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Dienstag, 31. August 2021

Rezension - Bücher machen nicht nur Freu(n)de - Sammelband



Autorin: Brigitte Teufl-Heimhilcher

Titel: Bücher machen nicht nur Freu(n)de - Sammelband

Genre: Heiterer Gesellschaftsroman

Version: eBook und Taschenbuch

erschienen: 27. August 2021

Seiten: 404

Altersempfehlung: Erwachsene

Herausgeber ‏ : ‎ BoD – Books on Deman



Über die Autorin:
Brigitte Teufl-Heimhilcher wurde 1955 in Wien geboren und empfand schon zu Schulzeiten einen Deutschaufsatz als erholsame Freistunde.
Die ursprünglich, gelernte Immobilien-Fachfrau verbindet in ihren Büchern auf humorvolle Art unterschiedliche Genre miteinander.
Brigittes Romane können sowohl Liebesroman-Elemente, als auch kriminalistischen Anteile enthalten. Die Bücher zeichnen sich durch ihre spannende und erfrischende Abwechslung aus, die sich in aktuellen Gesellschaftsthemen eingebettet sehen.
Daher kann man sie auch als heitere Gesellschaftsromane bezeichnen.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Ein Heiterer Gesellschaftsroman über einen heiteren Gesellschaftsroman – vor allem aber über dessen Autorin Jutta.
1. Buch – (K)ein Herz für Buchhändler
Die ehemalige Stadträtin Jutta schreibt einen satirischen Roman, in dem sie den amtierenden Bürgermeister aufs Korn nimmt.
Als sie den stadtbekannten Buchhändler Günther Brühl kennenlernt, hofft sie, dass er ihr Buch in sein Sortiment aufnehmen wird. Günther findet die spitzzüngige Autorin zwar sehr attraktiv, doch als Germanist denkt er nicht daran, ein selbst verlegtes Buch zu verkaufen. Stattdessen bittet er einen befreundeten Literaturkritiker, dem Buch ein paar unfreundliche Zeilen zu widmen. Das soll ihm bald leidtun.
2. Buch – L(i)ebe im Lockdown
Jutta und Günther sind einander doch nähergekommen und wollen es miteinander versuchen. Ein heroischer Plan, wenn man bedenkt, welch unterschiedliche Temperamente sie sind. Die Herausforderungen, die auf sie zukommen, sind jedenfalls gewaltig.
Da wären einmal Günthers Freund Lukas, der Jutta ebenso wenig leiden kann wie sie ihn, Juttas politische Ambitionen, und dann auch noch die Pandemie, die das Geschäft nahezu zum Erliegen bringt. Kann das gut gehen?


Meine Meinung:
Ich mag die Bücher von Brigitte Teufl-Heimhilcher, denn sie versteht es bestens, in ihren Büchern die Realität unterzubringen. Alltägliche Begebenheiten werden humorvoll, aber auch ernst eingebunden.
Diesmal gibt es einen Sammelband mit zwei Büchern. In dem ersten Buch dreht sich alles um die Protagonistin Jutta Hirschmann, die einen satirischen Roman schreibt und uns miterleben lässt, womit ein Autor, der an keinem Verlag gebunden ist, zu kämpfen hat. Dabei kann die Autorin ihre eigenen Erfahrungen wunderbar mit einbinden. Aber bis es soweit ist und Jutta ihr Buch heraus bringen kann, dauert es noch eine Weile. So lerne ich dann erst einmal ihre Freundinnen Lore und Bianca kennen und mit ihnen ihre kleinen und großen Problemchen. Jede der drei Frauen hat eine andere Lebensweise, was ich sehr interessant fand. Die Autorin hat mich mit der Geschichte aller an ihr Buch gefesselt. Ihr Schreibstil gefällt mir gut, er ist so ganz anders, als ich es gewohnt bin.
Das erste Buch hatte ich bereits gelesen, als es vor einiger Zeit erschienen ist. Jetzt bekam ich die Möglichkeit, meine Erinnerungen aufzufrischen, in dem ich beide Bücher im Sammelband hintereinander lesen konnte. 
Das erste Buch hat mir damals und jetzt auch wieder gefallen. So richtig begeistert hat mich nun, dass Brigitte Teufl-Heimhilcher ein Thema mit eingebunden hat, was viele Autoren und Verlage scheuen. Allerdings ist es nun mal Tatsache, dass wir in einer verflixten Zeit leben und damit zurecht kommen müssen und wenn ein Roman geschrieben wird, der in der Gegenwart spielt, kann das Pandemie und Lockdown nicht einfach ausgeschlossen werden. Außerdem hat die Autorin es ganz sachlich geschildert, sie hat nicht beschönigt und auch nichts dramatisiert. Sie hat geschrieben wie es ist und was viele von uns auch erlebt haben.
Das schöne an diesem Sammelband ist ja tatsächlich, dass ich sofort weiterlesen konnte und mehr über Jutta und Günther erfahren habe. Vor allem, wie sie mit den Situationen klar kamen, denn so viel anderes spielte ja auch eine Rolle. Was Jutta im ersten Buch begonnen hatte, ging ja irgendwie weiter.
Ich erwähnte ja bereits, dass ich den Schreibstil der Autorin mag. Sie bringt vieles auf den Punkt, betrachtet Begebenheiten ernst und humorvoll. Sie lässt uns teilhaben an dem Alltagsleben in ihrem Land.


Fazit:
Die beiden Bücher haben mich gut unterhalten. Deshalb gebe ich gerne eine Leseempfehlung. Und nicht nur für dieses Buch, sondern auch für die anderen Bücher der Autorin.


Bei der Autorin möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken. Meine Bewertungen werden von kostenlos zur Verfügung gestellten Büchern nicht beeinflusst. Im Gegenteil, was ich normalerweise nicht lesen würde, nehme ich gar nicht erst an. Außerdem tausche ich mich darüber hinaus  mit vielen Autorinnen aus.

Freitag, 22. Januar 2021

Rezension - Waldstettener G'schichten - Das alte Gutshaus


 
Autorin: Brigitte Teufl-Heimhilcher

Titel: Waldstettener G'schichten - Das Alte Gutshaus

Genre: Gegenwartsroman, Gesellschaftsroman

Version: eBook und Taschenbuch

erschienen: 22. Januar 2021

Seiten: 211

Altersempfehlung: Erwachsene

Herausgeber : BoD – Books on Demand



Über die Autorin
Brigitte Teufl-Heimhilcher wurde 1955 in Wien geboren und empfand schon zu Schulzeiten einen Deutschaufsatz als erholsame Freistunde. Die ursprünglich, gelernte Immobilien-Fachfrau verbindet in ihren Büchern auf humorvolle Art unterschiedliche Genre miteinander. Brigittes Romane können sowohl Liebesroman-Elemente, als auch kriminalistischen Anteile enthalten. Die Bücher zeichnen sich durch ihre spannende und erfrischende Abwechslung aus, die sich in aktuellen Gesellschaftsthemen eingebettet sehen. Daher kann man sie auch als heitere Gesellschaftsromane bezeichnen.


Kurzbeschreibung, übernommen:
„Diese Frauen machen mich noch wahnsinnig“, stöhnt Bürgermeister Ludwig Paffler. Als das alte Gutshaus zu einem Seniorenheim umgebaut werden soll, muss sich Ludwig nicht nur mit seiner Schwester Traudl, sondern auch noch mit der neuen Amtskollegin von Stettenkirchen auseinandersetzen. Beide Damen sind ziemlich eigenwillig und verfolgen höchst unterschiedliche Ziele. Traudl ist Anfang fünfzig und nicht gerade ein Ausbund an guter Laune. Da sie mit ihrem Leben reichlich unzufrieden ist, sieht die ehemalige Architekturstudentin in dem Bauvorhaben eine Chance, ihren Jugendtraum zu verwirklichen. Wesentlich undurchsichtiger sind die Ziele, die Irma Duscher verfolgt. Will die Bürgermeisterin das Projekt Seniorenheim zu Fall bringen? Und warum versucht sie, ausgerechnet Ludwig zu umgarnen? Ein heiterer Gesellschaftsroman mit kriminalistischem Touch.


Meine Meinung:
Nun war ich bereits zum vierten Mal in Waldstetten zu Besuch. Mir gefällt es dort sehr gut, ich habe viele Bewohner in mein Leserherz geschlossen. Allerdings gibt es einige, die ich gerne wieder los werden möchte. Ob es mir diesmal gelingt?

Wer bis jetzt noch keine der Waldstettener G'schichten gelesen hat, kann trotzdem ohne Schwierigkeiten einsteigen. Denn anstelle eines Vorwortes gibt die Autor einen Überblick über die Beteiligten und besondere Ereignisse der drei vorherigen Bücher. Auch für mich war es sehr hilfreich, denn mir als Vielleserin begegnen mir so viele Personen und so war ich sofort wieder auf dem aktuellen Stand. Schnell war ich wieder vor Ort und konnte dem Alltagsleben aller folgen. Es gab reichlich schwierige Situationen, die alle sehr realistisch waren. Allerdings konnte ich nicht immer für alle Verständnis aufbringen und hätte zu gerne mal mitgemischt und denjenigen etwas gesagt. Aber Brigitte Teufl-Heimhilcher hat das natürlich auch ohne meine Hilfe hinbekommen 😉 

Sie hat es auch diesmal geschafft, dass ich das Buch möglichst ohne lange Pausen lesen wollte. Zumal ich sehr neugierig war und wissen wollte, was denn nun tatsächlich passiert ist und wie es für alle endet. So war es diesmal nicht nur sehr unterhaltsam, sondern auch spannend. Aber mehr werde ich dazu nicht verraten.

Inzwischen habe ich ja schon einige Bücher der Autorin gelesen und bin mit der österreichischen Sprache etwas vertrauter geworden. Aber trotzdem gibt es ab und zu den einen oder anderen Begriff, der mir nicht so geläufig ist und da finde ich die Erklärungen im Glossar sehr hilfreich. 


Fazit:
Die Waldstettener G'schichten finden ein Ende mit dem ich sehr zufrieden bin. Brigitte Teufl-Heimhilcher versteht es bestens unterhaltsame und heitere Gesellschaftsromane zu schreiben. Jedes Buch kann für sich gelesen werden, weil es eine abgeschlossene Geschichte ist. Allerdings macht es mehr Spaß, alle Bücher in der entsprechenden Reihenfolge zu lesen. Gerne empfehle ich dieses und die vorherigen Bücher.

 

Nun möchte ich noch etwas persönliches erwähnen. Mich hat es unwahrscheinlich gefreut, dass Brigitte Teufl-Heimhilcher am Ende des Buches meinen Blog erwähnt hat. Ach was, es hat mich richtig stolz gemacht. Es ist ja oft so, dass wir Buchblogger nicht immer so beachtet werden. Für viele ist es selbstverständlich, dass wir Bücher lesen und rezensieren. Wir haben damit natürlich nicht so viel Arbeit, wie die Autoren, aber es nimmt schon etwas Zeit in Anspruch. Ich mache das aus Spaß an der Freud, wie es bei uns so schön heißt und natürlich freue ich mich noch mehr, wenn ich meinen Namen oder die Erwähnung meiner Bücherseite sehe. 💓

Sonntag, 27. September 2020

Rezension - Waldstettener G'schichten - Weihnachten beginnt im September



Autorin: Brigitte Teufl-Heimhilcher

Titel: Weihnachten beginnt im September - Waldstettener G'schichten

Genre: Weihnachtsbuch, Gesellschaftsroman

Version: eBook und Taschenbuch

erschienen: 26. September 2020

Seiten: 127

Altersempfehlung: Erwachsene



Über die Autorin:
Brigitte Teufl-Heimhilcher wurde 1955 in Wien geboren und empfand schon zu Schulzeiten einen Deutschaufsatz als erholsame Freistunde. Die ursprünglich, gelernte Immobilien-Fachfrau verbindet in ihren Büchern auf humorvolle Art unterschiedliche Genre miteinander. Brigittes Romane können sowohl Liebesroman-Elemente, als auch kriminalistischen Anteile enthalten. Die Bücher zeichnen sich durch ihre spannende und erfrischende Abwechslung aus, die sich in aktuellen Gesellschaftsthemen eingebettet sehen. Daher kann man sie auch als heitere Gesellschaftsromane bezeichnen.


Kurzbeschreibung, übernommen:
„Weihnachten beginnt doch längst schon im September“, seufzt Liesl, die Gemeindeärztin.
Weihnachtsfans mögen das begrüßen, Weihnachtsmuffel darüber stöhnen, aber Kathreintanz, Weihnachtsmarkt und Adventkonzert wollen eben geplant werden. Dass dabei nicht alles nach Plan läuft, versteht sich von selbst, denn bereits die Vergabe der Adventmarktbuden scheidet die Geister. Wenn dann noch der Pfarrer zur Flasche greift, gut eingespielte Familientraditionen geändert werden müssen und ausgerechnet die „Zuag’rasten“ sich an der einheimischen Küche versuchen, ist für Turbulenzen gesorgt.


Meine Meinung:
Tja, wenn ich allein vom Buchtitel ausgegangen wäre, dann hätte ich es mir durchaus überlegt, ob ich das Buch lesen wollte. Allerdings freute ich mich darauf, wieder G'schichten aus Waldstetten zu lesen. Ich war gespannt, was die Autorin sich alles hat einfallen lassen, denn leider hat sie recht, im September gibt es schon viel weihnachtliches zu sehen. Mir persönlich ist es zu früh und ich bin auch der Meinung, dass jeder Weihnachten nach seinem Gefallen gestalten darf. Aber der Ansicht sind manche nicht und legen sehr viel Wert darauf, dass sich alle Familienmitglieder zum Weihnachtsessen einfinden. Das will natürlich rechtzeitig geplant werden. Auf jeden Fall hat mich Buchtitel und Klappentext neugierig gemacht und ich wollte wissen, was so alles passieren mag. Als erstes hat mich schon mal begeistert, dass es anstelle eines Vorwortes eine kurze Vorstellung beziehungsweise Erinnerung zu den Personen der beiden ersten Bücher gab. Ein toller Einstieg und danach steckte ich sofort mittendrin im Geschehen. 

Brigitte Teufl-Heimhilcher hat es bestens verstanden und den beteiligten Personen nicht nur besondere Charaktere zugeordnet, sie hatten auch viele verschiedene Ansichten und Meinungen zu Weihnachten mit allem drum und dran. Das entwickelte sich für mich sehr interessant und mal war ich entweder dafür oder dagegen. Was ich nun gut fand oder anders gemacht hätte, verrate ich natürlich nicht. Ich selber war gespannt, wie sich alles entwickeln und vor allem wie es enden würde.  Die meisten Personen waren mir ja bekannt und an mein Leserherz gewachsen. Außerdem freute ich mich, dass ich wieder bei ihnen war und lesen konnte, was inzwischen alles passiert ist. Das Buch kann natürlich allein gelesen werden, aber ich finde es doch schöner, wenn alle in der entsprechenden Reihenfolge gelesen werden.


Fazit:
Eine weitere gelungene Folge der Waldstetter G'schichten und ich freue mich auch schon auf die nächste. Aber zunächst empfehle ich dieses Buch zu lesen. 

Sonntag, 8. März 2020

Rezension - Tafelspitz und Ministerrat



Autorin: Brigitte Teufl-Heimhilcher

Titel: Zwischen Tafelspitz und Ministerrat - Sammelband

Genre: Heiterer Gesellschaftsroman

Version: eBook

erschienen: 6. März 2020

Seiten: 368

Altersempfehlung: Erwachsene




Über die Autorin:
Brigitte Teufl-Heimhilcher wurde 1955 in Wien geboren und empfand schon zu Schulzeiten einen Deutschaufsatz als erholsame Freistunde.
Die ursprünglich, gelernte Immobilien-Fachfrau verbindet in ihren Büchern auf humorvolle Art unterschiedliche Genre miteinander. Brigittes Romane können sowohl Liebesroman-Elemente, als auch kriminalistischen Anteile enthalten. Die Bücher zeichnen sich durch ihre spannende und erfrischende Abwechslung aus, die sich in aktuellen Gesellschaftsthemen eingebettet sehen. Daher kann man sie auch als heitere Gesellschaftsromane bezeichnen.


Kurzbeschreibungen, übernommen:
1. Buch – Liebe, Macht und rote Rosen 
Als Sybille einwilligt, das Amt der Sozialministerin zu übernehmen, tut sie es, um mehr Ehrlichkeit in die Politik zu bringen. Das stellt sich bald als schwieriger heraus als gedacht, denn Kanzler Reifenstein hat nur eines im Sinn: Wählerstimmen. Sybille lässt nicht locker. Trotz der Streitigkeiten mit dem Kanzler, ihrer pubertierenden Tochter und ihrem sturköpfigen Vater, geht sie der Frage nach, ob der Unfalltod ihres Vorgängers Mord gewesen sein könnte. Keiner will das so recht glauben, nur Viktor Raab, der Chefredakteur des Tagblatts, unterstützt sie und ist auch sonst immer öfter an ihrer Seite.
2. Buch – Der Fall Finkenberg 
Zwei Jahre später ist Sybille Vizekanzlerin und Parteichefin. Sie liebt ihre Arbeit, auch wenn die ihr nur wenig Zeit für Privates lässt. Das stellt zunehmend eine Belastung dar, denn gerade jetzt würde Viktor Raab ihre Zuwendung brauchen. Als das Gerücht auftaucht, Umweltminister Finkenberg sei in Schwarzgeldgeschäfte verwickelt, geht Sybille der Sache dennoch auf den Grund, merkt bald, dass die Dinge nur selten so sind, wie sie auf den ersten Blick scheinen und trifft eine Entscheidung, mit der niemand gerechnet hat.


Meine Meinung:
Das schöne an Sammelbändern ist, dass man zwei Bücher sofort hintereinander lesen kann.
Vor Jahren hatte ich bereits das erste Buch gelesen und jetzt wieder. Dazu kann ich direkt sagen, dass es mich nicht gelangweilt hat, gerne habe ich das Buch noch einmal gelesen und dann sofort das zweite hinterher, ohne lange Wartezeiten.
Brigitte Teufl-Heimhilcher schreibt bevorzugt Gesellschaftsromane, das normale Alltags- und Familienleben spielt hier eine große Rolle. Außerdem gewährt sie uns in den beiden Büchern Blicke auf Arbeiten im Hintergrund der politischen Tätigkeit.
Sybille kommt zu ihrem Ministerposten völlig überraschend, motiviert will sie wichtige Themen angehen, wird aber laufend ausgebremst. Zusätzlich laufen im Hintergrund viele Intrigen.
Dies und noch viel mehr erfahre ich in den beiden Büchern. Natürlich kommt das Privatleben auch nicht zu kurz. Mir gefällt es immer wieder, wie die Autorin alles miteinander verknüpft und ich fühlte mich ein weiteres Mal gut unterhalten.


Fazit:
Inzwischen habe ich schon viele Bücher der Autorin gelesen und mir wird nicht langweilig dabei, denn sie wählt immer wieder neue interessante Themen. Ich finde in diesem Genre sollten viel mehr Bücher geschrieben werden. Ich empfehle dieses und alle anderen Bücher von Brigitte Teufl-Heimhilcher gerne weiter.


Bei der Autorin möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken.

Donnerstag, 29. August 2019

Rezension - Millionärin wider Willen - Sammelband


Autorin: Brigitte Teufl-Heimhilcher

Titel: Millionärin wider Willen

Genre: Heiterer Gesellschaftsroman

Version: eBook und Taschenbuch

erschienen: TB 30.7.2019 eBook 6.9.2019

Seiten: 388

Altersempfehlung: Erwachsene

Verlag: BoD - Books on Demand




Über die Autorin:
Brigitte Teufl-Heimhilcher lebt in Wien, ist verheiratet und bezeichnet sich selbst als realistische Frohnatur. In ihren heiteren Gesellschaftsromanen setzt sie sich mit gesellschaftspolitisch relevanten Fragen auseinander. Sie verwebt dabei Fiktion und Wirklichkeit zu amüsanten Geschichten über das Leben - wie es ist, und wie es sein könnte.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Die pensionierte Ärztin Elena hat alles was sie zum Leben braucht, doch der „Ruhestand“ macht sie eher unruhig. Das ändert sich, als sie im Lotto sechs Millionen gewinnt. Was tun mit dem vielen Geld? Erst denkt sie daran, es ihren Kindern zu schenken, doch wie würden die damit umgehen? Ihre besondere Sorge gilt Sohn Axel, dem freiheitsliebenden Grünpolitiker, der leider allzu sehr nach seinem Vater kommt. Beide sind charmante Traumtänzer, die zwar behaupten, dass Geld ihnen nichts bedeutet, doch haben sie einmal welches, geben sie es mit vollen Händen wieder aus. Tochter Kerstin und Schwiegertochter Maren sind da ganz anders gestrickt. Würden sich dadurch Konflikte ergeben? Nach schlaflosen Nächten - und mit Hilfe ihres ebenso attraktiven wie umsichtigen Anwaltes - investiert Elena das Geld heimlich in ein Mietshaus. Doch trotz aller Vorsicht bleibt der Kauf nicht unbemerkt und setzt eine Reihe von Ereignissen in Gang, die Elenas Leben, und das ihrer Lieben, ganz schön durcheinanderwirbeln.


Meine Meinung:
Von Brigitte Teufl-Heimhilcher habe ich inzwischen schon einige Bücher gelesen und ich freue mich immer wieder, wenn ein neues erscheint.  Denn sie versteht es wunderbar die Realität mit Humor und erdachten Geschehnissen zu verbinden.
Hat nicht jeder schon mal von einem Lottogewinn geträumt und sich dann Gedanken gemacht, was wäre wenn.... den Gewinn teilen oder es geheim halten oder oder.
Elena wurde Millionärin wider Willen und ich durfte sie begleiten, ich konnte zusehen, wie sie reagierte und sich Gedanken machte.  Vieles konnte ich bestens nachvollziehen, zumal die Protagonistin ungefähr in meinem Alter ist und mir das ebenfalls so hätte ergehen können, wenn....
Mir gefällt der Schreibstil der Autorin und ok, ich habe mich inzwischen daran gewöhnt, dass sie "österreichisch" schreibt, so lernt frau doch immer wieder neues dazu. Neben Elenas Geschichte erfahre ich dann auch vieles, wie es in unserem Nachbarland zugeht, gewisse Ähnlichkeiten sind vorhanden. Mir gefällt ebenfalls, dass die Protagonistin eine gestandene Frau ist und auf Lebenserfahrung zurück blicken kann. Auf jeden Fall fand ich es auch gut, wie Elena alles gemeistert hat. Auch Geschichten aus dem Leben gegriffen sind gut rüber gebracht nicht langweilig


Fazit:
Wer sich von einem Buch gut unterhalten lassen möchte und trotzdem die Realität nicht aus den Augen verlieren will, sollte diesen Sammelband lesen.
Achja, ich wollte noch zu diesem Sammelband etwas erwähnen, es gab zwei einzelne Bücher, die in den Jahren 2017 und 2018 erschienen sind. Nun wurden sie in einem Band zusammengefasst, was ich sehr gut finde, so können beide Folgen ohne Wartezeit gelesen werden. Ich empfehle das Buch gerne weiter.

Freitag, 7. September 2018

Rezension - Zwillinge in Dur und Moll



Autorin: Brigitte Teufl-Heimhilcher

Titel: Zwillinge in Dur und Moll

Genre: Roman

Version: eBook und Taschenbuch

erschienen: TB 27. August 2018
und eBook 3. September 2018

Seiten: 412

Altersempfehlung: Erwachsene

Verlag: Books on Demand


Über die Autorin:
Brigitte Teufl-Heimhilcher lebt in Wien, ist verheiratet und bezeichnet sich selbst als realistische Frohnatur. In ihren heiteren Gesellschaftsromanen setzt sie sich mit gesellschaftspolitisch relevanten Fragen auseinander. Sie verwebt dabei Fiktion und Wirklichkeit zu amüsanten Geschichten über das Leben - wie es ist, und wie es sein könnte.



Kurzbeschreibung, übernommen:
Veränderung ist am Anfang schwer, chaotisch in der Mitte, aber am Ende einfach großartig!(unbekannter Verfasser)
Roswitha und Vicky sind Zwillingsschwestern, wie sie unterschiedlicher nicht sein könnten. Vicky, lebensfroh und tatkräftig, ist eine erfolgreiche Geschäftsfrau, und obwohl sie erst vor Kurzem ihren Mann verloren hat, sieht sie vertrauensvoll in die Zukunft. Roswitha hat scheinbar alles, um glücklich zu sein – ein großes Haus, Familie und einen Job in der Firma ihres Mannes.
Ein Schicksalsschlag führt die beiden nach langer Zeit wieder zusammen. Vicky stellt bald fest, dass ihre Schwester mit ihrem Leben unzufrieden ist. Sie versucht herauszufinden, woran das liegen könnte und macht dabei ganz erstaunliche Entdeckungen, die das Leben aller Beteiligten drastisch verändern – auch das ihre.



Meine Meinung:
Ich lese sehr gerne die Bücher von Brigitte Teufl-Heimhilcher, denn es sind zumeist Geschichten der Gegenwart und deshalb freute ich mich schon auf ihr neues Buch.
Die beiden Protagonistinnen sind Zwillinge und sehen sich zwar zum Verwechseln ähnlich, aber sie haben sich ganz unterschiedlich entwickelt und grundverschiedene Charakter. Weshalb das so kam, hat die Autorin in diesem Gesellschaftsroman sehr fesselnd erzählt.
Ich steckte durch den flüssigen Schreibstil der Autorin auch sofort mitten drin in der Geschichte. Die Figuren sind für mich immer so echt, ich ergreife Partei und manchmal fällt es mir doch nicht leicht, alle in meine Leserherz zu schließen. Roswitha hat es mir richtig schwer gemacht, aber darüber will ich nichts verraten.
Mir hat gefallen, dass die Beteiligten nicht mehr die jüngsten sind und sich somit auch mit Problemen oder Situationen auseinander setzen müssen, die ich gut nachvollziehen kann.
Verschiedene Male habe ich mich über Begriffe der österreichischen Sprache ausgelassen, denn nicht alle sind einem geläufig und deshalb finde ich toll, dass die Autorin am Ende des Buches einiges im Glossar erklärt.


Fazit:
Es ist schon richtig, ein heiterer Gesellschaftsroman, der einen großen Unterhaltungswert hat. Zumal Brigitte Teufl-Heimhilcher in dieser Geschichte vieles berücksichtigt hat. Zusammenhalt, Bewältigung, Liebe und einiges mehr. Gerne empfehle ich dieses Buch weiter.

Bei der Autorin und bei NetGalleyDe möchte ich mich vielmals bedanken.

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