Samstag, 12. Juni 2021

Rezension - Die Bucht der Lupinen



Autorin: Johanna Laurin

Titel: Die Bucht der Lupinen

Genre: Roman

Version: eBook und Taschenbuch

erschienen: 10. Mai 2021

Seiten: 480

Altersempfehlung: Erwachsene

Herausgeber : Goldmann Verlag




Über die Autorin:
Johanna Laurin wurde in Hamburg geboren und studierte in Münster, Pamplona und Norwich. Sie arbeitet heute als Juristin in einem Unternehmen und lebt mit ihrem Mann und ihrem Hund in einem kleinen Ort in der Nähe der Ostsee.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Als Annas Großmutter Lou stirbt, reist sie mit ihren beiden Schwestern nach Neufundland, wo Lou seit vielen Jahrzehnten gelebt hat. Während die drei das Haus am Meer ausräumen, wird ihnen bewusst, wie wenig sie über die Vergangenheit und das Leben ihrer Großmutter wissen. Doch dann stoßen die Schwestern auf ein verblichenes Foto, das ihre Großmutter mit einem unbekannten Mann zeigt. Es beginnt eine Reise in das Hamburg der 1930er Jahre, wo Lou als Tochter jüdischer Eltern heranwuchs und wo die Geschichte ihrer ganz großen Liebe begann – einer schicksalhaften Liebe, die Lou in Zeiten der größten Finsternis den Weg wies wie ein leuchtender Stern ...


Meine Meinung
:
Das wunderschöne Cover hat mich verführt, ich wollte unbedingt wissen, was in der Bucht der Lupinen passiert. Die Kurzbeschreibung sagte jetzt keine ungewöhnliche Geschichte voraus. Zu oft wird dies in Romanen behandelt, ein Erbe, verschweigen der Vergangenheit, bewältigen auftretender Probleme. Aber da kommt es jetzt immer auf die Autorin an und auf die Geschichte, die sie sich hat einfallen lassen.
Ich lernte also Judith, Anna und Greta kennen, ihre Großmutter lebte in Neufundland und ist leider verstorben. Ihre Mutter hat sie gebeten, dass sie schon frühzeitig vor der Beerdigung anreisen und sich um vieles kümmern. Allerdings gibt es reichlich Geheimnisse um das Leben ihrer Großmutter. Auch befindet sich jede der drei Frauen in besonderen Situationen, die auf irgendeine Weise geklärt werden müssen. Ich als Leserin erfahre natürlich sehr viel mehr und vor allem eher, was die Großmutter Lou alles erleben musste und deshalb am Ende in Neufundland eine neue Heimat gefunden hat. Ich begleite ebenfalls die Enkelinnen und bin gespannt, wie sich da einiges entwickelt. Besonders das Leben von Lou macht mich nachdenklich, traurig, glücklich, wieder sehr traurig und ein bisschen glücklich. Es ist ein auf und ab der Gefühle. Allerdings werde ich hier nicht verraten, was was jeweils ausgelöst hat.
Auf jeden Fall fühlte ich mich von der ganzen Geschichte an das Buch gefesselt, denn alle Personen hatte ich in mein Leserherz geschlossen und wünschte mir ein gute Ende in diesem Buch.


Fazit:
So vieles spielt in diesem Buch eine Rolle, große Liebe, Vergangenheitsbewältigung, Problemlösung in der Gegenwart und Zusammenhalt über Jahrzehnte. Mir hat das Buch gut gefallen und gerne gebe ich eine Leseempfehlung.


Beim Verlag möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken.

Donnerstag, 10. Juni 2021

Rezension - Parted Hearts



Autorin: Sylvia Klinzmann

Titel: Parted Hearts

Genre: Roman

Version: eBook und Taschenbuch

erschienen: 7. Juni 2021

Seiten: 304

Altersempfehlung:Erwachsne

Herausgeber : MAXIMUM Verlag



Über die Autorin
Sylvia Klinzmann, Jahrgang 1965, wuchs in Ruppichteroth auf, einem kleinen Ort in der Nähe von Bonn. Schon als Kind entdeckte sie ihre Leidenschaft für Bücher, kannte bald jeden Roman der örtlichen Bücherei und fing an, selbst kleine Geschichten zu verfassen. Nach dem Abitur absolvierte sie eine Lehre als Reisebürokauffrau. 1987 heiratete sie ihre Jugendliebe und wandert nach Spanien, an die Costa Blanca, aus, wo sie seither mit Mann, Sohn und Tochter lebt und in der Touristikbranche arbeitet. Dort, inspiriert von Sonne und Meer, ließ sie ihre Leidenschaft für das Schreiben wieder aufleben und hat seither Kurzgeschichten, einen Frauenroman und zwei historische Romane veröffentlicht.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Parted Hearts – Meine italienische Familie
Nach dem Tod ihres geliebten Vaters, der sie allein großgezogen hat, findet Stella einen von ihm an sie gerichteten Brief. Sie erfährt, dass ihre Mutter nicht, wie ihr immer gesagt wurde, bei ihrer Geburt gestorben ist, sondern in Wahrheit in Italien lebt. Warum hat ihr Vater dies all die Jahre verschwiegen?
Stella, die eigentlich in ihrem Büchercafe in Köln dringend gebraucht wird, bricht überstürzt nach Ligurien auf und kann nicht ahnen, dass diese Reise ihr ganzes Leben auf den Kopf stellen wird. Ganz zu schweigen von ihrem Verlobten Jonas, der kein Verständnis für Stellas Verhalten und deren Suche nach ihren Wurzeln hat.
Verzaubert von der schönen Küstenregion stößt Stella bei den Recherchen in Ligurien schnell an ihre Grenzen. Ihre einzigen Hinweise sind ein altes Bild ihrer Eltern und eine Halskette mit einem halben Herz, die sie zu ihrer Geburt bekommen hat.
Unverhofft erhält sie Hilfe von dem charmanten Italiener Matteo, für den sie schnell mehr empfindet als nur Freundschaft. Aber ist Matteo wirklich der Richtige?
Stella steht vor einer schweren Entscheidung: Soll sie in ihr altes Leben in Köln zurückkehren und Jonas heiraten oder ihrem Herzen folgen, ihrer rätselhaften Familiengeschichte auf der Spur und dem heißblütigen Matteo näher kommen?
Ein Roman über die Suche nach den Wurzeln, das wunderbar italienische Lebensgefühl und das Glück, seinen Weg, die große Liebe und ein Zuhause zu finden.


Meine Meinung:
Manchmal werde ich durch Zufall auf neue Bücher aufmerksam und dann kommt es schon mal vor, dass ich  neugierig werde und das Buch lesen möchte. Wobei hier wirklich der Zufall eine wichtige Rolle spielt, denn wenn ich ehrlich sein soll, bin ich nicht mehr so begeistert von Büchern mit englischen Titeln und als Vielleserin habe ich zu viele Bücher mit ähnlichem Plot gelesen.
Aber ich lasse mich doch immer wieder darauf ein und oft, war das eine gute Entscheidung.
Hier lernte ich nun Stella kennen, die sich in Trauer befindet, denn ihr Vater ist überraschend gestorben. Beim Aufräumen der Wohnung findet sie verschiedene Sachen, die ihr ein Rätsel aufgeben, unter anderem ist es Anhänger für eine Kette. Es ist ein halbes Herz mit einer Signatur. Weitere Unterlagen machen Stella neugierig, angeblich lebt ihre Mutter noch in Italien und dies ist natürlich ein Grund, sich auf die Reise zu machen. Nun möchte ich hier nicht alles nacherzählen, in der Kurzbeschreibung gibt es auch reichlich Informationen, vor allem bringen sie mich dazu, dass ich meine, viele Wendungen erahnen zu können. 
Allerdings hat mich die Autorin angenehm überrascht, sie hat eine sehr fesselnde Geschichte geschrieben. Von Anfang an gab es für mich immer wieder Kapitel mit Rückblendungen und ich konnte so erfahren, was vor 33 Jahren alles passiert ist. Gleichzeitig waren die Erlebnisse in der Gegenwart ebenfalls sehr interessant. Es gab für mich keinen Grund, das Buch nicht bis zum Ende zu lesen, denn es war klar, dass ich alles wissen wollte. Am Ende war ich dann sehr zufrieden. Mir tat nur leid, was durch eine gewisse Engstirnigkeit alles verpasst wurde. Aber man muss verzeihen können.


Fazit:
Ein Buch, das einen fesselt und bewegt. Ein Buch, das einen mitnimmt und wo Sympathien verteilt werden und vor allem nachdenklich macht. Wie hätte man selber in gewissen Situationen gehandelt?
Gerne gebe ich eine Leseempfehlung, denn ich wurde nach anfänglicher Skepsis angenehm überrascht.


Beim Verlag möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken.

Freitag, 4. Juni 2021

Rezension - Die Fotografin - Das Ende der Stille


 
Autorin: Petra Durst-Benning

Titel: Die Fotografin - Das Ende der Stille

Genre: Historisch

Version: eBook und gebundene Ausgabe

erschienen: 24. Mai 2021

Seiten: 449

Altersempfehlung: Erwachsene

Herausgeber : Blanvalet Verlag




Das schreibt die Autorin über sich:
Seit über zwanzig Jahren möchte ich Ihnen mit meinen Büchern einen Kurzurlaub vom Alltag schenken. Sobald Sie einen "Durst-Benning" lesen, heißt es: Einfach mal das ganze Drumherum ausblenden, abtauchen in eine tolle Story, eintauchen in fremde Schicksale. Sich selbst verlieren oder ganz neu entdecken ... Und ich wünsche mir noch etwas: Dass meine Bücher ein kleines bisschen länger in Ihnen nachklingen. Dass sie eine Resonanz erzeugen, Impulse geben fürs eigene Leben und längst verstummt geglaubte Saiten wieder zum Erklingen bringen. Heutzutage wird so viel kopiert, der Markt wird überschwemmt mit Klonen von erfolgreichen Büchern. Ich jedoch möchte nicht auf irgendwelche fahrenden Züge aufspringen - ich möchte vielmehr mit jedem Buch Neuland betreten. So wird mir das Schreiben nicht langweilig und Sie dürfen sich immer wieder auf überraschende, spannende und zu Herzen gehende Bücher freuen. Nun setze ich mich rasch wieder an meinen PC, damit ich für "Durst-Benning'schen Nachschub" sorge. Die Ideen gehen mir nämlich so schnell nicht aus, Ihnen aber vielleicht der Lesestoff ... Ihre Petra Durst-Benning


Kurzbeschreibung, übernommen:
Die Wanderfotografin macht sich auf nach Hollywood – der perfekte Schmökerstoff von der Königin des historischen Romans. Gerade erst haben sich Mimi Reventlow und ihr langjähriger Geschäftspartner Anton ihre Liebe gestanden. Und dennoch entscheidet sich die Wanderfotografin wie vor vielen Jahren schon einmal gegen den sicheren Hafen der Ehe und bricht stattdessen zu neuen Ufern auf! An der Westküste Amerikas – genauer gesagt in Hollywood – wartet ein spannender Auftrag auf sie. Für einen großen Bildband soll Mimi den derzeit größten weiblichen Stummfilmstar der Vereinigten Staaten fotografieren. Was Mimi nicht weiß: Die berühmte Schauspielerin »Chrystal Kahla« ist niemand anderes als Christel Merkle, das Mädchen, das seit einem kalten Wintertag im Jahr 1911 in Laichingen als spurlos verschwunden gilt ...


Meine Meinung:
Seit einigen Jahren begleite ich nun Mimi Reventlow und habe einiges mit ihr erlebt. Die Anfänge als Wanderfotografin, die Pflege ihres Onkels, der ein Fotoatelier hatte und ihr großes Vorbild war. Höhen und Tiefen habe ich mit Mimi erlebt. Sie lebte in einer Zeit, wo wirklich viel passierte. Ob es nun der Krieg war und die Frauen zeigen konnten, was sie leisten können oder die wirtschaftlichen Entwicklungen, wovon auch Mimi betroffen war. Neue Ideen mussten her und eigentlich hätte sie 1919 heiraten und das Leben einer Ehefrau führen können, wenn da nicht ein Brief aus Amerika gekommen wäre.  Sie geht also für eine Zeitlang nach Amerika und findet dort nicht nur eine vertraute Person wieder sondern auch zu sich selbst. Allerdings ist es auch eine Zeit, wo viele etwas umsetzen möchten und so geht Anton nach England, als Mimi wiederkommt. Tja, an dieser Stelle hätte die Geschichte zu Ende sein können, aber Petra Durst-Benning hat einer Person eine Idee zugeflüstert und so kommt es, dass viele sich wieder sehen, sich endlich das sagen, was sie schon immer sagen wollten und vor allem nun endgültige Entscheidungen treffen.
Mir hat auch dieses Buch sehr gut gefallen. Ich war gefesselt, weil ich unbedingt wissen wollte, wie sich alles entwickeln würde. Die Autorin hat mir den Gefallen getan und ein Ende geschríeben, das mir sehr gut gefällt.


Fazit:
Egal welches Thema Petra Durst-Benning für ihre Bücher auswählt, sie haben mich alle begeistert. Denn ich konnte feststellen, dass sehr gut recherchiert wurde und es Themen gab, die im ersten Moment ganz alltäglich erscheinen, aber jede Menge Unterhaltungswert und vor allem Informationen über die Zeiten bieten. Gerne gebe ich für dieses Buch und natürlich für die ganze Serie eine Leseempfehlung.


Beim Verlag möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken.

Rezension - Provenzalischer Sturm



Autorin: Sophie Bonnet

Titel: Provenzalischer Sturm

Genre: Krimi

Version: eBook und broschiert

erschienen: 17. Mai 2021

Seiten: 368

Altersempfehlung: Erwachsene

Herausgeber : Blanvalet Verlag



Über die Autorin:
Sophie Bonnet ist das Pseudonym einer erfolgreichen deutschen Autorin. Mit ihrem Frankreich-Krimi »Provenzalische Verwicklungen« begann sie eine Reihe, in die sie sowohl ihre Liebe zur Provence als auch ihre Leidenschaft für die französische Küche einbezieht. Mit Erfolg: Der Roman begeisterte Leser wie Presse auf Anhieb und stand monatelang auf der Bestsellerliste, ebenso wie die darauffolgenden Romane um den liebenswerten provenzalischen Ermittler Pierre Durand. Die Autorin lebt mit ihrer Familie in Hamburg.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Malerische Weinberge, alte Châteaus und eine Reihe mysteriöser Todesfälle – ein neuer Fall für den liebeswerten Ermittler Pierre Durand!
Es ist Spätsommer in der Provence. Pierre Durand will seiner Charlotte einen Heiratsantrag machen und plant hierfür ein Wochenende in der malerischen Weinregion Châteauneuf-du-Pape. Doch aus dem romantischen Ausflug wird schnell eine Geduldsprobe, als sich herausstellt, dass der Inhaber des Schlosshotels, in dem sie die Zeit genießen wollen, es versäumt hat, ihnen von der Kochshow zu erzählen, die dort aufgezeichnet wird. Grund für die Vergesslichkeit des Hoteliers sind zwei Unglücksfälle, die im Ort für Entsetzen sorgen: Ein Winzer und ein Immobilienmakler sind innerhalb weniger Tage zu Tode gekommen – unmittelbar vor dem Verkauf eines Weinguts. Nur ein tragischer Zufall, oder war jemandem die Veräußerung des alten Châteaus ein Dorn im Auge? Als eine bekannte Weinexpertin ihre Teilnahme an der Kochshow kurzfristig absagt, ahnt niemand, dass Charlotte, die spontan ihren Platz einnimmt, sich damit in höchste Lebensgefahr begibt ...


Meine Meinung:
Es gibt Serien, die lese ich leider etwas lückenhaft, aber hier kann ich behaupten, dass ich Pierre Durand seit der ersten Folge begleite und freue mich nun, ihn auch ein achtes Mal begleiten zu können. Mir gefällt es ja immer wieder, dass ich nicht nur dabei bin, wenn ermittelt wird, sondern auch viel vom Privatleben mitbekomme.
Diesmal hat Pierre etwas ganz besonderes geplant, er möchte mit Charlotte in ein schönes Hotel fahren und ihr dort einen Heiratsantrag machen. Aber es kommt immer etwas dazwischen, Pierres Vater taucht eher auf, als geplant und dann passiert etwas sehr dramatisches und auch ein Mord verhindert den Antrag. Es ist wirklich verflixt. Zumal Pierre ja nicht an seinem Dienstsitz ist und eigentlich gar nicht ermitteln darf. Aber es gibt einen guten Grund, weshalb er sich nicht davon abhalten lassen will. Irgendwann kann er sogar den Antrag machen, upps, mehr verrate ich aber nicht dazu.
Die Autorin hat es ein weiteres Mal geschafft, sie hat mich in die Provence entführt. Sie hat mir sehr viel vermittelt, womit die Winzer dort fertig werden müssen und natürlich gab es reichlich Spannung und Aufgaben zum Miträtseln. Ich durfte die beiden Väter von Charlotte und Pierre kennen lernen und damit ihre Eigenarten, was ich sehr interessant fand. Also


Fazit:
Essen und Trinken spielte eine wichtige Rolle, Vergangenheitsbewältigung war ebenfalls ein Thema und nicht zu vergessen, die Liebe und neue wichtige Erkenntnisse, die einige bekamen. Mich konnte diese Folgen begeistern und gerne gebe ich eine Leseempfehlung.


Beim Verlag möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken

Rezension - Feuer in der Hafenstadt



Autorin: Anja Marschall

Titel: Feuer in der Hafenstadt

Genre: Historischer Krimi

Version: eBook und Taschenbuch

erschienen: 27. Mai 2021 als Neuauflage des Buches "Fortunas Schatten"

Seiten: 256

Altersempfehlung: Erwachsene

Herausgeber : Emons Verlag 



Über die Autorin:
Die gebürtige Hamburgerin Anja Marschall lebt seit vielen Jahren mit ihrer Familie im Westen Schleswig-Holsteins, wo sie als Journalistin und Autorin arbeitet. Sie initiierte den ersten Krimipreis für Schleswig-Holstein, ist Mitglied im SYNDIKAT sowie bei den »Mörderischen Schwestern«.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Eine spannende Zeitreise in die Kaiserzeit um 1900. 
Glückstadt, 1894. Kapitän Hauke Sötje hat alles verloren: sein Schiff, seine Mannschaft, seinen Ruf. Ein ehrenvoller Freitod scheint ihm der einzige Ausweg aus einer gescheiterten Existenz – aber nicht ohne zuvor die Verantwortlichen seiner persönlichen Katastrophe zur Rechenschaft zu ziehen. Doch dann wird er in einen brisanten Mordfall verwickelt, der die Existenz der neu gegründeten Heringsfischerei AG bedroht, und gerät schließlich selbst unter Verdacht. Mit Hilfe der jungen Fabrikantentochter Sophie versucht Hauke die Fäden zu entwirren und kommt einer Verschwörung ungeahnten Ausmaßes auf die Spur.


Meine Meinung
:
Vor einiger Zeit hatte ich bereits eine Folge, in der Hauke Sötje ermittelt gelesen. Ich war begeistert und hatte auch nicht das Gefühl, die vorherigen Bücher kennen zu müssen. Als ich jetzt aber die Möglichkeit hatte, das erste Buch zu lesen, habe ich nicht lange überlegt. Das war gut so, denn nun konnte ich sehr ausführlich lesen, was ihm alles passiert ist, bevor er als Kommissar weitere Fälle löst.
Es beginnt ja wirklich sehr dramatisch mit dem Untergang seines Schiffes. Kapitän Hauke Sötje überlebt als einziger. Leider kann er sich an vieles nicht erinnern und wird zusätzlich unter Druck gesetzt, denn es herrschte damals eine, für uns heute, merkwürdige Meinung. Überhaupt sind einige Personen sehr schnell mit Urteilen und vor allem mit Vorurteilen zur Stelle.
Die Autorin hat sehr fesselnd geschrieben, was Hauke Sötje alles erlebt, ich lernte auch noch weitere Personen kennen, die mir in späteren Folgen ebenfalls wieder begegneten. Gut finde ich immer, wenn neben der Aufklärung so vieles beschrieben wird und ich einen Einblick in das damalige Leben bekomme. Anja Marschall ist auch dies sehr gut gelungen.


Fazit:
Wer Hauke Sötje noch nicht kennt, sollte mit dieser Folge beginnen, ich habe es anders gemacht, aber das war auch ganz problemlos. Auf jeden Fall möchte ich für dieses Buch und allen weiteren Folgen eine Leseempfehlung aussprechen.

Beim Verlag möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken.

Mittwoch, 2. Juni 2021

Rezension - Caravaggios Schatten



Autor: Bernhard Jaumann

Titel: Caravaggios Schatten

Genre: Krimi

Version: eBook und Taschenbuch

erschienen: 6. Mai 2021

Seiten: 304

Altersempfehlung: Erwachsene

Herausgeber : Galiani-Berlin



Über den Autor:
Bernhard Jaumann wurde am 8.6.1957 in Augsburg geboren. Er studierte an der Universität in München und arbeitete danach als Gymnasiallehrer für Deutsch, Geschichte, Sozialkunde und Italienisch in Bad Aibling, unterbrochen von längeren Auslandsaufenthalten in Italien, Australien, Mexico-Stadt und zuletzt für sechs Jahre in Windhoek/Namibia.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Ein Gemälde, zwei Verbrechen – und ein düsterer Schatten aus der Vergangenheit: Ein neuer packender Krimi aus der Kunstwelt von Bernhard Jaumann.
Kunstdetektiv Rupert von Schleewitz ist mit einem alten Schulfreund in der Gemäldegalerie von Schloss Sanssouci, als der plötzlich ein Messer zieht und auf ein Caravaggio-Gemälde einsticht. Was hat es mit dieser Wahnsinnstat auf sich? Von Schleewitz wird mit einem düsteren Geheimnis aus der gemeinsamen Vergangenheit konfrontiert.
Das beschädigte Meisterwerk – es handelt sich um den »Ungläubigen Thomas« – wird auf dem Transport in ein Spezialinstitut gestohlen. War das Attentat nur Mittel zum Zweck für einen Kunstraub? Der Attentäter schweigt eisern, während es von Schleewitz und seinen Kollegen Klara Ivanovic und Max Müller gelingt, Kontakt zu den Dieben herzustellen. Für die Rückgabe des Bildes fordern diese ein beträchtliches Lösegeld.
Ein Katz-und-Maus-Spiel um die Abwicklung des Artnappings beginnt, doch der Schlüssel zur Lösung des Falls scheint in Rupert von Schleewitz’ Jugendzeit zu liegen, die er gemeinsam mit dem Täter auf dem Internat verbrachte. Hatte der berüchtigte Kunstlehrer damals nicht ein Faible für Caravaggio? Und kam jener Lehrer später nicht unter fragwürdigen Umständen ums Leben? Immer tiefer gerät Rupert in den Strudel verdrängter Erinnerungen, während die Rettung des Gemäldes Klara in größere Gefahr bringt, als sie es sich vorzustellen vermochte …
Ein Krimi um Licht und Schatten, um Wunden und Heilung, um Zweifel und sinnliche Gewissheit.


Meine Meinung:
Bisher hatte ich noch keinen Krimi gelesen, in dem Mitarbeiter einer Kunstdetektei ermitteln. Deshalb war ich gespannt auf dieses Buch. 
In der Kurzbeschreibung wird daraus hingewiesen, dass es eigentlich um zwei Verbrechen geht. Eines betrifft die Vergangenheit von Rupert und das andere passiert in der Gegenwart, als ein Gemälde beschädigt wird. Zunächst sind die Zusammenhänge nicht klar und es fiel mir auch schwer, mich in die Geschichte reinzufinden, zumal ich Rupert nicht so richtig einordnen konnte. Sein Verhalten hat mich manchmal irritiert. Auch gaben mir Klara und Max, die beiden Mitarbeiter in der Detektei einiges zu denken. Wobei die beiden mir wesentlich sympathischer waren, als Rupert. 
Das Gemälde wurde ja nicht nur beschädigt, es wurde sogar noch entführt und es sollte Lösegeld gezahlt werden. Interessante Leute tauchten in diesem Zusammenhang noch auf und machten mich neugierig auf die Entwicklung. 
Nun die drei konnten den Fall lösen, mussten sich allerdings mit weiteren Dingen auseinandersetzen, bevor es dazu kam.
Fall gelöst, mit der Vergangenheit auseinander gesetzt, was nicht unbedingt leicht war und sich den normalen Problemen der Gegenwart gestellt. Die Drei können zufrieden sein. 


Fazit:
So ganz begeistern konnte mich das Buch jetzt nicht, weil ich mich einfach nicht mit Rupert anfreunden konnte. Aber ich muss ja nicht alle mögen, die sich in den ganzen Büchern so tummeln. Andere sehen es vielleicht nicht so kritisch und sind begeisterter als ich.
Für mich war dies nun ein einmaliges lesen, falls es noch weitere Bücher geben sollte.


Beim Verlag und bei NetGalleyDe möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken.

#CaravaggiosSchatten #NetGalleyDE

Rezension - Katzenjäger



Autorin: Yvonne Elisabeth Reiter

Titel: Katzenjäger

Genre: Tierkrimi

Version: eBook und Taschenbuch

erschienen: 12. April 2021

Seiten: 224

Altersempfehlung: Erwachsene

Herausgeber : Chiemgauer Verlagshaus 



Über die Autorin:
Yvonne stammt aus dem Chiemgau. Nach dem Abschluss eines BWL-Studiums in Regensburg arbeitete sie bei der KPMG AG WPG in München als Junior Assistentin im Bereich Tax Services. Zur gleichen Zeit schrieb sie freiberuflich Werbetexte in Form von Kurzgeschichten sowie Weihnachtsgedichte für regionale Unternehmen. Später absolvierte sie ein Aufbaustudium in Film und Theater an der University of Canterbury, Christchurch (NZ). Dort verfasste sie u.a. Artikel für das National Centre for Research on Europe. Zudem volontierte sie als Lehrbeauftragte an dem Catholic Cathedral College, Christchurch (Thema: Victory over Violence), wodurch Yvonne zu der Fantasiegeschichte „Die Chiemsee Elfen“ inspiriert wurde. Außerdem veröffentlichte sie Artikel und Gedichte in zahlreichen Magazinen und Zeitschriften in Neuseeland und Deutschland. Darüber hinaus lebte und arbeitete Yvonne in England, Hawaii, Kanada, Schweiz, Spanien und Südafrika. Während dieser ganzen Zeit begleitete sie stets ihre große Leidenschaft für das Schreiben. Dabei verfasste sie Drehbücher, Kindergeschichten, kurze Prosa-Texte, Gedichte, Kurzgeschichten und zwei Romane. Yvonne liebt es der Fantasie Flügel zu verleihen und sie für die wertvollen Leserinnen und Leser bunt aufs Papier zu bringen.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Der junge Django genießt sein Katerleben in vollen Zügen. Bis eines Tages Katzen in seinem Dorf spurlos verschwinden, darunter die schöne Kira aus der Nachbarschaft. Panik macht sich breit und ein Katzenrat wird einberufen, um die Vermissten zu retten. Doch bald verschwindet auch ein Ratsmitglied. Der Fall scheint zunehmend aussichtslos. Da zieht Yoda, ein eigenartiger Ragdoll-Kater, im Nebenhaus ein. Er bringt Schwung in die Spurensuche. Eine spannende Verfolgungsjagd nimmt ihren Lauf. Doch führen diese Spuren tatsächlich zu den Vermissten oder werden aus Jägern Gejagte? Das gesamte Geschehen ist aus der Sicht der Katzen erzählt. Ein tierisches Vergnügen für jeden Katzenliebhaber und alle Menschen, die gerne spannende Wohlfühlkrimis lesen!


Meine Meinung:
Als Krimifan lese ich auch sehr gerne Tierkrimis, denn es ist oft sehr interessant, wenn die Tiere schildern, was sie so ermitteln und wie sie Fälle lösen.
Django ist ein junger Kater und er könnte sein Katerleben so richtig schön genießen, wenn aus der Nachbarschaft nicht plötzlich Katzenfreunde verschwinden würden. Sein Katzenbruder und zwei Katzenfreundinnen vermissen die Verschwundenen und wollen heraus finden, was passiert ist. Allerdings fehlt ihnen die Erfahrung und nicht jeder ist ernsthaft bei der Sache, bis Yado ein erfahrener alter Kater mit seinen zweibeinigen Dosenöffnern in die Nachbarschaft zieht. Er lenkt die ganze Angelegenheit und kümmert sich auch noch um einiges mehr. Aber hierauf möchte ich nicht weiter eingehen, nur erwähnen, dass sich vieles zum Guten ändert und die jungen Kater sehr viel durch ihn lernen.
Die Autorin hat sich eine nette Geschichte einfallen lassen und die Katzen sehr gut beschrieben. Allerdings war ich nicht immer einverstanden mit allem, was so gedacht oder geredet oder besser gesagt miaut wurde. Nun, es sind alle noch lernfähig.
Auf jeden Fall fühlte ich mich gut unterhalten und war sehr gespannt, wie sich alles entwickeln würde. Nach anfänglichen Längen ging es hinterher sehr schnell und genau da hätte ich mir einiges ausführlicher gewünscht.


Fazit:
Nun bin ich kein Katzenfan und weiß nicht, wie sich die Tiere verhalten, aber ich habe ein gutes Bild von ihnen bekommen. Die Geschichte ist gut erzählt und es ist nicht immer leicht, sich in die Gedankenwelt einer Katze zu versetzen. Es ist gut gelungen, aber kann noch gesteigert werden.  Lest und beurteilt es selbst.


Beim Verlag und bei der Autorin möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken. 

Rezension - Blitzsauber - Krimis der Mörderischen Schwestern


Autorinnen: verschiedene
Herausgeberinnen: Ingrid Reidel und Chris Silberer

Titel: Blitzsauber - Krimis der Mörderischen Schwestern

Genre: Krimianthologie

Version: Taschenbuch

erschienen: 15. September 2020

Seiten: 200

Altersempfehlung: Erwachsene

Herausgeber : crimetime



Hier möchte ich jetzt einfach nur die Namen der Autorinnen ausführen. Ausführlich werden sie alle im Buch vorgestellt:
Gina Greifenstein, Ingrid Reidel, Gudrun Bendel, Rita Hausen, Angelika Lauriel, Marion Schmitt, Monika Deutsch, Heidi Moor-Blank, Roxana Ené, Chris Silberer


Kurzbeschreibung, übernommen:
Wer Unordnung macht, wird umgebracht Magisches Ausmisten liegt im Trend! Ordnung macht glücklich! Dabei passieren im Haushalt weit mehr tödliche Unfälle als im Straßenverkehr. Dass Putzfimmel, Ordnungswahn und das Bedürfnis, endlich "aufzuräumen" zum perfekten Mord führen können, wird einfach unter den Teppich gekehrt. Die Mörderischen Schwestern, darunter auch Ingrid Reidel, die Gewinnerin des Kurzkrimipreises 2017, nehmen sich dieses Phänomens an. Mit schwarzem Humor und blitzsauberen Mordsgeschichten aus dem Land, wo Blut und Reinigungsmittel fließen ... 


Meine Meinung:
Ich wusste es doch immer, Blitzsauber kann gefährlich werden. Auf jeden Fall, wenn ich den Autorinnen glauben darf. Zehn Autorinnen haben sich äh saubere Kurzkrimis einfallen lassen und mich damit gut unterhalten. Ich habe dann auch lieber gelesen und den Putzlappen nicht beachtet, das schien mir sicherer zu sein. Die Autorinnen, haben sich unterhaltsame Geschichten einfallen lassen. Ob es nun um einen Mister Propper ging oder um eine Linzertorte oder um einen Ordnungswahn, alles hat mir sehr gut gefallen. Zwischen den einzelnen Geschichten hat mich Roxana Ené mit ihren Illustrationen begeistert, sie hat auch das originelle Cover gestaltet.


Fazit:
Wer schwarzen Humor und unterhaltsame kriminelle Kurzgeschichten mag, wird hier das richtige Buch finden. Gerne gebe ich eine Leseempfehlung.


Bei Chris Silberer möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken.

Rezension - Upps tot



Autorin: Jutta Wilbertz

Titel: Upps - Tot

Genre: Krimi - Anthologie

Version: eBook und Taschenbuch

erschienen: 11. September 2020

Seiten: 212

Altersempfehlung: Erwachsene

Herausgeber : BoD – Books on Demand



Über die Autorin:
Jutta Wilbertz studierte Angewandte Theaterwissenschaften in Gießen und lebt heute als Krimiautorin und Musikkabarettistin in Köln. Mit ihren oft witzig-bösen Kurzkrimis gewann sie 2017 den 1. Ostfriesischen Krimipreis und stand 2018 auf der Shortlist des Publikumspreises für den NordMordAward. Sie gehört zu den ausgewählten Textdichter-Stipendiaten der Celler Schule (Masterclass GEMA Stiftung) und ist Mitglied im Syndikat e.V. sowie bei den Mörderischen Schwestern. Mit ihren musikalischen Lesungen und Musikkabarettprogrammen steht sie in ganz Deutschland auf der Bühne. 


Kurzbeschreibung, übernommen:
Kurzkrimis und mörderische Songs Ach, es ist so schnell passiert: ein Spaziergang entlang der Klippen ... ein Segeltörn im Haifischgebiet ... eine Rangelei unter Freunden ... manchmal reicht eben ein kleiner Schubs: UPPS! Gemordet wird immer - ob im Urlaub oder im Alltag, auf vielfältige Art und Weise! Erstmalig bündelt Jutta Wilbertz ihre besten, in zahlreichen Anthologien erschienenen Kurzkrimis in einem Band, darunter auch die Siegergeschichte des 1. Ostfriesischen Krimipreises. Dazu serviert sie eine Auswahl ihrer rabenschwarzen Songtexte. Gerne in der Badewanne zu lesen und manchmal auch zu singen - aber passe Sie auf den Föhn auf!
 


Meine Meinung:
Inzwischen lese ich öfter Anthologien, sie eignen sich wunderbar, wenn zwischendurch mal kurz Zeit zum Lesen ist. Es ist immer wieder toll, wie auf wenigen Seiten so viel erzählt und spannend geschrieben werden kann. Bei diesem Buch gibt es aber noch etwas ganz besonderes. Zwischen jeder Kurzgeschichte gab es einen kriminellen Kurztext. Erstaunlich, da wird eine ganze Abhandlung in einem Lied besungen. Vor allem so treffend. 
Das Buch liegt bei mir schon eine ganze Weile, was jetzt nicht bedeutet, dass es mir nicht gefällt. Nein, ich habe ab und zu eine Kurzgeschichte gelesen und dann das Buch wieder zur Seite gelegt, denn für die einzelne Geschichte war es mir zu schade, wenn ich eine nach der anderen gelesen hätte. 


Fazit:
Wer Kurzgeschichten mag und sich an witzig-rabenschwarzen Songtexten erfreuen möchte, kann dies wunderbar mit dieser Sammlung. Gerne gebe ich eine Leseempfehlung.

Bei der Autorin möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken

Sonntag, 30. Mai 2021

Rezension - Mordsabend - Anders und Stern ermitteln



Autorin: Ulrike Busch

Titel: Mordsabend

Genre: Krimi

Version: eBook und Taschenbuch

erschienen: 30. Mai 2021

Seiten: 282

Altersempfehlung: Erwachsene

Herausgeber: BoD Books on Demand



Über die Autorin:
Drei Herzenswünsche hat die gute Fee der gebürtigen Ruhrpottpflanze Ulrike Busch erfüllt: Erstens, in Norddeutschland zu leben, und zweitens, als Autorin von Büchern tätig zu sein, die drittens an Nord- und Ostsee spielen. 
Seit 1986 wohnt die ehemalige selbstständige Texterin in Hamburg. „Dreimal hinfallen, und ich bin an meinen Sehnsuchtsorten: Amrum, Sylt, St. Peter-Ording, Travemünde, Niendorf, Timmendorfer Strand. Überall da, wo es viel Meer, Wind und Wetter und eine salzige Brise gibt.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Kimmo Hofinga, Hotelbesitzer in Greetsiel, lädt seine treuesten Mitarbeiter zu einem Arbeitsurlaub nach St. Peter-Ording ein. In einer Luxusherberge im Herzen des Nordseebades will der Ostfriese sein fünfundzwanzigjähriges Jubiläum als Hotelier begehen. 
Zu vorgerückter Stunde überrascht Frido, der Onkel von Kommissar Anders, den Bekannten aus der alten Heimat mit einem Besuch. Beide schwelgen in Erinnerungen. Doch dann trübt ein Mord die Wiedersehensfreude. 
Das mutmaßliche Tatmotiv ist klassisch. Zu klassisch, wie Tammo Anders und Fenna Stern befinden. Die Suche nach dem wahren Motiv veranlasst die Ermittler zu einem kurzen Abstecher an ihren früheren Wohnort Greetsiel.


Meine Meinung:
Als Fan von Anders und Stern freute ich mich, dass ich eine weitere Folge lesen konnte. Inzwischen habe ich die beiden ja oft genug begleiten dürfen. Ich kenne ihre familiären Verhältnisse und weiß, wie die beiden zusammen arbeiten. 
Seit einiger Zeit leben Tammo und Fenna in St. Peter-Ording in einem Viergeneartionenhaus. So bleibt es nicht aus, dass ich vieles vom Familienleben mitbekomme. Diesmal gibt Frido einen Grund zum Ärgern oder Sorgen machen. Darauf will ich aber nicht näher eingehen.
Tammo und Fenna müssen einen Mordfall klären, was ihnen nicht leichtfällt, denn sie kommen nicht so richtig dahinter, wie sich alles abgespielt hat. Aber dann bekommen sie Hilfe von unerwarteter Seite und können den Fall endgültig lösen. Wobei es könnten noch mehr bestraft werden....
Ulrike Busch hat ein weiteres Mal dafür gesorgt und sich eine spannende Geschichte einfallen lassen. Vor allem habe ich mit den beiden Ermittlern gerätselt und war sehr neugierig, wie alles enden würde. Ich hatte fast sogar noch ein anderes Ende erwartet. 


Fazit:
Fans dieser Serie sollten auch diese Folge nicht verpassen. Sie ist abgeschlossen und es ist nicht unbedingt erforderlich die vorherigen Folgen zu kennen, aber für das Lesevergnügen ist es doch besser. Schließlich entwickelt sich einiges im Laufe der Serie. Gerne gebe ich für diese Folge und alle anderen eine Leseempfehlung.


Bei der Autorin möchte ich mich vielmals bedanken, ich durfte das Buch vorab lesen und hatte somit auch die Gelegenheit sehr schnell eine Rezension zu veröffentlichen. 

Rezension - Die Morde von Chelsea



Autorin: Heather Redmond

Titel: Die Morde von Chelsea

Genre: Historischer Krimi

Version: eBook

erschienen: 6. Mai 2021

Seiten: 389

Altersempfehlung: Erwachsene

Herausgeber : dp Verlag 



Über die Autorin:
Heather Redmond ist die Autorin der Dickens of a Crime-Reihe und der Journaling Mysteries-Reihe sowie historischer und zeitgenössischer Romane, die unter dem Namen Heather Hiestand geschrieben wurden. Sie hat in Illinois, Kalifornien und Texas gelebt und wohnt jetzt mit ihrem Mann und ihrem Sohn in einer kleinen Stadt im Staat Washington. Sie ist die Präsidentin der Columbia River Gruppe der Sisters in Crime.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Charles Dickens und seine Verlobte ermitteln wieder im viktorianischen London
London, im Juni 1835: Charles Dickens und Kate Hogarth haben sich verlobt, doch ihr Glück wird von einem grausigen Fund in Charles’ Nachbarwohnung überschattet: Die alleinstehende Miss Haverstock wurde ermordet und ihre Leiche wie auf einer Theaterbühne zur Schau gestellt. Charles vermutet, dass ein vor kurzem entflohener Häftling dahintersteckt. Der Täter scheint damit gefunden, doch in einem weiteren Fall treffen Kate und Charles auf Miss Havenstocks verschlossene Pflegetochter. Kann es sein, dass am Ende alle Fäden doch wieder zu der alten Dame führen? Ehe sich beide versehen können, schweben Kate und Charles selbst in größter Gefahr …


Meine Meinung:
Ich war gespannt darauf, einen Krimi zu lesen, in dem Charles Dickens ermittelt. Ihn kannte ich ja eigentlich nur durch die Bücher, die er geschrieben hat. Wie sein Leben sich abspielte war für mich unbekannt.
Die Autorin hat in diesem Buch fiktives mit den damaligen Begebenheiten gemischt und einen interessanten Krimi geschrieben. So richtig Spannung wurde mir jetzt nicht vermittelt. Es zog sich auch einiges in die Länge. Ich musste immer wieder lesen, wie Charles zu mehr Geld kommt, damit er seinem Bruder etwas zu essen kaufen und die Miete bezahlen kann.
Interessant fand ich, dass ich durch dieses Buch einiges über Arbeitsweisen und Abläufe lesen konnte. Ich konnte erfahren, was für junge Leute schicklich ist und was nicht.
Natürlich fand Charles mit seinen Freunden heraus, weshalb die Nachbarin ermordet wurde und einiges mehr aus der Vergangenheit vieler Personen. Ich lernte sympathische und unsympathische Personen kennen, wie es im wirklichen Leben auch vorkommt. Ich habe einige über Schlammkinder erfahren und Personen, die fortschrittlich und hilfsbereit waren. Außerdem habe ich mich noch mehr über Charles Dickens informiert, denn das Buch hatte mich neugierig auf die Person gemacht. 


Fazit:
Ein interessanter historischer Roman, der mir viele Einblicke gewährt hat. Nicht sehr spannend, aber unterhaltsam. Allerdings bin ich mir nicht sicher, ob ich weitere Folgen lesen möchte.


Beim Verlag möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken

Rezension - Der Mörder von West End



Autorin: C.S. Harris

Titel: Der Mörder von West End

Genre: Historischer Krimi

Version: eBook

erschienen: 13. Mai 2021

Seiten: 320

Altersempfehlung: Erwachsene

Herausgeber : dp Verlag 



Über die Autorin:
C. S. Harris, auch bekannt als Candice Proctor und C. S. Graham, ist die USA-TODAY-Bestsellerautorin von mehr als zwei Dutzend Romanen, darunter die historische Krimi-Bestsellerserie rund um Sebastian St. Cyr. Als ehemalige Akademikerin mit einem Doktortitel in europäischer Geschichte hat Candice einen Großteil ihres Lebens im Ausland verbracht und in Spanien, Griechenland, England, Frankreich, Jordanien und Australien gelebt. Heute wohnt sie zusammen mit ihrem Ehemann, dem pensionierten Armeeoffizier Steven Harris, in New Orleans, Louisiana.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Sebastian St. Cyr ermittelt in seinem rätselhaftesten Fall …
Der historische Kriminalroman im nebelverhüllten London
London, 1811: Ein Serienmörder hat es scheinbar auf die wohlhabende junge Elite abgesehen und tötet die Söhne der prominentesten Familien Englands. Die Leichen werden grausig zugerichtet und im Morgengrauen auf öffentlichen Plätzen abgelegt. Der örtliche Magistrat wendet sich in seiner Verzweiflung an Sebastian St. Cyr, Viscount Devlin, um ihn um Hilfe zu bitten. 
Sebastian sieht sich mit seinem bisher rätselhaftesten und verstörendsten Fall konfrontiert. Mit der Hilfe seiner treuen Verbündeten versucht Sebastian, eine kryptische Reihe von Hinweisen zu entschlüsseln. Denn als ein Mord auf den anderen folgt, entdeckt Sebastian, dass der Schlüssel zu allem in den rätselhaften Strophen eines geheimnisvollen Gedichts liegen könnte … und in einem Geheimnis, das so gefährlich ist, dass Männer bereit sind, ihre eigenen Kinder zu opfern, um zu verhindern, dass die Wahrheit bekannt wird.


Meine Meinung:
Durch Zufall wurde ich jetzt auf den dritten Fall von Sebastian St. Cyr, Viscount Devlin aufmerksam. Die beiden ersten Bücher kannte ich nicht, was allerdings auch kein Problem für mich sein sollte. Wichtige Hintergrundinformationen habe ich nebenbei erfahren.
Sebastian wird von Sir Henry um Hilfe gebeten. Dominic Stanton, der Sohn von Alfred, Lord Stanton wird tot aufgefunden. Sein Anblick ist nicht gerade erfreulich. Da Sebastian in diesen gesellschaftlichen Kreisen verkehrt, hofft Sir Henry, dass er eine große Hilfe sein wird. Etwas kommt Sebastian merkwürdig vor und er erfährt, dass weitere Tote ähnlich zugerichtet gefunden wurden.
Nun beginnt das große Rätselraten, kannten sich die Opfer? Ich durfte Sebastian begleiten und war gespannt, was er heraus finden würde. Allerdings wurde es ihm nicht leicht gemacht, von den Familien der Opfer konnte er wenig erfahren, im Gegenteil, ihm wurde nahe gelegt, sich nicht darum zu kümmern. So nebenbei lernte ich auch die Geliebte von Sebastian kennen und seine Familie, die alle seine Gefühle ganz schön durcheinander brachten.
So nach und nach findet Sebastian einiges heraus, was sehr schockierend ist. Die Spannung steigt, denn auch für Sebastian wird es gefährlich. Die Zusammenhänge waren mir als Leserin irgendwann klar, ich musste jetzt nur noch wissen, wer letztendlich Rache ausübt.
Ich lese gerne historische Krimis, denn die Ermittlungsarbeit ist etwas schwieriger und vor allem zeitaufwändiger als zu heutigen Zeit. Ich erfahre also sehr viel über die Arbeitsweise und auch Lebensumstände der beteiligten Personen.


Fazit:
Ein gelungener historischer Krimi, in dem sehr ausführlich die Suche nach dem Täter und vor allem dem Grund beschrieben wird. Wer dies ebenfalls gerne liest, wird hier wohl das richtige Buch gefunden haben.


Beim Verlag möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken.

Freitag, 28. Mai 2021

Rezension - Totenruhe



Autor: Arvid Heubner

Titel: Totenruhe

Genre: Krimi, Thriller

Version: eBook

erschienen: 1. Juni 2021 (Neuerscheinung)

Seiten: 228

Altersempfehlung: Erwachsene

Herausgeber : dp Verlag



Über den Autor:
Sein ausgeprägtes Interesse für die Abgründe der menschlichen Psyche lässt Arvid Heubner Thriller schreiben, die die Grenzen unserer gesellschaftlichen Moral sprengen. Neben der Musik gilt seine Leidenschaft den Werken französischer und osteuropäischer Schriftsteller sowie skandinavischen Fernsehserien von Forbrydelsen bis Borgen. Arvid Heubner ist Preisträger des NEOBOOKS Bestseller Awards. Er lebt in Bremen.


Kurzbeschreibung, übernommen:
1975: In den Bergen der Sierra de Cebollera in Spanien wird die Leiche der siebenjährigen Alina gefunden. Die Polizei von Alfarnatejo vermutet hinter der Tat ein sexuelles Gewaltverbrechen. Der Fall wird nie aufgeklärt und der Täter nie gefasst. 
Vierzig Jahre später führen Ermittlungen Tinus Geving und sein Team von EUROPOL nach Alfarnatejo. Wieder ist ein siebenjähriges Mädchen verschwunden. Ihr Name: Alina. Handelt es sich um einen Nachahmungstäter oder hat der Täter von einst erneut zugeschlagen? Für den Kriminalhauptkommissar ist klar: Das Verbrechen kann nur aufgeklärt werden, indem der Fall von damals neu aufgerollt wird. In einem Wettlauf gegen die Zeit, stoßen Geving und sein Team auf eine Verschwörung, die bis in die Spitze der Regierung reicht …


Meine Meinung:
Tinus Geving und seine Mitarbeiter vom Team Europol haben in Spanien etwas zu erledigen. Danach wollen sie eine Osterpause einlegen und die Zeit dort genießen. Allerdings klappt es nicht so ganz, denn die kleine Alina verschwindet und alle wollen der Polizistin vor Ort bei der Suche helfen. Dabei stoßen sie auf einen alten Fall und vermuten Verbindungen. 
Der Autor greift in dieser Geschichte auf tatsächliche Ereignisse zurück. Während der Diktatur ist so vieles passiert, worüber viele geschwiegen haben, meist aus Angst. Nun wird einiges aufgedeckt, was bisher vertuscht werden konnte. Tatsächlich wurde auch der Täter gefunden, wobei es sehr dramatisch wurde und ich hoffte, dass es gut ausgeht. Ich konnte alle Ermittler begleiten und habe viel über die Geschehnisse erfahren. Außerdem lernte ich Tinus und seine beiden engsten Mitarbeiter noch besser kennen. Das alles fand ich sehr gut und unterhaltsam. Gestört hat mich allerdings, dass es so zu sagen eine andere Geschichte gab, die am Ende immer noch Fragen offen ließ. Das erste Buch kenne ich nicht, hatte aber auch nicht das Gefühl, dass es unbedingt erforderlich ist. Ins zweite Buch konnte ich gut einsteigen, aber das Ende war nicht abgeschlossen und ich ging davon aus, dass jetzt im dritten Buch alle Fragen für m ich beantwortet würden. Leider war dies nicht der Fall.


Fazit
Die Geschichte rund um Alina hat mich gefesselt, aber Start und Ende haben mir nicht gefallen und deshalb konnte mich das Buch doch nicht so recht überzeugen. Es mag sein, dass nicht jeder so kritisch ist, dem wünsche ich viel Spaß beim Lesen.

Bei Digital Publishers möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken.

Rezension - Lausche den Klängen deiner Seele



Autorin: Charlotte Taylor

Titel: Lausche den Klängen deiner Seele

Genre: Roman

Version: eBook

erschienen: 28. Mai 2021

Seiten: 362

Altersempfehlung: Erwachsene




Über die Autorin:
Charlotte Taylor ist das Pseudonym der Frankfurter Autorin Carin Müller, wenn sie sich ganz der Liebe hingibt – ob voll schmetterlingszarter Innigkeit oder rauschhafter Leidenschaft.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Von neugierigen Walen, hungrigen Bären und einer Herausforderung namens Liebe Was denn noch alles?
Wal-Saison im malerischen Tofino. Für die lebensfrohe Esther Johnson kommen zur Sorge um ihre gehörlosen Kinder und dem Rosenkrieg mit ihrem Ex auch der Schuldenberg ihres Whale-Watching-Unternehmens dazu.
Sie trifft Dominic Gordon, der augenscheinlich nicht zur Erholung hierhergekommen ist. Gleichermaßen fasziniert und irritiert, ahnt sie nichts von den Herausforderungen, die der erfolgreiche Software-Entwickler zu überwinden hat. Eine gereizte Bärenmutter ist noch die Geringste davon ...
Esther und Dominic hätten eine Chance auf Glück – doch was ist der Preis dafür? Sind sie bereit, ihn zu zahlen?
Eine mitreißende Geschichte vor der atemberaubenden Kulisse Vancouver Islands – mit imposanten Walen, hungrigen Bären und einer großen Erkenntnis: Man hört nur mit der Seele gut.


Meine Meinung:
Bücher bieten mir als Leserin so viel, ich kann in entfernte Länder reisen. Wo ich sonst nie hinkomme. Ich befasse mich mit besonderen Themen. Ich lerne vieles über Wale und Bären und ich werde gut unterhalten. Deshalb freute ich mich, dass ich die Möglichkeit hatte, wieder nach Vancouver Islands zu reisen. Ich lernte neue Personen kennen und traf alte Bekannte wieder, denn ich hatte vorher das Buch "Lebe, als gäbe es kein Morgen" gelesen.
Esther ist allein erziehende Mutter und hat zwei gehörlose Kinder. Leicht ist der Familienalltag nicht zu bewältigen, zumal sie auch Geld verdienen muss, denn ihr Ex will nicht regelmäßig zahlen. Ganz neu kommt zu den Beteiligten, die ich meist sehr gut kenne, Dominic Gordon hinzu. Er hat auch eine bewegte Vergangenheit, von der ich nach und nach einiges erfahre und es gibt eine Verbindung zu einem jungen Mann, der sich vor Ort bereits nieder gelassen hat. Es gibt also einiges, was sich die Autorin hat einfallen lassen. Außerdem bin ich wieder dabei, wenn Touren zu den Walen unternommen werden, was sehr beeindruckend ist.
Charlotte Taylor hat es ein weiteres Mal bestens verstanden, besondere Themen in einem Buch zu vereinen. Gehörlose Kinder und was damit zusammen hängt. Tourismus, der Rücksicht auf die Tier nimmt, Vergangenheitsbewältigung und natürlich Romanze, die darf einfach nicht fehlen.
Ich war beeindruckt von den Schilderungen und hatte auch das Gefühl, wirklich dabei zu sein. Mich haben die Ereignisse rund um die Protagonisten gefesselt und ich war gespannt, wie sich alles entwickeln würde. Glücklicherweise hat die Autorin darauf verzichtet, dramatische Verwicklungen einzubauen, die viele gerne nehmen und mich oft ärgern. Es gibt genügend zu bewältigen und darüber reden, statt sich nutzlose Gedanken zu machen. Obwohl Esther eine Tendenz dazu zeigte, aber darauf will ich nicht näher eingehen.


Fazit:
Beeindruckend, gefühlvoll, interessant - all dies trifft auf dieses Buch zu, ach, unterhaltsam möchte ich auch noch erwähnen. Ein Buch, das ich gerne weiter empfehle, noch mehr Lesevergnügen bereitet es einem, wenn beide Bücher in der entsprechenden Reihenfolge gelesen werden.

Donnerstag, 27. Mai 2021

Rezension - Drei Morde für die Mördermitzi



Autorin: Isabella Archan

Titel: Drei Morde für die Mördermitzi

Genre: Krimi

Version: eBook und Taschenbuch

erschienen: 27. Mai 2021

Seiten: 336

Altersempfehlung: Erwachsene

Herausgeber : Emons Verlag 



Über die Autorin:
Isabella Archan wurde 1965 in Graz geboren. Nach Abitur und Schauspieldiplom folgten Theaterengagements in Österreich, der Schweiz und in Deutschland. Seit 2002 lebt sie in Köln, wo sie eine zweite Karriere als Autorin begann. Neben dem Schreiben ist Isabella Archan immer wieder in Rollen in TV und Film zu sehen.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Ein Kriminalroman aus dem Herzen der Alpen: herrlich schräg und umwerfend tödlich. Mitzi hat einen Draht zu merkwürdigen Menschen. Die neue Freundschaft zu dem Mann, der vor nicht allzu langer Zeit als naiver Enkeltrickbetrüger entlarvt wurde, hat sie nun allerdings selbst hinter Gitter gebracht. Denn der Mann ist inzwischen mausetot, erschlagen – und Mitzis Fingerabdrücke waren am Tatort. Als es ihr gelingt, aus der U-Haft freizukommen, beginnt für Mitzi und ihre Freundin Inspektorin Agnes Kirschnagel eine atemlose Suche nach dem wahren Täter, die sie quer durchs Alpenland führt. Doch der Gesuchte bleibt nicht tatenlos, aus dem Mord wird eine Mordserie, und auch Mitzi schwebt in höchster Gefahr.


Meine Meinung:
Mördermitzi! Kann man eine Protagonistin mit diesem Namen ins Leserherz schließen? Ja, ich kann es auf jeden Fall, denn ich kenne die Mitzi inzwischen sehr gut, schließlich habe ich schon zwei Bücher von ihr gelesen. Mitzi verhält sich nicht immer so, wie man es im allgemeinen erwartet. Aber sie kommt zum Ziel. Allerdings ist es manchmal nicht gerade ungefährlich, besonders wenn sie entweder Tote findet oder von der Polizei sogar verdächtigt wird.
Diesmal wird sie verhaftet, weil an der Tatwaffe ihre Fingerabdrücke gefunden wurden. Wie kamen sie dahin? Das kann Mitzi nicht alleine klären und bittet ihre Freundin Inspektorin Agnes Kirschnagel um Hilfe.  Jetzt wird es problematisch, aber mehr verrate ich darüber nicht. 
Isabella Archan hat es auch diesmal wieder verstanden einen sehr spannenden Krimi zu schreiben. Ich durfte dabei sein und die ermittelnden Personen begleiten. Geschickt hat die Autorin uns, also Agnes, Mitzi und mir verdächtige Personen angeboten, wobei ich als Leserin einen kleinen Vorsprung hatte, denn ich konnte ja vieles lesen, was Mitzi oder Agnes nicht wissen konnten. So nahm ich auch eine Spur auf, musste mich am Ende aber überraschen lassen. 
Gut gefallen hat mir, dass ich wieder viel privates von Mitzi und Agnes erfahren habe. Außerdem konnte ich dabei sein, wenn quer durch Österreich gereist wurde. Besonders die Erwähnung des Burgenlandes und das Glas Blaufränkisch riefen schöne Erinnerungen bei mir hervor, aber das wollte ich nur nebenbei erwähnen. 
Tja, eine Warnung sollte ich auch aussprechen: wer mit dem Lesen des Buches am Abend beginnt, sollte sich auf eine lange Nacht einstellen. 😉 Zumindest bei mir war es so. Ich war mittendrin und fand keine Stelle, wo ich das Buch zur Seite legen und endlich schlafen gehen konnte. Was natürlich ein gutes Zeichen für das Buch ist.


Fazit:
Drei Morde für die Mördermitzi, ich hoffe es gibt ein viertes Buch, aber die Anzahl der Ermordeten muss sich nicht unbedingt erhöhen 😉 Gerne gebe ich eine Leseempfehlung, nicht nur für dieses Buch, sondern auch für die vorherigen. Jedes Buch hat zwar eine abgeschlossene Handlung, aber es macht mehr Spaß zum Beispiel über die Entwicklung der Freundschaft der beiden Frauen zu lesen und was sie schon alles erlebt haben.


Bei Isabella Archan und beim Emons Verlag möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken, das mir die Möglichkeit geboten hat, das Buch vorab lesen zu können. 


Mittwoch, 26. Mai 2021

Rezension - London Dark - Die ersten Fälle des Scotland Yard - Sammelband


Autor: Benjamin K. Scott

Titel: London Dark - Die ersten Fälle des Scotland Yard

Genre: Historisch, Krimi

Version: eBook und Hörbuch

erschienen: 26. Februar 2021

Seiten: 381

Altersempfehlung: Erwachsene

Herausgeber : beTHRILLED 




Über den Autor
Aufgewachsen im Schatten von Bücherregalen, die sich unter den düsteren Werken Edgar Allan Poes, H. P. Lovecrafts und Sir Arthur Conan Doyles bogen, wurde Scotts Faszination für phantastische Literatur früh geweckt. Recherchereisen während seines Studiums der Geschichte und Kunstgeschichte führten ihn schließlich auf die Britischen Inseln, wo er nicht nur seine Wahlheimat fand, sondern auch die Inspiration für die Reihe um den eigenwilligen Ermittler Graham Cluskey.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Jenseits des Vorstellbaren lauert das Grauen ... 
London im Jahre 1829 - ein dreckiger Moloch voller finsterer Geheimnisse und unerklärlicher Phänomene. Die neugegründete Polizeitruppe des Scotland Yard soll Licht ins Dunkel bringen. Constable Graham Cluskey ist Feuer und Flamme - doch die mysteriösen Fälle führen ihn an die Grenzen seines Verstandes ... 


Meine Meinung:
Scotland Yard, die berühmte Polizeigruppe wurde 1829 gegründet und wir Leser sind dabei. Der damalige Innenminister Robert Peel hat dies veranlasst, soweit die Tatsachen. Der Autor hat Constable Graham Cluskey erschaffen und mit ihm einen sehr fähigen Polizisten, der zwar den allerersten Fall löst, aber dabei auch an seine Grenzen stößt, was sich als lebensgefährlich herausstellt. 
In schneller Folge gibt es weitere Fälle, die teilweise auch sehr mysteriös sind. Ich fühlte mich allerdings gut unterhalten, außerdem durfte ich dabei sein und konnte versuchen, einige Rätsel zu lösen.


Fazit:
Der Vorteil eines Sammelbandes ist ja, dass einige Folgen ohne Wartezeit gelesen werden können. Hier war ich richtig froh, denn eine Folge umfasst ja nur wenige Seiten und es war auf jeden Fall erforderlich, alle zügig hintereinander lesen zu können. Diesen Sammelband empfehle ich deshalb gerne weiter.


Beim Verlag und bei NetGalleyDe möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken.


#LondonDarkDieerstenFälledesScotlandYard #NetGalleyDE

Rezension - Intrigen an der Côte d`Azur



Autorin: Christine Cazon

Titel: Intrigen an der Côte d`Azur

Genre: Krimi

Version: eBook, Taschenbuch, Hörbuch

erschienen: 5. März 2015

Seiten: 320

Altersempfehlung: Erwachsene

Herausgeber : KiWi-Taschenbuch




Über die Autorin:
Christine Cazon, Jahrgang 1962, hat ihr altes Leben in Deutschland gegen ein neues in Südfrankreich getauscht. Sie lebt mit ihrem Mann und Katze Pepita in Cannes, dem Schauplatz ihrer Krimis mit Kommissar Duval.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Mord und Intrigen an der Côte d’Azur: Léon Duval ermittelt wieder in Cannes Gerade hat Kommissar Léon Duval seinen ersten Fall – die Ermordung eines berühmten Regisseurs während des Filmfestivals – erfolgreich gelöst, da warten auch schon die nächsten Herausforderungen auf ihn und sein Team. Ein Spaziergänger entdeckt eine Leiche, im ehrwürdigen Hotel Beauséjour wird Schmuck gestohlen, und eine Frau verschwindet. Duval und seine Kollegen, die eigentlich auf eine ruhige Nachsaison gehofft hatten, beginnen mit den Ermittlungen. Doch je mehr Duval an Informationen zusammenträgt, desto mehr muss er sich fragen, ob es zwischen all diesen Fällen nicht einen Zusammenhang gibt. Warum verschwindet die Tochter der Hotelbesitzerin scheinbar spurlos, und was weiß ihr Geliebter? Welche Rolle spielt Nicole Bouvard, Mitgesellschafterin des Hotels, und wie passt der Tod eines Journalisten in das Szenario? Eine knifflige Aufgabe für Léon Duval, die viel Fingerspitzengefühl und Diplomatie erfordert. Nicht nur im Umgang mit Kollegen und Vorgesetzten, sondern auch mit allen Beteiligten dieser scheinbar unentwirrbaren Intrige.


Meine Meinung
:
Léon Duval hat es wirklich nicht leicht. Nun darf er in einer wunderschönen Gegend arbeiten, allerdings muss er sehr viel Rücksicht nehmen, denn nicht jeder dort mag es, wenn ein "Flic" auftaucht und Fragen stellt. Zunächst sieht der nächste Auftrag ganz harmlos aus, er wird in ein Hotel gerufen, weil dort wertvoller Schmuck abhanden gekommen ist. Und sofort tauchen Personen auf, die mir nicht sehr sympathisch sind. Zum Leidwesen von Duval hat anscheinend der Tote, dessen Fall er nicht bearbeiten darf, doch etwas damit zu tun.
Ein weiteres Mal darf ich Kommissar Duval begleiten und lerne noch mehr von der Gegend kennen, was mit sehr gut gefällt. Seine Informationen, die er mit seinem Team reichlich sammelt, stellten mich vor einem Rätsel und ich war gespannt, was ich am Ende erfahren würde. Natürlich kommt auch diesmal das Privatleben nicht zu kurz. Von der Familie löst er sich langsam und knüpft neue vielversprechende Kontakte.


Fazit:
Mit Intrigen, Macht und erbarmungslosem Durchsetzen der Vorhaben versuchen einige ans Ziel zu kommen. Der Fall ist zwar nicht abgeschlossen, aber nicht alle können so richtig gefasst und bestraft werden. Es wird in den folgenden Büchern noch einiges passieren. Aber zunächst gebe ich für dieses Buch eine Leseempfehlung.

Beim Verlag und bei NetGalleyDe möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken.


#IntrigenanderCôtedAzur #NetGalleyDE

Rezension - Stürmische Côte d`Azur



Autorin: Christine Cazon

Titel: Stürmische Côte d`Azur

Genre: Krimi

Version: eBook, Taschenbuch und Hörbuch

erschienen: 8. April 2016

Seiten: 304

Altersempfehlung: Erwachsene

Herausgeber : KiWi-Taschenbuch




Über die Autorin:
Christine Cazon, Jahrgang 1962, hat ihr altes Leben in Deutschland gegen ein neues in Südfrankreich getauscht. Sie lebt mit ihrem Mann und Katze Pepita in Cannes, dem Schauplatz ihrer Krimis mit Kommissar Duval.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Der Commissaire ist reif für die Insel
Der dritte Fall der Côte-d’Azur-Krimireihe um den Kommissar Léon Duval führt den Ermittler auf die Insel Sainte Marguerite. Unmittelbar vor Cannes gelegen, ist sie ein beliebtes Naherholungsgebiet, im Sommer pendeln die Fähren unablässig zwischen der Stadt und dem kleinen Inselhafen hin und her. Doch inzwischen ist es Herbst geworden, ein Sturmtief liegt über der Bucht, als auf einer Yacht im Hafen von Sainte Marguerite ein Matrose ermordet aufgefunden wird. Duval und sein Ermittlungsteam machen sich an die Arbeit. Bald wird jedoch der Fährverkehr eingestellt, und Duval führt die Ermittlungen vor Ort allein weiter. Er mietet sich im Forsthaus ein, und zum Glück gibt es im Inselrestaurant eine hervorragende Köchin. Doch nicht nur das Wetter ist stürmisch, auch der Mordfall entwickelt sich turbulent, denn kurz nach Duvals Eintreffen auf der Insel wird eine zweite Leiche gefunden. Und auch privat bewegt sich der Kommissar nicht unbedingt in ruhigem Fahrwasser.


Meine Meinung:
Wer davon ausgeht, dass an der Côte d`Azur immer schönes Wetter herrscht, wird spätestens jetzt belehrt. Diesmal muss Kommissar Léon Duval auf einer Insel ermitteln. Die Insel Sainte Marguerite liegt vor Cannes und ist eigentlich in kurzer Zeit mit der Fähre zu erreichen. Eine angenehme Fahrt bei gutem Wetter, wenn ein Sturm aufzieht ist es recht unangenehm und der Fährbetrieb wird dann auch eingestellt.  Genau davon war Duval betroffen, er blieb auf der Insel und musste dort nach dem Täter suchen. Weg fahren konnte der Täter ja ebenfalls nicht und nun begann die Arbeit. Verdächtig waren einige Personen und ich rätselte mit, wer es denn nun sein kann. Am Ende war ich dann auch etwas überrascht, mit diesen Abläufen hatte ich nicht gerechnet. 
Der Fall war relativ schnell gelöst und gehörte für mich jetzt nicht zu den spannendsten Fällen. Wie gehabt, wurden private Telefonate eingefügt, womit ich auch hier auf dem neuesten Stand bleiben konnte.


Fazit:
In jeder Serie gibt es Bücher, die mal hervorragend gut oder mittelmäßig sind. Wie es im Leben auch vorkommt. Ich möchte jetzt keinem vom Lesen abhalten, aber ich denke, die eine oder andere Folge kann durchaus auch mal übersprungen werden.


Beim Verlag und bei NetGalleyDe möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken.


#StürmischeCôtedAzur #NetGalleyDE

Sonntag, 23. Mai 2021

Rezension - Als das Leben wieder schön wurde


Autorin: Kerstin Sgonina

Titel: Als das Leben wieder schön wurde

Genre: Historisch

Version: eBook, Hörbuch, Taschenbuch und gebundenes Buch

erschienen: 25. Januar 2021

Seiten: 512

Altersempfehlung: Erwachsene

Herausgeber : Rowohlt Taschenbuch



Über die Autorin:
Kerstin Sgonina arbeitet als Autorin, Journalistin und Lektorin. Mit 18 Jahren kam sie nach Hamburg und schlug sich nach ihrem Abitur dort unter anderem als Türsteherin und Barfrau in Sankt Pauli durch. Nach wie vor liebt sie die Stadt an der Elbe heiß und innig, lebt aber heute mit ihrem Mann und ihren beiden Kindern nahe Berlin.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Mit Lippenstift und Lebensmut. Drei Frauen bringen mit ihrem mobilen Schönheitssalon Farbe in das Hamburg der 50er Jahre. 
1954 sind die dunklen Jahre vorbei, die Wunden des Krieges jedoch noch lange nicht verheilt. Greta Bergström hat fast ihr gesamtes Leben in Stockholm verbracht, bei ihrer Ankunft in Hamburg ist der Himmel über der Stadt so grau wie die Seelen der Menschen. Mit ihrer offenen Art eckt die fröhliche Schwedin überall an, eine Stelle als Kosmetikerin sucht sie vergebens. Alles ändert sich, als Greta sich mit zwei Frauen anfreundet: Marieke, die aus Ostpreußen fliehen musste und den Nachbarinnen in den Altonaer Nissenhütten die Haare macht; und Trixie, die im feinen Blankenese lebt und unglücklich in einen amerikanischen Soldaten verliebt ist. Gemeinsam beschließen die drei Frauen, einen mobilen Schönheitssalon zu eröffnen. Ihre Kundinnen sollen sich wieder wohl in ihrer Haut fühlen, das Leben endlich wieder genießen. Nach den schweren Jahren ein Stück vom Glück zu finden, davon träumen auch die drei Freundinnen…


Meine Meinung:
Bevor das Leben wieder schön wurde, gab es noch reichlich Stolpersteine. Mitte der fünfziger Jahre wollen drei Frauen endlich ihre Träume verwirklichen. Greta kommt aus Stockholm und ist überrascht, was sie in Hamburg vorfindet. So hat sie sich das nicht vorgestellt. Marieke musste aus Ostpreußen fliehen und feststellen, dass es ihr in Hamburg nicht leicht gemacht wird. Trixie ist die einzige, die schon immer in Hamburg gelebt hat, aber glücklich war sie trotzdem nicht. Es war für mich interessant, die Frauen zu begleiten, obwohl ich denke, ihre Berufswünsche eilten der Zeit voraus. Damals hatten die Frauen und deren Familien wohl doch anderes, was wichtiger war.
Die Autorin erzählte die sehr interessante Geschichte der drei Frauen ganz unaufgeregt, aber informativ. Durch die Schilderungen erfahre ich, wie sich das Leben damals abspielte. Nebenbei wurden familiäre Geheimnisse aufgedeckt, vermittelt, wie Behörden arbeiteten und sich Liebende wiederfanden.


Fazit:
Ein unterhaltsames Buch, das das Leben während der Nachkriegsjahre in Hamburg wiedergibt. Obwohl ich meine, die drei Frauen waren jetzt nicht typische Beispiele. Trotzdem konnte ich durch sie viel erfahren.


Beim Verlag möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken.

Rezension - Die Frauen von Kopenhagen



Autorin: Gertrud Tinning

Titel: Die Frauen von Kopenhagen

Genre: Historisch

Version: eBook, Taschenbuch

erschienen: 26. April 2021

Seiten: 448

Altersempfehlung: Erwachsene

Herausgeber : Diana Verlag



Über die Autorin:
Gertrud Tinning hat an der Writers‘ School of Children Literatur studiert und für die UN in Kenia und Sri Lanka gearbeitet. Heute ist sie Dozentin an der International High School in Helsingör, Dänemark.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Kopenhagen 1885: Nelly und Marie arbeiten in der größten Weberei Kopenhagens. Bei einem Unfall am Webstuhl verletzt sich Marie schwer. Als wäre das nicht schon schlimm genug, gibt das Verhalten der Verantwortlichen Rätsel auf. Nelly steht mit einem schweren Verdacht alleine da und erzählt nicht einmal ihrem Geliebten Johannes davon. Dessen Schwester Anna kommt zur selben Zeit aus Jütland nach Kopenhagen. Und ist schockiert, wie brutal und ungerecht das Leben in der großen Stadt ist. Furchtlos nimmt sie den Kampf auf und setzt einen Meilenstein in der Geschichte Dänemarks.


Meine Meinung:
Die Geschichte beginnt mit der Schilderung, unter welchen, teilweise sehr gefährlichen Umständen die Frauen in einer Weberei arbeiten müssen. Außerdem erfahre ich viel über das Alltagsleben dieser Frauen. Nicht jede will dies hinnehmen und übt laut Kritik. Für Nelly und Marie endet dies sehr schlecht. Als Anna nach Kopenhagen kommt, kann sie es nicht glauben, was dort mit den Frauen passiert und setzt sich mit einer Frauenbewegung für Veränderungen ein.
Ich fand das alles sehr interessant. Die Autorin schreibt im Nachwort zwar, dass dies ein Roman ist, aber sie hat auf tatsächliche Begebenheiten zurück greifen können.


Fazit:
Die Frauen haben vor über hundert Jahren vieles in Bewegung gesetzt, was teilweise vergessen wurde oder in diesem Ausmaße gar nicht bekannt war. Deshalb gebe ich für dieses Buch gerne eine Leseempfehlung. Begebenheiten in einem Roman wiedergeben sorgt für gute Unterhaltung und vor allem Information.


Beim Verlag möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken.

Samstag, 22. Mai 2021

Rezension - Denn die Hoffnung endet nie - Im Sturmwind der Freiheit



Autorin: Julia Drosten

Titel: Denn die Hoffnung endet nie

Genre: Historisch

Version: eBook und Taschenbuch

erschienen: 14. Mai 2021

Seiten: 397

Altersempfehlung: Erwachsene

Herausgeber : Independently published 



Über die Autoren:
Julia Drosten ist in Wirklichkeit ein verheiratetes Autorenduo. Horst und Julia Drosten leben im Münsterland und hatten schon immer den Wunsch, Bücher zu schreiben. Fast genauso viel Spaß macht ihnen die Recherche. So flogen sie schon zusammen in einem alten Doppeldecker oder ließen sich von einer Kosmetikerin verwöhnen. Für "Die Honigprinzessin" absolvierten sie einen Imkerkurs, für "Die schwarze Taube von Siwa" folgten sie in Ägypten den Spuren der alten Pharaonen und für "Die Elefantenhüterin" besuchten sie u. a. wilde Elefanten auf Sri Lanka. Für den Roman "Der Duft von Zimtblüten" flogen sie quer über Afrika, fuhren die Gartenroute von Port Elizabeth bis nach Kapstadt und besuchten alle Schauplätze. Julia Drosten schreibt bevorzugt historische Romane. Mit "Die Honigprinzessin" und "Meine Seele schreit so laut" haben die zwei auch erfolgreiche Gegenwartsromane geschrieben.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Zwei Frauen, die das Schicksal zu Feindinnen bestimmt hat, kämpfen in den Wirren des Zweiten Weltkrieges Seite an Seite um ihre Kinder.
Im kleinen Badeort Heringsdorf freut sich die über neunzigjährige Hermine Voßberg mit Sohn Artur und Schwiegertochter Karin auf ihre Lieblingssendung Bares für Rares. Doch dann findet der Experte im Geheimfach eines antiken Sekretärs einen silbernen Becher mit einer rätselhaften Gravur aus dem Jahr 1944 und Hermine bricht zum Entsetzen von Artur und Karin in Tränen aus. Von ihrem Sohn gedrängt, offenbart sie ein viele Jahre tief in sich verborgenes Geheimnis. Sie erzählt die Geschichte von Paulina, einer Widerstandskämpferin aus Warschau, die im Land ihrer Feinde verzweifelt nach ihrer verschwundenen Nichte sucht. Als Paulina und Hermine sich auf einem abgeschiedenen Anwesen in Pommern begegnen, beginnt ein Wettlauf gegen die Zeit. Um ihre Kinder zu retten, schließen sie einen Pakt gegen Willkür und Unmenschlichkeit.
Eine bewegende Geschichte über eine tiefe Freundschaft, die Hass und alle Grenzen überwindet. Dramatisch, atmosphärisch und hoch spannend.


Meine Meinung:
Von Julia und Horst Drosten habe ich schon viele Bücher gelesen und alle haben mich begeistert. Sie wählen immer ein ganz besonderes Thema und recherchieren gründlich und vor allem vor Ort. Deshalb bin ich immer wieder gespannt und freue mich auf ein weiteres Buch von ihnen.
So kam es, dass ich Paulina und Hermine kennen lernte. Zwei ganz unterschiedliche Frauen, die in verschiedenen Gegenden und vor allem sozialem Umfeld aufgewachsen sind. Paulina wohnt zum Zeitpunkt, an dem ich sie kennen lerne in Warschau und lebt als Widerstandskämpferin gefährlich. Hermine wächst wohlbehütet in Stettin auf und lässt sich verführen, denn es schmeichelte sie, dass ein gestandener Mann sich für sie interessierte. Beide Frauen haben natürlich unterschiedliche Sichtweisen auf die Geschehnisse rund um sie herum. Das ist verständlich, zeigt uns Leser aber auch, dass es immer auf die Betrachtungsweise ankommt. Trotz der Unterschiede kommen die beiden Frauen sich näher und müssen dann gemeinsam vieles durchstehen. Darauf will ich hier nun nicht näher eingehen. Allerdings hat mich vieles davon berührt und auch ein bisschen sauer gemacht. Schlimm, wie sich damals viele Menschen verhalten haben, leider durchaus realistisch.
Julia und Horst Drosten haben mich ein weiteres Mal an ihr Buch gefesselt, denn ich wollte natürlich wissen, was passiert und ob die Frauen es schaffen, wie ich es ihnen gewünscht habe. Denn gut ausgehen würde es ja, weil eine Betroffene die ganze Geschichte erzählt. Den Anlass dazu gab eine Sendung "Bares für Rares". Mit der Schilderung der Sendung startete das Buch und ich musste mehrmals schmunzeln, denn ich hatte das Team so richtig vor Augen und "hörte" sie auch. Ich verrate ja nichts, wenn ich hier kurz erwähne, dass ein Silberbecher, der zufällig gefunden wurde, den wirklichen Ausschlag gab, dass Hermine eine bewegende und geheimnisvolle Geschichte erzählte. Ich wollte es kaum glauben, aber vieles davon ist wirklich passiert. Deshalb habe ich mich außerhalb dieses Buches noch mehr über das Thema Kinderheim - Lebensborn informiert. 


Fazit:
Ein Buch, das mich berührt hat. Es hat mir gezeigt, dass Zusammenhalt und Freundschaft selbst unter so genannten Feinden möglich ist. Es zeigt aber auch, dass es eine Zeit gab, in der unmenschliches passierte und es lebensgefährlich war, sich dagegen zu wehren. Vielen war damals wie heute einiges sicher nicht bekannt und deshalb finde ich es gut, wenn Autoren uns in Romanform berichten, was passiert ist.  Gerne gebe ich eine Leseempfehlung. 

Freitag, 21. Mai 2021

Rezension - Grand Hotel - Die mit dem Feuer spielen



Autorin: Caren Benedikt

Titel: Grand Hotel - Die mit dem Feuer spielen

Genre: Historisch

Version: eBook, Hörbuch und Borschiert

erschienen: 15. März 2021

Seiten: 512

Altersempfehlung: Erwachsene

Herausgeber : Blanvalet Verlag



Über die Autorin
Caren Benedikt ist das Pseudonym der Autorin Petra Mattfeldt. Sie liebt den Norden, eine steife Brise und das Reisen an die Orte, über die sie schreibt. Nach einer eher nüchternen Ausbildung zur Rechtsanwalts- und Notarfachangestellten arbeitete sie als freie Journalistin. Inzwischen ist die Schriftstellerei ihr Hauptberuf, und sie lebt mit ihrem Mann und ihren drei Kindern in einem kleinen Ort in der Nähe von Bremen.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Rache, Liebe und Verrat: Die Geschichte um Bernadette von Plesow, der Inhaberin des Grand Hotels auf Binz, und die ihrer Kinder geht weiter. 
Bernadette von Plesow hat schon viel durchmachen müssen, aber das letzte Jahr hat ihr fast zu viel abverlangt. Von ihrem prächtigen Hotel konnte sie alle Schäden abwenden, nicht jedoch von ihre Familie: Ihr Sohn Alexander ist tödlich verunglückt. Die Trauer lastet schwer auf ihr, besonders da sie im Unguten auseinandergegangen sind. Unterstützung erhält sie von ihrer Tochter Josephine, jedoch fällt es Bernadette nicht leicht, sich wieder mit aller Kraft dem Hotel zu widmen. Und plötzlich steht auch noch ein Mann vor der Tür, den sie nur von einer alten Fotografie kennt … 
Bernadettes anderer Sohn Constantin, Eigentümer des verruchten Hotels Astor in Berlin, geht hingegen ganz anders mit der Trauer um seinen Bruder um. Er weiß, dass er die Schuld an dessen Tod trägt, wollte sich doch der Kopf der Frankfurter Unterwelt damit an ihm rächen. Constantin kann und will das nicht hinnehmen. Er hat sich einen perfiden Plan ausgedacht, wie er es dem Mörder seines Bruders zurückzahlen könnte und lässt sich damit auf ein gefährliches Spiel ein …


Meine Meinung:
Nachdem ich "Grand Hotel - Die nach den Sternen greifen" gelesen hatte, war klar, dass ich auch das nächste Buch dieser Saga lesen wollte. Schnell war ich wieder drin im Geschehen, wofür die Autorin sehr gut gesorgt hat. Wir befinden uns immer noch im Jahr 1925, eine ereignisreiche Zeit, in der sich vieles ändert. Glücklicherweise sind die beiden Hotels, in Binz und Berlin nicht betroffen. Es gibt genügend Gäste. Das Grand Hotel in Binz ist immer sehr gut ausgebucht. Als plötzlich ein Gast um ein Zimmer bittet, kann er nur bleiben, weil andere vorzeitig abgereist sind. Es ist sehr gut, dass er bleiben kann, denn er bekommt in dem Buch eine sehr wichtige Rolle, die bei
Es spielen in diesem Buch sehr viele Personen eine Rolle, denen im Wechsel die Kapitel gewidmet sind. Wobei es Caren Benedikt sehr geschickt macht. Ich möchte am liebsten weiterlesen, bin aber dann bei einer anderen Personen, die mich ebenfalls sehr interessiert. So finde ich keine Stelle, an der ich mal eine größere Lesepause einlegen kann. Deshalb meine Empfehlung, sucht Euch einen Zeitraum aus, wo ununterbrochen bzw. ohne lange Pausen gelesen werden kann. Zumindest ich fühlte mich sehr an das Buch gefesselt. Denn was die Mitglieder der Familie von Plesow und deren Freunde erleben, ist abenteuerlich, interessant, spannend und berührend.
Außerdem vermitteln die Ereignisse rund um die Familie und Erlebnisse vieles vom damaligen Zeitgeist. Gewisse Entwicklungen lassen sich erahnen. Das Leben der Bediensteten war nicht bei allen Arbeitgebern leicht. Bernadette von Plesow fordert sehr viel, gibt dann allerdings auch die entsprechenden Belohnungen. Einzig eine Person ist mit sehr unsympathisch, aber auch sie passt genau in die damalige Zeit. Näher möchte ich jetzt nicht darauf eingehen.
Auf jeden Fall hat es die Autorin ein weiteres Mal geschafft und mich so sehr an das Buch gefesselt, dass ich mal wieder eine Lesenacht einlegen musste.


Fazit:
Eine fesselnde Fortsetzung des ersten Buches. Wobei jedes Buch alleine gelesen werden kann, aber um das Lesevergnügen zu erhöhen, empfehle ich doch beide Bücher in der entsprechenden Reihenfolge zu lesen.


Beim Verlag möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken. 

Rezension - Die Tote im Kaffeehaus



Autorin: Beate Maxian

Titel: Die Tote im Kaffeehaus

Genre: Krimi

Version: eBook und Taschenbuch

erschienen: 19. April 2021

Seiten: 416

Altersempfehlung: Erwachsene

Herausgeber : Goldmann Verlag



Über die Autorin:
Beate Maxian (geb. als Österreicherin in München) lebt in Oberösterreich und Wien, schreibt Romane, Kriminalromane, Kurzgeschichten und Theaterstücke. Sie wurde mit dem Stipendium des Literaturhauses Wiesbaden ausgezeichnet und für mehrere Preise nominiert. Ihre Wien-Krimis mit der Journalistin Sarah Pauli sind Bestseller in Österreich. Sie ist die Begründerin des ersten österreichischen Krimifestivals: Krimi Literatur Festival.at


Kurzbeschreibung, übernommen:
Mord an der Grande Dame einer Wiener Kaffeehausdynastie – ein Fall für die Journalistin Sarah Pauli. Wien, wenige Tage vor dem berühmten Kaffeesiederball in der Hofburg: Für ihre erste große Ausgabe als neue Chefredakteurin des Wiener Boten trifft Sarah Pauli Marianne Böhm, Grande Dame der Kaffeehausdynastie Böhm, zu einem exklusiven Interview. Dann der Schock: Mitten im Gespräch sackt die alte Dame leblos in sich zusammen. Ist die Frau bloß an Altersschwäche gestorben? Sarah ist argwöhnisch, denn kurz vor ihrem Tod vertraute Böhm ihr eine rätselhafte Botschaft an. Die Journalistin beginnt zu recherchieren und stößt in der feinen Wiener Kaffeehausgesellschaft schon bald auf Geheimnisse, für die jemand über Leichen geht …


Meine Meinung:
Im Moment reise ich viel mit Hilfe von Büchern. Mit diesem Buch war ich in Wien und als Teetrinkerin könnte ich glatt wechseln und mehr Kaffee trinken. Auf jeden Fall würde ich gerne mal wieder in ein richtiges Wiener Kaffeehaus gehen. Es muss für mich ja nicht unbedingt tödlich enden.

Marianne Böhm sackt während eines Interviews, das sie Sarah Pauli gibt, leblos zusammen. Natürlich kommt Sarah das sehr merkwürdig vor und es beginnt das große Rätselraten. Ich darf sie begleiten und wir beide lernen viele Personen aus dem Umfeld der Kaffeehausbesitzerin kennen. Nicht alle sind mit sympathisch und ich habe irgendwann auch einen Verdacht. Aber das war eine geschickte Spur, die die Autorin für mich ausgelegt hat und am Ende hat sie mich dann völlig überrascht.
 
Sarah Pauli ist nicht nur eine hervorragende Journalistin, die gut recherchiert und kombiniert, sie beschäftigt sich auch mit Aberglaube und besonderen Symbolen. Inzwischen hat sie beim "Wiener Boten" eine verantwortungsvollere Stellung und arbeitet mit dem Team sehr gut zusammen. Über ihr Privatleben erfahre ich so nebenbei einiges. Mir gefällt es sehr gut, wenn auch dieses eine Rolle spielt.
Über das Privatleben von Marianne Böhm erfahre ich ebenfalls sehr viel. Die Autorin hat sich einiges ausgedacht und mehreren Personen besondere Charaktere zugeordnet. Wobei ich gestehen muss, dass ich das Verhalten der Toten nicht immer gut fand und von ihrem Sohn ebenfalls nicht. Aber ich möchte jetzt nicht auf alle Beteiligte eingehen. Die interessanten Entwicklungen soll jeder selbst nachlesen.


Fazit:
Ein Buch, das mich gefesselt hat, weil es sehr gut geschrieben ist und vor allem war es für mich sehr spannend, wer denn letztendlich der Täter ist. Gerne gebe ich eine Leseempfehlung.

Beim Verlag möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken. 

Mittwoch, 19. Mai 2021

Rezension - Doppelbock



Autor: Thomas Salzmann

Titel: Doppelbock

Genre: Krimi

Version: eBook und Taschenbuch

erschienen: 22. April 2021

Seiten: 288

Altersempfehlung: Erwachsene

Herausgeber : Emons Verlag 



Über den Autor:
Thomas Salzmann wurde 1960 in Pirmasens, Rheinland Pfalz, geboren und studierte in Köln Betriebswirtschaftslehre. Nach mehreren Stationen in der Industrie widmet er sich seit einigen Jahren dem Schreiben. Er ist verheiratet und lebt mit seiner Frau in Mettmann.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Ein Umweltaktivist kämpft für das Ruhrgebiet . . . und eine charismatische Ex-Polizistin ermittelt. Ein Essener Aktivist wird erschlagen aufgefunden. Er war einem Umweltskandal im Zusammenhang mit den Spätfolgen des Steinkohlebergbaus auf der Spur – und hat sich damit nicht nur Freunde gemacht. Ex-Hauptkommissarin Frederike Stier, die das Opfer gut kannte, bringt Machenschaften ans Licht, die mancher gerne unter Tage gelassen hätte. Zwischen Ewigkeitslasten, Klimaveränderung und skrupelloser Umweltverschmutzung lauert ein unerwarteter Täter auf sie.


Meine Meinung:
Die Hauptkommissarin Frederike Stier hatte ich bereits im Krimi "Kohlenwäsche" kennen gelernt. Allerdings musste ich mich da erst einmal an sie gewöhnen. Nachdem sie schließlich mein Leserherz erobert hatte, war für mich klar, dass ich das nächste Buch auch lesen wollte.
Frederike ist inzwischen im Ruhestand und etwas ruhiger geworden, denn sie muss Rücksicht auf ihr Herz nehmen. In der Reha hat sie sich mit zwei Männern angefreundet und hält den Kontakt. Leider wurde einer der beiden umgebracht. Alex, der Umweltaktivist wird morgens von Frederike tot aufgefunden. Erwähnte ich gerade, dass Frederike etwas ruhiger geworden ist? Nun, das hat sich schnell geändert, denn sie wollte den Mord aufklären und hat so zu sagen ihren alten Spürsinn wieder aufleben lassen. Allerdings sind einige nicht erfreut, dass Frederike mitmischt.
Thomas Salzmann hat auch diesmal einen für mich sehr spannenden Krimi geschrieben. Ich war an der Seite von Frederike und gespannt, was sie alles heraus findet. Durch sie habe ich sehr viel zu brisanten Themen erfahren. Klimaveränderung, Umweltverschmutzung und Altlasten, wovon viele Stellen im Ruhrgebiet sehr betroffen sind. Sehr ausführlich ist der Autor auf dieses Thema eingegangen und ich kann mir vorstellen, dass nicht alle begeistert von Alex und seinen Mitstreitern waren.
Wichtig war aber für mich auch, dass Frederike den Fall lösen kann und am Ende nicht allein dastehen wird. Zu meiner Zufriedenheit gab es genau das Ende, was ich mir gewünscht hatte.


Fazit:
Ein weiterer Krimi, in dem Frederike Stier zeigt, was sie noch alles kann, von wegen Ruhestand. Ich würde mich sehr freuen, wenn ich noch mehr über sie lesen kann und eine bestimmte Person damit klar kommt. Auf jeden Fall gebe ich für dieses Buch gerne eine Leseempfehlung und wenn ich schon mal empfehle, dann das erste Buch. Es macht mehr Spaß beide in der entsprechenden Reihenfolge zu lesen, obwohl es es nicht erforderlich ist, denn beide Bücher sind abgeschlossene Geschichten.


Beim Autor möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken.