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Freitag, 29. Oktober 2021

Rezension - Morgen kommt der Weihnachtsmann - Azubi


Autorin: Allie Well

Titel: Morgen kommt der Weihnachtsmann - Azubi

Genre: Weihnachtsbuch, Jugendbuch

Version: eBook und Taschenbuch

erschienen: 28. Oktober 2021

Seiten: 292

Altersempfehlung: Jugendliche und Erwachsene

Herausgeber ‏ : ‎ Piper Humorvoll



Über die Autorin:
Allie Well, geboren 2000, lebt in Bayern. Seit dem Abitur studiert sie Lehramt, womit sie ihre großen Leidenschaften Sprachen und Pädagogik vereint. Wenn sie nicht gerade schreibt oder liest, ist sie vermutlich mit ihrem Hund in der Natur unterwegs.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Weihnachtsmuffel am Nordpol – Chaos garantiert! Ein witziger, turbulenter Weihnachtsroman
»Der Mann in rot grinste mich an. ›Es ist Weihnachten und ich wollte durch den Schornstein ins Haus. Wer bin ich?‹ ›Als ich das letzte Mal in der Mall war, war der Weihnachtsmann alt und übergewichtig.‹«
Cleya ist Weihnachtshasserin durch und durch, und das mit Stolz. Lars ist der zukünftige Weihnachtsmann – zumindest ist das sein Ziel, weshalb er Cleya davon überzeugen muss, dass er kein Krimineller und Weihnachten schützenswert ist. Blöderweise hat er sie zuvor entführt und zum Nordpol verschleppt ...


Meine Meinung:
Wintervilles - ich bin mir nicht sicher, ob ich in diesem Ort wohnen möchte, denn wer Ende November Haus und Garten noch nicht weihnachtlich dekoriert hat, ist spät dran. Ausgerechnet dorthin wird die siebzehnjährige Cleya, eine Weihnachtshasserin, geschickt. Ihre Mutter will, dass sie dort bei der Familie ihrer Tante lebt, da sich die Eltern getrennt haben. Zu allem Überfluss taucht der neunzehnjährige Lars auf, er ist der Enkel von Mister Claus und befindet sich so zu sagen in der Ausbildung zum Weihnachtsmann. Aber was die Krönung von allem ist: Lars entführt Cleya. Auf einmal befindet sie sich am Nordpol und das alles nur, weil es so eine merkwürdige Tradition gibt. Die ich aber nicht verraten werde. 
Ein modernes Weihnachtsmärchen für junge Leute, was einige humorvolle Passagen hat. Für mich gab es auch viel neues, was ich erfahren konnte. Familie Claus wohnt am Nordpol, genau wie Cleya war ich der Meinung, sie leben in Finnland 😉 Märchenhaft finde ich auch, dass am Nordpol Tannenbäume wachsen und Rudolf einen anderen Namen hat. Durchaus realistisch gibt es Eigenschaften, die vielen bekannt sind, wie Freundschaft, Liebe, Neid und Angst durch eine Prüfung zu fallen. Ich erwähnte es ja bereits, es gibt merkwürdige Traditionen. Aber es gibt ein gutes Ende und das ist die Hauptsache.


Fazit:
Ein Weihnachtsbuch für alt und jung, mit Höhen und Tiefen, wer sich darauf einlassen möchte, wird wohl Freude am Buch haben.

Beim Verlag und bei NetGalleyDE möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken. 


#MorgenkommtderWeihnachtsmannAzubi #NetGalleyDE


Montag, 25. Oktober 2021

Rezension - Geheimversteck Schlossturm und Geheimversteck Kö-Graben

Autorin: Susanne Püschel

Titel: Geheimversteck Schlossturm            Titel: Geheimversteck Kö-Graben
Genre: Kinderbuch, Zeitreise                         Genre: Kinderbuch Zeitreise
Version: gebundene Ausgabe                         Version: gebundene Ausgabe
erschienen: 23. Februar 2006                         erschienen: 24. Oktober 2007
Seiten: 143                                                      Seiten: 142
Altersempfehlung: ab 8 Jahre                         Altersempfehlung: ab 8 Jahre
Herausgeber : Droste Verlag                           Herausgeber : Droste Verlag


Über die Autorin:
Susanne Püschel, Jahrgang 1963, arbeitet an verschiedenen Schreib- und Lese-Projekten für und mit Kindern und Jugendlichen. 2007 erhielt sie die Förderung der Bertold Heinze Stiftung für ihr Buch "Geheimversteck Schlossturm". Außerdem ist sie Patin der Max-Schule Düsseldorf im Rahmen des Projektes Patenschaften zur Förderung und Stärkung der Lesekompetenz von Kindern. Susanne Püschel wurde im Ruhrgebiet geboren und lebt heute mit Ehemann und Tochter bei Düsseldorf. 


Kurzbeschreibungen, übernommen:
Geheimversteck Schlossturm
Jan traut seinen Augen nicht: Im Düsselgraben sitzt ein grünes Kerlchen mit strubbeligen Haaren. Es ist Dröppke Dusel, ein kleiner Wasserkobold, der schon seit Jahrhunderten in Düsseldorf lebt. Er nimmt Jan und dessen Schwester Lizi mit auf abenteuerliche Streifzüge durch die Geschichte Düsseldorfs, erzählt ihnen spannende Geschichten über Schneider Wibbel, den ersten Radschläger und den schiefen Turm der Lambertuskirche. Auf einer nächtlichen Zeitreise in die Vergangenheit begegnen sie im Stadtschloss sogar Jakobe von Baden, Kurfürst Johann Wilhelm und dem Hofkünstler Gabriel de Grupello. 
Geheimversteck Kö-Graben:
Der Düssel-Kobold Dröppke Dusel ist wieder da. Dieses Mal zeigt er den Geschwistern Jan und Lizi auf abenteuerlichen Streifzügen und Zeitreisen, was in den letzten beiden Jahrhunderten rund um den Kö-Graben passiert ist – vom Besuch Napoleons bis zur außergewöhnlichen Namensgebung der schönen Düsseldorfer Prachtstraße. Dröppke weiß, was Düsseldorfer Kinder gespielt haben, zeigt ihnen die Kö, als dort noch Kutschen und die Straßenbahn fuhrer, und wie die Bewohner der Stadt Kriege, Wohnungsnot und Ruinen erlebt haben. Die Kinder entdecken Düsseldorfer „Helden“, Originale und andere „Spezialitäten“ ihrer Heimatstadt ganz neu und werden bei ihren Zeitreisen in spannende Abenteuer verwickelt: Jan gerät versehentlich mitten in die Grande Armee Napoleons, und als Düsseldorfer Junge verkleidet, erlebt Lizi das große Seifenkistenrennen von 1957 als echte Herausforderung.


Meine Meinung:
Stadtgeschichte mal anders. Ich finde alle Düsseldorfer Kinder sollten die Geschichte ihrer Stadt kennen. Da gibt es natürlich viele Möglichkeiten. Es könnten trockene Jahreszahlen und Begebenheiten auswendig gelernt werden oder es gibt Bücher mit Abenteuergeschichten, die gelesen oder vorgelesen werden können.
Jan muss für den Geschichtsunterricht zum Thema "Meine Stadt - früher" einen Aufsatz schreiben und das fällt ihm ausgesprochen schwer. Um auf andere Gedanken zu kommen, beziehungsweise damit ihm überhaupt etwas einfällt, läuft Jan an die Düssel und setzt sich dort aufs Mäuerchen. Auf einmal blicken ihn grüne Augen an. Sie gehören Dröppke Dusel, einem Wasserkobold, das in der Düssel lebt und schon sehr sehr alt ist. Dröppke kann Jan viel über Düsseldorf erzählen. Er hat außerdem die Möglichkeit, mit Jan Zeitreisen zu machen. Lizi, die jüngere Schwester von Jan ahnt etwas, als er sich nachts aus dem Haus schleicht und will ihn begleiten. So kommt es, dass die beiden mit Dröppke auf die Reise gehen und viel über Düsseldorf erfahren, ich will hier nicht alle aufzählen, die sie unsichtbar besucht haben. Ich möchte nur einige erwähnen, wie zum Beispiel Jakobe von Baden und Anna von Medici. 
So macht Geschichtsunterricht Spaß und Jan kann einen tollen Aufsatz vorlesen.
Allerdings wollen Jan und Lizi nun noch mehr über Düsseldorf erfahren und verabreden sich auch weiterhin mit Dröppke. Am Kögraben beginnt beginnt ein besonderes Abenteuer für Jan, tja, da war er  wohl sehr ungeduldig. Zum Glück kommt der Kobold in letzter Minute zur Rettung. So können Lizi und Jan weiter durch die Zeit in Düsseldorf herumreisen.
Susanne Püschel hat sehr fesselnd und vor allem spannend viele Begebenheiten der Düsseldorfer Geschichte beschrieben. Ohne Probleme können Kinder ab acht Jahren die Bücher lesen.


Fazit:
Kinderbücher, die auch von Erwachsenen gelesen werden können. Ich fand es sehr unterhaltsam, obwohl mir alle Begebenheiten bekannt waren. Aber es hat Spaß gemacht und gerne empfehle ich allen Eltern und Großeltern die beiden Bücher.

Freitag, 30. April 2021

Rezension - Die SoKo Ki: Ferien, Freunde, Einbrecher



Autorin: Brigitte Vollenberg

Titel: Die Soko Ki - Ferien, Freunde, Einbrecher

Genre: Jugendroman

Version: eBook und Taschenbuch

erschienen: 18. März 2021

Seiten: 228

Altersempfehlung: Jugendliche und Erwachsene

Herausgeber : BoD – Books on Demand


Über die Autorin:
Brigitte Vollenberg, geb. 1953 in Dorsten. Dipl. Betriebswirtin. Neben Uraubs- und Alltagsgeschichten zählt der Krimi zu ihrem Lieblings-Genre.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Emil zieht in ein barrierefreies Haus. Ob er neue Freunde finden wird?
Auf der Gartenparty seiner Eltern lernt er Marlene und Faris kennen. Zusammen mit Kathi, einer Freundin aus Grundschultagen, schließen die vier schnell Freundschaft und verbringen gemeinsam eine Ferienwoche.
Herr Kalikinsky, Emils schrecklicher neuer Nachbar, tritt in ihren Fokus. Es passieren merkwürdige Dinge. Zudem machen Einbrecher die Wohngegend unsicher.
Die Freunde bilden ein Ermittler-Team und nennen sich die Soko Ki. Ihr Spürsinn ist geweckt und sie wollen die Einbrecher zur Strecke bringen.


Meine Meinung:
Ab und zu lese ich gerne Kinder- bzw. Jugendbücher, denn sie erinnern mich meist an die Bücher, die ich als Kind gerne gelesen habe. Da waren zum Beispiel die Freunde, die gemeinsam Abenteuer erlebten. Als ich jetzt auf dieses Buch aufmerksam gemacht wurde, war ich besonders neugierig. Denn die anderen Bücher wurden vor Jahrzehnten geschrieben und nun wollte ich wissen, was die Freunde heutzutage alles erleben.
Wer das Cover genau betrachtet, sieht dort vier Jugendliche, von denen einer im Rollstuhl sitzt. Das ist Emil und er zieht mit seinen Eltern um. Zunächst ist er nicht so begeistert, verlässt er doch die alte gewohnte Umgebung und weiß nicht, was ihn in der neuen erwartet. Schnell finden sich dann vier Jugendliche zusammen und da Ferien sind, können sie auch viel Zeit miteinander verbringen.
Leider finden in der Nachbarschaft einige Einbrüche statt. Die Kinder sind sehr aufmerksam und ihnen entgeht wenig. Schnell gründen sie eine Soko mit dem Zusatz Ki. Logisch, nicht wahr? Auf jeden Fall wollen sie einiges beobachten.
Das alles liest sich schon sehr spannend. Hinzu kommt noch, dass die Autorin gesellschaftliche Probleme in die Geschichte eingebunden hat. Denn jedes der vier Kinder kommt aus einer anderen Familie und hat ein Päckchen zu tragen. Mir hat es sehr gut gefallen, wie alle miteinander umgehen und auch Zwistigkeiten lösen. Vor allem wie sie auf Personen zugehen, wo manch ein Erwachsener die Nase rümpft und schnell mit Vorurteilen zur Hand ist.


Fazit:
Ein Buch, das nachdenklich macht. Ein Buch, das zeigt, dass man das "Loslassen" lernen kann. Ein Buch, das zeigt, wie wichtig Freundschaften sind und vor allem, dass jeder Vertrauen haben sollte.
Brigitte Vollenberg hat somit ein sehr gutes und spannendes Buch geschrieben, das mit Sicherheit nicht nur Kinder ab 8 Jahren lesen sollten, auch Eltern und Großeltern und ach überhaupt, alle Erwachsene, die gerne lesen und vielleicht sogar gerne vorlesen. Ich gebe gerne eine Leseempfehlung.


Bei der Autorin möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken

Freitag, 4. Januar 2019

Rezension - Eistanzliebe




Autorin: Mia Leoni

Titel: Eistanzliebe

Genre: Jugendroman, Roman

Version: eBook

erschienen: 2. Januar 2019

Seiten: 194

Altersempfehlung: Jugendliche, Erwachsene




Über die Autorin:
Mia Leoni lebt und arbeitet in Erfurt. Nach dem Abitur verschlug es die geborene Puffbohne für eine Ausbildung und zum Arbeiten nach Frankfurt am Main. Sechs Jahre und viele Erfahrungen später lockte sie die geliebte Heimat und ihr heutiger Ehemann zurück in die thüringische Landeshauptstadt. Seit 2013 ist sie Mutter einer Tochter und hat während der Elternzeit ihre Leidenschaft fürs Schreiben wiederentdeckt. Schon in früher Kindheit hat sie Geschichten geschrieben, aber nie zu Ende gebracht. Durch die Motivation einer lieben Autorenkollegin schaffte sie es, im Januar 2015 jedoch endlich ihren Debütroman "In Versuchung" zu veröffentlichen.
Wenn sie nicht schreibt, kümmert sie sich um die Familie oder ihr eigenes kleines Unternehmen. Mit einer Prise Humor lässt sie ihre Romanheldinnen ihre Geschichten erleben, wobei die Hauptfiguren gern ein paar Ecken und Kanten haben dürfen. Nicht immer kommt das an der richtigen Stelle an, macht den Reiz aber umso größer, die Charaktere eben nicht mit den perfekten Eigenschaften auszustatten.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Was würdest du für dein Glück opfern?
Eistanz ist Hannahs Leben. Zusammen mit ihrem Partner ist sie auf dem Weg zur Weltspitze – bis ein Unfall ihre Pläne durchkreuzt. Das hübsche, junge Mädchen zieht sich zurück und möchte am liebsten nichts mehr von Wettbewerben und dem Druck zu gewinnen wissen. Doch dann ergattert sie einen Platz auf einem renommierten Sportinternat und beginnt von vorn. Allerdings gestaltet sich der Neustart reichlich holprig: Während ihre neuen Freunde sie zu sehr vom Training ablenken, lässt auch noch ihr neuer Eislaufpartner Jan Hannahs Herz höherschlagen. Er verdreht ihr nicht nur den Kopf, sondern könnte zur größten Gefahr für all ihre Eislaufträume werden.
Muss sie sich zwischen der Liebe und dem Leistungssport entscheiden, oder kann sie beides haben?


Meine Meinung:
Von der Autorin habe ich inzwischen einige Bücher gelesen und deshalb war ich ganz besonders neugierig auf ihr neues Buch. Das Buchcover gefiel mir sehr gut und die Kurzbeschreibung machte mich neugierig.  So kam es, dass ich ein Buch auf meinem Reader hatte, das alt und jung begeistern kann. Nun, zumindest mich hat es schon mal begeistert und ich  bin weit entfernt vom Alter der Protagonistin.
Hannah ist Eistänzerin mit Leib und Seele, allerdings kommt es im Leben immer wieder vor, dass das Schicksal querschießt. Ich verrate hier ja nichts neues, wenn ich erwähne, dass ein Unfall ihre Pläne durchkreuzt. Allerdings bekommt sie die Chance für einen Neustart, die sie natürlich nutzen möchte.
Mia Leoni hat in dem Buch wunderbar beschrieben, mit welchen Problemen Hannah fertig werden muss. Sie hat mir einen guten Einblick gegeben, wie der Alltag einer Schülerin aussieht, die lernen und trainieren muss. Mir hat sehr gut gefallen, dass ich über Eistanz und dem ganzen Drumherum sehr viel erfahren habe, da hat die Autorin bestens recherchiert.
Dank des flüssigen Schreibstils konnte ich das Buch auch zügig lesen, was ich natürlich auch in einem Rutsch gemacht habe, denn ich war gefesselt und wollte unbedingt wissen, ob Hannah alles schafft, was sie sich vorgenommen hat.


Fazit:
Ich erwähnte ja schon, dass dies eher ein Buch für junge Leute ist, aber ich kann es eigentlich allen Altersstufen empfehlen. Ich fühlte mich sehr gut unterhalten und hatte auf keinen Fall das Gefühl, dass ich zu alt dafür bin.
Das Buch kann mit KU gelesen werden.

Freitag, 21. Dezember 2018

Rezension - Der Fluch der Loreley


Autorin: Elvira Zeißler

Titel: Der Fluch der Loreley

Genre: Jugendbuch, Fantasy

Version: eBook und Taschenbuch

erschienen: 4. Juli 2017

Seiten: 324

Altersempfehlung: Jugendliche und Erwachsene

Verlag: CreateSpace Independent Publishing Platform




Über die Autorin:
Elvira Zeißler - je nach Genre auch Ellen McCoy oder Ella Zeiss genannt - lebt mit ihrem Mann und ihren zwei Töchtern in der Nähe von Köln. Seit über 20 Jahren schreibt sie mit großer Begeisterung fantastische und gefühlvolle Geschichten, die ihre Leser die Welt um sie herum für ein paar Stunden vergessen lassen sollen. Insgesamt hat sie bisher 24 Romane veröffentlicht. Mit ihrer authentischen Familiensaga "Tage des Sturms" gewann Elvira Zeißler den Kindle Storyteller Award 2018. Interessierte Leser sind in ihrer Facebook-Lesergruppe "Buchwelten voll Gefühl und Magie" herzlich willkommen.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Sein heißer Atem strich über meine Lippen und das Herz drohte in meiner Brust vor Sehnsucht, Aufregung und der bitteren Gewissheit zu zerspringen, dass es zu diesem Kuss – aus welchen Gründen auch immer – niemals kommen würde.

Im letzten Schuljahr treten gleich zwei Jungs in Caras bis dahin eher ruhiges Leben. Der charmante, zuvorkommende, fast perfekt scheinende Erik und Christian, der mit seinen langen blonden Haaren, blauen Augen und seiner atemberaubenden Stimme alle Mädchen in den Bann zieht. Alle außer Cara. Und aus irgendeinem Grund sucht er ausgerechnet ihre Nähe.Aber gilt sein Interesse wirklich ihr, oder der Tatsache, dass sie anders ist?Allen Zweifeln und Geheimnissen zum Trotz fühlt sich Cara immer stärker zu Christian hingezogen. Doch auf ihm lastet ein uralter Fluch ...


Meine Meinung:
Wer kennt sie nicht die Loreley? Einige haben den Felsen bestimmt schon einmal gesehen und sich vorgestellt, wie dort oben eine wunderschöne Frau gesessen und ihr langes Haar gekämmt hat. Aber was mag das für ein Fluch sein, um den es hier in diesem Buch geht.
In diesem überaus spannenden Jugendbuch  wird die Geschichte von Cara erzählt, die auf einmal eine besondere Gabe für sich entdeckt. Das ist schon schwer zu verarbeiten und als es dann auf einmal zwei junge Männer gibt, die ihre Nähe suchen, hat sie echt einiges zu bewältigen. Und irgendwie kommen mir die beiden komisch vor. Bei einem war ich mir so gar nicht sicher, was ich von ihm halten sollte und den anderen mochte ich, aber er hatte ein großes Problem. Ich wusste nicht in welche Richtung sich die Geschichte entwickeln würde, ich hoffte allerdings, dass es für Cara eine gute sein würde. Elvira Zeißler hat das Buch so spannend und fesselnd geschrieben und mich damit gepackt. Ich konnte es kaum zur Seite legen, weil ich unbedingt wissen wollte, wie sich alles entwickelt. Natürlich verrate ich nichts, nur soviel das Ende hat mir gut gefallen.


Fazit:
Obwohl die Protagonistin erst 16 naja knapp 17 war, hatte ich nicht das Gefühl, dass ich zu alt für dieses Buch war. Deshalb empfehle ich es nicht nur Jugendlichen sondern auch Erwachsenen, die Spaß daran haben, spannende und gute Jugendbücher zu lesen.
Das Buch kann mit KU gelesen werden.

