Mittwoch, 18. April 2018

Autoreninterview Elke Nansen



Liebe Elke,
ich freue mich, dass Du Dir Zeit nimmst und Dich meinen Fragen stellst.  Bevor ich meine Fragen zusammenstelle, versuche ich viele Informationen zu bekommen, zumal wir bisher noch keinen Kontakt zueinander hatten. Ich habe im November Deinen ersten Ostfrieslandkrimi gelesen und jetzt gerade den zweiten, die mich beide sehr begeistert haben. Mehr Infos dazu sind am Ende dieses Beitrages zu finden.


Ich habe gelesen, dass Du einige Jahre in Verden an der Aller gelebt hast, nun ist das doch noch ein Stück von Ostfriesland entfernt, wie kam es, dass Du Dich entschieden hast und Ostfrieslandkrimis schreiben wolltest?

Dadurch, dass ich in Verden wohnte, war ich an den Wochenenden ganz viel in Ostfriesland, denn es ist von dort ein Katzensprung. Aber selbst, als ich noch in jungen Jahren in Frankfurt wohnte, bin ich mindestens einmal im Jahr hoch in die Siele gefahren. Es ist so ein bisschen meine Wahlheimat.
Das Regio-Krimi-Genre hat mich immer gereizt und was lag da näher, als meine Krimis im schönen Ostfriesland spielen zu lassen.



Dein Hobby ist Tauchen und Du bist schon in ganz tollem Gewässer getaucht, da ist die Nordsee doch etwas langweilig, zumal das Wasser öfter weg ist, oder?

Da hast du vollkommen recht, dennoch sollte man als echter Taucher auch in der Nordsee getaucht sein. Aber es ist kalt, richtig kalt, selbst im Hochsommer.



Unter einem anderen Namen schreibst Du ebenfalls Krimis, nun bin ich immer furchtbar neugierig und würde gerne wissen, ob Du mir den Autorennamen verrätst und was Du geschrieben hast.

Ich schreibe auch unter dem Pseudonym E. M. Ross und habe vier FBI-Thriller veröffentlicht. Die Angels-Serie, die in folgender Reihenfolge erschien:
Desperate Angels
Guardian Angels
Fanatic Angels
Devoted Angel

Unter E. M. Ross erschien auch eine Biographie aus dem Rotlichtmilieu, A fucking Business. Eine junge Frau, die für ein Jahr als Escort-Girl arbeitet, erzählte mir damals ihre spannende Geschichte und ich habe sie aufgeschrieben. Danach war ich ein paar Jahre als Ghostwriter für einen sehr bekannten Helden tätig: Jerry Cotton, vom Bastei Lübbe Verlag.

Nach meinem doch recht langen schriftstellerischen Ausflug nach Amerika, wollte ich dann endlich in Regio-Krimis einsteigen und habe mich sehr gefreut, als mir eine Serie angeboten wurde.



Ganz begeistert bin ich ja von Deinen Ostfrieslandkrimis, an Spannung fehlt es nicht und ich mag es auch, wenn ich so ein bisschen mehr von den Ermittlern erfahre. Da Kommissar Faber aus Frankfurt in den Norden versetzt wurde, lerne ich als Leserin mit ihm die Gepflogenheiten kennen.  Hast Du noch weitere Folgen mit dem Team Faber/Waatstedt geplant?

Ja, da kommt noch eine ganze Menge. Nach Tödliche Krummhörn und Tödliche Leyhörn, werden allein noch dieses Jahr drei weitere Romane der Serie erscheinen. Wenn die Resonanz der Leser weiterhin so gut ist, dann planen wir auch 2019 noch einige Faber/Waatstedt-Romane.



Arbeitest Du hauptberuflich als Autorin?

Mittlerweile tue ich das. Ich hatte das große Glück in meinem ursprünglichen Beruf sehr erfolgreich zu sein und konnte mich daher früh als Privatier zur Ruhe setzten. Damit hatte ich dann endlich Zeit, meiner Leidenschaft, dem Schreiben, nachzugehen.



Was gefällt Dir am Beruf der Autorin?

Eine interessante Frage, ich musste erst einmal darüber nachdenken, ob es ein Beruf ist. Ja und nein. Eher ist es eine Leidenschaft, die man zum Beruf machen kann. Natürlich gibt auch dort die unangenehmen Dinge, wie in jedem Beruf, zum Beispiel Disziplin, Handwerk und Termine. Einer meiner vielen Lektoren sagte einmal: Um ein guter Schriftsteller zu sein, braucht man 95% Handwerk und 5% Prozent Talent. Doch wenn die 5% Prozent Talent fehlen, nützt auch alles Handwerk nicht.

