Samstag, 1. Juli 2017

Rezension - Meeresblau und Mandelblüte



Autorin: Elke Becker

Titel: Meeresblau und Mandelblüte

Genre: Roman

Version: eBook und Taschenbuch

erschienen: 1. Juli 2017

Seiten: 278

Altersempfehlung: Erwachsene

Verlag: bastei entertainment



Die Autorin Elke Becker wurde im schwäbischen Ulm geboren. Nach mehrjährigen Aufenthalten in Südamerika und der Karibik zog es die Autorin wieder nach Europa. Auf Mallorca lebt sie seit 2005.



Kurzbeschreibung, übernommen:
Leonie ist erfolgreich in ihrem Job: Sie saniert marode Firmen. Ein Privatleben hat sie nicht, denn Gefühle stehen ihrer Karriere nur im Weg. Völlig überraschend erbt sie von ihrer Tante eine Agrotourismus-Finca auf Mallorca. Das Problem: Dort wohnen vier rüstige Senioren. Sie managen das kleine Hotel zusammen mit dem attraktiven Niklas und haben lebenslanges Wohnrecht. Das passt Leonie so gar nicht, denn sie will aus der Finca ein Nobelhotel machen und es gewinnbringend verkaufen. Sie muss die Senioren loswerden - doch die Alten sind nicht so alt und wehrlos, wie Leonie denkt. Zu allem Überfluss lässt Niklas das Herz der taffen Karrierefrau höher schlagen, als ihr lieb ist ...


Meine Meinung:
Beim Lesen dachte ich öfter: Hach, zu gerne würde ich mal die Mandelblüte sehen, aber das lässt sich schlecht planen. So bleibt mir nichts anderes übrig, als mit Hilfe der Bücher zu der Zeit nach Mallorca zu reisen.

Deshalb freute ich mich ganz besonders, als ich das tolle Cover gesehen hatte und der Titel versprach mir schon mal Lesefreude. Der Plot erschien mir zwar  nicht unbekannt, aber das zeichnet ja eine gute Autorin aus. Es kommt immer darauf an, was sie daraus macht und sich einfallen lässt.
Mit Leonie hat Elke Becker eine sehr interessante Protagonistin geschaffen. Obwohl ich anfangs nicht wusste, ob sie sich in mein Leserherz schleichen würde. Mit Sicherheit haben dort aber die vier Senioren ihren Platz gefunden. Ich fand sie sehr sympathisch und war begeistert, dass sie dort lebten, wie es ihnen gefiel und nicht, wie andere es von ihnen erwarteten. Eine weitere Rolle sollte Niklas noch in dieser Geschichte spielen, den ich ebenfalls sehr sympathisch fand. Vorweg will ich dann doch erwähnen, dass es Leonie ebenfalls geschafft hat.

Leonie erbt überraschend eine Finca von ihrer Tante, die auf Mallorca lebte. Durch ihren Beruf ist Leonie es gewohnt, alles anzupacken, was in ihren Augen verbessert werden könnte. Sie macht sich nicht überall damit Freunde, zu dem Zeitpunkt wäre sie meine auch nicht geworden. Aber sie verändert sich im Laufe der Zeit und das wiederum freut mich.
Im geerbten Haus leben vier Senioren, die natürlich wenig Interesse daran haben, ausziehen zu müssen. Die vier haben sehr originelle Ideen, geben nicht immer die richtigen oder vollständigen Antworten beschwören lustige Situationen heraus.

Elke Becker hat sowohl humorvolles als auch nachdenkliches in dieser Geschichte eingearbeitet.
Sie schreibt über Freundschaft, Vertrauen,  Veränderungen und Mut. Alles spielt in diesem Buch eine wichtige Rolle. Aber auch die Liebe und Romanze kommt nicht zu kurz, dafür taucht Niklas auf, der Leonie nicht nur unterstützt, sondern sie auch ganz schön durcheinander bringt.


Fazit:
Ein rundherum tolles Buch, was mich mal wieder begeistert hat. Wie eigentlich alle Bücher der Autorin und ich freue mich immer wieder, wenn ich ein neues Buch von ihr zum Lesen bekomme.

Ich möchte mich vielmals bedanken,dass ich das Buch vorab lesen durfte.

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