Donnerstag, 13. Juni 2019

Rezension - Die Katze im Lavendelfeld


Autorin: Hermien Stellmacher

Titel: Die Katze im Lavendelfeld

Genre: Roman

Version: eBook, Hörbuch und Taschenbuch

erschienen: 29. April 2019

Seiten: 299

Altersempfehlung: Erwachsene

Verlag: Insel Verlag




Über die Autorin:
Hermien Stellmacher, geboren 1959, wuchs in Amsterdam auf. Im Alter von 15 Jahren zog sie nach Deutschland. Sie illustrierte zahlreiche Kinder- und Jugendbücher. Seit einigen Jahren schreibt sie hauptsächlich für Erwachsene, zum Teil unter dem Pseudonym Fanny Wagner. Wenn sie nicht gerade in der Provence weilt, lebt sie mit ihrem Mann und zwei Katern in einem kleinen Dorf in der Fränkischen Schweiz.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Die Foodbloggerin Alice ist von Paris in einen malerischen Ort mitten in der Provence gezogen. Dort hat sie in dem Restaurantbesitzer Georges und der 70-jährigen Nachbarin Jeanine gute Freunde gefunden. Fehlt nur noch ein gemütliches Haus mit Garten für sie und ihre beiden Katzen – dann wäre das Glück (fast) perfekt.
Doch ihr Leben scheint komplett aus den Fugen zu geraten, als eines Tages eine kleine Findelkatze auf gar nicht leisen Pfoten bei ihr einzieht: Alice‘ Katzen suchen das Weite; ihr wird überraschend die Wohnung gekündigt, und bei Jeanine zeigen sich erste Anzeichen von Demenz. Und zu allem Überfluss steht Alice plötzlich auch noch zwischen zwei Männern …


Meine Meinung:
Dies ist für mich nun das dritte Buch von Hermin Stellmacher, in dem Katzen eine sehr wichtige Rolle spielen. Von den beiden ersten war ich begeistert und freute mich darauf, nun dieses Buch lesen zu können.
Die Autorin hat mich wieder entführt, diesmal war es die Provence, die ich durch ihre Beschreibungen betrachten konnte. Außerdem lernte ich neben Alice noch weitere Beteiligte kennen, von denen die meisten mein Leserherz erobern konnten. Aber ganz besonders haben es mir wieder die Katzen angetan. Eine kleine junge Katze findet den Weg zu Alice und es ist erstaunlich, was sie damit alles auslösen wird.
Die Autorin hat es wieder geschafft und mich an ihr Buch gefesselt, sehr gut hat sie die Liebe, aber auch Eifersüchteleien und Altersprobleme eingebunden. So ist ein schönes unterhaltsames Buch entstanden.


Fazit:
Nicht nur Katzenliebhaber werden begeistert sein, gerne empfehle ich dieses Buch allen, die nach einer schönen Sommerlektüre Ausschau halten. So reise ich gerne, bequem im Lesesessel lerne ich die Provence und vieles mehr kennen.


Ich möchte mich beim Verlag vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken.

Rezension - Herzkur


Autorin: Julia Greve

Titel: Herzkur

Genre: Roman

Version: eBook und Taschenbuch

erschienen: 26. März 2019

Seiten: 384

Altersempfehlung: Erwachsene

Verlag: Rowohlt Taschenbuch




Über die Autorin:
Julia Greve, Jahrgang 1975, lebt mit ihrer Familie (2 Kinder) in Bonn. Sie arbeitet mit ganzem Herzen bei einer kleinen NGO, die sich mit dem Thema nachhaltige Textilproduktion beschäftigt. „Herzkur" ist ihr erster Roman, in dem sie ihre eigenen Erfahrungen aus zwei Mutter-Kind-Kuren verarbeitet.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Fünfzig Frauen, hundertzehn Kinder, zwei Väter. Drei Wochen auf engstem Raum. Eine Mutter-Kind-Kur mit massiven Nebenwirkungen. Verena kann es nicht fassen, als ihr Mann Rainer sich völlig überraschend eine «Auszeit» von Familie und Ehe nimmt. Plötzlich ist sie alleinerziehend und kreuzunglücklich - auch wenn sie ihre Töchter Ella und Annie heiß und innig liebt. Schnell ist sie mit den Kräften am Ende. Ihre Mutter hat die Lösung: Eine Mutter-Kind-Kur. Nur widerwillig geht Verena auf den Vorschlag ein und fährt mit einem Rucksack voller Vorurteile in eine Klinik auf Fehmarn. Schon bei der Anreise findet sie alle Erwartungen bestätigt: Unerträgliche Mütter und Kinder, soweit das Auge reicht. Doch es gibt Lichtblicke in dieser grauen Ostseewelt. Nicht zuletzt Jan, der mit seiner Tochter an ihrem Tisch sitzt ...


Meine Meinung:
Wisst Ihr, was besonders toll ist? Wenn man sich in Urlaub auf Fehmarn befindet und dann dort dieses Buch liest. Ich habe in einer schönen Ferienwohnung im Westen von Fehmarn gewohnt und konnte lesen, was Verena und ihre Töchter alles im Osten der Insel erleben konnten.
Die Autorin hat sehr gut beschrieben, welche Eindrücke Verena bereits bei der Anreise bekommen hat und wie sie sich fühlte, als sie die anderen Mütter kennen lernte. Ich konnte vieles nachvollziehen und ich hatte dann auch meinen Spaß beim Lesen, ja klar, ich war ja schließlich keine Betroffene.
Julia Greve hat in ihrer Geschichte so viele Personen mit den unterschiedlichsten Charakteren untergebracht, manches vielleicht etwas überspitzt, aber durchaus glaubwürdig. Sie hat nicht einfach nur eine Geschichte geschrieben, es kamen auch viele Höhen und Tiefen des Lebens darin vor. Wobei sie den Humor und die Romanze nicht vergessen hat.


Fazit:
Ein gut gelungener Debütroman, der einen fesselt und sehr gut unterhält. Ich werde bestimmt auch das nächste Buch der Autorin lesen wollen. Aber zunächst empfehle ich gerne dieses Buch.


Beim Verlag möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken

Mittwoch, 12. Juni 2019

Rezension - Adios Amigos, macht's gut


Autorin: Luzi van Gisteren

Titel: Adios, Amigos, macht's gut!

Genre: Krimi, Krimikomödie

Version: eBook und Taschenbuch

erschienen: 27. Mai 2019

Seiten: 236

Altersempfehlung: Erwachsene

Verlag: epubli




Über die Autorin:
Luzi van Gisteren diktierte bereits im frühen Kindesalter ihrer Mutter kleine Geschichten. Ihren ersten Roman schrieb sie mit 13 Jahren, widmete sich nach dem Abitur jedoch zunächst ihrem Studium der Betriebswirtschaftslehre. Ihre Erstveröffentlichung „Keimfrei", ein humorvoller Kurzkrimi, hatte im Januar 2014 in kurzer Zeit mehrere tausend eBook-Downloads; seither kann Luzi van Gisteren nicht mehr vom Schreiben lassen. Die Autorin lebt mit ihrer italienischen Familie in Rosenheim und arbeitet im Online Marketing. Sie engagiert sich in mehreren Autoren–Netzwerken und hat viele Jahre den Kurs „Kreatives Schreiben“ geleitet. Wenn sie nicht schreibt, arbeitet oder die oberbayerischen Berge genießt, reist sie nach Bella Italia oder besucht ihre Bodensee-Heimat.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Fünf ziemlich schlechte Freunde, wie sie unterschiedlicher nicht sein könnten: Ein verklemmter Lehrer, ein chronisch eifersüchtiger Italiener, ein introvertierter Mathematiker im Rollstuhl, ein aufbrausender Tätowierer sowie ein Immobilienverwalter mit Hang zur Nebenkostenmanipulation. Eines haben sie gemeinsam – nämlich ihren Coach und Mental Trainer Dr. Alf Hebenhoch. Leider hat der Psychologe beschlossen, fortan nur noch die High Society zu betreuen, und möchte seine nichts ahnende Kundschaft loswerden. Eine gemeinsame Abschieds-Kreuzfahrt entlang der Kanaren erscheint ihm als probates Mittel. Doch seine Rechnung geht nicht auf. Schon in der ersten Nacht heißt es „Mann über Bord!“ und neben diesem dubiosen Marktforscher sind gleichzeitig mehrere Mitglieder der illustren Männergruppe blitzartig von der Bildfläche verschwunden…


Meine Meinung:
In den letzten Jahren habe ich die Erfahrung gemacht, dass es nicht "nur" einfache spannende Krimis gibt. Nein, das Angebot wurde erweitert, es gibt nun auch die so genannten Krimikomödien. Luzi van Gisteren ist eine Autorin, die es wunderbar versteht Bücher in diesem Genre zu schreiben. Spannung und Humor oder besser gesagt, schwarzen Humor vereint sie wunderbar in ihren Büchern.
Diesmal sind die Protagonisten, die unterschiedlicher nicht sein könnten. Allen hat die Autorin ganz besondere Charaktere zugeordnet und damit für manche Überraschung gesorgt.
Wie so oft, habe ich ihr Buch verschlungen und war begeistert. Es gab Wendungen mit denen ich nicht gerechnet hatte und ein Ende, das mir sehr gefallen hat. Aber mehr möchte ich darüber nicht verraten.


Fazit:
Ein weiteres Buch, das der Autorin sehr gut gelungen ist. Gerne empfehle ich es weiter.
Das Buch kann mit KU gelesen werden.


Ich möchte mich bei Luzi van Gisteren vielmals bedanken, die mir das Buch vorab zur Verfügung gestellt hat. Mir macht es immer wieder Spaß, es frühzeitig zu lesen und meine Bemerkungen abzugeben. Das Buch kann ich durchaus mehrmals lesen, was mir auch nicht zu langweilig wird.
Und voller Stolz habe ich dann in dem Buch meinen Namen unter der Rubrik "Danke an" gelesen. Darüber habe ich mich sehr gefreut.

Rezension - Oliven zum Frühstück


Autorin: Pia Casell

Titel: Oliven zum Frühstück

Genre: Roman

Version: eBook und Taschenbuch

erschienen: 3. Juni 2019

Seiten: 320

Altersempfehlung: Erwachsene

Verlag: Knaur TB




Über die Autorin:
Pia Casell ist Teilzeit-Weltenbummlerin, arbeitet im Tourismus und liebt das mediterrane Flair über alles. Besonders angetan haben es ihr die noch ursprünglichen Orte, abseits der ausgetrampelten Touristenpfade, wo Traditionen und Bräuche noch immer lebendig sind. Wenn immer möglich reist sie mit ihrer Familie durch die griechische Inselwelt oder nach Süditalien und sammelt unterwegs leidenschaftlich gerne Kochrezepte, lokale Keramik und besonders blumige Dialektausdrücke.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Idyllische Sandbuchten, verschlafene Bergdörfer, unberührte Landschaften: Kreta könnte ein Paradies sein – aber die ehrgeizige Archäologin Lisa hat keinen Blick dafür. Stattdessen muss sie auf ihrer Ausgrabung allerhand Probleme lösen: Es fehlt an Ausrüstung und Geld, die Behörden machen Schwierigkeiten und ein äußerst störrischer Olivenbauer lässt Lisa einfach nicht auf sein Land. Als dann auch noch der Sponsor der Ausgrabung abspringt, ist Lisa buchstäblich auf Kreta gestrandet. Notgedrungen fügt sie sich in das gemächliche Leben im Dorf. Und erliegt jeden Tag ein wenig mehr dem urtümlichen Charme der Insel – und dem des Olivenbauern Charis.


Meine Meinung:
Da ich ein Fan der Insel Kreta bin, hat mich das Cover sofort angesprochen und nachdem ich die Kurzbeschreibung gelesen hatte, war klar, dass ich dieses Buch lesen wollte.
Es ist ja allgemein bekannt, dass auf Kreta viele Ausgrabungen statt gefunden haben und sehr interessante Entdeckungen gemacht wurden. Ich kann mir also gut vorstellen, wie begeistert die Archäologin Lisa gewesen sein musste, als sie einen Ausgrabungsauftrag für Kreta bekam.  Gemeinsam bin ich mit ihr auf die Insel gereist und fand mich auch schnell zurecht, denn die Gegend kannte ich bereits. Allerdings haben wir beide nicht damit gerechnet, welche Schwierigkeiten ihr entstehen würden. Ich hatte den Vorteil, ich konnte dies alles lesen, Lisa musste damit fertig werden. Was sie alles erlebte, hat die Autorin sehr gut geschildert, sie hat von allem ein bisschen berücksichtigt, das Leben auf der Insel, etwas Spannung herein gebracht, vergangene Probleme lösen lassen und auch die Romanze nicht vergessen. Deshalb kam ich in den Genuss ein nettes Sommerbuch lesen zu können.


Fazit:
Im vergangenen Jahr war ich auf Kreta und hatte mit diesem Buch die Möglichkeit, noch einmal dorthin zu reisen. Wer nach einer unterhaltsamen leichten Sommerlektüre Ausschau hält, wird hier vielleicht das richtige finden.

Beim Verlag und bei NetGalleyDe möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken.



#OlivenZumFrühstück #NetGalleyDE

Rezension - Juister Mohn


Autorin: Elke Bergsma
Autorin: Anna Johannsen

Titel: Juister Mohn

Genre: Krimi

Version: eBook und Taschenbuch

erschienen: 28. Mai 2019

Seiten: 287

Altersempfehlung: Erwachsene

Verlag: Edition M



Über die Autorinnen:
Elke Bergsma, Jahrgang 1968, ist in Ostfriesland aufgewachsen und hat hier, in der wundervollen Weite der von Windmühlen, Leuchttürmen, Deichen, Schafen und Kühen geprägten Landschaft, auch das Lesen gelernt. Mit der Krimireihe »Büttner und Hasenkrug« begeistert sie seit 2013 ihre Leser. Anna Johannsen lebt seit ihrer Kindheit in Nordfriesland. Sie liebt die Landschaft und Menschen der Region, besonders verbunden ist sie den nordfriesischen Inseln, auf denen die Krimireihe »Die Inselkommissarin« spielt.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Der Emder Hauptkommissar David Büttner sitzt auf gepackten Koffern, als ihn ein Anruf seiner Sekretärin in den beruflichen Alltag zurückholt: Auf der ostfriesischen Insel Juist wurde ein junges Paar in der Strandtoilette tot aufgefunden. Zunächst sieht alles nach einer Überdosis aus – bis der Staatsanwalt eine genauere Untersuchung fordert, denn bei der Toten handelt es sich um seine Nichte.

Auch die Kieler Hauptkommissarin Lena Lorenzen wird auf den mysteriösen Tod des Paares aufmerksam, gab es doch Monate zuvor in Sankt Peter-Ording einen ähnlich gelagerten Fall. Sie nimmt mit ihrem Kollegen Büttner Kontakt auf, der von ihrer Idee einer Zusammenarbeit zunächst jedoch wenig begeistert ist.

Letztlich aber gilt es, sich trotz aller Unterschiede zusammenzuraufen, denn am Tatort deutet ein Strauß von zehn Mohnblumen auf eine Verbindung beider Fälle und auf weitere geplante Morde hin. Für die beiden Kommissare beginnt ein Wettlauf mit der Zeit, zumal sie wegen ungünstiger Wetterverhältnisse für mehrere Tage auf der Insel festsitzen.


Meine Meinung:
Als Vielleserin hatte ich schon oft die Möglichkeit, Bücher zu lesen, die zwei Autoren gemeinsam geschrieben haben. Aber diesmal war es für mich anders. Die beiden Autorinnen haben nicht "einfach" nur einen Krimi zusammen geschrieben. Es trafen auch ihre beiden Ermittler aufeinander, die unterschiedlicher nicht sein konnten.
Diesmal hieß es nicht Büttner & Hasenpflug äh krug 😉 sondern Büttner & Lorenzen. Nicht nur die beiden Ermittler haben sich zusammen raufen müssen und gut miteinander gearbeitet, auch den beiden Autorinnen ist es bestens gelungen. Wobei ich nicht glaube, dass es ihnen schwer gefallen ist. Auf jeden Fall haben sie einen spannenden Krimi geschrieben und ich hatte viel Spaß beim Lesen.
Von Elke Bergsma habe ich schon einige Bücher mit Begeisterung gelesen, leider kenne ich von Anna Johannsen noch kein Buch, was sich aber bald ändern wird.


Fazit:
Eine gelungene Zusammenarbeit zweier Autorinnen, spannend und mit einem für mich überraschenden Ende. Sollten die beiden Ermittler  noch einmal zusammen arbeiten müssen, dann werde ich das Buch mit Sicherheit auch lesen. Aber zunächst empfehle ich dieses Buch allen Krimifans


Beim Verlag und bei NetGalleyDe möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexempalr bedanken



#JuisterMohnOstfrieslandkrimi #NetGalleyDE

Rezension - Sturmflut



Autorin: Gisa Pauly

Titel: Sturmflut

Genre: Krimi

Version: eBook, Hörbuch, Taschenbuch

erschienen: 2. Mai 2019

Seiten: 480

Altersempfehlung: Erwachsene

Verlag: Piper Taschenbuch



Über die Autorin:
Gisa Pauly hängte nach zwanzig Jahren den Lehrerberuf an den Nagel und veröffentlichte 1994 das Buch »Mir langt’s – eine Lehrerin steigt aus«. Seitdem lebt sie als freie Schriftstellerin, Journalistin und Drehbuchautorin in Münster, ihre Ferien verbringt sie am liebsten auf Sylt oder in Italien. Ihre turbulenten Sylt-Krimis um die temperamentvolle Mamma Carlotta erobern regelmäßig die SPIEGEL-Bestsellerliste, genauso wie ihre erfolgreichen Italien-Romane. Gisa Pauly wurde mehrfach ausgezeichnet, darunter mit dem Satirepreis der Stadt Boppard und der Goldenen Kamera des SWR für das Drehbuch »Déjàvu«.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Entführung auf Sylt! Lale, die Tochter des Fabrikanten Claussen, wird gekidnappt, und Mamma Carlotta gerät zufällig in die Ermittlungen. Aber der Entführer warnt: Keine Polizei! Nicht leicht für die Schwiegermutter von Hauptkommissar Erik Wolf, kein Wort über den Fall verlauten zu lassen! Nicht einmal mit Tove und Fietje darf sie darüber reden, obwohl die beiden mehr mit der Entführung zu tun haben, als ihnen klar ist. Während Erik damit beschäftigt ist, sich über das merkwürdige Verhalten der Staatsanwältin zu wundern, kommt Mamma Carlotta auf die Spur des Täters. Aber scheinbar zu spät, denn eine Tote wird gefunden. Lale Claussen? Als eine Sturmflut aufzieht und Erik verschwindet, wird es für Carlotta so richtig brenzlig ...


Meine Meinung:
Mamma Carlotta durfte diesmal so richtig toll mitmischen. Dabei hatte sie gar nicht beabsichtigt, an den Ermittlungen beteiligt zu sein. Ehrlich! Naja, aber so wirklich böse war sie nicht, als sie mitmachen durfte.
Inzwischen kenne ich Mama Carlotta und ihren Schwiegersohn, den Hauptkommissar Wolf sehr gut. Natürlich auch alle anderen Beteiligten, die mir alle ans Leserherz gewachsen sind. Es macht mir immer wieder Spaß, von den teilweise urigen Typen zu lesen. Humor und Spannung hat die Autorin gut miteinander vereint und diesmal kam noch etwas Romanze dazu, aber darüber werde ich hier nichts verraten. Mir hat es auf jeden Fall Spaß gemacht, auch davon zu lesen.
Das Cover gefällt mir, wie bei allen Büchern der Autorin, sehr gut. Der Titel verspricht vieles und hält es auch, denn so eine Sturmflut kann schon einiges bewirken.


Fazit:
Fans von Mamma Carlotta werden bestimmt wieder zugreifen und allen anderen kann ich mitteilen, dass man nicht unbedingt alle anderen Bücher kennen muss, man findet sich leicht zurecht. Ich habe es auch nicht geschafft, alle Bücher der Serie zu lesen. Gerne würde ich die Lücken schließen, aber leider fehlt mir die ausreichende Lesezeit. Auf jeden Fall kann und möchte ich diese Folge gerne empfehlen.

Beim Verlag und bei NetGalleyDe möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken.

#Sturmflut #NetGalleyDe

Donnerstag, 6. Juni 2019

Rezension - Die heimliche Heilerin und der Erzbischof



Autorin: Ellin Carsta

Titel: Die heimliche Heilerin und der Erzbischof

Genre: Historisch

Version: eBook und Taschenbuch

erschienen: 4. Juni 2019

Seiten: 281

Altersempfehlung: Erwachsene

Verlag: Tinte & Feder



Über die Autorin:
Ellin Carsta ist das Pseudonym der deutschen Autorin Petra Mattfeldt, die zusammen mit ihrem Mann und ihren drei Kindern in der Nähe von Bremen lebt. Alle Fans ihrer Bestsellerreihe um die »heimliche Heilerin« können sich mit der Veröffentlichung von »Die heimliche Heilerin und der Erzbischof« über einen neuen Band in der Reihe freuen.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Worms 1414: Sie sind die bekanntesten Medici ihrer Zeit: Madlen und Franz von Beyenburg kümmern sich hingebungsvoll um ihre Patienten und können deren Leid oft lindern, auch wenn gegen viele Krankheiten ihrer Zeit noch kein Kraut gewachsen ist. Nur mit dem Neubau ihres Hospitals geht es zu langsam voran und die beengten Verhältnisse für die Patienten und die Familie kosten Madlen viel Kraft.
Da schickt der Erzbischof von Köln nach ihr. Über ein Vierteljahrhundert ist er Madlen ein kluger und warmherziger Freund gewesen, doch der alte Mann spürt, dass seine Zeit gekommen ist. Mit Madlen an seiner Seite und als Zeugin will er wichtige Angelegenheiten ordnen und seine Nachfolge regeln. Sie ahnt nicht, dass ihr letzter Freundschaftsdienst für den Erzbischof sie in große Bedrängnis bringen wird.


Meine Meinung:
Inzwischen kenne ich Madlen, die heimliche Heilerin schon einige Jahre und habe mit ihr vieles erlebt. So heimlich heilt sie ja auch nicht mehr, sie ist inzwischen ein Medicus und will zusammen mit ihrem Mann, der ebenfalls als Medicus tätig ist, in Worms ein Hospital eröffnen. Es könnte alles so wunderbar sein, wenn sie nicht immer wieder zwischen verschiedene Fronten geraten würde. Diesmal soll ein Freundschaftsdienst, den sie für den Erzbischof leisten will, dafür sorgen, dass es in ihrem Leben und dem ihrer Familie reichlich Aufregung geben wird.
Ellin Carsta hat es auch diesmal geschafft, dass ich sofort in die Geschichte rund um Madlen eingetaucht bin und das Buch mal wieder regelrecht verschlungen habe. Zur Seite legen konnte ich das Buch auf keinen Fall, welch ein Glück, dass das Wetter nicht so prickelnd war und ich mit ruhigem Gewissen einen Lesetag einlegen konnte.
Dieses Buch ist natürlich in sich abgeschlossen, es kann ohne Kenntnisse der anderen gelesen werden, aber ich würde trotzdem dazu raten, alle Bücher in der entsprechenden Reihenfolge zu lesen.
Das Cover gefällt mir wieder sehr gut, es bezieht sich auf den Inhalt und zeigt die Zugehörigkeit zu der Serie.


Fazit:
Geschichtliche Ereignisse verknüpft mit Geschehnissen, die der Fantasie der Autoren entsprungen sind, bereiten mir immer wieder ein großes Lesevergnügen. Ich erfahre, was damals so alles geschehen ist und lerne ebenfalls viel über das alltägliche Leben. Gerne empfehle dieses Buch und natürlich die ganze Serie.
Das Buch kann mit KU gelesen werden.

Beim Verlag und bei NetgalleyDe möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken.


#DieHeimlicheHeilerinUndDerErzbischof  #NetGalleyDE