Geschichte und Öffentliches Recht. Nach einer plötzlichen Eingebung in der Schwangerschaft schreibt sie nun humorvolle Liebesromane mit Happy End und erfreut sich am regen Austausch mit ihren LeserInnen.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Einen Alt-Hippie zum Vater, eine Sandkastenliebe, die sich als Künstler versucht, und eine Oma, die eine ausgeprägte Leidenschaft für Gummistiefel pflegt – da muss sich doch was draus machen lassen! Es wäre doch gelacht, wenn Marianne nicht mit einer guten Idee und Instagram neu durchstarten könnte. Schließlich hinkt sie ihrem Lebens- und Liebesplan etwas hinterher. Und das, obwohl sie sich als Kind vorgenommen hat, berühmt und erfolgreich zu werden – neben anderen wichtigen Zielen wie Frösche züchten und Marmelade in Spardosen einkochen. Also: Zurück ins heimatliche Dorf, ran an Oma Käthes Gummistiefel und auf ins Abenteuer Instafame.
Die Mischung aus großen Plänen, noch größerer Liebe und dem Weg dahin im Zeitalter des Social Webs macht »Gummistiefel in Acryl« zu einer Liebeserklärung an das Leben.


Meine Meinung:
Schon das Cover verspricht einem eine flotte spritzige Geschichte und so war es denn auch. Der heutigen Zeit angepasst werden die sozialen Medien intensiv genutzt. Lassen sich Gummistiefel in Acryl vermarkten? Mit Hilfe von Instafame kann Marianne ihre Idee umsetzen.
Aber das nützt alles nichts, auch in der heutigen Zeit sollte man noch miteinander reden oder sich aussprechen. Es würde einem viel Kummer, ganz besonders Liebeskummer erspart bleiben.
So ergeht es Marianne, der Protagonistin in diesem Buch. Leider führen Verwicklungen immer wieder zu Problemen.
Mila Summers hat es sehr gut beschrieben, was Marianne so alles erlebt und durchmachen  muss,  bis es zu einem Happy End kommt. Wie das aussieht werde ich hier natürlich nicht verraten.


Fazit:
Leider musste ich für mich feststellen, dass ich das Gefühl habe, zu alt für solche Bücher zu sein. Ich lese dann doch lieber etwas über Frauen, die sich mehr in meinem Alter befinden. Aber das heißt ja nicht, dass das Buch nicht zu empfehlen ist. Es gibt zum Glück genügend Leserinnen, die diese leichtere Lektüre sehr gerne lesen.


Ich möchte mich bei dem Verlag bedanken, der mir das Buch über Netgalley zur Verfügung gestellt hat.

Freitag, 7. Juli 2017

Ulla auf Recherchereise

Nein, nicht was Ihr jetzt denkt. Ich beginne nicht mit dem Schreiben und deshalb brauche ich auch nicht zu recherchieren. Ich durfte zwei Autoren begleiten, als sie recherchiert haben.

Julia und Horst Drosten

Julia und Horst Drosten haben Bücher geschrieben, die mir sehr gut gefallen haben und zu denen ich Rezensionen verfasst habe, die ich hier aufgeführt habe und jeder bei Interesse lesen kann. Ich nenne die Bücher hier jetzt nicht im Einzelnen, denn in diesem Beitrag möchte ich mal über etwas ganz anderes schreiben.

Autoren, die gute Bücher veröffentlichen wollen, informieren sich natürlich im Vorfeld sehr genau. Bei Julia und Horst ist es so, dass sie viele Bücher lesen und Reisen unternehmen, um auch ein Gefühl zu bekommen, wie ist es vor Ort. Wie wirkt die Umgebung auf uns, was empfinden wir hier. 

Mich haben sie mit ihren Büchern deshalb begeistert, weil ich dadurch vieles erfahren habe, was mir bis zu dem Zeitpunkt unbekannt oder nur oberflächlich bekannt war. Ich finde es klasse, dass ich so ganz nebenbei, sehr viel wissenswertes erfahre. Nein, die Bücher sind auf keinen Fall langweilig, denn es sind ja keine Sachbücher, sondern Romane, in denen die Protagonisten die Hauptrolle spielen. Aber wenn die Protagonistin eine Elefantenhüterin ist, die vor rund 200 Jahren in Ceylon lebte, dann muss alles um sie herum auch stimmen. 
Aber ich schweife schon wieder ab, trotzdem musste dies kurz mal erwähnt werden.


Julia und Horst Drosten habe ich schon öfter getroffen, auf Buchmessen und auch privat. Es macht mir unwahrscheinlich viel Spaß Autoren kennen zu lernen und mich mit ihnen zu unterhalten. Fragen gibt es ja immer genügend. Deshalb wollten wir uns mal wieder treffen und da kam die Frage, ob ich mich mit ihnen nicht im Archäologischen Park in Xanten treffen wollte. Nun, die Antwort kann sich jeder vorstellen. Ein Termin wurde vereinbart und ich suchte mir den passenden Zug raus, denn ich wollte mit der Bahn dorthin reisen. Erstens ist es bequem und zweitens kann ich während der Fahrt ein Buch lesen. 




Mit den beiden war ich am Eingang des Parks 
verabredet und hier erwischt mich Horst beim 
Eintritt. Leider war das Wetter nicht so toll, wie 
man unschwer erkennen kann, war es etwas windig.












Ich war schon einmal in diesem Park, aber das ist schon eine Ewigkeit her. Einiges hatte ich nicht mehr in Erinnerung, außerdem wird an dem Park regelmäßig gearbeitet und erweitert.


So soll es dort mal ausgesehen haben,
leider wurde die Stadt in der Vergangenheit
als Steinbruch genutzt und es ist schwer 
alles wieder zu rekonstruieren. Aber ich 
finde, was sie dort wieder aufgebaut haben,
ist sehr interessant und lehrreich.









Hier gebe ich einfach mal den
Eindruck weiter, den wir dort
bekamen
mit Kleinigkeiten gab man sich
damals nicht ab.

Gigantisch hoch kommen mir
diese Säulen vor





ein Blick auf
die Haushaltsgegenstände,
die damals genutzt wurden

wer schon mal alte historische 
Filme geschaut hat, kann sich 
vorstellen, was damals los war,
denn hier Veranstaltungen 
stattfanden










Julia und ich in einer angeregten
Unterhaltung, wir tauschen unser
Wissen aus - oder hatten wir andere
Themen?










Nach einer kleinen Kaffeepause haben wir uns dann im Museum umgeschaut, was sehr interessant war, denn wir durften Sachen anfassen und anprobieren und auch Bilder machen.

Es war ja wohl klar, dass wir uns die
Büste einer Julia aussuchten.

Damen mit diesem Namen gab es
damals viele.

Um genau zu sein, dies war

Julia Agrippina die Jüngere



als ich dieses Schild zur Abwehr in die Hand nahm,
fühlte ich mich an die Bilder, die zumindest ich in den
zahlreichen Asterixbüchern gesehen hatte, erinnert

verflixt schwer und doch unhandlich

Horst hat dann nicht nur das Schild, sondern auch das
Gepäck geschultert.


außerdem konnte er mir
sagen, dass dieser Helm
ebenfalls sehr schwer ist
und er im Grunde gar
nicht viel sehen konnte




Julia und ich konnten es nicht
lassen, wir mussten uns einfach
zu diesen Römern stellen












Julia und Horst haben einen
kleinen Pressesprecher - Malte.
Malte musste leider zu Hause
bleiben, aber hätten wir gewusst,
dass wir dort auf seine Vorfahren
treffen......

Ich hoffe nur, der Junge bekommt
es nicht raus und macht ihnen
Stress






In Frankfurt habe ich Malte kennen gelernt und konnte auch einer Lesung der Drei lauschen.



Ich fand diesen Tag mit Julia und Horst sehr kurzweilig, schade, zu gerne wären wir noch etwas länger im Museumsbereich geblieben, aber so habe zumindest ich einen Grund, noch einmal dorthin zu fahren.



Julia und Horst Drosten haben ebenfalls über diesen Tag berichtet und ich darf den Beitrag hier veröffentlichen:

Auf Zeitreise im Archäologischen Park Xanten

Als Autoren von historischen Romanen halten wir immer Ausschau nach interessanten Stoffen, die in längst vergangenen Zeiten spielen. Dieses Mal haben wir uns im Archäologischen Park Xanten am Niederrhein auf Spurensuche begeben. 

Das Besondere: Ulla Leuwer (http://ullasleseecke.blogspot.de/) hat uns über die Schulter geschaut. Wir kennen Ulla, seit sie ein Blogger- und Autorentreffen in Düsseldorf organisiert hat und wir haben uns auf Buchmessen und bei privaten Anlässen gesehen und freuen uns sehr auf das Treffen mit ihr.

Wir sind zum ersten Mal im Archäologischen Park, einem weitläufigen Freilichtareal mit Museum auf dem Gebiet der ehemaligen Römerstadt Colonia Ulpia Traiana. Leider ist von dieser Stadt nicht mehr viel übrig, denn sie diente den Bewohnern Xantens bis ins 19. Jahrhundert als Steinbruch.

Dank des tollen Konzeptes bei der Gestaltung des Parks, können wir uns dennoch ein sehr gutes Bild vom Alltagsleben römischer Familien und dem Leben in dieser Stadt machen. Es beginnt mit den Spazierwegen, die nach dem Originalmuster der Straßen im Schachbrett verlegt sind. Die alten Schutzmauern und Wehrtürme der Stadt ersetzen heute weitgehend schöne Buchenhecken. 
Zehntausend Menschen lebten in Colonia Ulpia Traiana, das komplett auf dem Reißbrett entstanden ist. Der knappe Platz wurde gut ausgenutzt, es war für alle menschlichen Bedürfnisse gesorgt. In der Handwerkersiedlung besichtigen wir Häuser für bis zu drei Generationen mit Werkstätten, Läden und Höfen, in denen Kleinvieh gehalten und Obst- und Gemüse angebaut wurde. Wusstet ihr, dass die Römer Pflaumen- und Pfirsichbäume vom sonnigen Italien am Niederrhein heimisch gemacht haben?

