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Donnerstag, 9. Dezember 2021

Rezension - Inselträume und Meer


 
Autorin: Anja Saskia Beyer

Titel: Inselträume und Meer

Genre: Roman

Version: eBook und Taschenbuch

erschienen: 7. Dezember 2021

Seiten: 269

Altersempfehlung: Erwachsene

Herausgeber ‏ : ‎ Tinte & Feder



Über die Autorin
Anja Saskia Beyer studierte Theater-, Kommunikationswissenschaft und Werbepsychologie in München. Sie arbeitete über zwanzig Jahre erfolgreich als Drehbuchautorin und Dramaturgin für das Fernsehen. Seit 2013 schreibt sie auch Romane. Anja Saskia Beyer lebt mit ihrer Familie und ihrem Hund in Berlin.


Kurzbeschreibung, übernommen:
»Josy stand auf der Terrasse ihres Cafés, streckte die Nase schnuppernd in die Luft. Sie liebte diesen leicht salzigen Geruch des Meeres und die kühleren Morgenstunden.« Vor Jahren hat die attraktive Josy Deutschland und ihrer schwierigen Mutter den Rücken gekehrt, um sich auf Mallorca ein unabhängiges Leben aufzubauen. In ihrem kleinen Laden an der Küste serviert sie seitdem tollen Kaffee zum besten Schokokuchen der Insel. Als Delfintour-Guide fährt sie mit Touristen regelmäßig hinaus aufs Meer, um die bezaubernden Meeressäuger zu beobachten. Aber dann verschwinden die Delfine und niemand bucht mehr Josys Touren. Damit nicht genug: Ihre Mutter taucht bei ihr auf mit den alten Konflikten im Gepäck, und Josy selbst steht plötzlich Eric gegenüber, dem Mann, der sie vor Jahren tief verletzt hat und den sie nie ganz vergessen konnte. Eric hilft ihr, dem Grund für das Verschwinden der Delfine auf die Spur zu kommen, aber kann sie ihm je wieder vertrauen?


Meine Meinung:
Das zweite Buch der "Mallorca-Sehnsucht"-Reihe hat einiges bei mir ausgelöst. Am liebsten hätte ich sofort einen Koffer gepackt und wäre auf die Insel geflogen. Die Gegend hat mir während meines Urlaubs vor einigen Jahren bereits sehr gut gefallen. Und wenn ich denn schon mal da gewesen wäre, hätte ich natürlich Josy und ihren Freundinnen einen Besuch abgestattet und in den Läden gestöbert. Außerdem hätte ich Eric und Josy mal gepackt und ernsthaft mit ihnen geredet: nun sagt doch endlich, was damals passiert ist 😉 oder kann es sein, dass ich zu ungeduldig bin. Außerdem habe ich gemerkt, dass ich wohl zu viele Krimis lese, denn in einer Situation hatte ich mit viel schlimmerem gerechnet. Aber die Autorin war lieb zu den Protagonisten 😉 worum es geht, werde ich hier natürlich nicht verraten. Allerdings zeigt es mal wieder, dass ich so richtig mittendrin steckte und wissen wollte, was denn nun alles passiert ist. Für mich war es real. Mir hat auch sehr gut gefallen, dass ich einiges über Delfine erfahren konnte und ganz wichtig, ich war an Orten, die ich schon einmal besucht hatte.
Anja Saskia Beyer ist es gelungen, ein weiteres Buch zu schreiben, dass mich gefesselt hat. Freundschaft spielte eine wichtige Rolle und zeigt, wie wichtig es ist, sich auszusprechen. 


Fazit:
Ein unterhaltsames Buch, das auf Höhen und Tiefen des Lebens hinweist. Sehnsuchtsorte, Freundschaft, Zusammenhalt und Mut alles wurde wunderbar miteinander verknüpft und gerne gebe ich eine Leseempfehlung.

Beim Verlag und bei NetGalleyDE möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken.

#InselträumeundMeer #NetGalleyDE

Montag, 20. September 2021

Rezension - Inselliebe und Meer



Autorin: Anja Saskia Beyer

Titel: Inselliebe und Meer

Genre: Roman

Version: eBook, Taschenbuch und Hörbuch

erschienen: 21. September 2021

Seiten: 283

Altersempfehlung: Erwachsene

Herausgeber ‏ : ‎ Tinte & Feder 



Über die Autorin:
Anja Saskia Beyer studierte Theater-, Kommunikationswissenschaft und Werbepsychologie in München. Sie arbeitete über zwanzig Jahre erfolgreich als Drehbuchautorin und Dramaturgin für das Fernsehen. Seit 2013 schreibt sie auch Romane. Anja Saskia Beyer lebt mit ihrer Familie und ihrem Hund in Berlin.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Als Liz auf der Klippe stand und ins tiefblaue Wasser sah, wurde ihr wieder die besondere Magie der Insel bewusst.
Liz’ kleiner Feinkostladen in Berlin steht vor dem Aus und sie fühlt sich einsam. Da kommt die Bitte ihres Großonkels, auf Mallorca nach einer alten Finca der Familie zu sehen, gerade recht. Aber wieso wurde um diese Finca all die Jahre so ein Geheimnis gemacht?
Auf der Insel schließt die junge Frau neue Freundschaften und trifft den attraktiven Olivenbauern Cristian, der sich zunächst abweisend verhält. Erstaunt stellt Liz fest, dass Cristian sich nicht nur aufmerksam um das Anwesen und die Feriengäste kümmert, sondern ihnen auch dabei hilft, ihren ganz persönlichen Neuanfang zu wagen. Liz fühlt sich wider Willen zu Cristian hingezogen. Doch der ist ein Mann mit Geheimnissen und scheint sich auf der Finca vor irgendjemandem zu verstecken …



Meine Meinung:
Entführt nach Mallorca! Keine Angst, es ist nichts schlimmes, denn die Autorin nimmt uns nur mit auf die Insel. Da lasse ich mich doch gerne "entführen". Eigentlich schade, dass ich keinen Großonkel habe, der dort eine Finca besitzt. Nun, ich bin mir auch nicht sicher, ob Liz anfangs so glücklich war, denn sie hatte einen Auftrag. Sie sollte kontrollieren, weshalb so viele Urlauber ihre Reise stornieren und sogar den Verwalter rausschmeißen. Aber es entwickelte sich alles anders, als Liz und auch ich es uns gedacht haben. 
Anja Saskia Beyer hat mich mitgenommen nach Mallorca, ich konnte Orte besuchen, die ich vor einigen Jahren kennen gelernt habe und sie hat alles so toll beschrieben, dass ich alles bestens vor Augen hatte. Gleichzeitig habe ich sehr viel über Oliven und deren Verarbeitung erfahren. Aber in der Hauptsache drehte sich alles natürlich um Liz, die viele Geheimnisse aufdecken konnte. Außerdem lernte ich Cristian kennen, der mir, genau wie Liz, sehr sympathisch war. Ich hatte mal wieder ein Buch, dass ich regelrecht verschlungen habe und dank des flüssigen Schreibstils konnte ich es auch in einem Rutsch lesen. Schließlich wollte ich ja unbedingt erfahren, wie die Geschichte endet und ob Entscheidungen getroffen werden, die ich mir gewünscht hatte. Ich verrate nichts, nur soviel: ich war zufrieden. Aber nicht nur das Ende hat mir gefallen, auch die Themen, die miteinander verknüpft wurden. Freundschaft, Romanze, Geheimnisse, Entscheidungen - Höhen und Tiefen spielten eine wichtige Rolle.


Fazit:
Ein sehr schönes unterhaltsames Buch und gleichzeitig ein gelungener Auftakt der Serie Mallorca-Sehnsucht. Gerne gebe ich eine Leseempfehlung und freue mich schon auf weitere Bücher. 


Bei der Autorin, dem Verlag und NetGalleyDe möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken.

#InselliebeundMeer #NetGalleyDE

Montag, 13. September 2021

Rezension - Das Kind der Toskana



Autorin: Rhys Bowen

Titel: Das Kind der Toskana

Genre: Gegenwart, Historisch, Roman

Version: eBook und Taschenbuch

erschienen: 13. Juli 2021

Seiten: 399

Altersempfehlung: Erwachsene

Herausgeber ‏ : ‎ Tinte & Feder 



Über die Autorin:
Rhys Bowen ist die Bestseller-Autorin von mehr als dreißig Krimis. Zu ihren Werken gehören die Molly Murphy-Krimis, die in New York City um 1900 spielen, und die leichteren Royal Spyness-Romane über eine Adlige im England der Dreißigerjahre. Sie schrieb auch die Constable Evans-Krimis über einen Police Constabler im heutigen Wales. Bowens Werke haben bis heute vierzehn Preise erhalten, darunter viele Agatha-, Anthony- und Macavity-Preise. Ihre Bücher sind in viele Sprachen übersetzt worden, und sie hat Fans auf der ganzen Welt, inklusive zwölftausend Followern auf Facebook. Als umgepflanzte Britin verbringt Bowen ihre Zeit zwischen Kalifornien und Arizona.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Ein bewegender Roman über ein tief vergrabenes Geheimnis, einen folgenschweren Verrat und die innige Verbundenheit der Liebe von Bestsellerautorin Rhys Bowen. 1944: Der britische Pilot Hugo Langley wird über der von deutschen Truppen besetzten Toskana abgeschossen. Schwer verletzt findet er Unterschlupf in einem zerstörten Kloster und Zuflucht in den Armen der jungen Sofia Bartoli. Sie rettet ihm das Leben. Fast dreißig Jahre später findet Hugos Tochter Joanna im Nachlass ihres Vaters einen berührenden Brief an Sofia, aber sie kann sich nicht erinnern, dass er jemals von ihr gesprochen hätte. Auf der Suche nach Antworten reist Joanna nach Italien. Das abgelegene Bergdorf, in dem Sofia zu Hause war, empfängt sie mit italienischer Gastfreundschaft – doch Joanna stößt auf eine Mauer des Schweigens, als sie beginnt, Fragen zu stellen …


Meine Meinung:
Von Rhys Bowen habe ich erst ein paar leichtere Krimis gelesen und war nun neugierig auf dieses Buch. Das Thema ist jetzt nicht so ungewöhnlich, Aufarbeitung von Begebenheiten während des zweiten Weltkrieges und das Aufdecken von Geheimnissen wird öfter zum Inhalt von Büchern gewählt. Nun war ich gespannt, was die Autorin sich hat einfallen lassen.
Ich lernte Hugo kennen, der als britischer Flieger über der Toskana abgeschossen und dort von Sofia gefunden und versorgt wird. Gleichzeitig darf ich Joanna begleiten, die im Nachlass ihres Vaters Hugo einen Brief findet und nun wissen will, was damals passiert ist. Im Wechsel lerne ich nun die Geschichte von Hugo kennen und lese, was Joanna alles in Erfahrung bringen kann. Im Grunde sind es ja zwei verschiedene Geschichten. Da Hugo inzwischen verstorben ist, hoffe ich, dass zumindest Joanna alles erfährt und es für sie ein gutes Ende nimmt. Ich will nicht zu viel verraten, nur erwähnen, dass ich damit  am Ende sehr zu frieden war.


Fazit:
Es ist zwar eine fiktive Geschichte, allerdings ist sie sehr realistisch geschildert und ich kann mir vorstellen, dass das eine oder andere damals auch passiert sein kann. Auf jeden Fall ist alles sehr eindrucksvoll beschrieben und deshalb gebe ich gerne eine Leseempfehlung. 


 Beim Verlag und bei NetGalleyDe möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken.

#DasKindderToskana #NetGalleyDE


Sonntag, 22. August 2021

Rezension - Der große Aufbruch - Die Hansen-Saga 8



Autorin: Ellin Carsta

Titel: Der große Aufbruch

Genre: Historisch

Version: eBook, Hörbuch und Taschenbuch

erschienen: 17. August 2021

Seiten: 359

Altersempfehlung: Erwachsene

Herausgeber ‏ : ‎ Tinte & Feder 



Über die Autorin:
Ellin Carsta ist das Pseudonym der deutschen Autorin Petra Mattfeldt, die zusammen mit ihrem Mann und ihren drei Kindern in der Nähe von Bremen lebt. Mattfeldt hat sich unter dem Pseudonym Caren Benedikt bereits einen Namen im historischen Genre gemacht. Ihre Reihen um "Die heimliche Heilerin" und die Hansen-Saga avancierten sofort zu Bestsellern, ebenso wie die neue Reihe um Gut Falkenbach.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Alles steht auf dem Spiel: der finale Band der Hansen-Saga von SPIEGEL-Bestsellerautorin Ellin Carsta. Kamerun 1897: Nach ihrer Ankunft in Kamerun will Luise einfach nur vergessen und die schrecklichen Ereignisse der vergangenen Wochen hinter sich lassen. Aber eine Frage beschäftigt sie doch: Wie wird sich ihr Wiedersehen mit Hamza, ihrer einstigen Liebe, nach so vielen Jahren gestalten? Dann erreicht Luise eine Nachricht, die sie vor eine äußerst schwierige Entscheidung stellt. Ihr Noch-Ehemann Hans hat nicht in ihren Scheidungsantrag eingewilligt und versucht, ihre Anteile am Kontor in seinem Besitz zu halten. Hat er vor, die gesamte Familie zu ruinieren? Um das zu verhindern, müsste Luise persönlich vor Gericht in Deutschland erscheinen, dabei hatte sie sich geschworen, nie mehr einen Fuß in das Land zu setzen. Gelingt es Luise, nach den Schicksalsschlägen noch einmal ins Leben zurückzufinden?


Meine Meinung
:
Da hatte ich nun das achte Buch der Hansen-Saga in der Hand. Mir war die Familie Hansen wohlvertraut, denn lange Jahre ihres Lebens durfte ich sie begleiten. Ich habe mit allen gelitten oder mich gefreut, ich habe mich über manches Verhalten geärgert und einige verwünscht. Ich war auch nicht immer mit den Handlungen der Protagonisten einverstanden, aber das gehört wohl dazu, wenn eine Familie in einer ereignisreichen Zeit lebt und vor allem, wenn alle so unterschiedliche Charaktere haben.
Dies sollte nun das abschließende Buch der Saga werden und ich war gespannt darauf, wie sich alles entwickeln würde. Vor allem weil ich gegen Ende des vorherigen Buches mir nicht sicher war, ob ich ebenfalls diese Entscheidung getroffen hätte. Mehr schreibe ich aber nicht dazu, weil es ja sein kann, dass einige noch nicht alle Bücher gelesen haben.
Nun, Ellin Carsta hat mich angenehm überrascht. Natürlich lief auch hier nicht alles so, wie manch einer es sich wünschen würde, aber mit dem Ende war ich mehr als zufrieden. Alle haben ihren Weg gefunden und nicht nur sie waren glücklich.
Im Vordergrund stehen in allen Büchern ja die Familienmitglieder, die mit ihren Handlungen teilweise für reichlich Aufsehen gesorgt haben. Gleichzeitig wurden aber auch die Probleme der damaligen Zeit behandelt. In Kamerun und Deutschland war es nicht leicht, vieles war im Umbruch und die überheblichen Einstellungen vieler Personen machten es auch nicht leichter.
Die Autorin hat alles bestens miteinander verbunden und ich fühlte mich immer gut unterhalten.


Fazit:
An gelungener Abschluss einer besonderen Familien-Saga. Gerne gebe ich eine Leseempfehlung, aber ich warne auch, wer sich so richtig auf das Familienleben einlässt, muss Freud und Leid mit allen teilen.


Beim Verlag, der Autorin und bei NetGalleyDe möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken.

Donnerstag, 19. August 2021

Rezension - Solange es Liebe gibt


Autorin: Hanni Münzer

Titel: Solange es Liebe gibt

Genre: Roman

erschienen: 20. Juli 2021

Version: eBook, Hörbuch und Taschenbuch

Seiten: 379

Altersempfehlung: Erwachsene

Herausgeber ‏ : ‎ Tinte & Feder 




Über die Autorin:
Hanni Muenzer hatte schon immer eine lebhafte Phantasie (zum Leidwesen von Eltern und Lehrern) und verschlang bereits als Sechsjaehrige jedes Buch. Nicht alles war jugendfrei. Aus der Leidenschaft zu lesen, entwickelte sich die Leidenschaft zu schreiben. Ihr Debuet 2013, DIE SEELENFISCHER, war ein Experiment, das versehentlich gelang. Plötzlich war sie Autorin.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Bayern, 1932: Klara wächst ohne Mutter auf. Der Vater ist streng, die Brüder haben für sie nur Spott übrig. Das einsame Mädchen flüchtet in ihre eigene Welt und in die heimliche Liebe zu dem jungen Kaffee-Erben Friedrich. Um Friedrich für sich zu gewinnen, trifft sie eine folgenschwere Entscheidung …
Berlin, 2010: Nach einem tragischen Schicksalsschlag findet die junge Julie lange nicht zurück ins Leben. Dann stirbt ihr Vater und sie muss in ihren bayerischen Heimatort reisen. Hier wird sie nicht nur mit ihrer herrischen Großmutter Klara konfrontiert, sondern auch mit den unbeantworteten Fragen ihrer Kindheit. Und nicht nur das: Plötzlich muss sie Verantwortung übernehmen für die Mitarbeiter der Kaffeemanufaktur, die seit Generationen im Besitz ihrer Familie ist
Dieser Roman kann unabhängig von »Solange es Schmetterlinge gibt« gelesen werden.


Meine Meinung:
Von Hanni Münzer hatte ich bisher einige Bücher gelesen, die mich sehr begeistert haben. Die Bücher sind in den unterschiedlichsten Genres angesiedelt, was mir gut gefallen hat.
Diesmal war es eine sehr emotionale Geschichte rund um Julie. Ich war dabei, als sie ein schwerer Schicksalsschlag traf und konnte sie durchaus verstehen. Gleichzeitig lernte ich ihre Großmutter Klara kennen, die in jungen Jahren eine folgenschwere Entscheidung getroffen hat und ich fand es etwas traurig, dass sie am Ende, ach nein, ich verrate nichts.
Auf jeden Fall hat mich das Schicksal von Julie sehr bewegt und ich freute mich darüber, als ich lesen konnte, welchen Weg sie dann doch einschlug.
Hanni Münzer hat es wieder mal geschafft und mich an ihr Buch gefesselt. Im Wechsel hat sie über Klara und Julie geschrieben. Gleichzeitig erfuhr ich noch einiges über das Leben in der jeweiligen Zeit.  Beide hatten es nicht leicht und nicht gerade ein glückliches Familienleben, es zeigt aber auch, dass man besser öfter miteinander geredet hätte. Neben den Schilderungen über bewegende Ereignisse gab es allerdings auch etwas Romanze und vor allem Spannung. Denn irgendetwas stimmte nicht und musste unbedingt geklärt werden. Ich hatte da so einige Befürchtungen und am Ende stellte ich fest, dass leider einiges zutraf.


Fazit:
Ein wirklich sehr bewegendes Buch, das ich auf jeden Fall gerne weiter empfehle.


Beim Verlag und bei NetGalleyDe möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken

#SolangeesLiebegibt #NetGalleyDE

Montag, 19. Juli 2021

Rezension - Der Bund der Familien - Die Falkenbach-Saga



Autorin: Elin Carsta

Titel:  Der Bund der Familien 

Genre: Historisch

Version: eBook und Taschenbuch

erschienen: 22. Juni 2021

Seiten: 312

Altersempfehlung: Erwachsene

Herausgeber ‏ : ‎ Tinte & Feder 




Über die Autorin
Ellin Carsta ist das Pseudonym der deutschen Autorin Petra Mattfeldt, die zusammen mit ihrem Mann und ihren drei Kindern in der Nähe von Bremen lebt. Mattfeldt hat sich unter dem Pseudonym Caren Benedikt bereits einen Namen im historischen Genre gemacht. Ihre Reihen um "Die heimliche Heilerin" und die Hansen-Saga avancierten sofort zu Bestsellern, ebenso wie die neue Reihe um Gut Falkenbach.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Bernried am Starnberger See, 1938: Unternehmer Wilhelm Lehmann geht es nicht so schlecht, wie er nach seinem Schlaganfall fast allen Familienmitgliedern glauben machen will. Als er auch noch seine gesamten Firmenanteile für fünf Reichsmark verkauft, steht die restliche Familie vor einem großen Rätsel. Wilhelmine von Falkenbach versucht, sich mit ihrer Reitleidenschaft abzulenken, doch die aufkeimende Liebe zu einem kommunistischen Widerstandskämpfer lässt sie nicht los. Sie kann einfach nicht verstehen, warum er sich ohne ein Wort des Abschieds aus ihrem Leben gestohlen hat. Als ihr Bruder Gustav von Falkenbach zu der hochschwangeren Elisabeth Lehmann gerufen wird, ahnt er noch nicht, dass die Geburt bald das Interesse des Gauleiters auf sich ziehen wird, der davon besessen ist, die Familien zu ruinieren.


Meine Meinung:
Es wird nicht weniger spannend. Nachdem die Autorin mich an die beiden ersten Bücher der Falkenbach-Saga gefesselt hatte, konnte ich auch das dritte kaum zur Seite legen.  Es passiert aber auch so viel! In der heutigen Zeit gäbe es mit vielem keine großartigen Probleme, aber leider war die Einstellung damals anders und besonders diejenigen an der Macht hatten Meinungen, die für manche lebensgefährlich werden konnten. Natürlich will ich hier nicht weiter auf den Inhalt eingehen, auch nicht auf die beiden ersten Bücher, falls jemand diese noch nicht kennt. Aber das Unrecht der Väter und die Stärke der Töchter spielt auch in dieser Folge eine wichtige Rolle. Manche Handlung hat noch Jahre danach Auswirkungen, die gefährlich sein können. Die Familien haben es aber nicht nur mit vergangenen Taten zu tun, auch im Jahr 1938 passiert so viel, wo ich denke, gut dass ich das nicht erleben musste. Natürlich konnte ich auch dieses Buch kaum zur Seite legen, weil ich wissen wollte, wie sich alles entwickelt


Fazit:
Eine gelungene Fortsetzung in der Falkenbach-Saga. Bei vielen Büchern ist es ja so, dass sie unabhängig voneinander gelesen werden könne. Allerdings ist das bei einer Saga selten der Fall. Wobei ich aber auch alle drei Bücher gerne weiter empfehle.


Bei der Autorin, beim Verlag und bei NetGalleyDe möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken.

#DerBundderFamilien #NetGalleyDE #NetGalleyDEChallenge

Mittwoch, 24. März 2021

Rezension - Die Stärke der Töchter - Die Falkenbach - Saga


Autorin: Ellin Carsta

Titel: Die Stärke der Töchter - Die Falkenbach - Saga

Genre: Historisch 

Version: eBook, Taschenbuch und Hörbuch

erschienen: 23. März 2021

Seiten: 299

Altersempfehlung: Erwachsene

Herausgeber : Tinte & Feder 




Über die Autorin:
Ellin Carsta ist das Pseudonym der deutschen Autorin Petra Mattfeldt, die zusammen mit ihrem Mann und ihren drei Kindern in der Nähe von Bremen lebt. Mattfeldt hat sich unter dem Pseudonym Caren Benedikt bereits einen Namen im historischen Genre gemacht. Sie schreibt außerdem Krimis, Thriller und Jugendbücher.

Kurzbeschreibung, übernommen:
Bernried am Starnberger See, 1937: Als Paul-Friedrich von Falkenbach hört, dass ein Kriegskamerad bei einem Unfall in seiner Schreinerei ums Leben gekommen ist, erweckt das sofort sein Misstrauen. Wird er erneut von seiner Vergangenheit eingeholt? Paul-Friedrich will seinen Geschäftspartner Wilhelm Lehmann treffen, um die Sache aufzuklären. Doch der hat gerade ganz andere Probleme: Sein Sohn Leopold hat ihn zum wiederholten Male enttäuscht und er will ihn aus der Familie und der Firma verbannen. Vor lauter Aufregung erleidet er einen Schwächeanfall. Währenddessen spitzt sich die Lage für die jüdische Bevölkerung in Deutschland weiter zu. Als ihrem Vater plötzlich das Grundstück der Nachbarfamilie am See angeboten wird, ist dies ein weiterer Weckruf für das politische Interesse von Wilhelmine von Falkenbach, ebenso wie ein politisch Verfolgter, der Unterschlupf auf dem Gut der von Falkenbachs sucht. Paul-Friedrichs Tochter spürt, dass sie die opportunistische Haltung einiger Familienmitglieder nicht länger teilen kann …
 

Meine Meinung:
Nachdem ich das erste Buch der Falkenbach - Saga gelesen hatte, war für mich klar, dass ich unbedingt wissen will, wie sich alles entwickeln würde. Mein Warten wurde belohnt und zwar mit einer weiteren Folge, von der ist sofort gefesselt war.
Ellin Carsta versteht es hervorragend, eine Familie nicht zur Ruhe kommen zu lassen. Ach, nicht nur eine Familie, es sind gleich drei, denen aufregende Zeiten bevorstehen. Wäre ja auch sonst zu langweilig 😉
Im ersten Buch ging es um das Unrecht der Väter, was einige Fragen für mich offen ließ, die mir aber nun beantwortet wurden. Allerdings sollten diesmal die Töchter beziehungsweise die Schwiegertöchter im Vordergrund stehen. Sie sind sehr stark, gemeinsam noch mehr. Natürlich will ich hier nicht verraten, was genau sie gemacht haben, aber ich war durchaus mit allem einverstanden. Nun ja, die Väter wurden auch bei diesem Buch nicht unbedingt meine Lieblinge. Aber mir haben einige Entscheidungen sehr gut gefallen, besonders die, die in weiser Voraussicht getroffen wurden, mehr verrate ich nun nicht.
In der Falkenbach - Saga erfahre ich einiges vom damaligen Zeitgeist und von dem Leben kurz vor dem nächsten Krieg. Die Autorin hat historische Ereignisse sehr gut eingebunden.


Fazit:
Eine sehr gute und unterhaltsame Folge, die ich mal wieder in einem Rutsch gelesen habe. Natürlich hoffe ich, dass ich noch mehr von den Falkenbachs und Lehmanns zu lesen bekomme. Aber zunächst gebe ich gerne eine Leseempfehlung und zwar für beide Bücher.

Beim Verlag und bei NetGalleyDe möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken

#DieStärkederTöchter #NetGalleyDE

Dienstag, 16. Februar 2021

Rezension - Der leuchtende Himmel


Autorin: Ellin Carsta

Titel: Der leuchtende Himmel

Genre: Historisch

Version: eBook, Hörbuch und Taschenbuch

erschienen: 16. Februar 2021

Seiten: 322

Altersempfehlung: Erwachsene

Herausgeber : Tinte & Feder 



Über die Autorin
Ellin Carsta ist das Pseudonym der deutschen Autorin Petra Mattfeldt, die zusammen mit ihrem Mann und ihren drei Kindern in der Nähe von Bremen lebt. Mattfeldt hat sich unter dem Pseudonym Caren Benedikt bereits einen Namen im historischen Genre gemacht. Sie schreibt außerdem Krimis, Thriller und Jugendbücher. "Die heimliche Heilerin" ist der Auftakt zu einer Reihe, die sofort zum Bestseller avancierte. Der Titel "Rebengold" wurde auf die Shortlist zum Skoutz-Award 2017 im Bereich History gewählt.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Eigentlich sollte die Geburtstagsfeier ihrer Tochter ein freudiges Erlebnis sein, doch bei Luise hinterlässt sie ein Gefühl des Zweifels. Wird sie jemals an den Punkt in ihrem Leben kommen, an dem nicht die Geschäfte an erster Stelle stehen und sie mehr Zeit und Aufmerksamkeit für ihr Kind aufbringen kann? Doch da kündigt sich bereits die nächste Herausforderung an. Bei einem Empfang der Verlegerfamilie Jensen gibt es nur ein Thema, den Streik der Hamburger Hafenarbeiter. Luise hat Verständnis für die Probleme und Forderungen der Arbeiter, doch ihre Sicht als Frau nehmen die geladenen Gäste nur teilweise ernst. Als sie auf dem Empfang auch noch ihrer Rivalin Ida Kleinschmidt begegnet, wird ihre Kampfeslust geweckt. Sie ahnt noch nicht, dass schon bald in ihrem Leben nichts mehr sein wird, wie es war.


Meine Meinung:
Was gibt es neues bei den Hansens? Das wollte ich natürlich unbedingt wissen. Schließlich fühlte ich mich als Leserin irgendwie zugehörig. Ich hatte jeden einzelnen der Familie kennen gelernt, wusste viel mehr über sie, als andere aus der Familie. Deshalb wünschte ich mir auch sehr, dass manche Geheimnisse nicht offen gelegt werden. Ob das wohl klappt? Denn Autorinnen sind manchmal unberechenbar und lassen sich einiges einfallen. 
So war es dann auch, Ellin Carsta hatte reichlich Ideen, die sie zu Papier gebracht hat. Da ich mal wieder so richtig im Geschehen steckte, musste ich mich ärgern und aufregen, aber es gab auch Grund zur Freude. Ich war ein weiteres Mal ans Buch gefesselt, natürlich weil ich wissen wollte, wie sich denn nun alles entwickelt. Manche Probleme lassen sich nie lösen, manche werden weniger schlimm und dann kommt der Hammer! Dazu verrate ich natürlich nichts. Aber die Autorin hat es erneut geschafft und Zeitgeschehen mit dem Leben der Hansens verbunden. Tja, das Ende hat mich überrascht, ich wäre nicht erstaunt gewesen, wenn die Fahrt in eine andere Richtung gegangen wäre. 


Fazit:
Ob die Hansens jemals zur Ruhe kommen werden? Das Ende lässt vermuten, dass im nächsten Buch noch einiges passieren wird, was mich als Leserin aufwühlen könnte. Ich bin gespannt. Aber zunächst empfehle ich diese Folge gerne weiter.


Beim Verlag, bei NetGalleyDe und bei der Autorin möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken.

Mittwoch, 9. Dezember 2020

Rezension - Zeit der Pfirsichblüte


Autorin: Anja Saskia Beyer

Titel: Zeit der Pfirsichblüte

Genre: Roman

Version: eBook und Taschenbuch

erschienen: 8. Dezember 

Seiten: 288

Altersempfehlung: Erwachsene

Herausgeber : Tinte & Feder 



Über die Autorin:
Anja Saskia Beyer studierte in München Theaterwissenschaft, Kommunikationswissenschaft und Werbepsychologie. Seit 1996 schreibt und arbeitet sie erfolgreich für das Fernsehen, z.B. als Dramaturgin der Lindenstrasse, als Autorin für Für alle Fälle Stefanie, Anna und die Liebe, Verliebt in Berlin und Dahoam is Dahoam. Die Autorin lebt mit Mann, ihren zwei Kindern und zwei Wellensittichen in Berlin.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Annas Beziehung ist etwas eingefahren. Da kommt ein Mädelsurlaub mit ihrer besten Freundin Carina gerade recht. Dass es ausgerechnet nach Barcelona gehen soll, in die Stadt, in der Anna vor zwanzig Jahren die große Liebe und den größten Schmerz erlebt hat, passt ihr allerdings überhaupt nicht.
Aber dann stößt die junge Frau auf etwas Unfassbares und fährt mit ihrer Freundin nach Spanien, um ihrem Verdacht nachzugehen. Das mediterrane Lebensgefühl und die duftenden Pfirsichplantagen bei Barcelona verzaubern sie wieder sofort.
Anna begibt sich gemeinsam mit dem attraktiven Pablo, mit dem sie früher eine tiefe Freundschaft verband, auf Spurensuche. Aber kann sie ihm vertrauen oder ist er der Grund dafür, dass ihr Glück damals ein jähes Ende nahm?


Meine Meinung:
Von Anja Saskia Beyer habe ich schon viele Bücher gelesen und mit jedem neuen Buch überrascht sie mich wieder neu. Hinter diesem wunderschönen Cover verbirgt sich eine ganz besondere Geschichte. Natürlich ist es für mich mit einer Reise verbunden, diesmal geht es nach Barcelona. Dort wollte ich immer schon mal hin und gerne würde ich dort einen Pfirsichlikör probieren. Anna und ihre Freundin durften einiges kosten, wozu Pfirsiche verarbeitet wurden. Das war eine angenehme Nebensache in dieser Geschichte. 
Anna sträubt sich zunächst und sie will keinen Urlaub in Barcelona machen. Sie verrät aber nicht den Grund und ich dachte manches Mal, Mensch Anna nun sag uns endlich, was passiert ist. Puh, als sie es dann endlich erzählt hatte, kam etwas schlimmes zu Tage, was mich so richtig wütend machte. Die Autorin hat sich nicht gescheut und ein sehr ernstes Thema beschrieben. Näher möchte ich jetzt allerdings nicht darauf eingehen, es würde Spannung und Lesevergnügen nehmen. Denn trotz allem hat es mir gefallen, dass ich Anna bei allem begleiten durfte. Ich drückte Anna die Daumen und hatte einiges worüber ich nachdenken musste. Natürlich gab es ein Happy End, nun, zumindest eines, das ich mir so gewünscht hatte.


Fazit:
Ein sehr schönes unterhaltsames Buch, in dem so vieles miteinander verbunden wurde.  Reise, Romanze, Schicksal, Freundschaft und vieles mehr. Ich gebe gerne eine Leseempfehlung dazu.

Bei der Autorin, dem Verlag und bei NetGalleyDe möchte ich mich vielmals für das Buch bedanken. 

#ZeitderPfirsichblüte #NetGalleyDE

Dienstag, 17. November 2020

Rezension - Das Unrecht der Väter - Die Falkenbach-Saga



Autorin: Ellin Carsta

Titel: Das Unrecht der Väter - Die Falkenbach-Saga

Genre: Historisch

Version: eBook und Taschenbuch

erschienen: 17. November 2020

Seiten: 346

Altersempfehlung: Erwachsene

 Herausgeber : Tinte & Feder 



Über die Autorin:
Ellin Carsta ist das Pseudonym der deutschen Autorin Petra Mattfeldt, die zusammen mit ihrem Mann und ihren drei Kindern in der Nähe von Bremen lebt. Mattfeldt hat sich unter dem Pseudonym Caren Benedikt bereits einen Namen im historischen Genre gemacht. Sie schreibt außerdem Krimis, Thriller und Jugendbücher. "Die heimliche Heilerin" ist der Auftakt zu einer Reihe, die sofort zum Bestseller avancierte.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Bernried am Starnberger See, 1936: Paul-Friedrich von Falkenbach und die Brüder Lehmann stehen für Erfolg. Drei Freunde, die zusammen im Ersten Weltkrieg gedient haben und deren Verbindung so stark ist, dass sie ihre Firmensitze zusammengelegt haben und schon seit Jahren gemeinsam die Geschäfte betreiben.
Während die Söhne der Lehmanns bereits in deren Firmen eingestiegen sind, kann sich Gustav von Falkenbach nur schwer vorstellen, in die Fußstapfen seines Vaters zu treten, schließlich steht er kurz davor, sein Medizinstudium abzuschließen. Auch seine Schwester Wilhelmine ist dabei, ihren eigenen Weg zu finden und sich eine politische Meinung zu bilden, während die Nazis im Land und im Umfeld der Familien immer mehr an Einfluss gewinnen.
Als die Tochter eines Kriegskameraden auf Gut Falkenbach auftaucht, um Fragen zum rätselhaften Tod ihres Vaters zu stellen, versuchen die drei Männer alles, um ein altes Geheimnis verborgen zu halten. 



Meine Meinung:
Wenn es Leute gibt, die behaupten "Früher war alles besser", dann sollten sie sich mal in Erinnerung rufen, wie es damals wirklich war. Oder eben dieses Buch lesen. Die Familien Lehmann und von Falkenbach mögen zwar zur besseren Gesellschaftsschicht gehören und könnten ohne Sorgen sein, wenn sie zu einer anderen Zeit leben würden. Frauen haben wenig Rechte, Töchter haben es schwer, sollten sie eine eigene Meinung haben und diese äußern wollen. Männer könnten es besser haben, würden sie sich nicht in der Zeit befinden, wo die Nazis auf alles Einfluss nehmen und Väter gewisse Erwartungshaltungen an ihre Söhne haben. 
Es ist einiges los auf Gut Falkenbach, denn Ellin Carsta hat sich einiges einfallen lassen. Normalerweise verteile ich ziemlich schnell meine Sympathie auf die beteiligten Personen, aber hier war ich mir sehr lange unsicher. Ich wollte erst einmal abwarten, wer was unternimmt und was sonst noch alles passieren wird. So ganz nebenbei habe ich wieder viel über das Leben der damaligen Zeit erfahren. Das hat die Autorin sehr geschickt miteinander verbunden. Außerdem hat sie es auch bestens verstanden, eine gewisse Spannung aufkommen zu lassen. Es gab Geheimnisse, die selbst mir als Leserin nicht offenbart wurden. So gab es zwar ein Ende, dass so aussah, als wären alle einigermaßen glücklich, aber unter der Oberfläche war noch reichlich was los. Nun konnte ich mir ja denken, dass eine Saga nicht mit dem ersten Buch endet und deshalb warte ich gespannt auf die Fortsetzung.


Fazit:
Ein gelungener Start einer weiteren Saga, deren Handlung vor rund hundert Jahren stattfindet. Eine ereignisreiche Zeit mit vielen Folgen. Ich habe viel erfahren über die Stellung der Frau, über Traditionen und die Einstellung, die manche dazu haben und auch über das Familienleben damals.
Gerne gebe ich eine Leseempfehlung und warte nun geduldig auf das nächste Buch, von dem ich weiß, dass es Anfang nächsten Jahres erscheinen wird.


Beim Verlag und bei NetGalleyDe möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken.


#DasUnrechtderVäter #NetGalleyDE

Mittwoch, 28. Oktober 2020

Rezension - Weil du mich riefst


Autorin
: Emma Wagner

Titel: Weil du mich riefst

Genre: Roman

Version: eBook, Hörbuch, Taschenbuch

erschienen: 27. Oktober 2020

Seiten: 474

Altersempfehlung: Erwachsene

Herausgeber: Tinte & Feder




Über die Autorin
Emma Wagner kam 1982 in Niedersachsen zur Welt. Zum Studium der Germanistik und der Biologie verschlug es sie nach Heidelberg. Diese herrliche Stadt wurde ihrem Ruf in Emmas Falle mehr als gerecht, denn sie hat ihr Herz in Heidelberg verloren. Dort lebt sie dementsprechend immer noch - inzwischen glücklich verheiratet - mit ihrem Mann und ihren drei Kindern im Kindergarten- und Grundschulalter.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Kann die Liebe siegen, wenn das Schicksal andere Pläne hat? 
Tina führt mit ihrem Vater in London ein Restaurant. Als ein Gast behauptet, der Armreif, der einst ihrer Mutter gehört hat, stamme aus Zypern, ist ihre Neugier geweckt. Ihr Vater bestreitet jede Verbindung dorthin, trotzdem beschließt Tina, den Urlaub mit ihrer besten Freundin für Nachforschungen zu nutzen und reist auf die Insel der Götter. Dort verliebt sie sich nicht nur in die malerische Landschaft, sondern auch in den hilfsbereiten Alec. Bald jedoch scheint es, als würde er ihr etwas verheimlichen. Hat es mit der Geschichte ihrer Eltern zu tun? Und wer ist der Mann mit der Narbe im Gesicht? Eine Reise in die Vergangenheit beginnt, die mehr verändert, als Tina je für möglich gehalten hätte.


Meine Meinung:
Ich gestehe, dass ich mich mit Zypern bisher nur oberflächlich beschäftigt habe. Nachdem ich das Buch ausgelesen hatte, änderte sich das. Warum das so ist?
Emma Wagner hat in ihrem Buch im Grunde zwei Geschichten erzählt. Ich lernte Sarima und Yasin kennen. Durch Rückblenden in das Jahr 1974 erfuhr ich sehr viel über die Insel und das Leben dort. In der Gegenwart befanden sich Athina und Alec. Athina wollte einem Rätsel auf die Spur kommen und reiste dafür nach Zypern und lernt dort Alec kennen. Sie erzählt uns Lesern ihre Erlebnisse und Eindrücke. Beide Erzählstränge waren sehr gut beschrieben und ich wurde regelrecht an das Buch gefesselt. Die Kapitel wechselten sich immer ab und ich hätte am liebsten immer sofort gewusst, wie es bei den jeweiligen Personen weiterging. Dadurch baute die Autorin natürlich eine gewisse Spannung auf. Aber ich habe brav immer schön der Reihe nach gelesen. Was natürlich zur Folge hatte, dass ich das Buch wirklich nicht zur Seite legen konnte.
Natürlich werden nicht nur einfach die Erlebnisse und Eindrücke geschildert, kleinere oder sogar größere Nebenschauplätze brachten zusätzlich eine gewisse Würze ins Geschehen. Besonders nachdenklich haben mich die Begebenheiten im Jahr 1974 gemacht, aber auch, dass heute noch so viel zu sehen ist. Ich möchte nicht näher auf alles eingehen. Aber es ist wirklich sehr interessant zu lesen. Natürlich auch, welche Schicksale damit zusammen hängen. In dem Buch geht es um die große Liebe, unerfüllte Liebe, Hoffnungen, Geheimnisse, Freundschaft, Zusammenhalt und leider auch um Hass und Ungerechtigkeiten. So vieles hat die Autorin miteinander verknüpft. Außerdem wurden den Personen besondere Charaktere eingehaucht, die durchaus realistisch waren, denn bei vielen dachte ich, solche Leute trifft man leider zu allen Zeiten an.
Das Cover gefällt mir natürlich sehr gut, denn ich war oft auf Kreta und mag solche griechischen Eindrücke. Besonders berührend fand ich dann auch die Stelle, zu der der Buchtitel gehörte.


Fazit:
Eine wunderschönes berührendes Buch, das mir sehr gut gefallen hat. Ich könnte noch weiter davon schwärmen, aber das würde den Rahmen sprengen und deshalb gebe ich dem Buch nicht nur fünf Sterne sondern spreche ausdrücklich eine Leseempfehlung aus.

Beim Verlag und bei NetGalleyDe möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken.


#Weildumichriefst #NetGalleyDE

Dienstag, 14. Juli 2020

Rezension - Tage des Aufbruchs



Autorin: Karin Seemayer

Titel: Tage des Aufbruchs

Genre: Historisch

Version: eBook und Taschenbuch

erschienen: 14. Juli 2020

Seiten: 449

Altersempfehlung: Erwachsene

Verlag: Tinte & Feder



Über die Autorin:
Karin Seemayer wurde 1959 in Reutlingen geboren, lebte von 1960 bis 1993 in Frankfurt und seitdem im Taunus. Mit acht Jahren schrieb sie ihre ersten Tiergeschichten auf die Rückseite gebrauchter Telex-Rollen, die ihre Mutter aus dem Büro mitbrachte, da ihr der Papierverbrauch ihrer Tochter zu hoch war. Es folgten Wildwestgeschichten, dann Science-Fiction, und später, als Teenager, schrieb sie Liebesgeschichten. Anfang zwanzig packte sie das Fernweh. Sie machte eine Ausbildung zur Reiseverkehrskauffrau und war die nächsten Jahre beruflich und privat viel unterwegs. Viele ihrer Romanideen sind auf diesen Reisen entstanden. Die Umsetzung der Ideen musste jedoch warten, bis ihre drei Kinder erwachsen waren.


Kurzbeschreibung, übernommen:
In ihrem neuen historischen Roman erzählt Bestsellerautorin Karin Seemayer nach einer wahren Begebenheit die Geschichte der leidenschaftlichen Rebellin Anita Garibaldi und ihrer Liebe zu dem Freiheitskämpfer Giuseppe.
Brasilien, 1839: Die unkonventionelle Ana Maria de Jesus Ribeiro da Silva ist gerade achtzehn Jahre alt, als sie in ihrer Heimatstadt Laguna dem berühmten italienischen Freiheitskämpfer Giuseppe Garibaldi begegnet. Es ist Liebe auf den ersten Blick, und Garibaldi, der die brasilianische Guerilla unterstützt, hätte sich keine mutigere oder fähigere Partnerin aussuchen können.
Ana Maria, die er zärtlich Anita nennt, kämpft fortan an seiner Seite und wird zur Heldin des brasilianischen Freiheitskampfes: die Geschichte einer großen Liebe in turbulenten Zeiten und das Porträt einer ungewöhnlichen Frau.


Meine Meinung:
Da ich bisher von allen Büchern, die ich von Karin Seemayer gelesen habe, begeistert war, freute ich mich darauf, dieses neue Buch zu lesen.
Natürlich sagte mir der Name Garibaldi etwas, aber viel wusste ich nicht über ihn. Wobei es hier nicht allein um ihn ging, sondern seine Frau Anita stand hier im Vordergrund. Die beiden führten ein sehr aufregendes und bewegendes Leben. Anita hat mich beeindruckt, sie war sehr mutig und es war damals bestimmt nicht leicht für sie, denn in der Männerwelt hatten die Frauen eigentlich andere Aufgaben.
Die Autorin hat gut recherchiert und sehr anschaulich geschildert, was damals passierte und wie alles abgelaufen ist, bzw. wie es gewesen sein könnte, da musste sie sich ja an Fakten halten und hat auch vieles aus der Zeit weiter gegeben. Mich hat sie mit der Geschichte an das Buch gefesselt und neugierig, wie ich nun einmal bin, habe ich mich auch über das weitere Leben der Familie Garibaldi erkundigt.


Fazit:
Und wieder hatte ich ein sehr gutes Buch der Autorin in den Händen. Begeistert, wie ich war, habe ich alles in einem Rutsch gelesen. Mit Sicherheit hat Karin Seemayer wesentlich mehr Zeit aufbringen müssen, damit ich ein historisch gut recherchiertes Buch in der Hand halten konnte. Deshalb gebe ich gerne eine Leseempfehlung.

Beim Verlag und bei NetGalleyDe möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken.


#TagedesAufbruchs #NetGalleyDE

Samstag, 27. Juni 2020

Rezension - Der nahende Sturm - Die Hansen-Saga



Autorin: Ellin Carsta

Titel: Der nahende Sturm - Die Hansen-Saga

Genre: Historisch

Version: eBook, Taschenbuch und Hörbuch

erschienen: 16. Juni 2020

Seiten: 301

Altersempfehlung: Erwachsene

Verlag: Tinte & Feder


Über die Autorin:
Ellin Carsta ist das Pseudonym der deutschen Autorin Petra Mattfeldt, die zusammen mit ihrem Mann und ihren drei Kindern in der Nähe von Bremen lebt. Mattfeldt hat sich unter dem Pseudonym Caren Benedikt bereits einen Namen im historischen Genre gemacht. Sie schreibt außerdem Krimis, Thriller und Jugendbücher. "Die heimliche Heilerin" ist der Auftakt zu einer Reihe, die sofort zum Bestseller avancierte. Der Titel "Rebengold" wurde auf die Shortlist zum Skoutz-Award 2017 im Bereich History gewählt.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Wie stark ist der Familienzusammenhalt der Hansens wirklich?
Die Hansens haben allen Grund zu feiern. Gerade ist es ihnen gelungen, die durch Richards Diebstahl ausgelösten Turbulenzen zu bewältigen. Da droht bereits das nächste Unheil. Die beiden Verstoßenen, Elisabeth und Richard, haben sich verbündet. Gemeinsam sind sie darauf aus, dem Kontor der Hansens die Kundschaft abzujagen. Doch Luise will die Flucht nach vorne antreten und schmiedet bereits ganz andere Pläne.
In Kamerun hat es Hamza als vorübergehender Leiter der Plantage geschafft, die Spinnmilbenplage erfolgreich zu bekämpfen. Das gefällt nicht allen vor Ort, und der nächste Zusammenstoß zwischen den Einheimischen und den Kolonialherren ist vorprogrammiert.


Meine Meinung:
Sicher kennt Ihr das auch; es gibt Familienserien von denen kommt man nicht los. Alle Beteiligte sind einem gut bekannt, manche mag man überhaupt nicht leiden und andere sind einem sehr sympathisch. So ergeht es mir mit der Familie Hansen.  Da gibt es von mir ein Augenrollen und es wird böse geguckt, ja werde ich gewisse Personen denn nie los? Dann gibt es Momente, die mich berühren und freudig stimmen. Solche Familienserien haben bei mir auch gewisses Suchtpotential. Sobald ich weiß, dass es eine weitere Folge gibt, will, nein, muss ich sie lesen. Lange Rede, kurzer Sinn... auch diese Folge habe ich wieder verschlungen. Neben dem durchaus turbulentem Familienleben der Hansens, habe ich wieder einiges vom damaligen Zeitgeist und Alltagsgeschehen  erfahren. Ich fand das alles sehr interessant, denn 1895 waren meine Großeltern mütterlicherseits noch kleine Kinder und eigentlich weiß ich wenig über die Zeit damals.


Fazit:
Eine Buchserie, die wirklich in der entsprechenden Reihenfolge gelesen werde wollte. Mich hat es gepackt und ich weiß, dass ich das siebte Buch ebenfalls lesen werde. Aber zunächst empfehle ich dieses erst einmal weiter.


Bei der Autorin, dem Verlag und NetGalleyDe möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken.



#DernahendeSturm #NetGalleyDE

Dienstag, 26. Mai 2020

Rezension - Die geheimnisvollen Gärten der Toskana



Autorin: Anja Saskia Beyer

Titel: Die geheimnisvollen Gärten der Toskana

Genre: Roman

Version: eBook und Taschenbuch

erschienen: 26. Mai 2020

Seiten: 285

Altersempfehlung: Erwachsene

Verlag: Tinte & Feder



Über die Autorin:
Anja Saskia Beyer studierte Theaterwissenschaft, Kommunikationswissenschaft und Werbepsychologie in München. Seit 1996 schreibt und arbeitet sie erfolgreich als Drehbuchautorin und Dramaturgin für das Fernsehen, u. a. für die Serien »Lindenstraße«, »Für alle Fälle Stefanie«, »Verliebt in Berlin« und »Dahoam is Dahoam«.
Die Autorin lebt mit ihrem Mann, ihren Kindern und ihrem Hund in Berlin.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Jessy braucht dringend einen Neuanfang: Ihr Freund hat sie verlassen und dann verliert sie auch noch ihren geliebten Job als Floristin. Kurzentschlossen nimmt sie eine Stelle als Gärtnerin in der Toskana an. Der verwilderte Garten mit seinen Zitronenbäumen und dem Duft der Rosen verzaubert die junge Frau sofort.
Doch der Neubeginn gestaltet sich schwieriger als gedacht: Jessy verliebt sich in ihren attraktiven Arbeitgeber Gregorio. Seine herrische Mutter ist der aufkeimenden Romanze alles andere als wohlgesonnen. Und dann entdeckt Jessy auch noch ein jahrhundertealtes Geheimnis. Ihr wird klar, dass in dieser Familie mit harten Bandagen gekämpft wird – besonders in der Liebe …


Meine Meinung:
Bücher sind doch etwas tolles! Während wir im Moment alle mehr oder weniger zu Hause bleiben, können die Protagonisten reisen und wir können sie auf diesem Weg begleiten.
Jessy hat sich auf eine Stelle als Gärtnerin in der Toskana beworben. Sie ist zwar gelernte Floristin, aber über Renaissance-Gärten weiß sie wenig. Ich gestehe, mir erging es ebenso und deshalb freute ich mich, dass ich mit ihr wunderschöne Gärten kennen lernen konnte. Denn Anja Saskia Beyer hat es bestens verstanden, uns durch die Gärten zu führen und sie so beschrieben, dass ich zu Hause alles vor Augen hatte. Nun soll keine meinen, es wäre ein Gartenbuch oder so, nein, natürlich geht es auch um Jessy und Gregorio, um Bella und Vinc und und und.  Lasst Euch überraschen.
Damit die Geschichte in diesem Buch nicht so abläuft, wie man es oft bei Liebesromanen oder ähnlichem gewohnt ist, hat sich die Autorin ein besonderes Geheimnis einfallen lassen. Außerdem hat sie mich überrascht, denn als Vielleserin meine ich manche Handlungsabläufe zu kennen und hier musste ich nun feststellen, dass so vieles erfrischend anders abläuft. Auch darüber werde ich nichts verraten. Also hat Anja Saskia Beyer mich ein weiteres Mal begeistern können.


Fazit:
Manchmal habe ich das Gefühl, dass ich meine Begeisterung anscheinend nicht so richtig rüberbringen kann. Ich will ja nicht zu viel vom Inhalt verraten, ich würde gerne einiges zitieren. Also was bleibt einem da übrig? Ihr müsst das Buch selber lesen und werdet mich dann hoffentlich verstehen. Ich bin begeistert und empfehle das Buch wirklich sehr gerne weiter.

Achja, wer sich nun wundert, dass ich sofort am Erscheinungstag die Rezension einstellen kann, dem möchte ich nochmals sagen, dass wir Blogger oft die Möglichkeit haben, ein Buch vorab zu lesen. Das mache ich natürlich sehr gerne, denn ich bin immer furchtbar neugierig, ganz besonders auf Bücher meiner Lieblingsautoren

Beim Verlag und bei NetGalley möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken


#DiegeheimnisvollenGärtenderToskana #NetGalleyDE #NetGalleyDEChallenge


Diese Rezension gehört auch zu der Blogtour "Buchtour durch Italien"
wie es bei Blogtouren üblich ist, möchte ich hier auf weitere Beiträge hinweisen:

Am 23.5. wurde auf dem Blog "Missis Leseecke" das Buch "Die Sterne von Venedig" vorgestellt
Am 24.5. habe ich die Protagonistin des Buches interviewt
Am 26.5. erscheint auch die Rezension zu den geheimnisvollen Gärten in Missis Leseecke
Am 27.5. stelle ich das Buch "Erdbeeren im Sommer" vor

Dienstag, 31. März 2020

Rezension - Der mutige Weg - Die Hansen-Saga



Autorin: Ellin Carsta

Titel: Der mutige Weg - Die Hansen-Saga 5

Genre: Historisch

Version: eBook und Taschenbuch

erschienen: 31. März 2020

Seiten: 299

Altersempfehlung: Erwachsene

Verlag: Tinte & Feder



Über die Autorin:
Ellin Carsta ist das Pseudonym der deutschen Autorin Petra Mattfeldt, die zusammen mit ihrem Mann und ihren drei Kindern in der Nähe von Bremen lebt. Mattfeldt hat sich unter dem Pseudonym Caren Benedikt bereits einen Namen im historischen Genre gemacht. Sie schreibt außerdem Krimis, Thriller und Jugendbücher.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Während Therese freudig aufgeregt mit ihren Kindern von Wien nach Kamerun zu Robert aufbricht, ist für Luise in Hamburg die Doppelrolle als Mutter und Geschäftsfrau eine große Herausforderung. Das schlechte Gewissen, ob sie sich selbst genug um ihre Tochter kümmert, ist ihr ständiger Begleiter.
Dabei ist ihre Anwesenheit im Kontor wichtiger denn je, schwinden doch die Einnahmen trotz guter Geschäfte dahin. Luise hat den Verdacht, dass ein Mitarbeiter das Unternehmen betrügt. Was Luise noch viel mehr beunruhigt: Ist ihr Cousin Richard womöglich selbst involviert und schädigt so seine eigene Familie?
Zu allem Überfluss gerät dann auch noch die Ernte der Hansens in Kamerun in Gefahr. Wird die Familie diese Rückschläge bewältigen können?


Meine Meinung:
Irgendwie fühle ich mich der Familie Hansen zugehörig und freute mich, dass ich wieder einiges über sie lesen konnte. Schließlich habe ich mich mit ihnen freuen und ärgern können, es gab Tränen der Freude und der Trauer. Eigentlich könnte ja nun endlich mal alles einen guten Verlauf nehmen, aber nein, die Autorin war wohl nicht meiner Meinung. Irgendwie wurde ich die unsympathischen Personen einfach nicht los. Hört sich das schlimm an? Mag sein, aber so ist es nun einmal. Die eine gönnt der anderen nichts und besonders in der Familie Hansen, wo es so viele Personen mit den unterschiedlichsten Charakteren gibt, ist immer etwas los.
Von Anfang an war ich wieder an das Buch gefesselt und ich habe es schon wieder regelrecht verschlungen. Ellin Carsta hat sich aber auch einiges einfallen lassen. Klar, ich dachte, das einiges vorhersehbar ist, aber was dann wirklich passierte.... Ich verrate nichts, ich überlege nur, wie ich jetzt die Wartezeit überbrücken soll.


Fazit:
Fans der Familie Hansen werden diese Folge sehnsüchtig erwartet haben, denn mit Sicherheit bin ich nicht die einzige, die wissen will, wie sich alles entwickelt. Ich wünschte den mir sympathischen alles Gute und den anderen hätte ich wer weiß was gegönnt. Auf jeden Fall empfehle auch dieses Buch gerne weiter. Aber zuvor sollten die anderen gelesen werden.

Sonntag, 9. Februar 2020

Rezension - Die Suche nach dem Augenblick


Autorin: Catherine Ryan Hyde

Titel: Die Suche nach dem Augenblick

Genre: Schicksal, Roman

Version: eBook und Taschenbuch

erschienen: 7. Januar 2020

Seiten: 380

Altersempfehlung: Erwachsene

Verlag: Tinte & Feder




Über die Autorin:
Die mehrfach ausgezeichnete amerikanische Autorin Catherine Ryan Hyde hat bislang knapp dreißig Bücher veröffentlicht.  Neben dem Schreiben ist Catherine Ryan Hyde auch als Referentin tätig und stand bereits dreimal zusammen mit Bill Clinton als Rednerin auf dem Podium. Catherine Ryan Hyde unternimmt gerne Wanderungen und Reisen und ist eine große Hobbyfotografin.


Kurzbeschreibung, übernommen:
In Luis Velez hat die blinde Mildred einen fürsorglichen Betreuer … bis er eines Tages nicht mehr auftaucht. Voller Sorge um ihren Freund wendet sich Mildred an die anderen Mieter des Hauses, aber nur der junge Raymond schenkt ihr Aufmerksamkeit.
Seit seine Eltern sich getrennt haben, hat er das Gefühl, nirgends dazuzugehören. Als ihm klar wird, dass die alte Frau auf Hilfe angewiesen ist, beginnt Raymond sich um sie zu kümmern. Rasch entwickelt sich zwischen den beiden Außenseitern eine tiefe Freundschaft.
Doch was ist mit Luis Velez? Auf seiner Suche nach ihm begegnet Raymond Menschen, die ihm zeigen, dass trotz aller Gleichgültigkeit in der Welt immer Grund zur Hoffnung besteht …


Meine Meinung:
Zufällig wurde ich auf dieses Buch aufmerksam und ich wollte es gerne lesen. Das sollte sich auch als gute Entscheidung herausstellen. Ich lernte Raymond und Mildred kennen. Millie, wie sie sich lieber rufen lässt, ist blind und auf Hilfe angewiesen. Leider ist Luis Velez, der  ihr vier Jahre lang geholfen hat, eines Tages nicht mehr gekommen. Sie bittet Raymond um Hilfe und der Junge begibt sich nicht nur auf die Suche nach Luis, er hilft der alten Dame auch bei vielen Erledigungen. Was er bei seiner Suche alles erlebt und wen er noch kennen lernt, fand ich sehr interessant. Aber ich erfahre noch so vieles anderes, was sehr bewegend ist. Leider kann ich nicht auf Situationen eingehen, die mich berührt haben, ich müsste zu viel verraten. Auf jeden Fall haben sie mich nachdenklich gemacht, zu Tränen gerührt aber auch wütend werden lassen.


Fazit:
Ein bewegendes Buch, was sehr viele Facetten zeigt. Mut zum Durchhalten, besondere Freundschaft, Zusammenhalt, sich mit dem Schicksal auseinander setzen und einen Weg finden, ach ich könnte noch viel mehr aufzählen. Am besten liest jeder das Buch und bildet sich seine Meinung. Ich empfehle es gerne weiter.

Beim Verlag und bei NetGalleyDe möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken



#DieSuchenachdemAugenblick #NetGalleyDE

Dienstag, 14. Januar 2020

Rezension - Ein Hauch von Sommer und Zitronen



Autorin: Greta Niels

Titel: Ein Hauch von Sommer und Zitronen

Genre: Roman

Version: eBook und Taschenbuch

erschienen: 27. August 2019

Seiten: 367

Altersempfehlung: Erwachsene

Verlag: Tinte & Feder



Über die Autorin:
Greta Niels wurde 1972 in der Nähe von Wien geboren. Sie arbeitete als Journalistin und Werbetexterin, bevor sie ihren Werdegang als Autorin begann. Zurzeit lebt sie mit ihrer Familie in NRW.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Lina steht eigentlich immer auf der Sonnenseite des Lebens. Doch dann setzt ihr Chef sich ins Ausland ab, ihr Verlobter möchte eine Auszeit und der Vermieter kündigt ihr die Wohnung. Die Rettung kommt, als sie überraschend ein altes Fachwerkhaus auf dem Land erbt. Zunächst ist die Großstadtpflanze wenig begeistert von dem baufälligen Gebäude – und vom Landleben erst recht nicht. Doch nach und nach beginnt sie, sich für die idyllische Kleinstadt und ihre freundlichen Bewohner zu erwärmen. Gerade als Lina glaubt, mit dem attraktiven Konditor Ben ihr Glück gefunden zu haben, steht ihr Ex vor der Tür und ihr neues Leben nimmt eine turbulente Wendung.


Meine Meinung:
Das sieht mir mal wieder ähnlich, wir stecken mitten im Winter und die meisten Tage sind trüb. Da lasse ich mich einfach in den Sommer entführen. Naja, ein bisschen Phantasie gehört auch dazu. Ich begleite Lina nämlich aufs Land. Und nehme Anteil an ihrem Leben, das auf einmal aus den Fugen gerät und wo sie außerdem völlig überraschend ein Haus erbt.
Bisher hatte ich noch kein Buch von Greta Niels gelesen und ich war gespannt, ob sie mir Lesevergnügen bereiten würde. In der letzten Zeit hatte ich viele Krimis gelesen und brauchte zur Abwechslung mal wieder etwas leichtere Lektüre. Dafür  hat die Autorin mit diesem Buch gesorgt. Vieles konnte ich erahnen, was allerdings auch daran liegen mag, dass ich eben sehr viele Bücher lese. Aber ich fühlte mich tatsächlich gut unterhalten, denn es gab reichlich Abwechslung im Leben von Lina, wofür vergangene Begebenheiten, aber auch Ereignisse der Gegenwart sorgten.
Interessant fand ich wie sich die Großstadtpflanze doch auf dem Land wohlfühlte und mit dem Ende war ich dann auch sehr zufrieden.


Fazit:
Ein schönes unterhaltsames Buch, das zu jeder Jahreszeit gelesen werden kann und einen gut unterhält. Wer nach einer kurzweiligen Lektüre Ausschau hält, wird hier bestimmt das richtige finden.
Das Buch kann mit KU gelesen werden.

Mittwoch, 4. Dezember 2019

Rezension - Die Prüfung der Händlerstochter



Autorin: Ellin Carsta

Titel: Die Prüfung der Händlerstochter

Genre: Historisch

Version: eBook und Taschenbuch

erschienen: 3. Dezember 2019

Seiten: 301

Altersempfehlung: Erwachsene

Verlag: Tinte & Feder



Über die Autorin:
Ellin Carsta ist das Pseudonym der deutschen Autorin Petra Mattfeldt, die zusammen mit ihrem Mann und ihren drei Kindern in der Nähe von Bremen lebt. Mattfeldt hat sich unter dem Pseudonym Caren Benedikt bereits einen Namen im historischen Genre gemacht. Sie schreibt außerdem Krimis, Thriller und Jugendbücher. "Die heimliche Heilerin" ist der Auftakt zu einer Reihe, die sofort zum Bestseller avancierte. Der Titel "Rebengold" wurde auf die Shortlist zum Skoutz-Award 2017 im Bereich History gewählt.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Das Schicksal fordert die Händlerstochter heraus: der neue historische Roman der Bestsellerautorin Ellin Carsta. Köln, 1354: Mit ihren kunstfertig genähten Kleidern und unternehmerischen Ideen hat es die Händlerstochter Elisabeth zu einigem Wohlstand gebracht. Sie kann sogar das Haus von der Stadt erwerben, in dem sie mit ihrem Mann, ihrer Mutter und den Bediensteten wohnt. Doch da wendet sich das Schicksal. Als Elisabeth mitleidig eine geschundene Dirne rettet und bei sich aufnimmt, macht sie sich grausame Feinde, die vor keiner Bluttat zurückschrecken. Zudem schmiedet Elisabeths Zwillingsbruder, zerfressen vor Neid auf ihren Erfolg, einen finsteren Plan. Mit seiner Rückkehr nach Köln scheint Elisabeths Ruin besiegelt …


Meine Meinung:
Nachdem ich vor einiger Zeit die "unbeugsame Händlerstochter" kennen gelernt hatte, war klar, dass ich auch etwas über die Prüfung der Händlerstochter erfahren wollte. Schnell war ich wieder drin im Geschehen und bei Elisabeth zu Hause. Auch diesmal war ich hin und her gerissen, ahnte ich doch schon, wer Ärger machen würde und wartete regelrecht darauf. Aber die Autorin überrascht mich sehr oft mit Wendungen und gibt der ganzen Geschichte eine neue Richtung. Der eine macht Ärger, aber weniger als ich dachte, dafür kommt Gefahr von einer ganz anderen Seite. War es da ein Wunder, dass ich das Buch kaum aus der Hand legen konnte. Ich musste unbedingt wissen, was alles passiert und habe mich mal wieder um einige Stunden Schlaf gebracht.
Ellin Carsta hat es auch ein weiteres Mal verstanden, mich an das Buch zu fesseln. Wo ich dachte, na das ist jetzt aber vorhersehbar und ich weiß, was passieren wird, gab es eine ganz andere Situation, mit der sie mich überraschte. Ich möchte ja nicht viel vom Inhalt verraten, aber erwähnen, dass mir eine ganz bestimmte Handlung sehr gut gefallen hat, welche das war, wird wahrscheinlich jeder beim Lesen ebenfalls herausfinden. Auf jeden Fall hat die Autorin wieder reichlich Spannung ins Geschehen gebracht, hat mich so nebenbei am Alltagsleben teilhaben lassen, mir ein weiteres Mal aufgezeigt, mit welchen Problemen sich Frauen damals herum schlagen mussten.


Fazit:
Ich behaupte jetzt einfach mal, dass die Händlerstochter in meinen Augen die Prüfung sehr gut bestanden hat und ich wünsche ihr erst einmal eine schöne Zeit mit ihrer Mutter und ihrem Mann.


Beim Verlag und bei NetGalley möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken.


#DiePrüfungderHändlerstochter #NetGalleyDE

Sonntag, 10. November 2019

Rezension - Der zerbrechliche Traum - Die Hansen-Saga



Autorin: Ellin Carsta

Titel: Der zerbrechliche Traum - Die Hansen-Saga 4

Genre: Historisch

Version: eBook, Hörbuch und Taschenbuch

erschienen: 29. Oktober 2019

Seiten: 319

Altersempfehlung: Erwachsene

Verlag: Tinte & Feder



Über die Autorin:
Ellin Carsta ist das Pseudonym der deutschen Autorin Petra Mattfeldt, die zusammen mit ihrem Mann und ihren drei Kindern in der Nähe von Bremen lebt. Mattfeldt hat sich unter dem Pseudonym Caren Benedikt bereits einen Namen im historischen Genre gemacht. Sie schreibt außerdem Krimis, Thriller und Jugendbücher.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Luise umsorgt ihre Tochter Viktoria liebevoll und ist so glücklich wie nie zuvor in ihrem Leben. Nach den ersten Wochen als Mutter zieht es sie allerdings schon wieder ins Kontor. Das Aufeinandertreffen mit ihrem Cousin Richard, der interimsweise die Firma leitet, läuft alles andere als harmonisch … Waren Luises Anstrengungen vergebens und ein Mann wird am Ende ihren Platz einnehmen?
Hamza kehrt in seine Heimat Kamerun zurück und merkt sehr bald, dass ihn der Aufenthalt in Deutschland verändert hat. Er sieht plötzlich klar und deutlich, dass er als Vermittler zwischen den Welten für mehr Gerechtigkeit und ein besseres Leben seiner Landsleute kämpfen muss. Als ihn diese Erkenntnis ereilt, findet er sich bereits in einem blutigen Aufstand wieder.


Meine Meinung:
Das Buch lag schon eine Weile bei mir, bevor ich mit dem Lesen angefangen habe. Unbewusst habe ich es immer wieder heraus gezögert und nachdem ich es zu Ende gelesen hatte, wusste ich auch warum. Ich würde am liebsten sofort weiter lesen und nicht lange auf das nächste Buch warten wollen.
Inzwischen kenne ich die Familie Hansen sehr gut, schließlich habe ich alle Bücher der Saga gelesen und war im Grunde froh, dass es einigermaßen ruhig bei ihnen zuging. Also, es passierte schon einiges, was nicht sehr erfreulich war, aber es war schon mal schlimmer. Deshalb freute ich mich sehr über verschiedene Begebenheiten und Entwicklungen.
In so einer großen Familie ist es nicht unüblich, dass nicht immer alles eitel Sonnenschein ist und die Autorin hat sich einiges einfallen lassen, was zu den Charakteren der beteiligten Personen passt. Darauf will ich hier natürlich nicht genauer eingehen. Sie hat auf jeden Fall viele Probleme der damaligen Zeit erfasst und in die Geschichte rund um die Familie Hansen eingebaut.
Durch den flüssigen Schreibstil ist es mir wieder gelungen, das Buch in einem Rutsch zu lesen und ich erwähnte ja schon, dass ich am liebsten sofort weiter gelesen hätte.


Fazit:
Wer die Familie Hansen noch nicht kennt, sollte nicht mittendrin einsteigen, sondern alle Bücher in der entsprechenden Reihenfolge lesen. Wer die ersten Bücher kennt, wird bestimmt genauso neugierig wie ich gewesen sein und wissen wollen wie sich alles entwickelt. Auf jeden Fall möchte ich für dieses und die anderen Bücher eine Leseempfehlung abgeben.


Bei der Autorin möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken.

Dienstag, 15. Oktober 2019

Rezension - Die Sterne über Venedig


Autorin: Anja Saskia Beyer

Titel: Die Sterne über Venedig

Genre: Roman, Historisch

Version: eBook und Taschenbuch

erschienen: 15. Oktober 2019

Seiten: 320

Altersempfehlung: Erwachsene

Verlag: Tinte & Feder




Über die Autorin:
Anja Saskia Beyer studierte Theater-, Kommunikationswissenschaft und Werbepsychologie in München. Sie arbeitet erfolgreich als Drehbuchautorin für das Fernsehen, u. a. für die Serien »Lindenstraße« und »Dahoam is Dahoam«. Seit 2013 schreibt sie Romane. Die Autorin nimmt ihre Leser in ihrem Top-1-Kindle-Bestseller »Mandelblütenliebe« mit nach Mallorca, in »Erdbeeren im Sommer« nach Italien, in »Nelkenliebe« ins wunderschöne Portugal, in »Träume der Provence« ins malerische Frankreich und in »Das kleine Café am Meer« wieder auf ihre Lieblingsinsel, Mallorca. In »Die Sterne über Venedig« erzählt sie eine berührende Geschichte vor der wunderschönen Kulisse der Lagunenstadt.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Seit Monaten hat die alleinerziehende Nicola kaum Kontakt zu ihrer Schwester Caterina, dabei waren die beiden vorher unzertrennlich. Caterina entzieht sich immer wieder ihren Annäherungsversuchen. Auch als die Großmutter der Schwestern in Venedig erkrankt und sie zusammen mit Nicolas Tochter in die Lagunenstadt reisen, bleibt Caterina abweisend. Dann beginnt ihre Nonna zu erzählen – von der deutschen Besatzung Venedigs im Krieg, von den mutigen Frauen, die unbewaffnet Widerstand leisteten und durch kluge Taten viel bewegen konnten. Und von der Liebe in schweren Zeiten. Eine Reise in die Vergangenheit beginnt, die mehr mit der Gegenwart zu tun hat, als die Schwestern ahnen …


Meine Meinung:
Von Anja Saskia Beyer habe ich ja schon einige Bücher gelesen, die mich begeistert haben. Aber diesmal hatte ich das Gefühl, dass sie sich selbst übertroffen hat. In diesem Buch spielten gleichzeitig Ereignisse  in der Gegenwart und der Vergangenheit eine wichtige Rolle. In der Gegenwart habe ich gerätselt, was mit Caterina los ist und wollte wissen, wie Nicola mit allen Problemen, die sie bewältigen musste, klar kam. Bei meinem Ausflug in die Vergangenheit habe ich sehr viel bewegendes und interessantes erfahren. Denn die Nonna hat mir und ihrer Familie erzählt, was sie als junge Frau erlebt hat. Mir war ja klar, dass sie alles überlebt hat, aber ich konnte das Buch einfach nicht zur Seite legen, weil mich die Geschichte so gefesselt hat. Die Autorin sorgt mit ihrem Buch dafür, dass den mutigen Frauen, die in Italien in der Resistenza civile tätig waren, sozusagen ein Denkmal gesetzt werden. Anja Saskia Beyer berichtet aber nicht nur, welche Strapazen die Frauen im Widerstand auf sich nahmen, ich habe gleichzeitig auch erfahren, wie viele Familie gespalten wurden, weil es unterschiedliche Meinungen gab, vor allem wenn sich eine Frau in den Besatzer verliebte.  Sie hat mit der Geschichte der Familie Moretti aber auch gezeigt, wie stark die Frauen sein können, dass Geschwisterliebe doch sehr stark ist und vor allem, wie wichtig es ist, dass alle miteinander reden.  Das Ende hat mir dann natürlich sehr gut gefallen und es ging noch weiter,  denn ich bekam die Möglichkeit, einige Rezepte von Speisen, die im Buch eine wichtige Rolle spielten, nachzulesen.


Fazit:
Eine wirklich sehr packende Familiengeschichte, die zeigt, was Frauen alles schaffen können. Ein Buch, das zeigt, dass es für manches nie zu spät ist, frau über ihren eigenen Schatten springen sollte und gestärkt aus der Geschichte heraus gehen kann.
Aber am allerbesten gefällt es mir, dass Anja Saskia Beyer mit diesem Buch, den mutigen Frauen Respekt erweist.



Beim Verlag und bei NetGalleyDe möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken

#DieSterneüberVenedig #NetGalleyDE