#Werbung #Jugendbuch #ElviraZeißler

Samstag, 1. September 2018

Rezension - Der Sommer der Feuerfische



Autorin: Tina Jörns

Titel: Der Sommer der Feuerfische

Genre: Jugendbuch

Version: eBook

erschienen: 30. August 2018

Seiten: 223

Altersempfehlung: Jugendliche

Verlag: Elaria



Über die Autorin:
Martina Gercke schreibt als Tina Jörns Jugendbücher. Die Autorin lebt zusammen mit ihrer Familie im wunderschönen Hamburg. Die ehemalige Ruderin wollte schon immer eine Geschichte erzählen, die ihre Begeisterung für diesen Sport widerspiegelt, aber trotzdem ein lockerer leichter Jugendroman ist.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Lena, Emma, Frieda und Antonia - wir sind vier Freundinnen. Zusammen gehen wir durch dick und dünn. Wir haben ein gemeinsames Ziel: deutscher Jugendmeister zu werden. Als der Sommer begann, waren wir voller Energie und Entschlossenheit. Keine von uns konnte ahnen, dass unsere Freundschaft auf eine harte Probe gestellt werden und viel mehr auf dem Spiel stehen würde als der Sieg.


Meine Meinung:
Hin und wieder lese ich gerne mal ein Jugendbuch. Oft sind es Bücher im Bereich Fantasie. Hier ist es anders. In diesem Buch wird die Geschichte von Freundinnen erzählt, die als Ruderinnen ein gemeinsames Ziel haben. Sie wollen Jugendmeister werden, aber der Weg dahin ist nicht leicht. Neben dem Training haben die Mädels einige Probleme zu bewältigen, ob es nun die erste Liebe ist oder Situationen, die zeigen müssen, wie gut die Freundschaft und der Zusammenhalt ist.
Tina Jörns hat es verstanden und uns Leser an einem Sommer mit den Feuerfischen teilhaben lassen.
Sie hat mich mit ihrem Schreibstil an das Buch gefesselt, was ja schon viel bedeutet, denn eigentlich gehöre ich nicht zu dem Personenkreis, der damit angesprochen wird. Und falls sich nun jemand fragt, wieso hier von Feuerfischen die Rede ist, wo es doch Ruderinnen sind, um die sich alles dreht, tja, der sollte das Buch mal lesen. Ich werde es bestimmt nicht verraten.


Fazit:
Ein Jugendbuch, das durchaus auch von älteren Semestern gelesen werden kann. Aber ich empfehle es natürlich allen, egal wie alt. Die Moral dieser Geschichte trifft nämlich auch auf alt und jung gleichermaßen zu.

Ich habe mich sehr gefreut, dass mir die Autorin dieses Buch vorab zum Lesen zur Verfügung gestellt hat.

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Sonntag, 5. Februar 2017

Rezension - Multiversum - Die Rückkehr



Autorin: Petra Mattfeldt

Titel: Multiversum - Die Rückkehr

Genre: Jugendbuch, Fantasie, Zeitreise

Version: eBook und Taschenbuch

erschienen: 19. Dezember 2016

Seiten: 192

Altersempfehlung: Jugendliche und Erwachsene





Die Autorin Petra Mattfeldt lebt gemeinsam mit ihrem Mann und ihren Kindern in der Nähe von Bremen. Sie arbeitet als freie Journalistin und hat unter dem Pseudonym Caren Benedikt bereits mehrere Historische Romane veröffentlicht. Mit "Sekundentod" ist ihr der Sprung ins Krimigenre gelungen.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Seit seinem letzten Abenteuer im Multiversum sind einige Jahre vergangen und Tom Stafford hat soeben seine Ausbildung als Agent des MI6 abgeschlossen. Da erreicht ihn eine Nachricht mit brisantem Inhalt und zwingt ihn und sein Team, früher als geplant nach Old Sarum ins 13. Jahrhundert zurückzukehren. Doch die Agenten stellen schnell fest, dass nicht nur sie mit einem Auftrag nach Old Sarum gekommen sind. Mächtige Gegenspieler setzen alles daran, das Vorhaben von Toms Team zu durchkreuzen. Ein Kampf auf Leben und Tod beginnt …


Meine Meinung:
Nachdem ich vor kurzem erst Band eins Multiversum - Der Aufbruch gelesen hatte, freute ich mich ohne lange Wartezeit das nächste Buch lesen zu können. Denn schon das erste Buch hat mich begeistert und zeigte mir, dass ich auch Gefallen an spannenden Jugendbüchern finde.
Tom war inzwischen einige Jahre älter geworden und hatte seine Ausbildung hinter sich. Es war klar, dass er irgendwann wieder eine Reise ins 13. Jahrhundert unternehmen würde.
Zu Beginn meinte ich noch zu ahnen, wie es in diesem Buch mit der Geschichte weitergeht. Allerdings hatte ich mit dieser Entwicklung gar nicht gerechnet, was ich aber toll fand, denn so konnte die Autorin mich wunderbar überraschen. So war ich von Anfang bis Ende an das Buch gefesselt.
Das Buch lies sich wunderbar lesen und schnell hatte ich das Ende erreicht, was mich ein bisschen traurig machte, zu gerne hätte ich noch ein bisschen mehr gelesen. Nun habe ich die Hoffnung, dass es irgendwann eine weitere Folge geben wird.

Fazit:
Auch von der zweiten Reise ins 13. Jahrhundert habe ich gerne gelesen, aber noch lieber etwas mehr. Nun bleibt mir nichts anderes übrig, als auch ein weiteres Buch zu hoffen. Auf jeden Fall gebe ich für beide Multiversum Bücher eine Leseempfehlung.

Dienstag, 20. Dezember 2016

Rezension - Multiversum - Der Aufbruch



Autorin: Petra Mattfeldt

Titel: Multiversum - Der Aufbruch

Genre: Fantasie, Jugendbuch

Version: eBook und Taschenbuch

erschienen: 6. Juli 2015

Seiten: 336

Altersempfehlung: Jugendliche und Erwachsene






Die Autorin Petra Mattfeldt lebt gemeinsam mit ihrem Mann und ihren Kindern in der Nähe von Bremen. Sie arbeitet als freie Journalistin und hat unter dem Pseudonym Caren Benedikt bereits mehrere Historische Romane veröffentlicht. Mit "Sekundentod" ist ihr der Sprung ins Krimigenre gelungen.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Tom Stafford weiß nicht, wie ihm geschieht: Mit neun Jahren verliert er seine Eltern bei einem Bootsunfall, sechs Jahre später erhält er plötzlich eine Nachricht – geschrieben von seiner Mutter! Doch damit nicht genug: Die Botschaft scheint aus dem Mittelalter zu stammen… Wie kann das sein? Liegt die Antwort etwa in der „Viele-Welten-Theorie“? Sie besagt, dass es eine Vielzahl von Universen gibt, die nebeneinander existieren und sich an manchen Stellen überschneiden. Tom und der Historiker Maximilian Winter stellen Nachforschungen an – und verschwinden dabei selbst spurlos …
Facettenreich und rasant – ein Roman für Jugendliche ab 12 Jahren, wie ein Wirbelwind aus einer anderen Welt!


Meine Meinung:
Ich habe ja schon viele Bücher gelesen, die Petra Mattfeldt geschrieben hat, aber dieses kannte ich noch nicht. Es kann natürlich daran liegen, dass dieses Buch im Bereich Jugendbuch eingeordnet wurde und da schaue ich eigentlich relativ selten nach. Nun, ich wurde jetzt darauf aufmerksam und damit wurde auch meine Neugierde geweckt.

Schnell musste ich feststellen, dass die Spannung auch hier sehr groß sein konnte. Auf jeden Fall hat mich die Geschichte ans Buch gefesselt. Ich dachte ab und zu, das soll wirklich von Kindern ab 12 Jahren gelesen werden? Es ist lange her und ich weiß auch nicht mehr, wann ich mit den spannenden Kinderbüchern angefangen habe. Auf jeden Fall steht es einem Buch für Erwachsene ins nichts nach.

Auf den Inhalt möchte ich nun nicht weiter eingehen, ich müsste sonst wieder einiges verraten, was ich ja nicht will.  Außerdem kennen viele ja Bücher, die in verschiedenen Zeiten spielen, Zeitreisen und so weiter und so fort. Wobei ich hier erwähnen möchte, diese Variante kannte ich noch nicht.
Ich erwähnte ja schon, dass ich die Geschichte wirklich sehr spannend fand und gar nicht schnell genug lesen konnte, ob es sich so entwickelt, wie ich es mir wünschte. Aber dann dachte ich, da es ein Buch für Kinder ist, wird es gut ausgehen und mir wird das Ende sicher gefallen. Der Schreibstil der Autorin gefällt mir ebenfalls immer wieder und ich fand, hier war es wunderbar dem Alter der Leser angepasst.

Das Buchcover passt hervorragend zum Inhalt des Buches und gefällt mir auch sehr gut.

Fazit:
Inzwischen weiß ich ja, dass es ein weiteres Buch geben wird und darauf freue ich mich schon sehr. Allerdings rate ich allen, zunächst dieses Buch zu lesen, denn ich denke, es erklärt vieles, was in dem anderen passieren wird.

Samstag, 19. November 2016

Rezension - Für dich soll's tausend Tode regnen


Autorin: Anna Pfeffer

Titel: Für Dich soll's tausend Tode regnen

Genre: Jugendbuch

Version: eBook und broschiert

erschienen: 12. September 2016

Seiten: 321

Altersempfehlung: Jugendliche und Erwachsene

Verlag: cbj




Hinter den Pseudonymen Anna Pfeffer und Rose Snow stecken wir, Carmen und Ulli. Zusammen sind wir 70 Jahre alt, haben 2 Männer, 6 Kinder und einen Hund. Wir können ewig reden, lieben Pizza und Schokolade und lachen unheimlich gerne, vor allem über uns selbst.
„Für dich soll’s tausend Tode regnen“ ist unser erster Jugendroman.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Wer Emi auf die Nerven geht, dem verpasst sie in Gedanken eine Todesart. Und seit dem Umzug weiß sie nicht, wer mehr nervt: die Neue ihres Vaters, die sich ernsthaft in der Mutterrolle sieht, ihr Strahlemann von Bruder, der das auch noch gut findet (stirbt bestimmt mal, weil er auf seiner Schleimspur ausrutscht), oder Erik, Alphatier an ihrer neuen Schule, der einen auf cool macht und sie ständig provoziert (stirbt garantiert an einem Hirntumor wegen übermäßigen Handykonsums). Als sie sich in Chemie mit Alpha-Erik anlegt, kracht es wortwörtlich zwischen den beiden. Die Strafe dafür sind acht Samstage Graffiti schrubben. Mit Erik! Kann das Leben noch beschissener sein? Um aus der Nummer rauszukommen, schlägt Emi einen Wettstreit vor. Doch Erik ist nicht kleinzukriegen. Emi wünscht ihm tausend Tode an den Hals, bis sie merkt, dass es gar nicht so nervig ist, Zeit mit Erik zu verbringen ....


Meine Meinung:
Wenn ich schon ein Jugendbuch lese, dann kann ich mich auch etwas kindisch verhalten ;)  oder?
Ich war sofort voll auf der Seite von Emi. Ich konnte sie bestens verstehen und hätte wahrscheinlich ebenso reagiert. Wobei ich mich korrigieren muss, kindisch war es nicht unbedingt. Emi hat einen tollen Humor und ist clever und hält den Erwachsenen schon mal einen Spiegel vor. Diese sind allerdings nicht in der Lage zu erkennen, was sie da sehen.
Die beiden Autorinnen haben ein ganz tolles Buch geschrieben, das mich von Anfang bis Ende an sich gefesselt hat. Sie haben das alltägliche Schulleben treffend beschrieben. Auch die anderen Beteiligten kamen mir sehr realistisch vor. Wobei es ein paar gab, die ich so gar nicht leiden konnte beziehungsweise ätzend fand.
Emi und Erik haben allerdings mein Leserherz sofort erobert und dort einen Platz gefunden. Mit Begeisterung habe ich verfolgt, was die beiden so machen. Schließlich hatten sie die tolle Idee des Wettstreites und ohne es zu merken, haben sie sich selber damit geholfen.
Das Buchcover ist sehr interessant und außergewöhnlich gestaltet. Allerdings sind das auch die Gedanken, die Emi sich immer machte, wenn sie sich vorstellte, welchen Tod die Personen treffen könnte. Das war so toll geschildert, dass es mir gar nicht makaber vorkam.


Fazit:
Ein wunderbar gelungenes Jugendbuch, was ich allerdings auch den Erwachsenen zum Lesen empfehle. Es gibt ja häufig Bücher, da habe ich das Gefühl, dass ich zu alt dafür bin, aber hier hatte ich kein einziges Mal diesen Gedanken. Ein Lob an die beiden Autorinnen.

Bei dem Verlag möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken.

Donnerstag, 10. November 2016

Rezension - Finian Blue Summers


Autorin: Emma C. Moore

Titel: Finian Blue Summers

Genre: Roman

Version: eBook, Taschenbuch und gebundene Ausgabe

erschienen: 25. August 2016

Seiten: 278

Altersempfehlung: Jugendliche und Erwachsene






Emma C. Moore ist ein zweites Pseudonym der Autorin Marah Woolf. Sie wurde 1971 in Sachsen-Anhalt geboren, wo sie auch heute noch mit ihrem Mann und drei Kindern lebt. Sie studierte Geschichte und Politik und erfüllte sich mit der Veröffentlichung ihres ersten Romans 2011 einen großen Traum


Kurzbeschreibung, übernommen:
Die neunzehnjährige Rayne hat Wünsche. Ganz normale Wünsche für ein ganz normales Mädchen. Einmal will sie ihre Haare lila färben, unter dem Sternenhimmel schlafen oder sich ein Schmetterlings-Tattoo stechen lassen. Heimlich sammelt sie diese Wünsche in einem Wunschglas. Aber Rayne ist kein gewöhnliches Mädchen, sie ist ein Star. Mit ihrem Geigenspiel begeistert sie ein Millionenpublikum, doch der Erfolg hat seinen Preis: Ihr dominanter Vater bestimmt über jedes Detail ihres Lebens. Als der elterliche Druck für Rayne zu groß wird, flüchtet sie sich in Schweigen und landet in einer Nobelklinik. Hier absolviert Finian ein Praktikum - und er ist sofort von dem sprachlosen Mädchen fasziniert. Mit ihm wagt Rayne nicht nur eine Reise ins sommerliche Tennessee, sondern auch den Aufbruch in ein ganz neues Leben. Ein Buch über die Liebe, das Schicksal, unmögliche Wünsche und Blaubeermarmelade.


Meine Meinung:
Ich hatte so viele gute Bewertungen über dieses Buch gelesen und wurde so richtig neugierig darauf. Zumal das Cover sehr ansprechend auf mich wirkte und mir immer wieder aufgefallen ist. Als ich dann bei einem Gewinnspiel gezogen wurde und das Buch gewann, war die Freude riesig.

Dieses Buch ordnete ich für mich im Genre Jugendbücher ein, die ich allerdings ab und zu sehr gerne lese. Rayne ist 19, als sie beschließt, aus Protest nicht mehr zu sprechen. Ihre Eltern wissen sich nicht zu helfen und weisen sie in eine Klinik ein. Nun gut, schon an dieser Stelle hätte ich den Eltern gerne einen guten Rat gegeben. Aber ich bezweifel, dass sie auf mich gehört hätten.
Finian arbeitet als Praktikant in der Klinik und ist zuständig für Rayne. Sehr einfühlsam geht er auf sie ein und schließlich öffnet sie sich ihm.
Die Autorin hat die Geschichte wunderbar geschrieben, ich war mittendrin und habe mit den beiden gelitten und gehofft und und und . Auf jeden Fall hat mich die Geschichte sehr berührt und ohne die eine oder andere Träne ging es nicht zu Ende.
Ich möchte hier, wie immer, nichts mehr über den Inhalt schreiben. Allerdings auch nicht unerwähnt lassen, dass ich mit einer Sache überhaupt nicht einverstanden war und bei mir noch ganz viele Fragen offen geblieben sind. Schade.

Fazit:
Auch wenn mir einiges nicht gefallen hat, gebe ich trotzdem eine Leseempfehlung, denn insgesamt gesehen, ist es eine sehr nette Geschichte, die auch ganz schön nachdenklich machen kann.

Montag, 11. Juli 2016

Rezension - Finleys Reise nach Andaria


Autorin: Lillith Korn

Titel: Finleys Reise nach Andaria

Genre. Jugendroman, Fantasie

Version: eBook und Jugendbuch

erschienen: 5. Juli 2016

Seiten: 243

Altersempfehlung: Jugendliche und Erwachsene






Die Autorin Lillith Korn wurde 1983 im schönen Sardinien geboren und lebt seit 1997 in Berlin. Aber das nicht allein, bei ihr leben zwei Hunde, die sie täglich in den absoluten Wahnsinn treiben und sie zwingen, zwischenzeitlich auch mal den Laptop zu verlassen. Außerdem wohnt sie in einer WG mit einer weiteren Autorin, die auch als ihre persönliche Muse fungiert. Neben dem Schreiben liebt sie das Musizieren (Gesang, Gitarre, Klavier). Ansonsten ist ihr Hobby „Kühlschrank-auflassen-und-Mitbewohnerin-damit-nerven“ – zur Entschädigung ist sie hauseigene WG-Köchin. Sie tritt zur Belustigung anderer auch gern in jedes nur erdenkliche Fettnäpfchen. Sie bringt ihre eine Hündin zum Singen und die andere zum Jammern, weil sie zugedeckt werden möchte. Verständlich für Lillith - denn sie kann selbst bei 30 Grad nicht ohne Decke schlafen.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Als Waise aufgewachsen, ist ein altes Armband alles, das Finley von seiner Familie geblieben ist. Doch als er es verliert und sich auf die Suche danach begibt, findet er sich plötzlich in der Welt Andaria wieder. Zwischen seltsamen Wesen, einer Prophezeiung und einem bösen König ist da noch Mara – die nicht nur ein dunkles Geheimnis verbirgt, sondern obendrein unausstehlich ist. Und ausgerechnet diese beiden sollen auserkoren sein, Andaria gemeinsam zu retten …


Meine Meinung:
Ich habe mich mal wieder an ein Jugendbuch gewagt und wurde dafür belohnt. Denn ich hatte sehr viel Freude, dieses spannende und fantasievolle Buch zu lesen.
Obwohl mir die Stichpunkte  - besondere Gabe, Abenteuer, Reise - alle bekannt vorkamen, war es für mich trotzdem nicht langweilig.
Wie in der Kurzbeschreibung erwähnt, begibt sich Finley eigentlich nur auf die Suche nach dem Armband, was die einzige Erinnerung an seine Eltern ist. Er hätte selbst nicht damit gerechnet, was das für Auswirkungen für ihn haben wird. Von einem abenteuerlichen Erlebnis schliddert er ins nächste und ich konnte dabei sein und alles wunderbar miterleben. Natürlich auf der sicheren Seite des Buches, dafür hat die Autorin dann schon gesorgt.

Dieses Buch hat eine abgeschlossene Geschichte, wer will kann weitere Bücher lesen oder auch beenden. Bei mir ist die Neugierde allerdings groß und ich bin gespannt, was Finley und seine Freunde noch erleben werden.

Fazit:
Ein Jugendbuch, an dem auch Erwachsene ihre Freude haben werden. Schließlich wurden die Bücher über  "Harry Potter" oder "Die unendliche Geschichte " ebenfalls nicht nur von Jugendlichen gelesen.

Dienstag, 3. Mai 2016

Rezension - Der JahrbuchCode - SOS Emilia O.




Autorin: Petra Mattfeldt
Autor: Uli Mattfeldt

Titel: Der Jahrbuchcode SOS Emilia O.

Genre: Jugendkrimi
Version: eBook und broschiert

erschienen: 8. März 2016

Seiten: 224

Altersempfehlung: Jugendliche und Erwachsene




Die Autorin Petra Mattfeldt veröffentlichte bereits zahlreiche Romane. Unter dem Pseudonym Caren Benedikt ist sie den Lesern historischer Romane bekannt. Unter ihrem richtigen Namen veröffentlicht sie sowohl Krimis als auch Jugendbücher. Der erste Teil des „Jahrbuchcodes“ erschien im Oktober 2014. Während eines Familienurlaubs entstand dann die Idee für den gemeinsamen Folgeband von Petra und Uli Mattfeldt, Mutter und Sohn. „Der Jahrbuchcode – SOS Emilia O.“ ist das erste gemeinsame Buch der Autoren.

Der Autor Uli Mattfeldt ist siebzehn Jahre alt und besucht das Gymnasium. In seiner Freizeit schreibt er Kurzgeschichten und arbeitet derzeit an einem Fantasyprojekt.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Das Jahrbuch der Schule zusammenstellen? Wie langweilig!, dachten Niklas, Lilly und Philipp – bis sie den rätselhaften Unbekannten, der auf den alten Klassenfotos auftaucht und scheinbar nie älter wird, entdeckten. Gemeinsam mit Niklas‘ Freund Jonas gelang es ihnen, das Geheimnis zu lösen. Doch nun findet Niklas im neuen Jahrbuch einen versteckten Code: SOS EMILIA OTTERBACH. Was ist mit dem Mädchen, das vor sechs Jahren plötzlich verschwand, wirklich passiert? Die Freunde forschen nach …


Meine Meinung:
Nachdem ich das Buch "Der Jahrbuchcode" mit Begeisterung gelesen hatte, war ich natürlich auf dieses Buch sehr gespannt. Zumal Petra Mattfeldt es diesmal mit ihrem Sohn gemeinsam geschrieben hat. Und jetzt nach dem Lesen kann ich behaupten, dass mir die Zusammenarbeit der beiden gut gefallen hat.
Ich habe manchmal ein bisschen vergessen, dass es ja eigentlich ein Jugendbuch ist, denn die Geschichte war sehr spannend geschrieben und hat mich richtig gefesselt. Durch den Schreibstil wurde ich dann doch immer wieder daran erinnert, was jetzt nicht heißt, dass ich es schlecht finde, denn ich gehöre ja nicht unbedingt zur bevorzugt angesprochenen Lesergruppe.
Wie bereits erwähnt, fand ich es sehr spannend und ich wusste bis zum Ende nicht, wie sich dieser Fall auflösen würde. Gleichzeitig haben die beiden Autoren Probleme, die die Jugendlichen haben, sehr gut in die Geschichte um die geheimnisvolle Botschaft verknüpft. Ob es nun Mobbing in der Schule ist, Probleme mit den Eltern oder oder ... ich will nicht zuviel verraten.

An der Sympathie, die ich im ersten Buch schon zu den Beteiligten aufgebaut hatte, hat sich auch jetzt nichts geändert. Im Gegenteil, es hat sich sogar verstärkt. Ich hatte das Gefühl, mich in einer heilen Welt wiederzufinden, naja, sagen wir mal, zum größten Teil war sie heile. Wurde hier der Wunsch eines Jugendlichen berücksichtigt? Auf jeden Fall kam mir das meiste durchaus realistisch vor.
Ich  könnte hier noch vieles schreiben, was mir gefallen hat, aber dann müsste ich auf einiges näher eingehen und das geht ja nicht, weil ich damit zuviel verraten würde.

Fazit:
Obwohl es ein Jugendbuch ist, fühlte ich mich als Erwachsene sehr gut unterhalten. Deshalb gebe ich gerne eine Leseempfehlung, allerdings für beide Bücher, die in der richtigen Reihenfolge gelesen werden sollten. Ich vermute jetzt auch einfach mal, dass es ein weiteres Buch geben könnte und das werde ich mit Sicherheit auch lesen wollen.

Bei Petra Mattfeldt möchte ich mich recht herzlich bedanken.

Montag, 22. Juni 2015

Rezension - Anthony Noll und der goldene Zeigefinger


Autor: Francis Linz

Titel: Anthony Noll und der goldene Zeigefinger
          Buch 1 und 2

Genre: Fantasy

Version: eBook und Taschenbuch

erschienen: 17. Dezember 2015

Seiten: 247

Altersempfehlung: Jugendliche und Erwachsene


Der Autor Francis Linz, geboren 1962 in Bayern, Sohn eines US-Offiziers und einer deutschen Arzttochter, studierte in München Geschichte, Kommunikationswissenschaften und Germanistik. Arbeitete währenddessen als Taxifahrer und Dachdecker, später als Devisenhändler. Seit wenigen Jahren freier Schriftsteller, Maler und Cartoonist.

Kurzbeschreibung, übernommen:
Anthony Noll ertrinkt nach einem schweren Autounfall in einem Fluss. Scheinbar. Doch anstatt im Paradies zu landen, wacht er plötzlich als Roboter auf, auf einem fernen Planeten. Dort ist er Mitglied eines Teams, das gebildet wird aus einem Kämpfer, einer Körperwandlerin, einer Weisen und einem Zauberer, nämlich ihm. Zusammen durchlaufen sie eine Ausbildung und erleben jede Menge Abenteuer. Bis sich irgendwann die Welten dann sogar zu vermischen beginnen. Denn Anthony ist gar nicht ertrunken. Vielmehr ist es so: Jede Welt ist in der anderen nur immer ein Traum. Schläft er hier, ist er ein Roboter. Schläft er dort, ist er wieder ein Menschenkind. Doch warum ist das so?

Meine Meinung:
Ich gestehe, dass ich bisher noch nichts vom Autor und seinem Protagonisten gelesen hatte und fand es gut, dass ich die Gelegenheit nutzen und das erste Buch kostenlos lesen konnte. Das war eine gute Entscheidung für mich, denn ich stellte fest, dass mich Anthony und seine Freunde sofort in ihren Bann gezogen hatten und ich natürlich mehr über sie lesen wollte.

Fantasybücher sind nicht jedermanns Sache, auch ich musste mich erst einmal darauf einlassen. Zu meinen bevorzugten Genre gehören jede Menge andere Bücher. Aber ich beschloss dann einfach ganz unvoreingenommen die erste Geschichte zu lesen.

Anthony fand sich nach einem Autounfall plötzlich in einem anderen Körper wieder und wusste nicht, wo er war und was er dort machte. Genau wie ich musste er mit Hilfe seiner neuen Freunde erst einmal alles kennen lernen. Schon dabei stellten wir beide fest, dass Freundschaft und Zusammenhalt sehr wichtig ist. Das war etwas, was Anthony als Menschenkind so gar nicht kannte.

Sehr fesselnd hat Franciz Linz geschrieben, was Ant, wie er nun genannt wurde, alles erlebte und wie er sich dabei fühlte. Als das erste Buch endete, stand für mich fest, dass ich unbedingt weiterlesen wollte. Ich möchte hier nicht zu viel vom Inhalt erzählen und damit vielleicht etwas verraten, was anderen das Lesevergnügen nimmt. Auf jeden Fall änderte sich noch einmal etwas im Leben von Anthony und ich fand es sehr interessant zu lesen, wie er damit umging.

Für mich stand nun fest, dass ich in diesen beiden ersten Büchern auf künftige Abenteuer vorbereitet und somit meine Neugierde geweckt wurde. Zu gerne möchte ich wissen, was  das merkwürdige Verhalten einiger Personen zu bedeuten hat und wie die Geschichte weitergeht.

Das Buchcover ist sehr interessant gestaltet und lässt den Leser vermuten, dass es sich um ein Kinderbuch handelt. Ich habe das Buch bei mir unter Jugendbücher eingeordnet, denn ich finde ab 14 könnte es das richtige Alter sein und natürlich ist es ebenfalls für Erwachsene gut geeignet.

Fazit:
Fantasy und Spannung, wer dies gerne liest, wird Gefallen an diesem Buch finden. Aber der geneigte Leser sollte dann sofort die Ausgabe mit den beiden ersten Büchern erwerben.

Sonntag, 21. Juni 2015

Rezension - Arne und Zippora - Allein gelassen


Autorin: Petra Mehnert

Titel: Arne und Zippora - Allein gelassen

Genre: Jugendroman

Version: eBook und Taschenbuch

erschienen: 7. August 2014 = 2. überarbeitete Ausgabe

Seiten: 648

Altersempfehlung: Jugendlich und Erwachsen


Die Autorin Petra Mehnert, geboren 1965 in Augsburg, lebt seit 1989 mit ihrem Mann und den beiden Kindern in Ottenbach. Geschrieben hat sie schon als Jugendliche gern, doch erst mit den eigenen Kindern fing sie an, Bücher zu schreiben.

Kurzbeschreibung, übernommen:
Die Zwillinge Arne und Zippora Cavatoni werden durch eine grausame Tat aus ihrem Leben gerissen und müssen aus ihrer Heimat am Lago Maggiore fliehen. Sie kommen nach Süddeutschland und versuchen, sich irgendwie durchzuschlagen - immer verfolgt von den Augen des Gesetzes und der Angst vor Entdeckung. In jeder Stadt erleben sie gefährliche Abenteuer und müssen sich mit bösen Menschen herumschlagen. Aber sie finden auch gute Freunde, denen sie sich anvertrauen können. Gemeinsam mit ihren neuen Freunden Tabea und Emanuele verlieren sie aber niemals ihr Ziel aus den Augen: Irgendwann nach Hause zurückzukehren und wieder ein „normales“ Leben zu führen. Wird ihnen das gelingen?

Meine Meinung:
Zu meiner Freude gibt es auch Jugendbücher, an denen Erwachsene ihre Freude haben. Bei diesem Buch war es so. Ich fand es ungemein spannend zu lesen, was Arne und Zippora auf ihrer Reise, die ja eigentlich eine Flucht war, so alles erlebten.
Die Zwillinge sind gerade 13 geworden und am Tag nach ihrem Geburtstag verändert sich ihr Leben sehr dramatisch. Um ihr Leben zu retten, müssen sie fliehen und dabei gehen sie von Anfang an sehr vernünftig vor. Manchmal handeln sie zwar spontan, was auch gefährlich werden kann, aber insgesamt gehen sie sehr überlegt mit der Situation um. Schließlich sind sie als 13jährige in einem Alter, wo man selber nicht so richtig weiß, was man will, wer man ist und zu allem Überfluss müssen sie sich mit den Hormonen und Änderungen des Körpers auseinander setzen.
Mir hat es sehr gut gefallen, was die Autorin ihre Protagonisten so alles erleben lässt. Dabei müssen sie sich mit vielen Begebenheiten auseinandersetzen. Die Zwillinge haben einen großen Gerechtigkeitssinn und ein gutes soziales Verhalten. Die Idee, in den Städten eine Aufgabe zu erfüllen, finde ich toll und es lenkt sie auch so ein bisschen von ihrem Kummer ab. Ich hatte mich zu Anfang über die hohe Seitenzahl des Buches gewundert, aber dann war mir klar, warum es so viele sind. Petra Mehnert hat sehr ausführlich über die Fahrten durch den Süden Deutschlands geschrieben. Die Zwillinge haben unterwegs zwei weitere Kinder in ihrem Alter getroffen, die ebenfalls von zu Hause weggelaufen sind. Alle zusammen waren sehr wißbegierig, wollten ihr Lernen nicht vernachlässigen hatten viele Fragen an die Erwachsenen, ganz besonders über ihre Berufe und Hobbies.  Mal  ganz davon abgesehen, dass die Kinder, aus den verschiedensten Gründen, alleine unterwegs waren, würden sich viele Eltern wohl solche Kinder wünschen.
Ach, ich könnte hier noch so vieles aufzählen, was mir gefallen hat und was die Autorin zu meiner Freude in die Geschichte hat einfließen lassen, aber das würde den Rahmen sprengen.
Ich hatte auf jeden Fall Spaß daran, die Kinder zu begleiten und habe mit ihnen gebangt, wenn sie in vermeintlich aussichtlosen Situationen steckten.
So ausführlich über die Reise berichtet wurde, so schnell war dann auf einmal alles zu Ende. Ich hätte dort gerne noch mehr gelesen und eigentlich würde ich zu gerne erfahren, wie es denn weitergeht. Mir würde auch ein Epilog reichen, aber ausführlich. Allerdings bietet sich das Ende auch für eine Fortsetzung an.

Von Petra Mehnert habe ich schon einige Krimis für Erwachsene gelesen und fand nun den Vergleich sehr interessant. Der Schreibstil und die Wendungen der Geschichte sind dem jungen Leser angepasst. Wir als Erwachsene würden vielleicht die eine oder andere Situation nicht so hinnehmen, oder als doch sehr märchenhaft bezeichnen. Manches ist einfach zu schön um wahr zu sein. Aber es reicht ja schon, dass auf ganz vieles eingegangen wird, was jungen Leuten passieren kann, wenn sie alleine unterwegs sind. Gelangweilt habe ich mich auf jeden Fall nicht beim Lesen.


Fazit:
Neben der Spannung kam die erste  Liebe und andere Erfahrungen, die die jungen Leute machen mussten nicht zu kurz. Deshalb würde ich dieses Buch auch Erwachsenen empfehlen, die Kinder in dem Alter haben. Manches mögen sie nach dem Lesen vielleicht besser verstehen. Und jungen Leuten empfehle ich das Buch sowieso, zeigt es ihnen doch, dass sie Abenteuer erleben können, ohne Pippi Langstrumpf als Begleiterin zu haben. Und vor allen Dingen sollten sie dabei nicht aus den Augen verlieren, dass sie auch auf solch Reisen etwas lernen können und es keinem schadet.

Ich möchte mich bei der Autorin vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken. Von alleine wäre ich nicht auf den Gedanken gekommen, dieses Buch zu lesen, denn Jugendbücher stehen bei mir selten auf der Leseliste.

Montag, 8. Juni 2015

Rezension - Herzschmerz und Pommes Frites mit Essig


Autorin: Katharina Stiller

Titel: Herzschmerz und Pommes Frites mit Essig

Genre: Jugendroman

Version: eBook

erschienen: 27. Mai 2015

Seiten: 262

Altersempfehlung: Jugendliche



Die Autorin Katharina Stiller, Baujahr 1974, schreibt Romane für Mädchen rund ums Erwachsenwerden, Freundschaft und die Liebe. Außerdem schreibt sie Fantasy- und Abenteuergeschichten für Kinder. Aufgewachsen in Westfalen hat sie nach dem Studium einige Zeit in Hamburg gelebt und selbst ein Jahr in England verbracht. Ihr Herz schlägt für die britischen Inseln und für Finnland mit seinen vielen Seen und Wäldern. Außerdem mag sie Comedy-Serien, Rockmusik und verbringt ihre freie Zeit am liebsten mit ihrem Mann, ihren Kindern, der Katze und den zwei Mümmelmännern.

Kurzbeschreibung, übernommen:
Die 16-jährige Kristin verbringt ein Austauschjahr in England. Die fleißige, gewissenhafte Schülerin hofft, in der neuen Umgebung endlich ihr braves Image abwerfen zu können und ihren Liebeskummer zu überwinden. Mit der Zeit findet sie nicht nur neue Freunde und lebt sich in England ein, sondern kommt sich selbst und ihren wahren Wünschen näher, während sie auch die Liebe neu entdeckt. Dabei sorgt vor allem ein heimlicher Verehrer, der sie zu einer romantischen Schnitzeljagd einlädt, für Chaos in ihrem Leben und ihren Gefühlen.

Meine Meinung:
Ab und zu bereitet es auch uns Erwachsenen Spaß, ein Jugendbuch zu lesen. Auf jeden Fall traf dies mit diesem Buch bei mir zu.
Die Protagonistin Kristin hatte bei mir dann auch "Welpenschutz", ich war zwar manchmal von ihrer Art genervt, habe mir aber immer wieder gesagt, dass sie doch erst 16 ist und wenn wir uns recht erinnern, könnte einem doch einiges bekannt vorkommen.
Dieses Buch ist mir natürlich besonders wegen des Covers aufgefallen und das war schon ein Grund, mich näher damit zu beschäftigen. Gefreut hat es mich dann auch, dass ich einige Orte von London kannte und ganz besonders gut nachvollziehen konnte, wo Kristin sich dort aufhielt.
Außerdem fand ich es wirklich sehr interessant auch den Gedanken von ihr zu folgen und sie so zu sagen bei allem zu beobachten. Ihre Freunde waren mir fast alle sympathisch. Klar, wir als Erwachsene haben einiges vorhersehen können. Aber das Buch ist ja eigentlich nicht für uns gedacht. Katharina Stiller hat nach meinem Empfinden einen Schreibstil, der den jungen Leuten gefallen und ansprechen könnte. Auch denke ich, dass nicht nur künftige Austauschschülerinnen Gefallen an diesem Buch finden könnten. Das Alltagsleben junger Menschen in England hat die Autorin sehr gut geschildert, gleichzeitig konnten wir alle die Besonderheiten kennen lernen.

Über den Inhalt des Buches möchte ich nichts schreiben. Es ist halt eine typische Mädchengeschichte mit Problemen im Gefühlsleben und in der Schule. Auf keinen Fall langweilig.

Fazit:
Mir hat das Lesen sehr viel Spaß gemacht und ich denke Jugendlichen wird es wohl auch gefallen. Auf jeden Fall kann ich es auch Erwachsenen empfehlen, vielleicht bekommen Eltern dadurch auch mehr Verständnis zu ihren Töchtern?

Ich möchte mich bei Dorothea Stiller bedanken, die mir das Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt hat. Und nein, ich habe mich beim Vornamen nicht verschrieben, denn Katharina ist der zweite Vorname von Dorothea, von der ich schon zwei Bücher gelesen habe.

Sonntag, 30. November 2014

Rezension - Zur Hölle mit Bridget

Autorin: Paige Harbison

Titel: Zur Hölle mit Bridget

Genre: Jugendbuch

Version: eBook und broschiert

erschienen: 10. Oktober 2014

Seiten: 348

Altersempfehlung: Jugendliche und Erwachsene

Verlag: Mira Taschenbuch - Darkiss
zu kaufen: klick hier

Geboren als Winterkind im Dezember 1989, schloss die Autorin Paige Harbison 22 Jahre später ihr Studium an der Towson University in Baltimore ab. Seit 2009 schreibt sie, mittlerweile ist ihr dritter Roman bei Harlequin Teen erschienen. Spannend: die Filmrechte für Zur Hölle mit Bridget liegen in Hollywood. Paige Harbison lebt im sonnigen Florida.

Kurzbeschreibung, übernommen:
Was Bridget will, setzt sie durch. Immer. Zuhause macht sie ihrer Stiefmutter das Leben zur Hölle, in der Schule tanzen alle nach ihrer Pfeife. Bis eine Neue auf die Winchester Prep kommt: Anna Judge - Judge wie Richterin. Und mit Anna ändert sich alles: Die Lehrer fallen nicht mehr auf Bridgets Masche rein, ihr Fan-Club verkleinert sich blitzartig. Als eines Tages sich auch noch ihr Freund Liam abwendet, baut Bridget, total irritiert, einen katastrophalen Unfall! Sie ist nicht tot - aber auch nicht lebendig. Stattdessen ist sie in einer Schattenwelt gefangen, in der ihr Anna Judge zeigt, was für eine Mega-Zicke sie war. Bridget hat genau eine Chance, das zu ändern und ins Leben zurückzukehren. Oder für immer zu gehen.

Meine Meinung:
Ich überlege gerade wirklich, was ich über das Buch und die Protagonistin schreiben soll. Denn ich fühle mich hin und her gerissen. Auf der einen Seite ist mir die Bridget sowas von unsympathisch. Eine Oberzicke, die es ihren Mitmenschen überhaupt nicht leicht macht und zu gerne hätte ich dieses Mädel mal genommen und sie feste geschüttelt und ein paar ernste Worte gesagt.
Aber der Buchtitel sagt ja sehr viel aus. Nach dem Unfall gibt es für Bridget die Wahl - Hölle oder sich bessern.
Die Autorin hat sehr flüssig über eine kurze Zeit aus dem Leben von Bridget geschrieben. Die Geschichte ist zweigeteilt. Zunächst wird aus Sicht von Bridget erzählt, was sie alles erlebt und ach wie schrecklich doch alle Menschen zu ihr sind, gleichzeitig hat sie sich bei mir sehr unbeliebt gemacht. Dann passiert der Unfall und Bridget erfährt, wie sich die Menschen gefühlt haben, die immer wieder schlecht von ihr behandelt wurden. Sie zieht ihre Schlüsse daraus und.....nein, was sie nun macht, verrate ich nicht.

Auf der anderen Seite fand ich es ja sehr interessant zu lesen und durch den Schreibstil war ich auch an das Buch gefesselt. Ich wollte unbedingt wissen, wie es weitergeht. Allerdings hätte ich mir in der Geschichte nach dem Unfall mehr Tiefgang gewünscht. Es ging mir alles viel zu schnell. Vorher wurde alles so ausführlich beschrieben und auf einmal ging es in meinen Augen hopplahopp und schon war das Buch zu Ende.
Auch wenn mir Bridget nicht sympathisch war, wollte ich doch wissen, weshalb sich das Mädchen so entwickelt hat. Was ist ihr im Leben widerfahren, dass sie sich auf einmal so oberzickenhaft verhält.
Tja, und wer wünscht es sich nicht, die Möglichkeit zu bekommen, vielleicht einiges wieder gerade biegen zu können.

Das Thema ist kein unbekanntes. Verwöhnte Göre tyrannisiert ihre Mitmenschen. Wäre es da nicht schön, wenn mal jemand kommt und ihr einen Spiegel vor Augen hält. Ich bin der Meinung, dass dieses Buch in der Hauptsache für junge Leute interessant sein könnte. Allerdings denke ich auch, dass die, die es lesen würden, es verstehen, aber auch deshalb, weil sie nicht zu der Sorte Menschen gehören, wie Bridget es ist.

Fazit:
Ein nettes Jugendbuch, das sich gut lesen lässt.

Ich bedanke mich bei Blogg dein Buch  für die Bereitstellung des Rezensionsexemplares.

Dienstag, 4. November 2014

Rezension - Der Jahrbuchcode



Autorin: Petra Mattfeldt

Titel: Der Jahrbuchcode

Genre: Jugendkrimi

Version: eBook und Broschiert

erschienen: 31. Oktober 2014

Seiten: 208

Altersempfehlung: Jugendliche und  Erwachsene





Die Autorin Petra Mattfeldt lebt gemeinsam mit ihrem Mann und ihren Kindern in der Nähe von Bremen. Sie arbeitet als freie Journalistin und hat unter dem Pseudonym Caren Benedikt bereits mehrere Historische Romane veröffentlicht

Kurzbeschreibung, übernommen:
Wer zu lange gewartet hat und auf den letzten Drücker in eine AG gehen muss, hat keine andere Wahl als die unter den Schülern unbeliebte Jahrbuch-AG, denn da waren stets noch Plätze frei. Niklas, Lilly und Philipp treffen dort aufeinander und müssen auch noch den faulen Eltis mitschleppen. Doch schon bald entpuppt sich die scheinbar langweilige Aufgabe, am Computer mit allen Texten und Klassenfotos das neue Jahrbuch der Schule zusammenzustellen, als brisant. Denn die Gruppe stößt bei der Sichtung der früheren Jahrbücher auf ein seltsames Phänomen: Jahr für Jahr taucht dort auf einem Klassenfoto der jeweiligen 10c der immer gleiche unbekannte Junge auf, der scheinbar nicht älter wird. Wer ist das und wie kam er überhaupt in die Jahrbücher? Gemeinsam versuchen sie das Geheimnis zu lösen und stoßen dabei auf eine schier unglaubliche Geschichte…

Meine Meinung: 
Hach, durch dieses Buch bin ich doch wieder richtig jung geworden. Wird vom Hersteller doch das empfohlene Alter mit 12 - 18 Jahren angegeben. Lach, mir hat es nämlich unwahrscheinlich gut gefallen. Ich hatte in keinster Weise das Gefühl zu alt für dieses Buch zu sein und bin auch der Meinung, dass es Jugendlichen bestimmt gut gefallen wird.
Ich habe schon einige Bücher von Petra Mattfeldt gelesen und war nun gespannt, ob mir der Jugendkrimi gefallen wird. Es knüpft ja so ein bisschen an den Jugendbüchern an, in denen Jugendliche "Kriminalfälle" lösen und ich weiß, dass es sehr viele Erwachsene gibt, die immer noch Anhänger solcher Bücher sind.
Die Geschichte beginnt mit einer typischen Szene aus dem Alltagsschulleben, wer kennt es nicht, sich eine geeignete AG suchen zu müssen. Da gibt es ja immer AGs, die sehr beliebt sind und andere wiederum, die keinen großen Zulauf haben. Hier finden sich vier Jugendliche zusammen, die das Jahrbuch erstellen sollen. Bei der Durchsicht der alten Büchern, in denen sie sich Anregungen suchen wollten, stoßen sie auf ein Gesicht, das in jedem Jahr auf einem Klassenfoto zu sehen ist. Neugierig wollen sie der Sache nachgehen und stechen damit in ein Wespennest. Die Erwachsenen verhalten sich auf einmal merkwürdig, Unfälle passieren und es wird eingebrochen.
Petra Mattfeld beschreibt sehr spannend die Geschehnisse rund um dieses Foto. Ich war wirklich sehr gefesselt und konnte das Buch nicht mehr zur Seite legen. Sie hat es wunderbar geschafft, mich genau, wie einige Beteiligten im Buch auf verschiedene Fährten zu führen und mit dem Ende sehr überrascht.  Manchmal ist es bei Jugendbüchern ja so, dass man wirklich die Auflösung ahnen kann, aber hier wurde es so geschickt geschrieben, dass ich lange Zeit im Dunkeln tapste.

Die Jugendlichen waren mir sehr sympathisch, auch der Umgangston hat mir gefallen. Und das war mit Sicherheit nicht erfunden, es gibt wirklich solche Jugendliche, die ein angenehmes Verhalten an den Tag legen. Aber auch hier kam ab und zu typisches zu Tage, eben ganz realistisch.

Das Cover des Buches sagt mir auch zu, mit Sicherheit würde es mir auf einem Büchertisch sofort ins Auge fallen.

Fazit:
Jedem Jugendlichen würde ich dieses Buch empfehlen, aber es kann durchaus auch von Erwachsenen gelesen werden. Ich bin schon jetzt auf das nächste Buch gespannt.

Ich habe mich gefreut, dass ich dieses Buch bei einer Aktion gewonnen habe und möchte mich bei der Autorin für die nette  Widmung bedanken.

Dienstag, 12. August 2014

Rezension - Wings of Silence

Autorin: Aubrey Cardigan

Titel: Wings of Silence

Genre: Jugendbuch, Fantasy

Version: eBook und Taschenbuch

erschienen: 12. Juni 2014

Seiten: 344

Altersempfehlung: Jugendliche und Erwachsene

Verlag: Oldigor
zu kaufen: klick hier

Aubrey Cardigan wuchs in den USA und Deutschland auf und studierte englische Literaturwissenschaften - unter anderem in Wales, wo sie sich vor allem in die walisische Sprache verliebte. Sie singt leidenschaftlich gern, spielt Querflöte, liebt keltische Musik und träumt davon, Harfe zu lernen. Ihre Romane plottet sie bei langen einsamen Spaziergängen durch die Wälder ihrer Wahlheimat im Herzen Deutschlands. Wenn sie nicht an eigenen Büchern schreibt, dann arbeitet sie auch als Übersetzerin.

Kurzbeschreibung, übernommen:
Die 17-jährige Lia Raven ist seit einem Flugzeugabsturz blind und stumm. Als ihre indianischen Großeltern beschließen, dass sie nach Wales zu ihren unbekannten Großeltern mütterlicherseits ziehen muss, bricht für sie eine Welt zusammen. Welche Rolle spielt der mysteriöse 18-jährige Coel, dessen Berührungen Licht in ihre dunkle Welt bringen? Und wieso wird sie das Gefühl nicht los, dass es keine Haut war, die sie spürte, als sich seine Finger zum ersten Mal um ihre schlossen? Sondern Federn? Als die strenge keltische Großmutter Ida alles daran setzt, Lia von Coel fernzuhalten, begreift Lia, dass sie kämpfen muss. Um Coel und um das Recht auf ihre Träume, die untrennbar verbunden sind mit einem uralten Geheimnis.

Meine Meinung:
Geheimnisvoll und fesselnd, so wirkte dieses Buch auf mich. Zunächst beginnt die Geschichte von Lia ganz normal, wenn man es so nennen kann. Denn als 17-jährige hatte sie einen Flugzeugunfall. Ihr Vater kam dabei ums Leben und sie wurde blind und verstummte. Sie fühlte sich bei ihren Großeltern väterlicherseits sehr wohl. Ihr Cousin Delsin kümmerte sich sehr fürsorglich um sie. Schlimm waren die Träume und naja, dass sich wohl kaum etwas in ihrem Leben ändern würde und sie damit klar kommen musste. Es hätte ein Buch über Lia und wie sie mit ihrem Leben fertig wird, werden können.
Da beschließen ihre Großeltern, dass sie bis zur Volljährigkeit bei  ihren keltischen Großeltern in Wales leben soll. Ihre Mutter hatte zwar die Verbindung zu ihren Eltern vollständig gelöst, aber es sollte ihr Wunsch vor ihrem frühen Tod gewesen sein, dass Lia zu ihnen zieht. Ihr Großvater und sein Pflegesohn Coel holen sie ab und damit beginnt für Lia eine aufregende und geheimnisvolle Zeit.
Leider haben sich auch für mich die Geheimnisse nicht gelüftet. Die Großmutter Ida, über alles bestens informiert, hätte Lia und mir als Leserin alles sagen können, damit wir beide die Zusammenhänge besser verstehen. Stattdessen stellte sie Regeln auf, auf deren Einhaltung sie bestand. Ich muss sagen, selbst ich würde gegen sie rebellieren und ich bin aus dem Alter eigentlich schon lange heraus. So wundert es sicher niemanden, dass ich Ida überhaupt nicht mochte. Man merkt, ich steckte selber mitten drin im Geschehen.

Alle anderen Familienangehörigen waren mir sehr sympathisch. Coel und Lia, die beiden Protagonisten konnte ich allerdings nicht richtig einordnen in meiner eigenen Beliebtheitsskala. Obwohl ich ja die Gedanken von Lia kannte, konnte ich nicht jede Handlung nachvollziehen, besonders, was ihr Verhalten gegenüber Coel betraf. Und Coel trug leider auch nicht dazu bei, das große Geheimnis zu lüften, zumindest nicht mit Worten. Schade, ich hätte mir an manchen Stellen mehr Offenheit gewünscht.

Trotz allem hat mich das Buch nicht losgelassen, es interessierte mich wirklich, welche uralten Geheimnisse die Familie umgab und deshalb habe ich das Buch zügig durchgelesen. Sehr zu  meinem Bedauern gab es ein offenes Ende und ich muss nun sehr lange auf die Fortsetzung warten, die mich sehr interessiert.

Dieses Buch wird bei einem großen Anbieter als Jugendbuch angeboten und speziell im Bereich "Freche Mädchen", wenn man dies berücksichtigt gehöre ich wohl kaum zu dem Kreis, der damit angesprochen werden soll und das könnte auch der Grund sein, warum ich das alles etwas kritisch betrachte. Allerdings bin ich der Meinung, dass dieses Buch auch für Erwachsene geeignet ist.

Neben der Hauptgeschichte um Lia spiegelt sich in dem Buch auch das Leben von Jugendlichen wieder. Alltag in der Schule und Freizeit und die ersten Schwärmereien für das andere Geschlecht. Sich durchsetzen gegenüber den allwissenden Erwachsenen. Dies hat die Autorin sehr gut miteinander verknüpft.

Ich selber mache jetzt auch Geheimnisse über weitere Inhalte des Buches. Denn was es mit den Träumen auf sich hat und ich durchaus verstehen kann, weshalb Lia, wie in der Kurzbeschreibung erwähnt, bei der ersten Begegnung mit Coel meinte, Federn gefühlt zu haben.

Fazit:
Trotz aller offenen Fragen fand ich das erste Buch der Trilogie gelungen und hoffe, dass ich erstens nicht zu lange warten muss und zweitens im zweiten Buch viele Antworten finden werde.

Sonntag, 10. August 2014

Rezension - Safranträume

Autorin: Andrea Reichart

Titel: Safranträume

Genre: Roman

Version: eBook und Taschenbuch

erschienen: 8. Januar 2014 als eBook

Seiten: 157

Altersempfehlung: Jugendliche und Erwachsene

Verlag: Oldigor
zu kaufen: klick hier

Die Autorin Andrea Reichart wurde in Oberhausen geboren, verbrachte ihre Kindheit in den USA und die weiterführende Schulzeit in Essen. Nach ihrer Buchhandelslehre studierte sie Germanistik und Anglistik (MA, 1989), arbeitete bis 2004 als wissenschaftliche Assistentin an der Universität Essen (Gemanistik/Mediävistik) und besaß von 1992 bis 2008/09 in Essen erst einen Verlag und ab 1995 auch eine Buchhandlung. Eine ausführliche Information kann hier nachgelesen werden.

Kurzbeschreibung, übernommen:
Lara und Roger sind seit ihrer Kindheit unzertrennlich. Als Laras reiche Eltern sie zwingen, mit nach Osteuropa zu ziehen, wo sie sich um Straßenhunde kümmern wollen, ahnt sie, dass fortan nichts mehr sein wird wie es war. Nur Laras Briefe halten Roger aufrecht und Hoteldirektor Sorglos, der ihm einen Job gibt. Roger kennt nur noch ein Ziel, nämlich genug Geld zu verdienen, damit er Lara zurückholen kann. Unaufhaltsam entwickelt er sich zu einem wahren Koch-Genie. Bis er endlich einen eigenen Rechner bekommt und unter dem Decknamen Ga Bel die Tierschützerin Lara Safran im Internet entdeckt. Der Schock ist gewaltig. Gibt es noch Hoffnung für Lara und ihn? Dieselbe Frage stellt sich Rogers Mutter, die schließlich den getrennt lebenden Vater aktiviert. Kann er sich unerkannt mit Roger und Lara im Internet anfreunden und den jungen Leuten helfen?

Meine Meinung:
Ich hatte das Gefühl, ein wunderschönes gefühlvolles Märchen zu lesen. Das Buch hat mich berührt und gefesselt. Es  versteht sich von selbst, dass ich es mal wieder nicht aus der Hand legen konnte und zügig durchgelesen habe.
Wie ich es aus den Märchen kenne, gibt es Gute und Böse, die in der Handlung vorkommen. Laras Eltern engagieren sich sehr eifrig für Tierschutz und ganz speziell für Hunde, was natürlich eine gute Sache ist, wenn es nicht übertrieben wird. Leider spannen sie ihre Tochter Lara zu sehr für ihre eigenen Zwecke ein und verlieren dabei aus den Augen, dass ein junger Mensch auch  Zuwendung braucht. Deshalb konnte ich mich trotz der guten Taten nicht mit den Eltern anfreunden.
Aber alle anderen Beteiligten dieses Buch bekamen meine uneingeschränkte Sympathie. Mir hat es sehr gefallen, wie sich Lara und Roger in der Zeit, die sie miteinander verbringen durften, gegenseitig geholfen haben. Roger hatte eine Lese- und Rechtschreibschwäche, Lara hat sehr  häufig gestottert. Gemeinsam haben sie die Anforderungen in der Schule schaffen können. Deshalb war es wirklich sehr schwer, als Lara von heute auf morgen mit ihren Eltern nach Osteuropa ziehen musste. Lara hat es geholfen, dass sie lange Briefe an Roger schicken konnte. Roger hatte es anfangs viel schwerer und sogar die Schule geschmissen. Allerdings bekam er Hilfe und fand den richtigen Weg durch den Hotelier Sorglos.

Sehr gefühlvoll schildert die Autorin, wie die beiden Jugendlichen mit der Situation klar kommen. Dabei zeigt es sich, dass ein soziales Netzwerk sehr hilfreich sein, aber auch großen Schaden anrichten kann. Die Art und Weise wie die Eltern von Roger helfend eingesprungen sind, hat mir Gefallen, allerdings hätte das auch sehr daneben gehen können. Roger, der eine Ausbildung in der Hotelküche bei Herrn Sorglos machen darf, geht so richtig darin auf und nutzt besonders gern Safran. Ich hatte so einen Spaß, als ich die Reaktion seiner Geschwister las, die zu Hause von ihm bekocht wurden und immer wieder seine ausgefallenen Rezepte vorgesetzt bekamen.

Ob und wie die beiden ihren Weg finden, verrate ich hier jetzt nicht. Den Lesespaß möchte ich niemandem nehmen. Ich selber hätte gerne noch viel mehr gelesen. Eigentlich könnte es ja ein Fortsetzung geben, die ich sehr begrüßen würde.

Das Buchcover gefällt mir sehr gut und passt wirklich bestens zum Buch.

Fazit:
Ein Buch, nicht nur für Jugendliche, das das Herz  berührt und mit einem Seufzer zur Seite gelegt wird.

Montag, 4. August 2014

Rezension - Rauklands Schwert - Buch 3 der Trilogie



Autorin: Jordis Lank

Titel: Rauklands Schwert

Genre: Fantasy, Jugendbuch

Version: eBook und Broschiert

erschienen: 1. Juni 2014

Seiten: 318

Altersempfehlung: Jugendliche und Erwachsene





Neuauflage

Neues Cover

erschienen: 2. Februar 2020

Seiten: 410

Verlag: Independently published



Die Autorin Jordis Lank kam Anfang der siebziger Jahre im äußersten Zipfel des Bergischen Landes zur Welt. Nach Abitur und Ausbildung zur Industrieinformatikerin arbeitet sie seither im wissenschaftlich-technischen Bereich als Softwareentwicklerin. Schon als Kind hat die Autorin Romane weitergeträumt, wenn sie enttäuscht war, dass sie zu Ende waren. Wie oft hat sie sich gewünscht die Figur sein zu können, von der sie da las! Bis sie merkte, dass das Schreiben ein noch viel intensiveres Erlebnis ist als das Lesen. Manchmal, wenn alles passt, wenn sich die Geschichte auf einmal von selbst schreibt und die Charaktere Dinge tun, von denen man zwei Sätze vorher noch nichts wusste, dann - so sagt sie - verschwimmen die Grenzen zwischen Fiktion und Wirklichkeit - und man ist wirklich mitten drin: Ein einzigartiges, großartiges Gefühl, das süchtig macht. Jordis Lank freut sich, von ihren Lesern zu hören. Gerne können Sie mit ihr über E-Mail jordis-lank@gmx.de, über ihre Homepage http://www.jordis-lank.de/ oder über ihr Facebook Profil https://www.facebook.com/jordis.lank in Kontakt treten.

Kurzbeschreibung, übernommen:
Lannochs langer Winter ist hart für Ronan. Hin- und hergerissen zwischen Rauklands Schicksal, seiner Sorge um Hannah und einem Leben an Eilas Seite, weiß Ronan nicht länger wohin er gehört. Sein Entschluss, seine alte Heimat für immer zu vergessen, wird endgültig zunichte gemacht, als am Horizont raukländische Schiffe sichtbar werden. Unter Broghans grausamer Herrschaft geht Raukland zugrunde. Ronan will nicht um etwas kämpfen, das ihm nicht gehört. Doch angesichts all des Leids fällt es ihm schwer, gleichgültig zu bleiben.

Meine Meinung:
Das war es nun, das 3. Buch der Trilogie und ich fand es wurde von Buch zu Buch spannender. Achtung, wer die beiden ersten Bücher noch nicht gelesen hat, sollte jetzt einige Zeilen überspringen, denn es droht Spoilergefahr.
Das dritte Buch schließt sofort ans Ende des zweiten an. Ronon ist wieder auf Lannoch, aber so richtig glücklich ist er dort nicht. Er zweifelt an sich und ist mit allem unzufrieden. Hier und auch später meinte ich, dass er eben doch noch ziemlich jung und unbedacht handelt. Als künftiger König erzogen zu werden, heißt ja nicht gleichzeitig, dass alle Entscheidungen richtig und durchdacht sind. So bringt Ronan sich auch in diesem Buch wieder viel zu oft in Gefahr und für seine nächsten Familienangehörigen wird es ebenfalls mehrmals sehr gefährlich.
Raukländer kommen nach Lannoch und wollen Ronan überwältigen und zu seinem brutalen Halbbruder bringen. Es  klappt zum Glück nicht, aber ein Satz reicht und Ronan macht sich sofort auf und alleine auf den Weg. Zum Glück trifft er seine Schwester doch lebend an, die ihn überreden will, mit einem Bauernaufstand den König zu stürzen, denn er herrscht immer noch ungerecht und grausam in seinem Land.
Nach langem hin und her beschließt Ronan für sein Volk zu kämpfen, denn so ganz kann er sich nicht von Raukland lösen. Viele Kämpfe finden statt, Gefangennahmen und Befreiungen, alles sehr sehr spannend geschildert und ich immer mitten drin im Geschehen.
Wie ich schon erwähnte, kam mir Ronan und auch Eila von Lannoch sehr unbedacht vor. Ronan rebelliert immer wieder gegen seinen Vater, der gute Ratschläge erteilt, ganz einfach, weil er als Älterer eben die Erfahrung hat. Und Ronan handelt wie viele junge Leute, er will sich einfach nichts sagen lassen. Eila wirkte auf mich diesmal etwas vernünftiger, allerdings auch sie handelte wieder unüberlegt und so war sie im Grunde selber schuld, mit dem, was ihr passierte.

Trotz allem waren wir die "Kinder" Eila und Ronan, aber auch andere sehr ans Herz gewachsen und ich war immer ganz aufgeregt, wenn sie in Gefahr gerieten. Spannend war es ja bis im allerletzten Kapitel und ich konnte auch da noch nicht so recht dem Frieden trauen, hoffte aber, dass alles gut ausgeht.

Nun gehöre ich ja wohl auch nicht zur Altersgruppe, die mit diesem Buch hauptsächlich angesprochen werden soll. Deshalb sehe ich natürlich alles etwas kritischer. Junge Leser werden wahrscheinlich auch eher wie Ronan handeln und sich nicht unbedingt etwas sagen lassen wollen. Tja, hinterher ist man immer schlauer.
Trotzdem hat es mir sehr viel Spaß gemacht die Trilogie zu lesen.

Wieder regt die Geschichte zum Nachdenken an. Mut alleine reicht oft nicht, um etwas zu bewegen. Freundschaft ist wichtig. Hannah, die Tochter des Königs von Angent zeigt dann auch, was alles bewegt werden kann, denn man nicht nur mutig ist, sondern auch überlegt handelt. Aus Freundschaft hilft sie Ronan immer wieder. Oder könnte da mehr sein? Das verrate ich nun nicht.

Mir hat das Ende sehr gut gefallen und ich war zufrieden mit allen Entwicklungen.
Jordis Lank ist mit diesem Buch ein sehr guter Abschluss der Trilogie gelungen. Für mein Empfinden hat es angenehm ruhig mit dem ersten Buch begonnen und steigerte sich immer mehr.

Fazit:
Ich empfehle nicht nur jungen Leuten diese spannende Serie, sondern meine, dass auch Erwachsene viel Lesevergnügen damit haben werden.