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Donnerstag, 16. Dezember 2021

Rezension - State of Terror


Autorin: Hillary Rodham Clinton

Autorin: Louise Penny

Titel: State of Terror

Genre: Thriller

Version: eBook, Hörbuch und gebundene Ausgabe

erschienen: 12. Oktober 2021

Seiten: 560

Altersempfehlung: Erwachsene

Herausgeber ‏ : ‎ HarperCollins



Über die Autorinnen:
Hillary Rodham Clinton ist die erste Frau in der amerikanischen Geschichte, die Präsidentschaftskandidatin einer der beiden großen Parteien wurde. Sie war die 67. Außenministerin der USA, nachdem sie sich fast vier Jahrzehnte lang als Anwältin, First Lady und US Senatorin für die Belange von Kindern und Familien eingesetzt hatte. Sie ist Ehefrau, Mutter, Großmutter und hat bereits sieben Sachbücher veröffentlicht. State of Terror ist ihr erster Thriller, den sie zusammen mit der befreundeten Autorin Louise Penny verfasste.
Louise Penny ist eine internationale Bestsellerautorin, deren Bücher bereits auf Platz 1 der New-York-Times-Bestsellerliste standen und in 31 Sprachen übersetzt worden sind. 2017 erhielt sie den Order of Canada für ihren Beitrag zur kanadischen Kultur. Louise Penny lebt in einem Dorf südlich von Montréal. Gemeinsam mit ihrer Freundin Hillary Clinton schrieb sie den Thriller State of Terror.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Vier Jahre, nachdem die amerikanische Führung fast von der Weltbühne verschwunden ist, wird ein neuer Präsident vereidigt. Seine Konkurrentin wird die neue Außenministerin in seiner Regierung. Eine Serie von Terroranschlägen stürzt die globale Ordnung ins Chaos - die Außenministerin muss ein Team zusammenstellen, um die tödliche Verschwörung aufzudecken. Der Komplott zielt darauf ab, von einer amerikanischen Regierung zu profitieren, die gefährlich isoliert ist und die Macht verloren hat, dort, wo diese am wichtigsten wäre. Dieser Thriller über die hohen Einsätze im internationalen Intrigenspiel bietet einen Blick hinter die Kulissen des globalen Dramas, der Details preisgibt, die nur eine Insiderin kennen kann.


Meine Meinung:
Ich gestehe direkt, dass ich neugierig auf das Buch wurde, als ich den Namen Hillary Clinton las. Ich dachte, dass ich bestimmt einen sehr interessanten Thriller mit Insiderwissen lesen würde.  
So war es denn auch. Für mich war es ausgesprochen spannend und ich rätselte mit, wer eigentlich für alles verantwortlich war. Allerdings hatte ich eine Person in Verdacht und am Ende stellte sich auch heraus, dass ich richtig lag. Aber bis dahin musste ich lange warten und es wurden mir reichlich Verdächtige präsentiert. Es war ganz schön heftig, was in dieser Geschichte abging. Für Spannung wurde ausreichend gesorgt. Allerdings kam mir die Protagonistin Ellen Adams, die Außenministerin etwas wie die Retterin der Welt, wie Superwoman vor. Mal schnell hier hin und schnell dorthin, erstaunlich, was sie alles leisten konnte. Aber interessant war es durchaus und ich bin ihr gerne gefolgt. Zumal sie durchaus andere Seiten zeigte, schließlich war sie auch Mutter und musste sich um ihre Kinder kümmern, wenn nicht sogar sorgen. Es standen ihr allerdings viele Personen zur Seite, fast so viele, wie sich ihr in den Weg stellten und es ihr nicht leicht machten. Kein Wunder, dass es immer schwieriger wurde und die Frage öfter gestellt wurde, wem kann sie jetzt eigentlich noch trauen. 


Fazit:
Ich fand es sehr spannend beschrieben und ich war am Ende erleichtert, dass es doch einige geschafft hatten und dieser Fall gelöst werden konnte. Gerne gebe ich eine Leseempfehlung.

Beim Verlag und bei NetGalleyDE möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken.

#StateofTerror #NetGalleyDE!

Samstag, 30. Oktober 2021

Rezension - Pine Hollow - zwölf Körbchen unterm Weihnachtsbaum


Autorin: Lizzie Shane

Titel: Pine Hollow - Zwölf Körbchen unterm Weihnachtsbaum

Genre: Weihnachtsbuch

Version: eBook und Taschenbuch

erschienen: 21. September 2021

Seiten: 384

Altersempfehlung: Erwachsene

Herausgeber ‏ : ‎ HarperCollins



Über die Autorin:
Lizzie Shane ist Filmjunkie und Buchnerd, seit sie denken kann. Nach einem kurzen erfolglosen Abstecher ins Showbusiness kam sie zurück in ihre Heimatstadt im kalten Alaska und widmete sich ihrer zweiten großen Leidenschaft: dem Schreiben von Liebesromanen. Seither gewann sie zahlreiche Auszeichnungen für ihre Geschichten. Lizzie Shane reist gern und ist häufig bei Facebook anzutreffen, wo sie über ihre aktuellen Lieblingsbücher und die neuesten Folgen der wichtigsten TV-Shows tratscht.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Als Mitglied des Stadtrats muss Ben West der jungen Ally mitteilen, dass das Tierheim ihrer Großeltern geschlossen werden soll. Er fühlt sich schuldig und verspricht ihr dabei zu helfen, bis Weihnachten ein neues Zuhause für die zwölf Hunde zu finden, die momentan noch dort untergebracht sind. Während die beiden mehr und mehr Zeit miteinander verbringen und sich immer näher kommen, rasen die Gerüchte schneller durch Pine Hollow als Santas Schlitten an Heiligabend. Doch Ally wird die Kleinstadt nach Weihnachten wieder verlassen, und Ben bleiben nur noch die Feiertage, um Ally zu zeigen, dass Pine Hollow und vor allem er sie sehr vermissen würden …


Meine Meinung:
Weihnachtsbücher sind in den verschiedensten Kategorien untergebracht. Gerne spielen Tier eine wichtige Rolle und vor allem die Romanze darf nicht zu kurz kommen. Hier wurde mir beides auch wieder geboten. 
Ally besucht ihre Großeltern und muss feststellen, dass die Gemeinde aus Kostengründen das Tierheim schließen will. Zwölf Hunde müssen nun schnell ein neues Heim finden. Ich durfte nun Ally und ihre liebenswerten Großeltern dabei beobachten, was sie alles unternehmen. Mir hat das sehr viel Lesefreude bereitet, denn die Hunde wurden nicht "einfach so" vermittelt, es steckte immer eine Geschichte dahinter. Dann gibt es natürlich auch noch Ben, der zwar die schlechte Nachricht übermitteln musste, aber auch versucht, Ally zu helfen. Was er unternimmt und ob es ihm gelingt, werde ich hier natürlich nicht verraten.


Fazit:
Ein schönes Wohlfühlbuch, das zwar etwas Längen hatte, weil eine Person immer so zögerlich war. Aber der Lesespaß wurde dadurch nicht getrübt und gerne gebe ich eine Leseempfehlung für dieses Buch. Es wird übrigens ein weiteres Buch geben, das ich bestimmt lesen werde. 


Beim Verlag und bei NetGalleyDE möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken


#PineHollow #NetGalleyDE!

Mittwoch, 27. Oktober 2021

Rezension - Wellenwinter



Autorin: Lotte Römer

Titel: Wellenwinter

Genre: Winter/Weihnachtsbuch

Version: eBook und Taschenbuch

erschienen: 21. September 2021

Seiten: 336

Altersempfehlung: Erwachsene

Herausgeber ‏ : ‎ HarperCollins



Über die Autorin:
Lotte Römer hat viele Leidenschaften, unter anderem Bücher, Berge und das Meer. Beim Joggen an den malerischen Stränden Norderneys oder während sie die majestätischen Ausblicke der Alpengipfel genießt, entstehen die Ideen für ihre herzerwärmenden Liebesromane. Dann nimmt sie die Leserinnen und Leser mit auf die Reise und verleitet sie zum Träumen.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Wärmend wie ein Becher Weihnachtspunsch in der kalten Jahreszeit
Sanftes Wellenrauschen, glitzernde Schneeflocken und funkelnde Lichter. Auf Norderney hofft Marie, nach einer Trennung Abstand von ihrem Leben daheim zu gewinnen. Als sie von einer kleinen Glasmanufaktur erfährt, erkennt die gelernte Glasbläserin, wie sehr der Beruf, den sie vor Jahren aufgeben musste, ihre Leidenschaft geblieben ist. Dass in der Manufaktur dringend Hilfe gebraucht wird, ist für Marie das größte Glück. Ganz in ihrem Element kreiert sie filigrane Kunstwerke. Und auch in ihr Liebesleben kommt frischer Wind, als sie den attraktiven Arne kennenlernt. Doch die Begegnungen mit ihm verlaufen stürmisch. Kann sich Marie dennoch all ihre Träume auf der idyllischen Nordseeinsel erfüllen?


Meine Meinung:
Kann das gut gehen? Vom Chiemgau an die Nordsee, genauer gesagt nach Norderney? Nun, Maries Mutter hat diesen Schritt gewagt und fühlt sich wohl. Marie war mit dem Umzug nicht so recht einverstanden und wollte eigentlich auch nicht ihre Mutter besuchen. Aber gewisse Umstände sorgen doch dafür, dass sie auf die Insel fährt. Den besonderen Reizen dieser Insel kann Marie dann auch nicht widerstehen und als sie zusätzlich noch die Glasbläserin kennen lernt und diese unterstützen darf, gerät sie echt ins Wanken.
Lotte Römer hat ein unterhaltsames Buch geschrieben, in dem es um Geheimnisse und Freundschaften geht. Es zeigt, wie Vergangenes verarbeitet werden kann, wenn darüber gesprochen wird. Natürlich spielen Hunde eine wichtige Rolle, wobei es manchmal traurig zugehen kann und dann auch lustig gefühlvoll. Entscheidungen werden gefällt und am Ende sind alle zufrieden und glücklich, wie es in einem Weihnachtsbuch auch erwartet wird.


Fazit:
Ein Buch mit sehr vielen gefühlvollen Momenten, das ich gerne empfehle. Eine wunderschöne Zeit auf Norderney wird von der Autorin beschrieben und zu gerne wäre ich über den kleinen Markt gebummelt.

Beim Verlag und bei NetGalleyDE möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken

#Wellenwinter #NetGalleyDE

Dienstag, 26. Oktober 2021

Rezension - Weihnachtsglück in Willowbroock



Autorin: Sophie Claire

Titel: Weihnachtsglück in Willowbrook

Genre: Weihnachtsbuch

Version: eBook und Taschenbuch

erschienen: 21. September 2021

Seiten: 384

Altersempfehlung: Erwachsene

Herausgeber ‏ : ‎ HarperCollins



Über die Autorin:
Sophie Claire schreibt emotionale Geschichten, die in England und in der Provence spielen, in der sie als Kind viele Sommer verbracht hat. Sie ist in Afrika geboren und in Manchester aufgewachsen, wo sie auch heute noch zusammen ihrem Ehemann und ihren beiden Söhnen lebt. Schon immer wollte sie das Schreiben zu ihrem Hauptberuf machen und ist überglücklich, dass sie nun ihre Tage damit verbringen kann, sich herzerwärmende Liebesromane an wunderschönen Schauplätzen auszudenken.

 
Kurzbeschreibung, übernommen:
In dem charmanten Willowbrook erfüllt sich Evie ihren Traum von einem Handarbeitsladen. Doch es läuft nicht alles rund. Neben Geldproblemen und einem Ex-Verlobten muss sie sich mit dem genauso attraktiven wie mürrischen Jake herumschlagen. Jede Begegnung mit Mr. Arktis endet im Chaos. Aber je besser sie Jake kennenlernt, desto mehr kann Evie hinter seinen Eispanzer schauen. Als die Feiertage vor der Tür stehen, will Jake der Weihnachtsidylle entfliehen. Evie selbst würde das Fest gerne aus dem Kalender streichen, um nicht mit ihrem Ex unterm geschmückten Baum zu sitzen. Kurzerhand fährt sie mit Jake nach Frankreich; auch wenn dieser trotz eines Kusses nur Freundschaft möchte. Allerdings kennt Weihnachten keine Ferien - und Liebe erst recht nicht.


Meine Meinung:
Eigentlich wollte Evie ja nur die genähten Vorhänge aufhängen bevor der neue Besitzer in das Haus einzieht. Aber plötzlich liegt sie neben der Leiter auf dem Boden, weil ein Hund sie zu stürmisch begrüßt hat. So lernte sie Jake und seinen Dalmatiner Smoke kennen.
Evie und Jake haben eins gemeinsam, besondere Begebenheiten aus der Vergangenheit sind schwer zu bewältigen. Bei Evie kommt noch hinzu, dass ihr Handarbeitsladen nicht den Gewinn abwirft, den sie benötigt und wird dadurch zusätzlich unter Druck gesetzt.
Die Autorin erzählt nun, wie die beiden sich näher kennen lernen und miteinander umgehen. Es gibt die üblichen Verwicklungen, Forderungen von Familienangehörigen und knisternde Momente. Schnee gibt es reichlich und am Ende werden die richtigen Entscheidungen getroffen, was mir gut gefallen hat.


Fazit:
Ein Weihnachtsbuch mit lustigen und ernsten Momenten, das ich gerne weiterempfehle.

Beim Verlag und bei NetGalleyDE möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken

#WeihnachtsglückinWillowbrock #NetGalleyDE

Sonntag, 24. Oktober 2021

Rezension - Friesenwinterzauber



Autorin: Tanja Janz

Titel: Friesenwinterzauber

Genre: Weihnachtsbuch

Version: eBook und Taschenbuch

erschienen: 21. September 2021

Seiten: 320

Altersempfehlung: Erwachsene

Herausgeber ‏ : ‎ HarperCollins



Über die Autorin:
Tanja Janz wollte schon als Kind Bücher schreiben und malte ihre ersten Geschichten auf ein Blatt Papier. Heute ist sie Schriftstellerin und lebt mit ihrer Familie und zwei Katzen im Ruhrgebiet. Neben der Schreiberei und der Liebe zum heimischen Fußballverein schwärmt sie für St. Peter-Ording, den einzigartigen Ort an der Nordseeküste.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Alle schwärmen von der schönsten Zeit im Jahr, doch Isabel möchte sich am liebsten den gesamten Winter über verkriechen. Da bittet ihre alte Nachbarin Helma Osterfeld sie, sie nach St. Peter-Ording zum Wiedersehen mit ihrer Schwester zu begleiten. Isabel muss nicht lange überlegen und spürt beim Blick auf Salzwiesen und Wattenmeer bald den heilsamen Zauber der nordfriesischen Winterlandschaft. Und nicht nur das. Es scheint, dass sie sich diesem Ort nicht ohne Grund so verbunden fühlt. Findet sie im alten Haubarg womöglich, wovon sie ein Leben lang geträumt hat: ihre Familie?


Meine Meinung:
Wenn ich so ein schönes Cover sehe, würde ich mich am liebsten dorthin beamen und eine Schneewanderung unternehmen. Das geht aber leider nicht und deshalb muss ich mit dem Buch gedanklich nach St. Peter-Ording reisen.
Aber bevor ich an die Nordsee komme, lerne ich erst einmal Isabel in Rosenheim kennen, die sich auf ihren Urlaub vorbereitet. Leider wird daraus nichts und sie begleitet ihre Nachbarin nach St. Peter-Ording. Da bin ich dabei und wir lernen sehr viele sympathische Menschen kennen. Ich kann gut nachvollziehen, dass sich Isabel dort wohlfühlt und ihr Hund Mari ebenfalls.
Tanja Janz hat sehr gut beschrieben, welche Ausflüge Isabell und Mari machen und was sie alles erkunden. Ich erwähnte ja schon, dass Isabel viele sympathische Menschen kennen lernt, die alle auch eine Lebensgeschichte haben. Dadurch entstehen viele interessante Nebenschauplätze, was mir gut gefallen hat und ich auch sehr interessant fand.
Wie es immer so ist, gibt es Begebenheiten, auf die man gut verzichten kann und andere, die vieles verändern. Isabel und ihrer Nachbarin ging es jedenfalls so. Außerdem fand eine Suche von Isabel nun endlich ein Ende und eine Entscheidung konnte nun endlich getroffen werden. Mehr verrate ich aber nicht.
Die Autorin hat alles so fesselnd beschrieben und ich hatte mal wieder eine Lesenacht vor mir. Ich kann das Buch einfach nicht zur Seite legen, wenn ich unbedingt wissen will, wie sich alles entwickelt und wie es endet.


Fazit:
Ein sehr schönes winterliches Buch, das am besten gemütlich in einer kuscheligen Ecke gelesen werden sollte. Gerne gebe ich eine Leseempfehlung.

Beim Verlag und NetGalleyDE möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken.

#Friesenwinterzauber #NetGalleyDE

Montag, 18. Oktober 2021

Rezension - Das Fest der Weihnachtsschwestern



Autorin: Sarah Morgan

Titel: Das Fest der Weihnachtsschwestern

Genre: Weihnachtsbuch

Version: eBook und Taschenbuch

erschienen: 21. September 2021

Seiten: 448

Altersempfehlung: Erwachsene

Herausgeber ‏ : ‎ HarperCollins



Über die Autorin:
Sarah Morgan ist eine gefeierte Bestsellerautorin mit mehr als 21 Millionen verkauften Büchern weltweit. Ihre humorvollen, warmherzigen Liebes- und Frauenromane haben Fans auf der ganzen Welt. Sie lebt mit ihrer Familie in der Nähe von London, wo der Regen sie regelmäßig davon abhält, ihren Schreibplatz zu verlassen.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Verschneite Weihnachten in Schottland
Den Schwestern Samantha und Ella Mitchell ist die Weihnachtszeit heilig. Jedes Jahr verbringen sie die Feiertage gemeinsam, backen Kekse und schmücken gemeinsam den Baum. Dieses Jahr aber haben sie einen unerwarteten Gast: ihre Mutter, die sie seit dem großen Streit vor fünf Jahren eigentlich nur noch aus dem Fernsehen kennen. Kann es sein, dass sie wirklich neue Prioritäten setzen und doch eine Rolle im Leben ihrer Töchter spielen will? Samantha und Ella geben ihr eine letzte Chance und treffen sie im romantisch verschneiten Schottland. Schließlich ist ja Weihnachten!


Meine Meinung:
Ich lasse mich ja immer wieder gerne von einem Buchcover verführen und hier konnte ich nicht widerstehen. So gerne ich weiße Weihnachten mag, erleben wir sie doch sehr selten. Deshalb erfreut mich der Anblick und die Kurzbeschreibung machte mich auch neugierig. Allerdings verrät sie wenig von dem, was mich im Buch tatsächlich erwartete. Jede der drei Frauen, Mutter und Töchter hat ein Geheimnis und reichlich Probleme, die bewältigt werden wollen. Mir war es fast etwas zu viel.
Aber es besteht die Möglichkeit, durch die winterlich beruhigende Atmosphäre, sich auf vieles zu besinnen und vor allem, sich endlich auszusprechen. Diese Möglichkeit haben alle genutzt und ich durfte sie dabei begleiten. Wobei ich natürlich viel mehr die angenehmen Sachen genießen konnte. Die Autorin hat alles so wunderbar beschrieben, dass ich die Rentiere und den Sternenhimmel genau vor Augen hatte, ebenso die Lebkuchenbackaktion. Aber ich will hier nicht alle Höhepunkte erwähnen, es soll jeder selbst weitere finden.
Die meisten der Beteiligten mochte ich, ich gestehe zu Anfang nicht unbedingt jede, aber im Laufe der Zeit haben alle mein Leserherz erobert. Ganz besonders Brodie hätte ich gerne richtig kennen gelernt, einfühlsam und doch etwas trottelig, wie er rüberkam.
Nun, am Ende waren alle Unklarheiten bereinigt und Rettungsmaßnahmen wurden in Gang gesetzt. Wer mehr darüber wissen will, sollte wirklich das Buch lesen.


Fazit:
Winter, Schnee, Kälte, Kamin, prickende Romantik und vieles mehr hat mir Sarah Morgan geboten. Wer dies ebenfalls mag, dem empfehle ich das Buch.

Beim Verlag und bei NetGalleyDE möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken.

#DasFestderWeihnachtsschwestern #NetGalleyDE!

Donnerstag, 30. September 2021

Rezension - Plätzchen gesucht, Liebe gefunden



Autorin: Petra Schier

Titel: Plätzchen gesucht - Liebe gefunden

Genre: Weihnachtsbuch

Version: eBook und Taschenbuch

erschienen: 21. September 2021

Seiten: 464

Altersempfehlung: Erwachsene

Herausgeber ‏ : ‎ HarperCollins



Über die Autorin
Petra Schier, Jahrgang 1978, lebt mit Mann und Hund in einer kleinen Gemeinde in der Eifel. Sie studierte Geschichte und Literatur an der Fernuniversität Hagen, und seit 2003 arbeitet sie als freie Autorin. Ihre sehr erfolgreichen historischen Romane erscheinen im Rowohlt Taschenbuch Verlag und bei HarperCollins, ihre ebenfalls sehr beliebten Weihnachts- und Liebesromane bei MIRA Taschenbuch, HarperCollins und Weltbild. Sie ist Mitglied im Syndikat und bei DELIA sowie Vorsitzende der Jurys des DELIA-Literaturpreises sowie des DELIA-Literaturpreises Junge Liebe.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Liebe, Glück und Weihnachtsplätzchen Nach langer Zeit im Ausland kehrt Frank in seinen Heimatort zurück, um die Kanzlei seiner Eltern zu übernehmen und sich um die junge Pudeldame Naila zu kümmern. Am meisten freut er sich allerdings auf Ricarda, seine beste Freundin aus Kindheitstagen, das Mädchen, in das er unsterblich verliebt war. Jahrelang hat er versucht, seine Gefühle für sie zu vergessen, doch als er ihr jetzt gegenübersteht, wird ihm klar, dass sie noch immer so stark sind wie damals. Aber Frank weiß auch, dass es nicht leicht sein wird, Ricarda zu überzeugen, dass Liebe nicht das Ende ihrer Freundschaft bedeuten muss.


Meine Meinung:
Alle Jahre wieder....erscheint von Petra Schier ein Weihnachtsbuch, in dem ein Hund eine wichtige Rolle spielt. 
Alle Jahre wieder....freue ich mich auf das Buch, denn bisher haben mich alle begeistert.
So gab es ein Wiedersehen mit Santa und seinen hilfsbereiten Elfen, wie immer versuchten sie einiges zu regeln, denn Wunschzettel sollten nach Möglichkeit erfüllt werden, allerdings kann es da schon mal zu Problemen oder unvorhergesehenen Entwicklungen kommen, die korrigiert werden müssen.
Ich konnte wieder sehr schnell ins Geschehen eintauchen, was an dem Schreibstil der Autorin liegt. Die kleine Nalia habe ich sofort in mein Leserherz geschlossen. Mir gefällt immer wieder, dass Petra Schier uns vermittelt, was die Hunde denken beziehungsweise uns mitteilen würden, wenn sie es denn endlich mal könnten. Natürlich mochte ich auch Frank und Ricarda, die in dieser Folge zusammen finden sollten. Wobei Ricarda meine Geduld etwas heraus forderte, denn sie war furchtbar zögerlich und vor allem überängstlich. Nun ja, Begebenheiten der Vergangenheit hatten dafür gesorgt und ich hoffte, dass sie irgendwann über ihren Schatten springen kann. Merkt man es? Ich war auch jetzt wieder mittendrin und beim Backtag dabei und natürlich auch auf dem Weihnachtsmarkt. Ach, es war wieder super!
Ich muss ja wohl nicht erwähnen, dass es für alle ein gutes Ende gab, was mich natürlich gefreut hat.


Fazit:
Und wieder war ich begeistert! Jedes Buch ist abgeschlossen, allerdings macht es mehr Spaß alle zu lesen, denn viele liebenswerte Protagonisten der vergangenen Jahre waren natürlich wieder dabei, von den Hunden ganz zu schweigen. Der Einstieg in die Reihe ist jederzeit möglich, ich gehe aber davon aus, dass viele neugierig werden und die vorherigen Bücher ebenfalls lesen möchte. So oder so für jedes gebe ich eine Leseempfehlung.


Beim Verlag und bei NetGalleyDe, sowie bei Petra Schier möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken. 


#PlätzchengesuchtLiebegefunden #NetGalleyDE

Mittwoch, 22. September 2021

Rezension - Tod an der Alster



Autorin: Anke Küpper

Titel: Tod an der Alster

Genre: Krimi

Version: eBook und Taschenbuch

erschienen: 20. Juli 2021

Seiten: 336

Altersempfehlung: Erwachsene

Herausgeber ‏ : ‎ HarperCollins




Über die Autorin:
Anke Küpper studierte Germanistik, Romanistik und Medienwissenschaften in Hamburg, Bochum, Poitiers und Bordeaux. Seit über zwanzig Jahren arbeitet sie als Buchautorin. Mittlerweile hat sie mehr als siebzig Sachbücher und Kindergeschichten sowie zahlreiche Quizze und Spiele veröffentlicht, darunter einige Bestseller. In ihren packenden Kriminalromanen macht sie ihre Wahlheimat Hamburg zum Schauplatz. Wenn sie nicht gerade mit Schreiben beschäftigt ist, kümmert sie sich um die Hühner in ihrem Garten, walkt an der Elbe, paddelt auf der Alster oder tauscht sich mit den „Mörderischen Schwestern“ aus.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Eine Frau läuft im farbenreichen Spektakel des Feuerwerks über der Alster vor einen Bus. Erst bei genauem Hinsehen entdecken Svea Kopetzki und die Kollegen von der Mordkommission die Stichspuren am Hals. Hat sich die bekannte Schönheitschirurgin aus ihrer nahen Praxis vor einem Angreifer in die Menschenmassen des Alstervergnügens flüchten wollen? Wer hatte sie angegriffen? Ein Einbrecher, ein rachsüchtiger Ex-Patient oder steckte doch etwas ganz anderes dahinter? Hauptkommissarin Svea Kopetzki muss viele Fragen in der ihr verhassten Welt der Neu-Reichen und Neu-Schönen Hamburgs stellen.


Meine Meinung:
Nachdem ich Svea Kopetzki und ihre Kollegen in dem Buch "Der Tote vom Elbhang" kennen gelernt hatte, wollte ich gerne auch das nächste Buch lesen, in dem sie alle ermitteln. Allerdings startete das Buch nicht gleich mit dem Beginn ihrer Arbeit, ich durfte erst einmal mit einem Touri-Bus durch Hamburg fahren. Eine bestimmte Strecke wird dabei ausgetüftelt, damit die Fahrgäste viel von der Stadt und gleichzeitig von dem besonderen Feuerwerk an der Alster sehen. Leider endete die Fahrt plötzlich, weil eine Frau vor den Bus lief.
Damit beginnt die Arbeit von Svea, Tamme und Franzi. Schnell finden sie heraus wer die Tote ist, allerdings wird immer mehr aufgedeckt. Es ist alles sehr verzwickt, denn nicht nur der Fall macht ihnen zu schaffen, jeder der drei hat ein privates Päckchen zu tragen, was manchmal hinderlich bei der Arbeit sein kann. Ich war gespannt, wie sich alles entwickeln würde.
Zumindest den Täter konnten die drei ermitteln, ihren privaten Dinge ließen Fragen offen, die hoffentlich im nächsten Buch geklärt werden, beziehungsweise alle einen Schritt weiter bringt.
Anke Küpper hat alles sehr gut geschildert und ich war in Hamburg dabei. Wobei es mir immer noch zuviel an Problemen ist, die die Ermittler privat lösen müssen. Mal sehen, wie es tatsächlich weiter geht.


Fazit:
Eine weitere spannende Folge, die in Hamburg angesiedelt wurde. Gerne gebe ich eine Leseempfehlung und bin gespannt auf das nächste Buch.


Beim Verlag und bei NetGalleyDE möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken.

#TodanderAlster #NetGalleyDE!

Montag, 13. September 2021

Rezension - Juno Brown und der Tote im Antiquitätenladen


 

Autorin: Stephanie Austin

Titel: Juno Brown und der Tote im Antiquitätenladen

Genre: Cosy Crime

Version: eBook und Taschenbuch

erschienen: 22. Juni 2021

Seiten: 352

Altersempfehlung: Erwachsene

Herausgeber ‏ : ‎ HarperCollins



Über die Autorin:
Ähnlich wie die Protagonistin ihrer Romane hat Stephanie Austin schon sehr unterschiedliche Karrieren verfolgt – einige davon dienten ihr als Inspiration für die Krimis um Juno Browne. So handelte sie beispielsweise mit Antiquitäten, arbeitete als Astrologin und Kunsthandwerkerin. Wenn sie nicht über Juno Brownes Abenteuer schreibt, treibt sie sich im örtlichen Theater herum oder gärtnert. Stephanie Austin lebt mit ihrem Ehemann in Devon.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Mord ist ein schmutziges Geschäft – vor allem, wenn man danach putzen muss ... 
Juno Browne ist Reinigungskraft und Hundesitterin, da macht man in jedem Fall einiges mit. Doch als sie eines Morgens in den Antiquitätenladen ihres guten Bekannten kommt und diesen dort erschlagen vorfindet, hört der Spaß auf. Dass der schlitzohrige ältere Herr in nicht ganz saubere Geschäfte verwickelt war, wusste sie – aber wer würde ihn dafür gleich umbringen? Juno krempelt die Ärmel hoch und ermittelt auf eigene Faust. Doch bald schon muss sie sich selbst in Acht nehmen, denn Old Nick hat ihr den Laden vermacht – sehr zum Missfallen seiner Kinder. Schnell findet Juno sich zwischen den erzürnten Erben und der Antiquitäten-Mafia in einer äußerst misslichen Lage wieder …


Meine Meinung:
Ich bin immer auf der Suche nach mir bisher unbekannten Autorinnen und neuen Krimis. Aufmerksam auf dieses Buch wurde ich durch das Cover, das mich direkt angesprochen hat.
So lernte ich Juno Browne kennen, eine junge Frau mit sehr vielen Talenten und liebenswerten Freunden. Juno kümmert sie als Hundesitterin und Reinigungskraft um weiteraus mehr, als sie müsste. Sie hilft einer sympathischen älteren Dame und putzt bei einer versnobten. Als sie Nick kennen lernte, sollte sich dies als sehr schicksalshaft herausstellen. Denn mit ihrem ruhigen Leben war es auf einmal vorbei. Sie findet Nick tot auf und gerät in einen nicht gerade ungefährlichen Strudel.
Die Autorin hat mich an das Buch gefesselt, weil ich unbedingt wissen wollte, wer denn letztendlich der Täter war und ich mit meinem Verdacht richtig lag.


Fazit:
Ein gelungener Start einer weiteren Krimiserie und gerne gebe ich für dieses Buch eine Leseempfehlung. Ich bin auf weitere Folgen gespannt, da ich mir eine gewisse Entwicklung im Leben von Juno vorstellen kann.

Beim Verlag und bei NetGalleyDE möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken.


#JunoBrowneundderToteimAntiquitätenladen #NetGalleyDE

Dienstag, 24. August 2021

Rezension - Das Kreuz des Pilgers


Autorin: Petra Schier

Titel: Das Kreuz des Pilgers

Genre: Historisch

Version: eBook und Taschenbuch

erschienen: 24. August 2021

Seiten: 432

Altersempfehlung: Erwachsene

Herausgeber ‏ : ‎ HarperCollins 



Über die Autorin:
Petra Schier, Jahrgang 1978, lebt mit Mann und Hund in einer kleinen Gemeinde in der Eifel. Sie studierte Geschichte und Literatur an der Fernuniversität Hagen, und seit 2003 arbeitet sie als freie Autorin. Ihre sehr erfolgreichen historischen Romane erscheinen im Rowohlt Taschenbuch Verlag und bei HarperCollins, ihre ebenfalls sehr beliebten Weihnachts- und Liebesromane bei MIRA Taschenbuch, HarperCollins und Weltbild. Sie ist Mitglied im Syndikat und bei DELIA sowie Vorsitzende der Jurys des DELIA-Literaturpreises sowie des DELIA-Literaturpreises Junge Liebe.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Koblenz, 1379: Als die junge Grafentochter Reinhild von Wegelagerern übermannt wird, wähnt sie sich dem Tode nah. Zum Glück kommen ihr der Pilger Palmiro und sein Weggefährte Conlin zu Hilfe, bringen die Übeltäter zur Strecke und retten Reinhild. Für ihren Mann kommt die Rettung allerdings zu spät. Auf ihrem Weg zurück in die Heimat begleiten Conlin und Palmiro die junge Frau. Nur langsam erholt sie sich von den schrecklichen Ereignissen, und doch entwickelt sie zarte Gefühle für Conlin. Dabei weiß sie genau, dass ihr Vater eine solche Verbindung niemals gutheißen würde. Und damit nicht genug, führt Palmiro einen Schatz mit sich, der sie alle erneut in Gefahr bringen kann.


Meine Meinung:
Mit Begeisterung stürze ich mich regelrecht auf das nächste neue Buch von Petra Schier. Denn ich weiß, dass ich sehr gut unterhalten werde. Zwar bin ich nicht immer einer Meinung mit den Beteiligten Personen und auch nicht mit der Autorin. Aber das gibt dem ganzen ja eine gewisse Würze. Was ich damit meine, werde ich gleich ausführen.
Ich starte jedes Buch ganz unvoreingenommen und hier staunte ich zunächst über die vielen Namen, die zu Anfang genannt wurden. Beim ersten Blick dachte ich mir, wie soll ich mir die denn alle merken, sicher muss ich laufend hin und her blättern. Aber dann.... da waren doch Namen, die hatte ich schon mal gelesen. Und das Kreuz kam mir ebenfalls bekannt vor. Um es vorweg zu nehmen, wer mit dem Lesen dieses Buches beginnt, wird schnell in die Geschichte reinfinden und wichtige Begebenheiten aus früheren Zeiten werden kurz erwähnt. Frühere Zeiten bedeuten, es gibt eine Kreuztrilogie, die Petra Schier vor einigen Jahren geschrieben hat und hier mehr oder weniger eine Fortsetzung findet. Die Bücher muss man nicht gelesen haben, um mit diesem Buch klar zu kommen, aber vielleicht wird bei dem einen oder anderen die Neugierde geweckt.
Hier geht es nun in erster Linie um drei Personen, Reinhild, Palmiro und Conlin. Leider war das Reisen damals nicht ungefährlich und oft wurden selbst größere Reisegruppen angegriffen. Bei solch einem Überfall wurde der Mann von Reinhild getötet. Palmiro und Conlin befanden sich auf der Rückseite vom Heiligen Land nach Koblenz. Kurz zuvor waren sie zu dieser Gruppe gestoßen und wollten den Weg gemeinsam zurücklegen. Das war nun der Start dieser Geschichte, in der es um viele Geheimnisse ging, manche wurden nach und nach gelöst. Eine wichtige Rolle spielte dabei auch das Kreuz des Pilgers. Aber mehr will ich dazu jetzt nicht verraten.
Auf jeden Fall sorgte Petra Schier mit ihrem Buch für unterhaltsame Lesestunden. Ich war mal wieder regelrecht an das Buch gefesselt, denn natürlich wollte ich wissen, wie alles zusammenhing und vor allem, wie es sich entwickeln würde. Als ich gerade so schön im Lesefluß war, musste ich feststellen, dass das Buch schon endete. Aber halt, es waren noch Fragen offen und wie ging es weiter. Hatte ich schon mal erwähnt, was ich von so offenen Enden halte? Die Autorin konnte sich gut die Reaktion ihrer Leser vorstellen und tröstete uns am Ende damit, dass es bis zum nächsten Buch nicht lange dauern wird.


Fazit:
Spannung, Verwicklungen, Geheimnisse, Romanze, gefährliche Begebenheiten, Missgunst und Freundschaft. Alls dies wurde in diesem Buch berücksichtigt. Das Alltagsleben kam hierbei ebenfalls nicht zu kurz. Ein gelungener Auftakt einer weiteren Trilogie, die ich gerne empfehle. Und ich hoffe wirklich, dass ich nicht zulange auf die nachfolgenden Bücher warten muss. 😉


Beim Verlag möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken

Sonntag, 25. Juli 2021

Rezension - Die Ingenieurin von Brooklyn


 

Autorin: Tracey Enerson Wood

Titel: Die Ingenieurin von Brooklyn

Genre: Historisch

Version: eBook und Taschenbuch

erschienen: 25. Mai 2021

Seiten: 416

Altersempfehlung: Erwachsene

Herausgeber ‏ : ‎ HarperCollins



Über die Autorin:
Tracey Enerson Wood hat schon immer geschrieben, ob Kochbücher, Zeitschriftenartikel oder Bühnenstücke. Sie ist ausgebildete Gesundheits- und Krankenpflegerin und Mutter zweier Kinder. »Die Frau des Ingenieurs« ist ihr Debütroman.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Die Geschichte der Frau, die die Brooklyn Bridge erbaut hat 
Während Emilys Weggefährtinnen für das Frauenwahlrecht auf die Straßen gehen, muss sie einen guten Eindruck bei der gehobenen New Yorker Gesellschaft machen. Denn ihr Ehemann Walsh verfolgt eine spektakuläre Vision: Er will die längste Hängebrücke der Welt über den East River bauen. Aber bereits im zweiten Jahr der Arbeiten an der Brücke erkrankt Walsh schwer. Fast erblindet und auf einen Rollstuhl angewiesen, macht er Emily zu seinem Statthalter auf der Baustelle. Und was als kaum zu bewältigende Bürde begann, erfüllt die tatkräftige junge Frau schon bald ganz und gar. Doch die Widerstände gegen eine Frau an der Spitze des Großprojekts häufen sich, und Walsh zieht sich immer stärker zurück. Emily muss entscheiden, was sie will – und was sie bereit ist, dafür zu opfern …


Meine Meinung:
Mich hat der Satz in der Kurzbeschreibung neugierig gemacht: "Die Geschichte der Frau, die die Brooklyn Bridge erbaut hat" und deshalb wollte ich dieses Buch lesen.
Ich fand es dann auch sehr interessant, was Emily geleistet hat, allerdings möchte ich hier erwähnen, dass sie weder eine Ingenieurin war noch die Brücke erbaut hat. Sie hat trotzdem etwas tolles geleistet, denn sie hat ihren Mann unterstützt, der wegen seiner Krankheit nicht oder nur sehr selten auf die Baustelle gehen konnte. Sie hat sich extrem für ihren Mann eingesetzt und sich um sehr vieles gekümmert, zu einer Zeit, wo viele Männer nichts mit Frauen zu tun haben wollten, weil sie der Meinung waren, sie könnten nicht rechnen und hätten nicht den Verstand für solche Arbeiten.
Die Autorin scheint sehr gut recherchiert zu haben, denn es gab reichlich technische Details, die mir vermittelt wurden. Die Caissons spielten eine überaus wichtige Rolle, denn sie verursachten durch Druckausgleich viele Krankheiten. Das alles war durchaus interessant, aber mit Emily konnte ich mich trotzdem nicht anfreunden.


Fazit:
Interessante Schilderungen, die mit dem Bau der Brücke, der Finanzierung und den Problemen zu tun hatten. Allerdings finde ich den Buchtitel etwas übertrieben, aber das ist ja nicht unbedingt der Autorin anzulasten.

Beim Verlag und bei NetGalleyDE möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken

#DieIngenieurinvonBrooklyn #NetGalleyDE #NetGalleyDEChallenge

Dienstag, 13. Juli 2021

Rezension - Mord am Tiber



Autor: Rafael Kühn

Titel: Mord am Tiber

Genre: Krimi

Version: eBook und Taschenbuch

erschienen: 20. April 2021

Seiten: 320

Altersempfehlung: Erwachsene

Herausgeber ‏ : ‎ HarperCollins 



Über den Autor:
Rafael Kühn, Jahrgang 1978, ist Autor und Regisseur mit Wohnsitz in Dresden. Er hat zahlreiche Kurzfilme verschiedener Genres realisiert, bevor 2008 sein Spielfilmdebüt »Das Verhör« deutschlandweit zur Aufführung kam. In seinen Stoffen reflektiert er gern aktuelle gesellschaftliche Themen und menschliche Widersprüche.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Der Körper eines deutschen Kardinals liegt zerschmettert am Fuß des Tarpejischen Fels - jenes Felsens, von dem man im antiken Rom Verräter zur Bestrafung in den Tod stieß. Die Berliner Kommissarin Diana Brandt wird aufgrund ihrer deutsch-italienischen Wurzeln nach Rom abkommandiert, um bei der Fahndung nach dem Mörder des im Vatikan tätigen Geistlichen zu helfen. Die neuen Kollegen erwarten viel von ihr, ist sie doch die Tochter des berühmten Mafiajägers Adolfo Ferretti. Kurz nachdem Diana und ihr neuer Partner Riccardo die Arbeit aufgenommen haben, wird ein umstrittener Politiker ebenfalls mittels einer altrömischen Hinrichtungsmethode ermordet. Offensichtlich ist ein Serienkiller am Werk. Im Laufe ihrer Ermittlungen entspinnt sich ein komplexes Netzwerk aus mafiöser Korruption und radikaler Politik vor Diana, das sie bald mit einem dunklen Geheimnis aus ihrer Vergangenheit konfrontiert ...


Meine Meinung
:
Da ich zur Zeit gerne mit Krimis auf Reisen gehe, kam dieses Buch genau zur richtigen Zeit. Ich konnte meine Erinnerungen an Rom auffrischen und hatte gleichzeitig eine spannende Unterhaltung.
Rafael Kühn hat sehr spannend und rätselhaft geschrieben und mich am Ende mit dem Täter überrascht. Diana Brandt, eine Berliner Kommissarin wird zur Klärung eines Mordfalles von Rom angefordert. Aber auch sie gab mir Rätsel auf, denn ihre Vergangenheit kam erst nach und nach zum Vorschein, was sich allerdings als sehr wichtig herausstellen sollte.
Wie immer werde ich vom Inhalt nicht mehr verraten und nur erwähnen, dass ich mich an das Buch gefesselt fühlte, denn der Autor hat alles sehr gut geschrieben. Ich wollte unbedingt wissen, wie sich alles entwickelt und vor allem, wie es endet.


Fazit:
Rom sehen und einen verzwickten Fall lösen, darum ging es diesmal. Gerne gebe ich eine Leseempfehlung.


Beim Verlag und bei NetGalleyDE möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken.

#MordamTiber #NetGalleyDE #NetGalleyDEChallenge

Sonntag, 11. Juli 2021

Rezension - Ein Toter auf Smögen



Autorin: Anna Ihrén

Titel: Ein Toter auf Smögen

Genre: Krimi

Version: eBook und Taschenbuch

erschienen: 25. Mai 2021

Seiten: 400

Altersempfehlung: Erwachsene

Herausgeber ‏ : ‎ HarperCollins



Über die Autorin:
Anna Ihrén wurde in Stockholm geboren und hat sich bereits als Kind in Schwedens zerklüftete Westküste verliebt. Als sie mit ihren Eltern nach Göteburg umzog, war sie fasziniert von den Abenteuergeschichten der Seefahrer, und ihr Wunsch, selbst Geschichten zu schreiben, nahm Gestalt an. Zu Beginn ihrer Schriftstellerkarriere verkaufte sie ihre Bücher noch selbst bei Fischauktionen, am Kai von Smögen und überall dort, wo Menschen ihren Urlaub verbrachten. Mittlerweile ist sie Bestsellerautorin in Schweden, und ihre Serie um Dennis Wilhelmsson erfreut sich großer Beliebtheit.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Urlaubsstimmung an der schwedischen Westküste - doch Mörder machen keine Ferien Charles Blake, der Enkel von Smögens allseits bekanntem Heringsbaron James Blake, wird tot im kürzlich renovierten Lotsenausguck aufgefunden. Er scheint sich selbst erhängt zu haben. Doch warum? Der junge Mann hat erst kürzlich ein immenses Vermögen von seinem verstorbenen Großvater geerbt und lebte ein zurückgezogenes Leben - so wie die gesamte Blake-Familie. Dennis Wilhelmson und Sandra Haraldsson glauben nicht an einen Suizid und ermitteln im Milieu der reichen Kaufmannsfamilien Smögens. Das abgeschiedene Leben der Familie erschwert ihre Arbeit - und dann verschwindet auch noch das jüngste Familienmitglied, die siebenjährige Belle. Wer hat es auf die Blakes abgesehen?


Meine Meinung:
Hachja, gerne denke ich an meinen Urlaub zurück, den ich an der schwedischen Westküste verbracht habe. Es war sehr schön dort. Zum meinem Glück wurde damals niemand ermordet und ich lernte nicht so schreckliche Leute, wie die Familie Blake kennen. Dennis Wilhelmson und Sandra Haraldsson, die die Todesumstände von Charles Blake klären sollen, haben es nicht leicht. Selbst das Personal dieser schrecklichen Familie machen es ihnen schwer und geben nur zurückhaltend Antworten auf die Fragen. Neben der Ermittlung gibt es noch weitere Schauplätze und Begebenheiten, die erwähnt werden. So ganz nebenbei erfahre ich, welchen Weg der erste James Blake einschlug, als er als armer Junge von London nach Smögen kam. Zunächst stand ich vor dem Rätsel, weshalb die Autorin mir das mitteilt, später kannte ich dann die Zusammenhänge und muss sagen, es ist nicht immer gut, sich an alten Traditionen zu klammern.
Natürlich lässt die Autorin mich nicht nur an den Ermittlungsarbeiten teilhaben, ich erfahre auch einiges Privates von allen Ermittlern. Das fand ich durchaus interessant, ganz besonders gut hat mir der Ausflug mit Konzertbesuch gefallen. Ich habe kurz das Lesen unterbrochen und mir eins der Lieder angehört. Mehr will ich an dieser Stelle allerdings nicht verraten.
Gefallen hat mir an diesem Buch, dass ich mal wieder in Schweden war und mir ein überraschendes Ende beschert wurde. Damit hatte ich nicht gerechnet.


Fazit:
Ich habe mich mit diesem Buch gerne nach Schweden entführen lassen. Außerdem war es eine kurzweilige Unterhaltung. Gerne gebe ich eine Leseempfehlung.

Beim Verlag und bei NetGalleyDE möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken.

#EinToteraufSmögen #NetGalleyDE #NetGalleyDEChallenge

Donnerstag, 1. April 2021

Rezension - Bernsteinsommer



Autorin: Anne Barns

Titel: Bernsteinsommer

Genre: Roman

Version: eBook und Taschenbuch

erschienen: 23. März 2021

Seiten: 384

Altersempfehlung: Erwachsene

Herausgeber : HarperCollins



Über die Autorin
Anne Barns ist ein Pseudonym der Autorin Andrea Russo. Sie hat vor einigen Jahren ihren Beruf als Lehrerin aufgegeben, um sich ganz auf ihre Bücher konzentrieren zu können. Sie liebt Lesen, Kuchen und das Meer. Zum Schreiben zieht sie sich am liebsten auf eine Insel zurück, wenn möglich in die Nähe einer guten Bäckerei."


Kurzbeschreibung, übernommen:
Verlorene Erinnerungen und eine neue Liebe Nach ihrer Ausbildung zur Konditorin hat Christina ihr eigenes Café eröffnet. Wunderschöne Aquarelle schmücken dort die Wände. Ihr Vater hat sie ihr geschenkt, doch seit er die Diagnose Alzheimer erhalten hat, malt er nicht mehr. Er verändert sich und verschwindet immer mehr in seiner eigenen Welt. Dass er trotzdem eines Tages nach seinen Malkreiden fragt, ist für Christina ein Lichtblick. Ohne Zögern macht sie sich in seinem Arbeitszimmer auf die Suche und findet dabei ein Ölgemälde, das nicht von ihrem Vater stammen kann. Trotzdem fühlt sie sich wie magisch angezogen von der lichtdurchfluteten Meerlandschaft und begibt sich bei der Suche nach dem Künstler auf eine Reise, die sie von Hanau nach Rügen und in die Vergangenheit ihrer Familie führt.


Meine Meinung:
Von Anne Barns hatte ich schon einige Bücher gelesen und ich ging davon aus, dass ich wieder die meiste Zeit mit ihr am Meer verbringen würde. Allerdings musste ich diesmal etwas länger darauf warten. Zunächst spielt sich vieles in Frankfurt und Hanau ab. Dort leben Christina und ihre Eltern. Christina hat ein Bistro eröffnet, womit sie nicht so ganz glücklich ist, denn ein Café wäre ihr wesentlich lieber gewesen, ein Wasserschaden war in diesem Fall ein Wink des Schicksals. Ihr Vater lebt nicht mehr zu Hause, er ist an Alzheimer erkrankt und die Krankheit schreitet immer weiter voran.
Ich begleite Christina und ihre Mutter und lerne ihre Probleme, Sorgen und Gedanken kennen. Für alle ist es nicht leicht. Durch Zufall findet Christina wunderschöne Bilder und da ihr Vater nicht mehr viel darüber erzählen kann, macht sie sich auf den Weg nach Rügen. So erfahren wir beide vieles aus der Vergangenheit, was durchaus auch Auswirkungen auf die Gegenwart hat.
Nun will ich hier natürlich nicht alle Einzelheiten erzählen, das kann jeder interessierte selber lesen. Auf jeden Fall hat die Autorin in diesem Buch besonders viele Schicksale miteinander verbunden. Es gab eindrucksvolle Momente, die einen nachdenklich machen. Ich konnte beobachten, wie Christina und alle Beteiligten versuchten, aus allem das Beste zu machen. Es mussten Entscheidungen getroffen werden, wo einem das Gewissen im Weg stand. Aber auf der anderen Seite musste auch jeder realistisch sein. Am Ende hatten alle den richtigen Weg eingeschlagen beziehungsweise es wurde der richtige gewählt.


Fazit:
Im Grunde sind es sehr viele Geschichten, die hier erzählt und miteinander verknüpft werden. Anne Barns hat sehr unterhaltsam über die verschiedensten Personen und deren Leben berichtet. Gerne gebe ich eine Leseempfehlung.


Beim Verlag und bei NetGalleyDe möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken.

#Bernsteinsommer #NetGalleyDE

Mittwoch, 24. März 2021

Rezension - Vier Pfoten im Sommerwind



Autorin: Petra Schier

Titel: Vier Pfoten im Sommerwind

Genre: Roman

Version: eBook, Hörbuch und Taschenbuch

erschienen: 23. März 2021

Seiten: 384

Altersempfehlung: Erwachsene

Herausgeber : HarperCollins 



Über die Autorin:
Seit Petra Schier 2003 ihr Fernstudium in Geschichte und Literatur abschloss, arbeitet sie als freie Autorin und Lektorin. Neben ihren historischen Romanen schreibt sie auch zauberhaften Liebesromane mit Hund. Sie lebt mit ihrem Mann und einem deutschen Schäferhund in einem kleinen Ort in der Eifel.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Aus eigener Kraft haben die drei Freundinnen Hannah, Caroline und Ella ein Cateringunternehmen gegründet. Schon nach kurzer Zeit können sie riesige Erfolge verbuchen. Die Köstlichkeiten der Foodsisters sind einmalig, das muss auch Jörn zugeben. Doch bei der Aussicht zusammen mit Ella die Jubiläumsfeier der Lichterhavener Feuerwehr zu organisieren, ist er schon jetzt genervt. Wie soll er, der ruhige und besonnene Fischer, mit der quirligen Partyqueen ein Team bilden? Aber als Ella sich um den Bearded Collie ihrer Großmutter kümmern muss, ist sie heillos überfordert und Jörn lernt Ella plötzlich von einer ganz anderen Seite kennen …


Meine Meinung:
Es ist immer wieder schön für mich, nach Lichterhaven zu reisen und alte Bekannte zu treffen und natürlich neue kennen zu lernen. Diesmal stehen Ella und Barnabas im Vordergrund. Ellas Großmutter ist verstorben und hat als letzten Wunsch geäußert, dass Ella sich um den Bearded Collie namens Barnabas kümmert. Das ist gar nicht so leicht, denn sie hat keine Erfahrung mit dem Umgang von Hunden. Damit muss sie erst einmal klar kommen und außerdem hat sie ein weiteres Problem, was allerdings etwas hausgemacht ist. Mehr verrate ich dazu aber nicht.
Wer die Bücher von Petra Schier kennt, weiß, dass sich meist zwei Personen finden und ein Hund nicht immer unbeteiligt an den meisten Ereignissen ist. So auch diesmal. Mir gefällt es immer wieder, wenn ich die Gedanken der Hunde lesen kann. Außerdem macht es Spaß den beiden Personen zuzusehen, wenn sie sich nähern und nicht so einfach zueinander finden. Die Autorin lässt sich jedes mal etwas besonderes einfallen, worauf ich hier ebenfalls nicht eingehen möchte. Allerdings spreche ich die Warnung aus, dass in diesem Buch "Spuren von Erotik" zu finden sind oder wie lauten die Warnungen, die man öfter irgendwo lesen kann 😉


Fazit:
In Lichterhaven werden reichlich Feste gefeiert und die mir sympathischen Einwohner dieses Ortes mischen bei vielem mit und sich auch bei vielem ein. Gerne habe ich sie begleitet und gebe eine Leseempfehlung für dieses Buch.


Beim Verlag möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken.

Mittwoch, 3. Februar 2021

Rezension - Die Schwimmerin



Autorin: Gina Mayer

Titel: Die Schwimmerin

Genre: Roman, Historisch

Version: eBook und gebunden

erschienen: 24. November 2020

Seiten: 352

Altersempfehlung: Erwachsene

Herausgeber: Harper Collins



Über die Autorin:
Gina Mayer, geb. 1965, studierte Grafik-Design und arbeitete danach als freie Werbetexterin, bevor sie Schriftstellerin wurde. Seit 2006 hat sie eine Vielzahl an Romanen für Kinder, Jugendliche sowie einige Erwachsenenromane veröffentlicht. Ihre Werke standen auf der Spiegel-Bestsellerliste und wurden in viele Sprachen übersetzt. Gina Mayer lebt mit ihrem Mann in Düsseldorf.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Mitten im Wirtschaftswunder stellt sich eine starke Frau den Schatten ihrer Vergangenheit 
Essen 1962: Betty heiratet ihren Martin und ist fest entschlossen, ihr lang ersehntes Glück mit aller Macht festzuhalten. Zu viele Entbehrungen hat sie schon hinnehmen müssen. Der zweite Weltkrieg hat Betty nicht nur ihre Heimat, ihre Familie und ihre erste Liebe genommen, sondern ihr auch ein düsteres Geheimnis aufgebürdet. Seit jener Zeit ist das Schwimmen Bettys Halt und Trost. Eine Überlebensstrategie, den Kopf immer über Wasser zu halten, komme was wolle. Ausgerechnet beim Schwimmen trifft sie nun auf ein junges Mädchen, das ihr eigenartig vertraut erscheint. Und dieses Mädchen hat entschieden, sich ein Stück von Bettys Glück zu greifen. Es beginnt, sie zu verfolgen, zu erpressen. Betty erkennt, dass die Vergangenheit sie hinabzureißen droht, wenn sie sich ihr nicht endlich stellt.


Meine Meinung:
Ich hatte vor kurzem erst das Buch  "Die Protestantin" gelesen, was mir sehr gut gefallen hat und nun war ich gespannt auf dieses Buch. 
Wieder begab ich mich auf eine Reise in die Vergangenheit, die allerdings nicht sehr weit entfernt ist, aber sehr ereignisreich war. Ich lernte Betty kennen und erfuhr viel aus ihrem Leben. Denn die Autorin hat sehr ausführlich beschrieben, was Betty in den Jahren 1942 - 1946 erlebt hat und später ab 1962. Im Wechsel habe ich also lesen können, was ihr so alles passiert ist. Wenn ich nun mal Bezug auf den Buchtitel nehme, dann ist Betty nicht Wettkampfschwimmerin geworden, was ich so ein bisschen erwartet hatte. Trotzdem hat das Schwimmen in ihrem Leben sehr viel Bedeutung gehabt. Aber darauf werde ich nicht näher eingehen.
Ich fand es ausgesprochen interessant zu lesen, wie schwer es war, während des Krieges aus Düsseldorf evakuiert zu werden und in einer fremden Umgebung leben zu müssen. Aber auch später hatten es die Frauen nicht leicht, was Betty mehrfach erfahren musste. Ich bekam einen guten Einblick in das damalige Zeitgeschehen.


Fazit:
Eine sehr unterhaltsame Möglichkeit, einiges über das Leben der vergangenen Jahrzehnte zu erfahren. Gerne gebe ich eine Leseempfehlung.

Beim Verlag und bei NetGalleyDe möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken.


#DieSchwimmerin #NetGalleyDE

Dienstag, 5. Januar 2021

Rezension - Die Schwestern Chanel



Autorin: Judithe Little

Titel: Die Schwestern Chanel

Genre: Historisch, Biografie

Version: eBook, Hörbuch, Broschiert

erschienen: 28. Dezember 2020

Seiten: 400

Altersempfehlung: Erwachsene

Herausgeber : HarperCollins




Über die Autorin
Judithe Little ist in Virginia aufgewachsen und hat Politikwissenschaften und Jura studiert. Nach einem Aufenthalt in Frankreich hat sie für verschiedene Fachzeitschriften gearbeitet. Heute lebt sie mit ihrer Familie in Houston, Texas.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Frankreich, 1897: Gabrielle Chanel - später unter dem Namen Coco weltberühmt - und ihre Schwester Antoinette werden von ihrem Vater in einem Waisenheim abgegeben. Armut und harte Arbeit bestimmen dort ihren Alltag. Doch Coco ist nicht bereit, sich in ihr Schicksal zu fügen. Unbeirrbar erobert sie sich ihre Freiheit - unter den teils bewundernden, teils neidischen Blicken ihrer Schwester. Antoinette weicht Coco bei ihrem Weg zur Modemacherin nicht von der Seite und unterstützt sie, wo sie kann. Bald schon spricht man in Paris ehrfurchtsvoll von den »Schwestern Chanel«. Doch auf dem Höhepunkt des Erfolges müssen die Frauen erkennen, dass selbst Geld und Unabhängigkeit kein Ersatz für das sind, nach dem sie sich am meisten sehnen: Liebe.


Meine Meinung
In letzter Zeit wurden reichlich Bücher veröffentlicht, in denen wir Leser, über eine kurze Zeitspanne, etwas aus dem Leben besonderer Frauen erfahren konnten. Ich hatte bereits ein Buch über Coco Chanel gelesen und war gespannt, was ich noch erfahren würde. Der Zeitraum passte bestens, dieses endete ungefähr in dem Jahr, womit in dem anderen Buch begonnen wurde. Allerdings gab es hier einen Unterschied, im Vordergrund stand Antoinette Chanel. Durch ihre Geschichte konnten wir verfolgen, was Coco so machte. Ich fand das alles zwar ganz interessant, aber so richtig überzeugen konnte mich das Buch nicht. Deshalb hat es diesmal auch länger gedauert, bis ich es ausgelesen hatte. Der Buchtitel sagt mir zwar, dass ich ein Buch über die Schwestern Chanel in der Hand habe, aber es wäre schöner gewesen, wenn die Autorin auf die Schwestern näher eingegangen wäre. So erschienen mir einige am Rande und etwas sehr blass. 


Fazit
Ein Buch, das zwar sehr interessant ist, mich aber nicht so richtig überzeugen konnte. Wer Interesse hat, mehr über die Chanels zu erfahren, kann es lesen. Mit einer eindeutigen Leseempfehlung bin ich lieber etwas zurück haltend. 


Ich möchte mich beim Verlag und bei NetGalleyDe vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken. 

#DieSchwesternChanel #NetGalleyDE

Freitag, 25. September 2020

Rezension - Eisblumenwinter


Autorin: Anne Barns

Titel: Eisblumenwinter

Genre: Roman, Winterbuch

Version: eBook, Hörbuch und Taschenbuch

erschienen: 25. August 2020

Seiten: 352

Altersempfehlung: Erwachsene

Herausgeber : HarperCollins 



Über die Autorin:
Anne Barns ist ein Pseudonym der Autorin Andrea Russo. Sie hat vor einigen Jahren ihren Beruf als Lehrerin aufgegeben, um sich ganz auf ihre Bücher konzentrieren zu können. Sie liebt Lesen, Kuchen und das Meer. Zum Schreiben zieht sie sich am liebsten auf eine Insel zurück, wenn möglich in die Nähe einer guten Bäckerei."


Kurzbeschreibung, übernommen:
Eine Winterliebe zwischen Nord- und Ostsee Mit ihrer Karamellwerkstatt auf Rügen lebt Pia erfolgreich ihren Traum. Und doch ist sie nicht glücklich. Denn Paul, der Mann, den sie liebt, lebt gut fünfhundert Kilometer entfernt auf der Insel Juist. Als ihre Großmutter sie bittet, sie auf eine Reise zu den Orten ihrer Kindheit zu begleiten, sagt Pia zu. Eine Auszeit mit ihrer Oma ist genau das, was sie jetzt braucht. Gemeinsam begeben sie sich auf Spurensuche in die Vergangenheit. Dabei entdecken sie eine Liebesgeschichte, die Zeit und Grenzen überdauert hat – und bis heute nachwirkt.


Meine Meinung:
Von Anne Barns habe ich inzwischen einige Bücher gelesen, die mir sehr gut gefallen haben und deshalb freute ich mich auf das neue Buch von ihr. Die Autorin hat mich ein weiteres Mal mit an die Ostsee genommen, allerdings zu einer anderen Jahreszeit. Im Dezember war ich dabei und alles war tief verschneit. Da ist es natürlich besonders gemütlich, wenn man sich zum Adventkaffee trifft und leckeren Kuchen isst.
Die Beteiligten hatte ich schon in anderen Büchern kennen gelernt und freute mich jetzt auf ein Wiedersehen. Allerdings war ich nicht die einzige, die sich freute. Oma Anni sollte endlich eine weitere geliebte Person wiedersehen können. Außerdem wurden Familiengeheimnisse gelüftet, Rezepte ausgetauscht und wichtige Entscheidungen getroffen. Mehr werde ich das zu nicht schreiben, möchte aber kurz erwähnen, dass ich am Ende sehr zufrieden war, gerührt und glücklich grinste. Enorm, was Bücher so alles bewirken können. 
Anne Barns hat es auch diesmal wieder geschafft, mich an ihr Buch zu fesseln. Sie hat alles so wunderbar beschrieben, dass ich das Gefühl hatte, ebenfalls an der Ostsee zu sein. Sehr viel Wert wurde auf Harmonie gelegt, was ich als sehr wohltuend empfand. Das Cover gefällt mir sehr gut, ich habe als Kind auch Eisblumen kennen gelernt.


Fazit
Ich habe das Buch zwar auch im Genre Winter/Weihnachtsbuch angesiedelt, aber es kann natürlich zu jeder Jahreszeit gelesen werden. Die ganzen Begebenheiten hätten auch im Sommer passieren können, aber mir hat es mit der Winterzeit sehr gut gefallen. 
Schicksal, Alltagsleben und Liebe, alles war in diesem Buch vereint. Ich fühlte mich sehr gut unterhalten und gebe gerne eine Leseempfehlung.


Beim Verlag und bei NetGalleyDe möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken.


#Eisblumenwinter #NetGalleyDE

Sonntag, 30. August 2020

Rezension - Körbchen unterm Mistelzweig



Autorin: Petra Schier

Titel: Körbchen unterm Mistelzweig

Genre: Weihnachtsbuch

Version: eBook und Taschenbuch

erschienen: 25. August 2020

Seiten: 416

Altersempfehlung: Erwachsene

Herausgeber : HarperCollins



Über die Autorin:
Petra Schier, Jahrgang 1978, lebt mit Mann und Hund in einer kleinen Gemeinde in der Eifel. Sie studierte Geschichte und Literatur an der Fernuniversität Hagen, und seit 2003 arbeitet sie als freie Autorin. Ihre sehr erfolgreichen historischen Romane erscheinen im Rowohlt Taschenbuch Verlag, ihre Weihnachts- und Liebesromane bei Rütten & Loening sowie MIRA Taschenbuch und Weltbild. Sie ist Mitglied im Syndikat und bei DELIA sowie Vorsitzende der Jury des DELIA-Literaturpreises sowie des DELIA-Jugendliteraturpreises.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Schneeflocken, Familie und die ganz große Liebe Es ist Liebe auf den ersten Blick, das ist Viola sofort klar, als sie Lukas gegenübersteht. Seitdem laufen sie sich häufig über den Weg, doch Viola ist viel zu schüchtern, um den ersten Schritt zu machen. Stattdessen lässt sie sich ihre Gefühle nicht anmerken. Doch dann finden sie gemeinsam ein ausgesetztes Schnauzermädchen am Straßenrand. Sie taufen die Kleine Miss Daisy und beschließen, sich gemeinsam um sie zu kümmern. Ist das flauschige Fellknäuel genau das, was die beiden brauchen, um zueinanderzufinden?


Meine Meinung:
Ich freue mich jedes Jahr auf das Weihnachtsbuch von Petra Schier. Denn mir macht es großen Spaß, Santa dabei zu beobachten, wie er mit seinen durchnummerierten Elfen Wünsche erfüllen will. Meist benötigt er die Mithilfe eines Hundes, was diesmal die Aufgabe der kleinen Miss Daisy ist.
Manches Mal denke ich, dass es gut ist, wenn mich niemand beim Lesen eines Buches beobachtet, denn ich habe im Wechsel gegrinst, gelacht oder die Stirn gerunzelt und etwas böse geguckt. Wer die Serie dieser Weihnachtsbücher kennt, weiß, dass am Ende immer zwei Menschen zueinander finden und wie erwähnt, ein Hund eine wichtige Rolle spielt. Damit habe ich jetzt nicht zuviel verraten, denn die Autorin lässt sich immer wieder etwas neues einfallen, der Weg bis zum Ende ist jedesmal sehr unterhaltsam.
Wenn ich jetzt erwähne, dass ich von dem Weihnachtsmarkt begeistert bin, das Karussell klasse finde und die Familie Sternbach mit alle ihren "Macken" mag, verrate ich ebenfalls nichts über die Geschehnisse in diesem Buch. Aber ich mache alle anderen neugierig. Achja und ich bin jetzt auch neugierig, denn ich weiß, warum Santa seine Elfen mit Nummern versieht, zu gerne würde ich ihre elfischen Namen erfahren.
Auch in diesem Jahr hat mich Petra Schier begeistern können. Ich habe alle Weihnachtsbücher gelesen, jedes ist für sich eine abgeschlossene Geschichte, aber ich freue mich immer wieder, wenn ich Mitglieder der Familie Sternbach wiedersehe.
Beinahe hätte ich vergessen, dass Santa in diesem Jahr den Wunsch fast wörtlich erfüllt hat und ich herzhaft lachen musste.


Fazit:
Wer die Weihnachtsbücher mit den Weihnachtshunden noch nicht kennt, sollte dies nun nachholen. Es macht natürlich Spaß alle Bücher in der entsprechenden Reihenfolge zu lesen, ist aber nicht zwingend erforderlich, macht aber mehr Spaß. Auf jeden Fall gebe ich diesem Buch fünf Bewertungssterne und eine eindeutige Leseempfehlung.


Beim Verlag möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken.

Freitag, 29. Mai 2020

Rezension - Dolce Vesuvio



Autorin: Astrida Wallat

Titel: Dolce Vesuvio

Genre: Roman

Version: eBook und Taschenbuch

erschienen:  18. Februar 2020

Seiten: 256

Altersempfehlung: Erwachsene

Verlag: MIRA Taschenbuch/Harper Collins



Über die Autorin:
Astrida Wallat wurde 1975 in Nürnberg geboren. Sie studierte Germanistik, Theologie und Romanistik in Würzburg und Urbino, wo sie die Feinheiten des italienischen Alltags von Amore über Berlusconi bis Zabaione kennenlernte. Sie lebt bei Stuttgart und ist im Projektmanagement tätig. Nach einem Kneipenführer über Würzburg und der Anthologie "Die Ringe bitte! Heiteres rund um das Ja-Wort" war "Pikkolo und Panettone" ihr erster Roman. 2020 folgte eine Wiederauflage des Hochzeitsbuchs unter dem Titel "Das perfekte Paar" sowie ihr zweiter Roman "Dolce Vesuvio" über Pompeji. Mit einer Prise "Dolce Vita", ganz viel "Pasta" und ein bisschen "Amore".


Kurzbeschreibung, übernommen:
Wer braucht schon die Gegenwart, wenn die Vergangenheit so voller Wunder steckt? Carlotta vergöttert Vulkane, antike Philosophen und alles, was tief unter der Erde verborgen liegt. Doch als sie das Angebot erhält, den Sommer bei einer Ausgrabung in Pompeji zu verbringen, wirbelt das mächtig Staub auf in ihrem Leben. Denn statt dem erhofften Sensationsfund begegnet ihr am Vesuv ausgerechnet ihr Konkurrent Alessandro Mantegna - und der setzt ein schicksalhaftes Drama in Gang, dem nur Carlotta ein Ende setzen kann. Sofern sie lernt, nicht nur hinter die Fassaden ihrer geliebten Ruinen, sondern auch in die Herzen der Männer und den Himmel Italiens zu blicken …


Meine Meinung:
In dieser Zeit, wo wir alle nicht so reisen können, wie wir möchten, ist es toll, wenn man ein Buch zu Hand nehmen und damit auf Reisen gehen kann. In meinem Fall war es sogar eine Erinnerung an eine Reise vor vielen vielen Jahren. Ich habe damals Urlaub auf Ischia gemacht und Tagesausflüge unternommen. Ich war auf dem Vesuv, genau wie Lollo. Ich war in Herculaneum und Pompeji. Wobei Lollo in Pompeji arbeiten musste und ich zu den Touristen gehörte, die sich alles ansehen konnten.
Dank Astrida Wallat konnte ich meine Erinnerungen auffrischen. Was aber viel wichtiger war, ich konnte Lollo bei ihren Arbeiten in Pompeji beobachten, ich bekam Appetit auf das leckere Essen, das Anna gekocht hat und lernte mit Lollo viele interessante Personen kennen. Denn natürlich ging es nicht nur um die Ausgrabungen, sondern auch um zwischenmenschliche Beziehungen.
Die Autorin hat alles sehr gut geschildert und mich an das Buch gefesselt. Ich wollte doch unbedingt wissen, wie sich alles entwickelt. Ich fand es sehr interessant, was alles aufgedeckt wurde, nicht nur aus der Vergangenheit, sondern auch in der Gegenwart. Mit dem Ende war ich dann sehr zufrieden.


Fazit:
Dolce Vesuvio, ein wirklich gut gelungener Italien-Roman. Man muss nicht dort gewesen sein, um das Buch zu genießen, aber es macht Lust irgendwann mal dorthin zu reisen. Bis dahin empfehle ich allen, das Buch zu lesen.


Beim Verlag möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken.