Freitag, 23. Februar 2018

Rezension - Der geerbte Mann



Autorin: Laura Gambrinus

Titel: Der geerbte Mann

Genre: Roman

Version: eBook und Taschenbuch

erschienen: 21. Dezember 2017

Seiten: 331

Altersempfehlung: Erwachsene





Über die Autorin:
In Bayern geboren und aufgewachsen, hat es Laura vor einigen Jahren ins Land ihrer Sehnsucht verschlagen: Mit fünf Katzen, zwei Hunden und einem Mann lebt und schreibt sie in ihrer Wahlheimat Italien. Hier findet sie viele wunderbare Inspirationen für ihre romantischen Liebesromane - die Menschen, denen sie begegnet, eine romantische Landschaft, ein malerisches Landgut, und immer wieder Venedig. Neben ihren sehr erfolgreichen modernen Liebesromanen widmet sich die Autorin auch dem Genre, das sie ursprünglich zum Schreiben inspirierte: dem historischen Roman. Und glaubte sie nach dem ersten Buch, es würde ihr nichts weiter einfallen, so weiß sie jetzt, dass ein einziges Leben wahrscheinlich nicht ausreichen wird, um all den Heldinnen und Helden eine Stimme zu verleihen, die sich regelmäßig bei ihr vorstellen und ihre Geschichten erzählen möchten ...


Kurzbeschreibung, übernommen:
Eine überraschende Erbschaft, ein ominöser Freund der verstorbenen Großmutter und ein verheirateter Liebhaber: Sarinas Leben ist alles andere als geordnet. Hals über Kopf reist die junge Dolmetscherin nach Italien. Doch der Hausverkauf als Rettungsprojekt für ihre sorgenfreie Zukunft gestaltet sich schwieriger als gedacht. Denn ihrem Glück steht ein Bewohner im Weg, der das Feld partout nicht räumen will. Und dann ist da noch diese alte Schnulze von Adriano Celentano, die irgendwie immer dann erklingt, wenn Sarina einem bestimmten Mann in die Arme fällt …


Meine Meinung:
Man stelle es sich einfach mal vor. Die verstorbene Großmutter vererbt ein Haus und ein Mann hat darin Wohnrecht. Kommt schon mal vor, meint Ihr? Aber was ist, wenn der Mann gar nicht alt, sondern jung und sehr gut aussehend ist? In diesem Dilemma steckt Sarina und nicht nur in diesem.

Laura Gambrinus hat sehr fesselnd und humorvoll erzählt, was Sarina in Italien alles so erlebt. Ich möchte wie immer nicht näher auf den Inhalt eingehen und deshalb auch nicht die Frage stellen, was Oma genau in ihrem Brief meinte. 😉 Ein bisschen vorhersehbar waren einige Ereignisse, aber die verrate ich nicht und ich finde auch immer wieder, es darf sich in Büchern durchaus etwas wiederholen. Es kommt immer darauf an, welchen Weg die Autorin wählt.
Auf jeden Fall nahm die Geschichte dann irgendwann das Ende, das ich mir gewünscht hatte.


Fazit:
Ein schönes Buch, das sich hervorragend dazu eignet, mal zwischendurch gelesen zu werden. Aber so leicht sich alles anhört, es hat doch auch etwas Tiefe. Man kann nachdenken über verpasste Gelegenheiten, über vorschnelle Urteile und und und. Findet es selber heraus, denn ich gebe gerne eine Leseempfehlung.