Donnerstag, 18. April 2019

Rezension - Café Engel



Autorin: Marie Lamballe

Titel: Café Engel - Eine neue Zeit

Genre: Historisch

Version: eBook, Taschenbuch, Hörbuch

erschienen: 28. Februar 2019

Seiten: 561

Altersempfehlung: Erwachsene

Verlag: Bastei Entertainment



Über die Autorin:
Marie Lamballe wuchs in einer Theaterfamilie auf - beide Eltern waren Schauspieler am Wiesbadener Staatstheater. Sie studierte Literatur und Sprachen, legte die Prüfungen für das Lehramt an Gymnasien ab, wurde jedoch durch den Einstellungsstopp an hessischen Schulen vor einer Karriere als Lehrerin bewahrt. Stattdessen begann sie zu schreiben, zunächst Kurzgeschichten, später Theaterstücke, Drehbücher und Romane. Inzwischen lebt sie als freie Autorin in der Nähe von Frankfurt am Main und hat unter verschiedenen Pseudonymen zahlreiche Romane - darunter mehrere Bestseller - veröffentlicht.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Wiesbaden, 1945. Die junge Hilde kann ihr Glück kaum fassen: Der Krieg ist zu Ende, und das Café Engel blieb wie durch ein Wunder verschont. Gegen alle Widerstände will sie den Familienbetrieb wieder zu jenem glanzvollen Treffpunkt schillernder Persönlichkeiten machen, als der er einst berühmt war. Doch schon bald trüben erste Konflikte den jungen Frieden: Als eine schöne junge Frau das Café betritt und sich als ihre Cousine Luisa vorstellt, ist Hildes Misstrauen geweckt. Wer ist diese rätselhafte Frau, die sich von Ostpreußen bis nach Wiesbaden durchgekämpft hat? Wachsende Rivalität zwischen den beiden Frauen droht die harmonische Atmosphäre im Café zu vergiften. Bis Hilde und Luisa begreifen, dass sie etwas gemeinsam haben: ein Geheimnis aus Kriegszeiten, das sie bis heute fürchten ...


Meine Meinung:
Hier hatte ich mal wieder ein Buch, wo mir das Cover gefiel und mich die Kurzbeschreibung neugierig machte. Aber bis ich endlich an dem Punkt angelegt war, der dort beschrieben wurde, musste ich lange warten und reichlich Personen und deren Schicksale kennen lernen. Ich fand es durchaus interessant, denn die Autorin hatte vieles und ausführlich zu berichten, ob es nun eine Flucht war oder Bombenangriffe oder Gefangenenlager. Im steten Wechsel wurde zwischen sehr vielen Personen hin und her gesprungen. Natürlich war es sehr interessant über jeden etwas zu erfahren, aber mir wurde das manchmal ein bisschen viel und so wirklich etwas neues oder besonderes habe ich dann auch nicht zu lesen bekommen.
Ich habe das Buch dann einfach unter dem Aspekt gelesen, dass ich erfahren sollte, was der einzelne erlebt hat, bevor sich alle im Café Engel treffen.  Mit dem Ende war ich dann auch im großen und ganzen zufrieden. Allerdings hatte ich zwischendurch nicht immer Verständnis für die Handlungen einiger Beteiligter, aber sie mussten wohl so handeln, denn die Autorin hat ihnen nun mal besondere Charaktere zugeordnet.


Fazit:
Ich fand dieses Buch durchaus interessant. Die Autorin hat gut recherchiert und viele Begebenheiten in diesem Buch untergebracht. Ich weiß aber, dass mir dieses erste Buch der Trilogie ausreicht und ich nicht mehr über die Familie erfahren muss.


Beim Verlag und bei NetGalleyDe möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken.


#Caféengel #NetGalleyDE

Rezension - Auf dich war ich nicht vorbereitet


Autorin: Anna Bell

Titel: Auf dich war ich nicht vorbereitet

Genre: Roman

Version: eBook und Taschenbuch

erschienen: 1. April 2019

Seiten: 448

Altersempfehlung: Erwachsene

Verlag: Knaur TB




Über die Autorin:
Anna Bell sagt von sich selbst, sie sei eine hoffnungslose Romantikerin und liebe nichts so sehr wie ein gut gemachtes Happy End. Bevor sie mit dem Schreiben begann, arbeitete sie als Museumskuratorin. Wenn sie nicht gerade am Laptop sitzt und am nächsten Roman oder ihre Kolumne bei www.novelicious.com schreibt, findet man sie in den Bergen beim Wandern oder in einer französischen Patisserie beim Köstlichkeitenprobieren. Derzeit lebt sie mit ihrem Mann und ihren zwei Kindern in Frankreich.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Haben Sie schon einmal daran gedacht, auf Handy, Facebook, Instagram und Twitter zu verzichten? Also eine Digital Detox, eine digitale Diät, zu machen? Genau dies tut Daisy, die Protagonistin in Anna Bells neuer romantischer Liebe-Komödie – allerdings gegen ihren Willen. Denn die Londonerin Daisy liebt nichts so sehr wie ihre Social-Media-Kanäle und ist in jeder freien Sekunde online. Ihre Facebook-Fassade strahlt in perfektem Glanz. Und auch auf der Arbeit ist sie ununterbrochen online und für jedermann erreichbar – bis sie erschöpfungsbedingt zusammenbricht. Daisys Schwester Rosie beschließt, dass es nun endgültig reicht und verfrachtet Daisy kurzerhand aufs Land. Dort soll sie fernab von WLAN und Handynetz einen Digital-Entzug machen. Obwohl Daisy anfangs einiges versucht, um online zu gehen, gefällt ihr das Landleben immer besser. Und als der schweigsame Nachbar Jack beginnt, ihr kurze Briefe anstatt Mails zu schreiben, ist das fast schon romantisch …


Meine Meinung:
Sicher hat die eine oder der anderes es auch schon mal erlebt, wohin man schaut, die Leute beschäftigen sich alle mit ihrem Handy und zu gegeben, ich sehe auch ab und zu nach, ob ich Nachrichten bekommen habe. Aber so schlimm wie bei Daisy ist es dann doch nicht.
Auf jeden Fall machte mich die Kurzbeschreibung neugierig und ich wollte das Buch gerne lesen.  Allerdings hatte ich Probleme mit dem Einstieg, was ich da lesen musste, gefiel mir gar nicht, weil ich diese Aktionen auch im realen Leben nicht leiden kann. Schwankend zwischen abbrechen oder weiterlesen, habe ich mich für letzteres entschieden, denn es wurde dann doch noch sehr interessant. Daisy wurde von ihrer Schwester in eine Gegend mit sehr schlechtem Handyempfang verfrachtet, dort sollte sie eine digitale Diät durchmachen. Was sie dabei so alles erlebte, hat die Autorin sehr gut beschrieben.


Fazit:
Hier hatte ich mal wieder ein Buch, das sich wunderbar dafür eignet, mal zwischendurch gelesen zu werden. Es war für mich unterhaltsam, hat mich aber nicht herausgefordert, wie leichte Lektüren eben so sind. Die Geschichte war im Grunde nichts unbekanntes. Wer also nach einem Buch Ausschau hält, das einen leicht unterhält, wird hier vielleicht das richtige finden.


Ich möchte mich beim Verlag und bei NetGalleyDe vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken.


#AufDichWarIchNichtVorbereitet #NetGalleyDE

Mittwoch, 17. April 2019

Rezension - Die Alpen sehen und sterben


Autorin: Isabella Archan

Titel: Die Alpen sehen und sterben

Genre: Krimi

Version: eBook und Taschenbuch

erschienen: 21. März 2019

Seiten: 352

Altersempfehlung: Erwachsene

Verlag: Emons Verlag




Über die Autorin:
Nach vielen Jahren als Schauspielerin an Staats- und Stadttheatern in Österreich, der Schweiz und Deutschland lebt und arbeitet Isabella Archan heute freiberuflich in Köln. Hier begann auch ihre Laufbahn als (Krimi-)Autorin. Neben dem Schreiben ist die gebürtige Grazerin immer wieder im TV zu sehen, u.a. im Kölner 'Tatort' und in der 'Lindenstraße'. Ihre MordsTheaterLesungen zu ihren Krimis erfreuen sich großer Beliebtheit.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Killerjagd mit Alpenblick
Ein kaltblütiger Mord im idyllischen Kufstein. Die einzige Zeugin ist Mitzi, eine naive junge Frau. Was sie zunächst aus der Bahn wirft, übt bald eine düstere Faszination auf sie aus, und sie kommt dem Täter immer näher. Kann die ehrgeizige Inspektorin Agnes Kirschnagel, die mit der Aufklärung des Falls betraut ist, ihr trauen? Je mehr Zeit vergeht, desto mehr Menschen sterben. Und der Killer findet immer größeren Gefallen an der »MörderMitzi«.


Meine Meinung:
Puh, war das Buch spannend. Ich brauchte am Ende erst mal ein paar Minuten, um mich wieder zu beruhigen. Denn es wurde immer spannender und kurz vor dem Schluss hatte ich immer noch keine Ahnung, wie es ausgehen wird. So ungewöhnlich, wie das Buch geschrieben wurde, hätte es auch ein ganz überraschendes Ende haben können. Wobei, es war überraschend, aber so, dass es mir gefallen hat. Glück gehabt, also ich und noch jemand, aber mehr verrate ich nicht.
Isabella Archan hat hier einen ganz besonderen Schreibstil gehabt. Ich habe als Leserin ja oft schon etwas über den Täter lesen können, seinen Taten und Gedanken konnte ich folgen, wusste aber selten, wer es denn nun ist. Das Geheimnis wurde erst am Ende gelöst.  Hier war es anders, ich lernte den Täter so richtig kennen und Mitzi ebenfalls. Aber mehr verrate ich darüber nicht.
Auf jeden Fall hat mich die Autorin sehr an das Buch gefesselt und ich wollte unbedingt wissen, wie sich alles entwickelt und endet. Ich kam fast in die Versuchung, die letzten Zeilen zu lesen, nur um zu wissen, ob... nein, auch das verrate ich nicht.
Die Autorin hat vielen Beteiligten besondere Charaktere zugeordnet und netterweise am Schluss auch einige österreichische Begriffe erläutert. Allerdings hat Mitzi zwischendurch immer wieder dafür gesorgt, dass wir Leser nicht rätseln mussten.


Fazit:
Unterhaltsam, spannend, ungewöhnlich und sehr interessant, das alles hat die Autorin in diesem Krimi vereint. Mir hat es das Buch sehr gut gefallen und ich empfehle es sehr gerne weiter.


Beim Verlag und bei der Autorin möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken.

Rezension - Das bedrohte Glück - Die Hansen-Saga 3



Autorin: Ellin Carsta

Titel: Das bedrohte Glück - Die Hansen-Saga Teil 3

Genre: Histoisch

Version: eBook und Taschenbuch

erschienen: 16. April 2019

Seiten: 280

Altersempfehlung: Erwachsene

Verlag: Tinte & Feder



Über die Autorin:
Ellin Carsta ist das Pseudonym der deutschen Autorin Petra Mattfeldt, die zusammen mit ihrem Mann und ihren drei Kindern in der Nähe von Bremen lebt. Alle Fans ihrer Bestsellerreihe um die »heimliche Heilerin« können sich mit der Veröffentlichung der »Hansen-Saga« über neuen Lesestoff freuen.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Hamburg 1894: Frisch verheiratet stürzt sich Luise in die Arbeit im Familienkontor und versucht damit, ihrem Ehemann Hans Petersen so gut es geht aus dem Weg zu gehen. Die Geschäfte laufen prächtig und Luise übernimmt immer mehr Verantwortung. Mit ihrer Schwangerschaft trägt sie allerdings ein großes Geheimnis mit sich herum: Sie weiß, dass dieses Kind ihre beruflichen Ziele unmöglich machen und ihr Leben komplett verändern wird. Für den Tag der Geburt schmiedet sie deshalb einen geheimen Plan und ist davon überzeugt, dass er die einzige mögliche Lösung darstellt. Auch ihr Onkel Karl, der das Kontor der Familie Hansen in Wien führt, hat etwas vor seiner Familie zu verbergen. Als ihm ein Kleinkrimineller auf die Spur kommt und ihn skrupellos mit seinem Wissen erpresst, spitzt sich die Lage für Karl immer weiter zu.


Meine Meinung:
Die Hansen-Saga geht weiter und die meisten der Familienmitglieder sind mir ans Herz gewachsen. So war ich gespannt, was in dieser Folge passieren wird, denn ich konnte mir durchaus vorstellen, dass es etwas dramatisch werden könnte. Zumindest vermutete ich das bei diesem Buchtitel und die Kurzbeschreibung machte mich sehr neugierig.
Es hat mich gefreut, dass die meisten der Familie ihren Weg gefunden hatten bzw auf dem besten Weg dahin waren, doch noch glücklich zu werden. Denn die Probleme sind nicht kleiner geworden. Karl in Wien hatte nach wie vor mit seinem persönlichen Problem zu tun und es wurde auch nicht leichter für ihn. Luise steckte ebenfalls in einem Dilemma. Leser der beiden ersten Bücher wissen, was ich meine, allen anderen werde ich mit Sicherheit nichts verraten.
Ellin Carsta hat es ein weiteres Mal geschafft und mich an das Buch gefesselt, ich konnte gar nicht so schnell lesen, damit meine Neugierde endlich gestillt werden konnte. Ich wollte unbedingt wissen, wie sich alles entwickelt, denn manche Autoren lassen sich durchaus überraschende Wendungen einfallen und so war es hier dann auch, ich hatte mehrmals Tränen in den Augen, denn es wurde sehr emotional. Wobei eins mich sehr gefreut hat.


Fazit:
Bei dieser Familien-Saga ist es schon erforderlich, dass alle Bücher in der entsprechenden Reihenfolge gelesen werden. Allerdings sollte es auch kein Problem sein, denn jedes für sich ist sehr unterhaltsam. Ich persönlich bedauere es jetzt nur, dass ich bis Oktober warten muss, damit ich weiß, wie alles weitergeht. Was aber keinen davon abhalten sollte, jetzt alle drei Bücher zu lesen.
Das Buch kann mit KU gelesen werden.


Ich möchte mich vielmals beim Verlag und bei der Autorin bedanken, denn ich hatte auf der Buchmesse in Leipzig die Möglichkeit, nicht nur die Autorin zu sprechen sondern auch ein Rezensionsexemplar zu erhalten.


Rezension - Strandkörbchen und Wellenfunkeln


Autorin: Petra Schier

Titel: Strandkörbchen und Wellenfunkeln

Genre: Roman

Version: eBook und Taschenbuch

erschienen: 1. April 2019

Seiten: 336

Altersempfehlung: Erwachsene

Verlag: MIRA Taschenbuch




Über die Autorin:
Petra Schier, Jahrgang 1978, lebt mit Mann und Hund in einer kleinen Gemeinde in der Eifel. Sie studierte Geschichte und Literatur an der Fernuniversität Hagen, und seit 2003 arbeitet sie als freie Autorin. Ihre sehr erfolgreichen historischen Romane erscheinen im Rowohlt Taschenbuch Verlag, ihre Weihnachts- und Liebesromane bei Rütten & Loening sowie MIRA Taschenbuch und Weltbild. Sie ist Mitglied im Syndikat und bei DELIA sowie Vorsitzende der Jury des DELIA-Literaturpreises sowie des DELIA-Jugendliteraturpreises.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Luisa hat sich einen Traum erfüllt: Sie hat ihre eigene Tierarztpraxis eröffnet! Voller Hingabe beginnt sie nun, sich für ihre flauschigen Patienten einzusetzen. Da steht eines Tages Lars vor der Tür – ihre erste große Liebe. Im Arm hält er einen winselnden Golden-Retriever-Welpen. Luisa sieht sofort, wie dringend das Tier ihre Hilfe braucht. Wie gut, dass der Notfall sie von ihren Gefühlen für Lars ablenkt, die sofort wieder in ihr brodeln. Auf keinen Fall darf sie zulassen, dass dieser Mann ihr noch einmal das Herz bricht!


Meine Meinung:
Ich freue mich immer wieder, wenn von Petra Schier ein weiteres Buch erscheint, dessen Handlung in Lichterhaven spielt und natürlich ein Hund eine wichtige Rolle spielt. Denn die Autorin versteht es wunderbar mir die Gedanken der Hunde zu vermitteln, ich habe immer sehr viel Spaß, wenn sie die Hunde "zu Wort" kommen lässt.
Die menschlichen Rollen haben diesmal Luisa und Lars übernommen, deren Verhältnis zueinander etwas verzwickt ist. Handlungen der Vergangenheit erleichtern das erneute Treffen in der Gegenwart nicht unbedingt. Petra Schier hat es sehr gut beschrieben, wie die beiden sich mit allem auseinandersetzen, wobei auch Familienmitglieder eine große Rolle spielen. Ich will ja nie zu viel vom Inhalt des Buches verraten und so halte ich es auch diesmal.
Mir hat es in Lichterhaven wieder sehr gut gefallen. Da ich dort schon sehr oft zu Besuch war, kannte ich einige Personen und natürlich auch deren Hunde und ich wusste auch, was mich ansonsten noch so erwarten würde. Wobei ich diesmal der Meinung bin, dass gewisse Handlungen zu sehr im Vordergrund standen. Das ist auch der Grund, weshalb ich nicht ganz so begeistert bin, wie es sonst immer der Fall ist.


Fazit:
Wie es oft bei Serien der Fall ist, es gibt Folgen, die einen riesig begeistern und solche, von denen man nicht ganz so überzeugt ist. Mir persönlich haben die anderen Bücher besser gefallen, aber das muss nicht heißen, dass das Buch schlecht ist. Ich setze halt andere Maßstäbe und ich werde ganz bestimmt nicht vom Lesen des Buches abraten, denn zum Glück sind Geschmäcker ja auch unterschiedlich.


Beim Verlag möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken.

Dienstag, 16. April 2019

Rezension - Korsische Gezeiten


Autor: Vitu Falconi

Titel: Korsische Gezeiten

Genre: Krimi

Version: eBook, broschiert, Hörbuch

erschienen: 1. April 2019

Seiten: 304

Altersempfehlung: Erwachsene

Verlag: Knaur TB




Über den Autor:
Vitu Falconi ist das Pseudonym des deutschen Autors Thomas Thiemeyer. Und  dies schreibt der Autor über sich selbst:
Geboren 1963, studierte ich Geologie und Geographie, ehe ich mich selbständig machte und eine Laufbahn als Autor und Illustrator einschlug. Mit meinen Wissenschaftsthrillern und Jugendbuchzyklen, die etliche Preise gewannen, sich eine Million Mal verkauften und in dreizehn Sprachen übersetzt wurden, besetze ich einen festen Platz in der deutschen Unterhaltungsliteratur. Meine Geschichten stehen in der Tradition klassischer Abenteuerromane und handeln des öfteren von der Entdeckung versunkener Kulturen und der Bedrohung durch mysteriöse Mächte. Unter dem Pseudonym Vitu Falconi veröffentliche ich seit 2018 Kriminalromane, die auf Korsika spielen. Meine Illustrationen und Gemälde können als Kunstdrucke bei Redbubble erworben werden Ich lebe mit meiner Familie in Stuttgart.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Vor der wildromantischen Küste Korsikas ist man auf Spuren jenes römischen Schiffes gestoßen, das den »Schatz von Lava« geladen haben soll. Die Insel wird von einem regelrechten Goldrausch erfasst, "ehrenwerte" korsische Familien wollen unbedingt vor der Pariser Regierung an den Schatz gelangen. Das Wrack kann nur mithilfe eines Apnoe-Tauchers geborgen werden, der in der Lage ist, sich ohne hinderliche Sauerstoffflaschen durch die Felsspalten in der Tiefe zu zwängen. Ein Job für Laurine, die Freundin des Krimi-Schriftstellers und Wahl-Korsen Eric Marchand, der wenig begeistert von diesem Abenteuer ist. Doch weder Laurine noch Eric ahnen, wie gefährlich der Tauchgang tatsächlich werden wird...


Meine Meinung:
Bisher kannte ich weder den Autor noch Korsika. Über die Insel und deren Bewohner konnte ich in diesem Krimi einiges erfahren und was den Autor betrifft, werde ich bestimmt noch das eine oder andere Buch von ihm lesen wollen.
Mit diesem Buch hatte ich das zweite erwischt, in dem Eric Marchand eine wichtige Rolle spielen sollte. Ich hatte nicht das Gefühl, seinen ersten Fall kennen zu müssen, denn durch kleine Rückblenden oder Erklärungen war ich gut im Thema.
Der Autor hat sehr ausführlich vieles erklärt, was ich als Leserin wissen sollte, wie zum Beispiel geschichtliche Hindergründe oder worauf beim Tauchen unbedingt geachtet werden muss. Denn dies alles war für die Bergung eines Schatzes sehr wichtig. Nun möchte ich nicht den Eindruck erwecken, ein Sachbuch gelesen zu haben, nein, der Autor hat alles sehr gut miteinander verbunden und eine enorme Spannung aufgebaut. Ich konnte mich kaum losreißen von der Geschichte. Ich wollte unbedingt wissen, wie sich alles entwickeln würde. Natürlich gab es viele Beteiligte, die dafür sorgten, dass es sich in diesem Buch nicht nur im die Bergung eines Schatzes dreht. Nicht jeder hat den Weg in mein Leserherz gefunden, was allerdings klar sein sollte. Außerdem kamen neben der Spannung auch Alltagsgeschehen und Probleme nicht zu kurz und ganz besonders wichtig war, dass die Liebe ebenfalls eine Rolle spielen sollte.


Fazit:
Es macht mir immer wieder Spaß, Land und Leute in einem Krimi kennen lernen zu können. Wenn dann noch ausreichend Spannung dazu kommt, bin ich sehr begeistert. Ich gehe mal davon aus, dass es ein weiteres Buch mit den Protagonisten geben wird, was ich dann ebenfalls gerne lesen möchte.
Aber zunächst empfehle ich dieses Buch gerne weiter.


Beim Verlag und bei NetGalleyDe möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken.