Für Spiel und Spaß war damals ebenfalls reichlich gesorgt. Getreu dem Motto „panem et circenses“ (Brot und Spiele) wurden im Amphitheater große Spektakel und Kämpfe auf Leben und Tod veranstaltet. Im Badehaus fanden die alten Römerinnen und Römer eine auch uns heutigen Menschen gut vertraute Wellnesskultur mit Sauna, Dampfbad und Massagen vor. Lediglich die Latrinen nutzen wir nicht mehr gemeinschaftlich, aber vor 2000 Jahren machte man dort Geschäfte – ob daher der Ausdruck „sein Geschäft machen“ kommt? Brett- und Geduldsspiele waren ebenfalls beliebt. Mühle zum Beispiel kannten schon die Römer. Horst und Ulla spielen eine Runde – und Ulla hat Horst innerhalb kürzester Zeit besiegt…

Experimentelle Archäologie wird großgeschrieben. So gibt es ein Ausgrabungsfeld, in dem sich angehende Archäologen in den verschiedenen Grabungstechniken üben können. Wir drei versuchen uns ebenfalls an den vielfältigen Angeboten. 
Horst probiert Soldatenhelme auf und stellt fest, dass sie das Sichtfeld sehr einschränken. Ulla und er schleppen Kampfschilde und Kriegsausrüstung und stellen fest, dass das Leben als römischer Infanterist ganz schön schwer war. Julia klettert in einen Kavalleriesattel, der sehr bequem ist und an heutige Westernsättel erinnert.

Im Archäologischen Park Xanten werden alle Bereiche des täglichen Lebens abgedeckt. Wir lernen die Kleidung der Menschen kennen, den Schmuck der Frauen, das Spielzeug der Kinder, ihre Ernährung und ihre Glaubenswelt.

Besonders freuen wir uns, als wir zwei Verwandte unserer Living Puppet „Pressesprecher Malte“ entdecken. Eine als Römer angezogene Jungs- und eine Mädchenpuppe, die Kindern von heute das Leben von Kindern vor zweitausend Jahren erklären.

Nach all den gewonnenen Erkenntnissen gönnen wir uns Kaffee und Kuchen und einen schönen „Schnack“ im Parkcafé. Wir sind uns einig, dass wir nicht nur einen schönen Tag zu dritt verbracht haben, sondern auch eine Menge Anregungen für einen neuen historischen Roman erhalten haben.

Worum es gehen soll? Lasst euch überraschen!

Rezension - Deichblut


Autorin: Sina Jorritsma

Titel: Deichblut

Genre: Krimi

Version: eBook

erschienen: 7. Juli 2017

Seiten: 137

Altersempfehlung: Erwachsene

Verlag: Klarant




Sina Jorritsma ist das Pseudonym einer Autorin, die den rauen Charme des Nordens liebt. Die Ideen zu ihren Romanen kommen ihr bei langen Strandspaziergängen auf den friesischen Inseln. Sie benutzt ein Pseudonym, um ihre Umgebung besser beobachten zu können, denn oft fließen Ereignisse aus ihrem Umfeld in die Romanhandlungen mit ein.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Im ostfriesischen Norddeich taucht eine männliche Leiche auf, in einem Wohnmobil, mit durchschnittener Kehle! Wenig später wird ein ohnmächtiges, unter Drogen gesetztes Mädchen am Deich entdeckt, die Kleidung voller Blut. Der Tote war ein Lehrer aus Nordrhein-Westfalen, die 16-jährige Tanja ist seine als vermisst gemeldete Schülerin. Doch warum waren die beiden gemeinsam in Ostfriesland? Wollte der Lehrer sich an der Minderjährigen vergehen und sie hat ihn im Affekt getötet? Oder stecken ganz andere Zusammenhänge hinter der grausamen Tat? Kommissar Torsten Köhler und seine Kollege Gerrit Wolter von der Kripo Norden ermitteln unter Hochdruck. Und je tiefer sie graben, desto mehr suspekte Personen kommen zum Vorschein …



Meine Meinung:
Nachdem der Autorin mit dem Krimi "Mord am Siel" ein guter Start zu einer neuen Krimiserie gelungen ist, war ich natürlich  neugierig auf das zweite Buch. Auch dieser Kurzkrimi hat mich begeistert, es war sehr spannend und ich hatte wirklich keine Ahnung wer denn nun der Täter ist.

In "Mord am Siel" mussten die beiden Kommissare zum ersten Mal gemeinsam einen Fall lösen. Torsten Köhler war gerade nach Norden versetzt worden und kam inzwischen schon sehr gut zurecht, denn Land und Leute sind doch gewöhnungsbedürftig. Die Journalistin Dortje mischte auch in diesem Fall wieder mit. Hatte ich beim ersten Fall noch überlegt, wie ich sie in meiner Sympathiescala einordnen soll, ist sie jetzt doch etwas aufgestiegen. Mal sehen, vielleicht mag ich sie am Ende noch recht gut leiden.

Auf jeden Fall hat Sina Jorritsma mich an das Buch gefesselt, in die Kürze hat sie reichlich Spannung packen können. Obwohl ich mir schon gewünscht hatte, einiges ausführlicher lesen zu können. Sie hat reichlich Beteiligte in dieses Buch gepackt und mit den unterschiedlichsten Charakteren versehen, was ich durchaus interessant fand. Gleichzeitig wurde auch ein Tabuthema angepackt und dadurch wirkte alles sehr real.


Fazit:
Wer sich gut unterhalten lassen möchte, Spannung liebt und keine dicken Bücher mag, ist hier gut aufgehoben. Ich bin jetzt auf das nächste Buch gespannt, in dem die beiden ungleichen Kommissare ermitteln.

Ich möchte mich beim Klarant Verlag für das Rezensionsexemplar bedanken.



Donnerstag, 6. Juli 2017

Rezension - Endless - kein Leben ohne Dich


Autorin: Amanda Frost

Titel: Endless - Kein Leben ohne Dich

Genre: Fantasy

Version: eBook

erschienen: 4. Juli 2017

Seiten: ca 270

Altersempfehlung: Erwachsene






Anfang 2013 startete die Autorin Amanda Frost die erfolgreiche Sternen-Trilogie, die es prompt in die Kindle Top 100 schaffte. Zuvor war Amanda viele Jahre international im Marketing und der Logistik großer Unternehmen tätig und lebte lange in der Schweiz, bevor es sie nach München zog. Als Tochter eines Rennfahrers liebt sie schnelle Autos und Motorräder genauso sehr wie Reisen in ferne Länder. „Endless - In einem anderen Leben" ist ihr zehntes Buch. In ihren Geschichten geht es grundsätzlich um die große Liebe, gewürzt mit einem guten Schuss Erotik.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Mein Name ist Kyle Edwards. Mit meinen dreiunddreißig Jahren bin ich einer der jüngsten Special Agents des FBI. Ein halbes Jahrzehnt ist vergangen, seit mir das Wichtigste genommen wurde, was ich jemals besessen habe: meine geliebte Audrey. Ich habe diesen Verlust nie ganz überwunden. Mein Job war daher während der letzten Jahre mein Ein und Alles. Doch als endlich Frieden in mein Privatleben einzukehren scheint, werde ich auf das Überwachungsfoto einer Kamera in Südafrika aufmerksam. Ich kann nicht glauben, was ich sehe und beschließe, der Sache auf den Grund zu gehen.


Meine Meinung:
Achtung, ich empfehle zunächst das erste Buch "Endless - In einem anderen Leben" zu lesen, bevor diese Rezension gelesen wird.
Da ist sie nun, die sehnsüchtig erwartete Fortsetzung. Hatte ich am Ende des ersten Buches ja noch gehofft, dass Audrey sich nicht wirklich töten wird, bekam ich jetzt die Gewissheit.
Inzwischen sind fünf Jahre vergangen in denen vieles passiert ist. Jeder hat sich sein Leben eingerichtet und war mehr oder weniger glücklich und erfolgreich.

Ganz schnell kam ich wieder rein ins Thema, ja, Amanda Frost hat mich sofort wieder gefesselt, mehr noch, gefühlsmäßig hat sie mich ganz schön erwischt, ich hatte manchmal Tränen in den Augen, allerdings war ich diesmal mit dem Ende sehr zu frieden.

Die Geschichte wird im Wechsel aus Sicht von Audrey und Kyle beschrieben. Und ich war furchtbar gespannt, wie es weiter geht und ob mein Fragen beantwortet würden. Wie wird es sich für die beiden weiter entwickeln? Schafft Audrey ihr Vorhaben? Kann Kyle sie davon abbringen? Es erklärt sich von selbst, dass ich hierzu nichts verraten werde.

Fazit:
Ich möchte dieses Buch auf jeden Fall weiterempfehlen. Es hat alles, was viel Lesevergnügen bereitet: Spannung, Drama und Erotik. Für mich ist es ein typisches "Amanda-Frost-Buch" und ich war bisher immer begeistert von all ihren Büchern.

Ich möchte mich bei der Autorin vielmals bedanken, dass ich das Buch vorab lesen durfte, was natürlich keinen Einfluss auf meine Bewertung hat, denn würde mir ihr Buch nicht zusagen, dann hätte ich erst gar nicht mit dem Lesen begonnen.

Montag, 3. Juli 2017

Rezension - Zwei Küsse für Himmelreich -Amor's Four



Autorin: Andrea Bielfeldt

Titel: Zwei Küsse für Himmelreich

Genre: Liebesroman, Frauenroman

Version: eBook

erschienen: 1. Juli 2017

Seiten: ca 280

Altersempfehlung: Erwachsene





Die Autorin Andrea Bielfeldt, geboren 1973, sagt über sich selber: „Ohne ein Ziel bin ich wie ein Schiff in dunkler Nacht auf offener See ohne Orientierung. Mein Ziel ist das Leuchtfeuer in dieser Nacht, das mir den richtigen Weg weist!“ Wer jetzt noch mehr über sie erfahren möchte, kann dies gerne auf ihrer Seite nachlesen.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Ronja Engel ist eine begnadete Köchin, immer auf der Suche nach neuen Rezepten - und nach dem richtigen Mann. Als ein Ausgrabungsteam in Himmelreich Einzug hält, bekommt Ronja die Aufgabe, die Forscher zu versorgen. Der Job macht Spaß, wäre da nur nicht der ruppige Archäologe Tjark. Nichts gegen gut gebaute Norweger, aber der Typ geht Ronja gehörig auf den Keks. Zwischen Kaffee, Kochtöpfen und ausgegrabenen Knochen muss Ronja jedoch mit dem ungehobelten Klotz auskommen - bis ausgerechnet die Frau dazwischen grätscht, die Ronja mal so gar nicht leiden kann. Am Ende ist Ronja völlig durcheinander. Was zur Hölle soll sie nur von dem wortkargen Kerl mit den blauen Augen halten?


Meine Meinung:
Da ist es nun, das zweite Buch der zweiten Staffel Himmelreich. Inzwischen sind mir die Geflogenheiten der Beteiligten sehr gut bekannt. Würde ich Gertrud treffen, dann ginge mein Blick sofort zu den Haaren, um nach einem vergessenen Lockenwickler zu schauen. Wenn der Bürgermeister von seinem Städtchen spricht, dann käme auch bei mir die Korrektur "Dorf" Insider wissen, was ich meine, andere sollten nach den Büchern greifen und feststellen, wie viel Spaß es macht, sie zu lesen.
Diesmal hat Andrea Bielfeldt das Buch geschrieben und ich finde, es ist ihr ebenfalls sehr gut gelungen. Denn das ist ja das tolle an dieser und der ersten Staffel, dass es immer eine andere Autorin war, die das Buch geschrieben hat und ihren eigenen Stil einbringen konnte. Ein roter Faden zieht sich durch die Bücher, diesmal ist es die geplante Fabrik, die wegen eines Knochenfundes nicht gebaut werden kann.
Ich stelle es mir so vor, dass jede Autorin sich ja am roten Faden halten muss, aber die Liebesgeschichte darf sie selber gestalten. Diesmal steht Ronja im Vordergrund, sie arbeitet als Köchin in Himmelreich und hat den zusätzlichen Job angenommen, das Ausgrabungsteam zu beköstigen. Ich verrate mit Sicherheit nicht zu viel, denn Vielleser kennen die Thematik bei diesen Büchern. Für die Protagonistin ist es immer ein schwerer Weg, bis es für sie ein Happy End gibt. Und da liegt es an der Autorin, wie sie diesen Weg gestaltet. Ich für meinen Teil hatte viel Spaß beim Lesen und ganz besonders am Ende, was mir nebenbei erwähnt, gut gefallen hat, musste ich herzhaft lachen.


Fazit:
Eine weitere Geschichte über Himmelreich und den Bewohnern, die man sich nicht entgehen lassen sollte. Eine humorvolle und leichte Lektüre, bestens für den Sommerurlaub oder auch zu Hause geeignet. Ich bedauere mich jetzt, weil ich zwei Monate auf das nächste Buch warten muss, wo ich doch so furchtbar neugierig bin.

Rezension - Wir.Für immer



Autorin: Emma Wagner

Titel: Wir. Für immer

Genre: Liebesroman

Version: eBook

erschienen: 1. Juli 2017

Seiten: 383

Altersempfehlung: Erwachsene






Emma Wagner ist eine 1982 in Niedersachsen geborene Autorin. Zum Studium verschlug es sie nach Heidelberg. Diese herrliche Stadt wurde ihrem Ruf in Emmas Falle mehr als gerecht, denn sie hat ihr Herz in Heidelberg verloren. Dort lebt sie dementsprechend immer noch - inzwischen glücklich verheiratet - mit ihrem Mann und ihren drei Kindern.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Eben noch war Sophies Welt nahezu perfekt, schließlich hat ihr langjähriger Freund ihr einen Heiratsantrag gemacht. Doch dem Café, das sie zusammen mit ihrer Mutter betreibt, droht das Aus. Ein Investor muss her – der ebenso gutaussehende wie arrogante Noel. Dann allerdings überschlagen sich die Ereignisse: Sophies Mutter erleidet einen Autounfall, und kurz darauf erfährt Sophie etwas, das ihr ganzes Leben auf den Kopf stellt. Fassungslos will sie sich auf die Suche nach Antworten begeben und ausgerechnet Noel bietet ihr seine Hilfe an. Gemeinsam stoßen sie auf eine dramatische Liebesgeschichte, die eng mit Sophies Schicksal verflochten ist. Schon bald jedoch bringt nicht nur das, was dabei ans Licht kommt, Sophie aus dem Konzept, sondern auch Noel. Noel mit seinen strahlend blauen Augen und dem charmanten Lächeln, der sie mit seiner Unverschämtheit zur Weißglut bringt und sie gleichzeitig fasziniert. Doch er hat ein Geheimnis ...



Meine Meinung:
Nachdem ich das Buch "Du. Für Immer" von Emma Wagner gelesen hatte, was mich sehr berührt hat, wollte ich natürlich das zweite Buch ebenfalls lesen. Jedes Buch ist zwar für sich abgeschlossen und kann einzeln gelesen werden, aber ich fand es für mich gut, dass ich die beiden in der entsprechenden Reihenfolge gelesen habe.

In diesem Buch ist Sophie die Protagonistin, die ich in mein Leserherz geschlossen habe, was nicht heißt, dass es Momente gab, wo ich mit ihr schimpfen musste. Aber auf der anderen Seite machte sie eine Entdeckung, die ihr Leben verändern sollte. Als sie sich auf die Suche nach den Antworten machte, war ich natürlich an ihrer Seite und furchtbar gespannt, was sie finden wird.

In zwei Erzählsträngen, die sich abwechseln und in der Vergangenheit und Gegenwart abspielen, lerne ich noch viele Beteiligte kennen, die mir nicht alle sympathisch sind. Zum Teil liegt es an den Umständen, weshalb sie sich so geben und dann liegt es an den Personen, die meinen etwas besseres zu sein. Aber solche wird es immer wieder geben und manches ändert sich einfach nicht. Tja, ich kann nur rätselhaft schreiben, denn sonst würde ich zuviel verraten. Auf jeden Fall war ich mal wieder so sehr ans Buch gefesselt, dass ich es einfach nicht zur Seite legen konnte.
Emma Wagner hat mich auch diesmal mit ihrem Buch so berührt, ich war neugierig, wie sich alles entwickeln wird, was Sophie heraus findet. Ich hatte für sie gehofft, mit ihr gefiebert, dass sie Antworten findet. Aber auch die Personen, die in der Vergangenheit einiges erleben konnten haben mich in ihren Bann gezogen.

Die Autorin hat dafür gesorgt, dass ich so richtig mittendrin im Geschehen steckte, ich war vor Ort, war wütend, ich musste Tränen wegwischen und war am Ende mit allem zu frieden, naja fast. Meine Happy End Seele hatte sich noch ein bisschen was anderes gewünscht. Aber auch Liebesromane können manchmal sehr dramatisch sein.

Ich musste oft genug feststellen, dass Bücher mit Aussagen angepriesen werden, die ich nicht wiederfinde. Zu diesem Buch fand ich den Hinweis: "Eine zutiefst berührende Geschichte von Vertrauen, Verrat und Vergebung, von Freundschaft und Feindschaft, von zerstörten Hoffnungen und neuen Träumen – und dem Kampf um die ganz große Liebe." und kann dem voll und ganz zustimmen.

Das Buchcover gefällt mir ausgesprochen gut und zeigt auch, dass beide Bücher zusammen gehören. Im Bücherregal ist es auf jeden Fall ein Hingucker und im Buchladen sowieso.


Fazit:
Ich bin auch von diesem Buch begeistert, was mich ebenfalls sehr berührt hat. Auf jeden Fall gebe ich hier eine Leseempfehlung, finde allerdings, dass wirklich beide Bücher in der richtigen Reihenfolge gelesen werden sollten.


Samstag, 1. Juli 2017

Rezension - Zwei fast perfekte Schwestern


Autorin: Michaela Grünig

Titel. Zwei fast perfekte Schwestern

Genre: Roman

Version: eBook und Taschenbuch

erschienen: 1. Juni 2017 als eBook
                    1. August als Taschenbuch

Seiten: 416

Altersempfehlung: Erwachsene

Verlag: Knaur



Gedanken der Autorin
Was wäre wenn … frau anstatt das sichere Studium durchzuziehen, doch lieber als Partygirl auf Ibiza angeheuert hätte? Mit dem heißen argentinischen Polospieler durchgebrannt wäre, anstatt den ehetauglicheren Steuerberater zu wählen? Oder “einfach mal so“ ein One-way-Ticket nach LA gelöst hätte? Würde besagte Frau dann jetzt als George Clooneys Freundin zur Oscar Verleihung marschieren? Oder als neurotische Schnapsdrossel auf dem Highway to Hell?
Solche Gedankenspiele beschäftigen mich in meinen Tagträumen. Und da ich leider – wie übrigens die meisten Menschen – nur ein Leben zur Verfügung habe, lasse ich meine Romanfiguren all diese verrückten Dinge für mich ausprobieren! Um die Sache zu vereinfachen, teilen die meisten von ihnen meine Charaktereigenschaften und zwar die guten wie die miesen! Die besten Ideen dafür kommen mir immer, wenn ich mit meinen drei Hunden durch den Wald ziehe.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Seit ihrer Kindheit bewundert die Lektorin Stefanie Lenz ihre ältere Schwester Lily, die bei der Verteilung des elterlichen Genguts eindeutig das bessere Los erwischt hat. Lily ist schön, beliebt und hat einen tollen Mann geheiratet. Stefanie fühlt sich dagegen oft vom Alltag überfordert. Wie rettet man sich zum Beispiel vor der Liebeserklärung seines neuen Chefs, ohne die Karriere zu ruinieren? Stefanie hat eine scheinbar geniale Idee: Sie behauptet einfach, sie sei lesbisch. Zum Glück steht Lily als Begleitung für die Firmenfeier bereit. Als ›Vorzeige-Lesbe‹ des Verlags läuft es beruflich ausgezeichnet für Stefanie, bald darf sie den Bestseller-Autor Bernhard Otto betreuen. Der ist ihr nur dummerweise unerwartet sympathisch, und dann fällt auch noch Alibi-Partnerin Lily aus, deren Leben sich nach dem Fremdgehen ihres Mannes im freien Fall zu befinden scheint.


Meine Meinung:
Zwei Schwestern, wie sie unterschiedlicher nicht sein könnten und doch beide geprägt in ein und demselben Elternhaus. Ich lerne in diesem Buch die beiden Schwestern sehr gut kennen, denn die Autorin erzählt wechselweise, was ihnen widerfährt, was sie erleben und was sie so denken. Wobei soviel passiert, dass ich dachte, Junge, Junge, da passiert soviel, daraus könnte man durchaus mehrere Bücher machen.
Das angeblich sorglose und bequeme Leben, das Lily an der Seite eines bekannten Regisseurs führt, hat durchaus reichlich Schattenseiten und schnell muss sie sich in der Realität zurecht finden, nachdem sie sich von ihrem Mann getrennt hat.
Steffi führt als Lektorin ein ganz anderes Leben und hat ihre Schwester sehr häufig beneidet, aber nicht nur jetzt als Erwachsene, sie fühlte sich schon als Kind  immer benachteiligt.

Michaela Grünig hat sehr fesselnd beschrieben, was den beiden Schwestern so alles passiert. Wobei nicht alles sehr ernst genommen werden darf, mir kam manches etwas überspitzt vor und der Zufall spielte ebenfalls eine große Rolle. Außerdem hätte ich von Frauen, über 30 etwas weniger Naivität erwartet. Wobei nichts von dem, was um sie herum passierte, nicht realistisch war. Es war einfach zu sehr gebündelt, passte aber durchaus in den Erzählstrang.  Ja, im Grunde waren es zwei ganz unterschiedliche Geschichten, die zu lesen bekam. Es gab aber reichlich Schnittstellen, wie alles immer wieder zusammen traf. Spreche ich in Rätseln? Das mag sein, aber ich will ja nicht zu viel verraten. Jeder wird beim Lesen merken, was ich meine.
Gedanken habe ich mir auch über das Verhalten der Eltern gemacht, da gab es einiges... ihr Verhalten in der Vergangenheit hat die Töchter geprägt und ihr Verhalten in der Gegenwart....

Ich war natürlich wieder so richtig drin im Geschehen, habe mit den Schwestern gelacht und gelitten. Habe ihnen meine Meinung gesagt, habe gehofft, dass es für beide gut endet. Wusste nicht, was ich wem glauben sollte und konnte ihnen nicht immer raten. Es gab überraschende Wendungen, die mir nicht immer gefielen, aber ganz zum Ende war ich doch zu frieden mit allem.

Dieses Buch ist nicht einfach "nur" eine Geschichte über zwei Schwestern, es macht auch nachdenklich. Was wäre wenn, die Eltern sich anders verhalten hätten, Leute nicht immer Geheimnisse haben, offen miteinander reden, Hilfe annehmen, nichts darauf geben, was die Leute von einem denken und so weiter. Wie erwähnt, ein bisschen viel, aber trotzdem.... lesenswert

Das Buchcover gefällt mir sehr gut und würde mich im Buchladen sofort ansprechen, wenn ich das Buch auf einem Tisch vieler Bücher entdecken würde.


Fazit:
Nicht jeder macht sich beim Lesen soviele Gedanken. wie ich. Nicht jeder kniet sich so in die Geschichte rein. Man kann es auch einfach als schöne Sommerlektüre lesen und sich daran erfreuen, dass die beiden Schwestern ihren Weg und zu ihrer Liebe finden. Aber wer sich etwas tiefgründiges wünscht, liegt mit diesem Buch auch nicht falsch. So oder so, ich empfehle es gerne weiter.


Bei dem Verlag möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken.

Rezension - Provenzalisches Feuer


Autorin: Sophie Bonnet

Titel: Provenzalisches Feuer

Genre: Krimi

Version: eBook, broschiert und Hörbuch

erschienen: 22. Mai 2017

Seiten: 321

Altersempfehlung: Erwachsene

Verlag: blanvalet





Sophie Bonnet ist das Pseudonym einer erfolgreichen deutschen Autorin. Mit ihrem Frankreich-Krimi "Provenzalische Verwicklungen" begann sie eine Reihe, in die sie sowohl ihre Liebe zur Provence als auch ihre Leidenschaft für die französische Küche einbezieht. Mit Erfolg: Das Buch begeisterte Leser wie Presse auf Anhieb und stand monatelang auf der Bestsellerliste, ebenso wie die beiden darauffolgenden Romane "Provenzalische Geheimnisse" und "Provenzalische Intrige". Die Autorin lebt mit ihrer Familie in Hamburg.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Juni in der Provence. Im idyllischen Sainte-Valérie feiert man den Sommerbeginn mit einem traditionellen Fest. Noch spät in der Nacht wird im Schein des Feuers gegessen und getanzt – bis mitten im Auftritt der gefeierten Rockband Viva Occitània ein Journalist erstochen wird. Waren ihm seine Recherchen vor Ort zum Verhängnis geworden? Pierre Durands Ermittlungen führen ihn zu aufgebrachten Dorfbewohnern, zu den Hütern einer aussterbenden Sprache – und zu der Sängerin Aurelie Azéma, die sich für die Unabhängigkeit Okzitaniens einsetzt. Während Pierre in die Mythen der alten Provence eintaucht, ahnt er nicht, dass seine Schritte längst beobachtet werden. Und dass der Tod des Journalisten erst der Anfang war.



Meine Meinung:
Spannend und lehrreich. Damit habe ich es wohl auf den Punkt gebracht. Von einem Krimi erwarte ich eine gewisse Spannung. Die hat die Autorin mir geliefert. Wenn ich nebenbei noch etwas lernen kann, dass ist es ein wirklich angenehmer Nebeneffekt.

Auf einer Feier zum Sommerbeginn wird mitten in der fröhlichen Menschenmenge ein Journalist erstochen. Kommissar Pierre Durand hat es da natürlich besonders schwer, den Täter auszumachen.
Bei seinen Ermittlungen erfährt er sehr viel über Okzitanien, einer alten Sprache und Mythen.
Für mich war es auch sehr interessant, da ich bisher außer Paris von Frankreich noch nichts kennen gelernt habe. Ich bin auch nicht so gut informiert, was verschiedene Sprachrichtungen und Bereiche betrifft. Ja klar, in Geschichte habe ich aufgepasst und das übliche ist natürlich bekannt, was halt zur Allgemeinbildung gehört. 😉

Aber es fließt nicht nur Vergangenes ein, Geschehnisse der Gegenwart spielen ebenfalls eine große Rolle. Tourismus - ein Segen und ein Fluch, da gibt es reichlich Erfahrungen und Meinungen. So erfährt Pierre Durand einiges, aber es hilft ihm nicht wirklich dabei, den Mörder zu finden. Ich bin auch nicht darauf gekommen, wer es denn nun gewesen sein könnte und war am Ende doch etwas überrascht, als die Zusammenhänge klarer wurden.

Dies ist ja inzwischen die 4. Folge, in der Pierre Durand ermittelt, ich habe alle Bücher gelesen und freue mich immer, wenn ich alte Bekannte wieder treffe. Die Bewohner des Örtchens sind schon sehr originell und bereiten mir einigen Lesespaß. Bei diesen Serien gefällt es mir auch immer wieder, dass ich vom Privatleben des Ermittlers etwas erfahre und dies ein wichtiger Bestandteil in der Geschichte ist. Allerdings fand ich diesmal, dass Pierre und Charlotte zu kurz kamen. Da hoffe ich jetzt einfach mal auf das nächste Buch.


Fazit:
Wer sich gerne mal in die Provence entführen lassen will, in Gedanken mit dem Kommissar das leckere Essen genießen möchte und gleichzeitig Spannung und Lehrreiches mag, der findet hier das richtige Buch.

Ich möchte mich beim Verlag vielmals bedanken, der mir all das oben erwähnte, ermöglicht hat

Rezension - Meeresblau und Mandelblüte



Autorin: Elke Becker

Titel: Meeresblau und Mandelblüte

Genre: Roman

Version: eBook und Taschenbuch

erschienen: 1. Juli 2017

Seiten: 278

Altersempfehlung: Erwachsene

Verlag: bastei entertainment



Die Autorin Elke Becker wurde im schwäbischen Ulm geboren. Nach mehrjährigen Aufenthalten in Südamerika und der Karibik zog es die Autorin wieder nach Europa. Auf Mallorca lebt sie seit 2005.



Kurzbeschreibung, übernommen:
Leonie ist erfolgreich in ihrem Job: Sie saniert marode Firmen. Ein Privatleben hat sie nicht, denn Gefühle stehen ihrer Karriere nur im Weg. Völlig überraschend erbt sie von ihrer Tante eine Agrotourismus-Finca auf Mallorca. Das Problem: Dort wohnen vier rüstige Senioren. Sie managen das kleine Hotel zusammen mit dem attraktiven Niklas und haben lebenslanges Wohnrecht. Das passt Leonie so gar nicht, denn sie will aus der Finca ein Nobelhotel machen und es gewinnbringend verkaufen. Sie muss die Senioren loswerden - doch die Alten sind nicht so alt und wehrlos, wie Leonie denkt. Zu allem Überfluss lässt Niklas das Herz der taffen Karrierefrau höher schlagen, als ihr lieb ist ...


Meine Meinung:
Beim Lesen dachte ich öfter: Hach, zu gerne würde ich mal die Mandelblüte sehen, aber das lässt sich schlecht planen. So bleibt mir nichts anderes übrig, als mit Hilfe der Bücher zu der Zeit nach Mallorca zu reisen.

Deshalb freute ich mich ganz besonders, als ich das tolle Cover gesehen hatte und der Titel versprach mir schon mal Lesefreude. Der Plot erschien mir zwar  nicht unbekannt, aber das zeichnet ja eine gute Autorin aus. Es kommt immer darauf an, was sie daraus macht und sich einfallen lässt.
Mit Leonie hat Elke Becker eine sehr interessante Protagonistin geschaffen. Obwohl ich anfangs nicht wusste, ob sie sich in mein Leserherz schleichen würde. Mit Sicherheit haben dort aber die vier Senioren ihren Platz gefunden. Ich fand sie sehr sympathisch und war begeistert, dass sie dort lebten, wie es ihnen gefiel und nicht, wie andere es von ihnen erwarteten. Eine weitere Rolle sollte Niklas noch in dieser Geschichte spielen, den ich ebenfalls sehr sympathisch fand. Vorweg will ich dann doch erwähnen, dass es Leonie ebenfalls geschafft hat.

Leonie erbt überraschend eine Finca von ihrer Tante, die auf Mallorca lebte. Durch ihren Beruf ist Leonie es gewohnt, alles anzupacken, was in ihren Augen verbessert werden könnte. Sie macht sich nicht überall damit Freunde, zu dem Zeitpunkt wäre sie meine auch nicht geworden. Aber sie verändert sich im Laufe der Zeit und das wiederum freut mich.
Im geerbten Haus leben vier Senioren, die natürlich wenig Interesse daran haben, ausziehen zu müssen. Die vier haben sehr originelle Ideen, geben nicht immer die richtigen oder vollständigen Antworten beschwören lustige Situationen heraus.

Elke Becker hat sowohl humorvolles als auch nachdenkliches in dieser Geschichte eingearbeitet.
Sie schreibt über Freundschaft, Vertrauen,  Veränderungen und Mut. Alles spielt in diesem Buch eine wichtige Rolle. Aber auch die Liebe und Romanze kommt nicht zu kurz, dafür taucht Niklas auf, der Leonie nicht nur unterstützt, sondern sie auch ganz schön durcheinander bringt.


Fazit:
Ein rundherum tolles Buch, was mich mal wieder begeistert hat. Wie eigentlich alle Bücher der Autorin und ich freue mich immer wieder, wenn ich ein neues Buch von ihr zum Lesen bekomme.

Ich möchte mich vielmals bedanken,dass ich das Buch vorab lesen durfte.