Donnerstag, 16. Januar 2020

Rezension - Hamish Macbeth - Hamish und der tote Witzbold


Autorin: M.C. Beaton

Titel: Hamish Macbeth - Hamish und der tote Witzbold

Genre: Krimi

Version: eBook und Taschenbuch

erschienen: 20. Dezember 2019

Seiten: 224

Altersempfehlung: Erwachsene

Verlag: Bastei Lübbe



Über die Autorin:
M.C. Beaton ist eines der zahlreichen Pseudonyme der schottischen Autorin Marion Chesney. Nachdem sie lange Zeit als Theaterkritikerin und Journalistin für verschiedene britische Zeitungen tätig war, beschloss sie, sich ganz der Schriftstellerei zu widmen. Mit ihren Krimi-Reihen um den schottischen Dorfpolizisten Hamish Macbeth und die englische Detektivin Agatha Raisin feiert sie bis heute große Erfolge in über 15 Ländern. M.C. Beaton lebt und arbeitet in einem Cottage in den Cotswolds


Kurzbeschreibung, übernommen:
Als der schottische Dorfpolizist Hamish Macbeth die Nachricht erhält, dass im Gutshaus des schonungslosen Witzbolds Arthur Trent ein Mord geschehen ist, hält er das zunächst für einen schlechten Scherz. Umso überraschter ist er, als er Trent tatsächlich erstochen und in einen Schrank gestopft auffindet. An Verdächtigen herrscht auch kein Mangel: Das Haus ist voller habgieriger Verwandter, die alle mehr am Inhalt des Testaments als an der Aufklärung des Verbrechens interessiert sind ...


Meine Meinung:
Hier hat mich das Buchcover dazu verführt das Buch zu lesen, ich versprach mir einen spannenden humorvollen Krimi.  So kam es, dass ich mitten in einer Buchserie landete und Constable Hamish Macbeth, sowie seine Freundin Priscilla Halburton-Smythe kennen lernte. Beide waren mir sehr sympathisch, was ich von allen anderen Beteiligten nicht behaupten kann, egal ob sie nun  Ermittler, Mordopfer oder Verdächtige waren. Besonders der so genannte Witzbold war mir total unsympathisch und mir tat es überhaupt nicht leid, was mit ihm geschehen ist. Bin ich jetzt eine böse Leserin? Ich meine nein, denn was der Typ den Leuten schon Jahre lang antat, fand ich in keinster Weise witzig. Aber spannend war es. Ich meine, einen Täter innerhalb einer Gemeinschaft zu suchen, die sich aus irgendeinem Grund alle in dem Haus aufhalten, ist nicht neues. Aber es war eben ein Rätselraten, wer es denn gewesen sein kann. Deshalb habe ich natürlich Hamish bei der Auflösung des Falles begleitet und war am Ende schon etwas überrascht. Gefallen hat mir die Situation, die den Ausschlag zum Geständnis gab und das Hamish am Ende auch einen Wunsch erfüllt bekam, naja nicht ganz freiwillig, aber das macht ja nichts.


Fazit:
Oft ist es ja so, dass ich vorherige Bücher und natürlich die folgenden gerne lesen möchte, wenn ich mitten in einer Serie starte. Diesmal ist es nicht der Fall und leider kann ich nur drei von fünf Sternen vergeben.

Beim Verlag und bei NetGalleyDe möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken.



#HamishMacbethunddertoteWitzbold #NetGalleyDE

Rezension - Gut in Schuss, mit leichten Macken



Autorin: bibo Loebnau

Titel: Gut in Schuss, mit leichten Macken

Genre: Roman

Version: eBook und Taschenbuch

erschienen: 19. September 2019

Seiten: 368

Altersempfehlung: Erwachsene

Verlag: Heyne Verlag



Über die Autorin:
bibo Loebnau ist gelernte Journalistin, verheiratet und lebt abwechselnd in Berlin und in einem kleinen Haus am See in der Mark Brandenburg. Dort, mit Blick in die Natur, entstehen die meisten ihrer Bücher. Vor ihrer schriftstellerischen Karriere arbeitete sie als Journalistin für verschiedene Zeitungen und betreute als PR-Redakteurin zahlreiche TV-Shows. bibo Loebnau ist seit 2014 Mitglied bei DELIA, davon vier Jahre lang Pressesprecherin der Autorenvereinigung.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Perfekt war gestern ... Mia hat das perfekte Haus in Berlin Dahlem, den perfekten Mann und überhaupt das perfekte Leben. Bis sie eines Tages ihren Göttergatten beim Fremdgehen erwischt. Plötzlich findet sie sich in einer WG mit dem exzentrischen Künstler Fritz und seinen zwei Katzen wieder. Mia verabschiedet sich ein für alle Mal von den allmorgendlichen Smoothies und dem strengen Sportprogramm. Denn sie erkennt: Glücklich sein geht anders ...


Meine Meinung:
Von wegen, das Leben in einer Villa mit genügend Geld im Hintergrund kann doch so toll sein, oder? Diese Frage musste oder soll ich besser schreiben, durfte Mia sich stellen. Mitte Vierzig, der Sohn studiert in einer entfernten Stadt und der Mann hat eine jüngere, muss Mia ganz neu starten. Im Grunde sind diese Voraussetzungen nichts ungewöhnliches, im wahren Leben kommt es öfter vor und in den Büchern sowieso.
Ich war nun sehr neugierig, was die Autorin sich für Mia hat einfallen lassen. Neben bekannten Entwicklungen und Entscheidungen hat sich die Autorin viel Neues ausgedacht und fesselnd aufgeschrieben.  Zumindest fühlte ich mich gut unterhalten und habe Mia gerne von Dahlem nach Kreuzberg begleitet. Zu gerne hätte ich ebenfalls etwas aus ihrer Kollektion erstanden, so begeistert wie alle Frauen darauf reagierten. Mir hat der Schreibstil der Autorin gefallen, ich hatte alles wunderbar vor Augen und war so richtig mittendrin und dabei. Humor hat sie ebenfalls bewiesen, ich hatte richtig viel Spaß mit dem Namen der Sängerin.
Die Autorin hat es verstanden, den Personen die unterschiedlichsten Charaktere zu geben, sie hat klar gemacht, wie wichtig wahre Freundschaft ist, dass man Mut für neues haben soll und vor allem mal über den eigenen Schatten springen muss.


Fazit:
Eine Geschichte mit Höhen und Tiefen und als Leserin war ich gerne dabei und fühlte mich gut unterhalten. Das Buch eignet sich bestens, wenn nach leichter Lektüre für Zwischendurch gesucht wird.


Beim Verlag möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken.

Mittwoch, 15. Januar 2020

Rezension - Die Schnüfflerin



Autorin: Anne von Vaszary

Titel: Die Schnüfflerin

Genre: Krimi

Version: eBook und Taschenbuch

erschienen: 13. Januar 2020

Seiten: 384

Altersempfehlung: Erwachsene

Verlag: Knaur



Über die Autorin:
Anne von Vaszary, 1975 geboren und aufgewachsen in Sachsen, studierte Dramaturgie und Drehbuchschreiben an der Filmuniversität Babelsberg Konrad Wolf und schlug den damals ungewöhnlichen Weg ins interactive Storytelling ein. Ihre Werke erhielten mehrere Preise, u.a. den Lara Kino Award für die Beste Kinoadaption 2009 sowie den Deutschen Entwicklerpreis für das Beste Adventure 2009 und die Beste Story 2016. 2016 gewann sie auch das Arbeitsstipendium der Mörderischen Schwestern, das den Weg zu ihrem ersten Kriminalroman »Die Schnüfflerin« ebnete. Ein weiterer Band ist für 2021 bereits in Arbeit. Anne von Vaszary lebt mit ihrer Familie in Berlin und schreibt in Sachsen und auf Sylt.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Die Schnüfflerin-Reihe, Band 1 Der Geruchssinn als Ermittler: »Die Schnüfflerin« von Anne von Vaszary ist ein origineller, unblutiger Kriminalroman um eine Frau, die dank ihres ausgeprägten Geruchssinns einem Gift-Anschlag in Berlin entgeht und unverhofft selbst zur Ermittlerin wird.

Eigentlich wollte Nina (23, Schulabbrecherin ohne Lebensplan) sich mit ihrem Bekannten Ricky nur in einem Restaurant in Berlin treffen, um ihm zu sagen, dass ihr One-Night-Stand Folgen hat, doch dann kommt alles anders. Mehrere Gäste ringen nach Luft, rutschen von ihren Stühlen und kämpfen um ihr Leben – unter ihnen auch Ricky. Nina bleibt von dem Gift-Anschlag verschont, weil ihre seit der Schwangerschaft hochsensible Nase sie davon abgehalten hat, das Essen zu probieren. Schon seit Tagen kämpft Nina mit den Auswirkungen ihres verstärkten Geruchssinns. Eine nützliche Fähigkeit, denkt sich Kommissar Koller von der Berliner Kripo und spannt Nina in seine Ermittlungen ein, die – der Nase nach – direkt zum Mörder führen ...


Meine Meinung:
Als Krimifan freue ich mich immer wieder, wenn ich neue Autorinnen kennen lerne und möchte natürlich auch deren Bücher lesen. Bisher hatte ich von Anne von Vaszary erst eine Kurzgeschichte gelesen, die eine von 24 Weihnachtskrimis in dem Buch "Lametta, Lichter, Leichenschmaus" war. Nun war ich auf ihren Debüt-Krimi sehr gespannt.
Die Protagonistin Nina ist mir dann auch schnell an mein Leserherz gewachsen. Durch eine besondere Begabung landete sie mitten in einen Mordfall. Kommissar Koller fand nicht nur ihren Geruchssinn nützlich, er erkannte auch, dass sie noch weitere Begabungen besaß. Denn wir beide stellten fest, dass Nina ebenfalls sehr gut beobachten und clevere Fragen stellen kann.
Die Autorin hat mal einen etwas anderen Weg eingeschlagen und mich damit begeistert. Sie hat für reichlich Spannung und auch für überraschende Wendungen gesorgt. Ich war mal wieder regelrecht gefesselt an das Buch.
Der Schreibstil hat mir ebenfalls gefallen und auch alle beteiligten Personen, denen die Autorin sehr interessante Charaktere zugeordnet hat. Selbst Kommissar Koller ist kein "gewöhnlicher" Mitarbeiter. Allerdings möchte ich jetzt nicht weiter auf alle Personen eingehen, es soll keinem das Lesevergnügen genommen werden. Das Ende hat mich besonders überrascht, damit hatte ich nicht gerechnet.


Fazit:
Der Start einer neuen Krimiserie ist der Autorin bestens gelungen. Dieser Fall fand in dem Buch einen guten Abschluss. Allerdings blieben bei mir noch Fragen offen, die mit Sicherheit in der Nächsten Folge geklärt werden, worauf ich mich schon freue.  Auf jeden Fall empfehle ich allen diesen Krimi.

Was ich noch erwähnen wollte, ich hatte die Autorin auf der Buchmesse 2019 in Frankfurt getroffen und wir haben uns sehr gut unterhalten. Ich stellte fest, dass ich das Buch mit den 24 Krimis auf meiner Leseliste hatte. Natürlich wollte ich ihren großen Krimi auch lesen und musste etwas warten, bis ich es mir kaufen konnte. Das hat sich auf jeden Fall gelohnt.

Rezension - Das Dünenhaus



Autorin: Ann-Kristin Vinterberg

Titel: Das Dünenhaus

Genre: Roman

Version: eBook

erschienen: 12. Januar 2020

Seiten: 336

Altersempfehlung: Erwachsene

Verlag: Books on Demand



Über die Autorin:
Ann-Kristin Vinterberg ist das Pseudonym einer deutschen Autorin mit Wohnsitz in Kopenhagen. Ann-Kristin ist schreibwütig, süchtig nach Büchern, liebt Schokolade und trinkt Tee. Sie spielt gerne Gott und schreibt seit der Grundschule Geschichten, Tagebuch, Briefe und auf jedes Zipfelchen Papier. Vor der E-Buch Revolution nahm sie Bücher mit in die Badewanne – und da sie eine solche leider nicht mehr besitzt, nimmt sie jetzt die E-Bücher mit ins Bett. Sie schreibt abends, wenn alle anderen fernsehen oder Freunde treffen. Dann hat Ann- Kristin eine Verabredung mit ihren Personen.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Vivi Sangild kehrt nach Jahren wieder in das Ferienhaus ihrer Familie in Dänemark zurück. Hinter ihr liegt eine unerreichbare Liebe. Ihr altes Leben in Berlin erscheint ihr sinnlos. Soll sie ihrem Herzen folgen und einen neuen Anfang in Dänemark wagen? Plötzlich überschlagen sich die Ereignisse und die Idylle am Kattegat bekommt Risse. Jemand beobachtet und bedroht Vivian.


Meine Meinung:
In erster Linie hat mich die Kurzbeschreibung neugierig gemacht. Denn ich habe vor einiger Zeit einen schönen Urlaub am Kattegat verbracht und war nun gespannt, ob Orte genannt werden, die ich kenne. Zunächst gab es einen Einstieg ins Buch, der mir nicht unbekannt war. Aber dann hat sich die Autorin einiges einfallen lassen. Als erstes lernte ich das Dünenhaus und alte und neue Bekannte von Vivi kennen. Es machte Spaß und ich hatte ein entspanntes Lesevergnügen, aber dann passierte einiges, was merkwürdig war. Vivi und ich wollten natürlich wissen, was das zu bedeuten hat und auf einmal entwickelte sich immer mehr Spannung. Es gab überraschende Wendungen, aber auch Momente, mit denen ich gerechnet hatte. Auf jeden Fall hat Ann-Kristin Vinterberg mich an das Buch gefesselt. Ich war gespannt, wie sich alles entwickeln würde und war mit dem Ende sehr zufrieden. Zumindest, was Vivi betraf, denn mir war wichtig, dass sie gut aus der Sache heraus kommt. Nun habe ich vielleicht den einen oder die andere neugierig gemacht, aber ich werde vom Inhalt nicht mehr verraten.


Fazit:
Für mich hat sich die Reise an den Kattegat gelohnt und ich würde mal behaupten für Vivi ebenfalls.
Alltagsleben, Romanze, Spannung und noch viel mehr hat die Autorin gut miteinander verbunden und ein Buch geschaffen, das viel Lesevergnügen bereitet. Ich empfehle es gerne weiter.


Bei der Autorin möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken.

Dienstag, 14. Januar 2020

Rezension - Ein Hauch von Sommer und Zitronen



Autorin: Greta Niels

Titel: Ein Hauch von Sommer und Zitronen

Genre: Roman

Version: eBook und Taschenbuch

erschienen: 27. August 2019

Seiten: 367

Altersempfehlung: Erwachsene

Verlag: Tinte & Feder



Über die Autorin:
Greta Niels wurde 1972 in der Nähe von Wien geboren. Sie arbeitete als Journalistin und Werbetexterin, bevor sie ihren Werdegang als Autorin begann. Zurzeit lebt sie mit ihrer Familie in NRW.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Lina steht eigentlich immer auf der Sonnenseite des Lebens. Doch dann setzt ihr Chef sich ins Ausland ab, ihr Verlobter möchte eine Auszeit und der Vermieter kündigt ihr die Wohnung. Die Rettung kommt, als sie überraschend ein altes Fachwerkhaus auf dem Land erbt. Zunächst ist die Großstadtpflanze wenig begeistert von dem baufälligen Gebäude – und vom Landleben erst recht nicht. Doch nach und nach beginnt sie, sich für die idyllische Kleinstadt und ihre freundlichen Bewohner zu erwärmen. Gerade als Lina glaubt, mit dem attraktiven Konditor Ben ihr Glück gefunden zu haben, steht ihr Ex vor der Tür und ihr neues Leben nimmt eine turbulente Wendung.


Meine Meinung:
Das sieht mir mal wieder ähnlich, wir stecken mitten im Winter und die meisten Tage sind trüb. Da lasse ich mich einfach in den Sommer entführen. Naja, ein bisschen Phantasie gehört auch dazu. Ich begleite Lina nämlich aufs Land. Und nehme Anteil an ihrem Leben, das auf einmal aus den Fugen gerät und wo sie außerdem völlig überraschend ein Haus erbt.
Bisher hatte ich noch kein Buch von Greta Niels gelesen und ich war gespannt, ob sie mir Lesevergnügen bereiten würde. In der letzten Zeit hatte ich viele Krimis gelesen und brauchte zur Abwechslung mal wieder etwas leichtere Lektüre. Dafür  hat die Autorin mit diesem Buch gesorgt. Vieles konnte ich erahnen, was allerdings auch daran liegen mag, dass ich eben sehr viele Bücher lese. Aber ich fühlte mich tatsächlich gut unterhalten, denn es gab reichlich Abwechslung im Leben von Lina, wofür vergangene Begebenheiten, aber auch Ereignisse der Gegenwart sorgten.
Interessant fand ich wie sich die Großstadtpflanze doch auf dem Land wohlfühlte und mit dem Ende war ich dann auch sehr zufrieden.


Fazit:
Ein schönes unterhaltsames Buch, das zu jeder Jahreszeit gelesen werden kann und einen gut unterhält. Wer nach einer kurzweiligen Lektüre Ausschau hält, wird hier bestimmt das richtige finden.
Das Buch kann mit KU gelesen werden.

Montag, 13. Januar 2020

Rezension - Mordskälte



Autorin: Mareike Albracht

Titel: Mordskälte

Genre: Krimi

Version: eBook und Taschenbuch

erschienen: 29. November 2019

Seiten: 336

Altersempfehlung: Erwachsene

Verlag: Midnight



Über die Autorin:
Mareike Albracht wurde 1982 geboren. Die ausgebildete Diplom-Finanzwirtin ist Mutter von drei Kindern und lebt mit ihrer Familie im Sauerland. Dort beschloss sie, ihren Kindheitstraum zu verwirklichen und ihre Liebe zur Heimat mit ihrer Leidenschaft für das Schreiben zu kombinieren. 2016 belegte sie den dritten Platz auf der Shortlist des Krimi-Stipendiums der Mörderischen Schwestern.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Oberkommissarin Anne Kirsch gibt sich alle Mühe, sich an die Vorschriften zu halten. Sie hat im Dienst bereits einmal zu oft ihre Kompetenzen überschritten und darf sich keinen Fehltritt mehr leisten. Als im Sauerland ein Motorradfahrer tot aufgefunden wird, der offenbar zu schnell durch eine Kurve gerast war, ermittelt sie deshalb besonders akribisch. Es stellt sich heraus, dass der Tod kein Unfall war, sondern Mord, und die Spur führt in die Sauerländer Motorradszene. Doch als plötzlich Annes Freund Heiko in den Kreis der Verdächtigen gerät, muss sie sich entscheiden: Ist sie bereit, den Fall abzugeben, obwohl sie die einzige zu sein scheint, die Heiko retten kann?


Meine Meinung:
Oberkommissarin Anne Kirsch lernte ich mit diesem Buch kennen und durfte sie bei ihrer Arbeit begleiten. Eigentlich wollte sie endlich mit ihrem Freund, der im Sauerland lebt, ein schönes Wochenende verbringen, aber es kam alles ganz anders. Es war sehr interessant und aufschlussreich, was ich so nebenbei noch alles erfahren habe. Die ersten Bücher kannte ich nicht, aber wichtige Infos gab es reichlich für mich. So sollte ich nicht nur dabei sein, wenn der Mord an einem Biker aufgeklärt wird, ich erfuhr auch, dass es Gefrierhäuser gab. Was das eine nun mit dem anderen zu tun hat? Vielleicht viel, vielleicht gar nichts? Ich werde nichts verraten. Auf jeden Fall hat die Autorin dafür gesorgt, da es von Anfang an spannend war und ich neugierig darauf wurde, was denn nun alles passieren wird.


Fazit:
Am Ende gab es natürlich eine Auflösung und ich bin gespannt, was ich noch von Anne Kirsch zu lesen bekomme. Aber zunächst empfehle ich diese Folge gerne weiter.

Beim Verlag und bei NetGalleyDe möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken




#Mordskälte #NetGalleyDE

Rezension - Mydworth - Spur nach London


Autor: Neil Richards
Autor: Matthew Castello

Titel: Mayworth - Spur nach London

Genre: Historisch, Krimi

Version: eBook und Taschenbuch

erschienen: 18. Dezember 2018

Seiten: 148

Altersempfehlung: Erwachsene

Verlag: Bastei Lübbe AG



Über die Autoren:
Matthew Costello ist Autor erfolgreicher Romane wie "Vacation" (2011), "Home" (2014) und "Beneath Still Waters" (1989), der sogar verfilmt wurde. Er schrieb für verschiedene Fernsehsender wie die BBC und hat Dutzende Computer- und Videospiele gestaltet, von denen "The 7th Guest", "Doom 3", "Rage" und "Pirates of the Caribbean" besonders erfolgreich waren. Er lebt in den USA. Bereits seit den späten 90er-Jahren schreibt er zusammen mit Neil Richards Texte, bislang allerdings nur fürs Fernsehen. "Cherringham" ist die erste Krimiserie des Autorenteams in Buchform.

Neil Richards hat als Produzent und Autor für Film und Fernsehen gearbeitet sowie Drehbücher für die BBC, Disney und andere Sender verfasst, für die er bereits mehrfach für den BAFTA nominiert wurde. Für mehr als zwanzig Videospiele hat der Brite Drehbuch und Erzählung geschrieben, u.a. "The Da Vinci Code" und, gemeinsam mit Douglas Adams, "Starship Titanic". Darüber hinaus berät er weltweit zum Thema Storytelling. Bereits seit den späten 90er-Jahren schreibt er zusammen mit Matt Costello Texte, bislang allerdings nur fürs Fernsehen. "Cherringham" ist die erste Krimiserie des Autorenteams in Buchform.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Die junge Lizzie Spence träumt davon, Schauspielerin zu werden. Sie beschließt, von zuhause wegzulaufen und ihr Glück in einem der unzähligen Theater im Londoner West End zu suchen. Dort verschwindet sie spurlos. Harry und Kat werden auf den Fall aufmerksam und machen sich auf die Suche nach dem vermissten Mädchen.
Ein glamouröses Ermittlerduo, ungewöhnliche Verbrechen, schnelle Autos, schicke Kleider und rauchende Revolver - das ist Mydworth, die neue Serie von Matthew Costello und Neil Richards, den Autoren der britischen Erfolgsserie Cherringham. Sir Harry Mortimer, der ehemalige Spion im Dienste ihrer Majestät, ermittelt zusammen mit seiner umwerfenden Ehefrau Kat, die es mit jedem Bösewicht aufnehmen kann! Mydworth ist eine spannende Zeitreise ins England der 20er Jahre - für Fans von Babylon Berlin, Downton Abbey, und Miss Fishers mysteriösen Mordfällen.


Meine Meinung:
Dieses Buch wollte ich aus mehreren Gründen lesen: es ist historisch, es ist ein Krimi und es spielt in London. Also, dachte ich, das ist genau richtig für mich und das war es dann auch.
Bisher kannte ich Lord und Lady Mortimer noch nicht, die beiden ersten Bücher hatte ich nicht gelesen. Es war allerdings kein Problem mich in die Geschichte rein zu finden, was die beiden persönlich betraf. Damals wir heute, passiert es immer wieder, dass junge Frauen auf einmal verschwinden auf dem Weg zu einer großen Karriere, die sie es sich zu Hause immer ausmalen. Lizzie verlässt Mydworth und die Mutter macht sich Sorgen. Harry und Kat begeben sich auf die Suche. Dabei ist es von Vorteil, dass sie in London eine Wohnung haben. An dieser Stelle höre ich aber nun auf und gehe nicht mehr auf den Inhalt ein. Wobei ich nichts verrate, wenn ich erwähne, dass es mir sehr viel Spaß und auch Spannung bereitet hat, die beiden nach London zu begleiten. Sie wohnten in einer Gegend, die mir bekannt war und ich konnte viele Wege wunderbar verfolgen. Wobei ich es interessant fand, denn auf den Straßen gab es Autos, Bussen, Bahnen und Pferde. Durch die gute Beschreibung der Autoren konnte ich mir alles bestens vorstellen. Aber nicht nur das bereitete mir Lesevergnügen, die Spannung erwähnte ich ja schon und davon gab es genügend.


Fazit:
Wer also einen Ausflug nach London machen möchte und erfahren will, was dort in den 20er Jahren so alles passieren kann und wie nicht nur ein vermisstes Mädchen gefunden wird, sollte dieses Buch lesen. Ich empfehle es sehr gerne.



Beim Verlag und bei  NetGalleyDe möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken


#MydworthSpurnachLondon #NetGalleyDE