Freitag, 4. Juli 2014
Rezension - Frisch verheiratet
Autorin: Susan Mallery
Titel: Frisch verheiratet
Genre: Roman
Version: eBook und Taschenbuch
erschienen: als eBook 25.4.2014
Seiten: 369
Altersempfehlung: Erwachsene
Verlag: Mira Taschenbuch Verlag
Susan Mallerys "Beruf" ist die Liebe. Mit ihren Büchern voller Happy Ends und allen möglichen Irrungen und Wirrungen der Gefühle wurde sie zur Bestsellerautorin. Mehr als 35 Liebesromane hat die Amerikanerin inzwischen geschrieben, viele davon wurden ins Deutsche übersetzt. Neben der Liebe ist die Familie das große Thema der Autorin, die nach eigenen Angaben etwa vier Monate für einen Roman braucht. So beleuchtet sie in der Trilogie "Frisch verliebt", "Frisch verlobt" und "Frisch verheiratet" das romantische Leben der drei Töchter einer Bäckerfamilie. Susan Mallery lebt in Südkalifornien, zusammen mit ihrem Mann.
Kurzbeschreibung, übernommen:
Ihre Rückkehr nach Seattle hatte sich Jesse anders vorgestellt. Ihre Schwestern sind von ihrem verbesserten Ich nicht wirklich beeindruckt. Und Matt, der Vater ihres Sohnes, reagiert zwar immer noch leidenschaftlich auf sie, will sie aber trotzdem nie wiedersehen. Jesse weiß nicht, ob sie die Fehler der Vergangenheit wieder gutmachen kann. Aber allein die Sehnsucht danach, wieder in Matts Armen zu liegen, ist ein Anreiz, es mit aller Macht zu versuchen. Sie will ihm beweisen: Mit der Liebe ist es wie mit einem Eclair: Man muss hineinbeißen, um die leckere Füllung zu entdecken.
Meine Meinung:
Als dieses Buch als eBook angeboten wurde, habe ich es erworben, weil mir die Beschreibung interessant vorkam, es im Preis reduziert war und ich für meine Teilnahme an der Challenge Mira Taschenbuch ein weiteres Buch suchte. Mir war zu dem Zeitpunkt nicht bewusst, dass es Band drei einer Trilogie war. Ich hatte aber auch das Gefühl, die beiden anderen Bücher nicht unbedingt lesen zu müssen, denn ich war schnell im Thema, zumal die Autorin immer wieder ein Kapitel mit den Geschehnissen der Vergangenheit eingebaut hat.
Jesse kehrt nach fünf Jahren wieder zurück nach Seattle. Ihr Sohn hat immer öfter nach seinem Vater gefragt, den er unbedingt kennen lernen wollte. Die Reaktionen waren dann auch sehr interessant.
Die überraschte Großmutter hat am besten reagiert. Matt, den Vater konnte ich ein bisschen verstehen, aber im Laufe des Buches fand ich, dass er ein großer .. ist. Er hat es alles etwas sehr übertrieben. Auch die Schwester Nicole kann vergangenes einfach nicht vergessen und es fällt ihr schwer, über den eigenen Schatten zu springen und ihrer Schwester einfach zu vertrauen. Einiges hat mich schon nachdenklich gemacht. Obwohl mir eigentlich klar war, wie sich alles entwickeln würde, habe ich das Buches bis zum Ende gelesen, zu sehr hat es mich interessiert, wie die Beteiligten sich verhalten.
Und wieder habe ich festgestellt, dass das Buch zwar fesselnd geschrieben war, aber ich einfach kein Fan von dieser Literatur werden kann. Manches Mal dachte ich, was machen es sich die Leute unnötig schwer. Aber klar, würde alles glatt gehen, wäre das Buch wesentlich kürzer.
Fazit:
Das Buch hat sich gut lesen lassen und wer diese Literatur liebt, wird es lieben.
Donnerstag, 3. Juli 2014
Rezension - Ich lieb Dich, ich lieb Dich nicht
Autorin: Jana Sonntag
Titel: Ich lieb Dich, ich lieb Dich nicht
Genre: Romanze
Version: eBook und Taschenbuch
erschienen: als eBook im April 2014
Seiten: 224
Altersempfehlung: Erwachsene
Jana Sonntag ist ein Pseudonym der Hamburger Autorin Wiebke Lorenz. Neben "Mein wunderbarer Brautsalon" hat sie als Jana Sonntag noch die Romane "Herzen in Seenot" und "Ich lieb dich, ich lieb dich nicht" veröffentlicht. Gemeinsam mit ihrer Schwester Frauke Scheunemann veröffentlicht sie unter dem Namen "Anne Hertz" äußerst erfolgreiche Komödien, die regelmäßig die Bestsellerlisten stürmen (u. a. "Flitterwochen", "Wunschkonzert", "Glückskekse"). Als Wiebke Lorenz schreibt sie Psychothriller (u. a. "Alles muss versteckt sein", "Allerliebste Schwester"), die bei Presse und Publikum großen Anklang finden. Mehr Infos unter www.wiebke-lorenz.de
Kurzbeschreibung, übernommen:
Carla und Ingo sind seit Sandkastentagen die besten Freunde und teilen fast alles im Leben – aber eben nur fast! Als die beiden mal wieder vor dem Scherbenhaufen ihrer jeweiligen Beziehung stehen, probieren sie etwas ganz und gar Ungewöhnliches aus: Zusammen gehen sie in eine Paartherapie. Denn wer weiß: Vielleicht kann man ja lernen, wie aus Freundschaft Liebe wird? Ein gewagtes Experiment – mit ungewissem Ausgang. Denn am Ende bleiben nur zwei Möglichkeiten: Ich lieb dich, oder ich lieb dich nicht …
Meine Meinung:
Das Buch habe ich zur Seite gelegt und gesagt: Puh, das war jetzt aber eine schwere Geburt, bis die beiden endlich rausgekriegt haben, ob sie sich lieben oder nicht. Aber mehr sage ich dazu nicht.
Tausend mal berührt...... jeder kennt doch dieses Lied und hat vielleicht auch schon mal im eigenen Bekanntenkreis so etwas erlebt. Aber Carla glaubt einfach nicht daran und tut sich echt schwer mit Ingo ein Experiment zu wagen. Ingos Tante, die als Therapeutin tätig ist, leitet die Paartherapie. Es war sehr interessant und auch lustig zu lesen, wie die beiden die gestellten Aufgaben bewältigen. Wobei ich manches Mal gedacht habe, ne, was ist Carla für'ne Zicke. Aber Ingo und ihre Mitarbeiterin Luzie haben viel Geduld mit ihr und zeigen ihr auch oft den richtigen Weg.
Die Geschichte ist in der Ich-Form aus Sicht von Carla geschrieben. So erfahre ich als Leserin natürlich, wie Carla sich fühlt und welche Probleme sie sieht, bzw sie sich selber macht. Aber es dreht sich nicht nur alles um die beiden in diesem Buch, auch ganz normale Alltagsprobleme kommen nicht zu kurz. Carla hat sich mit einem Blumenladen selbständig gemacht und ihre Eltern mit einem Restaurant.
Insgesamt gesehen, war dieses Buch für mich sehr unterhaltsam.
Leider habe ich es nicht geschafft, ein besseres Bild vom Buchcover zu bekommen. Aber da ich dieses Buch im April als eBook erworben habe, wollte ich auch das dazu gehörige Cover zeigen.
Als Taschenbuchausgabe erschien das Buch bereits im Jahr 2008 mit einem anderen Cover.
Fazit:
Ein unterhaltsames Buch für zwischendurch zu lesen
Mittwoch, 2. Juli 2014
Rezension - Politik und rote Rosen
Autorin: Brigitte Teufl-Heimhilcher
Titel: Politik und rote Rosen
Genre: Roman
Version: eBook und Taschenbuch
erschienen: 27. März 2014
Seiten: 201
Altersempfehlung: Erwachsene
Die Autorin Brigitte Teufl-Heimhilcher, geb. 1955, ist verheiratet und arbeitet als Immobilien-Fachfrau in Wien. Darüber hinaus schreibt die kommunikative Hobbyköchin seit einigen Jahren heitere Gesellschaftsromane, in denen sie sich auf unterhaltsame Weise mit dem Alltag, Beziehungen aller Art und gesellschaftspolitisch relevanten Fragen auseinandersetzt.
