Sonntag, 10. August 2014

Rezension - Safranträume

Autorin: Andrea Reichart

Titel: Safranträume

Genre: Roman

Version: eBook und Taschenbuch

erschienen: 8. Januar 2014 als eBook

Seiten: 157

Altersempfehlung: Jugendliche und Erwachsene

Verlag: Oldigor
zu kaufen: klick hier

Die Autorin Andrea Reichart wurde in Oberhausen geboren, verbrachte ihre Kindheit in den USA und die weiterführende Schulzeit in Essen. Nach ihrer Buchhandelslehre studierte sie Germanistik und Anglistik (MA, 1989), arbeitete bis 2004 als wissenschaftliche Assistentin an der Universität Essen (Gemanistik/Mediävistik) und besaß von 1992 bis 2008/09 in Essen erst einen Verlag und ab 1995 auch eine Buchhandlung. Eine ausführliche Information kann hier nachgelesen werden.

Kurzbeschreibung, übernommen:
Lara und Roger sind seit ihrer Kindheit unzertrennlich. Als Laras reiche Eltern sie zwingen, mit nach Osteuropa zu ziehen, wo sie sich um Straßenhunde kümmern wollen, ahnt sie, dass fortan nichts mehr sein wird wie es war. Nur Laras Briefe halten Roger aufrecht und Hoteldirektor Sorglos, der ihm einen Job gibt. Roger kennt nur noch ein Ziel, nämlich genug Geld zu verdienen, damit er Lara zurückholen kann. Unaufhaltsam entwickelt er sich zu einem wahren Koch-Genie. Bis er endlich einen eigenen Rechner bekommt und unter dem Decknamen Ga Bel die Tierschützerin Lara Safran im Internet entdeckt. Der Schock ist gewaltig. Gibt es noch Hoffnung für Lara und ihn? Dieselbe Frage stellt sich Rogers Mutter, die schließlich den getrennt lebenden Vater aktiviert. Kann er sich unerkannt mit Roger und Lara im Internet anfreunden und den jungen Leuten helfen?

Meine Meinung:
Ich hatte das Gefühl, ein wunderschönes gefühlvolles Märchen zu lesen. Das Buch hat mich berührt und gefesselt. Es  versteht sich von selbst, dass ich es mal wieder nicht aus der Hand legen konnte und zügig durchgelesen habe.
Wie ich es aus den Märchen kenne, gibt es Gute und Böse, die in der Handlung vorkommen. Laras Eltern engagieren sich sehr eifrig für Tierschutz und ganz speziell für Hunde, was natürlich eine gute Sache ist, wenn es nicht übertrieben wird. Leider spannen sie ihre Tochter Lara zu sehr für ihre eigenen Zwecke ein und verlieren dabei aus den Augen, dass ein junger Mensch auch  Zuwendung braucht. Deshalb konnte ich mich trotz der guten Taten nicht mit den Eltern anfreunden.
Aber alle anderen Beteiligten dieses Buch bekamen meine uneingeschränkte Sympathie. Mir hat es sehr gefallen, wie sich Lara und Roger in der Zeit, die sie miteinander verbringen durften, gegenseitig geholfen haben. Roger hatte eine Lese- und Rechtschreibschwäche, Lara hat sehr  häufig gestottert. Gemeinsam haben sie die Anforderungen in der Schule schaffen können. Deshalb war es wirklich sehr schwer, als Lara von heute auf morgen mit ihren Eltern nach Osteuropa ziehen musste. Lara hat es geholfen, dass sie lange Briefe an Roger schicken konnte. Roger hatte es anfangs viel schwerer und sogar die Schule geschmissen. Allerdings bekam er Hilfe und fand den richtigen Weg durch den Hotelier Sorglos.

Sehr gefühlvoll schildert die Autorin, wie die beiden Jugendlichen mit der Situation klar kommen. Dabei zeigt es sich, dass ein soziales Netzwerk sehr hilfreich sein, aber auch großen Schaden anrichten kann. Die Art und Weise wie die Eltern von Roger helfend eingesprungen sind, hat mir Gefallen, allerdings hätte das auch sehr daneben gehen können. Roger, der eine Ausbildung in der Hotelküche bei Herrn Sorglos machen darf, geht so richtig darin auf und nutzt besonders gern Safran. Ich hatte so einen Spaß, als ich die Reaktion seiner Geschwister las, die zu Hause von ihm bekocht wurden und immer wieder seine ausgefallenen Rezepte vorgesetzt bekamen.

