Donnerstag, 13. Juli 2017

Rezension - Jagen, sammeln und verlieben



Autorin: Julia Jenner

Titel: Jagen, sammeln und verlieben

Genre: Fantasie

Version: eBook und Taschenbuch

erschienen: 29. Juli 2016

Seiten: 428

Altersempfehlung: Erwachsene






Julia Jenner ist seit über zwanzig Jahren Drehbuchautorin und hat für Serien geschrieben wie "Ritas Welt", "Nikola", "Das Amt", "Die Camper", "Berlin, Berlin" und "In aller Freundschaft". Sie hat Romane übersetzt, einen Jugendroman veröffentlicht und nun ihren ersten Liebesroman geschrieben, eine skurrile Liebeskomödie mit unfreiwilliger Zeitreise. Mit ihrer Familie lebt sie in Berlin. Frühere Stationen waren New York, Köln und Helsinki.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Und Maike dachte, sie hätte Probleme! Kein Kerl, kein Kind, kein fester Job, und das mit Mitte dreißig. Aber schlimmer geht immer. Die leicht überspannte Journalistin gerät in einen Zeittunnel und landet mit einem aufgeblasenen Professor, einer prolligen Oma und einem langhaarigen Naturburschen in der Steinzeit. Mit ihren schrägen Schicksalsgenossen steht Maike nun vor ernsten Herausforderungen. Wie überleben wir in der Wildnis ohne Zentralheizung? Woher kommt das Essen, wenn es keinen Supermarkt gibt? Wie finden wir heraus, ob uns die neuen neolithischen Nachbarn verspeisen oder kennenlernen wollen? Doch schon bald plagt Maike eine noch viel wichtigere Frage: Wie rasiere ich mir hier die Beine für ein vielversprechendes Date?


Meine Meinung:
Bei diesem Buch wird einem mal wieder bewusst, wie sehr wir von vielem abhängig sind. Was würden wir machen, wenn wir auf einmal in der Vergangenheit landen?
Sehr anschaulich, mit einer großen Prise Humor hat die Autorin beschrieben, was vier ganz unterschiedliche Personen erlebt haben, nachdem sie durch einen Strudel unfreiwillig in der Steinzeit gelandet sind. Kein Handyempfang, kein Strom, keine Einkaufsmöglichkeiten - sich auf vielleicht vorhandenes altes Wissen besinnen? Das kann nicht jeder und da ist es gut, dass die Autorin sich einiges hat einfallen lassen, wie alle damit klar kommen.
Es hat mir sehr viel Spaß gemacht, diese vier Personen zu begleiten. Ich war ja auf der sicheren Seite 😉 des Buches.
In der Kurzbeschreibung wird der aufgeblasene Professor, die prollige Oma, der langhaarige Naturbursche und die überspannte Journalistin erwähnt. Es haben sich nicht alle in mein Leserherz schleichen können und es zeigte sich auch mal wieder, wie der äußere Schein trügt. Zumindest zwei haben sehr verblüfft, die beiden anderen haben sich im Laufe der Geschichte etwas gewandelt. Am Ende mochte ich alle vier und war auch mit dem Schluss des Buches einverstanden.

Das Buchcover gefällt mir sehr gut und passt wunderbar zum Inhalt des Buches.

Fazit:
Fantasy, Humor, Romanze und etwas zum Nachdenken, das alles wird uns Leser in diesem Buch geboten. Mir hat es sehr gut gefallen und empfehle es gerne weiter.

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