Samstag, 11. Juli 2020

Rezension - Ein Schotte im Gepäck


Autorin: Alexandra Zöbeli

Titel: Ein Schotte im Gepäck

Genre: Roman

Version: eBook

erschienen: 6. Juli 2020

Seiten: 462

Altersempfehlung: Erwachsene

Verlag: Forever




Über die Autorin:
Alexandra Zöbeli wurde 1970 in der Schweiz geboren und ist im Berner Oberland aufgewachsen. Ein Sprachaufenthalt in London infizierte sie mit dem Großbritannien-Virus, der mit Übernahme des eigenen Gartens vollständig ausbrach. Zusammen mit ihrem Mann lebt sie im Zürcher Oberland und arbeitet als Sachbearbeiterin einer Schulverwaltung. Ihre kreative Seite lebt sie beim Schreiben, Seifensieden, Gärtnern und Nähen aus


Kurzbeschreibung, übernommen:
Parker Manning liebt ihren Job als Kamerafrau bei einem Londoner Fernsehsender. Als ihr die Möglichkeit gegeben wird bei der berühmten Antiquitätenshow Treasure Hunt hinter der Linse zu stehen, sagt sie sofort zu und düst kurze Zeit später mit dem Produktionsteam durchs ganze Land um die Experten bei der Jagd nach Raritäten und kleinen Schätzchen zu filmen. Wäre da nur nicht ihr Kamerakollege Callum. Zwar sieht er unverschämt gut aus und ist wahnsinnig charmant, aber ihm eilt ein wenig schmeichelnder Ruf als Womanizer voraus. Und auf so jemanden lässt Parker sich garantiert kein zweites Mal ein. Doch die beiden müssen eng zusammen arbeiten und Parker merkt bald, dass Callum vielleicht nicht nur einen zweiten Blick, sondern sogar eine Nahaufnahme wert ist…


Meine Meinung:
Gerade jetzt in der Zeit, wo das Reisen ein gewisses Risiko birgt, ist es toll, dass ich mit einem Buch unterwegs sein kann. Ich darf Parker Manning nämlich begleiten. Für eine besondere Show reist sie als Kamerafrau für einen Londoner Fernsehsender durch den Süden Schottlands und England. Wunderbar nachzuvollziehen, denn zu Beginn gibt es eine Landkarte mit den Orten die besucht werden. Zwei Experten für Antiqitäten stöbern überall besondere Schätzchen auf, die in einer Show versteigert werden. Ich will hier jetzt nicht näher auf dieses Konzept eingehen, denn in der Hauptsache geht es um zwei wichtige Dinge. Parker stellt fest, dass sie ihren Kollegen doch eigentlich sehr gut leiden kann und es geschehen merkwürdige Dinge, was sich langsam zu einem kriminellen Teil des Buches entwickelt. Natürlich kommt die Liebe in dieser Geschichte nicht zu kurz und als Vielleserin ahnte ich, wie sich alles entwickeln wird. Aber mir hat das Drumherum gefallen und gerne habe ich das Buch in einem Rutsch gelesen. Zumal die Autorin einige Überraschungen auf Lager hatte und die beteiligten Personen mit ihren besonderen Charakteren für gute Unterhaltung sorgten.


Fazit:
Ich konnte eine sehr schöne Reise unternehmen, ganz bequem von zu Hause aus. Außerdem bereitete mir die Geschichte rund um Parker ein schönes Lesevergnügen und deshalb empfehle ich das Buch gerne weiter.

Bei der Autorin möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken.

Rezension - Der Tod liegt unterm Sonnenschirm



Autorin: Susanne Hanika

Titel: Der Tod liegt unterm Sonnenschirm

Genre: Krimi

Version: eBook und Hörbuch

erschienen: 29. Juni 2020

Seiten: 165

Altersempfehlung: Erwachsene

Verlag: beTHRILLED Bastei Lübbe



Über die Autorin:
Susanne Hanika, geboren 1969 in Regensburg, lebt noch heute mit ihrem Mann und ihren vier Kindern in ihrer Heimatstadt. Nach dem Studium der Biologie und Chemie promovierte sie in Verhaltensphysiologie und arbeitete als Wissenschaftlerin im Zoologischen Institut der Universität Regensburg. Die Autorin ist selbst begeisterte Camperin und hat bereits zahlreiche Regiokrimis veröffentlicht.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Sofia hat ja schon viel erlebt auf ihrem Campingplatz, aber das ist wirklich ungeheuerlich: Eines Nachts wird sie beim Gassigehen mit ihren Hunden angegriffen - von einem Gast! Dieser fordert fünfzigtausend Euro von ihr, ansonsten würde die Polizei alles erfahren! Sofia kann sich nicht erklären, wovon der Mann spricht. Gemeinsam mit ihrem geliebten Hauptkommissar Jonas macht sie sich auf die Suche nach dem Erpresser. Sein Zelt und Auto sind noch am Platz, aber er selbst ist wie vom Erdboden verschluckt. Doch schon am nächsten Tag taucht er plötzlich wieder auf: mit gebrochenem Genick auf dem Seeweg! War er wirklich hinter Sofia her? Und was haben die neuen Dauercamper mit all dem zu tun?


Meine Meinung:
Sofia und ihre Camper kenne ich inzwischen schon sehr gut und ich freue mich immer wieder, wenn ich etwas neues von ihnen lesen kann.
Eigentlich könnte ja mal etwas Ruhe einkehren auf dem Campingplatz, aber Sofia stolpert schon wieder über einen Toten und unbedingt schlauer geworden ist sie auch nicht. Naja, ein bisschen schon, sie informiert ihren Freund Jonas jetzt doch meistens, aber wenn es darauf ankommt....
Susanne Hanika hat es auch diesmal wieder bestens verstanden und mich an das Buch gefesselt. Sie hat über das ganz normale Alltagsgeschehen auf dem Campingplatz geschrieben und die kleinen oder größeren Macken einiger Beteiligte hervor gehoben. Sie hat nicht nur mich vor Rätsel gestellt und für Spannung gesorgt. Außerdem gab sie mir das Gefühl, dass ich vor Ort war und mich richtig wohl fühlte.


Fazit:
Eine wirklich gut gelungene Krimiserie, wobei es nicht schlimm ist, wenn mal eine Folge ausgelassen wird. Wissenslücken entstehen keine, zumindest hatte ich das Gefühl, denn irgendwie habe ich es bisher verpasst, alle Bücher in der richtigen Reihenfolge zu lesen. Eine Nachlässigkeit von meiner Seite, aber das werde ich bald ändern. Auf jeden Fall gebe ich für diese Folge gerne eine Leseempfehlung.

Beim Verlag und bei NetGalleyDe möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken.


#DerTodliegtuntermSonnenschirm #NetGalleyDE

Rezension - Der Gemüseflüsterer von Mainhattan



Autor: Leo Heller

Titel: Der Gemüseflüsterer von Mainhattan

Genre: Krimikomödie

Version: eBook und Taschenbuch

erschienen: 8. Juli 2020

Seiten: 245

Altersempfehlung: Erwachsene

Verlag: Gmeiner-Verlag



Über den Autor:
Leo Heller arbeitet als freiberuflicher Grafik-Designer. Er hat in Frankfurt und Darmstadt Germanistik und Kommunikations-Design studiert. Heller wohnt seit über 35 Jahren in Frankfurt und Umgebung und läuft dort mit offenen Augen und Ohren durch die Gegend. Er ist verheiratet und hat zwei erwachsene Töchter. Die Krimikomödie „Der Gemüseflüsterer aus Mainhattan“ ist seine zweite Veröffentlichung im Gmeiner-Verlag.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Der durchgeknallte Frankfurter Detektiv Jürgen McBride wird beauftragt, ein geheimes Kochrezept zu finden. Dieses keltische Gericht verspricht fünfzig Jahre lang Jugend und Schönheit. Die Suche führt McBride in die Abgründe eines esoterisch gestimmten Frankfurts. Dabei bekommt er es mit einem sprechenden Blumenkohl, einem exekutierten Ernährungscoach und zwei eiskalten Mafiakillern zu tun. Aber das sind alles nur Peanuts für einen harten Kerl wie McBride.


