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Mittwoch, 3. November 2021

Rezension - Schwedische Familienbande


Autorin: Marianne Cedervall

Titel: Schwedische Familienbande

Genre: Weihnachtskrimi

Version: eBook und gebundene Ausgabe

erschienen: 17. September 2021

Seiten: 464

Altersempfehlung: Erwachsene

Herausgeber ‏ : ‎ DuMont Buchverlag GmbH & Co. KG



Über die Autorin:
Marianne Cedervall wurde 1949 als Tochter eines Pfarrers im südschwedischen Gotland geboren und arbeitete u. a. als Lehrerin. Ihr neuester Roman ›Schwedische Familienbande‹ ist der Auftakt zu einer Krimireihe rund um den ermittelnden Pfarrer Samuel Williams.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Schweden im tiefsten Winter. Nur widerwillig tritt der ehemalige Großstadtpfarrer Samuel Williams seine neue Stelle in dem verschlafenen Dörfchen Klockarvik an. Doch der Schein trügt: Schon kurz nach seiner Ankunft stößt der Geistliche auf die Leiche des Hotelbesitzers Finn Mats Hansson – und Verdächtige gibt es zuhauf!
Samuel Williams macht sich seine Position zunutze, um in seiner neuen Gemeinde nach schwarzen Schafen zu suchen. Selbst die anstehenden Weihnachtsvorbereitungen können ihn nicht von seinen Nachforschungen abhalten; einzig die traditionelle Teilnahme am Wasalauf, der berühmten Skilanglaufveranstaltung in Dalarna, bereitet ihm Schwierigkeiten.
Dass der Geistliche sich in ihren Fall einmischt, gefällt der ermittelnden Kommissarin Maja-Sofia Rantatalo zunächst gar nicht, doch schließlich tut sie sich mit dem neugierigen Pfarrer zusammen. Gemeinsam lüften sie die Geheimnisse der verschrobenen Dorfbewohner und kommen dem Täter bald auf die Spur …


Meine Meinung:
Bei meiner Suche nach Büchern, die sich hervorragend dazu eignen, im Winter, in der Adventszeit oder zu Weihnachten gelesen zu werden, wurde ich auf dieses Buch aufmerksam. Das Cover hat mich sofort angesprochen, denn zu gerne wäre ich mal in Schweden wenn Schnee liegt, ich kenne es nur im Sommer. Außerdem machte mich die Kurzbeschreibung sehr neugierig. Sie versprach mir ein ganz besonderes Lesevergnügen, vor allem schien es mal etwas anderes zu sein.
Ich lernte Samuel Williams kennen, der als Pfarrer Ende November in dem kleinen Dörfchen Klockarvik seinen Dienst antreten sollte. Begeistert über seinen Einsatzort war er überhaupt nicht und der Start war dann auch gleich außergewöhnlich. Er entdeckte auf dem Friedhof neben der Kirche eine Leiche und befand sich auf einmal mittendrin im Geschehen. Er lernte nicht nur die Familienangehörigen des Verstorbenen kennen, sondern auch viele Bewohner des Ortes. Neugierig geworden, beteiligte er sich an den Befragungen, was nicht gerade zur Freude der ermittelnden Kommissarin Maja-Sofia Rantatalo war. Aber es gab interessante Entwicklungen und manches kam anders, als vermutet.
Die Autorin hat alles hervorragend beschrieben und ich sah die verschneite schwedische Landschaft vor mir. Allerdings bescherte sie mir auch reichlich Verdächtige und ich war wirklich gespannt, wer denn nun der Täter war. Natürlich habe ich ebenfalls sehr viel über Samuel Williams erfahren und die schwedischen Abläufe in der Adventszeit kennen gelernt. Ich lernte Samuels Berufsalltag kennen, aber auch sein Privatleben. Er führte sehr interessante Gespräche mit seinem Boss und mit anderen. Tja, allerdings bei einem Gespräch war ich mir nicht sicher, ob ich es gut fand.


Fazit:
Dieses Buch ist der Auftakt zu einer neuen Krimireihe rund um den ermittelnden Pfarrer Samuel Williams. Ich warte jetzt wirklich sehnsüchtig auf das nächste Buch, denn ich will unbedingt wissen, wie es weitergeht. Das zeigt jetzt, dass mich dieses Buch begeistert hat und gerne gebe ich dafür eine Leseempfehlung.


Beim Verlag möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken

Mittwoch, 23. September 2020

Rezension - 24 gute Taten


Autorin: Jenny Fagerlund

Titel: 24 gute Taten

Genre: Weihnachtsbuch

Version: eBook und gebundenes Buch

erschienen: 22. September 2020

Seiten: 336

Altersempfehlung: Erwachsene



Über die Autorin:
Jenny Fagerlund wurde 1979 geboren und lebt mit ihrem Ehemann und vier Kindern in Stockholm. Sie arbeitet als freie Journalistin und hat bereits vier Romane veröffentlicht.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Zwei Jahre ist es her, dass Emma ihren Lebensgefährten Niklas bei einem Autounfall an Heiligabend verloren hat. Seitdem versteckt sie sich in ihrem kleinen Einrichtungs- und Geschenkeladen vor dem Leben. Tagsüber verkauft sie Teeservices und Geschirrtücher, nachts sitzt sie allein auf dem Dach ihres Hauses und blickt über Stockholm. Doch mit dem nahenden Fest der Liebe steht auch das Weihnachtsgeschäft vor der Tür. Und mit ihm ihre Schwester Magda, die alles dafür tun will, dass Emma ihren Laden, der kurz vor der Insolvenz steht, nicht verliert. Als Emma am Vorabend des ersten Dezembers einen alten Mann im Schneesturm nach Hause bringt, merkt sie, wie gut es ihr tut, anderen zu helfen. Sie fasst einen Entschluss: Sie wird 24 gute Taten vollbringen – eine für jeden Tag bis Heiligabend. Durch die Türchen ihres ganz persönlichen Adventskalenders schlüpft sie in die Leben ihrer Mitmenschen. Dabei findet Emma nicht nur neue Freunde, sondern schließlich auch sich selbst – und eine neue Liebe ...


Meine Meinung:
Nicht jeder freut sich immer auf die Weihnachtstage, denn auch an solchen Tagen schlägt das Schicksal oft zu. Emma hat ihren Lebensgefährten an Heiligabend verloren. Alle versuchen sie aufzumuntern und abzulenken. So richtig schafft es keiner, bis Emma durch Zufall eine Idee hat. Sie will jeden Tag eine gute Tat vollbringen. Insgesamt 24 Stück, aber das ist leichter gedacht als getan.
Die Autorin hat sich einiges einfallen lassen, wie Emma dies umsetzen kann. Ich durfte sie dabei begleiten und es hat mir Spaß gemacht. Hinzu kam noch, dass die Geschichte in Stockholm spielt, eine Hauptstadt, die mir bei meinem Besuch vor etlichen Jahren sehr gut gefallen hat.
Wie ich es von einem so genannten Weihnachtsbuch erwarte, gab es ein Ende mit dem ich sehr zufrieden war.


Fazit:
Ein sehr schönes Buch, das sich wunderbar dazu eignet, in der Adventszeit zu lesen. Mir hat es sehr gut gefallen und gerne empfehle ich es weiter.

Beim Verlag und bei NetGalleyDe möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken.


#dumontbuchverlag #NetGalleyDE

Montag, 16. März 2020

Rezension - Der Gin des Lebens



Autor: Carsten Sebastian Henn

Titel: Der Gin des Lebens

Genre: Krimi

Version: eBook und Taschenbuch

erschienen: 10. März 2020

Seiten: 336

Altersempfehlung: Erwachsene

Verlag: DuMont Buchverlag GmbH & Co. KG



Über den Autor:
Carsten Sebastian Henn wurde 1973 in Köln geboren und lebt heute noch im Rheinland - mit zwei Kindern, drei Katzen und 12 Rebstöcken. Der WDR erklärte den mehrfach ausgezeichneten Autor zu "Deutschlands König des kulinarischen Krimis". In vielen seiner Romane geht es um Mord, Wein und gutes Essen. Seine achtbändige Krimi-Reihe um den Ahrtaler Koch und Meisterdetektiv Julius Eichendorff liegt komplett in Hörbuch-Form vor, eingesprochen von Jürgen von der Lippe. In zwei Romanen ("Tod & Trüffel" sowie "Blut & Barolo") folgt er den Abenteuern der beiden Vierbeiner Giacomo und Niccolo im Piemont. "Birne sucht Helene" ist eine kulinarische Liebeskomödie, die zeigt wie viele Hindernisse auf einen Mann warten, der sich ins Herz seiner großen Liebe kochen will.
Aber nicht nur durch seine literarischen Werke, sondern auch durch seine Sachbücher zum Thema Wein hat Carsten Sebastian Henn sich deutschlandweit einen Namen gemacht. Er ist zudem ständiger Mitarbeiter des internationalen Weinmagazins „Vinum“ und Redaktionsmitglied des „Gault Millau WeinGuide Deutschland“. 2009 gründete Carsten Sebastian Henn, der in Australien während seines Studiums auch Weinbauseminare belegte, die „Deutsche Wein-Entdeckungs-Gesellschaft“ und keltert seitdem gemeinsam mit den besten Winzern Deutschlands streng limitierte Spitzenweine.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Eines schönen Morgens findet Cathy Callaghan, Betreiberin eines kleinen Bed & Breakfast in Plymouth/Südengland, eine Leiche in ihrem Garten. Bald stellt sich heraus: Es handelt sich um einen stadtbekannten Obdachlosen, der mehr gesehen hat, als ihm guttat. Auch für Bene Lerchenfeld kommt’s knüppeldick: Seine langjährige Freundin Annika verlässt ihn, als er ihr gerade einen Heiratsantrag machen will. Und dann landet er mit seinem geliebten Oldtimer dank Navi auch noch im Rhein.
Bene ist am Tiefpunkt. Da kommt die Flasche selbstgebrannten Gins, die ihm sein toter Vater vermacht hat, gerade richtig. Jahrelang hat er sie sich aufgespart, doch jetzt ist sowieso schon alles egal, also: Prost! Der Gin schmeckt besser als alles, was Bene je getrunken hat. Er beschließt, die verlorene Rezeptur dieses ganz besonderen Tropfens ausfindig zu machen. Eine Suche auf den Spuren seines Vaters, die ihn nach Plymouth führen wird – wo Cathy und der tote Obdachlose auf ihn warten …


Meine Meinung:
Ein origineller Buchtitel und dann auch noch ein Krimi, zwei Gründe, dass ich mich näher für das Buch interessierte. Und was soll ich sagen, mein Wissen über Gin wurde enorm erweitert. Ich habe  sogar an der Flasche Gin geschnuppert, die wir mal zufällig oder aus irgendeinem Grund, der mir nicht mehr einfällt, gekauft haben.
Allerdings war ich ein bisschen vom Krimianteil im Buch enttäuscht. Wie erwähnt, über Gin habe ich viel lesen können, denn der Autor hat sehr ausführlich alles erklärt. Es tauchten Geheimnisse aus der Vergangenheit auf und in der Gegenwart entstanden neue. Am Ende war doch sehr überrascht, als ich endlich die Zusammenhänge erfahren sollte. Spannend wurde es dann zwar auch, aber insgesamt gesehen, war ich nicht so begeistert.


Fazit:
Jeder geht ja meist mit anderen Erwartungen an ein Buch heran und deshalb bedeutet es nicht, dass ein Buch schlecht ist, weil man persönlich andere Vorstellungen hatte. Deshalb empfehle ich allen, macht Euch selber ein Bild.


Beim Verlag und bei NetGalleyDe möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken.


#dumontbuchverlag #NetGalleyDE