Donnerstag, 23. Mai 2019

Rezension - Trau dich doch (K)ein Hochzeits - Roman



Autorin: Ellen Berg

Titel: Trau dich doch (K)ein Hochzeits-Roman

Genre: Roman, Humor

Version: eBook, Taschenbuch, Hörbuch

erschienen: 17. Mai 2019

Seiten: 369

Altersempfehlung: Erwachsene

Verlag: Aufbau Taschenbuch



Über die Autorin:
Ellen Berg, geboren 1969, studierte Germanistik und arbeitete als Reiseleiterin und in der Gastronomie. Heute schreibt und lebt sie mit ihrer Tochter auf einem kleinen Bauernhof im Allgäu.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Hochzeitsplanerin Amelie könnte vor Verzweiflung in den Brautstrauß beißen: Der Bräutigam kann vor Restalkohol kaum stehen, die Braut dreht ohnehin frei, die weißen Tauben haben keine Lust zu fliegen. Noch dazu ist Amelies eigener Traum vom Für immer gerade zerplatzt – nach ihrer unerfreulichen Scheidung muss sie sich in einem ganz neuen Leben zurechtfinden. Dass sie bei ihrem nächsten Auftrag einem Mann begegnet, der all das zu sein scheint, was sie sich sehnlichst wünscht, macht es auch nicht gerade besser. Denn dummerweise ist er der Bräutigam …


Meine Meinung:
Die Bücher von Ellen Berg lese ich immer wieder gerne und ich erfreue mich ebenfalls an die gelungenen humorvollen Cover. So war es keine Frage, ob ich dieses Buch auch lesen wollte.
Amelie ist nach der Scheidung von ihrem Mann als Hochzeitsplanerin tätig und ich möchte auf keinen Fall mit ihr tauschen, denn oft genug hat sie extrem nervige Kunden mit ausgefallenen Wünschen. Wo sind sie nur geblieben, die guten Zeiten, wo jeder seine Hochzeit selber organisierte und alle ziemlich bodenständig blieben. 😉Aber darum geht es jetzt nicht. Die Autorin hat sich einiges einfallen lassen und mir besonders viele originelle Personen vorgestellt, von denen ich einige sehr gut leiden konnte und andere so gar nicht sympathisch fand. Aber das sollten sie auch nicht sein, außerdem gaben sie der Geschichte eine besondere Würze. Nun soll keiner glauben, dass es in diesem Buch nur darum ging, wie und welche Hochzeiten Amelie zu planen hatte. Ich bekam auch einen Einblick in ihr Alltagsleben mit allen Höhen und Tiefen. Darauf möchte ich nun nicht näher eingehen, so leid es mir tut, aber ich müsste zuviel verraten.


Fazit:
Ein Buch, das einem sehr viel Lesevergnügen bereitet. Emotionen gibt es reichlich und ein Ende, das sich alle wünschen. Gerne empfehle ich dieses Buch weiter


Beim Verlag und bei NetGalleyDe möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken.

#TrauDichDoch #NetGalleyDe

Mittwoch, 22. Mai 2019

Rezension - Wo das Glück auf Wellen tanzt


Autorin: Diana Hillebrand

Titel: Wo das Glück auf Wellen tanzt

Genre: Roman

Version: eBook und Taschenbuch

erschienen: 2. Mai 2019

Seiten: 304

Altersempfehlung: Erwachsene

Verlag: Knaur TB 




Über die Autorin:
Diana Hillebrand (geb. 1971) ist Autorin und Dozentin und lebt mit ihrer Familie in ihrer Wahlheimat München. Seit 2006 gibt sie Kurse im Kreativen Schreiben an der „WortWerkstatt SCHREIBundWEISE“. Sie hat mehrere Bücher, Kurzgeschichten und Fachartikel veröffentlicht. 2018 wurde eines ihrer Jugendbücher mit einem „LesePeter“ ausgezeichnet.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Ein traumhaft gelegenes Haus am See, ein geheimnisvoller Maler und eine junge Frau auf der Suche nach dem Glück: Diana Hillebrands Roman „Wo das Glück auf Wellen tanzt“ ist warmherzig, anrührend und so entspannend wie ein Tag am See.
Als die Journalistin Anna das Kunstwerk eines Malers in Händen hält, ahnt sie noch nicht, dass sie schon bald bei ihm einziehen wird. Doch sein idyllisch gelegenes Haus am See scheint genau der richtige Platz, um all die kleinen Glücks-Momente zu erleben, über die sie schreibt. Auch das nahe Café Komet und deren Besitzerin Halley sind Glückstreffer. Nur ihr Vermieter gibt ihr Rätsel auf: Er geht ihr aus dem Weg und hängt überall seine emotionalen Bilder auf – die alle ein- und dieselbe Ansicht des Sees zeigen. Welches Glück mag er verloren haben? Und kann Anna ihm helfen, es wiederzufinden?


Meine Meinung:
Glück, ich denke jeder versteht darunter etwas anderes. Was sind Glücksmomente und wie soll man damit umgehen? Die Autorin hat die Protagonistin beauftragt sich ernsthaft damit auseinander zu setzen. Und gleichzeitig hat sie das wohl auch bei uns Lesern erreicht.
Anna, die unter einem anderen Namen für eine Zeitschrift über das Glück schreibt, soll nun auch ein Buch schreiben, was ihr sehr schwer fällt, denn es gibt so vieles, was sie ablenkt. Das wahre Leben um sie herum und dann gibt es noch etwas, was sie sehr neugierig macht.
Diana Hillebrand hat sehr fesselnd geschrieben, wie Anna versucht, alles zu schaffen. Ich darf sie begleiten und lerne sehr viele Leute kennen, die mir fast alle sympathisch sind. Von allen Beteiligten erfahre ich auch noch viel mehr, also, was ihnen in ihrem Leben schon alles passiert ist und wie sie auch mit weiteren Höhen und Tiefen umgehen.


Fazit:
Im großen und ganzen ist es ein schönes Wohlfühlbuch, es lässt sich entspannt lesen. Wer also nach einer angenehmen Lektüre zum Zwischendurchlesen Ausschau hält, wird hier das Richtige finden.


Beim Verlag möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken.

Dienstag, 21. Mai 2019

Rezension - Der Wind nimmt uns mit


Autorin: Katharina Herzog

Titel: Der Wind nimmt uns mit

Genre: Roman

Version: eBook, broschiert und Hörbuch

erschienen: 16. April 2019

Seiten: 368

Altersempfehlung: Erwachsene

Verlag: Rowohlt Taschenbuch




Über die Autorin:
Katharina Herzog hatte schon immer Spaß daran, sich Geschichten auszudenken und sie aufzuschreiben. Nach einem Abstecher in den Journalismus kehrte sie zur wahren Liebe Belletristik zurück und begann, Romane zu veröffentlichen. Als Katrin Koppold hat sie sich bereits in die Herzen vieler Leserinnen geschrieben. Mit ihren Romanen «Immer wieder im Sommer» und «Zwischen dir und mir das Meer» eroberte sie die Bestsellerlisten. Sie lebt mit ihrer Familie in der Nähe von München.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Maya bindet sich weder an Orte noch an Menschen. Obwohl die Reisebloggerin erst 32 ist, hat sie schon fast die ganze Welt gesehen. Nur an einen Ort möchte sie niemals: Nach La Gomera. Dort wohnt ihre Adoptivmutter Karoline. Dass Karoline nicht ihre leibliche Mutter ist, hat Maya vor Jahren durch einen Zufall erfahren, und bis heute hat sie ihr nicht verziehen. Doch dann wird Maya schwanger, und Tobi, der Mann, mit dem sie eine flüchtige Affäre hatte, hält sich ausgerechnet auf der Kanareninsel auf. Nur widerwillig fliegt Maya dorthin, zu den Aussteigern und Künstlern, zu ihrer Mutter. Sie ahnt nicht, dass es die wichtigste Reise ihres Lebens sein wird.


Meine Meinung:
Ich habe inzwischen schon einige Bücher der Autorin gelesen und war nun besonders neugierig auf dieses. Ich lernte Maya kennen und die Insel La Gomera, was ich sehr interessant fand.
Eigentlich wollte Maya nie auf diese Insel reisen, wofür sie in ihren Augen berechtigte Gründe hatte. Aber es kommt eben vieles anders, als man denkt.
Auf jeden Fall bekam ich nun die Gelegenheit ebenfalls nach La Gomera zu reisen und dort lernte ich jede Menge interessante Leute kennen. Katharina Herzog hat mir große Freude bereitet und einigen Personen ganz besondere Charaktereigenschaften zugeordnet.
Natürlich werde ich hier nicht verraten, weshalb diese Reise für Maya die wichtigste ihres Lebens wird.


Fazit:
Wer nach einer schönen leichten und entspannten Sommerlektüre sucht, wird mit diesem Buch wohl das Richtige finden.

Beim Verlag möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken.

#DerWindNimmtUnsMit

Rezension - Eine neue Zeit - Die Hansen-Saga 2



Autorin: Ellin Carsta

Titel: Eine neue Zeit

Genre: Historisch

Version: eBook, Taschenbuch und Hörbuch

erschienen: 2. Oktober 2018

Seiten: 315

Altersempfehlung: Erwachsene

Verlag: Tinte & Feder



Über die Autorin:
Ellin Carsta ist das Pseudonym der deutschen Autorin Petra Mattfeldt, die zusammen mit ihrem Mann und ihren drei Kindern in der Nähe von Bremen lebt. Alle Fans ihrer Bestsellerreihe um die »heimliche Heilerin« können sich mit der Veröffentlichung der »Hansen-Saga« über neuen Lesestoff freuen.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Hamburg 1893: Nach turbulenten Jahren ist die finanzielle Lage der Hansens endlich stabil und sie haben an Macht, Ansehen und Einfluss gewonnen. Das liegt vor allem am reichen Ertrag, den die Kakaobohnen aus dem eigenen Anbau in Kamerun bringen. Der wirtschaftliche Erfolg spiegelt sich aber nicht im Privatleben der Familienmitglieder wider und neue dunkle Wolken ziehen am Horizont auf. Luise ist zu einer selbstständigen jungen Frau herangewachsen, die sich aktiv in das Familienkontor einbringt und ganz in ihrem beruflichen Dasein aufgeht. Als ihr Vater einen Ehemann für sie bestimmt, ist Ablehnung ihre erste Reaktion. Es widerstrebt ihr, sich in die ihr zugedachte Rolle der gut erzogenen Tochter zu fügen, auch deshalb, weil ihr Herz noch immer für Kamerun, vor allem aber auch für Hamza schlägt. Die nach dem Ehebruch aus der Familie verstoßene Elisabeth verwendet immer mehr Energie darauf, ihrem Exmann und dem Rest der Hansens zu schaden. Sie fängt ein Verhältnis mit August Frederiksen an, dem Erzfeind ihres verstorbenen Schwiegervaters, und spinnt einen perfiden Plan. Wird es ihr gelingen, die Hansens in den Ruin zu treiben?


Meine Meinung:
Nachdem ich das erste Buch der Hansen-Saga gelesen hatte, war klar, dass ich wissen wollte, wie es weiterging. Ich kannte ja inzwischen viele aus der Familie Hansen, nicht jeder war bei mir beliebt und ich war auch nicht mit allen Handlungen einverstanden. Aber so ist es nun mal, jeder hat eine andere Meinung und das ist auch gut so. Auf den Inhalt brauche ich nicht weiter eingehen, denn in der Kurzbeschreibung ist schon vieles erwähnt und man kann sich sehr gut vorstellen, was alles passieren wird. Auf jeden Fall ist es weiterhin eine aufregende Zeit für die Familie, egal wo sich der einzelne aufhält.


Fazit:
Natürlich bleibe ich bei der Familiengeschichte am Ball und freue mich bereits auf das nächste Buch.

Montag, 20. Mai 2019

Rezension - Doppelopfer


Autorin: Valeska Réon
Autor: Koto Kodama

Titel: Doppelopfer

Genre: Thriller

Version: eBook und Taschenbuch

erschienen: 12. April 2019

Seiten: 371

Altersempfehlung: Erwachsene

Verlag: A.P.P. Verlag



Über die Autoren:
Valeska Réon wuchs bei ihrer Tante Christa in Düsseldorf auf. Nach dem Abitur absolvierte sie eine Ausbildung zur Friseurin und gleich darauf eine Weiterbildung zur Visagistin mit dem Schwerpunkt Epithetik. Im Anschluss arbeitete sie einige Jahre als Model, gründete danach eine Privatdetektei, die sie aber zugunstenihres Lektorates mitterweile aufgegeben hat. Ihre Biografie >>Blumen für ein Chamäleon<< wird 2019 durch den Filmemacher Jakob M. Erwa unter dem Titel >>Valeska<< fürs Kino verfilmt.

Koto Kodama,gebürtiger Salzburger, ist Kameramann, cutter sowie Drehbuchautor und hat über zehn Jahre beim Fernsehen gearbeitet. Sein Roman >>Ruhig Brauner<<, basierend auf seinem Theaterstück >>Dinner with Hitler<<, erscheint 2019 ebenfalls im A.P.P. Verlag. In Vorbereitung befindet sich ein Roman, ein Kinderbuch sowie weitere Drehbuchprojekte.
>>Doppelopfer<< ist das erste gemeinsame Projekt des Autorenduos Valeska Réon und Koto Kodama.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Januar 2019: Während Paris unter einer dicken Schneedecke versunken ist, hält der »Vollmondkiller« die Stadt in Atem; ein sadistischer Serienmörder, der es auf alleinstehende junge Frauen abgesehen hat, die er grausam verstümmelt und dann in öffentlichen Parks ablegt. Wenige Wochen später: Der erfolgreiche Galerist Gabriel Corvisart lernt die attraktive Bloggerin und Influencerin Cynthia Dickson kennen. Nach und nach entwickelt sich zwischen den beiden ein Katz-und-Maus-Spiel von Gut gegen Böse. Doch wer ist hier tatsächlich das Opfer und wer der Täter?


Meine Meinung:
Ich habe mich mal wieder an einen Thriller gewagt! Und wurde mit reichlich Spannung belohnt, was einiges an Herzklopfen bei mir hervor gerufen hat.
Valeska Réon und Koto Kodama haben dieses Buch gemeinsam geschrieben, was ihnen sehr gut gelungen ist. Ich konnte während des Lesens dann auch nicht feststellen, wer wohl was geschrieben hat. Den Schreibstil fand ich sehr interessant. Es gab viele Zeitsprünge, zu verschiedenen Zeiten der Vergangenheit und auch in der Gegenwart wurde zwischen den Tagen bzw Monaten hin und her gewechselt. Überhaupt fand ich den Aufbau der Kapitel und die Unterteilung im Buch sehr gut. Ich sollte reichlich Personen kennen lernen, Familiengeheimnisse erfahren und die grausame Wahrheit kennen lernen. Allerdings möchte ich auf dies alles nicht nähre eingehen, weil ich sonst einiges verraten müssten.
Auf jeden Fall gab es für mich ein überraschendes Ende, womit ich durchaus einverstanden war.


Fazit:
Wer es wirklich sehr spannend mag und starke Nerven hat. wird an diesem Buch Gefallen finden. Neben dem hohen Spannungsfaktor gibt es auch reichlich Hintergrundinformationen zu verschiedenen Themen. Also ist das Buch nicht nur spannend, sondern auch sehr unterhaltsam und informativ.


Bei den beiden Autoren möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken. Wir haben uns rein zufällig auf der Leipziger Buchmesse kennen gelernt und nett unterhalten. Außerdem habe ich an einer Lesung über dieses Buch teil genommen, was mir sehr gut gefallen hat.

Rezension - Angebissen - Kempff und der Hai



Autor: Christian Gailus

Titel: Angebissen - Kempff und der Hai

Genre: Krimi

Version: eBook, Hörbuch und Taschenbuch

erschienen: 1. Mai 2019

Seiten: 290

Altersempfehlung: Erwachsene

Verlag: beTHRILLED



Über den Autor:
Christian Gailus wurde 1967 in Hamburg geboren und lebt seit 1996 in Bonn – ein Umstand, der auch ihm manchmal merkwürdig erscheint. Er verfasste Kurzgeschichten und Hörspiele, absolvierte eine Ausbildung zum Drehbuchautor an der IFS und verhalf Barbara Salesch und ihren Kollegen zu konfliktreichen Dialogen. Im Sommer 2012 erschien sein erster Roman, „Dierk Gewesen und die glorreichen Sechs“, im Sommer 2013 folgte sein zweiter, „Dierk Gewesen und das Geheimnis von Glamour City“. In der Zwischenzeit hauchte Ingolf Lück dem Romancharakter Dierk Gewesen Leben in einer Live-Hörspielaufführung ein. Er ist verheiratet und hat zwei Kinder. Christian Gailus, nicht Ingolf Lück.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Hai-Alarm am Ostseestrand! Polizeichef Rudi Allenbach wird tot an den Strand gespült - offenbar wurde er Opfer eines Hais! Und das Kommissariat vor Ort ist durch eine Lebensmittelvergiftung außer Gefecht gesetzt. Also übernimmt der Hamburger Hauptkommissar Jan Kempff den rätselhaften Fall vom Timmendorfer Strand - und stößt als eingefleischter Nordsee-Fan erst einmal auf eine Mauer des Schweigens. Zum Glück erhält er bei der Arbeit an dem Fall bald Unterstützung von seinem jungen Kollegen Martin - aber auch Besuch von seiner Mutter. Und als Kempff endlich versteht, warum das Opfer sterben musste, ist es fast zu spät. Denn nun hat der Hai Kurs auf ihn genommen ....


Meine Meinung:
Ich lese gerne Küstenkrimis und wenn es sich dann auch noch um die Küste der Ostsee handelt, bin ich ganz begeistert. Deshalb brauchte ich auch nicht lange überlegen, ob ich dieses Buch lesen wollte. Zumal mich die Aussage in der Kurzbeschreibung: "Hai-Alarm am Ostseestrand" sehr neugierig machte.
So lernte ich Hauptkommissar Jan Kempff kennen, der als Hamburger eher ein Fan der Nordsee ist und sich damit am Timmendorfer Strand nicht gerade beliebt machte. Aber er hat die Kurve letztendlich gekriegt und auch mein Leserherz erobert. Von anderen kann ich das allerdings nicht behaupten, auf sie hätte ich gut und gerne verzichten können. Da ich aber nicht zuviel verraten möchte, werde ich hier jetzt keine Namen nennen.
Auf jeden Fall hat sich der Autor Christian Gailus einiges einfallen lassen und dem Kommissar einen verzwickten Fall und reichlich Verdächtige geboten. Ich hatte so gar keinen Verdacht, wer es denn gewesen sein könnte und wurde in diesem Buch dann auch mehrmals überrascht.


Fazit:
Ein ungewöhnlicher Fall und die Frage, ob es tatsächlich ein Hai war, fesselte mich an das Buch. Wer nun auch neugierig ist, sollte das Buch unbedingt lesen.

Beim Verlag und bei NetGalleyDe möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken.



#AngebissenKempffUndDerHai #NetGalleyDE

Rezension - Sterne sieht man nur im Dunkeln


Autorin: Meike Werkmeister

Titel: Sterne sieht man nur im Dunkeln

Genre: Roman

Version: eBook, Taschenbuch, Hörbuch

erschienen: 8. April 2019

Seiten: 321

Altersempfehlung: Erwachsene

Verlag: Goldmann Verlag




Über die Autorin:
Meike Werkmeister, Jahrgang 1979, lebt mit ihrem Mann und dem gemeinsamen Sohn in Hamburg. Sie schreibt als freie Journalistin für verschiedene Magazine. Wann immer sie Zeit findet, fährt sie ans Meer – besonders gern nach Norderney, wo sie seit Kindertagen mit ihrer Familie Urlaub macht.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Eigentlich ist Anni glücklich. Mit ihrem Langzeitfreund Thies lebt sie in einem hübschen Bremer Häuschen, ihr Geld verdient sie als Game-Designerin und in ihrer Freizeit entwirft sie Poster- und Postkartenmotive. Doch dann will ihr Chef, dass sie das neue Büro in Berlin leitet. Und Thies will auf einmal heiraten. Nur Anni weiß nicht mehr, was sie will. Da meldet sich ihre Jugendfreundin Maria aus Norderney, und Anni beschließt spontan, eine Auszeit zu nehmen. 6 Wochen Sand und Wind, Sterne und Meer – einfach mal durchpusten lassen. Danach sieht sicher alles anders aus. Wie anders, das hätte Anni sich allerdings nicht träumen lassen ...


Meine Meinung:
Tja, eigentlich ist Anni glücklich, bis verschiedene Ereignisse in ihrem Leben einiges verändern könnten, wenn sie sich darauf einließe. Allerdings weiß sie nicht so recht, was sie will und nimmt sich eine Auszeit auf Norderney. Ich darf sie begleiten und auch erleben, womit sie sich außerdem noch auseinander setzen muss. Vergangenheitsbewältigung und mit der Gegenwart klar kommen, das ist einiges, was Anni beschäftigt.
Die Autorin hat einen gefühlvollen Roman geschrieben, nicht nur für Anni gab es Höhen und Tiefen, auch ich als Leserin habe emotional reagiert. Ich wusste manchmal auch nicht, wozu ich Anni raten sollte, aber sie hat einen Weg gefunden, wobei es auch Einflüsse von außen gab.
Anni liebt besondere Sprüche und hat sie auf Poster oder Postkarten drucken lassen. Uns Leser hat sie in den Kapiteln damit erfreut und ganz am Ende gab es eine farbige Übersicht ihrer Lieblingssprüche.
Ihr ahnt es sicher schon, das Buch endete zu meiner Zufriedenheit, aber mehr möchte ich darüber nicht verraten.


Fazit:
Ein schönes gefühlvolles Buch für Zwischendurch, was allerdings auch zum Nachdenken anregt. Ich möchte es gerne weiter empfehlen.

Beim Verlag bedanke ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar und für die Karte, die Anni mir von Norderney geschickt hat.