Kurzbeschreibung, übernommen:
Als Sybille Hold-Meixner nach dem Unfalltod des Sozialministers zu dessen Nachfolgerin gekürt werden soll, zögert sie kurz, ehe sie das Amt annimmt - unter anderem auch, weil ihr der Kanzler einmal sehr nahe gestanden ist. Kaum hat sie ihr neues Büro bezogen, fallen ihr Unterlagen in die Hände, die den Chef der Gewerkschaft in arge Bedrängnis bringen könnten. Aber ist es politisch klug, sich mit der Gewerkschaft anzulegen? Sybille überlegt nicht lange und nimmt den Kampf auf - schließlich ist sie angetreten, um mehr Ehrlichkeit in die Politik zu bringen. Doch sie hat nicht nur mit dem politischen Gegner zu kämpfen, auch der Kanzler bringt sie in eine höchst unangenehme Lage, und mit ihrer halbwüchsigen Tochter Kerstin hat sie es auch nicht immer leicht. Gut, dass wenigstens der Chefredakteur des Tagblattes immer öfter ihre Partei ergreift. Er erweist sich auch sonst als höchst angenehme Gesellschaft, aber darf sich eine Ministerin in einen der führenden Journalisten des Landes verlieben?
Meine Meinung:
Mir hat das Buch wirklich sehr gut gefallen, denn mir kam sooo vieles bekannt vor und ich fand es klasse, wie die Autorin mit dem Thema umgegangen ist.
Sybille, die mir sehr sympathische Protagonistin wird völlig überraschend zur Sozialministerin ernannt. Sie, die alles, was in der Politik geschieht, sehr realistisch sieht, bekommt allerdings einige Probleme. Möchte sie doch Themen bearbeiten, die nicht sehr beliebt sind, aber auf jeden Fall in Angriff genommen werden müssen. Der Kanzler, ein Jugendfreund von ihr, hatte sich es auch einfacher mit ihr vorgestellt. Dachte er doch tatsächlich, dass sie alles macht, was er will. Ich fand es ungemein fesselnd zu lesen, wie Sybille sämtliche Hürden bewältigen konnte.
Brigitte Teufl-Heimhilcher hat in diesem Buch ein sehr interessantes Thema verarbeitet, was sie sich nicht ausdenken musste, sondern sie konnte mit Tatsachen arbeiten. Leider passiert dies in allen möglichen Bereichen, nicht nur in der Politik. Sobald eine Person die Luft der Macht geschnuppert hat, kann sie Gefallen dran finden und an Strippen ziehen, um die eigenen Vorstellungen durchzusetzen.
Deshalb kam mir vieles so bekannt vor, manches konnte ich nachvollziehen. Allerdings gehöre ich eher zu den Typen, wie Sybille, die ehrlich ist und für Gerechtigkeit sorgen will. Leicht fällt das nicht immer.
Neben dem geschilderten Berufsalltag einer Politikerin habe ich auch viel von ihrem Familienleben erfahren, auch da gab es nichts ungewöhnliches. Den Vater konnte ich sehr gut leiden, aber auch die Tochter Kerstin und Viktor, den Reporter. Wenn ich es mir recht überlege, alle Personen aus dem privaten Umfeld mochte ich und sehr wenig die Kollegen.
Inzwischen habe ich mich ja an den Schreibstil und an die österreichischen Ausdrücke gewöhnt, ich finde es allerdings immer wieder interessant, welche Unterschiede es nicht nur in der Sprache gibt.
Ich hatte beim Lesen dann auch das Gefühl, dass die Autorin aus den beiden Ländern Vorbilder für ihre Romanfiguren genommen hat und musste so manches Mal schmunzeln.
Fazit:
Ironie, Romanze, Alltag, Frech, Humor, Real - diese Schlagwörter fallen mir zu diesem Buch ein. Auf jeden Fall ist es empfehlenswert und liest sich wunderbar.
