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Dienstag, 23. November 2021

Rezension - Der Uhrmacher in der Filigree Street



Autorin: Natasha Pulley

Titel: Der Uhrmacher in der Filigree Street

Genre: Historisch, Fantasie

Version: eBook und gebundene Ausgabe

erschienen: 18. September 2021

Seiten: 448

Altersempfehlung: Erwachsene

Herausgeber ‏ : ‎ Klett-Cotta



Über die Autorin
Natasha Pulley studierte in Oxford Englische Literatur. Nach Stationen im Buchhandel und bei der Cambridge University Press in den Bereichen Astronomie und Mathematik setzte sie ihre Studien in Tokyo fort. Sie erhielt ein Stipendium der Gladsone’s Library als Writer in Residence. Gegenwärtig hat sie Lehraufträge an den Universitäten von Bath und Cambridge. Ihr Debüt »The Watchmaker of Filigree Street« gewann den Betty Trask Award und wurde ein internationale Bestseller. Natasha Pulley lebt in Bath.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Sein Leben lief ab gleich einem Uhrwerk. Bis er dem Uhrmacher begegnete. 
»Der Uhrmacher in der Filigree Street« erzählt eine mitreißende, phantastische Geschichte um eine rätselhafte Uhr und einen ebenso spektakulären wie unmöglich aufzuklärenden Bombenanschlag auf Scotland Yard. Das Buch nimmt die Lesenden mit auf eine Reise durch das viktorianische England und das Japan des 19. Jahrhunderts und es eröffnet Türen in eine ganz andere, seltsame und magische Vergangenheit. 
London, Oktober 1883. Eines Abends kehrt Thaniel Steepleton, ein einfacher Angestellter im Innenministerium, in seine winzige Londoner Mietwohnung heim. Da findet er auf seinem Kopfkissen eine goldene Taschenuhr. Es ist ihm ein Rätsel, was es mit ihr auf sich hat. Sechs Monate später explodiert im Gebäude von Scotland Yard eine Bombe. Steepleton wurde gerade rechtzeitig gewarnt, weil seine Uhr ein Alarmsignal gab. Nun macht er sich auf die Suche nach dem Uhrmacher und findet Keita Mori, einen freundlichen, aber einsamen Mann aus Japan. So harmlos Mori auch scheint, eine Kette von unheimlichen Ereignissen deutet schon bald darauf hin, dass er etwas zu verbergen hat...


Meine Meinung:
Historisch und London, zwei Aspekte, die dafür sorgten, dass ich das Buch lesen wollte. Außerdem versprach die Kurzbeschreibung einen interessanten und spannenden Lesestoff. Allerdings musste ich schnell feststellen, dass ich reichlich Geduld aufbringen musste, denn leider kam mir alles sehr langatmig vor. Ich erfuhr sehr viel über die Arbeitsabläufe von Thaniel Steepleton, der in der Telegrafieabteilung des Innenministeriums arbeitete und wie er auf sonderbare Weise Besitzer einer Uhr wurde. Durch diese lernte er den besagten Uhrmacher in der Filigree Street kennen. Dieser Uhrmacher erfand sonderbare Gegenstände, was einen ins Reich der Fantasie beförderte. 
Eine weitere Person, der anscheinend eine wichtige Rolle in dieser Geschichte zugeteilt wurde, war Grace. Sie studierte in Oxford und musste sich mit den Einstellungen gegenüber Frauen auseinander setzen. Das war alles durchaus interessant, aber so richtig überzeugen konnte mich das Buch nicht. 
Wie schon erwähnt, kam mir alles sehr langatmig vor, bis endlich mal etwas passierte und auch dann kam keine richtige Spannung auf. 


Fazit:
Wie ich feststellen konnte, ist die Meinung über das Buch breit gefächert. Also liegt es wohl nicht alleine an mir, dass ich damit nicht zurecht kam. Es fällt mir nun auch schwer eine Leseempfehlung auszusprechen. Vielleicht mag der eine oder die andere Gefallen an dem Buch finden, mich konnte es leider nicht begeistern.

Beim Verlag und bei NetGalleyDE möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken.

#DerUhrmacherinderFiligreeStreet #NetGalleyDE!

Donnerstag, 4. November 2021

Rezension - Die Füchse von Hampstead Heath


 Autor: Ben Aaronovitch

Titel: Die Füchse von Hampstead Heath

Genre: Fantasie

Version: eBook, Hörbuch und Taschenbuch

erschienen: 17. September 2021

Seiten: 224

Altersempfehlung: Erwachsene

Herausgeber ‏ : ‎ dtv Verlagsgesellschaft 




Über den Autor:
Ben Aaronovitch wurde in London geboren und lebt auch heute noch dort. Wenn er gerade keine Romane oder Fernsehdrehbücher schreibt (er hat u. a. Drehbücher zu der englischen TV-Kultserie 'Doctor Who' verfasst), arbeitet er als Buchhändler. Seine Fantasy-Reihe um den Londoner Polizisten Peter Grant mit übersinnlichen Kräften eroberte die internationalen Bestsellerlisten im Sturm.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Eine magisch begabte Cousine 
Es ist Ferienzeit in London und Abigail, Peter Grants lästige Cousine, kann mehr oder weniger tun und lassen, was sie will. Was bei allen, die sie kennen, eigentlich die Alarmglocken schrillen lassen sollte. Doch Peter ist irgendwo auf dem Land auf Einhornjagd, sodass niemand Abigail davon abhält, magischen Unfug zu treiben – und einem Geheimnis auf die Spur zu kommen: In der Gegend von Hampstead Heath verschwinden immer wieder Teenager. Nach kurzer Zeit tauchen sie wieder auf, unverletzt, aber ohne eine Erinnerung, wo sie waren. Wer hat sie fortgelockt – und warum? Unterstützt von einer Bande sprechender (und ziemlich eingebildeter) Füchse stürzt sich Abigail ins magische Abenteuer.


Meine Meinung:
Da mich die Bücher von Ben Aaronovitch bisher immer begeistert haben, wollte ich dieses Buch gerne lesen. Zumal ich natürlich Peter Grant kenne und ich neugierig darauf war, was seine Cousine in ihren Sommerferien erlebt.
Das Buch startet mit einem interessanten Kapitel, denn Abigail sitzt bei der Polizei und soll befragt werden. Während sie dort auf eine erwachsene Begleitperson wartet, erfahre ich schon einiges über sie und über einen Teil der Ereignisse. Denn Abigail schildert mir als Leserin alles, wodurch ich zusätzlich auch ihre Gedanken zu vielem erfahre.
Mit Abigail gemeinsam lerne ich Simon und reichlich Füchse kennen. Alle wollen mit ihr das Rätsel um die zeitweise verschwundenen Kinder auflösen. Ziemlich aufregende und auch gruselige Momente erlebt Abigail dadurch, aber am Ende hat sie Hilfe und kann zur Auflösung beitragen.


Fazit:
Auch dieses Buch fand ich sehr fantasievoll spannend. Außerdem lernte ich verschiedene Einstellungen und Sichtweisen kennen. Gerne gebe ich eine Leseempfehlung für dieses Buch außerhalb oder neben der Peter-Grant-Reihe.

Beim Verlag möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken.

Montag, 1. November 2021

Rezension - Zauber im Schnee



Autorin: Betty Kay

Titel: Zauber im Schnee

Genre: Weihnachtsbuch

Version: eBook

erschienen: 1. November 2021

Seiten: 121

Altersempfehlung: Erwachsene






Über die Autorin:
Betty Kay ist das Pseudonym der niederösterreichischen Autorin Bettina Kiraly. Sie schreibt besondere Geschichten über die Liebe mit Fantasy-Setting. Im Mittelpunkt von Betty Kays Geschichten stehen außergewöhnliche, starke Frauen und Männer.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Was tun, wenn eine seltsame sprechende Glaskugel von dir verlangt, von dir zu ihrem Besitzer gebracht zu werden? Nesbir lässt sich dank des Versprechens, im Gegenzug einen Wunsch erfüllt zu bekommen, dazu überreden. Ein ungeplanter Begleiter der gefährlichen Reise bereitet Probleme. Nur gemeinsam haben sie allerdings eine Chance. Werden sie ihre Mission erfüllen können? Eine Geschichte mit wichtiger Botschaft und einem Hauch Fantasy und Romantik


Meine Meinung:
Zur Vorweihnachtszeit gehören Geschichten aus dem Reich der Fantasie. Betty Kay hat ihr Buch nicht nur in diesem Bereich angesiedelt, die Liebe spielt ebenfalls eine große Rolle. 
Eine sprechende Glaskugel sorgt dafür, dass Nesbir sich auf eine gefährliche Reise begibt. Die glücklicherweise gut endet, das möchte ich vorweg erwähnen, wobei ich jetzt aber nicht verraten habe, was ich darunter verstehe. Auf jeden Fall gibt es auch die Erkenntnis, dass vermeintlich schwach aussehende auch nützlich für eine Gemeinschaft sein können


Fazit:
Eine nette winterliche Geschichte, die ich gerne zwischendurch gelesen habe und deshalb auch eine Leseempfehlung geben möchte. 


Bei der Autorin möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken. 

Mittwoch, 17. März 2021

Rezension - Morgaines Ruf - Ewiger Schlaf 2



Autorin: Tanja Neise

Titel: Morgaines Ruf - Ewiger Schlaf 2

Genre: Zeitreise, Fantasie

Version: eBook und Taschenbuch

erschienen: 16. März 2021

Seiten: 304

Altersempfehlung: Erwachsene

Herausgeber : 47North 



Über die Autorin:
Tanja Neise lebt mit ihrer Familie in einem brandenburgischen Dorf in unmittelbarer Nähe zu Berlin und schreibt Romane mit Gefühl und Fantasie. Gehen Sie mit der Autorin auf Zeitreisen, oder erleben Sie wie Rockstars ganz privat sind, nachdem sie das Rampenlicht verlassen haben. Lassen Sie sich in entfernte Länder, vergangene Zeiten oder in Leben, die Sie selbst nie führen würden, mitnehmen. Zwischenmenschliche Beziehungen, Hilfsbereitschaft, füreinander da sein sind zentrale Themen in den Romanen von Tanja Neise. Doch bei all ihren Geschichten darf die Liebe nie zu kurz kommen und Happy Ends sind zumindest bisher das Ziel der Autorin.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Verbunden durch die Kraft ihres Erbes. Für einander bestimmt. Durch alle Zeiten. Aus der romantischen Zeitreise-Reihe »Ewiger Schlaf« von Erfolgsautorin Tanja Neise. Auf Carisbrooke Castle ist man höchst besorgt. Tochter Caitlyn geht es schlecht und sie benötigt dringend moderne medizinische Versorgung. Ihre Familie sieht daher keine andere Möglichkeit, als sie wie zuvor ihren Bruder ins 21. Jahrhundert zu schicken. Doch Caitlyns neuer Arzt Ryan erkennt, dass sie eine Zeitreisende aus dem Jahr 1456 ist. Und er sieht in ihr die Chance, den uralten Fluch der Fee Morgaine zu lösen, den diese über ihre Nachkommen verhängt hat. Ungeahnt bringt er Caitlyn damit in große Gefahr. Ryan kann es jedoch unmöglich zulassen, dass ihr etwas zustößt, und auch Caitlyn fühlt sich auf wundersame Weise mit Ryan verbunden, obwohl er für ihre Entführung und Gefangenschaft verantwortlich ist. Warum fühlen sich die beiden so magisch zueinander hingezogen? Ist es ihr Schicksal, ihr gemeinsames Glück zwischen den Zeiten zu finden?


Meine Meinung:
Nachdem ich "Morgaines Erbe" gelesen hatte, war klar, dass ich auf jeden Fall auch dieses Buch lesen wollte. Das war eine gute Entscheidung, denn ich war sofort an das Buch gefesselt und musste es in einem Rutsch lesen. Tanja Neise hat ein weiteres Mal dafür gesorgt, dass ich mitten im Geschehen steckte. Ich hatte manchmal vor Aufregung richtig Herzklopfen, denn es stellten sich so viele Fragen: geht es gut aus und wird alles gelingen. Ich habe öfter den bösen Blick aufsetzen müssen, lach, als ob sich die Fiesen davon hätten beeindrucken lassen. Es war sehr emotional, Tränchen sind geflossen und ich bezog eindeutige Positionen, bei einer Person dachte ich, dass es ihr so recht geschehe. Mit einer anderen Person hatte ich Mitleid. Natürlich erwähne ich nicht, an welchen Stellen ich so reagiert habe, denn vom Inhalt selber will ich ja nie etwas verraten. 
Achja, was ich doch noch erwähnen möchte, alle Fragen wurden mir beantwortet und mit dem Ende war ich mehr als zufrieden und konnte beruhigt das ausgelesene Buch zur Seite legen.  


Fazit:
Ich gebe eine eindeutige Leseempfehlung für dieses Buch. Bestimmt habe ich einige neugierig gemacht. Ich möchte aber unbedingt auch empfehlen, dass beide Bücher in der entsprechenden Reihenfolge gelesen werden sollten. Das Lesevergnügen wird dadurch erhöht.


Beim Verlag und bei NetGalleyDe möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken.


#MorgainesRuf #NetGalleyDE

Mittwoch, 9. Dezember 2020

Rezension - Schneezauber - Wir zwei für alle Zeit


Autorin: Hannah Siebern

Titel: Schneezauber - Wir zwei für alle Zeit

Genre: Weihnachtsbuch

Version: eBook und Taschenbuch

erschienen: 30. November 2020

Seiten: 284

Altersempfehlung: Erwachsene

Herausgeber : Independently published 





Über die Autorin:
Hannah Siebern ist 1986 geboren und hat die meiste Zeit ihres Lebens im schönen Münsterland verbracht. Ihr erstes Buch schrieb sie im Alter von 12. Zugegeben. Das Buch war bloß 60 Seiten lang und wurde nur von ihren Freundinnen gelesen, aber früh übt sich. Eigentlich wusste sie damals schon, dass sie gerne Autorin werden wollte, aber das erschien ihrem Umfeld ungefähr so abwegig, als hätte sie vorgeschlagen Popstar oder Schauspielerin zu werden. Also studierte sie erst einmal Pädagogik. 
Ihr erstes richtiges Buch schrieb sie dann während des Studiums im Alter von 23. Veröffentlicht wurde es aber erst 2011. Inzwischen sind noch viele weitere dazu gekommen. Liebe, Fantasy, Erotik ... 
Hannah schreibt, wonach immer ihr gerade ist. Denn sie ist der Meinung, dass das Schreiben in erster Linie Spaß machen sollte, auch wenn sie inzwischen davon lebt. Denn wenn man nicht mit dem Herzen dabei ist, spüren die Leser das sofort. 
"Die Menschen mitzunehmen in die Welten, die sonst nur in meinem Kopf existieren und ihnen Dinge zu zeigen, die nur in meiner Fantasie möglich sind. Das ist für mich die wahre Erfüllung meines Traumes Autorin zu sein."


Kurzbeschreibung, übernommen:
Brooke liebt ihr ruhiges Leben in einer Vorstadt von New York. Doch dann zieht ausgerechnet der Mann nebenan ein, der ihr die Highschool zur Hölle gemacht hat: Chuck Coleman. Am liebsten würde sie ihm aus dem Weg gehen, doch Brookes Hündin und Chucks Rüde sorgen dafür, dass die beiden immer wieder aneinandergeraten. Es kommt zu einem Streit und dann geschieht etwas Außergewöhnliches, das die zwei dazu zwingt, die Welt aus den Augen des jeweils anderen zu sehen.
Chuck und Brooke müssen lernen einander zu verstehen, um in ihr altes Leben zurückzukommen. Doch wollen sie überhaupt, dass alles so wird, wie es einmal war? Eine romantische Komödie im verschneiten New York.


Meine Meinung:
Da ich bereits die drei anderen Bücher der Schneezauber-Reihe gelesen hatte, war klar, dass ich auch dieses lesen wollte. Anfangs hatte ich zunächst das Gefühl, den Verlauf der Geschichte vorher zu sehen. Aber dann hat mich Hannah Siebern mit einer tollen Wendung total überrascht. Natürlich werde ich hier nicht erwähnen, was das war, denn dann würde ich tatsächlich reichlich Lesevergnügen vorweg nehmen. Auf jeden Fall hat mich die Autorin mit dem Verlauf der Geschichte rund um Brooke und Chuck sehr gut unterhalten. Erzählt wurde mir alles im Wechsel aus Sicht von Brooke und Chuck, was ab einem Zeitpunkt ganz besonders toll und vor allem humorvoll war. Köstlich! Ich war ein weiteres Mal an ein Buch  von Hannah Siebern begeistert und habe es regelrecht verschlungen. 


Fazit
Ein modernes Wintermärchen, das mir unterhaltsame und vergnügliche Lesezeit geschenkt hat. Gerne gebe ich hier eine Leseempfehlung.


Bei der Autorin bedanke ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar

Samstag, 5. Dezember 2020

Rezension - Die Geister der Weihnacht gehen in Rente


Autorin: Haike Hausdorf

Titel: Die Geister der Weihnacht gehen in Rente

Genre: Weihnachtsbuch, Fantasy

Version: eBook und Taschenbuch

erschienen: 25. November 2020

Seiten: 276

Altersempfehlung: Erwachsene

Herausgeber : Ashera Verlag



Über die Autorin:
Haike Hausdorf wurde 1973 in Münster/Westfalen geboren. Nach dem Abitur, ihrer Ausbildung und einem Auslandspraktikum lebte und arbeitete sie zunächst in Düsseldorf, später mit ihrer Familie in Freiburg und Schleswig-Holstein. 
Inzwischen wohnt die gelernte Groß- und Außenhandelskauffrau mit ihrem Mann und drei Kindern wieder in Süddeutschland und schreibt seit 2016 Geschichten für Kinder und Erwachsene mit den Schwerpunkten Fantasy, Humor und Romance.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Wer kennt sie nicht: Die Geister der vergangenen, gegenwärtigen und zukünftigen Weihnacht, die Mitte des 19. Jahrhunderts Ebenezer Scrooge heimgesucht und auf den rechten Weg zurückgeführt haben? Mehr als einhundertsiebzig Jahre sind seither vergangen und die Geister sind müde. Da es aber noch immer sehr viele Menschen gibt, die den Geist von Weihnachten mit Füßen treten, suchen sie Nachfolger für ihr Lebenswerk. Auf die Stellenausschreibung bewerben sich jüngere, moderne Geister, die alle persönliche Eigenarten und Probleme mitbringen. Werden die drei Alten geeignete Auszubildende finden und endlich in den wohlverdienten Ruhestand gehen können?


Meine Meinung:
Ich gebe zu, ich hatte jetzt nicht damit gerechnet, dass die Geister der Weihnacht auch mal in Rente gehen wollen. Gut, dass Haike Hausdorf sich intensiv damit beschäftigt hat. Schließlich ist es nicht leicht, die richtigen Nachfolger zu finden. Zehn Geister, die unterschiedlicher nicht sein könnten,  haben sich auf die Stellenausschreibung gemeldet. Tja, die Wahl ist schwer und die drei noch amtierenden Geister müssen sich einiges einfallen lassen. Ach nein, das war ja die Autorin, die diesen Geistern ganz besondere Charaktere zugeordnet hat. Jeder hatte irgendwie ein Päckchen zu tragen und im Laufe der Geschichte gab es viele Veränderungen. Sehr humorvoll und fesselnd hat die Autorin alles geschildert. Auf Einzelheiten möchte ich wie immer nicht eingehen. Ich fühlte mich auf jeden Fall sehr gut unterhalten und fand das Ende sehr schön. Allerdings machte es auch nachdenklich.


Fazit:
Ein Weihnachtsbuch, das sehr viel Lesevergnügen bereitet. Wer Geistergeschichten mag, die auf der einen Seite humorvoll sind und auf der anderen Seite auch nachdenklich machen, wird hier genau das richtige Buch gefunden haben. 


Beim Verlag und bei der Autorin möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken. 

Dienstag, 10. November 2020

Rezension - Morgaines Erbe - Ewiger Schlaf



 Autorin: Tanja Neise

Titel: Morgaines Erbe - Ewiger Schlaf

Genre: Zeitreise, Fantasie

Version: eBook und Taschenbuch

erschienen: 10. November 2020

Seiten: 314

Altersempfehlung: Erwachsene

Herausgeber : 47North 



Über die Autorin:
Tanja Neise lebt mit ihrer Familie in einem brandenburgischen Dorf in unmittelbarer Nähe zu Berlin und schreibt Romane mit Gefühl und Fantasie. Gehen Sie mit der Autorin auf Zeitreisen, oder erleben Sie wie Rockstars ganz privat sind, nachdem sie das Rampenlicht verlassen haben. Lassen Sie sich in entfernte Länder, vergangene Zeiten oder in Leben, die Sie selbst nie führen würden, mitnehmen. Zwischenmenschliche Beziehungen, Hilfsbereitschaft, füreinander da sein sind zentrale Themen in den Romanen von Tanja Neise. Doch bei all ihren Geschichten darf die Liebe nie zu kurz kommen und Happy Ends sind zumindest bisher das Ziel der Autorin.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Verbunden durch die Liebe, getrennt durch die Zeit.
Auftakt der neuen romantischen Zeitreise-Serie von Erfolgsautorin Tanja Neise.
Was ist nur in Laura gefahren? Bei der Besichtigung von Carisbrooke Castle küsst die junge Ärztin einen schlafenden Mann, der direkt dem Set eines Mittelalter-Films entsprungen zu sein scheint. Und Connor spielt seine Rolle wirklich gut, behauptet, weder Autos noch Handys zu kennen, sondern aus dem Jahr 1455 zu stammen.
Aber woher kommt diese magische Anziehungskraft, die er auf sie ausübt? Laura bleibt kaum Zeit, darüber nachzudenken, denn schon spürt sie, wie sie den Boden unter ihren Füßen verliert. Connor zieht sie mit sich in einen Strudel der Zeiten und der Gefühle. Als direkte Nachfahrin der Fee Morgaine soll sie das Leben seiner Schwester retten. Doch was passiert, wenn sie ihre Aufgabe erfüllt hat?


Meine Meinung:
Als Vielleserin habe ich schon einige Zeitreisen unternommen und ich freue mich immer wieder, wenn ich ein neues Buch dazu entdecke. Ich persönlich bin ja viel zu ängstlich, würde so etwas höchstens dann machen, wenn ich unsichtbar für andere wäre.  Laura hatte allerdings nicht die Möglichkeit großartig nachzudenken, ob sie das will, es passierte ihr einfach. Wobei sie es lange einfach nicht glauben wollte. Auch diesmal will ich nicht mehr vom Inhalt erzählen, ich würde sonst zuviel Lesevergnügen vorweg nehmen.
Tanja Neise hat die Erlebnisse von Laura und Connor sehr fesselnd erzählt. Ich freute mich über die Entwicklung, hatte aber die Befürchtung, dass noch irgendetwas passieren könnte. Ich sollte recht behalten und das alles hat so richtig Herzklopfen bei mir verursacht. Wie würde es sich entwickeln und vor allem, kann Connor sein Versprechen einhalten?
Am Ende war ich eigentlich zufrieden. Aber wie heißt es so schön...irgendwas ist immer... und so warte ich nun gespannt auf die nächste Folge.
Ich erwähnte ja schon, dass ich eine Vielleserin bin und deshalb freute ich mich, dass in dieser Geschichte Gegenstände und Personen eingebunden waren, die mir natürlich bekannt waren. Das alles hat meinen Lesespaß noch erheblich erhöhen können.


Fazit:
Eine spannende und unterhaltsame Zeitreise, die nach weiteren Folgen ruft. Aber zunächst gebe ich hierzu gerne eine Leseempfehlung.

Beim Verlag und bei NetGalleyDe möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken.


#MorgainesErbe #NetGalleyDE

Montag, 17. Februar 2020

Rezension - Liebeswirren in Venedig



Autorinnen: Marie C. Bonnet, Katherine Collins und Ester D. Jones

Titel: Liebeswirren in Venedig

Genre: Fantasie, Erotik

Version: eBook

erschienen: 12. Februar 2020

Seiten: 284

Altersempfehlung: Erwachsene




Über die Autorinnen:
Jessie Weber / Marie C. Bonnet ist Kielerin, gebürtig und überzeugt. Die gelernte Schifffahrtskauffrau liebt es, das Meer vor der Tür zu haben. Wenn sie nicht schreibt, arbeitet sie als Sekretärin und Verlagslektorin. In ihrer Freizeit fertigt sie ausgefallene Motivtorten an, ist in der Mittelalterdarstellung aktiv und reist viel, gern auch zu Recherchezwecken. Sie ist Mitglied in zwei Autorenvereinigungen und im Verband der Schriftsteller in Schleswig-Holstein e. V.

Katherine Collins lebt mit ihren zwei kleinen Töchtern in einem kleinen Dörfchen in Mitten des Vest. Als passionierte Leseratte kam sie schon in ihrer Jugend zum Schreiben. Trotzdem stellte sie erst 2013 beim Latos-Verlag ihr Erstlingswerk "Verzeih mir, mein Herz!" vor. Seitdem veröffentlicht sie in diversen Verlagen auch unter dem Pseudonym Kathrin Fuhrmann. In jedem ihrer Werke, ob Fantasy, Science fiction oder historischen Roman, spielt die Liebe eine zentrale Rolle.

Ester D. Jones ist das Pseudonym der 1979 geborenen niederösterreichischen Autorin Bettina Kiraly. Ihre Texte beschäftigen sich mit der Frage, was Menschen dazu treibt, ihr Leben zu ändern oder ihr altes gar zurückzulassen. Im Mittelpunkt von Ester D. Jones' Geschichten stehen außergewöhnliche, starke Frauen und Männer.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Venedig im Karneval 1910 Frauenrechte?
Nicht mit den römischen Göttern! Um dem neumodischen Treiben Einhalt zu gebieten und die alte Ordnung wiederherzustellen, begibt sich Amor in Gestalt des Druckereibesitzers Arturo in die Lagunenstadt. Dumm nur, dass er sich den Zorn der jungen Bernadetta zuzieht, die sein Geschäft ruinieren will. Sie stiftet jede Menge Verwirrung und sorgt dafür, dass auf den Maskenbällen allerlei frivoles Treiben herrscht, worunter vor allem der konservative Adlige Franco zu leiden hat. Dann richtet sich Amors Elixier auch noch gegen ihn selbst und er entbrennt in heißer Liebe - für einen Mann.


Meine Meinung:
Gerade richtig zur Karnevalszeit im Rheinland habe ich dieses Buch gelesen. Denn die Geschichte spielt zu dieser Zeit in Venedig, allerdings hundert Jahre eher und etwas vornehmer geht es auf den Maskenbällen auch zu. Zumindest bin ich davon ausgegangen, denn ich konnte ja nicht damit rechnen, welch ein Durcheinander dort entstehen würde.
Der Buchtitel passt wunderbar zum Inhalt des Buches und es hat mir sehr viel Spaß gemacht, das alles zu lesen. Natürlich werde ich hier nicht verraten, was im Einzelnen passiert ist. Die drei Autorinnen haben es geschafft, vieles miteinander zu kombinieren und ihnen ist ein unterhaltsames Buch gelungen. Historisches, was die Frauenrechte betraf, Fantasievolles, denn Amor soll ja in Venedig einen Auftrag für seine Eltern erledigen und auch Erotik, was jetzt nicht so unbedingt mein Fall war. Trotz allem hatte ich meinen Spaß beim Lesen, vor allem das Ende hat mich sehr begeistert.


Fazit:
Ein unterhaltsames Buch, wunderbar für zwischendurch zu lesen. Beinahe hätte ich vergessen zu erwähnen, dass der Humor ebenfalls nicht zu kurz gekommen ist, denn bei dem ganzen Durcheinander, das angerichtet wurde, ergaben sich viele Situationen mit denen keiner gerechnet hatte.

Bei Ester D. Jones möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken.

Montag, 8. Juli 2019

Rezension - Die Flammenfee - Vampire sollen brennen



Autorin: Michaela Zernicke

Titel: Die Flammenfee - Vampire sollen brennen

Genre: Fantasie

Version: eBook und Taschenbuch

erschienen: 19. Oktober 2018

Seiten: 345

Altersempfehlung: Jugendliche und Erwachsene

Verlag: Independently published



Über die Autorin:
Michaela Zernicke wurde 1965 in Düsseldorf geboren. Sie lebt mit ihrem Mann und ihren Katzen in Düsseldorf. Die Autorin sagt zum Schreiben: „ Bücher schreiben ist für mich wie ein Abtauchen in eine neue Welt. Es macht mir ungemein viel Freude und Spaß und daraus schöpfe ich Kraft für den Alltag und erhalte Inspirationen für neue Bücher.“
Ihre Tierliebe und die Leidenschaft zu Rom inspirierten zu den beiden ersten Romanen. 2014 debütierte sie mit ihrem ersten Buch » 7 Leben für die Ewigkeit ». Der Fortsetzungsroman erschien im September 2017. Mit dem jetzt veröffentlichen Roman " Die Flammenfee " - Vampire sollen brennen - der im Oktober 2018 veröffentlicht wurde, geht sie bewusst neue Wege, da Handlung und Ort zwar im Fantasiereich angesiedelt sind, jedoch nicht mehr in Rom spielen. Insofern spiegelt sich damit auch ihre Weiterentwicklung als Autorin wieder.
Michaelas Zernicke wird den zweiten und letzten Teil der "Flammenfee" Serie im zweiten Halbjahr 2019 veröffentlichen. Zur Zeit arbeitet sie an ihrem neuen Roman mit dem Arbeitstitel " Liebe nervt - Verliebt, Verlobt , Verlassen - der als Romanceveröffentlichung hauotsächlich in ihrer Heimatstadt Düsseldorf spielt. Danach ist geplant, die Trilogie " 7 Leben bis zur Ewigkeit " zu vollenden.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Lieben oder hassen,
retten oder verbrennen,
vertrauen oder sterben.
Für was entscheiden sich Ava, die Flammenfee und Valerius, der Vampir?
Ava, die 17-jährige Flammenfee hasst Vampire. Ihre Art wurde von den Wassermenschen geschaffen, um die Blutsauger durch Flammen zu töten. Aufgrund eines Paktes herrscht Frieden zwischen den magischen Völkern. Trotzdem findet Ava Vampire weiterhin überheblich und egoistisch. Eines Tages taucht Valerius an ihrer Schule auf. Seine grünen Vampiraugen brennen sich in ihre Seele und lassen ihre Haut prickeln. Verzweifelt kämpft sie gegen solch fremde Gefühle an, will sie nicht zulassen. Was für ein Geheimnis verbirgt Valerius? Ist er der künftige König aller magischen Völker. Eine rasante Geschichte beginnt, in der Ava mit ihrer Freundin Poppy, den Elfen Erin und Isla sowie dem Wassermenschen Vincenz versucht, das Schicksal um Valerius und sich selbst zu entschlüsseln.


Meine Meinung:
Ich habe die Autorin erst in diesem Jahr kennen gelernt und bis jetzt die beiden "Katzenbücher" gelesen, die mir sehr gut gefallen haben. Nun war ich auf dieses Buch sehr gespannt, was ja in eine ganz andere Richtung tendierte. 
Ich lernte Ava kennen, eine 17-jährige Flammenfee und erfuhr einiges über sie, ihre Klassenkameraden und Freunde. Ich fand das sehr fesselnd und war gespannt, wie sich alles entwickeln würde, denn ein Vampir trat in ihr Leben und brachte einiges durcheinander. Genau wie Ava wusste ich nicht, was das alles bedeuten sollte. Wie so oft, konnte ich das Buch mal wieder nicht aus der Hand legen, denn es wurde spannend und ich etwas kribbelig. Jaja, die ungeduldige neugierige Leserin 😉 und dann gab es ein Ende, was mir so gar nicht gefiel. Nein, es war schon toll, aber es blieben Fragen offen und der Wunsch kam auf, sofort das nächste Buch lesen zu wollen. Ich hoffe doch sehr, dass ich nicht mehr so lange darauf warten muss.


Fazit:
Ein spannendes Jugend/Erwachsenenbuch, was mich gefesselt hat und ich gerne empfehle. Und vielleicht ist ja nicht jede so ungeduldig wie ich.

Ich möchte mich auf jeden Fall bei der Autorin bedanken, die mir reichlich Lesevergnügen beschert hat und ich warte gerne auf das nächste Buch 😉

Sonntag, 19. Mai 2019

Rezension - Das Zeitenmedaillon - Die Seherin


Autorin: Tanja Neise

Titel: Das Zeitenmedaillon - Die Seherin

Genre: Zeitreise, Fantasie

Version: eBook und Taschenbuch

erschienen: 7. Mai 2019

Seiten: 304

Altersempfehlung: Erwachsene

Verlag: 47North




Über die Autorin:
Tanja Neise wohnt in einem kleinen brandenburgischen Dorf. Bereits in frühester Jugend schrieb die verheiratete, mehrfache Mutter gerne Gedichte und Geschichten, doch im Laufe des Erwachsenwerdens trat dieses Hobby immer mehr in den Hintergrund. Da sie eine eifrige Leserin ist, fragte ihr Mann eines Tages, ob sie nicht selbst ein Buch schreiben wolle. Nach und nach nahm der Gedanke Gestalt an. Da die Autorin an einer seltenen Autoimmunerkrankung leidet und viele Freizeitaktivitäten nicht möglich sind, stürzte sie sich mit Eifer auf das wiederentdeckte Hobby.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Amélie erhält von ihrer todkranken Mutter ein Medaillon, mit dem sie in der Zeit reisen kann. Nur widerwillig verlässt Amélie ihre Familie. Das Medaillon führt sie ins Jahr 1473, wo sie sogleich verschleppt wird. Der erbarmungslosen Härte des Mittelalters ausgeliefert und in Todesangst, trifft sie auf Holmger, der sie befreit. Amélie folgt ihm auf eine beschwerliche Reise in seine Heimat Dänemark, während sich ein zartes Band der Liebe zwischen den beiden entwickelt. Ihr Glück wird bald schon bedroht, als ein Scherge des dänischen Königs das Medaillon in seine Gewalt bekommen möchte. Doch der Verlust des Schmuckstücks würde den sicheren Tod für die junge Frau bedeuten. In größter Gefahr klammert sich Amélie an ihre einzige Hoffnung – das geheimnisvolle Zeitenmedaillon, das sie aus Holmgers Zeit herauskatapultiert. Werden die beiden sich jemals wiedersehen?


Meine Meinung:
Bücher in denen Zeitreisen eine Rolle spielen, habe ich schon immer gerne gelesen und es war mir klar, dass ich nach dem ersten Buch über das Zeitenmedaillon auch das zweite lesen wollte. Diesmal war es Amélie, die von ihrer Mutter das Medaillon erben sollte. Obwohl sie es eigentlich nicht haben wollte, bedeutete es doch, dass sie dann in eine andere Zeit reisen und dort leben müsste.
Tanja Neise hat sich einiges einfallen lassen, was die Protagonistin erleben sollte. Liebe und Spannung gab es genug. Ich selber war auch sehr gespannt, wie sich alles entwickeln würde. Zwar hatte ich als Vielleserin schon einen gewissen Verdacht, aber oft genug habe ich es auch erlebt, dass sich Autoren überraschenden Wendungen einfallen lassen. Ob sie sich nun tatsächlich wieder gesehen haben, werde ich hier nicht verraten. Das sollte jeder selber nachlesen.


Fazit:
Die Autorin ist ihrem Stil treu geblieben und bietet dem Leser ein weiteres Mal eine nette abwechslungsreiche Lektüre.


Ich möchte mich beim Verlag und bei NetGalleyDe vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken.


#DasZeitenmedaillon #NetGalleyDE

Freitag, 15. Februar 2019

Rezension - Göttliche Verführung



Autorin: Amanda Frost

Titel: Göttliche Verführung

Genre: Roman, Humor, Fantasie

Version: eBook und Taschenbuch

erschienen: 13. Februar 2019

Seiten: 304

Altersempfehlung: Erwachsene





Über die Autorin:
Anfang 2013 startete Amanda Frost die erfolgreiche Sternen-Trilogie, die es auf Anhieb in die Bestsellerlisten schaffte. Zuvor war Amanda viele Jahre international im Marketing und der Logistik großer Unternehmen tätig und lebte lange in der Schweiz, bevor es sie nach München zog. Als Tochter eines Rennfahrers liebt sie schnelle Autos und Motorräder genauso sehr wie Reisen in ferne Länder. Mit "Göttliche Verführung" erscheint im Februar 2019 ihr sechzehntes Buch. In ihren Geschichten geht es grundsätzlich um die große Liebe, gewürzt mit einem guten Schuss Erotik.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Gott wird mit einem nicht zu unterschätzenden Problem konfrontiert: Ein mächtiges Wesen scheint das Ende der Menschheit heraufzubeschwören. Als er in Erfahrung bringt, dass eine dunkle Göttin hierfür verantwortlich sein könnte, holt er sich gezwungenermaßen Hilfe bei dem Mann, der sich am besten mit teuflischen Machenschaften auskennt: Luzifer. Wird es diesem außergewöhnlichen Duo gelingen, die Menschheit zu retten? Und warum muss ausgerechnet diese Göttin so unsagbar sexy sein, dass Gott in ihrer Nähe unentwegt in Versuchung gerät?


Meine Meinung:
Seit ich im Jahr 2013 das erste Buch von Amanda Frost gelesen habe, stürze ich mich regelrecht auf jedes weitere Buch von ihr. Und ich möchte gleich erwähnen, dass ich von keinem bisher enttäuscht wurde.
Diesmal sollte ich etwas über "Göttliche Verführung" lesen, wobei der Titel durchaus zweideutig sein kann. Nun ja, ohne Erotik geht es bei keinem der Bücher der Autorin. Ich denke mal, dass ihre Lesergemeinde das auch von ihr erwartet. Aber es gibt ja noch eine andere Art der Verführung. Was wäre wenn, jemand sich durch die vorhandene göttliche Macht verführen lässt und ins Weltgeschehen eingreift?  Das darf nicht geschehen, obwohl ich manche Beweggründe durchaus nachvollziehen kann.
Amanda Frost hat es auch diesmal wieder geschafft und ein Buch geschrieben, das mich begeistert hat. Mit einem Lächeln habe ich manche Passagen geschrieben und über einige "Personen" lachen müssen. Sie hat aber auch sehr aktuelle Themen eingebunden, was mir gefallen hat. Aus anderen Büchern habe ich Beteiligte getroffen, die damals mein Leserherz erobert hatten. Das Wiedersehen war sehr schön, allerdings muss niemand die anderen Bücher kennen, um dieses zu lesen.
Die Autorin beweist in jedem Buch, dass sie eine besondere Art von Humor besitzt, diesmal empfand ich ihn besonders schwarz, was mir persönlich sehr gut gefällt. Achja, beinahe hätte ich es vergessen, in all ihren Büchern spielen niedliche Tiere eine besondere Rolle, so war es diesmal auch. Aber mehr verrate ich nicht dazu.


Fazit:
Spannung, Humor, Erotik - all dies findet der Leser in den Büchern von Amanda Frost und diesmal ist ihr die Zusammensetzung wieder hervorragend gelungen. Mir hat es reichlich Lesevergnügen beschert und gerne empfehle ich das Buch weiter.
Das Buch kann mit KU gelesen werden.



Bei der Autorin möchte ich mich vielmals bedanken, denn ich durfte das Buch vorab lesen. Das hat natürlich keinen Einfluss auf meine Bewertung, denn inzwischen bin ich da sehr wählerisch geworden.

Sonntag, 27. Januar 2019

Rezension - 7 Leben bis zur Ewigkeit Band 2


Autorin:  Michaela Zernicke

Titel: 7 Leben bis zur Ewigkeit - Band 2

Genre: Fantasie

Version: eBook und Taschenbuch

erschienen: 30. September 2017

Seiten: 326

Altersempfehlung: Erwachsene

Verlag: Independently published




Über die Autorin:
Michaela Zernicke, wurde 1965 in Düsseldorf, Nordrhein-Westfalen, als Tochter von Paul und Evelyn Zernicke geboren, die zu Beginn der 60er Jahre des 20. Jahrhunderts aus dem Ostteil Berlins ins Rheinland zogen. Nach dem Abitur und der Weiterbildung zur Sparkassenbetriebswirtin arbeitet sie gerne mit ihren Kunden zusammen. Ihre Tierliebe und die Leidenschaft zu Rom inspirierten zu den beiden ersten Romanen.



Kurzbeschreibung, übernommen:
Il Maligno, der Anführer der Dunklen und Marta wurden bei der großen Schlacht schwer getroffen. Während sich Marta langsam wieder erholt, ist ihr Gegenspieler fürs Erste vollkommen von der Bildfläche verschwunden. Gute Freunde und zwei geliebte Katzen sind gestorben. Giuseppe, ihr Ersatzvater wurde nach Mailand verbannt. Doch die danach entstandene Ruhe trügt, neue Probleme warten bereits auf sie. Marta scheint Tim verloren zu haben, der sie nicht mit Giancarlo teilen kann. Mit Emma haben sie eine willensstarke, schöne Frau vor den Dunklen gerettet und sich damit eine wahre Teufelin ins Haus geholt. Sie versucht vor Martas Augen, Giancarlo zu verführen und macht auch allen anderen das Leben zur Hölle. Wird Emma ihren Plan umsetzen und die Familienbande sprengen? Oder ist Martas gütige Katzenseele Anima die größere Bedrohung?



Meine Meinung:
Nachdem ich Band 1 gelesen hatte, war klar, dass ich auf jeden Fall das zweite Buch auch lesen wollte. Ich hatte dabei Glück und musste nicht lange warten, denn beide Bücher sind schon vor einer Weile erschienen und so konnte ich sie direkt hintereinander lesen.
Wie beim ersten Band, wurde ich hier ebenfalls wieder an das Buch gefesselt. Gut, Rom hatte ich ja schon genügend gesehen, richtig, mit Hilfe des ersten Buches. Aber auch diesmal fand ich die Geschichte extrem spannend geschrieben. Michaela Zernicke hat sich einiges einfallen lassen, womit sie mich ein weiteres Mal an das Buch gefesselt hat. Wie immer möchte ich jetzt nicht näher auf den Inhalt eingehen und zuviel verraten. Nur soviel: ich war mit dem Ende durchaus zufrieden.
Diesmal war eigentlich nichts mehr offen und man könnte die ganze Geschichte als abgeschlossen betrachten. Natürlich kann sich jeder überlegen, was noch alles passieren könnte. Aber ich bin mir nicht sicher, ob ich eine Fortsetzung fordern soll. Wollte ich mich noch einmal dieser hohen Spannung aussetzen? Wie auch immer sich die Autorin entscheiden wird, jetzt muss ich warten.


Fazit:
Manchmal können Bücher in beliebiger Reihenfolge gelesen werden, hier empfehle ich allerdings nicht das zweite vor dem ersten zu lesen. Man bringt sich um reichlich Lesevergnügen. Beide Bücher empfehle ich sehr gerne.
Dieses Buch kann mit KU gelesen werden.


Rezension - 7 Leben bis zur Ewigkeit Band 1


Autorin: Michaela Zernicke

Titel: 7 Leben bis zur Ewigkeit

Genre: Fantasie

Version: Taschenbuch und eBook

erschienen: 17. November 2014

Seiten: 382

Altersempfehlung: Erwachsene

Verlag: Independently published




Über die Autorin:
Michaela Zernicke, wurde 1965 in Düsseldorf, Nordrhein-Westfalen, als Tochter von Paul und Evelyn Zernicke geboren, die zu Beginn der 60er Jahre des 20. Jahrhunderts aus dem Ostteil Berlins ins Rheinland zogen. Nach dem Abitur und der Weiterbildung zur Sparkassenbetriebswirtin arbeitet sie gerne mit ihren Kunden zusammen.
Ihre Tierliebe und die Leidenschaft zu Rom inspirierten zu den beiden ersten Romanen.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Marta bekommt nach ihrem frühen Tod durch einen Autounfall ein zweites Leben geschenkt. Doch was passiert dann? es ist kein normales zweites Leben. Sie muss es sich wahrlich verdienen. Sie muss für ihr Leben kämpfen, kämpfen gegen die dunkle Macht. In Rom stellt sie sich den gefahren. Ein Stück normales Leben findet sie mit Tim, ein guter Freund aus Deutschland, der für ihr Seelenheil immer wichtiger wird. Doch dann taucht auch noch Giancarlo auf und plötzlich sind zwei Männer in ihrem Leben, dazu noch Katzen und eine neue Familie, die sie beschützt.


Meine Meinung:
Wirklich rein zufällig wurde ich auf die Bücher der Autorin aufmerksam. Meist suche ich ja Bücher im Genre Historisch und Krimi und zunächst wollte ich nicht so recht ran. Aber der Blick ins Buch machte mich dann doch neugierig und ich wollte mehr lesen.
Das war eine sehr gute  Entscheidung, denn das Buch war so spannend geschrieben, dass ich es kaum aus der Hand legen konnte.
Man stelle sich mal vor, jemand kommt bei einem Autounfall ums Leben. Die Leiche wird aufgebahrt und ist dann auf einmal verschwunden. In der Zeitung wird geforscht, wer die Tote sein mag. Marta ist das alles passiert und sie wachte zu Hause wieder auf. Da es sehr unglaubwürdig klingt und die Wissenschaft mit Sicherheit großes Interesse zeigen würde, ist es wohl besser, wenn sie so richtig verschwindet. So kam es, dass ich Marta nach Rom begleiten konnte, was mir sehr gut gefallen hat. Meine Reise nach Rom ist schon eine Ewigkeit her, naja nicht ganz so lange, aber einige Jahrzehnte sind es schon. Mit diesem Buch konnte ich meine Erinnerungen auffrischen und mit Marta alles besichtigen.
Aber es gibt einen Grund, weshalb Marta ein zweites Leben geschenkt bekam. Weshalb das der Fall ist und was sie alles erlebte, hat die Autorin sehr gut beschrieben. Allerdings werde ich das hier jetzt nicht verraten.
Das Buch endet mit einem Cliffhanger, was ich nicht so gut finde, aber diesmal hatte ich die Möglichkeit, das zweite Buch sofort im Anschluss zu lesen, was ich auch unbedingt machen wollte.


Fazit:
Fantasie, enorme Spannung und Rom wieder mal besuchen, das alles hat Michaela Zernicke bestens miteinander verbunden. Ich empfehle das Buch sehr gerne und werde mich in Kürze an das zweite begeben.

Freitag, 21. Dezember 2018

Rezension - Der Fluch der Loreley


Autorin: Elvira Zeißler

Titel: Der Fluch der Loreley

Genre: Jugendbuch, Fantasy

Version: eBook und Taschenbuch

erschienen: 4. Juli 2017

Seiten: 324

Altersempfehlung: Jugendliche und Erwachsene

Verlag: CreateSpace Independent Publishing Platform




Über die Autorin:
Elvira Zeißler - je nach Genre auch Ellen McCoy oder Ella Zeiss genannt - lebt mit ihrem Mann und ihren zwei Töchtern in der Nähe von Köln. Seit über 20 Jahren schreibt sie mit großer Begeisterung fantastische und gefühlvolle Geschichten, die ihre Leser die Welt um sie herum für ein paar Stunden vergessen lassen sollen. Insgesamt hat sie bisher 24 Romane veröffentlicht. Mit ihrer authentischen Familiensaga "Tage des Sturms" gewann Elvira Zeißler den Kindle Storyteller Award 2018. Interessierte Leser sind in ihrer Facebook-Lesergruppe "Buchwelten voll Gefühl und Magie" herzlich willkommen.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Sein heißer Atem strich über meine Lippen und das Herz drohte in meiner Brust vor Sehnsucht, Aufregung und der bitteren Gewissheit zu zerspringen, dass es zu diesem Kuss – aus welchen Gründen auch immer – niemals kommen würde.

Im letzten Schuljahr treten gleich zwei Jungs in Caras bis dahin eher ruhiges Leben. Der charmante, zuvorkommende, fast perfekt scheinende Erik und Christian, der mit seinen langen blonden Haaren, blauen Augen und seiner atemberaubenden Stimme alle Mädchen in den Bann zieht. Alle außer Cara. Und aus irgendeinem Grund sucht er ausgerechnet ihre Nähe.Aber gilt sein Interesse wirklich ihr, oder der Tatsache, dass sie anders ist?Allen Zweifeln und Geheimnissen zum Trotz fühlt sich Cara immer stärker zu Christian hingezogen. Doch auf ihm lastet ein uralter Fluch ...


Meine Meinung:
Wer kennt sie nicht die Loreley? Einige haben den Felsen bestimmt schon einmal gesehen und sich vorgestellt, wie dort oben eine wunderschöne Frau gesessen und ihr langes Haar gekämmt hat. Aber was mag das für ein Fluch sein, um den es hier in diesem Buch geht.
In diesem überaus spannenden Jugendbuch  wird die Geschichte von Cara erzählt, die auf einmal eine besondere Gabe für sich entdeckt. Das ist schon schwer zu verarbeiten und als es dann auf einmal zwei junge Männer gibt, die ihre Nähe suchen, hat sie echt einiges zu bewältigen. Und irgendwie kommen mir die beiden komisch vor. Bei einem war ich mir so gar nicht sicher, was ich von ihm halten sollte und den anderen mochte ich, aber er hatte ein großes Problem. Ich wusste nicht in welche Richtung sich die Geschichte entwickeln würde, ich hoffte allerdings, dass es für Cara eine gute sein würde. Elvira Zeißler hat das Buch so spannend und fesselnd geschrieben und mich damit gepackt. Ich konnte es kaum zur Seite legen, weil ich unbedingt wissen wollte, wie sich alles entwickelt. Natürlich verrate ich nichts, nur soviel das Ende hat mir gut gefallen.


Fazit:
Obwohl die Protagonistin erst 16 naja knapp 17 war, hatte ich nicht das Gefühl, dass ich zu alt für dieses Buch war. Deshalb empfehle ich es nicht nur Jugendlichen sondern auch Erwachsenen, die Spaß daran haben, spannende und gute Jugendbücher zu lesen.
Das Buch kann mit KU gelesen werden.

#Werbung #Jugendbuch #ElviraZeißler

Freitag, 17. August 2018

Rezension - Die Geister auf der Metropolitan Line


Autor: Ben Aaronovitch

Titel: Geister auf der Metropolitan Line

Genre: Fantasie

Version: eBook, Taschenbuch und Hörbuch

erschienen: 31. Mai 2018

Seiten: 176

Altersempfehlung: Erwachsene

Verlag: dtv Verlagsgesellschaft




Über den Autor:
Ben Aaronovitch wurde in London geboren und lebt auch heute noch dort. Wenn er gerade keine Romane oder Fernsehdrehbücher schreibt (er hat u. a. Drehbücher zu der englischen TV-Kultserie 'Doctor Who' verfasst), arbeitet er als Buchhändler. Seine Fantasy-Reihe um den Londoner Polizisten Peter Grant mit übersinnlichen Kräften eroberte die internationalen Bestsellerlisten im Sturm.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Nach dem umwerfenden Erfolg von ›Der Galgen von Tyburn‹ kommt hier Nachschub für alle, die sehnlichst auf Neues aus dem Reich der Flüsse von London warten: Geistersichtungen auf der Metropolitan Line der Londoner U-Bahn! Chaos unter den Pendlern ist die Folge. Police Constable und Zauberlehrling Peter Grant nimmt ‒ mit ein paar guten alten Bekannten ‒ die Ermittlungen auf.


Meine Meinung:
Das Buch "Die Flüsse von London" habe ich mit Begeisterung gelesen und mir vorgenommen, alle folgenden ebenfalls zu lesen, leider ist es an der mangelnden Zeit gescheitert. Aber jetzt hatte ich mir feste vorgenommen, dass ich dieses Buch nun lese.
Mit großer Vorfreude habe ich mir das Buch besorgt und mit dem Lesen begonnen. Es war interessant, aber im Vergleich zu dem anderen konnte es mich leider gar nicht überzeugen.
Natürlich habe ich das Buch bis zum Ende gelesen, denn ich wollte unbedingt, was es mit den Geistern auf sich hat und warum sie sich in der Metropolitan Line herum treiben.
Schade, denn eigentlich sind die Bücher sehr gut und vor allem hatte ich mir nach dem Lesen des ersten Buches eine gewisse Kirche in London mit ganz anderen Augen angesehen.


Fazit:
Wer bisher Peter Grant noch nicht kannte, aber gerne Fantasybücher lesen möchte, die in London spielen, sollte nicht unbedingt mit diesem Buch beginnen.

Beim Verlag möchte ich mich vielmals für da Rezensionsexemplar bedanken.

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Montag, 23. Juli 2018

Rezension - Das Flüstern der Steine -Gemstone Caverns 1



Autorin: Elvira Zeißler

Titel: Das Flüstern der Steine

Genre: Fantaise

Version: eBook und Taschenbuch

erschienen: 2. Juli 2018

Seiten: 392

Altersempfehlung: Jugendliche und Erwachsene

Verlag: CreateSpace Independent Publishing Platform



Über die Autorin:
Elvira Zeißler (Jahrgang 1980) hat nach dem Abitur BWL an der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster und der Copenhagen Business School studiert. Derzeit wohnt sie mit ihrer Familie im malerischen Bergischen Land und schreibt vor allem Fantasy und Mystery Romance Bücher, die Jugendliche und Erwachsene gleichermaßen begeistern.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Steine und Höhlen haben die 21jährige Nell seit jeher fasziniert. Als sie die Möglichkeit bekommt, den Sommer als Betreuerin im Gemstone Caverns Camp in den Rocky Mountains zu verbringen, ist sie daher mit Begeisterung dabei. Doch bald nach ihrer Ankunft geschehen merkwürdige Dinge. Nell trifft auf Jeremy, der ihr von uralten Indianerlegenden erzählt, und auf Joseph, hinter dessen smaragdgrünen Augen sich mehr als nur ein Mysterium zu verbergen scheint. Selbst die Höhlen, die Nell so sehr liebt, offenbaren nach und nach ein gefährliches Geheimnis …


Meine Meinung:
Von der Autorin habe ich ja schon sehr viele verschiedene Bücher gelesen und war nun auf dieses sehr gespannt. Und kann direkt erwähnen, dass ich von Anfang bis Ende an das Buch gefesselt war. Ich habe das Buch regelrecht verschlungen, weil ich unbedingt wissen wollte, wie sich alles entwickelt. Sie hat die Geschichte aber auch wirklich ungemein spannend geschrieben. Sie hat mich auf Fährten geführt und ich habe gedacht, dass ich weiß, wie es weitergeht und dann gab es überraschende Wendungen. Außerdem musste ich feststellen, dass es mir ausgesprochen gut gefallen hat, wie sich die Beteiligten verhalten haben. Ich habe mir überlegt, woran dies liegen könnte und bin dann zu dem Schluss gekommen, dass sich fast alle in einem Alter befanden, wo dieses blöde Zickengehabe  noch nicht so ausgeprägt ist. Auf jeden Fall hat es mir sehr viel Lesevergnügen bereitet. Es gab lustige, aber auch traurige Momente und dann kam die Stelle, wo das Buch endete. Ich überrascht schaute und mir wünschte, dass ich sofort weiterlesen könnte. Zum Glück lässt uns die Autorin nicht sehr lange warten und ich freue mich schon auf das nächste Buch.


Fazit:
Ein wunderschönes fantasievolles Buch, bestens geeignet für Jugendlich und auch für ältere Leser, die aufgeschlossen für diese Geschichten sind.
Das Buch kann mit KU gelesen werden

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Rezension - Gottes Gabe




Autor: Daniele Garreis

Titel: Gottes Gabe

Genre: Fantasie

Version: eBook und Taschenbuch

erschienen: 6. Juni 2018

Seiten: 398

Altersempfehlung: Erwachsene




Über den Autor:
Daniele Garreis wohnt mit der Familie in Oberbayern. Ideen bezieht Daniele aus allen möglichen Situationen im Büro, im Cafe, auf der Straße, mit dem eigenen pubertären Nachwuchs. Das wird dann in Komödien mit schwarzem Humor gepackt. Zum Ausgleich, nach der stundenlangen Sitzerei am PC und der Familie, steht Sport auf dem Plan.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Alle 500 Jahre treffen sich Gott und Luzifer auf der Erde zu einer Art göttlichen Lagebesprechung. Diesmal findet die Konferenz im Englischen Garten in München statt. Sie hadern mit den Menschen, da diese selbstsüchtig, eitel und gierig sind. Luzifer drängt Gott dazu, die Menschheit auszulöschen. Doch der Schöpfer gibt ihnen noch eine Chance. Gemeinsam suchen die beiden einen Menschen aus, der je eine göttliche und eine diabolische Gabe erhalten soll. Nutzt er die Gaben, um seinen Mitmenschen Gutes zu tun? Oder nutzt er sie, um sich zu bereichern und Macht zu erlangen? Ihre Wahl fällt auf den Obdachlosen Picasso, der mit seinen Kumpanen allerlei Unfug mit den übermenschlichen Fähigkeiten anstellt. Führt das zur Apokalypse? Eine göttliche Fantasy-Komödie mit diabolischen Einflüssen und dramatischem Hintergrund.


Meine Meinung:
Ab und zu lese ich ganz gerne mal Bücher in einem Genre, das nicht zu meinen bevorzugten gehört. So kam es, dass ich dieses Buch kennen lernte und wirklich mal etwas ganz anderes vor mir hatte.
Protagonist ist ein Obdachloser, der auf den Namen Picasso hört. Ganz plötzlich verfügt er über übermenschliche Fähigkeiten und es war für mich sehr interessant, ihn zu beobachten. Durch ihn habe ich eine Menge Personen mit den verschiedensten, manchmal sehr dramatischen Schicksalen kennen gelernt. Ich möchte, wie immer nicht näher auf Einzelheiten der Geschichte eingehen, aber wenigstens erwähnen, dass manches sehr nachdenklich macht. Vor allem die Überlegung, was würde man selber mit solch einer Gabe anfangen.


Fazit:
Wer also nach einer außergewöhnlichen Geschichte Ausschau hält, wird hier vielleicht das richtige Buch finden.
Das Buch kann mit KU gelesen werden.

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Mittwoch, 30. Mai 2018

Rezension - Miss Gladys und ihr Astronaut



Autor: David M. Barnett

Titel: Miss Gladys und ihr Astronaut

Genre: Fantasy, Roman

Version: eBook, broschiert und Hörbuch

erschienen: 28. Mai 2018

Seiten: 416

Altersempfehlung: Erwachsene

Verlag: Ullstein Taschenbuch 



David Barnett (* 11. Januar 1970) ist ein englischer Journalist und Autor .  Geboren in Wigan , Lancashire, England, arbeitete er im Telegraph & Argus .
David Barnett ist ein etablierter Journalist, der u.a. für The Independent, Daily Mail und The Guardian schreibt. Bisher veröffentlichte er Fantasyromane, CALLING MAJOR TOM ist sein erstes Buch in diesem Genre, sein nächster Roman wird ebenfalls im Bereich der gehobenen Unterhaltung sein.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Die gute Miss Gladys kann sich nicht mehr alles merken, aber dieser Telefonanruf ist unvergesslich: Der Astronaut Thomas Major ist am Apparat, gerade auf dem Weg zum Mars. Er hat sich natürlich verwählt und will am liebsten gleich wieder auflegen. Aber Miss Gladys und ihre Enkel brauchen seine Hilfe. Zögerlich und leise fluchend wird der Mann im All zum Helfer in der Not. Tausende von Kilometern entfernt, führt er die drei auf seine ganz eigene Art durch schwere Zeiten, denn Familie Ormerod droht ihr Zuhause zu verlieren. Miss Gladys und ihr Astronaut brauchen einen galaktisch guten Plan …


Meine Meinung:
Auf dieses Buch war ich besonders neugierig, denn wer kennt ihn nicht, den Major Tom. Naja, eigentlich heißt der Astronaut Thomas Major, aber müssen wir kleinlich sein? Auf jeden Fall wird er von vielen anders angesprochen, besonders von Gladys und ihren beiden Enkelkindern. Während er auf dem Weg zum Mars ist, müssen die drei auf der Erde mit reichlich Problemen kämpfen. Aber Tom entwickelt sich zum Helfer, was er sich so gar nicht vorgestellt hatte.
Der Autor hat eine sehr fesselnde, dramatische und auch fantasievolle Geschichte geschrieben. Er hat mich damit an das Buch gefesselt, denn ich war mittendrin und wollte natürlich wissen, wie sich alles entwickelt und ob manche Situationen ein gutes Ende finden. Was ich nun genau meine, werde ich mit Sicherheit nicht verraten.


Fazit:
Wer nach einem Buch sucht, das einen berührt, das Probleme in der Schule und Familie behandelt, das Krankheiten nicht aussen vor lässt und dann doch auch humorvoll ist, der wird hier das richtige finden.

Beim Verlag und bei NetGalleyDe möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken.

Dienstag, 1. Mai 2018

Rezension - Geheimnis der Götter Band 4 Asche



Autorin: Saskia Louis

Titel: Geheimnis der Götter - Asche des Krieges

Genre: Fantasie

Version: eBook und Taschenbuch

erschienen: 12. April 2018

Seiten: 333

Altersempfehlung: Erwachsene

Verlag: dp DIGITAL PUBLISHERS




Mit diesem Cover ist 

am 29. Juli 2021 

dieses Buch nach einer Überarbeitung neu erschienen.

Inhaltlich hat sich nichts geändert, deshalb lasse ich meine alte Rezension auch so stehen. 



Über die Autorin:
Saskia Louis lernte durch ihre älteren Brüder bereits früh, dass es sich gegen körperlich Stärkere meistens nur lohnt, mit Worten zu kämpfen. Auch wenn eine gut gesetzte Faust hier und da nicht zu unterschätzen ist ... Seit der vierten Klasse nutzt sie jedoch ihre Bücher, um sich Freiräume zu schaffen, Tagträumen nachzuhängen und den Alltag ihres Medienmanagementstudiums in Köln einfach mal zu vergessen.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Nym weiß nichts mehr.
Auf der Suche nach Antworten begibt sie sich in die Tiefen der Kreisberge und muss schon bald erkennen, dass in einer Welt aus Lügen nichts ist wie es scheint. Und je mehr sie sich in die Geheimnisse der Götter verstrickt, desto deutlicher wird, dass sie die Macht von verlorenen Erinnerungen unterschätzt hat.
Während Vea eine Rebellion lostritt und in Bistaye erbitterte Machtkämpfe ausbrechen, ist nur eines gewiss: Im Krieg gegen die Götter kann es keine Gewinner geben ...


Meine Meinung:
Nachdem ich neulich die drei ersten Bände gelesen hatte, freute ich mich, dass ich nun Gelegenheit hatte, Band vier zu lesen, denn ich war ja neugierig und wollte wissen, wie es denn nun weitergeht und vor allem, wie es endet.
Leider gab es diesmal ein paar Tränen, denn das Schicksal hatte es gewollt, dass lieb gewonnene Personen gehen mussten. Das bleibt im Krieg nicht aus und wenn Götter ihre Geheimnisse nicht preisgeben wollen, müssen leider viele unbeteiligte ihr Leben lassen.
Saskia Louis ist es aber auch sehr spannend gemacht und vor allem sehr dramatisch. Ich fand kaum eine Stelle im Buch, wo ich es mal zur Seite legen konnte. Ich war mal wieder gefesselt und wollte ja genau wie Nym und ihre Freunde wissen, was sich hinter allem verbirgt und was es zu bedeuten hat.
Obwohl dieses Buch ja im Genre Fantasie anzusiedeln ist, findet man einiges, was in der Realität ebenfalls stattfindet.


Fazit:
Ein gelungener Abschluss der Serie, Entscheidungen wurden getroffen und mit ihnen müssen nun alle leben. Geheimnisse wurden aufgedeckt, nicht nur die der Götter.
Ich bin ja nicht der größte Fan von Fantasiebüchern, aber diese Serie hat mich begeistert und ich empfehle sie gerne weiter.


Beim Verlag möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken.

Rezension - [W]HOLE-Kids: Außenmission auf Kaipas V: Die Suche nach dem Weihnachtsbaum




Autorin: Nirac Rellum

Titel: [W]HOLE-Kids: Außenmission auf Kaipas V: Die Suche nach dem Weihnachtsbaum

Genre: Kinderbuch, Weihnachtsgeschichte, Fantasie

Version: eBook

erschienen: 6. Januar 2016

Seiten: 22

Altersempfehlung: Kinder und Erwachsene




Über die Autorin:
Nirac Rellum ist das Pseudoynm der Frankfurter Autorin Carin Müller - wenn sie in die unendlichen Weiten der Fantasie und des Weltraums abtaucht.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Stell dir vor, du bist elf Jahre alt und dein Vater verkündet dir, dass ihr Weihnachten nicht zu Hause auf der Erde feiern werdet, sondern auf dem Raumschiff. Immerhin soll es einen echten Weihnachtsbaum geben. Und deine Mission ist es, ihn zu finden! Du und dein Hund allein in einem geheimnisvollen Wald … Wie klingt das?


Meine Meinung:
Ganz zufällig wurde ich auf diese Geschichte aufmerksam und das freut mich ganz besonders, denn sie hat mir sehr gut gefallen.
Es ist wirklich nur eine kurze Geschichte und eignet sich wunderbar zum Vorlesen oder Verschenken. Weil sie eben so kurz ist, werde ich hier auch nicht weiter auf den Inhalt eingehen, nur erwähnen, dass ich dieses Büchlein in meine Weihnachtsliste, aufnehmen werde.


Fazit:
Nicht nur für Kinder geeignet! Auch ich hatte viel Spaß daran, die Geschichte zu lesen.


An dieser Stelle möchte ich noch eine zusätzliche Information geben. Ich habe von der Autorin das Rezensionsexemplar erhalten und ein wunderschönes kleines Büchlein, in dem sich zwei Geschichten befinden, die Weihnachtsgeschichte und das Abenteuer in den Sommerferien.
Zur Zeit gibt es nur die eBooks zu kaufen, aber die Autorin hat diese kleinen Büchlein vorrätig und würde sie auf Wunsch zusenden.  Da ich ja nun das kleine Buch in der Hand hatte und sehen konnte, wie toll es ist, möchte ich das unbedingt erwähnen, außerdem finde ich, dass es ein wunderbares Mitbringsel ist, wenn man Kindern eine Kleinigkeit geben möchte, ach, Erwachsenen kann es ebenfalls überreicht werden, denn im Grunde sind wir doch alles noch Kinder ;)
Wer mehr wissen oder Kontakt aufnehmen möchte, kann dies über diese Seite der Autorin: klick hier
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