Dienstag, 31. August 2021

Rezension - Bücher machen nicht nur Freu(n)de - Sammelband



Autorin: Brigitte Teufl-Heimhilcher

Titel: Bücher machen nicht nur Freu(n)de - Sammelband

Genre: Heiterer Gesellschaftsroman

Version: eBook und Taschenbuch

erschienen: 27. August 2021

Seiten: 404

Altersempfehlung: Erwachsene

Herausgeber ‏ : ‎ BoD – Books on Deman



Über die Autorin:
Brigitte Teufl-Heimhilcher wurde 1955 in Wien geboren und empfand schon zu Schulzeiten einen Deutschaufsatz als erholsame Freistunde.
Die ursprünglich, gelernte Immobilien-Fachfrau verbindet in ihren Büchern auf humorvolle Art unterschiedliche Genre miteinander.
Brigittes Romane können sowohl Liebesroman-Elemente, als auch kriminalistischen Anteile enthalten. Die Bücher zeichnen sich durch ihre spannende und erfrischende Abwechslung aus, die sich in aktuellen Gesellschaftsthemen eingebettet sehen.
Daher kann man sie auch als heitere Gesellschaftsromane bezeichnen.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Ein Heiterer Gesellschaftsroman über einen heiteren Gesellschaftsroman – vor allem aber über dessen Autorin Jutta.
1. Buch – (K)ein Herz für Buchhändler
Die ehemalige Stadträtin Jutta schreibt einen satirischen Roman, in dem sie den amtierenden Bürgermeister aufs Korn nimmt.
Als sie den stadtbekannten Buchhändler Günther Brühl kennenlernt, hofft sie, dass er ihr Buch in sein Sortiment aufnehmen wird. Günther findet die spitzzüngige Autorin zwar sehr attraktiv, doch als Germanist denkt er nicht daran, ein selbst verlegtes Buch zu verkaufen. Stattdessen bittet er einen befreundeten Literaturkritiker, dem Buch ein paar unfreundliche Zeilen zu widmen. Das soll ihm bald leidtun.
2. Buch – L(i)ebe im Lockdown
Jutta und Günther sind einander doch nähergekommen und wollen es miteinander versuchen. Ein heroischer Plan, wenn man bedenkt, welch unterschiedliche Temperamente sie sind. Die Herausforderungen, die auf sie zukommen, sind jedenfalls gewaltig.
Da wären einmal Günthers Freund Lukas, der Jutta ebenso wenig leiden kann wie sie ihn, Juttas politische Ambitionen, und dann auch noch die Pandemie, die das Geschäft nahezu zum Erliegen bringt. Kann das gut gehen?


Meine Meinung:
Ich mag die Bücher von Brigitte Teufl-Heimhilcher, denn sie versteht es bestens, in ihren Büchern die Realität unterzubringen. Alltägliche Begebenheiten werden humorvoll, aber auch ernst eingebunden.
Diesmal gibt es einen Sammelband mit zwei Büchern. In dem ersten Buch dreht sich alles um die Protagonistin Jutta Hirschmann, die einen satirischen Roman schreibt und uns miterleben lässt, womit ein Autor, der an keinem Verlag gebunden ist, zu kämpfen hat. Dabei kann die Autorin ihre eigenen Erfahrungen wunderbar mit einbinden. Aber bis es soweit ist und Jutta ihr Buch heraus bringen kann, dauert es noch eine Weile. So lerne ich dann erst einmal ihre Freundinnen Lore und Bianca kennen und mit ihnen ihre kleinen und großen Problemchen. Jede der drei Frauen hat eine andere Lebensweise, was ich sehr interessant fand. Die Autorin hat mich mit der Geschichte aller an ihr Buch gefesselt. Ihr Schreibstil gefällt mir gut, er ist so ganz anders, als ich es gewohnt bin.
Das erste Buch hatte ich bereits gelesen, als es vor einiger Zeit erschienen ist. Jetzt bekam ich die Möglichkeit, meine Erinnerungen aufzufrischen, in dem ich beide Bücher im Sammelband hintereinander lesen konnte. 
Das erste Buch hat mir damals und jetzt auch wieder gefallen. So richtig begeistert hat mich nun, dass Brigitte Teufl-Heimhilcher ein Thema mit eingebunden hat, was viele Autoren und Verlage scheuen. Allerdings ist es nun mal Tatsache, dass wir in einer verflixten Zeit leben und damit zurecht kommen müssen und wenn ein Roman geschrieben wird, der in der Gegenwart spielt, kann das Pandemie und Lockdown nicht einfach ausgeschlossen werden. Außerdem hat die Autorin es ganz sachlich geschildert, sie hat nicht beschönigt und auch nichts dramatisiert. Sie hat geschrieben wie es ist und was viele von uns auch erlebt haben.
Das schöne an diesem Sammelband ist ja tatsächlich, dass ich sofort weiterlesen konnte und mehr über Jutta und Günther erfahren habe. Vor allem, wie sie mit den Situationen klar kamen, denn so viel anderes spielte ja auch eine Rolle. Was Jutta im ersten Buch begonnen hatte, ging ja irgendwie weiter.
Ich erwähnte ja bereits, dass ich den Schreibstil der Autorin mag. Sie bringt vieles auf den Punkt, betrachtet Begebenheiten ernst und humorvoll. Sie lässt uns teilhaben an dem Alltagsleben in ihrem Land.


Fazit:
Die beiden Bücher haben mich gut unterhalten. Deshalb gebe ich gerne eine Leseempfehlung. Und nicht nur für dieses Buch, sondern auch für die anderen Bücher der Autorin.


Bei der Autorin möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken. Meine Bewertungen werden von kostenlos zur Verfügung gestellten Büchern nicht beeinflusst. Im Gegenteil, was ich normalerweise nicht lesen würde, nehme ich gar nicht erst an. Außerdem tausche ich mich darüber hinaus  mit vielen Autorinnen aus.

Rezension - Sprottenblut


Autorin: Zhara Herbst

Titel: Sprottenblut

Genre: Krimi

Version: eBook, Taschenbuch und gebundene Ausgabe

erschienen: 10. Juni 2021

Seiten: 504

Altersempfehlung: Erwachsene

Herausgeber ‏ : ‎ tredition




Über die Autorin:
Zhara Herbst, Jahrgang 1986, ist gebürtige Rostockerin. Ihr Psychologiestudium verschlug sie nach Kiel. Dort lebt sie immer noch und ist inzwischen eine echte Kieler Sprotte. Wenn sie sich nicht den Küstenwind um die Nase wehen lässt, arbeitet sie als Psychotherapeutin und Dozentin – oder feilt an ihrem nächsten Buch ... "SPROTTENBLUT – Wagner & Anderson ermitteln in Kiel" ist ihr Debütroman.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Ein Mord und zwei Ermittler, die weit mehr verbindet, als der Fall:
Kriminaloberkommissar Pieter Anderson ist ein wahrer Meister im Verdrängen - bis im Kieler Schrevenpark die Leiche einer Frau gefunden wird und er dort auf Elisabeth Wagner trifft. Die unnahbare neue Kollegin ahnt nicht, dass sie Pieter mit den Geistern einer tragischen Vergangenheit konfrontiert. Sie will nur eins: sich wie gewohnt in ihre Arbeit stürzen, um der Einsamkeit ihrer vier Wände zu entgehen. Gemeinsam untersuchen die zwei ungleichen Ermittler eine Mordserie, die unerwartet ihrer beider Biographien betrifft, ihr Leben in Gefahr und völlig durcheinander bringt …


Meine Meinung:
Auf diesen Krimi wurde ich aufmerksam, weil das Cover mich ansprach und ich den Hinweis "Küstenkrimi" gelesen habe. Ich bin doch immer auf der Suche nach Krimis, die an der Ostsee spielen.
So kam es, dass ich den allerersten Krimi von Zhara Herbst lesen konnte.
Der Einstieg war für mich altbekannt. Eine Leiche wird gefunden und der Kommissar beginnt mit der Arbeit. Allerdings hatte ich dann so meine Probleme, ich konnte mich zunächst nicht mit den beiden ermittelnden Kommissaren anfreunden. Es gab so einige Geheimnisse, deren Aufklärung ich als Leserin gerne eher erfahren hätte. Allerdings musste ich geduldig sein, was mir nicht leicht fiel, ebenso wenig wie Beth, der neuen Mitarbeiterin von Pieter. Aber auch Pieter machte es mir nicht leicht, seine merkwürdige Reaktion konnte ich mir nicht erklären und habe erst sehr viel später die Auflösung bekommen. So sehr ich neben der Ermittlungsarbeit auch gerne privates über die Beteiligten erfahren möchte, hat dies sich zu sehr in den Vordergrund gedrängt. Klar, später konnte ich die Zusammenhänge erfahren, aber es zog sich für mich in die Länge. Es gab Verwicklungen auf die ich gerne verzichtet hätte. Es zeigt aber auch mal wieder, es sollte viel mehr miteinander geredet werden und zwar so schnell wie möglich.
Der Krimi war spannend geschrieben und machte mich auch neugierig. Natürlich habe ich das Buch zu Ende gelesen und war überrascht. Mit diesem Täter hatte ich nicht gerechnet.


Fazit:
Es war mal etwas anderes, ein Ermittlerduo mit einer besonderen Vergangenheit findet zufällig zusammen. Mit Sicherheit könnte sich die weitere Zusammenarbeit interessant weiter entwickeln.


Beim Verlag möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken.

Rezension - Grüner Türke


Autorin: Ingrid Reidel

Titel: Grüner Titel

Genre: Kurzkrimi

Version: eBook

erschienen: 13. August 2021

Seiten: 28

Altersempfehlung: Erwachsene

Herausgeber ‏ : ‎ booksnacks.de 





Über die Autorin:  
Die Autorin Ingrid Reidel wurde 1960 in Weinheim geboren. Nach der Ausbildung zur Erzieherin absolvierte sie eine zweite als Mediengestalterin. 2012 begann sie ein Fernstudium: Autorin werden. Ingrid Reidel wurde mit mehreren Preisen ausgezeichnet, der höchste war 2017 mit dem ersten Platz beim Deutschen Kurzkrimi-Preis Tatort Eifel. Ingrid Reidel ist Mitglied der Mörderischen Schwestern und der Bloody Maries. Sie wohnt mit ihrem Mann in einem alten Anwesen in Weinheim.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Die Verdächtigen aßen nicht einmal ihre Pizza zu Ende … 
Als Lisa an diesem Abend in ihre Lieblingspizzeria eintritt, wird sie in einer Reihe düsterer Geschehnisse verwickelt. Zwischen Spaghetti, Missverständnissen und Todesanzeigen entfaltet sich ein Rätsel, das die alte Dame zu lösen gewillt ist.


Meine Meinung:
Was erwarte ich von einem Kurzkrimi? Er soll mich gut unterhalten und spannend sein. Genau dies ist Ingrid Reidel mit ihrem Buch gelungen. Vor allem die beteiligten Personen fand ich sehr originell und es gab ein Wiedersehen mit Dr. Brinkmann 😉 Zum Inhalt kann ich nicht viel schreiben, ich würde dann einiges verraten. Aber es zeigt mal wieder, lieber eine Pizza in Ruhe essen und nicht lauschen wäre besser.


Fazit:
Eine schnelle kurze und spannende Unterhaltung für zwischendurch. Gerne gebe ich eine Leseempfehlung.


Bei der Autorin möchte ich mich vielmals bedanken.

Rezension - Ein Koffer voller Schönheit


Autorin: Kristina Engel

Titel: Ein Koffer voller Schönheit

Genre: Frauenbuch, historisch

Version: eBook, Hörbuch und Taschenbuch

erschienen: 1. August und 1. September 2021

Seiten: 432

Altersempfehlung: Erwachsene

Herausgeber ‏ : ‎ Droemer TB





Über die Autorin:
Kristina Engel wurde in Lübeck geboren und wuchs in Hamburg auf. Sie lebte viele Jahre in Lüneburg und arbeitete dort als Lokalredakteurin sowie als Kundenberaterin für eine große Parfümeriekette. Ferien an der Ostsee gehörten lange Zeit zur Familientradition – ebenso wie fröhliche Feste, auf denen mehrere Generationen von Frauen ihre geheimen Schönheitstipps weitergaben. Großmutter Martha schwor auf Melkfett, Mutter Christa badete ihre Hände in Olivenöl.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Reisende in Sachen Schönheit: Kristina Engels historischer Roman aus der 2. Hälfte des 20. Jahrhunderts erzählt die Geschichte der ersten deutschen Avon-Beraterin zwischen Wirtschaftswunder und häuslicher Enge.
Ende der 50er Jahre ist eine Fernsehtruhe oder gar ein Auto für viele Deutsche noch ein ferner Traum. Umso begehrter sind die kleinen Dinge, die das Leben schöner machen.
Wie sehr sich gerade die Hausfrauen nach ein wenig Luxus und Leichtigkeit sehnen, weiß Anne Jensen genau. Immerhin geht es ihr selbst nicht anders, seit ihr geliebter Mann Benno sich beim Aufbau seines Geschäfts immer weiter von ihr zurückzieht. Was ist aus der großen Liebe geworden, die sie beide alle Prüfungen von Krieg und Nachkriegszeit hat überstehen lassen?
Da entdeckt Anne eine Anzeige des amerikanischen Kosmetik-Herstellers Avon: Liebend gerne würde sie als Avon-Beraterin mit Puder und Parfum den Glanz der weiten Welt in deutsche Haushalte bringen. Doch ist sie auch bereit, für diese Freiheit ihre große Liebe aufzugeben?
Frauenrechte, Wirtschaftswunder und das mondäne Flair des fernen Amerika: Der historische Roman »Ein Koffer voller Schönheit« ist ein lebendig erzähltes Stück Zeitgeschichte der 50er Jahre des 20. Jahrhunderts.


Meine Meinung:
Das Buch hat einen interessanten Titel und das Cover zeigt einiges aus der damaligen Zeit, außerdem wurde es vom Verlag sehr schön präsentiert. Ich wurde neugierig und habe doch eher mit dem Lesen begonnen, als es geplant war.
Ich lernte Anne Jensen zu einem Zeitpunkt kennen, in dem sich gerade für Frauen vieles ändern konnte, wenn sie es denn wollten. Beziehungsweise, wenn ihr Ehemann es erlaubte. Die kurze Zeitspanne, in der ich Anne begleite, beginnt im Frühjahr 1959. Anne ist vierunddreißig Jahre alt und in einer schwierigen Zeit aufgewachsen und hatte es auch nicht leicht mit ihren Eltern.
Sie befindet sich in einer Situation, in der sie sich nicht wohlfühlt, aber selbst wenig ändern kann und auch nicht unbedingt will. Bis ihre Schwiegermutter dafür sorgt, dass sie als Avon-Beraterin tätig werden kann. Jetzt war ich an dem Punkt angelangt, der mit dem Buchtitel zu tun hatte. Allerdings dauerte es sehr lange und so richtig viel habe ich dazu auch nicht erfahren.
Im Grunde hat die Autorin das Leben Anfang der 60er Jahre berichtet, was ich sehr interessant fand, denn vieles vom Zeitgeschehen wurde darin aufgenommen. Ob es nun die große Politik, die Teilung Deutschlands oder Verarbeitung von Kriegsgeschehen war. Zufällig wurde Anne Vertreterin von Avon, es hätte auch eine andere Aufgabe sein können. Aber es passte genau zu den Personen und deren Erlebnissen. Die Frauen wollten sich endlich etwas gönnen und mussten lernen, sich dezent zu schminken. Mir sind die Parfümfläschchen in Erinnerung geblieben, sie sahen toll aus und waren mal etwas anderes als das altbekannte Kölnisch Wasser.
Das Buchcover passte genau zu dem Inhalt des Buches, denn Anne war anfangs mit der Isetta unterwegs, um die Sachen aus dem Köfferchen vorzustellen.


Fazit:
Ein interessantes Buch, das vieles vom Zeitgeschehen Anfang der 60er Jahre widerspiegelt. Ich hatte zwar eine andere Erwartungshaltung, nachdem ich diese zurück geschraubt hatte, war ich ganz zufrieden mit der Geschichte rund um Anne. Denn ich hatte das Gefühl, dass in der Hauptsache das Familienleben und Verarbeitung von unangenehmen Ereignissen behandelt wurden. Avon spielte eine kleine Rolle, die dann immer wichtiger wurde für die Verwirklichung von Anne.


Bei der Autorin und beim Verlag möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken.

Rezension - Pfoten vom Tisch


Autor: Hape Kerkeling

Titel: Pfoten vom Tisch! 

Genre: Tierbuch, Sachbuch

Version: eBook, Hörbuch und gebundene Ausgabe

erschienen: 30.Juni 2021

Seiten: 304

Altersempfehlung: Erwachsene

Herausgeber ‏ : ‎ Piper



Über den Autor:
Hape Kerkeling, 1964 in Recklinghausen geboren, wurde als Comedian, Sänger, Schauspieler, Moderator und Bestsellerautor vielfach ausgezeichnet. Seine autobiografischen Bücher »Ich bin dann mal weg« und »Der Junge muss an die frische Luft« bewegten Millionen LeserInnen und wurden erfolgreich verfilmt. Hape Kerkeling lebt in Bonn und Italien. Zuletzt erschien sein Kolumnenband »Frisch hapeziert«.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Lustig, persönlich und lehrreich: Hapes Samtpfoten-Atlas ist das ultimative Katzenbuch für alle Tierliebhaber!
Mit seiner wundervollen Liebeserklärung an die Mieze etabliert sich Bestseller-Autor Hape Kerkeling nun als persönlicher Ratgeber für Katzenliebhaber.
Ob er mal weg ist, an die frische Luft muss oder einfach auf sein Leben blickt: Hape Kerkeling ist ein Meister der vielschichtigen Autobiografie, in der es nie nur um seinen Lebensweg geht. Wenn er über sich erzählt, können seine Millionen Leserinnen und Leser immer etwas lernen – selbst wenn sie das gar nicht vorhatten.


Meine Meinung
:
Ich hatte schon einige Bücher von Hape Kerkeling gelesen und war deshalb neugierig auf sein Katzenbuch. Ich versprach mir eine humorvolle Unterhaltung. Leider konnte das Buch nicht ganz meinen Vorstellungen entsprechen. Die Geschichten über die eigenen Katzen habe ich gerne gelesen, aber stellenweise hatte ich das Gefühl ein Sachbuch über Katzen zu lesen. Was ja nicht unbedingt langweilig sein muss. Manches fand ich auch ganz interessant, aber mit etwas googeln hätte ich diese Informationen auch zusammentragen können. 


Fazit:
Hier hatte ich mal wieder ein Buch, an das ich andere Ansprüche gestellt hatte. Schnell stellte ich fest, dass ich die falsche Leserin dafür bin. Allerdings gibt es ja zum Glück genügend Katzenfans, die begeistert sein werden. Vielleicht sind die anderen Bewertungen hilfreich, die zumindest in allen Bereichen angesiedelt sind. Mir persönlich habe andere Bücher des Autors besser gefallen.


Beim Verlag und bei NetGalleyDE möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken.

Rezension - Mörderisches vom Niederrhein



Autorin: Regina Schleheck

Titel: Mörderisches vom Niederrhein

Genre: Kurzgeschichten, Krimis

Version: eBook und Taschenbuch

erschienen: 4. August 2021

Seiten: 315

Altersempfehlung: Erwachsene

Herausgeber ‏ : ‎ Gmeiner-Verlag




Über die Autorin:
Gebürtig 1959 in Wuppertal, in Köln aufgewachsen, heute in Leverkusen wohnhaft, fünffache Mutter, Oberstudienrätin, Referentin, Autorin, Herausgeberin und Lektorin.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Die Landschaft am Niederrhein ist flach - und hochspannend. Menschenschlag, Natur, Landwirtschaft, Industrie, Freizeitmöglichkeiten, Geschichte und Mythen bieten eine Fülle an kriminellen Möglichkeiten mit gelegentlich tödlichen Lösungen. Entführung, Totschlag, Mord: Regina Schleheck schickt in 12 Kurzkrimis ein vielfältiges Figurenensemble von Erkelenz bis Emmerich, Heinsberg bis Hamminkeln, Kaiserswerth bis Kevelaer quer durch die Niederungen des Rheins - und der Gefühle.


Meine Meinung:
So schön die Landschaft am Niederrhein ja ist, mörderisch geht es dort trotzdem zu. Zumindest in den Geschichten von Regina Schleheck. In ihren zwölf Geschichten bringt sie den Leserinnen und Lesern nicht nur das Leben am Niederrhein näher, sie schildert auch, was passieren kann, wenn.....
Die Autorin hat zwölf ganz unterschiedliche Begebenheiten geschrieben, sehr vielseitig. Manchmal hätte ich gerne noch mehr und weiter gelesen. 
Eine Kritik muss ich äußern, aber wahrscheinlich dafür eher der Verlag zuständig. Wenn ich ein Buch mit verschiedenen Geschichten in der Hand halte, dann lese ich nicht eine nach der anderen und vor allem auch nicht der Reihe nach. Gerne schaue ich da immer auf das Inhaltsverzeichnis und suche mir die nächste raus. Das fehlte mir diesmal.


Fazit:
Kurzgeschichten eignen sich prima zum "Zwischendurch-Lesen", zumindest bei mir ist es so. Wenn ich nicht viel Zeit habe und kein neues Buch beginnen will, greife ich gerne zu den Büchern mit Kurzgeschichten. Wer dies ebenfalls gerne macht und wissen will, wie mörderisch es am Niederrhein zugeht, der wird hier die passende Lektüre finden.


Bei der Autorin und dem Verlag bedanke ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar.

Sonntag, 29. August 2021

Rezension - Das Buch des Totengräbers


Autor: Oliver Pötzsch

Titel: Das Buch des Totengräbers

Genre: Krimi, historisch

Version: eBook, Hörbuch, Taschenbuch

erschienen: 31. Mai 2021

Seiten: 448

Altersempfehlung: Erwachsene

Herausgeber ‏ : ‎ Ullstein Buchverlage





Über den Autor:
Seine blutige Familiengeschichte beschäftigt Oliver Pötzsch, Jahrgang 1970, bereits seit der Kindheit. Bei seinen Recherchen stieß er auf die Folterwerkzeuge seiner Ahnen und einen Meisterbrief, der seinem Vorfahren eine 'besondere Kunstfertigkeit beim Köpfen' bescheinigt. Er fand außerdem heraus, dass das Richtschwert der Familie in den 70ern des letzten Jahrhunderts aus einem Heimatmuseum gestohlen wurde und seitdem verschollen ist. Sein 2008 erschienener Roman „Die Henkerstochter“ wurde für den Friedrich-Glauser-Preis nominiert. Der Autor arbeitet für den Bayrischen Rundfunk und lebt in München.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Wenn in Wien der Tod umgeht, gibt es nur einen, der ihm alle Geheimnisse entlocken kann 1893: Augustin Rothmayer ist Totengräber auf dem berühmten Wiener Zentralfriedhof. Ein schrulliger, jedoch hochgebildeter Kauz, der den ersten Almanach für Totengräber schreibt. Seine Ruhe wird jäh gestört, als er Besuch vom jungen Inspektor Leopold von Herzfeldt bekommt. Herzfeldt braucht einen Todes-Experten: Mehrere Dienstmädchen wurden ermordet – jede von ihnen brutal gepfählt. Der Totengräber hat schon Leichen in jeder Form gesehen, kennt alle Todesursachen und Verwesungsstufen. Er weiß, dass das Pfählen eine uralte Methode ist, um Untote unter der Erde zu halten. Geht in Wien ein abergläubischer Serientäter um? Der Inspektor und der Totengräber beginnen gemeinsam zu ermitteln und müssen feststellen, dass sich hinter den Pforten dieser glamourösen Weltstadt tiefe Abgründe auftun … Wien zur Jahrhundertwende – Bestsellerautor Oliver Pötzsch entführt uns mit diesem spektakulären Mordfall in die dunkelsten Ecken der Stadt


Meine Meinung
:
Von Oliver Pötzsch habe ich bereits einige Bücher gelesen, hauptsächlich die Serie der Henkerstochter. Mich haben die Bücher begeistert und ich war nun gespannt auf dieses, womit eine neue Serie gestartet wurde.
Ich lernte Inspektor Leopold von Hetzfeldt kennen, der sich von Graz nach Wien hat versetzen lassen. Gleich beim ersten Fall fällt er den Kollegen auf. Er ist jung und sehr clever, mit den neuen kriminalistischen Methoden kennt er sich gut aus und möchte sie entsprechend einsetzen. Allerdings stößt er dabei auf Widerstand, besonders bei einem älteren Kollegen, der ihm sowieso nicht wohl gesonnen ist. Ich erfahre während des Lesens, wie abergläubisch viele Leute sind und vor allem, welche Vorbehalte sie haben, wenn sie meinen, durch den Nachnamen zu wissen, dass die Person ein Jude sein könnte.
Außerdem wurde mir Augustin Rothmayer vorgestellt, der als Totengräber auf dem Wiener Zentralfriedhof arbeitet. Zartbesaitet sollte man nicht sein, wenn man das Buch lesen möchte.Zumindest ich habe mein Kopfkino ausgeschaltet.
Aber es war schon interessant Leopold zu begleiten und es gab genügend Rätsel, die gelöst werden mussten. Am Ende war ich überrascht, nachdem ich die Auflösung erfahren habe.


Fazit:
Es war ein gelungener Start einer neuen Serie, die sich mit Sicherheit interessant weiter entwickeln wird. Finden alle ihren Platz, wie sieht die künftige Zusammenarbeit aus und vieles mehr werde ich hoffentlich noch erfahren. Aber zunächst gebe ich hier eine Leseempfehlung. 


Beim Verlag und bei NetGalleyDE möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken.

#NetGalleyDE #DasBuchdesTotengräbers

Rezension - Molly Murphy ermittelt - Die Verschwörung in Fairview


 
Autorin: Rhys Bowen

Titel: Die Verschwörung in Fairview - Molly Murphy ermittelt

Genre: Cosy Crime, Historisch

Version: eBook

erschienen: 26. August 2021

Seiten: 267

Altersempfehlung: Erwachsene

Herausgeber ‏ : ‎ dp Verlag




Über die Autorin:
Rhys Bowen wurde in Bath, England, geboren, studierte an der London University, heiratete in eine Familie mit historischen königlichen Verbindungen und verbringt nun ihre Zeit im Norden von Californien und Arizona. Zunächst schrieb sie Kinderbücher, doch auf einer Reise in ihre malerische walisische Heimat fand sie die Inspiration für ihre Constable Evans-Krimis. Diese Kriminalgeschichten sind mittlerweile Kult und wurden mehrfach mit Preisen ausgezeichnet.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Molly Murphy will nur zwei Straßenkindern helfen – und wird in eine Verschwörung verwickelt Die spannenden Cosy-Crime-Reihe von New York Times-Bestsellerautorin Rhys Bowen geht weiter Molly Murphy freut sich auf die bevorstehenden Feiertage im verschneiten New York, denn sie hat jetzt eine eigene Familie: Sie und Daniel haben einen kleinen Sohn und die zwölfjährige Bridie lebt als Mündel bei ihnen. Als Molly und die Kinder den Sternsingern am Broadway lauschen, fällt ihnen ein kleines Straßenmädchen auf, das den Eindruck erweckt, Hilfe zu brauchen. Sie und ihr Bruder leben bei ihrer Tante, seitdem ihre Mutter verschwunden ist. Doch die beiden stammen gar nicht aus armen Verhältnissen und haben einen vornehmen englischen Akzent. Wer sind sie und wo ist ihre Mutter? Während Molly nach einem Weg sucht, den Kindern zu helfen und Antworten auf die Fragen zu finden, wird sie in einen Fall hineingezogen, der sie bis in die höchsten Ebenen der New Yorker Gesellschaft führt …


Meine Meinung:
Nachdem ich Molly Murphy nun in dem Buch "Mord unter Künstlern" kennen gelernt hatte, war ich neugierig auf eine weitere Folge.
Molly ist wieder bei ihrer Familie in New York, in dem genannten Buch war sie bei Freunden in Paris, die Feiertage stehen kurz bevor. Mit ihrem kleinen Sohn und der zwölfjährigen Bridie, die bei der Familie lebt, war sie im verschneiten New York unterwegs. Geschickt hat die Autorin in dieser Schilderung das Geschehen rund um Molly eingebunden. Ich erfahre von Jungen, die als Bettelkehrer die Wege vom Schneematsch befreien und höre die Sternsinger. Das kleine frierende Mädchen sehe ich ebenfalls sehr genau. Denn Rhys Bowen hat alles bestens beschrieben und ich kann Molly und Bridie gut verstehen, die gerne helfen wollen. Aber es sind einfach zu viele arme Kinder unterwegs.
Trotzdem lernen die beiden das Mädchen und ihren Bruder näher kennen und erfahren einiges mehr über sie. Allerdings wird Mollys Neugierde geweckt und auf einmal steckt sie mitten in einer Angelegenheit, zu der sie mehr erfahren will. So ganz ungefährlich stellt sich das alles aber nicht heraus.
Ich war natürlich dabei und vor allem war ich ebenfalls neugierig, wie sich denn nun alles verhält. Die Autorin hat mich an das Buch gefesselt, das durchaus spannend war. Außerdem fand ich es sehr gut, dass ich vieles vom aktuellen Zeitgeschehen erfahren konnte. Die Einstellungen zu arbeitenden Frauen, Information zur Kleidung und deren Reinigung und das allgemeine Alltagsleben.


Fazit:
Eine weitere Folge in der Molly Murphy ermittelt und mir gut gefallen hat. Gerne gebe ich hierzu eine Leseempfehlung.


Beim Verlag möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken.

Dienstag, 24. August 2021

Rezension - Das Kreuz des Pilgers


Autorin: Petra Schier

Titel: Das Kreuz des Pilgers

Genre: Historisch

Version: eBook und Taschenbuch

erschienen: 24. August 2021

Seiten: 432

Altersempfehlung: Erwachsene

Herausgeber ‏ : ‎ HarperCollins 



Über die Autorin:
Petra Schier, Jahrgang 1978, lebt mit Mann und Hund in einer kleinen Gemeinde in der Eifel. Sie studierte Geschichte und Literatur an der Fernuniversität Hagen, und seit 2003 arbeitet sie als freie Autorin. Ihre sehr erfolgreichen historischen Romane erscheinen im Rowohlt Taschenbuch Verlag und bei HarperCollins, ihre ebenfalls sehr beliebten Weihnachts- und Liebesromane bei MIRA Taschenbuch, HarperCollins und Weltbild. Sie ist Mitglied im Syndikat und bei DELIA sowie Vorsitzende der Jurys des DELIA-Literaturpreises sowie des DELIA-Literaturpreises Junge Liebe.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Koblenz, 1379: Als die junge Grafentochter Reinhild von Wegelagerern übermannt wird, wähnt sie sich dem Tode nah. Zum Glück kommen ihr der Pilger Palmiro und sein Weggefährte Conlin zu Hilfe, bringen die Übeltäter zur Strecke und retten Reinhild. Für ihren Mann kommt die Rettung allerdings zu spät. Auf ihrem Weg zurück in die Heimat begleiten Conlin und Palmiro die junge Frau. Nur langsam erholt sie sich von den schrecklichen Ereignissen, und doch entwickelt sie zarte Gefühle für Conlin. Dabei weiß sie genau, dass ihr Vater eine solche Verbindung niemals gutheißen würde. Und damit nicht genug, führt Palmiro einen Schatz mit sich, der sie alle erneut in Gefahr bringen kann.


Meine Meinung:
Mit Begeisterung stürze ich mich regelrecht auf das nächste neue Buch von Petra Schier. Denn ich weiß, dass ich sehr gut unterhalten werde. Zwar bin ich nicht immer einer Meinung mit den Beteiligten Personen und auch nicht mit der Autorin. Aber das gibt dem ganzen ja eine gewisse Würze. Was ich damit meine, werde ich gleich ausführen.
Ich starte jedes Buch ganz unvoreingenommen und hier staunte ich zunächst über die vielen Namen, die zu Anfang genannt wurden. Beim ersten Blick dachte ich mir, wie soll ich mir die denn alle merken, sicher muss ich laufend hin und her blättern. Aber dann.... da waren doch Namen, die hatte ich schon mal gelesen. Und das Kreuz kam mir ebenfalls bekannt vor. Um es vorweg zu nehmen, wer mit dem Lesen dieses Buches beginnt, wird schnell in die Geschichte reinfinden und wichtige Begebenheiten aus früheren Zeiten werden kurz erwähnt. Frühere Zeiten bedeuten, es gibt eine Kreuztrilogie, die Petra Schier vor einigen Jahren geschrieben hat und hier mehr oder weniger eine Fortsetzung findet. Die Bücher muss man nicht gelesen haben, um mit diesem Buch klar zu kommen, aber vielleicht wird bei dem einen oder anderen die Neugierde geweckt.
Hier geht es nun in erster Linie um drei Personen, Reinhild, Palmiro und Conlin. Leider war das Reisen damals nicht ungefährlich und oft wurden selbst größere Reisegruppen angegriffen. Bei solch einem Überfall wurde der Mann von Reinhild getötet. Palmiro und Conlin befanden sich auf der Rückseite vom Heiligen Land nach Koblenz. Kurz zuvor waren sie zu dieser Gruppe gestoßen und wollten den Weg gemeinsam zurücklegen. Das war nun der Start dieser Geschichte, in der es um viele Geheimnisse ging, manche wurden nach und nach gelöst. Eine wichtige Rolle spielte dabei auch das Kreuz des Pilgers. Aber mehr will ich dazu jetzt nicht verraten.
Auf jeden Fall sorgte Petra Schier mit ihrem Buch für unterhaltsame Lesestunden. Ich war mal wieder regelrecht an das Buch gefesselt, denn natürlich wollte ich wissen, wie alles zusammenhing und vor allem, wie es sich entwickeln würde. Als ich gerade so schön im Lesefluß war, musste ich feststellen, dass das Buch schon endete. Aber halt, es waren noch Fragen offen und wie ging es weiter. Hatte ich schon mal erwähnt, was ich von so offenen Enden halte? Die Autorin konnte sich gut die Reaktion ihrer Leser vorstellen und tröstete uns am Ende damit, dass es bis zum nächsten Buch nicht lange dauern wird.


Fazit:
Spannung, Verwicklungen, Geheimnisse, Romanze, gefährliche Begebenheiten, Missgunst und Freundschaft. Alls dies wurde in diesem Buch berücksichtigt. Das Alltagsleben kam hierbei ebenfalls nicht zu kurz. Ein gelungener Auftakt einer weiteren Trilogie, die ich gerne empfehle. Und ich hoffe wirklich, dass ich nicht zulange auf die nachfolgenden Bücher warten muss. 😉


Beim Verlag möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken

Sonntag, 22. August 2021

Rezension - Ich und der Weihnachtsmann


Autor: Matt Haig

Titel: Ich und der Weihnachtsmann

Genre: Weihnachtsbuch

Version: eBook, Hörbuch und gebundene Ausgabe

erschienen: 21. September 2018

Seiten: 288

Altersempfehlung: Jugendliche und Erwachsene

Herausgeber ‏ : ‎ dtv Verlagsgesellschaft




Der Autor Matt Haig, geboren 1975 in Sheffield, hat bereits eine Reihe von Romanen und Kinderbüchern veröffentlicht, die mit verschiedenen literarischen Preisen ausgezeichnet und in über zwanzig Sprachen übersetzt wurden.

Der Illustrator Chris Mould ist mit sechzehn auf die Kunstschule gegangen und arbeitet heute vorwiegend als Kinderbuchillustrator. Sein Werk wurde mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet.


Kurzbeschreibung. übernommen:
Weihnachten in höchster Gefahr Aus ist es mit der Ruhe in Wichtelgrund – eine finstere Intrige wird geschmiedet, und zwar vom hinterlistigen Osterhasen. Das Wichtelreich soll untergebuttert und Weihnachten zu einem zweitrangigen Fest zurückgestuft werden! Das können Amelia, das ehemalige Kaminkehrermädchen, und Nikolas alias der Weihnachtsmann nicht zulassen. Sie kämpfen mit allen Mitteln der Fantasie darum, Wichtelgrund und Weihnachten zu erhalten.


Meine Meinung:
Nun kannte ich bereits die beiden ersten Bücher dieser Chrismas-Buch-Serie von Matt Haig: "Ein Junge namens Weihnacht" und "Das Mädchen, das Weihnachten rettete" und wollte natürlich das dritte lesen. Zumal ich davon ausging, dass der Weihnachtsmann inzwischen glücklich und zufrieden mit seiner Aufgabe war. Allerdings gab es immer noch Wichtel, die ihm das nicht gönnten und Zwietracht säen mussten. In erster Linie war es der Wichtel, der Nikolas das Leben schon im ersten Buch schwer machte. Er wollte den Weihnachtsmann, seine Frau Mary und das Mädchen Amelia vertreiben. Die Mittel, die er nutzte um Unfrieden zu stiften, kamen mir durchaus bekannt vor. Gab es damals schon "Fake News" und Reden, die andere beeinflussten. Irgendwie waren die Bösewichte ihrer Zeit voraus.
Matt Haig hat es auch diesmal geschafft und mich an das Buch gefesselt. Schließlich wollte ich wissen, wie sich alles entwickeln würde, denn Weihnachten war in Gefahr.
Ich traf in diesem Buch auf alte Bekannte. Die Wahrheitselfe, die zu ihrem Leidwesen einfach keine Frage unbeantwortet lassen konnte, was durchaus gefährlich war. Kipp, der auf eine unglückliche Erfahrung zurückblicken konnte und Nusch, die Nikolas schon als Junge kannte. Diese und viele mehr spielten auch in diesem Buch eine wichtige Rolle. Der Autor hat es bestens erzählt und ein weiteres Mal haben mir die wunderschönen Zeichnungen gefallen, in vielen gab es für mich liebevolle Details zu sehen.


Fazit:
Wer wissen möchte, wie es dem Jungen des ersten Buches und dem Mädchen des zweiten Buches erging und wie sich ihr Leben entwickelte, sollte auch diese Folge lesen.
Ich hatte ursprünglich das zweite Buch gelesen, unwissend, dass es ein Vorgängerbuch gibt. Es war kein Problem für mich und nun haben alle ja die Möglichkeit, die drei Bücher hintereinander ohne große Wartezeit zu lesen, was ich gerne empfehle.

Beim Verlag möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken.

Rezension - Ein Junge namens Weihnacht


Autor: Matt Haig

Titel: Ein Junge namens Weihnacht

Genre: Weihnachtbuch

Version: eBook, Hörbuch, Taschenbuch und gebundene Ausgabe

erschienen: 14. Oktober 2016

Seiten: 272

Altersempfehlung: Jugendliche und Erwachsene

Herausgeber ‏ : ‎ dtv Verlagsgesellschaft




Über den Autor:
Matt Haig, geboren 1975 in Sheffield, hat bereits mehrere Romane und Kinderbücher veröffentlicht, die mit verschiedenen literarischen Preisen ausgezeichnet und in über dreißig Sprachen übersetzt wurden.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Die absolut wahre Geschichte des Weihnachtsmanns
Wie war das eigentlich, als der Weihnachtsmann noch ein Junge war? Er hieß Nikolas, wuchs in großer Armut mitten in Finnland in einer kleinen Holzhütte auf – und dies ist seine wahre Geschichte. Der elfjährige Nikolas begibt sich allein auf eine gefährliche Reise an den Nordpol, um seinen Vater zu finden. Er besteht haarsträubende Abenteuer, begegnet fliegenden Rentieren, einer Elfe, einem gewalttätigen Troll – und er stellt fest: Wichtel gibt es wirklich! In ihm reift ein Entschluss: Er will die Welt zu einem glücklicheren Ort machen. Wie er dieses Ziel erreicht und wie er dabei zum Weihnachtsmann wird – das verrät dieses Buch.


Meine Meinung:
In der Kurzbeschreibung wird diese Frage gestellt: "Wie war das eigentlich, als der Weihnachtsmann noch ein Junge war?" Die Antwort interessierte mich auch und deshalb wollte ich das Buch gerne lesen. Denn seien wir mal ehrlich, jeder von uns weiß, wo der Weihnachtsmann wohnt und wie seine kleinen Helfer eifrig Spielsachen für Kinder herstellen und die Rentiere kennen wir schließlich ebenfalls alle. Oder? 😉Es gibt einfach Dinge, die auch für Erwachsene eindeutig sind und nicht in Frage gestellt werden. Man muss nur genügend Fantasie besitzen und sich auf Geschichten einlassen.
So kam es, dass ich Nikolas kennen lernte, der in Finnland nahe des Dorfes Kristiinankaupunki wohnte. Ich kann jetzt nicht behaupten, dass der Junge glücklich war, denn er hatte seine Mutter verloren und sein Vater musste viel arbeiten, aber genügend Geld war nicht vorhanden. Zumindest konnten Nikolas keine Wünsche hinsichtlich Spielsachen erfüllt werden. Ich will hier nun nicht die gesamt Geschichte nacherzählen. Um es kurz zu machen, der Vater bekam einen Auftrag, für den er einige Monate unterwegs sein musste. Nikolas wurde ich die Obhut einer schrecklichen Tante gegeben. Die Zeit wurde ihm zu lang und er machte sich auf die Suche nach seinem Vater.
Der Autor hat nun sehr genau beschrieben, was Nikolas erlebte und wen er unterwegs alles traf. Empfohlen wird dieses Buch für Kinder ab 10 Jahre, wobei ich mir nicht sicher bin, ob der Autor sich über das Alter Gedanken gemacht hat. Denn Nikolas trifft auf Personen, die ganz besondere Vorlieben haben und ich bin mir nicht sicher, ob es andere hätten sein können, wenn man schildern will, dass die Personen nicht nett sind. Auf der anderen Seite sind manche Märchen, die wir den Kindern erzählen oder uns erzählt wurden, ebenfalls manchmal gruselig und zum Fürchten. Nun ja, Nikolas fand jetzt nicht unbedingt das, was er sich erhofft hatte, aber er fand den Ort Wichtelgrund. Nicht jedem ist das vergönnt, außerdem wurden dort Menschen aus Gründen nicht gern gesehen. Es nahm alles seinen Lauf und letztendlich wurde aus Nikolas der Weihnachtsmann.
Mir haben die Illustrationen von Chris Mould sehr gut gefallen, die an vielen Stellen im Buch eingefügt wurden und veranschaulichten, wie manches aussah. Viele kleine Details wurden in den Bilder eingearbeitet und ich habe sie gerne betrachtet.


Fazit:
Dieses Buch ist erste der Christmas Serie und gerne gebe ich eine Leseempfehlung für alt und jung. Allerdings möchte ich darauf hinweisen, dass manche Beteiligte Vorlieben haben, die ich dann doch etwas grausam fand.  Aber insgesamt gesehen hat das Buch für angenehme Lesestunden gesorgt.

Beim Verlag möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken.

Rezension - Der große Aufbruch - Die Hansen-Saga 8



Autorin: Ellin Carsta

Titel: Der große Aufbruch

Genre: Historisch

Version: eBook, Hörbuch und Taschenbuch

erschienen: 17. August 2021

Seiten: 359

Altersempfehlung: Erwachsene

Herausgeber ‏ : ‎ Tinte & Feder 



Über die Autorin:
Ellin Carsta ist das Pseudonym der deutschen Autorin Petra Mattfeldt, die zusammen mit ihrem Mann und ihren drei Kindern in der Nähe von Bremen lebt. Mattfeldt hat sich unter dem Pseudonym Caren Benedikt bereits einen Namen im historischen Genre gemacht. Ihre Reihen um "Die heimliche Heilerin" und die Hansen-Saga avancierten sofort zu Bestsellern, ebenso wie die neue Reihe um Gut Falkenbach.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Alles steht auf dem Spiel: der finale Band der Hansen-Saga von SPIEGEL-Bestsellerautorin Ellin Carsta. Kamerun 1897: Nach ihrer Ankunft in Kamerun will Luise einfach nur vergessen und die schrecklichen Ereignisse der vergangenen Wochen hinter sich lassen. Aber eine Frage beschäftigt sie doch: Wie wird sich ihr Wiedersehen mit Hamza, ihrer einstigen Liebe, nach so vielen Jahren gestalten? Dann erreicht Luise eine Nachricht, die sie vor eine äußerst schwierige Entscheidung stellt. Ihr Noch-Ehemann Hans hat nicht in ihren Scheidungsantrag eingewilligt und versucht, ihre Anteile am Kontor in seinem Besitz zu halten. Hat er vor, die gesamte Familie zu ruinieren? Um das zu verhindern, müsste Luise persönlich vor Gericht in Deutschland erscheinen, dabei hatte sie sich geschworen, nie mehr einen Fuß in das Land zu setzen. Gelingt es Luise, nach den Schicksalsschlägen noch einmal ins Leben zurückzufinden?


Meine Meinung
:
Da hatte ich nun das achte Buch der Hansen-Saga in der Hand. Mir war die Familie Hansen wohlvertraut, denn lange Jahre ihres Lebens durfte ich sie begleiten. Ich habe mit allen gelitten oder mich gefreut, ich habe mich über manches Verhalten geärgert und einige verwünscht. Ich war auch nicht immer mit den Handlungen der Protagonisten einverstanden, aber das gehört wohl dazu, wenn eine Familie in einer ereignisreichen Zeit lebt und vor allem, wenn alle so unterschiedliche Charaktere haben.
Dies sollte nun das abschließende Buch der Saga werden und ich war gespannt darauf, wie sich alles entwickeln würde. Vor allem weil ich gegen Ende des vorherigen Buches mir nicht sicher war, ob ich ebenfalls diese Entscheidung getroffen hätte. Mehr schreibe ich aber nicht dazu, weil es ja sein kann, dass einige noch nicht alle Bücher gelesen haben.
Nun, Ellin Carsta hat mich angenehm überrascht. Natürlich lief auch hier nicht alles so, wie manch einer es sich wünschen würde, aber mit dem Ende war ich mehr als zufrieden. Alle haben ihren Weg gefunden und nicht nur sie waren glücklich.
Im Vordergrund stehen in allen Büchern ja die Familienmitglieder, die mit ihren Handlungen teilweise für reichlich Aufsehen gesorgt haben. Gleichzeitig wurden aber auch die Probleme der damaligen Zeit behandelt. In Kamerun und Deutschland war es nicht leicht, vieles war im Umbruch und die überheblichen Einstellungen vieler Personen machten es auch nicht leichter.
Die Autorin hat alles bestens miteinander verbunden und ich fühlte mich immer gut unterhalten.


Fazit:
An gelungener Abschluss einer besonderen Familien-Saga. Gerne gebe ich eine Leseempfehlung, aber ich warne auch, wer sich so richtig auf das Familienleben einlässt, muss Freud und Leid mit allen teilen.


Beim Verlag, der Autorin und bei NetGalleyDe möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken.

Freitag, 20. August 2021

Verlagsgeburtstag dtv

Vor ein paar Tagen erhielt ich eine Mail, in der stand, dass es Grund gibt zu feiern, denn dtv hat in diesem Jahr gleich drei Jubiläen: 




alle Bilder durfte ich mit freundlicher Genehmigung 
des Verlages für meinen Beitrag verwenden.


60 Jahre dtv, 50 Jahre dtv junior und den 100. Geburtstag von Celestino Piatti, jenem Künstler, der mit seiner Umschlaggestaltung das Gesicht des Verlages seit der Gründung 1961 für viele Jahre geprägt hat.


Ich bin begeistert, denn ich bin nur wenige Jahre älter als der Verlag und ich weiß, dass ich als Kind und Jugendliche sehr viele Bücher des Verlages gelesen habe. Leider habe ich keine Bücher mehr aus dieser Zeit, die ich hier zeigen könnte. 



Aber ich habe gesehen, dass ich im ersten Jahr meiner Bloggertätigkeit ein ganz tolles Buch gelesen und rezensiert habe:

Die Flüsse von London 

ein gelungener Start einer tollen Serie

die Rezension ist hier zu finden: klick hier

und im Laufe der Zeit haben mich noch weitere Bücher 

des Verlages begeistert: klick hier


Tja, wie es manchmal so ist, habe ich mich mit meinen Kindern auch über den Verlagsgeburtstag unterhalten, denn beide lesen ebenfalls sehr gerne. 

Auf Anhieb fielen ihnen einige Buchtitel ein. Entweder wurden die Bücher in der Schule gelesen oder eben aus Spaß 





Damals war es Friedrich

Anscheinend gehörte dieses Buch zum Pflichtprogramm für Schüler, was ich sehr gut finde, wird dort doch ein wichtiges und interessantes Thema angesprochen




Der gelbe Vogel

Auch dieses Buch wurde von meinem Sohn in der Schule gelesen und besprochen





Der Adler der neunten Legion

Aus Spaß an der Freud' wie es so schön heißt, wurde dieses Buch von meinem Sohn gelesen.

Mit Sicherheit hat es ihn begeistert, aber nicht nur ihn, denn ich habe festgestellt, dass dieses Buch sogar verfilmt wurde



Der kleine Hobbit

an dieses Buch hat sich meine Tochter erinnert, es muss ihr damals ja gefallen haben, denn zumindest bei mir ist es so, dass ich Bücher, die mir nicht gefallen haben, auch vergessen habe.

Soweit unsere Erinnerungen - natürlich habe ich nach dem Erhalt der Mail im Verlagsprogramm gestöbert und soooo viele tolle Bücher entdeckt. Achje, aber ich wollte auf dem Boden der Tatsachen bleiben, schließlich liegt bei mir zu Hause ein riesiger Stapel gekaufter ungelesener Bücher.

Aber so ganz konnte ich dann doch nicht widerstehen, zumal ich diese Bücher sowieso lesen wollte im Rahmen meiner Winter-Advents-Weihnachtsbuch-Aktion.

Gemeinsam können wir uns auf folgende Bücher freuen, die ich lesen und rezensieren werde und Euch vielleicht ein paar Tipps geben kann:








Donnerstag, 19. August 2021

Rezension - Frau von Goethe



Autorin: Beate Rygiert

Titel: Frau von Goethe

Genre: Historisch, Biografie

Version: eBook, Taschenbuch und Hörbuch

erschienen: 16. August 2021

Seiten: 376

Altersempfehlung: Erwachsene

Herausgeber ‏ : ‎ Aufbau Taschenbuch




Das schreibt die Autorin über sich:
Bücherschreiben ist meine Leidenschaft. Schon als Kind wollte ich Schriftstellerin werden. Nach dem Abitur studierte ich Italienische Literatur, Theater- und Musikwissenschaft in München und Florenz und arbeitete danach einige Jahre als Operndramaturgin. Bis der Tag kam, an dem ich meinen Traum verwirklichte und den Sprung in die Selbstständigkeit wagte. Seitdem bin ich freie Autorin und lebe mit meinem Mann im Schwarzwald.


Kurzbeschreibung, übernommen:
„Ohne Dich ist doch alles nichts.“ Christiane Vulpius Weimar, 1788 Christiane Vulpius ist Putzmacherin in einer Kunstblumen-Manufaktur, als sie mit der Bittschrift ihres Bruders beim Geheimen Rat Goethe, dem begehrtesten Junggesellen Weimars, vorstellig wird. Gesellschaftlich trennen sie Welten, und doch ist es für beide Liebe auf den ersten Blick. Zunächst können sie ihr leidenschaftliches Verhältnis geheim halten. Als Christiane jedoch schwanger wird, schlagen ihr vonseiten der „guten Gesellschaft“ Hass und Verachtung entgegen. Wird Goethe zu ihr und dem Kind stehen? Christiane verliert nicht den Mut, sondern kämpft um ihre Liebe. Die Geschichte einer unkonventionellen und mutigen Frau – kenntnisreich und hochemotional erzählt.


Meine Meinung:
Goethe kennt ja wohl jeder und hat sicher auch schon etwas von ihm gelesen, wie auch von seinen Wegbegleitern. Aber über Frau von Goethe ist sehr wenig bekannt, zumindest kann ich das von mir behaupten. Darum war ich natürlich sehr neugierig darauf, dieses Buch zu lesen.
Wie ich es gerne bei Biografien mache, suche ich nebenbei im WWW nach weiteren oder ergänzenden Informationen. Deshalb stellte ich nun fest, dass über Christiane direkt wenig auf Anhieb zu finden war.
Beate Rygiert hat also sehr viel recherchieren müssen und musste dann überlegen, wie es gewesen sein könnte.... als die beiden sich kennenlernten.... als sie sich näher kamen und so weiter. Das ist ihr sehr gut gelungen. Gleichzeitig konnte sie mir als Leserin vieles über den Zeitgeist vermitteln. Christiane muss ihren Wolfgang sehr geliebt haben, anders kann ich es mir nicht vorstellen, denn es dauerte Jahrzehnte bis er sie endlich heiratete und sie nicht mehr der Gefahr ausgesetzt wurde, unter der damals viele Frauen zu leiden hatten, wenn sie unverheiratet ein Kind erwarteten.
Allerdings scheint Christiane ihrem Wolfgang in vielen Dingen inspiriert und auch unterstützt zu haben. Beide brauchten einander.
Mir hat es wirklich sehr gut gefallen, was die Autorin geschrieben und mir die beiden näher gebracht hat.


Fazit:
Eine interessante Biografie über eine Frau, die erst spät so richtig gewürdigt wurde. Gerne gebe ich eine Leseempfehlung.


Beim Verlag und bei NetGalleyDE möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken.

#FrauvonGoethe #NetGalleyDE

Rezension - Solange es Liebe gibt


Autorin: Hanni Münzer

Titel: Solange es Liebe gibt

Genre: Roman

erschienen: 20. Juli 2021

Version: eBook, Hörbuch und Taschenbuch

Seiten: 379

Altersempfehlung: Erwachsene

Herausgeber ‏ : ‎ Tinte & Feder 




Über die Autorin:
Hanni Muenzer hatte schon immer eine lebhafte Phantasie (zum Leidwesen von Eltern und Lehrern) und verschlang bereits als Sechsjaehrige jedes Buch. Nicht alles war jugendfrei. Aus der Leidenschaft zu lesen, entwickelte sich die Leidenschaft zu schreiben. Ihr Debuet 2013, DIE SEELENFISCHER, war ein Experiment, das versehentlich gelang. Plötzlich war sie Autorin.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Bayern, 1932: Klara wächst ohne Mutter auf. Der Vater ist streng, die Brüder haben für sie nur Spott übrig. Das einsame Mädchen flüchtet in ihre eigene Welt und in die heimliche Liebe zu dem jungen Kaffee-Erben Friedrich. Um Friedrich für sich zu gewinnen, trifft sie eine folgenschwere Entscheidung …
Berlin, 2010: Nach einem tragischen Schicksalsschlag findet die junge Julie lange nicht zurück ins Leben. Dann stirbt ihr Vater und sie muss in ihren bayerischen Heimatort reisen. Hier wird sie nicht nur mit ihrer herrischen Großmutter Klara konfrontiert, sondern auch mit den unbeantworteten Fragen ihrer Kindheit. Und nicht nur das: Plötzlich muss sie Verantwortung übernehmen für die Mitarbeiter der Kaffeemanufaktur, die seit Generationen im Besitz ihrer Familie ist
Dieser Roman kann unabhängig von »Solange es Schmetterlinge gibt« gelesen werden.


Meine Meinung:
Von Hanni Münzer hatte ich bisher einige Bücher gelesen, die mich sehr begeistert haben. Die Bücher sind in den unterschiedlichsten Genres angesiedelt, was mir gut gefallen hat.
Diesmal war es eine sehr emotionale Geschichte rund um Julie. Ich war dabei, als sie ein schwerer Schicksalsschlag traf und konnte sie durchaus verstehen. Gleichzeitig lernte ich ihre Großmutter Klara kennen, die in jungen Jahren eine folgenschwere Entscheidung getroffen hat und ich fand es etwas traurig, dass sie am Ende, ach nein, ich verrate nichts.
Auf jeden Fall hat mich das Schicksal von Julie sehr bewegt und ich freute mich darüber, als ich lesen konnte, welchen Weg sie dann doch einschlug.
Hanni Münzer hat es wieder mal geschafft und mich an ihr Buch gefesselt. Im Wechsel hat sie über Klara und Julie geschrieben. Gleichzeitig erfuhr ich noch einiges über das Leben in der jeweiligen Zeit.  Beide hatten es nicht leicht und nicht gerade ein glückliches Familienleben, es zeigt aber auch, dass man besser öfter miteinander geredet hätte. Neben den Schilderungen über bewegende Ereignisse gab es allerdings auch etwas Romanze und vor allem Spannung. Denn irgendetwas stimmte nicht und musste unbedingt geklärt werden. Ich hatte da so einige Befürchtungen und am Ende stellte ich fest, dass leider einiges zutraf.


Fazit:
Ein wirklich sehr bewegendes Buch, das ich auf jeden Fall gerne weiter empfehle.


Beim Verlag und bei NetGalleyDe möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken

#SolangeesLiebegibt #NetGalleyDE

Rezension - Jenseits des Kaps




Autorin: Joyce Summer

Titel: Jenseits des Kaps

Genre: Krimi

Version: eBook und Taschenbuch

erschienen: 19. August 2021

Seiten: 340

Altersempfehlung: Erwachsene

Herausgeber: BoD Books on Demand




Über die Autorin:
Von der Managerin zur erfolgreichen Krimiautorin
Die Hamburgerin lebt ihren Traum mit Krimis, die in sonnigen Urlaubsorten spielen. Politik und Intrigen kennt sie nach jahrelanger Arbeit als Managerin in verschiedenen Banken und Großkonzernen zur Genüge: Da fiel es Joyce Summer nicht schwer, dieses Leben hinter sich zu lassen und mit Papier und Feder auf Mörderjagd zu gehen. „In meinem früheren Job musste man durchaus damit rechnen, dass einem jemand beruflich das Messer in den Rücken rammt. Dann lebe ich doch lieber die eigenen Mordgelüste und Fantasien in schönen Krimis aus – und kann damit auch noch meinen Lesern eine Freude bereiten.“


Kurzbeschreibung, übernommen:
BLÜHENDE TÄLER, BLUTENDE ERDE
Nichts zieht Captain Pieter Strauss nach Hause ins südafrikanische Elgin Tal. Seit einem Streit vor sechzehn Jahren sprechen er und sein Vater Zef kaum ein Wort mehr miteinander. Da wird die Leiche einer jungen Aktivistin, die den weißen Farmern den Kampf angesagt hat, im alten Wasserspeicher der Strauss' Farm gefunden. Die örtliche Polizei hat bereits einen Verdächtigen inhaftiert: Zef Strauss. Pieter eilt seinem Vater aus Kapstadt zur Hilfe, auch wenn er selbst von dessen Unschuld nicht überzeugt ist. Schnell verfängt er sich in einem Netz aus alten Konflikten, verzweifelten Aufständen und blutigen Morden. Der zweite Fall für Captain Pieter am Kap der Verlorenen Hoffnung.


Meine Meinung:
Nachdem ich Captain Pieter Strauss und seine Mitarbeiter im Buch "Tod am Kap" kennen gelernt hatte, war ich neugierig auf eine weitere Folge. Wie auch im ersten Buch hat die Autorin wieder Spannung und aktuelle Begebenheiten gut miteinander verbunden.
Allerdings erleichtert die Konkurrenz unter den einzelnen Polizeidienststellen nicht gerade die Ermittlungsarbeit. Hinzu kommen noch die Befindlichkeiten der verschiedenen Bevölkerungsschichten, jeder hat einen eigenen Standpunkt und vertritt ihn mehr oder weniger gut bzw friedlich.
Es kommt zu Konflikten und schnellen Verhaftungen und mitten drin befindet sich Pieter, der sich immer wieder daran erinnert, wie er besonnen während eines Rugbyspieles reagieren würde und trotzdem sein Ziel erreicht.
Ich war auch diesmal wieder an das Buch gefesselt und gespannt, wie sich alles auflösen würde. Obwohl ich im ersten Buch ja schon viele für mich ungewohnt klingende Namen und Begriffe kennen gelernt hatte, wurde ich auch diesmal damit in meinem Lesefluss gehemmt und die Ausdrucksweisen mancher Leute gefiel mir ebenfalls immer noch nicht. Aber was soll ich machen, anscheinend ist es dort so üblich.


Fazit:
Auf nach Südafrika und alles kennen lernen, vor allem die schöne Gegend, aber auch die Probleme der dort lebenden Menschen. Joyce Summer hat mich ein weiteres Mal mitgenommen und für gute Unterhaltung gesorgt.


Bei der Autorin möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken.

Mittwoch, 18. August 2021

Rezension - Ziemlich turbulente Zeiten



Autorin: Angelika Schwarzhuber

Titel: Ziemlich turbulente Zeiten

Genre: Roman

Version: eBook und Taschenbuch

erschienen: 19. Juli 2021

Seiten: 384

Altersempfehlung: Erwachsene

Herausgeber ‏ : ‎ Blanvalet Taschenbuch Verlag



Über die Autorin:
Angelika Schwarzhuber lebt mit ihrer Familie in einer kleinen Stadt an der Donau. Sie arbeitet auch als erfolgreiche Drehbuchautorin für Kino und TV und wurde für das Drama »Eine unerhörte Frau« unter anderem mit dem Grimme-Preis und dem Deutschen Fernsehpreis ausgezeichnet. Zum Schreiben lebt sie gern auf dem Land, träumt aber davon, irgendwann einmal die ganze Welt zu bereisen.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Wenn es um die wahre Liebe geht – immer auf das Bauchgefühl hören! Singlefrau Ilona führt einen Delikatessenladen am Chiemsee und ist selbst den Leckereien gegenüber nicht abgeneigt. Umso mehr, als ihr Leben derzeit kaum etwas Aufregendes zu bieten hat. Den passenden Mann zu finden, hat sie nach diversen Fehlversuchen abgehakt. Bis Biobauer Chris sie zur Vertiefung ihrer Geschäftsbeziehung in die Toskana einlädt. Dumm nur, dass Ilona sich als etwas jünger und schlanker ausgegeben hat. Sie will die Einladung deswegen ablehnen, da greifen ihre Freundinnen Anna und Zoe ein. Gemeinsam machen sie sich auf eine turbulente Reise in den sonnigen Süden, die Ilonas Leben auf den Kopf stellen wird.


Meine Meinung:
Wenn ich die Möglichkeit bekomme, ein weiteres Buch von Angelika Schwarzhuber zu lesen, dann überlege ich nicht lange. Denn bisher haben mir ihre Bücher begeistert und auch diesmal wurde ich nicht enttäuscht.
Die Geschichte um Ilona startet dann auch gleich sehr humorvoll. Seien wir Frauen mal ehrlich, so etwas ähnliches haben wir alle doch mal kennen gelernt. Sehr wahrscheinlich war es nicht so medienwirksam, aber trotzdem 😉
Es ergibt sich, dass Ilona mit ihren Freundinnen in die Toskana fährt. Zuvor gab es Telefonate mit Chris, bei dem sie für ihren Delikatessenladen einige Köstlichkeiten bestellen wollte. Nun ja, auch bei Telefonaten sollte nicht geschummelt werden und lauschen ist ebenfalls nicht immer sinnvoll, vor allem, wenn daraus folgenreiche Schlüsse gezogen werden. Natürlich will ich hier nichts verraten, aber es erwartete mich eine fesselnde Geschichte.
Humor, Romanze, ernsthaftes -  alles wurde in diesem Buch sehr gut miteinander verknüpft und ich hatte reichlich Lesevergnügen.


Fazit:
Ziemlich turbulente Zeiten, der Titel passt so richtig zum Buch und es verspricht eine unterhaltsame Lesezeit. Gerne gebe ich eine Empfehlung und freue mich auf weitere Bücher der Autorin.


Beim Verlag möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken.

Sonntag, 15. August 2021

Lesungen von Isabella Archan, Gitta Edelmann und Jutta Wilbertz


Die Buchhandlung Werstenbuch hat einen netten kleinen Hinterhof und dort konnten sich Lesebegeisterte treffen. Aber nicht einfach so, denn es waren drei überaus mordstüchtige Autorinnen gekommen, die uns etwas erzählen, singen oder vorlesen wollten.



Hach, was freute ich mich, als ich vor ein paar Wochen den Hinweis auf diesen Leseabend sah. Termin checken und Karte reservieren, das machte ich innerhalb weniger Minuten und das war auch gut so. Schnell war das Kartenkontingent vergeben. Glücklicherweise war uns das Wetter hold und wir konnten in mehrfacher Hinsicht einen tollen Abend verbringen.


Jutta Wilbertz, Isabella Archan, Gitta Edelmann

sorgten für einen wirklich tollen, 
spannenden und humorvollen Abend.




Frau Westphal von Werstenbuch stellte uns die 
Autorinnen vor, erklärte uns den Ablauf 
des Abends und hat für ein sehr 
schmackhaftes Büfett gesorgt.




Den Anfang machte Jutta Wilbertz 
mit einem mörderischen Lied. Ich 
glaube ab jetzt werde ich einige Bäume
sehr skeptisch betrachten 😉




achja, ich muss mir doch mal anhören, 
wie Wachteln "singen".  Weshalb ich das 
machen will? Nun, das verrate ich nicht, 
wer mehr wissen will, sollte die Kurzgeschichte 
lesen 😉

Aus diesem Buch wurde die Geschichte mit 
dem Titel: "Eine Wachtel, eine Wachtel,
ein Königreich für eine Wachtel" gelesen





Als nächstes entführte uns Gitta Edelmann 
nach Schottland ans Loch Dubh. Seht Euch
diese hinterhältige Grinsen an, ein Glück, dass
mein Name nicht Melanie ist. Nein, so schlimm
ist die Autorin nicht. Aber mit einem gewissen
Augenzwinkern wurde die Geschichte
"Die Tote von Loch Dubh"
auf diesem Buch vorgelesen



Nach diesen spannenden humorvollen Beiträgen
gab es eine geschmackvolle Pause

Stimmt! Lesen macht glücklich!

Aber leckeres Essen auch!



Ich erwähnte ja schon, dass Dagmar Westphal
für gute Bewirtung gesorgt hat. Keiner 
musste dursten oder hungern 😉


In der Pause machte ich außerdem noch ein
Foto vom Büchertisch. 


Hach, da geht einer Leseratte doch das
Herz auf. Viele der Bücher befinden sich in  
meinem Besitz. Die tolle Dranbleiber-Serie
 von Gitta Edelmann besitze ich als eBook,
nach und nach erscheinen diese Bücher 
auch als gedruckte Ausgaben.


Isabella Archan und ihre Mördermitzi sind
mir sehr gut bekannt und ich freute mich 
auf die beiden. Wer die Autorin kennt,
weiß, dass sie nicht einfach "nur" aus
ihrem Buch vorliest. Sie hat eine ganz eigene
Art ihre Bücher vorzustellen und deshalb
gibt es nicht nur ein Foto von Isabella Archan.





Und hier zeige ich nun das Cover des
neuesten Buches: 
Drei Morde für die Mördermitzi



Nun, ein schöner Abend geht irgendwann zu Ende. Wir Zuhörerinnen und Zuhörer hatten viel Spaß. Gebannt lauschten wir den Vorträgen, egal ob gelesen, gesungen oder erzählt. Nach einigen Stunden hatte ich Bücher mit Signaturen in meiner Tasche und fühlte mich gut.  Der Abendhimmel auf meinem Heimweg trug zusätzlich zu meiner guten Stimmung bei










Eins möchte ich nebenbei noch erwähnen, gefördert werden in diesem Jahr die Autorenlesungen von der Aktion
"Neu Start Kultur".

Wenn nichts dazwischen kommt, findet im November eine Lesung in meiner Kirchengemeinde statt. Davon werde ich natürlich auch berichten

Freitag, 13. August 2021

Rezension - Die Frauen vom Jungfernstieg - Antonias Hoffnung


Autorin: Lena Johannson

Titel: Die Frauen vom Jungfernstieg - Antonias Hoffnung

Genre: Historisch

Version: eBook und Taschenbuch

erschienen: 19. Juli 2021

Seiten: 416

Altersempfehlung: Erwachsene

Herausgeber ‏ : ‎ Aufbau Taschenbuch




Über die Autorin:
Lena Johannson, 1967 in Reinbek bei Hamburg geboren, war Buchhändlerin, bevor sie als Reisejournalistin ihre beiden Leidenschaften Schreiben und Reisen verbinden konnte. Sie lebt als freie Autorin an der Ostsee.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Hamburg, 1903: Gerda und Oscar ist mit Leukoplast ein echter Bestseller gelungen. Während Oscar sein gemeinnütziges Engagement verstärkt und damit bei den Hamburger Kaufleuten aneckt, veranstaltet Gerda in ihrer Villa in Eimsbüttel erfolgreiche Kunstsalons. Die Künstlerin Irma steht vor ihrem internationalen Durchbruch, und Antonia hat ihr Glück in der Liebe gefunden. Doch dann soll sie sich nach einem Schicksalsschlag plötzlich um die kleine Tochter ihrer Freundin kümmern. Sie ahnt nicht, welch schwieriger Kampf um das Kind ihr bevorsteht. Zugleich unterstützen die drei Frauen Oscar bei der Entwicklung einer neuartigen Creme, die die Welt der Kosmetik revolutionieren soll – denn auch die Konkurrenz ist dieser Idee auf der Spur.


Meine Meinung:
Jungfernstieg und Nivea, wem sagen die Namen nichts? Ich war sogar dort im Shop und deshalb besonders neugierig auf das Buch.
Im ersten Buch lernte ich Oscar und Gerda Troplowitz kennen, die die Fabrik von Paul Carl Beiersdorf kauften. Oscar war ein sehr fortschrittlich denkender Arbeitgeber, was vielen Hamburgern ein Dorn im Auge war. Im ersten Buch stand seine Frau Gerda im Vordergrund und diesmal war es Antonia. Eine dritte Frau gehört zu ihrem Bund, Irma, über die im nächsten Buch geschrieben wird. Wobei eigentlich in beiden Bücher, die ich bisher gelesen habe, viel aus dem Leben aller Frauen geschildert wird. Die Begebenheiten passten genau in das Zeitgeschehen. Wobei Antonia und Irma keine Personen waren, die real existiert haben und somit ihre Lebensgeschichte eigentlich nur dazu diente, dass ich als Leserin erfahren durfte, was Frauen damals erleben mussten und wie schwer es ihnen gemacht wurde. Das fand ich natürlich sehr interessant, hatte ich dadurch die Möglichkeit so nebenbei zu lesen, was durchaus gewesen sein konnte. Es mag vielleicht als gewisse Würze gedacht sein, dass es in beiden Büchern fiese Charaktere gab, die allen Steine in den Weg legten. Ich hätte sehr gut darauf verzichten können.


Fazit:
Ein interessantes Buch über das Ehepaar Troplowitz und Nivea, was letztendlich eins der vielen Produkt wurde, das weltweit bekannt wurden.


Beim Verlag und bei NetGalleyDE möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken

Rezension - Engel der Themse



Autorin: Anne Breckenridge

Titel: Engel der Themse

Genre: Historisch, Krimi

Version: eBook und Taschenbuch

erschienen: 6. September 2016

Seiten: 272

Altersempfehlung: Erwachsene

Herausgeber ‏ : ‎ Dryas Verlag



Über die Autorin:
Anne Breckenridge ist das Pseudonym der Krimi-Autorin Christiane Dieckerhoff. Die gelernte Kinderkrankenschwester und Mutter zweier erwachsener Kinder schreibt seit mehr als zehn Jahren. 2008 erschien ihr erster Kriminalroman. Seit 2013 durchstreift sie die Jahrhunderte und ist nach einem Abstecher in die Karibik im London des 19. Jahrhunderts gelandet.


Kurzbeschreibung, übernommen:
England, 1864: Im viktorianischen London werden immer wieder Kinder vermisst, die Kinder der Ärmsten. Der Schatten holt sie, sagen die Leute. Die Polizei unternimmt nichts.
Auch nicht, als der neugeborene Bruder von Gladys verschwindet.
Dann verschwindet der Sohn eines Lords, und diesmal wird die Polizei aktiv. Das vorlaute Küchenmädchen Emma gerät in Verdacht und muss fliehen. In den Straßen von London trifft sie Gladys. Keine traut der anderen. Doch als auch der zweite Sohn des Lords vermisst wird und die Polizei alle Schuld bei Emma sucht, müssen sie sich zusammenraufen. Nur gemeinsam können sie den Schatten besiegen und das Kind retten. Ein Wettlauf gegen die Zeit beginnt …


Meine Meinung:
Ich bin bei diesem Buch hin und her gerissen und weiß auch nicht so richtig, wie ich es bewerten soll. Ich lernte anfangs zwei Mädchen kennen, deren Familienverhältnisse ganz unterschiedlich waren. Allerdings schien es irgendwann mal etwas zu geben, was beide betraf und ihr Leben beeinflussen sollte. Die Spannung empfand ich nun nicht als sehr hoch, interessanter war es, über das Leben der Mädchen zu lesen. Denn es spiegelte vieles von der damaligen Einstellung und dem Alltagsleben wieder. Ich fühlte mich jetzt nicht so sehr an das Buch gefesselt und habe es im Grunde nur zu Ende gelesen, weil ich neugierig war und die Auflösung erfahren wollte. Am Ende ging dann alles auch sehr schnell und hat mich etwas überrascht, damit hatte ich nun nicht unbedingt gerechnet.


Fazit:
Ein Buch, das ich jetzt nicht unbedingt empfehlen möchte, allerdings auch nicht abrate. Meine Ansprüche sind sehr hoch und das ist zum Glück nicht bei allen Leserinnen und Lesern so.

Beim Verlag und bei NetGalleyDE möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken.