Sonntag, 17. Oktober 2021

Rezension - Winter, Weihrauch, Wasserleiche



Autoren: verschiedene

Titel: Winter, Weihrauch, Wasserleiche

Genre: Krimikurzgeschichten

Version: eBook und Taschenbuch

erschienen: 1. Oktober 2021

Seiten: 432

Altersempfehlung: Erwachsene

Herausgeber ‏ : ‎ Knaur TB



Die Autorinnen und Autoren:
Für Mord und Totschlag unterm Tannenbaum sorgen dieses Jahr zu Weihnachten: Hilde Artmeier/Wolfgang Burger, Carine Bernard, Mathias Berg, Katja Bohnet, Wulf Dorn, Andreas Eschbach, Christiane Franke/Cornelia Kuhnert, Tom Fraunhoffer, Andreas Gruber, Marc Hofmann, Thomas Kastura, Regine Kölpin, Fanny König, Christoph Lode, Iny Lorentz, Kirsten Nähle, Alexander Oetker, Isolde Peter, Sonja Rüther, Florian Schwiecker, Eva Siegmund, Michael Thode, Alex Wagner und Tom Zai.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Alle Jahre wieder kommt die Grausamkeit - auch in diesem Jahr bringen wir den Nervenkitzel in die bedächtige Vorweihnachtszeit. »Winter, Weihrauch, Wasserleiche« ist die Fortsetzung des beliebten mörderischen Adventskalenders mit 24 weihnachtlichen Kurz-Krimis nach den Spiegel-Bestsellern »Lametta, Lichter, Leichenschmaus« und »Rentier, Raubmord, Rauschgoldengel«!
Sie möchten das Fest der Liebe mit Ruhe und Besinnlichkeit begehen? Nein? Dann lassen Sie sich von 24 renommierten Krimi-Autoren und -Autorinnen die Adventszeit verdüstern. Begeben Sie sich auf eine blutige Reise quer durch Deutschland, Österreich und die Schweiz und freuen Sie sich auf Schauergeschichten in allen Facetten: von grausam bis heiter ist in diesem Adventskalender alles dabei.


Meine Meinung:
Ich freue mich immer wieder, dass der Verlag regelmäßig Bücher mit 24 Weihnachtskrimis herausbringt. Natürlich "dürfen" die Bücher nicht nur im Advent gelesen werden. Mir gefällt sehr gut, dass ich die Möglichkeit habe, zwischendurch immer wieder einen Kurzkrimi zu lesen und dabei muss ich mich auch nicht an die Reihenfolge halten. Zuerst suche ich mir Orte aus, die ich kenne und dann die mir noch unbekannten. Ich kann auch zwei oder drei an einem Tag lesen. Allerdings lese ich nie mehr, denn ich meine, dass sich das nach abarbeiten anhört, jede Geschichte sollte genügend und eigene Aufmerksamkeit geschenkt werden.


Fazit:
Spannende Unterhaltung im Advent oder davor oder danach, es steht jedem frei, wie die Geschichten gelesen werden. Gerne gebe ich eine Leseempfehlung.


Beim Verlag möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken.

Samstag, 16. Oktober 2021

Rezension - Morgen, Klufti, wird's was geben


Autor: Volker Klöpfel

Autor: Michael Kobr

Titel: Morgen, Klufti, wird's was geben

Genre: Weihnachtsbuch

Version: eBook, Hörbuch, Hardcover

erschienen: 24. September 2021

Altersempfehlung: Erwachsene

Herausgeber ‏ : ‎ Ullstein 




Über die Autoren:
Altusried hat einen prominenten Sohn: Kommissar Kluftinger. Volker Klüpfel, Jahrgang 1971, kommt wenigstens aus dem gleichen Ort. Nach dem Abitur zog es ihn in die weite Welt – nach Franken: In Bamberg studierte er Politikwissenschaft und Geschichte. Danach arbeitete er bei einer Zeitung in den USA und stellte beim Bayerischen Rundfunk fest, dass ihm doch eher das Schreiben liegt. Seine letzte Station vor dem Dasein als Schriftsteller war die Feuilletonredaktion der Augsburger Allgemeinen. Die knappe Freizeit verbringt er am liebsten mit seiner Familie, mit der er im Allgäu lebt. Sollte noch etwas Zeit übrig sein, treibt er Sport, fotografiert und spielt Theater. Auf der gleichen Bühne wie Kommissar Kluftinger.

Michael Kobr, geboren 1973 in Kempten im Allgäu, studierte in Erlangen ziemlich viele Fächer, aber nur zwei bis zum Schluss: Germanistik und Romanistik. Nach dem Staatsexamen arbeitete er als Realschullehrer. Momentan aber hat er schweren Herzens dem Klassenzimmer den Rücken gekehrt – die Schüler werden’s ihm danken –, um sich dem Schreiben, den ausgedehnten Lesetouren und natürlich seiner Familie widmen zu können. Kobr wohnt mit seiner Frau und seinen beiden Töchtern im Unterallgäu – und in einem kleinen Häuschen mitten in den Bergen, wo die Kobrs im Winter häufig auf der Skipiste, im Sommer auf Rad- und Bergtouren unterwegs sind. Wenn nicht gerade mal wieder eine gemeinsame Reise ansteht ...


Kurzbeschreibung, übernommen:
Weihnachten bei den Kluftingers: So viel Lametta war noch nie Weihnachten bei den Kluftingers, das sind Erikas selbstgebackene Plätzchen, Kluftingers alljährlicher Kampf mit dem Christbaum und vor allem viele liebgewonnene Traditionen. Die werden allerdings gründlich durcheinandergewirbelt, als sich spontan Besuch aus Japan ankündigt und Erika obendrein zwei Tage vor Heiligabend von der Leiter fällt. Kommissar Kluftinger ist also bei den Festvorbereitungen auf sich allein gestellt. Keine leichte Aufgabe, denn sein japanischer Besucher erwartet nicht weniger als das ultimative Allgäuer Weihnachtserlebnis. Und so nimmt die Katastrophe ihren Lauf …


Meine Meinung:
Eigentlich kennt man Kommissar Kluftinger ja durch die vielen Krimis, in denen er ermittelt. Diesmal dürfen wir ihn bei 24 Weihnachtskatastrophen begleiten. Tja, es hätte alles so schön sein können, wenn Klufti aufmerksamer gewesen wäre. Seine Frau Erika fiel von der Leiter und musste ins Krankenhaus. Damit begann alles. Ich denke mal, so richtige Fans von ihm werden nun alles verzeihen, seine abenteuerlichen Ideen und seine Englischkenntnisse. Auf jeden Fall war es mal etwas anderes und ich finde es gelungen, wie er alles zu einem guten Ende gebracht hat. Achja, was wird öfter gesagt: Achtung bitte nichts nachmachen 😉


Fazit:
Wer einen besonderen Sinn für dieser Art Humor hat, wird begeistert sein. Ich fand es ganz lustig.


Beim Verlag und bei NetGalleyDE möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken

#MorgenKluftiwirdswasgeben #NetGalleyDE

Freitag, 15. Oktober 2021

Rezension - Der Weihnachtsgurkenfluch



Autorin: Julia Bruns

Titel: Der Weihnachtsgurkenfluch

Genre: Adventskrimi

Version: eBook und Taschenbuch

erschienen: 17. September 2021

Seiten: 352

Altersempfehlung: Erwachsene

Herausgeber ‏ : ‎ dtv Verlagsgesellschaft 



Über die Autorin:
Julia Bruns wurde 1975 in Thüringen geboren und studierte Politikwissenschaft, Soziologie und Psychologie an der Universität Jena. Seit 2011 ist sie als freiberufliche Autorin/Ghostwriterin und PR-Beraterin tätig.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Dieses Weihnachtszeug hat immer noch ein beschissenes Karma Es ist schon wieder Weihnachten im Thüringer Wald und der verrückte Bürgermeister Blaschkehat sich diesmal etwas ganz Besonderes ausgedacht. Es soll ein Krippenspiel geben, allerdings mit echten Menschen und Tieren. Der altersschwache Dorfochse erlebt den Heiligabend dann aber leider nicht mehr, also müssen kurzerhand zwei Dörfler ins Kostüm gesteckt werden. Doch auf dieser Rolle liegt offenbar kein Segen. Denn während der feierlichen Aufführung bricht das Hinterteil des Ochsen tot zusammen. Jetzt müssen gezwungenermaßen wieder die Weihnachtshilfssheriffs Nikolaus und Knecht Ruprecht ran, denn das mit dem toten halben Ochsen war kein Unfall …


Meine Meinung:
Nachdem mich im vergangenen Jahr das Buch " Die Rache der Weihnachtsgurke" wirklich sehr begeistert hat, wollte ich natürlich auch dieses Buch lesen.
Schnell finde ich mich wieder ein, in dem Dorf mit den weihnachtsverrückten Bewohnern. Es hat sich nicht viel geändert, Adam muss wieder den Nikolaus spielen und er ist immer noch kein Fan von der Person und dem Weihnachtsgedöns geworden. Der Bürgermeister übertreibt es schon wieder. Ruprecht geht auch in diesem Jahr voll in seiner Rolle auf. Eigentlich sind alle, hauptsächlich Adam/Nikolaus froh, dass das ganze Theater am 24. Dezember endlich zum Abschluss kommt. Aber nein, das Hinterteil des Ochsen stirbt während des Krippenspiels. Hört sich verrückt an, meint Ihr? Stimmt, aber; das gibt der ganzen Geschichte eine besondere Würze.
Julia Bruns hat es ein weiteres Mal geschafft und einen Krimi geschrieben, der zwar spannend ist, aber so viele Szenen beinhaltet, die mich zum Lachen bringen und dafür sorgen, dass ich eigentlich niemandem aus dem Dorf voll ernst nehmen kann. Im Grunde würde ich dieses Dorf auch nie besuchen wollen, denn ich könnte es dort mit den Bewohnern nicht aushalten. Hört sich schlimm an, meint Ihr? Naja, ich würde einen Bogen um den Ort machen, hatte aber trotzdem Spaß, die Bewohner zu begleiten. Adam, also derjenige, der im Dezember immer mit Nikolaus angeredet wird, erzählt die ganze Geschichte in der Ich-Form. So erfahre ich natürlich seine Gedanken, von denen mich einige köstlich amüsieren.
Leider kann ich verschiedene Situationen hier nicht aufführen, die mich besonders begeistert haben, ich würde zu viel verraten. Aber es ist schon interessant, welche Prioritäten gesetzt werden und wie schnell sich das Weihnachtsmenü in manchen Haushalten ändert. Das Ende hat mich dann sehr überrascht, aber auch das war typisch für die Leute dort.


Fazit:
Eine verrückte humorvolle und spannende Geschichte, die ich gerne weiterempfehle. Sollte jemand das erste Buch noch nicht kennen.... rate ich dringend, es vor diesem zu lesen. Es erhöht den Lesespaß auf jeden Fall. Zwingend erforderlich ist es natürlich nicht, aber ich bin froh, dass ich beide Bücher in der entsprechenden Reihenfolge gelesen habe.


Beim Verlag möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken.

Donnerstag, 14. Oktober 2021

Rezension - Weihnachten mit Zimt und Happy End



Autorin: Debbie Johnson

Titel: Weihnachten mit Zimt und Happy End

Genre: Weihnachtsbuch

Version: eBook und Taschenbuch

erschienen: 13. September 2021

Seiten: 416

Altersempfehlung: Erwachsene

Herausgeber ‏ : ‎ Heyne Verlag



Über die Autorin:
Debbie Johnson ist eine Bestsellerautorin, die in Liverpool lebt und arbeitet. Dort verbringt sie ihre Zeit zu gleichen Teilen mit dem Schreiben, dem Umsorgen einer ganzen Bande von Kindern und Tieren, und dem Aufschieben jeglicher Hausarbeit. Sie schreibt Liebesromane, Fantasy und Krimis – was genau so verwirrend ist, wie es klingt.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Wenn aus Freunden Familie wird... 
Weihnachten war für Katie noch nie die schönste Zeit des Jahres. Während alle anderen in Erinnerungen an ihre Kindertage schwelgen, versucht Katie ihr Bestes, ihre Kindheit zu vergessen. Doch seit sie in das wunderschöne Budbury an der Küste von Dorset gezogen ist, haben Katie und ihr kleiner Sohn eine Ersatzfamilie gefunden. Nachbarn und Freunde, die sich im Comfort Food Café treffen, wo ein Stück Kuchen und eine Tasse Tee heilende Kräfte zeigen. Dieses Jahr wollen Katies Freunde ihr ein Weihnachtsfest schenken, das ihr immer in Erinnerung bleiben soll. Und mit dem attraktiven Neuankömmling Van könnte tatsächlich ein großer Weihnachtswunsch in Erfüllung gehen.


Meine Meinung:
Das Cover und der Buchtitel machten mich neugierig und ich erwartete ein schönes weihnachtliches Wohlfühlbuch. Katie, die Protagonistin erzählte uns Lesern im ersten Teil Begebenheiten aus ihrem Leben. Besondere Situationen haben sie im Alter von sieben Jahren, vierzehn Jahren und mit Mitte Zwanzig dazu getrieben, dass sie von zu Hause weglief und woanders Zuflucht suchte. Letztendlich landete sie in Budbury, wo liebenswerte Bewohner sie gerne aufnahmen. 
Sehr ausführlich berichtet die Autorin was Katie und ihr Sohn Saul dort alles erleben. Aber ich erfahre auch viel aus dem Leben der Bewohner. Allerdings fällt es Katie sehr schwer sich ihnen gegenüber zu öffnen und die Hilfe und Freundlichkeiten ihr gegenüber anzunehmen. Selbst Van gegenüber verhält sie sich manchmal sehr zickig, was mir schon etwas leidtat. Auf der einen Seite konnte ich Katie verstehen, auf der anderen Seite musste sie sich mit den Situationen auseinander setzen. Diese ganzen Ereignisse hätten zu jeder Jahreszeit passieren können, aber zeitlich hat die Autorin das einfach kurz vor Weihnachten geschehen lassen. So richtig weihnachtliche Stimmung kam dann für mich tatsächlich erst am Ende des Buches auf. Vorher hatte ich das Gefühl, dass viele sich mit ihren großen und kleinen Problemen auseinander setzen mussten und ich sie dabei beobachten sollte.


Fazit:
Der Titel stimmt, wenn man ihn ganz genau nimmt: Weihnachten mit Happy End. Es zeigt auch, dass Freunde oft mehr Familie sein können, als es die eigenen Eltern sind. Von der Autorin habe ich bereits einige Bücher gelesen, die mir bedeutend besser gefallen haben. Das kann natürlich an mir liegen, weil ich mit den falschen Erwartungen mit dem Lesen begonnen habe. Wer sich nun darauf einlassen will und weiß, dass es zunächst um Problembewältigungen geht und Weihnachten das glückliche Ende ist, wird das Buch sicher lesen wollen.

Ich möchte mich vielmals beim Verlag für das Rezensionsexemplar bedanken.

Mittwoch, 13. Oktober 2021

Rezension - Je stiller der Tod



Autorin: Mary Ann Fox

Titel: Je stiller der Tod

Genre: Weihnachtskrimi

Version: eBook und Taschenbuch

erschienen: 20. September 2021

Seiten: 238

Altersempfehlung: Erwachsene

Herausgeber ‏ : ‎ Aufbau Taschenbuch



Über die Autorin:
Mary Ann Fox, Jahrgang 1978, verdiente sich ihr erstes Geld in einer Gärtnerei. Der Liebe wegen ging sie nach dem Studium nach England und arbeitete dort als Fremdenführerin, als Deutschlehrerin und dann im Botanischen Garten in Oxford. Sie arbeitet und lebt mittlerweile in Hamburg- Altona.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Mistel, Mord und Marzipan. Die junge Gärtnerin Mags Blake freut sich auf Weihnachten mit ihrer Familie und auf heimelige Stunden vor dem Kamin. Kurz vor dem Fest möchte ein Fotograf mit seinem Team für ein Magazin Aufnahmen des Gartens machen, den Mags in ein wahres Winterwunderland verwandelt hat. Doch dann bricht ein Schneesturm über Cornwall herein, das Cottage ist eingeschneit. Schöne Bescherung! Mags nimmt es mit Humor – bis sie im Schnee über die Leiche des Fotografen stolpert. Die Polizei wird Stunden brauchen, um zum Cottage zu gelangen. Muss Mags den Mörder unter ihren Gästen suchen? Ein Schneesturm im malerischen Cornwall – und ein gefährliches Weihnachtsfest für die junge Gärtnerin Mags Blake


Meine Meinung:
Das Cover hat mich magisch angezogen, zu gerne würde ich dort im Schnee ein paar Fußspuren hinterlassen. Aber das ist ja nicht möglich und deshalb begnügte ich mich damit, dass ich einen winterlichen Krimi lesen konnte. Von Mary Ann Fox hatte ich bisher noch kein Buch gelesen und erwischte hier unwissentlich die siebte Folge, in der Mags Blake eine wichtige Rolle spielte. Der Einstieg in die Serie fiel mir leicht, schnell fand ich mich zurecht und lernte Mags und Sam sowie deren Freunde kennen. Mags hat das kleine Cottage wunderschön dekoriert und sehr ausführlich beschreibt die Autorin nicht nur das Haus, sondern auch den Garten und was Mags noch so alles plant. Ich hatte lange Zeit das Gefühl, eine Geschichte zu lesen, die sich zur Weihnachtszeit abspielt, wobei es für mich persönlich unverständlich war, dass man einen Fotografen und seine Mitarbeiter kurz vor dem Weihnachtstag ins Haus lässt. Wie erwähnt, lange Zeit passierte für mich nichts aufregendes, bis dann endlich der kriminelle Teil begann. Der mir nicht gerade sympathische Fotograf wird von Agatha tot aufgefunden. Der Schneesturm hindert die Polizei daran, so schnell wie möglich zu kommen und Mags steht nun vor einem Problem. Denn hier hat die Autorin die Variante aufgegriffen, dass als Täter nur jemand im Haus in Frage kommt, weil niemand wegfahren aber auch nicht kommen konnte.  Übermäßig spannend habe ich das alles nicht empfunden, aber neugierig war ich und wollte wissen, was denn nun tatsächlich passiert ist.
Agatha hat für einige humorvolle Momente besorgt und ich hoffe für sie, dass sie im neuen Jahr einen Partner bekommt. Wer nun mehr zu Agatha wissen möchte, muss das selbst herausfinden, ich verrate nichts. 

 
Fazit:
Wer keinen gesteigerten Wert auf sehr spannende Unterhaltung legt und lieber Geschehen im Winter beobachten möchte, wird hier vielleicht das richtige Buch finden. Für mich war es eine nette leichte Unterhaltung für zwischendurch.
 

Beim Verlag und bei NetGalleyDE möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken.

#JestillerderTod #NetGalleyDE!

Dienstag, 12. Oktober 2021

Rezension - Das Geheimnis des Schneemanns



Autor: Nicholas Blake

Titel: Das Geheimnis des Schneemanns

Genre: Historischer Krimi, Winterbuch

Version: eBook und gebundene Ausgabe

erschienen: 18. September 2021

Seiten: 304

Altersempfehlung: Erwachsene

Herausgeber ‏ : ‎ Klett-Cotta



Über den Autor:
Nicholas Blake ist das Pseudonym des Autors Cecil Day-Lewis (1904–1972). Er war ein irisch-britischer Akademiker, arbeitete eine Zeit lang beim Verlag Chatto & Windus, wurde von der Queen zum Hofdichter ernannt und brauchte irgendwann Geld, weshalb er begann, unter Pseudonym äußerst erfolgreiche psychologische Kriminalromane zu schreiben.


Kurzbeschreibung, übernommen:
»Mr. Strangeways, ich wüsste gern, ob Sie das Übernatürliche akzeptieren.«
Im ehrwürdigen Easterham Manor gehen sonderbare Dinge vor sich. Zu Heiligabend haben sich Familie und Freunde versammelt, um zu ergründen, was es mit einer alten Spuklegende auf sich hat. Und tatsächlich scheint zumindest die Katze Gespenster zu sehen. Doch dann geschieht ein Mord, und nichts ist mehr, wie es war...
Als Privatdetektiv Nigel Strangeways gemeinsam mit seiner Frau Georgia zu einer Tante nach Essex reist, glaubt er noch, er sei nur eingeladen worden, um das rätselhafte Verhalten einer Katze aufzuklären. Doch schnell wird klar, dass der Geist, der offenbar seit Heiligabend in Easterham Manor sein Unwesen treibt, es nicht auf Katzen abgesehen hat, sondern auf sehr reale Menschen. Als ein Mitglied der Familie Restorick in Easterham zu Tode kommt, erwacht der Spürsinn des Detektivs. Welche Geheimnisse birgt das alte Gemäuer, in dem es angeblich spukt? Und welche Absichten verbergen die Gäste der Restoricks?


Meine Meinung:
Nachdem ich im vergangenen Jahr das Buch "Das Geheimnis von Dower House" gelesen hatte, wusste ich diesmal, was mich erwartet. Nicholas Blake hat dieses Buch 1941 geschrieben und somit gehört es zu den Klassikern mit besonderem Schreibstil.
Das Geheimnis des Schneemanns sollte offen gelegt werden, allerdings wurde ich im Prolog erst einmal nur neugierig gemacht und musste bis zum Ende warten.
Nigel Strangeways und seine Frau Georgia werden von Georgias Cousine gebeten, nach Essex zu reisen. Sie sollen herausfinden, ob Katzen Gespenster sehen können. Als morgens eine Bewohnerin des Hauses tot aufgefunden wird, kann Nigel nicht anders. Er bietet seine Hilfe an, zumal er vieles beobachtet hat und auch andere Antworten als die Polizei erhält.
Dieser Krimi erinnert an andere Klassiker. Jemand wird tot aufgefunden und alle Anwesenden werden zu Verdächtigen, denn von außerhalb kann niemand gekommen sein. Der Autor macht es uns Lesern, aber auch dem Privatdetektiv nicht leicht. Immer wieder rückt jemand anderes an erster Stelle der Liste mit den Verdächtigen. Merkwürdige Begebenheiten geben weitere Rätsel auf. Ich hatte zwar einen Verdacht, aber da lag ich nur halb richtig. Mehr werde ich dazu aber nicht schreiben.
So ganz nebenbei erfahre ich auch vieles über die damalige Situation, denn der Zeitgeist wird bestens wieder gegeben.


Fazit:
Ich erwähne noch ein weiteres Geheimnis, der Schneemann ist kein gewöhnlicher Schneemann, nein, es wird eine bekannte Persönlichkeit dargestellt. Das Cover verrät nichts. Wer mehr wissen will, sollte das Buch lesen.


Beim Verlag und bei NetGalleyDE möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken.

#DasGeheimnisdesSchneemanns #NetGalleyDE!

Montag, 11. Oktober 2021

Rezension - Tru & Nelle - eine Weihnachtsgeschichte

Autor: Greg Neri

Titel: Tru & Nelle - eine Weihnachtsgeschichte: Inspiriert durch die Freundschaft von Truman Capote und Nelle Harper Lee

Genre: Weihnachtsbuch, historisch

Version: eBook und gebundene Ausgabe

erschienen: 25. August 2021

Seiten: 350

Altersempfehlung: Jugendliche und Erwachsene

Herausgeber ‏ : ‎ Freies Geistesleben


Über den Autor:
Greg Neri ist für seine Kinderbücher "Yummy", "Chess Rumble", "Ghetto Cowboy" und "Hello, I’m Johnny Cash" bereits mit mehreren Literaturpreisen ausgezeichnet worden. Davor war er Filmemacher, Animator und Illustrator. Er lebt mit seiner Frau und Tochter an der Golfküste Floridas. Im Verlag Freies Geistesleben erschien sein großartiges Kinderbuch "Tru & Nelle". Eine Geschichte über die Freundschaft von Truman Capote und Nelle Harper Lee, das u. a. von der Deutschen Akademie für Kinder- und Jugendliteratur als Buch des Monats ausgezeichnet wurde. www.gregneri.com


Kurzbeschreibung, übernommen:
Ein Wunder muss her Tru hatte die Hoffnung, dass das Leben mit seiner Mutter in New York City endlich perfekt und aufregend würde. Doch es kommt alles ganz anders … Tru ist nicht nur traurig, er ist geradezu unglücklich und beschließt, zurück nach Monroeville zu fliehen, zurück zu Nelle, der einzigen Freundin, die er je hatte. Aber auch dort läuft anfangs einiges schief. Überall, wo er hinkommt, scheinen schlimme Dinge zu passieren. Die einzige Erklärung ist für ihn: Er muss verflucht sein. Doch nun steht Weihnachten vor der Tür, und Tru wünscht sich nichts sehnlicher, als glücklich zu sein. Aber dafür braucht es ein Wunder, damit dieser Wunsch in Erfüllung geht. Glücklicherweise ist Weihnachten ja bekanntlich das "Fest der Wunder" … Tru und Nelle basiert auf der wahren Freundschaft von Truman Capote und Nelle Harper Lee und auf realen Begebenheiten - von zärtlichen persönlichen Momenten bis hin zur schrecklichen Wahrheit des Lebens in den USA in Zeiten der Rassentrennung. Auch heute noch hochaktuell!


Meine Meinung:
Bei meiner Suche nach Weihnachtsbüchern wurde ich auf dieses aufmerksam. Zunächst durch das Cover und als ich dann Titel und Untertitel las, wurde ich besonders neugierig auf das Buch. Schließlich sind mir die Namen Truman Capote und Harper Lee bekannt. Allerdings ist es schon Jahrzehnte her, seit ich das Buch "Wer die Nachtigall stört" von Harper Lee gelesen habe. Truman Capote hat unter anderem "Frühstück bei Tiffany" geschrieben. Was mir nicht bekannt war, dass die beiden als Kinder befreundet waren und in einer Gegend lebten, in der Rassentrennung ganz strikt gelebt wurde. Noch eine Kleinigkeit nebenbei, über die ich schmunzeln konnte. Der Vorname Nelle ist rückwärts gelesen, der Name ihrer Großmutter. 
Der Autor Greg Neri hat sich bei diesem Buch von der Freundschaft der beiden inspirieren lassen. Die Geschichte ist fiktiv, aber die Schauplätze und Handlungen basieren auf wahre Begebenheiten, die in den 1930er Jahren in der Stadt Monroeville passiert sind.
Tru und Nelle sind Kinder ohne Vorurteile gegenüber Schwarzen und sehen das Unrecht gegenüber einigen Teilen der Bevölkerung. Der Ku-Klu-Klan ist sehr aktiv und das Leben ist für viele sehr gefährlich.
Das Buch wird für Kinder ab 11 Jahren vorgeschlagen, stellenweise war ich auch der Meinung einen Kinderdetektivabenteuerroman zu lesen. Auf der anderen Seite sollten vor allem Jugendliche und auch Erwachsene das Buch lesen, denn darin werden historische Begebenheiten aufgearbeitet. Ob die Kinder das alles so nachvollziehen können, weiß ich nicht. Auf jeden Fall sollte das mit Erwachsenen gemeinsam gelesen werden. Wir Älteren haben das Wissen, was damals so alles passiert und es auch heute noch in einigen Landesteilen für manche Personen schwierig ist.
Es gab sehr viele emotionale Stellen in dieser Geschichte, am meisten hat mir die besondere Weihnachtsfeier gefallen und so sehr ich es mir gewünscht habe, dass es für zwei Personen gut endet, befürchte ich, dass es in Wahrheit schlimm ausgegangen ist.


Fazit:
Historische Begebenheiten wurden sehr gut untergebracht. Weihnachten spielte während vieler Jahre eine sehr wichtige Rolle, vor allem die Erinnerungen daran blieben im Herzen. Gerne gebe ich ein Leseempfehlung für dieses Buch.

Beim Verlag und bei NetGalleyDE möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken


#TruundNelleEineWeihnachtsgeschichte #NetGalleyDE!