Montag, 20. September 2021

Rezension - Inselliebe und Meer



Autorin: Anja Saskia Beyer

Titel: Inselliebe und Meer

Genre: Roman

Version: eBook, Taschenbuch und Hörbuch

erschienen: 21. September 2021

Seiten: 283

Altersempfehlung: Erwachsene

Herausgeber ‏ : ‎ Tinte & Feder 



Über die Autorin:
Anja Saskia Beyer studierte Theater-, Kommunikationswissenschaft und Werbepsychologie in München. Sie arbeitete über zwanzig Jahre erfolgreich als Drehbuchautorin und Dramaturgin für das Fernsehen. Seit 2013 schreibt sie auch Romane. Anja Saskia Beyer lebt mit ihrer Familie und ihrem Hund in Berlin.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Als Liz auf der Klippe stand und ins tiefblaue Wasser sah, wurde ihr wieder die besondere Magie der Insel bewusst.
Liz’ kleiner Feinkostladen in Berlin steht vor dem Aus und sie fühlt sich einsam. Da kommt die Bitte ihres Großonkels, auf Mallorca nach einer alten Finca der Familie zu sehen, gerade recht. Aber wieso wurde um diese Finca all die Jahre so ein Geheimnis gemacht?
Auf der Insel schließt die junge Frau neue Freundschaften und trifft den attraktiven Olivenbauern Cristian, der sich zunächst abweisend verhält. Erstaunt stellt Liz fest, dass Cristian sich nicht nur aufmerksam um das Anwesen und die Feriengäste kümmert, sondern ihnen auch dabei hilft, ihren ganz persönlichen Neuanfang zu wagen. Liz fühlt sich wider Willen zu Cristian hingezogen. Doch der ist ein Mann mit Geheimnissen und scheint sich auf der Finca vor irgendjemandem zu verstecken …



Meine Meinung:
Entführt nach Mallorca! Keine Angst, es ist nichts schlimmes, denn die Autorin nimmt uns nur mit auf die Insel. Da lasse ich mich doch gerne "entführen". Eigentlich schade, dass ich keinen Großonkel habe, der dort eine Finca besitzt. Nun, ich bin mir auch nicht sicher, ob Liz anfangs so glücklich war, denn sie hatte einen Auftrag. Sie sollte kontrollieren, weshalb so viele Urlauber ihre Reise stornieren und sogar den Verwalter rausschmeißen. Aber es entwickelte sich alles anders, als Liz und auch ich es uns gedacht haben. 
Anja Saskia Beyer hat mich mitgenommen nach Mallorca, ich konnte Orte besuchen, die ich vor einigen Jahren kennen gelernt habe und sie hat alles so toll beschrieben, dass ich alles bestens vor Augen hatte. Gleichzeitig habe ich sehr viel über Oliven und deren Verarbeitung erfahren. Aber in der Hauptsache drehte sich alles natürlich um Liz, die viele Geheimnisse aufdecken konnte. Außerdem lernte ich Cristian kennen, der mir, genau wie Liz, sehr sympathisch war. Ich hatte mal wieder ein Buch, dass ich regelrecht verschlungen habe und dank des flüssigen Schreibstils konnte ich es auch in einem Rutsch lesen. Schließlich wollte ich ja unbedingt erfahren, wie die Geschichte endet und ob Entscheidungen getroffen werden, die ich mir gewünscht hatte. Ich verrate nichts, nur soviel: ich war zufrieden. Aber nicht nur das Ende hat mir gefallen, auch die Themen, die miteinander verknüpft wurden. Freundschaft, Romanze, Geheimnisse, Entscheidungen - Höhen und Tiefen spielten eine wichtige Rolle.


Fazit:
Ein sehr schönes unterhaltsames Buch und gleichzeitig ein gelungener Auftakt der Serie Mallorca-Sehnsucht. Gerne gebe ich eine Leseempfehlung und freue mich schon auf weitere Bücher. 


Bei der Autorin, dem Verlag und NetGalleyDe möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken.

#InselliebeundMeer #NetGalleyDE

Sonntag, 19. September 2021

Rezension - Das Camp beim Leuchtturm



Autorin: Ulrike Busch

Titel: Das Camp beim Leuchtturm

Genre: Krimi

Version: eBook

erschienen: 17. September  2021

Seiten: 288

Altersempfehlung: Erwachsene





Über die Autorin:
Drei Herzenswünsche hat die gute Fee der gebürtigen Ruhrpottpflanze Ulrike Busch erfüllt: Erstens, in Norddeutschland zu leben, und zweitens, als Autorin von Büchern tätig zu sein, die drittens an Nord- und Ostsee spielen.
Seit 1986 wohnt die ehemalige selbstständige Texterin in Hamburg. „Dreimal hinfallen, und ich bin an meinen Sehnsuchtsorten: Amrum, Sylt, St. Peter-Ording, Travemünde, Niendorf, Timmendorfer Strand. Überall da, wo es viel Meer, Wind und Wetter und eine salzige Brise gibt.“
Bereits ihr erster Krimi, der 2015 erschienene Bestseller „Der Pfauenfedernmord“, etablierte sich als Longseller. Seitdem arbeitet die hauptberufliche Autorin ständig an neuen Bänden ihrer erfolgreichen Cosy-Krimi-Reihen „Ein Fall für die Kripo Wattenmeer“, „Anders und Stern ermitteln“ und „Ein Fall für Molly Bleck“.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Der Sturz vom Balkon eines Hochhauses in Westerland endet für Ove Matzen tödlich. War es Selbstmord, oder wurde der Lehrer Opfer eines Verbrechens? Er galt als Sonderling, wurde von Schülern gemobbt. Und von Matzens Partnerin fehlt seit dem Unglück jede Spur.
Drei Tage nach dem Todesfall beginnt in einem Camp beim Leuchtturm von Amrum ein soziales Training für jugendliche Mobber. Die Kripo Wattenmeer entdeckt Verbindungen zu den Ereignissen auf Sylt. Auch die Neugier von Inselreporter Friedrich Fliegenfischer ist geweckt.
Ein komplexer Fall für die Kommissare Kuno Knudsen und Arne Zander.


Meine Meinung:
Obwohl dies für mich inzwischen die siebte Folge von der Kripo Wattenmeer ist, kommt bei mir keine Langeweile auf. Ich lese immer wieder gerne von Kuno Knudsen und Arne Zander, nicht nur, wie sie arbeiten, nein, auch das Private der beiden finde ich sehr interessant. Gleichzeitig freue ich mich, wenn ich alte Bekannte wiedersehe, wie zum Beispiel EffEff oder Okko.
Ulrike Busch hat diesmal ein Thema gewählt, das immer wieder auftaucht: Mobbing. Wie kommt es dazu und welche Auswirkungen hat dies. Ist der Lehrer selbst vom Balkon gesprungen oder hat jemand nachgeholfen. Die Autorin hat dies sehr spannend geschrieben und meinen Verdacht auf eine bestimmte Person gelenkt, ob sie es nun tatsächlich war, werde ich hier nicht verraten. Auf jeden Fall war ich am Ende überrascht.


Fazit:
Serienfans werde diese Folge natürlich lesen, aber auch als Neueinstieg kann das Buch genommen werden, denn jedes ist für sich abgeschlossen. Damit alle Leserinnen und Leser gut zurecht kommen, werden zu Beginn alle Personen des Stammpersonals vorgestellt. Mir hat auch diese Folge sehr gut gefallen und gerne gebe ich eine Leseempfehlung.


Bei Ulrike Busch möchte ich mich für das Rezensionsexemplar bedanken, ich durfte das Buch vorab lesen, Einfluss auf meine Bewertung hat dies allerdings nicht gehabt.

Rezension - Prost, auf die Jugend


Autor: Friedrich Kalpenstein

Titel: Prost, auf die Jugend

Genre: Krimi

Version: eBook, Hörbuch, Taschenbuch

erschienen: 24. August 2021

Seiten: 331

Altersempfehlung: Erwachsene

Herausgeber ‏ : ‎ Edition M 


Über den Autor:
Friedrich Kalpenstein ist ein waschechter Bayer und wurde 1971 in Freising bei München geboren. Heute lebt er unweit seiner Heimatstadt im Ampertal. Die Leidenschaft fürs Erzählen entwickelte er durch die Gutenachtgeschichten für seinen Sohn. So schrieb er zunächst Kinderbücher, ehe er seinen Schwerpunkt auf humoristische Romane verlagerte.


Kurzbeschreibung, übernommen:
»Was hat dieser junge Kerl in seinem Leben nicht noch alles vor sich gehabt? Noch interessanter ist jedoch, was er hinter sich gelassen hat.« 
Tom Wiesinger, Stiefsohn eines angesehenen Rechtsanwalts, wird abseits eines Forstweges in den Chiemgauer Alpen tot aufgefunden. Wie sich schnell herausstellt, hatte er mit seinen Mitschülern das bestandene Abitur auf einer Almhütte gefeiert. Doch wer hat den Neunzehnjährigen auf seinem Nachhauseweg umgebracht? 
Hauptkommissar Tischler steht vor einem Rätsel. Denn die ersten Ermittlungen deuten darauf hin, dass Tom allseits beliebt war. War schlussendlich genau das der Grund, warum der sportliche Womanizer sterben musste?


Meine Meinung:
Prost, auf die Methode TUF! Ein weiteres Mal begeistert der Autor mich mit einem Fall, den Tischler und Fink bearbeiten müssen. Spannend und humorvoll wird mir geschildert, wie die beiden und ihre Kollegen arbeiten. Die Dackeldame Resi spielt ebenfalls eine wichtige Rolle, schließlich findet sie den Toten bei der Wanderung. Natürlich an einem Sonntag und Tischler wird gefragt, ob er bitteschön die Leichen nicht in der Woche finden könne, damit alle ihr Wochenende genießen könnten. 😉 
Friedrich Kalpenstein hat auch diesmal alle Beteiligten so gut beschrieben, ich habe direkt mal nachgesehen, wie denn ein Trachtenjanker aussieht. 
Tom, der tot aufgefunden wird, hat an der Abifeier auf einer Alm teilgenommen, so gibt es reichlich Verdächtige, die alle befragt werden müssen. Allerdings erfahren Tischler und Fink vieles, womit sie nicht gerechnet haben und nach und nach ein ganz anderes Bild von einigen wiedergibt. 
Ich war wirklich gespannt, wer denn letztendlich der Täter war, es boten sich ja wirklich einige an. 
Das Lesevergnügen war bei diesem Buch sehr groß, es gab so viele humorvolle Schilderungen, wobei die Spannung wirklich nicht zu kurz kam, auch nette Begebenheiten am Rande sorgten für gute Unterhaltung.


Fazit:
Wer die Methode TUF kennen lernen möchte, sollte das Buch lesen, ich verrate hier nichts. Aber das sollte nicht der alleinige Grund sein, das Buch zu lesen. Mir hat es sehr gut gefallen und deshalb gebe ich gerne eine Leseempfehlung.

Beim Verlag und bei NetGalleyDE möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken.

#ProstaufdieJugend #NetGalleyDE


Rezension - Das Auktionshaus - Der Glanz Londons


Autorin: Amelia Martin

Titel: Das Auktionshaus - Der Glanz Londons

Genre: Historisch

Version: eBook und Taschenbuch

erschienen: 2. August 2021

Seiten: 464

Altersempfehlung: Erwachsene

Herausgeber ‏ : ‎ Ullstein Taschenbuch



Über die Autorin:
Amelia Martin ist das Pseudonym einer erfolgreichen Autorin, die jahrelang als Sachverständige für ein weltweit handelndes Auktionshaus gearbeitet, die Provenienz von Möbeln und Kunstgegenständen geprüft und Ausstellungen organisiert hat. Nach Jahren in England und im europäischen Ausland unternimmt die Autorin heute ausgedehnte Recherchereisen an die Schauplätze ihrer Romane.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Vom Elendsviertel in die glamouröse Welt der Auktionshäuser Als Sarah Rosewell in den Haushalt von Lady Sudbury aufgenommen wird, ändert sich ihr Leben über Nacht: Sie entkommt der Enge und der Gewalt ihres Elternhauses im Armenviertel Soho, und vor ihr liegt plötzlich eine strahlende Zukunft. Sie wird von ihrer Wohltäterin zu einer Expertin für wertvolle Gegenstände ausgebildet und beginnt, für das prestigeträchtige Auktionshaus Varnham’s zu arbeiten. Das ist jedoch vielen ein Dorn im Auge, und Sarah muss sich gegen mächtige Gegenspieler behaupten, die nur darauf warten, dass sie einen Fehler macht. Ihre Vergangenheit kann sie nicht abstreifen, und ihre Zukunft will sie nicht aufs Spiel setzen – auch wenn das bedeutet, dass sie den Mann, dem ihr Herz gehört, nie haben kann. Doch dann bricht der Erste Weltkrieg aus, und die Kriegsjahre verändern alles …


Meine Meinung:
Ich gebe zu, wenn im Buchtitel meine Lieblingshauptstadt London erwähnt wird, dann werde ich besonders neugierig. So kam es, dass ich Sarah kennen lernte, die mit ihrer Familie im Armenviertel Soho lebte. Die Lebensumstände waren schwer für sie, worauf ich allerdings nicht näher eingehen möchte. Auf jeden Fall entwickelte sich einiges für Sarah sehr märchenhaft, nach dem Motto: armes Kind trifft gute Fee. Bei Sarah war es Lady Sudbury, die das Mädchen aus ihrem Elend heraus holte und dafür sorgte, dass sie ihre Schulbildung erweitern und später eine Anstellung in einem Auktionshaus finden konnte. Es gab die üblichen Neider, die es Sarah nicht leicht machten, nicht immer konnte ich das nachvollziehen, aber es spiegelte das damalige soziale Verhalten in den verschiedenen Schichten wieder. Auf jeden Fall hat Sarah die Gelegenheit genutzt und ist den eingeschlagenen Weg weiter gegangen. Was für viele ein Unglück war; die meisten Männer wurden für den Kriegsdienst eingesetzt; bedeutete für Frauen vor über hundert Jahren, dass sie zeigen konnten, dass sie nicht nur ungebildet für die Familie sorgen, sondern auch etwas leisten konnten. Diesen Umständen verdankt es Sarah, dass sie sich zur Expertin des Auktionshauses entwickeln konnte. Es war sehr interessant zu lesen, was Sarah, ihren Familienmitgliedern und Freunden so alles erleben und verarbeiten mussten. Durch die ausführlichen Schilderungen der Autorin habe ich auch einen guten Einblick in die Arbeit dieses Auktionshauses bekommen können. An Dramatik, traurigen Begebenheiten und besonderen Situationen hat die Autorin nicht gespart, manches war mir dann doch etwas zu viel. Es war ganz interessant zu lesen, allerdings endete dieses Buch mit einem Cliffhänger, was sich überhaupt nicht gut finde.


Fazit:
Wer sehr ausführlich etwas über das Leben vor über hundert Jahren in London erfahren möchte und wer nicht nur vom Elend sondern auch vom Glanz lesen will, sollte dieses Buch lesen. Ich fand es ganz interessant, überlege mir allerdings, ob ich das zweite Buch unbedingt lesen möchte.


Beim Verlag und bei NetGalleyDe möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken

#DasAuktionshausDerGlanzLondons #NetGalleyDE


Rezension - Das kleine Atelier am Fjord



Autorin: Nadine Feger

Titel: Das kleine Atelier am Fjord

Genre: Roman

Version: eBook und Taschenbuch

erschienen: 2. August 2021

Seiten: 250

Altersempfehlung: Erwachsene

Herausgeber ‏ : ‎ Forever 



Über die Autorin
Nadine Feger, geboren 1979 in Viersen, lebt mit ihrer Familie in einer beschaulichen Gemeinde am Niederrhein. Schon als Teenager liebte sie das Schreiben und träumte davon, eines Tages Romanautorin zu werden. Ihr Debüt erschien im Juli 2020. Sie liebt Musik, das Reisen und die Natur. Wenn sie nicht gerade schreibt, steckt sie irgendwo zwischen Alltagschaos und Kinderlachen oder sie ist unterwegs, um neue Orte zu erkunden und Inspiration zu sammeln.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Livi hat eine schwere Zeit hinter sich. Vor einem Jahr sind ihr Mann und ihre Eltern bei einem Autounfall gestorben. Nun will sie die schmerzhaften Erinnerungen hinter sich lassen und zieht von Oslo nach Bergen. Aber auch die niedliche Hafenstadt am Fjord kann sie nicht von ihrem Verlust ablenken. Als Livi tief in Gedanken vor einem kleinen Atelier steht, wird der Künstler Mattis auf sie aufmerksam. Auch in ihrer Trauer findet er sie wunderschön und bittet darum, sie malen zu dürfen. Dabei lernen sie einander kennen und Mattis beschließt, Livi zu helfen. Hals über Kopf ziehen die beiden gemeinsam in eine WG und gründen im Atelier ein Art & Dine – Mattis gibt Malkurse und Livi bekocht die Gäste. Die Zeichen stehen auf Neuanfang, doch Mattis kämpft ebenfalls mit seiner Vergangenheit. Können die beiden einander retten? Und was passiert, wenn die Liebe in diese ungewöhnliche WG einzieht?


Meine Meinung:
Hier hatte ich mal wieder ein Cover und einen Buchtitel, die mich neugierig machten. Als ich in der Kurzbeschreibung las, dass die Geschichte in Bergen angesiedelt wurde, wollte ich das Buch gerne lesen. Denn an diese schöne Stadt hatte ich angenehme Erinnerungen. Die konnte ich dann tatsächlich auch auffrischen, weil die Autorin dafür gesorgt hat, dass ich alles wunderbar vor Augen hatte: die Stadt, die Umgebung und die wunderschöne Fjordlandschaft. 
Außerdem lernte ich Livi und Mattis kennen, zwei Personen, die ich schnell in mein Leserherz geschlossen hatte und die mich mit vielen Dialogen erfreuen konnten. Allerdings waren ihre Schicksale nicht unbekannt, ähnliches hatte ich schon in anderen Büchern gelesen und konnte vieles erahnen. Trotzdem wurde ich an das Buch gefesselt, denn die Autorin hat sich einiges einfallen lassen und mich gut damit unterhalten. Nadine Feger hat es gut verstanden, die beiden Protagonisten mit ihren Problemen zu schildern und trotzdem für eine angenehme Unterhaltung gesorgt. Vor allem das Ende, das ich mir gewünscht hatte, trat ein.


Fazit:
Ein gelungenes Buch, das mich sehr gut unterhalten hat. Ernst und humorvoll, sowie wunderschöne Landschaften, die ich vor Augen hatte. Gerne gebe ich eine Leseempfehlung.

Beim Verlag und bei NetGalleyDe möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken.

#DaskleineAtelieramFjord #NetGalleyDE

Rezension - Die Edelweißpiratin


Autorin: Michaela Küpper

Titel: Die Edelweisspiratin

Genre: Historisch

Version: eBook und Hardcover

erschienen: 1. September 2021

Seiten: 352

Altersempfehlung: Erwachsene

Herausgeber ‏ : ‎ Droemer HC


Über die Autorin:
Michaela Küpper wurde im niederrheinischen Alpen geboren und ist in Bonn aufgewachsen. In Marburg studierte sie Soziologie, Psychologie, Politik und Pädagogik. Dann zog es sie zurück ins Rheinland, wo sie nach einem Volontariat viele Jahre lang als Projektmanagerin in einem Verlag tätig war. Heute arbeitet sie als freie Autorin, Redakteurin und Illustratorin.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Exakt recherchiert, mitreißend erzählt:- ein ergreifendes Stück deutsche Geschichte aus der Zeit des Nationalsozialismus in Köln – und die wahre Geschichte einer mutigen Familie
Köln im Sommer 1933: Die SA stürmt die Wohnung der Familie Kühlem, die dafür bekannt ist, regelmäßig kommunistische Treffen abzuhalten. Gertrud und ihre Tochter Mucki lässt man zunächst in Ruhe, doch Peter Kühlem wird ins Braune Haus verschleppt. – wo erst einen Tag zuvor eine Freundin und Genossin zu Tode kam. und muss später als "Moorsoldat" in einem Arbeitslager um sein Leben bangen.
Trotz ihrer Sorge um Peter hält Gertrud jetzt erst recht an ihrem Kampf für eine bessere, gerechtere Welt fest. Als die Herrschaft der Nazis immer erdrückender wird, schließt Mucki sich den »Edelweißpiraten« an, einer Gruppe Jugendlicher, die im Widerstand aktiv ist und immer größere Risiken eingeht …
Michaela Küpper greift in ihrem sorgfältig recherchierten historischen Roman das Schicksal der Familie Kühlem aus Köln auf, die sich von Anfang an der Herrschaft des Nationalsozialismus widersetzt hat. »Die Edelweißpiratin« ist ein bewegender Roman – und eine wahre Geschichte.


Meine Meinung:
Nachdem ich vor kurzem erst das Buch "Der Kinderzug" von Michaela Küpper gelesen hatte, war ich neugierig auf dieses geworden. Denn ich war der Meinung, dass sie sehr gut recherchiert hatte und nun gespannt, ob es diesmal auch wieder so ist.
Die Geschichte ist fiktiv, allerdings gab es Gertrud "Mucki" Kühlen wirklich und anhand vieler Quellen hat die Autorin versucht, der Lebenswelt der Edelweißpiraten nachzuspüren. Dies berichtet Michaela Küpper im Nachwort und ich finde, es ist ihr bestens gelungen. 
Von Juli 1933 bis Juni 1946 konnte ich die Mutter Gertrud und ihre Tochter Mucki begleiten. Im Wechsel habe ich vieles jeweils über Mutter und Tochter erfahren können. Wobei Mutter Gertrud alles in der Ich-Form geschildert hat. Natürlich lernte ich auch weitere Personen kennen. Gertrud war als Apothekerin sehr aktiv und hat vielen Menschen auf verschiedenste Art und Weise geholfen. Mucki war schon als Kind sehr aufgeschlossen und hat vieles hinterfragt, leider wurde das von SA und SS nicht gerne gesehen. Ich fand es ausgesprochen interessant durch dieses Buch viel über das Leben junger Leute zu erfahren, die sich nicht in Gruppen pressen lassen wollten. Es hat auch nachdenklich gemacht, wie hätten wir damals wohl gehandelt? Glücklicherweise hat Mucki alles überlebt, im Gegensatz zu anderen sehr bekannten Edelweißpiraten. 


Fazit:
Wer mehr über das Leben junger Leute im besonderen, vor rund neunzig Jahren wissen möchte, sollte dieses Buch lesen. Es spiegelt vieles vom Alltagsleben wieder: Familie, Beruf, Schule und Einstellungen zum Zeitgeschehen werden sehr gut geschildert.

Beim Verlag möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken. 

Mittwoch, 15. September 2021

Rezension - Was nicht glücklich macht, kann weg


Autorin: Carla Berling

Titel: Was nicht glücklich macht, kann weg

Genre: Roman

Version: eBook, Hörbuch, Taschenbuch

erschienen: 13. September 2021

Seiten: 288

Altersempfehlung: Erwachsene

Herausgeber ‏ : ‎ Heyne Verlag




Über die Autorin
Carla Berling, unverbesserliche Ostwestfälin mit rheinländischem Temperament, lebt in Köln, ist verheiratet und hat zwei Söhne. Mit der Krimi-Reihe um Ira Wittekind landete sie auf Anhieb einen Erfolg als Selfpublisherin. MORDKAPELLE war ihr erster Wittekind-Roman bei Heyne, es folgten vier weitere Bände der Reihe. Bevor sie Bücher schrieb, arbeitete Carla Berling jahrelang als Lokalreporterin und Pressefotografin. Mit ihren temperamentvollen Lesungen begeisterte sie ihre Zuschauer in mehr als 200 Städten.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Billie ist eine Frau mit Prinzipien. Rituale regeln den Alltag, Freundschaften findet sie überflüssig, Besuche oder sonstige Störungen ihres Lebens mit Ehemann Thilo lehnt sie ab. Als ihr Sohn Jonas sie bittet, für ein paar Monate nach Köln zu kommen und ihren Enkel August zu hüten, schlägt ihr mütterliches Herz höher, und sie springt über ihren Schatten. In Köln trifft sie auf ein kunterbuntes Haus, ein vorwitziges Kind und unkonventionelle Menschen, die anders leben, frei denken und Billies Weltbild aus den Angeln heben. Aber dann fängt es an, Spaß zu machen. Bis an einem Weihnachtsabend alte Geschichten auf den Tisch kommen ...


Meine Meinung:
Ich werde ja oft von so humorvollen Buchcovern magisch angezogen. Und wenn ich dann noch den Namen der Autorin lese, muss ich nicht lange überlegen, ob ich das Buch gerne lesen möchte. Denn Carla Berling hat mich bisher mit all ihren Büchern begeistern können. So war es auch diesmal wieder. 
Ich lernte Billie und Thilo kennen, ein Ehepaar, dass sich mittlerweile im Ruhestand befand und in ihrem Haus im kleinen Örtchen Krudhof eigentlich sehr wohl fühlten. Allerdings brauchte ihr Sohn im fernen Köln ihre Hilfe und für mich begann damit eine interessante und humorvolle Schilderung. Die Autorin hat es wunderbar verstanden, das rheinische Leben zu beschreiben, vor allem die Zeit während der so genannten fünften Jahreszeit, nicht jeder kommt mit dem Karneval und der rheinischen Mentalität klar. Ich erlebte doch tatsächlich bei Billie eine Wandlung und fand ihre Entscheidung sehr gut. Natürlich dreht sich nicht alles nur um den "Spaß an der Freud", es gibt auch ernste und nachdenkliche Momente. Sehr gut gefallen hat mir, dass Billie uns Leserinnen und Lesern alles schildert und ich dadurch auch ihre Gedanken erfahren kann. Ich weiß, was sie von Timo und ihren Doppel-Namen Nachbarinnen hält und auch, dass der Mittwoch etwas besonders bedeutet, aber ich verrate nichts, das sollte nun jeder selbst lesen.


Fazit:
Ein sehr unterhaltsames Buch, das ich gerne gelesen habe und auch weiterempfehle. Es freut mich ja immer wieder, wenn die Protagonisten ein gewisses Alter erreicht haben und sich mit Situationen auseinandersetzen, woran ich die reifere Generation erkennen kann. 😉

Beim Verlag möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken. 

Montag, 13. September 2021

Rezension - Herr Heiland und der tote Pilger


 
Autor: Johann Simons

Titel: Herr Heiland und der tote Pilger

Genre: Cosy Crime

Version: eBook und Hörbuch

erschienen: 25. Juni 2021

Seiten: 112

Altersempfehlung: Erwachsene

Herausgeber ‏ : ‎ beTHRILLED 



Über den Autor:
Unter dem Pseudonym Johann Simons verfasst der preisgekrönte Schriftsteller und Literaturübersetzer Christian Humberg spannende Kriminalromane, in denen selbst Mord noch lange kein Grund ist, auf gelungene Pointen zu verzichten.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Der gemütliche Dorfpastor Klaas Heiland wagt einen Neuanfang im bayrischen Touristenidyll Sonntal am See. Dabei muss er nicht nur mit seiner resoluten Haushälterin, dem überambitionierten Bürgermeister und den eigenwilligen Traditionen der Sonntaler zurechtkommen: Nein, hier in der Provinz geben sich die Mörder die Klinke in die Hand! Und im Gegensatz zum sympathischen Dorfpolizisten Tobias Kern hat der friedliebende Heiland ein Talent zur Lösung von Kriminalfällen ...

Folge 1 - Herr Heiland ist überfordert: Eben erst hat der Pastor sein neues Amt in St. Hilarius in Sonntal am See angetreten, da steht auch schon eine Gruppe von Pilgern vor seiner Tür. Sie pilgern - wie jedes Jahr - zu den Gebeinen des Schutzpatrons der Linkshänder, von dem Heiland noch nie gehört hat. Doch es kommt noch viel schlimmer: Am nächsten Morgen liegt einer der Pilger tot in seinem Hotelbett! Heiland geht dem nach und stößt auf eine Spur, die in die Geschichte Sonntals führt ...
Herr Heiland - ein himmlischer Cosy-Krimi für alle Fans von gemütlichen Ermittlungen.


Meine Meinung:
Der Buchtitel machte mich neugierig und ich wollte Herrn Heiland unbedingt kennen lernen.
Gleich zu Beginn hat mich das Buch begeistert. Klaas Heiland zieht von Niendorf nach Bayern, ob das wohl gut geht? Denn gleich am ersten Tag lernt er einige Dorfbewohner und ihre Macken kennen. Klaas nimmt es mit Humor und ich hatte meinen Spaß. Leider gibt es aber einen Toten und Klaas als Dorfpfarrer kümmert sich. Zufällig kommt er auch hinter ein Geheimnis und weiß, wer der Täter ist. Ich fühlte mich gut unterhalten und war auf die Auflösung gespannt.


Fazit:
Spannend und amüsant, so fand ich die erste Folge dieser Krimiserie. Mit Sicherheit werde ich noch mehr lesen wollen, denn mich interessiert, wie sich der weitere Aufenthalt in Bayern gestaltet und ob Klaas Heiland sich gegenüber seiner Haushälterin durchsetzen kann und welche ortsüblichen Gepflogenheiten er noch kennen lernen wird. Aber zunächst gebe ich für dieses Buch eine Leseempfehlung.

Beim Verlag und bei NetGalleyDE möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken.

#HerrHeilandunddertotePilger #NetGalleyDE

Rezension - Juno Brown und der Tote im Antiquitätenladen


 
Autorin: Stephanie Austin

Titel: Juno Brown und der Tote im Antiquitätenladen

Genre: Cosy Crime

Version: eBook und Taschenbuch

erschienen: 22. Juni 2021

Seiten: 352

Altersempfehlung: Erwachsene

Herausgeber ‏ : ‎ HarperCollins



Über die Autorin:
Ähnlich wie die Protagonistin ihrer Romane hat Stephanie Austin schon sehr unterschiedliche Karrieren verfolgt – einige davon dienten ihr als Inspiration für die Krimis um Juno Browne. So handelte sie beispielsweise mit Antiquitäten, arbeitete als Astrologin und Kunsthandwerkerin. Wenn sie nicht über Juno Brownes Abenteuer schreibt, treibt sie sich im örtlichen Theater herum oder gärtnert. Stephanie Austin lebt mit ihrem Ehemann in Devon.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Mord ist ein schmutziges Geschäft – vor allem, wenn man danach putzen muss ... 
Juno Browne ist Reinigungskraft und Hundesitterin, da macht man in jedem Fall einiges mit. Doch als sie eines Morgens in den Antiquitätenladen ihres guten Bekannten kommt und diesen dort erschlagen vorfindet, hört der Spaß auf. Dass der schlitzohrige ältere Herr in nicht ganz saubere Geschäfte verwickelt war, wusste sie – aber wer würde ihn dafür gleich umbringen? Juno krempelt die Ärmel hoch und ermittelt auf eigene Faust. Doch bald schon muss sie sich selbst in Acht nehmen, denn Old Nick hat ihr den Laden vermacht – sehr zum Missfallen seiner Kinder. Schnell findet Juno sich zwischen den erzürnten Erben und der Antiquitäten-Mafia in einer äußerst misslichen Lage wieder …


Meine Meinung:
Ich bin immer auf der Suche nach mir bisher unbekannten Autorinnen und neuen Krimis. Aufmerksam auf dieses Buch wurde ich durch das Cover, das mich direkt angesprochen hat.
So lernte ich Juno Browne kennen, eine junge Frau mit sehr vielen Talenten und liebenswerten Freunden. Juno kümmert sie als Hundesitterin und Reinigungskraft um weiteraus mehr, als sie müsste. Sie hilft einer sympathischen älteren Dame und putzt bei einer versnobten. Als sie Nick kennen lernte, sollte sich dies als sehr schicksalshaft herausstellen. Denn mit ihrem ruhigen Leben war es auf einmal vorbei. Sie findet Nick tot auf und gerät in einen nicht gerade ungefährlichen Strudel.
Die Autorin hat mich an das Buch gefesselt, weil ich unbedingt wissen wollte, wer denn letztendlich der Täter war und ich mit meinem Verdacht richtig lag.


Fazit:
Ein gelungener Start einer weiteren Krimiserie und gerne gebe ich für dieses Buch eine Leseempfehlung. Ich bin auf weitere Folgen gespannt, da ich mir eine gewisse Entwicklung im Leben von Juno vorstellen kann.

Beim Verlag und bei NetGalleyDE möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken.


#JunoBrowneundderToteimAntiquitätenladen #NetGalleyDE

Rezension - Das Kind der Toskana



Autorin: Rhys Bowen

Titel: Das Kind der Toskana

Genre: Gegenwart, Historisch, Roman

Version: eBook und Taschenbuch

erschienen: 13. Juli 2021

Seiten: 399

Altersempfehlung: Erwachsene

Herausgeber ‏ : ‎ Tinte & Feder 



Über die Autorin:
Rhys Bowen ist die Bestseller-Autorin von mehr als dreißig Krimis. Zu ihren Werken gehören die Molly Murphy-Krimis, die in New York City um 1900 spielen, und die leichteren Royal Spyness-Romane über eine Adlige im England der Dreißigerjahre. Sie schrieb auch die Constable Evans-Krimis über einen Police Constabler im heutigen Wales. Bowens Werke haben bis heute vierzehn Preise erhalten, darunter viele Agatha-, Anthony- und Macavity-Preise. Ihre Bücher sind in viele Sprachen übersetzt worden, und sie hat Fans auf der ganzen Welt, inklusive zwölftausend Followern auf Facebook. Als umgepflanzte Britin verbringt Bowen ihre Zeit zwischen Kalifornien und Arizona.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Ein bewegender Roman über ein tief vergrabenes Geheimnis, einen folgenschweren Verrat und die innige Verbundenheit der Liebe von Bestsellerautorin Rhys Bowen. 1944: Der britische Pilot Hugo Langley wird über der von deutschen Truppen besetzten Toskana abgeschossen. Schwer verletzt findet er Unterschlupf in einem zerstörten Kloster und Zuflucht in den Armen der jungen Sofia Bartoli. Sie rettet ihm das Leben. Fast dreißig Jahre später findet Hugos Tochter Joanna im Nachlass ihres Vaters einen berührenden Brief an Sofia, aber sie kann sich nicht erinnern, dass er jemals von ihr gesprochen hätte. Auf der Suche nach Antworten reist Joanna nach Italien. Das abgelegene Bergdorf, in dem Sofia zu Hause war, empfängt sie mit italienischer Gastfreundschaft – doch Joanna stößt auf eine Mauer des Schweigens, als sie beginnt, Fragen zu stellen …


Meine Meinung:
Von Rhys Bowen habe ich erst ein paar leichtere Krimis gelesen und war nun neugierig auf dieses Buch. Das Thema ist jetzt nicht so ungewöhnlich, Aufarbeitung von Begebenheiten während des zweiten Weltkrieges und das Aufdecken von Geheimnissen wird öfter zum Inhalt von Büchern gewählt. Nun war ich gespannt, was die Autorin sich hat einfallen lassen.
Ich lernte Hugo kennen, der als britischer Flieger über der Toskana abgeschossen und dort von Sofia gefunden und versorgt wird. Gleichzeitig darf ich Joanna begleiten, die im Nachlass ihres Vaters Hugo einen Brief findet und nun wissen will, was damals passiert ist. Im Wechsel lerne ich nun die Geschichte von Hugo kennen und lese, was Joanna alles in Erfahrung bringen kann. Im Grunde sind es ja zwei verschiedene Geschichten. Da Hugo inzwischen verstorben ist, hoffe ich, dass zumindest Joanna alles erfährt und es für sie ein gutes Ende nimmt. Ich will nicht zu viel verraten, nur erwähnen, dass ich damit  am Ende sehr zu frieden war.


Fazit:
Es ist zwar eine fiktive Geschichte, allerdings ist sie sehr realistisch geschildert und ich kann mir vorstellen, dass das eine oder andere damals auch passiert sein kann. Auf jeden Fall ist alles sehr eindrucksvoll beschrieben und deshalb gebe ich gerne eine Leseempfehlung. 


 Beim Verlag und bei NetGalleyDe möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken.

#DasKindderToskana #NetGalleyDE


Rezension - Die Muse von Florenz


Autorin: Manuela Terzi

Titel: Die Muse von Florenz

Genre: Historisch

Version: eBook und Taschenbuch

erschienen: 4. August 2021

Seiten: 473

Altersempfehlung: Erwachsene

Herausgeber ‏ : ‎ Gmeiner-Verlag




Über die Autorin:
Manuela Terzi lebt in Wien und verfasst romantische, spannende Romane mit historischem Hintergrund. Die freiberufliche Autorin spricht italienisch und genießt es, ihre Fantasie auf Reisen nach Italien zu beflügeln. Sie ist eine profunde Kennerin der italienischen Renaissance. Am liebsten lässt sie sich von Besuchen in Museen, Archiven und inmitten des centro storico inspirieren.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Florenz, 1426. Die Notarstochter Juliana genießt ein privilegiertes Leben im väterlichen Palast, bis eine Begegnung mit einem außergewöhnlichen Künstler alles verändert. Sie verliebt sich in den Bildhauer Dario und kennt fortan nur noch ein Ziel: Sie will ihm und Baumeister Filippo Brunelleschi bei der Erfüllung ihres Traums helfen - dem Bau der großen Kuppel der Santa Maria del Fiore. Aus Liebe zu Dario bricht Juliana alle Konventionen. Doch die Florentiner Gesellschaft duldet keine Schwäche und auf Julianas Familie lastet ein dunkles Geheimnis …


Meine Meinung:
Mir gefällt es immer wieder, dass ich beim Lesen von Büchern mit historischem Hintergrund viel über das Leben der damaligen Zeit erfahren kann. Dabei ist es egal, ob es damals wirklich eine Muse namens Juliana gab oder nicht. Ich habe viel über die Arbeit eines Notars erfahren und natürlich über die Arbeitsbedingungen beim Bau der Kuppel. Die Autorin hat es verstanden über das privilegierte Leben in Florenz zu schreiben und dabei Familiengeheimnisse und die Romanze einfließen zu lassen. Gleichzeitig hat sie mir das Gefühl gegeben, dass ich in Florenz dabei bin und Juliana bei allem begleiten konnte. 


Fazit:
Alltagsleben, Zeitgeschehen, Dramatik und Romanze, all dies und noch mehr wurde in diesem Buch miteinander verknüpft und es beschert ein interessantes Lesevergnügen. Gerne gebe ich eine Leseempfehlung.

Beim Verlag und bei NetgalleyDe möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken.

Rezension - Das Kind von Gleis 1



Autorin: Gill Thompson

Titel: Das Kind von Gleis 1

Genre: Historisch

Version: eBook, Taschenbuch und Hörbuch

erschienen: 19. Juli 2021

Seiten: 502

Altersempfehlung: Erwachsene

Herausgeber ‏ : ‎ Aufbau Taschenbuch




Über die Autorin:
Gill Thompson studierte Kreatives Schreiben an der Chichester University. Beim Schreiben wird sie oft von wahren Begebenheiten inspiriert, besonders die Schicksale von Kindern während des Zweiten Weltkrieges liegen ihr am Herzen. Thompson lebt mit ihrer Familie in West Sussex und arbeitet dort als Englischdozentin.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Wie weit muss eine Mutter gehen, um ihr Kind zu schützen? 
1939: Die jüdische Pianistin Eva sucht in Prag verzweifelt nach einem Weg, ihre Tochter Miriam vor den heranrückenden Deutschen in Sicherheit zu bringen. Als letzter Ausweg bleibt ihr, sie mit einem Kindertransport nach London zu schicken. Doch wie wird ihr Kind die Reise ins Ungewisse überstehen? In England bemüht sich die Britin Pamela, der kleinen Miriam ein Zuhause zu geben, muss aber gleichzeitig um ihre eigene Familie fürchten. Während beide Mütter erst glauben, das zu verlieren, was ihnen das Liebste ist, finden sie inmitten der Kriegswirren die Hoffnung auf Glück.


Meine Meinung:
Vor einigen Jahren hatte ich an der Liverpool Street Station in London ein Denkmal mit Kindern entdeckt. Es sollte an den Kindertransport erinnern. Deshalb war ich natürlich sehr neugierig und wollte dieses Buch unbedingt lesen.
Die Autorin stellt mir in diesem Buch mehrere Frauen und deren Familien vor, die in den 30er Jahren des vorigen Jahrhunderts Entscheidungen treffen und gleichzeitig um das Leben bangen mussten.
Ich lerne Eva kennen, die ihre Tochter Miriam retten will und sie nach London schickt. Mit Sicherheit ist es ihr und vielen anderen Müttern nicht leicht gefallen. Gleichzeitig wird mir Pamela vorgestellt, die in England lebt und ehrenamtlich sich um vieles kümmert. Das Schicksal führt sie und Miriam zusammen. Gill Thompson hat in ihrer Geschichte rund um diese Familien viele Begebenheiten eingebunden, die tatsächlich passiert sind. Es mag auch sein, dass manche gebündelt davon genauso betroffen waren. Ich fand es sehr bewegend, was die Autorin geschildert hat. Leider gab es damals für viele ein trauriges Ende, aber gleichzeitig passierte auch erfreuliches und die Leute ließen sich nicht unterkriegen und machten das bestes aus den Situationen. Beim Lesen gibt es also ein auf und ab für die Gefühle, aber so war es nun einmal.


Fazit:
Dies ist ein Buch mit einer sehr berührenden Geschichte. Viele Geschehnisse sind inzwischen bekannt geworden, aber zusammen gefasst, bietet es einen gelungenen Einblick in das Zeitgeschehen einer schweren Zeit. Gerne gebe ich für dieses Buch eine Leseempfehlung:

Beim Verlag und bei NetGalleyDE möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken

#DasKindvonGleis1 #NetGalleyDE

Mittwoch, 1. September 2021

Rezension - Don Cavelli und das Sizilianische Gebet


Autor: David Conti

Titel: Don Cavelli und das Sizilianische Gebet

Genre: Krimi

Version: eBook und Taschenbuch

erschienen: 1. August 2021

Seiten: 243

Altersempfehlung: Erwachsene

Herausgeber ‏ : ‎ dotbooks Verlag 





Über den Autor:
David Conti wurde 1964 in Rom geboren und verbrachte dort – unterbrochen von einem mehrjährigen Aufenthalt in München – seine Kindheit und Jugend. Nach einem Studium der Theologie, Geschichte und Germanistik in Perugia, Yale und Tübingen, war er mehrere Jahrzehnte lang in verantwortlicher Position bei einer internationalen Institution in Rom tätig. Seit seinem beruflichen Ausscheiden aus dieser, verbringt er seine Zeit mit Reisen und dem Schreiben der Don-Cavelli-Reihe. Er lebt abwechselnd in Castel Gandolfo, Zürich und Santa Barbara.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Die Grundfesten des Vatikan scheinen unerschütterlich – aber es gibt noch eine zweite Macht in Rom, die unbeugsam und unantastbar ist...
Wie eine Giftschlange windet sie sich um die Säulen des alten Kirchenstaates: La Famiglia, die Ehrenwerte Gesellschaft. Als die Witwe eines Mafiabosses einen Deal mit der Polizei schließt, stellt sie eine einzige Bedingung: Zuflucht im Vatikan – auf heiligem Boden, der von der gottesfürchtigen Mafia nicht entweiht werden darf … oder etwa doch?
Es gibt nur einen Mann, dem Theresa Canova wirklich trauen kann: Geschichtsprofessor Don Cavelli, der im Vatikan exklusives Wohnrecht besitzt und genau weiß, wo dort eine tödliche Falle lauern könnte. Doch was ist mit den Orten, die seit Jahrhunderten niemand mehr betreten hat?


Meine Meinung:
Ich gebe zu, ich bin ein Fan von Don Cavelli und freue mich immer wieder, wenn ich ein neues Buch mit einer weiteren Mission lesen kann.
Diesmal gerät Don Cavelli rein zufällig ins Visier eines Mafiakillers. Er war zur falschen Zeit am falschen Ort und hat mir einiges an Herzklopfen beschert. Es war aber auch spannend und ich hoffte sehr, dass beide es überleben werden.
Theresa Canova ist die Witwe eines gerade beerdigten Mafiabosses und sie will auspacken. Das gefällt einigen verständlicherweise nicht und die Personen versuchen, an sie heran zu kommen. Allerdings hat der eine oder andere tatsächlich Respekt vor dem Vatikan und dem Papst sowieso. Man könnte es fast nicht glauben.
Auf jeden Fall hat David Conti dafür gesorgt, dass ich voller Spannung das Buch gelesen habe und es kaum aus der Hand legen konnte. Außerdem hat er mir wieder das Gefühl gegeben, ich wäre vor Ort und würde verschiedene Gänge entlang gehen, mehr werde ich darüber aber nicht schreiben. Ich verrate doch nicht, was Don so alles einfällt.


Fazit:
Wer schon mal in Rom war und einige Orte besucht hat, wird noch mehr kennen lernen und wer noch nicht dort war, hat bestimmt Lust, irgendwann sich alles anzusehen. Auf jeden Fall gebe ich gerne eine Leseempfehlung für diese Mission und auch für die vorherigen.


Beim Verlag möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken.

Rezension - Der Kinderzug


Autorin: Michaela Küpper

Titel: Der Kinderzug

Genre: Historisch

Version: eBook, Taschenbuch und gebundene Ausgabe

erschienen: TB 2. August 2021

Seiten: 352

Altersempfehlung: Erwachsene

Herausgeber ‏ : ‎ Droemer TB


Über die Autorin:
Michaela Küpper wurde im niederrheinischen Alpen geboren und ist in Bonn aufgewachsen. In Marburg studierte sie Soziologie, Psychologie, Politik und Pädagogik. Dann zog es sie zurück ins Rheinland, wo sie nach einem Volontariat viele Jahre lang als Projektmanagerin in einem Verlag tätig war. Heute arbeitet sie als freie Autorin, Redakteurin und Illustratorin.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Das Ruhrgebiet im Sommer 1943. Die junge Lehrerin Barbara soll eine Gruppe Mädchen im Rahmen der sogenannten Kinderlandverschickung begleiten. Angst, aber auch gespannte Unruhe beherrschen die Gedanken der Kinder, denn sie wissen nicht, was sie erwartet. Das Heim, das ihr zeitweiliges Zuhause werden soll, erweist sich zunächst als angenehme Überraschung, doch dann muss dieses geräumt werden.
Es beginnt eine Odyssee, die nicht nur die Kinder, sondern auch Barbara an ihre Grenzen führt, denn mehr und mehr wird sie, die sich bisher aus der Politik herauszuhalten versucht hat, mit den grausamen Methoden und Plänen der Nationalsozialisten konfrontiert – und mit Menschen, die für ihre Ideologie vor nichts zurückschrecken.
Als schließlich ein Mädchen verschwindet und ein polnischer Zwangsarbeiter verdächtigt wird, kommt für die Lehrerin die Stunde der Entscheidung.
Ein Roman über die Frage: Wie konnte man, konnte eine Frau unter dem verbrecherischen System des Nationalsozialismus anständig bleiben?


Meine Meinung:
Mich hat dieses Buch interessiert, weil ich wusste, dass mein Vater mit seinen Geschwistern auch verschickt wurde. Damals wurde die gesamte Schule evakuiert und ins Bergische Land verschickt. Allerdings haben sie dort eine "harmlosere" Zeit verbringen dürfen.
Die junge Lehrerin Barbara soll eine Gruppe Mädchen begleiten. Sie wurden vom Ruhrgebiet zur Insel Usedom geschickt. Niemand hat damit gerechnet, dass diese Reise, die im Jahr 1943 startete, erst 1945 enden würde.
Die Autorin hat sehr eindrucksvoll beschrieben, wie damals gereist werden konnte und was die Kinder alles erleben mussten. Sie hat sich aus der Gruppe vier Personen herausgesucht, über die kapitelweise im Wechsel geschrieben wurde. So lernte ich einige näher kennen und auch deren Gedanken.
Natürlich habe ich nebenbei auch viel über die Einstellungen verschiedener Personen und über das Alltagsleben unter dem Regime erfahren können.
Das Cover ist passend, es konnte nicht viel Gepäck mitgenommen werden und die Reise selbst war nicht ungefährlich, außerdem mussten weite Strecken zu Fuß zurück gelegt werden.


Fazit:
Wer etwas mehr über die damalige Zeit, Sinn und Zweck dieser Kinderlandverschickungen wissen möchte, der sollte dieses Buch lesen. Die Autorin hat gut recherchiert und daraus einen aufwühlenden Roman gemacht.


Beim Verlag möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken.

Rezension - Ab in die Urne



Autorin: Ingrid Reidel

Titel: Ab in die Urne

Genre: Krimi, Anthologie, Kurzgeschichten

Version: Taschenbuch

erschienen: 1. März 2019

Seiten: 220 

Altersempfehlung: Erwachsene

Herausgeber ‏ : ‎ crimetime



Über die Autorin:
Die 1960 in Weinheim geborene Ingrid Reidel ist in einem kleinen Dorf am Rande des Odenwaldes aufgewachsen. Dort war ihr Vater als Dorfschullehrer tätig, wo er – damals noch vor dem Schulhausofen – Sagen und Märchen aus der Gegend erzählte. Als kleines Mädchen war die Autorin oft dabei und lauschte den Geschichten, aus denen sie später eigene entwickelte. 1980 trat sie in die pädagogischen Fußstapfen ihres Vaters und wurde Erzieherin. In diesem Beruf arbeitete sie zwanzig Jahre, wobei sie Theaterstücke für Kinder entwickelte und kleine Kinderbücher verfasste. 1999 folgte eine weitere Berufsausbildung zur Mediengestalterin.
2012 begann sie ein Online-Studium: Autorin werden und verlegte sich auf die Sparte Krimikurzgeschichten sowie auf Short-Storys im humoristischen Bereich. Besonders bekannt wurde sie durch ihren skurrilen schwarzen Humor. Die Autorin wurde mehrmals ausgezeichnet. Sie stand auf der Shortlist der Wiener Kriminacht, war im Finale der Art Experience in Baden bei Wien und gewann den Deutschen Kurzkrimi-Preis Tatort Eifel. Ingrid Reidel ist Mitglied bei den Mörderischen Schwestern und den Bloody Maries. Sie mag klassische Musik und Konfekt und liebt es, in die entlegensten Ecken zu reisen, auch wenn sie direkt vor der Haustür liegen, denn wie sie selbst sagt, gibt es überall noch etwas zu entdecken. Ingrid Reidel ist Mutter einer Tochter und wohnt mit ihrem Partner in einem alten Anwesen in Weinheim.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Ingrid Reidel, die Gewinnerin des Deutschen Krimipreises 2017, sticht messerscharf in die scheinbar heile Welt deutscher Wohnzimmer und Beziehungskisten. Ob sündhaft teure Rache einer verschmähten Ehefrau oder Verzweiflungstaten diskriminierter Fleischesser - die Weinheimer "Miss Marple" schreibt tödlich komisch! In "Ab in die Urne" finden Krimiliebhaber das Best of ihrer schwarz-humorigen Krimigeschichten. Aberwitzig und skurril.


Meine Meinung:
Alsoooo, ich werde mit Sicherheit keine Kritik äußern, denn es gibt da so eine verrückte Autorin, die erschießt alle Kritiker. 😉
Ein bisschen Spaß muss sein, besonders dann, wenn ich ein Buch mit schwarz humorigen Krimikurzgeschichten in der Hand halte. Moment mal, oder sollte ich das doch besser ernst nehmen? 😉 Nun sagen wir mal so, ich bin froh, dass ich "nur" das Buch in der Hand halte und die Geschichten, die Ingrid Reidel sich ausgedacht hat, weit entfernt von ihr lesen kann.
Das schöne an solchen Büchern ist ja, dass ich immer wieder danach greifen und zwischendurch die eine oder andere Geschichte lesen kann. Wenn sie außerdem noch spannend geschrieben wurde, bin ich ganz begeistert.


Fazit:
Witzig, spannend und skurril, so sind die Geschichten in diesem Buch. Gerne gebe ich hierfür eine Leseempfehlung. Achja passt auf, wenn Ihr das Gefühl habt, am Essen ist zu viel Liebstöckel 😉


Bei der Autorin möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken.

Rezension - Wir für uns


Autorin: Barbara Kunrath

Titel: Wir für uns

Genre: Roman

Version: eBook, Hörbuch und Taschenbuch

erschienen: 28. Juli 2021

Seiten: 400

Altersempfehlung: Erwachsene

Herausgeber ‏ : ‎ FISCHER Krüger





Über die Autorin:
Barbara Kunrath schreibt mit feiner Beobachtung und Gefühl über zwischenmenschliche Beziehungen und deren emotionale Bedeutung. Mit ihrem ersten Roman »Schwestern bleiben wir immer« gelang ihr der Sprung auf die SPIEGEL-Bestsellerliste, mit »Wir für uns« stellt sie den unverhofften Lebensmut zweier Frauen in den Fokus. Barbara Kunrath, geboren 1960, lebt mit ihrem Mann in der Nähe von Limburg an der Lahn, sie hat zwei erwachsene Töchter und drei Enkelkinder.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Für ein Leben, das genau jetzt ganz neu beginnt.
Josie ist schwanger. Von Bengt, der schon eine Familie hat und kein Kind mehr möchte. Aber was möchte Josie? Sie ist Anfang Vierzig, und ihre Wünsche hat sie immer auf »später« aufgeschoben. Kathi ist plötzlich allein. Ihr Mann Werner ist gestorben, nach fünfzig Jahren gemeinsamen Lebens. Ihr einziger Sohn ist ihr fremd geworden. Auch Kathi hat so vieles auf »später« verschoben. Als Josie durch einen Zufall in Kathis Küche landet, sind beide verwundert. Sie fühlen sich in Gegenwart der anderen so unbelastet. Ernst genommen. Die beiden Frauen spüren, dass das Leben ihnen genau jetzt ganz unerwartet die Tür öffnet.
Manchmal schickt uns das Schicksal einen Menschen, den wir gar nicht gesucht haben. Und plötzlich steht unser Leben wieder auf »Los«.


Meine Meinung:
Zufällig wurde ich auf dieses Buch aufmerksam und ich hatte Lust, es zu lesen. Ich lernte zunächst Josie kennen, die mit 41 Jahren schwanger wird und später dann Kathi, die mit 71 Jahren eine Witwe wurde. Beide Frauen trafen sich zufällig und sollten dann einiges miteinander erleben. Mir fiel es allerdings schwer, mich mit beiden anzufreunden. Josies Verhalten konnte ich nicht immer nachvollziehen, sie war mir zu schwankend in Allem. Kathi konnte ich schon eher verstehen, aber ich musste das nicht alles gut finden, was sie tat.
Die Autorin hat in diesem Buch sehr viele Personen untergebracht, die meisten haben irgendein Päckchen zu tragen. Mir war das fast schon etwas zu viel an Problemen und Schicksalen. Es war allerdings interessant zu lesen, wie jeder der Beteiligten damit umging und wie sich alles entwickelte.
Das Ende war dann entsprechend gut und wie ich es mir gewünscht hatte.


Fazit:
Wer Bücher mag, in dem die Beteiligten sich mit Schicksalen auseinandersetzen, die durchaus üblich sind und öfter vorkommen, der wird hier wohl das richtige finden. 

Beim Verlag und bei NetGalleyDE möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken

#Wirfüruns #NetGalleyDE

Dienstag, 31. August 2021

Rezension - Bücher machen nicht nur Freu(n)de - Sammelband



Autorin: Brigitte Teufl-Heimhilcher

Titel: Bücher machen nicht nur Freu(n)de - Sammelband

Genre: Heiterer Gesellschaftsroman

Version: eBook und Taschenbuch

erschienen: 27. August 2021

Seiten: 404

Altersempfehlung: Erwachsene

Herausgeber ‏ : ‎ BoD – Books on Deman



Über die Autorin:
Brigitte Teufl-Heimhilcher wurde 1955 in Wien geboren und empfand schon zu Schulzeiten einen Deutschaufsatz als erholsame Freistunde.
Die ursprünglich, gelernte Immobilien-Fachfrau verbindet in ihren Büchern auf humorvolle Art unterschiedliche Genre miteinander.
Brigittes Romane können sowohl Liebesroman-Elemente, als auch kriminalistischen Anteile enthalten. Die Bücher zeichnen sich durch ihre spannende und erfrischende Abwechslung aus, die sich in aktuellen Gesellschaftsthemen eingebettet sehen.
Daher kann man sie auch als heitere Gesellschaftsromane bezeichnen.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Ein Heiterer Gesellschaftsroman über einen heiteren Gesellschaftsroman – vor allem aber über dessen Autorin Jutta.
1. Buch – (K)ein Herz für Buchhändler
Die ehemalige Stadträtin Jutta schreibt einen satirischen Roman, in dem sie den amtierenden Bürgermeister aufs Korn nimmt.
Als sie den stadtbekannten Buchhändler Günther Brühl kennenlernt, hofft sie, dass er ihr Buch in sein Sortiment aufnehmen wird. Günther findet die spitzzüngige Autorin zwar sehr attraktiv, doch als Germanist denkt er nicht daran, ein selbst verlegtes Buch zu verkaufen. Stattdessen bittet er einen befreundeten Literaturkritiker, dem Buch ein paar unfreundliche Zeilen zu widmen. Das soll ihm bald leidtun.
2. Buch – L(i)ebe im Lockdown
Jutta und Günther sind einander doch nähergekommen und wollen es miteinander versuchen. Ein heroischer Plan, wenn man bedenkt, welch unterschiedliche Temperamente sie sind. Die Herausforderungen, die auf sie zukommen, sind jedenfalls gewaltig.
Da wären einmal Günthers Freund Lukas, der Jutta ebenso wenig leiden kann wie sie ihn, Juttas politische Ambitionen, und dann auch noch die Pandemie, die das Geschäft nahezu zum Erliegen bringt. Kann das gut gehen?


Meine Meinung:
Ich mag die Bücher von Brigitte Teufl-Heimhilcher, denn sie versteht es bestens, in ihren Büchern die Realität unterzubringen. Alltägliche Begebenheiten werden humorvoll, aber auch ernst eingebunden.
Diesmal gibt es einen Sammelband mit zwei Büchern. In dem ersten Buch dreht sich alles um die Protagonistin Jutta Hirschmann, die einen satirischen Roman schreibt und uns miterleben lässt, womit ein Autor, der an keinem Verlag gebunden ist, zu kämpfen hat. Dabei kann die Autorin ihre eigenen Erfahrungen wunderbar mit einbinden. Aber bis es soweit ist und Jutta ihr Buch heraus bringen kann, dauert es noch eine Weile. So lerne ich dann erst einmal ihre Freundinnen Lore und Bianca kennen und mit ihnen ihre kleinen und großen Problemchen. Jede der drei Frauen hat eine andere Lebensweise, was ich sehr interessant fand. Die Autorin hat mich mit der Geschichte aller an ihr Buch gefesselt. Ihr Schreibstil gefällt mir gut, er ist so ganz anders, als ich es gewohnt bin.
Das erste Buch hatte ich bereits gelesen, als es vor einiger Zeit erschienen ist. Jetzt bekam ich die Möglichkeit, meine Erinnerungen aufzufrischen, in dem ich beide Bücher im Sammelband hintereinander lesen konnte. 
Das erste Buch hat mir damals und jetzt auch wieder gefallen. So richtig begeistert hat mich nun, dass Brigitte Teufl-Heimhilcher ein Thema mit eingebunden hat, was viele Autoren und Verlage scheuen. Allerdings ist es nun mal Tatsache, dass wir in einer verflixten Zeit leben und damit zurecht kommen müssen und wenn ein Roman geschrieben wird, der in der Gegenwart spielt, kann das Pandemie und Lockdown nicht einfach ausgeschlossen werden. Außerdem hat die Autorin es ganz sachlich geschildert, sie hat nicht beschönigt und auch nichts dramatisiert. Sie hat geschrieben wie es ist und was viele von uns auch erlebt haben.
Das schöne an diesem Sammelband ist ja tatsächlich, dass ich sofort weiterlesen konnte und mehr über Jutta und Günther erfahren habe. Vor allem, wie sie mit den Situationen klar kamen, denn so viel anderes spielte ja auch eine Rolle. Was Jutta im ersten Buch begonnen hatte, ging ja irgendwie weiter.
Ich erwähnte ja bereits, dass ich den Schreibstil der Autorin mag. Sie bringt vieles auf den Punkt, betrachtet Begebenheiten ernst und humorvoll. Sie lässt uns teilhaben an dem Alltagsleben in ihrem Land.


Fazit:
Die beiden Bücher haben mich gut unterhalten. Deshalb gebe ich gerne eine Leseempfehlung. Und nicht nur für dieses Buch, sondern auch für die anderen Bücher der Autorin.


Bei der Autorin möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken. Meine Bewertungen werden von kostenlos zur Verfügung gestellten Büchern nicht beeinflusst. Im Gegenteil, was ich normalerweise nicht lesen würde, nehme ich gar nicht erst an. Außerdem tausche ich mich darüber hinaus  mit vielen Autorinnen aus.

Rezension - Sprottenblut


Autorin: Zhara Herbst

Titel: Sprottenblut

Genre: Krimi

Version: eBook, Taschenbuch und gebundene Ausgabe

erschienen: 10. Juni 2021

Seiten: 504

Altersempfehlung: Erwachsene

Herausgeber ‏ : ‎ tredition




Über die Autorin:
Zhara Herbst, Jahrgang 1986, ist gebürtige Rostockerin. Ihr Psychologiestudium verschlug sie nach Kiel. Dort lebt sie immer noch und ist inzwischen eine echte Kieler Sprotte. Wenn sie sich nicht den Küstenwind um die Nase wehen lässt, arbeitet sie als Psychotherapeutin und Dozentin – oder feilt an ihrem nächsten Buch ... "SPROTTENBLUT – Wagner & Anderson ermitteln in Kiel" ist ihr Debütroman.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Ein Mord und zwei Ermittler, die weit mehr verbindet, als der Fall:
Kriminaloberkommissar Pieter Anderson ist ein wahrer Meister im Verdrängen - bis im Kieler Schrevenpark die Leiche einer Frau gefunden wird und er dort auf Elisabeth Wagner trifft. Die unnahbare neue Kollegin ahnt nicht, dass sie Pieter mit den Geistern einer tragischen Vergangenheit konfrontiert. Sie will nur eins: sich wie gewohnt in ihre Arbeit stürzen, um der Einsamkeit ihrer vier Wände zu entgehen. Gemeinsam untersuchen die zwei ungleichen Ermittler eine Mordserie, die unerwartet ihrer beider Biographien betrifft, ihr Leben in Gefahr und völlig durcheinander bringt …


Meine Meinung:
Auf diesen Krimi wurde ich aufmerksam, weil das Cover mich ansprach und ich den Hinweis "Küstenkrimi" gelesen habe. Ich bin doch immer auf der Suche nach Krimis, die an der Ostsee spielen.
So kam es, dass ich den allerersten Krimi von Zhara Herbst lesen konnte.
Der Einstieg war für mich altbekannt. Eine Leiche wird gefunden und der Kommissar beginnt mit der Arbeit. Allerdings hatte ich dann so meine Probleme, ich konnte mich zunächst nicht mit den beiden ermittelnden Kommissaren anfreunden. Es gab so einige Geheimnisse, deren Aufklärung ich als Leserin gerne eher erfahren hätte. Allerdings musste ich geduldig sein, was mir nicht leicht fiel, ebenso wenig wie Beth, der neuen Mitarbeiterin von Pieter. Aber auch Pieter machte es mir nicht leicht, seine merkwürdige Reaktion konnte ich mir nicht erklären und habe erst sehr viel später die Auflösung bekommen. So sehr ich neben der Ermittlungsarbeit auch gerne privates über die Beteiligten erfahren möchte, hat dies sich zu sehr in den Vordergrund gedrängt. Klar, später konnte ich die Zusammenhänge erfahren, aber es zog sich für mich in die Länge. Es gab Verwicklungen auf die ich gerne verzichtet hätte. Es zeigt aber auch mal wieder, es sollte viel mehr miteinander geredet werden und zwar so schnell wie möglich.
Der Krimi war spannend geschrieben und machte mich auch neugierig. Natürlich habe ich das Buch zu Ende gelesen und war überrascht. Mit diesem Täter hatte ich nicht gerechnet.


Fazit:
Es war mal etwas anderes, ein Ermittlerduo mit einer besonderen Vergangenheit findet zufällig zusammen. Mit Sicherheit könnte sich die weitere Zusammenarbeit interessant weiter entwickeln.


Beim Verlag möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken.

Rezension - Grüner Türke


Autorin: Ingrid Reidel

Titel: Grüner Titel

Genre: Kurzkrimi

Version: eBook

erschienen: 13. August 2021

Seiten: 28

Altersempfehlung: Erwachsene

Herausgeber ‏ : ‎ booksnacks.de 





Über die Autorin:  
Die Autorin Ingrid Reidel wurde 1960 in Weinheim geboren. Nach der Ausbildung zur Erzieherin absolvierte sie eine zweite als Mediengestalterin. 2012 begann sie ein Fernstudium: Autorin werden. Ingrid Reidel wurde mit mehreren Preisen ausgezeichnet, der höchste war 2017 mit dem ersten Platz beim Deutschen Kurzkrimi-Preis Tatort Eifel. Ingrid Reidel ist Mitglied der Mörderischen Schwestern und der Bloody Maries. Sie wohnt mit ihrem Mann in einem alten Anwesen in Weinheim.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Die Verdächtigen aßen nicht einmal ihre Pizza zu Ende … 
Als Lisa an diesem Abend in ihre Lieblingspizzeria eintritt, wird sie in einer Reihe düsterer Geschehnisse verwickelt. Zwischen Spaghetti, Missverständnissen und Todesanzeigen entfaltet sich ein Rätsel, das die alte Dame zu lösen gewillt ist.


Meine Meinung:
Was erwarte ich von einem Kurzkrimi? Er soll mich gut unterhalten und spannend sein. Genau dies ist Ingrid Reidel mit ihrem Buch gelungen. Vor allem die beteiligten Personen fand ich sehr originell und es gab ein Wiedersehen mit Dr. Brinkmann 😉 Zum Inhalt kann ich nicht viel schreiben, ich würde dann einiges verraten. Aber es zeigt mal wieder, lieber eine Pizza in Ruhe essen und nicht lauschen wäre besser.


Fazit:
Eine schnelle kurze und spannende Unterhaltung für zwischendurch. Gerne gebe ich eine Leseempfehlung.


Bei der Autorin möchte ich mich vielmals bedanken.

