Mittwoch, 22. Januar 2020

Rezension - Mord im Krimihotel



Autorin: Ingrid Schmitz

Titel: Mord im Krimihotel

Genre: Krimi

Version: eBook und Taschenbuch

erschienen: 10. Juli 2017

Seiten: 270

Altersempfehlung: Erwachsene

Verlag: KBV Verlags- & Medien GmbH



Über die Autorin:
Ingrid Schmitz, geb. 1955 in Düsseldorf, ist gelernte Speditionskauffrau und arbeitete bei einer kanadischen Reederei und im sowjetischen Außenhandel. Seit 2000 ist sie hauptberufliche Autorin. Mittlerweile sind an die 60 Kurzkrimis und mehrere Kriminalromane von ihr veröffentlicht worden. Regelmäßig gibt sie (kulinarische) Kriminalanthologien heraus. Ingrid Schmitz ist Mitglied bei »Mörderische Schwestern« und im »Syndikat«.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Ein Zimmer mit Leiche, bitte
Krimiautorin Lea Schein reist mit einer ordentlichen Portion Lampenfieber in das beschauliche Städtchen Hillesheim mitten in der Eifel. Dort blüht angeblich das Verbrechen. Selbstverständlich nur auf dem Papier. Inmitten der morbiden Atmosphäre eines Krimihotels soll sie mit ihren Lesungen den Wochenendgästen zu einem angenehmen Schauder verhelfen.
Aber nicht alle Anwesenden hat die spannende Kriminalliteratur hierhergelockt, wie Lea schon bald feststellen muss. Zum Entsetzen aller liegt plötzlich eine Tote auf dem Hotelparkplatz. Es handelt sich keineswegs um eine makabre Inszenierung, denn die Leiche ist echt! Lea Schein ermittelt – und diesmal nicht auf dem Papier.


Meine Meinung:
Zuerst möchte ich allen Unwissenden mitteilen, dass es dieses Krimihotel tatsächlich gibt. Ich hege schon lange den Wunsch, mal dorthin zu fahren. Allerdings bin ich jetzt etwas unsicher. Könnte es für mich da auch gefährlich werden? 😉 Nein, Scherz beiseite, denn es lesen dort so viele Cops und pfiffige Krimiautoren, der Täter würde mit Sicherheit schnell gefunden werden und es deshalb erst gar nicht wagen.
Ingrid Schmitz lässt ihre Protagonistin, die Autorin Lea Schein nach Hillesheim reisen. Sie soll dort aus ihren Büchern vorlesen. Allerdings hat sie zu dem Zeitpunkt noch nicht viel veröffentlicht und war im Grunde froh, dass sie dort einiges an Ablenkung findet. Wobei es nicht unbedingt eine Tote hätte sein müssen. Aber zunächst lernen sich alle Beteiligten, die da ein Wochenende verbringen werden, kennen. Nun, Lea und ich erfahren einiges über die Leute, die sehr unterschiedliche Charaktere haben und aus den verschiedensten Gründen nach Hillesheim gekommen sind. Außerdem erfahre ich, was sich an so einem Krimiwochenende so alles dort abspielt, was mir sehr gut gefallen hat. So habe ich Informationen bekommen und konnte voller Spannung beobachten, was unternommen wird, um den Täter zu finden.
Ich erwähnte ja schon, dass die Beteiligten aus den unterschiedlichsten Gründen angereist sind und dies sollte auch eine wichtige Rolle spielen. So gab es reichlich Nebenschauplätze, was ich interessant fand. Natürlich wurde der Fall aufgelöst, es wurden Entscheidungen getroffen und ich konnte nachlesen, was innerhalb eines Jahres passiert ist.


Fazit:
Unterhaltsam und spannend empfand ich diesen Krimi, den ich gerne weiter empfehle und ich denke jetzt doch einmal ernsthaft über ein Wochenende in Hillesheim nach.


Bei der Autorin möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken

Dienstag, 21. Januar 2020

Rezension - Münchhausenwut


Autorin: Deborah Emrath

Titel: Münchhausenwut

Genre: Krimi

Version: eBook und Taschenbuch

erschienen: eBook 10. Januar 2020
erschienen: Taschenbuch 20. Februar 2020

Seiten: 250

Altersempfehlung: Erwachsene

Verlag: edition oberkassel



Über die Autorin:
Deborah Emrath, geboren 1976 im Untertaunus, wohnt genau wie Emma, die Protagonistin ihres Debütromans, in Bodenwerder. Auch den trockenen Humor hat sie mit ihrer Kriminalhauptkommissarin gemeinsam. Ihre erste Kurzgeschichte aus der Grundschulzeit handelte von einer Kuh, die eine Fahrkarte kaufen wollte. Mittlerweile hat sie bereits einige – hoffentlich besser lesbare -Kurzgeschichten veröffentlicht. Seit 2005 lebt sie in Bodenwerder, zusammen mit ihrem Ehemann und zwei Birmakatern. Mittlerweile ist das Städtchen an der Weser ihre Heimat. Ihre Geschichten bleiben so bewusst im Alltag verankert. Die Figuren der studierten Diplompädagogin leben von ihrer Erfahrung als Lehrkraft. Wenn sie nicht gerade Emma zur Aufklärung eines Mordfalls schickt, arbeitet sie als freie Lektorin.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Ralf Ebelski, Gynäkologe und Hauptdarsteller im Musical "Münchhausen", wird erwürgt am Münchhausenbrunnen im beschaulichen Bodenwerder aufgefunden. Auch ein Täter ist schnell gefunden. Doch als die Fassade des schauspielernden Frauenarztes bröckelt, steigt die Zahl der Verdächtigen rasant an.
Fast jeder verfolgt bei dieser Mörderjagd eigene Pläne. So auch Emma Stanford, die Kriminalhauptkommissarin mit dem trockenen Humor, die mit der Aufklärung des Falles beauftragt wird. Leider kann sie dieser Pflicht wegen ihrer neuen Freundin Barbara und ihres nicht mehr so ganz Ex-Mannes Andreas nur wenig nachkommen. Denn die beiden haben eigene Vorstellungen von den Motiven und dem Tathergang. Emma muss schnell sein, denn der Täter ist immer noch auf freiem Fuß.


Meine Meinung:
Münchhausen sollte ja eigentlich den meisten bekannt sein. Die Gegend vielleicht nicht so, aber ich kenne sie und es freut mich immer wieder, wenn ich weiß, was wo passiert. Deshalb war ich natürlich mal wieder neugierig auf einen Krimi. Von der Autorin hatte ich bisher noch nichts gelesen, was wohl daran liegen mag, dass sie bisher mit Kurzgeschichten an Anthologien beteiligt war und dies ihr Debütroman ist.
So lernte ich zunächst Emma Stanfort kennen, die sich hauptsächlich um den Mord kümmern sollte. Nach und nach kamen noch mehr Personen hinzu und da hat die Autorin einen interessanten Schreibstil gewählt. Denn sie hat wechselweise viele Personen zu Wort kommen lassen, die Situationen aus ihrer Sicht schilderten. So kannte ich das noch nicht und musste mich auch erst einmal daran gewöhnen. Meist habe ich immer aus Sicht der Ermittler und geheimnisvoll aus Sicht des Täters etwas gelesen. Aber so machte es Deborah Emrath besonders spannend und lenkte den Verdacht auf viele Personen. Ich selber hatte lange keine Ahnung, wer denn nun der Täter war.
Was ich neben der Spannung immer gerne lese, sind Angaben über das Privatleben der Ermittler, davon gab es hier reichlich und es spielte eine sehr wichtige Rolle. Wie immer möchte ich aber nicht weiter auf den Inhalt eingehen, aber zumindest erwähnen, dass ich das Ende als sehr dramatisch empfand und nun gespannt auf weitere Folgen bin.


Fazit:
Mir hat der Debütroman sehr gut gefallen, Spannung gab es und auch viele Informationen, die die Umgebung und deren Besonderheiten betrafen. Ich würde mich freuen, wenn ich noch mehr über Emma Stanfort lesen kann. Aber zunächst empfehle ich dieses Buch gerne weiter.

Ich möchte mich beim Verlag vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken

Donnerstag, 16. Januar 2020

Rezension - Hamish Macbeth - Hamish und der tote Witzbold


Autorin: M.C. Beaton

Titel: Hamish Macbeth - Hamish und der tote Witzbold

Genre: Krimi

Version: eBook und Taschenbuch

erschienen: 20. Dezember 2019

Seiten: 224

Altersempfehlung: Erwachsene

Verlag: Bastei Lübbe



Über die Autorin:
M.C. Beaton ist eines der zahlreichen Pseudonyme der schottischen Autorin Marion Chesney. Nachdem sie lange Zeit als Theaterkritikerin und Journalistin für verschiedene britische Zeitungen tätig war, beschloss sie, sich ganz der Schriftstellerei zu widmen. Mit ihren Krimi-Reihen um den schottischen Dorfpolizisten Hamish Macbeth und die englische Detektivin Agatha Raisin feiert sie bis heute große Erfolge in über 15 Ländern. M.C. Beaton lebt und arbeitet in einem Cottage in den Cotswolds


Kurzbeschreibung, übernommen:
Als der schottische Dorfpolizist Hamish Macbeth die Nachricht erhält, dass im Gutshaus des schonungslosen Witzbolds Arthur Trent ein Mord geschehen ist, hält er das zunächst für einen schlechten Scherz. Umso überraschter ist er, als er Trent tatsächlich erstochen und in einen Schrank gestopft auffindet. An Verdächtigen herrscht auch kein Mangel: Das Haus ist voller habgieriger Verwandter, die alle mehr am Inhalt des Testaments als an der Aufklärung des Verbrechens interessiert sind ...


Meine Meinung:
Hier hat mich das Buchcover dazu verführt das Buch zu lesen, ich versprach mir einen spannenden humorvollen Krimi.  So kam es, dass ich mitten in einer Buchserie landete und Constable Hamish Macbeth, sowie seine Freundin Priscilla Halburton-Smythe kennen lernte. Beide waren mir sehr sympathisch, was ich von allen anderen Beteiligten nicht behaupten kann, egal ob sie nun  Ermittler, Mordopfer oder Verdächtige waren. Besonders der so genannte Witzbold war mir total unsympathisch und mir tat es überhaupt nicht leid, was mit ihm geschehen ist. Bin ich jetzt eine böse Leserin? Ich meine nein, denn was der Typ den Leuten schon Jahre lang antat, fand ich in keinster Weise witzig. Aber spannend war es. Ich meine, einen Täter innerhalb einer Gemeinschaft zu suchen, die sich aus irgendeinem Grund alle in dem Haus aufhalten, ist nicht neues. Aber es war eben ein Rätselraten, wer es denn gewesen sein kann. Deshalb habe ich natürlich Hamish bei der Auflösung des Falles begleitet und war am Ende schon etwas überrascht. Gefallen hat mir die Situation, die den Ausschlag zum Geständnis gab und das Hamish am Ende auch einen Wunsch erfüllt bekam, naja nicht ganz freiwillig, aber das macht ja nichts.


Fazit:
Oft ist es ja so, dass ich vorherige Bücher und natürlich die folgenden gerne lesen möchte, wenn ich mitten in einer Serie starte. Diesmal ist es nicht der Fall und leider kann ich nur drei von fünf Sternen vergeben.

Beim Verlag und bei NetGalleyDe möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken.



#HamishMacbethunddertoteWitzbold #NetGalleyDE

Rezension - Gut in Schuss, mit leichten Macken



Autorin: bibo Loebnau

Titel: Gut in Schuss, mit leichten Macken

Genre: Roman

Version: eBook und Taschenbuch

erschienen: 19. September 2019

Seiten: 368

Altersempfehlung: Erwachsene

Verlag: Heyne Verlag



Über die Autorin:
bibo Loebnau ist gelernte Journalistin, verheiratet und lebt abwechselnd in Berlin und in einem kleinen Haus am See in der Mark Brandenburg. Dort, mit Blick in die Natur, entstehen die meisten ihrer Bücher. Vor ihrer schriftstellerischen Karriere arbeitete sie als Journalistin für verschiedene Zeitungen und betreute als PR-Redakteurin zahlreiche TV-Shows. bibo Loebnau ist seit 2014 Mitglied bei DELIA, davon vier Jahre lang Pressesprecherin der Autorenvereinigung.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Perfekt war gestern ... Mia hat das perfekte Haus in Berlin Dahlem, den perfekten Mann und überhaupt das perfekte Leben. Bis sie eines Tages ihren Göttergatten beim Fremdgehen erwischt. Plötzlich findet sie sich in einer WG mit dem exzentrischen Künstler Fritz und seinen zwei Katzen wieder. Mia verabschiedet sich ein für alle Mal von den allmorgendlichen Smoothies und dem strengen Sportprogramm. Denn sie erkennt: Glücklich sein geht anders ...


Meine Meinung:
Von wegen, das Leben in einer Villa mit genügend Geld im Hintergrund kann doch so toll sein, oder? Diese Frage musste oder soll ich besser schreiben, durfte Mia sich stellen. Mitte Vierzig, der Sohn studiert in einer entfernten Stadt und der Mann hat eine jüngere, muss Mia ganz neu starten. Im Grunde sind diese Voraussetzungen nichts ungewöhnliches, im wahren Leben kommt es öfter vor und in den Büchern sowieso.
Ich war nun sehr neugierig, was die Autorin sich für Mia hat einfallen lassen. Neben bekannten Entwicklungen und Entscheidungen hat sich die Autorin viel Neues ausgedacht und fesselnd aufgeschrieben.  Zumindest fühlte ich mich gut unterhalten und habe Mia gerne von Dahlem nach Kreuzberg begleitet. Zu gerne hätte ich ebenfalls etwas aus ihrer Kollektion erstanden, so begeistert wie alle Frauen darauf reagierten. Mir hat der Schreibstil der Autorin gefallen, ich hatte alles wunderbar vor Augen und war so richtig mittendrin und dabei. Humor hat sie ebenfalls bewiesen, ich hatte richtig viel Spaß mit dem Namen der Sängerin.
Die Autorin hat es verstanden, den Personen die unterschiedlichsten Charaktere zu geben, sie hat klar gemacht, wie wichtig wahre Freundschaft ist, dass man Mut für neues haben soll und vor allem mal über den eigenen Schatten springen muss.


Fazit:
Eine Geschichte mit Höhen und Tiefen und als Leserin war ich gerne dabei und fühlte mich gut unterhalten. Das Buch eignet sich bestens, wenn nach leichter Lektüre für Zwischendurch gesucht wird.


Beim Verlag möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken.

Mittwoch, 15. Januar 2020

Rezension - Die Schnüfflerin



Autorin: Anne von Vaszary

Titel: Die Schnüfflerin

Genre: Krimi

Version: eBook und Taschenbuch

erschienen: 13. Januar 2020

Seiten: 384

Altersempfehlung: Erwachsene

Verlag: Knaur



Über die Autorin:
Anne von Vaszary, 1975 geboren und aufgewachsen in Sachsen, studierte Dramaturgie und Drehbuchschreiben an der Filmuniversität Babelsberg Konrad Wolf und schlug den damals ungewöhnlichen Weg ins interactive Storytelling ein. Ihre Werke erhielten mehrere Preise, u.a. den Lara Kino Award für die Beste Kinoadaption 2009 sowie den Deutschen Entwicklerpreis für das Beste Adventure 2009 und die Beste Story 2016. 2016 gewann sie auch das Arbeitsstipendium der Mörderischen Schwestern, das den Weg zu ihrem ersten Kriminalroman »Die Schnüfflerin« ebnete. Ein weiterer Band ist für 2021 bereits in Arbeit. Anne von Vaszary lebt mit ihrer Familie in Berlin und schreibt in Sachsen und auf Sylt.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Die Schnüfflerin-Reihe, Band 1 Der Geruchssinn als Ermittler: »Die Schnüfflerin« von Anne von Vaszary ist ein origineller, unblutiger Kriminalroman um eine Frau, die dank ihres ausgeprägten Geruchssinns einem Gift-Anschlag in Berlin entgeht und unverhofft selbst zur Ermittlerin wird.

Eigentlich wollte Nina (23, Schulabbrecherin ohne Lebensplan) sich mit ihrem Bekannten Ricky nur in einem Restaurant in Berlin treffen, um ihm zu sagen, dass ihr One-Night-Stand Folgen hat, doch dann kommt alles anders. Mehrere Gäste ringen nach Luft, rutschen von ihren Stühlen und kämpfen um ihr Leben – unter ihnen auch Ricky. Nina bleibt von dem Gift-Anschlag verschont, weil ihre seit der Schwangerschaft hochsensible Nase sie davon abgehalten hat, das Essen zu probieren. Schon seit Tagen kämpft Nina mit den Auswirkungen ihres verstärkten Geruchssinns. Eine nützliche Fähigkeit, denkt sich Kommissar Koller von der Berliner Kripo und spannt Nina in seine Ermittlungen ein, die – der Nase nach – direkt zum Mörder führen ...


Meine Meinung:
Als Krimifan freue ich mich immer wieder, wenn ich neue Autorinnen kennen lerne und möchte natürlich auch deren Bücher lesen. Bisher hatte ich von Anne von Vaszary erst eine Kurzgeschichte gelesen, die eine von 24 Weihnachtskrimis in dem Buch "Lametta, Lichter, Leichenschmaus" war. Nun war ich auf ihren Debüt-Krimi sehr gespannt.
Die Protagonistin Nina ist mir dann auch schnell an mein Leserherz gewachsen. Durch eine besondere Begabung landete sie mitten in einen Mordfall. Kommissar Koller fand nicht nur ihren Geruchssinn nützlich, er erkannte auch, dass sie noch weitere Begabungen besaß. Denn wir beide stellten fest, dass Nina ebenfalls sehr gut beobachten und clevere Fragen stellen kann.
Die Autorin hat mal einen etwas anderen Weg eingeschlagen und mich damit begeistert. Sie hat für reichlich Spannung und auch für überraschende Wendungen gesorgt. Ich war mal wieder regelrecht gefesselt an das Buch.
Der Schreibstil hat mir ebenfalls gefallen und auch alle beteiligten Personen, denen die Autorin sehr interessante Charaktere zugeordnet hat. Selbst Kommissar Koller ist kein "gewöhnlicher" Mitarbeiter. Allerdings möchte ich jetzt nicht weiter auf alle Personen eingehen, es soll keinem das Lesevergnügen genommen werden. Das Ende hat mich besonders überrascht, damit hatte ich nicht gerechnet.


Fazit:
Der Start einer neuen Krimiserie ist der Autorin bestens gelungen. Dieser Fall fand in dem Buch einen guten Abschluss. Allerdings blieben bei mir noch Fragen offen, die mit Sicherheit in der Nächsten Folge geklärt werden, worauf ich mich schon freue.  Auf jeden Fall empfehle ich allen diesen Krimi.

Was ich noch erwähnen wollte, ich hatte die Autorin auf der Buchmesse 2019 in Frankfurt getroffen und wir haben uns sehr gut unterhalten. Ich stellte fest, dass ich das Buch mit den 24 Krimis auf meiner Leseliste hatte. Natürlich wollte ich ihren großen Krimi auch lesen und musste etwas warten, bis ich es mir kaufen konnte. Das hat sich auf jeden Fall gelohnt.

Rezension - Das Dünenhaus



Autorin: Ann-Kristin Vinterberg

Titel: Das Dünenhaus

Genre: Roman

Version: eBook

erschienen: 12. Januar 2020

Seiten: 336

Altersempfehlung: Erwachsene

Verlag: Books on Demand



Über die Autorin:
Ann-Kristin Vinterberg ist das Pseudonym einer deutschen Autorin mit Wohnsitz in Kopenhagen. Ann-Kristin ist schreibwütig, süchtig nach Büchern, liebt Schokolade und trinkt Tee. Sie spielt gerne Gott und schreibt seit der Grundschule Geschichten, Tagebuch, Briefe und auf jedes Zipfelchen Papier. Vor der E-Buch Revolution nahm sie Bücher mit in die Badewanne – und da sie eine solche leider nicht mehr besitzt, nimmt sie jetzt die E-Bücher mit ins Bett. Sie schreibt abends, wenn alle anderen fernsehen oder Freunde treffen. Dann hat Ann- Kristin eine Verabredung mit ihren Personen.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Vivi Sangild kehrt nach Jahren wieder in das Ferienhaus ihrer Familie in Dänemark zurück. Hinter ihr liegt eine unerreichbare Liebe. Ihr altes Leben in Berlin erscheint ihr sinnlos. Soll sie ihrem Herzen folgen und einen neuen Anfang in Dänemark wagen? Plötzlich überschlagen sich die Ereignisse und die Idylle am Kattegat bekommt Risse. Jemand beobachtet und bedroht Vivian.


Meine Meinung:
In erster Linie hat mich die Kurzbeschreibung neugierig gemacht. Denn ich habe vor einiger Zeit einen schönen Urlaub am Kattegat verbracht und war nun gespannt, ob Orte genannt werden, die ich kenne. Zunächst gab es einen Einstieg ins Buch, der mir nicht unbekannt war. Aber dann hat sich die Autorin einiges einfallen lassen. Als erstes lernte ich das Dünenhaus und alte und neue Bekannte von Vivi kennen. Es machte Spaß und ich hatte ein entspanntes Lesevergnügen, aber dann passierte einiges, was merkwürdig war. Vivi und ich wollten natürlich wissen, was das zu bedeuten hat und auf einmal entwickelte sich immer mehr Spannung. Es gab überraschende Wendungen, aber auch Momente, mit denen ich gerechnet hatte. Auf jeden Fall hat Ann-Kristin Vinterberg mich an das Buch gefesselt. Ich war gespannt, wie sich alles entwickeln würde und war mit dem Ende sehr zufrieden. Zumindest, was Vivi betraf, denn mir war wichtig, dass sie gut aus der Sache heraus kommt. Nun habe ich vielleicht den einen oder die andere neugierig gemacht, aber ich werde vom Inhalt nicht mehr verraten.


Fazit:
Für mich hat sich die Reise an den Kattegat gelohnt und ich würde mal behaupten für Vivi ebenfalls.
Alltagsleben, Romanze, Spannung und noch viel mehr hat die Autorin gut miteinander verbunden und ein Buch geschaffen, das viel Lesevergnügen bereitet. Ich empfehle es gerne weiter.


Bei der Autorin möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken.

Dienstag, 14. Januar 2020

Rezension - Ein Hauch von Sommer und Zitronen



Autorin: Greta Niels

Titel: Ein Hauch von Sommer und Zitronen

Genre: Roman

Version: eBook und Taschenbuch

erschienen: 27. August 2019

Seiten: 367

Altersempfehlung: Erwachsene

Verlag: Tinte & Feder



Über die Autorin:
Greta Niels wurde 1972 in der Nähe von Wien geboren. Sie arbeitete als Journalistin und Werbetexterin, bevor sie ihren Werdegang als Autorin begann. Zurzeit lebt sie mit ihrer Familie in NRW.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Lina steht eigentlich immer auf der Sonnenseite des Lebens. Doch dann setzt ihr Chef sich ins Ausland ab, ihr Verlobter möchte eine Auszeit und der Vermieter kündigt ihr die Wohnung. Die Rettung kommt, als sie überraschend ein altes Fachwerkhaus auf dem Land erbt. Zunächst ist die Großstadtpflanze wenig begeistert von dem baufälligen Gebäude – und vom Landleben erst recht nicht. Doch nach und nach beginnt sie, sich für die idyllische Kleinstadt und ihre freundlichen Bewohner zu erwärmen. Gerade als Lina glaubt, mit dem attraktiven Konditor Ben ihr Glück gefunden zu haben, steht ihr Ex vor der Tür und ihr neues Leben nimmt eine turbulente Wendung.


Meine Meinung:
Das sieht mir mal wieder ähnlich, wir stecken mitten im Winter und die meisten Tage sind trüb. Da lasse ich mich einfach in den Sommer entführen. Naja, ein bisschen Phantasie gehört auch dazu. Ich begleite Lina nämlich aufs Land. Und nehme Anteil an ihrem Leben, das auf einmal aus den Fugen gerät und wo sie außerdem völlig überraschend ein Haus erbt.
Bisher hatte ich noch kein Buch von Greta Niels gelesen und ich war gespannt, ob sie mir Lesevergnügen bereiten würde. In der letzten Zeit hatte ich viele Krimis gelesen und brauchte zur Abwechslung mal wieder etwas leichtere Lektüre. Dafür  hat die Autorin mit diesem Buch gesorgt. Vieles konnte ich erahnen, was allerdings auch daran liegen mag, dass ich eben sehr viele Bücher lese. Aber ich fühlte mich tatsächlich gut unterhalten, denn es gab reichlich Abwechslung im Leben von Lina, wofür vergangene Begebenheiten, aber auch Ereignisse der Gegenwart sorgten.
Interessant fand ich wie sich die Großstadtpflanze doch auf dem Land wohlfühlte und mit dem Ende war ich dann auch sehr zufrieden.


Fazit:
Ein schönes unterhaltsames Buch, das zu jeder Jahreszeit gelesen werden kann und einen gut unterhält. Wer nach einer kurzweiligen Lektüre Ausschau hält, wird hier bestimmt das richtige finden.
Das Buch kann mit KU gelesen werden.