Große Freude macht es Protagonisten auszuarbeiten, dann die Kriminalfälle und den roten Faden einer Serie. Recherche ist das A und O einer Geschichte. Die Leser sind anspruchsvoll und man darf  ihnen keine Unwahrheiten berichten. Das verärgert den Leser nur. Ich lerne bei jedem Buch, das ich schreibe, eine ganze Menge allein durch die Recherche. Das sind dann Dinge, die hochinteressant sind und mit denen man sich sonst nie beschäftigt hätte.
Bücher zu schreiben und Leser zu unterhalten ist einfach ein Traum, viel Arbeit aber auch ganz viel Spaß!



Wie sieht Dein Alltag aus?

Leider bin ich keiner der Autoren, die von acht Uhr bis zwölf Uhr schreiben können und sich am Nachmittag dann mit Korrekturen und Recherche beschäftigt. Wenn ich eine Geschichte zu erzählen habe, dann muss die sofort raus und geschrieben werden. So sitze ich manchmal viel länger am PC, als er gut für mich ist.



Wie findest Du Ideen zu Deinen Büchern oder finden sie sogar Dich?

Schwer zu beantworten. Manchmal sind es Situationen, die ich erlebe, manchmal Anstöße aus Büchern, Serien oder auch den Nachrichten. Aber so manches Mal liege ich auch im Bett und kann nicht schlafen, dann macht es PING und es kommt eine Idee, die ich mir dann notieren muss.
So morbid es klingt, aber ich musste mich für mein erstes FBI-Buch mit der Psychologie von Serienmördern auseinandersetzen. Das Feld psychischer Erkrankungen und deren Auswirkungen auf das Leben dieser Menschen sind sehr interessant, wenn auch furchterregend. Daher versuche ich auch immer, sehr genau mit den Motiven von meinen fiktiven Mördern zu sein. Denn die Frage ist nicht, was macht einen Menschen zum Mörder, sondern welche Lebendbedingungen und Erkrankungen können einen Menschen so weit treiben, um zum Mörder zu werden. Das ist ein umfassendes Gebiet, das viele Ideen beinhaltet.



Kann es vorkommen, dass Dir beim Schreiben schon neue und weitere Ideen einfallen?

Ja leider! Denn es ist wichtig sich auf ein Projekt zu konzentrieren, sonst verliert man den Fokus. Aber ich mache mir dann immer schnell ein paar Notizen, die ich dann zur gegebenen Zeit benutze.



Wie werden sie festgehalten?

Ich nehme an, du meinst die Ideen. Auf meinem Schreibtisch kleben Unmengen von gelben Post-its. Wenn ich die dann durchgehe, denke ich manchmal: Was wollte ich denn damit?
Aber im Großen und Ganzen bewahre ich den Überblick.
Wenn ich auf Reisen bin, dann habe ich immer ein Notizbuch dabei, denn oft sind es Stimmungen, die mich dann inspirieren. Ich fotografiere auch viel auf meinen Recherchereisen und prompt ist dann auch wieder ein neuer Tatort dabei.



Wie lange schreibst Du an einem Buch?

Da wir in 2018 jedes Quartal ein neues Buch der Faber/Waatstedt-Serie herausbringen wollen, beantwortet das deine Frage. Es ist ein taffes Timing, da muss man sich schon disziplinieren. Für meine ersten Bücher brauchte ich wesentlich länger; gut die hatten auch einen Umfang von 300 bis 400 Seiten. Wie wichtig es ist, Abgabetermine zu halten, habe ich dann bei den Jerry Cotton-Romanen gelernt. Wie überall, hat auch das Schreiben mit Erfahrung zu tun und man wird mit den Jahren besser darin.



Wer darf Dein Buch als erstes lesen?

Mein Lektor, denn es fehlt die Zeit, dass es vorher noch jemand anderer lesen kann. Am Anfang meiner Schriftstellerei hatte ich einen Mentor, meinen Kollege bei der Zeitung. Er war das Versuchskaninchen, um überhaupt erst einmal festzustellen, ob ich das Zeug für einen Autor habe.
Er hat mir am Anfang viel geholfen, vor allem mit Zuspruch. Denn, um einen Fuß in die Verlage zu bekommen, muss man eine Menge Klinken putzten und darf nie aufgeben. Hat man es erst einmal geschafft, läuft das bei den Verlagen dann wie von selbst. Mit viel Glück kommen die dann auf dich zu.



Hast Du als Kind gerne gelesen und wenn ja, an welche Bücher erinnerst Du Dich?

Meine gesamte Kindheit und Jugend war vom Lesen bestimmt. Ich erinnere mich sehr gut daran, dass ich etwa mit zwölf Jahren ein Jugendbuch von Ravensburger Taschenbücher gelesen habe, das bereits 1966 erschienen war. Es lebe die Republik von Jan Procházka. Es ging um einen ebenfalls zwölfjährigen Jungen, der im Zweiten Weltkrieg überleben musste. Das hat mich damals ungemein beeindruckt. Dieses Buch steht immer noch neben meinem Bett bei meinen Lieblingsbüchern.
Aber ich liebte als Kind auch schon die Jugend-Thriller, wie zum Beispiel, die Geheimagent Lennet Jugendbuch-Serie, die damals von Schneider-Büchern verlegt wurde. Fünf Freunde und Raumschiff Monitor Serien habe ich als Kind natürlich ebenfalls verschlungen.



Liest Du jetzt als Erwachsene auch noch Bücher oder lässt es Deine Zeit nicht zu?

Ich nehme mir die Zeit und das muss ich auch, da ich als Redakteurin einer Kulturzeitung Rezensionen schreibe und Interviews mit Autoren mache. Glaube mir, es vergeht keine Woche, in der ich nicht zwei, eher drei Bücher lese.



Hast Du ein Lieblingsbuch?

Ganz schwierig. Ich denke, ich habe den Herrn der Ringe in meinem bisherigen Leben bestimmt fünfzehn Mal gelesen. Es ist eine großartige Geschichte und man entdeckt bei jedem Lesen wieder etwas Neues. Doch ich habe eher Lieblingsautoren, wie Jussi Adler Olsen, David Baldacci, Jack Kerley, Harlan Coben, Don Winslow, Karin Slaughter und und und.



Was macht für Dich ein wirklich gutes Buch aus?

Wenn ich das wüsste, dann würde ich ab morgen nur noch Weltbestseller schreiben.
Doch Spaß beiseite, ein Buch muss mich auf den ersten dreißig Seiten fesseln. Wenn ich es dann nicht mehr aus der Hand legen kann, bis ich den letzten Satz gelesen habe und dadurch vielleicht nur vier Stunden Schlaf bekomme, dann ist es ein gutes Buch.



Wenn Du eine Zeitreise machen könntest, welchen Autor der Vergangenheit würdest Du gerne besuchen?

Tolle Frage!
Also, ich würde gerne mal:
Eine Flasche Wein mit Erich Kästner trinken. Mich mit Joachim Ringelnatz kaputtlachen. Mit Goethe durch Weimar schlendern. Immanuel Kant belauschen. Ein Kaffeekränzen mit Thomas Mann abhalten. Einen deftigen Streit mit Dr. Freud über seine Hysterie-Bücher, speziell die Hysterie der Frauen, ausfechten. Mit Alexandre Dumas eine echte Runde fechten. Mich mit Emily Brontë ausführlich über Heathcliff unterhalten und mit Theodor Fontane auf dem Deich spazieren gehen.



Mir ist jetzt nicht bekannt, wo Du wohnst. Deshalb meine Frage, wenn Du einen Krimi schreibst, schaust Du Dir die Gegend an, damit alles so richtig authentisch ist?

Definitiv. Ich breche jetzt Ende April wieder zu einer Recherchereise nach Greetsiel Ostfriesland auf.
Ich radele durch die Dörfer und auf dem Deich und mache viele Fotos. Dieses Mal bin ich sogar eingeladen von der Emdener Polizei, mir das Revier anzusehen und Fragen zur Organisation und den Ermittlungsprozessen zu stellen. Das wird spannend!



Du schreibst in der Hauptsache Krimis, hast Du Dir schon mal Gedanken gemacht, Bücher in einem anderen Genre zu schreiben, wie zum Beispiel historische oder Fantasy?

Ich habe noch einen dreiteiligen Science-Fiction in meiner Schreibtischschublade liegen, den ich vor Jahren geschrieben habe. Mal sehen, ob sich irgendwann mal ein Verlag findet. Jedoch ist Sci-Fi von deutschen Autoren immer noch ein Nischenprodukt und daher ist es schwer, einen Verlag dafür zu interessieren. Historienromane von Gable und Follet finde ich toll, doch es gibt mittlerweile viele Autoren, die mich mit ihren Historienbüchern nur langweilen. Das wäre nicht mein Metier. Auch Fantasy lese ich gerne, doch so etwas schreiben, kann ich mir nicht vorstellen.
Gerne würde mal ein richtig kluges Buch schreiben, so wie Ferdinand von Schirach, den ich sehr bewundere. Doch ob ich jemals so alt werden kann, damit ich so weise bin, bezweifle ich stark.



Viele Autoren haben sehr engen Kontakt zu Lesern oder Bloggern, wie sieht es bei Dir aus?

Ich habe bei meiner Angels-Serie sehr viel Kontakt zu Bloggern gehabt. Finde ich super, denn ich bewundere die Leseratten sehr. Meistens sind es junge Mädchen und alle Generationen von Frauen, die Leseblogs führen und sehr viel Arbeit in ihr Hobby stecken. Es ist enorm, wie viele Bücher die Blogger lesen und wie viel Enthusiasmus sie entwickeln. Ich habe mich früher regelmäßig mit Bloggern auf den Buchmessen getroffen und mich sehr gerne ausgetauscht.
Eigentlich hoffe ich, dass der Kontakt mit den Ostfriesland-Krimis wieder enger wird, da ich während meiner Jerry Cotton Jahre einfach nicht die Zeit hatte, mit Bloggern zu diskutieren



Was wünschst Du Dir von Deinen Lesern?

Einfach, dass sie sich von meinen Büchern gut unterhalten fühlen. Wenn ein Leser begeistert mitfiebert oder einen meiner Protagonisten so richtig ins Herz schließt, ist das für mich die größte Freude.



Gerne frage ich meine Interviewpartner immer, was einem zu folgenden Namen oder Begriffen einfällt:

Klaus Störtebecker

Rote, lange und verfilzte Haare und Bart. Sein Kopf wurde nach der Enthauptung an der Elbe aufgespießt (brrr, gruselig). Ostfrieslands Sir Francis Drake. Es gibt ja Stimmen die behaupten er komme aus Verden an der Aller, was Wismar natürlich von sich weist.

Enid Blyton

Uhhhh, Hanni und Nanni, Lissy, Dolly, war so gar nicht meins. Internat, Mädchen-Geschichten.
Fünf Freunde, super! Ich wollte immer George sein, den Hund Timmy fand ich auch spitze.
Aus der Kinder- und Jugendliteratur nicht wegzudenken, erstaunlicherweise immer noch aktuell, obwohl nicht ein einziges Handy oder iPhone in ihren Geschichten vorkommt. Da fragt sich doch der heutige Teenager, wie konnte man damals überleben.

Ernest Hemingway

Nobelpreis- und Pulitzerpreisträger. Mein Besuch in seinem Haus in Key West. Depressionen, Alkoholexzesse und Suizid. Wahlheimat Kuba. Stierkampf.
Der alte Mann und das Meer, Tod am Nachmittag und Wem die Stunde schlägt.


Liebe Elke, ich bedanke mich, dass Du meine Fragen beantwortet hast.

Vielen Dank! Das war ein tolles Interview mit einer Menge spannender Fragen, die mir so noch nie gestellt wurden.



Hier möchte ich auf die beiden Bücher, die im Klarant Verlag erschienen sind, hinweisen



Tödliche Krummhörn

erschienen am 17. November 2017

205 Seiten

Das Buch habe ich bereits rezensiert



Tödliche Leyhörn

erschienen am 13. April 2018

200 Seiten

Zu diesem Buch gibt es in Kürze meine Rezension




#Anzeige #Werbung #KlarantVerlag
da ich mit diesem Interview auch etwas Werbung für die Bücher mache, habe ich hier die Kennzeichnung vorgenommen.

Dienstag, 17. April 2018

Rezension - Die kleine Inselbuchhandlung



Autor: Janne Mommsen

Titel: Die kleine Inselbuchhandlung

Genre: Roman

Version: eBook, Taschenbuch, Hörbuch

erschienen: 27. März 2018

Seiten: 288

Altersempfehlung: Erwachsene

Verlag: Rowohlt Taschenbuch Verlag



Über den Autor:
Janne Mommsen, Jahrgang 1960, hat in seinem früheren Leben als Krankenpfleger, Werftarbeiter und Traumschiffpianist gearbeitet. Inzwischen schreibt er überwiegend Drehbücher und Theaterstücke. Mommsen hat in Nordfriesland gewohnt und kehrt immer wieder dorthin zurück, um sich der Urkraft der Gezeiten auszusetzen. Passenderweise lebt die Familie seiner Frau seit Jahrhunderten auf der Insel Föhr.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Greta Wohlert ist auf dem Weg zu einer kleinen Nordseeinsel, wo ihre Tante ein Haus am Strand hat. Die Stewardess hat sich ein paar Tage Auszeit vom stressigen Job genommen. Doch auf der Insel angekommen, muss sie erst einmal Tante Hille beim Entrümpeln ihres ehemaligen Ladens helfen. In den staubigen Regalen entdeckt Greta unzählige Bücher. Fasziniert von dem Fund, veranstaltet sie einen Flohmarkt. Der Verkauf der Bücher macht Greta so viel Spaß, dass sie eine Idee hat: Wie wäre es, einfach hier zu bleiben und eine Inselbuchhandlung zu eröffnen? Ermutigt wird sie dabei von Claas, dem attraktiven Pensionsbesitzer der Insel. Doch schon bald überschlagen sich die Ereignisse: Jemand möchte Greta von der Insel vertreiben, eine geheimnisvolle Liebeswidmung in einem alten Buch gibt ihr viele Rätsel auf. Und zu allem Überfluss steht eines Tages Gretas Daueraffäre aus Frankfurt vor der Tür. Er möchte eine zweite Chance.


Meine Meinung:
Öfter lasse ich mich ja von einem tollen Buchcover zum Lesen eines Buches verführen. Zu gerne würde ich, wie auf dem Cover abgebildet genau dort oder im Strandkorb sitzen und ein Buch nach dem anderen verschlingen.
Greta Wohlert will sich auf der Insel, wo ihre Tante lebt, eine Auszeit nehmen und ist auf einmal von einer Menge Bücher umgeben, wer von uns Lesern hätte nicht seine helle Freude daran. Nun gut, wir haben jetzt nicht unbedingt alle Stress im Job, aber eine Weile würden wir sicher dort auch verbringen wollen.
Ich gebe zu, es ist nicht das erste Buch, in dem ich davon lese, welche Probleme jemand im Beruf oder Privatleben hat und nicht das erste Mal, dass ich von einer Neuorientierung besonders mit einem Buchladen lese. Aber ich fand es auch diesmal wieder sehr unterhaltsam. Denn Janne Mommsen hat vielen Beteiligten interessante Charaktere zugeordnet und es machte Spaß sie beim Bücherkauf und auch sonst zu beobachten. Insulanisch sprechen hat mich begeistert und auch amüsiert.


Fazit:
In diesem Buch wurden einige Themen angesprochen, einige haben zum Nachdenken angeregt, andere waren sehr humorvoll, es gab Geheimnisse und auch Romanzen. von allem war etwas dabei. Als nette Urlaubslektüre kann ich dieses Buch gerne empfehlen.

Beim Verlag möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken.

Samstag, 14. April 2018

Autorenlesung



Diesen Hinweis habe ich auf der Seite der Autorin Brigitte Lamberts gelesen und ich wollte natürlich dort hingehen. Denn von ihr hatte ich inzwischen schon einiges gelesen und ich finde es auch toll, Autoren kennen zu lernen, die in Düsseldorf wohnen.

Ich war natürlich frühzeitig dort und deshalb bekam ich die Ankunft von Brigitte Lamberts und Andreas Kriminalinski mit. Auf die Autorin war ich ja vorbereitet, aber Andreas war eine tolle Überraschung, hatte ich doch erst vor kurzem seinen ersten Krimi "Ministermord" gelesen.



Da wir alle sehr früh dort waren, konnten wir bei schönem Wetter draußen auf den Beginn der Lesung warten und ich hatte die Möglichkeit schon interessante Gespräche zu führen. Inzwischen war auch Sabine Giesen mit ihrer Mutter eingetroffen. Von ihr hatte ich bisher noch kein Buch gelesen, aber das wird sich bald ändern.




Wir warten auf den Beginn
der Lesung





Bild 1 © Ina Caspari
sh. Hinweis am Ende des Beitrages

Sabine Giesen

und

Andreas Kriminalinski



Bild 2  © Ina Caspari
sh. Hinweis am Ende des Beitrages



Aber nun will ich doch von der Lesung berichten. Brigitte Lamberts und Sabine Gießen wollten ihre Geschichten  aus dem Buch "Blutspuren auf Mallorca" lesen.


Bevor es losging hat uns Brigitte Lamberts einiges über das Buch und wie es entstanden ist, erzählt.

Sie und zwei weitere Herausgeber haben andere Krimiautoren eingeladen, Kurzgeschichten zu schreiben. Voraussetzung war, dass die Geschichte einen historischen Bezug hatte, so entstand ein Buch mit 18 historischen Krimis von der Insel.

Allerdings kann man ja nicht so einfach mal eben einen historischen Krimi schreiben, auch hier ist eine gute Recherche erforderlich.

Ich selber habe das Buch zu Hause und schon einige Geschichten gelesen und die haben mir sehr gut gefallen.





Hier erzählt uns Brigitte Lamberts
einiges über das Buch.

Andreas Kriminalinski  sitzt noch
am Nachbartisch und hört interessiert
zu.








und dann kommt sein Einsatz. 😉

Gemeinsam lesen Brigitte und Andreas
die Geschichte "Ein halbes Leben"

Ich fand das sehr gelungen und hatte viel
Spaß daran.








Sabine Giesen hat ihre Geschichte
"Wie in alten Zeiten" vorgelesen und
hier kam Andreas noch einmal zum
Einsatz. Was der Geschichte noch
einmal eine besondere Würze gab.
Einfach vorlesen kann jeder😉










Später hat uns  Brigitte die Geschichte
"Aussichtslos" alleine vorgelesen.









Bild 3  © Ina Caspari
sh. Hinweis am Ende des Beitrages





Alles in allem fand ich den Abend sehr gelungen und ich möchte es nicht unerwähnt lassen, dass wir alle im Caffe Blutrot sehr gut versorgt wurde. Das Essen in der Pause war hervorragend.


Bild 4  © Ina Caspari
sh. Hinweis am Ende des Beitrages


Natürlich konnten zwischendurch oder später Fragen zu dem Buch und den Geschichten gestellt werden. Wann hat man schon mal die Gelegenheit sich mit einem oder mehreren Autoren  unterhalten zu können. Schade, der Abend war sehr schnell vorbei. Aber ich gehe mal davon aus, dass ich öfter zu Lesungen gehen werde. Mir macht das sehr viel Spaß und zu den Büchern habe ich dann einen ganz anderen Bezug.


Und hier möchte ich gerne die Bücher zeigen, die die einzelnen Autoren geschrieben haben:



Sein Geblübde von

Sabine Giesen

erschienen am 17. November 2017

296 Seiten

im Verlag edition oberkassel



Ministermord von

Kriminalinski

erschienen am 1. September 2017

280 Seiten

im Verlag edition oberkassel


von Brigitte Lamberts sind erschienen:



Ausgeweidet

 erschienen am 6. Februar 2014

200 Seiten

im Verlag edition oberkassel

Totgetanzt

erschienen am 8. Dezember 2014

200 Seiten

im Verlag edition oberkassel

Wutentbrannt

erschienen am 15. Januar 2016

210 Seiten

im Verlag edition oberkassel




El Gustario de Mallorca und das tödliche Elixier

erschienen am 18. Januar 2017

300 Seiten

im Verlag edition oberkassel





Hinweis zu den Bildern 1,2,3 und 4
Ich mache bei den Lesungen, sofern ich dran denke, ja gerne Fotos, aber immer nur mit meinem Handy. Diesmal war eine Fotografin anwesend. Ina Caspari und von ihr wurden mir einige Bilder zur Verfügung gestellt, die ich mit ihrer Erlaubnis in meinem Beitrag einfügen durfte. Weitere Informationen zu Ina Caspari gibt es bei Facebook klick hier und auf Instagram "ina.caspari".

Die Veranstaltung fand im Caffe Blutrot statt, mehr Informationen sind auf der
Internetseite zu finden klick hier

#Werbung - ich will es nicht abstreiten, ich mache etwas #Werbung für die Bücher, aber ganz uneigennützig. Ich finde einfach, dass "kleinere" Autoren etwas mehr unterstützt werden sollten und wenn die Bücher dann auch noch gut sind.....

Freitag, 13. April 2018

Rezension - Manchmal hilft nur fauler Zauber



Autorin: Nicola Lux

Titel: Manchmal hilft nur fauler Zauber

Genre: Roman, Krimikomödie

Version: eBook und Taschenbuch

erschienen: 2. März 2018

Seiten: 260

Altersempfehlung: Erwachsene

Verlag: Bookspot Verlag



Über die Autorin:
Nicola Lux, geboren am selben wunderbaren Novembertag wie Voltaire, allerdings ein paar Jahre später. Neben der Schule hatte sie Jobs als Model für Reitbekleidung und arbeitete nach dem Modedesignstudium als Stylistin für zahlreiche Promis.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Eigentlich könnte Anna ein fabelhaftes Leben führen, hat sie doch gerade ihren Traummann geheiratet. Doch der entpuppt sich als echter Widerling, der sie schon während der Hochzeitsfeier mit seiner Sekretärin Vanessa betrügt. Falls sie ihn verlassen sollte, droht er ihr mir herben Konsequenzen für sie und ihre Familie, denn er ist als Kandidat für das Amt des Bürgermeisters auf Anna an seiner Seite angewiesen. Aber Annas verdorbenes Leben wendet sich, als sie von einer unbekannten „Erbtante“ ein Haus auf Amrum erbt. Dort hat die als Hexe verschriene Vida Wohnrecht auf Lebenszeit. Die Frauen verstehen sich großartig und Vida ermutigt Anna den ungeliebten Ehemann doch zu beseitigen. Durch einen Trick von Vida stirbt dieser, von der Flut überrascht, schließlich bei einem Wattspaziergang. Nachdem Anna immer mehr Gerüchte zu hören bekommt, erzählt Vida ihr vom „Club der Hexen“, indem sie und auch ihre Tochter Toni Mitglied sind. Ein Club, dem Männer nicht in die Quere kommen sollten...


Meine Meinung:
Neulich hatte ich davon gelesen, dass der Bookspot Verlag eine neue Rubrik einführen wollte: die "Ladies Lounge". Dieses Buch sollte dort eingeordnet werden und das machte mich natürlich neugierig. 😉 Böse Zungen könnten ja jetzt behaupten, es wäre eine Anleitung für Ladies, die ihren Mann loswerden wollen. Tja, nun, warum nicht? Lach, bestimmt hat die eine oder andere sich darüber schon mal Gedanken gemacht. Nein, nein, keine Angst, das ginge jetzt etwas zu weit. Aber Power und Ideen haben die Frauen in diesem Buch durchaus.
Wobei ich mir nicht sicher war, ob ich Anna und Vida in mein Leserherz schließen würde. Schließlich lebte man in ihrer Umgebung durchaus gefährlich. Aber mehr will ich jetzt nicht verraten.  Auf jeden Fall hatte ich nicht immer großes Mitleid.
Die Autorin hat nicht nur ein Buch mit Spannung und schwarzem Humor geschrieben, sie hat mir auch vieles über Amrum verraten, was ich sehr gut fand.
Die Gestaltung der einzelnen Kapitel fand ich sehr interessant, entweder waren sie extrem kurz oder normal lang. Die Überschriften waren sehr aufschlussreich, selbst wenn ich nicht sofort etwas damit anfangen konnte, kurz danach hatte ich wieder den Durchblick. Das Buch ließ sich gut und in einem Rutsch lesen, was mir natürlich gefallen hat, denn ich war ja neugierig, wie sich alles entwickelt. Wobei ich der Meinung bin, dass am Ende alles so schnell ging. Vorher wurde ich sehr ausführlich über einiges informiert und dann  hopplahopp, war das Ende da. Ein bisschen hat mich allerdings der Epilog getröstet.


Fazit:
Ein unterhaltsames Buch von dem ich mich hin und hergerissen fühlte. Wer nach einem etwas anderen Frauenroman Ausschau hält, wird hier vielleicht das richtige finden.

Beim Verlag und bei NetGalley möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken.

Rezension - Ist die Katze aus dem Haus



Autorin: Rita Mae Brown

Titel: Ist die Katze aus dem Haus

Genre: Krimi, Tierkrimi

Version: eBook und Hardcover

erschienen: 6. April 2018

Seiten: 336

Altersempfehlung: Erwachsene

Verlag: List by Ullstein Buchverlage



Über die Autorin:
Rita Mae Brown, geboren 1944 in Hanover, Pennsylvania, wuchs in Florida auf. Sie studierte in New York Filmwissenschaft und Anglistik und war in der Frauenbewegung aktiv. Berühmt wurde sie mit dem Titel Rubinroter Dschungel und durch ihre Romane mit der Tigerkatze Sneaky Pie Brown als Co-Autorin.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Mary Minor Harry Harristeen ist happy. Endlich tummelt sie sich wieder als Caddie auf dem Golfplatz von Crozet, an ihrer Seite Katze Mrs. Murphy. Plötzlich hört Harry Schüsse. Ein Spieler wurde ermordet, Greg Ginger McConnell, ein emeritierter Professor der University of Virginia. Zuletzt schrieb er an einem Buch über den amerikanischen Unabhängigkeitskrieg und die Spuren, die er in ihrer Gegend hinterlassen hat. Besonders scheint ihn das ehemalige Kriegsgefangenenlager bei Charlottesville interessiert zu haben. Schon bald fragt sich Harry, ob McConnell vielleicht auf eine unliebsame Wahrheit gestoßen ist?


Meine Meinung:
In der Vergangenheit hatte ich ab und zu mal ein Buch der Autorin gelesen und jetzt wieder Lust auf einen neuen Krimi von ihr. Hatte ich es doch in guter Erinnerung, wenn sie gemeinsam mit ihrer Katze Mrs. Murphy ermittelt und Fälle löst.
Die Autorin hat es sich angewöhnt und erwähnt als erstes immer die Personen, die in dem Buch eine Rolle spielen. Mich hat es diesmal verwirrt, denn ich fand, dass es sehr viele waren, die dort aufgeführt wurden und dachte, dass ich mit Sicherheit immer mal wieder nachsehen muss, wer das denn nun wieder ist.
Sehr gut gefallen haben mir die hübschen Schwarz-Weiß Bildchen, die zwischendurch eingefügt wurden und die Geschichte noch anschaulicher gestalteten.
Dann musste ich allerdings feststellen, dass ich mich mit diesem Buch nicht sehr gut anfreunden konnte. Was daran gelegen haben könnte, dass ich mich jetzt nicht so sehr fürs Golfen und die ausführliche Schilderung darüber begeistern konnte.
In diesem Buch spielen Ereignisse während des amerikanischen Unabhängigkeitskrieges eine wichtige Rolle, was damals geschah, erfahre ich durch Rückblenden, die die Autorin immer wieder einfügt. Nun mag dies alles vielleicht für den Professor und Bewohner der Gegend sehr wichtig und interessant sein, aber ich fand es wesentlich spannender zu erfahren, wer hat den Professor denn nun ermordet und welche Rolle spielten die Tiere in diesem Fall. Letzteres sollte ich zu meiner Freude und Überraschung dann auch erfahren.

Fazit:
Ich möchte das Buch jetzt nicht schlecht machen, mit Sicherheit gibt es genügend Leser, die das alles wesentlich interessanter finden. Ich allerdings hatte das Gefühl, ausgerechnet eine Folge der Serie erwischt zu haben, die mich nicht ansprach.

Beim Verlag und bei NetGalley möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken.

Rezension - Der Tod kommt mit dem Wohnmobil


Autorin: Susanne Hanika

Titel: Der Tod kommt mit dem Wohnmobil

Genre: Krimi

Version: eBook und Hörbuch

erschienen: 10. April 2018

Seiten: 239

Altersempfehlung: Erwachsene

Verlag: beTHRILLED by Bastei Entertainment




Susanne Hanika, geboren 1969 in Regensburg, studierte Biologie und Chemie. Nach der Promotion in Verhaltensphysiologie 1997 arbeitete sie als Wissenschaftlerin im Zoologischen Institut der Universität Regensburg. Susanne Hanika ist verheiratet, hat vier Kinder und lebt nach wie vor in Regensburg;


Kurzbeschreibung, übernommen:
Der Musch ist tot! Kalt und nackt liegt er in Evelyns Wohnmobil. Aber wie ist er dort hingekommen? Und wer hat ihn ermordet? Evelyn gibt sich ahnungslos - und Sofia ist verzweifelt. Schließlich will sie den Campingplatz, das Erbe ihrer bayerischen Großmutter, einfach nur wieder loswerden. Aber wer kauft schon einen Campingplatz, auf dem ein Mörder frei herumläuft? Zwischen all den verrückten Dauercampern! Die örtliche Polizei erweist sich als wenig hilfreich, präsentiert sie doch Sofias tote Großmutter als vermeintliche Täterin! Jetzt muss Sophia auch noch den Ruf ihrer Familie retten und den Mörder finden, bevor er erneut zuschlägt. Oder handelt es sich gar um eine Mörderin?


Meine Meinung:
Wie so oft habe ich mich mal wieder vom Buchcover verführen lassen und mich für ein Buch interessiert. Außerdem las sich die Kurzbeschreibung sehr interessant und deshalb wollte ich diesen Krimi gerne lesen. So kam es, dass ich Sofia kennen lernte und zugleich das erste Buch einer neuen Krimiserie in der Hand hielt.
Sofia will ja eigentlich nur schnell den geerbten Campingplatz verkaufen und dann wieder nach Hause, in den Norden. Aber zunächst musste geklärt werden, weshalb der Tote nicht in seinem Wohnmobil lag und wie er zu Tode gekommen ist.
Susanne Hanika hat diese neue Serie mit Spannung und Humor gestartet. Den Campern hat sie nicht nur originelle Namen gegeben, sie hat sie auch mit ganz besonderen Charakteren versehen. Obwohl mir einiges vom Plot sehr bekannt vorkam, fand ich die Idee mit dem geerbten Campingplatz ganz nett. Auf jeden Fall hat die Autorin es verstanden, reichlich Spannung aufzubauen und mich auf falsche Fährten zu führen. Ich wurde immer wieder überrascht und wusste lange nicht, wer denn nun tatsächlich der Mörder war.


Fazit:
Ein unterhaltsamer Krimi und ein vielversprechender Start einer neuen Serie. Ich bin schon gespannt auf die nächste Folge.

Beim Verlag und NetGalley möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken.

Dienstag, 10. April 2018

Rezension - Drei Schwestern am Meer


Autorin: Anne Barns

Titel: Drei Schwestern am Meer

Genre: Roman

Version: eBook, Taschenbuch und Hörbuch

erschienen: 5. März 2018

Seiten: 352

Altersempfehlung: Erwachsene

Verlag: MIRA Taschenbuch




Anne Barns ist ein Pseudonym der Autorin Andrea Russo. Sie hat vor einigen Jahren ihren Beruf als Lehrerin aufgegeben, um sich ganz auf ihre Bücher konzentrieren zu können. Sie liebt Lesen, Kuchen und das Meer. Zum Schreiben zieht sie sich am liebsten auf eine Insel zurück, wenn möglich in die Nähe einer guten Bäckerei.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Das Weiß der Kreidefelsen und das Grün der Bäume spiegeln sich türkis im Meer - Rügen! Viel zu selten fährt Rina ihre Oma auf der Insel besuchen. Jetzt endlich liegen wieder einmal zwei ruhige Wochen voller Sonne, Strand und Karamellbonbons vor ihr. Doch dann bricht Oma bewusstlos zusammen, und Rina muss sie ins Krankenhaus begleiten. Plötzlich scheint nichts mehr, wie es war, und Rinas ganzes Leben steht auf dem Kopf.


Meine Meinung:
Von Anne Barns hatte ich bereits das Buch "Apfelkuchen am Meer" gelesen und weil es mir gefallen hat, wollte ich unbedingt auch das nächste Buch der Autorin lesen.
Diesmal spielt die Geschichte auf Rügen und ich hätte mit der Protagonistin Katharina zwei erholsame Wochen auf der Insel verbringen können, wenn das Schicksal nicht dazwischen gefunkt hätte. Oma Marianne bricht auf einmal zusammen und muss ins Krankenhaus. Katharina und ihre beiden Schwestern Pia und Jana sind auf jeden Fall sofort da und wollen alles für ihre Oma tun
Allerdings hat jede von ihnen irgendwelche Probleme, die auch bewältigt werden müssen. So fand ich mich auf einmal in einem Buch wieder, wo allerhand los war. Die Autorin hat sich einiges einfallen lassen und mich damit an ihr Buch gefesselt, denn ich wollte natürlich wissen, wie sich alles entwickelt. Wobei für mich das Ende auf einmal viel zu schnell kam und ich gerne noch mehr gelesen hätte. Aber so ist genügend Potential für weitere Bücher vorhanden.


Fazit:
Ein unterhaltsames Buch mit Höhen und Tiefen, es gibt bewegendes und auch nachdenkliches. Gerne gebe ich hier eine Leseempfehlung.

Ich möchte mich vielmals beim Verlag und bei NetGalley für das Rezensionsexemplar bedanken.