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Montag, 27. Dezember 2021

Rezension - Der Tote im Keller



Autorin: Anne-Kathrin Koppetsch

Titel: Der Tote im Keller

Genre: Krimi

Version: eBook

erschienen: 1. Juli 2021

Seiten: 171

Altersempfehlung. Erwachsene

Herausgeber ‏ : ‎ dotbooks Verlag 



Über die Autorin:
Anne-Kathrin Koppetsch wurde 1963 im Sauerland geboren. Die Lehr- und Wanderjahre ihres Theologiestudiums brachten sie von Münster über Tübingen, Heidelberg und Jerusalem schließlich nach Berlin. Nach einer Zwischenstation als Journalistin (u.a. für den Tagesspiegel und den Sender Freies Berlin) kehrte sie nach Nordrhein-Westfalen zurück und arbeitet heute als Pfarrerin in der Öffentlichkeitsarbeit in der evangelischen Gemeinde Dortmund.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Dortmund, 1965: Als eine der ersten Pastorinnen im Ruhrgebiet tritt Martha Gerlach keine leichte Stelle an und muss sich als ›das junge Fräulein‹ auf der Kanzel erst Respekt verdienen. Doch mit Charme und Durchsetzungsvermögen schafft sie es, selbst die engstirnigsten Dickköpfe davon zu überzeugen, dass auch in ihrer kleinen Gemeinde zwischen Schrebergärten und Kohlekellern langsam, aber sicher, neue Zeiten anbrechen. Da erschüttert ein mysteriöser Todesfall den Frieden: Am Ostersonntag wird Martha Gerlachs Kollege tot im Keller seines Pfarrhauses aufgefunden. Bald ist klar, der Tote hatte ein Geheimnis und so mancher in Marthas Gemeinde hat ebenso etwas zu verbergen. Kurz entschlossen beginnt die Pastorin auf eigene Faust zu ermitteln und stößt dabei auf eine Geschichte, die noch lange nicht abgeschlossen scheint …


Meine Meinung:
Bisher hatte ich von der Autorin noch kein Buch gelesen und es war Zufall, dass ich auf dieses aufmerksam gemacht wurde. Die Kurzbeschreibung machte mich neugierig und deshalb wollte ich das Buch gerne lesen.
Allerdings hatte ich schnell das Gefühl, dass es eher um Leben und Arbeiten im Jahr 1965 ging. Da es noch nicht so lange her ist, will ich es nicht als historisch bezeichnen, aber ich war erstaunt, welche Auflagen eine Pastorin in dieser Zeit erfüllen musste. Ich war damals ein Kind und habe mich nicht dafür interessiert, wie schwer es die Frauen in verschiedenen Berufen hatten. Natürlich habe ich später mitbekommen, was sich verbessert hatte, aber was die Pastorin erleben musste, machte mich manchmal fassungslos.
Ich lernte in diesem Buch also Martha Gerlach kennen, die als Pastorin ihre erste Stelle in einer Gemeinde in  Dortmund antrat. Sehr interessant fand ich, was sie alles durfte beziehungsweise nicht durfte und mit welchen Problemen sie sich herumschlagen musste. Denn ihr männlicher Kollege stand ihr überhaupt nicht hilfreich zur Seite. Die Autorin hat in diesem Buch wunderbar den Zeitgeist vermitteln können. Das stand für mich persönlich im Vordergrund. Erst an zweiter Stelle rückte für mich der Kriminalfall, der jetzt auch nicht übermäßig spannend war. Aber trotzdem interessant genug, dass ich das Buch nicht zur Seite legte, sondern bis zum Ende gelesen habe, weil ich natürlich wissen wollte, was denn nun wirklich passiert ist.


Fazit:
Interessant war das Alltags- und Berufsleben im Jahr 1965, was die Autorin sehr gut vermittelt hat. Die Aufklärung des merkwürdigen Todes trat etwas in den Hintergrund, aber trotzdem hat mir das Buch gefallen. Inzwischen habe ich die beiden Folgebände auch schon auf meinem Reader geladen, denn ich bin neugierig, was die Pastorin noch alles erleben wird.


Beim Verlag möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken.

Mittwoch, 1. September 2021

Rezension - Don Cavelli und das Sizilianische Gebet


Autor: David Conti

Titel: Don Cavelli und das Sizilianische Gebet

Genre: Krimi

Version: eBook und Taschenbuch

erschienen: 1. August 2021

Seiten: 243

Altersempfehlung: Erwachsene

Herausgeber ‏ : ‎ dotbooks Verlag 





Über den Autor:
David Conti wurde 1964 in Rom geboren und verbrachte dort – unterbrochen von einem mehrjährigen Aufenthalt in München – seine Kindheit und Jugend. Nach einem Studium der Theologie, Geschichte und Germanistik in Perugia, Yale und Tübingen, war er mehrere Jahrzehnte lang in verantwortlicher Position bei einer internationalen Institution in Rom tätig. Seit seinem beruflichen Ausscheiden aus dieser, verbringt er seine Zeit mit Reisen und dem Schreiben der Don-Cavelli-Reihe. Er lebt abwechselnd in Castel Gandolfo, Zürich und Santa Barbara.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Die Grundfesten des Vatikan scheinen unerschütterlich – aber es gibt noch eine zweite Macht in Rom, die unbeugsam und unantastbar ist...
Wie eine Giftschlange windet sie sich um die Säulen des alten Kirchenstaates: La Famiglia, die Ehrenwerte Gesellschaft. Als die Witwe eines Mafiabosses einen Deal mit der Polizei schließt, stellt sie eine einzige Bedingung: Zuflucht im Vatikan – auf heiligem Boden, der von der gottesfürchtigen Mafia nicht entweiht werden darf … oder etwa doch?
Es gibt nur einen Mann, dem Theresa Canova wirklich trauen kann: Geschichtsprofessor Don Cavelli, der im Vatikan exklusives Wohnrecht besitzt und genau weiß, wo dort eine tödliche Falle lauern könnte. Doch was ist mit den Orten, die seit Jahrhunderten niemand mehr betreten hat?


Meine Meinung:
Ich gebe zu, ich bin ein Fan von Don Cavelli und freue mich immer wieder, wenn ich ein neues Buch mit einer weiteren Mission lesen kann.
Diesmal gerät Don Cavelli rein zufällig ins Visier eines Mafiakillers. Er war zur falschen Zeit am falschen Ort und hat mir einiges an Herzklopfen beschert. Es war aber auch spannend und ich hoffte sehr, dass beide es überleben werden.
Theresa Canova ist die Witwe eines gerade beerdigten Mafiabosses und sie will auspacken. Das gefällt einigen verständlicherweise nicht und die Personen versuchen, an sie heran zu kommen. Allerdings hat der eine oder andere tatsächlich Respekt vor dem Vatikan und dem Papst sowieso. Man könnte es fast nicht glauben.
Auf jeden Fall hat David Conti dafür gesorgt, dass ich voller Spannung das Buch gelesen habe und es kaum aus der Hand legen konnte. Außerdem hat er mir wieder das Gefühl gegeben, ich wäre vor Ort und würde verschiedene Gänge entlang gehen, mehr werde ich darüber aber nicht schreiben. Ich verrate doch nicht, was Don so alles einfällt.


Fazit:
Wer schon mal in Rom war und einige Orte besucht hat, wird noch mehr kennen lernen und wer noch nicht dort war, hat bestimmt Lust, irgendwann sich alles anzusehen. Auf jeden Fall gebe ich gerne eine Leseempfehlung für diese Mission und auch für die vorherigen.


Beim Verlag möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken.

Sonntag, 16. Mai 2021

Rezension - Don Cavelli und die Hand Gottes



Autor: David Conti

Titel: Don Cavelli und die Hand Gottes

Genre: Krimi

Version: eBook und Taschenbuch

erschienen: 4. Januar 2021

Seiten: 288

Altersempfehlung: Erwachsene

Herausgeber : dotbooks 



Über den Autor:
David Conti wurde 1964 in Rom geboren und verbrachte dort – unterbrochen von einem mehrjährigen Aufenthalt in München – seine Kindheit und Jugend. Nach einem Studium der Theologie, Geschichte und Germanistik in Perugia, Yale und Tübingen, war er mehrere Jahrzehnte lang in verantwortlicher Position bei einer internationalen Institution in Rom tätig. Seit seinem beruflichen Ausscheiden aus dieser, verbringt er seine Zeit mit Reisen und dem Schreiben der Don-Cavelli-Reihe. Er lebt abwechselnd in Castel Gandolfo, Zürich und Santa Barbara.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Ein Kreuzfahrtschiff, das mit Tausenden Passagieren ausläuft – und im Hafen von Genua als Geisterschiff eintrifft. Ein italienisches Bergdorf, das einen verzweifelten Notruf absetzt – doch jede Hilfe kommt zu spät. Die Öffentlichkeit ahnt nichts von diesen grauenhaften Ereignissen: Der Verdacht auf ein tödliches Virus soll um jeden Preis unter Verschluss gehalten werden. Einzig Don Cavelli, Geschichtsprofessor aus dem Vatikan, weiß mehr darüber; ihn hat das Kirchenoberhaupt inoffiziell mit den brisanten Ermittlungen beauftragt, denn hinter diesem Terror verbirgt sich jemand, der sich für die Hand Gottes hält … und es ist der Gott des Alten Testaments: voller Zorn und ohne Gnade! Wird Cavelli weitere Anschläge verhindern können – oder muss er hilflos zusehen, wie die Menschheit in den Abgrund stürzt?


Meine Meinung:
Es ist manchmal erstaunlich, wie nahe ein Autor mit seiner Fantasie an die Wirklichkeit heran kommt. David Conti hat mit seinem Buch 2019 begonnen und im Jahr darauf beendet. Nie hätte er gedacht, dass einiges tatsächlich passieren könnte. Anfangs war ich etwas unsicher, ob ich das Buch gerade jetzt lesen wollte. Nun bin ich froh, dass ich gemacht habe, denn es war ausgesprochen spannend. Zumal es sich wirklich nicht um ein Corona-Buch handelte, sondern es eine ganz andere Richtung nahm.
Die Bewohner eines Bergdorfes und die Urlauber auf einem Kreuzfahrtschiff wurden mit einem tödlichen Virus infiziert. Dahinter steckte ein religiöser Fanatiker und Cavelli soll mit ihm Kontakt aufnehmen.
Ein weiteres Mal hat der Autor uns Lesern Einblicke in das Alltagsleben im Vatikan gewährt. Alles war sehr interessant und eindrucksvoll geschildert. Außerdem war ich wirklich mal wieder vor Ort und auch an Stellen, zu denen ich als Besucherin bei meinem Aufenthalt vor einigen Jahren keinen Zugang hatte. Aber im Vordergrund stand für mich die Frage, wie kann Cavelli das Problem lösen. Schafft er es? Denn eigentlich sollte es keine weiteren Opfer mehr geben. Nach Möglichkeit sollte von dieser Angelegenheit auch nicht viel an die Öffentlichkeit dringen. Natürlich will ich hier nicht zu viel verraten, aber ich gehe mal davon aus, dass wir noch weitere Folgen lesen können.
Dies ist bereits die dritte Mission für Don Cavelli, der aus einem ganz bestimmten Grund im Vatikan wohnen darf. Er ist mir sehr sympathisch und ich fieberte tatsächlich immer mit und hoffte auf ein gutes Ende.  Über Don Cavelli, dessen Vorname eigentlich Donatus lautet, habe ich in diesem Buch einiges mehr erfahren. Er ist eigentlich Geschichtsprofessor und kennt sich natürlich bestens aus, nicht nur im Vatikan, auch im religiösen Bereich. Das ist erforderlich, denn er muss Gespräche führen, die in diesem Fall sehr wichtig sind. Opus Dei ist nur ein Stichwort und ich konnte darüber einiges erfahren.
Alles drei Cover gefallen mir ausgesprochen gut, sie vermitteln die Zusammengehörigkeit und zeigen eindrucksvolle Bilder von Rom.


Fazit:
Eine sehr realistische Folge, die mich gefesselt hat. Denn es gibt einen gefährlichen Virus und religiöse Fanatiker tauchen ebenfalls immer wieder auf.
Jedes Buch ist abgeschlossen und kann ohne Kenntnisse der anderen gelesen werden, allerdings macht es viel mehr Spaß, die Bücher in der entsprechenden Reihenfolge zu lesen. Gerne gebe ich für alle drei eine Leseempfehlung.


Beim Verlag möchte ich mich vielmals für ein Rezensionsexemplar bedanken. 

Mittwoch, 14. April 2021

Rezension - Don Cavelli und der letzte Papst



Autor: David Conti

Titel: Don Cavelli und der letzte Papst

Genre: Krimi

Version: eBook und Taschenbuch

erschienen: 2. Oktober 2020

Seiten: 304

Altersempfehlung: Erwachsene

Herausgeber : dotbooks



Über den Autor:
David Conti wurde 1964 in Rom geboren und verbrachte dort – unterbrochen von einem mehrjährigen Aufenthalt in München – seine Kindheit und Jugend. Nach einem Studium der Theologie, Geschichte und Germanistik in Perugia, Yale und Tübingen, war er mehrere Jahrzehnte lang in verantwortlicher Position bei einer internationalen Institution in Rom tätig. Seit seinem beruflichen Ausscheiden aus dieser, verbringt er seine Zeit mit Reisen und dem Schreiben der Don-Cavelli-Reihe. Er lebt abwechselnd in Castel Gandolfo, Zürich und Santa Barbara.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Der Untergang, den niemand kommen sieht: Der Vatikan-Thriller Don Cavelli und der letzte Papst von David Conti. 
Im Vatikan läuten die Totenglocken: Der Papst ist gestorben, ein neues Konklave muss einberufen werden, die gesamte Welt schaut zu ... 
Doch dann geschieht das Unvorstellbare: Ein Kardinal nach dem anderen lehnt die Wahl zum Oberhaupt der Kirche ab. Allmählich machen sich Zweifel breit, ein dunkles Gerücht wird wispernd weitergetragen: es erzählt von Verrat und Verschwörung. Doch die Kardinäle sind während des Konklave von der Außenwelt abgeschnitten - die einzige Hoffnung ruht nun auf dem Geschichtsprofessor Don Cavelli, der neben etlichen Privilegien exklusives Wohnrecht im Vatikan besitzt und als einziger nach Belieben ein und aus gehen kann. Wird es ihm gelingen, die Wahrheit zu entschlüsseln? 
Noch ahnt Cavelli nicht, dass es der Auftakt eines gnadenlosen Wettlaufs ist - gegen die Zeit und gegen einen unbekannten, furchtbaren Gegner ... 


Meine Meinung:
Nachdem ich mit Begeisterung von der ersten Mission des Don Cavelli gelesen hatte, war klar, dass ich auch diese Folge lesen wollte. 
Don Cavelli besitzt das Privileg mitten im Vatikan wohnen zu können. So interessant das mit Sicherheit ist, kann es für ihn aber auch gefährlich werden. Nämlich dann, wenn ein Kardinal um Hilfe bittet und damit einiges auslöst. Durch Cavelli erfahre ich sehr vieles über das Leben im Vatikan und diesmal besonders viel über die Wahl des nächsten Papstes. Seien wir mal ehrlich, so ein bisschen wissen wir alle doch über die Abläufe, man bekommt es einfach mit, schließlich wird darüber in sämtlichen Medien berichtet. Aber können wir ahnen, was im Hintergrund so alles abläuft? Sehr ausführliche Informationen habe ich darüber bekommen, was erforderlich war, denn für die gesamte Handlung war es schon sehr wichtig. Allerdings ahnt niemand, was alles unternommen wird, damit der "richtige" Papst gewählt wird. Im Wechsel erfahre ich von den Machenschaften verschiedener Personen, die im Hintergrund an den Fäden ziehen und was Cavelli unternimmt, um das alles aufzudecken.
Für mich wurde die Spannung immer größer, die gegen Ende des Buches enorm war und dann .... kam ein Ende, das mich begeistert hat.


Fazit:
David Conti konnte mich auch diesmal begeistern, ich wurde regelrecht an das Buch gefesselt, weil es sehr spannend war und ich natürlich unbedingt wissen wollte, wie alles endet. Gerne gebe ich eine Leseempfehlung.  Beide Bücher sind abgeschlossen, aber ich empfehle auch beide Bücher in der entsprechenden Reihenfolge zu lesen. Es erhöht das Lesevergnügen.


Beim Verlag möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken.

Samstag, 12. September 2020

Rezension - Der Himmel über Irland


Autorin: Denise Deegan

Titel: Der Himmel über Irland

Genre:  Roman

Version: eBook

erschienen: 1. Januar 2020

Seiten: 360

Altersempfehlung: Erwachsene

Herausgeber : dotbooks Verlag 




Über die Autorin:
Denise Deegan wurde 1952 in London geboren und arbeitete unter anderem als Krankenschwester, Porzellan-Restaurateurin und College-Dozentin. Heute schreibt sie Romane, für die sie bereits mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet wurde, und die unter ihrem Pseudonym Aimee Alexander Bestsellerstatus erlangten. Sie lebt mit ihrer Familie in der Nähe von Dublin, wo sie regelmäßig von Sonnenschein und einem Leben ohne Kochen träumt.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Unendlich weit und strahlend spannt sich der Himmel über dem irischen Städtchen Glenageary, wo die Journalistin Jennifer mit ihrem kleinen Sohn auf einen Neuanfang hofft. Hier, im Haus ihrer Großmutter nahe am Meer, will Jennifer endlich zurück zu ihren Wurzeln finden. Aber die Schatten der Vergangenheit holen sie wieder ein, als plötzlich Simon vor ihr steht: der Mann, den sie seit fünf Jahren nicht vergessen konnte – und doch um jeden Preis vergessen muss. Nun steht Jennifer vor der schwersten Entscheidung ihres Lebens: Kann sie alles riskieren, um für das zu kämpfen, was sie sich insgeheim schon so lange wünscht?


Meine Meinung:
Schicksale schlagen an vielen Orten zu, auch in Irland. Da mag sich der Himmel noch so unendlich weit und strahlend über das Städtchen Glenageary spannen. 
Die Journalistin Jennifer lebt dort mit ihrem Sohn Charlie und es könnte alles so wunderbar sein, hätte sich die Autorin nicht ein besonderes Schicksal ausgedacht, das die beiden treffen sollte. Ich möchte hier nicht näher darauf eingehen, weil in der Kurzbeschreibung ebenfalls nichts davon erwähnt wurde.
Auf jeden Fall fand ich die Schilderungen sehr bewegend und konnte das Buch mal wieder nicht aus der Hand legen. Denise Deegan hat alles aus Sicht von Jennifer erzählen lassen, so wusste ich nicht nur über die Ereignisse Bescheid, sondern konnte auch an ihren Gedanken teilhaben.
Die Geschichte, die in diesem Buch erzählt wird, macht einen nachdenklich und berührt den Leser. Es zeigt, dass manchmal Entscheidungen, die eine einzelne Person trifft, schwerwiegende Folgen für andere haben kann. Ich war gespannt, wie sich alles entwickeln würde und hoffte für Jennifer, dass sie jetzt endlich Entscheidungen trifft, die zu einem guten Ende führen würden. Eins möchte ich verraten, ich war mit dem Ende sehr zu frieden.


Fazit:
Eine gefühlvolle Geschichte, die ich nach der Kurzbeschreibung nicht erwartet habe. Nun gut, wer sich nach der Kurzbeschreibung vorgestellt hat, dass man als Leser viel über Irland erfahren wird, sollte nicht enttäuscht sein, diese Geschichte kann eigentlich in jedem Land passiert sein. Trotzdem gebe ich gerne eine Leseempfehlung.


Beim Verlag möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken

Montag, 10. August 2020

Rezension - Stille Zeugen



Autorin: Angela Lautenschläger

Titel: Stille Zeugen

Genre: Krimi

Version: eBook und Taschenbuch

erschienen: eBook 1. Dezember 2017
erschienen: Taschenbuch 5. März 2019

Seiten: 304

Altersempfehlung: Erwachsene

Verlag: dotbooks


Über die Autorin:
Angela Lautenschläger arbeitet seit Jahren als Nachlasspflegerin und erlebt in ihrem Berufsalltag mehr spannende Fälle, als sie in Büchern verarbeiten kann. Ihre Freizeit widmet sie voll und ganz dem Krimilesen, dem Schreiben und dem Reisen. Sie lebt mit ihrem Mann und drei Katzen in Hamburg.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Als die Nachlasspflegerin Friedelinde Engel zu dem Haus einer Toten geschickt wird, um deren Erbe zu regeln, erwartet sie nichts Außergewöhnliches. Im Keller der Toten findet Friedelinde jedoch eine zweite Leiche. Die zerbrechliche Frau selbst kann den kräftigen Mann unmöglich dort hinuntergebracht haben, doch wer sonst? Während der Kripo-Beamte Nicolas Sander bei seinen Ermittlungen im Dunkeln tappt, führt Friedelindes Suche nach den Erben der Frau in ein dunkles Kapitel der deutschen Geschichte zurück. Hängen die zwei Fälle zusammen? Friedelinde und Sander müssen Hand in Hand arbeiten, um die Schuldigen zu finden … und Hunderten Opfern Gerechtigkeit zu verschaffen.


Meine Meinung:
Als Krimifan habe ich im Laufe der Jahre sehr viele interessante Ermittler kennen gelernt. Bisher war allerdings noch keine Nachlasspflegerin darunter und deshalb war ich sehr neugierig auf dieses Buch.
Friedelinde Engel will sich eigentlich nur das Haus der Verstorbenen ansehen, weil sie hofft, dort Hinweise auf Erben zu finden. Sie hat natürlich nicht damit gerechnet, dass sie im Keller eine Leiche finden wird. Noch weniger hat sie damit gerechnet, dass sie vom zuständigen Kripobeamten gebeten wird, ihm behilflich zu sein.
Die Autorin hat sich einiges einfallen lassen und eine geheimnisvolle Geschichte rund um die Tote aufgebaut. Ich durfte Friedelinde und Sander begleiten und konnte sie bei ihren Tätigkeiten beobachten. Allerdings kam mir an einer bestimmten Stelle ein Verdacht, wer der Täter sein könnte und ich sollte mit meiner Vermutung recht behalten.
So gerne ich in einem Krimi auch etwas über Nebenschauplätze oder Privatleben der Hauptbeteiligten lese, hätte ich diesmal auf einiges verzichten können.


Fazit:
Ein interessanter Krimi, der mich ganz gut unterhalten hat. An die Arbeitsweise des Ermittlerduos muss ich mich allerdings erst noch gewöhnen. Wer weiß, was mich in den nächsten Folgen erwartet.


Beim Verlag möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken.

Samstag, 25. Juli 2020

Rezension - Inselglück und Friesenkekse



Autorin: Gabriella Engelmann

Titel: Inselglück und Friesenkekse

Genre: Kurzroman

Version: eBook

erschienen: 1. August 2018

Seiten: 83

Altersempfehlung: Erwachsene

Verlag: dotbooks Verlag (1. August 2018)



Über die Autorin:
Gabriella Engelmann wurde in München geboren. Seit ihrem Umzug nach Hamburg fühlt sie sich im Norden pudelwohl und entdeckte dort auch ihre Freude am Schreiben. Nach Tätigkeiten als Buchhändlerin, Lektorin und Verlagsleiterin genießt sie die Freiheit des Autorendaseins von Romanen sowie Kinder - und Jugendbüchern.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Er hat eine samtweiche Stimme – und auch sonst ist Piet einfach ein Traum … Kein Wunder, dass sich Anna Hals über Kopf in den aufstrebenden Sänger verliebt hat, als sie ihm im Urlaub auf der Nordseeinsel Amrum über den Weg lief. Doch drei Jahre später schwebt Anna nicht mehr im siebten Himmel, sondern pflegt zu Hause in Hamburg ihr gebrochenes Herz. Und eins ist sicher: Sie will Piet nie, niemals und nimmermehr wiedersehen! Aber sie hat nicht mit der bezaubernden Macht von Zufällen gerechnet, die das Leben zu einem Abenteuer machen …


Meine Meinung:
Manchmal müssen Leute zu ihrem Glück gezwungen und überrumpelt werden. Das dachte sich wohl Lina, als sie sich für Anna etwas ausgedacht hatte. Ich durfte Anna begleiten und miterleben, wie sie mit dieser Überraschung umging. Ich werde jetzt nicht näher auf den Inhalt eingehen, nur noch erwähnen, dass ich viel Spaß beim Lesen hatte und mit dem Ende sehr zufrieden war.
Würde ich nicht sowieso die Bücher von Gabriella Engelmann gerne lesen, dann hätte ich spätestens beim Anblick  dieses tollen Covers zugegriffen.
Die Autorin hat es auch ein weiteres Mal verstanden und mich mit ihrem Buch gut unterhalten. Obwohl ich mich anfangs nicht so recht mit Anna anfreunden konnte, denn ich fand es schon etwas übertrieben, wie panisch sie bei ihrer Gewichtskontrolle reagierte. Aber sie hatte ja die beste Freundin Lina, die ich schon erwähnt hatte.


Fazit:
Ich lese zwar gerne ausführlichere Geschichten, aber Gabriella Engelmann hat in ihrem Kurzroman alles gut rüber und vor allem auf den Punkt gebracht. Ausführlicher musste es also nicht sein. Gerne gebe ich auch hier eine Leseempfehlung.


Beim Verlag möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken.

Rezension - Ein Kuss, der nach Lavendel schmeckt



Autorin: Gabriella Engelmann

Titel: Ein Kuss, der nach Lavendel schmeckt

Genre: Kurzroman

Version: eBook und Hörbuch

erschienen: 23. März 2017

Seiten: 72

Altersempfehlung: Erwachsene

Verlag: dotbooks Verlag (23. März 2017)



Über die Autorin:
Gabriella Engelmann wurde in München geboren. Seit ihrem Umzug nach Hamburg fühlt sie sich im Norden pudelwohl und entdeckte dort auch ihre Freude am Schreiben. Nach Tätigkeiten als Buchhändlerin, Lektorin und Verlagsleiterin genießt sie die Freiheit des Autorendaseins von Romanen sowie Kinder - und Jugendbücher.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Wo steckt Amor, wenn man ihn braucht …? Eigentlich ist Caro eine Expertin in Sachen Liebe – denn mit ihren gefühlvollen Romanen stürmt sie regelmäßig die Bestsellerliste. Doch als sie von ihrem Freund verlassen wird, merkt Caro, dass ein gebrochenes Herz im wahren Leben jede Menge unschöne Nebenwirkungen hat: von Frust-Kilos bis zur heftigen Schreibblockade! Caro möchte sich nur noch die Decke über den Kopf ziehen, aber das Abgabedatum für den neuen Liebesroman rückt bedrohlich näher. Also hofft sie, bei einem Spontanurlaub in der Provence neue kreative Energie tanken zu können. Womit Caro nicht rechnet: dass dort ein attraktiver Unbekannter auf sie wartet – und das Chaos erst richtig losgeht!


Meine Meinung:
Manchmal muss ich als Leserin ja etwas warten, bis ich mal wieder ein "dickes" Buch einer Autorin lesen kann. Hier hatte ich nun die Lösung, ich wollte die Wartezeit mit einem Kurzroman überbrücken. Bisher haben mich alle Bücher von Gabriella Engelmann begeistert und ich war gespannt auf diese Geschichte. Zumal das Cover mich sehr angesprochen und der Titel mich neugierig gemacht hat.
Ich lernte Caro kennen, ein Autorin, die eine Schreibblockade hatte. Sie versucht einiges, damit sie diese wieder los wird und fährt auf Anraten ihrer besten Freundin nach Frankreich.
Gabriella Engelmann hat sehr flott und humorvoll beschrieben, was sie dort alles erlebt hat.  Zum Beispiel löst Pastis etwas ganz besonderes bei ihr aus, aber das werde ich nicht verraten. Das Buch endet mit einem Happy End, womit ich auch sehr gerechnet hatte und war deshalb sehr zufrieden.


Fazit:
Ob lang oder kurz, ob dick oder dünn, ich mag die Bücher von Gabriella Engelmann und greife ohne lange zu überlegen danach, denn ich weiß, dass ich immer gut unterhalten werde. Deshalb gebe ich hier gerne eine Leseempfehlung.


Beim Verlag möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken.

Freitag, 5. Juni 2020

Rezension - Don Cavelli und der tote Kardinal



Autor: David Conti

Titel: Don Cavelli und der tote Kardinal

Genre: Krimi

Version: eBook und Taschenbuch

erschienen: 8. Mai 2020

Seiten: 304

Altersempfehlung: Erwachsene

Verlag: dotbooks  



Über den Autor:
David Conti wurde 1964 in Rom geboren und verbrachte dort – unterbrochen von einem mehrjährigen Aufenthalt in München – seine Kindheit und Jugend. Nach einem Studium der Theologie, Geschichte und Germanistik in Perugia, Yale und Tübingen, war er mehrere Jahrzehnte lang in verantwortlicher Position bei einer internationalen Institution in Rom tätig. Seit seinem beruflichen Ausscheiden aus dieser, verbringt er seine Zeit mit Reisen und dem Schreiben der Don-Cavelli-Reihe. Er lebt abwechselnd in Castel Gandolfo, Zürich und Santa Barbara.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Der Wüstensand fühlt sich an wie glühende Kohlen, die Sonne brennt erbarmungslos herab. Der alte Kardinal hat keine Chance, dieser Hölle zu entkommen ...
Geschichtsprofessor Don Cavelli ist vielen im Vatikan ein Dorn im Auge: Obwohl er kein Mann der Kirche ist, hat er dort genau wie seine Vorfahren lebenslanges Wohnrecht und genießt zahlreiche Privilegien. Cavelli hat nur wenige Vertraute, daher erschüttert die Nachricht vom Tod seines Freundes Eduardo Fontana ihn umso mehr: Was trieb den Kardinal in das Inferno der israelischen Wüste? Als Cavelli eine mysteriöse Botschaft zugespielt bekommt, beschleicht ihn ein dunkler Verdacht. Gemeinsam mit Pia Randall, der Nichte des Kardinals, beginnt er nachzuforschen – und kommt einer Verschwörung auf die Spur, die nicht nur Rom, sondern die ganze Welt erschüttern könnte ...


Meine Meinung:
Das Cover dieses Buches sprach mich an und der Klappentext machte mich neugierig. Da ich durch den dotbooks-Verlag bisher immer für mich neue und vor allem spannende Bücher fand, wollte ich natürlich diesen Krimi gerne lesen.
Und diesmal ist es mir auch gelungen, den ersten Band einer neuen vielversprechenden Serie zu lesen. Don Cavelli wohnt im Vatikan, hat aber mit einem kirchlichen Posten nichts zu tun. Als ein Kardinal, mit dem er befreundet ist, ums Leben kommt und seine Nichte ihn um Hilfe bittet, landen wir alle völlig überraschend in einem Kriminalfall. Zumindest scheint es so und es tauchen Geheimnisse auf, womit keiner gerechnet hätte. Allerdings dauert es natürlich etwas, bis Cavelli und die Nichte Pia die Lösung finden. Es ist ein  abenteuerlicher Weg, auf dem ich die beiden begleite und jede Menge Internas erfahre, außerdem kann ich Rom mal wieder besuchen, denn Cavelli kann Wege gehen, die uns Touristen versperrt sind.
Cavelli und Pia sind ein tolles Team und es hat mir Spaß gemacht, die beiden zu begleiten. Die Diskussionen fand ich sehr interessant und auch erfrischend. So hat der Autor es dann auch bestens verstanden, kirchliche Geschichte mit spannendem Zeitgeschehen zu vermischen.


Fazit:
Ein sehr gelungener und spannender Start einer neuen Krimiserie. Ich bin gespannt, was im nächsten Buch passieren wird. Aber zunächst gehe ich für dieses eine Leseempfehlung.


Bei Verlag möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken.

Dienstag, 21. April 2020

Rezension - Hendriksen und der falsche Erbe



Autor: Ole Hansen

Titel: Hendriksen und der falsche Erbe

Genre: Krimi

Version: eBook

erschienen: 1. April 2020

Seiten: 226

Altersempfehlung: Erwachsene

Verlag: dotbooks Verlag



Über den Autor:
Ole Hansen, geboren in Wedel, ist das Pseudonym des Autors Dr. Dr. (COU) Herbert W. Rhein. Er trat nach einer Ausbildung zum Feinmechaniker in die Bundeswehr ein. Dort diente er 30 Jahre als Luftwaffenoffizier und arbeitete unter anderem als Lehrer und Vertreter des Verteidigungsministers in den USA. Neben seiner Tätigkeit als Soldat studierte er Chinesisch, Arabisch und das Schreiben. Nachdem er aus dem aktiven Dienst als Oberstleutnant ausschied, widmete er sich ganz seiner Tätigkeit als Autor. Dabei faszinierte ihn vor allem die Forensik – ein Themengebiet, in dem er durch intensive Studien zum ausgewiesenen Experten wurde. Heute wohnt der Autor in Oldenburg an der Ostsee.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Stürmische Zeiten für die Hamburger Reederei Mommsen: Erst wird ihr bisher größtes Schiff vor Somalia von Piraten überfallen, kurz darauf stirbt der Patriarch des Unternehmens unter mysteriösen Umständen – und unter seinen Erben bricht erbitterter Streit um die Nachfolge aus. Doch genau dafür hatte der alte Mommsen vorgesorgt: Nach der Testamentseröffnung muss Hamburgs bester Privatdetektiv Marten Hendriksen mit der Untersuchung seines Todes beauftragt werden. Eine heiße Spur führt Hendriksen in die herrschaftlichen Villen der Elbchausee und zu den Docks und Lagerhallen der Hansestadt. Was er dort findet, lässt selbst dem abgeklärtesten Ermittler das Blut in den Adern gefrieren …


Meine Meinung:
Als Fan dieser Serie war klar, dass ich auch das neue Buch lesen wollte. In der letzten Folge hatte ich Hermann mit Nero und der Rentnergang sehr vermisst. Aber es war klar, dass sie vor Ort in Hamburg bleiben mussten. Dafür hatten sie diesmal wieder reichlich zu tun. Marten Hendriksen kann auf ein tolles Team zurück greifen, wenn es erforderlich ist, um einen Auftrag zu erledigen. Zumal die Rentner sich immer freuen, wenn sie aus ihrem Alltagstrott heraus können. Allerdings ist nicht jeder Auftrag ungefährlich und es gibt genügend brenzlige Situationen.
Ole Hansen hat es wieder geschafft und mich erneut an das Buch gefesselt, das er sehr spannend geschrieben hat. Ich möchte hier nicht zu viel verraten, aber Fans seiner Bücher werden sich freuen, denn auch Jeremias Voss konnte so richtig mitmischen. Ich war begeistert.
Zusätzlich zu den spannenden Büchern begeistern mich von Anfang an die tollen Cover. Zumal ich ein großer Fan von Hamburg bin und sie zeigen auch, dass alle zusammen gehören.


Fazit:
Dieses war der fünfte Streich, ach nein, der fünfte Fall, bei dem ich Hendriksen begleiten konnte und ich hoffe, es werden noch weitere folgen. Der Autor hat eine besondere Art, seine Krimis zu schreiben, mir gefällt der Schreibstil und das ist ebenfalls ein Grund, dass ich auf weitere Folgen hoffe. Aber zunächst möchte ich dieses Buch gerne empfehlen.


Beim Verlag möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken.

Rezension - Hendriksen und der Tote auf hoher See



Autor: Ole Hansen

Titel: Hendriksen und der Tote auf hoher See

Genre: Krimi

Version: eBook

erschienen: 1. Januar 2020

Seiten: 226

Altersempfehlung: Erwachsene

Verlag: dotbooks Verlag 



Über den Autor:
Ole Hansen, geboren in Wedel, ist das Pseudonym des Autors Dr. Dr. (COU) Herbert W. Rhein. Er trat nach einer Ausbildung zum Feinmechaniker in die Bundeswehr ein. Dort diente er 30 Jahre als Luftwaffenoffizier und arbeitete unter anderem als Lehrer und Vertreter des Verteidigungsministers in den USA. Neben seiner Tätigkeit als Soldat studierte er Chinesisch, Arabisch und das Schreiben. Nachdem er aus dem aktiven Dienst als Oberstleutnant ausschied, widmete er sich ganz seiner Tätigkeit als Autor. Dabei faszinierte ihn vor allem die Forensik – ein Themengebiet, in dem er durch intensive Studien zum ausgewiesenen Experten wurde. Heute wohnt der Autor in Oldenburg an der Ostsee.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Marten Hendriksen ist inkognito unterwegs: Gemeinsam mit seiner Freundin und Ex-Kommissarin Tina Engels geht er als Schiffsarzt getarnt an Bord der »Albatros« – auf dem Kreuzfahrtschiff kam es zu einer Serie von Juwelendiebstählen. Doch aus dem scheinbar harmlosen Auftrag in tropischen Gewässern wird auf einmal blutiger Ernst, als ein Passagier mit eingeschlagenem Schädel vor dem Bordrestaurant aufgefunden wird. Hamburgs bester Privatdetektiv erkennt schnell, dass der Mord und die Diebstähle zusammenhängen – doch er übersieht, in welcher Gefahr Tina und er schon längst schweben …


Meine Meinung:
Inzwischen hatte ich Marten Hendriksen und sein Team mehrmals begleiten können, wenn sie ihre besonderen Fälle lösen mussten. Nicht nur Hendriksen, auch seine Rentnergang haben mich immer sehr begeistert. Aber nun kamen Hermann und seine Kumpel überhaupt nicht zum Einsatz und auch Nero hatte eine Ruhepause. Denn Hendriksen und seine Mitarbeiterin Tina Engels mussten diesmal auf einem Kreuzfahrtschiff ermitteln. Eigentlich sollten sie nur die Juwelendiebstähle aufklären. Allerdings wurde daraus eine weitaus größere Aufgabe, denn es gab plötzlich einen Toten auf dem Schiff. Zusätzlich passierte noch viel mehr, womit niemand gerechnet hatte. Was das war, werde ich natürlich nicht verraten. Auf jeden Fall hat mich auch dieser Auftrag neugierig gemacht. Ich rätselte mit, beobachtete Marten bei der Lösung und hatte einen leisen Verdacht. Dieser sollte sich am Ende auch bestätigen, aber ich hatte es ja wesentlich leichter als die beiden.  Gefallen hat mir zusätzlich noch die Entscheidung, die  Hendriksen getroffen hat.


Fazit:
Eine weitere spannende Folge, der Hendriksen ermittelt. Das Buch kann ohne Vorkenntnisse gelesen werden. Allerdings empfehle ich immer wieder gerne, die Bücher alle in der entsprechenden Reihenfolge zu lesen. Es macht einfach mehr Spaß.


Beim Verlag möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken.


Mittwoch, 25. März 2020

Rezension - Tod in Södermalm



Autor: Lars Bill Lundholm

Titel: Tod in Södermalm

Genre: Krimi

Version: eBook

erschienen: 14. Oktober 2019

Seiten: 352

Altersempfehlung: Erwachsene

Verlag: dotbooks Verlag



Über den Autor:
Lars Bill Lundholm wurde zunächst als Drehbuchautor preisgekrönter schwedischer Film- und Fernsehproduktionen bekannt, bevor er sich auch als Schriftsteller einen Namen machte: Seine Bandbreite reicht dabei von gefühlvollen Inselromanen bis hin zu spannungsgeladenen Kriminalromanen. Er lebt in Stockholm.


Kurzbeschreibung, übernommen:
In einer nebligen Nacht eilt ein Mann einen verlassenen Kanal im Stockholmer Viertel Södermalm entlang. Er muss es irgendwie schaffen, ein letztes Geschäft zu Ende zu bringen – und dann so schnell wie möglich verschwinden. Doch er schafft es nicht zum Treffpunkt … Wochen später findet die Polizei eine Wasserleiche im Kanal: Der Körper ist bis zur Unkenntlichkeit aufgequollen, die Beine mit einer schweren Ankerkette an den Grund gefesselt. Der einzige Hinweis auf die Identität des Toten ist dessen golden schimmernde Drachentätowierung. Bei seinen Ermittlungen stößt Kommissar Axel Hake auf zwei Zeugen. Nur diese können ihm helfen, den Fall zu lösen – doch sie wollen unter allen Umständen eine Aussage verweigern …


Meine Meinung:
Nachdem ich "Mord in Östermalm" gelesen hatte, wollte ich natürlich wissen, wie sich einiges entwickelt und vor allem, wie Axel Hake den nächsten Fall löst. Eigentlich kann ich das wiederholen, was ich in der Rezension des ersten Buches geschrieben habe. Auch diesmal haben mich die Beschreibungen über Stockholm sehr begeistert. Es war wieder spannend und ein weiteres Mal hatte ich bis zum Ende keine Ahnung, wer der Täter ist. An das Verhalten des Kommissars und seiner Kollegen hatte ich mich bereits gewähnt und auch an das Privatleben. Was aber nicht heißt, dass ich alles nachvollziehen konnte oder Verständnis dafür hatte. Aber dies scheint nun mal der Schreibstil des Autors zu sein und hätte ich es als besonders schlimm empfunden, dann wäre das Buch sicher nicht zu Ende gelesen worden. Es ist eben mal etwas anderes.


Fazit:
Stockholmbeschreibungen - Klasse, Spannung - reichlich, wem das reicht, der sollte beide Bücher lesen.

Beim Verlag möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken.

Rezension - Mord in Östermalm



Autor: Lars Bill Lundholm

Titel: Mord in Östermalm

Genre: Krimi

Version: eBook

erschienen: 21. September 2019

Seiten: 417

Altersempfehlung: Erwachsene

Verlag: dotbooks Verlag



Über den Autor:
Lars Bill Lundholm wurde zunächst als Drehbuchautor preisgekrönter schwedischer Film- und Fernsehproduktionen bekannt, bevor er sich auch als Schriftsteller einen Namen machte: Seine Bandbreite reicht dabei von gefühlvollen Inselromanen bis hin zu spannungsgeladenen Kriminalromanen. Er lebt in Stockholm.


Kurzbeschreibung, übernommen:
In einer finsteren Regennacht kehrt die Millionärstochter Catherine allein in ihre Wohnung zurück – und ahnt nicht, dass ihr Mörder dort bereits lauert …
Als die Polizei sie grausam hingerichtet auffindet, deutet alles auf ein Verbrechen aus Eifersucht hin, denn der Täter hat das Wort »Flittchen« mit Lippenstift auf ihren Badezimmerspiegel geschrieben. Kommissar Hake von der Stockholmer Polizei muss schnell handeln, denn die einflussreiche Familie der Toten setzt seine Vorgesetzten unter Druck. Aber ist der Verlobte, der kein Alibi vorweisen kann, wirklich der Täter? Hake ermittelt weiter und stößt auf mehr und mehr dunkle Geheimnisse, die Catherine sorgsam gehütet hat. Der Kreis der Verdächtigen wächst – und schnell wird klar: Der Killer ist noch immer auf freiem Fuß … und Catherine nicht sein letztes Opfer!


Meine Meinung:
Ich gestehe, ich suche mir Krimis wirklich sehr oft nach dem Ort aus, wo sich alles abspielt. Diesmal war es Stockholm, das ist ich in sehr guter Erinnerung habe. Der Autor hat mir die riesengroße Freude gemacht und wunderbar alle Örtlichkeiten beschrieben und genannt, die ich damals kennen lernen konnte.
Das alles ist für mich wichtig und dann natürlich auch, ob das Buch spannend geschrieben wurde. Bisher hatte ich noch keinen Krimi von Lars Bill Lundholm gelesen und ich musste mich erst einmal an den Schreibstil gewöhnen. Vor allem an Kommissar Hake, seine Arbeitsweise und sein Privatleben. Für mich war das alles nicht immer nachvollziehbar, aber interessant war es schon. Nach meinem Gefühl zog sich manches in die Länge und es gab sehr viele Verdächtige. Am Ende war ich dann überrascht, mit diesem Täter hatte ich nicht gerechnet.


Fazit:
Es ist immer wieder interessant für mich neue Autoren kennen zu lernen. Inzwischen war mir Axel Hake und seine Familie vertraut und ich freut mich darauf, dass ich ein weiteres Buch von ihm lesen konnte.


Beim Verlag möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken.

Samstag, 21. Dezember 2019

Rezension - Kaltes Spiel


Autor: Harry Luck 

Titel: Kaltes Spiel 

Genre: Krimi

Version: eBook

erschienen: 1. Juni 2019

Seiten: 208

Altersempfehlung: Erwachsene

Verlag: dotbooks Verlag




Über den Autor:
Harry Luck wurde 1972 in Remscheid geboren, wo er das journalistische Handwerk beim Remscheider General-Anzeiger lernte. In München studierte er Politikwissenschaften und arbeitete dort ab 1995 als Autor, Korrespondent und Redakteur. Seit 2012 arbeitet und lebt er in Bamberg.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Mord am See! Am Tegernsee wird eine Leiche aus dem Wasser geborgen – doch die Ermittlungen dürfen nur unter äußerster Verschwiegenheit erfolgen: Der Tote ist Friedrich Joseph Simnacher, bayerischer Top-Politiker und Kandidat für das Ministerpräsidentenamt. Für den Münchner Kommissar Lukas Schmidtbauer und seine Kollegin Anneke van Royen steht viel auf dem Spiel: Sie müssen den Fall so schnell wie möglich lösen, aber sie ahnen, dass sie die ganze Wahrheit auf keinen Fall ans Licht bringen sollen, um einen Politikskandal zu vermeiden. Hat Simnacher seine Gier nach Macht das Leben gekostet – oder hat sich hinter dem Schein seiner perfekten Familie ein ebenso persönliches wie tödliches Drama abgespielt? Ohne es zu ahnen, geraten Lukas und Anneke nun selbst mitten in die Schusslinie … Politisch, brisant, hochspannend: Harry Luck verbindet erstklassiges »Tatort«-Feeling mit feinem Lokalkolorit und einem ungleichen Ermittler-Duo, das enthüllt, welche Abgründe hinter der Fassade von Münchens feiner Gesellschaft lauern.


Meine Meinung:
Nachdem ich gerade Anneke van Royen und Lukas Schmidtbauer bei der Lösung ihres ersten Falles begleitet hatte, freute ich mich, dass ich ohne lange Wartezeit auch das zweite Buch lesen zu können.
Denn das Duo ist an mein Leserherz gewachsen und ich bedauerte sie ein bisschen, weil die Kollegen, allen voran Kies doch etwas nerven konnten. Auch diesmal fand ich es sehr interessant und spannend, wobei ich allerdings das Gefühl hatte, dass besonders Annekes Probleme mit Vergangenheitsbewältigung etwas zu sehr im Vordergrund standen. Aber auch Lukas hatte einiges, was ihn sehr beschäftigte. So wechselte für mich immer etwas in der Priorität, mal waren es die Arbeiten zur Auflösung des Falles und dann waren es Anneke oder Lukas mit ihren privaten Sachen.
Auf jeden Fall fühlte ich mich ein weiteres Mal sehr gut unterhalten und ganz genial fand ich das Ende, aber darauf will ich jetzt nicht näher eingehen.


Fazit:
Ich würde mich sehr freuen, wenn ich noch mehr über die beiden lesen könnte. Jedes Buch ist zwar in sich abgeschlossen, aber es macht durchaus Sinn die beiden Bücher in der richtigen Reihenfolge zu lesen und deshalb gebe ich auch hierzu eine Leseempfehlung.

Beim Verlag möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken.

Rezension - Kaltes Lachen



Autor: Harry Luck

Titel: Kaltes Lachen

Genre: Krimi

Version: eBook und Taschenbuch

erschienen: 24. September 2019

Seiten: 298

Altersempfehlung: Erwachsene

Verlag: dotbooks Verlag



Über den Autor:
Harry Luck wurde 1972 in Remscheid geboren, wo er das journalistische Handwerk beim Remscheider General-Anzeiger lernte. In München studierte er Politikwissenschaften und arbeitete dort ab 1995 als Autor, Korrespondent und Redakteur. Seit 2012 arbeitet und lebt er in Bamberg.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Wer zuletzt lacht … Als der berühmte Kabarettist Lorenz Merz in München auf der Bühne erschossen wird, ist das Entsetzen groß: ein langjähriger Publikumsliebling – eiskalt hingerichtet! Der Verdacht fällt bald auf die Vertreter eines belgischen Medienkonzerns, die das Geschäft mit dem Humor um jeden Preis an sich reißen wollen … auch wenn es bedeutet, die klassische Kabarettszene auszulöschen. Als sich die Hinweise verdichten, dass weitere Leben in Gefahr sind, müssen Kommissar Lukas Schmidtbauer und seine Kollegin Anneke van Royen unter Hochdruck ermitteln – und übersehen dabei die Gefahr, die in den eigenen Reihen lauert …


Meine Meinung:
Bisher hatte ich noch keinen Krimi des Autors gelesen und somit kannte ich auch noch nicht seine beiden Ermittler. Also lernte ich Lukas Schmidtbauer und Anneke van Royen kennen. Beide mussten in der Münchner Kabarettszene ermitteln, was schon sehr interessant und auch spannend war. Außerdem hat sich Harry Luck zu den beiden etwas originelles einfallen lassen. Eine Holländerin ermittelt in München, denn Anneke wollte einige Monate in München hospitieren, aber es kam alles anders. Darüber werde ich nun nichts verraten. Auf jeden Fall fand ich es sehr unterhaltsam die beiden Protagonisten kennen zu lernen und habe einiges über ihr Privatleben erfahren können.
Der Autor hat mich an das Buch fesseln können und vor allem mit dem Ende überrascht.


Fazit:
Für mich war dies das erste Buch des Autors, aber es wird nicht das letzte sein. Zufällig befindet sich auch schon der zweite Fall auf meinem Reader und wird sofort danach gelesen.  Aber zunächst empfehle ich dieses Buch gerne weiter.


Beim Verlag möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken

Sonntag, 17. November 2019

Rezension - Hendriksen und der falsche Mönch



Autor: Ole Hansen

Titel: Hendriksen und der falsche Mönch

Genre: Krimi

Version: eBook

erschienen: 1. September 2019

Seiten: 240

Altersempfehlung: Erwachsene

Verlag: dotbooks Verlag



Über den Autor:
Ole Hansen, geboren in Wedel, ist das Pseudonym des Autors Dr. Dr. (COU) Herbert W. Rhein. Er trat nach einer Ausbildung zum Feinmechaniker in die Bundeswehr ein. Dort diente er 30 Jahre als Luftwaffenoffizier und arbeitete unter anderem als Lehrer und Vertreter des Verteidigungsministers in den USA. Neben seiner Tätigkeit als Soldat studierte er Chinesisch, Arabisch und das Schreiben. Nachdem er aus dem aktiven Dienst als Oberstleutnant ausschied, widmete er sich ganz seiner Tätigkeit als Autor. Dabei faszinierte ihn vor allem die Forensik – ein Themengebiet, in dem er durch intensive Studien zum ausgewiesenen Experten wurde. Heute wohnt der Autor in Oldenburg an der Ostsee.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Marten Hendriksen, Hamburgs bester Privatdetektiv, will endlich einmal abschalten: drei Wochen Ruhe und Einkehr in einem Klosterseminar. Doch sein erholsamer Aufenthalt wird jäh durch den Tod eines Mönches unterbrochen – Bruder Gregorius soll unglücklich vom Kirchturm gestürzt sein. Doch was wollte der Fünfundneunzigjährige dort oben um drei Uhr nachts? Hendriksens Berufsinstinkte sind geweckt und schnell entdeckt er, dass es in diesem scheinbar friedlichen Kloster mit dem Teufel zugehen muss. Seine Spur führt ihn tief in die Vergangenheit des toten Mönchs – doch was Hendriksen dabei herausfindet, bringt ihn bald selbst in tödliche Gefahr …


Meine Meinung:
Als bekennender Krimiserienjunkie war es klar, dass ich auch eine weitere Folge lesen wollte, in der Marten Hendriksen ermittelt. Unterstützt  wurde er auch diesmal von Tina, die nun endgültig von Görlitz nach Hamburg gewechselt ist und der Rentnergang, die mir sehr ans Leserherz gewachsen ist. Einzig Nero hatte diesmal weniger zu tun, als es sonst der Fall war, aber sein Fund sollte eine wichtige Rolle spielen.
Man stelle sich einmal vor, da will Marten sich so richtig erholen und abschalten, da fällt ihm ein Mönch vor die Füße. Er ist nicht einfach nur umgekippt, sondern von oben vom Glockenturm herunter gefallen. Es war klar, dass Marten sich da einschalten musste. Tina bekommt auch gleich einen Auftrag, nachdem sie in Hamburg eingetroffen ist und ich durfte alle begleiten und dabei beobachten, wie sie die Fälle lösen.
Der Autor hat mal wieder für ausreichende Spannung gesorgt und mich an das Buch gefesselt. An seinen Schreibstil und den Wiederholungen habe ich mich nun gewöhnt und ich verstehe die Rentnergang durchaus ;)


Fazit:
Auch der dritte Fall hat mir sehr gut gefallen. Natürlich bin ich neugierig auf weiteren Folgen, die der Autor hoffentlich schreiben wird, denn es gibt mit Sicherheit noch einiges zu tun.



Beim Verlag möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken.

Mittwoch, 18. September 2019

Rezension - Der Duft von Glück und Friesentee



Autorin: Gabriella Engelmann

Titel: Der Duft von Glück und Friesentee

Genre: Kurzroman

Version: eBook

erschienen: 1. September 2019

Seiten: 93

Altersempfehlung: Erwachsene

Verlag: dotbooks Verlag



Über die Autorin:
Gabriella Engelmann wurde in München geboren. Seit ihrem Umzug nach Hamburg fühlt sie sich im Norden pudelwohl und entdeckte dort auch ihre Freude am Schreiben. Nach Tätigkeiten als Buchhändlerin, Lektorin und Verlagsleiterin genießt sie die Freiheit des Autorendaseins von Romanen sowie Kinder - und Jugendbüchern.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Alle glauben, Lina zu kennen: Für die einen ist sie eine liebenswerte Freundin, auf die man sich immer verlassen kann, für die anderen die strenge Lektorin, die mit endlosem Fleiß die Geschicke eines Verlags lenkt. Nur eine scheint nicht mehr zu wissen, wer Lina wirklich ist … und das ist sie selbst. Mehr als jemals zuvor sehnt sie sich nach einer starken Schulter, an die sie sich anlehnen kann – aber von einem neuen Mann an ihrer Seite kann sie im Moment nur träumen. Was Lina jetzt erst einmal braucht, ist eine Auszeit vom Alltag! Wo ginge das besser als auf der Trauminsel Sylt, wo die frische Nordseebrise jeden trüben Gedanken aus dem Kopf pustet? Und wer weiß: Vielleicht findet Lina hier noch viel mehr als nur sich selbst …


Meine Meinung:
Mit Begeisterung lese ich immer wieder die Bücher von Gabriella Engelmann und obwohl ich nicht sooo gerne Kurzromane lese, bedarf es keiner Überlegung, ob ich auch dieses Buch lesen würde.
Ich lernte Lina kennen, die als Lektorin in einem Verlag tätig ist. Ich fand es sehr interessant, Linas Gedanken zu folgen und musste manches Mal grinsen, weil ich bestimmtes vor Augen hatte. Außerdem konnte ich Lina nach Sylt begleiten und zusehen, wie sie mit verschiedenen Situationen umgeht. Ich schreibe  ja nie etwas über den Inhalt eines Buches und das werde ich auch hier nicht machen, denn gerade bei einem Kurzroman würde dadurch viel zu viel verraten. Aber ich möchte erwähnen, dass ich mich gut unterhalten fühlte und mit den Geschehnissen und dem Ende sehr zu frieden war.


Fazit:
Ob es nun ein dickes oder ein dünnes Buch von Gabriella Engelmann ist,  sie begeistert mich immer. Gerne gebe ich hierzu eine Leseempfehlung und ich freue mich außerdem auf das nächste Buch der Autorin.

Beim Verlag möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken.

Sonntag, 1. September 2019

Rezension - Kommissar Lavalle - Der Kopf der Schlange


Autorin: Stefanie Koch

Titel: Kommissar Lavalle - Der Kopf der Schlange

Genre: Krimi

Version: eBook und Taschenbuch

erschienen: 1. Juli 2019

Seiten: 284

Altersempfehlung: Erwachsene

Verlag: dotbooks Verlag




Über die Autorin:
Stefanie Koch, geboren 1966 in Wuppertal, studierte in Frankreich, arbeitete in Italien, Thailand und Bangkok und lebt heute in Düsseldorf, wo sie unter anderem als Managerin internationaler Telekommunikationsprojekte tätig ist. Seit 2003 steht sie mit eigenen Kabarettprogrammen auf der Bühne, schreibt für den Rundfunk und veröffentlicht erfolgreich Thriller und Kriminalromane.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Wie gut kennst du den Menschen an deiner Seite wirklich? Kaum ist seine Freundin Ann Stahl zu einer Konferenz nach Italien abgereist, wird Kommissar Henri Lavalle zu einem Tatort gerufen. Der Anblick trifft ihn eiskalt: Eine Journalistin, mit der er oft gearbeitet hat, wurde auf grausame Art zu Tode gefoltert. Ist sie bei ihren Recherchen um einen Bankenskandal den falschen Leuten zu nah gekommen? Die Spuren führen Lavalle zu dem mächtigen Konzern, für den Ann arbeitet – die noch dazu Kontakt zum Mordopfer hatte. Doch bevor er mit ihr darüber sprechen kann, erhält Lavalle die Schocknachricht: Anns Hotel in den Tiroler Alpen ist in der Gewalt eines Unbekannten, der droht, alle Gäste zu ermorden! Wurde Lavalles große Liebe unschuldig in ein dunkles Geschäft verwickelt, für das sie nun mit dem Leben bezahlen muss – oder ist sie die Drahtzieherin?


Meine Meinung:
Vor einigen Jahren hatte ich die Bücher mit den drei Fällen gelesen, die Kommissar Henri Lavalle lösen musste. Ich war begeistert und freute mich nun darauf, dass ich über den vierten Fall etwas lesen konnte. Natürlich freut es mich in allererster Linie, dass die Handlung des Krimis in Düsseldorf spielt.  Dann kommt natürlich hinzu, dass ich mir wieder eine spannende Unterhaltung versprach.
Und so war es dann auch, gleich zu Beginn wird Lavalle zu einem Tatort gerufen und ist erschüttert, denn mit der Ermordeten hatte er öfter mal zusammen gearbeitet. Kaum hat er dies verdaut, kommt eine viel schlimmere Nachricht, seine beiden Töchter und seine Freundin befinden sich in Tirol in der Gewalt eines Geiselnehmers. Puh, was habe ich nun mit ihm gezittert und gehofft, dass alles gut geht. Gleichzeitig gab es so viele andere Informationen, über Machenschaften, die sich durchaus realistisch anhörten.
Stefanie Koch hat mich an das Buch gefesselt, das ich in einem Rutsch gelesen habe, denn ich wollte natürlich wissen, wie es weitergeht und vor allem gut endet. Bei manchen Autoren gibt es ja doch öfter Wendungen, die man als Leserin so gar nicht mag und auch hier musste ich mehrmals mit dem schlimmsten rechnen. Natürlich werde ich nicht verraten, wie es endete. Aber eins kann ich erwähnen, ich denke mal, dass ich von Kommissar Lavalle bestimmt noch mehr lesen werde.


Fazit:
Eine weitere spannende Folge, die mir an manchen Stellen doch ganz schön Herzklopfen beschert hat.  Gerne empfehle ich dieses Buch weiter. Sollte jemand Henri Lavalle noch nicht kennen, dem rate ich mit dem ersten Buch zu beginnen. Es macht einfach mehr Spaß, wenn die Bücher in der entsprechenden Reihenfolge gelesen werden können.


Beim Verlag möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken.

Dienstag, 23. Juli 2019

Rezension - Hendriksen und der Tote aus der Elbe


Autor: Ole Hansen

Titel: Hendriksen und der Tote aus der Elbe

Genre: Krimi

Version: eBook

erschienen: 1. März 2019

Seiten: 253

Altersempfehlung: Erwachsene

Verlag: dotbooks Verlag




Über den Autor:
Ole Hansen, geboren in Wedel, ist das Pseudonym des Autors Dr. Dr. (COU) Herbert W. Rhein. Er trat nach einer Ausbildung zum Feinmechaniker in die Bundeswehr ein. Dort diente er 30 Jahre als Luftwaffenoffizier und arbeitete unter anderem als Lehrer und Vertreter des Verteidigungsministers in den USA. Neben seiner Tätigkeit als Soldat studierte er Chinesisch, Arabisch und das Schreiben. Nachdem er aus dem aktiven Dienst als Oberstleutnant ausschied, widmete er sich ganz seiner Tätigkeit als Autor. Dabei faszinierte ihn vor allem die Forensik – ein Themengebiet, in dem er durch intensive Studien zum ausgewiesenen Experten wurde. Heute wohnt der Autor in Oldenburg an der Ostsee.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Wenn die Polizei sich irrt ...
Eine dramatische Explosion auf einem alten Bergungsschiff erschüttert Hamburg: Die Besatzung der Elbe 4 hatte keine Chance, nur ein Crew-Mitglied entkam mit knapper Not dem Tod im Feuer. Ein tragisches Unglück ... oder skrupelloser Versicherungsbetrug?
Die Polizei präsentiert schnell einen Hauptverdächtigen: Onno Stöver, den Chef des bankrotten Schifffahrtsunternehmens. Verzweifelt wendet dieser sich an seinen alten Freund Marten Hendriksen. Der Privatdetektiv ermittelt auf Hochtouren, denn eigentlich hat er mit einem verzwickten Juwelenraub bereits alle Hände voll zu tun. Doch als er auf einen weiteren Toten stößt, ahnt Hendriksen, dass es einen dunklen Zusammenhang zwischen Hamburgs jüngsten Kriminalfällen geben muss ...


Meine Meinung:
Nachdem mich der Autor mit der Serie Jeremias Voss und mit seinem Debütkrimi mit Hendriksen begeistert hat, war ich natürlich neugierig auf den 2. Fall von Dr. Marten Hendriksen.
Als Serienjunkie freue ich mich natürlich sehr, wenn ich liebgewonnene Personen wiedersehe. Auch diesmal war Hermann mit seiner Rentnergang wieder dabei. Ich finde die "Jungs" so klasse und mich stört es gar nicht, wenn Hermann nicht alles ins Hochdeutsche übersetzt. Denn er und seine Kumpels sprechen Hamburger Dialekt und kennen sich ansonsten auch sehr gut im Hafen aus.
Diesmal hatte Marten wieder eine professionelle Hilfe und das gab der ganzen Geschichte auch eine besondere Würze. Durch den guten Ruf, den er von Jeremias so ein bisschen übernommen hat, bekam Marten gleich drei verschiedene Aufträge, wobei sich herausstellen sollte, dass es doch gewisse Schnittstellen gab. Aber darauf möchte ich nicht weiter eingehen.
Mir hat es wieder sehr viel Spaß bereitet, dieses Buch zu lesen. Ich war in Hamburg und auf dem Hausboot von Marten, habe die Besonderheiten des Wetters kennen gelernt und konnte alle dabei beobachten sie gewitzt sie an die Auflösung der Fälle heran gingen.


Fazit:
Eine weitere Folge, die mir sehr gut gefallen hat und ich freue mich schon auf weitere. Jede Folge ist in sich abgeschlossen, aber es macht einfach mehr Spaß, die Bücher in der entsprechenden Reihenfolge zu lesen. Bis jetzt sind es ja erst zwei Bücher, also kann jeder ganz beruhigt vorne starten und dann am Ball bleiben.

Beim Verlag möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken.

Mittwoch, 3. April 2019

Rezension - Der Duft von Sommerregen


Autorin: Tania Schlie

Titel: Der Duft von Sommerregen

Genre: Frauenroman

Version: eBook

erschienen: 2. Oktober 2018

Seiten: 311

Altersempfehlung: Erwachsene

Verlag: dotbooks Verlag




Über die Autorin:
Tania Schlie, geboren 1961, studierte Literaturwissenschaften und Politik in Hamburg und Paris. Bevor sie anfing zu schreiben, war sie Lektorin in einem großen Verlag. Heute lebt sie als erfolgreiche Autorin in der Nähe von Hamburg.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Lena liebt Bücher, die kleinen, unverhofften Glücksmomente des Alltags und gutes Essen – ein Mann würde sie in ihrem entspannten Leben nur stören. Aber dann steht auf der Hochzeit einer Freundin plötzlich Jonas vor ihr. Der ist viel zu jung für sie, noch dazu verboten attraktiv … und sehr gewillt, Lenas Vorbehalte mit einem charmanten Lächeln vom Tisch zu fegen. Es ist ein Vergnügen, sich von ihm in eine ganz neue Welt entführen zu lassen. Und doch muss Lena sich die Frage stellen, ob das, was sie für Jonas empfindet, wirklich Liebe ist – denn da gibt es noch diese rätselhafte Melodie, die sie seit einiger Zeit immer wieder hört, wenn sie in ihrer Wohnung am offenen Fenster steht: Ein Lied, das tief in ihr widerhallt und die Sehnsucht weckt nach dem ganz großen Glück, von dem Lena bisher nie zu träumen wagte …


Meine Meinung:
Lena, die Protagonistin liebt nicht nur Bücher, sie hat auch einen interessanten Job und ist rundherum glücklich. Sie fühlt sich wohl als Single, muss aber dann doch feststellen, dass es noch mehr gibt, was sie glücklich machen kann. Aber nicht nur das, es treten einige Probleme auf, die sie bewältigen bzw wo sie Ratschläge geben muss. Sie stellt fest, dass es, nicht nur in ihrem Leben, Höhen und Tiefen gibt. Sehr fesselnd hat die Autorin beschrieben, was Lena und andere Beteiligte so alles erleben müssen. Mich hat sie damit gepackt und ich wollte unbedingt wissen, welche Entscheidungen Lena treffen wird und wie alles endet. Durch den flüssigen Schreibstil konnte ich das Buch auch sehr zügig lesen und was soll ich sagen, ich war am Ende mit allem sehr zufrieden und der Meinung, dass Lena die richtige Entscheidung getroffen hat.
Erwähnen möchte ich noch, dass Lena in Hamburg wohnt und in der Speicherstadt arbeitet. Die Autorin hat alles so wunderbar beschrieben und ich hatte alle Orte vor Augen und mich gefreut, dass ich auf diese Weise mal wieder in Hamburg war.


Fazit:
Ein Buch, das zeigt, dass es im Leben reichlich Höhen und Tiefen gibt und man manchmal über seinen eigenen Schatten springen sollte. Außerdem zeigt es auch, dass niemand an seiner einmal gefassten Einstellung für immer festhalten muss und Entscheidungen nicht lange aufschieben sollte.
Mich hat das Buch sehr gut unterhalten und deshalb empfehle ich es gerne weiter.

Beim Verlag möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken.