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Samstag, 28. Februar 2015

Rezension - Fatales Schweigen


Autorin: Frieda Lamberti

Titel: Fatales Schweigen

Genre: Roman

Version: eBook

erschienen: 26.  Februar 2015

Seiten: 172

Altersempfehlung: Erwachsene


Ich habe schon so viele Bücher von der Autorin Frieda Lamberti gelesen und sie so oft vorgestellt, dass ich es mir diesmal eigentlich sparen wollte. Aber eine Aussage von ihr finde ich so gut und die will ich hier noch einmal erwähnen:
»Ich mag Geschichten, die das Leben schreibt. Meine weiblichen Protagonistinnen sind frech, schlagfertig und lassen sich so schnell nicht unterkriegen, ganz so wie es auch meine Art ist. Die Geschichten eignen sich ideal für den kleinen Lesehunger zwischendurch, mal spannend, mal humorvoll, mal dramatisch, auch schon mal makaber und skurril, aber niemals vorhersehbar.«

Kurzbeschreibung, übernommen:
Nach dem Tod ihrer kleinen Tochter verstummt Julia und flüchtet in ihre eigene Welt. Um die traumatischen Erlebnisse zu verarbeiten, wird sie von ihrer Schwester Greta in ein Sanatorium eingewiesen. Welche Rolle spielt Julias Ehemann in dieser dramatischen Familientragödie? Und wo steckt er? Die Polizei ist ratlos. Auf eigene Faust macht Greta sich auf, Licht ins Dunkle zu bringen. Auf welche Wahrheit wird sie stoßen?

Meine Meinung:
Es wird mir einfach nicht langweilig die Bücher von Frieda Lamberti zu lesen. Sie überrascht mich immer wieder mit neuen Geschichten. Diesmal habe ich erfahren können, wie sehr sich "fatales Schweigen" auswirkt. Ich persönlich bemängel an vielen Büchern ja immer wieder, dass die Leute nicht oder zu wenig miteinander reden, aber für den Verlauf der Geschichte ist dies ja meist  sehr wichtig. Was dann allerdings bei dieser Geschichte durch übermäßiges Schweigen herauskam, hat mich sehr verblüfft.

Julia spricht nach der Beerdigung ihrer Tochter kein einziges Wort mehr. Ihre Schwester Greta kümmert sich liebevoll um sie und versucht auch alles weitere bestens zu regeln. Einiges erscheint Greta und auch mir sehr merkwürdig. Wo ist der Ehemann und was ist nun wirklich passiert, als die Tochter zu Tode kam?  Meine Neugierde ist groß und zu meinem Glück kümmert sich Greta ebenfalls darum.

Ich lerne alle Familienmitglieder und auch Freunde und Kollegen von Julia kennen. Manches Mal bin ich  mir nicht sicher, wie ich sie einschätzen soll. Das hat die Autorin ja wieder hervorragend hinbekommen, sie macht mich unsicher und ich weiß gar nicht mehr, wem ich glauben und trauen kann. Ist mir eine Person sympathisch, kann es passieren, dass sich das auf einmal wieder ändert. Ich war beim Lesen wirklich hin und her gerissen mit meinen Sympathien.

Vom Inhalt möchte ich nun nichts weiteres schreiben, ich würde einfach zuviel verraten und anderen die Spannung nehmen. Denn mit viel Spannung wurde dieses Buch geschrieben. Immer im Wechsel aus der Sicht einer der beiden Schwestern, was mir auch sehr gut gefallen hat.

Bei aller Spannung hat mich die Geschichte sehr berührt und nachdenklich gemacht. Julia hatte mein vollstes Mitgefühl, bis sie etwas tat, was ich nicht verstand und nicht einschätzen konnte. Ich erwähnte ja, dass ich hin und her gerissen war.

Fazit:
Bei der Kurzbeschreibung wurde auch erwähnt, dass dies ein tragisches Familiendrama mit viel Spannung ist. Es stimmt und ich finde das Buch sehr lesenswert.

Freitag, 27. Februar 2015

Rezension - Himmelrot


Autor: Heiner Meemken

Titel: Himmelrot

Genre: Roman

Version: eBook und Taschenbuch

erschienen: 14. Januar 2015

Seiten: 331

Altersempfehlung: Erwachsene

Verlag: Knaur 




Der Autor Heiner Meemken, 1956 in Friesoythe geboren, arbeitete nach dem Pädagogikstudium als selbstständiger Werbegrafiker, um als alleinerziehender Vater seines kleinen Sohnes Familie und Beruf miteinander vereinbaren zu können. Später war er Inhaber einer Oldenburger Werbeagentur, die er 2011 verkaufte, um sich ganz auf die wieder gefundene Leidenschaft des Schreibens konzentrieren zu können. Heute lebt er mit seiner Frau und dem 2012 geborenen dritten Sohn in Oldenburg.

Kurzbeschreibung, übernommen:
Klaus Wiesenbach steht am Scheideweg seines Lebens. Genau zu dieser Zeit erreicht ihn eine E-Mail seines alten Freundes Rüdiger, der nicht mehr lange zu leben hat. Er bittet Klaus, für ihn eine Abschiedsfeier mit den ehemaligen Freunden aus der Studentenzeit zu organisieren, die mittlerweile in alle Himmelsrichtungen verstreut leben. Klaus macht sich auf eine Suche, die Rüdigers letzten Wunsch erfüllen soll – dabei erlangt auch Klaus unerwartet Klarheit und gibt seinem Leben eine neue Richtung.

Meine Meinung: 
Ein Buch, das einen nachdenklich stimmt und auch sehr berührt. So kam es mir auf  jeden Fall vor, als ich es las.
Da ist Klaus, der an einem Punkt in seinem Leben angekommen ist, wo er entscheiden muss, wie es mit ihm weitergehen soll. Nach einer schweren Zeit ist er trocken, aber immer noch krank geschrieben. Ob er weiter als Lehrer arbeiten kann und will, weiß er noch nicht. Genau zu dieser Zeit erhält er eine Mail von seinem Freund Rüdiger, den er während des Studiums in Hamburg kennen gelernt hat. Rüdiger ist an Krebs erkrankt und bittet Klaus, die alten Freunde von damals zu finden.

Ich als Leser konnte Klaus auf seiner Reise kreuz und quer durch Deutschland begleiten, denn er wollte die alten Freunde alle persönlich aufsuchen. Ich denke jetzt einfach mal, dass sich einige solche  Reisen auch wünschen würden. Nicht unbedingt aus diesem traurigen Anlass, aber um zu sehen, was aus ihnen geworden ist. In einem gewissen Alter denkt man doch öfter an einige Wegbegleiter zurück und so ging es auch Klaus. Manchmal kam es mir zwar etwas langatmig vor, wenn er sich an die alten Zeiten erinnerte, aber es war trotzdem interessant zu lesen.
Sehr gut gefallen hat es mir auch, dass ich auf dieser Reise die Orte sehr gut kennen lernen konnte und auch bekannte Gegenden wieder gesehen habe, denn es war alles bildlich vor Augen, weil der Autor es sehr gut beschrieben hat.

Von Rüdiger habe ich vieles aus den Mails an Klaus erfahren, die Haltung des Mannes hat mich schon beeindruckt. Nun kann man mir ja sagen, das ist doch nur eine Geschichte. Aber für mich waren die Beteiligten alle so real und ich habe mit gelitten. Die eine oder andere Träne musste ich mir an einer ganz besonderen  Stelle aus den Augen wischen, die ich hier jetzt aber nicht verraten will.

Heiner Meemken hat einen sehr interessanten Schreibstil. Ich musste schon genau aufpassen, worum es gerade ging, denn Klaus sprang mit seinen Gedanken immer zwischen Vergangenheit und Gegenwart hin und her. Außerdem hatte Klaus auch eine besondere Art zu sprechen. Seine Gesprächspartner und ich hatten schon Mühe, ihn immer zu verstehen. Aber daran hatte ich mich relativ schnell gewöhnt.

Normalerweise schlage ich mich immer auf die Seite einer oder mehrerer Beteiligter in den Geschichten. Diesmal war es nicht der Fall. Ich habe Klaus ganz einfach nur begleitet und fand es sehr interessant seine Freunde kennen zu lernen und zu sehen, was aus ihnen geworden ist, Denn über ihre Vergangenheit war ich ja durch die wiederkehrenden Erinnerungen von Klaus bestens informiert.


Fazit:
Dieses Buch kann einen veranlassen, sich ebenfalls an viele Erlebnisse, die man während der Ausbildung oder Studium hatte, zu erinnern. Gleichzeitig sich aber auch Gedanken machen. wie man sich bestimmten Situationen verhalten würde.  Auf jeden Fall ist es lesenswert.

Ich bedanke mich beim Verlag Knaur für das Rezensionsexemplar, ohne das Angebot es lesen zu können, hätte ich es wahrscheinlich nicht entdeckt und das wäre dann doch schade gewesen.

Mittwoch, 25. Februar 2015

Rezension - Squids - Die phantastische Reise des Jake Forrester

Autor: Leo Aldan

Titel: Squids - Die phantastische Reise des Jake Forrester

Gerne: Fantasy,Science Fiction

Version: eBook

erschienen: 29. Januar 2015

Seiten: 744

Altersempfehlung: Erwachsene

Verlag: BookRix


Abenteuerromane sind die Leidenschaft von Autor Leo Aldan: spannend, phantastisch, romantisch - und manchmal auch ein bisschen schräg. Zunächst war es die Wissenschaft, die ihn rief. Er studierte Biologie und promovierte in Biochemie. Er lebte 20 Jahre in den Vereinigten Staaten, wo er sich in der AIDS-Forschung mit über 25 Publikationen profilierte. Er startete zwei Biotech-Unternehmen und patentierte zwei seiner Erfindungen. In seiner Freizeit schrieb er Kurzgeschichten und Gedichte. 2011 kehrte er nach Deutschland zurück und vollendete seine ersten Romane, darunter den Western "Die Todesfalle am Gravel Creek" und den phantastischen Abenteuerroman "Squids".

Kurzbeschreibung, übernommen:
Stell Dir vor, Du erwachst in völliger Dunkelheit. Stell Dir vor, Du weißt nicht, wo Du bist - Sie haben Dich entführt ... Du kannst nicht entkommen ... und Du weißt nicht, wo die Reise hingeht ... Der junge Astrophysiker Jake ahnt, dass er kurz davor steht, die spektakulärste Entdeckung in der Geschichte der Wissenschaft zu machen. Sie ist zum Greifen nah. Da verliert er buchstäblich den Boden unter den Füßen - und stürzt in die Tiefe. Auf einem fremdartigen Schiff kommt er wieder zu sich. Als Gefangener. Niemand spricht mit ihm. Niemand beantwortet seine Fragen, doch er weiß, sie beobachten ihn. In seiner Verwirrung ist ihm die hübsche Myriam Halt und Rätsel zugleich. Ist auch sie eine Gefangene? Oder ein Köder? Als er endlich »entlassen« wird, erkennt er, dass Freiheit zu einer Illusion geworden ist. Er muss sich in einer exotischen Welt zurechtfinden - ein Paradies voller Geheimnisse und lauernder Gefahren. Aber je mehr Antworten er findet, desto mehr neue Fragen stellen sich, bis er eines Tages auf die schockierende Wahrheit stößt ...

Meine Meinung:
Am liebsten lese ich ja Krimis und historische Bücher, aber ich habe auch erwähnt, dass ich offen für andere Genre bin. So wagte ich mich dann an ein Buch des Genre Science Fiction. Und ich muss gestehen, das Buch hat widerstrebende Gefühle in mir ausgelöst. Vielleicht kennt das auch jemand: in meiner Jugend habe ich Filme gesehen, die sehr spannend waren, mich aber auch aufgeregt haben und manchmal bin ich eine Weile aus dem Zimmer gegangen und erst zurück gekommen, wenn sich das Ende des Filmes ankündigte. So hatte ich dann Anfang und Ende gesehen, was mir vollkommen reichte. Bei diesem Buch war ich hin und her gerissen, denn es war ungemein spannend erzählt. ich ahnte aber oft, was passieren wird und das war auch aufregend. Ich kam in arge Versuchung entweder das Buch ganz zur Seite zu lesen oder Seiten zu überspringen. Tapfer bin ich dann aber am Ball geblieben und habe wirklich alles ohne großartige Unterbrechungen gelesen.
Die Geschichte ansich fand ich jetzt nicht so ungewöhnlich, schließlich bin ich als Kind mit der Serie Raumschiff Enterprise aufgewachsen und habe damals schon viele phantastische Reisen kennen gelernt.

Der Protagonist Jake war mir sofort sympathisch und ich hätte in der Situation wohl genau wie er reagiert. Man stelle sich vor, nach einem Sturz findet man sich in einer ganz fremden Umgebung wieder. Die Bewohner sind der Meinung, dass sie selber hochintelligent sind und Jake zu den Lebewesen gehört, die dumm und widerspenstig sind. Dabei hat Jake in meinen Augen völlig normal reagiert und so manches Mal hätte ich seinen Rettern gerne meine Meinung gesagt. Jake lernt in der fremden Umgebung viele Menschen kennen, die ihm und mir gleichermaßen sympathisch und unsympathisch sind.

Der Autor Leo Aldan hat eine wirklich fantasievolle Geschichte geschrieben. Allen Beteiligten hat er sehr interessante Charaktere zugeordnet. Vor allem die Squids haben mich begeistert, alles passt so wunderbar. Man könnte sie auch in anderen Ländern finden, denn solche Typen gibt es überall. Nur eins hat mich etwas gestört, das waren die ungewöhnlichen Namen der Oktoftewiltabinen und Begriffe, aber ich habe dann einfach über sie hinweg gelesen, es war mir einfach zu mühsam sie jedes Mal richtig zu lesen.
Der Schreibstil hat mir gut gefallen. Im Wechsel wurden über verschiedene Schauplätze geschrieben. Mal war ich bei Jake und mal bei Myriam, die er dort kennen und lieben gelernt hatte. Dadurch erhöhte sich die Spannung auch immer wieder. Mehr möchte ich vom Inhalt des Buches aber nicht erzählen.

Ich erwähnte ja schon, dass es Szenen gab, die ich mir selber gerne erspart hätte. Es wurde sehr viel gekämpft und immer wenn Jake dachte, nun wird alles gut, passierte etwas anderes. Die Spannung und Aufregung für mich ließ einfach nicht nach. Trotzdem habe ich das Buch nicht zur Seite gelegt, weil ich einfach auch zu neugierig war und auf eine Ende hoffte, was mir persönlich gefällt und den Gefallen hat der Autor mir dann auch getan.

Fazit:
Obwohl mir das Buch gefallen hat, werde ich jetzt wohl doch kein Fan dieses Genre werden. Empfehlen kann ich das Buch aber auf jeden Fall. Zumal es viele Parallelen zu Menschen, Verhalten und Geschehnissen zu dem realen Leben aufweist.

Ich möchte mich recht herzlich bei Leo Aldan bedanken, ohne seine Anfrage hätte ich mich wahrscheinlich nicht an dieses Buch gewagt und so einige spannende Lesestunden verpasst.

Freitag, 20. Februar 2015

Rezension - Die Fährmannstochter

Autorin: Andrea Schacht

Titel: Die Fährmannstocher

Genre: Historisch

Version: eBook, Gebunden, Taschenbuch und Hörbuch

erschienen: 16. Februar 2015

Seiten: 432

Altersempfehlung: Erwachsene

Verlag: blanvalet




Die Autorin Andrea Schacht war lange Jahre als Wirtschaftsingenieurin und Unternehmensberaterin tätig, hat dann jedoch ihren seit Jugendtagen gehegten Traum verwirklicht, Schriftstellerin zu werden. Ihre historischen Romane um die scharfzüngige Kölner Begine Almut Bossart gewannen auf Anhieb die Herzen von Lesern und Buchhändlern. Mit »Die elfte Jungfrau« kletterte Andrea Schacht erstmals auf die SPIEGEL-Bestsellerliste, die sie seither mit schöner Regelmäßigkeit immer neu erobert. Sie lebt mit ihrem Mann und zwei Katzen in der Nähe von Bonn.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Brandstiftung in der Domstadt? Bei einem mysteriösen Feuer im Kloster der Machabäerinnen kommt die Oberin zu Tode. Verdächtigt wird eine kranke Pilgerin, die vor einigen Tagen von Myntha, der Tochter des Mülheimer Fährmanns, aus den Fluten des Rheins gerettet wurde. Myntha glaubt nicht an die Schuld der Pilgerin, zumal bekannt wird, dass die Oberin unmittelbar vor ihrem Tod mit einem Mann über die Qualität von Weihrauch gestritten haben soll. Steckt womöglich der düstere Fremde dahinter, der sich vor Kurzem mit einer Schar Kolkraben in der Nähe des Fährhauses einquartiert hat?


Meine Meinung:
Als großer Fan der Bücher von Andrea Schacht war es für mich klar, dass ich dieses Buch auf jeden Fall lesen wollte. Zumal uns die Autorin schon im letzten Buch der Serie um Alyss neugierig gemacht hatte. So freute ich mich dann auch sehr, alte Bekannte wieder zu treffen und doch noch etwas aus dem Hauswesen von Alyss und John zu erfahren. Aber dies sollte nur nebenbei geschehen. Denn in der Hauptsache drehte sich jetzt alles um Myntha, ihre Familie und Freunde.

Wie wir es vom Schreibstil der Autorin gewohnt sind, gibt es reichlich Geheimnisse im Personen, treten Bösewichte auf und vielversprechende Dialoge lassen einen schmunzeln. So hatte mich dieses Buch auch gleich zu Beginn wieder gefesselt und ich wollte und konnte es gar nicht wieder aus der Hand legen. Obwohl ich sehr schnell einer verdächtigen Person auf die Spur gekommen bin, war es doch spannend zu lesen.

In diesem ersten Buch werden viele interessante Geschichten auf den Weg gebracht. Wird Myntha als Unholdin einen Ehemann finden? Welcher Gefahr geht Frederic aus dem Weg? Wer ist Agnes wirklich? Ach, ich könnte hier so viele Fragen stellen, aber das mache ich nicht, um anderen nicht die Lust am Lesen zu nehmen.

Auf jeden Fall ist mir die Protagonistin Myntha sehr sympathisch und noch jede Menge anderer Beteiligter. Selbstverständlich mag ich den Bösewicht und andere Unruhestifter nicht. Auch in diesem Buch erfahren wir wieder viel über das Leben zu der Zeit in und um Köln. Über das Verhalten abergläubischer Personen und wie Frauen behandelt werden, die ja eigentlich nach Meinung vieler Männer nichts im Kopf haben.

Wenn ich mir meine Zeilen durchlese, könnte der Eindruck entstehen, dass ich eher nüchtern das Buch betrachte und meine Begeisterung gar nicht so richtig rüberbringe. Deshalb erwähne ich hier noch einmal, das Buch hat mich sofort in seinen Bann gezogen. Leider kann ich hier nicht auf Begebenheiten eingehen, um meine Begeisterung noch mehr zu zeigen. Ich würde einfach zu viel verraten. Zum Beispiel musste ich sehr über den Dialog mit den vielen "Ähms" lachen, aber damit das jeder versteht, näher erklären. So kann ich andere Leser eben nur neugierig machen und sie sollen diese spezielle Stelle selber finden und ihren Spaß daran haben.

Ich weiß ja schon, dass es ein nächstes Buch gibt und freue mich schon sehr darauf dieses zu lesen, nachdem mir der Auftakt zu dieser neuen Serie gefallen hat. Nun mag es ja vielleicht Leser geben, die bisher kein Buch aus der Serie um Almut und Alyss gelesen haben, was ich ausgesprochen schade finde. Ihnen sei aber gesagt, dass sie mit diesem Buch durchaus beginnen können, denn es wird vieles erklärt und es entstehen keine großen Wissenslücken. Allerdings wäre ich ausgesprochen neugierig, alles ausführlicher lesen zu können. Der Vorteil eines späteren Einstiegs in eine Serie ist ja auch, dass alle Bücher ohne große Wartezeiten gelesen werden können.


Fazit:
Das erste Buch der Serie war sehr vielversprechend in Hinblick auf künftige Bücher. Der Krimianteil war jetzt nicht soooo spannend, weil es für mich vorhersehbar war. Aber das macht gar nichts, denn alles andere war wieder bestens gelungen.

Beim Verlag blanvalet bedanke ich mich für das Rezensionsexemplar

Blogtour - Das Geheimnis des Komponisten von Bettina Kiraly

Ich freue mich, dass ich an dieser Blogtour teilnehmen kann und viele Interessierte bei mir nun lesen.






Nachdem ich das Buch "Das Geheimnis des Komponisten" gelesen hatte, wollte ich mehr über den Komponisten wissen und ich dachte mir, dass es anderen vielleicht auch so geht. Deshalb habe ich jetzt einfach mal etwas über Ignaz Joseph Pleyel zusammen getragen:




Ignaz Joseph Pleyel wurde am 18. Juni 1757 in Ruppersthal in Niederösterreich geboren. Sein Vater erkannte früh sein musikalisches Talent und so wurde unter anderem Haydn sein Lehrmeister.
Während der Lehrzeit bei Haydn, mit dem ihn von da an eine enge Freundschaft verband, komponierte der 19-jährige Pleyel zwei Opern, eine Sinfonie und ein Violoncellokonzert.


Geburtshaus und heutiges Museum


Seine Ausbildung vollendete er in Italien und danach zog er nach Straßburg, wo Pleyel die französische Staatsbürgerschaft annahm. Er heiratete die Straßburgerin Franziska Gabrielle Ignatia Lefebvre, mit der er insgesamt vier Kinder hatte. Während der Französischen Revolution komponierte er aus Anlass der Proklamation der neuen Straßburger Verfassung im Jahre 1790 die „Hymne à la Liberté“ nach einem Text seines Freundes Claude Joseph Rouget de Lisle.



Titelblatt der Grande Sonate op. 45,3 (Druck von 1797)

Pleyel war um 1800 sehr populär und seine Kompositionen wurden von vielen Musikern weltweit gespielt.


Nach einem Aufenthalt in London zog Pleyel nach Paris, wo er eine Musikantenhandlung und eine Klavierfabrik gründete. Im Verlag „Chez Pleyel“, dem sein Schwager Jean-Daniel Schäffer als Geschäftsführer vorstand, erschienen innerhalb von 39 Jahren etwa 4000 Werke, von Komponisten wie Beethoven, Haydn, Mozart und vielen anderen.



Klaviermanufaktur in Paris



Ab 1824 zog sich Ignaz J. Pleyel immer mehr aus dem Musikleben zurück und beschäftigte sich auf seinem Landgut Somerau bei Paris mit Landwirtschaft. Ignaz Pleyel starb am 14. November 1831 an Bronchitis in Paris, wo er auf dem Friedhof Père-Lachaise in einem Ehrengrab seine letzte Ruhestätte fand. 


Pleyel Stiche



Ignaz Pleyel gilt unter Musikfachleuten als der Komponist der Marseillaise, der Nationalhymne Frankreichs.
Diese Information ist für das Buch "Das Geheimnis des Komponisten" sehr wichtig.


Morgen geht es weiter mit dem Thema Zitate aus dem Buch


Meine Quellen waren:
http://www.pleyel.at/pleyel/index.php
http://de.wikipedia.org/wiki/Ignaz_Josef_Pleyel


Hier möchte ich noch einmal auf das Gewinnspiel aufmerksam machen. Schreibt mir in einem Kommentar  was Pleyel während seiner Lehrzeit komponierte.
Bitte gebt auch Eure Mailadresse bekannt, damit wir Euch gegebenenfalls über den Gewinn informieren können.
Alle Teilnehmer landen am Ende der Blogtour in einen Topf.
Bitte beachtet, dass Teilnehmer mindestens 18 Jahre alt sein sollten und der Versand nur innerhalb Deutschlands stattfindet.



Dienstag, 17. Februar 2015

Rezension - Die Lagune der Flamingos



Autorin: Sofia Caspari

Titel: Die Lagune der Flamingos

Genre: Historisch

Version: eBook, Taschenbuch, Hörbuch

erschienen: 1. Dezember 2012

Seiten: 592

Altersempfehlung: Erwachsene


Die Autorin Sofia Caspari, geboren 1972, hat schon mehrere Reisen nach Mittel- und Südamerika unternommen. Dort lebt auch ein Teil ihrer Verwandtschaft. Längere Zeit verbrachte sie in Argentinien, einem Land, dessen Menschen, Landschaften und Geschichte sie tief beeindruckt haben. Heute lebt sie – nach Stationen in Irland und Frankreich – mit ihrem Mann und ihrem kleinen Sohn in einem kleinen Dorf im Nahetal.

Kurzbeschreibung, übernommen:
Argentinien, 1876: Die jung verwitwete Annelie Wienand ist mit ihrer Tochter Mina aus Frankfurt am Main eingewandert, um ein zweites Mal zu heiraten. Doch ihre Ehe ist eine bittere Enttäuschung. Für die vierzehnjährige Mina sind einzig die Treffen mit dem Nachbarssohn Frank Lichtblicke in ihrem rauen Familienalltag. Doch eines Tages geschieht etwas Schreckliches, und Frank muss fliehen ...
Die Lebenswege dreier Familien sind unabwendbar miteinander verknüpft und entführen den Leser in die Welten von Arm und Reich, Ehrbahren und Verruchten, Hassenden und Liebenden.

Meine Meinung:
Schon das Buch "Im Land des Korallenbaums" von Sofia Caspari hat mich in das Land Argentinien entführt und deshalb freute ich mich, jetzt das zweite Buch von ihr zu lesen. Allerdings ist es schon eine Weile her, seit ich das Buch gelesen habe und so musste ich mich erst mal wieder in die Geschichte reinfinden und mich an verschiedene Personen erinnern. Zunächst fiel es mir auch etwas schwer die Vielzahl der Personen unterzubringen, manchmal fand ich es schon etwas verwirrend.

Aber dafür war das Historische für mich wesentlich interessanter. Konnte ich durch dieses Buch doch vieles über die Auswanderer von Deutschland und die Einwanderer in Argentinien erfahren. Irgendwie hatte ich es nicht so richtig realisiert, dass sehr viele Europäer nach Argentinien ausgewandert sind. Bis jetzt hat man sich meist mit Auswanderern nach Nordamerika befasst.

Neben der Geschichten der vielen Beteiligten habe ich auch einiges über die Schönheit und Größe des Landes lesen können. Und natürlich auch über die Probleme im Land selber. Insgesamt gesehen fand ich dies wirklich ungemein interessant. Mit dem Verhalten einiger Beteiligter konnte ich mich nicht so recht anfreunden und insgesamt nahm die Geschichte nicht den Verlauf, der mir besser gefallen hätte. Manches war auch vorhersehbar und siehe da, es traf so ein, wie ich es mir vorher gedacht hatte.

Das Buchcover dieses Buch gefällt mir ebenso gut wie das Cover des ersten Buches. Sehr ansprechend und wenn ich mich recht erinnere, gab es beim Buch "Im Land des Korallenbaums" den Ausschlag, dass ich mich näher dafür interessiere.

Ich erwähnte ja schon, dass dieses Buch das zweite einer Serie ist. Man kann es als abgeschlossenes Buch lesen, aber manchmal war es doch besser, wenn man die Geschichte der betroffenen Person aus dem ersten Buch bereits kannte.

Fazit:
Mir hat gefallen, dass ich sehr viel über Argentinien zum Ende des 19. Jahrhunderts erfahren habe. Die Anzahl der Personen, die in der Geschichte eine Rolle spielten, war mir zu groß und zu verwirrend. Es kommt nun darauf an, welche Ansprüche andere Leser an das Buch stellen. Auf jeden Fall bin ich doch froh, dass ich es gelesen habe.

Mittwoch, 11. Februar 2015

Rezension - Das Mallorca-Kartell



Autorin: Elke Becker

Titel: Das Mallorca Kartell

Genre: Krimi

Version: eBook und broschiert

erschienen: als eBook 5. Dezember 2013

Seiten: 190

Altersempfehlung: Erwachsene


Die reiselustige Autorin wurde in Ulm geboren und hat auf ihrer Seite sehr viel interessantes über sich selber geschrieben. Hier würde es den Rahmen sprengen und deshalb setze ich hier den Link zu ihrer Seite ein.

Kurzbeschreibung, übernommen:
Mallorca – Der plötzliche Tod der vermögenden Carmen Gómez trifft Cristina Díaz und Célia Crespo schwer. Wie konnte die rüstige alte Dame einfach im Schlaf sterben? Als Célia nach dem Ableben von Carmen bemerkt, wie auf deren Grundstück Abholzarbeiten stattfinden, alamiert sie ihre Ziehtochter Cristina. Die engagierte Umweltschützerin verhindert das Fällen der Baumriesen in letzter Minute und ermittelt den Auftraggeber. Carmen soll ihr geliebtes Anwesen zwei Tage vor ihrem Tod verkauft haben. Cristina ist sich sicher; niemals hätte Carmen freiwillig ihre geliebte Finca aufgegeben. Bei ihren Recherchen kommt Cristina skrupellosen Geldwäschern und korrupten Behörden auf die Spur. Sie gerät in ein Dickicht aus Geldgier, Macht und politischer Interessen, bis sie letztlich vor der lebensgefährlichen Wahrheit steht ...

Meine Meinung:
Ich lese gerne Regionalkrimis, weil ich neben der Spannung gleichzeitig auch  die Gegend kennen lernen kann. Da ein Urlaub auf Mallorca geplant ist, kam mir dieses Buch gerade recht.
Die Geschichte an sich könnte sich überall abspielen, denn Korruption gibt es leider an vielen Orten.

Cristina, eine sehr engagierte Umweltschützerin kommt, ohne es eigentlich zu wollen, korrupten Leuten in die Quere. Sie war mir sofort sympathisch und ich war voll und ganz auf ihrer Seite und habe mit ihr geforscht und gelitten. Allerdings hätte ich an einer Stelle etwas anders gehandelt, dann wäre einiges anders ausgegangen. Aber ich kann das als Leserin leicht sagen ;) Auf jeden Fall hat mir die Geschichte mitgeteilt, dass wie so oft der Schein trügt. Diese Erfahrung musste Cristina und auch der Polizist Ángel machen.

Mich hat das Buch von Anfang bis Ende gefesselt und ich war gespannt, die ganzen Zusammenhänge zu erfahren. Nach verschiedenen Hinweise konnte ich zwar schon einiges ahnen, aber die Autoren führen uns Leser ja auch gerne mal auf falsche Fährten.
Auf jeden Fall hat mir die Kombination, Orte der Insel kennen zu lernen und gleichzeitig einen Krimi zu lesen, gefallen.

Ich könnte mir sogar vorstellen, dass es mal eine Fortsetzung gibt, denn Cristina und Ángel könnten sicher noch den einen oder anderen Fall auf der Insel lösen.

Fazit:
Auch mit diesem Buch hat Elke Becker meine Erwartungen erfüllt und ich freue mich auf weitere Bücher von ihr. Dieses empfehle ich gerne weiter.

Dienstag, 10. Februar 2015

Blogtour - Zum Buch - Das Geheimnis des Komponisten


Am 15.2. geht es los mit der Blogtour zu dem Buch "Das Geheimnis des Komponisten" . Ich freue mich, dass ich daran teilnehmen kann und würde mich sehr freuen, wenn die eine oder andere auf dieses Buch neugierig gemacht wird.  Zur einfachen Handhabung habe ich unten zu den einzelnen Terminen den Link zu dem entsprechenden Blog eingestellt.


15.2.2015 Autoreninterview
18.2.2015 Rupperstal
19.2.2015 Jazz Musik
20.2.2015 Ignaz Josef Pleyel  bei mir 





und noch etwas tolles kann ich mitteilen: es werden zwei Printexemplare verlost. 
Um Eure Chancen zu erhöhen, solltet Ihr jeden Tag auf dem jeweiligen Blog
schauen und die Aufgabe lösen.

Teilnahme ab 18 und Versand nur innerhalb Deutschlands





Rezension - Zitronenlimonade


Autorin: Marleen Reichenberg

Titel: Zitronenlimonade

Genre: Schicksal, Roman

Version: eBook und Taschenbuch

erschienen: 24.6.2012

Seiten: 390

Altersempfehlung: Erwachsene



Dies schreibt die Autorin Marleen Reichenberg über sich: Ich bin verheiratet und lebe mit meinem Mann und unseren beiden Kindern in Süddeutschland. In meiner freien Zeit spiele ich leidenschaftlich gerne Klavier, lese sehr viel, halte mich mit Yoga und Radeln fit und engagiere mich ehrenamtlich. Wer gerne noch mehr erfahren möchte, kann dies auf ihrer Seite nachlesen.

Kurzbeschreibung, übernommen:
Stellen Sie sich vor, Sie sind jung, attraktiv, kerngesund, haben einen interessanten lukrativen Job, viele Freunde und stehen kurz vor der Heirat mit Ihrem Traumpartner. Doch mit einem Mal wird dieses Leben vom Schicksal völlig auf den Kopf gestellt. Plötzlich leben Sie in einer anderen Welt mit gänzlich neuen Spielregeln. Sie haben nicht die leiseste Ahnung, ob und wann Sie Ihr früheres Leben wieder aufnehmen können. Die dreißigjährige Christina findet sich in genau dieser Situation wieder. Ohne zu wissen, ob ihren Anstrengungen Erfolg beschieden sein wird, kämpft Christina an allen Fronten: Um ihre Beweglichkeit, ihre Ausdrucksfähigkeit, ihre Selbstständigkeit, ihren Job und vor allem um ihre große Liebe. Ihre Bekannten, Freunde und die Familie reagieren völlig unterschiedlich auf ihre Probleme und auch Christina selbst stellt plötzlich vieles infrage. Selbstironisch, humorvoll und unterhaltsam schildert sie ihren Weg.

Meine Meinung:
Sehr eindrucksvoll hat Marleen Reichenberg  in diesem Buch über einen Schlaganfall und den schweren und langen Weg der Reha geschrieben. Mir hat das Buch sehr gefallen, von Anfang bis Ende war ich daran gefesselt. Obwohl das Thema nicht ganz alltäglich war. Aber die Schilderungen haben mich berührt und auch nachdenklich gemacht.
Die dreißigjährige Christina erzählt aus ihrer Sicht, wie sie sich fühlt und was sie alles erlebt. Wir Gesunden machen uns um viele Dinge, die zum Beispiel Rollstuhlfahrer betreffen, wenig Gedanken.
Es ist natürlich klar, dass Christina ab und zu in großes Selbstmitleid verfällt, was man sehr gut nachvollziehen kann. Aber eigentlich ist sie eine starke Kämpfernatur und schafft in sehr kurzer Zeit sehr viel. Sie hat ihre Familie und Freundin, die ihr hilfsbereit zur Seite stehen und lernt auch noch viele liebenswerte hilfsbereite Menschen kennen. Es war eine Freude, das alles zu lesen und auch wie sie mit unangenehmen Zeitgenossen umgegangen ist.
Nun mag manch einer denken, nein, das ist kein Buch für mich. Dem möchte ich allerdings widersprechen. Wie ich erwähnte hat mir das Buch gefallen und an manchen Stellen musste ich auch lachen, aber die eine oder andere Träne wollte auch fließen. Also eigentlich ein ganz normales gutes Buch und es kann niemandem schaden, einiges aus Sicht einer Rekonvaleszenten zu betrachten.
Außerdem hat es richtig Spaß gemacht, den manchmal sarkastischen Gedanken von Christina zu folgen und zu denken: richtig so! Mach weiter so!

Dieses Buch ist im Juni 2012 erschienen, inzwischen gibt es die 2. überarbeitete Auflage.
Der flüssige Schreibstil hat es geschafft und mich an das Buch gefesselt, das ich mal wieder in einem Rutsch durchgelesen habe.

Fazit:
Es ist nicht immer leicht, über schwere Schicksalsschläge zu schreiben. Nach meiner Meinung ist dies Marleen Reichenberg aber bestens gelungen und sie bringt uns Leser dem Thema sehr nahe. Außerdem kennen viele betroffene Personen, denen das schon passier ist oder selber im Familien- und Bekanntenkreis erkrankte haben. Dieses Buch hilft einem mehr Verständnis für die Nöte aufzubringen und nebenbei ist es wirklich sehr gut geschrieben. Ich empfehle das Buch gerne und jedem weiter.

Montag, 9. Februar 2015

Rezension - Tote Seelen reden nicht


Autorin: Roxann Hill

Titel: Tote Seelen reden nicht

Genre: Krimi

Version: eBook und Taschenbuch

erschienen: 26. März 2014

Seiten: 276

Altersempfehlung: Erwachsene



Die Autorin Roxann Hill wurde in Brünn/Tschechien geboren. Während des Prager Frühlings flüchtete sie als kleines Mädchen mit ihren Eltern nach Deutschland, wo sie aufwuchs und auch heute noch lebt. Mittlerweile ist sie berufstätig und muss sich außerdem um zwei Kinder, zwei große Hunde und einen Mann kümmern. Roxann Hill schreibt Romane, die sie selbst gerne lesen würde: romantisch, phantastisch, Krimi/Thriller. Vitales Zentrum ihrer Romane ist und bleibt aber immer die Liebesgeschichte.

Kurzbeschreibung, übernommen:
Der dritte Fall mit dem ungleichen Ermittlerduo Anne Steinbach und Paul Wagner, das sich nicht nur durch die Aufklärung von Morden verbunden fühlt. Ein Pfarrer wird in einer Gasse tot aufgefunden – mit durchschnittener Kehle. Anne Steinbach und Paul Wagner stehen – wie auch die Polizei – vor einem Rätsel. In Kirchenkreisen galt der Ermordete als selbstloser und allseits beliebter Seelsorger. Welches Motiv verbirgt sich hinter dieser blutigen Tat, die einer grausamen Hinrichtung gleicht? Und warum verwendete der Mörder ausgerechnet eine Drahtschlinge? Die Jagd nach dem Schuldigen führt Anne und Paul in die Sektenszene. Doch je weiter sie recherchieren, desto verworrener erscheint ihnen der Fall. Und dann wird es plötzlich persönlich – denn der Killer hat Rache geschworen. Er wird nicht eher ruhen, bis er sein Ziel erreicht hat.

Meine Meinung: 
Da mir die beiden ersten Bücher gut gefallen hatten, wollte ich sofort auch das dritte Buch über die beiden besonderen Ermittler lesen. Nun bin ich allerdings etwas hin und her gerissen und kann nicht genau sagen, ob mir dieses Buch auch so gut gefällt. Denn nun stellte sich heraus, dass die Autorin immer nach demselben Prinzip ihre Geschichten schreibt. Das heißt jetzt nicht, dass keine Spannung im Buch war, aber es wird alles viel zu vorhersehbar.
Zunächst beginnt Anne alleine mit der Ermittlung, da Paul "nachdenken" muss. Er ist sich nicht sicher, ob er sich auf dem richtigen Weg befindet. Aber zum Glück kommt die Erkenntnis, dass er weiterhin mit Anne arbeiten möchte. Sie braucht ihn tatsächlich auch an ihrer Seite, denn vieles kann nur er verstehen. Anne und auch ich haben da doch Verständnisprobleme.
Wieder zeigt es sich, dass es sich im Grunde um zwei ganz verschiedene Fälle handelt. Ziemlich schnell hatte ich eine bestimmte Person in Verdacht, denn ihr Verhalten hob sich in der Merkwürdigkeit von einigen anderen doch sehr ab. Natürlich wurde auch wieder eine gewisse Spannung aufgebaut und ich habe sehr viel über Satorius in Erfahrung bringen können. Ebenfalls über Anne und ihre private Situation. Ich erwähnte ja schon, dass mir diese Kombination zwischen Ermitteln und Privatem gefällt.

Achtung, dieses Buch sollte auf keinen Fall gelesen werden, bevor nicht die beiden ersten gelesen wurden. Vieles ist sonst unverständlich und es entstehen große Wissenslücken. Schade, denn es gibt genügend Serien, wo ohne weiteres später eingestiegen werden kann, weil immer wieder kurze und wichtige Erklärungen eingebaut werden.

Selten sehe ich mir die Bewertungen über ein Buch an, denn ich möchte mir schon eine eigene Meinung bilden und stelle dann fest, dass ich entweder mit den anderen übereinstimme oder das Buch ganz anders bewerte, was oft aber auch daran liegen kann, dass ich nicht die Leserin bin, die damit angesprochen werden sollte. Bei diesen Büchern sind die Meinungen über alle Bewertungen verteilt und das finde ich ganz besonders interessant. Wobei viele Bewertungen nur aus einem oder zwei Sätzen bestehen und die sind eigentlich nicht besonders aussagekräftig für mich. Womit ich wieder auf meine Aussage zurück komme, dass ich nun hin und her gerissen bin, was meine Bewertung betrifft.

Fazit:
Da ich seriensüchtig bin und inzwischen weiß, dass es einen weiteren Fall mit Anne und Paul geben wird, werde ich dieses Buch wohl auch noch lesen und dann eine Entscheidung treffen

Sonntag, 8. Februar 2015

Rezension - Die Tränen der toten Nonne


Autorin: Roxann Hill

Titel: Die Tränen der toten Nonne

Genre: Krimi

Version: eBook und Taschenbuch

erschienen: 13. Oktober 2013

Seiten: 266

Altersempfehlung: Erwachsene



Die Autorin Roxann Hill wurde in Brünn/Tschechien geboren. Während des Prager Frühlings flüchtete sie als kleines Mädchen mit ihren Eltern nach Deutschland, wo sie aufwuchs und auch heute noch lebt. Mittlerweile ist sie berufstätig und muss sich außerdem um zwei Kinder, zwei große Hunde und einen Mann kümmern. Roxann Hill schreibt Romane, die sie selbst gerne lesen würde: romantisch, phantastisch, Krimi/Thriller. Vitales Zentrum ihrer Romane ist und bleibt aber immer die Liebesgeschichte.

Kurzbeschreibung, übernommen:
Der zweite Fall mit dem ungleichen Ermittlerduo Anne Steinbach und Paul Wagner, das sich nicht nur durch die Aufklärung von Morden verbunden fühlt. Eine angehende Nonne wird auf bestialische Weise ermordet. Die Umstände ihres Todes deuten darauf hin, dass sie kein Zufallsopfer war. Ex-Polizistin Anne Steinbach und der Priester Paul Wagner werden von der Kirche mit dem Fall beauftragt. War die Tote tatsächlich eine Heilige, wie alle behaupten? Oder führte sie ein Doppelleben? Trotz privater Probleme und der zunehmend drängenden Frage nach ihrer Beziehung zueinander, lassen Anne und Paul nichts unversucht, um den Schuldigen zu identifizieren. Lange tappen sie im Dunkeln. Zu lange. Denn als sie beginnen, die Zusammenhänge zu erahnen, stehen sie schon längst im todbringenden Visier des skrupellosen Täters, dem jedes Mittel recht ist, um unerkannt zu bleiben.

Meine Meinung:
Achtung, dieses ist das zweite Buch über das Ermittlerduo und es könnte Spoiler beinhalten. Auf jeden Fall sollte zuerst das erste Buch gelesen werden. Zusammenhänge werden dadurch besser verstanden und ich werde hier auch Personen erwähnen, die im ersten Buch schon aufgetreten sind.

Im ersten Buch habe ich einiges aus dem Privatleben von Anne erfahren und diesmal wurde daran angeknüpft und ich als  Leserin lernte Yannik kennen, der sich allerdings bei mir überhaupt nicht beliebt machte und ich konnte einiges im Verhalten von Anne nachvollziehen und verstehen. Ich persönlich finde es immer wieder interessant, wenn ich neben der Haupthandlung des Buches die Protagonisten auch im privaten Bereich erlebe. Im ersten Buch konnten wir Leser ja schon das Knistern zwischen Anne und Paul wahrnehmen und nun feststellen, dass Paul damit arge Probleme hat. Anne wollte in dem neuen Fall unbedingt mit ihm  zusammen arbeiten, aber Paul hatte große Hemmungen.
Ganz besonders gefreut hat es mich, dass Lorenzo und Satorius wieder beteiligt waren, die beiden finde ich sehr liebenswert und über manchen Dialog mit den beiden musste ich lächeln.
Wie auch schon im ersten Fall von Anne und Paul finden die zwei bei ihren Nachforschungen zufällig noch etwas anderes heraus, womit ich jetzt nicht so unbedingt gerechnet hätte.
Nun, auf jeden Fall schaffen Anne und Paul es auch diesmal, dass sie zusammen geschlagen werden und sich ziemlich schnell wieder erholen, etwas verwundert bin ich schon darüber. Überhaupt finde ich, dass dies nicht unbedingt sein müsste, es reicht schon, dass immer wieder Personen vor ihrem Tod noch gequält werden.
Aber eins hat meine Zustimmung gefunden, wer hat sich das insgeheim nicht schon mal gewünscht: eine wirklich unangenehmen Person so richtig zu bestrafen. Was ich nun damit meine, das muss nun jeder selber  herausfinden.
Auch diesmal wird die Geschichte in Ich-Form aus Sicht von Anne erzählt, was ja auch immer den Vorteil hat, dass ich als Leserin gleichzeitig mit den Gedanken von ihr betraut werde.

Fazit:
Auch das zweite Buch hat mich gefesselt, obwohl bei kritischer Betrachtung einiges nicht so ganz glaubwürdig erschien, aber das ist eben die Phantasie- Freiheit des Autors.

Rezension - Wo die toten Kinder leben


Autorin. Roxann Hill

Titel: Wo die toten Kinder leben

Genre: Krimi

Version: eBook und Taschenbuch

erschienen: 23. März 2013

Seiten: 262

Altersempfehlung: Erwachsene



Die Autorin Roxann Hill wurde in Brünn/Tschechien geboren. Während des Prager Frühlings flüchtete sie als kleines Mädchen mit ihren Eltern nach Deutschland, wo sie aufwuchs und auch heute noch lebt. Mittlerweile ist sie berufstätig und muss sich außerdem um zwei Kinder, zwei große Hunde und einen Mann kümmern. Roxann Hill schreibt Romane, die sie selbst gerne lesen würde: romantisch, phantastisch, Krimi/Thriller. Vitales Zentrum ihrer Romane ist und bleibt aber immer die Liebesgeschichte.

Kurzbeschreibung, übernommen:
Der erste Fall mit dem ungleichen Ermittlerduo Anne Steinbach und Paul Wagner, das sich nicht nur durch die Aufklärung von Morden verbunden fühlt. Eine junge Frau nimmt sich das Leben. Sie entscheidet sich für einen äußerst qualvollen Tod, der eine okkulte Handschrift trägt. Was trieb sie zu dem grauenvollen Suizid? Welches Motiv steckt dahinter?
Paul Wagner, ein Priester, und die Privatermittlerin und Ex-Polizistin Anne Steinbach werden beauftragt, dem rätselhaften Fall gemeinsam auf den Grund zu gehen. Kaum, dass das ungleiche Duo die Untersuchungen aufnimmt, überschlagen sich die Ereignisse. Anne und Paul kommen mehreren Verbrechen auf die Spur, deren Wurzeln teilweise bis weit in die Vergangenheit hineinreichen. Jetzt sind die beiden Ermittler die Gejagten und befinden sich in akuter Lebensgefahr. Und ihre Verfolger schrecken vor nichts zurück. Zu viel steht auf dem Spiel.

Meine Meinung:
Manchmal schlummern eBooks ziemlich lange auf einem Reader, bis sie endlich mal gelesen werden. Aber dann kann es passieren, dass das Buch in einem Rutsch gelesen wird, weil es spannend ist und ganz toll ist dann, wenn die Folgebücher sich ebenfalls schon auf dem Reader befinden.
So ging es mir, bisher hat mich immer etwas vom Lesen abgehalten, es kann an dem Cover oder an dem Titel liegen, ich weiß es jetzt nicht mehr so genau. Aber als ich dann herausfand, dass die Autorin auch auf der Büchermesse in Leipzig anzutreffen ist, erinnerte ich mich daran und wollte vorher wenigstens ein Buch von ihr gelesen haben.

Anne Steinbach und Paul Wagner sind ein wirklich interessantes Ermittlerduo. Er ist ein junger Priester und sie eine Ex-Polizistin, die mit Kirche nichts am Hut hat. Ich war dann auch sogleich auf der Seite von Anne, die manchmal nicht  die Entscheidungen der Kirchenvertreter nachvollziehen konnte. Aber ich dachte mir, dies gehört einfach zum Buch, damit anscheinend eine gewisse Spannung aufgebaut werden kann.
Eigentlich sollen die beiden einen Selbstmord einer jungen Frau untersuchen, allerdings entwickelt sich alles anders, als gedacht und so werden dann gleich auch ganz aktuelle Themen im Buch mit verarbeitet. Dadurch geraten die beiden ins Visier von skrupellosen Verfolgern.
Nachdem ich dann endlich mit dem Lesen angefangen hatte, konnte ich das Buch nicht mehr zur Seite legen. Es hat mich gefesselt und dieses ungewöhnliche Duo hat mir gefallen.  Der Schreibstil der Autorin hat es mir leicht gemacht, das Buch in einem Rutsch zu lesen. Allerdings kam mir das Ende etwas zu abrupt vor.
Nun bin ich auf das nächste Buch gespannt, denn man konnte in diesem ein gewisses Knistern zwischen bei Anne und Paul bemerken. Außerdem habe ich im Laufe des Buches auch einiges von den beiden erfahren, was mich neugierig macht, denn ich möchte schon wissen, wie sich ihre privaten Situationen weiter entwickeln werden.

Fazit:
Mir hat dieses Buch als Auftakt zu einer Reihe gut gefallen und freue mich, nun sofort weiter lesen zu können.

Samstag, 7. Februar 2015

Rezension - Treibsand - Stettner & Moretti


Autor: Volker Dützer

Titel: Treibsand - Stettner & Moretti

Genre: Krimi

Version: eBook und broschiert

erschienen: 16. Januar 2015

Seiten: 436

Altersempfehlung: Erwachsene

Verlag: bookshouse




Der Autor wurde  am 21. März 1964 in Kirchen, einem kleinen Ort zwischen Siegerland und Westerwald geboren. Auf seiner Seite erzählt er dem interessierten Leser noch mehr über sich und seinem Weg zum Autor.

Kurzbeschreibung, übernommen:
So hatte sich die Trickdiebin Sammy den Abend nicht vorgestellt. Mit einem Dutzend geklauter Kreditkarten in der Tasche beobachtet sie unfreiwillig einen Mord. Ihre clevere Idee, ihr Wissen in einen Haufen Geld zu verwandeln, erweist sich als tödlicher Bumerang. Oder soll sie der Polizei wirklich erzählen, dass der Chef der Mordkommission eine Leiche in einem alten Töpferbrennofen verschwinden ließ? Sammy bleibt nur eine Chance: Sie muss den jungen Mordermittler Mario Moretti davon überzeugen, dass ihr ausgerechnet aus den Reihen der Polizei Gefahr droht. Moretti vertraut Sammy seinem ehemaligen Kollegen Jan Stettner an, der sich seine Brötchen inzwischen als Privatdetektiv verdient und mal wieder dringend Geld braucht. Hals über Kopf schlittert Stettner in seinen ersten Fall …

Meine Meinung:
Das hatte ich schon lange nicht mehr! Mir fiel es zwischendurch sehr schwer das Buch zur Seite zu legen, weil ich leider nicht ununterbrochen lesen konnte. Denn es war so spannend und ich wollte unbedingt wissen, wie sich alles entwickelt.
Als erstes lernte ich in diesem Buch Sammy kennen, die sich eigentlich  auf Trickdiebereien spezialisiert hat. Allerdings kann sie einer großen Versuchung nicht widerstehen, wobei sie leider nicht damit gerechnet hat, dass Profis ihr die Beute abnehmen wollen. Dieses Kapitel fesselte mich sofort.
Danach habe ich das zweifelhafte Vergnügen den Chef von Jan Stettner kennen zu lernen. Von Anfang bis Ende konnte ich diesen Menschen nicht leiden ;) Stettner, wie er sich meistens rufen lässt, war mir sofort sympathisch und ich war gespannt, was ich mit ihm noch erleben werde.

Durch den Schreibstil von Volker Dützer war ich schnell ans Buch gefesselt und hatte das Gefühl mittendrin zu sein. Wobei ich dieses Dorf und die Bewohner bestimmt nicht hätte kennen lernen wollen. So viel Korruption, Selbstherrlichkeit und Duckmäuser auf einer Stelle, ne, das wäre nichts für mich. Wie man jetzt merkt, hat der Autor vielen Beteiligten sehr interessante Charaktere zugeordnet, was mit Sicherheit nicht für Langeweile sorgte. Aber die kam ja sowieso nicht auf, der Wechsel der Handlungsorte, mitten in einer Situation, trug zur großen Spannung bei. Wobei dies kein Wechsel war, der den Lesefluss störte. Außerdem hat der Autor es verstanden, mich bis zum Schluss immer wieder zu überraschen. Immer wenn ich dachte, ich wüsste jetzt, wer der Täter ist oder ich meinte, den Ablauf des Geschehens zu wissen, gab es eine Wendung mit der ich nicht gerechnet hatte. Auf der anderen Seite konnte ich manches Mal ahnen, was wem wohl passiert ist.

Auf jeden Fall gerieten Sammy und Stettner in manch brenzlige Situation und ich hoffte immer wieder, dass es für die beiden gut ausgeht. Stettner hätte wahrscheinlich auch nicht gedacht, dass dies der Auftakt zu einer neuen beruflichen Karriere sein wird. Und Sammy steckte mehr als einmal in einer Zwickmühle, aber sie hat es in meinen Augen sehr gut gemeistert und eine ihrer Entscheidungen fand ich ganz toll, aber das kann ich hier jetzt nicht verraten.
Jetzt habe ich noch gar nichts zu Moretti geschrieben, den ich als jungen Ermittler kennen gelernt habe. In dem Buch hat er sehr viel Mut bewiesen und ich denke, er wird noch Karriere machen. Warten wir es mal ab. Tja, ich könnte hier jetzt noch mehr über das Buch schreiben, aber auch das geht nicht. Ich will keinem die Freude am Lesen wegnehmen. Auf jeden Fall bekommen viele ihre Strafe.

Fazit:
Inzwischen weiß ich, dass weitere Bücher über Stettner und Moretti geplant sind und ich werde sie bestimmt gerne lesen. Denn ich kann mir vorstellen, dass diese beiden ein sehr gutes Team werden und oft in spannende Situationen geraten werden. Auf jeden Fall kann ich diesen Krimi weiter empfehlen.

Dem Verlag bookshouse danke ich für das Rezensionsexemplar und für das Angebot dieses Buch zu lesen, denn ich gebe zu, ich hätte es wahrscheinlich nicht in dem Wust der vielen Bücher gefunden, was sehr schade gewesen wäre.

Freitag, 6. Februar 2015

Blogtour - Das Geheimnis des Komponisten




Bald startet diese Blogtour und ich werde dabei sein! Darauf freue ich mich schon!
Die genauen Termine mit den Themen werden in den nächsten Tagen bekannt gegeben.

Wer sich aber schon einmal etwas informieren möchte, kann meine Rezension zu dem Buch schon lesen.


Dienstag, 3. Februar 2015

Rezension - Drei kleine Worte



Autorin: Petra Röder

Titel: Drei kleine Worte

Genre: Frauenroman

Version: eBook und Taschenbuch

erschienen: 20. Januar 2015

Seiten: 264

Altersempfehlung: Erwachsene




Die Autorin Petra Röder lebt mit ihrem Mann und sechs Katzen im wunderschönen Nürnberg. Bevor sie als Autorin große Erfolge feierte, arbeitete die achtfache Dart-Weltmeisterin als selbstständige Illustratorin. Auch heute noch gestaltet sie einige ihrer Cover selbst. Der Name Petra Röder steht für gefühlvolle Liebesromane, bei denen auch Spannung und Humor nicht fehlen dürfen.

Kurzbeschreibung, übernommen:
Geld allein macht weder glücklich, noch schützt es vor einem gebrochenen Herz. Das hat auch Millionärstochter Liv Bennett mittlerweile gelernt. Sie lässt all den Luxus und eine schmerzhafte Beziehung hinter sich und zieht von New York nach London, um dort bei ihrer Tante ein völlig normales Leben zu führen. Doch irgendwie läuft alles anders, als erwartet und daran ist Eric, der Untermieter ihrer Tante nicht ganz unschuldig. Und dann steht plötzlich auch noch die Polizei vor der Tür.

Meine Meinung:
Bei diesem Buch weiß ich wirklich nicht, ob es mir gefällt oder nicht. Deshalb überlege ich jetzt einfach mal, was mir gefallen hat und was nicht.
Vorab, mich kann man ja immer zum Kauf eines Buches verführen, wenn die Handlung in meiner Lieblingsstadt London spielt und die Kurzbeschreibung versprach auch interessante Lektüre.

Also fange ich mal damit an, was mir gefallen hat. Die Tante von Liv wohnt in Camden und dort war ich auch schon. Dort hat mir der besondere Flair gut gefallen, was Liv und ihre Freundin auch begeistert hat. Ich hatte alles bildlich vor Augen, denn die Riesenschuhe am Haus haben mir ebenfalls sehr gefallen. Und auch sonst fand ich alle Beschreibungen, wie das Fahren mit der U-Bahn sehr realistisch. Gefallen hat mir, dass Liv Abstand von ihrem Luxusleben haben möchte und dies bei ihrer Tante versucht. Allerdings habe ich wenig Ernsthaftigkeit feststellen können.
Nicht gefallen hat mir, dass viele Klischees in diesem Buch vorkamen. Das Verhalten der Männer und auch von Claudia empfand ich als sehr extrem. Viele Begebenheiten kamen mir als unglaubwürdig rüber, da folgt eine böse böse neidische reiche Freundin Liv bis nach London, um ihr dort zu schaden? Unglaubwürdig! Nun kann ich hier nicht alles ansprechen, damit würde ich mal wieder zuviel verraten.
Ich stelle fest, dass mir vieles nicht gefallen hat und nun könnte man sich fragen, warum ich das Buch dann zu Ende gelesen habe. Nun, die Geschichte war sehr flüssig geschrieben und ich habe die Hoffnung nicht aufgegeben, dass es doch besser wird. Außerdem wollte ich nun wissen, wie Liv klar kommt und sich alles entwickelt. Tja, da kam er dann wieder, der berühmte und nicht immer beim Leser beliebte Cliffhanger. Was ich wissen will, kann ich dann später mal im nächsten Buch lesen.

Fazit:
Ab und zu lese ich ja mal gern ein Buch, dass eine leichte Kost und nicht sehr tiefgründig ist. Aber meine Begeisterung dafür hält sich in Grenzen. Was nicht heißt, dass dieses Buch schlecht ist und bei vielen Leserinnen scheinbar sehr gut ankommt. Ich reihe mich dann eben nicht bei den fünf-Sternegebern ein und gehöre zu den anscheinend wenigen Nicht-so-begeisterten.

Montag, 2. Februar 2015

Rezension - Hundstage


Autorin: Carin Müller

Titel: Hundstage

Genre: Tierroman

Version: eBook und Taschenbuch

erschienen: 30. September 2014

Seiten: 300

Altersempfehlung: Erwachsene


Die Autorin Carin Müller schreibt, seit man es ihr 1978 in der ersten Klasse beigebracht hat. Da war ihr aber noch nicht klar, wie wichtig die Fähigkeit, Buchstaben zu Worten und Worte zu Sätzen zu verbinden, einmal werden würde. Zu diesem Zeitpunkt wollte sie Tierärztin, Raumschiffkapitän oder Floristin werden. Alternativen, die nach wie vor einen gewissen Reiz haben - wenn ihr Hund krank ist oder eine fiese Deadline droht. Trotzdem hat sie sich fürs Schreiben entschieden und arbeitet seit fünfzehn Jahren als freie Journalistin und Autorin. Carin Müller lebt mit Mann und Hund in Frankfurt und schreibt fast täglich auch in ihren beiden Blogs über "Einsichten aus dem Kiosk" (www.carinmueller.de) und Fußball. (www.11spielerfrauen.de)

Kurzbeschreibung, übernommen:
Tobi hat's nicht leicht – er kriegt es einfach nicht hin mit den Mädels! Dabei ist er ein wirklich attraktiver Typ: groß, schlank, zärtliche braune Augen, charmant und sensibel, draufgängerisch und wild, intelligent und eloquent. Dazu im wirklich allerbesten Alter. Allein es klappt nicht! Und Schuld hat nicht irgendein heimtückisches Schicksal, nein, es ist viel schlimmer: Schuld daran sind Tobis Lebensumstände!
Genauer gesagt seine Menschen. Tobi ist nämlich ein Hund, ein dreijähriger, voll im Saft stehender Airedale-Terrier-Rüde, dem die Welt zu Pfoten liegen sollte! Leider ist er für seine Zweibeiner Kiki und Paul eine Mischung aus Kind-Ersatz, Kuscheltier – und schlicht und einfach: Hund. Und von Hunden haben die beiden überhaupt keine Ahnung!
Doch weil die Pest selten ohne Cholera kommt, muss sich Tobi auch noch mit etlichen Mit-Tieren herumschlagen:
 - Mit seinem väterlichen Freund, dem Boxer Rocky, der ihn mit seinen eisenharten und nicht immer ganz schlüssigen Regeln martert. 
- Mit seinem Erzfeind Jimi, der ein aufgeblasener, arroganter Sex-Protz ist und zudem ein "mehrfach prämierter Zuchtrüde".
 - Mit der nymphomanischen Goldfisch-Lady Cleo, die ihm regelmäßig die Ohren vollblubbert.
 - Mit Anastasia, der eleganten russischen Nerz-Lady, die eine ungesunde Schwäche für schlechte Seifenopern hat.
 - Und mit vielen weiteren großen und kleinen Kreaturen.
So kann es nicht weitergehen! Tobi muss etwas in seinem Leben ändern! Doch der Weg zum Ziel ist steinig und zudem von vielen Unwägbarkeiten sowie zwei Morden gepflastert.

Meine Meinung:
Bücher, die aus Sicht eines Tieres erzählt werden, habe ich schon einige gelesen. Meistens waren es Krimis und die Tiere klärten so manche Fälle auf.
Hier hatte Tobi, ein dreijähriger Airedale-Terrier, ein ganz anderes Problem. Er war noch eine "Jungfrau" und wollte endlich mal Sex haben. Mit viel Humor lässt die Autorin den Hund erzählen, was er so alles anstellen muss, damit mal endlich etwas los ist in seinem Leben.  Dabei lernt Tobi jede Menge andere Tiere kennen, die ihm gute Ratschläge geben und damit helfen wollen. Aber meistens kommt es anders, als man denkt und so entwickelt sich eigentlich nichts nach den Plänen von Tobi.
Tobi wird hier als liebenswerter Hund geschildert, der allerdings noch sehr viel lernen muss. So kommt er mir nicht unbedingt intelligent vor, aber im Laufe der Geschichte bekommt er doch vieles auf die Reihe. Es hat mir sehr viel Spaß gemacht, ihn dabei zu beobachten. Aber auch an den anderen Tieren hatte ich viel Spaß. Es  wurden viele Begebenheiten auf die Tiere übertragen, die im Menschenleben eine Rolle spielen.
Bei allem Spaß, den ich beim Lesen hatte, gab es auch Situationen, die einen nachdenklich stimmten. Interessant war es diese aus Sicht der Tiere zu sehen und den Menschen sozusagen einen Spiegel vorzuhalten. Leider kann ich hier nicht aufführen, was ich im Einzelnen meine, ich würde damit einfach zu viel verraten.

Fazit:
Ein Buch, das lesenswert ist und ich empfehle es gerne weiter.