Donnerstag, 21. September 2017

Rezension - Weihnachtsküsse schmecken himmlisch


Autorin: Rike Stienen

Titel: Weihnachtsküsse schmecken himmlisch

Genre: Weihnachtsbuch

Version: eBook und Taschenbuch

erschienen: 7. September 2017

Seiten: 200

Altersempfehlung: Erwachsene






Rike Stienen arbeitete einige Jahre als Rechtsanwältin, bevor sie sich ihren Traum erfüllte, eine Ausbildung zur Drehbuchautorin zu absolvieren. Seitdem hat sie Stoffe für diverse Filmproduktionen entwickelt, vorzugsweise romantische Komödien, die im Alpenvorland oder vor exotischer Kulisse spielen. Dabei ist es ihr wichtig, zwischenmenschliche Konflikte auf humorvolle Weise zu lösen. Mittlerweile sind zusätzlich einige Kurzgeschichten in Anthologien und zahlreiche Liebesromane veröffentlicht worden. Die Autorin lebt und arbeitet in der Nähe des Chiemsees und gehört verschiedenen Autorenverbänden an. Ihre Kreativität schöpft sie aus ihrem eigenen Gartenparadies.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Leonies Weihnachtsfest steht unter keinem guten Stern. Es sieht danach aus, als müsste sie es ganz allein feiern. Da erscheint Merles Einladung, mit einigen jungen Leuten Weihnachten auf einer Hütte in den Tiroler Bergen zu verbringen, die Rettung. Hätte Leonie geahnt, dass Tom unter den Gästen weilt, wäre sie lieber zu Hause geblieben. Für Leonie halten die Feiertage weitere Überraschungen bereit. Abenteuerliche Erlebnisse im Schnee, Beziehungskrisen unter den Freunden und Jan, dessen Charme sie sich nicht entziehen kann, gestalten den Urlaub unvergesslich.



Meine Meinung:
Weihnachten im Schnee wünschen sich viele. Einen Schneesturm zu Weihnachten möchte keiner haben. Die Beteiligten im neuen Buch von Rike Stienen haben sich auch etwas anderes vorgestellt. Am liebsten viel Schnee, einen blauen Himmel und tolle Fahrten auf Schiern. Und was bekommen sie? Turbulente und stürmische Zeiten in einer Berghütte.
Ich gebe zu, sie konnten den Schnee auch bei schönem Wetter genießen. Aber es gab einige Beteiligte, die doch reichlich genervt haben und ich war froh, dass ich nicht dabei war und nur alles lesen musste. Schade auf der einen Seite, ich kann zwar nicht Skifahren, aber den Anblick hätte ich doch zu gerne gesehen. Weiße Weihnachten in den Bergen.
Wie erwähnt, es ging ganz schön turbulent zu, es gab übliche Verwicklungen und ich musste mal wieder mit der Protagonistin schimpfen, achne, brauchte ich nicht, denn sie hatte ihre beste Freundin dabei, die das für mich erledigt hat. 😉
Rike Stienen hat mich mit diesem Buch in die wunderschöne Bergwelt entführt, sie hat mir große Freude mit den Schilderungen im Schnee bereitet. Sie hat mich mit der Geschichte rund um Leonie und deren Freunde an das Buch gefesselt.

Romantik und weihnachtliche Stimmung im Schnee kamen nicht zu kurz, aber auch die Turbulenzen haben für reichlich Unterhaltung geführt.  Und am Ende war alles so wie ich es mir gewünscht hatte.

Das Buchcover gefällt mir sehr gut und zieht einen Leser, der sich gerne auf weihnachtliche Stimmung einlässt magisch an.


Fazit:
Mir hat das Buch sehr gut gefallen, leider kann ich hier nicht auf verschiedene Situationen eingehen, die mir sehr viel Lesespaß bereitet haben. Ich müsste dann zuviel verraten. Also empfehle ich das Buch gerne weiter. Bestens geeignet um sich auf Advent und Weihnachten einzustimmen oder lieben Menschen zu schenken.

Was ich noch erwähnen wollte; ich durfte dieses Buch vorab lesen und meinen "Senf" dazu geben. Das hat mir sehr viel Freude bereitet und dafür möchte ich mich bei der Autorin recht herzlich bedanken. Und was mich nun ganz besonders freut und auch stolz macht, die liebe Rike Stienen hat mich am Ende des Buches auch noch erwähnt. Hach, ist das schön.

Rezension - Trüffeltod


Autorin: Marianne Cedervall

Titel: Trüffeltod

Genre: Krimi

Version: eBook, broschiert und Hörbuch

erschienen: 1. September 2017

Seiten: 319

Altersempfehlung: Erwachsene

Verlag: Piper/Pendo





Die Autorin Marianne Cedervall wurde 1949 auf Gotland geboren. Heute lebt sie in Västerås, im Südosten Schwedens, arbeitet als Rechtsberaterin und schreibt Romane und Krimis. »Mord auf der Insel« ist der erste Fall für Anki Karlsson und hat die schwedischen Bestsellerlisten im Sturm erobert.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Ein Jahr ist es her, seit Anki Karlsson in das kleine Dorf Mullvald gezogen ist. Nach den dramatischen Morden im letzten Herbst kann die pensionierte Lehrerin nun endlich die Ruhe genießen. Doch dann kommt wieder Schwung in den verschlafenen Ort: Ein Trüffelfestival findet statt! Nach einer turbulenten Trüffelsafari zusammen mit Ankis Freunden und Nachbarn gipfelt das Spektakel in einem Sechs-Gänge-Menü im schicken Hotel Plogbillen. Doch am Ende des Dinners ist einer der zwölf Gäste tot. Gift! Anki nimmt umgehend die Ermittlungen auf. Unterstützung bekommt sie von ihrem Freund, dem ehemaligen Kommissar Tryggve. Doch die beiden ahnen nicht, dass dieser Fall äußerst delikat ist. Und bald schon ist nicht nur das Leben eines Trüffelschweins, sondern auch Ankis in Gefahr …


Meine Meinung:
Bei diesem Buch war es mal wieder so, dass mich das wunderschöne Cover magisch angezogen hat. Ich mag diese warmen Herbstfarben und noch mehr hat es gepunktet, weil es ein Krimi ist und auf Gotland spielt. Dort war ich zwar noch nie, aber jetzt habe ich die Gegend sehr gut vor Augen.

Nicht nur die Landschaft hat die Autorin gut beschrieben, sie hat auch sehr interessante Personen mit besonderen Charakteren untergebracht. Von Anfang an war ich an das Buch gefesselt und konnte es sehr zügig lesen, denn der Schreibstil war sehr flüssig.

Zwölf Gäste, die ich nach und nach kennen lernen durfte, haben sich zu einem Sechs-Gänge-Menü zusammen gefunden. Nicht jeder war dem anderen wohlgesonnen und als am Ende einer der Gäste tot zusammenbrach, ging nicht nur für den ehemaligen Kommissar Tryggve und der pensionierten Lehrerin Anki das Rätsel raten los. Ich selber war eifrig dabei und hatte mal den einen und mal den anderen in Verdacht. Sehr überrascht war ich dann am Ende, als der Täter endlich feststand.

Dieses Buch ist das zweite, in dem Anki und Tryggve gemeinsam bei der Ermittlung eines Falles helfen. Ich hatte jetzt allerdings nicht das Gefühl, das erste Buch unbedingt kennen zu müssen und kam bestens mit allem zurecht.


Fazit:
Von Trüffelschweinen habe ich ja schon öfter gelesen, aber nicht von Trüffelhunden und diese spielen in diesem Buch auch eine wichtige Rolle. Mir hat der Krimi gefallen und ich empfehle das Buch gerne weiter.


Ich möchte mich beim Verlag und bei NetGalley vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken.

Freitag, 15. September 2017

Rezension - Die Symphonie des Augenblicks


Autorin: Marie Fitzgerald

Titel: Die Symphonie des Augenblicks

Genre: Roman

Version: eBook und gebundene Ausgabe

erschienen: 1. September 2017

Seiten: 288

Altersempfehlung: Erwachsene

Verlag: Piper / Pendo




Die Autorin Marie Fitzgerald war als Redakteurin für französische Zeitungen tätig, bevor sie zum größten latein- und südamerikanischen Fernsehsender nach Mexiko wechselte. In den darauffolgenden Jahren bereiste sie alle fünf Kontinente und lebte unter anderem in Deutschland, Ägypten, Borneo und den USA. 2016 kehrte sie nach Frankreich zurück, wo sie derzeit an einem neuen Roman arbeitet.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Mit heiterer Gelassenheit wartet der 80-jährige, blinde Klavierlehrer Claude auf den Tod. In der Zwischenzeit muntern ihn nicht nur Chopin und Beethoven auf – da ist auch dieser Obdachlose, der vor seinem Haus Quartier bezogen hat. Kurzerhand gesellt Claude sich mit Baguette und Wein zu ihm. Alain hat zwar alles verloren, aber die Freundschaft zu Claude gibt ihm neuen Mut. Als er beobachtet, wie Claudes hübsche Nachbarin Carole von ihrem Mann geschlagen wird, beschließen die beiden, sie zu retten. Dafür brauchen sie jedoch die Hilfe von Corentin, Claudes hochbegabtem Klavierschüler. Da der über jede Sekunde froh ist, die er nicht mit seinen ehrgeizigen Eltern verbringen muss, zögert er nicht lang. Gemeinsam begeben sich die vier auf eine ganz besondere Reise und erkennen, dass es nie zu spät ist, um dem Glück zu begegnen.


Meine Meinung:
Zufällig wurde ich auf dieses Buch aufmerksam, was mich jetzt sehr freut, denn mir hat das Buch sehr gut gefallen. Es müssen ja nicht immer Krimis oder Liebesromane sein, die man liest. Zur Abwechslung kann auch mal ein Buch gelesen werden, was nachdenklich macht und so ein bisschen vom menschlichen Schicksal wiedergibt.
Hier habe ich gleich vier verschiedene Personen kennen gelernt, die ein mehr oder weniger schweres Päckchen zu tragen haben und keins ist unrealistisch, leider, muss ich sagen, denn das kommt tatsächlich vor.
Claude ist blind, Alain ist auf einmal obdachlos, Carole wird von ihrem Mann geschlagen und Corentin erfreut sich nicht so unbedingt an seiner Intelligenz. Das Schicksal führt diese vier zusammen und sie begeben sich auf eine Reise.
Bis es allerdings soweit ist, lerne ich jeden sehr gut kennen. Im Wechsel erzählt jeder der vier in der Ich-form wie es ihm geht, was er erlebt und auch, wie er oder sie mit allem klar kommt. Langweilig ist das schon mal nicht. Später wird es sogar mal richtig spannend und ich musste die Daumen drücken, dass es gelingt, was sie vorhatten. Was das nun war, schreibe ich natürlich nicht.
Auf jeden Fall hat mich das Buch gut unterhalten und das Ende, naja, es musste so kommen, aber es war auch in Ordnung. Habe ich jetzt jemanden neugierig gemacht?

Das Buchcover gefällt mir ausgesprochen gut, mal davon abgesehen, dass ich die Farbe Blau sehr mag, hat es auf mich eine sehr schöne Wirkung.


Fazit:
Das ist mal etwas anderes, vier Personen leben ganz unterschiedlich und man kann darüber nachdenken, wie man selber reagieren würde, wenn das einem selbst passiert. Auf jeden Fall ist das Buch lesenswert und wer keine leichte Lektüre ohne Tiefgang mag, wird hier dran Freude haben.

Bei dem Verlag und NetGalley  möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken.

Rezension - Vorübergehend verschossen


Autorin: Anke Maiberg

Titel: Vorübergehend verschossen

Genre: Frauenroman

Version: eBook und Taschenbuch

erschienen: 25. August 2017

Seiten: 320

Altersempfehlung: Erwachsene

Verlag: BasteiLübbe




Die Autorin Anke Maiberg, geb. 1974 in der Nähe von Hamburg, hat Jura studiert und drei Töchter bekommen. Die damit einhergehende Vorbildfunktion lässt sie erfolgreich hinter sich, wenn sie am Schreibtisch durchgeknallte Frauen auf romantische Feldversuche schickt. Ist das Liebe oder kann der weg? ist ihr erster Roman. Anke Maiberg lebt mit Mann, Kindern und Katze in Berlin.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Nelli ringt ums richtige Braut-Outfit - ihr Bräutigam Tim ringt um Fassung. Er ist auf Junggesellentour in Las Vegas versackt. Nun muss sein Zwillingsbruder einspringen. Felix gibt sich als Tim aus. Er heiratet Nelli und fliegt mit ihr in die Flitterwochen. Tim muss derweil in Las Vegas die versehentliche Spaß-Hochzeit mit einer alten Jugendfreundin annullieren lassen. In Nizza entdeckt Nelli so viele tolle neue Seiten an ihrem Ehemann, dass sie ihrer Hochzeitsnacht erst recht entgegenfiebert. Die versucht Felix zunächst mit allen Tricks zu verhindern. Aber dann erkennt er, dass er sich verliebt hat...


Meine Meinung:
Wer kennt sie nicht, diese Geschichten, in denen sich Zwillinge zum Verwechseln ähnlich aussehen und damit auch allerhand Spaß betreiben? Aber bisher habe ich noch kein Buch gelesen, in dem ein Zwilling einspringt und die Braut zum Standesamt führt, weil der Bräutigam verhindert ist.
Oh oh, das kann ganz andere Konsequenzen nach sich ziehen, dachte ich mir, als ich die Kurzbeschreibung las und war besonders neugierig auf das Buch.

Anke Maiberg hat nun sehr fesselnd und auch mit Humor beschrieben, was alle so erleben und was sie empfinden und dabei aber auch nicht außer Acht gelassen, dass es Momente gibt, die einem nachdenklich stimmen. Jeder der vier Betroffenen hatte die Möglichkeit über sein Leben nachzudenken, festzustellen, dass es doch noch etwas anderes gibt und es mussten Entscheidungen gefällt werden. Wie sich nun alles entwickelte und vor allem wie es endete, verrate ich  nicht. Ich möchte allerdings erwähnen, dass mir das Ende sehr gut gefallen hat.

Das Buchcover finde ich sehr niedlich und auch humorvoll und es gab mal wieder den Ausschlag, dass ich mich näher für das Buch interessierte.


Fazit:
Eine unterhaltsame Lektüre, Liebe, Humor und Nachdenkliches wurden bestens miteinander verknüpft. Ich gebe gerne eine Leseempfehlung und somit auch 5 Sterne.

Bei dem Verlag und NetGalley möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken.

Rezension - Mordskur


Autor: Tobias Münter

Titel: Mordskur

Genre: Krimi

Version: eBook und Taschenbuch

erschienen: 4. September 2017

Seiten: 304

Altersempfehlung: Erwachsene

Verlag: Midnight by Ullstein

NetGalley


Der Autor Tobias Münter, geboren 1976, ist begeisterter Ostwestfale und lebt mit seiner Familie im lippischen Bad Salzuflen. Nach Abitur, Mechanikerausbildung und Maschinenbaustudium ist er nunmehr als Sachverständiger für den Technischen Überwachungsverein tätig. Lesefiebrig seit Kindertagen schreibt er mit Humor gewürzte Kriminalgeschichten.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Kommissar Claas Haverstroh fährt zur Reha ins westfälische Bad Salzuflen. Von seinem Zwangsurlaub in der Provinz ist er wenig begeistert. Doch kaum angekommen, wird er Zeuge eines mysteriösen Verbrechens. Der Hirsch König Leopold, allseits geliebtes Maskottchen der Kleinstadt, und seine Herde wurden niedergeschossen in ihrem Wildgehege gefunden. Die örtliche Polizei scheint von einem Unfall auszugehen. Doch kurz darauf taucht eine weitere Leiche, diesmal ein toter Mann, auf. Claas ist sich sicher: Das kann kein Zufall sein! Ohne offizielle Befugnis beginnt er zu ermitteln. Aber wer steckt hinter den seltsamen Todesfällen? Und warum untersucht die Kripo vor Ort den Fall nur halbherzig und versucht Claas auszubremsen?


Meine Meinung:
Hier hat mich das ansprechende Cover mal wieder verführt, mich über das Buch zu informieren. Denn es gibt ja eine Vielzahl von Regionalkrimis und leicht kann da schon mal das eine oder andere übersehen werden, wenn das Cover kein "Hingucker" ist.
Hilfreich ist dann ja auch noch die Kurzbeschreibung und diese hat mich dann endgültig neugierig auf das Buch gemacht und ich muss sagen, es hat sich gelohnt dieses Buch zu lesen.
Wer sich bisher noch nicht in der Gegend von Bad Salzuflen auskannte, wird sie jetzt kennen lernen. Ich fand das natürlich interessant und passte auch bestens zu diesem Fall. Der ja eigentlich keiner für Claas Haverstroh sein sollte, denn schließlich war er dort ja nur zur Reha. Aber mit Leib und Seele Polizist, interessiert es ihn schon, warum dort so einiges passiert, was ihm außerdem merkwürdig vorkam. Gleichzeitig lernten wir beide Bewohner des Ortes kennen, denen der Autor interessante Charaktere zugeordnet hat.
Tobias Münter hat mir mit diesem Buch einen spannenden Krimi zum Lesen gegeben. Ich war von Anfang an so richtig dabei und genauso neugierig, wie Class Haverstroh. Da ich ja vom Inhalt nie etwas verraten will, kann ich leider auf einige Situationen, die mir sehr gut gefallen haben, nicht eingehen. Also... selber lesen.

Meine Meinung:
Ein spannender unterhaltsamer Krimi mit sehr viel interessanter Lokalkolorit, gerne gebe ich eine Leseempfehlung und vergebe 5 Sterne.

Bei dem Verlag und NetGalley möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken.

Sonntag, 10. September 2017

Rezension - Die Farben im Spiegel


Autorin: Deniz Selek

Titel: Die Farben im Spiegel

Genre: Roman

Version: eBook und broschiert

erschienen: 1. August 2017

Seiten: 304

Altersempfehlung: Erwachsene

Verlag: Droemer




Die Autorin Deniz Selek wurde 1967 in Hannover geboren und verbrachte ihre Kindheit in Istanbul. Schon früh begann sie Geschichten zu schreiben, die sie selbst illustrierte. Nach einigen Semestern Germanistik und Pädagogik studierte sie Innenarchitektur, und beschloss dann doch lieber ihren Kindheitstraum vom Bücherschreiben zu verwirklichen. Als waschechte Halbtürkin liebt sie Süßes und Saures, Abendrot und Aberglauben, Kitsch und Klunker, Hut und Häkelwerk und natürlich Sommer, Sonne und Südseestrand. Die Autorin lebt mit ihrer Familie in Berlin.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Alev und Koray wachsen zusammen in Istanbul auf, beide mit einer deutschen Mutter und einem türkischen Vater. Es ist eine Sandkastenliebe, die nicht aufhört, als sie die Türkei verlassen; auch nicht, als sie sich in andere Menschen verlieben und Kinder großziehen. Sie hört nicht auf, obwohl sie die meiste Zeit ihres Lebens getrennt voneinander verbringen. Als Alev daran denkt, auszubrechen aus den engen Grenzen ihrer Existenz in Deutschland, tauchen auch die Erinnerungen an den Liebsten ihrer Jugend wieder auf - und Fragen: Kann es Liebe geben, die bleibt, ganz gleich, was geschieht? Die einfach bleibt, weil sie den richtigen Ort gefunden hat?


Meine Meinung:
Die Autorin hat nicht einfach "nur" eine Liebesgeschichte geschrieben, nein, es ist viel mehr, was sie dem Leser vermittelt.
Alev und Koray verbindet eine Sandkastenfreundschaft und schon früh spüren die beiden eine enge Verbundenheit zueinander. Alev erzählt die Geschichte in der Ich-Form und beginnt auch tatsächlich mit ganz frühen Kindheitserinnerungen.  Aber oft fällen Erwachsene Entscheidungen, die auch das Leben ihrer Kinder betreffen. Alev berichtet dann, wie unterschiedlich sich ihr Leben in den beiden Ländern, der Türkei und Deutschland abspielt. Sie kann Koray einfach nicht vergessen und trotzdem gründet sie später mit einem ganz anderen Mann eine Familie.
Die Frage stellt sich nun, kann aus einer Sandkastenliebe mehr werden? Und dann noch, wie lange kann es dauern, bis es endlich ein Happy End geben kann?

Deniz Selek hat mit diesem Buch eine unterhaltsame Lektüre geschaffen, die einem nebenbei auch einiges über die verschiedenen Kulturen und was alles damit zusammen hängt, berichtet.

Das Buchcover gefällt mir sehr gut, ich bezeichne das auch gerne immer als "Streichelcover" weil es sich so schön anfühlt, durch die hervor gehobene Schrift.


Fazit:
Das ist jetzt mal etwas anderes als einfach  "nur" eine Liebesgeschichte, ich erwähnte es ja bereits. Und es ist auch nicht nur die Geschichte von Alev und Koray, auch die Geschwister und Eltern müssen mit den besonderen Lebensumständen klar kommen. Ich fand es sehr interessant zu lesen und gebe gerne eine Leseempfehlung.

Bei dem Verlag Droemer möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken.

Rezension - Todesbühne


Autorin: Andrea Klier

Titel: Todesbühne

Genre: Krimi

Version: eBook

erschienen: 8. September 2017

Seiten: 267

Altersempfehlung: Erwachsene

Verlag: Klarant




Normalerweise schreibe ich hier immer etwas über die Autorin, aber diesmal übernehme ich eine Nachricht des Verlages:

"Hinweis zum Ostfrieslandkrimi „Die Todesbühne“

Der Ostfrieslandkrimi „Die Todesbühne“ ist das letzte Werk, das die Autorin Andrea Klier zum Abschluss bringen konnte. Noch bis kurz vor ihrem Tod hat sie gemeinsam mit dem Lektorat des Klarant Verlags mit Leidenschaft an den Handlungssträngen gearbeitet und an den Formulierungen gefeilt. 

Auf Wunsch der Autorin und ihrer Familie wird dieser Krimi post mortem am 08.September veröffentlicht, und für uns ist es von besonderer Bedeutung, Andrea Klier diese Ehre zu erweisen. Sie hat die Serie um den ostfriesischen Kommissar Hauke Holjansen geliebt und sehr viel Arbeit und Herzblut hineingesteckt.

„Die Todesbühne“ ist der 10. Fall für Hauke Holjansen. Zehn – das Zeichen für Vollkommenheit, Ganzheit, Vollendung. Andrea Kliers Schaffenswerk „Hauke Holjansen ermittelt“ ist mit dem zehnten Teil vollendet. Wir möchten es mit dem allergrößten Respekt und der tiefsten Verbundenheit mit der Autorin Andrea Klier veröffentlichen und allen Lesern zugänglich machen."


Kurzbeschreibung, übernommen:
Eine bizarre Mordserie erschüttert die ostfriesische Stadt Aurich. Erst wird der Journalist Paul Wagner erschossen in einem Hotelzimmer aufgefunden, dann sterben mehrere Schauspieler des berühmten Genesius-Theaters – mitten in der Aufführung auf der Bühne. Für Hauptkommissar Hauke Holjansen ist der Fall besonders brisant, denn seine Cousine Fiona ist Teil des Ensembles. Schnell wird klar: Die Spur führt in die Vergangenheit. Schon vor zehn Jahren war ein Schauspieler des Genesius-Theaters – der Sohn des nun ermordeten Paul Wagner – auf der Bühne ums Leben gekommen. Und noch viel mehr furchtbare Dinge sind damals geschehen… Alles spricht für einen lange geplanten Rachefeldzug, und den Kommissaren bleibt keine Zeit. Im Umfeld des friesischen Theaters stoßen sie auf Intrigen, Eifersüchteleien und Hass. Die Liste der Verdächtigen wird immer länger, und zu Haukes Entsetzen deutet ein konkreter Hinweis ausgerechnet auf Fiona…



Meine Meinung:
Nachdem ich vor ein paar Monaten die Autorin interviewt hatte, war ich natürlich sehr gespannt auf das 10. Buch. Und vorab kann ich schreiben, dass sie sich damit selbst übertroffen hat.

Diesmal müssen Hauke Holjansen und sein Kollege Sven Ohlbeck im Theatermilieu ermitteln, was sich als äußerst schwierig heraus stellt. Denn der Mörder ist ihnen immer ein Schritt voraus und sorgt dafür, dass sogar während der Vorstellungen die Schauspieler sterben. Die beiden Kommissare und ich lernen alle Beteiligten kennen und erfahren einiges über deren Vergangenheit, in der sich vor 10 Jahren ein Drama abgespielt hat. Ich als Leserin erfahre sogar noch viel mehr, aber weiter bringt mich das in keinem Fall. Denn die Autorin hat es wunderbar verstanden, immer wieder neue Fährten auszulegen. Dachte ich doch, einen Verdächtigen zu haben, stirbt er!

Nachdem ich endlich alle Personen sortiert hatte, deren Beweggründe für ihr Verhalten in der Gegenwart und ihre Vergangenheit kannte, gab es zwei Gruppen. Zu der einen gehörten die mir sehr sympathischen Ermittler und Antje, ihr guter Engel. Zu der anderen gehörten die meisten Schauspieler und mir tat es jetzt nicht so furchtbar leid, dass ihnen etwas zustieß. Bin ich nun eine böse Leserin 😉 Ich denke nicht, aber das erkläre ich hier nicht. Vielleicht hat ja der eine oder die andere ebenfalls dieses Gefühl.

Viele Krimiautoren lieben es ja, etwas über den Täter zu schreiben, wir Leser können ihn beobachten und haben meistens einen Verdacht. Hier war es nicht ganz so. Ich wusste wirklich nicht, wer es denn gewesen sein könnte. Beziehungsweise ich hatte einen Verdacht, aber der bestätigte sich in keinster Weise. Andrea Klier hat es wirklich bestens verstanden, die Spannung enorm aufzubauen, sie hat dafür gesorgt, dass ich mich von dem Buch, mal wieder, nicht lösen konnte und in einem Rutsch gelesen habe, weil ich unbedingt wissen wollte, wie es denn nun endet.


Fazit:
Das 10. Buch ist der Autorin hervorragend gelungen. Ich empfehle es gerne und obwohl jedes Buch für sich gelesen werden kann, ist es einfach schöner die Bücher in der entsprechenden Reihenfolge zu lesen.

Ich führe hier einfach noch einmal alle Titel der Reihe auf.

1. Lazarusmorde
2. Die schwarze Perle
3. Ostfriesische Rache
4. Friesische Zerstörung
5. Das letzte Ultimatum
6. Tödliche Wappen
7. Ostfriesisches Erbe
8. Ostfriesische Gier
9. Ihr letzter Fall
10. Die Todesbühne

Bei dem Klarant - Verlag möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken. Ihm habe ich es auch zu verdanken, dass ich die Autorin und die Buchreihe kennen lernen konnte. Deshalb hat mich die Nachricht vom ihrem Tod besonders betroffen gemacht.

Dienstag, 5. September 2017

Geheimnisvolle Blogtour

Heute macht die Blogtour bei mir Station und ich möchte Euch etwas über meinen Verdächtigen schreiben














Beim Joggen am Strand muss Frederik immer wieder an Nina denken, die vor 20 Jahren ums Leben gekommen ist. Keiner weiß genau, was damals wirklich passiert ist, denn alle haben reichlich getrunken und manche haben auch einen Filmriss. Warum geht sie ihm nicht aus dem Kopf?

An dem Morgen des Gedenktages, den Freunde für Nina ausrichten wollen, findet Frederik eine Flaschenpost. Erfreut, weil das ja nicht alle Tage vorkommt und neugierig, woher sie wohl kommen mag, will er warten bis er zu Hause ist und mit seiner Freundin die Flasche gemeinsam öffnen.

Allerdings sind beide überrascht, als sie den Text auf dem Zettel lesen. Damit hätten sie nun gar nicht gerechnet. Frederik reagiert sehr merkwürdig, was einem zu Denken geben kann.

Frederik möchte die Flasche am liebsten verschwinden lassen, warum? 

Weshalb ist er so nervös und schlecht gelaunt. 

In einem Telefonat mit seinem Freund, meint dieser, nun hätte Frederik ein Problem


Was ist in der Nacht passiert? Zu dumm, dass Frederik sich nicht richtig erinnern kann


Tja, findet Ihr nicht auch, dass sich Frederik verdächtig macht? Für mich ist er einer der Verdächtigen. 

Habt Ihr schon heraus gefunden, um welches Buch es sich handelt? Dann schickt doch einfach eine Mail / Persönliche Nachricht / oder hier im Kommentar (den ich nur alleine sehen kann) 

Wenn noch nicht, dann lest noch einmal die anderen Beiträge

weitere Stationen der Blogtour


Und das sind die Stationen:

1.9.: Hasi von nichtohnebuch 

3.9.: Barbara von sommerlese 

heute : Ulla von Ullas Bücherseite also ich selber 😉

7.9.: Marie von nichtohnebuch

Sonntag, 3. September 2017

Rezension - Sophie Elisabteh - Die Freiheit im Herzen



Autor: Christopher Ross

Titel: Sophie Elisabeth -Die Freiheit im Herzen

Genre: Historisch

Version: eBook und gebunden

erschienen: 14. Juli 2017

Seiten: 320

Altersempfehlung: Erwachsne

Verlag:  Weltbild



erhältlich nur bei Weltbild: auf www.weltbild.de und in allen Weltbild Filialen



Der Autor Christopher Ross gilt als Meister des romantischen Abenteuerromans. Durch Bestseller wie die Bände der „Clarissa“-Reihe wurde er einem breiten Publikum bekannt. Seit seiner Jugend zieht es ihn nach Nordamerika, immer auf der Suche nach interessanten Begegnungen und neuen Abenteuern. Während zahlreicher Reisen und längerer Aufenthalte in Alaska und Kanada entdeckte er seine Vorliebe für diese Länder, die bevorzugten Schauplätze seiner Romane. Im amerikanischen Fernsehen wurde er als „einer der besten Amerika- und Indianer-Kenner der Alten Welt“ vorgestellt.



