Dienstag, 18. September 2018

Rezension - Die Queen und ich


Autorin: Georgie Crawley

Titel: Die Queen und ich

Genre: Roman, Tiergeschichte

Version: eBook und Taschenbuch

erschienen: 3. September  2018

Seiten: 304

Altersempfehlung: Erwachsene und Jugendliche

Verlag: MIRA Taschenbuch




Über die Autorin:
Georgie Crawley lebt mit ihrem Mann und ihren sechs Hunden in Hertfordshire, Großbritannien. Wann immer es ihr möglich ist, verbringt sie ihre Freizeit mit Spaziergängen durch die englische Landschaft und liest über ihr Lieblingsthema – die königliche Familie.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Kurz vor Weihnachten geht Corgi Henry mit seiner Familie im winterlichen London spazieren - und findet sich plötzlich im Privatpark des Buckingham Palace wieder. Die Angestellten der Queen halten den kleinen Hund für ein Mitglied des königlichen Corgi-Rudels, und ehe Henry sich‘s versieht, wird er zu seinem eigenen Körbchen im royalen Palast geführt. Doch Henry vermisst seine Familie und setzt alles daran, an Weihnachten wieder zu Hause zu sein.


Meine Meinung:
Bei meiner Suche nach Büchern, die mit der Weihnachtszeit zu tun haben, wurde ich auf dieses Buch aufmerksam und wollte es gerne lesen. Außerdem hatte ich damit vielleicht die Möglichkeit den Buckingham Palace von innen kennen zu lernen, denn bisher stand ich nur draußen vor dem großen Tor. Für mich war es eine gute Entscheidung es zu lesen, in mehrfacher Hinsicht.
Bei einem Besuch des Winter Wonderlands im Hyde Park, was ich nebenbei bemerkt, ebenfalls mal besucht habe, hat der kleine Corgi Henry sehr viel Spaß mit seinen Leuten: Amy, Jack und Claire. Allerdings endet für die Zweibeiner der Spaß am Buckingham Palace, denn Corgi jagt einer Taube hinterher und verliert dann noch im Gewusel der vielen Beine den Überblick und sieht seine Leute nicht mehr. Auf einmal befindet er sich im Palast wieder und es beginnt für ihn eine wirklich interessante Zeit. Ich hatte unwahrscheinlich viel Spaß mit ihm durch alle Räume zu laufen und die unterschiedlichsten Menschen und auch Hunde kennen zu lernen. Auf der anderen Seite litt ich mit der Familie, die verzweifelt ihren Hund suchte.
Die Autorin lässt uns Lesern an den Gedanken des Hundes teilhaben, denn Henry erzählt sehr anschaulich, was sich im Palast alles so abspielt. Im Wechsel erfahre ich von ihm und von der Familie was in den Tagen vor Weihnachten alles passiert. Es gibt vieles zum Schmunzeln, es gibt nachdenkliches und rührendes. Ein Bild, ähnlich wie auf dem Buch abgebildet spielt letztendlich eine wichtige Rolle.


Fazit:
Ein wunderschönes Buch, das viel Lesevergnügen bereitet. Natürlich kann es zu jeder anderen Jahreszeit auch gelesen werden, also braucht niemand bis Dezember zu warten.


Beim Verlag und bei NetGalleyDe möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken

#Werbung #DieQueenUndIch #NetGalleyDe

Montag, 17. September 2018

Rezension - Von Träumen, Eidechsen und der Liebe



Autorin: Emma Wagner

Titel: Von Träumen, Eidechsen und der Liebe

Genre: Liebesroman

Version: eBook und Taschenbuch

erschienen: 15. September 2018

Seiten: 504

Altersempfehlung: Erwachsene





Über die Autorin:
Emma Wagner ist eine 1982 in Niedersachsen geborene Autorin. Zum Studium der Germanistik und der Biologie verschlug es sie nach Heidelberg. Diese herrliche Stadt wurde ihrem Ruf in Emmas Falle mehr als gerecht, denn sie hat ihr Herz in Heidelberg verloren. Dort lebt sie dementsprechend immer noch - inzwischen glücklich verheiratet - mit ihrem Mann und ihren drei Kindern im Kindergarten- und Grundschulalter.
Da der Spagat zwischen Autorendasein und Mutterschaft nur mit einer gehörigen Portion Humor zu meistern ist, sind ihre Spezialität Liebesromane mit Herz, Humor und Heidelberg, doch auch dem dramatischen Liebesroman wendet sie sich in letzter Zeit vermehrt zu.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Sie ist eine Geigenlehrerin mit einem ziemlichen Päckchen an Verletzungen. Er ist ein reicher Star-Architekt, für den nur noch Partys und Frauen zählen. Sie will die Musikschule retten. Er will dort ein Kino bauen. Sie kann ihn nicht ausstehen. Er sie noch viel weniger.
Oder?
Lucy kämpft für die Dinge, die sie liebt. Für Menschen wie diesen unverschämten Alex, die nur für ihr Vergnügen leben, hat sie bloß Verachtung übrig, da kann er noch so heiß aussehen. Kein Wunder, dass von der ersten Begegnung an zwischen ihnen die Fetzen fliegen. Unmöglich, dass sie beide etwas verbindet!
Alex kämpft schon lange für nichts mehr, schleppt lieber Frauen ab. Allerdings keinesfalls Frauen wie Lucy, die es allen Ernstes gewagt hat, ausgerechnet ihm die Leviten zu lesen! Alles an ihr regt ihn auf, vor allem die Tatsache, dass sie den Plänen seiner Firma so vehement im Weg steht. Es hängt nur damit zusammen, dass sie ständig durch seine Gedanken spukt, denn er verschenkt sein Herz nicht. Nie.
Zum Glück gibt es Erbsen und Eidechsen, denn:
Manchmal findet man das Glück dort, wo man gar nicht gesucht hat.



Meine Meinung:
Von der Autorin Emma Wagner habe ich inzwischen einige Bücher gelesen, die mir sehr gut gefallen haben und ich freute mich auf dieses neue Buch. Vor allem weil im Buchtitel und Bild wieder ein kleines Tierchen zu sehen war, dass vielleicht eine besondere Rolle in der Geschichte spielen würde. Ich war neugierig und sehr gespannt.
Zunächst lernte ich erst einmal zwei ganz unterschiedliche Protagonisten kennen: Lucy, die Geigenspielerin und Alex, der Star-Architekt, versehen mit ganz gegensätzlichen Charakteren und Vorstellungen, aber jeder auch versehen mit einem Päckchen, das schwer zu tragen war.
Nun gibt es ja bei vielen Büchern diese Vorhersehbarkeit der Handlung, aber es gibt wenige Autorinnen, die es schaffen und mich an das Buch fesseln. Emma Wagner hat die Geschichte so toll geschrieben, sie hat viele völlig überraschende Wendungen eingebaut, dass ich wirklich begeistert war. Es ist so schade, dass ich ja nie näher auf den Inhalt des Buches eingehe, weil ich dann einiges verraten muss, aber ich könnte meine Begeisterung noch besser zum Ausdruck bringen. Ich mag Frankie und Frankie und Frankie. Wieso so oft, fragt Ihr mich? Nun, es gibt so viele davon. Ich hatte Spaß von Cowboyhüten, Tupfen auf Rock und Papierfliegern zu lesen, ha, jetzt konnte ich doch einiges erwähnen und habe trotzdem nichts verraten.
Auf jeden Fall hat es die Autorin verstanden und ein Buch nicht nur mit Leichtigkeiten versehen, es gab auch einiges zum Nachdenken. Es kamen sehr sympathische Personen vor, die ich in mein Leserherz geschlossen hatte und unsympathische, die es leider sehr oft gibt. Es gab Geheimnisse und Verwicklungen, die mich manchmal böse machen, aber dazu gehören und der Geschichte eine gewisse Würze geben.  Dabei kommt es eben auch immer darauf an, die ein Autor das alles einbindet.


Fazit:
Emma Wagner hat es wieder geschafft und ein tolles Buch geschrieben, das mich begeistert hat. Ich empfehle es gerne und erwähne nur mal so nebenbei, dass jeder sich mal die anderen Bücher ansehen und vielleicht sogar auch lesen sollte. Lesevergnügen gibt es reichlich.


Sonntag, 16. September 2018

Rezension - Makrönchen, Mord und Mandelduft


Autorin: Elke Pistor

Titel: Makrönchen, Mord  & Mandelduft

Genre: Weihnachtsbuch, Krimi

Version: eBook und Taschenbuch

erschienen: 12. Oktober 2017

Seiten: 272

Altersempfehlung: Erwachsene

Verlag: Emons Verlag





Über die Autorin:
Elke Pistor, Jahrgang 1967, studierte Pädagogik und Psychologie. Seit 2009 ist sie als Autorin, Publizistin und Medien-Dozentin tätig. 2014 wurde sie für ihre Arbeit mit dem Töwerland- Stipendium ausgezeichnet und 2015 für den Friedrich-Glauser-Preis in der Kategorie »Kurzkrimi« nominiert. Elke Pistor lebt mit ihrer Familie in Köln.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Die Miss Marple der Konditoren ermittelt auf dem Weihnachtsmarkt. Annemie Engel liebt drei Dinge in ihrem Leben: Schlager, ihren Kater Belmondo und ihren Beruf als Konditorin. Andere Menschen hingegen mag sie gar nicht. Am liebsten bleibt sie in ihre Backstube und backt Kuchen, Torten und vor allem Plätzchen, die ihr Bruder Harald auf dem Weihnachtsmarkt verkauft. Doch als dieser kurz vor Weihnachten bei einer Explosion schwer verletzt und obendrein des Mordes verdächtigt wird, gerät ihre heile Welt aus den Fugen. Um ein altes Versprechen einzulösen, begibt sie sich auf die Suche nach dem wahren Mörder. Dabei ahnt sie nicht, welche Gefahren hinter den friedliche Kulissen des Niedelsinger Weihnachtsmarktes auf sie lauern.


Meine Meinung:
Bei diesem Buch hat mich mal wieder das wunderschöne Cover gelockt. Nachdem ich die Kurzbeschreibung gelesen hatte, war ich dann auch neugierig auf den Inhalt.
So lernte ich zunächst Annemie Engel kennen, die ich nicht so recht einordnen konnte und auch nicht sofort in mein Leserherz schließen wollte. Dies sollte sich aber im Laufe des Buches ändern, Annemie und einige andere Beteiligten wurden mir immer sympathischer und andere weniger 😉

Zu Weihnachten und zum Weihnachtsmarkt gehören schöne duftende Sachen, natürlich oder ganz besonders Gebäck. Annemie ist nämlich Konditorin und stellt wunderbares Gebäck her, das ihr Bruder verkauft, bis er eines Tages nicht kommt, weil sich ein Unglück ereignet hat. Dies wirft Annemies Tagesablauf und überhaupt alles durcheinander.
Was sie nun alles erlebt und welche Leute sie kennen lernt, hat die Autorin wunderbar beschrieben und was geschah mir? Auf einmal steckte ich nicht mehr in einem rührseligen Weihnachtsbuch, sondern in einem Weihnachtskrimi, der aber auch berührend war.

Die Autorin hat es wunderbar verstanden, Spannung und vorweihnachtliche Gefühle zu kombinieren und rüber zubringen. Zu gerne wäre ich an den Stand von Annemie gegangen und hätte die verschiedenen Plätzchen genascht. Aber natürlich wollte ich Krimifan auch wissen, wer denn für das Unglück verantwortlich ist und wo das Geld vom Überfall steckt. Welches Geld, nun das verrate ich nicht, denn das sollte jeder selber lesen.


Fazit:
Elke Pistor hat interessante Personen mit den verschiedensten Charakteren aufleben lassen und für Spannung gesorgt. Sie hat es geschafft, dass ich auf einmal das Gefühl hatte, leckere Plätzchen zu riechen. Und das allerschönste ist dabei auch, dass sie am Ende des Buches, nachdem alles aufgeklärt war natürlich, einen Adventskalender voller Rezepte eingestellt hat. 24 tolle Rezepte, von denen ich das eine oder andere vielleicht doch mal machen werde oder sollte ich sie besser auf einem Weihnachtsmarkt suchen?

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Rezension - Das Ludwig Thoma Komplott


Autorin: Sabine Vöhringer

Titel: Das Ludwig Thoma Komplott

Genre: Krimi

Version: eBook, Taschenbuch und Hörbuch

erschienen: 5. September 2018

Seiten: 342

Altersempfehlung: Erwachsene

Verlag: Gmeiner-Verlag




Über die Autorin:
Sabine Vöhringer wurde in Frankfurt geboren und wuchs in der Nähe von Karlsruhe auf. Sie verbrachte nach dem Abitur ein Jahr in Südfrankreich und studierte anschließend in Pforzheim. Nach dem Diplom zog es sie in ihre Traumstadt München, wo sie 1997 die Agentur »Der blaue Punkt« gründete. Die Autorin ist verheiratet und lebt mit Mann, zwei Teenagern und Hund im Münchner Süden. Ausschlaggebend für ihre Krimi-Reihe rund um Hauptkommissar Tom Perlinger und das »Alte Hackerhaus« waren die früh geweckte Leidenschaft für spannende Kriminalromane, das Interesse an der bayerischen Geschichte und die Begeisterung für die Münchner Lebensart.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Die Verlegerin Julia Frey findet im Nachlass ihres Großvaters ein Manuskript des bayerischen Schriftstellers Ludwig Thoma. Sie will das Werk neu herausgeben. Doch dann entdeckt sie Hinweise auf eine Mordserie im Vorfeld der Olympischen Spiele 1972. Als sie kurz darauf bedroht wird, bittet Julia ihren Jugendfreund Tom Perlinger um Hilfe. Wurde damals der Falsche verurteilt? Das Komplott scheint Kreise bis tief in die Münchner Politik zu ziehen und fordert weitere Opfer …


Meine Meinung:
Nachdem ich den ersten Krimi von Sabine Vöhringer "Die Montez-Juwelen" gelesen hatte, freute ich mich nun, den zweiten Fall, den Tom Perlinger lösen sollte, lesen zu können.
Ludwig Thoma ist vielen ja bekannt und ich nutzte eine meiner Lesepausen mal eben, um mir das Video "Ein Münchner im Himmel" anzusehen. Denn ein lange verschollenes Manuskript des Autors spielte in diesem Buch eine sehr wichtige Rolle. Aber bis ich mehr erfahren sollte, musste ich erst einmal um das Leben des Kommissars bangen. Ich verrate jetzt auch nicht zuviel, denn jeder kann dies ebenfalls in der Leseprobe, die allen zugänglich ist, lesen.
So fing das Buch schon überaus spannend an und die Autorin verstand es, die Spannung hoch zuhalten, denn geschickt endete der Prolog an einer Stelle und ich stand da und musste abwarten, was das denn nun tatsächlich passiert ist.
Passiert ist dann auch reichlich und Verdächtige gab es genügend, ich hatte keinen Verdacht und war am Ende überrascht, nicht nur über den Täter sondern auch über den Verlauf der ganzen Geschichte, womit ich nicht sagen will, dass es mir nicht gefallen hat. Ich hätte nur nicht damit gerechnet.
Auf jeden Fall hat mich Sabine Vöhringer an ihr Buch gefesselt, denn ich fand es nicht nur spannend sonder auch ansonsten sehr interessant. Ich habe einiges über Ludwig Thoma erfahren und auch über Machenschaften einiger Persönlichkeiten in München, natürlich letzteres erfunden, aber durchaus realistisch oder war einiges wirklich passiert?


Fazit:
Spannung und Lokalkolorit, sehr gut miteinander verbunden. Gerne empfehle ich das Buch weiter.
Und wenn Ihr das Buch ohne Unterbrechung lesen möchtet, dann schaut Euch vorher das lustige Video an. Luja sog i 😉


Beim Verlag möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken.

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Rezension - Verschneit auf Borkum - Travel & Date



Autorin: Rike Stienen

Titel: Verschneit auf Borkum - Travel & Date

Genre: Roman, Winterbuch

Version: eBook und Taschenbuch

erschienen: 4. September 2018

Seiten: 218

Altersempfehlung: Erwachsene

Verlag: Independently published



Über die Autorin:
Rike Stienen schreibt vorzugsweise romantische Liebesgeschichten, die im Alpenvorland oder vor exotischer Kulisse spielen. Dabei ist es ihr wichtig, zwischenmenschliche Konflikte auf humorvolle Weise zu lösen. Mittlerweile sind zahlreiche Liebesromane, darunter etliche Bestseller in der Kategorie Humor, und Kurzgeschichten in Anthologien veröffentlicht worden. Die Autorin lebt und arbeitet in der Nähe des Chiemsees und gehört verschiedenen Autorenverbänden an. Ihre Kreativität schöpft sie aus ihrem eigenen Gartenparadies und auf Reisen.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Elfie von der Agentur Travel & Date reist zum 50. Geburtstag ihrer Patentante Cordula mitten im Dezember nach Borkum. Eine Insel im Winterschlaf? Mitnichten. Pilot Carsten, Wattführer Alex und Katze Frieda kreuzen Elfies Weg und wirbeln ihr sonst eher beschauliches Leben ganz schön durcheinander. Ein Unwetter, das über Borkum hereinbricht, macht das Chaos perfekt. Ob sie zu Weihnachten überhaupt noch rechtzeitig zurück nach München kommt?


Meine Meinung:
Dies ist nun das vierte Buch aus der Serie Travel & Date, nebenbei erwähnt, jedes Buch ist abgeschlossen und kann alleine gelesen werden.  Mit den ersten drei Büchern hat mich die Autorin immer in warme Gefilde entführt und an den Erlebnissen von Claire und Elfie teilhaben lassen. Diesmal musste ich mich warm anziehen, denn ich sollte Elfie im Dezember nach Borkum begleiten. Dort war das Wetter nicht so, wie oft in den letzten Jahren, nein, ein Unwetter kündigte sich an und brachte sämtliche Planungen durcheinander, was im Nachhinein betrachtet nicht das schlechteste war.

Wie immer möchte ich hier nicht so viel vom Inhalt des Buches verraten, die Kurzbeschreibung lässt einer Vielleserin schon einiges ahnen. Aber die Autorin hat einige überraschende Wendungen eingebaut, die ich sehr interessant fand und mich neugierig auf weitere Folgen macht. Auf jeden Fall zeigt einem diese Geschichte, dass man immer wieder Vergangenes nicht so sehr bewerten sollte, dass Freundschaften darunter leiden. Es zeigt, dass miteinander reden und Vergeben sehr wichtig sind. Offen sein für Veränderungen und vieles mehr.


Fazit:
Dieses Buch habe ich bei mir auch im Genre Weihnachtsbuch eingeordnet. Das Wetter passt, man kann das Buch gemütlich zu Hause lesen, freut sich, dass alles sich so entwickelt, wie man es sich immer wieder wünscht, aber besonders in den Winter/Weihnachtsbüchern dann auch in Erfüllung geht. Gerne empfehle ich das Buch weiter.

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Mittwoch, 12. September 2018

Rezension - Mit dem Schulbus in die Wildnis



Autorin: Heike Praschel

Titel: Mit dem Schulbus in die Wildnis

Genre: Reise

Version: eBook und gebunden

erschienen: 1. August 2018

Seiten: 256

Altersempfehlung: Jugendliche und Erwachsene

Verlag: Piper ebooks 



Über die Autorin:
Heike Praschel, 1975 geboren, gelernte Kinderpflegerin, lebt mit ihrem Mann Tom, der als Heilerzieher arbeitet, und ihren drei Töchtern in der Oberpfalz. 2014 erschien ihr Buch »Weltenbummler«, in dem sie von der dreißig Monate langen Weltumrundung der Familie berichtete. Von April 2016 bis Mai 2017 reiste die Familie ein Jahr lang durch Kanada und Nordamerika.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Vier Jahre nach ihrer turbulenten Weltreise zieht es Heike Praschel mit ihrer Familie erneut in die Ferne. Sie fahren in einem umgebauten Schulbus durch Kanada und Alaska bis zum Polarkreis und anschließend Richtung Süden bis nach Mexiko. Für ein Jahr vom Schulunterricht befreit, tauchen Emma, 9, und Paula, 7, begeistert ein in diese neue Welt. Zusammen mit ihren Eltern lernen sie, sich in der Wildnis zurechtzufinden und mit einem Minimum an Besitz zurechtzukommen. Sie sammeln Erfahrungen beim Husky-Training, engagieren sich mit Angehörigen der First Nations für die Rückkehr der Lachse und lauschen nachts dem Geheul der Kojoten. Ein lebendiger Bericht über ein großes Reiseabenteuer, die Verwirklichung von Träumen und das Glück des Augenblicks.


Meine Meinung:
Ich lese immer wieder gerne Reiseberichte, besonders dann, wenn sie etwas außergewöhnliche Reisen beschreiben und ich Gegenden kennen lerne, die ich persönlich nie bereisen würde, weil es einfach zu weit weg ist.
Die Autorin hatte bereits ein Buch über eine Weltreise mit der Familie geschrieben, das ich allerdings nicht kenne. Danach wollten sie mit einem umgebauten Schulbus durch Kanada nach Alaska fahren. Und über diese Reise berichtet sie in diesem Buch. Ich fand, dass es sich sehr gut lesen ließ und es war auch interessant, aber mir persönlich fehlte etwas. Vieles was geschehen ist, hätte auch in anderen Ländern passiert sein können, die Probleme mit dem Bus oder mit dem Wetter. Aber auf der anderen Seite stelle ich es mir auch sehr schwierig vor, was will ich über verlassene Gegenden schreiben.
Aber ich möchte jetzt nicht den Eindruck erwecken, dass die Schilderungen über die Erlebnisse langweilig waren. Zumal es durchaus auch brenzlige Situationen gab.
Ich fand es sehr gut, dass am Ende des Buches Bilder und die Landkarte mit der Reiseroute zu sehen waren. So bekam ich als Leserin zusätzlich noch einen tollen Eindruck.


Fazit:
Nun ja, ich habe weniger über Land und Leute erfahren, als ich mir vorgestellt hatte und ich habe nicht das Gefühl, da will ich unbedingt mal hin. Es war einfach ein nettes Reisetagebuch, was durchaus ausführlicher hätte ausfallen können.

Beim Verlag und bei NetGalleyDe möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken.

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Samstag, 8. September 2018

Rezension - Der Hund, der eine Grube gräbt



Autorin: Carine Bernard

Titel: Der Hund, der eine  Grube gräbt

Genre: Krimi

Version: eBook und Taschenbuch

erschienen: 3. September 2018

Seiten: 260

Altersempfehlung: Erwachsene

Verlag: Knaur TB



Über die Autorin:
Carine Bernard wurde 1964 in Niederösterreich geboren. Seit 2002 lebt sie mit ihrem Mann und ihren drei Kindern in Deutschland in der Nähe von Düsseldorf. Sie fotografiert gerne und geht in ihrer Freizeit Geocachen. Beim Erfinden von Geocache-Rätseln entdeckte sie ihre alte Liebe zum Schreiben wieder und nach einigen Rätselgeschichten rund um Molly Preston folgte 2015 ihr erster Roman.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Frau Dr. Maus ermittelt! Ein unterhaltsamer Regiokrimi aus Nordrhein-Westfalen.
Der Auftakt zur neuen Krimi-Reihe von Carine Bernard.
Tierärztin Katja Maus muss zu einem Notfall – Terrier Paul wurde vergiftet. Im Garten seiner Besitzer klafft ein großes Loch, und wenig später liegt ein toter Mann in der Grube. Hat er mit dem alten, nie geklärten Entführungsfall zu tun, über den man in der Nachbarschaft tuschelt? Eine herrenlose Katze bringt Katja auf die Spur der Identität des Toten. Zusammen mit dem Polizisten Cornelius Blum begibt sie sich auf die Suche nach dem Mörder und stößt auf ein Netz aus Täuschung und Betrug, das sie bis in die Familie eines reichen Ratinger Unternehmers führt ...


Meine Meinung:
Durch Zufall wurde ich auf dieses Buch aufmerksam. Da ich sehr gerne Regionalkrimis lese und neugierig auf mir unbekannte Autorinnen bin, musste ich nicht lange überlegen, ob ich dieses Buch lesen wollte.
Die Geschichte dieses Krimi spielt in Ratingen, einer netten Kleinstadt nördlich von Düsseldorf, was mir schon mal gefallen hat. Die Protagonistin ist eine Tierärztin, Anfang vierzig, sie ist geschieden und hat eine pubertierende Tochter. Das bietet schon interessante Unterhaltungswerte, aber es kommt noch hinzu, dass sie auf einmal im Garten ihrer Freundin eine Leiche findet. Jeder kann sich denken, dass Katja Maus dies nun neugierig macht, mich natürlich auch ;)
Was sie alles herausfindet und auch sonst so erlebt, hat die Autorin sehr fesselnd beschrieben. Die Beteiligten waren mir alle sehr sympathisch, auch der Polizist Cornelius Blum mit seinem Hund Pitter. Überhaupt hat es mir sehr gut gefallen, dass neben der Aufklärung des Mordes, Tiere eine große Rolle spielten, in einem Fall sogar eine lebenswichtige.
Hier hatte ich mal wieder ein Buch entdeckt, das mir gefiel, weil es mir sehr viel geboten hat. Spannung, Alltagsleben mit den verbundenen großen und kleinen Problemen und auch die Liebe kam nicht zu kurz.  Was die Spannung betrifft, möchte ich noch erwähnen, dass ich einfach nicht wusste, wer denn für was verantwortlich gemacht werden konnte und fand das Ende sehr gelungen.


Fazit:
Da mir dieser Krimi großes Lesevergnügen beschert hat, würde ich  mich freuen, wenn es bald weitere Folgen gibt, die ich mit Sicherheit auch lesen möchte. Aber zunächst empfehle ich diesen Krimi.

Beim Verlag möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken


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