Montag, 30. Juni 2014
Rezension - Der Sommer der Freiheit
Autorin: Heidi Rehn
Titel: Der Sommer der Freiheit
Genre: Historischer Roman
Version: eBook und Taschenbuch
erschienen: 26. Juni 2014
Seiten: 672
Altersempfehlung: Erwachsene
Die Autorin Heidi Rehn wurde 1966 in Koblenz/ Rhein geboren und wuchs in einer Kleinstadt am Mittelrhein auf. Zum Studium der Germanistik, Geschichte, BWL und Kommunikationswissenschaften kam sie nach München. Nach dem Magisterexamen war sie zunächst als Dozentin an der Ludwig-Maximilians-Universität München tätig, anschließend war sie PR-Beraterin in einer Agentur. Seit mehr als zehn Jahren arbeitet sie als freie Journalistin und Autorin. Zusammen mit ihrer Familie lebt sie mitten in München.
Kurzbeschreibung, übernommen:
Selma ist die Tochter einer angesehenen Zeitungsverlegerfamilie und fährt mit ihrer Familie wie jedes Jahr in die Sommerfrische nach Baden-Baden. Man genießt das elegante Ambiente, die Konzerte und Bälle. Selma hat gerade – zum Entsetzen der Mutter! – das Autofahren gelernt und wartet ungeduldig auf die Ankunft ihres Verlobten Gero. Da lernt sie bei einem Ausflug ins nahe gelegene Elsass den französischen Fotografen Robert kennen – und es ist um sie geschehen. Doch wir schreiben das Jahr 1913, und bald wird der Geliebte zu den Feinden zählen …
Meine Meinung:
Ich bin ja ein großer Fan von historischen Romanen und als solchen würde ich dieses Buch auch bezeichnen. Schließlich spielt die Geschichte vor 100 Jahren. Von dieser Zeit habe ich bisher nur wenig Bücher gelesen und deshalb war ich sehr neugierig darauf.
Heute möchte ich mal von meiner gewohnten Form, eine Rezension zu schreiben, abweichen und hier die Beteiligten vorstellen und etwas über ihre Charaktere schreiben.
Selma, die 21jährige Tochter einer bessergestellten Familie verbringt wie jedes Jahr die Sommerfrische in Baden-Baden. Das Jahr 1913 ist für sie ein besonderes. Sie hat den Führerschein gemacht und kann mit dem Auto ihres Verlobten sehr schöne Ausflüge machen. Anfangs kommt sie mir sehr oberflächlich vor, denn ihr Interesse liegt bei Kleidung und Vergnügen, was heißt, dass sie gerne nächtelang unterwegs ist und die Tanzhäuser sehr liebt. Einen Beruf geht sie nicht nach und eigentlich hat sie auch kein richtiges Ziel vor Augen. Im Laufe des Buches erlebt der Leser die Entwicklungen, die sie durchmacht.
Grischa, ihr um drei Jahre jüngerer Bruder hat gerade sein Abitur gemacht und möchte zur Fliegerstaffel. Ein Wunsch, über dessen Ausmass sich damals 1913 wohl niemand so klar war. Ihn habe ich im Laufe der Geschichte sehr lieb gewonnen und mit Spannung seinen Lebensweg verfolgt.
Hedda, die Mutter der beiden, kam mir ebenfalls sehr oberflächlich vor und sie wurde auch nicht meine Freundin. Ich kann mir sehr gut vorstellen, dass es solche Frauen wie sie reichlich gab. Irgendwie hat sie nicht so recht begriffen, dass sich Deutschland im Krieg befand und ihr gutes Leben nicht so weiter gehen kann. Zu Gute halte ich ihr allerdings, dass sie eine Frau der damaligen Zeit war und wohl nicht anders sein konnte, denn in ihren Kreisen verschloss man gerne die Augen vor Unangenehmem. Dies konnten sich Frauen aus ärmeren Familien einfach nicht leisten.
Meta, Mutter von Hedda, war so richtig nach meinem Geschmack. Wenn ich richtig gerechnet habe, müsste sie ungefähr 1850 geboren sein und da stieg ihr Ansehen in meinen Augen, denn sie hatte einiges durchmachen müssen und ihre Ansichten waren in Augen vieler schon fast revolutionär. Auf jeden Fall mochte ich sie richtig gut leiden und so manches Mal musste ich auch über sie schmunzeln.
Joseph, Vater von Selma und Grischa, hat die Leitung seiner Bonner Zeitung an seinen Neffen übergeben und ist mit der Familie nach Berlin gezogen, weil er dort als Abgeordneter tätig war. Ich finde, dass er sein Herz am rechten Fleck trägt und ein sehr diplomatischer Mensch sein muss. Anders kann ich mir nicht vorstellen, wie er es jahrelang mit Hedda aushält. Ihm macht die Entwicklung Richtung Krieg sehr zu schaffen.
Constanze, eine sehr gute Freundin von Selma und ein sehr patentes Mädel. Sie ist so alt wie Grischa und weiß, welchen Weg sie nach ihrem Abitur einschlagen will. Die jungen Leute lernen sich 1913 in Baden-Baden kennen. Später studiert Constanze in Berlin und so bricht die Verbindung niemals ab.
Gero, der Verlobte von Selma, ist Jurist und steckt privat in einer großen Zwickmühle. Nicht nur sein Liebesleben macht ihm zu schaffen, auch die Erlebnisse im Krieg. Wie ihm und Grischa geht es sehr vielen jungen Männern, die, wenn sie den Krieg überlebt haben, sehr lange brauchen, bis sie wieder ins wirkliche Leben finden und die Erlebnisse verarbeitet haben. Gero war mir nicht ganz so sympathisch, allerdings hatte er es auch nicht leicht
Robert, ein junger Franzose, den Selma und Constanze ebenfalls 1913 in Baden-Baden kennen lernen. Da wissen sie noch nicht, dass sie sich im Leben sehr oft wieder treffen werden und ihre Schicksale miteinander verknüpft sind.
Jedem der Hauptbeteiligten wurde ein besonderer Charakter zugeordnet, was es insgesamt sehr interessant machte. Meiner Meinung nach ist es der Autorin sehr gut gelungen, die Geschehnisse mit den Schicksalen ihrer Protagonisten zu verknüpfen.
Dieses Buch spiegelt die schwere Zeit von vor 100 Jahren wider und es hat mich auch sehr nachdenklich gemacht. Mal abgesehen davon, dass ich froh bin, damals noch nicht gelebt zu haben, waren aber meine Großeltern betroffen. Und ich habe oft überlegt, wie sie das alles empfunden haben. Leider kann ich sie nicht mehr fragen. Ich habe ebenfalls überlegt, wie ich wohl reagiert hätte. Welcher Typ wäre ich wohl gewesen.
Nach dem Lesen dieses Buches fühlte ich mich sehr aufgewühlt, denn es hat mich sehr berührt. Der Schreibstil hat mir wieder gut gefallen und ich wurde von Anfang bis zum Ende an das Buch gefesselt.
Fazit:
Ich könnte jetzt noch so vieles über dieses Buch schreiben, aber ich bringe es jetzt einfach mal auf einen Nenner. Das Buch ist Klasse! Ich empfehle es gerne weiter!
Dem Verlag Knaur danke ich vielmals für die Bereitstellung eines Rezensionsexemplares.
Freitag, 27. Juni 2014
Rezension - Der Savant von Innis
Autorin: Susanne Esch
Titel: Der Savant von Innis
Genre: Fantasy
Version: eBook und broschiert
erschienen: 6. August 2013
Seiten: 306
Altersempfehlung: Jugendliche und Erwachsene
Die Autorin Susanne Esch wurde am 2.4.1967 in Höchst geboren, das heute zu Frankfurt am Main gehört. Sie besuchte die August-Gräser-Grundschule in Schwanheim sowie das Carl-Schurz-Gymnasium in Sachsenhausen und beendete ihre Schullaufbahn 1986 mit dem Abitur. Sie eine abgeschlossene Berufsausbildung als Restaurantfachfrau, und auch bis zur Geburt ihres ersten Kindes 1995 in diesem Beruf gearbeitet. Inzwischen ist sie Mutter von vier Kindern und managt ihre kleine Großfamilie alleine.
Es gibt aber noch viel mehr und interessantes über sie zu berichten, neugierig? Dann schaut auf die Homepage
Kurzbeschreibung, übernommen:
Yuro wächst in einem fernen Kloster auf und bemerkt bald, dass er besondere Fähigkeiten besitzt. Mit seinem Freund Solus macht er sich auf den Weg, nach seinen Wurzeln zu suchen. Dabei erfährt er, dass er auf Innis eine Aufgabe zu erledigen hat, bei der Solus eine bedeutende Rolle spielt.
Meine Meinung:
Ich bin ganz zufällig auf die Autorin und deren Bücher aufmerksam gemacht worden. Der Klappentext dieses Buches hörte sich sehr interessant an und ich war gespannt, ob mir das Buch gefallen wird. Denn eigentlich bin ich ja nicht der große Fan von Fantasybüchern. Vorab, es hat mich gefesselt und auch bei diesem Buch war es so, dass ich es nicht aus der Hand legen konnte, nachdem ich mit dem Lesen begonnen hatte.
Durch Zufall kam Yuro als kleiner Junge in ein Kloster, wo er sich mehr oder weniger wohl fühlte. Allerdings veränderte sich bei ihm einiges als er in die Pubertät kam. Er hatte Träume, die er sich nicht erklären konnte, auch konnte er nicht durch Meditation seine innere Ruhe zurück gewinnen. Yuro entdeckte an sich auf einmal ganz besondere Begabungen. Dem Prior sind die Veränderungen an dem Jungen aufgefallen und nach einem Gespräch erlaubte er ihm, sich auf den Weg zu machen, um das bestehende Geheimnis um ihn zu finden und zu lüften. Der beste Freund Solus könne ihn begleiten, wenn er es denn wolle.
So machten sich die beiden Jungen auf den Weg, in eine für sie fremde Welt, denn das Kloster lag sehr abgeschieden und sie hatten sich nie weit davon entfernt.
Sehr fesselnd werden die Erlebnisse auf ihrer Wanderung beschrieben. Ich hatte als Leserin das Gefühl, die beiden zu begleiten. Überhaupt waren mir die Beiden sehr sympathisch und ich war gespannt, welche Geheimnisse sie aufdecken werden.
Die ganze Geschichte spielt auf dem Planeten Innis. Allerdings konnte ich nicht herausfinden zu welcher Zeit. Aufmerksame Leser könnten jetzt natürlich Verbindungen zur Erde feststellen, denn auch hier gibt es heutzutage in den verschiedensten Länder unterschiedliche Entwicklungsstufen. Außerdem hat einiges, was in dem Buch geschildert wurde, vor Jahrhunderten auf der Erde ebenfalls statt gefunden. Allerdings gab es in dem Buch ein schöneres Ende. Was ich jetzt wohl meine? Ich verrate es nicht, denn beim Lesen wird dies jeder selber herausfinden können. Ich persönlich meine, dass die Geschichte der Erde sehr schön in diesem Buch untergebracht wurde.
Die Autorin hat es wunderbar verstanden, ganz viele Themen zu vereinen. Obwohl dieses Buch dem Genre Fantasie zugeordnet wird, kam das normale Alltagsleben nicht zu kurz. Auch die Liebe spielte eine wichtige und große Rolle. Einige Stellen wurden sehr humorvoll beschrieben, ich sag nur Waschmaschine und natürlich fehlte es nicht an Spannung.
Ich bin der Meinung, dass sich dieses Buch sowohl für Jugendliche und Erwachsene eignet. Wobei erstere wahrscheinlich mit der Technik und vielen Begriffen eher klar kommen, als ich.
Fazit:
Mir hat dieses Buch gefallen und ich kann es auf jeden Fall weiterempfehlen. Ganz toll finde ich übrigens, dass der Preis für das eBook weit unter dem des Printbuches liegt.
Donnerstag, 26. Juni 2014
Rezension - Die Gefährtin des Vaganten
Autorin: Andrea Schacht
Titel: Die Gefährtin des Vaganten
Genre: Historischer Roman
Version: eBook und Taschenbuch
erschienen: 19. August 2013
Seiten: 528
Altersempfehlung: Erwachsene
Verlag: Blanvalet
Die Autorin Andrea Schacht war lange Jahre als Wirtschaftsingenieurin und Unternehmensberaterin tätig, hat dann jedoch ihren seit Jugendtagen gehegten Traum verwirklicht, Schriftstellerin zu werden. Ihre historischen Romane um die scharfzüngige Kölner Begine Almut Bossart gewannen auf Anhieb die Herzen von Lesern und Buchhändlern. Mit »Die elfte Jungfrau« kletterte Andrea Schacht erstmals auf die SPIEGEL-Bestsellerliste, die sie seither mit schöner Regelmäßigkeit immer neu erobert. Sie lebt mit ihrem Mann und zwei Katzen in der Nähe von Bonn.
Kurzbeschreibung, übernommen:
März 1415. Das große Konzil in Konstanz zieht viele zwielichtige Gestalten an – doch wer hätte gedacht, dass auch der Papst selbst dazugehört? Eine Anklageschrift wegen krimineller Handlungen ist Grund genug für ihn unterzutauchen. Aus dem Staub macht sich auch Bischof Hagan von Speyer, als ein heimtückischer Anschlag auf ihn verübt wird. Er schließt sich einer Vagantengruppe an, die in einem Gasthof unterkommt. Die misstrauische Wirtin Laure wird schon bald zu seiner Verbündeten auf der Suche nach den Verbrechern, denn mit ihren entlarvenden Karikaturen hält sie des Rätsels Lösung in der Hand …
Meine Meinung:
Kennt Ihr das auch? Ein fesselndes Buch liegt vor Euch, es ist Schlafenszeit, aber gerade jetzt ist es so spannend. Ein Blick auf die Uhr. Was, so spät ist es schon? Wie viele Seiten sind es noch? Oh,oh, noch 200, es könnte eine längere Lesenacht werden. So ging es mir, als ich gestern mit dem Lesen dieses Buches begonnen hatte. Und nebenbei erwähnt, ich habe es geschafft und konnte es in einem Rutsch lesen.
Ich bin ja ein großer Fan der Bücher von Andrea Schacht. So wanderte denn auch dieses Buch in meine Büchertasche, als ich auf der Suche nach Büchern für die Teilnahme an der Challenge blanvalet war.
Die Geschichte dieses Buches spielt in einem Zeitalter, das Andrea Schacht sehr vertraut ist, denn die beliebte Begine Almut, die Protagonistin einer wunderschönen Buchserie der Autorin, lebte auch zu dieser Zeit und ich meine, dass sie es war, die in diesem Buch kurz erwähnt wurde.
Die Protagonistin dieses Buch, die Wirtin Laure war mir sofort sympathisch und mir hat gefallen, wie sie alles im Griff hatte. Denn als junge Witwe mit zwei Kindern musste sie einen Gasthof führen. Leicht ist es ihr nicht immer gefallen, denn der Stiefsohn Goswin, den ich nicht leiden konnte, hat es ihr schwer gemacht und seine Freunde, zwielichtige Gestalten trieben sich reichlich in ihrer Umgebung um.
Das Buch beginnt gleich spannend. Denn der Bischof Hagan von Speyer gerät in Konstanz in Gefahr und muss fliehen. Dabei hilft ihm eine Gruppe Vaganten, mit denen er, als Magister getarnt, nach Köln zieht.
Im nächsten Kapitel lernt der Leser Laure und ihre Leute kennen, die in Brück bei Köln leben und auch dort geht es gleich so richtig aufregend los. Sehr fesselnd hat Andrea Schacht dann im Wechsel über die Erlebnisse der beiden Gruppen geschrieben.
Im zweiten Teil des Buches ist die Gruppe auf dem Gasthof angekommen und dort kommt überhaupt keine Langeweile auf. So viel passiert dort und ich konnte wirklich nicht mit dem Lesen aufhören.
Mehr möchte ich jetzt nicht auf die Geschichte eingehen, es könnte sonst sein, dass ich anderen Lesern die Spannung nehme. Mir hat es auf jeden Fall wieder gefallen, mehr aus dem Leben in dieser Zeit zu erfahren. Außerdem kommen in dieser Geschichte so viele interessante Personen vor, die ich gerne selbst mal kennen gelernt hätte. Der Schreibstil der Autorin gefällt mir immer wieder, sonst hätte ich ja wohl auch nicht so viele Bücher von ihr gelesen. Sie hat es geschafft, dass ich bis zum Ende nicht wusste, ob bestimmte Personen nun zu den Guten oder Bösen gehörten. Und wie schon erwähnt, mir hätten die Augen zufallen müssen, freiwillig wollte ich das Buch nicht zur Seite legen.
Fazit:
Für Andrea Schacht-Fans ein Buch, das sie nicht verpassen sollten und andere Leser werden dadurch vielleicht neugierig auf weitere Bücher von ihr. Ich kann dieses und alle anderen auf jeden Fall empfehlen.
Mittwoch, 25. Juni 2014
Rezension - Finnen von Sinnen
Autor: Wolfram Eilenberger
Titel: Finnen von Sinnen
Genre: Roman
Version: eBook, Gebundene Ausgabe, Taschenbuch und Hörbuch
erschienen: 20. Juni 2010
Seiten: 257
Altersempfehlung: Erwachsene
Verlag: blanvalet
Der Autor Wolfram Eilenberger (* 7. August 1972 in Freiburg im Breisgau) ist ein deutscher Publizist und Philosoph. Mehr Informationen über den Autor können hier nachgelesen werden.
Kurzbeschreibung, übernommen:
Yksi, kaksi, kolme ... - Finnland für Anfänger und Liebhaber! Sie leben im hohen Norden. Sie gehen ständig in die Sauna. Haben Millionen Handys und leben mit Milliarden von Mücken. Die Finnen sind ein eigenwilliges und lustiges Völkchen.
Wolfram Eilenberger liebt sie. Ganz besonders eine. Deswegen zieht er mit ihr für ein halbes Jahr nach Finnland, um Land, Leute und insbesondere ihre Familie zu erkunden. Das ist 13 Jahre her ... Mittlerweile hat er festgestellt: Sie sind wunderbar, aber irgendwie spinnen sie auch, die Finnen. Ihre Sprache kennt fünfzehn Fälle und kein Geschlecht, dafür unterscheidet sie sieben Arten von Schneeregen. Die Finnen sprechen wenig und nur nach langen Denkpausen. Sie sagen niemals »Ich liebe dich«, zeugen aber die intelligentesten Kinder der Welt. Eine finnische Küche gibt es nicht, dafür jede Menge Wodka und traurigen Tango. Sie haben nur fünf Tage Sommer im Jahr, trotzdem besitzt jede finnische Familie mindestens ein Mökki (Sommerhäuschen) am See. Willkommen in Suomi, dem Land der eiskalten Widersprüche!
Meine Meinung:
Die Kurzbeschreibung hörte sich gut an und ich suchte nach einem Buch für meine Teilnahme an der Challenge blanvalet. So wanderte dieses Buch auch in meine große Büchertasche.
Allerdings muss ich sagen, dass ich dann doch etwas enttäuscht war. Ich hatte mir von dem Buch mehr versprochen. Zumal ich schon viele Bücher von Autoren gelesen hatte, die entweder auswandern oder einen Partner eines Landes heiraten, das wir nicht so gut kennen.
Ich will nicht behaupten, dass es uninteressant war, sonst hätte ich es auch nicht bis zum Ende gelesen. Aber über Land und Leute habe ich nur wenig neues erfahren, was ich sehr schade fand.
Ich bin mir nicht sicher, ob es vielleicht auch an dem Schreibstil lag, denn es war mir einfach zu sprunghaft. Mitten im Thema wird ausgeholt und von etwas anderem berichtet, was zwar Sinn machte, aber mich immer wieder ablenkte.
Im Nachhinein habe ich mir überlegt, was hat mir das Lesen dieses Buch gebracht. Interessant fand ich die Ausführungen über die Sprache und auch über das Verhalten einiger Finnen, was man nur erfährt, wenn man sie besser, sozusagen als Familie, kennenlernt.
Ich habe mir später andere Rezensionen über dieses Buch angesehen und festgestellt, dass die Meinungen sehr unterschiedlich sind. Die meisten, die dieses Buch gut fanden, hatten entweder in Finnland gelebt oder/und waren mit einem Finnen verheiratet. Dort gab es einen hohen Wiedererkennungswert. So gesehen war ich dann wohl die falsche Leserin für dieses Buch.
Fazit:
Ich würde dieses Buch den Lesern empfehlen, die Land und Leute vielleicht schon besser kennen. Ansonsten würde mich auch die Meinung anderer interessieren, die noch nie dort waren.
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