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Sonntag, 25. August 2019

Rezension - Das Geheimnis der Fjordinsel


Autorin: Christine Kabus

Titel: Das Geheimnis der Fjordinsel

Genre: Roman

Version: eBook, Hörbuch, Taschenbuch

erschienen: 31. Juli 2019

Seiten: 496

Altersempfehlung: Erwachsene

Verlag: Bastei Lübbe




Das schreibt die Autorin Christine Kabus über sich:
Ende 1964 wurde ich in Würzburg geboren, ging in Freiburg zur Schule und studierte in München und Heidelberg Germanistik und Geschichte.
Als Regieassistentin und Dramaturgin arbeitete ich an verschiedenen Theatern, bevor ich 1996 nach München und in die Film- und Fernsehbranche wechselte. 2003 machte ich mich als Drehbuchautorin selbstständig und schrieb für diverse Fernsehserien, bevor ich mich 2011 an meinen ersten Roman wagte.
Nach wie vor betreue ich als Lektorin die Projekte anderer Autoren und bin als Dozentin bei der Drehbuchwerkstatt TopTalente tätig. Zum Theater zieht es mich auch immer wieder, zuletzt als Regisseurin bei einer freien Theatergruppe.
Schon als Kind zog mich der hohe Norden, den ich zunächst durch die Bücher von Astrid Lindgren und Selma Lagerlöf kennenlernte, in seinen Bann. Vor allem die ursprüngliche, mythische Landschaft Norwegens beflügelte meine Phantasie. Ich begann, die Sprache zu lernen und mich intensiv mit der Geschichte Norwegens zu beschäftigen. Meine Romane widmen sich diesem faszinierenden Land.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Ostfriesland, 1980. Für die junge Rike bricht nach dem Tod ihres geliebten Großvaters eine Welt zusammen. Gleichzeitig erfährt sie, dass ihre Großmutter nicht vor langer Zeit gestorben ist - wie sie angenommen hatte -, sondern eines Tages plötzlich verschwand. Warum hat sie ihre Familie damals so überstürzt verlassen? Eine erste Spur führt Rike nach Norwegen, auf eine kleine Insel im Oslofjord, wo sie auf ein Geheimnis stößt, das zurückreicht in die Zwanzigerjahre - in die Zeit der Prohibition und die gefährliche Welt der Schmuggler ...


Meine Meinung:
Genau wie die Autorin hat mich der hohe Norden schon immer fasziniert. Als ich dann das Buchcover sah und in der Kurzbeschreibung etwas vom Oslofjord las, musste ich nicht lange überlegen, ob ich dieses Buch lesen wollte.
So lernte ich Rike kennen, die sich 1980 auf die Reise nach Norwegen begab, um einem Familiengeheimnis auf die Spur zu kommen. Ich war nur wenige Jahre davor in Norwegen gewesen und freute mich, dass ich meine Erinnerungen auffrischen konnte. Denn ich weiß noch, wie toll ich es fand, morgens früh um 5 Uhr an Deck der großen Fähre zu gehen und die Fahrt durch den Oslofjord zu bewundern. Da die Autorin alles so gut beschrieben hat, hatte ich wirklich alles wieder vor Augen.
Aber natürlich habe ich nicht nur Rike begleitet, die Autorin ermöglichte es mir, auch in die Vergangenheit zu reisen. Johanne hat 1926 einiges erlebt, was ich sehr interessant fand.
Im Wechsel hat Christine Kabus Zeitsprünge vorgenommen und über die beiden Frauen geschrieben. Ich war immer sehr gefesselt und am Ende eines jeden Kapitels gespannt, wie es denn weitergeht. Denn durch ihren Schreibstil hat sie mich gepackt und beinahe vor ein Problem gestellt, denn ich wollte immer sofort wissen, was die jeweilige Protagonistin des Zeitabschnitts erlebt. Die Kapitel endeten oft mit einem Cliffhänger, aber ich war geduldig und habe brav der Reihe nach gelesen und nicht mal eben nachgesehen, wie es denn im übernächsten Kapitel weitergeht.
Wie immer in den Büchern, gab es Personen, die mir sehr sympathisch waren und andere, die ich nicht so gut leiden konnte.  Rike und Johanne konnte ich auf jeden Fall sehr gut leiden. Besonders Johanne hat viel aufregendes erlebt, manche Zusammenhänge habe ich als Leserin erst später erfassen können und es gab einige Aha-Erlebnisse. Wie so oft gibt es in den Büchern ein Ende, dass wir Leser so hinnehmen müssen. Im Grunde hat es mir gefallen, obwohl ich es mir auch etwas anders hätte vorstellen können.


Fazit:
Ein sehr schönes unterhaltsames Buch, das einen nach Norwegen entführt und einiges über die Geschichte des Landes vermittelt. Aber auch das Geheimnis der Fjordinsel ist sehr spannend. Gerne empfehle ich das Buch weiter.


Beim Verlag und bei NetGalleyDe möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken

#DasGeheimnisDerFjordinsel #NetGalleyDe

Dienstag, 30. Juli 2019

Rezension - Meistens kommt es anders. wenn man denkt



Autorin: Petra Hülsmann

Titel: Meistens kommt es anders, wenn man denkt

Genre: Roman

Version: eBook, Taschenbuch, Hörbuch

erschienen: 31. Mai 2019

Seiten: 512

Altersempfehlung: Erwachsene

Verlag: Bastei Lübbe



Über die Autorin:
Petra Hülsmann wuchs in einer niedersächsischen Kleinstadt auf. Nach einem erfolgreich abgebrochenen Studium der Germanistik und Kulturwissenschaft arbeitete sie in Anwaltskanzleien und reiste sechs Monate mit dem Rucksack durch Südostasien, bevor sie mit ihren Romanen die Bestsellerliste eroberte. Petra Hülsmann lebt mit ihrem Mann in ihrer Lieblingsstadt Hamburg.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Nele hat von der Liebe die Nase gestrichen voll. Ihr neuer Job bei einer angesagten Hamburger PR-Agentur soll ab jetzt an erster Stelle stehen. Inhaber Claas betraut sie mit der Imagekampagne für den Politiker Rüdiger Hofmann-Klasing, dessen Umfragewerte tief im Keller sind - aus gutem Grund, wie sie bald herausfindet. Darüber hinaus beschließt ihr kleiner Bruder Lenny, der das Down-Syndrom hat, sich eine eigene Wohnung zu suchen. Ausgerechnet Nele soll ihn im Kampf mit den besorgten Eltern unterstützen, dabei ist sie doch insgeheim die größte Glucke von allen. Um das Chaos perfekt zu machen, stellt Nele fest, dass Claas mehr als nur ein netter Chef für sie ist und dass er ihr Herz ganz schön zum Stolpern bringt. Aber soll sie sich von der Liebe etwa schon wieder einen Strich durch die Rechnung machen lassen?


Meine Meinung:
Ganz ehrlich? Schon der Titel hat mich wieder neugierig auf ein weiteres Buch von Petra Hülsmann gemacht. Fast jeder kennt den Spruch, allerdings etwas abgewandelt. Und die Kurzbeschreibung fand ich auch interessant. Sie versprach mir eine unterhaltsame Lektüre.
So kam es, dass ich mal wieder mit einer Geschichte in Hamburg gelandet bin und außerdem auch noch alte Bekannte aus anderen Büchern traf.
Ich gebe ja zu, einiges war durchaus vorhersehbar und für mich als Vielleserin auch nicht unbekannt. Aber ich finde nach wie vor, dass der Weg zum Ende durchaus fesselnd sein kann. Auf jeden Fall hat die Autorin sich in dieser Geschichte auch mit einigen Problemen auseinander gesetzt und sie wunderbar in die Geschichte um Nele herum eingearbeitet. Lenny, ihren Bruder fand ich köstlich und ihn hatte ich, wie viele andere auch, schnell in mein Leserherz geschlossen. Deshalb fand ich es ganz besonders interessant, vieles von ihm zu erfahren und ihn auch begleiten zu können.
Aber in der Hauptsache ging es diesmal ja um Nele, sie mochte ich, aber ich war nicht immer mit ihrem Handeln und Denken einverstanden. Dies zeigt jetzt auch mal wieder, dass Petra Hülsmann mich an das Buch gefesselt hat und ich ein weiteres Mal mittendrin steckte.


Fazit:
Ein unterhaltsames Buch mit Höhen und Tiefen, das mit bestens unterhalten hat und ich auch gerne weiterempfehlen möchte.


Beim Verlag und bei NetGalleyDe möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken


#MeistensKommtEsAndersWennManDenkt #NetGalleyDE

Sonntag, 2. Juni 2019

Rezension - Das Glück hat viele Seiten


Autorin: Ella Zeiss

Titel: Das Glück hat viele Seiten

Genre: Roman

Version: eBook und Taschenbuch

erschienen: eBook 31. Mai 2019
erschienen: Taschenbuch 31. Juli 2019

Seiten: 352

Altersempfehlung: Erwachsene

Verlag: Bastei Entertainment



Über die Autorin:
Ella Zeiss wohnt mit ihrem Mann und ihren zwei kleinen Töchtern in der Nähe von Köln und ist eine absolute Leseratte. Sie liebt es, in schönen Geschichten zu versinken, Zeit mit ihrer Familie zu verbringen und schreibend am Laptop zu sitzen. Unter den Namen Ellen McCoy und Elvira Zeißler veröffentlicht sie mit großem Erfolg Liebesromane und romantische Fantasy.


Kurzbeschreibung, übernommen:
"Bücher berühren die Seele. Sie erden uns und lassen uns gleichzeitig fliegen."
Ein Laden voller verstaubter Bücher in einem Dorf in der Eifel - was hat Tante Marlies sich nur dabei gedacht, ihr Geschäft ausgerechnet Hannah zu vererben, die seit Jahren kein Buch mehr angerührt hat? Zum Glück ist mit dem attraktiven Geschäftsmann Ben schnell ein Käufer gefunden. Als Hannah jedoch von seinen Plänen für den Laden erfährt, setzt sie alles daran, den Verkauf noch zu verhindern. Denn sie ist längst wieder der Magie der Bücher erlegen. Rasch entbrennt ein Kampf um die Zukunft des Buchladens, bei dem zwischen Hannah und Ben heftig die Funken fliegen.


Meine Meinung:
Welcher Leser träumt nicht mal davon, einen Buchladen zu erben? Zumindest wären wir alle begeistert und würden mit Freude die Zeit dort verbringen. Leider sieht Hannah das etwas anders, sie ist so gar nicht begeistert, dass ihre Tante ihr den Laden vererbt hat. Deshalb will sie ihn sofort verkaufen und merkt erst später, dass ihr Herz doch noch daran hängt und es nicht so ist, wie man es ihr gesagt hat. Mehr möchte und werde ich jetzt nicht vom Inhalt verraten.
Auf jeden Fall fand ich es sehr unterhaltsam, was die Autorin sich hat einfallen lassen. Ich lernte nicht nur Hannah kennen, sondern auch Ben, der den Buchladen gekauft hat. Außerdem die Freundin der Tante und die Mitglieder des Buchclubs. Ich konnte erfahren, warum Hannah verkaufen und Ben kaufen wollte. Natürlich gab es ein Ende, das ich mir gewünscht hatte und war damit dann auch zufrieden. Die Liebe, Verwicklungen und vieles andere hat Ella Zeiss in die Geschichte eingebaut und damit ist ihr ein unterhaltsame Kombination gelungen.
Das Buchcover gefällt mir sehr gut und hätte mich in einer Buchhandlung zum Kaufen verführt, wenn ich nicht sowieso vorgehabt hätte, das Buch zu lesen.


Fazit:
Eine wunderschöne Sommerlektüre, die alle Buchhandlungfans begeistern wird, aber eigentlich möchte ich dieses Buch allen empfehlen.


Ich möchte mich beim Verlag und der Autorin vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken, das ich vorab lesen durfte.

Donnerstag, 18. April 2019

Rezension - Café Engel



Autorin: Marie Lamballe

Titel: Café Engel - Eine neue Zeit

Genre: Historisch

Version: eBook, Taschenbuch, Hörbuch

erschienen: 28. Februar 2019

Seiten: 561

Altersempfehlung: Erwachsene

Verlag: Bastei Entertainment



Über die Autorin:
Marie Lamballe wuchs in einer Theaterfamilie auf - beide Eltern waren Schauspieler am Wiesbadener Staatstheater. Sie studierte Literatur und Sprachen, legte die Prüfungen für das Lehramt an Gymnasien ab, wurde jedoch durch den Einstellungsstopp an hessischen Schulen vor einer Karriere als Lehrerin bewahrt. Stattdessen begann sie zu schreiben, zunächst Kurzgeschichten, später Theaterstücke, Drehbücher und Romane. Inzwischen lebt sie als freie Autorin in der Nähe von Frankfurt am Main und hat unter verschiedenen Pseudonymen zahlreiche Romane - darunter mehrere Bestseller - veröffentlicht.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Wiesbaden, 1945. Die junge Hilde kann ihr Glück kaum fassen: Der Krieg ist zu Ende, und das Café Engel blieb wie durch ein Wunder verschont. Gegen alle Widerstände will sie den Familienbetrieb wieder zu jenem glanzvollen Treffpunkt schillernder Persönlichkeiten machen, als der er einst berühmt war. Doch schon bald trüben erste Konflikte den jungen Frieden: Als eine schöne junge Frau das Café betritt und sich als ihre Cousine Luisa vorstellt, ist Hildes Misstrauen geweckt. Wer ist diese rätselhafte Frau, die sich von Ostpreußen bis nach Wiesbaden durchgekämpft hat? Wachsende Rivalität zwischen den beiden Frauen droht die harmonische Atmosphäre im Café zu vergiften. Bis Hilde und Luisa begreifen, dass sie etwas gemeinsam haben: ein Geheimnis aus Kriegszeiten, das sie bis heute fürchten ...


Meine Meinung:
Hier hatte ich mal wieder ein Buch, wo mir das Cover gefiel und mich die Kurzbeschreibung neugierig machte. Aber bis ich endlich an dem Punkt angelegt war, der dort beschrieben wurde, musste ich lange warten und reichlich Personen und deren Schicksale kennen lernen. Ich fand es durchaus interessant, denn die Autorin hatte vieles und ausführlich zu berichten, ob es nun eine Flucht war oder Bombenangriffe oder Gefangenenlager. Im steten Wechsel wurde zwischen sehr vielen Personen hin und her gesprungen. Natürlich war es sehr interessant über jeden etwas zu erfahren, aber mir wurde das manchmal ein bisschen viel und so wirklich etwas neues oder besonderes habe ich dann auch nicht zu lesen bekommen.
Ich habe das Buch dann einfach unter dem Aspekt gelesen, dass ich erfahren sollte, was der einzelne erlebt hat, bevor sich alle im Café Engel treffen.  Mit dem Ende war ich dann auch im großen und ganzen zufrieden. Allerdings hatte ich zwischendurch nicht immer Verständnis für die Handlungen einiger Beteiligter, aber sie mussten wohl so handeln, denn die Autorin hat ihnen nun mal besondere Charaktere zugeordnet.


Fazit:
Ich fand dieses Buch durchaus interessant. Die Autorin hat gut recherchiert und viele Begebenheiten in diesem Buch untergebracht. Ich weiß aber, dass mir dieses erste Buch der Trilogie ausreicht und ich nicht mehr über die Familie erfahren muss.


Beim Verlag und bei NetGalleyDe möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken.


#Caféengel #NetGalleyDE

Sonntag, 14. Oktober 2018

Rezension - Rentner günstig abzugeben


Autorin: Ellen Jacobi

Titel: Rentner günstig abzugeben

Genre: Roman, Humor

Version: eBook und Taschenbuch

erschienen: 31. August 2018

Seiten: 275

Altersempfehlung: Erwachsene

Verlag: Bastei Entertainment




Über die Autorin:
Ellen Jacobi, 1960 am Niederrhein geboren, entdeckte als Tochter einer Bibliothekarin und Märchenbuchsammlerin früh ihre Liebe zu Büchern und zum Geschichtenerzählen. Nach einem Literatur- und Anglistikstudium arbeitete sie als Reiseleiterin und Lehrerin in England. In Deutschland war sie als Redakteurin für Tageszeitungen und Magazine tätig. Heute lebt sie mit ihrer Tochter in Köln.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Seit jeher ist Horst das schwarze Schaf der Familie. Lange hat ihn das wenig gestört. Jetzt aber, im Alter, ist er einsam - bis er in die weite Welt des Internets vordringt. Überraschend schnell knüpft Horst eine Mail-Freundschaft zu seiner alten Klassenkameradin Elisabeth und ergattert einen Nebenjob bei einer Tarot-Hotline. Sein Charme ist in der Community schnell legendär. Eine besondere Kundin jedoch versetzt ihn in Alarmzustand, ist sie doch davon überzeugt, dass ihr Mann sterben wird, "so sicher wie das Amen in der Kirche" ...


Meine Meinung:
Ich bin immer wieder begeistert von diesen humorvollen Covern, denen ich öfter begegne und natürlich machen sie mich neugierig auf das Buch.
Anfangs kam ich etwas schwer rein in die Geschichte, was vielleicht daran gelegen haben könnte, dass so viele Personen und Begebenheiten auf mich einstürzten, aber das hat sich dann doch schnell geändert und ich habe die etwas skurrile Rentnertruppe in mein Leserherz geschlossen.
Nun mag sich vielleicht jemand fragen, was hat denn der Buchtitel mit allem zu tun. Lach, ich kann mir durchaus vorstellen, dass Alex, ein, im Verhältnis zu den anderen, durchaus junger Mann so manches Mal von den älteren Herrschaften genervt war. Was hatte er mit der Truppe zu tun? Sein Onkel Horst gehörte dazu und den wollte er doch lieber etwas im Auge behalten, wer weiß, was er auf seine alten Tage noch anstellt.
Ellen Jacobi hat es wunderbar verstanden, in einem Buch humorvolles mit ernstem zu verbinden, denn es geschieht schon einiges, was nachdenklich macht und man überlegt, wie es denn alles weitergehen sollte. Mir hat es dann auf jeden Fall sehr viel Lesevergnügen bereitet und ich hatte meinen Spaß die Rentnertruppe zu begleiten und Alex hat ja auch alles gut überstanden.


Fazit:
Gerne empfehle ich dieses Buch allen, die gerne etwas humorvolles lesen, was aber auch Tiefgang hat. Von der Autorin habe ich bereits ein anderes Buch gelesen und mit Sicherheit werden es noch mehr werden.

Beim Verlag und bei NetGalleyDe möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken

#Werbung #EllenJacobi #NetGalleyDe #RentnerGünstigAbzugeben

Mittwoch, 5. September 2018

Rezension - Der Tod hält keine Mittagsruhe


Autorin: Susanne Hanika

Titel: Der Tod hält keine Mittagsruhe

Genre: Krimi

Version: eBook und Hörbuch

erschienen: 14. August 2018

Seiten: 166

Altersempfehlung: Erwachsene

Verlag: beTHRILLED by Bastei Entertainment





Über die Autorin:
Susanne Hanika, geboren 1969 in Regensburg, studierte Biologie und Chemie. Nach der Promotion in Verhaltensphysiologie 1997 arbeitete sie als Wissenschaftlerin im Zoologischen Institut der Universität Regensburg. Susanne Hanika ist verheiratet, hat vier Kinder und lebt nach wie vor in Regensburg;


Kurzbeschreibung, übernommen:
Das Morden geht heiter weiter! Auffällig oft schleicht der unsympathische Immobilienmakler Holger Schwarz in letzter Zeit auf Sofias Campingplatz herum. Und nach einem heftigen Streit am Abend liegt er Sofia am nächsten Morgen zu Füßen. Tot. Mausetot. Passé sind damit auch seine Pläne, auf dem idyllischen Platz einen Hotelbunker samt Golfplatz hochzuziehen. Und für Sofia sieht es auch nicht gut aus: Sie hat ein Motiv und die Mordwaffe stammt aus ihrer Küche! Doch mit Evelyns Hilfe findet sie schnell heraus, dass eine ganze Reihe von Leuten, den Makler am liebsten tot gesehen hätten. Aber wer von ihnen könnte tatsächlich einen Mord begangen haben? Sofia und ihre Camper sind fest entschlossen, den Täter zu überführen. Und zum Glück schlägt sich auch der fesche Kommissar wieder auf Sofias Seite ...


Meine Meinung:
Inzwischen habe ich das Gefühl, ich wär schon öfter auf diesem Campingplatz gewesen, denn ich kenne mich dort nun ganz gut aus und die Stammgäste habe ich ja ebenfalls alle kennen gelernt.
Zum dritten Mal konnte ich Sofia dabei beobachten, wie sie sich immer wieder an den Ermittlungen beteiligt, obwohl der smarte Kommissar darauf überhaupt keinen Wert legt und sie am liebsten verhaften möchte.  Sofia hat aber auch immer Ideen! Welche, nun das werde ich hier nicht verraten.
Auf jeden Fall fand ich es wieder unterhaltsam und spannend. Die Autorin hat es bestens verstanden, Sofia und mir reichlich Informationen zu liefern, aber wer denn nun tatsächlich der Mörder war, konnten wir beide erst am Ende erfahren.
Jedes Buch ist zwar eine abgeschlossene Geschichte, aber es ist schon sinnvoll die Bücher in der entsprechenden Reihenfolge zu lesen, denn für die Nebenhandlung gibt es doch einen roten Faden und ich bin schon aufs Wintercampen gespannt.


Fazit:
Interessante Entwicklungen, spannende Ereignisse und humorvolle Schilderungen finden Leser in diesem Buch.

Beim Verlag und bei NetGalleyDe möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken.

#Werbung #NetGalleyDe #DerTodHältKeineMittagspause

Samstag, 14. Juli 2018

Rezension - Sommerglück auf Fehmarn


Autorin: Sandra Grauer

Titel: Sommerglück auf Fehmarn

Genre: Roman

Version: eBook und Taschenbuch

erschienen: 29. Juni 2018

Seiten: 321

Altersempfehlung: Erwachsene

Verlag: Bastei Lübbe Taschenbuch und
Bastei Entertainment



Über die Autorin:
Sandra Grauer wurde 1983 im Ruhrgebiet geboren. Schreiben, Lesen und in die Welt fremder Geschichten einzutauchen war schon immer ihre Leidenschaft. In Heidelberg studierte sie Sprach- und Übersetzungswissenschaften; später absolvierte sie ein fachjournalistisches Fernstudium und ein Volontariat in einer PR-Agentur in Karlsruhe. Mit ihrem Mann, dem gemeinsamen Sohn und zwei Meerschweinchen lebt sie inzwischen wieder im Ruhrgebiet.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Ein kleines Hotel am Strand von Fehmarn, eine chaotisch-liebenswerte Familie und jede Menge Heiratsanträge - ein sommerlich-humorvoller Roman mit bezauberndem Schauplatz
"Emily, glaub mir. Ich bilde mir das nicht ein: Das Hotel steckt in großen Schwierigkeiten." Der unerwartete Hilferuf ihrer Mutter und die Bitte, rasch nach Hause zu kommen, bringen Emily völlig aus dem Konzept. Zwar hat sie Fehmarn vor Jahren den Rücken gekehrt, das kleine Familienhotel am Strand liegt ihr aber noch immer am Herzen. So aufgeregt ist Emily, dass ihr erst viel später auffällt, dass ihr Freund ihr gerade einen Antrag machen wollte. Nicht das beste Vorzeichen für ihren Plan, die "Strandperle" in ein Romantikhotel umzuwandeln und Verliebten bei der Organisation des perfekten Heiratsantrags zu helfen ...


Meine Meinung:
Wie verlängert man seinen Urlaub? Richtig, indem ein Buch gelesen wird, dessen Handlung auf der Insel Fehmarn spielt. Gerade wieder zu Hause, freute ich mich darauf, genau dieses Buch zu lesen. Zumal ich sehr gerne zu diesem Strandabschnitt radel und somit alles bestens vor Augen hatte.
Weil ich Fehmarn sehr mag, nahm ich dann auch in Kauf, dass die Geschichte sehr vorhersehbar war und ich nicht alle Personen in mein Leserherz schließen konnte. Emily und ihr Vater machten es mir schon sehr schwer. Wobei ich die Idee von Emily sehr gut fand und ihr die Daumen drückte, dass ihre Rettungsaktion klappen würde.


Fazit:
Wer nach einer sehr leichten Urlaubsleküre sucht, wird hier vielleicht das richtige finden. Ich habe es bis zum Ende gelesen, weil meine Lieblingsinsel eine wichtige Rolle spielte.


Ich möchte mich beim Verlag und bei NetGalleyDe vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken

#Werbung #SommerglückAufFehmarn #BasteiLübbe #NetGalleyDe

Samstag, 23. Juni 2018

Rezension - Der Tod sonnt sich im Campingstuhl



Autorin: Susanne Hanika

Titel: Der Tod sonnt sich im Campingstuhl

Genre: Krimi

Version: eBook und Hörbuch

erschienen: 12. Juni 2018

Seiten: 154

Altersempfehlung: Erwachsene

Verlag: beTHRILLED by Bastei Entertainment



Über die Autorin:
Susanne Hanika, geboren 1969 in Regensburg, studierte Biologie und Chemie. Nach der Promotion in Verhaltensphysiologie 1997 arbeitete sie als Wissenschaftlerin im Zoologischen Institut der Universität Regensburg. Susanne Hanika ist verheiratet, hat vier Kinder und lebt nach wie vor in Regensburg;


Kurzbeschreibung, übernommen:
Die Camper vom Hirschgrund sehen die Apokalypse auf ihren geliebten Campingplatz zurollen: Eine Jugendfreizeit! Das kann nur laute Musik, Saufgelage und junge Menschen ohne Manieren bedeuten. Kurzerhand verfrachten sie die Jugendlichen mit ihren Zelten auf eine abgelegene Wiese. Doch statt eines verkaterten Teenagers liegt eines Morgens die junge Betreuerin in der Scheune - und zwar mausetot. Ein Stromschlag! Wie konnte das passieren? Sofia kommt das alles sehr verdächtig vor - wie auch dieser undurchsichtige Priester, der das Camp leitet. Ob sie auch diesmal mit dem gutaussehenden Kommissar gemeinsam ermitteln kann? Sie ahnt ja gar nicht, wie dringend sie seine Hilfe brauchen wird. Denn schon bald deckt sie mehr als ein dunkles Geheimnis auf und gerät dabei in tödliche Gefahr!


Meine Meinung:
Nachdem ich das Buch "Der Tod kommt mit dem Wohnmobil" gelesen hatte, wollte ich natürlich auch das zweite Buch lesen. Vorab empfehle ich allen die beiden Bücher in der richtigen Reihenfolge zu lesen. Die Bücher sind zwar in sich abgeschlossen, aber die Hintergrundgeschichte setzt sich im zweiten Buch fort und da ist es besser, den Anfang auch zu kennen.
Sofia hat im ersten Buch den Campingplatz von ihrer Oma geerbt und weiß immer noch nicht so recht, ob sie bleiben soll. Während sie versucht, alles auf die Reihe zu kriegen, passiert allerdings wieder ein Mord, der sie beschäftigt. Viel hat sie aus dem ersten Fall nicht gelernt und gerät ganz naiv auch hier wieder in Situationen, die sie sich hätte ersparen können.
Auch diesmal hat die Autorin sich ganz besondere Charaktere für die Beteiligten ausgedacht. Neue sind dazu gekommen und alte Bekannte habe ich wieder getroffen. Sie hat es ebenfalls  wieder geschafft, mehrere Verdächtige einzubauen und ich war mir nicht sicher, wen ich denn nun so richtig in Verdacht haben sollte. Allerdings fand ich den Krimi diesmal etwas zu kurz, von den urigen Campingbewohnern hätte ich gerne etwas mehr gelesen.


Fazit:
Mir persönlich hat das erste Buch besser gefallen und ich betrachte das zweite als nette Fortsetzung.
Natürlich kann das jeder anders sehen und Fans leichter Krimis werden es bestimmt mögen.

Ich möchte mich beim Verlag und bei NetGalley vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken.

#Werbung #NetGalleyDe

Rezension - Mord nach Strich und Faden



Autorin: Frances Brody

Titel: Mord nach Strich und Faden

Genre: Krimi

Version: eBook und Taschenbuch

erschienen: 25. Mai 2018

Seiten: 432

Altersempfehlung: Erwachsene

Verlag: Bastei Lübbe



Über die Autorin:
Frances Brody ist das Pseudonym einer preisgekrönten britischen Autorin von Theaterstücken, Drehbüchern und Romanen. Nach einem längeren Aufenthalt in den USA kehrte sie nach England zurück, wo sie an verschiedenen Universitäten Englische Literatur, Geschichte und Kreatives Schreiben unterrichtete. Heute lebt sie wieder in Yorkshire, dem Schauplatz ihrer erfolgreichen Reihe um die Detektivin Kate Shackleton.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Kate Shackleton liebt Rätsel. Und dank ihres wachen Verstands hat die junge Kriegswitwe noch jedes gelöst. Als eine Bekannte sie bittet, dem mysteriösen Verschwinden ihres Vaters auf den Grund zu gehen, sagt Kate sofort zu. Ihre Nachforschungen führen sie nach Bridgestead, ein idyllisches Dörfchen in Yorkshire, wo der Verschwundene eine Weberei leitete. Als Kate den Dorfbewohnern auf den Zahn fühlt, wird sie den Eindruck nicht los, dass hier etwas ganz gehörig faul ist: Wieso scheint niemand zu wollen, dass sie den Fall löst? Was verbergen die Dörfler? Auf der Suche nach Antworten gerät Kate ins Visier einer Person, die über Leichen geht, damit die Wahrheit nicht ans Licht kommt.


Meine Meinung:
Ich wurde auf dieses Buch aufmerksam, weil damit geworben wurde, dass dies sicher auch ein Buch für Fans von Ann Granger ist und von ihr habe ich einige Serien im Regal stehen.
So lernte ich Kate Shackleton kennen und konnte sie begleiten, als sie versuchte, in den 20er Jahren in England  eine weitere vermisste Person aufzuspüren. Denn dies hat sie sich zur Aufgabe gemacht.
Kate. verwitwet und sehr selbstbewusst fällt schon alleine deswegen auf, weil sie mit einem Auto durch die Gegend fährt und Fragen stellt.
Ich finde es immer wieder interessant, wie damals gearbeitet wurde, standen den Leuten doch gar nicht die technischen Hilfsmittel wie heute zur Verfügung. Außerdem konnte ich in diesem Buch sehr vieles über Webereien, Stoffe und dem Alltagsleben nach dem ersten Weltkrieg erfahren.
So hat mich die Autorin zwar an das Buch gefesselt, aber in große Begeisterung bin ich jetzt nicht ausgebrochen. Was jetzt nicht heißt, dass das Buch schlecht ist. Ich ordne es einfach mal als netten Krimi für Zwischendurch ein.


Fazit:
Ich fand es ganz unterhaltsam, aber Herzklopfen vor Spannung habe ich jetzt nicht bekommen. Wer also nach einem leichten Krimi für Zwischendurch sucht, wird hiermit wohl etwas passendes finden.

Beim Verlag und bei NetGalley möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken.

Sonntag, 17. Juni 2018

Rezension - Wenn's einfach wär, würd's jeder machen



Autorin: Petra Hülsmann

Titel: Wenn's einfach wär, würd's jeder machen

Genre: Roman

Version: eBook, Taschenbuch, Hörbuch

erschienen: 25. Mai 2018

Seiten: 576

Altersempfehlung: Erwachsene

Verlag: Bastei Entertainment



Über die Autorin:
Petra Hülsmann, Jahrgang 1976, wuchs in einer niedersächsischen Kleinstadt auf. Nach einem erfolgreich abgebrochenen Studium der Germanistik und Kulturwissenschaft arbeitete sie in Anwaltskanzleien und reiste sechs Monate lang mit Mann und Rucksack durch Südostasien, bevor sie mit ihren Romanen ‘Hummeln im Herzen’, ‘Wenn Schmetterlinge Loopings fliegen’ und 'Glück ist, wenn man trotzdem liebt' die Bestsellerlisten stürmte. Petra Hülsmann lebt in ihrer Lieblingsstadt Hamburg. Sie hat eine Vorliebe für Frozen Strawberry Margaritas und scharfes, vorzugsweise asiatisches, Essen.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Damit hatte die beliebte Musiklehrerin Annika nicht gerechnet: Aus heiterem Himmel wird sie von ihrer Traumschule im Hamburger Elbvorort an eine Albtraumschule im absoluten Problembezirk versetzt. Nicht nur, dass die Schüler dort mehr an YouTube als an Hausaufgaben interessiert sind - die Musical-AG, die Annika gründet, stellt sich auch noch als völlig talentfrei heraus. Aber wenn's einfach wär, würd's schließlich jeder machen. Annika gibt nicht auf und wendet sich hilfesuchend an Tristan, ihre erste große Liebe und inzwischen Regisseur. Von nun an spielt sich das Theater jedoch mehr vor als auf der Bühne ab, und das Chaos geht erst richtig los.


Meine Meinung:
Mal ehrlich, macht der Titel einen nicht neugierig auf das Buch? Also, zumindest mir ging es so und deshalb wollte ich das Buch auch gerne lesen.
Annika, eine junge Lehrerin an einem Elitegymnasium wird an eine andere Schule versetzt, was ihr überhaupt nicht gefällt. So schnell wie möglich möchte sie diese wieder verlassen und überlegt, wie sie es am besten anstellen soll.  Sie plant ein Musical und bei dieser Gelegenheit lernen wir beide ihre Schüler richtig und gut kennen. Ich bin ja nur stille Beobachterin, aber Annika steckt mittendrin und merkt irgendwie gar nicht, wie sehr ihr alle ans Herz wachsen. Neben dem ausführlich erzählten Schulalltag erfahre ich noch viel mehr von Annika, über ihre große Liebe und dem Alltag in der WG mit ihrer Freundin und den netten Nachbarn.
Petra Hülsmann hat die Geschichte sehr gut erzählt und mich an ihr Buch gefesselt. Ich fand es ausgesprochen interessant, was ich über Annika und ihre Schüler lesen konnte. Natürlich wollte ich wissen, ob das Musical aufgeführt wird und alles so klappt, wie es sich alle vorstellten. Leider gab es reichlich Probleme, die bewältigt werden mussten, aber darauf möchte ich hier nicht näher eingehen. Auf jeden Fall fand ich das Ende sehr gut und kurz vorher hatte ich sogar einige Tränen vor Rührung in den Augen. Das zeigt doch, dass ich ebenfalls mittendrin steckte und es mich auch bewegt hat.
Die Autorin hat sehr vieles in diese Geschichte einfließen lassen, ob es nun Vergangenheitsbewältigung war, Schülerschicksale und Familienprobleme oder die nie vergessene erste Liebe und noch viel mehr. Annika und ihre Freunde hatten einiges, womit sie sich auseinander setzen mussten, so gesehen, waren es zwei parallel erzählte Geschichten, die am Ende miteinander verknüpft werden konnten.

Fazit:
Mir hat das Buch sehr gut gefallen und der Titel passte wirklich bestens zum Inhalt. Gerne gebe ich hier eine Leseempfehlung.

Beim Verlag und Netgalley möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken.

Dienstag, 24. April 2018

Rezension - Sommer der Erdbeerblüten


Autorin: Nina Hansen

Titel: Sommer der Erdbeerblüten

Genre: Roman, Frauenroman

Version: eBook

erschienen: 24. April 2018

Seiten: 243

Altersempfehlung: Erwachsene

Verlag: beHEARTBEAT by Bastei Entertainment




Nina Hansen ist das Pseudonym der Autorin Katharina Burkhardt. Sie wurde 1967 in Freiburg geboren, studierte Angewandte Kulturwissenschaften und arbeitete zunächst als Medienpädagogin. Nebenher entstanden Kurzgeschichten, Blogtexte und schließlich der erste Roman. Heute lebt Katharina Burkhardt mitten in Hamburg und arbeitet als Autorin und Lektorin.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Die wirklich wichtigen Dinge des Lebens: Freundschaft, Liebe - und Erdbeermarmelade. Als Flora bemerkt, dass ihr Freund eine Affäre hat, bricht für sie die Welt zusammen - denn sie leben nicht nur zusammen, sie arbeitet auch in seinem Unternehmen. Zu allem Unglück stirbt auch noch ihre Großmutter. Flora beschließt, im Landhaus ihrer Oma Lotte ein neues Leben anzufangen und eine Marmeladenmanufaktur zu eröffnen. Denn im weitläufigen Garten ihrer Großmutter wachsen tonnenweise Obst und Gemüse, und nichts erinnert sie mehr an glückliche Momente, Geborgenheit, Gänseblümchenkränze und ihre Oma Lotte als Marmelade. Sie hat nicht mit Tom gerechnet, dem attraktiven Nachbarn und zudem - zu ihrer großen Enttäuschung - Erben von Oma Lottes Haus.


Meine Meinung:
Was macht frau, wenn sie feststellt, dass der Freund statt ihr einen Heiratsantrag zu machen, sie mit einer Kollegin betrügt? Sie möchte sofort einen Koffer packen und weit wegfahren.
Flora trifft es schwer, Freund untreu und Oma verstorben.  Aber da gibt es ja noch das Haus, wo Flora als Kind eine schöne Zeit verbracht hat und schließlich ist sie ja die Erbin, denkt sie.
Die Geschichte zeigt mal wieder, dass vieles anders kommt, als man es sich denkt. Wobei mir als Vielleserin viele Situationen nicht unbekannt sind, es ist allerdings immer wieder interessant zu lesen, was eine Autorin sich neues dazu einfallen lässt.
So konnte ich Flora begleiten und teilhaben an ihren Erlebnissen. Ich drückte ihr die Daumen, dass sich alles zum Guten entwickelt. Natürlich werde ich hier nichts davon verraten.


Fazit:
Eine leichte unterhaltsame Lektüre, die sich bestens zum zwischendurch lesen eignet.


Ich möchte mich bei der Autorin und beim Verlag vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken.

Freitag, 13. April 2018

Rezension - Der Tod kommt mit dem Wohnmobil


Autorin: Susanne Hanika

Titel: Der Tod kommt mit dem Wohnmobil

Genre: Krimi

Version: eBook und Hörbuch

erschienen: 10. April 2018

Seiten: 239

Altersempfehlung: Erwachsene

Verlag: beTHRILLED by Bastei Entertainment




Susanne Hanika, geboren 1969 in Regensburg, studierte Biologie und Chemie. Nach der Promotion in Verhaltensphysiologie 1997 arbeitete sie als Wissenschaftlerin im Zoologischen Institut der Universität Regensburg. Susanne Hanika ist verheiratet, hat vier Kinder und lebt nach wie vor in Regensburg;


Kurzbeschreibung, übernommen:
Der Musch ist tot! Kalt und nackt liegt er in Evelyns Wohnmobil. Aber wie ist er dort hingekommen? Und wer hat ihn ermordet? Evelyn gibt sich ahnungslos - und Sofia ist verzweifelt. Schließlich will sie den Campingplatz, das Erbe ihrer bayerischen Großmutter, einfach nur wieder loswerden. Aber wer kauft schon einen Campingplatz, auf dem ein Mörder frei herumläuft? Zwischen all den verrückten Dauercampern! Die örtliche Polizei erweist sich als wenig hilfreich, präsentiert sie doch Sofias tote Großmutter als vermeintliche Täterin! Jetzt muss Sophia auch noch den Ruf ihrer Familie retten und den Mörder finden, bevor er erneut zuschlägt. Oder handelt es sich gar um eine Mörderin?


Meine Meinung:
Wie so oft habe ich mich mal wieder vom Buchcover verführen lassen und mich für ein Buch interessiert. Außerdem las sich die Kurzbeschreibung sehr interessant und deshalb wollte ich diesen Krimi gerne lesen. So kam es, dass ich Sofia kennen lernte und zugleich das erste Buch einer neuen Krimiserie in der Hand hielt.
Sofia will ja eigentlich nur schnell den geerbten Campingplatz verkaufen und dann wieder nach Hause, in den Norden. Aber zunächst musste geklärt werden, weshalb der Tote nicht in seinem Wohnmobil lag und wie er zu Tode gekommen ist.
Susanne Hanika hat diese neue Serie mit Spannung und Humor gestartet. Den Campern hat sie nicht nur originelle Namen gegeben, sie hat sie auch mit ganz besonderen Charakteren versehen. Obwohl mir einiges vom Plot sehr bekannt vorkam, fand ich die Idee mit dem geerbten Campingplatz ganz nett. Auf jeden Fall hat die Autorin es verstanden, reichlich Spannung aufzubauen und mich auf falsche Fährten zu führen. Ich wurde immer wieder überrascht und wusste lange nicht, wer denn nun tatsächlich der Mörder war.


Fazit:
Ein unterhaltsamer Krimi und ein vielversprechender Start einer neuen Serie. Ich bin schon gespannt auf die nächste Folge.

Beim Verlag und NetGalley möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken.

Samstag, 3. März 2018

Rezension - Tulpengold


Autorin: Eva Völler

Titel: Tulpengold

Genre: Historisch

Version: eBook, gebunden, Hörbuch

erschienen: 23. Februar 2018

Seiten: 481

Altersempfehlung: Erwachsene

Verlag: Bastei Entertainment




Die Autorin Eva Völler hat sich schon als Kind gern Geschichten ausgedacht. Trotzdem hat sie zuerst als Richterin und später als Rechtsanwältin ihre Brötchen verdient, bevor sie Juristerei und Robe schließlich endgültig an den Nagel hängte. „Vom Bücherschreiben kriegt man auf Dauer einfach bessere Laune als von Rechtsstreitigkeiten. Und man kann jedes Mal selbst bestimmen, wie es am Ende ausgeht.“ Die Autorin lebt mit ihren Kindern am Rande der Rhön in Hessen.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Amsterdam, 1636. Pieter, der neue Lehrling von Rembrandt van Rijn, ist ein Sonderling. Vor allem seine Begeisterung für höhere Mathematik weckt Befremden. Seine Begabung kann er indessen unverhofft anwenden, als auf einmal die Preise für Tulpenzwiebeln in schwindelnde Höhen steigen und Pieter gewisse Gesetzmäßigkeiten erkennt. Doch dann werden mehrere Tulpenhändler tot aufgefunden, und Pieters Meister gerät selbst in den Sog dieser rätselhaften Mordserie. Denn alle Opfer wurden von Rembrandt porträtiert ...


Meine Meinung:
Der Name Rembrandt sagt eigentlich jedem etwas und bestimmt hat jeder von uns mindestens ein von ihm gemaltes Bild gesehen. Aber wissen wir, was so alles während seiner Lebensjahre passiert ist? Eine wahre Tulpenmanie ist zeitweise ausgebrochen. Was damals los war hat die Autorin in ihrem Buch wunderbar eingebunden.
Denn eigentlich geht es um Pieter, einem jungen Mann, der mir sehr sympathisch war und eine besondere Begabung besaß. Pieter kommt als Lehrling in den Haushalt des Malers und da er dort auch wohnen darf, bekommt er sehr viel mit, beziehungsweise wir als Leser. So konnte ich sehr viel übers Malen und verschiedener Techniken erfahren und gleichzeitig einiges über eine besondere Art des Tulpenhandels.
Aber es war nicht einfach nur eine Schilderung einer kurzen Zeitspanne, gleichzeitig gab es reichlich Spannung. Denn es kommen einige Persönlichkeiten um und Pieter hat es sich zur Aufgabe gemacht, den Mörder zu finden.
Mich hat die Geschichte sehr ans Buch gefesselt, ich möchte hier jetzt nicht zuviel vom Inhalt verraten und warum es so war. Das findet sicher jeder heraus, der das Buch ebenfalls lesen möchte und das kann ich wirklich sehr empfehlen.


Fazit:
Dies ist nicht einfach nur ein Buch mit historischen Persönlichkeiten, ich würde es als Krimi bezeichnen, in dem Personen vorkommen, die tatsächlich gelebt haben und Ereignisse, die wirklich stattgefunden haben. Sehr unterhaltsam und spannend, deshalb gebe ich gerne eine Leseempfehlung.


Beim Verlag und NetGalley möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken.

Freitag, 23. Februar 2018

Rezension - Das Geheimnis des Glasbläsers


Autor: Ralf H. Dorweiler

Titel: Das Geheimnis des Glasbläsers

Genre: Historisch

Version: eBook und Taschenbuch

erschienen: 26. Januar 2018

Seiten: 576

Altersempfehlung: Erwachsene

Verlag: Bastei Lübbe




Der Autor Ralf H. Dorweiler, geboren 1973 in der Nähe von Frankfurt am Main, hat in Köln Theater-, Film- und Fernsehwissenschaft studiert. Danach ging er, seinen breitgestreuten Interessen und Talenten entsprechend, verschiedensten Tätigkeiten vom Schauspieler bis hin zum Manager von Callcentern nach. Mittlerweile lebt Ralf H. Dorweiler im Südschwarzwald, wo er als Redakteur bei einer großen regionalen Tageszeitung arbeitet. Außerdem hat er mehrere Regionalkrimis veröffentlicht. Er ist mit einer Opernsängerin verheiratet und Vater eines Sohnes.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Anno Domini 1452: Glas, so klar wie ein Gebirgsbach – so etwas hat im Heiligen Römischen Reich noch niemand gesehen, nicht einmal Kaiser Friedrich III. In seinem Auftrag wird der junge Glasbläser Simon ausgesandt, die geheime Rezeptur des Kristallglases zu stehlen. Nur ein Tumber und ein Esel begleiten ihn auf der gefahrvollen Reise über die Alpen in die prachtvolle Lagunenstadt Venedig. Mithilfe einer Kurtisane kommt Simon dem Geheimnis näher. Doch ein skrupelloser Serienmörder und eine betörend schöne Frau lassen die kaiserliche Mission zur Nebensache werden – und führen Simon mitten hinein in die Schlacht um Konstantinopel ...


Meine Meinung:
Da ich gerne historische Romane lese und neugierig auf das Geheimnis des Glasbläsers war, wollte ich dieses Buch gerne lesen.
Und was soll ich sagen, so ein bisschen bin ich auch hinter das Geheimnis gekommen, auf jeden Fall weiß ich jetzt sehr viel mehr über die Glasbläserei.
Aber nicht nur das, ich konnte Simon und Ulf auf ihren abenteuerlichen Wegen begleiten, die fast mehr Raum einnahmen in dieser Geschichte. Es war sehr interessant zu lesen, welche Strapaze die Überquerung der Alpen zu der damaligen Zeit war. Außerdem spielten sehr viele historische Persönlichkeiten eine Rolle, die die damalige Zeit mit geprägt haben. Ebenso wurden besondere Ereignisse eingebunden. Also kann ich sagen, der Glasbläser Simon fand sich in einem großen ausführlichen  Abenteuerroman wieder.


Fazit:
Wer gerne sehr ausführliche historische Bücher mag, in dem es außerdem noch spannend zugeht und die Liebe ebenfalls eine Rolle spielt, wird hier wohl das richtige Buch finden.

Ich möchte mich vielmals beim Verlag und bei NetGalley für das Rezensionsexemplar bedanken

Samstag, 3. Februar 2018

Rezension - Küstenträume


Autorin: Marlies Folkens

Titel: Küstenträume

Genre: Roman

Version: eBook und Taschenbuch

erschienen: 1. Februar 2018

Seiten: 300

Altersempfehlung: Erwachsene

Verlag: beHEARTBEAT by Bastei Entertainment




Die Autorin Marlies Folkens wurde 1961 in Stollhamm-Ahndeich geboren, einem kleinen Dorf direkt an der Nordseeküste. Als jüngstes von vier Geschwistern wuchs sie auf einem Bauernhof auf. Nach dem Abitur zog sie zum Studium der Geschichte und Politik nach Oldenburg, wo sie bis heute mit ihrer Familie lebt. Schon früh entdeckte sie das Schreiben für sich. Küstenträume ist ihr dritter Roman.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Judith und Tanja - zwei Frauen, die kaum unterschiedlicher seien könnten - erben gemeinsam einen Bauernhof an der Nordseeküste. Der Hof entpuppt sich als abgewirtschaftet und wurde zuletzt nur noch als Gnadenhof für Tiere genutzt. Aber wie flickt man ein Reetdach? Und wie päppelt man eine Horde verwaister Katzenbabys auf? Wer hätte gedacht, dass die Städterinnen sich einmal mit solchen Fragen beschäftigen müssen. Doch nun gehört das zu ihrem Alltag. Es braucht seine Zeit, bis die beiden Frauen erkennen, dass das Landleben - und so mancher Landwirt - durchaus seinen Reiz hat ...


Meine Meinung:
Da hatte ich doch mal wieder ein Wohlfühlbuch in den Händen. Ein Buch, das zeigt, dass es immer irgendwie weitergeht. Allerdings muss die Chance auch ergriffen werden.
Der Plot an sich ist nichts neues und im Grunde ist die Geschichte auch sehr vorhersehbar. Aber ich finde es immer wieder interessant, welchen Weg die Autorin wählt. Wie sie die bekannten Begebenheiten in eine Geschichte einbaut.
Mir hat das Buch gefallen und irgendwie konnte ich mich wegträumen. Ich war auf einmal an der Nordsee an diesem hübschen Ort und konnte mich für den Hof begeistern.
Die Autorin hat es geschafft, dass die Protagonistinnen sich in mein Leserherz schlichen, mit ihren Charakteren und Handlungen. Aber auch die anderen Personen, die in dem Ort lebten, hatten alle liebenswerte Grundzüge. Es zeigt den Zusammenhalt, es zeigt, dass sich völlig unbekannte sofort unterstützen, es zeigt aber auch, dass die übliche Vorurteile manchmal korrigiert werden müssen.

Fazit:
Ein Wohlfühlbuch, was ich ja schon erwähnte, mit Höhen und Tiefen, mit bekannten und neuen Begebenheiten. Eine sehr gute Mischung und gerne empfehle ich das Buch.

Ich möchte mich vielmals beim Verlag und NetGalley für das Rezensionsexemplar bedanken.

Montag, 29. Januar 2018

Rezension - Tante Poldi und der schöne Antonio


Autor: Mario Giordano

Titel: Tante Poldi und der schöne Antonio

Genre: Krimi, Cosy-Krimi

Version: eBook, broschiert und Hörbuch

erscheinen: 24. Januar 2018

Seiten: 368

Altersempfehlung: Erwachsene

Verlag: Bastei Entertainment 



Über den Autor:
Mario Giordano, geboren 1963 in München, schreibt Romane, Jugendbücher und Drehbücher ("Das Experiment", Tatort", "Schimanski"). Für das Drehbuch zu "Das Experiment" erhielt er den Bayerischen Filmpreis, für sein Jugendbuch "Der aus den Docks" den Hans-im-Glück-Preis der Stadt Limburg. Sein Kunstbuch "Der Mann mit der Zwitschermaschine" war nominiert zum Deutschen Jugendliteraturpreis. Mario Giordano lebt und arbeitet in Köln.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Poldis Leben bleibt turbulent. Ihr Mann John lebt nun schon seit drei Monaten in der Via Baronessa, weil er seinen Bruder James sucht, der vor Monaten mit einem Koffer voll Geld nach Europa aufgebrochen und seitdem verschwunden ist. Sein letztes Lebenszeichen war eine Postkarte aus Palermo mit der Bitte, ihm mehr Geld zu schicken. Als Poldi James schließlich aufspürt, ist der Afrikaner leider bereits mausetot und auch nicht mehr ganz vollständig. Und die Spur führt zum schönen Antonio. Klar, dass die Poldi wieder mal für Gerechtigkeit sorgen muss!


Meine Meinung:
Bei diesem Buch habe ich mich mal wieder vom Cover verleiten lassen und außerdem hatte ich schon immer mal vor, etwas von Tante Poldi zu lesen, also habe ich jetzt endlich zugeschlagen.
Tante Poldi muss um die 60 sein und bei ihr ist immer etwas los. Zumindest erzählt das ihr Neffe. Aus seiner Sicht werden sämtliche Ereignisse geschildert. Wobei ich manchmal etwas ungeduldig wurde, denn er kommt schon mal vom Thema ab und holt ganz weit aus. Das ist jetzt nicht unbedingt der Schreibstil, den ich liebe. Naja, es lag jetzt ja nicht unbedingt am Neffen, der Autor hat sich für diese Variante zu schreiben entschieden und mir kam es etwas sehr sprunghaft vor. Es fand zwar alles in der Gegenwart statt, aber es musste immer wieder etwas aus der jüngeren Vergangenheit erzählt werden.
Ich möchte jetzt nicht behaupten, dass ich mich gelangweilt habe, allerdings würde ich dieses Buch viel lieber einem anderen Genre als Krimi zuordnen. Das Buch passt bestens zu den Cosy-Crimis. Obwohl es durchaus spannend war, brauchte ich als Leserin doch ein gewisses Mass an Humor, denn die Beteiligten hatten teilweise schon etwas sonderbare Charaktere.

Fazit:
Ein Krimi der etwas anderen Art. Tante Poldi ist schon ein Fall für sich und ihre Art zu ermitteln ist es ebenfalls. Wer nicht unbedingt knallharte Krimis liebt, wird Gefallen an dem Buch finden. Ich fand es interessant, bin mir aber nicht sicher, ob ich noch weitere Fälle von ihr kennen lernen möchte.


Ich möchte mich beim Verlag und bei NetGalley für das Rezensionsexemplar bedanken.

Freitag, 5. Januar 2018

Rezension - Die Schmuggler Lady


Autorin: Lisa McAbbey

Titel: Die Schmugglerlady

Genre: Historisch

Version: eBook und Taschenbuch

erschienen: 1. Oktober 2017

Seiten: 300

Altersempfehlung: Erwachsene

Verlag: beHEARTBEAT by Bastei Entertainment;




Über die Autorin:
Lisa McAbbey, geboren 1970, hat nach dem Studium in Wien und vor dem Sprung ins Berufsleben einen sechsmonatigen Aufenthalt in London eingeschoben, um ihre Sehnsucht nach der "Insel" ausgiebig zu stillen. Seitdem ist sie zu einem eingeschworenen Großbritannien-Fan geworden. Lisa McAbbey ist für einen internationalen Konzern tätig, ihre Freizeit verbringt sie mit Schreiben und dem Versuch, ihrem Hund Manieren beizubringen.


Kurzbeschreibung, übernommen:
England 1784: Nach dem unerwarteten Tod ihres Vaters Lord Farlay steht die junge Lysia vor einer großen Herausforderung: Während ihre Schwestern damit beschäftigt sind, geeignete Ehemänner zu finden, muss sie den geheimen Schmugglerring ihres Vaters fortführen, um den Lebensunterhalt ihrer Familie zu sichern. Doch in die Fußstapfen ihres Vaters zu treten, ist gar nicht so einfach. Umso glücklicher ist sie, als sie mit Jack Ryder einen tatkräftigen neuen Schmuggler an ihrer Seite hat. Zudem ist der Neue gutaussehend und charmant und lässt Lysias Herz trotz des Standesunterschieds höher schlagen. Doch als der Earl of Darrington auftaucht, scheint auf einmal alles in Gefahr - der hat nämlich den Auftrag, dem Schmuggel in der Gegend einen Riegel vorzuschieben -


Meine Meinung:
Bekanntermaßen lese ich ja gerne historische Romane und deshalb war ich neugierig auf dieses Buch. Ich versprach mir besondere Einblicke in das Leben der Schmuggler. In diesem Fall war es sogar eine Schmuggler-Lady, die im Vordergrund stand.
1784, in England wird immer mehr geschmuggelt und verständlicherweise haben viele etwas dagegen und wollen etwas unternehmen. Auf der anderen Seite gibt es das arme Volk, das sehen muss, wie es klar kommt, denn es fällt vielen Familien schwer für entsprechendes Einkommen zu sorgen.
Dann gibt es da noch Damen der gehobeneren Gesellschaftsschicht, die gerne Geld ausgeben, sich aber keine Gedanken machen, woher es kommt.
Die Protagonistin Lysia Farlay hat da ein Problem. Ihr Vater ist verstorben und sie steht mit ihrer Mutter, der Tante und jüngeren Zwillingsschwestern da, die alle ihre Ansprüche nicht zurückschrauben wollen. Was soll sie machen, sie wird eine Schmuggler-Lady.

Die Autorin hat sehr fesselnd beschrieben, was Lysia bei den Touren so erlebt. Aber auch, wie sie mit ihren Verwandten klar kommen muss. Lysia habe ich sehr schnell in mein Leserherz geschlossen und hatte vollstes Verständnis für ihr Verhalten. Zumal die arme auch noch mit einem ihr unbeliebtem Mann verheiratet werden sollte. Also leicht hatten es damals alle nicht.
Als Jack Ryder dann in Erscheinung tritt, hatte ich schon bestimmte Vermutungen, wie sich alles weiter entwickeln würde.

Lisa McAbbey hat für Spannung gesorgt, hat die Romanze nicht zu kurz kommen lassen und nebenbei auch vieles von der damaligen Zeit wieder gegeben. Leider hat sie die Protagonistin auch rumzicken lassen, was mir nicht immer gefällt und zu gerne hätte ich Lysia mal meine Meinung gesagt. Aber das scheint oft für die gewisse Würze in den Liebesromanen zu sorgen. Ich freue mich dann immer, wenn es vernünftige Personen gibt. die nicht aufgeben, so mehr verrate ich aber nicht.


Fazit:
Ein unterhaltsamer historischer Liebes-Abenteuer-Roman, ich habe das Buch gerne gelesen und empfehle es auch gerne weiter.


Bei der Autorin möchte ich mich vielmals bedanken, die mich auf das Buch aufmerksam gemacht und mir ein Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt hat.