Mittwoch, 24. März 2021

Rezension - Vier Pfoten im Sommerwind



Autorin: Petra Schier

Titel: Vier Pfoten im Sommerwind

Genre: Roman

Version: eBook, Hörbuch und Taschenbuch

erschienen: 23. März 2021

Seiten: 384

Altersempfehlung: Erwachsene

Herausgeber : HarperCollins 



Über die Autorin:
Seit Petra Schier 2003 ihr Fernstudium in Geschichte und Literatur abschloss, arbeitet sie als freie Autorin und Lektorin. Neben ihren historischen Romanen schreibt sie auch zauberhaften Liebesromane mit Hund. Sie lebt mit ihrem Mann und einem deutschen Schäferhund in einem kleinen Ort in der Eifel.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Aus eigener Kraft haben die drei Freundinnen Hannah, Caroline und Ella ein Cateringunternehmen gegründet. Schon nach kurzer Zeit können sie riesige Erfolge verbuchen. Die Köstlichkeiten der Foodsisters sind einmalig, das muss auch Jörn zugeben. Doch bei der Aussicht zusammen mit Ella die Jubiläumsfeier der Lichterhavener Feuerwehr zu organisieren, ist er schon jetzt genervt. Wie soll er, der ruhige und besonnene Fischer, mit der quirligen Partyqueen ein Team bilden? Aber als Ella sich um den Bearded Collie ihrer Großmutter kümmern muss, ist sie heillos überfordert und Jörn lernt Ella plötzlich von einer ganz anderen Seite kennen …


Meine Meinung:
Es ist immer wieder schön für mich, nach Lichterhaven zu reisen und alte Bekannte zu treffen und natürlich neue kennen zu lernen. Diesmal stehen Ella und Barnabas im Vordergrund. Ellas Großmutter ist verstorben und hat als letzten Wunsch geäußert, dass Ella sich um den Bearded Collie namens Barnabas kümmert. Das ist gar nicht so leicht, denn sie hat keine Erfahrung mit dem Umgang von Hunden. Damit muss sie erst einmal klar kommen und außerdem hat sie ein weiteres Problem, was allerdings etwas hausgemacht ist. Mehr verrate ich dazu aber nicht.
Wer die Bücher von Petra Schier kennt, weiß, dass sich meist zwei Personen finden und ein Hund nicht immer unbeteiligt an den meisten Ereignissen ist. So auch diesmal. Mir gefällt es immer wieder, wenn ich die Gedanken der Hunde lesen kann. Außerdem macht es Spaß den beiden Personen zuzusehen, wenn sie sich nähern und nicht so einfach zueinander finden. Die Autorin lässt sich jedes mal etwas besonderes einfallen, worauf ich hier ebenfalls nicht eingehen möchte. Allerdings spreche ich die Warnung aus, dass in diesem Buch "Spuren von Erotik" zu finden sind oder wie lauten die Warnungen, die man öfter irgendwo lesen kann 😉


Fazit:
In Lichterhaven werden reichlich Feste gefeiert und die mir sympathischen Einwohner dieses Ortes mischen bei vielem mit und sich auch bei vielem ein. Gerne habe ich sie begleitet und gebe eine Leseempfehlung für dieses Buch.


Beim Verlag möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken.

Rezension - Die Buchhändlerin



Autorin: Ines Thorn

Titel: Die Buchhändlerin

Genre: Historisch

Version: eBook, Hörbuch und broschiert

erschienen: 23. März 2021

Seiten: 336

Altersempfehlung: Erwachsene

Herausgeber : Rowohlt Taschenbuch



Über die Autorin:
Ines Thorn wurde 1964 in Leipzig geboren. Nach einer Lehre als Buchhändlerin studierte sie Germanistik, Slawistik und Kulturphilosophie. Heute arbeitet sie als freie Autorin und hat bereits zahlreiche erfolgreiche historische Romane veröffentlicht. Sie lebt und arbeitet in Frankfurt am Main.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Bücher und Schicksale: Die Geschichte einer starken Frau, Liebe und Literatur in den 1940er Jahren. Frankfurt, kurz nach dem 2. Weltkrieg: Christa bricht enttäuscht ihr Germanistikstudium ab, weil sie als Frau an der Universität nicht für voll genommen wird. Zunächst aus Verlegenheit fängt sie an, in der Buchhandlung ihres Onkels auszuhelfen, die dieser nach der Enteignung durch die Nationalsozialisten nun wieder aufbaut. Bald schon wird das Bücherverkaufen für Christa zur Passion - und die Buchhandlung zu einem Ort, an dem sich Gleichgesinnte treffen, an dem Freundschaften entstehen und sogar Liebe. Doch noch sind die Wunden der Kriegszeit nicht verheilt, und Christa muss all ihre Klugheit und Tatkraft einsetzen, um die Buchhandlung und ihr eigenes Glück zu bewahren.


Meine Meinung:
Vielen von uns ist bekannt, was während der Kriegsjahre und danach alles passierte. Aber kaum einer hat sich um Einzelschicksale Gedanken gemacht. Leider wurden aus vielen Gründen unschuldige Menschen verhaftet und in Lager gesteckt. Deshalb finde ich es gut, wenn Autoren uns Lesern Ereignisse nahe bringen, indem sie wahre Begebenheiten in einem Roman einbinden und mit den Personen verknüpfen. Hier dreht sich alles um den Buchhandel der Familie Schwertfeger. Irgendwann wurde beschlossen, dass Bücher verbrannt werden müssen, da sie einigen Leuten nicht passten. Einem Leser tut dies im Herzen weh und ich war begeistert, als ich las, was Martin sich hat einfallen lassen.
Aber dies war nur ein Ereignis, von dem ich lesen konnte. Christa würde zu gerne studieren, ihre Mutter möchte sie zu gerne gut verheiraten. In ihrem Umfeld gab es viele Personen, die eine wichtige Rolle in dieser Geschichte spielen sollten. Die meisten waren mir sympathisch, aber es gab auch Personen, denen ich sonst was wünschte.
Ines Thorn hat sehr fesselnd beschrieben, was Christa, ihre Familie und ihre Freunde erlebten und wie sie mit allem fertig wurden beziehungsweise fertig werden mussten.  Kriegsjahre, Entbehrungen, Besatzungszeiten, all dies beeinflusste das Leben aller.


Fazit:
Ein sehr gutes und unterhaltsames Buch über eine schwierige Zeit. Mir hat es sehr gut gefallen und ich habe es in einem Rutsch gelesen. Gerne gebe ich eine Leseempfehlung.


Beim Verlag und bei NetGalleyDe möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken.


#DieBuchhändlerin #NetGalleyDE

Rezension - Die Stärke der Töchter - Die Falkenbach - Saga


Autorin: Ellin Carsta

Titel: Die Stärke der Töchter - Die Falkenbach - Saga

Genre: Historisch 

Version: eBook, Taschenbuch und Hörbuch

erschienen: 23. März 2021

Seiten: 299

Altersempfehlung: Erwachsene

Herausgeber : Tinte & Feder 




Über die Autorin:
Ellin Carsta ist das Pseudonym der deutschen Autorin Petra Mattfeldt, die zusammen mit ihrem Mann und ihren drei Kindern in der Nähe von Bremen lebt. Mattfeldt hat sich unter dem Pseudonym Caren Benedikt bereits einen Namen im historischen Genre gemacht. Sie schreibt außerdem Krimis, Thriller und Jugendbücher.

Kurzbeschreibung, übernommen:
Bernried am Starnberger See, 1937: Als Paul-Friedrich von Falkenbach hört, dass ein Kriegskamerad bei einem Unfall in seiner Schreinerei ums Leben gekommen ist, erweckt das sofort sein Misstrauen. Wird er erneut von seiner Vergangenheit eingeholt? Paul-Friedrich will seinen Geschäftspartner Wilhelm Lehmann treffen, um die Sache aufzuklären. Doch der hat gerade ganz andere Probleme: Sein Sohn Leopold hat ihn zum wiederholten Male enttäuscht und er will ihn aus der Familie und der Firma verbannen. Vor lauter Aufregung erleidet er einen Schwächeanfall. Währenddessen spitzt sich die Lage für die jüdische Bevölkerung in Deutschland weiter zu. Als ihrem Vater plötzlich das Grundstück der Nachbarfamilie am See angeboten wird, ist dies ein weiterer Weckruf für das politische Interesse von Wilhelmine von Falkenbach, ebenso wie ein politisch Verfolgter, der Unterschlupf auf dem Gut der von Falkenbachs sucht. Paul-Friedrichs Tochter spürt, dass sie die opportunistische Haltung einiger Familienmitglieder nicht länger teilen kann …
 

Meine Meinung:
Nachdem ich das erste Buch der Falkenbach - Saga gelesen hatte, war für mich klar, dass ich unbedingt wissen will, wie sich alles entwickeln würde. Mein Warten wurde belohnt und zwar mit einer weiteren Folge, von der ist sofort gefesselt war.
Ellin Carsta versteht es hervorragend, eine Familie nicht zur Ruhe kommen zu lassen. Ach, nicht nur eine Familie, es sind gleich drei, denen aufregende Zeiten bevorstehen. Wäre ja auch sonst zu langweilig 😉
Im ersten Buch ging es um das Unrecht der Väter, was einige Fragen für mich offen ließ, die mir aber nun beantwortet wurden. Allerdings sollten diesmal die Töchter beziehungsweise die Schwiegertöchter im Vordergrund stehen. Sie sind sehr stark, gemeinsam noch mehr. Natürlich will ich hier nicht verraten, was genau sie gemacht haben, aber ich war durchaus mit allem einverstanden. Nun ja, die Väter wurden auch bei diesem Buch nicht unbedingt meine Lieblinge. Aber mir haben einige Entscheidungen sehr gut gefallen, besonders die, die in weiser Voraussicht getroffen wurden, mehr verrate ich nun nicht.
In der Falkenbach - Saga erfahre ich einiges vom damaligen Zeitgeist und von dem Leben kurz vor dem nächsten Krieg. Die Autorin hat historische Ereignisse sehr gut eingebunden.


Fazit:
Eine sehr gute und unterhaltsame Folge, die ich mal wieder in einem Rutsch gelesen habe. Natürlich hoffe ich, dass ich noch mehr von den Falkenbachs und Lehmanns zu lesen bekomme. Aber zunächst gebe ich gerne eine Leseempfehlung und zwar für beide Bücher.

Beim Verlag und bei NetGalleyDe möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken

#DieStärkederTöchter #NetGalleyDE

Rezension - Als wir uns die Welt versprachen



Autorin: Romina Casagrande

Titel: Als wir uns die Welt versprachen

Genre: Roman, Gegenwart, Historisch

Version: eBook, Hörbuch, gebundene Ausgabe

erschienen: 10. März 2021

Seiten: 480

Altersempfehlung: Erwachsene

Herausgeber : FISCHER Krüger



Über die Autorin:
Romina Casagrande, geboren 1977, lebt in Meran in der Provinz Bozen in Südtirol. Ihre Mutter ist deutsch, ihr Vater Italiener. Mit ihrem Roman »Als wir uns die Welt versprachen« gelang ihr auf Anhieb der Durchbruch als Autorin; das Buch wird in viele europäische Sprachen übersetzt. Romina Casagrande hat klassische Literatur und Geschichte studiert, für Museen in Südtirol gearbeitet und unterrichtet als Mittelstufen-Lehrerin. Sie liebt die Natur, besonders die Berge; ihr Zuhause teilt sie mit ihrem Mann, drei Papageien und zwei Hunden.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Das Buch, das Hoffnung schenkt: Zwei Kinder, tausend Schicksale und eine inspirierende Reise über die Alpen zwischen Italien und Deutschland.
Als die Südtirolerin Edna in einer deutschen Zeitschrift ein Bild ihres Kinderfreundes Jacob sieht, macht sie sich auf den Weg über die Alpen, um eine alte Schuld zu begleichen. Vor einem ganzen Leben mussten Edna und Jacob unter härtesten Bedingungen bei schwäbischen Landbesitzern schuften, wie Tausende arme Bergbauernkinder vor ihnen. Der Zweite Weltkrieg riss sie auseinander. Zu Fuß, mit Bus und Zug und ihrem Papagei Emil im Gepäck, beginnt Edna unbeirrt eine Reise voller berührender und überraschender Begegnungen. Dieser Roman nimmt uns mit auf einen inspirierenden Weg zu Freundschaft und Freiheit – wenn wir uns gegenseitig helfen, können wir alles schaffen.


Meine Meinung:
Manchmal dauert es etwas länger, bis eine vermeintliche Schuld beglichen werden kann. Edna hat fast achtzig Jahre gebraucht, bis sie endlich dazu kam. Dazu musste sie sich auf einen weiten Weg machen und sie war der Meinung, dass sie nicht die leichtere Variante nehmen kann
So kam es, dass ich Edna auf ihren anstrengenden Weg begleiten konnte. Sie hat sehr viele liebenswerte und interessante Menschen kennen gelernt, die ihr behilflich waren. Etwas erstaunt war ich schon, dass sie mit neunzig Jahren solche Strecken zurück legte, aber manchmal muss die Realität doch etwas verbogen werden.
Im Grunde waren es zwei Geschichten, denn die Autorin erzählte in zwei Zeitabschnitten über Edna. Edna musste als zehnjährige ihre Eltern verlassen und auf einem Bauernhof im Schwabenland arbeiten. Es war nicht leicht für die Kinder.  Leicht war für mich auch nicht dieser zeitliche Wechsel. Denn nicht immer konnte ich sofort erkennen, ob ich nun etwas über Begebenheiten der Vergangenheit oder der Gegenwart lese. Das hat meinen Lesefluss etwas gestört.
Die Autorin erwähnte, dass sie zufällig etwas über die "Schwabenkinder" erfahren hat. Viele Jahre mussten Kinder aus Südtirol ins Schwabenland, um dort zu arbeiten. Ihre Eltern bekamen dafür Geld. Die Armut war groß und für die Kinder war es oft schwer. Mir hat gefallen, wie sie darum eine Geschichte erfunden hat. Es war auch sehr emotional und besonders am Ende war ich nicht nur erfreut, ich hätte mir ein anderes gewünscht.


Fazit:
Eine fesselnde Geschichte mit einigen Längen und Begebenheiten, die eigentlich zu schön waren, um wahr zu sein, aber es passte zu Edna. Und man soll den Glauben ja auch nicht aufgeben, dass einem so etwas passieren kann. Vielleicht sehe ich das alles einfach auch zu kritisch und realistisch.  Trotzdem möchte ich niemandem vom Lesen des Buches abhalten. 


Beim Verlag und bei NetGalleyDe möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken


#AlswirunsdieWeltversprachen #NetGalleyDE

Rezension - Osterläuten



Autorin: Friederike Schmöe

Titel: Osterläuten

Genre: Krimi

Version: eBook und Taschenbuch

erschienen: 10. März 2021

Seiten: 251

Altersempfehlung: Erwachsene

Herausgeber : Gmeiner-Verlag



Über die Autorin
Geboren und aufgewachsen in Coburg, wurde Friederike Schmöe früh zur Büchernärrin - eine Leidenschaft, der die Universitätsdozentin heute beruflich nachgeht. In ihrer Schreibwerkstatt in der Weltkulturerbestadt Bamberg verfasst sie seit 2000 Kriminalromane und Kurzgeschichten, gibt Kreativitätskurse für Kinder und Erwachsene und veranstaltet Literaturevents, auf denen sie in Begleitung von Musikern aus ihren Werken liest. Ihr literarisches Universum umfasst unter anderem die Krimireihen um die Bamberger Privatdetektivin Katinka Palfy und die Münchner Ghostwriterin Kea Laverde.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Kurz vor Ostern: Mia freut sich darauf, die Feiertage mit ihrer Familie zu verbringen. Besonders das Glockenläuten in der Osternacht liebt sie sehr. Ihre Freude wird allerdings jäh getrübt, als Waldarbeiter einen weiblichen Schädel finden. Forensiker konnten das Aussehen der toten Frau wiederherstellen und Mia kennt sie. Die Tote ist ihre beste Freundin Monika, die vor 11 Jahren spurlos verschwand. Doch wer aus dem verschworenen Freundeskreis hatte seinerzeit eine Rechnung mit ihr offen? Ein altes Verbrechen, von Mia mühsam verdrängt, will endlich ans Licht.


Meine Meinung: 
Ein Buch, genau passend zu dieser Jahreszeit. Dies ist nun meine Meinung dazu, ich denke mal, dass Mia es ganz anders sieht. Denn ein paar Tage vor Ostern finden Waldarbeiter einen weiblichen Schädel im Wald und Mia erkennt ihre Freundin, nachdem Forensiker das Aussehen wiederherstellen konnten. Natürlich will sie wissen, was vor 11 Jahren passiert ist und beginnt neugierige Fragen zu stellen. Dies scheint nicht ganz ungefährlich zu sein. Und ich denke manches Mal, willst Du das nicht besser den Fachleuten überlassen? Hartnäckig ist Mia und ich darf sie begleiten, denn im Grunde bin ich selber neugierig, sitze aber zu Hause in Sicherheit 😉
Die Autorin hat das Buch mit einer spannenden Szene begonnen und damit mein Interesse gefordert. Ich erfuhr, genau wie Mia sehr viel über bestimmte Personen und hatte den einen oder anderen verdacht. Allerdings mit diesem Ende hatte ich so gar nicht gerechnet. Tja, ich überlege ernsthaft, ob es nicht manchmal besser ist, alte Sachen ruhen zu lassen. 


Fazit:
Ein unterhaltsamer und spannender Osterkrimi, den ich gerne empfehle. Natürlich kann er auch zu jeder anderen Zeit gelesen werden. 

Beim Verlag und bei NetGalleyDe möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken. 


#Osterläuten #NetGalleyDE

Sonntag, 21. März 2021

Rezension - Der Club der toten Sticker



Autorin: Tatjana Kruse

Titel: Der Club der toten Sticker

Genre: Krimi

Version: eBook und Taschenbuch

erschienen: 23. Februar 2021

Seiten: 296

Altersempfehlung: Erwachsene

Herausgeber : Haymon Verlag



Über die Autorin:
Die Krimiautorin Tatjana Kruse, Jahrgangsgewächs aus süddeutscher Hanglage, lebt und meuchelt in Schwäbisch Hall. Ihre Krimis sind schräg, komisch und immer mit einem Augenzwinkern geschrieben.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Stickst du noch oder stirbst du schon? Mordserie unter Männerstickern!
Stickende Männer leben gefährlich!
In Schwäbisch Hall fällt ein Männerstickkränzchenmitglied nach dem anderen tot um, gemeuchelt mit einer Präzisionsschleuder. Wer tut sowas? Ein Stricker mit rrr, also einer aus dem gegnerischen Lager? Oder ein Traditionalist, der es nicht erträgt, wenn Männer diese ehemalige Frauen-Domäne für sich erobern? Und wird er erst aufhören, wenn auch Siggi Seifferheld, der prominenteste unter den Männer-Stickern, tot ist? Oder ist Siggi selbst größenwahnsinnig geworden und will die Konkurrenz ausschalten?
Von Letzterem gehen leider die Ex-Kollegen von der Mordkommission aus, weil: Alle Indizien sprechen gegen Siggi. Herrje! Da muss er den Täter wohl wieder einmal selbst aufspüren …

Gestatten: Siggi Seifferheld, Kommissar im Unruhestand
Kennst du ihn schon, den Schwäbisch Haller Schnüffler? Nein? Dann dürfen wir vorstellen: Eigentlich ist der charmante Ex-Polizist Frührentner, aber wie soll man im Ruhestand Ruhe geben, wenn dauernd, ja wirklich ständig, etwas passiert, bei dem es seine Schnüffelfähigkeiten braucht? Unter uns: So ganz unrecht ist dem Siggi und seinem treuen Gefährten Onis (Hovawart-Rüde und somit ebenfalls Schnüffler) etwas gepflegt-spektakuläre Ermittler-Action gar nicht. Auch wenn Onis neuerdings auf Droge und damit gar nicht mehr so hilfreich ist.
Siggi liebt zwar seine Herzdame Marianne, seine Männersticker-Radio-Kolumne und die Kolleginnen und Kollegen von Stammtisch "Mord zwo" sehr, aber er hat eben auch einen Hang zum Nervenkitzel. Da trifft es sich gut, dass ihm das Verbrechen quasi an den Fersen klebt …


Meine Meinung:
Ich will direkt mal die Frage, die in der Kurzbeschreibung gestellt wurde, beantworten. Nein, bisher kannte ich Siggi Seifferheld noch nicht. Aber das hat sich nun geändert und ich werde ihn nicht mehr aus den Augen lassen.
Tajana Kruse ist ja bekannt für ihre besonderen Krimis, zu Recht wird sie die Königin der Krimödie genannt. Inzwischen kann ich das bestätigen, obwohl ich den Schwäbisch Haller Schnüffler bisher noch nicht kannte, habe ich bereits einige andere Krimis der Autorin gelesen.
Diesmal lernte ich nun endlich Siggi kennen, für ihn hat sich die Autorin etwas ganz besonderes ausgedacht und darauf muss man erst einmal kommen. Siggi ist ein Sticker mit einer eigenen Radiosendung und hat auch eine Fangemeinde, von der er anfangs noch nichts weiß.
Das Buch beginnt sehr interessant. Wann haben wir schon mal eine Leiche kennen gelernt, die laut "Aua" sagen kann? Leider gibt es später doch noch Leichen, die tatsächlich nichts mehr sagen. Was beunruhigend ist, alle gehören zu einem Stickerkreis. Siggi, eigentlich im Ruhestand, muss sich dann doch einmischen, allerdings gehört er zu den Verdächtigen.
Wie er damit umgeht und was er alles in Erfahrung bringt, hat Tatjana Kruse spannend humorig beschrieben. Mir hat sie einige Verdächtige geliefert und mich am Ende wirklich sehr überrascht.


Fazit:
Ein weiteres gelungenes Buch mit Spannung und Humor hat die Autorin geschrieben. Mich hat sie damit sehr begeistern können und ich habe noch einige Bücher von ihr auf meinem Stapel liegen, die nach und nach gelesen werden. Ich freue mich schon drauf. Aber nun gebe ich für dieses Buch eine Leseempfehlung.


Beim Verlag möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken. 

Rezension - Mord in Windsor


Autorin: Trudy Cos

Titel: Mord in Windsor

Genre: Krimi

Version: eBook und Taschenbuch

erschienen: 12. März 2021

Seiten: 280

Altersempfehlung: Erwachsene

Herausgeber : Dryas Verlag




Über die Autorin:
Trudy Cos lebt mit ihrer Familie in Düsseldorf, verbringt jedoch viel Zeit im beschaulichen Windsor in England. Die international tätige Unternehmerin schreibt Krimis und Fantasy-Geschichten, die an den unterschiedlichsten Orten der Welt spielen. Als Ausgleich zu einem asiatisch bestimmten Berufsalltag zieht es sie zu historischen Orten in Großbritannien, wo Windsor zu ihrer zweiten Heimat und Inspiration geworden ist


Kurzbeschreibung, übernommen:
Gerade als Samy Wilde ihr neues Leben in Windsor zu genießen beginnt, fällt ihr ein Toter vor die Füße. Das passt ihr gar nicht, denn die Informatikerin war durch den Verkauf einer App zu Geld gekommen und möchte sich endlich einmal den angenehmen Dingen des Lebens widmen. Stattdessen wird sie selbst des Mordes verdächtigt. Als Frau der Tat beginnt Samy mithilfe ihres guten und etwas skurrilen Freundes Cornelius, ihre eigenen Recherchen rund um das Windsor Castle durchzuführen. Dabei werden beide mit Samys Vergangenheit konfrontiert. Könnte es sein, dass der Mord mit ihrem jüngst verstorbenen Vater zusammenhängt?


Meine Meinung:
Während meiner häufigen Besuche in London war ich auch einmal in Windsor und deshalb fiel mir dieses Buch natürlich auf. Es war klar, dass ich es lesen wollte. Mit Begeisterung habe ich gelesen, wo die Autorin Samy in Windsor untergebracht hat. Zu gerne würde ich mal durch Samys Wohnzimmerfenster nach draußen blicken.
So sehr ich mich freute, mal wieder in Windsor zu sein, gab es für Samy aber eine weniger erfreuliche Situation. In einer Sauna fällt ihr ein Toter vor die Füße und der Ärger beginnt. Eine Polizistin, die ihrem Namen keine Ehre macht, schießt sich sofort auf Samy ein, aus den verschiedensten Gründen. Es war ja wohl klar, dass sie nicht auf meine Liste der sympathischen Personen kam. Nate und Cornelius schafften dies allerdings und natürlich Samy.
Gespannt verfolgte ich, was Samy und Cor, wie sie ihren besten Freund nannte, heraus fanden. Manches war mit reichlich Emotionen verbunden. Außerdem war es auch nicht ungefährlich für Samy, gut, dass Cor da war. Aber mehr verrate ich nicht.


Fazit:
Ein spannender und unterhaltsamer Krimi, der gleichzeitig auch viel über das Leben einer jungen Deutschen berichtet, die sich in Windsor nicht so leicht einleben konnte. Aber am Ende wurde alles gut, zumindest erweckte es den Eindruck bei mir. Gerne gebe ich eine Leseempfehlung.


Beim Verlag und bei NetGalleyDe möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken.

#MordinWindsor #NetGalleyDE

Rezension - Das Bernsteinmädchen



Autor: Hans Meyer zu Düttingdorf

Titel: Das Bernsteinmädchen

Genre: Roman

Version: eBook und Taschenbuch

erschienen: 15. März 2021

Seiten: 384

Altersempfehlung: Erwachsene

Herausgeber : Aufbau Taschenbuch



Über den Autor
Hans Meyer zu Düttingdorf wurde 1967 in Bielefeld geboren und wuchs auf dem ost-westfälischen Land auf. Er ist Musiker, Autor und Unternehmenscoach und wurde für seine deutschsprachigen Chansons bereits mehrfach ausgezeichnet. Seit vielen Jahren lebt er zusammen mit seinem Partner, Juan Carlos Risso, in Berlin und in der argentinischen Küstenstadt Necochea. Mit ihm entwickelte er auch die Idee zu seinem Debütroman "Das Bandoneon".


Kurzbeschreibung, übernommen:
Mein Herz in deinen Händen Neu Boltenhagen, 1938: Als Helena sich in den deutschen Matrosen Karl verliebt, verlässt sie ihre argentinische Heimat und zieht zu ihm an die Ostsee. Doch in den Wirren des Zweiten Weltkriegs werden die Liebenden getrennt, und Helena gebärt einen Sohn. Über siebzig Jahre später erhält dieser ein rätselhaftes Erbe von seiner Mutter. Mit einem Bernstein und dem Auftrag, seinen deutschen Wurzeln nachzuspüren, reist Robert von Buenos Aires in das vorpommersche Dorf seines Vaters und ist wie vom Donner gerührt. Warum steht auf dem Familiengrab, dass er und Helena hier im Jahr 1945 begraben worden seien? Und wer ist die zweite Frau auf den alten Fotos? Ein berührender Roman über eine Reise in die Vergangenheit und die Rückkehr in ein anderes Leben.


Meine Meinung:
Bernstein verbinde ich mit der Ostsee und deshalb war ich auf dieses Buch neugierig. 
An die Ostsee sollte Robert dann auch reisen, weil seine Mutter im Testament diesen Wunsch geäußert hat. Ihn lernte ich in dem Moment kennen, als das Flugzeug, von Buenos Aires kommend, in Frankfurt landete. Weder Robert noch ich konnten uns vorstellen, warum die Mutter dies als letzten Willen geäußert hat. Die Mutter Elena lernte ich ebenfalls kennen, denn es gibt in diesem Buch zwei Erzählstränge. Die Geschichte von Elena während der Kriegsjahre und Roberts Suche nach dem Warum? Und dieses Warum stellte ich mir auch. Warum macht eine Frau so etwas und lässt Vergangenes nicht ruhen? Warum denkt sich ein Autor so ein Ende aus? 
Mal davon abgesehen, fand ich es durchaus interessant, ein weiteres Mal zu lesen, wie sich das Leben während der Kriegsjahre abspielte. Außerdem habe ich auch nebenbei noch etwas über den Alltag in der DDR erfahren, denn Rico spielte als Fahrer von Robert eine interessante Nebenrolle. Mehr möchte ich vom Inhalt, wie immer, nicht verraten. 
Geheimnisse, Vergangenheitsbewältigung, Zusammenhalt, Neid, Eifersucht - so vieles spielte in dieser Geschichte, hauptsächlich für Elena, eine entscheidende Rolle. 


Fazit:
Ein interessantes Buch mit historischen Begebenheiten verknüpft. Mich hat es jetzt nicht so toll begeistern können. Was vielleicht daran liegt, dass ich zu viel aus dieser Zeit gelesen habe und manchem Plot etwas kritischer gegenüber stehe. Aber zum Glück sind Geschmäcker verschieden.


Beim Verlag und bei NetgalleyDe möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken


#DasBernsteinmädchen #NetGalleyDE

Donnerstag, 18. März 2021

Rezension - Uns gehört der Himmel. Die Flight Girls


Autorin: Noelle Salazar

Titel: Uns gehört der Himmel - Die Flight Girls

Genre: Historisch

Version: eBook, Hörbuch und Taschenbuch

erschienen: 15. März 2021

Seiten: 496

Altersempfehlung: Erwachsene

Herausgeber : Goldmann Verlag



Über die Autorin
Noelle Salazar wurde im Pazifischen Nordwesten geboren, wo sie auch aufwuchs. Heute lebt sie mit ihrem Mann und ihren zwei Kindern in Bothell, Washington. »Uns gehört der Himmel« ist ihr erster Roman.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Texas, 1941. Die junge Audrey Coltrane ist eine leidenschaftliche Pilotin. Als sie die Möglichkeit erhält, auf Hawaii als Fluglehrerin zu arbeiten, ist sie überglücklich – nicht einmal der charismatische Lieutenant James Hart kann sie ablenken. Bis der verhängnisvolle Tag kommt, der alles ändert: Bomben fallen auf Pearl Harbor, Audrey hat den Tod vor Augen. Aber ihre Passion für das Fliegen ist stärker, und sie schließt sie sich den »Women Airforce Service Pilots« an, wo sie in der eingeschworenen Gemeinschaft der Fliegerinnen tiefe Freundschaft und eine neue Bestimmung findet. Dann kehrt James von einem Einsatz nicht zurück – und Audrey bricht auf zu ihrer bisher schwersten Mission ...


Meine Meinung:

Diesmal haben mich Cover und Kurzbeschreibung neugierig gemacht, denn beides versprach mir reichlich Lesevergnügen. Vorab möchte ich direkt erwähnen, dass ich begeistert war.
Ich durfte Audrey kennen lernen, die bereits mit zwölf Jahren kleine Flugzeuge fliegen durfte. Es mag uns erstaunen, aber es war damals durchaus "normal" in Texas und anderen Bundesstaaten.  Audrey hat sehr viel Flugerfahrung und darf auf Hawaii Piloten ausbilden. Wir alle wissen, was dort passiert ist und können mit diesem Buch alles aus Sicht der Pilotin Audrey nachvollziehen. Nun will ich nicht nacherzählen, was sie alles erlebt hat und nur ein paar Hinweise geben. Durch Audrey habe ich viel erfahren können: die Einstellungen der Männer zu fliegenden Frauen, die Zwickmühle in der viele steckten, wenn es um die Frage Familie oder Beruf ging.
Noelle Salazar hat alles sehr eindrucksvoll geschildert. Ich war an das Buch gefesselt und musste mich den unterschiedlichsten Emotionen aussetzen. Das zeigt natürlich, wie gut die Autorin alles beschrieben hat. Alltagsleben, Verlust, Neid, Ängste, aber auch schöne Erlebnisse und nicht zu vergessen, die Romanze, das alles hat sie in dem Buch verknüpft.
Audrey hatte mit den unterschiedlichsten Personen zu tun. Mit zunächst unbekannten Frauen in einem Gemeinschaftsraum untergebracht, ergaben sich Freundschaften und sie haben sich zusammengerauft. Das war besonders interessant zu lesen, denn die Autorin hat vielen ganz besondere Charaktere zugeordnet. 
Ich habe das Gefühl, dass ich meine Begeisterung über dieses Buch so gar nicht richtig zum Ausdruck bringen kann, weil ich vom Inhalt nichts verraten möchte und deshalb nicht auf bestimmte Situationen eingehen kann. Denn es gab genügend bei denen ich entweder lachen, weinen, schimpfen und sogar frech grinsen musste. Außerdem wurde mir das Gefühl vermittelt, dass ich bei manchen Flügen ebenfalls im Cockpit saß. 


Fazit:
Ein eindrucksvolles Buch, über das ich noch lange nachgedacht habe. Gerne gebe ich eine Leseempfehlung. 

Beim Verlag möchte ich mich gerne für das Rezensionsexemplar bedanken.

Mittwoch, 17. März 2021

Rezension - Das Dünencafé


Autorin: Sina Beerwald

Titel: Das Dünencafé

Genre: Historisch

Version: eBook und Taschenbuch

erschienen: 1. März 2021

Seiten: 528

Altersempfehlung: Erwachsene

Herausgeber : Knaur TB




Über die Autorin
Sina Beerwald, 1977 in Stuttgart geboren, hat sich bislang mit sechzehn erfolgreichen Romanen, darunter historische Romane und Sylt-Erlebnisführer, einen Namen gemacht. Sie ist Preisträgerin des NordMordAward und des Samiel Award.  2008 wanderte sie mit zwei Koffern und vielen Ideen im Gepäck auf die Insel Sylt aus und lebt dort seither als freie Autorin.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Urlaub vom Alltag auf der Insel Sylt: Willkommen in Moikens Strand-Café und im Berlin der glanzvollen 20er Jahre! 
Endlich ist der erste Weltkrieg vorbei und Moiken steht vor einem scheinbar unüberwindbaren Berg an Aufgaben. Gelingt es ihr trotz wirtschaftlich schwieriger Verhältnisse und unter dem Argwohn der Männer, das Hotel „Strandvilla“ und ihr Café im Dünenpavillon auf Sylt wieder im alten Glanz erstrahlen zu lassen? Ihre süßen Kreationen jedenfalls sind legendär, ein illustres Publikum genießt das Seebad und Moiken setzt alles daran, die Gäste in ihrem Dünencafé mit Törtchen und Pralinen zu verwöhnen. 
Mitten hinein platzt die Nachricht, dass der Hindenburgdamm gebaut werden soll. Teufelswerk für die Gegner, doch die Befürworter, zu denen auch Moiken gehört, versprechen sich großen wirtschaftlichen Aufschwung. Freunde werden zu Feinden und die Insel spaltet sich in zwei Lager. Zu Moikens Überraschung steht plötzlich der charismatische Wasserbauingenieur Adam von Baudissin wieder vor ihr. An ein Wiedersehen hatte sie nicht geglaubt.
Moiken könnte glücklich sein – wären da nicht noch die Gefühle für ihre unerfüllte große Liebe Boy Lassen, und die Sorge um ihre Tochter Emma, die die Insel verlassen hat und zu Boy nach Berlin gegangen ist. Schließlich macht Moiken sich selbst auf den Weg ins brodelnde Berlin, und versucht ihre Tochter zur Rückkehr nach Sylt zu bewegen.


Meine Meinung:
Nachdem ich das Buch "Die Strandvilla" gelesen hatte, war klar, dass ich auch dieses Buch lesen wollte, denn ich war neugierig, was Moiken noch so alles erleben wird.
Schnell war ich wieder mittendrin im Geschehen und an das Buch gefesselt. Für mich waren die beteiligten Personen so real, dass ich am liebsten die eine oder andere mal geschüttelt und meine Meinung gesagt hätte. Ich war nicht immer damit einverstanden, wie einige handelten.  
Gleichzeitig habe ich sehr viel über Planung und Bau des Hindenburgdamms erfahren. Mir hat sehr gut gefallen, dass Sina Beerwald so viel interessantes und wissenswertes des damaligen Zeitgeschehens in die Geschichte rund um Moiken eingebunden hat. Gegen Ende wurde es sehr dramatisch und ich bin so gespannt auf das nächste Buch.


Fazit:
Fesselnd unterhaltsam fand ich dieses Buch. Gerne gebe ich hier eine Leseempfehlung und ich warte nun auf das nächste Buch.


Beim Verlag möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken.


Rezension - Bio - Tod



Autor: Jürgen Klahn

Titel: Bio - Tod

Genre: Krimi

Version: eBook und Taschenbuch

erschienen: 1. März 2021

Seiten: 188

Altersempfehlung: Erwachsene

Herausgeber : Piper Spannungsvoll



Über den Autor:
Jürgen Klahn (*1960) ist in Rinkenis nördlich der Flensburger Förde aufgewachsen und hat sich als diplomierter Volkswirt mit Finanzen und Investments beschäftigt, bevor er sich dem Schreiben widmete. Klahn lebt mit seiner Lebensgefährtin, der dänischen Krimiautorin Elsebeth Egholm in Aarhus. 


Kurzbeschreibung, übernommen:
Jensen hatte sich die Ferien mit Grete so romantisch vorgestellt – schade, dass Britta Grønbæks Tod dazwischenkommt. Die bekannte Tierschutzaktivistin liegt mit einem tödlichen Schlag am Hinterkopf in ihrer Küche, und Fragen nach Tat und Täter suchen ihn heim. Nicht zuletzt, weil Grete sie stellt. Gemeinsam jagen Grete und Jensen den Täter, auch wenn ihnen dabei die Eifersucht in die Quere kommt: Das ehemalige Fotomodell Vera Clement macht Jensen schöne Augen, ein großes Tier der Fleischwarenbranche bezaubert Grete, und dann wäre da noch Olfert mit seinen ganz eigenen Ansichten zum Tierschutz – seit Jensen Britta Grønbæks Schmuseferkel in Pflege genommen hat, gibt es für ihn weder Rast noch Ruh.


Meine Meinung:
Hygge-Krimis sind ja jetzt der neue Trend, deshalb war ich neugierig auf dieses Buch und wollte es gerne lesen. Allerdings hatte ich hier das zweite Buch in der Hand, in dem Jensen und Grete ermitteln. Was aber kein Problem darstellte, wichtiges erfuhr ich nach und nach.
Grete wollte eine Woche Urlaub bei Jensen machen und es sollte richtig schön und gemütlich werden. Allerdings wurde eine Tote gefunden und beide waren sehr daran interessiert, offen Fragen zu klären. Ich durfte sie dabei begleiten. Die Tote war eine bekannte Tierschutzaktivistin und wie man es nach dem Buchtitel vermuten kann, dreht sich vieles um "Bio". Mir persönlich war das doch ein bisschen viel des Guten und irgendwie hatte ich auch das Gefühl, dass die Spannung nicht so richtig eintreten wollte.


Fazit:
Ich fand es ganz interessant einen Hygge-Krimi zu lesen, zumindest zu erfahren, was man darunter versteht. Mein Fall war es jetzt nicht. Zur Abwechslung eignet sich das Buch ganz gut, aber ich bin mir nicht sicher, ob ich weitere Folgen lesen möchte. Zum Glück sind die Geschmäcker ja verschieden und andere Leser werden vielleicht begeisterter sein, als ich es bin.

Beim Verlag und bei NetGalleyDe möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken.

#BioTod #NetGalleyDE

Rezension - Die Toten auf Helgoland


Autorin: Anna Johannsen

Titel: Die Toten auf Helgoland

Genre: Krimi

Version: eBook, Hörbuch und Taschenbuch

erschienen: 23. Februar 2021

Seiten: 331

Altersempfehlung: Erwachsene

Herausgeber : Edition M 



Über die Autorin:
Anna Johannsen lebt seit ihrer Kindheit in Nordfriesland. Sie liebt die Landschaft und Menschen der Region, besonders verbunden ist sie den nordfriesischen Inseln, auf denen die Krimireihe »Die Inselkommissarin« spielt.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Ein neuer Fall, der die Inselkommissarin an ihre persönlichen Grenzen bringt. 
In einem Wohnhaus auf Helgoland wird ein Paar tot aufgefunden – auf den ersten Blick spricht alles für eine Beziehungstat. Lena Lorenzen wird mit dem Fall betraut, der jede Menge Brisanz mit sich bringt, denn bei dem Mann handelt es sich um einen ehemaligen Verdeckten Ermittler des LKA, der untergetaucht ist. Lena macht sich auf die Spurensuche: Wie stand es tatsächlich um die psychische Gesundheit des Polizisten, und warum wurde er von seinen aktuellen Ermittlungen abgezogen? Was hat der kurdische Clan, dem der Ermittler zuletzt wohl dicht auf den Fersen war, mit der Tat zu tun? Die Inselkommissarin muss sich zum ersten Mal in ihrer Karriere mit dem Organisierten Verbrechen auseinandersetzen und gerät dadurch selbst in höchste Gefahr.


Meine Meinung:
Diesmal muss Lena auf Helgoland ermitteln und ich finde, es wird ihr nicht leicht gemacht, weil alles sehr verzwickt erscheint. Die Umstände sind zwar offensichtlich, aber im Grunde zu glatt. Die Zeugen sind nicht sehr gesprächig und innerhalb der Behörde bekommt sie auch nicht die nötige Unterstützung. Ich lernte die Insel etwas besser kennen und war wirklich gespannt, wie alles zusammenhängt und vor allem, wie es am Ende ausgehen wird. Denn Lena musste nicht nur mit dienstlichen Problemen klar kommen, sie hatte auch privat einiges, was geklärt werden sollte.


Fazit:
Eine weitere gelungene Folge mit und über die Inselkommissarin. Mir hat sie gefallen und ich bin wirklich gespannt, ob es eine weitere geben wird. Aber zunächst gebe ich hier eine Leseempfehlung.


Beim Verlag und bei NetGalleyDe möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken. 

#DieTotenaufHelgoland #NetGalleyDE


Rezension - Morgaines Ruf - Ewiger Schlaf 2



Autorin: Tanja Neise

Titel: Morgaines Ruf - Ewiger Schlaf 2

Genre: Zeitreise, Fantasie

Version: eBook und Taschenbuch

erschienen: 16. März 2021

Seiten: 304

Altersempfehlung: Erwachsene

Herausgeber : 47North 



Über die Autorin:
Tanja Neise lebt mit ihrer Familie in einem brandenburgischen Dorf in unmittelbarer Nähe zu Berlin und schreibt Romane mit Gefühl und Fantasie. Gehen Sie mit der Autorin auf Zeitreisen, oder erleben Sie wie Rockstars ganz privat sind, nachdem sie das Rampenlicht verlassen haben. Lassen Sie sich in entfernte Länder, vergangene Zeiten oder in Leben, die Sie selbst nie führen würden, mitnehmen. Zwischenmenschliche Beziehungen, Hilfsbereitschaft, füreinander da sein sind zentrale Themen in den Romanen von Tanja Neise. Doch bei all ihren Geschichten darf die Liebe nie zu kurz kommen und Happy Ends sind zumindest bisher das Ziel der Autorin.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Verbunden durch die Kraft ihres Erbes. Für einander bestimmt. Durch alle Zeiten. Aus der romantischen Zeitreise-Reihe »Ewiger Schlaf« von Erfolgsautorin Tanja Neise. Auf Carisbrooke Castle ist man höchst besorgt. Tochter Caitlyn geht es schlecht und sie benötigt dringend moderne medizinische Versorgung. Ihre Familie sieht daher keine andere Möglichkeit, als sie wie zuvor ihren Bruder ins 21. Jahrhundert zu schicken. Doch Caitlyns neuer Arzt Ryan erkennt, dass sie eine Zeitreisende aus dem Jahr 1456 ist. Und er sieht in ihr die Chance, den uralten Fluch der Fee Morgaine zu lösen, den diese über ihre Nachkommen verhängt hat. Ungeahnt bringt er Caitlyn damit in große Gefahr. Ryan kann es jedoch unmöglich zulassen, dass ihr etwas zustößt, und auch Caitlyn fühlt sich auf wundersame Weise mit Ryan verbunden, obwohl er für ihre Entführung und Gefangenschaft verantwortlich ist. Warum fühlen sich die beiden so magisch zueinander hingezogen? Ist es ihr Schicksal, ihr gemeinsames Glück zwischen den Zeiten zu finden?


Meine Meinung:
Nachdem ich "Morgaines Erbe" gelesen hatte, war klar, dass ich auf jeden Fall auch dieses Buch lesen wollte. Das war eine gute Entscheidung, denn ich war sofort an das Buch gefesselt und musste es in einem Rutsch lesen. Tanja Neise hat ein weiteres Mal dafür gesorgt, dass ich mitten im Geschehen steckte. Ich hatte manchmal vor Aufregung richtig Herzklopfen, denn es stellten sich so viele Fragen: geht es gut aus und wird alles gelingen. Ich habe öfter den bösen Blick aufsetzen müssen, lach, als ob sich die Fiesen davon hätten beeindrucken lassen. Es war sehr emotional, Tränchen sind geflossen und ich bezog eindeutige Positionen, bei einer Person dachte ich, dass es ihr so recht geschehe. Mit einer anderen Person hatte ich Mitleid. Natürlich erwähne ich nicht, an welchen Stellen ich so reagiert habe, denn vom Inhalt selber will ich ja nie etwas verraten. 
Achja, was ich doch noch erwähnen möchte, alle Fragen wurden mir beantwortet und mit dem Ende war ich mehr als zufrieden und konnte beruhigt das ausgelesene Buch zur Seite legen.  


Fazit:
Ich gebe eine eindeutige Leseempfehlung für dieses Buch. Bestimmt habe ich einige neugierig gemacht. Ich möchte aber unbedingt auch empfehlen, dass beide Bücher in der entsprechenden Reihenfolge gelesen werden sollten. Das Lesevergnügen wird dadurch erhöht.


Beim Verlag und bei NetGalleyDe möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken.


#MorgainesRuf #NetGalleyDE

Montag, 15. März 2021

Rezension - Romy und der Weg nach Paris



Autorin: Michelle Marly

Titel: Romy und der Weg nach Paris

Genre: Biografie, Historisch

Version: eBook, Hörbuch und Taschenbuch

erschienen: 15. März 2021

Seiten: 415

Altersempfehlung: Erwachsene

Herausgeber : Aufbau Taschenbuch



Über die Autorin
Hinter Michelle Marly verbirgt sich die in Hamburg geborene deutsche Bestsellerautorin Micaela Jary, die in München und Lugano aufwuchs. Durch ihren Vater, den Filmkomponisten Michael Jary, begegnete sie vielen Künstlern und Filmschaffenden der fünfziger und sechziger Jahre, später berichtete sie als Reporterin über das Showbiz, bis sie nach Paris zog und Romane zu schreiben begann. Heute lebt sie mit Mann und Hund in Berlin und Mecklenburg-Vorpommern.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Romy Schneider – die größte Schauspielerin ihrer Zeit.
1958: Die junge Romy fühlt sich in einer Sackgasse gefangen. Als Sissi ist sie zum Weltstar geworden, doch sie ist es leid, immer nur das süße Mädel zu geben. Sie träumt von einer Laufbahn als Charakterdarstellerin. Dann lernt die wohlbehütete Romy bei Dreharbeiten den noch unbekannten Alain Delon kennen – und verliebt sich in den rebellischen jungen Mann. Gegen den Willen ihrer Familie folgt sie ihm nach Paris. Doch Romys Karriere gerät ins Stocken, und schon bald erlebt auch ihre Liebe zu Alain eine Krise …
Ein großer Roman über die Suche einer einmalig faszinierenden Frau nach ihrem Weg als Künstlerin, als Liebende – und nach sich selbst

Meine Meinung:
Als Kind habe ich natürlich die Sissi-Filme alle gesehen und auch viele andere, die sie gemeinsam mit ihrer Mutter gedreht hat. Ich habe mir allerdings nie Gedanken darüber gemacht, wie jung sie damals war und über ihr Leben wusste ich ebenfalls nichts, was wohl auch daran lag, dass ich zu der Zeit, in der sie Alain Delon kennen lernte und nach Paris ging, noch ein kleines Kind war. Deshalb freute ich mich natürlich, dass Michelle Marly diesen Zeitraum aus ihrem Leben gewählt und uns darüber berichtet hat.
Romy Schneider war eine sehr schöne Frau und sehr talentiert. Leider musste sie ein Leben kennen lernen, das, wie sich hinterher herausstellte, nicht gut für sie war. Im Grunde tut sie mir leid, sie musste sich von ihren Eltern lösen, wurde lange Jahre in eine Richtung gedrängt und hatte es schwer, als sie sich verliebte. Ein enormer Druck wurde auf sie ausgeübt. Auf der anderen Seite kannte sie es nicht anders und sie liebte das Film und in verschiedene Rollen zu schlüpfen. Eine wichtige Person war deshalb Alain Delon für sie.
Michelle Marly hat eine sehr interessante und eindrucksvolle Zeitspanne gewählt, mit der sie uns Leser Einblick in das Leben von Romy Schneider gewährte. Es war die Zeit, wo Romy große Schritte in eine andere Welt machte und was sie sehr geprägt haben musste.


Fazit:
Mit großem Interesse habe ich das Buch gelesen und gerne gebe ich eine Leseempfehlung. 


Beim Verlag und bei NetGalleyDe möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken.

#RomyundderWegnachParis #NetGalleyDE

Donnerstag, 11. März 2021

Rezension - Dampfer ab Triest



Autor: Günter Neuwirth

Titel: Dampfer ab Triest

Genre: Krimi, Historisch

Version: eBook und Taschenbuch

erschienen: 10. März 2021

Seiten: 471

Altersempfehlung: Erwachsene

Herausgeber : Gmeiner-Verlag



Über den Autor:
Günter Neuwirth wuchs in Wien auf. Nach einer Ausbildung zum Ingenieur und dem Studium der Philosophie und Germanistik zog es ihn für mehrere Jahre nach Graz. Der Autor verdient seine Brötchen als Informationsarchitekt an der TU Graz und wohnt am Waldrand der steirischen Koralpe. Günter Neuwirth ist Autodidakt am Piano und trat in jungen Jahren in Wiener Jazzclubs auf. Eine Schaffensphase führte ihn als Solokabarettist auf zahlreiche Kleinkunstbühnen. Seit 2008 publiziert er Romane, vornehmlich im Bereich Krimi.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Inspector Bruno Zabini ist ein wahrer Triestiner, er spricht mehrere Sprachen und liebt Kaffee. Seine Heimatstadt Triest ist für die Donaumonarchie der »Hafen zur Welt«. Als Bruno den Befehl erhält, zum Schutz des Grafen Urbanau an Bord des Kreuzfahrtschiffs »Thalia« zu gehen, ist er nicht erfreut. Viel lieber hätte er ein paar schöne Tage mit seiner Geliebten verbracht. Inkognito begibt er sich auf das Schiff und mischt sich unter die illustren Fahrgäste. Denn einer unter ihnen trachtet dem Grafen nach dem Leben …


Meine Meinung:
Es ist ja kein Geheimnis, dass ich sehr gerne Krimis lese und ganz begeistert bin ich, wenn es sich um einen historischen Krimi handelt. Beim Lesen in diesem Genre erfahre ich oft sehr viel interessantes und auch wissenswertes.
Mit diesem Krimi wurde mir ein Einblick gewährt, wie vor mehr als hundert Jahren eine Schiffsfahrt auf einem Vergnügungsdampfer ablief. Da sich viele Personen der unterschiedlichsten Gesellschaftsschichten auf dem Schiff befanden, gab es auch dort den damals vorherrschenden Standesdünkel. Damit ich den Überblick behalte, wurden zu Anfang des Buches die wichtigsten Personen genannt. Günter Neuwirth hat sehr ausführlich enorm viele Informationen in die Geschichte einfließen lassen. Wollte er mich damit ablenken, denn Inspector Zabini hatte das Gefühl, dass es für ihn ein langweiliger Auftrag werden könnte und vielleicht sollte es mir nicht so ergehen 😉 Inspector Zabini hatte den Auftrag auf einen Grafen zu achten, weil es anscheinend bereits vor der Abfahrt einen Anschlag gab, der sein Leben gefährdet hätte. Zabini empfand ich sehr sympathisch, seine Aufgaben erledigte er mit einem Fortschritt der Technik, die einige Kollegen nicht so gut fanden. Es war eine schwierige Zeit, denn leider hatten noch viele Personen mit veralteten Ansichten das Sagen.

Auf jeden Fall konnte ich Zabini auf dieser Fahrt begleiten und habe viel wissenswertes erfahren können. Natürlich wurde es dann auch für keine langweilig. Zumal ich als Leserin einen Vorteil hatte, ich erfuhr immer wieder etwas von und über eine mir noch unbekannten Person. Eine gewisse Spannung war vorhanden und ich war neugierig, wie sich alles entwickeln würde. Es gab überraschende Wendungen und auch Ende mit ich nicht gerechnet hatte. 


Fazit:
Ein unterhaltsamer historischer Krimi, der nicht nur für Spannung sorgt sondern auch vieles über die damalige Zeit wiedergibt. Gerne gebe ich eine Leseempfehlung.


Beim Verlag und bei NetGalleyDe möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken.

#DampferabTriest #NetGalleyDE

Rezension - Imkersterben


Autorin: Patricia Brandt

Titel: Imkersterben

Genre: Krimi

Version: eBook und Taschenbuch

erschienen: 10. März 2021

Seiten: 282

Altersempfehlung: Erwachsene

Herausgeber : Gmeiner-Verlag



Über die Autorin:
Patricia Brandt stammt gebürtig aus Neustadt am Rübenberge. Nach ihrem Germanistikstudium in Bremen hat sie bei der Nordsee-Zeitung volontiert und seitdem für verschiedene Medien (darunter Focus, dpa, NDR Fernsehen) gearbeitet. Seit mehr als 20 Jahren ist sie als Redakteurin für den Bremer Weser-Kurier tätig und schreibt auch Kolumnen für den Burda-Verlag. Den Bienen in ihrem Garten hat die Autorin eine eigene Zeitungsserie „Die Bienenmutter“ gewidmet: Mehr als ein Jahr lang berichtete sie über ihre Anfänge als Imkerin. Patricia Brandt lebt mit ihrem Mann, zwei Kindern, einem Hund und inzwischen drei Bienenvölkern in der Nähe von Bremen.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Imkern ist der neueste Trend - und ein gefährliches Geschäft? Als sich Imker Kurt Tietjen auf seinem Moped wegen eines über den Feldweg gespannten Drahtes das Genick bricht, spielt die Polizeiführung den Fall herunter. Doch Kommissar Oke Oltmanns spürt, dass mehr dahintersteckt. Dann findet er heraus, dass Tietjens Honig mit Glyphosat verseucht war. Als es ein weiteres Opfer aus der Bienen-Branche gibt, ist Oke sich sicher, dass an der Küste neben dem Bienensterben das Imkersterben beginnt …


Meine Meinung:
Hier hatte ich mal wieder ein Buch, das meine Aufmerksamkeit auf sich gezogen hat, weil mich das Cover ansprach und der Titel neugierig machte. Bienensterben, davon hatte ich ja schon öfter mal etwas gelesen, aber Imkersterben? Das war neu für mich und ich war gespannt, was sich hinter dem Titel vergab. Zu meiner Freude musste ich dann auch feststellen, dass die Handlung in der Hohwachter Bucht angesiedelt wurde, die mir bekannt ist.
Zunächst las ich Kapitelweise etwas von und über die Personen, die in diesem Krimi eine Rolle spielen sollten. Damit ich den Überblick behalte, wurde der jeweilige Name in der Überschrift genannt. Für mich waren es reichlich Personen und Begebenheiten, über die ich etwas lesen sollte. So nach und nach erkannte ich Zusammenhänge und die Fäden, die viel später mal zueinander fanden. Ich kann jetzt nicht sagen, dass mir alles Personen sympathisch waren oder ich Verständnis für sie aufbrachte. Oke hatte ein besonderes Hobby und leider besaß er nicht genügend Einfühlungsvermögen. Mit Vincent Gott konnte ich mich überhaupt nicht anfreunden. Ich überlegte ernsthaft, ob sich ein Rheinländer wirklich so im Norden verhält, oder ob es sein kann, dass ich den Humor nicht verstehe. 
Auf jeden Fall fand ich das Buch interessant. Vor allem war ich gespannt, wie sich denn nun letztendlich alles entwickeln würde und wer am Ende der Täter sein mag.


Fazit:
Bienen sind wichtig und ohne Imker fällt auch ihnen das Überleben schwer. Ich hoffe sehr, dass sie uns erhalten bleiben, zumal ich den Rapshonig vom Norden sehr gerne esse. Aber dies wollte ich nur nebenbei erwähnen. Wer lesen möchte, was in der Hohwachter Bucht so alles passiert, sollte dieses Buch in die Hand nehmen.


Beim Verlag und bei NetgalleyDe möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken. 


#Imkersterben #NetGalleyDE

Mittwoch, 10. März 2021

Rezension - Lavendel - Fluch


Autorin: Carine Bernard

Titel: Lavendel - Fluch

Genre: Krimi

Version: eBook und Taschenbuch

erschienen: eBook 1. März 2021
erschienen: TB 1. April 2021

Seiten: 288

Altersempfehlung: Erwachsene

Herausgeber : Knaur TB




Über die Autorin
Carine Bernard wurde 1964 in Niederösterreich geboren. Seit 2002 lebt sie mit ihrem Mann und einem Hund in Deutschland in der Nähe von Düsseldorf. Sie reist gerne im Campingbus durch Europa und beschreibt Land und Leute regelmäßig in ihren Büchern. Eine besondere Beziehung hat sie zu Frankreich, und hierbei ist ihr bevorzugtes Reiseziel die Provence mit ihren malerischen Dörfern. Rund um das Städtchen Carpentras sind inzwischen mehrere Krimis entstanden, in denen Kommissarsanwärterin Lilou sehr erfolgreich ermittelt. Neben unblutiger Krimispannung kommen regelmäßig auch Kulinarik und regionale Besonderheiten nicht zu kurz.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Ausgerechnet während eines romantischen Picknicks mit ihrem Freund Simon Bastien wird Lilou Braque, die junge Kommissarin in Ausbildung, zum Tatort eines Mordes gerufen: In einem Weinberg mitten in der Provence wurde ein Mann mit einer Schrotflinte erschossen. Während Lilou versucht, die Identität des Toten zu klären, entdeckt ihre Freundin Claire im Geheimfach eines antiken Schreibtischs den Kaufvertrag für ein Château aus dem Jahr 1933. Seltsamerweise scheint es das Château aber gar nicht zu geben, und auch zu seinem angeblichen Besitzer finden sich keinerlei Einträge. 
Als Lilou feststellt, um wen es sich bei dem Ermordeten handelt, ist sie sicher, dass es einen Zusammenhang zwischen ihrem Fall und Claires Entdeckung gibt: Hat der Tote im Weinberg die falschen Fragen gestellt? 


Meine Meinung:
Da ich bereits mit Begeisterung zwei Bücher der Lavendel-Morde gelesen hatte, war klar, dass ich auch das dritte lesen wollte. So durfte ich ein weiteres Mal Lilou Braque begleiten und zusehen, wie sie einen, diesmal etwas schwierigeren Fall lösen will. Denn es gestaltete sich anfangs etwas mühsam für sie und ihre Kollegen, weil sie leider das Opfer nicht identifizieren konnten.
Gleichzeitig wurde ich auch in private Ereignisse von Lilou und ihren Freunden einbezogen. Ihre Freundin Claire findet einen Kaufvertrag in einem alten Schreibtisch, was natürlich nicht nur Lilous Neugierde weckt. Wir alle bekommen den Eindruck, dass beides, der Tod des Mannes und der Kaufvertrag etwas miteinander zu tun haben.
Sehr fesselnd hat Carine Bernard beschrieben, was alle unternehmen. Wobei privat und dienstlich durchaus miteinander vermischt werden. Ich war mal wieder mitten drin im Geschehen, was mir sehr gefallen hat. Zumal ich auch einiges von der Umgebung zu sehen bekam. Sicheres reisen in der heutigen Zeit.


Fazit:
Spannung, Unterhaltung und Reisen, bestens miteinander verbunden. Natürlich kommt die Romanze ebenfalls nicht zu kurz. Gerne gebe ich eine Leseempfehlung.

Beim Verlag möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken

Rezension - Tod auf der Finca


Autorin: Alex Conrad

Titel: Tod auf der Finca

Genre: Krimi

Version: eBook und Taschenbuch

erschienen: 1. März 2021

Seiten: 384

Altersempfehlung: Erwachsene

Herausgeber : CW Niemeyer Buchverlage GmbH




Über die Autorin:
Geboren wurde Alex Conrad 1965 in Hessen und lebt seit 2000 auf Mallorca. Inspiriert durch viele Bücher, besonders Krimis, Thriller und Science Fiction, begann sie zu schreiben. Im Sommer 2010 trat sie als Gründungsmitglied dem Autorenkreis Son Baulo bei. Nach Teilnahme an verschiedenen Kurzgeschichtenwettbewerben, einem Seminar über das Verlagswesen, Schreibseminaren und angeregt durch das Leben auf Mallorca entstanden die "Mallorca Schattengeschichten" als Gemeinschaftsprojekt mit Elke Becker. Weitere Veröffentlichungen von Kurzgeschichten in den Anthologien: "Nürnberg auf die kriminelle Tour" und in "Schreibaffären" mit der Kurzgeschichte "Der Buchliebhaber". Weitere Veröffentlichungen in Anthologien folgten. Im Frühjahr 2021 erscheint der Krimi "Tod auf der Finca" bei CW Niemeyer und im Herbst 2021 der Band einer Familiensaga mit den wunderbaren Handlungsorten Mallorca und Cuba.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Carmen Munar ermittelt
NICHTS IST, WIE ES SCHEINT
Mit ihrer Beförderung zum Sargento wird Carmen vom Dezernat Palma nach Inca versetzt. Gleich an ihrem ersten Arbeitstag als Leiterin einer Ermittlungseinheit muss sie sich mit einem Todesfall auseinandersetzen. Ein Mann wurde von seinem Zuchteber in den Oberschenkel gebissen und ist verblutet. Ein klarer Unglücksfall. Bis Peter, Tierarzt und Carmens Ex-Mann, Zweifel äußert. Obwohl ihr die Einmischung von ihrem Ex nicht gefällt, ist Carmens Misstrauen geweckt. Während Carmen sich bei den Ermittlungen mit ihrem neuen Kollegen zusammenraufen muss, holt sie ein alter Fall ein, der nicht nur ihr Leben bedroht.


Meine Meinung:
Eigentlich wäre ich demnächst nach Mallorca geflogen, aber in der derzeitigen Situation verzichte ich besser darauf und reise mit Hilfe von Büchern auf die Insel. Nun ja, da nehme ich auch gerne in Kauf, dass es dort etwas kriminell zugeht. Denn ich bin ja nicht betroffen und kann allem aus dem Weg gehen 😉
Es beginnt gleich sehr spannend und ich lerne sofort Carmen Munar kennen. Deshalb weiß ich auch, dass es etwas gibt, das gefährlich für sie werden könnte.
Als nächstes werden mir noch weitere Personen vorgestellt, die eine wichtige Rolle spielen werden. Ich erfahre von allen jede Menge, was sie denken und wie sie handeln und es kommt, wie es kommen muss! Es passiert etwas dramatisches und nun macht die Autorin es sehr geschickt, ab da weiß ich nichts mehr, sondern kann nur vermuten und stehe wie Carmen vor einem Rätsel.
Mir hat der Schreibstil gefallen, als Vielleserin meine ich oft, dass ich etwas vorhersehen kann und werde dann überrascht. Natürlich gefällt mir auch, dass Alex Conrad dies alles auf Mallorca angesiedelt hat. Die Orte durfte ich während eines Urlaubs kennen lernen und es freute mich, dass ich nun wieder dort war.  Ich erwähnte ja bereits, dass alles sehr spannend begann und es stellte sich heraus, dass es für Carmen noch schlimmer kommen sollte. Für mich ergaben sich daraus extrem spannende Momente und ich war an das Buch gefesselt. Mehr werde ich darüber aber nicht verraten


Fazit:
Von Alex Conrad habe ich bisher noch keinen Krimi gelesen, aber ich weiß, dass ich mit Sicherheit weitere Folgen von und mit Carmen lesen möchte. Der Fall ist abgeschlossen, aber das private noch nicht, da gibt es von meiner Seite neugierige Fragen. Mallorca, Spannung, Alltagsleben und Romanze, dies alles hat die Autorin in ihrem Krimi untergebracht und mich damit gut unterhalten.


Beim Verlag möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken.

Rezension - Die Stunde der Wut



Autor: Horst Eckert

Titel: Die Stunde der Wut

Genre: Thriller

Version: eBook und broschiert

erschienen: 8. März 2021

Seiten: 448

Altersempfehlung: Erwachsene

Herausgeber : Heyne Verlag



Über den Autor:

Horst Eckert, 1959 in Weiden/Oberpfalz geboren, lebt seit vielen Jahren in Düsseldorf. Er arbeitete fünfzehn Jahre als Fernsehjournalist, u.a. für die »Tagesschau«. 1995 erschien sein Debüt »Annas Erbe«. Seine Romane gelten als »im besten Sinne komplexe Polizeithriller, die man nicht nur als spannenden Kriminalstoff lesen kann, sondern auch als einen Kommentar zur Zeit« (Deutschlandfunk). Sie wurden unter anderem mit dem Marlowe-Preis und dem Friedrich-Glauser-Preis ausgezeichnet und ins Französische, Niederländische und Tschechische übersetzt.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Den Reichtum der einen bezahlen die anderen. Manchmal mit dem Leben.
Mit Immobiliendeals wurde Hartmut Osterkamp reich. Kompromisslos baut er sein Imperium aus. Ihm ist jedes Mittel recht.
Kriminalrätin Melia Adan ist überzeugt, dass Neonazis auf einer Osterkamp-Baustelle die Leiche einer ehemaligen Kollegin verschwinden ließen. Noch hat sie keinen Beweis. Aber schon bald gefährliche Feinde.
Hauptkommissar Vincent Veih hat es mit dem Mord an der Tochter eines Psychiaters zu tun. Was zuerst wie eine Beziehungstat aussieht, führt Vincent auf ein Schlachtfeld von Gier, Korruption, politischen Intrigen – und blanker Wut.


Meine Meinung:
Nachdem ich mit Begeisterung das Buch "Im Namen der Lüge" gelesen hatte, wollte ich natürlich auch das nächste Buch lesen, in dem Melia und Vincent ermitteln.
Der Anfang des Buches ist gleich eine Herausforderung für mich. In sehr kurzen Kapiteln wechselt der Autor mit mir von einer Situation in die nächste. Natürlich weckt er damit eine gewisse Neugierde, denn ich will wissen, wie alles zusammenhängt. Außerdem gibt es noch eine "Altlast" aus dem ersten Buch, Melia sucht immer noch nach ihrer vermissten Kollegin, ob sie wohl diesmal etwas entscheidendes herausfinden wird?
Horst Eckert hat es ein weiteres Mal verstanden, sehr brisante Themen miteinander zu verknüpfen. Als Vielleserin kam mir zwar einiges bekannt vor, aber da kommt es nun darauf an, wie der Autor alles miteinander verbindet. Zumal sich auch diesmal wieder Melia und Vincent mit Dingen auseinandersetzen müssen, die sie nicht verursacht haben, da der Ursprung in der Familie, genauer gesagt bei den Eltern, zu suchen ist.
Außerdem gab es Begebenheiten, bei denen sich bei mir auch eine gewisse Wut einstellte, aber dazu will ich nichts verraten. Ich war also mal wieder an das Buch gefesselt. Durch die teilweise sehr kurzen Kapiteln kam ich auch sehr schnell voran mit dem Lesen und habe es in einem Rutsch geschafft.


Fazit:
Ein durchaus spannendes Buch, wobei ich persönlich gestehe, dass mir das erste Buch besser gefallen hat. Aber das ist ja zum Glück Geschmackssache und damit sich jeder eine eigene Meinung bilden kann, empfehle ich beide Bücher in der entsprechenden Reihenfolge zu lesen. 


Beim Verlag möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken.

Sonntag, 7. März 2021

Rezension - Martha nimmt die Ausfahrt


Autorin: Maria Hellmann

Titel: Martha nimmt die Ausfahrt

Genre: Roman

Version: eBook und Taschenbuch

erschienen: 1. Februar 2021

Seiten: 336

Altersempfehlung: Erwachsene

Herausgeber : TWENTYSIX



Über die Autorin:
Maria Hellmann wurde 1956 in Heidelberg geboren und wechselte im Laufe der Jahre zwölfmal den Wohnort, u.a. Madrid und Taipeh. Einem Fernkurs "Kreatives Schreiben" folgte Leidenschaft. Heute pendelt sie zwischen Italien und Deutschland und liebt es mit dem Rucksack auf dem Rücken zu Fuß unterwegs zu sein.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Mit sechzig einen Neuanfang wagen? Es ist ein Zufall, der Martha im wahrsten Sinne des Wortes aus ihrer achtunddreißigjährigen unglücklichen Ehe mit Karl entführt. Und da sie schon einmal unterwegs ist, möchte sie auch nicht mehr zurück. Es beginnt eine Odyssee, die sie immer wieder in Verzweiflung stürzt. Doch weitere Zufälle und vor allem ihre Leidenschaft fürs Backen verhindern Kapitulation. Martha macht's. Ein eigener Youtube-Kanal. Mehr geht nicht! Oder doch? Denn da ist noch dieser Rune ...


Meine Meinung:
Für Martha war es Zufall, als sie nach achtunddreißig Jahren endlich aus ihrer Ehe ausstieg. Für mich war es Zufall, dass ich auf dieses Buch aufmerksam gemacht wurde und dann gelesen habe. Zufälle sind oft für etwas gut. Ich habe eine unterhaltsame Geschichte lesen können und Martha hat vieles erlebt. 
Ich will hier jetzt nicht auf Einzelheiten eingehen und erwähnen, wie es dazu kam, dass Martha endlich einen entscheidenden Schritt in ihrem Leben machte. Mir hat es auf jeden Fall gefallen, was sie unternommen hat und ich habe sie gerne dabei begleitet. Manchmal kam sie mir sogar noch viel zu "brav" vor. Ich habe mir nämlich überlegt, wie ich handeln würde. In der Kurzbeschreibung wird gefragt, ob mit sechzig ein Neuanfang gewagt werden kann. Die Antwort lautet natürlich ja, allerdings mit der richtigen Unterstützung und die hatte Martha. 
Maria Hellmann hat ein ernstes Thema gewählt und es verstanden, Ernst und Humor zu verbinden. Zum größten Teil war ich mit den Handlungen der Protagonistin einverstanden und über das Ende habe ich mich sehr gefreut.


Fazit:
Schilderungen aus einem Ehealltag, Veränderungen, Mut und nicht zu vergessen, die Romanze ergeben ein unterhaltsames Buch, das ich gerne empfehle.

Freitag, 5. März 2021

Rezension - Nach dem Verstand einfach geradeaus



Autorin: Anna Buchwinkel

Titel: Nach dem Verstand einfach geradeaus

Genre: Humor, Roman

Version: eBook und Taschenbuch

erschienen: 1. März 2021

Seiten: 356

Altersempfehlung: Erwachsene

Herausgeber : Piper Humorvoll



Über die Autorin:
Geboren 1974, ist Anna Buchwinkel nach abgeschlossenem Jurastudium und einer Heilpraktiker Ausbildung auf ihren Reisen und in den Jahren, die sie in Asien lebte, vielen unterschiedlichen und außergewöhnlichen Menschen und Denkweisen begegnet. Sie hat als Kellnerin, als Aktmodell und in einer Armenklinik in Sri Lanka gearbeitet, hat in Bangkok Salsa tanzen gelernt, in indischen Ashrams meditiert, mit dem Motorrad den Himalaya durchquert, ist in der Schwerstbehindertenpflege tätig gewesen und hat sowohl eine Praxis für Chinesische Medizin als auch einen Online Shop für handbemalte mexikanische Toiletten aufgebaut, bevor sie anfing zu schreiben. Die scheinbaren Gegensätze der östlichen und westlichen Sichtweise von Leben, Tod und Schicksal inspirieren sie für ihre Bücher. Mit scharfem Blick, Herz und einem Augenzwinkern erforscht sie in ihren Geschichten Sinn und Unsinn des Lebens und macht dabei auch vor dem Tod nicht halt.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Allen, denen »Wer bin ich eigentlich, wie bin ich bloß hier gelandet und das kann doch noch nicht alles sein« bekannt vorkommt, und die gerne schmunzeln oder auch lachen.
»Doch an diesem Morgen ereignete sich etwas Merkwürdiges: Quentins Verstand sehnte sich plötzlich zum ersten Mal nach etwas anderem – einer roten Socke zum Beispiel.
Das Leben des zweiundvierzigjährigen Quentin Finkenwinkel gleicht seiner Sockenschublade: wohlgeordnet und berechenbar grau in grau. Es gibt nichts, was sein Verstand nicht akribisch plant und dreimal überdenkt – und es gibt so viel zu bedenken. Doch damit ist Schluss, als ebendies seinem Verstand eines Tages unerträglich wird und er durchbrennt – und zwar an einen Traumstrand. Auf einmal kann Quentin nicht mehr nachvollziehen, was bis eben noch selbstverständlich für ihn war und schlagartig verwandelt sich sein sorgsam strukturierter Alltag in ein Chaos. Quentin tut alles, um seinen Verstand zurück und sein Leben wieder unter Kontrolle zu bekommen – doch das ist gar nicht so einfach, ohne Verstand.

Meine Meinung:
Nachdem ich vor zwei Jahren das Buch mit dem Titel: "Nach dem Tod gleich links" gelesen hatte, war ich auf dieses Buch sehr gespannt. Denn beide Bücher haben ungewöhnliche Buchtitel und interessante Cover, die neugierig machen.
Diesmal sollte ich erfahren, wie es ist, wenn sich der Verstand verabschiedet. Einfach weg! Mitten im Weihnachtseinkaufstrubel verschwindet er einfach. Die Entwicklungen, die sich daraus für Quentin ergeben sind fatal, sie regen aber auch zum Nachdenken an und sind teilweise sehr humorvoll. Jahrelang hat der Verstand sich um Quentin gekümmert und in Rückblenden erfahre ich einiges davon. Der Einstieg fiel mir am Anfang nicht leicht, aber dann hat mich die Geschichte rund um Quentin gefesselt. Ich durfte ihn auf einer Reise begleiten, denn er suchte nicht nur seinen Verstand, da war noch etwas anderes, was ich jetzt verraten werde. Achja, was mich nebenbei interessiert, wie viele einzelne Socken tummeln sich bei Euch so rum 😉.
Die Autorin hat sich einiges einfallen lassen, denn so habe ich über den Verstand noch gar nicht nachgedacht. Außerdem hat sie mich mit auf Reisen genommen und mir ein Ende beschert, das mich wirklich sehr erfreut hat.


Fazit:
Ein überaus unterhaltsames Buch, das nicht einen nicht nur zum Lachen, sondern auch zum Nachdenken bringt. Gerne gebe ich hier eine Leseempfehlung. 


Beim Verlag und bei NetGalleyDe möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken

#NachdemVerstandeinfachgeradeaus #NetGalleyDE 

Rezension - Große Elbstrasse 7 - Liebe in dunkler Zeit

 
Autor: Wolf Serno

Titel: Große Elbstraße 7 - Liebe in dunkler Zeit

Genre: Historisch

Version: eBook und Taschenbuch

erschienen: eBook 15. Februar 2021

erschienen: Taschenbuch 12. April 2021

Seiten: 552

Altersempfehlung: Erwachsene

Herausgeber : Aufbau Digital eBook
Herausgeber : Rütten & Loening TB


Über den Autor:
Wolf Serno war, bevor er begann, Romane zu schreiben, viele Jahre erfolgreich als Werbetexter und als Dozent tätig. Mit „Der Wanderchirurg“ gelang ihm ein internationaler Bestseller. Er lebt mit seiner Frau und zwei Hunden in Hamburg und Nordjütland.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Die große Hamburg-Saga. 
Jahre des Leids – Jahre der Liebe. 
In ihrem Haus an der Großen Elbstraße versucht Vicki zur Haiden der Not zu trotzen. Die Wirtschaftskrise Anfang der dreißiger Jahre trifft auch sie; zudem hat sie ihre Arbeit im Krankenhaus Eppendorf wegen einer Krankheit aufgeben müssen. Das Leben scheint nichts mehr für sie bereitzuhalten. Doch plötzlich kehrt ihr Bruder Benno mit seiner Tochter Florence aus New York zurück. Voller Eifer machen die drei sich daran, das alte Haus zu renovieren. Florence, die in den USA Medizin studiert hat, findet auch einen fähigen Architekten, in den sie sich obendrein verliebt. Doch Aron ist Jude, und auch in Hamburg kommen die Nazis mit aller Gewalt an die Macht.


Meine Meinung:
Ich finde es immer wieder interessant, etwas über das Leben in Deutschland zu erfahren. Was haben die Leute vor ca neunzig Jahren alles erlebt? Vieles ist bekannt, aber manches auch nicht und deshalb finde ich es gut, wenn die Erlebnisse in einem Roman verarbeitet werden und der Autor uns Lesern an dem Leben der Protagonisten teilhaben lässt. Ich mag nicht darüber nachdenken, wie ich mich damals entschieden hätte, aus heutiger Sicht kann ich zumindest nicht alle Entscheidungen nachvollziehen und gut finden. Aber so war es leider. Zum Glück hatten einige die Möglichkeit auszuwandern, andere leider nicht :( Nun, unverständlich, wie man aus einem sicheren Land wieder nach Hamburg übersiedelt. Aber viele haben damals auch die Gefahr nicht so recht erkannt oder nicht erkennen wollen. Wie auch immer, es war wirklich sehr fesselnd Flo und ihre Familie zu begleiten und durch sie vieles über Berufs- und Alltagsleben zu erfahren. Ganz besonders interessant fand ich es, dass ich die  Augenärztin Flo  begleiten konnte. Dadurch konnte ich sehr viel über ihre Arbeit erfahren.


Fazit:
Man muss das erste Buch nicht kennen, um dieses lesen zu können. Allerdings finde ich es immer wieder gut, wenn ich das vorherige Buch kenne. Hier gebe ich nun gerne eine Leseempfehlung.

Beim Verlag und bei NetgalleyDe möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken. 

#GroßeElbstraße7LiebeindunklerZeit #NetGalleyDE

Rezension - MacTavish & Scott - Ein Cupcake für den Mörder


Autorin: Gitta Edelmann

Titel: MacTavish & Scott - Ein Cupcake für den Mörder

Genre: Coys Crime

Version: eBook und Hörbuch

erschienen: 21. Dezember 2021

Seiten: 156

Altersempfehlung: Erwachsene

Herausgeber : beTHRILLED 



Über die Autorin
Gitta Edelmann wurde in Offenburg geboren. Bevor sie das Schreiben zum Beruf machte, arbeitete sie als Fremdsprachenassistentin, Übersetzerin und Sprachlehrerin in Deutschland, Brasilien und Schottland. Jetzt lebt sie in Bonn. Geschrieben hat sie eigentlich immer – Briefe, Gedichte, Reisetagebücher, später Geschichten für ihre vier Kinder. Seit 2004 veröffentlicht sie Romane und Kurzgeschichten in verschiedenen Genres für Kinder und Erwachsene. Die Autorin ist Mitglied in mehreren Autorenvereinigungen und gibt neben Lesungen auch Workshops für Kreatives Schreiben.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Folge 2: Erst kurz in Edinburgh knüpft die frischgebackene Detektivin Finola schnell Kontakte in der Stadt. Besonders freut sie sich über die beginnende Freundschaft mit der sympathischen Cafébesitzerin Laurie, die bekannt ist für ihre fantasievollen, leckeren Cupcakes. Doch dann stirbt eine Frau, kurz nachdem sie im Café gegessen hat, an einer Vergiftung! Und natürlich fällt der Verdacht auf Finolas neue Freundin. Finola kann sich beim besten Willen nicht vorstellen, dass Laurie etwas damit zu tun hat - oder verbindet diese vielleicht doch etwas mit dem Tod der Frau? Finola begibt sich auf die Suche nach Antworten ...

Über die Serie: Die junge Schottin Finola MacTavish zieht von der malerischen Isle of Skye nach Edinburgh, um dort in der Kanzlei von Anne Scott als Detektivin zu arbeiten. Gemeinsam mit dem Computergenie Lachie lösen die beiden Lady Detectives die verblüffendsten Fälle. Finola merkt dabei schnell, dass sie ein Händchen fürs Ermitteln und Beschatten hat - am liebsten in Verkleidung. Noch dazu hat sie immer die Kräutermedizin ihrer Granny zur Hand, die nicht nur bei Kopfschmerzen hilft ...


Meine Meinung:
Nachdem ich im ersten Buch Finola und andere Beteiligte kennen lernen durfte, wollte ich natürlich auch wissen, was sie sonst noch so erleben und um welche Fälle sie sich kümmern müssen.
Finola erhält den Auftrag eine Studentin zu finden, die sich bei ihren Eltern in Brasilien ein paar Tage nicht gemeldet hat. Gleichzeitig braucht ihre Freundin Laurie, die Besitzerin des Cafés mit den leckeren Cupcakes, ihre Hilfe. Es ist richtig viel los und ich bin dabei und hätte zu gerne das eine oder andere Cupcake probiert. 😉 Alle Fälle werden zur Zufriedenheit gelöst, allerdings gibt es eine Sache, die noch immer nicht geklärt ist. Die Antwort auf eine bestimmte Frage bleibt offen und wird mit ins nächste Buch genommen. Mehr verrate ich dazu allerdings nicht.


Fazit:
Gitta Edelmann hat hier einen weiteren unterhaltsamen Krimi geschrieben, der wunderbar zwischendurch gelesen werden kann. Das große Blutvergießen bleibt ebenso aus, wie Herzklopfen vor extremer Spannung. Wer ebenfalls leichte "Wohlfühlkrimis" mag, wird sich freuen. Gerne gebe ich eine Leseempfehlung und freue mich auf die nächste Folge.


Beim Verlag und bei NetGalleyDe möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken


#MacTavishScottEinCupcakefürdenMörder #NetGalleyDE

Montag, 1. März 2021

Rezension - Ich dachte schon, du fragst mich nie


Autorin: Gabriella Engelmann

Titel: Ich dachte schon, du fragst mich nie

Genre: Roman

Version: eBook und Taschenbuch

erschienen: 1. März 2021

Seiten: 320

Altersempfehlung: Erwachsene

Herausgeber : Knaur TB



Über die Autorin:
Gabriella Engelmann wurde in München geboren. Seit ihrem Umzug nach Hamburg fühlt sie sich im Norden pudelwohl und entdeckte dort auch ihre Freude am Schreiben. Nach Tätigkeiten als Buchhändlerin, Lektorin und Verlagsleiterin genießt sie die Freiheit des Autorendaseins von Romanen sowie Kinder - und Jugendbüchern.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Kann das Chaos noch ein bisschen größer werden? fragt Sophie Hartmann sich. Tochter Pauli leidet am ersten Liebeskummer, Schwester Geli an notorischem Hang zu falschen Männern und dann bricht sich Tochter Liv ausgerechnet kurz vor Eröffnung des gemeinsamen Restaurants die Hand. Dummerweise ist Sophie in der Küche ein Totalausfall, selbst mit ihrem Wahlspruch „Familie ist das Allerwichtigste“ stößt sie hier an ihre Grenzen. Zum Glück beweist das Schicksal Sinn für Humor und schickt Hilfe von unerwarteter Stelle. Doch während sich in Sophies Umfeld alles zum Besten wendet, muss sie selbst erkennen, dass sie ihre eigenen Wünsche und Ziele viel zu lange begraben hat ...


Meine Meinung:
Ich freue mich immer wieder, wenn ich ein neues Buch von Gabriella Engelmann lesen kann. Denn ich bin mir sicher, dass sie mir viele schöne Lesestunden bescheren wird. 
Nun, zumindest konnte ich mir das ganze Chaos, das über die Familie Hartmann herein brach, ganz entspannt von meinem Lesesessel aus ansehen. Wobei ich natürlich großes Mitgefühl hatte, denn alle Personen und Ereignisse hatten mich sofort vereinnahmt. Nach und nach lernte ich alle Personen kennen, die in dieser Geschichte eine Rolle spielten. Vorrangig Sophie und Marc, von denen ich im Wechsel alles erfahren werde. Damit ich mich zurecht finde, hat die Autorin im jeweiligen Kapitel in der Überschrift den Namen und Ort genannt, außerdem einen Spruch oder einen Kommentar eingefügt, was mir sehr gut gefallen hat. Überhaupt hat mich der flüssige Schreibstil auch diesmal wieder begeistert.  
Auf den Inhalt werde ich nicht weiter eingehen, es soll jeder selber lesen, wie größere und kleinere Probleme bewältigt werden. Spaß werden viele sicher auch an humorvollen Szenen finden und sich, genau wie ich, Appetit auf leckeres Essen holen. Wobei ich auch gerne zu Gelis Speisen greifen würde 😉. Übrigens, das Buchcover ist sehr ansprechend gestaltet und hält auch, was es verspricht. 


Fazit:
Eine schöne unterhaltsame Lektüre, die angenehme Lesestunden beschert und einen nach Hamburg und Mallorca entführt. Gerne gebe ich eine Leseempfehlung.

Beim Verlag und bei NetGalleyDe möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken. 


#Ichdachteschondufragstmichnie #NetGalleyDE