Ob und wie die beiden ihren Weg finden, verrate ich hier jetzt nicht. Den Lesespaß möchte ich niemandem nehmen. Ich selber hätte gerne noch viel mehr gelesen. Eigentlich könnte es ja ein Fortsetzung geben, die ich sehr begrüßen würde.

Das Buchcover gefällt mir sehr gut und passt wirklich bestens zum Buch.

Fazit:
Ein Buch, nicht nur für Jugendliche, das das Herz  berührt und mit einem Seufzer zur Seite gelegt wird.

Freitag, 8. August 2014

Rezension - Hochzeitsküsse und Pistolen


Autorin: Katrin Koppold

Titel: Hochzeitsküsse und Pistolen

Genre: Krimi, Humor

Version: eBook

erschienen: 3. August 2014

Seiten: 250

Altersempfehlung: Erwachsene



Damit ich mal etwas Abwechslung in der Vorstellung bieten kann, weise ich hier einfach mal auf die Internetseite der Autorin hin: Katrin Koppold

Kurzbeschreibung, übernommen:
Ein Mord im beschaulichen Örtchen Wilbury on the Woods – das gab’s noch nie! Nur wenige Tage, bevor Cathy ihre große Liebe heiratet, stolpert sie auf der Ruine von Glenford Castle über die Leiche der Postbotin Veronica. Was aber noch viel schlimmer ist - Cathys zukünftiger Bräutigam, der ortsansässige Polizist, soll den Fall übernehmen und ihn so schnell wie möglich aufklären. Damit ihre Flitterwochen nicht ins Wasser fallen, sieht Cathy sich gezwungen, ihm tatkräftig unter die Arme zu greifen. Verdächtige gibt es auch mehr als genug, denn das Opfer war eine boshafte Klatschtante. Leider hat Cathy jedoch so gar keine Erfahrung in Sachen polizeilicher Ermittlungen. Kein Wunder, dass sie ihrem Verlobten immer wieder in die Quere kommt – und auch der Mörder bald auf sie aufmerksam wird.

Meine Meinung:
Ich kenne ja bereits einige Bücher von Katrin Koppold und war nun auf dieses besonders gespannt, sollte es doch diesmal ein Krimi sein. Und ich fand sofort Gefallen daran. Mit sehr viel Humor hat die Autorin diesen spannenden Krimi geschrieben.
Cathy und ihre Freundin Janina wollen eigentlich nur mal nachsehen, wo die Fotografin eine Woche später die schönsten Hochzeitsfoto machen kann. Während der Bräutigam Simon noch in seinem Bett schlummert, finden die beiden eine Leiche. Das Buch hat mich sofort von Anfang an gefesselt und ich fand viele Dialoge und Handlungen sehr lustig gelungen. Ich stellte mir bildlich vor, wie Cathy ihr Handy in die Höhe wirft, um damit einen besseren Empfang zu bekommen. Zu gerne hätte ich gewusst, wie sie so ein Telefonat führen will. Aber das Handy fällt ins Gebüsch und dort mach sie die nächste erschreckende Entdeckung. Nun werde ich aber nichts mehr über den Inhalt schreiben, weil ich keinem den Spaß am Lesen nehmen will.

Cathy war mir sofort sympathisch. Sie hat aber auch verrückte Ideen, köstlich fand ich die Idee, was sie unternimmt, damit es eine besonders tolle Hochzeitsnacht wird. Das Buch ist in der Ich-Form aus Sicht von Cathy geschrieben und schon ihre Gedanken zu allem sind köstlich. Aber nicht nur die Gedanken auch ihre Aussagen, ich denke jetzt gerade nur an die Anprobe des Hochzeitskleides.

Katrin Koppold hat die Geschehnisse in dem kleinen Dorf nicht nur mit Humor beschrieben, ihr ist es gelungen, es wirklich sehr spannend zu machen. Ich war doch länger auf einer falschen Fährte. Aber Simon, den ich ebenfalls mochte, konnte zum Ende den Fall bestens abgeschlossen.

Neben der Protagonistin, von der wir mit Sicherheit noch mehr erfahren werden, gab es noch weitere Beteiligte, die mir fast alle sympathisch waren. Ihnen wurden aber auch interessante Charaktere zugeordnet.
Ich hatte reichlich Spaß beim Lesen, ich sage nur Möhrchen und noch etwas anderes fällt mir ein. Aber ich will auch die lustigen Stellen nicht alle verraten.

Wie ich bereits erwähnte, hat mich das Buch von Anfang an gefesselt und ich konnte es mal wieder nicht aus der Hand legen und habe es in einem Zug durchgelesen.

Das Buchcover finde ich sehr gelungen, es fällt einem sofort auf und passt bestens zum Buch.

Fazit:
Ein wirklich humorvolles und spannendes Buch, dass ich auf jeden Fall weiterempfehlen möchte.

Rezension - Strawberry Icing


Autorin: Daniela Blum

Titel: Strawberry Icing

Genre: Romanze, Frauenroman

Version: eBook

erschienen: 8. August  2014

Seiten: 472

Altersempfehlung: Erwachsene



Die Autorin Daniela Blum, Jahrgang 1981, stammt aus Frechen in Nordrhein-Westfalen. Nach ihrem Abitur verbrachte sie ein Dreivierteljahr als Au-pair in Atlanta, USA, um das Land und die Sprache besser kennenzulernen. Heute lebt sie mit ihrem Mann, ihrem kleinen Sohn und ihrer eigenwilligen Katze Emily in Erftstadt, bei Köln. Daniela Blum schreibt bereits seit ihrer Jugend und hat nach einer längeren Pause vor vier Jahren wieder damit begonnen.

Kurzbeschreibung, übernommen:
Antonia Summerfield, High-Society-Prinzessin aus L.A., ist reich, schön und nach einer volltrunkenen Nacht in Las Vegas plötzlich verheiratet. Ihr Mann: Alexander Novak - ein mittelloser Konditormeister aus Tennessee. Widerwillig folgt sie ihm ins verschneite Waynesboro mit nur einem Ziel: Scheidung, und das so schnell wie möglich. Konfrontiert mit einer liebevollen Familie und einem Mann, der so gar nicht nach ihrer Pfeife tanzt, muss sie sich entscheiden, was ihr wichtiger ist: Reichtum und Einsamkeit oder Geborgenheit und Liebe.

Meine Meinung:
Um zu diesem Buch eine Rezension schreiben zu können, muss ich erst mal etwas weiter ausholen und einiges über dem Inhalt des Buches schreiben.
Antonia, reich, verwöhnt und oberflächlich kommt mit ihren Freundinnen auf dem Flughafen in Las Vegas an. Sie befinden sich auf dem Weg zur ihrer Geburtstagsfeier, die ihr Vater dort für sie ausrichten lässt.
Ben, Juniorchef der Eventagentur, die die Feier ausrichten soll, trifft zeitgleich auf diesem Flughafen ein. Das Gedränge ist sehr groß und so rammt Ben unglücklicherweise seinen Koffer in den Rücken von Antonia und bringt sie damit zum Sturz. Antonia ist sowieso schon schlecht gelaunt und putzt Ben so richtig gehässig herunter, der allerdings auch nicht den besten Eindruck macht, denn er kommt gerade aus Peru und hat seinen Dschungellook: lange Haare und Bart, noch nicht ablegen können.
Die Geburtstagsfeier verläuft nicht nach den Vorstellungen von Antonia, denn ihr Vater will sie unbedingt verheiraten und hat reichlich ausgesuchte Junggesellen zu der Feier eingeladen.  Nach einen Streit mit ihrem Vater wird ihre Laune immer schlechter, so beschließt sie, sich zu betrinken. Allerdings hat dies weitreichende Auswirkungen. Am nächsten Tag wacht Antonia in einem anderen Hotelzimmer auf und stellt fest, dass sie verheiratet ist. Ganz die verwöhnte Tochter, meint sie mit Hilfe der Anwälte ihres Vaters alles sofort wieder regeln und rückgängig machen zu können. Allerdings hat die Richterin schnell von ihrem überheblichen Verhalten die Nase voll und verurteilt sie zu einem Jahr Ehe. Antonia bleibt nichts anderes übrig und sie muss zu ihrem Mann Alexander in ein kleines Dorf in Tennessee ziehen.

Eigentlich gehört Antonia zu den Leuten, die ich ja so gar nicht leiden kann: reich, überheblich und eingebildet. Und deshalb fand ich es besonders interessant  zu lesen, wie sie das für sie ungewohnte Leben meistert. Im Laufe der Geschichte wurde Toni mir dann auch immer sympathischer, sie entwickelte sich positiv. Ich konnte aber auch erfahren, weshalb sie sich so verhält und hatte dann sogar  schon Mitleid mit ihr. Tja, der äußere Schein trügt öfter und bei den Reichen ist nicht immer alles so, wie es sein sollte. Alexander ist mit seinem Leben ebenfalls nicht sehr glücklich und vor allem hat er ein großes Geheimnis vor Antonia. Sobald ich als Leserin dahinter gekommen bin, dachte ich, das kann doch nicht gut gehen und befürchtete das Schlimmste für die beiden. Denn trotz aller Standesunterschiede haben die beiden sich ineinander verliebt.
Neben den beiden Protagonisten Antonia und Alexander gibt es noch eine ganz Reihe Beteiligter. Die meisten sind mir sehr sympathisch, ganz besonders lieb gewonnen habe ich die Oma und ihre Bäckerei. Sie spielte auch für Antonia eine wichtige Rolle, oft hat sie ihr den richtigen Weg zeigen können und durch sie fand Antonia auch zu ihrer Bestimmung.

In Strawberry Icing erzählt die Autorin die Liebesgeschichte von Antonia und Alexander mit dem üblichen Auf und Ab und den ach so beliebten Verwicklungen beschrieben. Obwohl ich nicht immer mit allem einverstanden war, konnte ich mich doch nicht von dem Buch trennen. Zügig habe ich es gelesen, denn die Neugierde, wie es denn nun endet, war einfach zu groß.
Die Autorin hat in diesem Buch aber nicht nur die Liebesgeschichte angesprochen, es hat auch einen Einblick in die Welt der Reichen und sehr Traditionsbewußten gewährt. Hohe Erwartungen werden an die Erben geknüpft. Die Kinderjahre waren nicht immer glückliche Jahre.

Fazit:
Fast könnte man es ein modernes Märchen nennen. Eine Geschichte der Gebrüder Grimm in der heutigen Zeit. Ich fände es sehr interessant, was andere Leserinnen nach diesem Buch dazu sagen.

Donnerstag, 7. August 2014

Rezension - Saitensprung mit Kontrabass



Autorin: Christiane Martini

Titel: Saitensprung mit Kontrabass

Genre: Roman

Version: eBook

erschienen: 1. Juli 2014

Seiten: ca 228

Altersempfehlung: Erwachsene

Verlag: dotbooks der eBook-Verlag
zu kaufen: klick hier


Die Autorin Christiane Martini, geboren 1967 in Frankfurt am Main, ist Diplom-Musiklehrerin und Absolventin des Konzertexamens. Sie ist Dozentin für Blockflöte, Querflöte und Klavier, leitet mehrere Ensembles für Alte und Neue Musik und hat neben eigenen Kompositionen auch zahlreiche musikalische Lehrwerke verfasst. Christiane Martini ist nicht nur Musikerin, sondern als Autorin auch in verschiedenen Genres zu Hause. Sie lebt mit ihrem Mann und zwei Kindern in der Nähe von Frankfurt und wurde von ihrer Heimatstadt Dreieich mit einem kulturellen Förderpreis für Musik und einem Stipendium ausgezeichnet.

Kurzbeschreibung, übernommen:
Die Musikerin Marlene hat einen ungewöhnlichen Nachnamen: Sie heißt Saitensprung – dabei ist sie die Treue in Person. Das ändert sich, als sie ihren Lebensgefährten Tom zum Flughafen bringt. Dort begegnet sie einer merkwürdigen alten Frau … und fühlt sich plötzlich wie verhext: Auf einmal hat Marlene nur noch Männer im Kopf! Zu denen gehört auch Georg. Obwohl Marlene es zuerst nicht wahrhaben will, findet sie den sensiblen Lehrer sehr sympathisch. Aber was soll sie mit diesen Gefühlen anfangen? Und was wird geschehen, wenn Tom von seiner Reise zurückkehrt?

Meine Meinung:
Marlene Saitensprung - wollte sie dem Namen alle Ehre machen oder lag es daran, dass sie wirklich verhext wurde? Ich will jetzt einfach mal an letzteres glauben, denn sonst kann ich mir dieses Verhalten, das Marlene plötzlich an den Tag legt, nicht erklären.
Ihr Freund Tom und Vater von Lilli begibt sich auf eine längere Reise nach Afrika. Traurig bleibt Marlene im Flughafen zurück. Da begegnet ihr eine alte Frau, die sich ihr gegenüber merkwürdig verhält und unverständliche Worte murmelt. Marlene versteht zwar nichts, aber nach der Begegnung ist ihre Traurigkeit verschwunden und sie erblickt auf einmal überall gut aussehende Männer. Und trotzig denkt sie, dass sie auch ohne Tom auskommen kann. Dieser Gedanke an sich ist nichts schlimmes, aber kurz danach sieht sie in fast jedem Mann, der nett zu ihr ist und gut aussieht, einen potentiellen Liebhaber.
Dadurch gerät sie in die komischsten Situationen.

Mit viel Humor schildert die Autorin eine kurze Zeitspanne im Leben von Marlene und Lilli. Turbulent geht es bei ihnen zu. Kurz entschlossen wird eine große Villa gemietet. Dort wollen eigentlich nur Marlene mit Töchterchen Lilli und Bettina mit ihrem kleinen Sohn Anton einziehen. Aber es kommt alles anders, als geplant. Auf einmal wimmelt es im Haus regelrecht von Menschen. Durch Zufall macht Marlene auf einmal Karriere und Tom kommt früher als geplant aus Afrika zurück. Ob das wohl alles gut geht?

Mit der richtigen Portion Humor macht es Spaß dieses Buch zu lesen. Ansonsten würde man Marlene wohl auch nicht so gut leiden können, denn was sie so treibt, kommt mir manchmal etwas übertrieben und unüberlegt vor. Als Leser könnte man sonst leicht die Augen verdrehen und denken, nicht schon wieder....

Fazit:
Wer eine kurze und leichte Lektüre für zwischendurch sucht und zu dem Thema eine humorvolle Einstellung hat, kann dieses Buch empfohlen werden.

Ich bedanke mich bei "BloggDeinBuch" für das Rezensionsexemplar dieses Buches.

Mittwoch, 6. August 2014

Rezension - Geschickt eingefädelt

Autorin: Molly O'Keefe

Titel: Geschickt eingefädelt

Genre: Roman

Version: Broschiert

erschienen: 10. Juli 2014

Seiten: 384

Altersempfehlung: Erwachsene

Verlag: Mira Taschenbuch
zu kaufen: klick hier 

Molly O’Keefe hat schon immer davon geträumt, Autorin zu sein (abgesehen von den Momenten, in denen sie Floristin, Köchin oder Cowgirl werden wollte). Mit Mann und zwei Kindern lebt sie im kanadischen Toronto. Wenn sie nicht im Park ist oder das Kinderzimmer aufräumt, arbeitet Molly an ihrem nächsten Roman und träumt davon, mal wieder eine Tasse Kaffee ohne Unterbrechung zu Ende zu trinken.

Kurzbeschreibung, übernommen:
Frech, witzig, sexy – und zutiefst berührend: Der Auftakt zu Molly O’Keefes aufregender Trilogie. Eishockey-Profi Luc Baker ist fuchsteufelswild: Sein sterbenskranker Vater, zu dem er jeglichen Kontakt abgebrochen hat, will ein blondes Flittchen heiraten! Wütend reist Luc nach Texas, um sich die vermeintliche Erbschleicherin Tara vorzuknöpfen – und erfährt, dass alles nur ein Plan war, um ihn nach Hause zu locken. Modedesignerin Tara ist verzweifelt: Lyle Baker hat sie aus einer Notlage gerettet und ihr den Job als Geschäftsführerin des Familienbetriebs gegeben. Doch jetzt ist er tot – und sie muss sich mit seinem Sohn Luc herumschlagen, der sie am liebsten in die Wüste schicken würde. Und leider ist Luc nicht nur schrecklich dickköpfig, sondern auch schrecklich attraktiv …

Meine Meinung:
Da hat Lyle Baker wirklich einiges geschickt eingefädelt. Erst lockt er seine beiden Kinder mit einer Verlobungsanzeige nach Hause und später knüpft er ans Erbe bestimmte Bedingungen. Das alles zeigt einem doch, dass Menschen manipuliert werden können und der Vater ihr Verhalten aber richtig eingeschätzt hat.
Wer jetzt  eine einfache Liebesgeschichte erwartet, denn nach dem Anfang meint man, zu wissen, wie sich alles entwickeln könnte, der wird enttäuscht.
Luc hat große gesundheitliche Probleme und tut sich sehr schwer, die richtigen Entscheidungen zu treffen.
Seine Schwester Vic ist Witwe und steht leider mittellos da, da ihr Mann nur Schulden hinterlassen hat. Sie weiß nicht, wie sie ihrem kleinen Sohn eine gute schulische Ausbildung ermöglichen kann.
Tara hat ebenfalls eine schwere Zeit hinter sich, aber sie hatte Glück und Lyle Baker getroffen, der ihr Arbeit gegeben hat und ein neues Zuhause. Aus Freundschaft zu ihm spielt sie den Kindern die künftige Braut vor.

Molly O'Keefe hat den Beteiligten interessante Charaktere zugeordnet und die meisten kommen auch sehr sympathisch herüber. Luc und Tara mochte ich beide, obwohl ich manchmal ihr Verhalten nicht so richtig nachvollziehen konnte. Aber es ist eben "nur" ein Buch und da muss das so sein, damit die Handlung interessant bleibt.
So richtig einordnen konnte ich Vic und Eli, den Cowboy der Ranch, nicht. Vic hätte ich gerne mal geschüttelt und ein paar ernste Worte mit ihr geredet. Bei Eli war ich mir sehr unsicher, auf der einen Seite hält er zu Tara und hilft ihr und dann wieder ist er sehr mürrisch. Wenn ich das richtig gesehen habe, werde ich im zweiten Buch etwas mehr über ihn erfahren.

Wie ich schon erwähnte, es ist kein leichter Liebesroman. Alle haben wirklich große Probleme, die verarbeitet werden müssen. Einiges stimmt einen auch nachdenklich. Aber Humor und Spannung kamen in diesem Buch auch nicht zu kurz.
Von der Autorin hatte ich bisher noch nichts gelesen und ich war nun gespannt auf dieses Buch. Der Schreibstil gefällt mir gut, es ließ sich sehr flüssig lesen und ich habe es dann auch in kurzer Zeit durch gelesen. Und obwohl ich einige Entwicklungen voraussehen konnte, gab es immer wieder interessante und spannende Wendungen, die mich neugierig machten auf das, was denn nun noch alles passieren wird.

Fazit:
Als nette Sommerlektüre ist dieses Buch bestens geeignet. Schade nur, dass ich eine Weile auf die beiden Folgebücher warten muss. Denn nun bin ich neugierig und gespannt, wie sich alles entwickeln wird.

Ich wurde auf dieses Buch durch die Seite BloggDeinBuch aufmerksam und freue mich, dass ich es als Rezensionsexemplar erhalten habe.

Dienstag, 5. August 2014

Rezension - Grace Valley - Im Licht des Tages


Autorin: Robyn Carr

Titel: Grace Valley - Im Licht des Tages

Genre: Roman

Version: eBook und Broschiert

erschienen: 10. Juli 2014

Seiten: 320

Altersempfehlung: Erwachsene

Verlag: Mira Taschenbuch
zu kaufen: klick hier



Als  die Autorin Robyn Carr mit Ende Zwanzig ihrem Ehemann zu seinen Einsätzen als Air Force Helikopterpilot folgte, konnte sie ihren eigentlichen Beruf als Krankenschwester nicht mehr ausüben. So begann sie erst zu lesen, und dann selber zu schreiben. Inzwischen sind von der erfolgreichen Bestsellerautorin und Mutter von zwei Kindern über fünfundzwanzig Romances erschienen.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Willkommen zurück in Grace Valley, wo jeder für den anderen da ist!
In dem kleinen Ort Grace Valley ist es nahezu unmöglich, ein Geheimnis zu wahren – doch Dr. June Hudson ist es gelungen. Noch ahnt niemand etwas von ihrer Beziehung mit dem gut aussehenden Jim Post. Deshalb freuen sich auch alle, dass Junes Jugendliebe zurückkehrt – denn nichts wünschen sich die Bewohner des Tals mehr, als dass ihre Ärztin endlich den Mann fürs Leben findet. June weiß die warmherzige Fürsorge der Talbewohner zu schätzen, aber auf Schritt und Tritt beobachtet zu werden, ist auch ein wenig anstrengend. Doch zum Glück haben auch noch andere Bewohner Geheimnisse, die die Dorfgemeinschaft in Atem halten. Bald geht es in Grace Valley drunter und drüber …


Meine Meinung:
Der erste Satz in der Kurzbeschreibung "Willkommen zurück in Grace Valley, wo jeder für den anderen da ist! " ist so passend. Kaum hatte ich mit dem Lesen begonnen, war ich auch schon wieder mittendrin in der Geschichte und erkannte gleich viele der Beteiligten. Tja und die Aussage "jeder ist für den anderen da" hört sich zwar sehr gut an, aber manchmal ist es schon nervend, denn es weiß auch jeder fast alles von dem anderen.
So kommt Chris, die Jugendliebe von June zurück und viele nehmen an, dass die beiden nun wieder zueinander finden. Allerdings hat Chris seine unmöglichen Zwillinge dabei, die für jede Menge Aufregung und Wirbel sorgen.
John, der Kollege von June und sein Freund Mike machen sich ziemlich unbeliebt bei ihren Frauen und stecken in einem Dilemma. Klar, dass auch dies nicht verborgen bleibt. Ich hatte auf jeden Fall viel Vergnügen beim Lesen und war echt gespannt, wie sie aus der Nummer wieder rauskommen.
Tante Myrna, die ich schon im ersten Buch mochte, bekommt etwas Ärger durch jemanden, der sehr übereifrig ist. Aber sie verhält sich zu meinem Vergnügen köstlich.
Und noch mehr Bewohner der Ortes sorgen für Aufregung, so ist immer wieder etwas los im Ort und June und John kommen nicht wirklich mal zur Ruhe. Allerdings schafft June es doch tatsächlich ein Geheimnis vor allen zu haben und ich freue mich schon auf das dritte Buch und die Gesichter der anderen wenn sie es erfahren. Auf die Gesichter freut sich aber auch Elmar der Vater von June.
Bis zum Ende musste ich zittern und warten, ob Jim, der geheimnisvolle Fremde im ersten Buch wieder kommt.Dann hatte ich endlich Gewissheit.

Über den Schreibstil der Autorin muss ich hier nicht mehr viel schreiben. Oft genug habe ich in den Rezensionen der anderen Bücher erwähnt,  dass er mir sehr gut gefällt. Robyn Carr bleibt ihrem Stil treu.
Und wenn ich dachte, was kann eigentlich noch so alles in einem Ort passieren, wiederholen sich keine Geschichten. Alle Bewohner kommen mit ihren Problemen mehr oder weniger klar und was so schön in die Handlung verknüpft wurde, hat doch ernste Hintergründe.

Da mir die Buchcover immer wieder so gut gefallen, möchte ich dies hier nicht unerwähnt lassen. Sie sind so liebevoll gestaltet und zu gerne würde ich auf der Veranda des abgebildeten Hauses sitzen.


Fazit:
Die Fans von Robyn Carr kommen nicht drumherum, sie sollten dieses Buch auf jeden Fall lesen. Allerdings erst nach dem ersten Buch. Ich muss jetzt leider noch eine Weile warten, bis Buch drei erscheint.

Montag, 4. August 2014

Rezension - Rauklands Schwert - Buch 3 der Trilogie



Autorin: Jordis Lank

Titel: Rauklands Schwert

Genre: Fantasy, Jugendbuch

Version: eBook und Broschiert

erschienen: 1. Juni 2014

Seiten: 318

Altersempfehlung: Jugendliche und Erwachsene





Neuauflage

Neues Cover

erschienen: 2. Februar 2020

Seiten: 410

Verlag: Independently published



Die Autorin Jordis Lank kam Anfang der siebziger Jahre im äußersten Zipfel des Bergischen Landes zur Welt. Nach Abitur und Ausbildung zur Industrieinformatikerin arbeitet sie seither im wissenschaftlich-technischen Bereich als Softwareentwicklerin. Schon als Kind hat die Autorin Romane weitergeträumt, wenn sie enttäuscht war, dass sie zu Ende waren. Wie oft hat sie sich gewünscht die Figur sein zu können, von der sie da las! Bis sie merkte, dass das Schreiben ein noch viel intensiveres Erlebnis ist als das Lesen. Manchmal, wenn alles passt, wenn sich die Geschichte auf einmal von selbst schreibt und die Charaktere Dinge tun, von denen man zwei Sätze vorher noch nichts wusste, dann - so sagt sie - verschwimmen die Grenzen zwischen Fiktion und Wirklichkeit - und man ist wirklich mitten drin: Ein einzigartiges, großartiges Gefühl, das süchtig macht. Jordis Lank freut sich, von ihren Lesern zu hören. Gerne können Sie mit ihr über E-Mail jordis-lank@gmx.de, über ihre Homepage http://www.jordis-lank.de/ oder über ihr Facebook Profil https://www.facebook.com/jordis.lank in Kontakt treten.

Kurzbeschreibung, übernommen:
Lannochs langer Winter ist hart für Ronan. Hin- und hergerissen zwischen Rauklands Schicksal, seiner Sorge um Hannah und einem Leben an Eilas Seite, weiß Ronan nicht länger wohin er gehört. Sein Entschluss, seine alte Heimat für immer zu vergessen, wird endgültig zunichte gemacht, als am Horizont raukländische Schiffe sichtbar werden. Unter Broghans grausamer Herrschaft geht Raukland zugrunde. Ronan will nicht um etwas kämpfen, das ihm nicht gehört. Doch angesichts all des Leids fällt es ihm schwer, gleichgültig zu bleiben.

Meine Meinung:
Das war es nun, das 3. Buch der Trilogie und ich fand es wurde von Buch zu Buch spannender. Achtung, wer die beiden ersten Bücher noch nicht gelesen hat, sollte jetzt einige Zeilen überspringen, denn es droht Spoilergefahr.
Das dritte Buch schließt sofort ans Ende des zweiten an. Ronon ist wieder auf Lannoch, aber so richtig glücklich ist er dort nicht. Er zweifelt an sich und ist mit allem unzufrieden. Hier und auch später meinte ich, dass er eben doch noch ziemlich jung und unbedacht handelt. Als künftiger König erzogen zu werden, heißt ja nicht gleichzeitig, dass alle Entscheidungen richtig und durchdacht sind. So bringt Ronan sich auch in diesem Buch wieder viel zu oft in Gefahr und für seine nächsten Familienangehörigen wird es ebenfalls mehrmals sehr gefährlich.
Raukländer kommen nach Lannoch und wollen Ronan überwältigen und zu seinem brutalen Halbbruder bringen. Es  klappt zum Glück nicht, aber ein Satz reicht und Ronan macht sich sofort auf und alleine auf den Weg. Zum Glück trifft er seine Schwester doch lebend an, die ihn überreden will, mit einem Bauernaufstand den König zu stürzen, denn er herrscht immer noch ungerecht und grausam in seinem Land.
Nach langem hin und her beschließt Ronan für sein Volk zu kämpfen, denn so ganz kann er sich nicht von Raukland lösen. Viele Kämpfe finden statt, Gefangennahmen und Befreiungen, alles sehr sehr spannend geschildert und ich immer mitten drin im Geschehen.
Wie ich schon erwähnte, kam mir Ronan und auch Eila von Lannoch sehr unbedacht vor. Ronan rebelliert immer wieder gegen seinen Vater, der gute Ratschläge erteilt, ganz einfach, weil er als Älterer eben die Erfahrung hat. Und Ronan handelt wie viele junge Leute, er will sich einfach nichts sagen lassen. Eila wirkte auf mich diesmal etwas vernünftiger, allerdings auch sie handelte wieder unüberlegt und so war sie im Grunde selber schuld, mit dem, was ihr passierte.

Trotz allem waren wir die "Kinder" Eila und Ronan, aber auch andere sehr ans Herz gewachsen und ich war immer ganz aufgeregt, wenn sie in Gefahr gerieten. Spannend war es ja bis im allerletzten Kapitel und ich konnte auch da noch nicht so recht dem Frieden trauen, hoffte aber, dass alles gut ausgeht.

Nun gehöre ich ja wohl auch nicht zur Altersgruppe, die mit diesem Buch hauptsächlich angesprochen werden soll. Deshalb sehe ich natürlich alles etwas kritischer. Junge Leser werden wahrscheinlich auch eher wie Ronan handeln und sich nicht unbedingt etwas sagen lassen wollen. Tja, hinterher ist man immer schlauer.
Trotzdem hat es mir sehr viel Spaß gemacht die Trilogie zu lesen.

Wieder regt die Geschichte zum Nachdenken an. Mut alleine reicht oft nicht, um etwas zu bewegen. Freundschaft ist wichtig. Hannah, die Tochter des Königs von Angent zeigt dann auch, was alles bewegt werden kann, denn man nicht nur mutig ist, sondern auch überlegt handelt. Aus Freundschaft hilft sie Ronan immer wieder. Oder könnte da mehr sein? Das verrate ich nun nicht.

Mir hat das Ende sehr gut gefallen und ich war zufrieden mit allen Entwicklungen.
Jordis Lank ist mit diesem Buch ein sehr guter Abschluss der Trilogie gelungen. Für mein Empfinden hat es angenehm ruhig mit dem ersten Buch begonnen und steigerte sich immer mehr.

Fazit:
Ich empfehle nicht nur jungen Leuten diese spannende Serie, sondern meine, dass auch Erwachsene viel Lesevergnügen damit haben werden.