Freitag, 23. April 2021

Bloggeburtstag

 



Das hätte ich vor acht Jahren nie gedacht. Ich habe in den letzten Jahren nicht nur tolle Bücher gelesen und rezensiert. Ich durfte Petra Schier, die Autorin meines ersten rezensierten Buches, persönlich kennen lernen.  
Im Laufe der Jahre konnte ich sehr viele Autoren treffen, ob auf Messen, Lesungen oder bei mir im Wohnzimmer. Lesen war ja schon immer mein Hobby, allerdings hat es sich in eine wunderbare Richtung entwickelt. 
Natürlich möchte ich auch nicht die vielen sympathischen Mitarbeiter der Verlages unerwähnt lassen, die dafür sorgen, dass mein Lesestoff nie ausgeht.
Aber ganz wichtig ist für mich, dass ich gaaaanz viele Bloggerkolleginnen und -kollegen habe, einige Bindungen sind enger geknüpft worden, andere etwas lockerer. Auf den Buchmessen können wir uns treffen und es ist wie ein Klassentreffen. Und gerade in dieser Zeit ist es toll diese Kontakte zu haben und vor allem zu pflegen, sei es durch Telefonate oder Zoom-Treffen. Wir machen das beste draus und verlieren uns nicht aus den Augen.

Eigentlich wollte ich ja nur schreiben, dass ich nie gedacht hätte, was ich nach dem 23. April 2013 alles erleben würde und nun könnte ich immer weiter schreiben und noch wesentlich mehr aufführen. 
Wie war das? Autoren bedanken sich gerne am Ende eines Buches.

Ich möchte hier auch einen Dank aussprechen:

Meinen Lesern, die meinen Beiträge folgen und mir sogar Rückmeldungen geben, wenn sie ein empfohlenes Buch gekauft und begeistert gelesen haben.

Allen Autoren, die so tolle Bücher schreiben, die mich fragen, ob ich vorab lesen und "meckern" möchte, die mir ihre Bücher vorab zur Verfügung stellen und und und 

Allen Verlagsmitarbeitern, die zu uns Blogger gute Verbindungen haben und uns auch immer wieder überraschen

Allen Bloggern für den Austausch, für die Zusammenarbeit und und und

Ok, ich erlöse euch jetzt 😉 außerdem liegen hier noch Bücher, die gelesen und rezensiert werden möchten.

Sollte ich etwas vergessen habe, sehr es mir bitte nach. Ich schwebe gerade und freue mich über die letzten Jahre und auf die kommenden.

Donnerstag, 22. April 2021

Rezension - Mit fünfzig erwartest du Meer



Autorin: Elli Voss

Titel: Mit fünfzig erwartest du Meer

Genre: Roman

Version: eBook und Taschenbuch

erschienen: 13. April 2021

Seiten: 416

Altersempfehlung: Erwachsene

Herausgeber : Heyne Verlag



Über die Autorin
Elli Voss ist das offene Pseudonym von Isabella Straub, geboren 1968 in Wien. Sie studierte Germanistik und Philosophie und arbeitet als Journalistin und Werbetexterin in Klagenfurt am Wörthersee. Unter ihrem Klarnamen schreibt sie literarische Romane.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Romy wird fünfzig, und ihr Mann Werner schenkt ihr eine romantische Reise nach Italien. Glaubt sie zumindest. Als sich herausstellt, dass es sich um eine Schnäppchen-Busfahrt handelt, auf der Töpfe und Koffer verkauft werden, ist Romys Freude bereits erheblich gedämpft. Zum Glück sitzt die quirlige Lilo mit im Bus. Als die beiden Frauen an einer Raststätte die strengen Zeitvorgaben des Busfahrers aus den Augen verlieren, fährt der Bus ohne sie weiter. Romy kann nicht glauben, dass ihr Werner sie einfach an der Autobahn stehen lässt. Und beschließt, auszubrechen, um echte Abenteuer zu erleben.


Meine Meinung:
Tja, mit der Erwartungshaltung ist es so eine Sache. Romys Mann ist ein Sparfuchs. Zum Geburtstag schenkt er ihr Karten für ein besonderes Konzert in Italien. Allerdings spart er bei der Anreise und bucht eine Busfahrt. Was ja eigentlich auch in Ordnung wäre, würde der Bus auf direktem Weg zum Ziel fahren und nicht überall für Verkaufsveranstaltungen halten. Romy ist etwas sauer, das wäre ich übrigens auch und fragt nicht, wie sehr. Als der Bus dann ohne sie und Lilo, eine andere Mitreisende abfährt, kann sie es kaum fassen. Ich weiß nicht, was ich gemacht hätte. Allerdings gebe ich zu, dass mir an dieser Stelle mein Humor abhanden gekommen wäre. Nun ja, um das Buch zu lesen, braucht man als Leser auch besonderen Humor. Wer nun wissen will, was Romy und Lilo erlebt haben und warum ihr Mann sie nicht angerufen hat, muss das Buch lesen, denn ich verrate nichts.


Fazit:
Wer Bücher liebt, die einen etwas besonderen Humor haben, wird hier vielleicht Spaß haben. Eine etwas abenteuerliche Fahrt als Geburtstagsgeschenk, für mich wäre das nichts gewesen.


Beim Verlag möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken. 

Mittwoch, 21. April 2021

Rezension - Einer muss doch anfangen! Das Leben der Sophie Scholl


Autor: Werner Milstein

Titel: Einer muss doch anfangen! Das Leben der Sophie Scholl

Genre: Biografie

Version: eBook und broschiert

erschienen: 22. März 2021

Seiten: 208

Altersempfehlung: Jugendliche und Erwachsene

Herausgeber : Gütersloher Verlagshaus 



Über den Autor:
Werner Milstein, geb. 1955, Studium der Theologie und Philosophie in Münster und Göttingen, er war Gemeindepfarrer in Ostwestfalen, danach im Verlagswesen in Hamburg tätig. Zurzeit ist er Religionslehrer am Berufskolleg in Olsberg/Sauerland.


Kurzbeschreibung, übernommen:
"Man muss einen harten Geist und ein weiches Herz haben." (Sophie Scholl)
Sophie Scholl ist eine der Symbolfiguren des Widerstands gegen Hitler. Werner Milstein portraitiert anlässlich des 100. Geburtstags am 9. Mai 2021 das Leben dieser faszinierenden Persönlichkeit und fragt, ob ihr Leben jungen Menschen, die nach Orientierung und Sinn suchen, heutzutage eine Hilfe sein kann.
Angereichert mit zahlreichen Quellen, Fotos und Querverweisen ist diese leicht zu lesende Biografie eine Fundgrube für Jugendliche, aber auch historisch interessierte Erwachsene.
Für Jugendliche und junge Erwachsene Eine spannende Einstiegslektüre in das Leben Sophie Scholls Zum 100. Geburtstag von Sophie Scholl am 9. Mai 2021


Meine Meinung:
Vor hundert Jahren wurde Sophie Scholl geboren und der Name sollte eigentlich allen etwas sagen. Wer nun etwas mehr über sie erfahren möchte, sollte dieses Buch lesen. 
Werner Milstein hat in der Biografie über alle Stationen ihres Lebens geschrieben. Wobei es sich in der Hauptsache nicht um die Arbeit in der Widerstandgruppe drehte, sondern um den Werdegang und wie es dazu kam. Ich lerne zunächst die Eltern Scholl kennen und später nach und nach die Geschwister. Sophie wächst in einer Zeit auf, wo das Leben vieler gesteuert wird. Entweder lief man damals mit oder hinterfragte einiges, was allerdings gefährlich werden konnte. Anfangs waren Sophie und ihre Geschwister von den Machthabern begeistert, bis immer mehr passierte, was sie nicht mehr hinnehmen konnten und wollten. Die innere Zerrissenheit konnte ich spüren, die Bedenken der Eltern verstehen und die Entwicklung erahnen. Ich fand es ausgesprochen interessant, so vieles über Sophie, ihrer Familie und Freunde zu lesen. Ich bin mir nicht sicher, ob ich soviel Mut gehabt hätte. Nun jeder weiß, wie damals alles endete und man kann heute dafür sorgen, dass sie und alle anderen nicht in Vergessenheit geraten.


Fazit:
Eine sehr interessante Biografie, sie macht nachdenklich, sie lässt einiges erahnen und sie sollte dafür sorgen, dass die mutigen jungen Leute nicht vergessen werden.  Gerne gebe ich eine Leseempfehlung und dies ganz besonders an Jugendliche.


 Beim Verlag und bei Literaturtest möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken


Rezension - Krabbenchanson



Autorin: Lili Andersen

Titel: Krabbenchanson

Genre: Krimi

Version: eBook und Taschenbuch

erschienen: 13. April 2021

Seiten: 432

Altersempfehlung: Erwachsene

Herausgeber : Heyne Verlag



Über die Autorin:
Lili Andersen ist das Pseudonym der Krimiautorin und Kunsthistorikerin Liliane Skalecki. Wie ihre Protagonistin Louise Dumas hat auch Lili Andersen französische Wurzeln, ein Herz für kleine friesische Inseln und einen Hang zum Kochen köstlicher Gerichte. Sie lebt mit ihrer Familie in Bremen und Südfrankreich.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Zwischen Meeresrauschen und Möwengeschrei erholt sich Köchin Louise Dumas von einem gebrochenen Herzen. Seit sich die Französin bei ihrer Patentante auf Pellworm einquartiert hat, geht es ihr viel besser. Schon bald spricht sich herum, dass eine Sterneköchin auf der Nordseeinsel weilt – und Louise bekommt den Auftrag, für die Geburtstagsgäste eines gefeierten Schlagersängers zu kochen. Als am Ende des rauschenden Fests jedoch der Gastgeber tot aufgefunden wird, ahnt Louise, dass mehr als ein simples Unglück dahintersteckt. Während Kriminalkommissar Mommsen noch an einen Unfall glaubt, ist Inselköchin Louise bereits einem gefährlichen Mörder auf der Spur …


Meine Meinung:
Darf ich vorstellen: Sture, ein Esel, der gerne Äpfel frisst und wenn keiner aufpasst, gerne auch in der Küche von Louises Tante. Bei diesem Buch habe ich mich mal wieder vom Cover verleiten lassen. Der Esel hat mich so lieb angeschaut.
Das war dann auch der Grund, weshalb ich Louise Dumas und ihre Tante kennen lernen konnte. Louise will bei ihrer Patentante eine Auszeit nehmen, auf die Ursache will ich hier jetzt nicht näher eingehen. Schnell lebt sie sich ein und ihr fallen die tollsten Rezepte ein, die sie bei ihrer Tante umsetzt. Sie erkundet die Insel und trifft natürlich viele Leute, Einheimische und auch Urlauber. Mit einer jungen Frau unterhält sie sich. Es ist Chiara, von ihr erfahre ich durch rückblickende Kapitel einiges, was sich später als sehr wichtig herausstellen sollte.
Da ich Louise begleite, lerne ich die kleine Insel gut kennen und darf lesen, was sie leckeres zu Essen zaubert. Es spricht sich herum, dass sie eine Sterne-Köchin ist und deshalb wird sie gebeten, ein Büfett für ein Geburtstagsfeier anzurichten. Leider stirbt der Gastgeber und Louise, die aus einem anderen Grund schon sehr neugierig ist, möchte auch hier wissen, wie das passieren konnte.
Das wollte ich ebenfalls wissen, denn mir kamen einige Personen schon etwas merkwürdig vor.


Fazit:
Ich fand das Buch sehr unterhaltsam, allerdings habe ich das Gefühl, dass Krimi vielleicht nicht die richtige Bezeichnung ist, denn ich habe zunächst sehr viel über die Insel und Rezepte erfahren, bis es dann so richtig kriminell wurde. Ich ordne das Buch jetzt für mich als spannenden Roman ein.  Eine Leseempfehlung gebe ich aber trotzdem gerne. 


Beim Verlag möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken.

Rezension - Miss Merkel: Mord in der Uckermark



Autor: David Safier

Titel: Miss Merkel - Mord in der Uckermark

Genre: Roman, Humor

Version: eBook, Hörbuch und broschiert

erschienen: 23. März 2021

Seiten: 320

Altersempfehlung: Erwachsene

Herausgeber : Kindler Verlag



Über den Autor:
David Safier, 1966 geboren, zählt zu den erfolgreichsten Autoren der letzten Jahre. Seine Romane, darunter «Mieses Karma», «Jesus liebt mich», «Happy Family» und «Muh» erreichten Millionenauflagen. Auch im Ausland sind seine Bücher Bestseller. Als Drehbuchautor wurde David Safier unter anderem mit dem Grimme-Preis sowie dem International Emmy (dem amerikanischen Fernseh-Oscar) ausgezeichnet. David Safier lebt und arbeitet in Bremen, ist verheiratet, hat zwei Kinder und einen Hund.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Was macht Angela Merkel, wenn sie in Rente geht? Sie löst Kriminalfälle.
Wir schreiben das Jahr 2022. Angela ist seit sechs Wochen in Rente und mit Mann und Mops in die Uckermark gezogen. Nach dem turbulenten Leben in Berlin fällt es ihr jedoch schwer, sich auf das beschauliche Landleben einzulassen. Als aber der Freiherr Philipp von Baugenwitz vergiftet und bekleidet mit Ritterrüstung in einem von innen verriegelten Schlossverlies gefunden wird, erwacht neues Leben in Angela. Endlich wieder ein Problem, das gelöst werden will! Unterstützt von ihrem liebenden Ehemann und dem sanften Bodyguard Mike macht sie sich auf die gefährliche Suche nach dem Mörder. Wird Angela ihn finden? Wird sie in Klein-Freudenstadt heimisch werden? Gar das erste Mal in ihrem Leben eine wahre Freundin finden? Oder wird eine der sechs verdächtigen Frauen ihr zuvor den Garaus machen? Fragen, die nur eine große Detektivin beantworten kann!


Meine Meinung:
Von David Safier habe ich im Laufe der Jahre einige Bücher gelesen, die mich begeistert haben. Auf meinem Stapel zu lesender Bücher liegen auch noch ein paar, die darauf warten, dass ich sie endlich lese. Bei diesem wollte ich allerdings nicht lange warten und habe sofort nach Erhalt mit dem Lesen begonnen, was eine sehr gute Entscheidung war. 
Mein Motto lautet ja, dass ich nicht spoilern will und nichts vom Inhalt verrate. Was jetzt fast etwas schade ist, denn es gab so viele Stellen, wo ich lachen musste. Meist war ich am Kichern und ich dachte mir, gut, dass ich nicht unterwegs war, als ich das Buch gelesen habe. Die Leute um mich herum hätten wahrscheinlich etwas irritiert geguckt. 
Die Geschichte ist vom Autor nicht nur humorvoll geschrieben, sie ist vor allem unterhaltsam und spannend. Über viele Dialoge habe ich mich köstlich amüsiert. Vielen Beteiligten hat der Autor originelle Charaktere zugeordnet und besonders die beiden Herren, die Angela meist begleiteten, wurden sehr gut beschrieben. Der eine würde als Diplomat nie überleben und der andere kann zwar retten, aber Frauen gegenüber ist er hilflos ausgeliefert. Natürlich ging es in erster Linie darum, dass aus Angela Merkel eine Miss Merkel wurde und sie unbedingt in Erfahrung bringen wollte, was denn tatsächlich passiert ist. Das Ende hat mich dann auch sehr überrascht, mit diesem Täter hätte ich nicht gerechnet. Achja, Putin wollte ich noch kurz hervorheben, nicht den echten, den anderen, der eine wichtige Rolle im Buch hatte. Lasst Euch überraschen. 


Fazit:
Spitzenmäßig! Ich hatte so viel Spaß beim Lesen und deshalb möchte ich das Buch gerne weiter empfehlen. 
 

Beim Verlag möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken.

Rezension - Highland Hope - Ein Bed & Breakfast für Kirkby


 
Autorin: Charlotte McGregor

Titel: Highland Hope - Ein Bed & Breakfast für Kirkby

Genre: Roman

Version: eBook und Taschenbuch

erschienen: 13. April 2021

Seiten: 448

Altersempfehlung: Erwachsene

Herausgeber : Heyne Verlag



Über die Autorin:
Mit Sehnsuchtsorten kennt sich Charlotte McGregor aus. Schon in frühester Kindheit fühlte sie sich zu Städten und Ländern hingezogen, die sie nur aus Büchern oder Filmen kannte. Kein Wunder, dass sie aus ihrem Fernweh einen Beruf gemacht hat. Die Journalistin schrieb jahrelang Reiseberichte für Zeitungen und Magazine, ehe sie ihre Lieblingsorte auch in Romanen verewigte. Derzeit schlägt ihr Herz für Schottland, wo sie regelmäßig mit ihrem Mann durch Städte, Dörfer und die Highlands streift und sich voller Enthusiasmus auf Whisky, Haggis und Kilts stürzt.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Colleen Murray hat nichts zu verlieren, als sie Boston hinter sich lässt, um auf Wunsch ihres verstorbenen Vaters ein paar Monate in seiner schottischen Heimat Kirkby zu verbringen. Die Schönheit der Highlands und den eigenwilligen Charme der Dorfbewohner nimmt sie anfangs kaum wahr. Doch dann trifft sie Alex Fraser, den Besitzer des romantischen Bed & Breakfast. Der alleinerziehende Vater ist nicht nur genau ihr Typ, sondern teilt auch ihre Leidenschaft fürs Reiten. Wird Colleen die Reise zu ihren Wurzeln dabei helfen, endlich ihren Platz im Leben zu finden? Das Glück scheint jedenfalls zum Greifen nahe. Bis Alex´ Vergangenheit ihn einzuholen und alles zu zerstören droht ...


Meine Meinung
:
Ach ist das schön! Ich konnte nicht nur mit einem Buch verreisen, ich fühlte mich auch sehr wohl dabei. Gerne habe ich Colleen Murray begleitet, obwohl der Grund ihrer Reise nicht so erfreulich war. Aber ihr Vater hatte sich Gedanken gemacht und aus dem Grund Colleen um die Erfüllung seines letzten Wunsches gebeten. 
Ich lernte mit Colleen die wunderschöne Gegend und das abwechslungsreiche Wetter kennen und natürlich auch viele Bewohner des Ortes. Wobei ich bei manchem das Gefühl hatte, dass er/sie mir Ärger bereiten wird. Also, nicht direkt mir, sondern Colleen und anderen mir sympathischen Personen. Das zeigt mal wieder, dass ich so richtig mittendrin in der Geschichte steckte. Ich habe mit meinem Gefühl und meiner Ahnung richtig gelegen, allerdings zeichnet es eine Autorin aus, was sie sich einfallen und wie schlimm sie alles werden lässt. Mit ihren Ideen und Wendungen hat Charlotte McGregor mich überraschen können. Aber ich gebe auch zu, dass ich eine Person sehr gerne mal kräftig geschüttelt hätte. Geht's noch? Ich werde hier natürlich nichts verraten und nur erwähnen, dass ich mit dem Verlauf und dem Ende sehr zufrieden war.


Fazit:
Ein sehr schönes unterhaltsames Wohlfühlbuch, das ich gerne weiter empfehle. Ich persönlich freue mich auch auf die weiteren Folgen.


Beim Verlag möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken.

Sonntag, 18. April 2021

Rezension - Die Bildhauerin



Autorin: Pia Rosenberger

Titel: Die Bildhauerin

Genre: Historisch, Biografie

Version: eBook, Hörbuch, Taschenbuch

erschienen: 12. April 2021

Seiten: 352

Altersempfehlung: Erwachsene

Herausgeber : Aufbau Taschenbuch




Über die Autorin:
Pia Rosenberger wurde in der Nähe von Osnabrück geboren und studierte nach einer Ausbildung als Handweberin in Stuttgart Kunstgeschichte, Literaturwissenschaft und Pädagogik. Seit über 20 Jahren lebt sie mit ihrer Familie im mittelalterlich geprägten Esslingen und arbeitet als Autorin, Journalistin, Museumspädagogin und Stadtführerin. Wenn sie keine historischen Romane oder Krimis schreibt, beschäftigt sie sich mit ihrem Garten, der Natur, Yoga und ihrer Querflöte.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Paris, 1881. Die siebzehnjährige Camille Claudel weiß schon früh, was sie will: Bildhauerin werden. Doch als Frau bleibt ihr ein Studium an der École des Beaux-Arts verschlossen. Gemeinsam mit drei Freundinnen mietet sie ein Atelier und stürzt sich in ein Leben der Bohème. Schon bald erregt sie mit ihren Plastiken die Aufmerksamkeit des viel älteren Auguste Rodins. Dieser protegiert und unterrichtet sie, Camille wird zu seiner unentbehrlichen Mitarbeiterin – und schließlich auch zu seiner Geliebten. Doch sie wünscht sich mehr, als nur eine seiner Musen zu sein.


Meine Meinung:
Durch die tolle Serie des Aufbau-Verlages lerne ich viele außergewöhnliche Frauen kennen. Diesmal stand Camille Claudel, eine Bildhauerin im Vordergrund.
Paris 1881, Camille ist siebzehn Jahre alt und will Bildhauerin werden. Schon sehr früh hat sie ihr Talent entdeckt. Allerdings lebt sie in einer Zeit, wo von den jungen Frauen erwartet wird, dass sie gut heiraten und ihrem Mann und Kindern ein angenehmes Leben bereiten. Einzig ihr Vater unterstützt sie. Ihre lieblose Mutter ist so gar nicht damit einverstanden, was Camille macht. Allerdings verhält sich Camille in meinen Augen auch nicht besonders nett, eine Aussage im Buch trifft es genau: „Dir ist kein Preis zu hoch für deine Kunst, oder? Du bist bereit, sogar deine Freunde dafür zu opfern.“ Ich gebe zu, Camille ist begabt und sie hat es nicht leicht. Die Zeit und die Menschen um sie herum sind einfach nicht bereit, Talente zu würdigen und neue Wege zu gehen.
Es war durchaus interessant zu lesen, was Camille so alles erlebt hat. Auch hier wurde aus ihrem Leben nur ein kurzer Abschnitt beschrieben. Meine Neugierde ist natürlich immer groß und ich halte Ausschau nach Bildern von den Werken und habe dabei noch mehr über ihr Leben erfahren. Ich will hier jetzt nichts verraten, aber das Ende des Buches ist sehr abrupt und vor allem wird leider nichts vom weiteren Weg beschrieben und für mich wurde dadurch ein falscher Eindruck vermittelt.


Fazit:
Eine interessante Frau wurde hier beschrieben, durchaus lesenswert und ich freue mich, dass ich Camille dadurch ein bisschen kennen lernen konnte. 


Beim Verlag und bei NetGalleyDe möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken. 

#DieBildhauerin #NetGalleyDE