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Montag, 27. Dezember 2021

Rezension - Der Tote im Keller



Autorin: Anne-Kathrin Koppetsch

Titel: Der Tote im Keller

Genre: Krimi

Version: eBook

erschienen: 1. Juli 2021

Seiten: 171

Altersempfehlung. Erwachsene

Herausgeber ‏ : ‎ dotbooks Verlag 



Über die Autorin:
Anne-Kathrin Koppetsch wurde 1963 im Sauerland geboren. Die Lehr- und Wanderjahre ihres Theologiestudiums brachten sie von Münster über Tübingen, Heidelberg und Jerusalem schließlich nach Berlin. Nach einer Zwischenstation als Journalistin (u.a. für den Tagesspiegel und den Sender Freies Berlin) kehrte sie nach Nordrhein-Westfalen zurück und arbeitet heute als Pfarrerin in der Öffentlichkeitsarbeit in der evangelischen Gemeinde Dortmund.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Dortmund, 1965: Als eine der ersten Pastorinnen im Ruhrgebiet tritt Martha Gerlach keine leichte Stelle an und muss sich als ›das junge Fräulein‹ auf der Kanzel erst Respekt verdienen. Doch mit Charme und Durchsetzungsvermögen schafft sie es, selbst die engstirnigsten Dickköpfe davon zu überzeugen, dass auch in ihrer kleinen Gemeinde zwischen Schrebergärten und Kohlekellern langsam, aber sicher, neue Zeiten anbrechen. Da erschüttert ein mysteriöser Todesfall den Frieden: Am Ostersonntag wird Martha Gerlachs Kollege tot im Keller seines Pfarrhauses aufgefunden. Bald ist klar, der Tote hatte ein Geheimnis und so mancher in Marthas Gemeinde hat ebenso etwas zu verbergen. Kurz entschlossen beginnt die Pastorin auf eigene Faust zu ermitteln und stößt dabei auf eine Geschichte, die noch lange nicht abgeschlossen scheint …


Meine Meinung:
Bisher hatte ich von der Autorin noch kein Buch gelesen und es war Zufall, dass ich auf dieses aufmerksam gemacht wurde. Die Kurzbeschreibung machte mich neugierig und deshalb wollte ich das Buch gerne lesen.
Allerdings hatte ich schnell das Gefühl, dass es eher um Leben und Arbeiten im Jahr 1965 ging. Da es noch nicht so lange her ist, will ich es nicht als historisch bezeichnen, aber ich war erstaunt, welche Auflagen eine Pastorin in dieser Zeit erfüllen musste. Ich war damals ein Kind und habe mich nicht dafür interessiert, wie schwer es die Frauen in verschiedenen Berufen hatten. Natürlich habe ich später mitbekommen, was sich verbessert hatte, aber was die Pastorin erleben musste, machte mich manchmal fassungslos.
Ich lernte in diesem Buch also Martha Gerlach kennen, die als Pastorin ihre erste Stelle in einer Gemeinde in  Dortmund antrat. Sehr interessant fand ich, was sie alles durfte beziehungsweise nicht durfte und mit welchen Problemen sie sich herumschlagen musste. Denn ihr männlicher Kollege stand ihr überhaupt nicht hilfreich zur Seite. Die Autorin hat in diesem Buch wunderbar den Zeitgeist vermitteln können. Das stand für mich persönlich im Vordergrund. Erst an zweiter Stelle rückte für mich der Kriminalfall, der jetzt auch nicht übermäßig spannend war. Aber trotzdem interessant genug, dass ich das Buch nicht zur Seite legte, sondern bis zum Ende gelesen habe, weil ich natürlich wissen wollte, was denn nun wirklich passiert ist.


Fazit:
Interessant war das Alltags- und Berufsleben im Jahr 1965, was die Autorin sehr gut vermittelt hat. Die Aufklärung des merkwürdigen Todes trat etwas in den Hintergrund, aber trotzdem hat mir das Buch gefallen. Inzwischen habe ich die beiden Folgebände auch schon auf meinem Reader geladen, denn ich bin neugierig, was die Pastorin noch alles erleben wird.


Beim Verlag möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken.

Rezension - Der Fall Lazarus



Autor: Rob Reef

Titel: Der Fall Lazarus

Genre: Historischer Krimi

Version: eBook und Taschenbuch

erschienen: 25. Oktober 2021

Seiten: 290

Altersempfehlung: Erwachsene

Herausgeber ‏ : ‎ Dryas Verlag



Über den Autor:
Rob Reef wurde 1968 geboren. Er studierte Literaturwissenschaft und Philosophie an der Freien Universität Berlin und arbeitet als Berater und Texter in einer Werbeagentur. Seine Kriminalromane folgen dem Muster klassischer "Whodunits". Sie spielen in den 30er-Jahren und handeln von den Abenteuern des Literaturprofessors und Gentleman-Detektivs John Stableford und seines watsonesken Freundes Dr. Holmes. Reef lebt mit seiner Frau und seinen zwei Töchtern in Berlin.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Heiligabend 1938. Auf dem Weg in die Weihnachtsferien stranden Professor Stableford und Sir Perceval Holmes im Tal von Gore. Der unheimliche Ort, der seit dem Mittelalter für das rege Treiben seiner Untoten bekannt ist, entwickelt sich auch für die beiden Freunde schnell zum Alptraum. Nach einem Zugunglück suchen sie in einem nahe gelegenen Herrenhaus Hilfe und werden dort Zeugen der Entdeckung eines brutalen Mordes. Stableford versucht sich an dessen Aufklärung, doch die Hinweise und Aussagen der Anwesenden sind dermaßen verstörend, dass er ins Zweifeln gerät, ob er diesem Fall allein mit weltlicher Logik beikommen kann.


Meine Meinung:
Bei meiner Suche nach Weihnachtskrimis und mir bisher unbekannten Autoren wurde ich auf dieses Buch aufmerksam. Die Kurzbeschreibung machte mich neugierig, zumal ich davon ausging, dass ich ein weiteres Mal eine Hommage auf einen Klassiker gefunden hatte.
So war es dann auch. Ich hatte einen weiteren Krimi gefunden, der nach alter Machart geschrieben wurde. Heiligabend 1938, die beiden Protagonisten, Professor Stableford und Sir Perceval Holmes sind morgens in London abgefahren und wurden durch Schneefall ausgebremst, der immer heftiger wurde. Sie hätten es trotzdem zum Ziel geschafft, wenn unterwegs nicht ein Unglück passiert wäre. So mussten sie kurz vor ihrem Ziel in einem alten Haus übernachten, wo ebenfalls ein Unglück passiert.
Nun begann das große Rätselraten, für mich als Leserin und für die beiden Männer, die natürlich heraus finden wollten, was genau passiert ist und wer der Täter ist. Ich empfand das alles jetzt nicht besonders spannend, aber sehr rätselhaft. Es wurden viele Informationen zusammen getragen, bis am Ende der Fall gelöst werden konnte. Ich fand das alles dann doch etwas verworren, aber es gab interessante Ideen, wie was passiert sein könnte und wie es wirklich geschehen ist. Allerdings wurde letzteres am Ende in Frage gestellt, ich verrate dazu nichts, aber ich war dann doch verblüfft.


Fazit:
Wer gerne rätselhafte Krimis liest, wird hier vielleicht das richtige Buch gefunden haben. Ich kannte bisher keine Bücher des Autors und ich bin unsicher, ob ich weitere aus dieser Serie lesen möchte. Aber zum Glück sind die Erwartungen unterschiedlich und dem einen oder der anderen wird es mit Sicherheit gefallen.


Beim Verlag und bei NetGalleyDE möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken

#DerFallLazarus #NetGalleyDE!

Sonntag, 19. Dezember 2021

Rezension - Candle light Dinner


 

Autor: Dietmar Hesse

Titel: Candle light dinner

Genre: Krimi

Version: eBook und Taschenbuch

erschienen: 15. August 2021

Seiten: 252

Altersempfehlung: Erwachsene

Herausgeber ‏ : ‎ Independently published 



Über den Autor:
Dietmar Hesse, er wurde in Welze, einem kleinen Dorf in Niedersachsen geboren. Aufgewachsen ist er in Berenbostel nahe Hannover. Dies ist auch heute wieder seine Heimat. Er schreibt eigentlich schon seit der Schulzeit. Kurze, kleine Sprüche. Gedichte, oder wie wohl fast jeder in dem Alter Songtexte. Im Alter traute er sich an Romane. 2015 war es soweit - nach zwei Jahren war der Liebeskrimi geschrieben. Liebe und ein wenig Krimi, die zwei Dinge gehören doch zusammen. In den nächsten Jahren schrieb er unter dem Pseudonym "Dinah Herbst" Liebesgeschichten. 2020 kehrt er reumütig zurück zum Krimi.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Mordermittlungen statt Urlaub auf Norderney. Eine Frau an der Brandungslinie abgelegt wie zu einem Foto-Shooting. Die ehemalige Kommissarin des LKA und jetzige Privatermittlerin Anika Lang ist an einem Sommermorgen beim Joggen, als sie am Nordstrand der Insel fast über eine am Strand liegende Tote stolpert. Kriminalhauptkommissar Osterhusen aus Aurich, den Anika aus ihrer aktiven Zeit in Hannover kennt, übernimmt den Fall. Vor Jahren hätten der Kommissar und die Detektivin sich fast ineinander verliebt, doch nun ist da eine Rivalität zwischen beiden; klar, dass Anika versucht, den Mord vor ihm aufzuklären.


Meine Meinung:
Von Dietmar Hesse habe ich inzwischen unterschiedliche Bücher gelesen und war nun auf dieses ganz besonders gespannt. Zumal ich ja ein großer Krimifan bin.
In diesem Buch sollte ich nun Anika Lang kennen lernen, die eigentlich auf Norderney Urlaub machen und sich gleichzeitig Gedanken über ihre berufliche Zukunft machen wollte. Aber zunächst war Erholung und Verwöhnen bei der Mutter angesagt. Zumindest dachte das Anika bis zu dem Moment, wo sie beim Joggen eine tote Frau am Strand fand. Ihr Ehrgeiz war geweckt, sie wollte wissen, was passiert ist. Als sie dann noch feststellte, dass ein ehemaliger Kollege zuständig sein würde, setzte sie alles in Gang, um mehr über die tote Frau zu erfahren.
Ich war natürlich gespannt, was Anika alles herausfinden würde. Als Leserin hatte ich einen Vorteil, ich wusste, was passiert ist. Aber wer letztendlich der Täter war, sollte ich auch erst spät erfahren.
Auf jeden Fall hat mich der Autor sehr gut unterhalten und an das Buch gefesselt, denn ich war ja sehr neugierig und gespannt auf die Auflösung. Anika war mir sehr sympathisch und auch ihre Mutter konnte ich gut leiden. Ich hoffe jetzt einfach mal, dass Anika auf der Insel bleibt und dort arbeiten kann.


Fazit:
Ein unterhaltsamer Krimi und gleichzeitig ein gelungener Start einer neuen Krimiserie, zumindest hoffe ich das, denn ich möchte gerne noch mehr erfahren. Aber jetzt gebe ich erst einmal eine Leseempfehlung für dieses Buch.

Beim Autor möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken.

Samstag, 18. Dezember 2021

Rezension - Goldenes Gift


 

Autor: Tom Hillenbrand

Titel: Goldenes Gift

Genre: Krimi

Version: eBook, Hörbuch und Taschenbuch

erschienen: 4. November 2021

Seiten: 480

Altersempfehlung: Erwachsene

Herausgeber ‏ : ‎ KiWi-Taschenbuch



Über den Autor:
Tom Hillenbrand kommt aus Hamburg und wohnt in München. Die meiste Zeit schreibt er – Krimis und Thriller, aber auch Science Fiction und historische Romane. 
Seine Bücher wurden vielfach ausgezeichnet, unter anderem mit dem Friedrich-Glauser-Preis, dem Bremer Krimipreis, dem Kurd-Laßwitz-Preis und dem Deutschen Science-Fiction-Preis. 
Tom hat Politikwissenschaft studiert und an der Georg von Holtzbrinck-Schule für Wirtschaftsjournalismus volontiert. Danach arbeitete er für verschiedene Publikationen, unter anderem für HANDELSBLATT, TELEBÖRSE, FINANCIAL TIMES DEUTSCHLAND, WIRED und SPIEGEL.de.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Komm, süßer Tod.
Als ein Imker zu Tode kommt und dessen Bienenstöcke verschwinden, beginnt der Luxemburger Koch Xavier Kieffer zu recherchieren. Hat der Tod mit dem weltweiten Geschäft mit dem Honig zu tun? Der ehemalige Sternekoch Xavier Kieffer lässt von einem Imker speziellen Honig aus der Luxemburger Unterstadt für sein Restaurant produzieren. Als der Mann plötzlich stirbt und seine Bienenstöcke nicht mehr aufzufinden sind, geht Kieffer der Sache nach.
Gemeinsam mit seiner Freundin, der Gastrokritikerin Valérie Gabin, findet er sich schnell im Mittelpunkt eines gigantischen Skandals wieder, der um den halben Globus reicht und sowohl die Reinheit des Honigs als auch das Überleben der Bienen gefährdet. Können sie verhindern, dass der Weltmarkt mit gepanschtem Honig geflutet wird? Können sie ihren Widersachern das Handwerk legen, bevor es zu spät ist?


Meine Meinung:
Da wir alle wissen, wie wichtig die Bienen für uns alle sind, war ich neugierig auf dieses Buch. So kam es, dass ich das inzwischen siebte Buch, in dem Xavier Kieffer ermittelt, in der Hand halten konnte. Ich hatte jetzt nicht das Gefühl, dass ich die vorherigen Bücher für den Einstieg hätte lesen müssen. Aber vielleicht wäre es ganz gut gewesen, damit ich mich mit Xavier und seine Freundin Valérie besser hätte anfreunden können. Denn so richtig überzeugen konnten mich die beiden in diesem Buch nicht.
Sehr gut und interessant fand ich das Thema Bienen. Außerdem hatte ich das Gefühl mal wieder in Luxemburg zu sein. Die Spannung empfand ich jetzt nicht so groß, obwohl es mich natürlich neugierig machte und ich wissen wollte, wie denn alles zusammenhing. Wobei ich es schon unglaubwürdig fand, dass Bienen aus Luxemburg etwas mit denen am Sacramento River zu tun haben.
Über kulinarisches wurde sehr viel geschrieben, denn schließlich ist Xavier Kieffer Koch und besitzt ein Restaurant. Etwas störend waren für mich die fremdklingenden Namen der Speisen. Sie wurden zwar ausführlich erklärt, aber mich bremste es im Lesefluss.


Fazit:
Interessant fand ich alles rund um das Thema Bienen. Ansonsten habe ich nicht den Eindruck bekommen, dass ich weitere Folgen lesen möchte. Fans der Serie mögen das vielleicht anders beurteiltem.


Beim Verlag und bei NetGalleyDE möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken.

#GoldenesGift #NetGalleyDE!

Dienstag, 30. November 2021

Rezension - Weiberfastnacht


Autor: Jürgen Reitemeier

Autor: Wolfram Tewes

Titel: Weiberfastnacht

Genre: Krimi

Version: eBook und Paperback

erschienen: 10. November 2021

Seiten: 320

Altersempfehlung: Erwachsene

Herausgeber ‏ : ‎ Pendragon



Über die Autoren:
Jürgen Reitemeier, geboren 1957 in Hohenwepel-Warburg/Westfalen. Nach einer handwerklichen Ausbildung zum Elektromaschinenbauer studierte er Elektrotechnik, Wirtschaft und Sozialpädagogik an den Hochschulen Paderborn und Bielefeld. Seit vielen Jahren verheiratet, lebt und arbeitet er seit mehr als zwanzig Jahren in Detmold.
Wolfram Tewes, geboren 1956 in Peckelsheim/Westfalen. Der Vater von zwei erwachsenen Töchtern lebt mit seiner Ehefrau in Paderborn. Er arbeitet seit vielen Jahren für eine regionale Tageszeitung.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Jupp Schulte ist im Ruhestand und hat Mühe, sich in seinem neuen Leben zurechtzufinden. Plötzlich überschlagen sich die Ereignisse. Ein Staatsanwalt wird tot aufgefunden und dessen Kollege Hagen Hinze erhält einen Brief, in dem die gesamte Detmolder Staatsanwaltschaft bedroht wird. Kurz darauf, an Weiberfastnacht, wird auch noch die junge Staatsanwältin Zoé Stahl entführt. Durch persönliche Verbindungen wird Jupp Schulte in den Fall hineingezogen und ihm bleibt nichts anderes übrig, als selbst zu ermitteln. Doch er scheint eingerostet zu sein und zunächst will ihm nichts gelingen. Aber dann kommt ihm Kommissar Zufall zu Hilfe und Schulte läuft wieder zur alten Form auf.


Meine Meinung:
Ich bin ein großer Fan der Regionalkrimis aus Lippe, zumal ich zu dieser Gegend einen besonderen Bezug habe. Seit Jahren lese ich die Krimis, die von den beiden Autoren geschrieben wurden und mir wurde bisher noch nie langweilig.
Jupp Schulte ist nun endlich im Ruhestand, aber gut hat er sich noch nicht reingefunden. Als er dann irgendwie in einen Fall hineingezogen wird, mischt er so richtig mit und fühlt sich wesentlich besser.
Gleichzeitig begegne ich auch wieder alten Bekannten, von denen ich Anton Fritzemeier besonders in mein Leserherz geschlossen habe. Seine Einstellungen und Aussprache amüsieren mich immer wieder, sie gefallen mir ausgesprochen "chut".
Wohnhaft im Rheinland sind mir die Rituale an Weiberfastnacht gut bekannt und ich kann mir vorstellen, dass einige Männer, die mit der Tradition nicht aufgewachsen sind, große Probleme damit haben. Ganz besonders sind das dann wohl auch Männer, wie sie in diesem Krimi vorkommen. Die beiden Autoren haben diesen Tag genutzt und einen spannenden Krimi daraus gemacht. Denn das ist eigentlich "nur" der Auslöser, im Grunde geht es um sehr viel weitreichenderes. Ich werde nicht näher darauf eingehen, denn das sollte jeder selbst lesen.
Besonders gut hat mir auch gefallen, dass die derzeitige allgemeine Situation eingebunden wurde. Wir können es nicht wegreden oder übersehen, aber die Arbeit der Ermittler hat schon darunter gelitten und für Ausfälle gesorgt. Maren Köster, die ehemalige Kollegin von Jupp Schulte wird aufgefordert, so schnell wie möglich Ermittlungserfolge aufzuweisen, aber wie soll sie das machen, wenn so viele Kollegen durch Quarantäne oder sogar Erkrankung ausfallen. Es gab noch weitere Begebenheiten, die eingebunden waren und dem Buch noch mehr Würze verlieh, ausführlich will ich nicht alles erwähnen, nur kurz Stichworte geben, Langeweile im Ruhestand oder ist ein Hofladen wirklich ein Hofladen. Neugierig geworden, dann bitte auch diese Folge lesen.
Das Buchcover gefällt mir, es scheint so einfach zu sein, sagt aber vieles aus.


Fazit:
Fans der Lippe-Krimis werden begeistert sein. Denn dies ist eine weitere gelungene unterhaltsame und vor allem spannende Folge der Serie. Jedes Buch ist zwar für sich abgeschlossen, aber es macht Spaß mehr aus der Serie zu lesen. Lippisches Flair wird reichlich geboten. Ich erwähnte es ja schon, wie Fritzemeier sagen würde: alles chut 😉 Natürlich kann das Buch auch ohne Vorkenntnisse gelesen werden, ich bin mir allerdings sicher, dass die eine oder der andere neugierig auf vorherige Bücher wird. Empfehlen kann ich sie alle.

Beim Verlag und bei NetGalleyDE möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken

#Weiberfastnacht #NetGalleyDE

Samstag, 27. November 2021

Rezension - Commissario Tasso auf dünnem Eis



Autorin: Gianna Milani

Titel: Commissario Tasso auf dünnem Eis

Genre: Krimi

Version: eBook und Paperback

erschienen: 29. Oktober 2021

Seiten: 320

Altersempfehlung: Erwachsene

Herausgeber ‏ : ‎ Lübbe



Über die Autorin:
Gianna Milani ist das Pseudonym einer deutschen Autorin, die sich seit vielen Jahren für Südtirol und seine wechselvolle Geschichte interessiert. Dabei haben es ihr besonders die sagenhaften Dolomiten angetan. Ein Haus in Norditalien wäre ihr Traum, bis dahin schreibt sie Bücher über ihre Lieblingsregionen. "Commissario Tasso auf dünnem Eis" ist der Auftakt einer Reihe um das ungleiche Duo Aurelio Tasso und Mara Oberhöller, die gemeinsam im Südtirol der 1960er ermitteln.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Verschneite Berghänge. Dampfende Knödel. Holzskier an der Wand. Und eine Leiche im Hotel
Südtirol, 1962: Eigentlich hat Commissario Aurelio Tasso sich nur nach Bozen versetzen lassen, um einem alten Kollegen einen Gefallen zu tun. Obwohl er keinen Schnee mag. Aber wenigstens gibt es in Südtirol ausgezeichnetes Essen, vor allem Knödel. Dagegen wenige Verbrechen. Dachte er. Denn dass der Maler Carlo Colori erschlagen im Hotel Bellevue in Meran liegt, sieht nicht nach einem Unfall aus. Seine Ermittlungen führen Tasso weiter ins mondäne Cortina d‘Ampezzo. Dort wird eine zweite Leiche aus dem nahen Misurinasee gefischt. Gibt es eine Verbindung zwischen den Toten?


Meine Meinung:
Ich gestehe, dass das Cover mir ausgesprochen gut gefällt und das war auch der Grund, dass ich mich mehr informierte und durch die Kurzbeschreibung erst recht neugierig wurde.
So lernte ich Commissario Tasso kennen, der vom warmen Süden in das verschneite Südtirol versetzt wurde. Schnee und Kälte, das konnte er so gar nicht leiden, außerdem erweckte er den Eindruck, eine grummelige Person zu sein. Aber als Ermittler war er gut und deshalb wurde ihm eine junge Frau als Praktikantin zur Seite gestellt. Somit durfte ich einem interessanten Ermittlerduo folgen. Ich war natürlich froh, dass ich zu Hause in meinem gemütlichen Lesesessel sitzen konnte. Denn es gab reichlich Schnee, was die Arbeit nicht besonders leicht machte. Überhaupt fand ich es ausgesprochen interessant, den beiden im Jahr 1962 zu folgen. Mobile Telefone gab es nicht, es musste nach Telefonzellen Ausschau gehalten werden und andere Techniken eingesetzt werden, die manch einer aus der Leserschaft vielleicht noch kennt.
Mir hat das Lesen dieses Buches auf jeden Fall ein großes Lesevergnügen bereitet. Ich habe mir bekannte Orte in Südtirol wieder gesehen, die ich allerdings zwanzig Jahre später kennen gelernt habe. Ich durfte die Ermittler begleiten und war gespannt, wie sich alles entwickeln würde. Sehr gut hat mir ebenfalls gefallen, dass ich gleichzeitig vieles vom Leben und Arbeiten in Südtirol erfahren konnte. Auch heute noch sprechen viele Bewohner mehrere Sprachen und ich bin mir nicht sicher, ob die Südtiroler sich inzwischen an die Zugehörigkeit gewöhnt haben. Aber das steht auf einem anderen Blatt der Zeitgeschichte. 
Hervorheben möchte ich noch, dass mir die Überschriften zu den Kapiteln gut gefallen hat, kurz wurde alles wissenswertes genannt und es erhöhte die Neugierde auf das nächste Kapitel. Hilfreich ist ja meist zu Beginn eines Buches, die Namen der Beteiligten zu nennen. Für mich waren das zu viele und ich hatte dann beschlossen, dass ich die Auflistung überfliege und später immer mal wieder einen Blick drauf werfe. Das hat mir dann mehr geholfen.


Fazit:
Spannung, Zeitgeschichte und eine gelungene Unterhaltung, das fällt mir auf Anhieb zu diesem Buch ein. Ich würde mich sehr freuen, wenn ich noch weitere Folgen lesen kann. Aber zunächst gebe ich eine Leseempfehlung für dieses Buch.


Beim Verlag und bei NetGalley möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken

#CommissarioTassoaufdünnemEis #NetGalleyDE!

Rezension - Die Frau aus der Nordsee



Autorin: Anna Johannsen

Titel: Die Frau aus der Nordsee

Genre: Krimi

Version: eBook, Hörbuch und Taschenbuch

erschienen: 19.Oktober 2021

Seiten: 347

Altersempfehlung: Erwachsene

Herausgeber ‏ : ‎ Edition M 



Über die Autorin:
Anna Johannsen lebt seit ihrer Kindheit in Nordfriesland. Sie liebt die Landschaft und die Menschen der Region, besonders verbunden ist sie den Nordfriesischen Inseln, auf denen die Krimireihe »Die Inselkommissarin« spielt.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Zwischen Pellworm und Nordstrand wird eine Frauenleiche aus der kalten Nordsee geborgen. Die Obduktion bestätigt den Verdacht auf ein Tötungsdelikt. Außerdem findet die Polizei heraus, dass Maren Witte zwei Wochen vor ihrem Tod heimlich entbunden und das Kind in einer Babyklappe abgegeben hat. Lena Lorenzen übernimmt den Fall und ermittelt auf Pellworm – der Insel, auf der Maren aufgewachsen ist.
Die Eltern des Opfers sind bestürzt über den Verlust, doch schnell wird klar, dass der Kontakt mit der Tochter seit längerer Zeit auf ein Minimum reduziert war. Auch sonst werfen die Ermittlungen einige Fragen auf: Wie konnte die junge Frau sich ein teuer eingerichtetes Apartment in Kiel leisten, obwohl sie keiner regulären Beschäftigung nachging? Und wer ist der Vater des Neugeborenen? Für Lena wird der Fall zu einer ganz besonderen Herausforderung, nicht zuletzt aufgrund einer Entwicklung in ihrem eigenen Leben.


Meine Meinung:
Obwohl ich die Serie bisher nicht lückenlos gelesen habe, fühle ich mich mit der Inselkommissarin Lena Lorenzen sehr verbunden. Neben ihrer Arbeit interessiert mich natürlich auch ihr Privatleben, das sich diesmal interessant entwickelte und ich war über das Ende froh und zufrieden. Mehr verrate ich aber nicht. 
Aber auch der Fall war äußerst interessant. Es war sehr mühsam für Lena und ihre Kollegen etwas genaues über die tote Frau heraus zu finden. Mit den Ergebnissen ihrer Arbeit hatte niemand gerechnet und mir tat Maren Witte wirklich sehr leid. 
Die Autorin hat mich auch diesmal an das Buch gefesselt, denn ich war natürlich neugierig, wie sich alles entwickeln würde, beruflich und auch privat und nun bin ich auf eine weitere Folge gespannt.


Fazit:
Und wieder konnte ich eine spannende und unterhaltsame Folge mit und über die Inselkommissarin lesen. Gerne gebe ich eine Leseempfehlung.

Beim Verlag und bei NetGalley möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken

#DieFrauasuderNordsee #NetGalleyDE!

Sonntag, 21. November 2021

Rezension - Inseln weinen nicht



Autorin: Mila Roth

Titel: Inseln weinen nicht

Genre: Krimi

Version: eBook

erschienen: 11. November 2021

Seiten: 140

Altersempfehlung: Erwachsene




Über die Autorin
Mila Roth ist ein Pseudonym der Autorin Petra Schier. Sie ist 1978 geboren und lebt mit ihrem Mann und einem Deutschen Schäferhund in einer kleinen Gemeinde in der Eifel. Sie studierte Geschichte und Literatur an der Fernuniversität Hagen und arbeitet seit 2003 als freie Autorin. Unter ihrem Realnamen Petra Schier erscheinen ihre historischen Romane im Rowohlt Taschenbuch Verlag, ihre Liebes- und Weihnachtsromane bei Rütten & Loening, Weltbild sowie MIRA Taschenbuch. Unter dem Pseudonym Mila Roth veröffentlicht die Autorin verlagsunabhängig verschiedene Buchserien.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Geheimagent Markus Neumann und seine zivile Partnerin Janna Berg wollen der siebzehnjährigen Nichte eines Informanten helfen: Annabelle möchte zusammen mit ihrem Freund Steffen aus einer Neonazi-Gruppierung aussteigen. Doch das ist alles andere als ungefährlich, denn die Freunde Deutsche Heimatliebe stehen schon seit einiger Zeit auf der Beobachtungsliste des Geheimdienstes und sind dafür bekannt, Aussteiger mit brutalen Mitteln zu verfolgen. Markus geht dieser Fall besonders nahe, denn er hat als Jugendlicher einige Mitschüler an das Milieu verloren. Zwei seiner ehemaligen Freunde stehen inzwischen weit oben in den Befehlsrängen der Gruppierung. Doch noch ehe Markus diese Verbindungen zum Vorteil für die Rettungspläne des Instituts nutzen kann, wird Annabelle als Verräterin gebrandmarkt und die Dinge geraten außer Kontrolle.


Meine Meinung:
Die Freunde der Serie werden mit Sicherheit wieder begeistert sein! Denn Mila Roth ist es ein weiteres Mal gelungen und sie hat eine ungemein spannende Folge geschrieben. Diesmal sollen Janna und Markus dafür sorgen, dass eine siebzehnjährige den Ausstieg aus einer Gruppe schafft. Das ist schon ein brisantes Thema und es wird ihnen natürlich auch nicht leicht gemacht. Wie sie das lösen wollen und ob sie es schaffen, verrate ich natürlich nicht. Aber ich war mit dem Ende einigermaßen zufrieden.


Fazit:
Eine fesselnde und unterhaltsame Folge der Serie, die ich natürlich gerne weiter empfehle und ich warte nun auf die Fortsetzung. 😉 Wer gerne spannende und nicht zu umfangreiche Bücher lesen möchte, ist hier genau richtig. Allerdings rate ich, auf jeden Fall mit der ersten Folge zu beginnen, das erhöht das Lesevergnügen enorm.

Bei der Autorin möchte ich mich vielmals bedanken, dass ich als Testleserin das Buch vorab lesen durfte. 

Freitag, 19. November 2021

Rezension - Feind des Volkes - Max Hellers letzter Fall


Autor: Frank Goldammer

Titel: Feind des Volkes - Max Hellers letzter Fall

Genre: Historischer Kirmi

Version: eBook, Hörbuch und Taschenbuch

erschienen: 17. September 2021

Seiten: 416

Altersempfehlung: Erwachsene

Herausgeber ‏ : ‎ dtv Verlagsgesellschaft 



Über den Autor:
Frank Goldammer wurde 1975 in Dresden geboren und ist gelernter Maler- und Lackierermeister. Neben seinem Beruf begann er mit Anfang zwanzig zu schreiben, verlegte seine ersten Romane im Eigenverlag. Mit ›Der Angstmann‹, Band 1 der Krimiserie mit Max Heller, gelangte er sofort auf die Bestsellerlisten. Er ist alleinerziehender Vater von Zwillingen und lebt mit seiner Familie in seiner Heimatstadt.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Sein letzter Fall August 1961: Hauptmann Max Heller von der Dresdner Kriminalpolizei ist von seinem neuen Vorgesetzten in den Innendienst versetzt worden. Ein Affront für Heller, der kurz vor seinem Ruhestand steht. Als er eines Tages ein Paket mit Beweismaterial aus einem längst aufgeklärten Mordfall erhält, ist er alarmiert. Bald ist klar, der wahre Täter von damals ist zurück und fordert Heller zu einem perfiden Kampf um Leben und Tod heraus. Eine atemlose Mörderjagd beginnt, die Hellers Familie in größte Gefahr bringt. Auch die politische Lage in der DDR spitzt sich zu. Nahezu unbemerkt von der Welt wird der Bau der Berliner Mauer vorbereitet. Am 10. August 1961 müssen Karin und Max Heller eine dramatische Entscheidung treffen: gehen oder bleiben.


Meine Meinung:
Ich bin ja erst spät in die Serie eingestiegen, aber dann hat sie mich nicht mehr losgelassen. Denn Max Heller und seine Familie sind mir ans Leserherz gewachsen. Ich habe sehr viel Mitgefühl für sie aufgebracht, denn sie lebten und arbeiteten in einer Zeit, die es vielen nicht leicht machte. So sehr Max Heller sich einsetzte und alle Fälle zur Zufriedenheit lösen wollte, wurde er von verschiedenen Stellen ausgebremst. Aber nicht nur er wurde beruflich ausgebremst, seine kleine Familie musste ebenfalls darunter leiden. Voller Spannung habe ich nun seinen letzten Fall begleitet, der sich im Grunde genommen über mehrere Jahre hinzog. Auf diesen Täter wäre ich niemals gekommen, allerdings hatte Heller durchaus einen Verdacht, der sich dann auch richtig herausstellen sollte. Aber auch er wurde von der Person überrascht.
Der Buchtitel lässt ja schon vermuten, welchen Weg Max Heller im August 1961 einschlägt, ich habe mich darüber sehr gefreut und auch über eine bestimmte Person, die im letzten Moment das Herz sprechen ließ.
Aber bevor es zu diesem Ende kommen sollte, haben wir Leser nebenher noch vieles über das Alltagsleben in der damaligen DDR erfahren dürfen.


Fazit:
Ein wunderbarer und vor allem spannend rätselhafter Abschluss der Serie rund um Max Heller. Gerne gebe ich eine Leseempfehlung. Nicht nur für dieses Buch sondern auch für die vorherigen.

Beim Verlag möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken

Montag, 15. November 2021

Rezension - Die unhöfliche Tote - Die Queen ermittelt


Autorin: S.J. Bennett

Titel: Die unhöfliche Tote - Die Queen ermittelt

Genre: Cosy Crime

Version: eBook, Hörbuch und gebundene Ausgabe

erschienen: 2. November 2021

Seiten: 368

Altersempfehlung: Erwachsene

Herausgeber ‏ : ‎ Knaur 


Über die Autorin:
S.J. Bennett hat bislang neun Jugendbücher geschrieben, einige davon preisgekrönt. Aufgewachsen ist sie mit den Büchern von Dorothy L Sayers, P. D. James, Ellery Queen und Rex Stout. Sie lebt in London und hatte schon immer ein intensives Interesse am britischen Königshaus. Betonen möchte sie jedoch, dass dies ein Roman ist - nach ihren Informationen hat die Queen noch nie heimlich ein Verbrechen aufgedeckt ...


Kurzbeschreibung, übernommen:
Queen Elisabeth ist wirklich not amused über den Ausgang des Brexit-Referendums. Das Letzte, was sie jetzt gebrauchen kann, sind weitere Sorgen – wie zum Beispiel das Fehlen eines ihrer Lieblingsgemälde oder eine Leiche, die am Pool von Buckingham Palace liegt … Die Tote war eine langjährige Haushälterin, und hartnäckige Gerüchte über deren Unbeliebtheit verlangen nach diskreten Nachforschungen. So lässt die Queen wieder einmal nur vordergründig die Polizei und ihre Offiziellen agieren, im Hintergrund aber setzt sie ihre kluge Assistentin Rozie und ihre eigenen grauen Zellen ein. Als sich herausstellt, dass im Hofstaat seit längerer Zeit Drohbriefe kursieren, nimmt der Fall eine bedenkliche Wendung. Und was geht eigentlich in den geheimen Tunneln unter Londons Königspalästen vor ...?


Meine Meinung:
Nachdem ich in dem Buch "Das Windsor-Komplott" gelesen habe, dass die Queen gerne als verdeckte Ermittlerin tätig ist, war ich auf dieses Buch sehr gespannt.
Es ist einiges los im Buckingham Palast, am Pool liegt eine Tote und die Queen vermisst eins ihrer vielen Bilder. Natürlich sollen die Fachleute die Fälle bearbeiten, allerdings geht es nicht so recht voran und die Queen beauftragt ein weiteres Mal Rozie, ihre Assistentin.
Es hat mir auch diesmal Spaß gemacht, das Buch zu lesen. Interessant fand ich das Einbinden politischer Ereignisse. Allerdings hatte ich das Gefühl, dass Philipp diesmal wesentlich weniger Kommentare abgab, er war oft abwesend. Gefallen hat mir, wie die Queen ein weiteres Mal an den Strippen zog. So gab es für mich dann auch interessante und überraschende Entwicklungen. Ich hatte reichlich Verdachtsmomente und Ideen, was denn nun passiert sein könnte, das erzeugte eine gewisse Spannung. Nun, am Ende war alles anders, als ich gedacht hatte. Irgendwie hatte ich allerdings auch das Gefühl, dass mir das erste Buch besser gefallen hat, aber es fällt mir schwer, genau das zu beschreiben. Es kann aber auch sein, dass meine Erwartungshaltung zu hoch war.


Fazit:
Ein unterhaltsamer Wohlfühlkrimi, oder wie es so schön heißt Cosy Crime. Ernste und humorvolle Schilderungen haben mir reichlich Lesevergnügen bereitet und ich gebe natürlich eine Leseempfehlung für dieses Buch. Und was die Gefühle betrifft, nun ich hoffe jetzt einfach mal auf eine weitere Folge, die ich ebenfalls lesen würde.

Beim Verlag bedanke ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar

Dienstag, 9. November 2021

Rezension - Das Archiv des Teufels



Autor: Martin Conrath

Titel: Das Archiv des Teufels

Genre: Historischer Krimi

Version: eBook und Taschenbuch

erschienen: 8. September 2021

Seiten: 375

Altersempfehlung: Erwachsene

Herausgeber ‏ : ‎ Gmeiner-Verlag



Über den Autor:
Martin Conrath ist Schriftsteller und Journalist, war Personalentwickler, Musiker und Schauspieler. Seit 2006 lebt und schreibt er in Düsseldorf.


Kurzbeschreibung, übernommen:
»Ich will Heiderer vor Gericht bringen, wegen Kriegsverbrechen und dem Mord an meinem Bruder. In Deutschland wird mir das nur schwer gelingen. Selbst wenn ich Beweise gegen ihn habe, wird er höchstens seinen Posten als Minister nicht antreten können. Man wird sagen, er sei erkrankt. Alles andere wird vertuscht werden, um das Ansehen Adenauers nicht zu beschädigen.
Der Roman zeigt, wie hochrangige Nazis nach dem Zweiten Weltkrieg, mithilfe der amerikanischen Besatzungsmacht, in Deutschland eine zweite Karriere starteten.


Meine Meinung:
Ich freue mich immer wieder, wenn ich Bücher von Autoren entdecke, die mir bis zu dem Zeitpunkt noch nicht bekannt waren. Als ich auf dieses Buch aufmerksam gemacht wurde, war es besonders der Zusatz unter dem Titel, der mich neugierig machte: "Roman aus der Zeit des Kalten Krieges".
Robert Bennett war im März 1952 bereits auf dem Weg nach Hause. Er freute sich, dass er nach getaner Arbeit wieder in die USA zurück fliegen konnte. Allerdings kam alles anders. Die Rückreise wurde gestoppt und er bekam einen Sonderauftrag. Er sollte dafür sorgen, dass ein ehemaliger hochrangiger Nazi eine weiße Weste bekam.
Die Geschichte dieses Buch ist zwar frei erfunden, ebenso wie viele Personen, aber sie basiert auf historische Hintergründe. Vielen von uns ist bekannt, dass nach Ende des Krieges nicht so richtig aufgeräumt wurde und viele nicht die gerechte Strafe erhielten, die erforderlich war.
Martin Conrath hat sehr spannend beschrieben, wie Robert Bennett vorgeht, zumal er in einer Zwickmühle steckt, darauf will ich hier aber nicht weiter eingehen. Während Robert nun versucht, sich um alles zu kümmern, erhält in der DDR eine Agentin der Staatssicherheit einen Auftrag, der mit dem von Robert zu tun hat. Ich als Leserin bin jetzt dabei und begleite beide im Wechsel. Weil alles auch mit Vorfällen im Krieg zusammenhängt, gibt es immer wieder Rückblenden auf diese Ereignisse.
So spiegelt alles vieles vom damaligen Zeitgeschehen wieder. Sehr gut wurde das miteinander verbunden und ich an das Buch gefesselt. Ich konnte es kaum aus der Hand legen, weil ich unbedingt wissen wollte, wie es denn nun endet. Natürlich war nicht alles so, wie ich es mir gewünscht hatte, aber leider entsprach einiges den Tatsachen. Aber bezüglich der beiden Agenten war ich sehr zufrieden und würde mich freuen, wenn es hier eine Fortsetzung geben würde.


Fazit:
Ein spannender Agententhriller, der mich begeistert hat und den ich gerne weiter empfehle.

Beim Verlag und bei NetGalleyDE bedanke ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar.

#DasArchivdesTeufels #NetGalleyDE

Rezension - Tödliche Toskana


Autor: Jens Burmeister

Titel: Tödliche Toskana

Genre: Krimi

Version: eBook und Taschenbuch (erscheint später)

erschienen: 4. Oktober 2021 (eBook)

Seiten: 346

Altersempfehlung: Erwachsene

Herausgeber ‏ : ‎ Midnight by Ullstein



Über den Autor:
Jens Burmeister, gebürtiger Wilhelmshavener, veröffentlicht Weinführer, kulinarische Krimis und Kurzgeschichten. Er studierte Chemie in Göttingen und promovierte anschließend in Freiburg und Bloomington / USA. Mehr als 25 Jahre arbeitete er in der chemisch-pharmazeutischen Forschung, bevor er sich in 2020 als Autor selbständig machte.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Dunkle Machenschaften in der Toskana – der erste Fall für Professor Tiefenthal
Professor Josef Tiefenthal, der bekannte forensische Archäologe aus Köln, hatte sich alles so erholsam vorgestellt: Erst wollte er auf einem Kongress bei Siena seine neueste sensationelle Entdeckung vorstellen und anschließend das Dolce Vita in der Toskana genießen. Doch dann wird in San Gimignano eine grausam entstellte Leiche gefunden. Der zuständige Rechtsmediziner ist vor dem Trubel des legendären Pferderennens, dem Palio, aus der Stadt geflohen, und so wird Tiefenthal hinzugezogen. Bei der DNA-Analyse der Leiche macht er eine überraschende Entdeckung, die ihn tief in die Ermittlungen hineinführt. Nun ist es vorbei mit der genießerischen Ruhe! Gemeinsam mit der temperamentvollen Commissaria Stella Bernucci setzt Tiefenthal alles daran, den Fall zu lösen und weitere Morde zu verhindern, während in Siena der Palio tobt …


Meine Meinung:
Nachdem ich neulich einen "Weinkrimi" von Jens Burmeister gelesen hatte, war ich auf das neue Buch sehr neugierig.
Diesmal reiste ich mit dem Buch in die Toskana und lernte nicht nur interessante Leute kennen, sondern bin jetzt auch bestens über die Veranstaltung Palio informiert. Denn während sich alle auf das Pferderennen vorbereiteten, wurde eine Leiche gefunden. Der deutsche Professor Tiefenthal hält sich gerade in der Nähe von Siena auf und wird um seine Meinung gebeten. Obwohl er "nur" als forensischer Archäologe tätig ist, fällt ihm doch einiges auf und kann der Commissaria Stella Bernucci wichtige Hinweise geben. Eigentlich ist er für einen Vortrag, den er halten wollte, in die Toskana gereist und wollte danach erholen und einige Urlaubstage dort verbringen. Aber unversehens steckt er mittendrin in den Ermittlungen. Diese entwickeln sich sehr interessant und es wird spannend.
Allerdings begann für mich persönlich die Geschichte etwas schleppend, aber dann nahm sie Fahrt auf und wurde immer spannender. Schlimm, wenn man so eine ungeduldige Leserin ist 😉
Ich fand es dann auch ausgesprochen interessant, was so alles ermittelt wurde und wie die Arbeiten voran gingen bzw gehemmt wurden. Aber dazu schreibe ich weiter nichts. Mir haben die Entwicklungen sehr gut gefallen und ich freue mich auf weitere Folgen.


Fazit:
Ein gelungener Start einer neuen Serie, die ich mit Sicherheit im Auge behalten werde. Aber zunächst gebe ich für dieses Buch eine Leseempfehlung.


Beim Autor und Verlag bedanke ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar

Rezension - Tödlicher Riesling



Autor: Jens Burmeister

Titel: Tödlicher Riesling

Genre: Krimi

Version: eBook und Taschenbuch

erschienen: 25. Juli 2019

Seiten: 272

Altersempfehlung: Erwachsene

Herausgeber ‏ : ‎ Emons Verlag 





Über den Autor:
Jens Burmeister, gebürtiger Wilhelmshavener, lebt in der Nähe von Köln und veröffentlicht Weinführer, kulinarische Krimis und Kurzgeschichten. Er studierte Chemie in Göttingen und promovierte anschließend in Freiburg und Bloomington / USA. Mehr als 25 Jahre arbeitete er in der chemisch-pharmazeutischen Forschung, bevor er sich in 2020 als Autor selbständig machte. 2001 gründete er den Mittelrhein-Weinführer (www.mittelrhein-weinfuehrer.de), mit dem er sich in kurzer Zeit eine eingeschworene Fangemeinde eroberte. Regelmäßig bewertet er die Weingüter dieses dynamischen Anbaugebietes und schreibt über aktuelle Entwicklungen in der Weinszene. Im romantischen Tal der Loreley zwischen Bingen und Bonn spielen auch seine Kriminalromane. Wenn der knorrige Kommissar Stephan Bäumler ermittelt und der Aromaforscher und Winzer Jaspal Wöhler ihm dabei immer wieder in die Quere kommt, spielt der Wein mindestens eine Nebenrolle.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Ein toter Pfarrer, ein liebenswerter Ermittler wider Willen und süffiges Lokalkolorit satt.
Während die Weinlese am Mittelrhein auf ihren Höhepunkt zusteuert, hat sich auf Burg Stahleck in Bacharach eine Sekte breitgemacht. Ihre Anhänger feiern Orgien und werben aggressiv um neue Jünger. Auch einige Winzer hat sie bereits in ihren Bann gezogen. Jaspal Wöhler, Aromaforscher mit eigenem Weinberg, will sich aus all dem heraushalten. Doch als er den Bopparder Pfarrer tot im Beichtstuhl findet, gerät er mitten hinein in ein Geflecht aus religiösen Wahnvorstellungen, Geldgier und Intrigen …



Meine Meinung:
Gerne trinke ich ab und zu mal ein Gläschen Wein und noch lieber lese ich Krimis. Deshalb wollte ich mal einen Krimi lesen, in dem der Wein eine wichtige Rolle spielt.
So kam es, dass ich ein interessantes Ermittlerduo kennen lernte und einiges mehr über Wein erfahren habe. Jens Burmeister hat außerdem dafür gesorgt, dass die Spannung und meine Neugierde erhöht wurde, denn ich konnte die Gedanken des Täters lesen, wusste aber trotzdem nicht, wer es denn nun eigentlich ist. Wie immer möchte ich nicht zu viel vom Inhalt verraten, es muss fürs erste reichen, was in der Kurzbeschreibung steht und alles weitere erfährt jeder beim Lesen.


Fazit:
Eine gute Kombination von Spannung und Wissenswertes über Wein wird in diesem Buch geboten. Gerne gebe ich eine Leseempfehlung.


Beim Autor und Verlag möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken.

Montag, 25. Oktober 2021

Rezension - Spiel des Schneemörders



Autor: Klaus Heimann

Titel: Spiel des Schneemörders

Genre: Krimi, Weihnachtskrimi

Version: eBook und Taschenbuch (Nov 21)

erschienen: 21. September 2021

Seiten: 244

Altersempfehlung: Erwachsene

Herausgeber ‏ : ‎ edition oberkassel



Über den Autor:
Klaus Heimann, Jahrgang 1959. Schon als Jugendlicher liebte er es, anderen Kindern Märchen oder aus dem Stegreif erfundene Geschichten zu erzählen. Die Lust am Erzählen begleitete ihn ins Erwachsenenalter und er begann mit dem Schreiben. Bisher verfasste er Kurzprosa, Lieder, ein Kindermusical und mehrere Romane. Neben seiner Heimatstadt Essen und dem Ruhrgebiet liefern Klaus Heimann Reiseerlebnisse Inspiration für sein schriftstellerisches Schaffen.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Selten hat es im Ruhrgebiet so viel Schnee gegeben wie im Winter 2010/2011. Einsam räumt ein Schneepflug frühmorgens die Straße nach Essen Kettwig. Plötzlich sieht der Fahrer etwas Auffälliges am Straßenrand liegen. Er hält an und steigt aus. Auf dem Gehweg findet er eine Frauenleiche.
Möhrchen trifft als erste Kriminalbeamtin am Tatort ein. Ihre Kollegen, Hauptkommissar Sigi Siebert und Erich, stoßen später hinzu. Schnell wird klar, dass es wegen des anhaltenden Schneefalls kaum verwertbare Spuren geben kann.
Jedoch mit dem Fortschreiten der Ermittlungen werden die Polizeibeamten immer frustrierter. Es gelingt ihnen nicht, eine Beziehung zwischen Opfer und Täter zu entdecken. Müssen sie von einem professionellen Killer ausgehen? Das Leben der Ermordeten liefert keinerlei Hinweise in dieser Richtung. Das Tatmotiv bleibt unklar.
In der Nacht zum ersten Weihnachtstag wird Sigi aus dem Bett geholt. Eine neue Frauenleiche, etwa im selben Alter wie das erste Opfer, auf dieselbe Weise erdrosselt. Sigi denkt, dass sie ab jetzt von einem Serienmörder ausgehen sollten.


Meine Meinung:
Sigi Siebert erinnert sich. Sigi ist Rentner und trifft sich mit zwei seiner ehemaligen Kollegen in einer Kneipe, dort unterhalten sie sich über einen Fall vor etwa zehn Jahren. Es lag nicht nur viel Schnee im Ruhrgebiet, es dauerte auch nicht mehr lange bis Weihnachten. Da findet in aller Frühe der Fahrer eines Schneefluges eine Leiche. Sigi und seine Kollegen müssen ermitteln und stehen vor vielen Rätseln. Spuren im Schnee gibt es logischerweise wenige. Ich bin sofort mittendrin im Geschehen und gespannt, wie sich alles entwickelt. Natürlich wissen Sigi, Erich und Ecki, wie der Fall ausgegangen ist. Mir als Leserin werden allerdings zwischendurch Gedanken und Handlungen des Mörders mitgeteilt und so erhöht sich die Spannung. Die Frage lautet: erwischen sie ihn, bevor ein weiterer Mord passiert oder kommen sie zu spät.
Mir gefällt der Schreibstil und die Erzählweise von Klaus Heimann. Er lässt Sigi nicht über die den Ermittlungsarbeiten berichten, sondern auch, wie er und seine Frau Lotte einen Weihnachtsbaum kaufen und wie Lotte sich um eine Freundin kümmert. Nebenbei erwähnt, ich wäre an einer Stelle stinkesauer geworden und hätte direkt etwas unternommen.
Das Cover gefällt mir sehr gut, zu selten sehen wir hier Schnee bei Sonnenschein.


Fazit:
Schnee, Spannung, Weihnachten all das trägt dazu bei, dass ich mich sehr gut unterhalten fühlte und deshalb das Buch gerne weiterempfehle.

Beim Verlag möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken.

Mittwoch, 20. Oktober 2021

Rezension -Juwelennächte



Autorin: Karin Joachim

Titel: Juwelennächte

Genre: Krimi

Version: eBook und Taschenbuch

erschienen: 5. Oktober 2021

Seiten: 280

Altersempfehlung: Erwachsene

Herausgeber ‏ : ‎ Gmeiner-Verlag



Über die Autorin:
Karin Joachim wurde in Bonn-Bad Godesberg geboren und lebt heute im Ahrtal. Sie studierte Germanistik und Anglistik an der Universität Bonn und leitete ein archäologisches Museum, bevor sie sich ganz dem Schreiben widmete. In ihrer Freizeit ist sie mit ihrem Border Terrier unterwegs, mit dem sie die Natur erkundet. Besonders gerne besichtigt Karin Joachim historische Orte sowie Parks und Gärten im In- und Ausland.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Tatortfotografin Jana Vogt ermittelt in dem Fall eines getöteten Journalisten, den sie kurz zuvor in den Ahr-Thermen kennengelernt hat. Daniel Bender recherchierte im kriminellen Milieu und hat damit nicht nur das LKA, sondern auch seinen Mörder auf den Plan gerufen. Janas Ermittlungen führen sie in die 1950er-Jahre, als die Bundespressebälle noch in Bad Neuenahr stattfanden. Als auf einmal das damals gestohlene Collier von Josephine Baker auftaucht, kommt Bewegung in den Fall.


Meine Meinung:
Juwelennächte ist nun das vierte Buch, in dem die Tatortfotografin Jana Vogt tätig ist. Ich habe es bisher leider nicht geschafft, die beiden ersten Bücher zu lesen. Allerdings hatte ich beim dritten Buch mit dem Titel "Johannisglut" keine Probleme in die Serie einzusteigen und deshalb wollte ich das vierte jetzt so schnell wie möglich lesen. Diesmal war es nicht nur sehr informativ und spannend, es war auch mit reichlich Emotionen verbunden. Denn viele Orte, an denen Jana tätig war, gibt es nicht mehr. Das Hochwasser hat an der Ahr verheerende Schäden angerichtet. Aber dies ahnte zu dem Zeitpunkt, als das Buch geschrieben wurde, niemand.
Ich erwähnte ja schon, dass ich es sehr informativ empfand, denn Jana und ich haben in dieser Folge einiges über Bundespressebälle erfahren. 1954, der Presseball sollte auch in diesem Jahr in Bad Neuenahr stattfinden. Das Wirtschaftswunder war da, leider noch nicht für alle und deshalb gab es reichlich Diebe, die die Abgeschiedenheit ausnutzten und Gäste auf ihrem Weg dorthin überfielen. Dabei kam es auch zu einem tödlichen Zwischenfall, der nie richtig aufgeklärt werden konnte.
In der Gegenwart scheint der Journalist Daniel Bender auf etwas gestoßen zu sein, was zu seinem Tod geführt haben könnte. Jana, die ihn kurz vor dem Tod noch gesehen hat und zum Tatort gerufen wurde, war jetzt natürlich besonders neugierig und ermittelte auf einige Faust. Ich begleitete sie dabei und wir erfuhren einiges.
Karin Joachim hat mich mit ins Ahrtal genommen, ich hatte alles wunderbar vor Augen und konnte Erinnerungen an vergangene Besuche auffrischen. Ich begleitete Jana, die auch Gespräche an Orten führen musste, was ihr nicht unbedingt leichtfiel. Es hing mit Begebenheiten zusammen, die in den vorherigen Büchern beschrieben wurden. Aber auch hier hatte ich keine Probleme, zumal am Ende alles mögliche aufgeklärt und zum Abschluss gebracht werden konnte.


Fazit:
Krimifreunde werden begeistert sein, Fans der Serie ebenfalls, Neueinsteiger haben keine Probleme und deshalb empfehle ich diese Folge auf jeden Fall. Außerdem können wir damit die Autorin unterstützen, die vom Hochwasser selbst betroffen ist.

Ich möchte mich beim Verlag vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken.

Rezension - Das Giftspiel



Autor: Michael Linnemann

Titel: Das Giftspiel

Genre: Krimi

Version: eBook

erschienen: 8. September 2021

Seiten: 343

Altersempfehlung: Erwachsene




Über den Autor:
Michael Linnemann wurde 1987 in Ahlen (NRW) geboren. Seit 2002 beschäftigt er sich mit Kriminalromanen. Vor allem interessiert ihn die Entwicklung vom frühen zum heutigen Krimi. Dieses Interesse brachte ihn zu der Idee, die klassische Tätersuche mit modernen Ermittlungsgeschichten zu verbinden. Daraus entstand die erfolgreiche 'Rache'-Reihe, die inzwischen um die 'Schein'- und 'Theater'-Serie ergänzt wurde. Seit November 2019 gibt es mit 'Glatteis' zusätzlich den Start einer weiteren Krimireihe.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Das Giftspiel - Der zweite Fall für Winter & Herz: Ein mehrfacher Giftmörder hält Claudia Winter und Jonas Herz zum Narren. Obwohl die Frankfurter Kommissare davon überzeugt sind, den Täter bereits nach kurzer Zeit gefasst zu haben, werden sie schon bald eines Besseren belehrt. Denn während der Hauptverdächtige in U-Haft sitzt, geschehen weitere Giftmorde, die Parallelen zu den vorherigen Taten aufweisen. Haben die Ermittler den falschen Mann verhaftet? Arbeitet er mit einem Komplizen zusammen? Handelt es sich um einen Nachahmungstäter? Während die Stadt von einer Hitzewelle überrollt wird, müssen Claudia und Jonas tief in ihre Trickkiste greifen, um den wahren Mörder endlich zu fassen und für immer hinter Schloss und Riegel zu bringen.


Meine Meinung:
Vor einiger Zeit hatte ich das Buch "Glatteis" mit dem ersten Fall von Winter & Herz gelesen. Mir hat das Buch sehr gut gefallen und ich hatte damals geschrieben, dass ich mich auf eine weitere Folge freue. Die ist nun erschienen und ich konnte Claudia Winter und Jonas Herz ein weiteres Mal begleiten.
Die tollen Dialoge der beiden fand ich prima und es mir sehr viel Spaß bereitet, ihnen zu folgen. Michael Linnemann hat dann auch dafür gesorgt, dass ich das Buch nicht mehr aus der Hand legen konnte, denn so viele Fährten ausgelegt. Das war genial, allerdings wusste ich nicht, welcher wir nun folgen sollten. Am Ende wurde ich überrascht, der Täter ist ausgesprochen clever vorgegangen. Da ich wie immer nichts vom Inhalt verraten möchte, kann ich hier auf Einzelheiten nicht eingehen. Aber ich möchte noch einmal erwähnen, dass es seitens des Täters Gedankengänge gab, die mich verblüfft haben. Er war clever, aber Winter & Herz waren besser.


Fazit:
Eine spannende fesselnde Folge, die ich gerne weiterempfehle. Ich hoffe auch, dass es weitere Fälle gibt, die von Winter & Herz gelöst werden.


Beim Autor möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken.

Donnerstag, 7. Oktober 2021

Rezension - Tee? Kaffee? Mord! - Sister Sallys letztes Halleluja


Autorin: Ellen Barksdale

Titel: Tee? Kaffee? Mord! - Sister Sallys letztes Halleluja

Genre: Cosy Crime

Version: eBook, Taschenbuch und Hörbuch

erschienen: 25. August 2021

Seiten: 172

Altersempfehlung: Erwachsene

Herausgeber ‏ : ‎ Bastei Lübbe AG




Über die Autorin:
Geboren wurde Ellen Barksdale im englischen Seebad Brighton, wo ihre Eltern eine kleine Pension betrieben. Von Kindheit an war sie eine Leseratte und begann auch schon früh, sich für Krimis zu interessieren. Ihre ersten Krimierfahrungen sammelte sie mit den Maigret-Romanen von Georges Simenon (ihre Mutter ist gebürtige Belgierin). Nach dem jahrelangen Lesen von Krimis beschloss sie vor Kurzem, selbst unter die Autorinnen zu gehen. "Tee? Kaffee? Mord!" ist ihre erste Krimireihe. Ellen Barksdale lebt mit ihrem Lebensgefährten Ian und den drei Mischlingen Billy, Bobby und Libby in der Nähe von Swansea.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Nathalie möchte ihr Pub und Hotel erweitern. Die Bauarbeiten dafür gehen gut voran - bis eines Morgens eine Nonne tot auf der Baustelle liegt! Als wäre das nicht schon rätselhaft genug, erklärt die Gerichtsmedizinerin: Das Opfer ist aus mindestens hundert Metern Höhe zu Boden gestürzt. Aber dann müsste sie ja vom Himmel gefallen sein! Schließlich steht in ganz Earlsraven kein so hohes Gebäude. Um mehr über die verstorbene Sister Sally zu erfahren, schleusen Nathalie und Louise jemanden in den Nonnen-Gesangschor "Heavenly Voices" ein. Nicht ahnend, dass die Stimmung dort keineswegs fromm, sondern vielmehr mörderisch ist ...


Meine Meinung:
Die Bücher dieser Serie lese ich, überraschenderweise für mich, nicht lückenlos, was allerdings kein Problem ist. Schnell war ich wieder im Thema und durfte mit Nathalie und ihren Freunden raten, wie denn die Nonne in die Baustelle fallen konnte.
Manchmal habe ich als Leserin ja einen Vorteil, weil die Autorin schon mal etwas verrät. Ellen Barksdale startete mit einem interessanten Prolog und ich begleitete Sister Sally durch die Lüfte, allerdings stellte sich da die Frage, war es ein Traum oder....?
Ich mag die Protagonisten dieser Serie und fühlte mich wieder gut unterhalten. Mit ihnen gemeinsam befragte ich die Chormitglieder und den Chorleiter. Wir standen wirklich vor einem Rätsel und als die Auflösung kam war ich überrascht, darauf wäre ich niemals gekommen.


Fazit:
Kurz, rätselhaft, unterhaltsam, das fällt mir sofort für diese Folge ein und deshalb gebe ich gerne eine Leseempfehlung.

Beim Verlag und bei NetGalleyDE möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken. 

#TeeKaffeeMordSisterSallysletztesHalleluja #NetGalleyDE!

Samstag, 2. Oktober 2021

Rezension - Des Kummers Nacht



Autor: Ralph Knobelsdorf

Titel: Des Kummers Nacht

Genre: Historischer Krimi

Version: eBook, Hörbuch und Paperback

erschienen: 27. August 2021

Seiten: 624

Altersempfehlung: Erwachsene

Herausgeber ‏ : ‎ Lübbe



Über den Autor:
Ralph Knobelsdorf Jahrgang 1967, wurde in Löbau/Sachsen geboren. Der Informatikkaufmann studierte in Halle an der Saale Philosophie, Jura und Geschichte mit dem Schwerpunkt Deutschland im 19. Jahrhundert. Nach Tätigkeiten in Werbe- und Internetagenturen arbeitet er gegenwärtig in einem Unternehmen der IT-Branche. Mit Des Kummers Nacht legt er sein Debüt als Autor historischer Kriminalromane vor. Der begeisterte Eishockeyanhänger und bekennende Liebhaber von Downton Abbey lebt mit Frau und zwei Kindern in Erfurt.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Erleben Sie mit Wilhelm von der Heyden die Entwicklung der preußischen Kriminalpolizei im Berlin des 19. Jahrhunderts! 
Berlin, 1855: Wilhelm von der Heyden steht kurz vor dem Abschluss seines Studiums, als er Zeuge einer Explosion wird. Die Fenster der gegenüberliegenden Wohnung sind zerstört, eine Frau hängt leblos im Zaun. Um ihr zu helfen, eilt er an den Unglücksort - und gerät selbst in Verdacht. Der Wachtmeister hat sein Urteil schon gefällt, der Chef der Kriminalpolizei ist jedoch von Wilhelms Beobachtungsgabe begeistert und stellt ihn ein. Talentierte neue Mitarbeiter werden in der noch jungen preußischen Ermittlungsbehörde dringend benötigt. Doch Fingerspitzengefühl ist gefragt, denn bald schon führen die Ermittlungen Wilhelm und seine Kollegen in die höchsten Kreise ...


Meine Meinung:
Ich freue mich immer wieder, wenn ich neue Autoren entdecke, die außerdem noch historische Krimis schreiben. Überrascht war ich von der hohen Seitenzahl, das kannte ich bisher noch nicht bei einem Debüt. Manchmal schreckt mich das dann tatsächlich auch ab, aber diesmal war die Neugierde größer. 
So lernte ich Wilhelm von der Heyden und seinen besten Freund Johann kennen. Beide beobachten wie eine Frau aus einem Fenster stürzt und wollen ihr helfen. Allerdings kamen sie zu spät, denn sie hatte den Sturz nicht überlebt. Unversehens befanden sich im Team der Ermittler. Das fand ich sehr interessant, denn dadurch habe ich sehr viel über die Arbeit der Polizei und über künftige Entwicklungen erfahren können. Natürlich war es nicht leicht, einiges über das Umfeld der Toten heraus zu bekommen, denn sie gehörte zu einer Schicht der höheren Kreise.
Ralph Knobelsdorf hat für mich sehr ausführlich beschrieben, wie im Jahr 1855 gelebt und gearbeitet wurde. Viele historische Personen kamen ebenfalls in der Geschichte vor. So hatte Wilhelm das Vergnügen Otto von Bismarck kennen zu lernen. Allerdings fand ich den kriminelle Anteil jetzt nicht so groß und spannend. Schade fand ich auch, dass ich nach den vielen gelesenen Seiten immer noch offene Fragen hatte. 


Fazit:
Für mich war dies ein interessantes historisches Buch mit kriminellem Anteil. Wer dies mag, wird bestimmt begeistert sein.


Beim Verlag und bei NetGalleyDe möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken. 


#DesKummersNacht #NetGalleyDE!

Rezension - Mörderisches Kreta



Autorin: Nikola Vertidi

Titel: Mörderisches Kreta

Genre: Krimi

Version: eBook und Taschenbuch

erschienen: 1. September 2021

Seiten: 352

Altersempfehlung: Erwachsene

Herausgeber ‏ : ‎ Piper Spannungsvoll



Über die Autorin:
Nikola Vertidi lebt seit 2017 mehrere Monate im Jahr auf Kreta und besucht die Insel schon länger als ein halbes Jahrzehnt regelmäßig. Griechisch-Unterricht, die Integration in das kretische Leben durch Freunde und Streifzüge über die Insel machen nicht nur authentische Schauplätze möglich, sondern auch das Verständnis für die Lebensart der Kreter:innen. Selbstverständlich kommt der Genuss auf der Insel, die von »Gott geküsst« wurde, nicht zu kurz, und so schlemmt sich Nikola Vertidi durch Tavernen und Restaurants, trinkt auch mal einen Raki und tanzt Sirtaki ...


Kurzbeschreibung, übernommen:
Der verschrobene Kommissar Hyeronimos Galavakis ermittelt in seinem zweiten Fall mit deutscher Gründlichkeit und kretischem »Siga-Siga«.
Ein Griechenland-Krimi zum Wegträumen und eine Reise zu den schönsten Stränden Kretas sowie in die urigsten kretischen Tavernen
Der bekannte Palmenstrand Vai im Osten Kretas wird durch ein furchtbares Verbrechen erschüttert: Drei schaurig zugerichtete Männerleichen hängen an dem vielbesuchten Strand an Palmen. Die drei Toten gehörten zur homosexuellen Szene auf der Insel und stammten aus wohlhabenden Familien. Galavakis erhält von höchster politischer Stelle den Auftrag zu ermitteln und befindet sich schnell in einem Drahtseilakt zwischen Diplomatie und Abgründen.


Meine Meinung:
Es liegt wohl an der Insel Kreta, die ich immer wieder gerne besuche, dass ich die zweite Folge, in der Hyeronimos Galavakis ermittelt, lesen wollte. Denn das erste Buch konnte mich nicht so recht überzeugen und deshalb war ich jetzt überrascht. Die meisten der beteiligten Personen waren mir wesentlich sympathischer, das heißt eigentlich nur die so genannten Ermittler. Denn die Einstellung zu dem Thema war von den meisten mittelalterlich und ich musste mich so richtig ärgern. Das zeigt ja nun, dass ich schnell mitten im Thema steckte und das auch noch sehr gefühlsmäßig.
Der Tatort befand sich am Palmenstrand von Vai, den ich natürlich kannte. Da ich Hyeronimos und Penelope bei ihrer Arbeit begleitete, konnte ich diesen Strand nach langen Jahren mal wieder besuchen. Verändert hat sich sehr viel und leider war der Anblick der drei jungen Männer mit Sicherheit nicht schön.
Die Autorin hat mir in diesem Buch sehr viele Personen vorgestellt, Kapitelweise im Wechsel, was mir anfangs etwas zu viel war, weil ich die Namen und Personen erst einmal sortieren musste. Wobei sie manches für mich zu ausführlich beschrieben hat. Nun, ich wollte wissen, was passiert ist und wer denn nun der Täter war.
Ich erwähnte ja anfangs, dass ich das Buch wegen des Handlungsortes Kreta lesen wollte. Da wurde ich nicht enttäuscht. Ich war auf der Insel unterwegs und auch in den Tavernen, das Flair der Insel kam bei mir wieder an. 
Das Thema war auch sehr interessant, besonders im Nachwort ging die Autorin noch einmal auf die Problematik ein.
Übermäßig spannend kam mir diese Folge jetzt nicht vor, für mich war es in der Hauptsache Ermittlungsarbeit, die dem Kommissar und seine Mitarbeiter nicht leicht gemacht wurde.



Fazit:
Kreta besuchen war toll, Ermittlungsarbeit war ganz interessant. Ich denke, dass ich das dritte Buch auch noch lesen werde. Wer weiß, wann ich mal wieder nach Kreta komme. Ansonsten gebe ich jetzt nicht die unbedingte Leseempfehlung, rate allerdings auch nicht vom Lesen ab. Zum Glück kann jeder selbst entscheiden, welche Prioritäten er setzt.


Beim Verlag und bei NetGalleyDe möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken

#MörderischesKreta #NetGalleyDE!

Sonntag, 26. September 2021

Rezension - Der tote Journalist


Autorin: Hanna Paulsen

Titel: Der tote Journalist

Genre: Krimi

Version: eBook und Taschenbuch

erschienen: 10. August 2021

Seiten: 352

Altersempfehlung: Erwachsene

Herausgeber ‏ : ‎ Edition M 




Über die Autorin:
Hanna Paulsen ist das Pseudonym einer in Hamburg geborenen Autorin, die mit ihrem Sohn und einer Hündin in Schleswig-Holstein lebt.
Schon immer hat sie ihren Lebensunterhalt mit Schreiben verdient. Zunächst als Journalistin einer Lokalzeitung. Nach einem Journalistik-Studium in Eichstätt und dem Besuch der Axel Springer Akademie arbeitete sie jahrelang in verschiedenen Ressorts der Redaktionen von Funk Uhr, Hörzu und TV Digital. Ihr besonderes Steckenpferd waren damals die Buchbesprechungen. Immer stärker wurde der Wunsch, nicht nur die Bücher der anderen zu lesen, sondern auch selbst Romane zu schreiben.
Mittlerweile ist Hanna Paulsen Vollzeit-Autorin und engagiert sich unter anderem im Bundesverband junger Autorinnen und Autoren und bei den Mörderischen Schwestern. Wenn sie mal eine Schreibpause einlegt, verbringt sie ihre Urlaube am liebsten in Wyk auf der Nordseeinsel Föhr.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Reihenstart um die Polizeireporterin Gesa Jansen und ihren schöngeistigen Kollegen Björn Dalmann. Ein klug gesponnener Krimi mit viel Hamburg-Flair von Hanna Paulsen.
Im Hamburger Nieselregen steht Polizeireporterin Gesa Jansen vor dem Haus, in dem ihr Kollege Uwe Stolter ums Leben gekommen ist. Das Urgestein der lokalen Tageszeitung wurde selbst zum Mordopfer. Gesa hat wenig Zeit für Trauer, denn ihre knallharte Chefredakteurin will, dass sie den Fall vor der Polizei aufklärt. Für die Titelstory. Um jeden Preis. Dass ihr dazu der smarte Björn Dalmann aus der Kulturredaktion an die Seite gestellt wird, der seiner verpassten Opernaufführung nachtrauert, ist wenig hilfreich. Aber dann entdecken Gesa und Björn in Stolters Notizbuch Hinweise auf seine letzten Recherchen. Eine dieser Geschichten sollte besser nicht ans Licht kommen …


Meine Meinung:
Im Laufe der Jahre als Krimileserin habe ich viele Ermittler aus den unterschiedlichsten Bereichen kennen gelernt, ob es nun die hauptberuflichen Kommissare sind oder Detektive oder Gerichtsmediziner oder andere. Journalisten bildeten bisher die Ausnahme und deshalb wollte ich gerne die Polizeireporterin Gesa Jansen kennen lernen. 
Es wurde mir nicht nur Gesa vorgestellt, sondern auch ihr Kollege Björn Dalmann, wobei er so zu sagen zwangsversetzt wurde. Bisher war er für den Bereich Kultur zuständig und völlig unerfahren als Polizeireporter. Beide sollten nun den Tod ihres Kollegen aufklären und dies stellte sich als nicht gerade ungefährlich heraus. 
Mir hat es sehr gut gefallen, wie die Autorin alles beschreibt. Ich lernte viel aus dem Arbeitsleben kennen und vor allem, was mir besonders gefallen hat, war ich mit ihnen in Hamburg unterwegs. Es gab reichlich Rätsel, die ich gerne mit ihnen lösen wollte. Natürlich spielte das Privatleben ebenfalls eine Rolle. Alles war so, wie ich es gerne lese.


Fazit:
Mir hat der Start einer neuen Reihe sehr gut gefallen und ich freue mich schon auf die nächste Folge, die wohl im Frühjahr 2022 erscheinen wird. Aber zunächst gebe ich für dieses Buch eine Leseempfehlung.


Beim Verlag und bei NetGalleyDE möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken

#DertoteJournalist #NetGalleyDE!