Seiten

Montag, 30. November 2020

Autoreninterview Marco Toccato

 

Lieber Marco,

ich freue mich, dass ich Dich ebenfalls interviewen darf. Persönlich sind wir noch nicht begegnet, aber vielleicht ergibt sich auf der einen oder anderen Buchmesse einmal, wenn wir mal wieder teilnehmen können.

Kennen gelernt haben wir uns über die Bloggerlounge des Self Publisher Verbandes und dort hast Du mir mitgeteilt, dass Du Dich gerne meinen Fragen stellen möchtest. Das finde ich klasse und lege dann auch direkt mit meinen Fragen los.

 

Ich habe auf Deiner Homepage gelesen, wie es dazu kam, dass Du ein Buch geschrieben hast. Möchtest Du dies hier noch einmal kurz erklären?

Ja gerne, es war aus Wut und Stress! Ich hatte beruflich Ärger und ganz schlimm war ein Streit in der Nachbarschaft, der mich dann auch noch privat erwischte. Da die betreffende Person selbst schreibt, wollte ich sie damit ärgern, von mir in einem Buch verewigt zu werden. Es wurde ein Regionalkrimi mit fiktionalem Charakter im schönen Ort Kronenburg, weil ich alle Namen und Orte umbenannt habe. Ich hatte Angst vor juristischen Problemen, deshalb auch mein Pseudonym. Das Buch heißt „Amor Amaro und die tote Nachbarin“

 

Wenn ich das richtig gesehen habe, hast Du in der Hauptsache Krimis geschrieben. Wie kam es zu der Entscheidung, in diesem Genre zu schreiben?

Das ergibt sich zum Teil aus dem, was ich vorher sagte, denn erstens schreibt die Nachbarin auch Krimis, dann wird „meine Nachbarin“ ermordet aufgefunden und last but not least ist mir ein lustiger Protagonist eingefallen, nämlich ein Deutschitaliener namens Amor Amaro, der als Privatdetektiv arbeitet. Den gibt es nun in noch vier weiteren Büchern. Der isst übrigens gerne, weshalb es in den Amor Amaro-Büchern immer Rezepte aus der italienischen Küche gibt.

 

Wie lange schreibst Du an einem Buch?

Oh, das hängt ganz davon ab, wie die Ideen kommen. Bei den „Amor Amaros“ genügt meistens die Grundidee und dann geht’s los. Mir ist es mal passiert, dass ich an einem Tag 60 Seiten geschrieben habe. Trotzdem brauche ich für ein Buch in der Regel 2-3 Monate.

Bei den anderen Büchern, besonders den zweien der „Wiener Träume“-Reihe habe ich viel länger gebraucht, weil da die Recherche umfangreicher war und ich dem Thema wirklich ungewöhnliche Drehs und Wendungen passend zu dem Vorbild „Die Traumnovelle“ geben wollte. Die habe ich auch schon einmal mehrere Monate liegen lassen und dann wieder fortgesetzt, sobald die nächste richtige Eingebung kam.

 

Wer darf es als erstes lesen?

Meine Frau! Sie ist auch meine Korrektorin!

 

Wie sieht Dein Autorenalltag aus?

Da gibt es keinen festen Ablauf außer, dass ich vor allem abends schreibe. Meistens beginne ich um 17, 18 Uhr und zur Tagesschau (die möchte ich möglichst immer sehen) höre ich auf. Es gab aber auch schon Tage – siehe oben mit 60 Seiten – da hatte ich einen Einfall und den wollte ich am Stück schreiben. Da bin ich dann nachmittags gegen halb drei angefangen.

 

Wie findest Du die Ideen zu Deinen Büchern?

Wenn ich das wüsste, ha ha! Nein, Spaß beiseite, beim ersten Buch war klar, dass es schon wehtun sollte für meine ehemalige Peinigerin. Ich habe sie auf einem Duschklo sterben lassen.  Das hat sich als geniale Wahl herausgestellt, weil  mir damit später noch ein kriminaltechnischer Dreh eingefallen ist. Ich weiß in der Regel nicht, wie meine Bücher ausgehen, wenn ich anfange!

Ich hatte mal eine Lesung bei einem Deutsch-Italienischen Verein und die Moderatorin hat mich mit folgenden Worten anmoderiert: „Marco Toccato ha raccolto un cassetto pieno di eventi e di idee durante la sua vita“, was so viel heißt wie „Marco Toccato hat im Laufe seines Lebens eine Schublade voll Ereignissen und Ideen gesammelt.“

Das zweite Buch war mit Ideen aus meiner Berufszeit angefüttert und spielt deshalb im Bereich Software, Internet usw.

Die andere Linie „Wiener Träume“ entstand aus meiner Liebe zu Wien und dem Buch „Die Traumnovelle“ von Arthur Schnitzler, was mich fasziniert hat und ich meinte, dass das eine moderne, neue Version vertragen könnte. Hört sich größenwahnsinnig an, aber es gibt auch Hobbymaler, die mal einen Rubens kopieren.

 

Du veröffentlichst Deine Bücher als Self Publisher, bist Du mit Deiner Entscheidung zufrieden?

Auf meiner Website gibt es einen Blog, der aber häufiger gefüttert werden müsste. Dort habe ich mal etwas dazu geschrieben, als ich Frust hatte. klick hier

Ehrlich gesagt, kann ich es mir anders nur schwer vorstellen. Es ist die Freiheit, dann zu schreiben wenn ich Lust dazu habe, das zu schreiben, was mir gefällt und nicht einem Lektor  und vor allem auch, wenn ich etwas fertig geschrieben habe, möchte ich es am liebsten nächste Woche als Buch in Händen haben. Als Verlagsautor schreibst du vielleicht ab März ein Buch für die Frankfurter Buchmesse im nächsten Jahr im Oktober, der Lektor versucht seine Vorstellungen durchzusetzen und das Buch gibt es dann über ein Jahr später als fertiges Werk. Du hast es dann zwar noch nicht gesehen, aber vielleicht den Inhalt schon vergessen.

Schlecht am Selfpublisher-Dasein ist, dass wir nicht ernst genommen werden. Tageszeitungen rezensieren nur Verlagsautoren, Wettbewerbe sind ebenfalls in der Regel so, dass wir SPler außen vor bleiben und Marketing macht sowieso kein Mensch für einen.

 

Hast Du noch weitere Bücher geplant?

Mit meinem Realnamen habe ich gerade ein Kinder-/Jugendbuch fertiggestellt. Parallel schreibe ich an dem dritten und letzten Teil von „Wiener Träume“. Der liegt gerade ein wenig in der Warteschlange, mir fehlt die Idee zum Weitermachen bzw. ich habe so viele, dass ich noch nicht weiß, wie ich sie hintereinander sortiere. Wahrscheinlich muss „Amor“ wieder ran oder ich mach noch einmal einen Krimi mit der Kommissarin Karin Kwiatkowski aus dem realen Dortmund. Das erste Buch mit ihr „SAUBER“ kam gut an und es gibt Leser*innen, die Nachschlag fordern.

 

Hast Du Zeit und Lust Bücher Deiner Kollegen zu lesen?

Wenn ich nicht schreibe, esse oder schlafe, lese ich wie ein Verrückter. Es ist unglaublich, wie viele Ideen ich durch das Lesen bekommen habe. Wohlgemerkt, ohne zu klauen!

 

Wenn Du eine Zeitreise machen könntest, welchen Autor der Vergangenheit würdest Du besuchen und warum?

Ganz klar den Arthur Schnitzler und ihn bitten, mein „Nur ein Traum im Traum?“ zu lesen und dann von ihm den Kopf gewaschen zu bekommen, weil ich sein Werk verhunzt habe, ha ha. Wenn ich schon mal da wäre, müsste ich unbedingt noch mit Joseph Roth ein Glaserl trinken. Von dieser Zeitmaschine träume ich seit Jahrzehnten.

 

Hast Du als Kind gerne gelesen und wenn ja, an welche Bücher erinnerst Du Dich?

Ich habe ALLES gelesen, was mir in die Hände kam, Comics, Homers Ilias und Odyssee, Gisel und Ursel von meiner Schwester, wenn nichts anderes da war, so ab 12, 13 Jahren habe ich dann Heinrich Böll Haus ohne Hüter, Der Zug kam pünktlich), Günter Grass (Hundejahre) und Zeitgenössisches entdeckt. Wenn die Sommerferien begonnen haben, war ich in unserer Stadtbibliothek und habe mir so an die 10 Bücher mitgenommen.

Außerdem bin ich bekennender Fan von Douglas Adams und „Per Anhalter durch die Galaxis“.

 

Haben Dich irgendwelche Autoren geprägt?

Mich persönlich als Mensch Heinrich Böll und später Arthur Schnitzler, Joseph Roth und deren Epoche.

 

Als Self Publisher bist Du unter anderem auch für die Werbung zuständig. Was unternimmst Du?

Alles Mögliche, aber leider nicht genug und nicht erfolgreich genug! Ich versuche meine Website à jour zu halten, vor Corona habe ich mich bemüht, wenigstens eine Lesung pro Monat zu veranstalten, ich twittere, facebooke, in den Buchhandlungen meiner Umgebung liegt Werbematerial  und auch Bücher von mir in Kommission und manchmal wird auch eine liebe Bloggerin auf mich aufmerksam und macht ein Interview mit mir. Ach ja, ab und zu blogge ich auch über Gott und die Welt, aber da bin ich zu undiszipliniert. Das müsste ich regelmäßiger tun.

 

Machst Du Lesungen?

Ja, sogar sehr gerne! Mein Motto ist „Ich kämpfe um jede Seele!“ Ich würde auch für eine Einzelperson lesen, wenn nicht mehr Interessenten kommen würden. Corona macht mich übrigens fertig!

 

Hast Du Kontakte zu Bloggern und viel wichtiger zu Deinen Lesern?

Da muss ich die Initiative vom Selfpublisher Verband einmal feste loben. Seit es die Bloggerlounge gibt, entstehen wunderbare Kontakte zu Bloggerinnen. Ach übrigens ich fordere eine Männerquote, denn es gibt, was Bücher angeht, scheinbar nur Bloggerinnen. Wo bleiben die ganzen Kerls? ;-)

Zu einzelnen Lesern, es sind übrigens auch scheinbar fast nur Frauen, die lesen, habe ich Kontakt und tausche mich mit denen aus. In jedem meiner Bücher ist meine eMail-Adresse, aber leider machen nur sehr wenige Gebrauch davon. Ich mag jede Rückmeldung, auch wenn darin steht, dass dieses oder jenes in einem meiner Bücher nicht gefiel. Besonders darauf bin ich aus, denn dann kann ich nachfragen und meine Motive erklären bzw. daraus für die Zukunft lernen.

 

Liebe Marco,

ich denke mal, dass ich Dich nun genug gelöchert habe. Vielen Dank für Deine Bereitschaft

Liebe Ulla,

ich habe zu danken. Das hat richtig Spaß gemacht!

 

 

Marco Toccato hat einige Bücher geschrieben, stellvertretend für alle, weise ich hier auf sein neuestes Buch hin:

Sauber
erschienen am 3. August 2019

Im Dortmunder Kreuzviertel geht ein wahnsinniger Serienmörder um. Junge Frauen werden mit heißem Wasser, Dampf und mit Stahlbürsten zu Tode gequält. Die Leichen legt der Mörder an einem Bahndamm ab, immer an dieselbe Stelle. Die Kriminalhauptkommissarin Karin Kwiatkowski ist Leiterin der Mordkommission. Sie versucht mit ihren Mitarbeitern Alex Bender und Karla Schaller die Morde aufzuklären. Alles deutet auf einen jungen Unternehmer aus dem Technologiezentrum hin, dessen Ehe mit seiner bildschönen Frau Nora nicht mehr zu funktionieren scheint. Nora wurde als Kind von ihrem Vater missbraucht! Außerdem kommt ein Ex-Freund von Karla Schaller als Mörder in Frage. Er hat Karla geprügelt und vergewaltigt. Es sind schon zwei Leichen gefunden worden, da verschwindet Karla. Genau wie die zwei toten Frauen ist sie groß, schön und hat vor allem eine wunderbare Ausstrahlung. Solche Frauen sucht der Mörder.

 Mehr über den Autor und Bücher kann hier nachgelesen werden:

Amazon Autorenseite klick hier

Homepage Marco Toccato klick hier

Mittwoch, 25. November 2020

Rezension - Fluchtpunkt Karatschi - Ein Leo-Rivenhall-Thriller



Autorin: Ingrid Glomp

Titel: Fluchtpunkt Karatschi

Genre: Thriller

Version: eBook und Taschenbuch

erschienen: 21. November2020

Seiten: 386

Altersempfehlung: Erwachsene

Herausgeber : Independently published




Über die Autorin:
Spannende Unterhaltung – garantiert frei von sadistischen Serienkillern Ingrid Glomp ist die Autorin der Cori-Stein-Thriller, der Kaha-Fischer-Krimis sowie verschiedener Schreibratgeber. Sie wurde in Essen geboren, ist in Dortmund aufgewachsen und hat in Bochum Biologie studiert. Sie ist also ein echtes Kind des Ruhrgebiets. Heute lebt sie in Heidelberg, und inzwischen konzentriert sie sich ganz auf das Schreiben ihrer Thriller. Zuvor hat sie als freie Journalistin viele Jahre in Büchern und für verschiedene Zeitschriften über Themen aus Medizin, Psychologie und Wissenschaft geschrieben. Dass Ingrid Glomp vor einigen Jahren unter die Krimiautoren gegangen ist, war ein logischer Schritt, denn als Leserin liebt sie dieses Genre seit ihrer Jugend. Die Romane ihrer Thriller-Reihe drehen sich um die neugierige und wagemutige Journalistin Cori Stein. Der sechste Band, "Die Mexiko-Verschwörung", ist gerade erschienen und ein neuer Thriller ist bereits in Arbeit. Zusätzlich zu ihren Thrillern hat Ingrid Glomp drei Kaha-Fischer-Krimis veröffentlicht. Diese Geschichten sind außerdem in dem Sammelband "Die Geretteten und die Toten" enthalten. Alle Krimis von Ingrid Glomp bieten spannende Unterhaltung und sind "garantiert frei von sadistischen Serienkillern". Aus Ingrid Glomps Schreibworkshops entstand der Ratgeber "Gut und verständlich schreiben - in zehn einfachen Schritten". Weitere Büchlein drehen sich um das Schreiben von Kurzgeschichten, das Überwinden von Schreibblockaden und das verständliche Formulieren schwieriger Sachverhalte. Ingrid Glomp verfügt über langjährige Erfahrung als Journalistin und Autorin. Entsprechend bieten ihre Ratgeber Tipps aus der Praxis für die Praxis. Der gemeinsame Nenner von allem? Die Liebe zum Schreiben.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Die neue Thriller-Reihe von Ingrid Glomp: Was passiert, wenn ein Gentleman-Betrüger für den britischen Geheimdienst MI6 arbeitet?
Leo Rivenhall, ein junger, aber sehr gewiefter Betrüger, ist in der Welt der Reichen und der Schönen zu Hause, sehnt sich jedoch nach Abenteuern à la James Bond. Schneller als erwartet ist seine große Stunde gekommen.
Der MI6 hat nämlich ein Problem. Agenten des Geheimdiensts werden in Pakistan von einem Unbekannten an die Taliban verraten. Das letzte Opfer ist Nora Harris, die von den Terroristen entführt wurde. Leos geheime Mission: die Geisel aus den Händen der Taliban freikaufen und den Verräter aufspüren. Inoffiziell, denn der britische Staat verhandelt nicht mit Entführern.
Sein Auftrag führt Leo zu einer Talibangruppe in Wasiristan im Nordwesten Pakistans. Schnell muss er erkennen, dass deren Anführer ein doppeltes Spiel treibt. Gleichzeitig nehmen amerikanische Drohnen die Gegend unter Beschuss. Die Lage spitzt sich weiter zu, als Leo zu ahnen beginnt, wer hinter allem steckt.
Reicht Leos Können aus, um seine Mission in der archaischen Welt der Taliban erfolgreich zu beenden? Oder hat er sich maßlos überschätzt und dadurch nicht nur sein Leben verspielt, sondern auch das der Geisel?
Eine abenteuerliche Mission im Dienste des britischen MI6 — das war sein Traum. Doch wie heißt es so schön? Sei vorsichtig mit dem, was du dir wünschst. Es könnte in Erfüllung gehen.


Meine Meinung:
Krimifans kennen sicherlich die "Cori-Stein-Thriller" der Autorin. In diesen Büchern arbeiten Cori Stein und Leo Rivenhall öfter gemeinsam an einem Fall. Allerdings wissen wir Leser sehr wenig über Leo und deshalb wird er uns von Ingrid Glomp in diesem Buch so richtig gut und ausführlich vorgestellt. Schließlich haben auch Romanfiguren ein Leben. Besonders das von Leo ist toll zu lesen. Ich lernte ihn als Gauner kennen, wenn ich ihn einfach mal so bezeichnen darf, allerdings nicht abwertend. Leo hat besondere Ideen und mir hat es großen Spaß bereitet, ihn dabei beobachten zu dürfen. Zu seinen Ideen kommen noch außergewöhnliche Fähigkeiten hinzu, die in London vom MI6 geschätzt werden. Deshalb hatte ich zusätzlich noch die Möglichkeit, ihn bei einem Auftrag begleiten zu dürfen. Der hatte es in sich. Ich als Leserin bekam richtig Herzklopfen vor Spannung, wie wird es dann wohl Leo ergangen sein? Nun, wir wissen alle, dass es gut geendet hat, sonst würde er später nicht auf Cori Stein treffen. Für diesen Auftrag hat sich die Autorin einiges einfallen lassen, neben der Spannung konnte ich Land und Leute und vor allem vieles über die Religion dort kennen lernen. Ich fand das ausgesprochen interessant. Da mich mal wieder meine Neugierde gepackt hatte, wollte ich so schnell wie möglich wissen, wie sich alles entwickelt. Dank des flüssigen Schreibstils hatte ich auch keine Probleme, das Buch zügig zu lesen.


Fazit:
Mich hat dieser Leo-Rivenhall-Thriller begeistern können und ich hoffe, dass ich noch oft etwas über und mit ihm zu lesen bekomme. Aber zunächst empfehle ich dieses Buch sehr gerne.

Bei der Autorin möchte ich mich vielmals bedanken, denn ich durfte als sogenannte Beta-Leserin das Buch vorab lesen und entsprechende Bemerkungen dazu machen. Stolz macht es mich, dass ich meinen Namen im Buch lesen durfte.

Das alles hat natürlich keinen Einfluss auf meine Bewertung. Ich will es mal so ausdrücken, wenn ich kein Interesse habe, ein Buch zu lesen, dann mache ich es auch nicht. Nicht jedes Buch wird von mir vorab gelesen.

Rezension - CHASE - Die komplette Trilogie - KopfKino-Sammelband


Autor: Thomas Dellenbusch

Titel: CHASE - Die komplette Trilogie

Genre: Krimi

Version: eBook und Taschenbuch

erschienen: 22. November 2020

Seiten: 312

Altersempfehlung: Erwachsene

Herausgeber : KopfKino-Verlag Thomas Dellenbusch




Über den Autor:
Thomas Dellenbusch wurde 1964 in Düsseldorf geboren. Der ehemalige Kriminalbeamte und jetzige Werbetexter schreibt und textet seit fast zwanzig Jahren aus unterschiedlichen Anlässen. Der Großteil der Anforderungen kam aus der Werbung. Darüber hinaus stammen aus seiner Feder jedoch auch öffentliche Reden für Minister, Gedichte für Mitmenschen, Drehbücher, Reflexionen, Spielregeln, Zeitungsartikel, Sketche und vieles mehr, was sich in lebendige Worte kleiden lässt. Seit 2013 konzentriert er sich auf "Kurzromane in Spielfilmlänge", für die er eigens einen Verlag gründete, in dem neben ihm auch mehrere weitere AutorInnen schreiben. Informationen, News und Leseproben der KopfKino-Reihe finden Sie auf MeinKopfKino.de


Kurzbeschreibung, übernommen:
„Chase“, die berühmte Detektei in Hamburg, sieht sich drei äußerst kniffligen Fällen gegenüber. Die Lösung der verzwickten Rätsel ist das eine, die damit verbundenen Gefahren das andere. Denn Chef-Ermittler Rique Allmers und seine Leute haben es stets mit mächtigen und skrupellosen Gegnern zu tun.
In „Jagd auf die stumme Dichterin“ gilt es, das von der Hamburger Mafia bestens gehütete Familiengeheimnis einer taubstummen Autorin aufzudecken.
In „Jagd auf einen König“ reisen die beiden Chase-Agenten Jérome und Chen Lu nach Schottland, um den Mord an einem Geschichtsprofessor aufzuklären. Ohne es zu wissen kämpfen sie um die Bewahrung einer der größten Legenden der Menschheit.
In „Jagd auf den Schatz des Zaren“ findet sich Andree, der IT-Spezialist bei Chase, nach der Entführung seiner Freundin unvermittelt in einem Wettlauf um den vermutlich wertvollsten verschollenen Schatz der Welt wieder.


Meine Meinung:
Ich habe ja alle Bücher mit Abstand einzeln gelesen und war begeistert. Ich bin dabei auch über meinen Schatten gesprungen, denn eigentlich war ich früher nie so begeistert von "kurzen" Büchern. Aber Thomas Dellenbusch konnte mich überzeugen, vor allem, weil er es geschafft hat, in seinen Büchern, die in einer Spielfilmlänge gelesen werden können, reichlich Spannung aufzubauen und dies von direkt von Anfang an. 
Nun sind alle drei Bücher in einem Sammelband erschienen, was ich ganz klasse finde. Dadurch können alle, die die Bücher noch nicht kennen, sie ohne lange Wartezeiten in einem Rutsch lesen oder eine Pause einlegen, die aber nicht über einen längeren Zeitraum sein muss. Würde ich die Bücher noch nicht kennen, hätte ich jetzt zugeschlagen. Ach, was schreibe ich denn da, natürlich habe ich mir die Trilogie geholt.


Fazit:
Dreimal Spannung, in kurzen Abständen zu lesen, begeistert jeden Krimifan. Zumal die beteiligten Personen ebenfalls viel Lesevergnügen bereiten. Auf jeden Fall gebe ich hier eine eindeutige Leseempfehlung.

Rezension - CHASE - Jagd auf den Schatz des Zaren


Autor: Thomas Dellenbusch

Titel: CHASE - Jagd auf den Schatz des Zaren

Genre: Krimi

Version: eBook und Taschenbuch

erschienen: 22. November 2020

Seiten: 116

Altersempfehlung: Erwachsene

Herausgeber : KopfKino-Verlag Thomas Dellenbusch 



Über den Autor:
Thomas Dellenbusch wurde 1964 in Düsseldorf geboren. Der ehemalige Kriminalbeamte und jetzige Werbetexter schreibt und textet seit fast zwanzig Jahren aus unterschiedlichen Anlässen. Der Großteil der Anforderungen kam aus der Werbung. Darüber hinaus stammen aus seiner Feder jedoch auch öffentliche Reden für Minister, Gedichte für Mitmenschen, Drehbücher, Reflexionen, Spielregeln, Zeitungsartikel, Sketche und vieles mehr, was sich in lebendige Worte kleiden lässt. Seit 2013 konzentriert er sich auf "Kurzromane in Spielfilmlänge", für die er eigens einen Verlag gründete, in dem neben ihm auch mehrere weitere AutorInnen schreiben. Informationen, News und Leseproben der KopfKino-Reihe finden Sie auf MeinKopfKino.de


Kurzbeschreibung, übernommen:
Verzwickte Schatzsuche nach dem vermutlich wertvollsten verschollenen Schatz der Welt. 
Andree, der übergewichtige IT-Spezialist bei Chase, wird unerwartet in ein neues Abenteuer hineingezogen. Eine alte Freundin aus Schultagen braucht seine Hilfe. Sie besitzt einen geheimnisvollen Datenträger mit verschlüsselten Hinweisen auf einen gewaltigen Schatz aus Russland. Und als sie vor seinen Augen entführt wird, macht sich Andree auf die Suche nach diesem Datenträger, nach ihr und nach dem an einem unbekannten Ort versteckten Schatz des Zaren.


Meine Meinung:
Die ersten beiden Folgen von CHASE haben mich so begeistert, dass ich auf jeden Fall auch dieses dritte Buch lesen wollte. Vorab kann ich erwähnen, dass es eine sehr gute Entscheidung war. 
Ich bin immer wieder begeistert, wie Thomas Dellenbusch es schafft, in seinen Büchern soviel Spannung aufzubauen. Er legt ja Wert darauf, dass die Bücher keine dicken Wälzer werden, sondern verspricht Unterhaltung in Spielfilmlänge. So bietet er mir als Leserin von Anfang bis zum Ende nicht nur reichlich Spannung, sondern vermittelt auch Wissen. Auch hier fand ich es klasse, was mir an da vermittelt wurde, zeigte es mir doch, wie gut der Autor recherchiert hat.
Ein bisschen Fantasy ist ebenfalls dabei und das erhöhte das Lesevergnügen noch mehr. Ich persönlich war natürlich begeistert, dass mir die Orte bekannt waren, wo sich vieles abspielte. Ach und dann war da noch was, das mir gefallen hat, aber das werde ich nicht verraten, es soll jeder das Vergnügen haben und es lesen.


Fazit:
Ich hoffe ja, dass es noch weitere Folgen geben wird, denn mir sind alle Beteiligten ans Leserherz gewachsen. Aber zunächst empfehle ich dieses Buch sehr gerne.

Montag, 23. November 2020

Rezension - Die Romanfabrik von Paris


Autor: Dirk Husemann

Titel: Die Romanfabrik von Paris

Genre: Historisch

Version: eBook und Taschenbuch

erschienen: 30. Oktober 2020

Seiten: 480

Altersempfehlung: Erwachsene

Herausgeber: Lübbe




Über den Autor:
Dirk Husemann, Jahrgang 1965, gräbt als Wissenschaftsjournalist und Archäologe Geschichten aus. Er studierte Ur- und Frühgeschichte, Klassische Archäologie und Ethnologie in Münster und schreibt Reportagen und Sachbücher über die rosaroten Steine von Stonehenge, Fische in der Sahara und den Sternenhimmel unter den Pyramiden Mexikos. Sein Debütroman "Ein Elefant für Karl den Großen" wurde in fünf Sprachen übersetzt.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Paris 1850. In der Romanfabrik von Alexandre Dumas schreiben siebzig Angestellte die beliebten Folgen von Die drei Musketiere und Der Graf von Monte Christo, die als Fortsetzungsgeschichten die Zeitungsleser begeistern. Doch im jüngsten Werk ist etwas faul zwischen den Zeilen, denn es ist gespickt mit Staatsgeheimnissen. Um seinen Ruf zu retten, muss sich Dumas ausgerechnet mit seiner größten Kritikerin verbünden: der deutschen Lehrerin Anna Moll, die ihn wegen freizügiger Texte angezeigt hat.


Meine Meinung:
Natürlich kenne ich Alexandre Dumas und die berühmten Bücher. Deshalb war ich auf diesen Roman sehr gespannt. Gleich zu Anfang werden die Personen der Handlung aufgeführt, wobei mir klar ist, dass sich einige fiktive Personen darunter gemischt haben müssen.
Als erstes lernte ich dann auch Anna Moll kennen, die Anzeige gegen Dumas erstatten möchte, wegen Verrohrung der Sitten. Eine interessante Sichtweise, wer hätte aus diesem Grund nicht schon alles angezeigt werden müssen. 😉 Was sie dazu veranlasst hat, kann der Leser im Laufe der Handlung nachlesen. Dabei gäbe es jede Menge anderer Gründe, weshalb er angeklagt werden könnte. Dirk Husemann hat sich dazu einiges einfallen lassen. Aber dies alles wird zur Nebensache, weil er Dumas und Anna abenteuerliches erleben lässt. Da dies in der Kurzbeschreibung nicht erwähnt wird, werde ich ebenfalls nicht weiter darauf eingehen. Als Leser steckt man auf einmal in einem Abenteuerroman, wie Dumas sie gerne geschrieben hat, beziehungsweise hat schreiben lassen, denn die Romanfabrik gab es tatsächlich. So ist es nun mal, wenn ein Autor reichlich Ideen hat und keine Zeit, sie alle schnell zu Papier zu bringen.


Fazit:
Die Romanfabrik gab es wirklich, aber hier spielte sie eher eine Nebenrolle. Das gemeine Abenteuer von Dumas und Anne steht im Vordergrund. Wer Spannung, historisches und Romanze kombiniert mag, wird hier das richtige Buch finden. 


Beim Verlag und bei NetGalleyDe möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken.

#DieRomanfabrikvonParis #NetGalleyDE

Sonntag, 22. November 2020

Rezension - Englein, Mord und Christbaumkugel


Autor: Manfred Baumann

Titel: Englein, Mord und Christbaumkugel

Genre: Weihnachtsbuch, Krimi

Version: eBook und Taschenbuch

erschienen: 7. Oktober 2020

Seiten: 252

Altersempfehlung: Erwachsene

Herausgeber : Gmeiner-Verlag



Über den Autor:
Manfred Baumann, geboren 1956 in Hallein/Salzburg, war 35 Jahre lang Autor, Redakteur und Abteilungsleiter beim Österreichischen Rundfunk. Heute lebt er als freier Schriftsteller, Kabarettist, Regisseur und Moderator in der Nähe von Salzburg.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Auf diese Weihnachtsüberraschung hätte Kommissar Merana gerne verzichtet. Dabei hatte alles so wunderbar gepasst. Prunkvoll geschmückte Hütten. Wunderbare Bläsermusik. Himmlischer Chorgesang. Und was dann? Ein Toter! Erdolcht. Mitten unter den festlich gestimmten Besuchern beim berühmten Weihnachtsmarkt von Schloss Hellbrunn. Also begibt Merana sich auf weihnachtliche Mörderjagd. Dabei trifft er auf geschwätzige Hirten, mörderische Glöckler und auf völlig unweihnachtliche Chinesen mit mysteriösen Plänen …


Meine Meinung:
 Auf den ersten Blick ist es nicht zu erkennen, deshalb erwähne ich es hier. Hinter diesem weihnachtlichen Cover befinden sich im Grunde drei verschiedene kriminelle Geschichten. Was jetzt aber nicht abwertend sein soll, denn das verschafft mir die Möglichkeit, viel über verschiedene Bräuche im Salzburger Land zu erfahren. Gleichzeitig wird auch reichlich Spannung geboten und zur Freude aller Beteiligten können die Fälle in relativ kurzer Zeit gelöst werden. Manfred Baumann hat es mir außerdem noch ermöglicht, dass ich Kommissar Merana und seine Kollegen kennen lernen konnte. Damit hat er es geschafft und mich neugierig auf andere Fälle gemacht. 


Fazit:
Trotz der Morde kam weihnachtliche Stimmung auf, diese Kombination ist dem Autor hervorragend gelungen. Gerne gebe ich hier eine Leseempfehlung.


Beim Verlag und bei NetGalleyDe möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken.


#EngleinMordundChristbaumkugel #NetGalleyDE

Rezension - Weihnachten am Ku'damm


Autorin: Brigitte Riebe

Titel: Weihnachten am Ku'damm

Genre: Historisch, Weihnachtsbuch

Version: eBook und gebundene Ausgabe

erschienen: 13. Oktober 2020

Seiten: 160

Altersempfehlung: Erwachsene

Herausgeber : Wunderlich



Über die Autorin
Für promovierte Historikerinnen ist es nicht unbedingt typisch, dass sie historische Romane zu verfassen. Doch Brigitte Riebe, 1953 in München geboren, hat sich nach ihrer Tätigkeit als Lektorin genau dafür entschieden. Sie möchte, wie sie sagt, „Geschichte durch Geschichten erzählen.“ Riebe lebt als freie Schriftstellerin in der bayerischen Landeshauptstadt.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Bitterkalt ist es im Jahrhundertwinter des Jahres 1946. Der Krieg ist vorbei, nun ächzt das zerstörte Berlin unter dem „Hungerwinter“. Auch das einst prächtige Kaufhaus am Ku’damm liegt in Trümmern, selbst die vergleichsweise wohlhabende Familie Thalheim kann von einem opulenten Weihnachtsfest nur träumen. Eines Abends weht der klirrend kalte Winterwind einen kleinen Jungen zum provisorisch eingerichteten Modegeschäft am Savignyplatz. Erich ist halb verhungert und scheint mutterseelenallein in der Stadt zu sein. Kurzentschlossen nimmt Rike, die älteste von drei Schwestern, ihn mit nach Hause - sein weizenblondes Haar erinnert sie an Oskar, ihren im Krieg verschollenen Bruder. Der Kleine soll ein Weihnachtsfest haben, das er nie vergisst, da sind Rike, Silvie und Florentine sich einig. Doch woher einen Weihnachtsbaum nehmen, wenn sogar der Tiergarten abgeholzt ist?


Meine Meinung:
Weihnachtszeit - besinnliche Zeit. Von wegen, unsere Eltern und Großeltern können sich noch an Weihnachtstage erinnern, die gar nicht so schön waren. Besonders kurz nach dem Krieg war es für viele überhaupt nicht schön. Sie versuchten allerdings das beste daraus zu machen. So auch die Familie Thalheim und ihre Freunde. Not macht erfinderisch und irgendwie kommt man doch an Briketts und kleine Wunder geschehen ebenfalls. Brigitte Riebe erinnert uns mit diesem Buch an den Jahrhundertwinter und schildert, was damals so alles unternommen wurde und geschehen ist. Ich fand es ausgesprochen interessant, denn meine Eltern waren damals Jugendliche und hatten es mit Sicherheit ebenfalls nicht leicht.


Fazit:
Ein sehr interessantes und unterhaltsames Buch und auch hier gab es weihnachtliche rührselige Momente. Gerne empfehle ich das Buch weiter. 

Beim Verlag und bei NetGalleyDe möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken.


#WeihnachtenamKudamm #NetGalleyDE

Rezension - Der Himmel auf Erden


Autor: Jeffrey Archer

Titel: Der Himmel auf Erden

Genre: Erzählungen

Version:  eBook, Hörbuch und gebundene Ausgabe

erschienen: 9. November 2020

Seiten: 288

Altersempfehlung: Erwachsene

Herausgeber : Heyne Verlag 



Über den Autor:
Jeffrey Archer, geboren 1940 in London, verbrachte seine Kindheit in Weston-super-Mare und studierte in Oxford. Archer schlug eine bewegte Politiker-Karriere ein, die bis 2003 andauerte. Weltberühmt wurde er als Schriftsteller. Archer verfasste zahlreiche Bestseller und zählt heute zu den erfolgreichsten Autoren Englands. Sein historisches Familienepos »Die Clifton-Saga« stürmt auch die deutschen Bestsellerlisten und begeistert eine stetig wachsende Leserschar. Archer ist verheiratet, hat zwei Söhne und lebt in London und Cambridge.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Ein glückloser italienischer Polizist reist von Neapel in ein kleines Bergdorf, um den Mörder des dortigen Bürgermeisters zu überführen. Ein selbstgefälliger Schüler lüftet das Geheimnis um den Reichtum seiner Familie und ändert daraufhin sein Leben für immer. Eine Dozentin bietet in den Dreißigerjahren ihren männlichen Kollegen an einer Ivy League Universität die Stirn. Eine junge Anhalterin erlebt die Überraschung ihres Lebens. In 15 raffinierten und denkwürdigen Geschichten führt uns Bestsellerautor Jeffrey Archer auf unterhaltsame Weise die Höhen und Tiefen des menschlichen Daseins vor Augen.


Meine Meinung
Ich zitiere hier jetzt einmal aus dem Vorwort, dass der Autor geschrieben hat. 
"Dies ist die erste Reihe von Erzählungen, die ich seit der Clifton-Saga geschrieben habe. Wie schon bei meinen früheren Sammlungen, basieren einige von ihnen lose auf Ereignisse, von denen ich auf meinen Reisen von Grantchester bis Kalkutta und von Christchurch bis Kapstadt gehört habe." 
Diese Geschichten sind gekennzeichnet und alle anderen sind ausschließlich seiner Fantasie entsprungen. Für mich war es sehr interessant zu lesen, denn bisher kannte ich noch keine Bücher des Autors und so hatte ich eine gute Gelegenheit seinen Schreibstil kennen zu lernen. Sehr abwechslungsreich war es also für mich. 


Fazit:
Ab und zu ist es sehr schön, wenn ich ein Buch vor mir liegen habe, dass ich nicht unbedingt in einem Rutsch durchlesen "muss". Zwischen den Erzählungen kann ich immer wieder eine Pause einlegen.
Wer Bücher mit Erzählungen mag, wird hieran bestimmt seine Freude haben.

Beim Verlag möchte ich mich vielmals für  das Rezensionsexemplar bedanken. 

Samstag, 21. November 2020

Rezension - Klang der Hoffnung - Die Warwick-Saga 2



Autor: Jeffrey Archer

Titel: Klang der Hoffnung

Genre: Krimi

Version: eBook, Taschenbuch und Hörbuch

erschienen: 9. November 2020

Seiten: 400

Altersempfehlung: Erwachsene

Herausgeber : Heyne Verlag



Über den Autor:
Jeffrey Archer, geboren 1940 in London, verbrachte seine Kindheit in Weston-super-Mare und studierte in Oxford. Archer schlug eine bewegte Politiker-Karriere ein, die bis 2003 andauerte. Weltberühmt wurde er als Schriftsteller. Archer verfasste zahlreiche Bestseller und zählt heute zu den erfolgreichsten Autoren Englands. Sein historisches Familienepos »Die Clifton-Saga« stürmt auch die deutschen Bestsellerlisten und begeistert eine stetig wachsende Leserschar. Archer ist verheiratet, hat zwei Söhne und lebt in London und Cambridge.


Kurzbeschreibung, übernommen:
London, 1985. William Warwick, der aus bestem Hause kommt, ist von einem Wunsch erfüllt: In seinem Streben nach Gerechtigkeit möchte er die Karriereleiter des britischen Polizeiapparats durchlaufen – vom einfachen Streifenbeamten bis zum Commissioner. Mittlerweile ist William zum Drogendezernat versetzt worden und muss erleben, dass die Drogenkriminalität auf Londons Straßen von höchsten Kreisen aus Macht und Politik regiert wird. Gleichzeitig genießt William seine junge Liebe zu Beth, während seine Schwester Grace als Anwältin Karriere macht. Doch bald schon ziehen düstere Schatten auf. Die Intrigen eines alten Feindes zwingen William dazu, um seine Karriere und Berufung zu kämpfen - und dann erhält er eine Nachricht, die sein und Beths Leben von Grund auf ändern wird ...


Meine Meinung:
Ich bin wirklich froh, dass ich zunächst das erste Buch gelesen habe, denn in diesem geht es sofort weiter mit Handlungen, die im ersten begonnen haben. Der Schreibstil des Autors ist mir nun bekannt. Auch diesmal hat er den Mitarbeitern gleich mehrere Fälle zur Bearbeitung gegeben und sehr ausführlich beschrieben, wer von ihnen wann was macht. Inzwischen ist etwas Zeit vergangen und im Leben von William hat sich sowohl beruflich und auch privat einiges getan. Worauf ich nun wegen der Spoilergefahr aber nicht eingehen möchte. Die Familie Warwick, also William, seine Schwester und sein Vater sind sehr erfolgreich und arbeiten gut zusammen. Allerdings kommt manches anders, als sie denken. Ich darf dies alles verfolgen und bin sehr interessiert. Leider bin ich diesmal wieder nicht mit dem Ende zufrieden. Ich befürchte, dass ich manchen Leuten auch in dem nächsten Buch erneut begegnen werde. 


Fazit:
Neugierig, wie ich war, habe ich beide Bücher hintereinander gelesen. Ich fand sie auch ganz gut, aber ich mag nun mal keine Cliffhanger und möchte selbst entscheiden, ob ich ein weiteres Buch lesen will. 
Wem das nichts ausmacht, der sollte ebenfalls unbedingt beide Bücher lesen, denn ansonsten macht es keinen Sinn.

Beim Verlag möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken. 

Rezension - Schicksal und Gerechtigkeit - Die Warwick Saga



Autor: Jeffrey Archer

Titel: Schicksal und Gerechtigkeit

Genre: Krimi

Version: eBook, Hörbuch, Taschenbuch

erschienen: 9. September 2019

Seiten: 448

Altersempfehlung: Erwachsene

Herausgeber : Heyne Verlag




Über den Autor:
Jeffrey Archer, geboren 1940 in London, verbrachte seine Kindheit in Weston-super-Mare und studierte in Oxford. Archer schlug eine bewegte Politiker-Karriere ein, die bis 2003 andauerte. Weltberühmt wurde er als Schriftsteller. Archer verfasste zahlreiche Bestseller und zählt heute zu den erfolgreichsten Autoren Englands. Sein historisches Familienepos »Die Clifton-Saga« stürmt auch die deutschen Bestsellerlisten und begeistert eine stetig wachsende Leserschar. Archer ist verheiratet, hat zwei Söhne und lebt in London und Cambridge.


Kurzbeschreibung, übernommen:
London 1979: William Warwick, Sohn des einflussreichen Anwalts Sir Julian, hat seit Kindheitstagen einen Traum: Er möchte sich den Weg vom Streifenpolizisten zum Commissioner erkämpfen. Durch nichts lässt er sich von diesem Vorhaben abbringen. Im September 1982 tritt William Warwick seinen Dienst an – und entdeckt die Welt der Londoner Straßen, der einfachen Leute. Eine Welt, die William völlig neu ist. Zum ersten Mal erfährt er die bitteren Seiten des Lebens. Aufgrund seiner Kenntnisse wird der Kunstliebhaber William zum Dezernat für Kunstfälschung versetzt und gerät in den Bannkreis eines der größten Gemäldefälscher seiner Zeit. Im Zuge der Recherchen lernt William die hübsche und schlagfertige Beth Rainsford kennen. Zwischen beiden entbrennt eine leidenschaftliche Romanze und William fühlt, dass Beth die Frau seines Lebens ist. Doch ein Geheimnis umgibt sie und wirft Schatten auf die junge Liebe. William sieht sich vor die schwerste Aufgabe seines Lebens gestellt …


Meine Meinung:
Bisher hatte ich doch tatsächlich noch kein einziges Buch von Jeffrey Archer gelesen. Als ich nun darauf aufmerksam gemacht wurde, dass ein zweites Buch der Warwick-Saga erscheint, dachte ich mir, bevor ich das lese, fange ich besser mit dem ersten an.
So lernte ich zunächst William Warwick und seine Familie sehr gut kennen. Sein Vater und seine Schwester sind mehr oder weniger erfolgreiche Anwälte. William hat einen ganz anderen Weg, als von ihm erwartet wurde, eingeschlagen. Er wollte zur Polizei gehen und sich von ganz unten nach oben hocharbeiten. Das hatte natürlich den Vorteil, dass er auch wirklich alles kennen lernen konnte. Rein zufällig fand er sich dann in einem Team wieder, das mit Kunstfälschung beschäftigt war. Nun werde ich nicht weiter auf den Inhalt eingehen, weil ich wie immer nicht zu viel verraten will.
Ich fand es sehr interessant, William bei seiner Arbeit zu begleiten. Vor allem, weil sich alles im Jahr 1982 abspielte und die Technik in vieler Hinsicht noch nicht so fortschrittlich wie heute war. Durch seine berufliche Tätigkeit lernte William Beth kennen, die in seinem Leben eine wichtige Rolle spielen sollte. So kam zur Spannung auch noch etwas Romanze hinzu.
Jeffrey Archer hat einen besonderen Schreibstil. Er lässt die Ermittler nicht nur an einem Fall arbeiten, nein, es sind gleich mehrere, mal etwas schwerer und mal etwas leichter. Aber mich interessierte am meisten die Sache mit der Kunstfälschung, zumal sehr viel anderes damit zusammenhing. Das Ende fand ich überraschend, aber nicht sehr zufriedenstellend.


Fazit:
Ein interessanter Auftakt einer neuen Saga. Ich bin froh, dass ich mit dem ersten Buch angefangen habe und freue mich nun auf die nächste Folge.

Donnerstag, 19. November 2020

Rezension - Nurias Tanz




Autorin: Stefanie Hohn

Titel: Nurias Tanz

Genre: Roman

Version: eBook und Taschenbuch (15.12.2020)

erschienen: 19. November 2020

Seiten: 272

Altersempfehlung: Erwachsene




Über die Autorin:
Stefanie Hohn, geb. 1967 in Aachen, studierte Literaturübersetzung in Düsseldorf und promovierte über Charlotte Brontë. Neben dem Schreiben unterrichtet sie das literarische Übersetzen und unterstützt angehende Autoren, den richtigen Ton für ihre Geschichten zu finden. Sie hat viele Jahre in Frankreich gelebt und fühlt sich in vielen Ländern zuhause, vor allem auch in Spanien, der Heimat ihres Mannes. Die Kunst in all ihren Ausdrucksformen hat es ihr besonders angetan und so schreibt sie über Kunst und Liebe – und das, was beides miteinander verbindet.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Nora ist bei Adoptiveltern aufgewachsen, die sie über ihre Herkunft und den Grund für ihre Gehbehinderung ihr Leben lang im Ungewissen gelassen haben. Ihr Adoptivvater gesteht ihr kurz vor seinem Tod, dass sie in Wahrheit Nuria heißt. Der katalanische Ursprung dieses Namens treibt sie nach Barcelona, in der Hoffnung, dort mehr über sich und ihre Wurzeln zu erfahren, stattdessen jedoch entdeckt sie ihre Leidenschaft für den Flamenco – und für Simón, der sie ermutigt, selbst zu tanzen, ganz gleich welche Grenzen ihr Körper ihr setzen mag. Nuria taucht tief ein in die Magie dieses Tanzes und deckt so ein streng gehütetes Geheimnis auf, das alles auf den Kopf stellt, was sie je über sich geglaubt hat. Ein fesselnder Schicksalsroman über Liebe, Tanz und Leidenschaft - und die Fähigkeit, die eigenen, körperlichen Grenzen zu überwinden.



Meine Meinung:
Was mag das wohl für ein Gefühl sein, wenn man über seine eigene Herkunft nichts genaues weiß? Weshalb fühlt sich Nuria von einem Tanz so magisch angezogen? Diese Fragen tauchten beim Lesen des Buches bei mir auf. Natürlich bekam ich Antworten darauf. 
Aber zunächst lerne ich erst einmal Nora kennen und stecke mit ihr in einem Gefühlschaos. Ihr Vater liegt im Sterben und will ihr noch etwas anvertrauen, aber außer ihren wirklich Namen, Nuria, erfährt sie nichts mehr von ihm. Bisher wusste sie nur, dass sie als Baby adoptiert wurde. Durch Rückblenden erfahre ich als Leserin mehr über Nora, Verzeihung Nuria. Denn seit ihr der Name genannt wurde, möchte sie nur noch damit angeredet werden. Nuria reist nach Barcelona, sie will ihre Wurzeln finden. In Barcelona muss tatsächlich einiges geschehen sein, denn die Autorin lässt mich in die Vergangenheit reisen. Dort lerne ich Ana kennen. Im Wechsel lese ich nun, was Ana und Nuria so alles erlebt haben. Durch Ana erfahre ich so nebenbei auch, wie das Leben in Spanien war, als Franco das Sagen hatte. Außerdem bekomme ich ein Gefühl, was der Tanz so alles bewirkt. Weshalb Nuria sich vom Tanz magisch angezogen fühlt und nicht nur vom Tanz. Nun möchte ich hier nicht mehr vom Inhalt verraten. Es soll jeder dem Bann erliegen. Und auch erfahren, welche Probleme auftauchen können, wenn... nein, das verrate ich nicht.
Stefanie Hohn hat mich an das Buch gefesselt. Ich wollte natürlich mit Nuria das Geheimnis auflösen. Ich wollte wissen, wie sich alles entwickelt. Gewisse Vorahnungen hatte ich durchaus, aber sollten sie sich bewahrheiten? Auf jeden Fall war ich am Ende mit allem zufrieden.


Fazit:
Zwei Lebensgeschichten, wie sind sie miteinander verbunden? Ein unterhaltsames und fesselndes Buch, mit schicksalshaften Entscheidungen in der Vergangenheit und Gegenwart. Gerne gebe ich eine Leseempfehlung dazu. 


Bei der Autorin möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken.

Dienstag, 17. November 2020

Rezension - Das Unrecht der Väter - Die Falkenbach-Saga



Autorin: Ellin Carsta

Titel: Das Unrecht der Väter - Die Falkenbach-Saga

Genre: Historisch

Version: eBook und Taschenbuch

erschienen: 17. November 2020

Seiten: 346

Altersempfehlung: Erwachsene

 Herausgeber : Tinte & Feder 



Über die Autorin:
Ellin Carsta ist das Pseudonym der deutschen Autorin Petra Mattfeldt, die zusammen mit ihrem Mann und ihren drei Kindern in der Nähe von Bremen lebt. Mattfeldt hat sich unter dem Pseudonym Caren Benedikt bereits einen Namen im historischen Genre gemacht. Sie schreibt außerdem Krimis, Thriller und Jugendbücher. "Die heimliche Heilerin" ist der Auftakt zu einer Reihe, die sofort zum Bestseller avancierte.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Bernried am Starnberger See, 1936: Paul-Friedrich von Falkenbach und die Brüder Lehmann stehen für Erfolg. Drei Freunde, die zusammen im Ersten Weltkrieg gedient haben und deren Verbindung so stark ist, dass sie ihre Firmensitze zusammengelegt haben und schon seit Jahren gemeinsam die Geschäfte betreiben.
Während die Söhne der Lehmanns bereits in deren Firmen eingestiegen sind, kann sich Gustav von Falkenbach nur schwer vorstellen, in die Fußstapfen seines Vaters zu treten, schließlich steht er kurz davor, sein Medizinstudium abzuschließen. Auch seine Schwester Wilhelmine ist dabei, ihren eigenen Weg zu finden und sich eine politische Meinung zu bilden, während die Nazis im Land und im Umfeld der Familien immer mehr an Einfluss gewinnen.
Als die Tochter eines Kriegskameraden auf Gut Falkenbach auftaucht, um Fragen zum rätselhaften Tod ihres Vaters zu stellen, versuchen die drei Männer alles, um ein altes Geheimnis verborgen zu halten. 



Meine Meinung:
Wenn es Leute gibt, die behaupten "Früher war alles besser", dann sollten sie sich mal in Erinnerung rufen, wie es damals wirklich war. Oder eben dieses Buch lesen. Die Familien Lehmann und von Falkenbach mögen zwar zur besseren Gesellschaftsschicht gehören und könnten ohne Sorgen sein, wenn sie zu einer anderen Zeit leben würden. Frauen haben wenig Rechte, Töchter haben es schwer, sollten sie eine eigene Meinung haben und diese äußern wollen. Männer könnten es besser haben, würden sie sich nicht in der Zeit befinden, wo die Nazis auf alles Einfluss nehmen und Väter gewisse Erwartungshaltungen an ihre Söhne haben. 
Es ist einiges los auf Gut Falkenbach, denn Ellin Carsta hat sich einiges einfallen lassen. Normalerweise verteile ich ziemlich schnell meine Sympathie auf die beteiligten Personen, aber hier war ich mir sehr lange unsicher. Ich wollte erst einmal abwarten, wer was unternimmt und was sonst noch alles passieren wird. So ganz nebenbei habe ich wieder viel über das Leben der damaligen Zeit erfahren. Das hat die Autorin sehr geschickt miteinander verbunden. Außerdem hat sie es auch bestens verstanden, eine gewisse Spannung aufkommen zu lassen. Es gab Geheimnisse, die selbst mir als Leserin nicht offenbart wurden. So gab es zwar ein Ende, dass so aussah, als wären alle einigermaßen glücklich, aber unter der Oberfläche war noch reichlich was los. Nun konnte ich mir ja denken, dass eine Saga nicht mit dem ersten Buch endet und deshalb warte ich gespannt auf die Fortsetzung.


Fazit:
Ein gelungener Start einer weiteren Saga, deren Handlung vor rund hundert Jahren stattfindet. Eine ereignisreiche Zeit mit vielen Folgen. Ich habe viel erfahren über die Stellung der Frau, über Traditionen und die Einstellung, die manche dazu haben und auch über das Familienleben damals.
Gerne gebe ich eine Leseempfehlung und warte nun geduldig auf das nächste Buch, von dem ich weiß, dass es Anfang nächsten Jahres erscheinen wird.


Beim Verlag und bei NetGalleyDe möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken.


#DasUnrechtderVäter #NetGalleyDE

Rezension - Von Liebe berührt - Verliebt in Wales


Autorin: Ellen McCoy

Titel: Von Liebe berührt - Verliebt in Wales

Genre: Roman

Version: eBook und Taschenbuch

erschienen: 17. November 2020

Seiten: 283

Altersempfehlung: Erwachsene

Herausgeber : Montlake 



Über die Autorin:
Ellen McCoy wohnt mit ihrem Mann und ihren zwei kleinen Töchtern in der Nähe von Köln. Sie ist eine absolute Leseratte und liebt es, in schönen Geschichten zu versinken. Wenn Sie sich nicht gerade mit ihrer Familie beschäftigt, sitzt sie am liebsten schreibend am Laptop.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Manchmal bietet das Leben eine zweite Chance ... 
Maddie hat ihr Leben fest im Griff. Die alleinerziehende Mutter kümmert sich liebevoll um ihren kleinen Sohn und schafft es, neben ihrem Job auch noch ein Fernstudium zu meistern. Ein Mann würde das empfindliche Gleichgewicht allerdings ziemlich durcheinanderbringen. 
Doch dann entpuppt sich ihre neue Untermieterin als attraktiver Reisejournalist, der sich mit seiner Liebe zur Natur und seiner kinderlieben Art allmählich in ihr Herz schleicht. 
Und damit nicht genug: Auch der neue Arzt Dr. Adam Davies lässt bei Maddie seinen ganzen Charme spielen. Dass sie sich vor Jahren schon einmal begegnet sind, weiß er nicht mehr – und dass die heiße Nacht damals Folgen hatte, zum Glück auch nicht …


Meine Meinung:
Nachdem ich mit dem Buch "Cremig zart verführt" bereits in Wales war und viele Personen kennen gelernt hatte, wollte ich natürlich auch gerne wissen, was es Neues von dort zu berichten gibt. Diesmal stand Maddie im Vordergrund und mit ihr der kleine Sohn Cadel. Als alleinerziehende Mutter muss sie die Tagesabläufe gut organisieren, wobei sie große Unterstützung von ihrer Familie erhält. Soweit läuft alles bestens, bis auf einmal gleich zwei Männer in ihr Leben und das ihres Sohnes treten. 
Als Vielleserin hatte ich eine gewisse Ahnung, was alles passieren könnte, wobei ich schon eine bestimmte Entwicklung der Ereignisse bevorzugte. Denn natürlich haben sich sofort einige Beteiligte in mein Leserherz geschlichen und ich wünschte ihnen nur das Beste. Leider machte es mir Maddie nicht so leicht, ich fand nicht jede Einstellung gut von ihr. Durch den flüssigen Schreibstil der Autorin steckte ich allerdings mittendrin im Geschehen und ich konnte nicht anders, ich musste das Buch in einem Rutsch lesen, weil ich doch wissen wollte, ob ich mit dem Ende zu frieden sein könnte. Kurz erwähnt, ich war zufrieden.


Fazit:
Eine unterhaltsame Fortsetzung der Reihe "Verliebt in Wales". Ich habe mich gefreut, dass ich alte Bekannte wiedersehen konnte und auch diesmal wäre ich zu gerne beim Eis schlecken dabei gewesen. 
Gerne empfehle ich die beiden Bücher. Wer nach netter unterhaltsamer Lektüre Ausschau hält, die einen gleichzeitig auch in ein fernes Land entführt, wird hier das richtige finden.


Beim Verlag und bei NetGalleyDe möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken. 


#VonLiebeberührt #NetGalleyDE

Montag, 16. November 2020

Rezension - Teatime mit Lilibet


Autorin: Wendy Holden

Titel: Teatime mit Lilibet

Genre: Biografie, historisch

Version: eBook und  gebundenes Buch

erschienen: 2. November 2020

Seiten: 528

Altersempfehlung: Erwachsene

 Herausgeber : List Hardcover



Über die Autorin:
Wendy Holden hat als Journalistin für The Sunday Times, Tatler und The Mail on Sunday gearbeitet, bevor sie sich dem Schreiben von Büchern zugewendet hat. Sie hat dreizehn Romane geschrieben, von denen jeder ein Bestseller in Großbritannien war. Sie lebt mit ihrem Mann und ihren beiden Kindern in Derbyshire.


Kurzbeschreibung, übernommen:
England, 1932: Im Alter von 22 Jahren wird Marion Crawford die Lehrerin von Prinzessin Elisabeth und ihrer Schwester Margaret. Als Marion ihre Stelle im englischen Königshaus antritt, ist sie schockiert. Das Leben im Schloss hat nichts mit der Realität zu tun. Vor allem Lilibet, die zukünftige Königin, wächst Marion ans Herz. Als überzeugte Sozialistin macht Marion es sich zur Aufgabe, Lilibet das echte Leben zu zeigen. Sie fährt mit ihr U-Bahn und Bus, geht in öffentliche Schwimmbäder und macht Weihnachtseinkäufe bei Woolworth’s. Ihr Einfluss auf die zukünftige Queen ist gewaltig. Doch Marion ahnt nicht, wie sehr sich auch ihr eigenes Leben durch die Royals verändern wird.


Meine Meinung:
Da ich eine gewisse Schwäche für London und das Königshaus habe, war ich natürlich sehr neugierig und wollte dieses Buch unbedingt lesen. Ich wollte gerne wissen, was Marion Crawford über ihre Zeit als Gouvernante von Elisabeth erzählt. Würde mir dadurch ein Blick hinter die Kulissen gewährt? 
Zunächst lernte ich allerdings erst einmal Marion Crawford kennen, die in Edinburgh noch in der Ausbildung zur Lehrerin steckte. Sie hatte bestimmte Vorstellungen, wie und wen sie später mal unterrichten wollte. Allerdings kam alles anders. Sie sollte die beiden Prinzessinnen unterrichten, was sie so eigentlich gar nicht beabsichtigte. Aber sie konnte überredet werden und machte sich mit den besten Ideen auf den Weg. Ich fand die Ideen von Crawfie sehr interessant und hoffte, dass sie einiges umsetzen und bewirken könnte. 
Irgendwann kam bei mit der Zeitpunkt, wo ich zu gerne gewusst hätte, was nun fiktiv war bzw. was der Wirklichkeit entsprach. Es fiel mir nicht immer leicht Verständnis, für gewisses Verhalten  aufzubringen und mit der Verteilung meiner Sympathie war ich ebenfalls sehr zurück haltend. Trotz allem fand ich alles sehr interessant, es ergab einen ganz anderen Blickwinkel auf manche Ereignisse der Vergangenheit.


Fazit:
Teatime mit Lilibet, ein Ereignis an dem mit Sicherheit viele mal teilnehmen möchten. Mir hat es gereicht, dass ich davon lesen konnte. Mir hat natürlich sehr gut gefallen, dass ich in London viele Örtlichkeiten kannte und wusste, wo sie sich aufhielten. Außerdem war es auch ein Stück Weltgeschichte, über die ich einiges lesen konnte. Sehr aufschlussreich! Das Buch hat mich gut unterhalten. Wer ebenfalls daran interessiert ist, etwas über Lilibet und ihre Familie zu erfahren, sollte dieses Buch lesen.

Beim Verlag und bei NetGalleyDe möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken.


#TeatimemitLilibet #NetGalleyDE

Rezension - Muscheln, Gold und Winterglück



Autorin: Stina Jensen

Titel: Muscheln, Gold und Winterglück

Genre: Weihnachtsbuch

Version: eBook und Taschenbuch

erschienen: eBook 15. November 2020 TB Anfang Dezember

Seiten: 300

Altersempfehlung: Erwachsene

Herausgeber: Sótano 



Über die Autorin:
Stina Jensen liebt die ostfriesischen Inseln genauso wie die Balearen – seit 2016 gehören auch Irland und Island ganz oben auf die Liste ihrer Lieblingsinseln. Sie liebt das Reisen und saugt neue Umgebungen in sich auf wie ein Schwamm – meist kommen dabei wie von selbst die Figuren in ihren Kopf und ringen dort um die Hauptrolle in ihrem nächsten Roman. Im wahren Leben wohnt die Autorin mit ihrer Familie in der Nähe von Frankfurt am Main.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Manchmal spült das Meer die unglaublichsten Überraschungen an Land … 
In letzter Zeit hat Romy nur noch Pech. Von heute auf morgen muss sie ihre Wohnung und ihr angrenzendes Goldschmiedeatelier verlassen. Vorübergehend zu den Eltern zu ziehen kommt nicht in Frage – seit ihr geliebter Adoptivbruder der Familie den Rücken gekehrt hat, ist das Verhältnis zu ihnen schwierig. Zu viele Fragen sind für Romy offen geblieben. Schließlich landet sie auf Sylt. Bei Strandspaziergängen bläst der Wind ihr wunderbar den Kopf frei, und auf dem Wintermarkt kann sie ihre Schmuckstücke verkaufen. Romy findet die schönsten Muscheln am Strand – und sie trifft auf Ed, der ihrem Bruder zum Verwechseln ähnlich sieht. Hat er vielleicht Hinweise? Und hat das Herzklopfen, das Romy bei ihm empfindet, wirklich nur mit der Aufregung um ihren Bruder zu tun? Mit den Gezeiten scheint sich auch ihr Pech in Glück zu wandeln … Ein Roman, mitreißend wie ein Wintersturm an der See.


Meine Meinung:
Eigentlich sollte die Adventszeit so richtig schön gemütlich sein. Zwar mit viel Arbeit verbunden, denn wer, wie Romy so wunderschöne Schmuckstücke herstellt und sie vor Weihnachten verkaufen möchte, hat dann doch etwas Stress. Wenn dann zusätzlich ihr Haus unbewohnbar wird, entwickelt sich der Advent in eine Schreckenszeit. Aber es gibt oft eine Lösung. In diesem Fall bekommt Romy die Möglichkeit auf Sylt einen Stand auf dem Weihnachtsmarkt zu übernehmen. Nun könnte alles seinen gewohnten Lauf nehmen, wenn sich die Autorin damit zufrieden gegeben hätte. Langweilig würde es für uns Leser ebenfalls, aber Stina Jensen hat sich einiges einfallen lassen. So erfahre ich einiges über die Familie von Romy. Außerdem über besondere Einstellungen mir nicht gerade sympathischer Personen. Aber es gibt auch viele schöne Momente und Ereignisse. Am Ende war ich sehr zufrieden. So hatte ich mir alles vorgestellt. Vor allem, weil endlich die richtigen Entscheidungen getroffen wurden und bei diesen ging es nicht nur alleine um Romy. 


Fazit:
Geheimnisse, unangenehme Erlebnisse, aber auch sehr viele schöne gab es in diesem Buch. Die Romanze kam ebenfalls nicht zu kurz und ganz wichtig, weihnachtliche Vorfreude auf Geschenke und die Gemütlichkeit auf  dem Weihnachtsmarkt wurde vermittelt. Gerne gebe ich eine Leseempfehlung.


Bei der Autorin möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken, das ich vorab lesen durfte.

Sonntag, 15. November 2020

Rezension - Lügenbilder



Autorin: Kerstin Lange

Titel: Lügenbilder

Genre: Krimi

Version: Taschenbuch

erschienen: 15. Oktober 2020

Seiten: 264

Altersempfehlung: Erwachsene

Herausgeber : Wellhöfer Verlag 




Über die Autorin:
Kerstin Lange, geboren in Bergneustadt, aufgewachsen in Drolshagen, begann nach dem Gymnasium eine kaufmännische Ausbildung und bildete sich zur Bilanzbuchhalterin weiter. Jahrelang arbeitete sie in diesem Beruf, bis sie ihm 2009 den Rücken kehrte. Die Vielzahl an Veröffentlichungen und einige Auszeichnungen zeigen, dass sie den richtigen Weg eingeschlagen hat. Die idyllische Domstadt Speyer liefert ihr den Rahmen für psychologische Krimis rund um den pensionierten Kriminaloberrat Ferdinand Weber, der in seiner Heimatstadt Verbrecher jagt und den örtlichen Kollegen immer eine Nase voraus ist. Sie ist Mitglied der Autorenvereinigungen "Syndikat" und dem Bundesverband junger Autoren (BVjA).


Kurzbeschreibung, übernommen:
Zwei Kriminalfälle erschüttern Speyer. Ein Rechtsanwalt und ein Ahnenforscher werden Opfer eines spektakulären Anschlags, eine alte Frau wird brutal überfallen. Ferdinand Weber, Speyerer Kriminaloberrat a. D., wittert im Gegensatz zu seinen ehemaligen Kollegen einen Zusammenhang. Nicht ganz unfreiwillig wird Weber wieder einmal in die Ermittlungen hineingezogen. Seine gewohnt unkonventionellen Recherchen führen ihn in die vermeintlich "beste Gesellschaft" ebenso wie zu Kleinkriminellen, zwielichtigen Karrieristen und Reichsbürgern. Schnell bröckelt so manche saubere Fassade alteingesessener und angesehener Bürger. Die Wahrheit hinter unzähligen Lügenbildern, die über Jahrzehnte entstanden sind, lässt Weber schließlich in Abgründe blicken, die ihn selbst zu verschlingen drohen


Meine Meinung:
Im Buch "Riesling und ein Mord" habe ich Ferdinand Weber, Kriminaloberrat a.D. bereits kennen lernen können. Nun hatte ich ein weiteres Buch in der Hand, wo er rein zufällig Zeuge bei einem Anschlag wurde. Eigentlich könnte es ja reichen, wenn er seine Aussage macht und sich weiter nicht darum kümmert, aber auf einmal ist er gerade anwesend, als jemand die Information erhält, dass sie Schwester überfallen wurde. Er findet etwas merkwürdig und entdeckt Zusammenhänge, die so keiner sehen will. Eine schwierige Situation für ihn. Wie er damit umgeht und was sonst noch in seinem Umfeld so alles passiert, hat Kerstin Lange sehr fesselnd geschrieben. Dabei hat sie auch brisante Themen angepackt, die zur Zeit leider sehr aktuell sind. Mir hat auch diesmal ihr Schreibstil gefallen. Ich habe wieder sehr viel privates über Weber und seinen Bekannten erfahren. Fast wäre die Aufklärung Nebensache geworden. Allerdings ist Weber ja auch nicht derjenige, der sich hauptberuflich um den Fall kümmern muss. Durch bestimmte Entwicklungen trat immer mehr Spannung auf, die gegen Ende des Buches immer größer wurde. Soviel passierte auf einmal, ich hatte schon die schlimmsten Befürchtungen und war froh, dass es einigermaßen harmlos endete.


Fazit:
Eine weitere sehr spannende Folge, die mich an das Buch gefesselt hat. Ich hoffe sehr auf weitere und vor allem, dass Weber seinen Weg findet und sich mit einer ganz bestimmten Person wieder versöhnen kann. Aber zunächst gebe ich hier gerne eine Leseempfehlung.

Bei der Autorin möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken.

Rezension - Riesling und ein Mord


Autorin: Kerstin Lange

Titel: Riesling und ein Mord

Genre: Krimi

Version: eBook und Taschenbuch

erschienen: 17. September 2015

Seiten: 240

Altersempfehlung: Erwachsene

Herausgeber : Emons Verlag




Dies schreibt die Autorin über sich:
Natürlich bin ich nicht nur Autorin und Sprecherin, sondern auch Mensch. Ich lebe mit meinem Mann und unserem Hund in Düsseldorf. In meiner Freizeit gehe ich joggen, koche und esse oft und gerne (ja, es besteht ein direkter Zusammenhang), liebe lange Spaziergänge und lese sehr viel. Man findet mich auf dem Fußballplatz, um den großen Enkel anzufeuern, auf dem Spielplatz, um mit dem kleinen Enkel zu spielen und auf dem Hundeplatz, um unseren Border Collie zu erziehen. Aber noch viel lieber bin ich am Meer.
Kerstin Lange, geboren in Bergneustadt, aufgewachsen im Sauerland, begann nach dem Gymnasium eine kaufmännische Ausbildung und bildete sich zur Bilanzbuchhalterin weiter. Jahrelang arbeitete sie in diesem Beruf, bis sie ihm 2009 den Rücken kehrte. Die Vielzahl an Veröffentlichungen und einige Auszeichnungen zeigen, dass sie den richtigen Weg eingeschlagen hat. Die idyllische Domstadt Speyer liefert ihr den Rahmen für psychologische Krimis rund um den pensionierten Kriminaloberrat Ferdinand Weber, der in seiner Heimatstadt Verbrecher jagt und den örtlichen Kollegen immer eine Nase voraus ist. Sie ist Mitglied der Autorenvereinigungen „Syndikat“ und dem „Bundesverband junger Autoren (BVjA)“.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Bei einer Elwedritsche-Jagd im Speyrer Domgarten trifft Kriminaloberrat Ferdinand Weber a.D. auf einen ehemaligen Kollegen aus der Polizeischule. Die Freude über das Wiedersehen wird jedoch jäh getrübt, als in der Nacht Webers Nachbarin überfallen und erstochen wird. Wenig später wird eine zweite Frau getötet, und Weber geht eigenen Spuren nach - denn er befürchtet, dass sein Freund tiefer in den Fall verstrickt ist, als für ihn gut sein kann...


Meine Meinung:
Ich freue mich immer wieder, wenn ich neue Krimis entdecke, die nicht nur für Spannung sorgen, sondern mir auch schöne Orte und besondere Gepflogenheiten näher bringen. So lernte ich Ferdinand Weber, Kriminaloberart a.D. aus Speyer kennen und habe einiges über Elwedritsche erfahren 😉
Weber ist verwitwet und hat sehr viel Zeit, deshalb freut er sich über Abwechslungen. Wobei er jetzt nicht unbedingt an Ermittlungen teilnehmen will. Aber was soll er machen, wenn es seine Nachbarin ist, die ermordet wurde und er einiges beobachtet hat, was wichtig sein könnte.
Ich hatte hier einen Krimi, den Kerstin Lange mal ganz anders geschrieben hat, als ich es gewohnt bin. Ich begleite Weber und bekomme nebenbei vieles aus seinem Leben mit. Im Vordergrund steht jetzt nicht die Ermittlungsarbeit der Kommissare, sondern Weber und seine Bekannten. Das Buch ist sehr spannend geschrieben und ich hatte zunächst einen bestimmten Verdacht, der sich aber als falsch herausstellte. Das Ende hat mich dann sehr überrascht.


Fazit:
Ein etwas anderer Krimi aus der Pfalz, aber sehr unterhaltsam und spannend. Ich fühlte mich an das Buch gefesselt und freue mich schon auf das nächste Buch, in dem Weber wieder mitmischt.

Bei der Autorin möchte ich mich gerne für das Rezensionsexemplar bedanken.

Rezension - Fincawolken



Autorin: Eva-Maria Farohi

Titel: Fincawolken

Genre: Roman

Version: eBook und Taschenbuch

erschienen: 31. Oktober 2020

Seiten: 304

Altersempfehlung: Erwachsene

Herausgeber : Independently published





Das schreibt die Autorin über sich:
Geboren in Wien, Studium am Horak Konservatorium, Tätigkeit als Schauspielerin, Malerin und Autorin.
"Als Malerin beschäftige ich mich mit der Natur als Quelle des Lebens. Die Farbe ist das Ausdrucksmittel für die Stimmung. Als Autorin interessiere ich mich vor allem für die Beziehungen zwischen Mann und Frau - mit all den Missverständnissen, die durch die verschiedenen Zugangsrichtungen entstehen."
Aufenthalt in Mallorca von 2003 bis 2009.
"Mallorca hat mich verändert. Das Leben auf der Insel ist grundverschieden zu dem in Mitteleuropa - die Wertigkeit der Dinge ist eine andere. Dadurch ergibt sich ein anderer Lebensrhythmus und ein anderer Umgang zwischen den Menschen. In meinen Geschichten erzähle ich von der Schönheit der Insel, von kleinen Alltagsgeschichten und von großen Gefühlen. Immer wieder werde ich gefragt, ob meine Geschichten autobiografisch sind. Por supuesto - natürlich! Vieles habe ich erlebt, vieles beobachtet. Immer wieder die unterschiedlichsten Beziehungen von Menschen aus nächster Nähe erlebt. Ob meine Geschichten auch etwas für Männer sind? Aber selbstverständlich! Ich hoffe, dass meine Bücher für alle gleichermaßen unterhaltsam sind."


Kurzbeschreibung, übernommen:
Seit ihrer Jugend schon sind Antonio und Francisca ein Paar. Während Antonio studiert, nimmt Francisca jeden Job an, um Geld zu verdienen.
Inzwischen ist Antonio als Tierarzt erfolgreich. Da beschließt Francisca, ihr Abitur nachzumachen und selbst zu studieren.
Antonios anfängliche Freude darüber vergeht zunehmend, je selbstbewusster Francisca wird. Als sie – trotz der Warnung ihrer Freunde – Antonio auf der Insel alleine lässt und in Barcelona weiterstudiert, gerät die Beziehung endgültig in die Krise.
Da trifft Antonio die schöne Alexandra Fontana, die ihn von Anfang an fasziniert. Immer stärker fühlt er sich zu der erotischen Frau hingezogen.
Wird Francisca ihren Antonio verlieren – oder gibt es einen Weg, die Beziehung zu retten?


Meine Meinung:
Da ich die anderen "Finca"Bücher der Autorin bereits gelesen hatte, war es für mich klar, dass ich auch dieses Buch lesen wollte. Es hat eine eigene abgeschlossene Geschichte, aber ich begegnete vielen Bekannten, was mich sehr freut. Denn so erfahre ich nebenbei auch, was bei ihnen noch so alles passiert ist.
Diesmal stehen Francisca und Antonio im Vordergrund und mit ihnen eine Situation, die vielen anderen Paaren auch bekannt ist. Antonio ist mit seinem Studium fertig und arbeitet nun als Tierarzt auf Mallorca. Nun möchte Francisca durchstarten und endlich auch eine richtige Berufsausbildung erhalten. Sie studiert in Barcelona und dadurch treten schon die ersten Probleme auf. Jetzt will ich nicht weiter auf alles eingehen und zu viel verraten.
Auf jeden Fall hat Eva-Maria Farohi sehr fesselnd geschildert, was passiert und womit sich alle auseinandersetzen müssen. Ich war ganz besonders auf die Entwicklung gespannt. Es hat allerdings auch wieder gezeigt, dass man mehr miteinander reden sollte. Sich über alles nur Gedanken zu machen, reicht nicht. Natürlich gab es diesmal auch wieder Verwicklungen, die für Aufregung sorgten, aber es gehörte einfach dazu.
Die Beteiligten waren mir fast alle sympathisch und besonders Oma Helene hat mich ein weiteres Mal begeistern können. Die Autorin hat mich mit diesem Buch sehr gut unterhalten, das ich kaum zur Seite legen konnte, weil ich viel zu neugierig war.


Fazit:
Eine weitere unterhaltsame Folge dieser Serie. Mir hat es sehr gut gefallen und gerne empfehle ich das Buch weiter. Es kann alleine gelesen werden, aber es macht mehr Spaß, wenn man die anderen Bücher auch kennt.

Dienstag, 10. November 2020

Rezension - Morgaines Erbe - Ewiger Schlaf



 Autorin: Tanja Neise

Titel: Morgaines Erbe - Ewiger Schlaf

Genre: Zeitreise, Fantasie

Version: eBook und Taschenbuch

erschienen: 10. November 2020

Seiten: 314

Altersempfehlung: Erwachsene

Herausgeber : 47North 



Über die Autorin:
Tanja Neise lebt mit ihrer Familie in einem brandenburgischen Dorf in unmittelbarer Nähe zu Berlin und schreibt Romane mit Gefühl und Fantasie. Gehen Sie mit der Autorin auf Zeitreisen, oder erleben Sie wie Rockstars ganz privat sind, nachdem sie das Rampenlicht verlassen haben. Lassen Sie sich in entfernte Länder, vergangene Zeiten oder in Leben, die Sie selbst nie führen würden, mitnehmen. Zwischenmenschliche Beziehungen, Hilfsbereitschaft, füreinander da sein sind zentrale Themen in den Romanen von Tanja Neise. Doch bei all ihren Geschichten darf die Liebe nie zu kurz kommen und Happy Ends sind zumindest bisher das Ziel der Autorin.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Verbunden durch die Liebe, getrennt durch die Zeit.
Auftakt der neuen romantischen Zeitreise-Serie von Erfolgsautorin Tanja Neise.
Was ist nur in Laura gefahren? Bei der Besichtigung von Carisbrooke Castle küsst die junge Ärztin einen schlafenden Mann, der direkt dem Set eines Mittelalter-Films entsprungen zu sein scheint. Und Connor spielt seine Rolle wirklich gut, behauptet, weder Autos noch Handys zu kennen, sondern aus dem Jahr 1455 zu stammen.
Aber woher kommt diese magische Anziehungskraft, die er auf sie ausübt? Laura bleibt kaum Zeit, darüber nachzudenken, denn schon spürt sie, wie sie den Boden unter ihren Füßen verliert. Connor zieht sie mit sich in einen Strudel der Zeiten und der Gefühle. Als direkte Nachfahrin der Fee Morgaine soll sie das Leben seiner Schwester retten. Doch was passiert, wenn sie ihre Aufgabe erfüllt hat?


Meine Meinung:
Als Vielleserin habe ich schon einige Zeitreisen unternommen und ich freue mich immer wieder, wenn ich ein neues Buch dazu entdecke. Ich persönlich bin ja viel zu ängstlich, würde so etwas höchstens dann machen, wenn ich unsichtbar für andere wäre.  Laura hatte allerdings nicht die Möglichkeit großartig nachzudenken, ob sie das will, es passierte ihr einfach. Wobei sie es lange einfach nicht glauben wollte. Auch diesmal will ich nicht mehr vom Inhalt erzählen, ich würde sonst zuviel Lesevergnügen vorweg nehmen.
Tanja Neise hat die Erlebnisse von Laura und Connor sehr fesselnd erzählt. Ich freute mich über die Entwicklung, hatte aber die Befürchtung, dass noch irgendetwas passieren könnte. Ich sollte recht behalten und das alles hat so richtig Herzklopfen bei mir verursacht. Wie würde es sich entwickeln und vor allem, kann Connor sein Versprechen einhalten?
Am Ende war ich eigentlich zufrieden. Aber wie heißt es so schön...irgendwas ist immer... und so warte ich nun gespannt auf die nächste Folge.
Ich erwähnte ja schon, dass ich eine Vielleserin bin und deshalb freute ich mich, dass in dieser Geschichte Gegenstände und Personen eingebunden waren, die mir natürlich bekannt waren. Das alles hat meinen Lesespaß noch erheblich erhöhen können.


Fazit:
Eine spannende und unterhaltsame Zeitreise, die nach weiteren Folgen ruft. Aber zunächst gebe ich hierzu gerne eine Leseempfehlung.

Beim Verlag und bei NetGalleyDe möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken.


#MorgainesErbe #NetGalleyDE

Freitag, 6. November 2020

Rezension - Weihnachtsfabel


Autor: Lenny Löwenstern

Titel: Weihnachtsfabel

Genre: Weihnachtsbuch

Version: eBook, gebundenes Buch und Taschenbuch

erschienen: 25. September 2019

Seiten: 332

Altersempfehlung: Erwachsene

Herausgeber : Independently published 





Über den Autor
Lenny Löwenstern (geboren 2715 a. u. c. ) hat nichts als Sterne im Kopf. Er träumt vom Fliegen ohne Flügel und weil er das selbst nicht hinbekommt, schickt er andere auf die Reise. Lenny ist ebenso sternverrückt, wie mondbeschimmert, himmelsstürmend und traumvergessen. Er lebt in Bernburg an der Saale. Ich schreibe fantasievolle Romane und sammle mit Begeisterung schöne, alte und besondere Wörter.


Kurzbeschreibung, übernommen:
»Ich bin ja so weihnachtsfroh«, flüstert sie. Und der Raum ist vollständig erfüllt mit sinnlichem Staunen. Mit dem Duft von Weihrauch, mit Kerzen- und Lichterschein, mit Glück und Seligkeit. Die Seele der Schönheit wohnt in diesem Raum.
Am 1. Advent macht der kauzige Vermieter Hieronymus Schollenbein einen überraschenden Fund. Eine geheimnisvolle Schneekugel lässt ihm von da an keine Ruhe mehr. Ein betrügerischer Professor und ein Einbrecher alter Schule haben es ebenso auf ihn abgesehen wie ein stadtbekannter Krimineller.
Die Wege unterschiedlicher Schicksale kreuzen sich. Kann das Weihnachtsfest gerettet werden? Welche Magie wirkt im Hintergrund? Und was verbirgt die Geschichte der Schneekugel?
Ein Roman für jedes Alter. Wer Humor, Feinsinnigkeit, ein wenig Verschrobenheit und die Weihnachtszeit mag, kommt auf seine Kosten. Weihnachten verändert alles und jeden. Sogar Vermieter. Charles Dickens hätte sicher seine Freude gehabt.


Meine Meinung
Das Cover ist ein echter "Hingucker", denn mir gefällt das weihnachtliche Rot und vor allem die Schneekugel, die in diesem Buch eine wichtige Rolle spielen wird.
Zunächst lerne ich die beiden Mitarbeiter vom Büro Stern kennen, dort gehen Wünsche ein und sie werden entweder stattgegeben oder abgelehnt. Hier kommt die Schneekugel zum ersten Mal ins Spiel. 
Als nächstes lerne ich viele Bewohner eines Hauses kennen, das sich im Besitz von Hieronymus Schollenbein befindet. Hieronymus ist begeisterter Schneekugelsammler, fast würde ich behaupten, dass es schon fanatisch erscheint. Auf jeden Fall findet er bewusste Kugel und alles nimmt seinen Lauf. 
Ich will hier nicht im Einzelnen erwähnen, was das besondere an den Hausbewohnern ist und was die Schneekugel alles auslöst. Ich fand es sehr interessant, wie sich die Geschichte entwickelte und ich war auf das Ende gespannt. Natürlich gab es in gewisser Weise ein Happy End.


Fazit:
Es stellt sich mir die Frage, war es eine Magie der Schneekugel? War es das besondere Gefühl, das viele vor Weihnachten befällt? Mit Sicherheit kann ich sagen, die Weihnachtsfabel ist ein Buch, das gut in die Adventszeit passt und deshalb gebe ich hier eine Leseempfehlung.

Beim Autor möchte ich mich vielmals bedanken, der mich auf das Buch aufmerksam gemacht hat.