#KorsischeGezeiten #NetGalleyDE

Sonntag, 14. April 2019

Rezension - Spanischer Totentanz


Autorin: Catalina Ferrera

Titel: Spanischer Totentanz

Genre: Krimi

Version: eBook und Taschenbuch

erschienen: 1. März 2019

Seiten: 336

Altersempfehlung: Erwachsene

Verlag: Droemer TB




Über die Autorin:
Catalina Ferrera ist das Pseudonym von Eva Siegmund, 1983 in Bad Soden geboren. Sie arbeitete als Kirchenmalerin, Juristin und Verlagsmitarbeiterin, bevor sie sich voll und ganz dem Schreiben widmete. Für ihre Kurzgeschichten hat sie bereits zahlreiche Preise gewonnen. Ferrera lebt in Barcelona und Berlin.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Die in Barcelona lebende Autorin Catalina Ferrera mit ihrem zweiten hinreißend atmosphärischen Barcelona-Krimi für den Berliner Ex-Kommissar Karl Lindberg und seinen katalanischen Schwager Comisario Alex Diaz von der Mossos d`Esquadra. Mit sicherem Gespür für kriminalistische Spannungsbögen sowie liebevollem Blick auf die Eigenheiten und Zwistigkeiten der Katalanen und Spanier führt Catalina Ferrera den Leser in ihrem zweiten Barcelona-Krimi nicht nur durch die faszinierende Hauptstadt Kataloniens, sondern auch auf Barcelonas riesigen Friedhof, den Cementiri de montjuïc.
Denn was treibt ein erzkonservativer Politiker nachts auf dem Cementiri de montjuïc - einem Friedhof, so groß wie eine ganze Stadt, der in den dunklen Stunden Schauplatz illegaler Partys und allerhand anderer unziemlicher Vergnügungen ist? Und, wichtiger noch: Wer hat den Mann dort ermordet? Als eine weitere – unbeerdigte – Leiche auf dem Friedhof auftaucht, geht im abergläubischen Barcelona schnell die Angst um. Comisario Alex Diaz und sein Schwager Karl Lindberg, gerade offiziell zum Sergent der katalanischen Polizei ernannt, haben alle Hände voll zu tun, den »Teufel« selbst dingfest zu machen.
Ein Mord und ein ausgetüftelter Kriminalfall in der "Stadt der Toten", Spanien-Atmosphäre, Humor und Charme - das sind die Ingredienzien, die bei einem Urlaubs-Krimi, einem Länder-Krimi, nicht fehlen dürfen.


Meine Meinung:
Da die Stadt Barcelona bereits länger auf meiner Wunschreiseliste steht, wollte ich sie wenigstens schon mal durch diesen Krimi etwas kennen lernen.  Und das ist mir auch gelungen, denn ich konnte  die beiden Kommissare Alex Diaz und Karl Lindberg begleiten. Sie waren in Barcelona ganz schön viel unterwegs, entweder zu Tatorten oder aus anderen Gründen. Ich lernte einige interessante Orte kennen, die die Autorin sehr gut beschrieben hat. Aber sie hat mich nicht nur mit den Beschreibungen der Stadt begeistert, sie hat auch reichlich Spannung aufgebaut und mich sehr überrascht, als ich erfuhr, wer denn der Täter war.
Dieses Buch ist bereits das zweite, in dem Alex und Karl gemeinsam ermitteln. Ich kenne das erste Buch (noch) nicht, was aber kein Problem für mich war. Der Einstieg ist mir gut gelungen, denn durch kurze Erwähnungen über vergangene Ereignisse, fand ich mich prima zurecht.  Das Ermittlerduo ist der Autorin gut gelungen. Karl hat bisher in Berlin gearbeitet und sich aus familiären Gründen in Barcelona nieder gelassen. Nachdem er bei der Mosso aufgenommen wurde, durfte er mit seinem Schwager Alex zusammen arbeiten. Aber auch den anderen Beteiligten wurden interessante Charaktere zugeordnet. Ich möchte jetzt nicht auf jeden einzelnen eingehen, allerdings gibt es auch hier  eine Vorgesetzte, die es ihren Mitarbeitern nicht unbedingt leicht macht.
Dem flüssigen Schreibstil habe ich es zu verdanken, dass ich das Buch zügig durchlesen und somit auch schnell über die Entwicklung des Falles und dem Ende informiert werden konnte.


Fazit:
Ich fühlte mich mit diesem Krimi gut unterhalten, denn es war dort so vieles miteinander verbunden, neben der Spannung, habe ich auch vieles über das Alltags- und Privatleben der Beteiligten erfahren. Ich empfehle das Buch gerne weiter und werde mit Sicherheit auch noch weitere Folgen lesen wollen.


Beim Verlag und bei NetGalleyDe möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken

#SpanischerTotentanz #NetGalleyDE