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Samstag, 16. Oktober 2021

Rezension - Morgen, Klufti, wird's was geben


Autor: Volker Klöpfel

Autor: Michael Kobr

Titel: Morgen, Klufti, wird's was geben

Genre: Weihnachtsbuch

Version: eBook, Hörbuch, Hardcover

erschienen: 24. September 2021

Seiten: 144

Altersempfehlung: Erwachsene

Herausgeber ‏ : ‎ Ullstein 


Über die Autoren:
Altusried hat einen prominenten Sohn: Kommissar Kluftinger. Volker Klüpfel, Jahrgang 1971, kommt wenigstens aus dem gleichen Ort. Nach dem Abitur zog es ihn in die weite Welt – nach Franken: In Bamberg studierte er Politikwissenschaft und Geschichte. Danach arbeitete er bei einer Zeitung in den USA und stellte beim Bayerischen Rundfunk fest, dass ihm doch eher das Schreiben liegt. Seine letzte Station vor dem Dasein als Schriftsteller war die Feuilletonredaktion der Augsburger Allgemeinen. Die knappe Freizeit verbringt er am liebsten mit seiner Familie, mit der er im Allgäu lebt. Sollte noch etwas Zeit übrig sein, treibt er Sport, fotografiert und spielt Theater. Auf der gleichen Bühne wie Kommissar Kluftinger.

Michael Kobr, geboren 1973 in Kempten im Allgäu, studierte in Erlangen ziemlich viele Fächer, aber nur zwei bis zum Schluss: Germanistik und Romanistik. Nach dem Staatsexamen arbeitete er als Realschullehrer. Momentan aber hat er schweren Herzens dem Klassenzimmer den Rücken gekehrt – die Schüler werden’s ihm danken –, um sich dem Schreiben, den ausgedehnten Lesetouren und natürlich seiner Familie widmen zu können. Kobr wohnt mit seiner Frau und seinen beiden Töchtern im Unterallgäu – und in einem kleinen Häuschen mitten in den Bergen, wo die Kobrs im Winter häufig auf der Skipiste, im Sommer auf Rad- und Bergtouren unterwegs sind. Wenn nicht gerade mal wieder eine gemeinsame Reise ansteht ...


Kurzbeschreibung, übernommen:
Weihnachten bei den Kluftingers: So viel Lametta war noch nie Weihnachten bei den Kluftingers, das sind Erikas selbstgebackene Plätzchen, Kluftingers alljährlicher Kampf mit dem Christbaum und vor allem viele liebgewonnene Traditionen. Die werden allerdings gründlich durcheinandergewirbelt, als sich spontan Besuch aus Japan ankündigt und Erika obendrein zwei Tage vor Heiligabend von der Leiter fällt. Kommissar Kluftinger ist also bei den Festvorbereitungen auf sich allein gestellt. Keine leichte Aufgabe, denn sein japanischer Besucher erwartet nicht weniger als das ultimative Allgäuer Weihnachtserlebnis. Und so nimmt die Katastrophe ihren Lauf …


Meine Meinung:
Eigentlich kennt man Kommissar Kluftinger ja durch die vielen Krimis, in denen er ermittelt. Diesmal dürfen wir ihn bei 24 Weihnachtskatastrophen begleiten. Tja, es hätte alles so schön sein können, wenn Klufti aufmerksamer gewesen wäre. Seine Frau Erika fiel von der Leiter und musste ins Krankenhaus. Damit begann alles. Ich denke mal, so richtige Fans von ihm werden nun alles verzeihen, seine abenteuerlichen Ideen und seine Englischkenntnisse. Auf jeden Fall war es mal etwas anderes und ich finde es gelungen, wie er alles zu einem guten Ende gebracht hat. Achja, was wird öfter gesagt: Achtung bitte nichts nachmachen 😉


Fazit:
Wer einen besonderen Sinn für dieser Art Humor hat, wird begeistert sein. Ich fand es ganz lustig.


Beim Verlag und bei NetGalleyDE möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken

#MorgenKluftiwirdswasgeben #NetGalleyDE

Sonntag, 19. September 2021

Rezension - Das Auktionshaus - Der Glanz Londons


Autorin: Amelia Martin

Titel: Das Auktionshaus - Der Glanz Londons

Genre: Historisch

Version: eBook und Taschenbuch

erschienen: 2. August 2021

Seiten: 464

Altersempfehlung: Erwachsene

Herausgeber ‏ : ‎ Ullstein Taschenbuch



Über die Autorin:
Amelia Martin ist das Pseudonym einer erfolgreichen Autorin, die jahrelang als Sachverständige für ein weltweit handelndes Auktionshaus gearbeitet, die Provenienz von Möbeln und Kunstgegenständen geprüft und Ausstellungen organisiert hat. Nach Jahren in England und im europäischen Ausland unternimmt die Autorin heute ausgedehnte Recherchereisen an die Schauplätze ihrer Romane.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Vom Elendsviertel in die glamouröse Welt der Auktionshäuser Als Sarah Rosewell in den Haushalt von Lady Sudbury aufgenommen wird, ändert sich ihr Leben über Nacht: Sie entkommt der Enge und der Gewalt ihres Elternhauses im Armenviertel Soho, und vor ihr liegt plötzlich eine strahlende Zukunft. Sie wird von ihrer Wohltäterin zu einer Expertin für wertvolle Gegenstände ausgebildet und beginnt, für das prestigeträchtige Auktionshaus Varnham’s zu arbeiten. Das ist jedoch vielen ein Dorn im Auge, und Sarah muss sich gegen mächtige Gegenspieler behaupten, die nur darauf warten, dass sie einen Fehler macht. Ihre Vergangenheit kann sie nicht abstreifen, und ihre Zukunft will sie nicht aufs Spiel setzen – auch wenn das bedeutet, dass sie den Mann, dem ihr Herz gehört, nie haben kann. Doch dann bricht der Erste Weltkrieg aus, und die Kriegsjahre verändern alles …


Meine Meinung:
Ich gebe zu, wenn im Buchtitel meine Lieblingshauptstadt London erwähnt wird, dann werde ich besonders neugierig. So kam es, dass ich Sarah kennen lernte, die mit ihrer Familie im Armenviertel Soho lebte. Die Lebensumstände waren schwer für sie, worauf ich allerdings nicht näher eingehen möchte. Auf jeden Fall entwickelte sich einiges für Sarah sehr märchenhaft, nach dem Motto: armes Kind trifft gute Fee. Bei Sarah war es Lady Sudbury, die das Mädchen aus ihrem Elend heraus holte und dafür sorgte, dass sie ihre Schulbildung erweitern und später eine Anstellung in einem Auktionshaus finden konnte. Es gab die üblichen Neider, die es Sarah nicht leicht machten, nicht immer konnte ich das nachvollziehen, aber es spiegelte das damalige soziale Verhalten in den verschiedenen Schichten wieder. Auf jeden Fall hat Sarah die Gelegenheit genutzt und ist den eingeschlagenen Weg weiter gegangen. Was für viele ein Unglück war; die meisten Männer wurden für den Kriegsdienst eingesetzt; bedeutete für Frauen vor über hundert Jahren, dass sie zeigen konnten, dass sie nicht nur ungebildet für die Familie sorgen, sondern auch etwas leisten konnten. Diesen Umständen verdankt es Sarah, dass sie sich zur Expertin des Auktionshauses entwickeln konnte. Es war sehr interessant zu lesen, was Sarah, ihren Familienmitgliedern und Freunden so alles erleben und verarbeiten mussten. Durch die ausführlichen Schilderungen der Autorin habe ich auch einen guten Einblick in die Arbeit dieses Auktionshauses bekommen können. An Dramatik, traurigen Begebenheiten und besonderen Situationen hat die Autorin nicht gespart, manches war mir dann doch etwas zu viel. Es war ganz interessant zu lesen, allerdings endete dieses Buch mit einem Cliffhänger, was sich überhaupt nicht gut finde.


Fazit:
Wer sehr ausführlich etwas über das Leben vor über hundert Jahren in London erfahren möchte und wer nicht nur vom Elend sondern auch vom Glanz lesen will, sollte dieses Buch lesen. Ich fand es ganz interessant, überlege mir allerdings, ob ich das zweite Buch unbedingt lesen möchte.


Beim Verlag und bei NetGalleyDe möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken

#DasAuktionshausDerGlanzLondons #NetGalleyDE


Sonntag, 29. August 2021

Rezension - Das Buch des Totengräbers


Autor: Oliver Pötzsch

Titel: Das Buch des Totengräbers

Genre: Krimi, historisch

Version: eBook, Hörbuch, Taschenbuch

erschienen: 31. Mai 2021

Seiten: 448

Altersempfehlung: Erwachsene

Herausgeber ‏ : ‎ Ullstein Buchverlage





Über den Autor:
Seine blutige Familiengeschichte beschäftigt Oliver Pötzsch, Jahrgang 1970, bereits seit der Kindheit. Bei seinen Recherchen stieß er auf die Folterwerkzeuge seiner Ahnen und einen Meisterbrief, der seinem Vorfahren eine 'besondere Kunstfertigkeit beim Köpfen' bescheinigt. Er fand außerdem heraus, dass das Richtschwert der Familie in den 70ern des letzten Jahrhunderts aus einem Heimatmuseum gestohlen wurde und seitdem verschollen ist. Sein 2008 erschienener Roman „Die Henkerstochter“ wurde für den Friedrich-Glauser-Preis nominiert. Der Autor arbeitet für den Bayrischen Rundfunk und lebt in München.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Wenn in Wien der Tod umgeht, gibt es nur einen, der ihm alle Geheimnisse entlocken kann 1893: Augustin Rothmayer ist Totengräber auf dem berühmten Wiener Zentralfriedhof. Ein schrulliger, jedoch hochgebildeter Kauz, der den ersten Almanach für Totengräber schreibt. Seine Ruhe wird jäh gestört, als er Besuch vom jungen Inspektor Leopold von Herzfeldt bekommt. Herzfeldt braucht einen Todes-Experten: Mehrere Dienstmädchen wurden ermordet – jede von ihnen brutal gepfählt. Der Totengräber hat schon Leichen in jeder Form gesehen, kennt alle Todesursachen und Verwesungsstufen. Er weiß, dass das Pfählen eine uralte Methode ist, um Untote unter der Erde zu halten. Geht in Wien ein abergläubischer Serientäter um? Der Inspektor und der Totengräber beginnen gemeinsam zu ermitteln und müssen feststellen, dass sich hinter den Pforten dieser glamourösen Weltstadt tiefe Abgründe auftun … Wien zur Jahrhundertwende – Bestsellerautor Oliver Pötzsch entführt uns mit diesem spektakulären Mordfall in die dunkelsten Ecken der Stadt


Meine Meinung
:
Von Oliver Pötzsch habe ich bereits einige Bücher gelesen, hauptsächlich die Serie der Henkerstochter. Mich haben die Bücher begeistert und ich war nun gespannt auf dieses, womit eine neue Serie gestartet wurde.
Ich lernte Inspektor Leopold von Hetzfeldt kennen, der sich von Graz nach Wien hat versetzen lassen. Gleich beim ersten Fall fällt er den Kollegen auf. Er ist jung und sehr clever, mit den neuen kriminalistischen Methoden kennt er sich gut aus und möchte sie entsprechend einsetzen. Allerdings stößt er dabei auf Widerstand, besonders bei einem älteren Kollegen, der ihm sowieso nicht wohl gesonnen ist. Ich erfahre während des Lesens, wie abergläubisch viele Leute sind und vor allem, welche Vorbehalte sie haben, wenn sie meinen, durch den Nachnamen zu wissen, dass die Person ein Jude sein könnte.
Außerdem wurde mir Augustin Rothmayer vorgestellt, der als Totengräber auf dem Wiener Zentralfriedhof arbeitet. Zartbesaitet sollte man nicht sein, wenn man das Buch lesen möchte.Zumindest ich habe mein Kopfkino ausgeschaltet.
Aber es war schon interessant Leopold zu begleiten und es gab genügend Rätsel, die gelöst werden mussten. Am Ende war ich überrascht, nachdem ich die Auflösung erfahren habe.


Fazit:
Es war ein gelungener Start einer neuen Serie, die sich mit Sicherheit interessant weiter entwickeln wird. Finden alle ihren Platz, wie sieht die künftige Zusammenarbeit aus und vieles mehr werde ich hoffentlich noch erfahren. Aber zunächst gebe ich hier eine Leseempfehlung. 


Beim Verlag und bei NetGalleyDE möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken.

#NetGalleyDE #DasBuchdesTotengräbers

Sonntag, 25. Juli 2021

Rezension - Fräulein Mozart und der Klang der Liebe


Autorin: Beate Maly

Titel: Fräulein Mozart und der Klang der Liebe

Genre: Historisch, Biografie

Version: eBook und Taschenbuch

erschienen: 31. Mai 2021

Seiten: 400

Altersempfehlung: Erwachsene

Herausgeber ‏ : ‎ Ullstein Taschenbuch



Über die Autorin:
Beate Maly, geboren und aufgewachsen in Wien, arbeitete zunächst als Kindergärtnerin und in der Frühförderung, bevor sie mit dem Schreiben begann. Neben Geschichten für Kinder und pädagogischen Fachbüchern hat sie inzwischen neun historische Romane geschrieben und drei historische Krimis.Sie ist verheiratet und lebt mit ihrem Mann und drei Kindern in Wien.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Pianistin – Komponistin – Liebende: Eine Frau, die dem Klang ihres Herzens folgt 
Salzburg 1766: Die junge Maria Anna, liebevoll Nannerl genannt, kann sich vor Verehrern kaum retten und hat doch nur die Musik im Sinn. Gemeinsam mit ihrem Bruder Wolfgang Amadeus spielt sie an den vornehmsten Höfen Europas Klavier, bis sie die Bühne für ihren kleinen Bruder räumen muss. Enttäuscht versucht sie sich mit eigenen Kompositionen und zahlreichen Bällen abzulenken. Eines Abends lernt sie den charmanten Franz Armand d’Ippold kennen und fühlt sich dem klugen Mann gleich verbunden. Nur ist Franz mitnichten eine gute Partie und die Schulden der Familie lassen keine Liebesheirat zu. Doch Nannerl Mozart lässt sich nicht beirren und wird weder ihre Musik noch ihre große Liebe aufgeben.


Meine Meinung:
Fast jeder kennt Wolfgang Amadeus Mozart und weiß, dass er bereits als Kind Opern geschrieben hat. Aber seine ältere Schwester Maria Anna, die Nannerl gerufen wird, ist vielen unbekannt. Zumindest mir ging es so und deshalb war ich sehr neugierig auf dieses Buch. 
Nannerl war fünf Jahre älter als ihr Bruder und nicht weniger begabt als er. Allerdings hatte die ärmste den Nachteil, in einer Zeit leben zu müssen, in der Frauen nicht gefördert wurden und schon mal gar nicht arbeiten durften. Zeit ihres Lebens durften Vater oder Ehemann über die Frauen bestimmen. 
Beate Maly hat nun eine fesselnde Romanbiografie geschrieben, worin sie tatsächliche Begebenheiten und fiktive gut miteinander vermischt hat. So konnte ich mir ein Bild über das Leben von Nannerl machen, wie es gewesen war und wie manches hätte gewesen sein können. Tatsache ist, dass sie ihren Bruder zwar unterstützt hat, weil keine so gut seine Musik umsetzen konnte. Aber ihr Bruder hat es seiner Familie mit seiner Lebensweise auch nicht leicht gemacht. 
So ganz nebenbei wurde mir etwas über die damalige Mode vermittelt, sehr interessant war die Haarpracht und die Einstellung zur Reinlichkeit. Dies habe ich dann auch zum Anlass genommen und mir Bilder der Familie Mozart angesehen. Aber nicht nur über die Mode habe ich einiges erfahren, es gab so vieles, was empörend war und Nannerl sowie ihre beste Freundin konnten sich zwar aufregen, aber ansonsten waren sie hilflos und konnten nichts ändern, da die Männer nun einmal das sagen hatten.


Fazit:
Ein sehr interessantes Buch über Nannerl Mozart und das Leben der Familie vor rund zweihundertfünfzig Jahren. Gerne gebe ich eine Leseempfehlung.


Beim Verlag und bei NetGalleyDE möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken.


#FräuleinMozartundderKlangderLiebe #NetGalleyDE #NetGalleyDEChallenge

Donnerstag, 22. Juli 2021

Rezension - Erben wollen sie alle



Autorin: Tessa Hennig

Titel: Erben wollen sie alle

Genre: Roman

Version: eBook, Hörbuch und Taschenbuch

erschienen: 28. Juni 2021

Seiten: 368

Altersempfehlung: Erwachsene

Herausgeber ‏ : ‎ Ullstein Taschenbuch



Über die Autorin:
Tessa Hennig schreibt seit vielen Jahren große TV-Unterhaltung und Romane mit Herz und Humor, die bereits erfolgreich verfilmt und alle Bestseller wurden. Ihre Geschichten spielen an traumhaften Urlaubsorten und nehmen sich Themen an, die insbesondere die Generation Ü-50 beschäftigen. Mit ihren historischen Romanen erzählt sie als Tara Haigh spannende Liebesgeschichten an exotischen Sehnsuchtsorten, die mit viel Liebe zum Detail recherchiert sind und dabei Aspekte der Weltgeschichte aufgreifen, die weniger bekannt oder bisher kaum literarisch in Erscheinung getreten sind.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Bianca will es noch mal wissen: In ihrer Finca auf Mallorca auf den Tod warten? Kommt nicht in Frage! Zusammen mit dem liebenswerten Rentner Wolfgang will die rüstige 75-Jährige die Welt bereisen und dabei ihr Vermögen verjubeln. Doch Bianca hat die Rechnung ohne die bucklige Verwandtschaft gemacht. Sohn Steffen und Tochter Anja glauben, ihre Mutter sei auf einen Heiratsschwindler reingefallen und sehen ihr Erbe zerrinnen. Mit Kind und Kegel reisen sie nach Sóller, um ihre Mutter umzustimmen. Doch die denkt gar nicht daran, das Erbe einfach so den Nachkommen zu überlassen. Nur wer sie wirklich liebt, soll etwas bekommen, und sie weiß auch schon, wie sie die Familie auf die Probe stellen kann ...


Meine Meinung:
Von Tessa Hennig habe ich schon einige Bücher gelesen, die mich sehr gut unterhalten haben und deshalb war ich neugierig auf dieses neue Buch. Wie bei all ihren Büchern sind die Cover sehr humorvoll gelungen, allerdings passen die Bilder nicht immer zum Inhalt. Wer aber ihre Bücher kennt, weiß dies und außerdem weisen diese Cover eben auf besondere Bücher hin.
Diesmal steht Bianca im Vordergrund, die sich mit ihren fünfundsiebzig Jahren noch sehr fit fühlt und mit ihrem Partner eine große Reise unternehmen will. Deshalb will sie ihr Haus verkaufen und lieber das Geld ausgeben, naja, zum größten Teil. Nun ist es ja oft so, dass sie jüngere Leute nicht vorstellen können, welche Wünsche sich ältere noch erfüllen möchten. Sie zeigen wenig Verständnis und ziehen oft falsche Schlüsse. 
So kommt es, dass Biancas Familie tatsächlich zum Geburtstag anreist. Sie alle wollen sehen, was nun los ist. Tja, da kommt einiges zusammen, andere Wahrnehmungen während der Kindheit, wichtige Dinge werden verschwiegen und vieles mehr.
Ich als Leserin weiß mehr als die Beteiligten, aber auch nicht alles und bin sehr neugierig, was ich noch alles erfahren werde. Tessa Hennig hat sich einiges einfallen lassen, was manchmal humorvoll sein soll, mich aber eher nachdenklich stimmt.
Auf jeden Fall fühlte ich mich gut unterhalten und sehr erfreut, dass alles ein gutes Ende hatte.


Fazit:
Ein unterhaltsames Buch mit dem ich mal wieder nach Mallorca reisen konnte. Zu gerne hätte ich im Zug gesessen und würde mir das Haus in Sóller ansehen. Es war eine interessante Familiengeschichte, die einen nachdenklich stimmen kann. Gerne gebe ich hier eine Leseempfehlung.


Beim Verlag und bei NetGalleyDE möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken. 

#Erbenwollensiealle #NetGalleyDE  #NetGalleyDEChallenge

Sonntag, 4. Juli 2021

Rezension - Viele Erben verderben das Sterben


Autorin: Frau Auerbach

Titel: Viele Erben verderben das Sterben

Genre: Krimi 

Version: eBook und Taschenbuch

erschienen: 3. Mai 2021

Seiten: 432

Altersempfehlung: Erwachsene

Herausgeber ‏ : ‎ Ullstein Taschenbuch




Über die Autorin
Frau Auerbach lebt und arbeitet als freie Autorin im Rheingau. Sie schreibt Krimis, Kurzgeschichten und Drehbücher. Sie liebt einsame Inseln aller Längen- und Breitengrade, auf denen und über die sie schreibt. Ihre lebenslange Passion gilt Shakespeare und einem guten Glas Single Malt Whisky.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Sterben ist Silber, Erben ist Gold! 
Hobbydetektivin Pippa Bolle freut sich auf einige schöne Tage in Venedig. Dort soll sie auf Mara, die blinde Tochter ihrer Schwägerin, aufpassen. Doch dann kommt alles anders und plötzlich steckt Pippa mitten in einem handfesten Erbstreit, ausgelöst von Benito Pazzoli, Venedigs größtem Frauenheld seit Casanova. Als hätte sie damit nicht schon genug um die Ohren, taucht auch noch ein Toter im Kanal auf. Die Hobbydetektivin ist ganz in ihrem Element und stürzt sich Hals über Kopf in die Ermittlungen.


Meine Meinung:
Ich gestehe, obwohl ich ein Krimi-Serien-Fan bin, habe ich nicht alle Bücher von und mit Pippa Bolle gelesen. Aber ich habe kein Problem durch meine Lücken, problemlos kann ich immer wieder in das Geschehen einsteigen. Netterweise teilt mir die Autorin gleich zu Beginn die Namen aller Personen mit, die in dem Buch eine wichtige Rolle spielen. Diese Übersicht konnte ich gut gebrauchen, denn es waren reichlich Personen, die mitmischten. Demzufolge gab es auch viel zu schildern, bis der erste Tote gefunden wurde. 
Pippa Bolle ist als Haushüterin unterwegs und wird oft genug gebeten, anderen bei Problemen zu helfen. In dieser Folge hatte sie reichlich zu tun. Ich habe sie schon etwas bedauert, denn mir nicht alle Personen sympathisch, die ihr begegneten. Aber es gab auch einige von den Beteiligten, wo ich mich freute, dass sie helfend eingreifen konnte. Besonders Mara brauchte ihre Hilfe und ich fand es sehr gut, wer sie alles unterstützte. Oft erlebe ich es in Krimis, dass die Kommissare nicht begeistert sind, wenn ein "Laie" sich einmischt. Hier hat mir die Reaktion des Ermittlerpaares sehr gut geholfen.
Frau Auerbach hat Pippa Bolle diesmal in Venedig arbeiten lassen und durch einige Begebenheiten habe ich sehr viel über die Stadt erfahren können. Das hat sie sehr gut verbunden.
Wie schon erwähnt, bedauerte ich Pippa etwas, sie war aber auch in einen Sumpf geraten, oder war es Schlamm 😉 wie auch immer, es gab genügend Verdächtige und am Ende eine Überraschung, die ich fast gut fand. Mir scheint als Krimileserin bin ich doch etwas abgebrüht.


Fazit:
Eine unterhaltsame und spannende Folge mit Pippa Bolle, verbunden mit einer Reise nach Venedig.  Gerne gebe ich eine Leseempfehlung.


Beim Verlag und bei NetGalleyDe möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken. 



#VieleErbenverderbendasSterben #NetGalleyDE #NetGalleyDEChallenge

Donnerstag, 6. Mai 2021

Rezension - Tote sagen nicht Buongiorno



Autorin: Carla di Luca

Titel: Tote sagen nicht Buongiorno

Genre: Krimi

Version: eBook und Taschenbuch

erschienen: 3. Mai 2021

Seiten: 320

Altersempfehlung: Erwachsene

Herausgeber : Ullstein Taschenbuch




Über die Autorin:
Carla di Luca ist das Pseudonym der USA-Today-Bestseller Autorin Beate Boeker. Sie hat eine Schwäche für Bücher mit Humor und einen Hauch von Verrücktheit. Neben dem Schreiben arbeitet sie als Marketingberaterin und lebt im Raum Dresden, wenn sie nicht gerade die Welt erkundet. Sie freut sich auf den Kontakt mit ihren LeserInnen, egal, ob über Facebook, Instagram oder ihre Webseite happybooks.de . Tipp: Wer sich dort für ihren Newsletter anmeldet, erfährt unmittelbar alle Informationen über Neuerscheinungen und Termine für (Online)-Lesungen.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Eigentlich hat Designerin Antonia mit ihrem Atelier im italienischen Urlaubsort Viareggio das große Los gezogen. Doch leider gibt es da ein Problem: Durch ihre Kleptomanie gerät sie immer wieder in Schwierigkeiten. Nachdem sie das Armband einer äußerst unangenehmen Kundin entwendet hat, bekommt sie Gewissensbisse und will es zurückgeben. Doch im Hotelzimmer der Dame stolpert sie über deren Leiche – und wird zur Hauptverdächtigen im folgenden Mordfall. Mithilfe ihrer schrulligen Großeltern und der Dackeldame Daisy macht sich Antonia daran, dem zuständigen Commissario ihre Unschuld zu beweisen und den Mordfall aufzuklären


Meine Meinung:
Das humorvolle Cover hat mal wieder dafür gesorgt, dass ich auf das Buch aufmerksam gemacht wurde. Der Klappentext machte mich neugierig.
So kam es, dass ich Antonia und ihre liebenswerte Familie kennen lernte.Sie waren mir sofort sympathisch, ebenso Rick, der Detektiv. Natürlich brauchte das Buch auch Personen, die es nicht in mein Leserherz schafften. So gab es eine interessante Mischung.
Antonia ist eine diebische Elster, wenn etwas glitzert, juckt es ihr in den Fingern. Hätte sie geahnt, was dieses verflixte Armband auslösen würde... Naja auf der anderen Seite wäre ich dann nicht in den Genuss gekommen, einen spannenden Krimi, mit humorvollen Situationen, lesen zu können. Außerdem gab es am Ende eine Auflösung, die mich sehr überrascht hat.


Fazit:
Ich fühlte mich von diesem Krimi sehr gut unterhalten. Gerne gebe ich eine Leseempfehlung und ich vermute jetzt einfach mal, dass ich von allen noch einmal etwas lesen werde.


Beim Verlag und bei NetGalleyDe bedanke ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar.

#TotesagennichtBuongiorno #NetGalleyDE

Dienstag, 4. Mai 2021

Rezension - Josephine Baker und der Tanz des Lebens



Autorin: Juliana Weinberg

Titel: Josephine Baker und der Tanz des Lebens

Genre: Biografie

Version: eBook und Taschenbuch

erschienen: 29. März 2021

Seiten: 496

Altersempfehlung: Erwachsene

Herausgeber : Ullstein Taschenbuch


Über die Autorin:
Juliana Weinberg wurde in Neustadt an der Weinstraße geboren. Heute lebt sie mit ihrem Mann und ihren Kindern im Pfälzerwald. Neben dem Schreiben ist ihr Beruf als Lehrerin ihre große Erfüllung.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Ein Einziger Tanz macht sie zur berühmtesten schwarzen Frau der Welt
New York, 1924. Mit kleineren Auftritten als Tänzerin versucht Josephine ihre Familie zu unterstützen, als sie nach Paris eingeladen wird. Bei der »Revue Nègre« tanzt sie in vorderster Reihe. Schon bald ist Josephine ein gefeierter und erfolgreicher Star. Sie besitzt einen eigenen Klub in Paris, nimmt Songs auf, spielt in Filmen mit und tritt auf der ganzen Welt auf. Doch egal wo sie hinkommt, ihre Darbietungen bringen ihr Anbetung und Missachtung zugleich ein. Schließlich wird Josephine vor die schwierigste Entscheidung ihres Lebens gestellt. Kämpft sie für ihre Überzeugung oder ihre Liebe?


Meine Meinung:
Natürlich "kenne" ich Josephine Baker, bei dem Namen fiel mir sofort ihr besonderes Kostüm ein. Aber ich gestehe auch, dass ich nicht viel über ihr Leben wusste, bis ich dieses Buch gelesen habe.
Josephine Baker wurde in St. Louis, Missouri geboren, zu einer Zeit, wo es Menschen mit einer dunklen Hautfarbe in Amerika überhaupt nicht leicht hatten. Mit 18 reiste sie mit der Tanzgruppe nach Paris und konnte es nicht glauben, wie anders sie dort behandelt wurde. In Paris wurde sie sofort eine Berühmtheit, vor allem mit dem besonderen Kostüm, das ich vor Augen hatte. Wobei Kostüm jetzt nicht das richtige Wort ist.
Bevor ich hier nun alles aus ihrem Leben erzähle, empfehle ich lieber das Buch, das Juliana Weinberg geschrieben hat. Sie hat wichtige Begebenheiten aus dem Leben von Josephine Baker beschrieben, denn es ist allerhand passiert. Wenn die Autorin allerdings auf alle Einzelheiten eingegangen wäre, hätte das Buch noch dicker ausfallen müssen. So gab es zeitliche Sprünge, was ich in Ordnung fand.
Im Leben von Josephine Baker gab nicht wenige Männer und auch Frauen, denen sie mehr oder weniger verbunden war. Sie hatte auch einen großen Traum, wobei ich aus heutiger Sicht meine, dass sie wirklich zu unüberlegt gehandelt hat. Aber Geduld und Zurückhaltung war wohl nie ihre Stärke gewesen. Sie hat sich einfach zu viel zugemutet.
Beeindruckt hat sie mich trotz allem. Sie hat sich für so vieles eingesetzt. Natürlich spielte der Rassismus eine große Rolle, unter dem sie in den USA immer wieder leiden musste, selbst noch in den 50er Jahren. Außerdem wollte sie ihren Adoptivkindern ein besseres Leben bieten.
Das Buch hat mich natürlich neugierig gemacht und ich habe mir Bilder und Videos angesehen. Die Frau hat mich wirklich beeindruckt.


Fazit:
Eine wirklich sehr interessante Biografie über viele Begebenheiten, die das Leben von Josephine Baker beeinflusst haben. Gerne gebe ich eine Leseempfehlung zu diesem Buch.
Die Autorin alles so gut beschrieben, dass ich das Gefühl hatte, immer dabei gewesen zu sein. Gerne gebe ich für das Buch eine Fünf-Sterne-Bewertung.


Beim Verlag und bei NetGalleyDe möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken. 

 

#JosephineBakerundderTanzdesLebens #NetGalleyDE

Rezension - Dänische Gier



Autorin: Frida Gronover

Titel: Dänische Gier

Genre: Krimi

Version: eBook, Taschenbuch, Hörbuch

erschienen: 29. März 2021

Seiten: 352

Altersempfehlung: Erwachsene

Herausgeber : Ullstein Taschenbuch



Über die Autorin:
Frida Gronover, geboren 1969, verbrachte die Sommer ihrer Kindheit auf Falster und ist der dänischen Insel seitdem besonders verbunden. Wenn sie nicht in ihre Wahlheimat reist oder sie sich in ihren Krimis herbeischreibt, lebt sie zusammen mit ihrer Familie und ihren Tieren in Nordrhein-Westfalen.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Nach einem Richtfest radelt die Bestatterin Gitte Madsen beschwipst nach Hause, mit den Gedanken immer noch bei dem Richtspruch, der leider ganz schön schiefgegangen ist. Ein schlechtes Omen, sagen die einen, doch Gitte hält nichts von Aberglauben – bis sie über eine Leiche stolpert und im Graben landet. Gitte erkennt den Toten sofort: Es ist der Polier August Borg. An seinem Hals sind Würgemale. Als ihr Bestattungsinstitut mit der Beerdigung beauftragt wird, fühlt sich Gitte berufen und stellt sehr zum Unmut von Kommissar Ole Ansgaard ihre eigenen Nachforschungen an. Je tiefer Gitte in der Vergangenheit gräbt, desto größer wird die Gefahr für sie ...


Meine Meinung:
Es war für mich klar, dass ich auch das dritte Buch lesen wollte, in dem Gitte Madsen ermittelt. Denn die beiden ersten Bücher haben mir gefallen und außerdem freute ich mich mit diesem Buch wieder nach Dänemark reisen zu können. 
Gitte wohnt inzwischen schon einige Zeit in Dänemark und hat als Bestatterin normalerweise viel mit Toten zu tun. Allerdings kommt es laufend vor, dass sie überraschend Tote findet, die nicht eines natürlichen Todes gestorben sind. So auch diesmal, nach einem Richtfest fällt sie geradezu über den Polier, der kurz vorher noch den Richtspruch zum besten gegeben hat. Für Gitte war es klar, dass sie ermitteln muss, schließlich war sie ja betroffen, irgendwie.
Die Autorin hat auch diesmal wieder einen unterhaltsamen und vor allem spannenden Krimi geschrieben. Außerdem hat sie mir wirklich eine weitere Reise nach Dänemark ermöglicht. Gitte und ihr Chef Paul sind mir sehr sympathisch, aber auch einige andere Beteiligte aus Gittes Freundeskreis, sowie ihre Tante Stine. Ihre Tante spielte in diesem Buch in der Nebengeschichte eine wichtige Rolle und sorgte dafür, dass ich endlich die Auflösung des roten Fadens bekommen sollte. 
Ich werde hier wie immer nicht zu viel vom Inhalt verraten, aber es freute mich, dass einiges im privaten Bereich für Gitte gut ausging und vielleicht vertragen sie Gitte und Ole ja doch wieder so richtig?


Fazit:
Hyggelig, spannend und unterhaltsam, ein gelungenes Buch, das ich mit Begeisterung gelesen habe und gerne gebe ich eine Leseempfehlung und dem Buch eine  Fünf-Sterne-Bewertung.

Beim Verlag und bei NetGalleyDe möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken.

#DänischeGier #NetGalleyDe

Donnerstag, 29. April 2021

Rezension - Die Küstenkommissarin - Der Tote am Leuchtturm


Autor: Jonas Brandt

Titel: Die Küstenkommissarin - Der Tote am Leuchtturm

Genre: Krimi

Version: eBook und Taschenbuch

erschienen: 15. März 2021

Seiten: 320

Altersempfehlung: Erwachsene

Herausgeber : Ullstein Taschenbuch



Über den Autor:
Jonas Brandt ist im Norden Deutschlands aufgewachsen. Er arbeitet als Lehrer und reist gern, wobei ihn das Schreiben stets begleitet. Immer wieder zieht es ihn an Deutschlands Küsten, wo er seine klugen Kommissare mit Vorliebe ermitteln lässt.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Am Ostseestrand zwischen Dünen und Kiefernwäldern lauert der Tod Im Schatten des Leuchtturms Dahmeshöved wird unter einer Segeljacht die Leiche eines Jugendlichen gefunden. Kommissarin Frida Beck und ihr Partner Deniz Yilmaz von der Kripo Lübeck übernehmen den Fall. Rasch finden sie heraus, dass der Vater des Opfers sich an der Küste durch den Kauf von Immobilien Feinde gemacht hat. Vor allem ein Nachbar, der seit Jahren Leuchtturmführungen für Touristen anbietet, ist nicht gut auf ihn zu sprechen. Als ein weiterer Toter in Dahmeshöved entdeckt wird, erkennt die Kommissarin, dass die Mordserie noch nicht zu Ende ist ...
 

Meine Meinung
Endlich hatte ich mal wieder einen Krimi gefunden, der an der Ostsee angesiedelt war und dann noch in einer Gegend, die ich kannte. Deshalb war ich natürlich besonders neugierig auf dieses Buch. 
Ich lernte die Kommissarin Frida Beck und ihren sympathischen Partner Deniz Yilmaz kennen, außerdem noch viele weitere Personen, die beteiligt waren. Nicht alle waren mir sympathisch und manche Handlung hat dann bei mir auch nur Kopfschütteln hervor gerufen. Das zeigt sofort, dass ich schnell mittendrin steckte und gespannt war, wer denn nun der Täter ist. Verdächtige gab es genügend, ich war mir nicht sicher, wer es denn nun tatsächlich war und am Ende auch sehr überrascht. Von dieser Person hatte ich das nicht vermutet. 
Das Buch beginnt mit der Schilderung einer lebensgefährlichen Flucht im Jahr 1977 aus der damaligen DDR. Die Familie wollte in einem Schlauchboot über die Ostsee fliehen. Leider hat es nicht geklappt. Dann gab es den zeitlichen Sprung in das Jahr 2019. Ich war natürlich neugierig, ob es einen Zusammenhang gab und konnte das Buch kaum zur Seite legen. Außerdem gab es soviel "Drum herum", was ebenfalls interessant war. Ob es nur das Privatleben von Frida Beck betraf oder ihr berufliches Fortkommen. Es zeichnen interessante Entwicklungen ab. 


Fazit:
Ein gelungener Auftakt einer neuen Serie. Ich bin auf weitere Folgen gespannt, gebe aber zunächst für dieses Buch gerne eine Leseempfehlung.

Beim Verlag und bei NetGalleyDe möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken.


#DieKüstenkommissarinDerToteamLeuchtturm #NetGalleyDE

Freitag, 5. Februar 2021

Rezension - Die Erfindung des Dosenöffners



Autor: Tarkan Bagci

Titel: Die Erfindung des Dosenöffners

Genre: Roman

Version: eBook und gebundene Ausgabe

erschienen: 1. Februar 2021

Seiten: 256

Altersempfehlung: Erwachsene

Herausgeber : Ullstein Paperback



Über den Autor
Tarkan Bagci (*1995) ist Comedy-Autor, Podcaster und Journalist. Er hat bereits für zahlreiche Fernsehformate geschrieben, darunter preisgekrönte Sendungen wie das Neo Magazin Royale (ZDF), Kroymann (WDR), Lass dich überwachen (ZDF) und Knallerfrauen (Sat.1). Sein Impro-Comedy-Podcast „Gefühlte Fakten“ ist konstant in der Spitze der deutschen Podcast-Charts vertreten.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Als Star-Journalist über die ganz großen Themen berichten, das ist Timur Aslans Traum. Statt Karriere zu machen, steckt er in der Lokalredaktion einer Kleinstadtzeitung fest. Hier schreibt er Artikel über Hühnerzüchter und Rentner-Kegelclubs und hasst jeden Buchstaben, den er dazu tippen muss. Auf der Suche nach einer großen Story trifft er auf die 70-jährige Annette, die behauptet, dass sie den Dosenöffner erfunden hat. Was als Recherche beginnt, endet in einer ungewöhnlichen Freundschaft. Denn Timur muss feststellen, dass Erfolg und Glück zwei ganz unterschiedliche Dinge sind.


Meine Meinung:
Rein zufällig wurde ich auf dieses Buch aufmerksam und ich habe nicht lange überlegen müssen, ob ich es lesen möchte. Denn Buchtitel und Klappentext machten mich doch sehr neugierig.
Ich lernte den zwanzigjährigen Timur Aslan kennen, der sehr unzufrieden bei einer Kleinstadtzeitung arbeitet. Eigentlich hat er sich etwas anderes vorgestellt, wie zum Beispiel Karriere bei einer Zeitung in einer Großstadt. Aber um dort hinzukommen, braucht er eine ganz besondere Story. Er trifft Annette, die behauptet den Dosenöffner erfunden zu haben.  Nun möchte ich hier nicht den Inhalt nacherzählen, zumal es nun zu überraschenden Wendungen kommt und ich keinem den Lesespaß nehmen möchte. 
Der Autor hat sich einiges einfallen lassen und nicht nur einen leichten Roman geschrieben, nein, es steckt viel nachdenkliches dahinter. Das Leben in der Kleinstadt, das Leben im Alter, entscheidende Begebenheiten in jungen Jahren, alles spielt eine sehr wichtige Rolle. Timur Aslan war mir sehr sympathisch und ich habe mich ganz besonders über Entscheidungen gefreut, die er getroffen hat.


Fazit:
Ein sehr unterhaltsames Buch mit Tiefgang, aber auch mit Humor. Gerne gebe ich hier eine Leseempfehlung. 
 

Beim Verlag und bei NetGalleyDe möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken.

#DieErfindungdesDosenöffners #NetGalleyDE

Montag, 11. Januar 2021

Rezension - Wiedersehen im Land der Weihnachtssterne


Autorin: Lea Thannbach

Titel: Wiedersehen im Land der Weihnachtssterne

Gerne: Historisch

Version: eBook und Taschenbuch

erschienen: 2. November 2020

Seiten: 512

Altersempfehlung: Erwachsene

Herausgeber : Ullstein Taschenbuch




Über die Autorin:
Lea Thannbach, geboren 1991, wuchs in der Nähe von München auf. Sie studierte Journalistik an der Universität Eichstätt, war Mitglied der Drehbuchwerkstatt „Toptalente“ und wurde für das „First Movie Plus"-Programm des Filmzentrums Bayern ausgewählt. Neben dem Schreiben gilt ihre Leidenschaft dem Reisen in ferne Länder, wo sie oft Inspirationen für neue Geschichten findet.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Auf den weiten Feldern Kaliforniens leuchtet die prachtvollste Winterblume Kalifornien, 1940: Lizzys Eltern haben den Weihnachtsstern zum weltweiten Symbol für das Fest der Liebe gemacht. Nun übernimmt die junge Frau mit ihren Brüdern die Farm. Als ein großer Brand ausbricht, ist das erfolgreiche Unternehmen in Gefahr, und die Familie droht, alles zu verlieren. Während Lizzy versucht, die Farm zu retten, begegnet sie auf den Feldern dem geheimnisvollen Arbeiter Miguel, der ihr Herz zutiefst berührt …
 

Meine Meinung:
Ich hatte den Vorteil, dass ich nach dem ersten Buch "Im Land der Weihnachtssterne" sofort weiterlesen konnte. Denn längst drehte es sich in der Hauptsache nicht mehr um die Weihnachtssterne, Stellas Familie und die vielen Geheimnisse standen immer mehr im Vordergrund. 
Auch diesmal wurde in zwei Zeitebenen erzählt, 2006 war Stellas Zeit und die Erlebnisse ihrer Familie schlossen 1940 an das erste Buch an. Es macht wenig Sinn, nur dieses zweite Buch zu lesen, weil sonst die Zusammenhänge fehlen. Es ist schon erstaunlich, was in dieser Familie so alles passiert ist und wie lange es dauert, bis endlich alle Geheimnisse gelüftet werden. Mir persönlich war das dann doch ein bisschen zu viel und ich habe nur durch gehalten, weil ich unbedingt wissen wollte, wie denn alles zusammenhing und ob Stella erfahren würde, wer ihr Vater ist. Außerdem wollte ich wissen, wie sich Stella am Ende entscheiden würde, denn eine Entscheidung musste gefällt werden, auch wenn sie sich zerrissen fühlte.


Fazit:
Die Erlebnisse einer Familie, die ausgewandert ist und zufällig eine Pflanze entdeckte, die etwas ganz besonderes werden sollte. Wer Geheimnisse mag mit viel Drama, der wird vielleicht Freude an dem Buch haben.  Ich persönlich werde nicht die volle Anzahl der Sterne geben, denn so richtig begeistern konnte mich diese Familie nicht.

Beim Verlag und bei NetGalleyDe möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken.


#WiedersehenimLandderWeihnachtssterne #NetGalleyDE

Rezension - Im Land der Weihnachtssterne


Autorin: Lea Thannbach

Titel: Im Land der Weihnachtssterne

Genre: Historisch

Version: eBook und Taschenbuch

erschienen: 28. September 2020

Seiten: 512

Altersempfehlung: Erwachsene

Herausgeber : Ullstein Taschenbuch



Über die Autorin:
Lea Thannbach, geboren 1991, wuchs in der Nähe von München auf. Sie studierte Journalistik an der Universität Eichstätt, war Mitglied der Drehbuchwerkstatt „Toptalente“ und wurde für das „First Movie Plus"-Programm des Filmzentrums Bayern ausgewählt. Neben dem Schreiben gilt ihre Leidenschaft dem Reisen in ferne Länder, wo sie oft Inspirationen für neue Geschichten findet.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Nach einer wahren Geschichte: die Entdeckung des Weihnachtssterns 
1910: Felizitas' Familie beschließt, nach Kalifornien auszuwandern, um sich dort ein neues Leben aufzubauen. Im Land der Sonne angekommen, erwartet Felizitas die raue und zugleich wunderschöne Natur des amerikanischen Westens. Nicht alle sind von den Neuankömmlingen begeistert: Der Farmerssohn Philipp hält Felizitas für eine „Gewächshauspflanze“, die nicht für das spröde Land gemacht ist. Doch Felizitas blüht in der neuen Umgebung regelrecht auf, und das bleibt auch Philipp nicht verborgen. Auf einem gemeinsamen Ausritt entdecken die beiden wunderschöne wilde Blumen. Sie entscheiden, die unbekannte Pflanze anzubauen – nichtsahnend, dass sie kurz davor sind, die prachtvollste Weihnachtspflanze der Welt zu züchten.


Meine Meinung:
Ganz ehrlich? Dass es eine Geschichte über die Weihnachtssterne geben könnte, hätte ich nicht gedacht. Die Autorin erfuhr zufällig von Paul Ecke, der als Junge von Deutschland nach Amerika ausgewandert ist. Er entdeckte eines Tages die Pflanze, die zur Weihnachtszeit ihre Blätter rot färbt. Eine Idee wurde geboren und der Weihnachtsstern sollte berühmt werden.  Nun wäre es ja langweilig zu schreiben, welche Mühe es machte, bis daraus Topfpflanzen wurden, so wie wir sie kennen. Also entstand die Geschichte rund um Stella und ihre Familie.
Die Autorin erzählt im Wechsel in zwei Zeitzonen. Stella stellt im Jahr 2006 fest, dass sie Verwandte in Amerika hat. Deren Geschichte beginnt im Jahr 1910. Allerdings gibt es in dieser Familie reichlich Geheimnisse. Bis Stella und ich endlich erfahren, was denn nun alles passiert ist, vergeht eine lange Zeit und im Grunde bleiben am Ende noch reichlich Fragen für mich offen. 
Interessant fand ich alles, was den Weihnachtsstern betraf, es gab damit im Laufe der Jahre einige Probleme, mit denen die Familie fertig werden musste. 


Fazit:
So interessant für mich alles war, was mit dem Weihnachtsstern zusammenhing, fand ich die Familiengeschichte doch sehr in die Länge gezogen. Zum Glück konnte ich das zweite Buch sofort lesen, nachdem ich mit diesem fertig war, denn für mich war das alles nicht abgeschlossen.

Beim Verlag und bei NetGalleyDe möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken.

#ImLandderWeihnachtssterne #NetGalleyDE

Rezension - Kinderklinik Weißensee - Zeit der Wunder


Autorin: Antonia Blum

Titel: Kinderklinik Weißensee - Zeit der Wunder

Genre: Historisch

Version: eBook und broschiert

erschienen: 30. November 2020

Seiten: 432

Altersempfehlung: Erwachsene

Herausgeber : Ullstein Taschenbuch


Über die Autorin
Antonia Blum lebte längere Zeit in Berlin, ohne den Weißen See dort je gesehen zu haben. Erst Jahre später, nachdem sie die Hauptstadt längst verlassen hatte, entdeckte sie durch einen Zufall die Ruine der einstigen Kinderklinik in Weißensee und kommt seitdem von dem Ort und seiner bewegten Geschichte nicht mehr los. Heute fährt Antonia nicht nur zum Spazierengehen immer wieder an den Weißen See, der dem Berliner Stadtteil seinen Namen gab. Sie ist überzeugt, dass dort ein Tor in die Vergangenheit existiert.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Das erste Kinderkrankenhaus Berlins und zwei junge Frauen, die sich aufopferungsvoll um ihre kleinen Patienten kümmern Berlin 1911: Die Schwestern Marlene und Emma Lindow können ihr Glück kaum fassen: Sie dürfen als Lernschwestern in der Kinderklinik Weißensee anfangen. Die forsche Marlene lernt schnell, die schüchterne Emma fühlt sich hingegen bald von ihrer Schwester zurückgesetzt. Denn Marlene hat sich gleich doppelt verliebt: in den vornehmen Assistenzarzt Doktor Maximilian von Weilert und in das noch junge Fachgebiet Kinderheilkunde. Sie ist fest entschlossen, selbst Kinderärztin zu werden. Doch der Weg nach oben ist steinig, der in Maximilians Familie erst recht. Emma geht in ihrer Rolle als Kinderkrankenschwester auf und entfernt sich immer mehr von ihr. Erst als das Leben des kleinen Fritz Schmittke am seidenen Faden hängt, erkennen Emma und Marlene, dass sie zusammenstehen müssen, um ihre wichtigste Aufgabe zu erfüllen: den Kindern zu helfen.


Meine Meinung
Das Cover hat mich neugierig gemacht und nachdem ich die Kurzbeschreibung gelesen hatte, wollte ich das Buch gerne lesen. Denn ich finde es immer wieder interessant zu lesen, wie sich vor über hundert Jahren das Leben so abspielte. 
In Berlin wurde 1911 das erste Kinderkrankenhaus eröffnet. Junge Frauen begannen eine Ausbildung zur Kinderkrankenschwester. Damit ich mehr über die Arbeit und das Leben erfahre, hat die Autorin die beiden Schwestern Marlene und Emma in den Vordergrund gestellt. Sie haben lange Jahre in einem Waisenhaus gelebt, bevor sie ihre Ausbildung antreten durften. Natürlich wird es ihnen nicht leicht gemacht, denn alle anderen Schwesternschülerinnen kommen aus gutem Haus. So gut ich es fand, dass ich sehr viel über die Klinik und Arbeitsweise erfahren habe, konnte ich mich aber nicht für andere Begebenheiten begeistern. Zu oft habe ich über solche Intrigen gelesen. Natürlich wurde mir vor Augen geführt, wie schwer es jungen Frauen damals gemacht wurde. Viele waren unerfahren und statt Hilfe bekamen sie meist nur Ärger. 


Fazit:
Wissenswertes über die Kinderklinik konnte ich erfahren, was mir sehr gut gefallen hat. Was die beiden Schwestern so alles erleben mussten, war manchmal ergreifend, aber im Grunde nichts besonderes mehr. Nun mag nicht jeder so kritisch denken und bestimmt Gefallen an dem Buch finden. 


Beim Verlag und bei NetGalleyDe möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken

#KinderklinikWeißenseeZeitderWunder #NetGalleyDE

Mittwoch, 7. Oktober 2020

Rezension - Audrey Hepburn und der Glanz der Sterne



Autorin: Juliana Weinberg

Titel: Audrey Hepburn und der Glanz der Sterne

Genre: Biografie, Roman

Version: eBook und Taschenbuch

erschienen: 28. September 2020

Seiten: 624

Altersempfehlung: Erwachsene

Herausgeber : Ullstein Taschenbuch



Über die Autorin:
Juliana Weinberg wurde in Neustadt an der Weinstraße geboren. Heute lebt sie mit ihrem Mann und ihren Kindern im Pfälzer Wald. Neben dem Schreiben ist ihr Beruf als Lehrerin ihre große Erfüllung.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Niederlande 1944: Während der Zweite Weltkrieg Europa erschüttert, entdeckt die junge Audrey Hepburn ihre Liebe zum Tanz. Zwischen den Schrecken des Krieges und dem allgegenwärtigen Hunger träumt sie davon, Primballerina zu werden. Und obwohl dieser Traum bald platzt, lässt sie sich nicht entmutigen. Ihr neues Ziel: die Filmstudios von Amerika! Und tatsächlich bringt ihr Talent Audrey nach Hollywood. Schon bald spielt sie an der an der Seite von Größen wie Gregory Peck und Humphrey Bogart. Doch der strahlende Ort ihrer Träume verlangt ihr alles ab. Kann Audrey als Stern am Himmel Hollywoods glänzen, ohne sich selbst dabei zu verlieren?


Meine Meinung:
Natürlich kannte ich Audrey Hepburn, nun, zumindest dachte ich das. Allerdings kannte ich nicht ihre Lebensgeschichte und die fand ich nun ungemein interessant. 
Audrey Hepburn hatte es nicht leicht, ihre Jugendzeit verbrachte sie während einer sehr schlimmen und schwierigen Zeit. In den Niederlanden litten viele unter dem extremen Hunger und besonders Audrey war davon betroffen. Viele ihrer Freundinnen, die mit ihr gemeinsam zum Ballettunterricht gingen, mussten aufgeben, weil es zu anstrengend war und sie es körperlich nicht mehr schafften. Diesen Zeitraum hat die Autorin sehr berührend geschildert, aber nicht zu ausführlich, was auch nicht erforderlich war. Ich konnte mir bestens vorstellen, wie es der Familie damals ergangen ist.
Es folgten Kapitel über ihre Zeit in London und später in Amerika. Es war ein bewegtes Leben und leider entsprach es nicht immer den Vorstellungen von Audrey. Aber sie hat alles bestens gemeistert. Ich will hier natürlich nicht auf alles eingehen und eine Kurzfassung des Buches wiedergeben. Es sollte jeder selber nachlesen, wie es während der Dreharbeiten mit Gregory Peck in Rom war und und und.
Zwischendurch habe ich immer mal wieder weitere Informationen gesucht und mir angesehen. Zum Beispiel habe ich mir angehört, wie Audrey "Moon River" gesungen hat. 
Juliana Weinberg hat es geschafft und aus dem bewegten Leben von Audrey, gezielt Begebenheiten ausführlich geschildert oder nur kurz angeschnitten. Auf jeden Fall fühlte ich mich gut informiert und vor allem hat es mich oft berührt.


Fazit:
Egal ob dieses Buch nun im Genre Biografie oder Roman eingeordnet wird, es ist der Autorin sehr gut gelungen. Auf unterhaltsame Weise hat sie mir vieles über das Leben dieser besonderen Frau berichtet. Gerne gebe ich eine Leseempfehlung und gebe gerne fünf Sterne.

Beim Verlag und bei NetGalleyDe möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken.


#AudreyHepburnundderGlanzderSterne #NetGalleyDE

Donnerstag, 1. Oktober 2020

Rezension - Die Weihnachtsvilla

Autorinnen: Anne Jacobs, Hanna CaspianMartina Sahler, Karin Baldvinsson

Titel: Die Weihnachtsvilla

Genre: Weihnachtsbuch

Version: eBook und Taschenbuch

erschienen: 28. September 2020

Seiten: 240

Altersempfehlung: Erwachsene

Herausgeber : Ullstein Taschenbuch




Über die Autorinnen:
Anne Jacobs begeistert mit ihren Romanen die Leserinnen. Ihre Bücher um „Die Tuchvilla“ und „Das Gutshaus“ standen wochenlang auf der Bestsellerliste. Die Autorin schreibt sehr erfolgreich unter verschiedenen Namen. 
Hanna Caspian hat mit ihrer Saga „Gut Greifenau“ die Herzen der Leserinnen erobert. Ihre Romane sind allesamt Bestseller. Nach dem Studium arbeitete sie zunächst als Pressereferentin, heute lebt sie als freie Autorin in Köln. 
Martina Sahler lässt sich bei der Gestaltung ihres eigenen Gartens am liebsten von den englischen Botanikern inspirieren und verbringt im Frühjahr, Sommer und Herbst viel Zeit mit der Recherche in England, bevorzugt in Sissinghurst und Kew Gardens. Mit ihren bisherigen historischen Serien hat sie eine begeisterte Leserschaft gewonnen. Sie lebt mit ihrer Familie in der Nähe von Köln. 
Karin Baldvinsson wurde 1979 in Erlenbach am Main geboren. Während ihrer mehrjährigen Tätigkeit für einen isländischen Konzern hat sie ihr Herz an einen Isländer verloren. Sie lebt mit ihrer Familie in der Nähe von Hamburg, doch die raue Insel wird immer ihre zweite Heimat bleiben. Unter ihrem Pseudonym Karin Lindberg hat Karin Baldvinsson schon viele Bestseller veröffentlich, unter anderem "Vertraglich verliebt", "Sommer auf Schottisch" und "High Heels im Schnee".


Kurzbeschreibung, übernommen:
Dienstmagd, Hausherrin und rebellische Tochter: Zu Weihnachten hofft jede von ihnen auf die große Liebe. Und immer hilft eine festlich geschmückte Villa dem Glück auf die Spur. Mal ist es das Herrenhaus eines alten Gutshofs, mal das hell erleuchtete Anwesen in einem verschneiten Städtchen. An der Ostsee und in den Bergen, in England und Island: Die beliebtesten Autorinnen der historischen Frauenunterhaltung erzählen weihnachtliche Geschichten für gemütliche Leseabende.


Meine Meinung:
Bei Weihnachtsbüchern mache ich eigentlich jedes Jahr große Ausnahmen. Ich lese dann auch mal ein Buch mit einer Auswahl verschiedener Geschichten und freue mich auf ein Ende, das immer vorhersehbar ist.
Was mich bei diesem Buch außerdem noch begeistert hat, waren die Autorinnen. Entweder kannte ich sie, weil ich schon Bücher von ihnen gelesen hatte oder ich wurde neugierig und wollte mehr von ihnen lesen. 
Anne Jacobs, Hanna Caspian, Martina Sahler und  Karin Baldvinsson haben sehr schöne Geschichten geschrieben. Manchmal war die Zeitspanne nur einige Tage lang und dann konnte es durchaus einige Jahre dauern, bis es ein glückliches Ende gab. Wobei nur diese Geschichte zu Ende war, zu gerne hätte ich weiter gelesen, was die Beteiligten später noch alles erleben durften.


Fazit:
Ein sehr schönes Buch mit einer gelungenen Auswahl mehrerer Geschichten. Nicht nur zum Selberlesen geeignet. Mit Sicherheit bietet es sich auch als Geschenk für die Adventszeit an. Gerne gebe ich eine Leseempfehlung:

Beim Verlag und bei NetGalleyDe möchte ich mich gerne für das Rezensionsexemplar bedanken.


#DieWeihnachtsvilla #NetGalleyDE

Dienstag, 1. September 2020

Rezension - Der Petticoat Mörder



Autor: Leonhard Bell

Titel: Der Petticoat Mörder

Genre: Krimi

Version: eBook und Taschenbuch

erschienen: 31. August 2020

Seiten: 432

Altersempfehlung: Erwachsene

Herausgeber : Ullstein Taschenbuch



Über den Autor:
Leonard Bell ist ein Pseudonym. Der Mensch dahinter ist ein erfolgreicher Drehbuch- und Romanautor. Bells heimliche Leidenschaft gilt den 50er Jahren, die er, da zu spät geboren, nicht miterleben durfte. Aber dank lebenshungriger Eltern ist er im Geist von Elvis Presley, James Dean, Marilyn Monroe und den anderen Größen dieser Zeit aufgewachsen. Leonard Bell lebt in Berlin und in der Märkischen Schweiz.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Der erste Fall des Ermittlerduos Fred Lemke und Ellen von Stain im Berlin der goldenen 50er Jahre.
Berlin 1958 – Fred Lemke, ehemals Laternenanzünder, jetzt Quereinsteiger bei der akut unterbesetzten Kreuzberger Kriminalpolizei, wird mit seinem ersten Mordfall betraut. Am Ufer des Rixdorfer Teiches wurde eine männliche Leiche gefunden. Sein Kollege würde den Fall am liebsten als Raubmord klassifizieren und zu den Akten legen, doch Lemke sieht die Sache anders. Zuerst geraten Ehefrau, Haushälterin und Geliebte des Toten ins Visier, doch dann erfährt er mehr über die Vergangenheit des Opfers und über dessen Verstrickungen in den Nationalsozialismus. In einem Berlin, in dem aus den Kellern zerbombter Häuser Rockmusik dringt, und wo sich die jungen Leute auf den Straßen kleiden wie die großen amerikanischen Stars, ermittelt Fred Lemke gemeinsam mit seiner Kollegin, der selbstbewusst-schillernden Baronesse Ellen von Stain. Und sie stoßen dabei auf Widerstände, die zeigen, wie viel Macht die alten Kader noch immer haben.


Meine Meinung:
Auf dieses Buch war ich aus mehreren Gründe sehr neugierig. In den 60er Jahren hatte ich auch einen Petticoat und fand das ungemein toll. Diese Geschichte spielt sich im Jahr 1958 ab.  Fred Lemke war zu dem Zeitpunkt 23 Jahre alt. Ich war erst ein Jahr alt und weiß natürlich nicht, wie es damals im Berufsleben so abging. Deshalb wollte ich das Buch unbedingt lesen.
Ich lernte Fred Lemke kennen, der als Kriminalassistent seinen Dienst antreten soll und sofort mit einem altgedienten Kommissar zu einem Tatort mitgenommen wird. Fred noch jung und voller Tatendrang, sieht und deutet einiges anders, als sein älterer Kollege. Seine Kollegin Ellen von Stain tritt ihren Dienst ebenfalls zeitgleich mit ihm beim LKA an. Allerdings umgibt sie ein Geheimnis und ihr Verhalten kommt Fred manchmal schon recht merkwürdig vor.
Der Autor schildert sehr fesselnd, was Fred Lemke alles erlebt, welche Schlüsse er zieht, was er so alles wagt und wie er gebremst wird. Denn leider hat sich an manchen Stellen und vor allem in manchen Köpfen, auch dreizehn Jahre nach Kriegsende, nichts geändert.  Mit Spannung verfolgte ich alles und rätselte auch, wie und was denn nun wirklich passiert ist. Das Ende hat mich dann überrascht, obwohl es durchaus Verdachtsmomente gegeben hat.
Mir hat sehr gut gefallen, dass ich nicht nur die Mitarbeiter des LKA kennen lernte und bei der Arbeit begleiten durfte, sondern auch erfahren habe, wie damals gearbeitet werden musste. Zu schnell haben wir vergessen, dass den Ermittlern nicht die technischen Mittel der heutigen Zeit zur Verfügung standen. Fahrt zum Einsatz mit dem Fahrrad - Bericht direkt der Sekretärin diktieren, die es mit der Schreibmaschine tippt. Außerdem bekam ich reichlich Informationen über Alltagsleben der normalen Bürger, was ich ebenfalls sehr interessant fand.


Fazit:
Dies war der erste Fall für Lemke und von Stain, ein gelungener Start und ich bin auf weitere Folgen gespannt. Aber zunächst gebe ich hierfür eine Leseempfehlung und bewerte das Buch mit fünf Sternen.

Beim Verlag und bei NetGalleyDe möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken


#DerPetticoatMörder #NetGalleyDE

Rezension - Madame Curie und die Kraft zu träumen



Autorin: Susanna Leonard

Titel: Madame Curie und die Kraft zu träumen

Genre: Biografie

Version: eBook und Taschenbuch

erschienen: 31. August 2020

Seiten: 464

Altersempfehlung: Erwachsene

Herausgeber : Ullstein Taschenbuch



Über die Autorin:
Susanna Leonard wuchs in Karlsruhe und in Paris auf und liebt bis heute das französische Savoir-vivre. Ihre Bewunderung für mutige Frauen und ihre Liebe zu Paris brachten sie auf die Idee, einen Roman über eine der bekanntesten Persönlichkeiten, die in Paris gewirkt haben, zu schreiben: Marie Curie. Mit der Veröffentlichung von Madame Curie und die Kraft zu träumen geht für die Autorin ein Herzenswunsch in Erfüllung.


Kurzbeschreibung, übernommen:
„Träume dir dein Leben schön, und mach aus diesen Träumen eine Realität.“ Marie Curie 
Paris, 1891. Schon als Kind träumte Marie davon, eines Tages der Enge ihrer von Russland besetzten polnischen Heimat zu entfliehen. Nun, 20 Jahre später, erfüllt sich dieser Traum: Marie darf an der Sorbonne studieren. Dafür musste sie hart kämpfen, denn eine Frau ist in der Welt der Wissenschaft nicht gern gesehen. Doch Marie weiß, was sie will. Trotz aller Anfeindungen stürzt sie sich in die Forschung – und ins Leben. Als sie dem charmanten Physiker Pierre Curie begegnet, ist ihr Glück perfekt. Pierre wird ihre große Liebe, eine Liebe, die ihresgleichen sucht. Mit Pierre erzielt sie bahnbrechende Erfolge. Doch der Preis dafür ist hoch, und Marie ahnt nicht, welche tragischen Schicksalsschläge das Leben noch für sie bereithält.


Meine Meinung:
Marie Curie, eine bemerkenswerte Frau. Natürlich sagt mir der Name etwas, aber ich habe mich bisher nicht weiter für sie interessiert und nun die Gelegenheit ergriffen. Denn mit diesem Buch bekam ich die Chance mehr über sie zu erfahren.
Die Autorin Susanna Leonhard startet im ersten Kapitel im Jahr 1926, Marie Curie ist zu diesem Zeitpunkt bereits 59 Jahre alt und hat einiges erlebt. Das erfahren wir Leser nach und nach, denn immer wieder wird eine Rückblende gemacht.
Ich bin beeindruckt, welche Schwierigkeiten sich Mania, wie sie die ersten Lebensjahre in Polen gerufen wurde, in den Weg stellten. Sie lebte in Warschau, in einem Teil Polens, das sich unter russischer Herrschaft befand.  Dort durften Frauen auf keinen Fall studieren und später in Paris musste die immer wieder um Anerkennung kämpfen. Dabei war sie eine Frau, die weitaus besser war, als viele Männer. Das konnten und wollten sie sich damals natürlich nicht gefallen lassen.
Die Autorin hat mir vieles aus dem Leben von Marie Curie berichtet, ohne das ich das Gefühl haben musste, es wäre zu langatmig. Sie hat genau die richtigen Zeitabstände getroffen.


Fazit:
Ich freue mich, dass ich auf dieses Buch aufmerksam gemacht wurde und vor allem, dass ich es gelesen habe. Ich bin beeindruckt von der Frau und begeistert, wie die Autorin mich an dem Leben teilhaben ließ. Ich vergebe für dieses Buch fünf Sterne und empfehle es gerne weiter.

Beim Verlag und bei NetGalleyDe möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken.



#MadameCurieunddieKraftzuträumen #NetGalleyDE

Montag, 29. Juni 2020

Rezension - Dänische Schuld


Autorin: Frida Gronover

Titel: Dänische Schuld

Genre: Krimi

Version: eBook und Taschenbuch

erschienen: 29. Juni 2020

Seiten: 368

Altersempfehlung: Erwachsene

Verlag: Ullstein Taschenbuch




Über die Autorin:
Frida Gronover, geboren 1969, studierte Diplom-Pädagogik und Kunsttherapie an der Universität Münster. Seit 1993 arbeitet sie als Klinik-Therapeutin. Die Sommer ihrer Kindheit verbrachte sie auf Falster und ist der dänischen Insel seitdem besonders verbunden. Sie lebt zusammen mit ihrer Familie und ihren Tieren in Nordrhein-Westfalen.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Die Bestatterin Gitte Madsen hat sich gut in ihrer neuen Heimat, dem idyllischen Ferienort Marielyst, eingelebt. Doch die Ruhe währt nicht lang: Als sie im Restaurant Schou’s zu Abend isst, fällt ein anderer Gast tot vom Stuhl. Was zunächst wie eine fatale Pilzvergiftung aussieht, entpuppt sich schnell als heimtückischer Giftmord. Ehe sie sich’s versieht, ermittelt Gitte in einem neuen Fall. Sie findet heraus, dass es im nahen Umfeld des Toten auffällig viele seltsame Unfälle gegeben hat. Reiner Zufall? Oder schwebt womöglich die ganze Familie von Lars Andresen in großer Gefahr?


Meine Meinung:
Da mir das erste Buch „Ein dänisches Verbrechen“ bereits gefallen hat, wollte ich natürlich mehr von und mit Gitte Madsen lesen. Für mich persönlich fing es schon gut an, denn Gitte nimmt die Fähre von Puttgarden auf Fehmarn nach Rödby. Während ich das Buch gelesen habe, befand ich mich gerade auf Fehmarn und fühlte mich ihr besonders nah. Zumal ich auch die Gegend kenne, wo sie seit einiger Zeit lebt und arbeitet. Gitte arbeitet bei einem Bestatter und man sollte meinen, dass sie doch genug mit Leichen zu tun hat. Aber nein, privat stolpert sie ebenfalls immer wieder über Tote. Sie kann natürlich nichts dafür, dass in einem Restaurant am Nachbartisch ein Mann stirbt. Vergiftet! Aber sie kann es auch nicht so einfach vergessen und will mehr erfahren.
Die Autorin macht es Gitte in diesem Buch nicht leicht. Sie erhält merkwürdige Nachbarn, muss immer wieder einem gefährlichen Hund ausweichen und sich auch diesmal mit ihrer Vergangenheit auseinandersetzen. Wobei dies gleich doppelt zutrifft, Gitte bekommt unliebsamen Besuch und erfährt einiges mehr über ihren verschwundenen Vater. So ist immer etwas los bei ihr. Ich als Leserin erfahre nebenbei noch einiges über die Unterschiede zwischen Dänen und Deutsche, was sehr interessant ist. Frida Gronover sorgt für eine gute Mischung in ihrem Buch, was mir sehr gut gefällt. Spannung, beruflicher Alltag und Geflogenheiten, außerdem kommt die Romanze ebenfalls nicht zu kurz.


Fazit:
Auch dieses zweite Buch hat mir sehr gut gefallen. Beide Bücher sind abgeschlossene Geschichten, aber das Privatleben von Gitte zieht sich wie ein roter Faden durch beide Bücher und ich empfehle gerne beide. Sie sollten allerdings in der entsprechenden Reihenfolge gelesen werden, es erhöht das Lesevergnügen.


Beim Verlag und bei NetGalleyDe möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken.


#DänischeSchuld #NetGalleyDE

Sonntag, 28. Juni 2020

Rezension - Halligmord



Autorin:  Greta Henning

Titel: Halligmord

Genre: Krimi

Version: eBook und broschiert

erschienen: 15. Juni 2020

Seiten: 272

Altersempfehlung: Erwachsene

Verlag: Ullstein 



Über die Autorin:
Greta Henning ist ein Pseudonym. Die Autorin mag die Nordsee im Urlaub bei jedem Wetter, Wattwanderungen und Krabbenbrötchen - gute Voraussetzungen, um einen Nordseekrimi zu schreiben. Die besondere Welt der friesischen Halligen mit ihren Geschichten und Traditionen hat es ihr genauso angetan wie der Klassiker "Der Schimmelreiter" und die Lebensart in Deutschlands hohem Norden. "Halligmord" ist der erste Kriminalroman der Autorin.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Ein herbstlicher Sturm an der friesischen Küste fördert ein düsteres Geheimnis zutage: Auf der kleinen Hallig Nekpen hat die See menschliche Knochen freigespült, die schon seit Jahrzehnten im friesischen Marschboden gelegen haben müssen. Wer war der Tote? 
Minke van Hoorn, ehemalige Meeresbiologin und erst seit kurzem als Kommissarin zurück in ihrer friesischen Heimat, hat bei ihrem ersten Fall eine harte Nuss zu knacken. Denn die beiden alteingesessenen Familien auf Nekpen wollen von dem Skelett unter der grünen Halligwiese nichts gewusst haben. Jeder kennt jeden, einige benehmen sich merkwürdig, friesisches Schweigen liegt über dem Fall. Dann verschwindet der Sohn des alten Deichgrafen, und längst vergangene Ereignisse scheinen plötzlich ihre Finger bis in die Gegenwart auszustrecken. Minke muss sich beeilen, denn der nächste Herbststurm kündigt sich an...


Meine Meinung:
Wer meint, dass eine Kommissarin auf einer Hallig wenig zu tun hat, wird hier eines besseren belehrt. Kaum hat Minke van Hoorn ihren Dienst angetreten, muss sie einen kniffligen Fall lösen. Denn es werden menschliche Knochen freigespült und damit beginnt für Minke eine regelrechte Puzzlearbeit. Sie findet zwar schnell heraus, wer der Tote ist, aber das war es dann auch. Ich darf Minke bei ihrer Arbeit begleiten und habe ebenso wenig Ahnung wie sie, was damals passiert ist. Gleichzeitig erfahre ich einiges vom Leben auf einer Hallig und fühle mit Minke, die mit einem Kollegen klar kommen muss, der sich auf seinen letzten Arbeitstag vor der Rente vorbereitet. 
Ich habe hier gegenüber der Kommissarin einen Vorteil, denn die Autorin informiert mich durch Rückblenden, was damals passiert ist. Allerdings verrät sie mir nicht soviel, dass ich weiß, wer für den Tod verantwortlich ist. Es bleibt also bis zum Ende spannend und zwar gleich mehrfach, aber weshalb das so ist, werde ich hier nicht verraten.


Fazit:
Ein gelungener und spannender Start einer neuen Serie.  Mir hat dieses Buch gefallen, das ich gerne empfehle und ich bin neugierig auf die nächste Folge. Denn ein Gespräch am Ende des Buches verspricht eine unterhaltsame Fortsetzung.

Beim Verlag und bei NetGalleyDe möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken.


#Halligmord #NetGalleyDE