Meine Meinung:
Der Frankfurter Detektiv Jürgen McBride wird als durchgeknallt bezeichnet und so kam er tatsächlich auch vor. Er ist der Protagonist in einer etwas verrückten Geschichte. Ich meine, wer hat nicht schon mal mit seinem Gemüse gesprochen? 😉 Aber eine Antwort hat keiner von uns erhalten. Bei Jürgen ist das ganz anders. Bei der Suche nach einem besonderen Rezept, erlebt er einiges und ich als Leserin darf ihn begleiten. Obwohl "durchgeknallt" ist er mir doch sympathisch. Denn so einfach ist das Rezept nicht zu finden, dabei gibt es Tote und sein geliebter Opel muss ebenfalls leiden. Mehr will ich jetzt allerdings nicht verraten.
Der Autor hat mich mit seiner Krimikomödie gut unterhalten. Was einem der Begriff verspricht wird auch gehalten, Krimi - Spannung, Komödie - Humor. Für Jürgen McBride war es das zweite Abenteuer, für mich war es das erste Buch und ich denke, es wird nicht das letzte sein und ihn öfter noch begleiten.


Fazit:
Spannung und Humor, eine etwas verrückte Geschichte, die allerdings viel Lesevergnügen bereitet und ich empfehle das Buch gerne weiter. Außerdem... Pferdeflüsterer kennen wir alle, aber einen Gemüseflüsterer bisher noch nicht.

Beim Verlag und bei NetGalleyDe möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken.

#DerGemüseflüsterervonMainhattan #NetGalleyDE

Montag, 6. Juli 2020

Rezension - Mord in guter Tradition



Autorin: Frances Brody

Titel: Mord in guter Tradition

Genre: Krimi

Version: eBook und Taschenbuch

erschienen: 29. Juni 2020

Seiten: 384

Altersempfehlung: Erwachsene

Verlag: Lübbe



Über die Autorin:
Frances Brody ist das Pseudonym einer preisgekrönten britischen Autorin von Theaterstücken, Drehbüchern und Romanen. Nach einem längeren Aufenthalt in den USA kehrte sie nach England zurück, wo sie an verschiedenen Universitäten Englische Literatur, Geschichte und Kreatives Schreiben unterrichtete. Heute lebt sie wieder in Yorkshire, dem Schauplatz ihrer erfolgreichen Reihe um die Detektivin Kate Shackleton.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Der Banker Everett Runcie wird tot in einem Hotelzimmer in Leeds aufgefunden. Wurde er ermordet? Runcies Witwe beauftragt Kate Shackleton herauszufinden, wie ihr Mann ums Leben gekommen ist. Ihr Freund, Chief Inspector Marcus Charles, der den Fall für Scotland Yard untersucht, ist darüber nicht sonderlich erfreut. Zumal sich der Mord rasch zu Kates bisher kompliziertesten - und persönlichsten - Fall entwickelt ...


Meine Meinung:
Ich freue mich immer, wenn ich, für mich, unbekannte Krimiautorinnen und ihre Bücher entdecke. Manchmal lande ich dann allerdings mitten in eine Serie. Das war bei diesem Buch der Fall, es ist bereits das vierte, in dem Kate Shackleton ermittelt, aber ich hatte kein Problem dort einzusteigen.
In den zwanziger Jahren des vorigen Jahrhunderts ist Kate als Detektivin tätig und so erfahre ich nicht nur, wie sie arbeitet, sondern auch, nebenher, wie zu der damaligen Zeit alles ablief.
Das Buch lässt sich gut lesen, für mich war es jetzt nicht übermäßig spannend und an manchen Stelen hatte ich schlimmeres befürchtet. Überrascht war ich, als ich am Ende erfuhr, wer der Täter war, damit hatte ich nicht gerechnet.


Fazit:
Ein netter so genannter Cosy Krimi. Wer das mag, sollte bei diesem Buch zugreifen. Es ist nicht erforderlich, alle vorherigen Folgen zu kennen. Ich nehme mal an, dass es noch weitere Bücher geben wird und wenn es meine Zeit zulässt, werde ich vielleicht noch ein weiteres lesen.

Beim Verlag und bei NetGalleyDe möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken.


#MordinguterTradition #NetGalleyDE

Samstag, 4. Juli 2020

Rezension - Die Weisheit des Regenbogens



Autor: Jando

Titel: Die Weisheit des Regenbogens

Genre: Schicksal

Version: eBook und gebunden

erschienen: 15. Mai 2020

Seiten: 156

Altersempfehlung: Erwachsene

Verlag: Koros Nord



Über den Autor:
Jando wurde am 16.07.1970 im niedersächsischen Oldenburg geboren. Mit seinen Geschichten möchte er zeitlose Botschaften für Jung und Alt, Groß und Klein erzählen. Sein Seemannsgarn spinnt er als waschechter Norddeutsche während ausgedehnten Wanderungen entlang der Küste. Als kleiner Junge wollte er Seeräuber werden, der Besitztümer an Arme verteilt. 


Kurzbeschreibung, übernommen:
Seit Sina von ihrem Mann verlassen wurde, ist das Verhältnis zu ihrer Tochter Malin schwierig. Die Hündin Ava ist Malins beste Freundin. Doch bei einem tragischen Unfall werden beide schwer verletzt und Malin gibt sich die Schuld dafür. Die kleine Familie droht zu zerbrechen, also beschließt Sina zur Erholung gemeinsam an die Nordsee zu fahren. Dort begegnet sie dem charismatischen Hundeflüsterer Bent, der sich liebevoll um Ava und Malin kümmert. Doch auch Bent hat mit dunklen Schatten aus seiner Vergangenheit zu kämpfen.


Meine Meinung:
Ich freue mich immer wieder, wenn Jando ein neues Buch veröffentlicht. Denn er schafft es jedesmal, mich als Leserin an das Buch zu fesseln und vor allem erzählt er auf wenigen Seiten sehr viel. Manch einer würde alles etwas ausführlicher beschreiben und es ausweiten. Aber im Grunde ist das wesentliche gesagt. Von der Entwicklung her geht alles sehr schnell, aber es reicht durchaus, um den Leser mitzunehmen und zu berühren. Der Autor vermittelt mit seinen Geschichten Lebensweisheiten und macht Mut. Denn es sind immer wieder besondere Schicksale, die behandelt werden. 
Auf den Inhalt möchte ich jetzt auch nicht weiter eingehen, in der Kurzbeschreibung wird einiges erwähnt, was neugierig macht.
Wie ich es gewohnt bin, ist auch dieses Buch wieder wunderschön, aufgelockert mit Bildern von seiner Schwester Antjeca. 


Fazit:
Ein weiteres gelungenes Buch, das einen berührt und auch zum Nachdenken anregt. Gerne gebe ich auch hier eine Leseempfehlung. Das Buch eignet sich von der Größe her auch wunderbar als Geschenk, vor allem für Leute, die etwas Aufmunterung benötigen, aber es kann auch einfach so verschenkt werden.


Beim Autor und Verlag möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken. 

Donnerstag, 2. Juli 2020

Rezension - Nonnas Blütenreicher Waschsalon




Autorin: Luzi van Gisteren

Titel: Nonnas blütenreicher Waschsalon

Genre: Krimikomödie

Version: eBook

erschienen: 1. Juli 2020

Seiten: 230

Altersempfehlung: Erwachsene




Über die Autorin:
Luzi van Gisteren diktierte bereits im frühen Kindesalter ihrer Mutter kleine Geschichten. Ihren ersten Roman schrieb sie mit 13 Jahren, widmete sich nach dem Abitur jedoch zunächst ihrem Studium der Betriebswirtschaftslehre. Ihre Erstveröffentlichung „Keimfrei", ein humorvoller Kurzkrimi, hatte im Januar 2014 in kurzer Zeit mehrere tausend eBook-Downloads; seither kann Luzi van Gisteren nicht mehr vom Schreiben lassen. Die Autorin lebt mit ihrer italienischen Familie in Rosenheim und arbeitet im Online Marketing. Sie engagiert sich in mehreren Autoren–Netzwerken und hat viele Jahre den Kurs „Kreatives Schreiben“ geleitet. Wenn sie nicht schreibt, arbeitet oder die oberbayerischen Berge genießt, reist sie nach Bella Italia oder besucht ihre Bodensee-Heimat.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Was ist nur mit Nonna los? Federicos temperamentvolle italienische Oma sorgt in Verona für Aufregung und Furore. Eigentlich sollte sie in der Stadt von Romeo und Julia doch „nur“ für 24 hungrige Schülermäuler kochen, doch plötzlich ist der Ofen aus – der Grund: Eine Schülerin der Gruppe ist wie vom Erdboden verschluckt. Warum nur bleibt Nonna in dieser brenzligen Situation derart gelassen und wie kann sie sich obendrein eine Opernkarte in der ersten Reihe leisten?
Der 16-jährige Federico muss sich nicht nur vor einem ungewöhnlichen Lehrerduo verantworten, sondern auch vor dem versierten Commissario und auf allerhöchster Ebene Rede und Antwort stehen. Noch dazu verpatzt er sein „Erstes Mal“ und wird stattdessen mit schillernden Gestalten und düsteren Geheimnissen der Villa Marchesani konfrontiert. Denn dort, tief unten im Keller gibt es einen ganz besonderen Waschsalon…


Meine Meinung:
Nonnas Blütenreicher Waschsalon - dieser Titel und das humorvolle Buchcover machten mich natürlich neugierig auf das dritte Buch. Außerdem kannte ich Nonna und ihren Enkel ja schon eine Weile und ich wollte wissen, was sie diesmal erleben sollten. Als ich Federico kennen lernte, war er zwölf Jahre alt und nun ist er schon sechzehn. Ich durfte ihn diesmal auf der Klassenfahrt nach Verona begleiten und irgendwie hat es seine Nonna mal wieder geschafft, sie war ebenfalls dabei. Federico kommt (meist) klar mit seiner Nonna und ich schwanke immer hin und her. Ich bin mir nicht sicher, ob ich sie lieben soll oder nicht. Kochen und backen kann sie ja sehr gut, dies dürfen auch Federicos Schulfreunde feststellen, weil Nonna mit nach Verona fährt und sich um das leibliche Wohl aller kümmert. Aber irgendetwas ist anders, das stellt auch Federico fest, der uns Lesern erzählt, was er und alle anderen auf dieser Klassenfahrt so alles erleben. 
Luzi van Gistern hat einen besonderen Schreibstil, den ich mag. Ich freue mich immer auf und über ihre Bücher.  Sie schreibt spannend und skurril, der Humor kommt dabei nicht zu kurz. Auch das Alltagsleben beziehungsweise besondere Begebenheiten der Altersstufe, in der Federico sich befindet, kommen ebenfalls in der Geschichte vor.  Hier geht es sogar einen Schritt weiter, denn das Buch wurde in einer Zeit beendet, wo wir alle unter dem verflixten Virus gewisse Einschränkungen hinnehmen mussten. So entstand ein Corona-Epilog, tatsächlich aus dem Leben gegriffen.
Als ich das Buch beendet hatte, wurde mir klar, dass ich Nonna inzwischen doch in mein Leserherz geschlossen hatte.  
Wie in jedem der drei Bücher reise ich mit den beiden Protagonisten nach Italien und ich lerne vieles kennen. Da es nicht danach aussieht, als würde ich in nächster Zeit dorthin reisen, hat mir das natürlich besonders gut gefallen. Achja, ich erwähnte anfangs, dass mir das Cover gefällt und der Titel passt bestens zur Geschichte, aber mehr verrate ich nicht darüber. 


Fazit:
Ein weiteres Mal fühlte ich mich sehr gut unterhalten. Spannung und Humor, Italien und Erlebnisse auf einer Klassenfahrt, das alles hat die Autorin bestens miteinander verbunden. Gerne gebe ich eine Leseempfehlung. Jedes Buch ist abgeschlossen und kann ohne Weiteres alleine gelesen werden. Allerdings erhöht es das Lesevergnügen, die Bücher in der entsprechenden Reihenfolge zu lesen.


Bei der Autorin möchte ich mich vielmals bedanken, denn ich durfte das Buch vorab lesen und wir haben uns darüber ausgetauscht. Natürlich ist das schon eine Weile her und ich habe das Buch nun zum zweiten Mal gelesen und hatte wieder viel Spaß dabei und langweilig wurde mir schon mal gar nicht. 

Montag, 29. Juni 2020

Rezension - Blauer Tod: Im Netz des Terrors



Autorin: Ute Bareiss

Titel: Blauer Tod: Im Netz des Terrors

Genre: Thriller

Version: eBook und Taschenbuch

erschienen: 23. Mai 2018

Seiten: 536

Altersempfehlung: Erwachsene

Verlag: Kieselsteiner



Über die Autorin:
"Träume nicht dein Leben, sondern lebe deinen Traum!" So machte sich Ute Bareiss Anfang des Millenniums zur Weltumsegelung auf und verlegte ihr Schreib- und Übersetzungsbüro von Stuttgart an Bord ihres Segelkatamarans Taimada. Gemeinsam mit ihrem Lebensgefährten erforscht sie die Welt über und unter Wasser. Ihre Spur zieht sich vom Mittelmeer über Afrika, die Karibik, Nord- und Südamerika, die Südsee, Ozeanien, Australien, Indonesien bis in den Fernen Osten, den Indischen Ozean, das Rote Meer – einmal um die ganze Welt. Was könnte besser zum Abtauchen in andere Welten inspirieren als exotische Plätze und fremdartige Kulturen? Nicht nur in ihren Reiseberichten für diverse Magazine, sondern auch in spannungsgeladenen Thrillern und Jugendkrimis spiegeln sich aufregende Situationen ihres Alltags facettenreich wider.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Eine Weltverbesserer-Sekte, Delfine, die als Waffen eingesetzt werden, und eine Behörde mit düsteren Geheimnissen – erneut ein hochexplosiver Thriller um Alex Martin, der sein eigenes Leben aufs Spiel setzen muss, um unzählige andere zu retten.
Nach einer Epidemie werden in Kenia ganze Dörfer niedergebrannt. Über der sudanesischen Wüste verschwindet ein Flugzeug mit einer tödlichen Ladung vom Radar. In Europa werden Wissenschaftler entführt. Weltweit häufen sich mysteriöse Ereignisse. Als im Roten Meer nach einer Terrorankündigung verstümmelte Delfine auftauchen, wird der Meeresbiologe Alex Martin zu einer verdeckt ermittelnden Spezialeinheit hinzugezogen. Er stößt auf eine Verschwörung globalen Ausmaßes. Millionen von Menschenleben droht höchste Gefahr.


Meine Meinung:
Bei niedrigem Blutdruck empfehle ich einen Alex-Martin-Thriller zu lesen. 😉 Zumindest bei mir hat es gewirkt. Bei diesem Buch wurde ich emotional ganz schön hin und her gerissen. Es wurde mir soviel geboten, von Tränen in den Augen, bibbern vor Spannung  und wieder Tränen in den Augen und dann ein Aufatmen. Was das alles bei mir ausgelöst hat, werde ich hier natürlich nicht verraten.
Inzwischen habe ich Alex Martin in mein Leserherz geschlossen und auch einige seiner Freunde. Es hat mir sehr viel Lesevergnügen bereitet. Wenn ich bedenke, dass Ute Bareiss das Buch vor zwei Jahren veröffentlicht hat, ist es jetzt gerade hochaktuell. Zumindest, was ein Thema betrifft, aber sie verarbeitet ja mehrere brisante Themen in ihren Büchern, die sehr nachdenklich stimmen und fast bin ich mit einer Person einer Meinung, nur mit der Umsetzung hapert es und das kann ich nicht durchgehen lassen.
Sehr gut gefällt mir, dass die Autorin sehr viel interessantes und wissenswertes in ihren Büchern vermittelt. Was so eine Weltumseglung doch alles bewirken kann.
Lange habe ich ja gezögert, die Thriller von Ute Bareiss zu lesen. Weiß ich doch, dass ein Thriller meist zu aufregend für mich ist. Aber nachdem ich das erste Buch gelesen hatte, gab es kein Halten mehr, ich wollte alle lesen. James Bond ist nichts dagegen 😉 Zu gerne hätte ich Alex und Walther im Smoking gesehen. Ich werde mich jetzt erst einmal wieder beruhigen und vielleicht einen Cosy-Crime lesen, was nicht abwertend gemeint ist.


Fazit:
Alex Martin - Suchtgefahr, Spannung - Emotionen - Action - Fesselnd - all das kommt in dem Buch vor und eigentlich noch viel mehr. Ich will jetzt nicht alles aufzählen und lieber das Buch empfehlen. Allerdings rate ich dazu, alle drei in der entsprechenden Reihenfolge zu lesen. Ich habe es gemacht und hatte dazwischen keine langen Wartezeiten, was ja von Vorteil ist. Also, wer die Bücher noch nicht kennt, nutzt die Gelegenheit.


Bei der Autorin möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken