Samstag, 14. Juli 2018

Rezension - Sommerglück auf Fehmarn


Autorin: Sandra Grauer

Titel: Sommerglück auf Fehmarn

Genre: Roman

Version: eBook und Taschenbuch

erschienen: 29. Juni 2018

Seiten: 321

Altersempfehlung: Erwachsene

Verlag: Bastei Lübbe Taschenbuch und
Bastei Entertainment



Über die Autorin:
Sandra Grauer wurde 1983 im Ruhrgebiet geboren. Schreiben, Lesen und in die Welt fremder Geschichten einzutauchen war schon immer ihre Leidenschaft. In Heidelberg studierte sie Sprach- und Übersetzungswissenschaften; später absolvierte sie ein fachjournalistisches Fernstudium und ein Volontariat in einer PR-Agentur in Karlsruhe. Mit ihrem Mann, dem gemeinsamen Sohn und zwei Meerschweinchen lebt sie inzwischen wieder im Ruhrgebiet.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Ein kleines Hotel am Strand von Fehmarn, eine chaotisch-liebenswerte Familie und jede Menge Heiratsanträge - ein sommerlich-humorvoller Roman mit bezauberndem Schauplatz
"Emily, glaub mir. Ich bilde mir das nicht ein: Das Hotel steckt in großen Schwierigkeiten." Der unerwartete Hilferuf ihrer Mutter und die Bitte, rasch nach Hause zu kommen, bringen Emily völlig aus dem Konzept. Zwar hat sie Fehmarn vor Jahren den Rücken gekehrt, das kleine Familienhotel am Strand liegt ihr aber noch immer am Herzen. So aufgeregt ist Emily, dass ihr erst viel später auffällt, dass ihr Freund ihr gerade einen Antrag machen wollte. Nicht das beste Vorzeichen für ihren Plan, die "Strandperle" in ein Romantikhotel umzuwandeln und Verliebten bei der Organisation des perfekten Heiratsantrags zu helfen ...


Meine Meinung:
Wie verlängert man seinen Urlaub? Richtig, indem ein Buch gelesen wird, dessen Handlung auf der Insel Fehmarn spielt. Gerade wieder zu Hause, freute ich mich darauf, genau dieses Buch zu lesen. Zumal ich sehr gerne zu diesem Strandabschnitt radel und somit alles bestens vor Augen hatte.
Weil ich Fehmarn sehr mag, nahm ich dann auch in Kauf, dass die Geschichte sehr vorhersehbar war und ich nicht alle Personen in mein Leserherz schließen konnte. Emily und ihr Vater machten es mir schon sehr schwer. Wobei ich die Idee von Emily sehr gut fand und ihr die Daumen drückte, dass ihre Rettungsaktion klappen würde.


Fazit:
Wer nach einer sehr leichten Urlaubsleküre sucht, wird hier vielleicht das richtige finden. Ich habe es bis zum Ende gelesen, weil meine Lieblingsinsel eine wichtige Rolle spielte.


Ich möchte mich beim Verlag und bei NetGalleyDe vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken

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Rezension - Die Toten von Athen



Autor: Leo Kanaris

Titel: Die Toten von Athen

Genre: Krimi

Version: eBook und broschiert

erschienen: 18. Mai 2018

Seiten: 352

Altersempfehlung: Erwachsene

Verlag: Aufbau Taschenbuch



Über den Autor:
Leo Kanaris ist griechischer und irischer Abstammung, er hat in Italien, Deutschland, Rumänien, der Türkei und Mexiko als Lehrer, Journalist und Animateur gearbeitet. Zurzeit lebt er Im Süden Griechenlands.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Mario Filiotis, der sehr sozial und ökologisch gesinnte Bürgermeister der Insel Astypalea, kommt in Athen bei einem mysteriösen Fahrradunfall ums Leben. Privatdetektiv George Zafiris ist der festen Überzeugung, dass sein Freund ermordet wurde. Doch bei Marios Beerdigung liegt nicht der Tote, sondern ein antiker Goldschatz im Sarg. George Zafiris nimmt die Ermittlungen auf und gerät in ein Labyrinth aus Korruption, Betrug und Gewalt.


Meine Meinung:
Da ich viele Krimis lese, habe ich reichlich Ermittler kennen gelernt, die in den unterschiedlichsten Ländern lebten und arbeiten mussten. Natürlich lernte ich dabei auch die Mentalität der beteiligten Personen kennen und hier tat mir George Zafiris richtig leid. Er konnte als Privatdetektiv zwar ganz anders arbeiten, als die Polizei, aber so gut wie keiner, wollte ihm Antworten geben und wenn er es doch tat, dann war es nicht unbedingt gut für denjenigen. Ich erfahre reichlich über die Probleme, die alle mit Korruption und mit der schlechten Wirtschaft haben. George Zafiris reist sehr viel, um im Grunde zwei Fälle aufzuklären und er lernt reichlich Leute kennen, was für mich leicht unübersichtlich wurde. Trotzdem hat mich der Autor an das Buch gefesselt, denn es war durchaus spannend und außerdem wollte ich doch wissen, wie sich alles entwickelt und wie das Ende aussieht.


Fazit:
Für das Buch wird mit der Aussage geworben - Griechenland authentisch und gefährlich - was ich unterschreiben kann. Auf jeden Fall ist es ein Buch, das ich als lesenswert empfehle.

Beim Verlag und bei NetGalleyDe möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken


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Rezension - Himmelfahrtskommando



Autorin: Cathrin Moeller

Titel: Himmelfahrtskommando

Genre: Krimi

Version: eBook und Taschenbuch

erschienen: 2. Juli 2018

Seiten: 384

Altersempfehlung: Erwachsene

Verlag: MIRA Taschenbuch



Über die Autorin:
In der Grundschule ließ Cathrin Moeller noch andere für sich schreiben: Ihre Mutter verfasste die verhassten Deutsch-Aufsätze. Erst später, in ihrem Beruf als Theaterpädagogin, entdeckte sie den Spaß am Schreiben. Seitdem schleicht sie sich täglich morgens um fünf Uhr ins Wohnzimmer und kuschelt sich mit dem Hund Giovanni aufs Sofa, wo sie ihre Geschichten erfindet.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Im eigentlich beschaulichen Dorf Mordsacker ist ordentlich was los! Ein altes Fräulein sitzt plötzlich tot an seinem Kaffeetisch. Neben sich ein Abschiedsbrief. Alle glauben an Selbstmord - nur Amateurdetektivin Klara Himmel wittert eine Verschwörung. Hat vielleicht die hübsche junge Schamanin etwas damit zu tun, die seit geraumer Zeit im Ort für Unruhe sorgt? Leider interessiert sich Klaras Mann, der Dorfpolizist, nur noch für die Hühner und Ziegen auf seinem chaotischen kleinen Bauernhof und nicht für die Ermittlungsarbeit. Aber zum Glück gibt es ja Klara, die sich todesmutig an die Arbeit macht.


Meine Meinung:
Mal wieder habe ich mich von einem Cover verführen lassen und wollte das Buch lesen.  Außerdem kannte ich den Ort Mordsacker bereits und war gespannt, ob sich Klara Himmel inzwischen besser eingelebt hatte. Ich gebe zu, dass ich anfangs von ihrem Verhalten nicht so begeistert war und Klara sich ganz schön anstrengen musste. Aber der Fall, in den sie sich mal wieder einmischte, war sehr spannend und ich war neugierig, wie sich alles entwickeln würde. Gegen Ende des Buches wurde es dann auch sehr interessant, denn nun mischten sich jede Menge Leute ein und wollten zur Lösung des Falles beitragen.


Fazit:
Klara ist zwar immer noch nicht meine größte "Freundin" geworden, aber sie hat sich etwas gewandelt und wer Krimis mit etwas besonderem Humor mag, wird hier vielleicht das richtige finden.


Beim Verlag und bei NetGalleyDe möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken


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Rezension - Mopshöhle



Autorin: Martina Richter

Titel: Mopshöhle

Genre: Tierkrimi

Version: eBook und Taschenbuch

erschienen: 2. Juli 2018

Seiten: 280

Altersempfehlung: Erwachsene

280 Seiten Verlag: Midnight (2. Juli 2018)



Über die Autorin:
„Ein Leben ohne Mops ist möglich - aber sinnlos“ Dieser Satz von Loriot hat wohl nicht nur mein Leben entscheidend verändert. Ich bin ihm unendlich dankbar, dass er mich auf diese Hunderasse gebracht hat. Die logische Konsequenz aus diesem Satz war für mich die Anschaffung eines Mopses. Und noch eines. Und dann noch eines. Ich weiß, dass es eine Sucht ist. Na und? Sie lieber Leser, sind wohl auch um diese spezielle Hundeart nicht drum herum gekommen? Falls doch, dann schätze ich, sind es ab jetzt Ihre letzten mopsfreien Momente gewesen. Sie glauben mir nicht? Lesen Sie Mopskrimis und fragen danach einen Mopsbesitzer oder besser noch: kaufen Sie sich einen! Ihr Leben wird einen völlig neuen Sinn bekommen. Versprochen! Falls Sie jedoch aus verschiedenen Gründen: Uneinsichtiger Vermieter, Ehemann, Ehefrau, Partner, Partnerin, Allergien, akutem Zeitmangel oder sonstigen Gründen nicht in der Lage sein sollten, sich einen Mops anzuschaffen, so vergnügen sie sich doch einfach mit Holmes, einem überaus typischen Vertreter seiner Rasse und seinen Abenteuern.


Kurzbeschreibung, übernommen:
So leicht haut Mops Holmes nichts um, aber die traumatischen Erfahrungen seines letzten Falls hängen ihm immer noch nach. Alpträume plagen den tierischen Detektiv und da kommt ihm die Gelegenheit mit seinem Kollegen Kommissar Waterson einen Beamtenaustausch in der Provence zu machen, genau richtig. Weitab vom Ort des Geschehens will Holmes endgültig mit seinem letzten Fall abschließen. Doch kaum in Aix-en-Provence angekommen, erfährt Waterson von einer Reihe von jungen Frauen, die in den letzten Jahren nacheinander am französischen Nationalfeiertag verschwunden sind. Der Kommissar ahnt, dass hier ein Serientäter am Werk ist. Nur eine Woche bleibt dem Ermittlerpaar den Fall zu lösen und ein weiteres Opfer zu vereiteln. Unter der brennenden Sonne Südfrankreichs müssen Holmes und Waterson wirklich alle Register ziehen, um dem Täter zuvorzukommen…


Meine Meinung:
Mit Begeisterung habe ich bereits zwei Bücher gelesen, in denen Holmes und Waterson ermitteln. Dabei möchte ich erwähnen, dass Holmes ein Mops ist und eigentlich sehr gerne seinem Freund Waterson bei der Aufklärung von Mordfällen hilft. Allerdings hat er diesmal noch unter den Folgen des letzten Falles zu leiden und darf Waterson nach Frankreich begleiten, um sich abzulenken und vielleicht um sich ein bisschen zu erholen. Beide konnten ja nicht ahnen, was sie dort erwartet.
Die Autorin hat wieder in einer besonderen Art beschrieben, was Holmes dort alles erlebt, was er denkt und wie er seinem Freund hilft. Mich hat das ungemein begeistert und ich konnte das Buch, mal wieder, nicht aus der Hand legen. Es wurde aber auch extrem spannend und am Ende, na, da war ich natürlich mehr als erleichtert.
Gefreut habe ich mich auch, die ganze Familie von Holmes wieder zu sehen und die kleinen Geschichten und Erklärungen am Rande, wie zum Beispiel die Frage, hören die Menschen eigentlich die Türklingel 😉

Fazit:
Es gibt jede Menge Tierkrimis, die aus Sicht des Tieres alles erzählen. Ich fand hier, dass die Autorin sich wunderbar in Holmes Empfinden versetzen konnte und ihr ein durchaus realistisches Buch gelungen ist. Wer sagt uns denn, dass ein Mops das nicht so macht, wie Holmes.

Ich möchte mich beim Verlag und bei NetGalleyDe vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken.

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Rezension - Verrückt nach Korfu - Travel & Date 3



Autorin: Rike Stienen

Titel: Verrückt nach Korfu -Travel & Date 3

Genre: Reise, Frauenroman

Version: eBook und Taschenbuch

erschienen: 25. Juni 2018

Seiten: 215

Altersempfehlung: Erwachsene

Verlag: Independently published



Über die Autorin:
Rike Stienen schreibt vorzugsweise romantische Liebesgeschichten, die im Alpenvorland oder vor exotischer Kulisse spielen. Dabei ist es ihr wichtig, zwischenmenschliche Konflikte auf humorvolle Weise zu lösen. Mittlerweile sind zahlreiche Liebesromane, darunter etliche Bestseller in der Kategorie Humor, und Kurzgeschichten in Anthologien veröffentlicht worden. Die Autorin lebt und arbeitet in der Nähe des Chiemsees und gehört verschiedenen Autorenverbänden an. Ihre Kreativität schöpft sie aus ihrem eigenen Gartenparadies und auf Reisen.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Das hat Claire, eine der Inhaberinnen der Agentur Travel & Date, nicht einkalkuliert. Ausgerechnet ihr verwitweter Vater Georg hat über ihre Plattform auf Korfu Sophia kennen- und liebengelernt, und jetzt will er sie sogar heiraten. Claire ist entsetzt. Sie fliegt kurzentschlossen nach Korfu, um das zu verhindern. Unerwarteterweise findet sie auf der Insel einen Verbündeten, nämlich den Sohn der Auserwählten ihres Vaters. Doch das scheint schon die einzige Gemeinsamkeit zu sein, denn Nikos ist in Claires Augen ein Schnösel und alles andere als ihr Traumtyp.


Meine Meinung:
Ich muss schon sagen, manche Autoren machen es möglich und schicken mich immer wieder auf Reisen. Entweder lerne ich für mich unbekannten Gegenden kennen oder ich kann mich freuen, dass ich Orte mit Hilfe eines Buches wieder besuchen kann. Diesmal ging es nach Korfu, was mich begeistert hat, denn ich war noch nicht dort und Rike Stienen hat die Insel und die Sehenswürdigkeiten wunderbar beschrieben. Aber es ging in der Hauptsache ja nicht um die Reise nach Korfu, sondern um Claire. Claire ist entsetzt, denn ihr Vater will eine Frau, die auf Korfu lebt, heiraten.  Claire hat sich dann mit ihrem Verhalten bei mir sehr unbeliebt gemacht. Auf Einzelheiten und wie ich was empfunden habe, will ich hier natürlich nicht eingehen. Andere mögen das vielleicht auch ganz anders sehen, ob es wohl an unserem Altersunterschied liegt?
Auf jeden Fall wollte ich unbedingt wissen, wie sich die ganze Geschichte entwickelt. Es war ja alles etwas vorhersehbar, aber manchmal lassen sich Autoren doch noch Überraschungen einfallen. Ich war am Ende dann doch sehr zu frieden und hatte mich mit Claire auch wieder versöhnt.


Fazit:
Urlaubsfeeling kombiniert mit familiären Problemen, eine interessante Variante hat sich die Autorin da einfallen lassen. Dieses Buch ist das dritte in der Serie Travel & Date, jedes der Bücher ist in sich abgeschlossen. Wer also große Lust hat, jetzt zu verreisen, sollte hier zugreifen.

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Samstag, 7. Juli 2018

Rezension - Gipfelblau




Autorin: Stina Jensen

Titel: Gipfelblau

Genre: Roman

Version: eBook und Taschenbuch

erschienen: 3. Juli 2018

Seiten: 255

Altersempfehlung: Erwachsene




Über die Autorin:
Stina Jensen liebt die ostfriesischen Inseln genauso wie die Balearen – seit 2016 gehören auch Irland und Island ganz oben auf die Liste ihrer Lieblingsinseln. Sie liebt das Reisen und saugt neue Umgebungen in sich auf wie ein Schwamm – meist kommen dabei wie von selbst die Figuren in ihren Kopf und ringen dort um die Hauptrolle in ihrem nächsten Roman. Im wahren Leben wohnt die Autorin mit ihrer Familie in der Nähe von Frankfurt am Main.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Annika hat die perfekte Hochzeit geplant: In einer romantischen kleinen Kapelle in den Schweizer Bergen, umgeben von Wildblumenwiesen und dem Geläut von Kuhglocken, will sie ihrem Verlobten das Ja-Wort geben. Louis, ein wohlhabender Hotelier, scheint ein wahrer Märchenprinz zu sein – bis Annika etwas über ihn erfährt, das ihre gemeinsame Zukunft ernsthaft in Frage stellt. Dabei sind schon die ersten Gäste unterwegs, und eine geplatzte Hochzeit wäre ein unglaublicher Skandal. Die ganze Sache wächst Annika endgültig über den Kopf, als plötzlich Felix vor ihrer Tür steht. Der Extremsportler mit den bergseegrauen Augen hat Annika vor einiger Zeit nicht nur auf die atemberaubendsten Gipfel mitgenommen, sondern auch gefühlsmäßig an ihre Grenzen gebracht. Doch ausgerechnet Felix rät ihr, Louis um jeden Preis zu heiraten ...


Meine Meinung:
Von Stina Jensen kannte ich bereits einige "Inselbücher" und nun war ich gespannt auf ihr neues Buch, das in den Schweizer Bergen spielt. Dort war ich bisher auch noch nicht gewesen und konnte nun das Matterhorn und Umgebung wunderbar kennen lernen, denn die Autorin hat alles wunderbar beschrieben und ich hatte alles vor Augen.
Aber ich sollte nicht nur Schweizer Berge kennen lernen, sondern auch Annika und ihre Freunde. Annika macht kurz vor der Hochzeit mit einem Schweizer Hotelier eine Entdeckung, die sie in eine regelrechte Zwickmühle treibt. Nach und nach erfahre ich dann, was während ihrer Zeit in Schweiz so alles passiert ist und was sie entdeckt hat. Ich war natürlich an ihrer Seite und irgendwie auch froh, dass ich nur eine Leserin war und nicht in ihrer Situation steckte.
Stina Jensen hat mit ihrem Buch einiges geschafft, sie hat mich in die Schweiz entführt und eine Weile am Leben von Annika teilhaben lassen. Letzteres fand ich durchaus interessant und habe dann mal wieder das Buch in einem Rutsch gelesen, weil ich wissen wollte, wie es sich entwickelt. Dank des flüssigen Schreibstils und einem sonnigen Tag habe ich es dann auch geschafft. Das Buch war bestens geeignet, sich in den Schatten zu setzen und zu lesen.


Fazit:
Wer nach schöner leichter Urlaubslektüre Ausschau hält oder ein Buch, das sich wunderbar auf dem Balkon oder der Terrasse lesen lässt, wird hier das richtige finden. Natürlich kann es zu jeder anderen Gelegenheit und an jedem anderen Ort auch gelesen werden, aber es ist nun mal gerade passend im Sommer erschienen und deshalb empfehle ich es gerne.

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Donnerstag, 5. Juli 2018

Rezension - I'll push you - Der Jakobsweg, zwei beste Freunde und ein Rollstuhl


Autoren: Justin Skeesuck und Patrick Gray

Titel: I'll push you - Der Jakobsweg, zwei beste Freunde und ein Rollstuhl

Genre: Schicksal, Reisebericht

Version: eBook, Taschenbuch, gebunden und Hörbuch

erschienen: 24. August 2017

Seiten: 332

Altersempfehlung: Erwachsene

Verlag: Benevento



Über die Autoren:
Justin Skeesuck und Patrick Gray, beide geboren 1975 in Ontario an der Grenze zu Idaho, besuchten dieselbe Schule und spielten im selben Football-Team. Auch als sie nach Schulabschluss auf verschiedenen Universitäten studierten, blieb ihre Freundschaft erhalten. Skeesuck war ein begabter Grafikdesigner, bis er seine Arme aufgrund der schweren Erkrankung nicht mehr benutzen konnte. Mehr Informationen zum Buch und zu den Autoren unter illpushyou.com.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Mit 16 erleidet Justin einen Verkehrsunfall, der ihn fast tötet und eine langsam voranschreitende Autoimmunerkrankung auslöst. Er kann seine Arme und Beine nicht mehr bewegen, ist auf den Rollstuhl angewiesen. Sein Traum: den Jakobsweg gehen. Als er seinem Freund Patrick davon erzählt, zögert dieser nicht, sich mit ihm zusammen auf das Abenteuer einzulassen. Sechs Wochen sind die beiden unterwegs, die Reise bringt beide an ihre Grenzen, doch gemeinsam bewältigen sie die 800 Kilometer über Stock und Stein durch Nordspanien. Ein ungewöhnliches Zeugnis von Mut, Glauben und wahrer Freundschaft, das dazu anregt, das eigene Leben infrage zu stellen und Dinge zu wagen, die man bisher nie für möglich hielt.


Meine Meinung:
Es kommt nicht oft vor, dass ich erst einmal tief Luft holen muss und überlege, wie ich meine Rezension schreibe. Bei diesem Buch war es mal wieder soweit. Mit Tränen in den Augen legte ich es zur Seite und dachte, unglaublich, was die beiden Autoren da erlebt haben.  Die Tränen sind mir nicht gekommen, weil ich das schlimm fand sondern, weil es mich unwahrscheinlich bewegt hat.
Mit Sicherheit kennen viele das Buch oder den Film über die "Ziemlich besten Freunde" hier geht die Freundschaft wesentlich weiter, sie sind nicht nur ziemlich sondern enorm gut befreundet.
Justin, der durch eine Krankheit seine Beine und Arme nicht mehr bewegen kann, möchte gerne den Jakobsweg kennen lernen. Patrick ist sofort einverstanden und verspricht: "I'll push you" ich werde dich schieben. Allerdings ahnten beide nicht, wie schwer es sein wird mit dem Rollstuhl diesen Weg zu gehen. Und mit Sicherheit hätten sie niemals gedacht, wie viele Menschen ihnen hilfreich zur Seite stehen würden.
Mir hat das Buch und die Schilderung sehr gut gefallen, im Wechsel haben Justin und Patrick erzählt, wie sie es empfunden haben und auch zwischendurch Erlebnisse eingeflochten aus der Zeit, als Justin noch gesund war. Schließlich kennen die beiden sich ihr Leben lang.
Mich hat es unwahrscheinlich berührt, wie die beiden miteinander umgehen. Von beiden Seiten war es nicht leicht und dieser Weg hat ihnen in mancher Hinsicht sehr geholfen.
Ich möchte hier jetzt nicht auf alle Einzelheiten eingehen, jeder sollte sich eine eigene Meinung bilden und dafür das Buch natürlich lesen.

Fazit:
Ein Buch, das einen sehr bewegt, zum Nachdenken anregt und enorm beeindruckt hat, denn die Hilfsangebote vieler Pilger waren bewältigend. Nebenbei lernte ich den gesamten Jakobsweg über 800 Kilometer kennen und weiß, dass ich das niemals schaffen würde.
Beiden Männern drücke ich ganz feste die Daumen und hoffe, dass sie noch lange und viel mit ihren Familien unternehmen können.

Natürlich habe ich mich im nachhinein noch mehr informiert, es gibt Bilder und auch Videoausschnitte, letztere haben dann auch öfter wieder für Tränen in meinen Augen gesorgt.