Kurzbeschreibung, übernommen:
Voller Vorfreude planen Sophie Elisabeth und Nikolai ihre Hochzeit in Russisch-Amerika, dem späteren Alaska. Die badische Prinzessin freut sich auf ein abenteuerliches Leben in dem wilden Land. Doch in Sitka, der kleinen Stadt im äußersten Osten des Zarenreiches, ziehen bedrohliche Schatten auf. Michail Saizew, ein zwielichtiger Berater des Gouverneurs, setzt alles daran, selbst die Macht zu übernehmen. Als sein Zorn Sophie Elisabeth und Nikolai trifft, müssen die beiden fliehen. Doch Saizew ist nicht ihr einziger Gegner. Wenige Wochen vor der Hochzeit taucht die totgeglaubte Geheimagentin Alina auf. In der lebensbedrohlichen Weite des Eismeeres ist Sophie Elisabeth ihrer Rache scheinbar hilflos ausgeliefert. Kann ihre unerschütterliche Liebe zu Nikolai ihr die Kraft geben, sich gegen die tödliche Bedrohung zu wehren?



Meine Meinung:
Das ist sie nun, die Fortsetzung von "Sophie Elisabeth - Die Gesandte des Zaren"  und es ist wirklich so, wie ich es meine, die Geschichte wird dort fortgesetzt, wo sie im ersten Buch endete. Also bitte auf jeden Fall zunächst das erste Buch lesen und es kann sein, dass ich hier spoilern muss.....

Nachdem Sophie Elisabeth und Nikolai ihren Verfolgern entkommen und den Anschlag auf den Gouverneur von Russisch-Amerika verhindern konnten, wollten sie sich in Sitka niederlassen. Sie wollten heiraten und eine Familie gründen. Allerdings gab es da einige, die das nicht wollten.
Sehr abenteuerlich geht es in zweiten Buch dann auch weiter. Den einen Bösewicht lernte ich sehr schnell kennen und fürchten, die totgeglaubte Alina ließ etwas länger auf sich warten. Dies machte nicht nur die beiden Protagonisten nervös, auch ich war sehr unruhig.

Christopher Ross hat sehr lebhaft über das Leben der damaligen Zeit berichtet und er hat zusätzlich eine enorme Spannung aufgebaut. Interessant fand ich auch, einiges aus der Geschichte Alaskas zu erfahren.  Sophie Elisabeth und Nikolai sind mir mit diesem Buch noch sympathischer geworden. Besonders Sophie Elisabeth hat sich wunderbar angepasst. Auf keinen Fall würde sie je wieder nach Hause wollen und sich den höfischen Zwängen unterordnen.

Wenn ich ganz ehrlich bin, hat mir dieses Buch wesentlich besser als das erste gefallen. Hatte ich beim ersten Buch so manche Zweifel und konnte Situationen nicht nachvollziehen, war hier jetzt alles bestens.

Das Buchcover wurde dem des ersten Buches angepasst und somit auch dem Inhalt.


Fazit:
Ich erwähnte es schon, die beiden Bücher müssen in der entsprechenden Reihenfolge gelesen werden. Wer Abenteuer liebt und darunter ordnete ich die Geschichte gerne ein, denn es war schon immer abenteuerlich neues Land zu erobern, zu erschließen und mit den Widrigkeiten fertig zu werden. Also, wer Abenteuer liebt gewürzt mit historischen und der Liebe, der wird Freude an dem Buch haben.

Ich bedanke mich bei Weltbild für das Rezensionsexemplar

Rezension - Jeremias Voss und die schwarze Spur


Autor: Ole Hansen

Titel: Jeremias Voss und die schwarze Spur

Genre: Krimi

Version: eBook

erschienen: 29. August 2017

Seiten: 247

Altersempfehlung: Erwachsene

Verlag: dotbooks




Ole Hansen, geboren in Wedel, ist das Pseudonym des Autors Dr. Dr. Herbert W. Rhein. Er trat nach einer Ausbildung zum Feinmechaniker in die Bundeswehr ein. Dort diente er 30 Jahre als Luftwaffenoffizier und arbeitete unter anderem als Lehrer und Vertreter des Verteidigungsministers in den USA. Neben seiner Tätigkeit als Soldat studierte er Chinesisch, Arabisch und das Schreiben. Nachdem er aus dem aktiven Dienst als Oberstleutnant ausschied, widmete er sich ganz seiner Tätigkeit als Autor. Dabei faszinierte ihn vor allem die Forensik – ein Themengebiet, in dem er durch intensive Studien zum ausgewiesenen Experten wurde. Heute wohnt der Autor in Oldenburg an der Ostsee.


Kurzbeschreibung, übernommen:
S.O.S! Ein Orkan peitscht die Nordsee auf, als Privatdetektiv Voss den Notruf des Öltankers empfängt. Eine Explosion an Bord hat ein Loch in das riesige Schiff gerissen. In letzter Sekunde kann die Crew des Tankers sich auf Voss’ Kutter retten – doch als der Frachter sinkt, fließen Tausende Liter Öl ungehindert ins Meer. Während in Deutschland die Panik vor einer Naturkatastrophe wächst und verzweifelt nach einer Lösung gesucht wird, beauftragt die unter Druck geratene Reederei des Frachters Voss mit der Aufklärung der Explosion: War es ein Unfall oder Sabotage? Seine Ermittlungen führen Voss tief in unbekannte Gewässer und was er dort findet, ist selbst für den hartgesottenen Detektiv unfassbar …



Meine Meinung:
Damit hätte Jeremias Voss bestimmt nicht gerechnet. Als er auf hoher See einen Notruf empfängt, ist klar, dass er und Herrmann sofort helfen, denn sie befinden sich in der Nähe. Dass sich daraus allerdings ein neuer Auftrag ergeben würde, hätte er nicht gedacht. Und dieser Auftrag hatte es in sich.

Spannend hat der Autor beschrieben, was alles so passiert. Denn diesmal geriet auch eine Person in Gefahr, die sonst meist am Schreibtisch sitzt. Heinrich konnte erfolgreich mithelfen und Herrmann und seine Kumpel gaben alles. Ich spreche bzw schreibe in Rätseln? Ja klar, ich will ja nichts vom Inhalt verraten, Euch aber trotzdem mitteilen, dass es mich gepackt hat. Es wurde mal wieder eine sehr lange Lesenacht, denn es gab für mich einfach keine Stelle, wo ich das Buch unterbrechen und endlich schlafen konnte.

Ole Hansen hat mich auch diesmal wieder begeistert. Hat mich mitraten lassen, wer denn wohl alles veranlasst haben könnte. Ich hatte schon meinen Verdacht, besonders nach einer Stelle, als jemand etwas über den Drahtzieher verriet. Aber ich war auch da hin und her gerissen, dachte ich es wäre eine bestimmte Person, passierte wieder etwas und die andere geriet wieder mehr in Verdacht. Da ist es doch wohl klar, dass ich extrem neugierig war.

Jeremias Voss löst seine Fälle immer wieder auf etwas ungewöhnliche Art, womit er sehr erfolgreich ist. Mit der Polizei arbeitet er sehr gut zusammen und auch mit einem Reporter, wobei es immer auf Gegenseitigkeit beruht. Mir gefällt es, wie Ole Hansen seine Hauptfigur handeln lässt. Auch wenn er ab und zu, ach nein, das schreibe ich jetzt nicht, lest selber.

Bei allen Büchern begeistert mit das Buchcover, Hamburg ist eine Stadt, die ich mag und ein bisschen kenne. Schon alleine dies war ein Grund, dass ich mich anfangs für die Serie interessierte.
Jetzt bin ich allerdings süchtig und freue mich, dass es noch weitere Folgen geben wird.


Fazit:
Jedes Buch kann alleine gelesen werden, aber es macht viel mehr Spaß, sie in der Reihenfolge zu lesen. Zumal alle, die erst jetzt mit der Serie beginnen wollen, den Vorteil haben, alle Bücher ohne Wartezeit lesen zu können.  Sollten trotzdem einige erst jetzt einsteigen oder Lücken in der Serie haben, ist das auch kein Problem, wichtiges erklärt der Autor immer wieder. Ich bin begeistert und empfehle die Bücher gerne weiter.

Bei dem Verlag möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken.

Rezension - Die Oma und der Punk - Gestorben wird später


Autorin: Simone Jöst

Titel: Die Oma und der Punk - Gestorben wird später

Genre: Krimi

Version: eBook

erschienen:  29. August 2017

Seiten: 308

Altersempfehlung: Erwachsene

Verlag: dotbooks der eBook-Verlag




Die Autorin Simone Jöst lebt im Odenwald. Beflügelt von der Lust, sich ständig neue Geschichten auszudenken, stolperte sie beinahe zufällig in das Krimigenre. Seitdem publizierte sie zahlreiche Krimi-Kurzgeschichten und arbeitete als freie Mitarbeiterin in einem kleinen Verlag. Sie ist Herausgeberin diverser Krimianthologien und liebt nichts mehr als schwarzen Humor und weiße Schokolade.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Eine ungewöhnliche Freundschaft: Die Oma und der Punk haben schon viel miteinander erlebt, doch Emmas neue Mission gilt Jule selbst. Ihre junge Freundin soll sich endlich den Dämonen ihrer Vergangenheit stellen. Nur widerwillig stimmt Jule der Reise in ihren Heimatort zu – und die erste Katastrophe lässt auch nicht lange auf sich warten, denn Jule besteht darauf, einen Tramper mitzunehmen, dessen Einstellung zu Körperhygiene ganz und gar nicht mit Emmas Vorstellungen übereinstimmt. Und doch hat der Fremde etwas an sich, das die Oma nicht loslässt. Während sie versucht, hinter sein Geheimnis zu kommen, läuft Jule vor dem Treffen mit ihren Eltern davon – und stolpert dabei über einen kauzigen Mönch, einen brutalen Leichenbestatter und gut gehütete Geheimnisse, die sie alle in tödliche Gefahr bringen.


Meine Meinung:
Ich bin begeistert! Nach wirklich sehr kurzer Wartezeit konnte ich ein weiteres Buch von Simone Jöst lesen. Ich hatte die drei Protagonisten ja mittlerweile in mein Leserherz geschlossen. Ja, zur Oma und dem Punk kam noch eine dritte Person hinzu.

Emma, Jule und Sandro wohnen inzwischen zusammen in Emmas Villa und kommen bestens klar. Da ist nur noch eine Sache, Jule muss noch etwas klären, was ihre Vergangenheit betrifft. Gemeinsam machen sie sich auf den Weg. Und es war klar, dass es nicht mal so eben und einfach erledigt werden kann. In Jules Heimatort ist allerhand los und nichts ist so, wie es aussieht. Es passieren viele geheimnisvolle Sachen und ich muss ganz schön bibbern, als Jule sich in Gefahr begibt.

Die Autorin hat es auch diesmal wieder geschafft, ein wirklich packendes Buch zu schreiben. Neben der Spannung zeigt sie uns aber auch, dass der Schein oft trügt. Wird etwas an der Oberfläche gekratzt, dann kommen überraschende Sachen ans Tageslicht. 
Interessante  Personen durften in der Geschichte mitmischen, einige wünschte ich sonst wo hin 😉
Bei anderen war nicht nur ich überrascht. Auf jeden Fall gab es überraschende Lösungen, eine neue Liebe  ergab sich und ich war am Ende mit allem sehr zufrieden.

Alle drei Buchcover gefallen mir sehr gut und zeigen sofort, dass die Bücher zusammen gehören.



Fazit:
Jedes Buch kann für sich alleine gelesen werden, aber es macht mehr Spaß sie in der richtigen Reihenfolge zu lesen, einfach zum besseren Verständnis. Mir hat diese etwas ungewöhnliche Partnerschaft sehr gefallen, ich hatte viel Spaß beim Lesen und empfehle die Bücher gerne weiter.

Bei dem Verlag möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken.

Freitag, 1. September 2017

Rezension - Backfischalarm


Autor: Krischan Koch

Titel: Backfischalarm

Genre: Krimi

Version: eBook, Taschenbuch und Hörbuch

erschienen: 10. März 2017

Seiten: 288

Altersempfehlung: Erwachsene

Verlad: dtv




Krischan Koch wurde 1953 in Hamburg geboren. Die für einen Autor üblichen Karrierestationen als Seefahrer, Rockmusiker und Kneipenwirt hat er sich geschenkt. Stattdessen macht er Kabarett und Kurzfilme und schreibt seit vielen Jahren Filmkritiken u.a. für die ‚Die Zeit‘ und den Norddeutschen Rundfunk. Koch lebt mit seiner Frau in Hamburg und auf der Nordseeinsel Amrum, wo er mit Blick aufs Watt seine Kriminalromane schreibt.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Thies Detlefsens Zwillinge Telje und Tadje setzen mit der 10a des Theodor-Storm-Gymnasiums zur herbstlichen Klassenfahrt nach Amrum über. Mit an Bord sind Junglehrerin Vanessa Loebell, der „voll süße“ Referendar Manuel Scholz mit modischem Piratentuch um den Kopf und Klassenlehrer Dr. Niggemeier. Die Überfahrt ist äußerst stürmisch, doch die Schüler machen unzählige Selfies und wackelige Filmaufnahmen – bis einer von ihnen den Toten entdeckt: Jungreeder Bent Blankenhorn sitzt ermordet auf dem Oberdeck. Alarmstufe Rot für Thies und KHK Nicole Stappenbek, die umgehend die Ermittlungen auf der von Herbstnebel umwaberten Insel aufnehmen.


Meine Meinung:
Ein Krimi muss nicht nur spannend sein, nein, er darf auch skurril sein, wobei hier nicht übertrieben werden sollte. Krischan Koch hat in diesem Buch liebenswerte Charaktereigentschaften verteilt, allerdings nicht an alle. Manchmal musste ich tief durchatmen, denn das Verhalten verschiedener Personen konnte ich nicht gutheißen. Eigentlich konnte ich das nicht, aber hier war es angebracht, denn es bestimmte auch die Richtung der Geschichte.
Auf jeden Fall hat es mir gefallen Thies und Nicole bei ihrer Arbeit zu beobachten. Sie hatten es beide nicht leicht. Nicole nicht, weil ihr nicht nur fähiges Personal zur Seite stand und Thies nicht, weil seine Zwillinge eifrig mitmischten, schließlich haben sie auf der Klassenfahrt den Toten gefunden. Und immer war etwas anderes.

Am Ende war ich schon etwas überrascht, obwohl ich eine winzige Ahnung hatte, weil mir etwas aufgefallen ist.  Aber so hatte ich es mir eben nicht vorgestellt.
Wie bei allen Küstenkrimis von Krischan Koch gefällt mir auch hier das Buchcover sehr gut. Hätte ich nicht schon Bücher von ihm gelesen, würden sie mich auf jeden Fall verführen, mich näher mit einem der Bücher zu beschäftigen.


Fazit:
Wer einen unterhaltsamen, humorvollen und spannenden Krimi sucht, wird bestimmt Gefallen an diesem Buch finden. Man sollte allerdings auch für skurriles offen sein.


Bei dem Verlag möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken.

Rezension - Zeit der Apfelrosen


Autorin: Gabriella Engelmann

Titel: Zeit der Apfelrosen

Genre: Kurzroman

Version: eBook

erschienen: 28. August 2017

Seiten: 73

Altersempfehlung: Erwachsene

Hugendubel Digital Edition




Die Autorin Gabriella Engelmann, geboren 1966 in München, lebt in Hamburg. Sie arbeitete als Buchhändlerin, Lektorin und Verlagsleiterin, bevor sie sich ganz dem Schreiben von Romanen, Kinder- und Jugendbüchern zu widmen begann.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Wo ein Wille ist, ist auch ein Weg - und das Chaos nicht weit ... Olivia weiß genau, was sie im Leben erreichen möchte: Karriere machen, ihren Freund heiraten und mit ihm eine Familie gründen. Das kann doch nicht so schwer sein, oder? Man muss sich einfach ein bisschen anstrengen, dann klappt's schon mit dem großen Glück! So sieht das Olivia. Nur leider hat das Leben manchmal ganz andere Pläne ...


Meine Meinung:
Mit Begeisterung habe ich schon viele Bücher von Gabriella Engelmann gelesen und deshalb habe ich mir auch diesen Kurzroman geholt. Denn ich bin ja nicht der größte Fan von Kurzromanen. aber hier hat es die Autorin bestens geschafft, alles, was in einem dicken Buch vorkommt, auf das Wesentlichste zu reduzieren und keine Fragen offen zu lassen. Das kann auch nicht jede.
Allerdings habe ich jetzt ein Problem, ich kann auch nicht andeutungsweise auf den Inhalt eingehen, ohne etwas zu verraten.
Deshalb glaubt mir einfach und wenn nicht, dann lest doch mal ein anderes dickes Buch der Autorin 😉 Außerdem verspricht das tolle Buchcover doch auch einiges, oder?


Fazit:
Fans der Bücher von Gabriella Engelmann werden sowieso zuschlagen und allen anderen empfehle ich dieses Buch ganz einfach.