Rezension - Ein Koffer voller Schönheit


Autorin: Kristina Engel

Titel: Ein Koffer voller Schönheit

Genre: Frauenbuch, historisch

Version: eBook, Hörbuch und Taschenbuch

erschienen: 1. August und 1. September 2021

Seiten: 432

Altersempfehlung: Erwachsene

Herausgeber ‏ : ‎ Droemer TB





Über die Autorin:
Kristina Engel wurde in Lübeck geboren und wuchs in Hamburg auf. Sie lebte viele Jahre in Lüneburg und arbeitete dort als Lokalredakteurin sowie als Kundenberaterin für eine große Parfümeriekette. Ferien an der Ostsee gehörten lange Zeit zur Familientradition – ebenso wie fröhliche Feste, auf denen mehrere Generationen von Frauen ihre geheimen Schönheitstipps weitergaben. Großmutter Martha schwor auf Melkfett, Mutter Christa badete ihre Hände in Olivenöl.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Reisende in Sachen Schönheit: Kristina Engels historischer Roman aus der 2. Hälfte des 20. Jahrhunderts erzählt die Geschichte der ersten deutschen Avon-Beraterin zwischen Wirtschaftswunder und häuslicher Enge.
Ende der 50er Jahre ist eine Fernsehtruhe oder gar ein Auto für viele Deutsche noch ein ferner Traum. Umso begehrter sind die kleinen Dinge, die das Leben schöner machen.
Wie sehr sich gerade die Hausfrauen nach ein wenig Luxus und Leichtigkeit sehnen, weiß Anne Jensen genau. Immerhin geht es ihr selbst nicht anders, seit ihr geliebter Mann Benno sich beim Aufbau seines Geschäfts immer weiter von ihr zurückzieht. Was ist aus der großen Liebe geworden, die sie beide alle Prüfungen von Krieg und Nachkriegszeit hat überstehen lassen?
Da entdeckt Anne eine Anzeige des amerikanischen Kosmetik-Herstellers Avon: Liebend gerne würde sie als Avon-Beraterin mit Puder und Parfum den Glanz der weiten Welt in deutsche Haushalte bringen. Doch ist sie auch bereit, für diese Freiheit ihre große Liebe aufzugeben?
Frauenrechte, Wirtschaftswunder und das mondäne Flair des fernen Amerika: Der historische Roman »Ein Koffer voller Schönheit« ist ein lebendig erzähltes Stück Zeitgeschichte der 50er Jahre des 20. Jahrhunderts.


Meine Meinung:
Das Buch hat einen interessanten Titel und das Cover zeigt einiges aus der damaligen Zeit, außerdem wurde es vom Verlag sehr schön präsentiert. Ich wurde neugierig und habe doch eher mit dem Lesen begonnen, als es geplant war.
Ich lernte Anne Jensen zu einem Zeitpunkt kennen, in dem sich gerade für Frauen vieles ändern konnte, wenn sie es denn wollten. Beziehungsweise, wenn ihr Ehemann es erlaubte. Die kurze Zeitspanne, in der ich Anne begleite, beginnt im Frühjahr 1959. Anne ist vierunddreißig Jahre alt und in einer schwierigen Zeit aufgewachsen und hatte es auch nicht leicht mit ihren Eltern.
Sie befindet sich in einer Situation, in der sie sich nicht wohlfühlt, aber selbst wenig ändern kann und auch nicht unbedingt will. Bis ihre Schwiegermutter dafür sorgt, dass sie als Avon-Beraterin tätig werden kann. Jetzt war ich an dem Punkt angelangt, der mit dem Buchtitel zu tun hatte. Allerdings dauerte es sehr lange und so richtig viel habe ich dazu auch nicht erfahren.
Im Grunde hat die Autorin das Leben Anfang der 60er Jahre berichtet, was ich sehr interessant fand, denn vieles vom Zeitgeschehen wurde darin aufgenommen. Ob es nun die große Politik, die Teilung Deutschlands oder Verarbeitung von Kriegsgeschehen war. Zufällig wurde Anne Vertreterin von Avon, es hätte auch eine andere Aufgabe sein können. Aber es passte genau zu den Personen und deren Erlebnissen. Die Frauen wollten sich endlich etwas gönnen und mussten lernen, sich dezent zu schminken. Mir sind die Parfümfläschchen in Erinnerung geblieben, sie sahen toll aus und waren mal etwas anderes als das altbekannte Kölnisch Wasser.
Das Buchcover passte genau zu dem Inhalt des Buches, denn Anne war anfangs mit der Isetta unterwegs, um die Sachen aus dem Köfferchen vorzustellen.


Fazit:
Ein interessantes Buch, das vieles vom Zeitgeschehen Anfang der 60er Jahre widerspiegelt. Ich hatte zwar eine andere Erwartungshaltung, nachdem ich diese zurück geschraubt hatte, war ich ganz zufrieden mit der Geschichte rund um Anne. Denn ich hatte das Gefühl, dass in der Hauptsache das Familienleben und Verarbeitung von unangenehmen Ereignissen behandelt wurden. Avon spielte eine kleine Rolle, die dann immer wichtiger wurde für die Verwirklichung von Anne.


Bei der Autorin und beim Verlag möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken.

Rezension - Pfoten vom Tisch


Autor: Hape Kerkeling

Titel: Pfoten vom Tisch! 

Genre: Tierbuch, Sachbuch

Version: eBook, Hörbuch und gebundene Ausgabe

erschienen: 30.Juni 2021

Seiten: 304

Altersempfehlung: Erwachsene

Herausgeber ‏ : ‎ Piper



Über den Autor:
Hape Kerkeling, 1964 in Recklinghausen geboren, wurde als Comedian, Sänger, Schauspieler, Moderator und Bestsellerautor vielfach ausgezeichnet. Seine autobiografischen Bücher »Ich bin dann mal weg« und »Der Junge muss an die frische Luft« bewegten Millionen LeserInnen und wurden erfolgreich verfilmt. Hape Kerkeling lebt in Bonn und Italien. Zuletzt erschien sein Kolumnenband »Frisch hapeziert«.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Lustig, persönlich und lehrreich: Hapes Samtpfoten-Atlas ist das ultimative Katzenbuch für alle Tierliebhaber!
Mit seiner wundervollen Liebeserklärung an die Mieze etabliert sich Bestseller-Autor Hape Kerkeling nun als persönlicher Ratgeber für Katzenliebhaber.
Ob er mal weg ist, an die frische Luft muss oder einfach auf sein Leben blickt: Hape Kerkeling ist ein Meister der vielschichtigen Autobiografie, in der es nie nur um seinen Lebensweg geht. Wenn er über sich erzählt, können seine Millionen Leserinnen und Leser immer etwas lernen – selbst wenn sie das gar nicht vorhatten.


Meine Meinung
:
Ich hatte schon einige Bücher von Hape Kerkeling gelesen und war deshalb neugierig auf sein Katzenbuch. Ich versprach mir eine humorvolle Unterhaltung. Leider konnte das Buch nicht ganz meinen Vorstellungen entsprechen. Die Geschichten über die eigenen Katzen habe ich gerne gelesen, aber stellenweise hatte ich das Gefühl ein Sachbuch über Katzen zu lesen. Was ja nicht unbedingt langweilig sein muss. Manches fand ich auch ganz interessant, aber mit etwas googeln hätte ich diese Informationen auch zusammentragen können. 


Fazit:
Hier hatte ich mal wieder ein Buch, an das ich andere Ansprüche gestellt hatte. Schnell stellte ich fest, dass ich die falsche Leserin dafür bin. Allerdings gibt es ja zum Glück genügend Katzenfans, die begeistert sein werden. Vielleicht sind die anderen Bewertungen hilfreich, die zumindest in allen Bereichen angesiedelt sind. Mir persönlich habe andere Bücher des Autors besser gefallen.


Beim Verlag und bei NetGalleyDE möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken.

Rezension - Mörderisches vom Niederrhein



Autorin: Regina Schleheck

Titel: Mörderisches vom Niederrhein

Genre: Kurzgeschichten, Krimis

Version: eBook und Taschenbuch

erschienen: 4. August 2021

Seiten: 315

Altersempfehlung: Erwachsene

Herausgeber ‏ : ‎ Gmeiner-Verlag




Über die Autorin:
Gebürtig 1959 in Wuppertal, in Köln aufgewachsen, heute in Leverkusen wohnhaft, fünffache Mutter, Oberstudienrätin, Referentin, Autorin, Herausgeberin und Lektorin.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Die Landschaft am Niederrhein ist flach - und hochspannend. Menschenschlag, Natur, Landwirtschaft, Industrie, Freizeitmöglichkeiten, Geschichte und Mythen bieten eine Fülle an kriminellen Möglichkeiten mit gelegentlich tödlichen Lösungen. Entführung, Totschlag, Mord: Regina Schleheck schickt in 12 Kurzkrimis ein vielfältiges Figurenensemble von Erkelenz bis Emmerich, Heinsberg bis Hamminkeln, Kaiserswerth bis Kevelaer quer durch die Niederungen des Rheins - und der Gefühle.


Meine Meinung:
So schön die Landschaft am Niederrhein ja ist, mörderisch geht es dort trotzdem zu. Zumindest in den Geschichten von Regina Schleheck. In ihren zwölf Geschichten bringt sie den Leserinnen und Lesern nicht nur das Leben am Niederrhein näher, sie schildert auch, was passieren kann, wenn.....
Die Autorin hat zwölf ganz unterschiedliche Begebenheiten geschrieben, sehr vielseitig. Manchmal hätte ich gerne noch mehr und weiter gelesen. 
Eine Kritik muss ich äußern, aber wahrscheinlich dafür eher der Verlag zuständig. Wenn ich ein Buch mit verschiedenen Geschichten in der Hand halte, dann lese ich nicht eine nach der anderen und vor allem auch nicht der Reihe nach. Gerne schaue ich da immer auf das Inhaltsverzeichnis und suche mir die nächste raus. Das fehlte mir diesmal.


Fazit:
Kurzgeschichten eignen sich prima zum "Zwischendurch-Lesen", zumindest bei mir ist es so. Wenn ich nicht viel Zeit habe und kein neues Buch beginnen will, greife ich gerne zu den Büchern mit Kurzgeschichten. Wer dies ebenfalls gerne macht und wissen will, wie mörderisch es am Niederrhein zugeht, der wird hier die passende Lektüre finden.


Bei der Autorin und dem Verlag bedanke ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar.

Sonntag, 29. August 2021

Rezension - Das Buch des Totengräbers


Autor: Oliver Pötzsch

Titel: Das Buch des Totengräbers

Genre: Krimi, historisch

Version: eBook, Hörbuch, Taschenbuch

erschienen: 31. Mai 2021

Seiten: 448

Altersempfehlung: Erwachsene

Herausgeber ‏ : ‎ Ullstein Buchverlage





Über den Autor:
Seine blutige Familiengeschichte beschäftigt Oliver Pötzsch, Jahrgang 1970, bereits seit der Kindheit. Bei seinen Recherchen stieß er auf die Folterwerkzeuge seiner Ahnen und einen Meisterbrief, der seinem Vorfahren eine 'besondere Kunstfertigkeit beim Köpfen' bescheinigt. Er fand außerdem heraus, dass das Richtschwert der Familie in den 70ern des letzten Jahrhunderts aus einem Heimatmuseum gestohlen wurde und seitdem verschollen ist. Sein 2008 erschienener Roman „Die Henkerstochter“ wurde für den Friedrich-Glauser-Preis nominiert. Der Autor arbeitet für den Bayrischen Rundfunk und lebt in München.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Wenn in Wien der Tod umgeht, gibt es nur einen, der ihm alle Geheimnisse entlocken kann 1893: Augustin Rothmayer ist Totengräber auf dem berühmten Wiener Zentralfriedhof. Ein schrulliger, jedoch hochgebildeter Kauz, der den ersten Almanach für Totengräber schreibt. Seine Ruhe wird jäh gestört, als er Besuch vom jungen Inspektor Leopold von Herzfeldt bekommt. Herzfeldt braucht einen Todes-Experten: Mehrere Dienstmädchen wurden ermordet – jede von ihnen brutal gepfählt. Der Totengräber hat schon Leichen in jeder Form gesehen, kennt alle Todesursachen und Verwesungsstufen. Er weiß, dass das Pfählen eine uralte Methode ist, um Untote unter der Erde zu halten. Geht in Wien ein abergläubischer Serientäter um? Der Inspektor und der Totengräber beginnen gemeinsam zu ermitteln und müssen feststellen, dass sich hinter den Pforten dieser glamourösen Weltstadt tiefe Abgründe auftun … Wien zur Jahrhundertwende – Bestsellerautor Oliver Pötzsch entführt uns mit diesem spektakulären Mordfall in die dunkelsten Ecken der Stadt


Meine Meinung
:
Von Oliver Pötzsch habe ich bereits einige Bücher gelesen, hauptsächlich die Serie der Henkerstochter. Mich haben die Bücher begeistert und ich war nun gespannt auf dieses, womit eine neue Serie gestartet wurde.
Ich lernte Inspektor Leopold von Hetzfeldt kennen, der sich von Graz nach Wien hat versetzen lassen. Gleich beim ersten Fall fällt er den Kollegen auf. Er ist jung und sehr clever, mit den neuen kriminalistischen Methoden kennt er sich gut aus und möchte sie entsprechend einsetzen. Allerdings stößt er dabei auf Widerstand, besonders bei einem älteren Kollegen, der ihm sowieso nicht wohl gesonnen ist. Ich erfahre während des Lesens, wie abergläubisch viele Leute sind und vor allem, welche Vorbehalte sie haben, wenn sie meinen, durch den Nachnamen zu wissen, dass die Person ein Jude sein könnte.
Außerdem wurde mir Augustin Rothmayer vorgestellt, der als Totengräber auf dem Wiener Zentralfriedhof arbeitet. Zartbesaitet sollte man nicht sein, wenn man das Buch lesen möchte.Zumindest ich habe mein Kopfkino ausgeschaltet.
Aber es war schon interessant Leopold zu begleiten und es gab genügend Rätsel, die gelöst werden mussten. Am Ende war ich überrascht, nachdem ich die Auflösung erfahren habe.


Fazit:
Es war ein gelungener Start einer neuen Serie, die sich mit Sicherheit interessant weiter entwickeln wird. Finden alle ihren Platz, wie sieht die künftige Zusammenarbeit aus und vieles mehr werde ich hoffentlich noch erfahren. Aber zunächst gebe ich hier eine Leseempfehlung. 


Beim Verlag und bei NetGalleyDE möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken.

#NetGalleyDE #DasBuchdesTotengräbers

Rezension - Molly Murphy ermittelt - Die Verschwörung in Fairview


 
Autorin: Rhys Bowen

Titel: Die Verschwörung in Fairview - Molly Murphy ermittelt

Genre: Cosy Crime, Historisch

Version: eBook

erschienen: 26. August 2021

Seiten: 267

Altersempfehlung: Erwachsene

Herausgeber ‏ : ‎ dp Verlag




Über die Autorin:
Rhys Bowen wurde in Bath, England, geboren, studierte an der London University, heiratete in eine Familie mit historischen königlichen Verbindungen und verbringt nun ihre Zeit im Norden von Californien und Arizona. Zunächst schrieb sie Kinderbücher, doch auf einer Reise in ihre malerische walisische Heimat fand sie die Inspiration für ihre Constable Evans-Krimis. Diese Kriminalgeschichten sind mittlerweile Kult und wurden mehrfach mit Preisen ausgezeichnet.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Molly Murphy will nur zwei Straßenkindern helfen – und wird in eine Verschwörung verwickelt Die spannenden Cosy-Crime-Reihe von New York Times-Bestsellerautorin Rhys Bowen geht weiter Molly Murphy freut sich auf die bevorstehenden Feiertage im verschneiten New York, denn sie hat jetzt eine eigene Familie: Sie und Daniel haben einen kleinen Sohn und die zwölfjährige Bridie lebt als Mündel bei ihnen. Als Molly und die Kinder den Sternsingern am Broadway lauschen, fällt ihnen ein kleines Straßenmädchen auf, das den Eindruck erweckt, Hilfe zu brauchen. Sie und ihr Bruder leben bei ihrer Tante, seitdem ihre Mutter verschwunden ist. Doch die beiden stammen gar nicht aus armen Verhältnissen und haben einen vornehmen englischen Akzent. Wer sind sie und wo ist ihre Mutter? Während Molly nach einem Weg sucht, den Kindern zu helfen und Antworten auf die Fragen zu finden, wird sie in einen Fall hineingezogen, der sie bis in die höchsten Ebenen der New Yorker Gesellschaft führt …


Meine Meinung:
Nachdem ich Molly Murphy nun in dem Buch "Mord unter Künstlern" kennen gelernt hatte, war ich neugierig auf eine weitere Folge.
Molly ist wieder bei ihrer Familie in New York, in dem genannten Buch war sie bei Freunden in Paris, die Feiertage stehen kurz bevor. Mit ihrem kleinen Sohn und der zwölfjährigen Bridie, die bei der Familie lebt, war sie im verschneiten New York unterwegs. Geschickt hat die Autorin in dieser Schilderung das Geschehen rund um Molly eingebunden. Ich erfahre von Jungen, die als Bettelkehrer die Wege vom Schneematsch befreien und höre die Sternsinger. Das kleine frierende Mädchen sehe ich ebenfalls sehr genau. Denn Rhys Bowen hat alles bestens beschrieben und ich kann Molly und Bridie gut verstehen, die gerne helfen wollen. Aber es sind einfach zu viele arme Kinder unterwegs.
Trotzdem lernen die beiden das Mädchen und ihren Bruder näher kennen und erfahren einiges mehr über sie. Allerdings wird Mollys Neugierde geweckt und auf einmal steckt sie mitten in einer Angelegenheit, zu der sie mehr erfahren will. So ganz ungefährlich stellt sich das alles aber nicht heraus.
Ich war natürlich dabei und vor allem war ich ebenfalls neugierig, wie sich denn nun alles verhält. Die Autorin hat mich an das Buch gefesselt, das durchaus spannend war. Außerdem fand ich es sehr gut, dass ich vieles vom aktuellen Zeitgeschehen erfahren konnte. Die Einstellungen zu arbeitenden Frauen, Information zur Kleidung und deren Reinigung und das allgemeine Alltagsleben.


Fazit:
Eine weitere Folge in der Molly Murphy ermittelt und mir gut gefallen hat. Gerne gebe ich hierzu eine Leseempfehlung.


Beim Verlag möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken.

Dienstag, 24. August 2021

Rezension - Das Kreuz des Pilgers


Autorin: Petra Schier

Titel: Das Kreuz des Pilgers

Genre: Historisch

Version: eBook und Taschenbuch

erschienen: 24. August 2021

Seiten: 432

Altersempfehlung: Erwachsene

Herausgeber ‏ : ‎ HarperCollins 



Über die Autorin:
Petra Schier, Jahrgang 1978, lebt mit Mann und Hund in einer kleinen Gemeinde in der Eifel. Sie studierte Geschichte und Literatur an der Fernuniversität Hagen, und seit 2003 arbeitet sie als freie Autorin. Ihre sehr erfolgreichen historischen Romane erscheinen im Rowohlt Taschenbuch Verlag und bei HarperCollins, ihre ebenfalls sehr beliebten Weihnachts- und Liebesromane bei MIRA Taschenbuch, HarperCollins und Weltbild. Sie ist Mitglied im Syndikat und bei DELIA sowie Vorsitzende der Jurys des DELIA-Literaturpreises sowie des DELIA-Literaturpreises Junge Liebe.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Koblenz, 1379: Als die junge Grafentochter Reinhild von Wegelagerern übermannt wird, wähnt sie sich dem Tode nah. Zum Glück kommen ihr der Pilger Palmiro und sein Weggefährte Conlin zu Hilfe, bringen die Übeltäter zur Strecke und retten Reinhild. Für ihren Mann kommt die Rettung allerdings zu spät. Auf ihrem Weg zurück in die Heimat begleiten Conlin und Palmiro die junge Frau. Nur langsam erholt sie sich von den schrecklichen Ereignissen, und doch entwickelt sie zarte Gefühle für Conlin. Dabei weiß sie genau, dass ihr Vater eine solche Verbindung niemals gutheißen würde. Und damit nicht genug, führt Palmiro einen Schatz mit sich, der sie alle erneut in Gefahr bringen kann.


Meine Meinung:
Mit Begeisterung stürze ich mich regelrecht auf das nächste neue Buch von Petra Schier. Denn ich weiß, dass ich sehr gut unterhalten werde. Zwar bin ich nicht immer einer Meinung mit den Beteiligten Personen und auch nicht mit der Autorin. Aber das gibt dem ganzen ja eine gewisse Würze. Was ich damit meine, werde ich gleich ausführen.
Ich starte jedes Buch ganz unvoreingenommen und hier staunte ich zunächst über die vielen Namen, die zu Anfang genannt wurden. Beim ersten Blick dachte ich mir, wie soll ich mir die denn alle merken, sicher muss ich laufend hin und her blättern. Aber dann.... da waren doch Namen, die hatte ich schon mal gelesen. Und das Kreuz kam mir ebenfalls bekannt vor. Um es vorweg zu nehmen, wer mit dem Lesen dieses Buches beginnt, wird schnell in die Geschichte reinfinden und wichtige Begebenheiten aus früheren Zeiten werden kurz erwähnt. Frühere Zeiten bedeuten, es gibt eine Kreuztrilogie, die Petra Schier vor einigen Jahren geschrieben hat und hier mehr oder weniger eine Fortsetzung findet. Die Bücher muss man nicht gelesen haben, um mit diesem Buch klar zu kommen, aber vielleicht wird bei dem einen oder anderen die Neugierde geweckt.
Hier geht es nun in erster Linie um drei Personen, Reinhild, Palmiro und Conlin. Leider war das Reisen damals nicht ungefährlich und oft wurden selbst größere Reisegruppen angegriffen. Bei solch einem Überfall wurde der Mann von Reinhild getötet. Palmiro und Conlin befanden sich auf der Rückseite vom Heiligen Land nach Koblenz. Kurz zuvor waren sie zu dieser Gruppe gestoßen und wollten den Weg gemeinsam zurücklegen. Das war nun der Start dieser Geschichte, in der es um viele Geheimnisse ging, manche wurden nach und nach gelöst. Eine wichtige Rolle spielte dabei auch das Kreuz des Pilgers. Aber mehr will ich dazu jetzt nicht verraten.
Auf jeden Fall sorgte Petra Schier mit ihrem Buch für unterhaltsame Lesestunden. Ich war mal wieder regelrecht an das Buch gefesselt, denn natürlich wollte ich wissen, wie alles zusammenhing und vor allem, wie es sich entwickeln würde. Als ich gerade so schön im Lesefluß war, musste ich feststellen, dass das Buch schon endete. Aber halt, es waren noch Fragen offen und wie ging es weiter. Hatte ich schon mal erwähnt, was ich von so offenen Enden halte? Die Autorin konnte sich gut die Reaktion ihrer Leser vorstellen und tröstete uns am Ende damit, dass es bis zum nächsten Buch nicht lange dauern wird.


Fazit:
Spannung, Verwicklungen, Geheimnisse, Romanze, gefährliche Begebenheiten, Missgunst und Freundschaft. Alls dies wurde in diesem Buch berücksichtigt. Das Alltagsleben kam hierbei ebenfalls nicht zu kurz. Ein gelungener Auftakt einer weiteren Trilogie, die ich gerne empfehle. Und ich hoffe wirklich, dass ich nicht zulange auf die nachfolgenden Bücher warten muss. 😉


Beim Verlag möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken