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Dienstag, 9. November 2021

Rezension - Das Archiv des Teufels



Autor: Martin Conrath

Titel: Das Archiv des Teufels

Genre: Historischer Krimi

Version: eBook und Taschenbuch

erschienen: 8. September 2021

Seiten: 375

Altersempfehlung: Erwachsene

Herausgeber ‏ : ‎ Gmeiner-Verlag



Über den Autor:
Martin Conrath ist Schriftsteller und Journalist, war Personalentwickler, Musiker und Schauspieler. Seit 2006 lebt und schreibt er in Düsseldorf.


Kurzbeschreibung, übernommen:
»Ich will Heiderer vor Gericht bringen, wegen Kriegsverbrechen und dem Mord an meinem Bruder. In Deutschland wird mir das nur schwer gelingen. Selbst wenn ich Beweise gegen ihn habe, wird er höchstens seinen Posten als Minister nicht antreten können. Man wird sagen, er sei erkrankt. Alles andere wird vertuscht werden, um das Ansehen Adenauers nicht zu beschädigen.
Der Roman zeigt, wie hochrangige Nazis nach dem Zweiten Weltkrieg, mithilfe der amerikanischen Besatzungsmacht, in Deutschland eine zweite Karriere starteten.


Meine Meinung:
Ich freue mich immer wieder, wenn ich Bücher von Autoren entdecke, die mir bis zu dem Zeitpunkt noch nicht bekannt waren. Als ich auf dieses Buch aufmerksam gemacht wurde, war es besonders der Zusatz unter dem Titel, der mich neugierig machte: "Roman aus der Zeit des Kalten Krieges".
Robert Bennett war im März 1952 bereits auf dem Weg nach Hause. Er freute sich, dass er nach getaner Arbeit wieder in die USA zurück fliegen konnte. Allerdings kam alles anders. Die Rückreise wurde gestoppt und er bekam einen Sonderauftrag. Er sollte dafür sorgen, dass ein ehemaliger hochrangiger Nazi eine weiße Weste bekam.
Die Geschichte dieses Buch ist zwar frei erfunden, ebenso wie viele Personen, aber sie basiert auf historische Hintergründe. Vielen von uns ist bekannt, dass nach Ende des Krieges nicht so richtig aufgeräumt wurde und viele nicht die gerechte Strafe erhielten, die erforderlich war.
Martin Conrath hat sehr spannend beschrieben, wie Robert Bennett vorgeht, zumal er in einer Zwickmühle steckt, darauf will ich hier aber nicht weiter eingehen. Während Robert nun versucht, sich um alles zu kümmern, erhält in der DDR eine Agentin der Staatssicherheit einen Auftrag, der mit dem von Robert zu tun hat. Ich als Leserin bin jetzt dabei und begleite beide im Wechsel. Weil alles auch mit Vorfällen im Krieg zusammenhängt, gibt es immer wieder Rückblenden auf diese Ereignisse.
So spiegelt alles vieles vom damaligen Zeitgeschehen wieder. Sehr gut wurde das miteinander verbunden und ich an das Buch gefesselt. Ich konnte es kaum aus der Hand legen, weil ich unbedingt wissen wollte, wie es denn nun endet. Natürlich war nicht alles so, wie ich es mir gewünscht hatte, aber leider entsprach einiges den Tatsachen. Aber bezüglich der beiden Agenten war ich sehr zufrieden und würde mich freuen, wenn es hier eine Fortsetzung geben würde.


Fazit:
Ein spannender Agententhriller, der mich begeistert hat und den ich gerne weiter empfehle.

Beim Verlag und bei NetGalleyDE bedanke ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar.

#DasArchivdesTeufels #NetGalleyDE

Mittwoch, 20. Oktober 2021

Rezension -Juwelennächte



Autorin: Karin Joachim

Titel: Juwelennächte

Genre: Krimi

Version: eBook und Taschenbuch

erschienen: 5. Oktober 2021

Seiten: 280

Altersempfehlung: Erwachsene

Herausgeber ‏ : ‎ Gmeiner-Verlag



Über die Autorin:
Karin Joachim wurde in Bonn-Bad Godesberg geboren und lebt heute im Ahrtal. Sie studierte Germanistik und Anglistik an der Universität Bonn und leitete ein archäologisches Museum, bevor sie sich ganz dem Schreiben widmete. In ihrer Freizeit ist sie mit ihrem Border Terrier unterwegs, mit dem sie die Natur erkundet. Besonders gerne besichtigt Karin Joachim historische Orte sowie Parks und Gärten im In- und Ausland.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Tatortfotografin Jana Vogt ermittelt in dem Fall eines getöteten Journalisten, den sie kurz zuvor in den Ahr-Thermen kennengelernt hat. Daniel Bender recherchierte im kriminellen Milieu und hat damit nicht nur das LKA, sondern auch seinen Mörder auf den Plan gerufen. Janas Ermittlungen führen sie in die 1950er-Jahre, als die Bundespressebälle noch in Bad Neuenahr stattfanden. Als auf einmal das damals gestohlene Collier von Josephine Baker auftaucht, kommt Bewegung in den Fall.


Meine Meinung:
Juwelennächte ist nun das vierte Buch, in dem die Tatortfotografin Jana Vogt tätig ist. Ich habe es bisher leider nicht geschafft, die beiden ersten Bücher zu lesen. Allerdings hatte ich beim dritten Buch mit dem Titel "Johannisglut" keine Probleme in die Serie einzusteigen und deshalb wollte ich das vierte jetzt so schnell wie möglich lesen. Diesmal war es nicht nur sehr informativ und spannend, es war auch mit reichlich Emotionen verbunden. Denn viele Orte, an denen Jana tätig war, gibt es nicht mehr. Das Hochwasser hat an der Ahr verheerende Schäden angerichtet. Aber dies ahnte zu dem Zeitpunkt, als das Buch geschrieben wurde, niemand.
Ich erwähnte ja schon, dass ich es sehr informativ empfand, denn Jana und ich haben in dieser Folge einiges über Bundespressebälle erfahren. 1954, der Presseball sollte auch in diesem Jahr in Bad Neuenahr stattfinden. Das Wirtschaftswunder war da, leider noch nicht für alle und deshalb gab es reichlich Diebe, die die Abgeschiedenheit ausnutzten und Gäste auf ihrem Weg dorthin überfielen. Dabei kam es auch zu einem tödlichen Zwischenfall, der nie richtig aufgeklärt werden konnte.
In der Gegenwart scheint der Journalist Daniel Bender auf etwas gestoßen zu sein, was zu seinem Tod geführt haben könnte. Jana, die ihn kurz vor dem Tod noch gesehen hat und zum Tatort gerufen wurde, war jetzt natürlich besonders neugierig und ermittelte auf einige Faust. Ich begleitete sie dabei und wir erfuhren einiges.
Karin Joachim hat mich mit ins Ahrtal genommen, ich hatte alles wunderbar vor Augen und konnte Erinnerungen an vergangene Besuche auffrischen. Ich begleitete Jana, die auch Gespräche an Orten führen musste, was ihr nicht unbedingt leichtfiel. Es hing mit Begebenheiten zusammen, die in den vorherigen Büchern beschrieben wurden. Aber auch hier hatte ich keine Probleme, zumal am Ende alles mögliche aufgeklärt und zum Abschluss gebracht werden konnte.


Fazit:
Krimifreunde werden begeistert sein, Fans der Serie ebenfalls, Neueinsteiger haben keine Probleme und deshalb empfehle ich diese Folge auf jeden Fall. Außerdem können wir damit die Autorin unterstützen, die vom Hochwasser selbst betroffen ist.

Ich möchte mich beim Verlag vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken.

Donnerstag, 7. Oktober 2021

Rezension - Ischgler Schnee



Autor: Gert Weihsmann

Titel: Ischgler Schnee

Genre: Krimi, Winterkrimi

Version: eBook und Taschenbuch

erschienen: 8. September 2021

Seiten: 344

Altersempfehlung: Erwachsene

Herausgeber ‏ : ‎ Gmeiner-Verlag



Über den Autor:
Gert Weihsmann, 1961 in Villach geboren, lebt seit mehr als 30 Jahren in Wien. Als erfahrener On-Trade-Field-Manager bei einem großen internationalen Getränkekonzern tätig, ist der Autor bestens mit dem österreichischen Tourismus in all seinen Facetten vertraut. »Ischgler Schnee« ist sein erster Kriminalroman. Nicht nur eine »Whodoneit«-Geschichte, sondern auch ein analytischer Blick hinter die Kulissen des High-Energy-Wintertourismus. Und einer Hochgeschwindigkeitsgesellschaft, die auf trügerischen Superlativen aufgebaut ist und dem eigenen Ende entgegenrast.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Eine Mordserie hält Ischgl, Österreichs bekanntestes High-Energy-Ski-Resort, in Atem. Nachdem sich einige mysteriöse Todesfälle ereignet haben, beginnen die lokalen Ermittler das wahre Ausmaß der Taten zu erahnen. Da die Beamten vor Ort nur schleppend vorankommen, wird der Wiener Kommissar Harald Selikovsky, der in Tirol aufgewachsen ist, nach Ischgl beordert, um die immer hinterhältiger verübten Morde aufzuklären. Der Wettlauf mit einem ebenbürtigen Täter beginnt …


Meine Meinung:
Diesmal fällt es mir richtig schwer eine Bewertung zu dem Buch zu schreiben. Da ich es aber nun mal in meine Winter/Advents/Weihnachtsbuchübersicht aufgenommen habe, werde ich kurz meinen Eindruck wiedergeben.
Das Cover sprach mich sehr an, der Buchtitel ebenso, zumal der Ortsname im vergangenen Jahr in aller Munde war. Wer den Ort bis dahin noch nicht kannte, konnte einiges über die Winterurlauber erfahren. Deshalb war ich sehr neugierig auf diesen Krimi.
Nun muss ich direkt zugeben, dass mir der Einstieg wirklich sehr schwer fiel. Es wurden mir unwahrscheinlich viele Personen vorgestellt, wobei auch oft hin und her gesprungen wurde. Hatte ich gerade über eine Person in Paris gelesen, war ich kurz danach schon wieder bei einer anderen in Innsbruck. Hohe Konzentration war angesagt. Ich ging davon aus, dass der Autor sich etwas dabei gedacht hat und tatsächlich zunächst alle Personen vorstellen wollte. Ich bin ebenfalls davon ausgegangen, dass sich der Schreibstil ändern und mir das Lesen leichter fallen würde. Zu meiner Schande muss ich nun gestehen, dass ich nach einem Drittel tatsächlich abgebrochen habe. Normalerweise schreibe ich auch keine Bewertung, wenn ich ein Buch abbreche, aber diesmal mache ich eine Ausnahme, damit jeder versteht, wie es mir ergangen ist.


Fazit:
Für mich war es eindeutig das falsche Buch beziehungsweise es war nicht der geeignete Schreibstil, der dafür sorgt, dass ich ins Geschehen eintauche und ein Buch zügig durchlesen kann. Es mag sein, dass es Leser geben wird, die genau das mögen.


Beim Verlag und bei NetGalleyDE möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken


#IschglerSchnee #NetGalleyDE!

Dienstag, 5. Oktober 2021

Rezension - Fröhliches Morden überall



Autorin: Margit Kruse

Titel: Fröhliches Morden überall

Genre: Weihnachtskrimi

Version: eBook und Taschenbuch

erschienen: 8. September 2021

Seiten: 311

Altersempfehlung: Erwachsene

Herausgeber ‏ : ‎ Gmeiner-Verlag



Über die Autorin:
Margit Kruse wurde 1957 in Gelsenkirchen geboren. Bekannt wurde sie vor allem durch ihre Revier-Krimis »Eisaugen«, »Zechenbrand«, »Hochzeitsglocken« und »Rosensalz«. Sie ist ein echtes Kind des Ruhrgebiets. Seit 2004 ist die Gelsenkirchenerin als freiberufliche Autorin tätig. Neben etlichen Beiträgen in Anthologien hat sie bislang zahlreiche Bücher veröffentlicht. Labrador Enja ist stets dabei, wenn sich Margit Kruse auf Recherche-Tour begibt. Besonders der Hauptfriedhof ihres Heimatortes hat es der Autorin angetan. Margit Kruse ist Mitglied im Verband deutscher Schriftsteller.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Margareta Sommerfeld und ihr Partner, Kommissar Thomas Scheffel, beschließen, über die Feiertage, samt Mütter - die Scheffelmutter frisch verwitwet, Margaretas Mutter mangels Liebhaber durchhängend - ins verschneite Winterwunderland zu reisen, um sich vom Stress zu erholen. Ein gemütliches Ferienhaus ist schnell gefunden. Die kleine Auszeit entpuppt sich jedoch als keine gute Idee, unterm Tannenbaum fliegen die Fetzen. Thomas Mutter entscheidet nach einem Streit am Silvestergottesdienst teilzunehmen. Von dort kehrt sie jedoch nicht zurück …


Meine Meinung:
Weihnachtszeit - mörderische Zeit. Ich kann mir durchaus vorstellen, dass einige während der Feiertage Mordgedanken haben. Die beiden Mütter von Margareta Sommerfeld und Thomas Scheffel sorgen nicht gerade für geruhsame Tage. Ich hatte so ein bisschen mit einer Eskalation gerechnet, dass es dann anders kam, sollte mich überraschen. Statt Silvester zu feiern, wird die Mutter von Thomas tot aufgefunden. Bisher kannte ich Margareta Sommerfeld noch nicht. Obwohl es schon das achte Buch ist, in dem sie ermittelt. Aber ich lernte alle Beteiligten schnell kennen und somit fiel mir der Einstieg in die Serie leicht, zumal es abgeschlossene Folgen zu sein scheinen.
Die Autorin hat für eine winterliche Atmosphäre gesorgt, Wanderungen im Schnee und aufwärmen bei einer heißen Tasse Kakao. Alles hätte so schön sein können, wenn nicht der Mord passiert wäre. Natürlich bemühten sich Margareta und Thomas ebenfalls um die Lösung des Falles. Wobei Thomas sich verständlicherweise etwas zurück hielt. Allerdings fanden Margareta und ich sein Verhalten nicht ganz so gut und ich kann am Ende eine Entscheidung durchaus verstehen. Aber bis es soweit war, wurden mir reichlich Verdächtige präsentiert, ich hatte einen Verdacht, verrate aber nicht welchen und ob ich recht hatte.
Margit Kruse hat es rätselhaft gemacht und mir viele Personen vorgestellt, einigen hat sie besondere Charakter zugeordnet und es war interessant deren Verhalten zu beobachten. Ich fühlte mich winterlich gut unterhalten.


Fazit:
Ein gelungener Weihnachtskrimi, der nicht nur für Spannung sorgt und zum Rätsel lösen einlädt. Es kommt auch etwas Romanze vor, wobei es sich zeigt, Alter schützt vor Romanze nicht, oder so. Ich fühlte mich sehr gut unterhalten und gebe gerne eine Leseempfehlung.


Beim Verlag möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken

Montag, 13. September 2021

Rezension - Die Muse von Florenz


Autorin: Manuela Terzi

Titel: Die Muse von Florenz

Genre: Historisch

Version: eBook und Taschenbuch

erschienen: 4. August 2021

Seiten: 473

Altersempfehlung: Erwachsene

Herausgeber ‏ : ‎ Gmeiner-Verlag




Über die Autorin:
Manuela Terzi lebt in Wien und verfasst romantische, spannende Romane mit historischem Hintergrund. Die freiberufliche Autorin spricht italienisch und genießt es, ihre Fantasie auf Reisen nach Italien zu beflügeln. Sie ist eine profunde Kennerin der italienischen Renaissance. Am liebsten lässt sie sich von Besuchen in Museen, Archiven und inmitten des centro storico inspirieren.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Florenz, 1426. Die Notarstochter Juliana genießt ein privilegiertes Leben im väterlichen Palast, bis eine Begegnung mit einem außergewöhnlichen Künstler alles verändert. Sie verliebt sich in den Bildhauer Dario und kennt fortan nur noch ein Ziel: Sie will ihm und Baumeister Filippo Brunelleschi bei der Erfüllung ihres Traums helfen - dem Bau der großen Kuppel der Santa Maria del Fiore. Aus Liebe zu Dario bricht Juliana alle Konventionen. Doch die Florentiner Gesellschaft duldet keine Schwäche und auf Julianas Familie lastet ein dunkles Geheimnis …


Meine Meinung:
Mir gefällt es immer wieder, dass ich beim Lesen von Büchern mit historischem Hintergrund viel über das Leben der damaligen Zeit erfahren kann. Dabei ist es egal, ob es damals wirklich eine Muse namens Juliana gab oder nicht. Ich habe viel über die Arbeit eines Notars erfahren und natürlich über die Arbeitsbedingungen beim Bau der Kuppel. Die Autorin hat es verstanden über das privilegierte Leben in Florenz zu schreiben und dabei Familiengeheimnisse und die Romanze einfließen zu lassen. Gleichzeitig hat sie mir das Gefühl gegeben, dass ich in Florenz dabei bin und Juliana bei allem begleiten konnte. 


Fazit:
Alltagsleben, Zeitgeschehen, Dramatik und Romanze, all dies und noch mehr wurde in diesem Buch miteinander verknüpft und es beschert ein interessantes Lesevergnügen. Gerne gebe ich eine Leseempfehlung.

Beim Verlag und bei NetgalleyDe möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken.

Dienstag, 31. August 2021

Rezension - Mörderisches vom Niederrhein



Autorin: Regina Schleheck

Titel: Mörderisches vom Niederrhein

Genre: Kurzgeschichten, Krimis

Version: eBook und Taschenbuch

erschienen: 4. August 2021

Seiten: 315

Altersempfehlung: Erwachsene

Herausgeber ‏ : ‎ Gmeiner-Verlag




Über die Autorin:
Gebürtig 1959 in Wuppertal, in Köln aufgewachsen, heute in Leverkusen wohnhaft, fünffache Mutter, Oberstudienrätin, Referentin, Autorin, Herausgeberin und Lektorin.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Die Landschaft am Niederrhein ist flach - und hochspannend. Menschenschlag, Natur, Landwirtschaft, Industrie, Freizeitmöglichkeiten, Geschichte und Mythen bieten eine Fülle an kriminellen Möglichkeiten mit gelegentlich tödlichen Lösungen. Entführung, Totschlag, Mord: Regina Schleheck schickt in 12 Kurzkrimis ein vielfältiges Figurenensemble von Erkelenz bis Emmerich, Heinsberg bis Hamminkeln, Kaiserswerth bis Kevelaer quer durch die Niederungen des Rheins - und der Gefühle.


Meine Meinung:
So schön die Landschaft am Niederrhein ja ist, mörderisch geht es dort trotzdem zu. Zumindest in den Geschichten von Regina Schleheck. In ihren zwölf Geschichten bringt sie den Leserinnen und Lesern nicht nur das Leben am Niederrhein näher, sie schildert auch, was passieren kann, wenn.....
Die Autorin hat zwölf ganz unterschiedliche Begebenheiten geschrieben, sehr vielseitig. Manchmal hätte ich gerne noch mehr und weiter gelesen. 
Eine Kritik muss ich äußern, aber wahrscheinlich dafür eher der Verlag zuständig. Wenn ich ein Buch mit verschiedenen Geschichten in der Hand halte, dann lese ich nicht eine nach der anderen und vor allem auch nicht der Reihe nach. Gerne schaue ich da immer auf das Inhaltsverzeichnis und suche mir die nächste raus. Das fehlte mir diesmal.


Fazit:
Kurzgeschichten eignen sich prima zum "Zwischendurch-Lesen", zumindest bei mir ist es so. Wenn ich nicht viel Zeit habe und kein neues Buch beginnen will, greife ich gerne zu den Büchern mit Kurzgeschichten. Wer dies ebenfalls gerne macht und wissen will, wie mörderisch es am Niederrhein zugeht, der wird hier die passende Lektüre finden.


Bei der Autorin und dem Verlag bedanke ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar.

Samstag, 31. Juli 2021

Rezension - Eis. Kalt. Tot.




 Autorin: Anne Nørdby

Titel: Eis. Kalt. Tot.

Genre: Thriller

Version: eBook, Hörbuch, Taschenbuch

erschienen: 4. August 2021

Seiten: 505

Altersempfehlung: Erwachsene

Herausgeber ‏ : ‎ Gmeiner-Verlag



Über die Autorin
Anne Nørdby, Jahrgang 1975, lebt in Kopenhagen und auf der Insel Møn, wo sie Thriller, Krimis und Hörspiele schreibt. Auf ihren Reisen durch ganz Skandinavien sammelt sie Ideen und Eindrücke, die sie in ihre Bücher einfließen lässt. Anne Nørdby liebt lange Spaziergänge am Strand von Amager mit Blick auf die Øresundbrücke oder entlang des Kopenhagener Innenhafens, wobei sie sich für neue Nordic-Noir-Thriller inspirieren lässt. Auf Instagram teilt sie ihre fotografischen Stadtrundgänge zusammen mit vielen Insidertipps für die dänische Hauptstadt und ihre Heimat Dänemark. Hej hej og vi ses.


Kurzbeschreibung, übernommen:
»Du weißt, wofür das ist. Wir beobachten dich. Und wenn du nicht damit aufhörst, werden wir wiederkommen. Dann wird es mehr als diesen Nadelstich geben.«
Wenn sich die beschaulichen Gassen von Kopenhagen in einen Ort des Grauens verwandeln und du nicht weißt, ob du das nächste Opfer bist …
Ein bizarrer Fall für die Super-Recognizerin Marit Rauch Iversen und ihre Kollegen von der Mordkommission.
Zwischen Abscheu und Faszination - Anne Nørdby besitzt das einzigartige Talent, das Unaussprechliche in Worte zu fassen. Verbunden mit einer gehörigen Portion Adrenalin.


Meine Meinung:
Eigentlich lese ich sehr selten Thriller, aber ich mache immer mal wieder Ausnahmen. Da ich von Anne Nørdby bereits zwei Bücher gelesen hatte, wusste ich ja, was mich erwartet. Deshalb war ich gespannt auf ihr neues Buch und vorab möchte ich erwähnen, dass es mich wieder begeistert hat.
Kopenhagen gehört zu den Hauptstädten, die ich immer wieder gerne besuche, allerdings bevorzuge ich den Sommer. Die Protagonisten dieses Buches hatten keine andere Wahl, im kalten Winter mussten sie bei Glatteis und Schnee ermitteln. Ich weiß allerdings nicht, was nun schlimmer war, dieses Wetter oder die Leichen, die aufgefunden wurden.
Aber zunächst lernte ich erst einmal Jesper kennen, der sich nach Kopenhagen hat versetzen lassen und Kirsten, seine Chefin, die ihn sofort zu einem Leichenfundort kommen ließ. Neben vielen anderen Beteiligten, die ich hier nicht aufzählen möchte, lernte ich auch Marit kennen, die als freie Mitarbeiter eine besondere Aufgabe erhielt. Allen Mitarbeitern der Mordkommission hat die Autorin besondere Charaktere zugeordnet. Ich fand das sehr interessant und musste auch feststellen, dass manches eine wichtige Rolle spielte, beziehungsweise dem Buch eine gewisse Würze gab. Besonders der Nebenschauplatz hat es mir angetan und ich gestehe, ich würde das nie verurteilen, aber auch darüber verrate ich nichts, gemein nicht wahr? Nein, ich will den Leserinnen und Lesern nicht die Spannung und das Lesevergnügen nehmen.
Spannung gab es reichlich, die Autorin hat mich so sehr an ihr Buch gefesselt, dass ich es kaum aus der Hand legen konnte. Ich hatte ja nicht die geringste Ahnung, was noch alles passieren würde und ob die Autorin auch von den "Guten" welche opfern wollte.
Während wir hier Sommer haben, mussten sich die Beteiligten nicht nur in Kopenhagen mit dem Wetter auseinandersetzen, auch in Grönland musste ermittelt werden. Anne Nørdby hat alles so gut beschrieben, dass ich die Gegend vor Augen hatte, was mir aber auch gereicht hat. Wahrscheinlich wäre ich wieder umgekehrt.....
Übrigens, wer einen zu niedrigen Blutdruck hat, sollte das Buch auf jeden Fall lesen 😉 ich war manchmal richtig aufgeregt, weil es extrem spannend wurde, zumal es Cliffhanger am Ende verschiedener Kapitel gab und ich unbedingt wissen wollte, wie es weitergeht. Die Autorin hat es meisterhaft verstanden, die Spannung immer weiter zu erhöhen, außerdem hat sie so ganz nebenbei auf einige Probleme aufmerksam gemacht, große und kleine und was sich daraus entwickelt oder/und man fertig werden muss.


Fazit:
Spannung war reichlich vorhanden, es gab außerdem reichlich Rätsel zu lösen und am Ende gab es einige Einsichten, nicht zu schnell urteilen bzw verurteilen, die Hoffnung nicht aufgeben  und sich doch ab und zu mal öffnen. Was ich damit nun meine, sollte jeder selbst lesen, denn ich gebe unbedingt eine Leseempfehlung.

Beim Verlag und bei NetGalleyDE möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken.

#EisKaltTot #NetGalleyDE #NetGalleyDeChallenge

Mittwoch, 14. April 2021

Rezension - Träume von Freiheit - Ferner Horizont



Autorin: Silke Böschen

Titel: Träume von Freiheit - Ferner Horizont

Genre: Historisch

Version: eBook und Taschenbuch

erschienen: 7. April 2021

Seiten: 510

Altersempfehlung: Erwachsene

Herausgeber : Gmeiner-Verlag





Über die Autorin:
Silke Böschen wurde in Bremerhaven geboren. Nach einem Zeitungsvolontariat und dem Journalistik-Studium arbeitete sie viele Jahre als Fernseh-Moderatorin in der ARD. Sie war das Gesicht des Politik-Magazins „Kontraste“. Zuvor moderierte sie als zweite Frau überhaupt die „ARD-Sportschau“. Nach Stationen in Berlin und Frankfurt lebt Silke Böschen heute mit ihrer Familie in Hamburg. In ihren Romanen kommt ihr journalistisches Können zum Ausdruck: Aufwendig recherchierte Geschichte über "echte" Menschen und längst vergessene Schicksale lässt Silke Böschen wieder lebendig werden. Daraus werden spannende historische Romane - inspiriert von wahren Begebenheiten.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Die amerikanische Kolonie im Dresden des 19. Jahrhunderts: Zu den reichen Amerikanern gehört auch Florence de Meli. Sie ist der umschwärmte Mittelpunkt der High Society. Doch ihr Ehemann tobt vor Eifersucht. Er schmiedet ein Komplott und lässt sie für verrückt erklären. Florence landet in der Irrenanstalt. Doch sie kämpft für ihre Kinder und Gerechtigkeit. Ihre abenteuerliche Reise führt sie quer durch Europa bis nach New York. Eine Scheidungsschlacht beginnt …


Meine Meinung:
Zufällig wurde ich auf diesen historischen Roman aufmerksam. Der Klappentext machte mich neugierig und ich wollte das Buch gerne lesen. Für mich war es das erste Buch der Autorin Silke Böschen. Für sie war es das zweite, das sie geschrieben hat.
Inzwischen weiß ich und ich verrate damit auch nicht zu viel, dass die Autorin in ihren Büchern über wahre Frauenschicksale schreibt. Florence de Meli hat tatsächlich gelebt und musste manche nervenaufreibende Kämpfe durchstehen. Sie lebte Ende des 19. Jahrhunderts in einer Zeit, in der Frauen kein großes Ansehen genossen und sich immer fügen mussten. Über deren Leben bestimmte erst der Vater oder ein anderer männlicher Verwandter und später der Ehemann. Als ich las, was Florence unter ihrer Schwiegermutter und ihrem Ehemann erleiden musste, habe ich mich sehr geärgert und setzte die beiden sofort auf meine Liste unsympathischer Personen. Gleichzeitig habe ich viel über den Zeitgeist erfahren. Die Autorin hat es dann auch wunderbar verstanden, Fakt und Fiktion zu mischen. Wobei sie gut recherchiert hat und mit Sicherheit vielen Frauen solch ein Schicksal widerfahren ist, dass sie sich für Florence ausgedacht hat. Natürlich werde ich hier nicht verraten, was sie tatsächlich erlebt hat.
Auf jeden Fall war es für Florence eine aufregende Zeit, die nicht hätte sein müssen, wenn einige Personen andere Einstellungen gehabt hätten. Denn nicht alle, die damals lebten, verschlossen sich Veränderungen und waren offen für Neuerungen.


Fazit:
Ein interessantes historische Buch, dessen Fakten sehr gut recherchiert wurden. Als Leserin habe ich am Leben von Florence de Meli teilnehmen können und somit viel über die damalige Zeit erfahren. Gerne gebe ich hier eine Leseempfehlung.

Beim Verlag möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken.

Gerne möchte ich noch etwas mehr zu dem Buch anmerken. Mir wurde es vom Gmeiner Verlag vorab als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt.
Wir Buchblogger haben auf Buchmessen oft die Möglichkeit am Verlagsstand Autoren kennen zu lernen. Aber in diesem Jahr ist immer noch alles anders und somit fand ein Online-Bloggertreffen mit Silke Böschen statt. Ich fand es sehr interessant, denn wir Blogger konnten nicht nur Fragen loswerden, die Autorin hatte auch die Möglichkeit mehr über ihr Buch zu erzählen. Wie es dazu kam, dass sie diese Geschichte aufgeschrieben hat. Was sich alles durch die Recherche erfahren und auch neu dazu gelernt hat. Es war ein sehr guter und informativer Abend für uns alle. Auch dafür möchte ich dem Verlag recht herzlich gratulieren, hier natürlich ganz besonders Petra Asprion, die ihre abendliche Zeit mit uns verbracht hat.

Mittwoch, 24. März 2021

Rezension - Osterläuten



Autorin: Friederike Schmöe

Titel: Osterläuten

Genre: Krimi

Version: eBook und Taschenbuch

erschienen: 10. März 2021

Seiten: 251

Altersempfehlung: Erwachsene

Herausgeber : Gmeiner-Verlag



Über die Autorin
Geboren und aufgewachsen in Coburg, wurde Friederike Schmöe früh zur Büchernärrin - eine Leidenschaft, der die Universitätsdozentin heute beruflich nachgeht. In ihrer Schreibwerkstatt in der Weltkulturerbestadt Bamberg verfasst sie seit 2000 Kriminalromane und Kurzgeschichten, gibt Kreativitätskurse für Kinder und Erwachsene und veranstaltet Literaturevents, auf denen sie in Begleitung von Musikern aus ihren Werken liest. Ihr literarisches Universum umfasst unter anderem die Krimireihen um die Bamberger Privatdetektivin Katinka Palfy und die Münchner Ghostwriterin Kea Laverde.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Kurz vor Ostern: Mia freut sich darauf, die Feiertage mit ihrer Familie zu verbringen. Besonders das Glockenläuten in der Osternacht liebt sie sehr. Ihre Freude wird allerdings jäh getrübt, als Waldarbeiter einen weiblichen Schädel finden. Forensiker konnten das Aussehen der toten Frau wiederherstellen und Mia kennt sie. Die Tote ist ihre beste Freundin Monika, die vor 11 Jahren spurlos verschwand. Doch wer aus dem verschworenen Freundeskreis hatte seinerzeit eine Rechnung mit ihr offen? Ein altes Verbrechen, von Mia mühsam verdrängt, will endlich ans Licht.


Meine Meinung: 
Ein Buch, genau passend zu dieser Jahreszeit. Dies ist nun meine Meinung dazu, ich denke mal, dass Mia es ganz anders sieht. Denn ein paar Tage vor Ostern finden Waldarbeiter einen weiblichen Schädel im Wald und Mia erkennt ihre Freundin, nachdem Forensiker das Aussehen wiederherstellen konnten. Natürlich will sie wissen, was vor 11 Jahren passiert ist und beginnt neugierige Fragen zu stellen. Dies scheint nicht ganz ungefährlich zu sein. Und ich denke manches Mal, willst Du das nicht besser den Fachleuten überlassen? Hartnäckig ist Mia und ich darf sie begleiten, denn im Grunde bin ich selber neugierig, sitze aber zu Hause in Sicherheit 😉
Die Autorin hat das Buch mit einer spannenden Szene begonnen und damit mein Interesse gefordert. Ich erfuhr, genau wie Mia sehr viel über bestimmte Personen und hatte den einen oder anderen verdacht. Allerdings mit diesem Ende hatte ich so gar nicht gerechnet. Tja, ich überlege ernsthaft, ob es nicht manchmal besser ist, alte Sachen ruhen zu lassen. 


Fazit:
Ein unterhaltsamer und spannender Osterkrimi, den ich gerne empfehle. Natürlich kann er auch zu jeder anderen Zeit gelesen werden. 

Beim Verlag und bei NetGalleyDe möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken. 


#Osterläuten #NetGalleyDE

Donnerstag, 11. März 2021

Rezension - Dampfer ab Triest



Autor: Günter Neuwirth

Titel: Dampfer ab Triest

Genre: Krimi, Historisch

Version: eBook und Taschenbuch

erschienen: 10. März 2021

Seiten: 471

Altersempfehlung: Erwachsene

Herausgeber : Gmeiner-Verlag



Über den Autor:
Günter Neuwirth wuchs in Wien auf. Nach einer Ausbildung zum Ingenieur und dem Studium der Philosophie und Germanistik zog es ihn für mehrere Jahre nach Graz. Der Autor verdient seine Brötchen als Informationsarchitekt an der TU Graz und wohnt am Waldrand der steirischen Koralpe. Günter Neuwirth ist Autodidakt am Piano und trat in jungen Jahren in Wiener Jazzclubs auf. Eine Schaffensphase führte ihn als Solokabarettist auf zahlreiche Kleinkunstbühnen. Seit 2008 publiziert er Romane, vornehmlich im Bereich Krimi.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Inspector Bruno Zabini ist ein wahrer Triestiner, er spricht mehrere Sprachen und liebt Kaffee. Seine Heimatstadt Triest ist für die Donaumonarchie der »Hafen zur Welt«. Als Bruno den Befehl erhält, zum Schutz des Grafen Urbanau an Bord des Kreuzfahrtschiffs »Thalia« zu gehen, ist er nicht erfreut. Viel lieber hätte er ein paar schöne Tage mit seiner Geliebten verbracht. Inkognito begibt er sich auf das Schiff und mischt sich unter die illustren Fahrgäste. Denn einer unter ihnen trachtet dem Grafen nach dem Leben …


Meine Meinung:
Es ist ja kein Geheimnis, dass ich sehr gerne Krimis lese und ganz begeistert bin ich, wenn es sich um einen historischen Krimi handelt. Beim Lesen in diesem Genre erfahre ich oft sehr viel interessantes und auch wissenswertes.
Mit diesem Krimi wurde mir ein Einblick gewährt, wie vor mehr als hundert Jahren eine Schiffsfahrt auf einem Vergnügungsdampfer ablief. Da sich viele Personen der unterschiedlichsten Gesellschaftsschichten auf dem Schiff befanden, gab es auch dort den damals vorherrschenden Standesdünkel. Damit ich den Überblick behalte, wurden zu Anfang des Buches die wichtigsten Personen genannt. Günter Neuwirth hat sehr ausführlich enorm viele Informationen in die Geschichte einfließen lassen. Wollte er mich damit ablenken, denn Inspector Zabini hatte das Gefühl, dass es für ihn ein langweiliger Auftrag werden könnte und vielleicht sollte es mir nicht so ergehen 😉 Inspector Zabini hatte den Auftrag auf einen Grafen zu achten, weil es anscheinend bereits vor der Abfahrt einen Anschlag gab, der sein Leben gefährdet hätte. Zabini empfand ich sehr sympathisch, seine Aufgaben erledigte er mit einem Fortschritt der Technik, die einige Kollegen nicht so gut fanden. Es war eine schwierige Zeit, denn leider hatten noch viele Personen mit veralteten Ansichten das Sagen.

Auf jeden Fall konnte ich Zabini auf dieser Fahrt begleiten und habe viel wissenswertes erfahren können. Natürlich wurde es dann auch für keine langweilig. Zumal ich als Leserin einen Vorteil hatte, ich erfuhr immer wieder etwas von und über eine mir noch unbekannten Person. Eine gewisse Spannung war vorhanden und ich war neugierig, wie sich alles entwickeln würde. Es gab überraschende Wendungen und auch Ende mit ich nicht gerechnet hatte. 


Fazit:
Ein unterhaltsamer historischer Krimi, der nicht nur für Spannung sorgt sondern auch vieles über die damalige Zeit wiedergibt. Gerne gebe ich eine Leseempfehlung.


Beim Verlag und bei NetGalleyDe möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken.

#DampferabTriest #NetGalleyDE

Rezension - Imkersterben


Autorin: Patricia Brandt

Titel: Imkersterben

Genre: Krimi

Version: eBook und Taschenbuch

erschienen: 10. März 2021

Seiten: 282

Altersempfehlung: Erwachsene

Herausgeber : Gmeiner-Verlag



Über die Autorin:
Patricia Brandt stammt gebürtig aus Neustadt am Rübenberge. Nach ihrem Germanistikstudium in Bremen hat sie bei der Nordsee-Zeitung volontiert und seitdem für verschiedene Medien (darunter Focus, dpa, NDR Fernsehen) gearbeitet. Seit mehr als 20 Jahren ist sie als Redakteurin für den Bremer Weser-Kurier tätig und schreibt auch Kolumnen für den Burda-Verlag. Den Bienen in ihrem Garten hat die Autorin eine eigene Zeitungsserie „Die Bienenmutter“ gewidmet: Mehr als ein Jahr lang berichtete sie über ihre Anfänge als Imkerin. Patricia Brandt lebt mit ihrem Mann, zwei Kindern, einem Hund und inzwischen drei Bienenvölkern in der Nähe von Bremen.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Imkern ist der neueste Trend - und ein gefährliches Geschäft? Als sich Imker Kurt Tietjen auf seinem Moped wegen eines über den Feldweg gespannten Drahtes das Genick bricht, spielt die Polizeiführung den Fall herunter. Doch Kommissar Oke Oltmanns spürt, dass mehr dahintersteckt. Dann findet er heraus, dass Tietjens Honig mit Glyphosat verseucht war. Als es ein weiteres Opfer aus der Bienen-Branche gibt, ist Oke sich sicher, dass an der Küste neben dem Bienensterben das Imkersterben beginnt …


Meine Meinung:
Hier hatte ich mal wieder ein Buch, das meine Aufmerksamkeit auf sich gezogen hat, weil mich das Cover ansprach und der Titel neugierig machte. Bienensterben, davon hatte ich ja schon öfter mal etwas gelesen, aber Imkersterben? Das war neu für mich und ich war gespannt, was sich hinter dem Titel vergab. Zu meiner Freude musste ich dann auch feststellen, dass die Handlung in der Hohwachter Bucht angesiedelt wurde, die mir bekannt ist.
Zunächst las ich Kapitelweise etwas von und über die Personen, die in diesem Krimi eine Rolle spielen sollten. Damit ich den Überblick behalte, wurde der jeweilige Name in der Überschrift genannt. Für mich waren es reichlich Personen und Begebenheiten, über die ich etwas lesen sollte. So nach und nach erkannte ich Zusammenhänge und die Fäden, die viel später mal zueinander fanden. Ich kann jetzt nicht sagen, dass mir alles Personen sympathisch waren oder ich Verständnis für sie aufbrachte. Oke hatte ein besonderes Hobby und leider besaß er nicht genügend Einfühlungsvermögen. Mit Vincent Gott konnte ich mich überhaupt nicht anfreunden. Ich überlegte ernsthaft, ob sich ein Rheinländer wirklich so im Norden verhält, oder ob es sein kann, dass ich den Humor nicht verstehe. 
Auf jeden Fall fand ich das Buch interessant. Vor allem war ich gespannt, wie sich denn nun letztendlich alles entwickeln würde und wer am Ende der Täter sein mag.


Fazit:
Bienen sind wichtig und ohne Imker fällt auch ihnen das Überleben schwer. Ich hoffe sehr, dass sie uns erhalten bleiben, zumal ich den Rapshonig vom Norden sehr gerne esse. Aber dies wollte ich nur nebenbei erwähnen. Wer lesen möchte, was in der Hohwachter Bucht so alles passiert, sollte dieses Buch in die Hand nehmen.


Beim Verlag und bei NetgalleyDe möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken. 


#Imkersterben #NetGalleyDE

Samstag, 27. Februar 2021

Rezension - Die Akte Hürtgenwald


Autor: Lutz Kreutzer

Titel: Die Akte Hürtgenwald

Genre: Krimi

Version: eBook und Taschenbuch

erschienen: 10. Februar 2021

Seiten: 346

Altersempfehlung: Erwachsene

Herausgeber : Gmeiner-Verlag






Über den Autor:
Lutz Kreutzer wurde 1959 in Stolberg geboren. Er schreibt Thriller, Kriminalromane sowie Sachbücher und gibt Kurzgeschichten-Bände heraus. Auf den großen Buchmessen in Frankfurt und Leipzig sowie auf Kongressen coacht er Autoren, ebenso richtet er den Self-Publishing-Day aus. Am Forschungsministerium in Wien hat er ein Büro für Öffentlichkeitsarbeit gegründet, weshalb im Hörfunk und TV zahlreiche Beiträge über seine Arbeit gesendet wurden. Seine beruflichen Reisen und alpinen Abenteuer nimmt er zum Anlass, komplexe Sachverhalte in spannende Literatur zu verwandeln. Lutz Kreutzer arbeitete lange als Manager in der IT- und Hightech-Industrie. Seine Arbeit wurde mit mehreren Stipendien gefördert. Heute lebt er in München. 


Kurzbeschreibung, übernommen:
Mai 1956. Eine Explosion zerreißt die Stille am Rande der Schlachtfelder des Hürtgenwalds. Ein Stolberger Industrieller kommt durch eine Tretmine ums Leben.
53 Jahre später wird Kommissar Straubinger nach einer Prügelei mit einem Taxifahrer aus Köln in die Eifel strafversetzt, um in der Dienststelle Stolberg Akten zu sortieren. Dabei stößt er auf die alten Unterlagen und auf Ungereimtheiten in dem Fall, der nie wirklich aufgeklärt wurde. Er beginnt zu ermitteln und kommt einem Familiengeheimnis auf die Spur, für das Menschen immer noch morden …


Meine Meinung:
Von Lutz Kreutzer habe ich schon einige Bücher gelesen und ich freute mich, als ich auf dieses Buch aufmerksam gemacht wurde. Ich musste nicht lange überlegen, ob ich es lesen wollte, denn die Kurzbeschreibung machte mich neugierig und außerdem war die Handlung in einer Gegend angesiedelt, die ich vom "Hören sagen" kannte. Mein Wissen über Ereignisse in der Stolberger Umgebung konnte ich dann auch mit diesem Krimi erweitern. Kaum zu glauben, was damals vor ungefähr fünfundsiebzig Jahren dort passiert ist und noch Auswirkungen in Jahren danach hatte.
Aber zunächst lernte ich Kommissar Straubinger kennen, ein gebürtiger Bayer, der in Köln lebte und arbeitete und später nach Stolberg strafversetzt wurde. Durch ihn bekam ich eine ganz andere Sichtweise auf Traditionen im Rheinland und vor allem fand ich es sehr interessant, wie er mit allem klar kam und damit umging. Besonders beeindruckt hat mich..... ach schade, ich will ja nichts verraten. Das muss jeder selber herausfinden.
Straubinger findet beim Akten sortieren eine Akte, die ihn besonders neugierig macht und so nebenher will er mehr dazu erfahren. Ich als Leserin bin natürlich weitaus besser informiert, denn der Autor macht immer wieder einen Schwenker in die Vergangenheit. Ich weiß zwar, was passiert ist, aber wer die Personen sind? Keine Ahnung, das wird sehr geheimnisvoll umschrieben. So nach und nach erfahre ich immer mehr, aber am Ende werde ich überrascht.
Ein weiteres Mal hatte ich ein Buch, das mich an sich fesselte. Die Art von Straubinger mochte ich sehr und ich hoffe, dass ich noch mehr über ihn zu lesen bekomme. Denn ihm habe ich es zu verdanken, dass ich mehr über die Gegend erfahren habe und vor allem konnte ich, trotz des Wissensvorsprungs, den ich hatte, ihn sehr gut beim rätselhaften Ermitteln begleiten.


Fazit:
Spannung und unterhaltsame Begebenheiten am Rande haben dafür gesorgt, dass ich reichlich Lesevergnügen hatte. Gerne gebe ich eine Leseempfehlung.

Beim Verlag und Autor möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken

Mittwoch, 10. Februar 2021

Rezension - Friesentod


Autorin: Sandra Dünschede

Titel: Friesentod

Genre: Krimi

Version: eBook und Taschenbuch

erschienen: 10. Februar 2021

Seiten: 310

Altersempfehlung: Erwachsene

Herausgeber : Gmeiner-Verlag


Über die Autorin
Sandra Dünschede, geboren 1972 in Niebüll/Nordfriesland und aufgewachsen in Risum-Lindholm, erlernte zunächst den Beruf der Bankkauffrau und arbeitete etliche Jahre in diesem Bereich. Im Jahr 2000 entschied sie sich zu einem Studium der Germanistik und Allgemeinen Sprachwissenschaft an der Heinrich-Heine-Universität in Düsseldorf. Kurz darauf begann sie mit dem Schreiben, vornehmlich von Kurzgeschichten und Kurzkrimis. 2006 erschien ihr erster Kriminalroman »Deichgrab«, der mit dem Medienpreis des Schleswig-Holsteinischen Heimatbundes als bester Kriminalroman in Schleswig-Holstein ausgezeichnet wurde. Seitdem arbeitet sie als freie Autorin und lebt seit 2011 wieder in Hamburg, wohin es sie als waschechtes Nordlicht zurückzog.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Haie Ketelsen ist beunruhigt. Er hat seine Nachbarin Tatjana Lieberknecht seit Tagen nicht gesehen. Aber da es keinen Hinweis auf ein Verbrechen gibt, kann sein Freund, Kommissar Dirk Thamsen, nicht ermitteln. Als kurz darauf ihre Leiche in Deezbüll gefunden wird, sind schnell zwei Verdächtige ausgemacht. Doch Haie und Thamsen fehlen Beweise, um einen von den beiden verhaften zu können. Dann verschwindet wieder eine junge Frau spurlos. Werden Haie und Thamsen sie rechtzeitig finden?


Meine Meinung
Es kommt immer mal wieder vor, dass ich bei meiner Suche nach neuen Krimis mitten in einer Serie lande. Hier musste ich nun feststellen, dass ich bei der 14. Folge vom Thamsen & Co gelandet bin. Allerdings hat es mir keine Probleme bereitet, dass ich die anderen Bücher nicht kannte. 
Haie Ketelsen ist ein guter Freund des Kommissars Dirk Thamsen und unterstützt ihn immer wieder gerne bei seiner Arbeit. Diesmal vermisste er seine Nachbarin und meldete dies auch seinem Freund, aber Dirk konnte nicht viel unternehmen. Als sie tot aufgefunden wurde, musste er sich einschalten. Es ist klar, dass Haie wieder dabei ist und ich lernte nach und nach auch die Dorfbewohner kennen, besonders den Hauptumschlagplatz des Dorftratsches. Es war sehr interessant und teilweise humorvoll, was Haie so alles unternahm, besonders seinen Besuch in der Disko fand ist köstlich. Ich konnte feststellen, dass in Nordfriesland anscheinend vieles anders und Haie wirklich ein guter Informant für die Polizei ist. Deshalb stellte sich auch nicht die Frage, ob der Fall aufgeklärt wird und es für die zweite Person gut ausgehen könnte. 


Fazit:
Ein unterhaltsamer Krimi, der abgeschlossen ist und es nicht erforderlich macht, dass alle vorherigen bekannt sein müssen. Für mich persönlich empfand ich den Krimi nicht übermäßig spannend, aber zum Glück sind Geschmäcker verschieden und manch ein Leser liebt genau diese Varianten. 

Beim Verlag und bei NetGalleyDe möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken. 


#Friesentod #NetGalleyDE

Rezension - Limoncellolügen


Autorin: Gudrun Grägel

Titel: Limoncellolügen

Genre: Krimi

Version: eBook und Taschenbuch

erschienen: 10. Februar 2021

Seiten: 409

Altersempfehlung: Erwachsene

Herausgeber : Gmeiner-Verlag



Über die Autorin:
Gudrun Grägel, 1964 in Augsburg geboren, ist Bayerisch-Schwaben treu geblieben und lebt heute mit ihrer Familie nur einen südlichen Schritt weiter, in Königsbrunn. Neben ihrer Arbeit in der Apotheke schreibt die Autorin Kriminalromane, wobei ihr das pharmazeutische Wissen und auch eine Ausbildung auf dem Gebiet der Pädagogik/Psychologie oft interessante Ideen liefern. Krimispannung, gewürzt mit südlicher Sonne und einem Schuss Romantik - da wird der Schreibtisch zum Urlaub und Urlaub zur Recherche, sagt die Autorin. In »Limoncellolügen« ermittelt die junge Köchin Doro Ritter in ihrem zweiten Fall. Gewohnt spontan und ein wenig leichtsinnig macht sie sich auf die Suche nach der Wahrheit, diesmal in Limone am Gardasee - ein Ort, an den es die Autorin immer wieder zieht.


Kurzbeschreibung, übernommen:
In der Hotelküche herrscht Chaos und Doro soll es richten. Sie folgt dem Hilferuf ihrer Freundin Greta Rinaldi und reist nach Limone am Gardasee, um die Saison im Hotel »Magdalena« zu retten. Job und Urlaub werden schnell zur Nebensache, denn Doro erwarten nicht nur Limoncello und Pasta, sondern auch Lügen und Mord. Ein Toter im Pool, bedrohliche Verfolger und auch in der Familie sagt nicht jeder die Wahrheit. Wem kann sie vertrauen? Wenn Doro Unrecht wittert, erwacht ihr Jagdinstinkt - und damit treibt sie nicht nur ihren Freund Vinc zur Verzweiflung.


Meine Meinung:
Als erstes möchte ich vorab eine Warnung geben. Stellt Euch etwas leckeres italienisches zum Naschen oder Trinken bereit, denn das Lesen dieses Buches macht unweigerlich Appetit. 😉
Die Protagonistin Doro ist schließlich die Tochter eines bekannten Kochs, der nicht nur ein gutes Restaurant führt, sondern auch durch seine TV-Sendungen bekannt geworden ist. Doro eilt nun ihrer Freundin Greta zur Hilfe. Der Koch des Familienhotels in Limone hat sich den Arm gebrochen. Und ich muss hier zu Hause leiden, weil ich von all den tollen Sachen lese, die Doro in der Küche zaubert. 😉
Aber dabei soll es nicht bleiben, denn im Pool wird ein Urlauber tot aufgefunden und Doro will wissen, was passiert ist. Völlig überraschend ist sie auf einmal von Geheimnissen, Familienproblemen und noch mehr umgeben. 
Die Autorin hat mich nicht nur an den Gardasee entführt, sie hat auch dafür gesorgt, dass ich mich an das Buch gefesselt fühlte. Denn natürlich wollte ich wissen, was da denn nun alles passiert ist. Sie hat spannende und humorvolle Szenen beschrieben, was mir gut gefallen hat.


Fazit:
Zum Glück hatte ich Limoncello zu Hause und ein Gläschen habe ich getrunken, nachdem ich das Buch ausgelesen hatte.  Gerne gebe ich eine Leseempfehlung. Achja, wer einiges nachkochen möchte, findet am Ende des Buches dazu die Rezepte.


Beim Verlag und bei NetGalleyDe möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken. 


#Limoncellolügen #NetGalleyDE

Rezension - Steirertanz


Autorin: Claudia Rossbacher

Titel: Steirertanz

Genre: Krimi

Version: eBook und Taschenbuch

erschienen: 10. Februar 2021

Seiten: 282

Altersempfehlung: Erwachsene

Herausgeber : Gmeiner-Verlag




Über die Autorin:
Claudia Rossbacher, geboren in Wien, verbrachte ihre Jugend ebendort, zeitweise auch in Teheran und Jakarta. Nach dem Tourismusmanagementstudium zog es sie in die Modemetropolen der Welt, wo sie als Model im Scheinwerferlicht stand. Danach war sie Texterin, später Kreativdirektorin in internationalen Werbeagenturen. Seit 2006 arbeitet sie als freie Schriftstellerin in Wien und in der Steiermark und schreibt vorwiegend Kriminalromane.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Die LKA-Ermittler Sandra Mohr und Sascha Bergmann werden ins tiefwinterliche Ausseerland gerufen. Am Grundlsee ist eine altehrwürdige Villa bis auf die Grundfesten abgebrannt und mit ihr eine der beiden Zwillingsschwestern, die diese bewohnte. Der Verdacht, dass Luise Lex gewaltsam ums Leben kam, bevor das Feuer gelegt wurde, bestätigt sich. Wer aber hatte ein Motiv, die Inhaberin einer Trachtenmanufaktur zu töten? Die Spur der Neider und Feinde führt über Bad Aussee bis zum »Steirerball« nach Wien.


Meine Meinung:
Das gute bei Regionalkrimis ist ja, dass man entweder schöne Gegenden kennen lernt oder Erinnerungen auffrischen kann. Wenn dann noch Spannung dazu kommt, ist es optimal. In diesem Fall kannte ich einige Örtlichkeiten und fand es sehr interessant, dass ich Einblicke in österreichische Befindlichkeiten bekam.
Sandra Mohr als Grazerin mag die Berge mit Schnee und erfreut sich am Alpenglühen. Sascha Bergmann, als Wiener mag keine Landschaft und schon gar nicht, wenn Schnee liegt. Eine gute Zusammenstellung der Ermittler, was einiges an Unterhaltungswert bietet. So ganz nebenbei habe ich einiges über Trachtenkleidung und was damit zusammenhängt erfahren können. Aber in der Hauptsache sollte ja der Tod von Luise Lex aufgeklärt werden und da gab es zunächst einige Rätsel. Am Ende wusste ich was passiert war und wurde damit auch überrascht.
Die Autorin hat diesen Krimi in einer Zeit geschrieben, wo wir alle mit diesem verflixten Virus klar kommen mussten. Ich weiß, dass viele Autoren überlegt haben, ob das eine Rolle in den Bücher spielen darf. Nun, so ganz außer Acht lassen kann man das sicher nicht und mir hat sehr gut gefallen, wie sie das alles in die Geschichte eingebunden hat.


Fazit:
Ein gelungener Krimi, der unterhaltsam und spannend ist. Gerne gebe ich eine Leseempfehlung.

Beim Verlag und bei NetGalleyDe möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken.

#Steirertanz #NetGalleyDE

Rezension - Küstensturm


Autorin: Heike Meckelmann

Titel: Küstensturm

Genre: Krimi

Version: eBook und Taschenbuch

erschienen: 10. Februar 2021

Seiten: 408

Altersempfehlung: Erwachsene

Herausgeber : Gmeiner-Verlag



Über die Autorin:
Heike Meckelmann wurde in der Nähe von Elmshorn geboren und zog vor mehr als 30 Jahren auf die Insel Fehmarn. Sie betrieb nach dem Studium der Betriebswirtschaft auf der Insel lange Zeit einen Friseurbetrieb und eine Hochzeitsagentur. Viele Jahre arbeitete sie als Fotografin und nahm als Sängerin ein eigenes maritimes Album auf, bevor sie mit ihrer Familie eine Pension auf der Insel übernahm. Seit 2016 arbeitet sie als freie Autorin auf Fehmarn und schreibt Kriminalromane, die überwiegend auf der Insel spielen, und Reiseliteratur. Über 17 Jahre mit einem Fehmaraner verheiratet, bezeichnet sie sich durch und durch als Insulanerin, die ihre Insel genauso liebt, wie die Geschichten, die sie auf der Sonneninsel schreibt.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Auf der Insel Fehmarn wird eine junge Frau tot am Strand von Staberhuk aufgefunden. Was zunächst wie ein Unfall aussieht, erweist sich als Mord! Die Freundinnen der Toten, die ihren gemeinsamen Urlaub in einer Waldhütte verbringen, sind geschockt. Dirk Westermann und Thomas Hartwig nehmen die Ermittlungen auf. Die Freundinnen bekommen es in der einsamen Waldhütte mit der Angst zu tun und wollen verschwinden. Nur wenig später findet die zweite Freundin den Tod. Dieses Mal ist es eindeutig Mord. Die Polizei tappt im Dunkeln und muss um das Leben der dritten Frau bangen …


Meine Meinung:
Als Serienjunkie und Fehmarnfan stellte sich mir überhaupt nicht die Frage, ob ich "Küstensturm" lesen will. Ich wartete ja regelrecht auf die nächste Folge. Da ich ja auch nicht weiß, wann ich in diesem Jahr meine Lieblingsinsel besuchen kann, wollte ich wenigstens mit diesem Krimi dahin reisen. Allerdings erwischte ich nun eine kalte Jahreszeit. Deshalb kam der Wunsch erst gar nicht auf, vor Ort zu sein. 
Obwohl die drei Freundinnen es sich dort kuschelig gemütlich machten. Feuer im Kamin, ein gutes Buch in der Hand und einen leckeren Wein. Das ist eine tolle Vorstellung, allerdings befinden wir uns in einem Krimi und die Gemütlichkeit wandelte sich schnell um, in gefährliche Situationen. 
Heike Meckelmann hat es auch mit dem sechsten Band geschafft und mich an ihr Buch gefesselt. Ich lernte reichlich Beteiligte kennen, die mir nicht alle sympathisch waren. Ich hatte einen Wissensvorsprung vor den Ermittlern, denn ich wusste, was passiert ist oder noch passieren wird. Wer allerdings der Täter ist, stand für mich nicht eindeutig fest. Ich hatte einen Verdacht, aber geschickt hat die Autorin immer wieder Situationen beschrieben, die mich zweifeln ließen. Außerdem rätselte ich lange, warum das alles passiert, wenn nicht er sondern ein anderer es ist. Spannend war es bis zum Ende. 
Das Buch ist inzwischen die sechste Folge, in der Charlotte "hilft", schließlich nennen einige sie, die Miss Marple von Fehmarn. Man muss die anderen Folgen nicht kennen, um dieses Buch zu lesen, aber es macht mehr Freude. Denn über Charlotte Hagedorn und ihrer Nichte Katrin, sowie über die Kommissare Dirk Westermann und  Thomas Hartwig gibt es immer wieder etwas neues zu berichten. Mit Begeisterung folgen ich ihnen gerne. Neben der Spannung erfährt der interessierte Leser außerdem wissenswertes von der Insel. Mir hat ebenfalls gut gefallen, dass die Autorin die Ereignisse des vorigen Jahres eingebunden hat, was etwas Sorge bei mir hervor gerufen hat. 


Fazit:
Eine weitere spannende und unterhaltsame Folge, die ich mit Begeisterung gelesen habe. Gerne gebe ich eine Leseempfehlung und rate allen, die erst jetzt mit der Serie starten wollen, lest auch die anderen Bücher in der entsprechenden Reihenfolge. Es macht eindeutig mehr Spaß. Ich persönlich hoffe sehr, dass ich auch im nächsten Jahr wieder etwas über Charlotte, Katrin, Dirk, Thomas und auch Watson zu lesen bekomme. 


Beim Verlag möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken

Mittwoch, 3. Februar 2021

Rezension - Kalte Nacht


Autorin: Anne Nørdby 

Titel: Kalte Nacht

Genre: Thriller

Version: eBook und Taschenbuch

erschienen: 11. März 2020

Seiten: 506

Altersempfehlung: Erwachsene

Herausgeber : Gmeiner-Verlag



Über die Autorin
Hinter dem Pseudonym Anne Nørdby verbirgt sich Anette Strohmeyer. Die 1975 in Göttingen geborene Autorin lebt seit mehreren Jahren in Kopenhagen und schreibt Thriller, Krimis und Hörspiele. Dabei hat sie sich auf skandinavische Literatur spezialisiert und bringt ihre Erfahrungen, die sie in den nordischen Ländern gesammelt hat, stets umfassend in ihre Bücher ein. Zudem nahm die Autorin an verschiedenen Writers’ Rooms teil, in denen sie gemeinsam mit anderen Autoren Serienstoffe und -konzepte entwickelte.


Kurzbeschreibung, übernommen:
»›Hilfe! Hilfe, hört mich denn keiner? Bitte, ich will hier raus!‹ Keuchend lässt Tina den Kopf auf den Boden sinken. Der Geruch nach Erde ist überwältigend. Eine erste Erinnerung streift sie. Doch sie will die Bilder nicht sehen. Nicht jetzt, nicht morgen, niemals. Sie wartet auf die Erlösung - des Schlafes, der Ohnmacht, des Todes. Egal, was. Es ist zu furchtbar. Sie windet sich hin und her, will mit Gewalt verhindern, dass alles zu ihr zurückkommt. All ihre Fehler. Ihr Versagen. Ein leises Knacken lässt sie aufschrecken. Mit aufgerissenen Augen lauscht sie in die Dunkelheit. ›Ist da jemand?‹« 
Wenn sich der langgehegte Traum vom Ferienhaus in Schweden als Albtraum entpuppt … 
Ein neuer Fall für Tom Skagen von der Sondereinheit Skanpol - zuständig für grenzüberschreitende Verbrechensbekämpfung zwischen Skandinavien und Deutschland.


Meine Meinung:
Nachdem ich gerade den Thriller "Kalter Strand" gelesen hatte, wollte ich natürlich wissen, wie es mit Tom Skagen weitergeht. Obwohl ich meine Nerven arg strapaziert hatte, weil es extrem spannend war und heftige Situationen vorkamen. Und was ist? Anne Nørdby macht mit ihrem Schreibstil genauso weiter und lässt mich lange darüber im Unklaren, wer was wann gemacht hat. Sie liefert mir einige Verdächtige und am Ende bin ich vom Täter überrascht. 
Tom Skagen ermittelt diesmal in Schweden und ich darf ihn begleiten, naja, darf... ich bin froh, dass ich das alles nur lesen muss und nicht vor Ort bin, was ich mir ja sehr häufig wünsche. Allerdings kann ich diesmal darauf verzichten, denn ich muss feststellen, dass die meisten Bewohner des Ortes etwas gegen ausländische Urlauber haben. Deshalb hat es Tom nicht leicht, es ist ein sehr mühsames Befragen und ein großes Rätselraten. Außerdem kommt es zusätzlich zu einer sehr brenzligen Situation. Die Spannung ist wieder sehr groß und ich wüsste zu gerne, was denn genau passiert ist. Am Ende erfahre ich es natürlich, denn ich habe gegenüber der Ermittler den Vorteil, dass die Autorin die Geschichte für mich lückenlos zu Ende erzählt.


Fazit:
Für mich war es ein weiterer heftiger Thriller, den ich aber trotzdem nicht aus der Hand legen konnte, weil ich einfach zu neugierig bin und alles wissen will. Ich empfehle nun aber allen, die die beiden Bücher noch nicht kennen, sie unbedingt in der richtigen Reihenfolge zu lesen.


Beim Verlag und bei NetGalleyDe möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken.


#KalteNacht #NetGalleyDE

Rezension - Kalter Strand


Autorin: Anne Nørdby 

Titel: Kalter Strand

Genre: Thriller

Version: eBook und Taschenbuch

erschienen: 11. März 2020

Seiten: 544

Altersempfehlung: Erwachsene

Herausgeber : Gmeiner-Verlag



Über die Autorin:
Hinter dem Pseudonym Anne Nørdby verbirgt sich Anette Strohmeyer. Die 1975 in Göttingen geborene Autorin lebt seit mehreren Jahren in Kopenhagen und schreibt Thriller, Krimis und Hörspiele. Dabei hat sie sich auf skandinavische Literatur spezialisiert und bringt ihre Erfahrungen, die sie in den nordischen Ländern gesammelt hat, stets umfassend in ihre Bücher ein. Zudem nahm die Autorin an verschiedenen Writers’ Rooms teil, in denen sie gemeinsam mit anderen Autoren Serienstoffe und -konzepte entwickelte.


Kurzbeschreibung, übernommen:
»Und jetzt zu deiner neuen Aufgabe: Kaufe vier Benzinkanister, gehe zu einem Haus in deiner Nachbarschaft - aber eines, in dem auch Menschen sind! - und schütte das Benzin dort aus. Mit der Fackel zündest du das Haus an! Widersetzt du dich meinem Befehl, bekommst du Stefanies Kopf mit der Post zugeschickt. Du hast nur heute Nacht Zeit! Und vergiss nicht: Ich sehe alles. DAS AUGE.«


Meine Meinung:
Ich gestehe, eigentlich lese ich lieber einen Krimi als einen Thriller. Aber ich wollte unbedingt wissen, was und wie Anne Nørdby schreibt. Und was soll ich sagen? Es war so spannend, dass ich kaum in der Lage war, das Buch mal zur Seite zu legen. Es war für mich aber auch nervenaufreibend und ich befürchte, bei meinem nächsten Urlaub in Dänemark werde ich mir alle Zimmer sehr, sehr genau ansehen.  Oder ich rufe Tom Skagen von Skanpol zu Hilfe. 😉
Jette Vestergaard und Tom Skagen arbeiten bei Skanpol und da eine Leiche am Strand gefunden wurde, von der man vermutet, dass sie Deutsche ist, werden die beiden von der örtlichen dänischen Polizei angefordert. Ich begleite die beiden und erfahre allerdings auch einiges darüber, was Urlauber in den Ferienhäusern durchmachen müssen. Davon wissen Jette und Tom anfangs natürlich nichts, erst Tom wird misstrauisch und will mehr in Erfahrung bringen. Eine Person hat sich einige fiese Sachen ausgedacht, die ich hier natürlich nicht verraten werde, nur soviel, puh, es ist schon heftig. Eine Vermutung, wer dahinter steckt, habe ich überhaupt und bin am Ende mehr als überrascht.


Fazit:
Fans von Thrillern werden bestimmt begeistert sein. Ich habe das Buch natürlich bis zum bitteren Ende gelesen, weil ich doch zu neugierig war und wissen wollte, wer denn nun alles verursacht hat. So aufregend, wie es für mich war, habe ich aber sofort auch das zweite Buch gelesen. Ich empfehle dann auch beide in der entsprechenden Reihenfolge zu lesen.

Beim Verlag und bei NetGalleyDe möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken.


#KalterStrand #NetGalleyDE

Sonntag, 22. November 2020

Rezension - Englein, Mord und Christbaumkugel


Autor: Manfred Baumann

Titel: Englein, Mord und Christbaumkugel

Genre: Weihnachtsbuch, Krimi

Version: eBook und Taschenbuch

erschienen: 7. Oktober 2020

Seiten: 252

Altersempfehlung: Erwachsene

Herausgeber : Gmeiner-Verlag



Über den Autor:
Manfred Baumann, geboren 1956 in Hallein/Salzburg, war 35 Jahre lang Autor, Redakteur und Abteilungsleiter beim Österreichischen Rundfunk. Heute lebt er als freier Schriftsteller, Kabarettist, Regisseur und Moderator in der Nähe von Salzburg.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Auf diese Weihnachtsüberraschung hätte Kommissar Merana gerne verzichtet. Dabei hatte alles so wunderbar gepasst. Prunkvoll geschmückte Hütten. Wunderbare Bläsermusik. Himmlischer Chorgesang. Und was dann? Ein Toter! Erdolcht. Mitten unter den festlich gestimmten Besuchern beim berühmten Weihnachtsmarkt von Schloss Hellbrunn. Also begibt Merana sich auf weihnachtliche Mörderjagd. Dabei trifft er auf geschwätzige Hirten, mörderische Glöckler und auf völlig unweihnachtliche Chinesen mit mysteriösen Plänen …


Meine Meinung:
 Auf den ersten Blick ist es nicht zu erkennen, deshalb erwähne ich es hier. Hinter diesem weihnachtlichen Cover befinden sich im Grunde drei verschiedene kriminelle Geschichten. Was jetzt aber nicht abwertend sein soll, denn das verschafft mir die Möglichkeit, viel über verschiedene Bräuche im Salzburger Land zu erfahren. Gleichzeitig wird auch reichlich Spannung geboten und zur Freude aller Beteiligten können die Fälle in relativ kurzer Zeit gelöst werden. Manfred Baumann hat es mir außerdem noch ermöglicht, dass ich Kommissar Merana und seine Kollegen kennen lernen konnte. Damit hat er es geschafft und mich neugierig auf andere Fälle gemacht. 


Fazit:
Trotz der Morde kam weihnachtliche Stimmung auf, diese Kombination ist dem Autor hervorragend gelungen. Gerne gebe ich hier eine Leseempfehlung.


Beim Verlag und bei NetGalleyDe möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken.


#EngleinMordundChristbaumkugel #NetGalleyDE

Sonntag, 11. Oktober 2020

Rezension - O du fröhliche, oh du grausige


Autorin: Friederike Schmöe

Titel: O du fröhliche, o du grausige

Genre: Weihnachtsbuch, Krimi

Version: eBook und Taschenbuch

erschienen: 7. Oktober 2020

Seiten: 250

Altersempfehlung: Erwachsene

Herausgeber : Gmeiner-Verlag




Über die Autorin:
Geboren und aufgewachsen in Coburg, wurde Friederike Schmöe früh zur Büchernärrin - eine Leidenschaft, der die Universitätsdozentin heute beruflich nachgeht. In ihrer Schreibwerkstatt in der Weltkulturerbestadt Bamberg verfasst sie seit 2000 Kriminalromane und Kurzgeschichten, gibt Kreativitätskurse für Kinder und Erwachsene und veranstaltet Literaturevents, auf denen sie in Begleitung von Musikern aus ihren Werken liest. Ihr literarisches Universum umfasst u. a. die Krimireihen um die Bamberger Privatdetektivin Katinka Palfy und die Münchner Ghostwriterin Kea Laverde.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Bella will nicht mehr als freie Mitarbeiterin der Zeitung Termine wahrnehmen, die Egos ihrer Familie kraulen und sich für Dorf-Events engagieren, sondern endlich einen Job als Reporterin! Leider stehen die Chancen für sie, mit ihren 50 Jahren, nahezu bei null. Als Bella eines Abends eine sterbende Frau auf der Landstraße findet, sieht sie ihre Chance gekommen: Sie will über »ihren Fall« schreiben. Doch was als Unfall mit Fahrerflucht beginnt, entpuppt sich als weihnachtliches Dorfdrama, und Bellas Familie steckt mittendrin …


Meine Meinung:
Ohje, so hatte Bella es sich nicht vorgestellt. Als sie von einer Sitzung abends nach Hause fährt, sieht sie im Schnee etwas liegen und schaut nach. Leider ist es eine junge Frau, die nicht mehr gerettet werden kann. Bella findet das alles sehr merkwürdig und will wissen, was passiert ist. Als freie Mitarbeiterin der Zeitung sieht sie hier auch eine Chance für sich, wenn sie darüber ausführlich berichten kann. 
Tja, das wahre Leben stellt allerdings andere Herausforderungen an sie. Ich darf Bella begleiten und erfahre vieles aus ihrem Familienleben und vor allem aus dem Dorfleben. Irgendwie tat sie mir leid und ich hatte schon überlegt, wie ich an ihrer Stelle handeln würde. Wäre der Entschluss gefallen, dass sie einfach mal abhaut und sich ein paar Tage Auszeit nimmt, hätte ich durchaus Verständnis dafür gehabt. Aber die Autorin hat sich anderes für Bella einfallen lassen, die am Ende vielleicht zu dem Schluss gekommen wäre, dass es nicht immer gut ist, wenn man alles lösen will. Es stellt sich die moralische Frage, Familiensinn oder Gerechtigkeit, was ist wichtiger?
Friederike Schmöe hat es geschafft und Spannung mit dem Alltagsleben in Familie und Dorf verbunden. Der Buchtitel passt auf jeden Fall.


Fazit:
Im Advent geht es nicht immer nur gemütlich und besinnlich zu. Todesfälle, die geklärt werden müssen, gibt es auch in dieser Zeit. Als Krimifan finde ich es sehr gut, wenn ich auch in dieser Zeit Abwechslung beim Lesen habe. Gerne gebe ich eine Leseempfehlung.

Beim Verlag möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken.