Samstag, 4. Juli 2020

Rezension - Die Weisheit des Regenbogens



Autor: Jando

Titel: Die Weisheit des Regenbogens

Genre: Schicksal

Version: eBook und gebunden

erschienen: 15. Mai 2020

Seiten: 156

Altersempfehlung: Erwachsene

Verlag: Koros Nord



Über den Autor:
Jando wurde am 16.07.1970 im niedersächsischen Oldenburg geboren. Mit seinen Geschichten möchte er zeitlose Botschaften für Jung und Alt, Groß und Klein erzählen. Sein Seemannsgarn spinnt er als waschechter Norddeutsche während ausgedehnten Wanderungen entlang der Küste. Als kleiner Junge wollte er Seeräuber werden, der Besitztümer an Arme verteilt. 


Kurzbeschreibung, übernommen:
Seit Sina von ihrem Mann verlassen wurde, ist das Verhältnis zu ihrer Tochter Malin schwierig. Die Hündin Ava ist Malins beste Freundin. Doch bei einem tragischen Unfall werden beide schwer verletzt und Malin gibt sich die Schuld dafür. Die kleine Familie droht zu zerbrechen, also beschließt Sina zur Erholung gemeinsam an die Nordsee zu fahren. Dort begegnet sie dem charismatischen Hundeflüsterer Bent, der sich liebevoll um Ava und Malin kümmert. Doch auch Bent hat mit dunklen Schatten aus seiner Vergangenheit zu kämpfen.


Meine Meinung:
Ich freue mich immer wieder, wenn Jando ein neues Buch veröffentlicht. Denn er schafft es jedesmal, mich als Leserin an das Buch zu fesseln und vor allem erzählt er auf wenigen Seiten sehr viel. Manch einer würde alles etwas ausführlicher beschreiben und es ausweiten. Aber im Grunde ist das wesentliche gesagt. Von der Entwicklung her geht alles sehr schnell, aber es reicht durchaus, um den Leser mitzunehmen und zu berühren. Der Autor vermittelt mit seinen Geschichten Lebensweisheiten und macht Mut. Denn es sind immer wieder besondere Schicksale, die behandelt werden. 
Auf den Inhalt möchte ich jetzt auch nicht weiter eingehen, in der Kurzbeschreibung wird einiges erwähnt, was neugierig macht.
Wie ich es gewohnt bin, ist auch dieses Buch wieder wunderschön, aufgelockert mit Bildern von seiner Schwester Antjeca. 


Fazit:
Ein weiteres gelungenes Buch, das einen berührt und auch zum Nachdenken anregt. Gerne gebe ich auch hier eine Leseempfehlung. Das Buch eignet sich von der Größe her auch wunderbar als Geschenk, vor allem für Leute, die etwas Aufmunterung benötigen, aber es kann auch einfach so verschenkt werden.


Beim Autor und Verlag möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken. 

Donnerstag, 2. Juli 2020

Rezension - Nonnas Blütenreicher Waschsalon




Autorin: Luzi van Gisteren

Titel: Nonnas blütenreicher Waschsalon

Genre: Krimikomödie

Version: eBook

erschienen: 1. Juli 2020

Seiten: 230

Altersempfehlung: Erwachsene




Über die Autorin:
Luzi van Gisteren diktierte bereits im frühen Kindesalter ihrer Mutter kleine Geschichten. Ihren ersten Roman schrieb sie mit 13 Jahren, widmete sich nach dem Abitur jedoch zunächst ihrem Studium der Betriebswirtschaftslehre. Ihre Erstveröffentlichung „Keimfrei", ein humorvoller Kurzkrimi, hatte im Januar 2014 in kurzer Zeit mehrere tausend eBook-Downloads; seither kann Luzi van Gisteren nicht mehr vom Schreiben lassen. Die Autorin lebt mit ihrer italienischen Familie in Rosenheim und arbeitet im Online Marketing. Sie engagiert sich in mehreren Autoren–Netzwerken und hat viele Jahre den Kurs „Kreatives Schreiben“ geleitet. Wenn sie nicht schreibt, arbeitet oder die oberbayerischen Berge genießt, reist sie nach Bella Italia oder besucht ihre Bodensee-Heimat.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Was ist nur mit Nonna los? Federicos temperamentvolle italienische Oma sorgt in Verona für Aufregung und Furore. Eigentlich sollte sie in der Stadt von Romeo und Julia doch „nur“ für 24 hungrige Schülermäuler kochen, doch plötzlich ist der Ofen aus – der Grund: Eine Schülerin der Gruppe ist wie vom Erdboden verschluckt. Warum nur bleibt Nonna in dieser brenzligen Situation derart gelassen und wie kann sie sich obendrein eine Opernkarte in der ersten Reihe leisten?
Der 16-jährige Federico muss sich nicht nur vor einem ungewöhnlichen Lehrerduo verantworten, sondern auch vor dem versierten Commissario und auf allerhöchster Ebene Rede und Antwort stehen. Noch dazu verpatzt er sein „Erstes Mal“ und wird stattdessen mit schillernden Gestalten und düsteren Geheimnissen der Villa Marchesani konfrontiert. Denn dort, tief unten im Keller gibt es einen ganz besonderen Waschsalon…


Meine Meinung:
Nonnas Blütenreicher Waschsalon - dieser Titel und das humorvolle Buchcover machten mich natürlich neugierig auf das dritte Buch. Außerdem kannte ich Nonna und ihren Enkel ja schon eine Weile und ich wollte wissen, was sie diesmal erleben sollten. Als ich Federico kennen lernte, war er zwölf Jahre alt und nun ist er schon sechzehn. Ich durfte ihn diesmal auf der Klassenfahrt nach Verona begleiten und irgendwie hat es seine Nonna mal wieder geschafft, sie war ebenfalls dabei. Federico kommt (meist) klar mit seiner Nonna und ich schwanke immer hin und her. Ich bin mir nicht sicher, ob ich sie lieben soll oder nicht. Kochen und backen kann sie ja sehr gut, dies dürfen auch Federicos Schulfreunde feststellen, weil Nonna mit nach Verona fährt und sich um das leibliche Wohl aller kümmert. Aber irgendetwas ist anders, das stellt auch Federico fest, der uns Lesern erzählt, was er und alle anderen auf dieser Klassenfahrt so alles erleben. 
Luzi van Gistern hat einen besonderen Schreibstil, den ich mag. Ich freue mich immer auf und über ihre Bücher.  Sie schreibt spannend und skurril, der Humor kommt dabei nicht zu kurz. Auch das Alltagsleben beziehungsweise besondere Begebenheiten der Altersstufe, in der Federico sich befindet, kommen ebenfalls in der Geschichte vor.  Hier geht es sogar einen Schritt weiter, denn das Buch wurde in einer Zeit beendet, wo wir alle unter dem verflixten Virus gewisse Einschränkungen hinnehmen mussten. So entstand ein Corona-Epilog, tatsächlich aus dem Leben gegriffen.
Als ich das Buch beendet hatte, wurde mir klar, dass ich Nonna inzwischen doch in mein Leserherz geschlossen hatte.  
Wie in jedem der drei Bücher reise ich mit den beiden Protagonisten nach Italien und ich lerne vieles kennen. Da es nicht danach aussieht, als würde ich in nächster Zeit dorthin reisen, hat mir das natürlich besonders gut gefallen. Achja, ich erwähnte anfangs, dass mir das Cover gefällt und der Titel passt bestens zur Geschichte, aber mehr verrate ich nicht darüber. 


Fazit:
Ein weiteres Mal fühlte ich mich sehr gut unterhalten. Spannung und Humor, Italien und Erlebnisse auf einer Klassenfahrt, das alles hat die Autorin bestens miteinander verbunden. Gerne gebe ich eine Leseempfehlung. Jedes Buch ist abgeschlossen und kann ohne Weiteres alleine gelesen werden. Allerdings erhöht es das Lesevergnügen, die Bücher in der entsprechenden Reihenfolge zu lesen.


Bei der Autorin möchte ich mich vielmals bedanken, denn ich durfte das Buch vorab lesen und wir haben uns darüber ausgetauscht. Natürlich ist das schon eine Weile her und ich habe das Buch nun zum zweiten Mal gelesen und hatte wieder viel Spaß dabei und langweilig wurde mir schon mal gar nicht. 

Montag, 29. Juni 2020

Rezension - Blauer Tod: Im Netz des Terrors



Autorin: Ute Bareiss

Titel: Blauer Tod: Im Netz des Terrors

Genre: Thriller

Version: eBook und Taschenbuch

erschienen: 23. Mai 2018

Seiten: 536

Altersempfehlung: Erwachsene

Verlag: Kieselsteiner



Über die Autorin:
"Träume nicht dein Leben, sondern lebe deinen Traum!" So machte sich Ute Bareiss Anfang des Millenniums zur Weltumsegelung auf und verlegte ihr Schreib- und Übersetzungsbüro von Stuttgart an Bord ihres Segelkatamarans Taimada. Gemeinsam mit ihrem Lebensgefährten erforscht sie die Welt über und unter Wasser. Ihre Spur zieht sich vom Mittelmeer über Afrika, die Karibik, Nord- und Südamerika, die Südsee, Ozeanien, Australien, Indonesien bis in den Fernen Osten, den Indischen Ozean, das Rote Meer – einmal um die ganze Welt. Was könnte besser zum Abtauchen in andere Welten inspirieren als exotische Plätze und fremdartige Kulturen? Nicht nur in ihren Reiseberichten für diverse Magazine, sondern auch in spannungsgeladenen Thrillern und Jugendkrimis spiegeln sich aufregende Situationen ihres Alltags facettenreich wider.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Eine Weltverbesserer-Sekte, Delfine, die als Waffen eingesetzt werden, und eine Behörde mit düsteren Geheimnissen – erneut ein hochexplosiver Thriller um Alex Martin, der sein eigenes Leben aufs Spiel setzen muss, um unzählige andere zu retten.
Nach einer Epidemie werden in Kenia ganze Dörfer niedergebrannt. Über der sudanesischen Wüste verschwindet ein Flugzeug mit einer tödlichen Ladung vom Radar. In Europa werden Wissenschaftler entführt. Weltweit häufen sich mysteriöse Ereignisse. Als im Roten Meer nach einer Terrorankündigung verstümmelte Delfine auftauchen, wird der Meeresbiologe Alex Martin zu einer verdeckt ermittelnden Spezialeinheit hinzugezogen. Er stößt auf eine Verschwörung globalen Ausmaßes. Millionen von Menschenleben droht höchste Gefahr.


Meine Meinung:
Bei niedrigem Blutdruck empfehle ich einen Alex-Martin-Thriller zu lesen. 😉 Zumindest bei mir hat es gewirkt. Bei diesem Buch wurde ich emotional ganz schön hin und her gerissen. Es wurde mir soviel geboten, von Tränen in den Augen, bibbern vor Spannung  und wieder Tränen in den Augen und dann ein Aufatmen. Was das alles bei mir ausgelöst hat, werde ich hier natürlich nicht verraten.
Inzwischen habe ich Alex Martin in mein Leserherz geschlossen und auch einige seiner Freunde. Es hat mir sehr viel Lesevergnügen bereitet. Wenn ich bedenke, dass Ute Bareiss das Buch vor zwei Jahren veröffentlicht hat, ist es jetzt gerade hochaktuell. Zumindest, was ein Thema betrifft, aber sie verarbeitet ja mehrere brisante Themen in ihren Büchern, die sehr nachdenklich stimmen und fast bin ich mit einer Person einer Meinung, nur mit der Umsetzung hapert es und das kann ich nicht durchgehen lassen.
Sehr gut gefällt mir, dass die Autorin sehr viel interessantes und wissenswertes in ihren Büchern vermittelt. Was so eine Weltumseglung doch alles bewirken kann.
Lange habe ich ja gezögert, die Thriller von Ute Bareiss zu lesen. Weiß ich doch, dass ein Thriller meist zu aufregend für mich ist. Aber nachdem ich das erste Buch gelesen hatte, gab es kein Halten mehr, ich wollte alle lesen. James Bond ist nichts dagegen 😉 Zu gerne hätte ich Alex und Walther im Smoking gesehen. Ich werde mich jetzt erst einmal wieder beruhigen und vielleicht einen Cosy-Crime lesen, was nicht abwertend gemeint ist.


Fazit:
Alex Martin - Suchtgefahr, Spannung - Emotionen - Action - Fesselnd - all das kommt in dem Buch vor und eigentlich noch viel mehr. Ich will jetzt nicht alles aufzählen und lieber das Buch empfehlen. Allerdings rate ich dazu, alle drei in der entsprechenden Reihenfolge zu lesen. Ich habe es gemacht und hatte dazwischen keine langen Wartezeiten, was ja von Vorteil ist. Also, wer die Bücher noch nicht kennt, nutzt die Gelegenheit.


Bei der Autorin möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken

Rezension - Dänische Schuld


Autorin: Frida Gronover

Titel: Dänische Schuld

Genre: Krimi

Version: eBook und Taschenbuch

erschienen: 29. Juni 2020

Seiten: 368

Altersempfehlung: Erwachsene

Verlag: Ullstein Taschenbuch




Über die Autorin:
Frida Gronover, geboren 1969, studierte Diplom-Pädagogik und Kunsttherapie an der Universität Münster. Seit 1993 arbeitet sie als Klinik-Therapeutin. Die Sommer ihrer Kindheit verbrachte sie auf Falster und ist der dänischen Insel seitdem besonders verbunden. Sie lebt zusammen mit ihrer Familie und ihren Tieren in Nordrhein-Westfalen.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Die Bestatterin Gitte Madsen hat sich gut in ihrer neuen Heimat, dem idyllischen Ferienort Marielyst, eingelebt. Doch die Ruhe währt nicht lang: Als sie im Restaurant Schou’s zu Abend isst, fällt ein anderer Gast tot vom Stuhl. Was zunächst wie eine fatale Pilzvergiftung aussieht, entpuppt sich schnell als heimtückischer Giftmord. Ehe sie sich’s versieht, ermittelt Gitte in einem neuen Fall. Sie findet heraus, dass es im nahen Umfeld des Toten auffällig viele seltsame Unfälle gegeben hat. Reiner Zufall? Oder schwebt womöglich die ganze Familie von Lars Andresen in großer Gefahr?


Meine Meinung:
Da mir das erste Buch „Ein dänisches Verbrechen“ bereits gefallen hat, wollte ich natürlich mehr von und mit Gitte Madsen lesen. Für mich persönlich fing es schon gut an, denn Gitte nimmt die Fähre von Puttgarden auf Fehmarn nach Rödby. Während ich das Buch gelesen habe, befand ich mich gerade auf Fehmarn und fühlte mich ihr besonders nah. Zumal ich auch die Gegend kenne, wo sie seit einiger Zeit lebt und arbeitet. Gitte arbeitet bei einem Bestatter und man sollte meinen, dass sie doch genug mit Leichen zu tun hat. Aber nein, privat stolpert sie ebenfalls immer wieder über Tote. Sie kann natürlich nichts dafür, dass in einem Restaurant am Nachbartisch ein Mann stirbt. Vergiftet! Aber sie kann es auch nicht so einfach vergessen und will mehr erfahren.
Die Autorin macht es Gitte in diesem Buch nicht leicht. Sie erhält merkwürdige Nachbarn, muss immer wieder einem gefährlichen Hund ausweichen und sich auch diesmal mit ihrer Vergangenheit auseinandersetzen. Wobei dies gleich doppelt zutrifft, Gitte bekommt unliebsamen Besuch und erfährt einiges mehr über ihren verschwundenen Vater. So ist immer etwas los bei ihr. Ich als Leserin erfahre nebenbei noch einiges über die Unterschiede zwischen Dänen und Deutsche, was sehr interessant ist. Frida Gronover sorgt für eine gute Mischung in ihrem Buch, was mir sehr gut gefällt. Spannung, beruflicher Alltag und Geflogenheiten, außerdem kommt die Romanze ebenfalls nicht zu kurz.


Fazit:
Auch dieses zweite Buch hat mir sehr gut gefallen. Beide Bücher sind abgeschlossene Geschichten, aber das Privatleben von Gitte zieht sich wie ein roter Faden durch beide Bücher und ich empfehle gerne beide. Sie sollten allerdings in der entsprechenden Reihenfolge gelesen werden, es erhöht das Lesevergnügen.


Beim Verlag und bei NetGalleyDe möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken.


#DänischeSchuld #NetGalleyDE

Sonntag, 28. Juni 2020

Rezension - Madeirasturm



Autorin: Joyce Summer

Titel: Madeirasturm

Genre: Krimi

Version: eBook und Taschenbuch

erschienen: 9. August 2019

Seiten: 332

Altersempfehlung: Erwachsene

Verlag: BoD - Books on Demand



Über die Autorin
Von der Managerin zur erfolgreichen Krimiautorin Die Hamburgerin lebt ihren Traum mit Krimis, die in sonnigen Urlaubsorten spielen. Politik und Intrigen kennt sie nach jahrelanger Arbeit als Managerin in verschiedenen Banken und Großkonzernen zur Genüge: Da fiel es Joyce Summer nicht schwer, dieses Leben hinter sich zu lassen und mit Papier und Feder auf Mörderjagd zu gehen. „In meinem früheren Job musste man durchaus damit rechnen, dass einem jemand beruflich das Messer in den Rücken rammt. Dann lebe ich doch lieber die eigenen Mordgelüste und Fantasien in schönen Krimis aus – und kann damit auch noch meinen Lesern eine Freude bereiten.“


Kurzbeschreibung, übernommen:
Comissário Avila trotzt der Natur und einem skrupellosen Mörder ...
Ein Sturm zieht auf. Im Hafen von Funchal wird die Leiche eines Touristen angespült. Madeira rüstet sich, um eine Katastrophe und weitere Tote zu verhindern. Leticia Avila hat dagegen andere Pläne. Sie überredet ihren Mann, mit ihr das Wochenende in einem romantischen Hotel in den Bergen zu verbringen. Aber der scheinbar so idyllische Ort wird bald gestört: Eine Leiche treibt am Morgen im Hotelpool. 
Abgeschnitten von den Kollegen in Funchal und ohne Kontakt zur Außenwelt versuchen Avila und sein Chef den Mörder zu finden. Der hat schon längst das nächste Opfer ins Visier genommen … Und das betrifft Avila ganz persönlich … 
Derweil versuchen Subcomissário Vasconcellos und Aspirante Baroso ihrem Chef zur Hilfe zu kommen. Werden sie es rechtzeitig schaffen? Oder wird es weitere Tote geben?


Meine Meinung:
Nachdem mir das erste Buch "Madeiragrab" gefallen hat, wollte ich natürlich auch das zweite lesen, in dem Comissário Avila ermittelt.
Comissário Avila verreist mit seiner Frau und Tochter. Sie wollen ein Wochenende in einem romantischen Hotel in den Bergen verbringen. Mit von der Partie ist auch sein Schwiegervater, sowie sein Chef mit seiner Frau, was Avila nicht gerade begeistert. Als dann schlechtes Wetter dafür sorgt, dass alle von der Außenwelt abgeschnitten sind und eine Leiche  im Pool gefunden wird, sinkt seine Laune immer mehr. Zumal diesmal alles anders ist. Es beginnt eine schwierige Ermittlungsarbeit für Avila und seinem Chef. Abgeschieden von allem, ohne Strom, Telefon und Internet müssen sie sehr mühsam ermitteln, aber da zeigt es sich auch, was die beiden können. 
Für mich war es sehr spannend und auch sehr interessant. Ich konnte neues über die mir bereits bekannten Personen lesen, ich konnte beobachten, wie sich manche Beziehungen verändern und natürlich auch, wie alle von verschiedenen Orten an die Aufklärung heran gehen. 
Diesmal wurde mir die Insel nicht als freundlicher Urlaubsort präsentiert, aber das Wetter ist durchaus realistisch und nicht immer so, wie wir es uns wünschen. 
Auch diesmal hat mich die Autorin begeistern können und an ihr Buch gefesselt. 


Fazit:
Ermittlungsarbeit wie in früheren Zeiten, interessant und spannend. Mich hat diese Folge begeistert und ich freue mich schon auf das nächste Buch.

Bei der Autorin möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken.

Rezension - Tod hinter der Maske



Autorin: Jessica Müller

Titel: Tod hinter der Maske

Genre: Historischer Krimi

Version: eBook und Taschenbuch

erschienen: 28. Februar 2020

Seiten: 300

Altersempfehlung: Erwachsene

Verlag: Dryas Verlag



Über die Autorin:
Jessica Müller, geboren 1976 in München, verbrachte ihre Kindheit im Dachauer Land, wo auch der fiktive Ort Krindelsdorf liegt. Nach einem abgeschlossenen Übersetzerstudium folgten Auslandsaufenthalte in England und Irland. Derzeit lebt sie in Bonn und studiert Geschichte an der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Charlotte von Winterberg flieht aus ihrem Berliner Elternhaus nach London, um einer arrangierten Ehe zu entgehen. Dort übernimmt sie eine Stelle als Hauslehrerin in einer Einrichtung für gefallene Frauen. Auf einer Spenden-Soiree wird einer der Unterstützer des Instituts, Sir William May, vergiftet. Der junge und unkonventionelle Inspector Basil Stockworth übernimmt den Fall. Um mehr über Sir Williams Familie herauszufinden, vermittelt er Charlotte eine Stelle als Gouvernante im Haus des Verstorbenen. Dort erkennt sie rasch, dass jeder der Mays etwas zu verbergen hat.


Meine Meinung:
Ich lese gerne viktorianische Krimis und freute mich, als mir ein neues Buch auffiel. Der Klappentext machte mich neugierig und so kam es, dass ich das erste Buch, in dem Charlotte und Basil ermitteln, lesen konnte.
Inzwischen habe ich schon sehr oft gelesen, dass die jungen Frauen zur damaligen Zeit meist verheiratet wurden. Sie hatten selten ein Mitspracherecht, zumindest war es in gewissen Gesellschaftsschichten so.  Charlotte sollte sich mit einem reichen Mann verloben, was ihr nun gar nicht gefiel und sie entschied sich, nach London zu fliehen. Damit begann ihr Abenteuer, auf das ich hier aber nicht näher eingehen möchte, denn dann müsste ich zuviel verraten. 
Die Autorin hat es bestens verstanden und eine Geschichte mit Spannung erzählt und uns gleichzeitig viel über den damaligen Zeitgeist mitgeteilt. Ich finde es auch immer sehr interessant, die Personen bei ihrer Ermittlungsarbeit zu begleiten. Sie hatten es ja nicht so einfach, wie in der heutigen Zeit, aber es gab auch schon gewisse Fortschritte. Die beiden Protagonisten und viele der Beteiligten waren mir sehr sympathisch und ich hoffte, dass es für alle ein gutes Ende nimmt. Tja, so ganz glücklich war ich nicht, aber so ist es nun mal.... Dieses Buch ist abgeschlossen, aber eine andere Sache ist dennoch offen und verspricht für die nächste Folge einiges an Spannung und Aufregung.


Fazit:
Mir hat das Buch sehr gut gefallen und ich bin sehr gespannt, wie sich alles weiter entwickeln wird. Aber zunächst gebe ich für dieses Buch eine Leseempfehlung.


Beim Verlag und bei NetGalleyDe möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken


#TodhinterderMaske #NetGalleyDE

Rezension - Halligmord



Autorin:  Greta Henning

Titel: Halligmord

Genre: Krimi

Version: eBook und broschiert

erschienen: 15. Juni 2020

Seiten: 272

Altersempfehlung: Erwachsene

Verlag: Ullstein 



Über die Autorin:
Greta Henning ist ein Pseudonym. Die Autorin mag die Nordsee im Urlaub bei jedem Wetter, Wattwanderungen und Krabbenbrötchen - gute Voraussetzungen, um einen Nordseekrimi zu schreiben. Die besondere Welt der friesischen Halligen mit ihren Geschichten und Traditionen hat es ihr genauso angetan wie der Klassiker "Der Schimmelreiter" und die Lebensart in Deutschlands hohem Norden. "Halligmord" ist der erste Kriminalroman der Autorin.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Ein herbstlicher Sturm an der friesischen Küste fördert ein düsteres Geheimnis zutage: Auf der kleinen Hallig Nekpen hat die See menschliche Knochen freigespült, die schon seit Jahrzehnten im friesischen Marschboden gelegen haben müssen. Wer war der Tote? 
Minke van Hoorn, ehemalige Meeresbiologin und erst seit kurzem als Kommissarin zurück in ihrer friesischen Heimat, hat bei ihrem ersten Fall eine harte Nuss zu knacken. Denn die beiden alteingesessenen Familien auf Nekpen wollen von dem Skelett unter der grünen Halligwiese nichts gewusst haben. Jeder kennt jeden, einige benehmen sich merkwürdig, friesisches Schweigen liegt über dem Fall. Dann verschwindet der Sohn des alten Deichgrafen, und längst vergangene Ereignisse scheinen plötzlich ihre Finger bis in die Gegenwart auszustrecken. Minke muss sich beeilen, denn der nächste Herbststurm kündigt sich an...


Meine Meinung:
Wer meint, dass eine Kommissarin auf einer Hallig wenig zu tun hat, wird hier eines besseren belehrt. Kaum hat Minke van Hoorn ihren Dienst angetreten, muss sie einen kniffligen Fall lösen. Denn es werden menschliche Knochen freigespült und damit beginnt für Minke eine regelrechte Puzzlearbeit. Sie findet zwar schnell heraus, wer der Tote ist, aber das war es dann auch. Ich darf Minke bei ihrer Arbeit begleiten und habe ebenso wenig Ahnung wie sie, was damals passiert ist. Gleichzeitig erfahre ich einiges vom Leben auf einer Hallig und fühle mit Minke, die mit einem Kollegen klar kommen muss, der sich auf seinen letzten Arbeitstag vor der Rente vorbereitet. 
Ich habe hier gegenüber der Kommissarin einen Vorteil, denn die Autorin informiert mich durch Rückblenden, was damals passiert ist. Allerdings verrät sie mir nicht soviel, dass ich weiß, wer für den Tod verantwortlich ist. Es bleibt also bis zum Ende spannend und zwar gleich mehrfach, aber weshalb das so ist, werde ich hier nicht verraten.


Fazit:
Ein gelungener und spannender Start einer neuen Serie.  Mir hat dieses Buch gefallen, das ich gerne empfehle und ich bin neugierig auf die nächste Folge. Denn ein Gespräch am Ende des Buches verspricht eine unterhaltsame Fortsetzung.

Beim Verlag und bei NetGalleyDe möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken.


#Halligmord #NetGalleyDE