Mittwoch, 17. Oktober 2018

Rezension - ...und ich will nicht gnädig sein!


Autor: Wolfgang Wirth

Titel: ... und ich will nicht gnädig sein!

Genre: Thriller

Version: eBook und Taschenbuch

erschienen: 19. Juni 2018

Seiten: 348

Altersempfehlung: Erwachsene

Verlag: epubli





Über den Autor:
Wolfgang Wirth wurde 1967 geboren und lebt mit seiner Familie im rheinhessischen Oppenheim. Nach dem Erfolg seiner ersten Bücher „look back“ und „look back again“ begibt sich der Autor in seinem neuesten Werk noch tiefer in die seelischen Abgründe seiner Charaktere vor dem Hintergrund aktueller politischer und gesellschaftlicher Themen.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Seit elf Jahren sitzt Nick in einem türkischen Gefängnis und Tag für Tag martern ihn die gleichen Fragen: Hat er tatsächlich den Mord begangen, für den er verurteilt wurde? Und warum haben ihn seine Freunde damals vor Gericht im Stich gelassen? Mit Hilfe zweier Gefangener gelingt ihm die abenteuerliche Flucht quer durch Europa zurück ins Rhein-Main-Gebiet, wo er die Antworten auf seine Fragen suchen und sich gleichzeitig an seinen ehemaligen Freunden rächen will. Gleichzeitig wird aber auch er selbst zum Gejagten, nicht nur der Polizei. Getrieben von blinder Wut erlebt Nick, wie Opfer zu Tätern, Täter zu Opfern und Zeugen zu Angeklagten werden. Nicht Jeder, der büßt, ist auch schuldig und nicht jeder Schuldige büßt, geschweige denn für seine wirklich begangenen Taten…


Meine Meinung:
Die Kurzbeschreibung des Buches verspricht eine spannende Unterhaltung und das Versprechen wurde gehalten. Wolfgang Wirth  hat die Flucht sehr beeindruckend beschrieben und gleich viel Spannung aufgebaut. Ich war sofort mittendrin in der Geschichte und habe Nicks  Freunde von damals kennen gelernt und gesehen, wie sich ihr Leben entwickelt hat, während Nick im Gefängnis saß. Natürlich wollte ich, genau wie er, wissen, was denn wirklich geschehen ist. Wie immer werde ich hier nichts weiter verraten, will aber erwähnen, dass ich über vieles entsetzt war, erstaunlich, wie sich manche Menschen entwickeln und Mitleid hatte ich selten. Es kam sogar soweit, dass mir ein kleiner Dieb sehr sympathisch war und andere überhaupt nicht.


Fazit:
Das Buch hat mich von Anfang bis zum Ende gefesselt und wer spannende Bücher mag, in denen sich wahre Abgründe auftun, die durchaus realistisch sind, sollte dieses ebenfalls lesen.
Das Buch kann mit KU gelesen werden.

#Werbung #Thriller

Sonntag, 14. Oktober 2018

Rezension - Spätsommerfreundinnen


Autorin: Andrea Russo

Titel: Spätsommerfreundinnen

Genre: Roman

Version: eBook und Taschenbuch

erschienen: 3. September 2018

Seiten: 320

Altersempfehlung: Erwachsene

Verlag: MIRA Taschenbuch




Über die Autorin:
Andrea Russo (Jahrgang 1968) hat vor einigen Jahren ihren Beruf als Lehrerin aufgegeben, um sich ganz dem Schreiben zu widmen. Sie weiß, dass es im Leben Höhen und Tiefen gibt und denkt, dass zweite Chancen genutzt werden sollten. Und ist überzeugt davon, dass die Wechseljahre dazu da sind, endlich zu sich selbst zu finden. Ihre Buchheldinnen sind so wie sie selbst, Frauen im Spätsommer – der schönsten Zeit des Lebens. Wenn Andrea Russo mal nicht schreibt, findet man sie in der Küche, wo sie gerne den Kochlöffel schwingt. Sie liebt es zuckersüß – so wie die Spätsommerfrauen in ihren Büchern.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Den alten Gasthof in ihrem Heimatort übernehmen und nur noch tun, was sie liebt: Kochen und Backen. In ihrer Jugend war das Jettes Traum. Aber dann hat sie studiert und ist in die Stadt gezogen, hat geheiratet und ihre wunderbare, inzwischen erwachsene Tochter bekommen. Als Jette jetzt erfährt, dass der Wirt des Gasthauses gestorben ist, fährt sie zum ersten Mal nach langer Zeit wieder in den Ort in der Heide, um Abschied zu nehmen. Und plötzlich kehren all die Erinnerungen an damals zurück und mit ihnen Gefühle, die Jette längst vergessen hatte.


Meine Meinung:
Sagt mal ehrlich, verführt einen das schöne Cover nicht dazu, das Buch in die Hand zu nehmen und den Klappentext zu lesen? Mich hat beides neugierig gemacht und ich wollte das Buch gerne lesen. Wobei ich gestehen muss, dass ich mir anfangs nicht sicher war, ob ich das Buch wirklich bis zum Ende lesen wollte, denn es zeichnete sich ab, dass ich diesen Plot in der letzten Zeit schon öfters hatte. Aber ich wollte dem Buch eine Chance geben und es kann ja nichts dafür, dass ich soviel lese und bereits vieles kenne. Außerdem kann keine Autorin das Rad immer wieder neu erfinden, aber sie kann mich überraschen mit neuen Ideen und das hat Andrea Russo gemacht.
Andrea Russo hat mich mit vielen Wendungen in der Geschichte überrascht und so damit auch an das Buch gefesselt. Wie man sich denken kann, wenn der Klappentext gelesen wird, spielt das Thema Kochen und Backen eine sehr große Rolle und es hat mir sehr viel Vergnügen bereitet Jette und ihre Freunde dabei zu beobachten, zumal das eine sehr wichtige Rolle spielen sollte, auf die ich hier aber nicht weiter eingehen werde.


Fazit:
Ein unterhaltsamer Roman, in dem es darum geht, Träume der Vergangenheit umzusetzen und Entscheidungen getroffen werden müssen.  Natürlich gibt es am Ende des Buches tolle Tipps von Jette und Rezepte. Also, Kochfans aufgepasst, es lohnt sich.

Ich möchte mich beim Verlag und bei NetGalleyDe vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken.

#Werbung #Spätsommerfreundinnen #MiraTaschenbuch #NetGalleyDe

Rezension - Rentner günstig abzugeben


Autorin: Ellen Jacobi

Titel: Rentner günstig abzugeben

Genre: Roman, Humor

Version: eBook und Taschenbuch

erschienen: 31. August 2018

Seiten: 275

Altersempfehlung: Erwachsene

Verlag: Bastei Entertainment




Über die Autorin:
Ellen Jacobi, 1960 am Niederrhein geboren, entdeckte als Tochter einer Bibliothekarin und Märchenbuchsammlerin früh ihre Liebe zu Büchern und zum Geschichtenerzählen. Nach einem Literatur- und Anglistikstudium arbeitete sie als Reiseleiterin und Lehrerin in England. In Deutschland war sie als Redakteurin für Tageszeitungen und Magazine tätig. Heute lebt sie mit ihrer Tochter in Köln.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Seit jeher ist Horst das schwarze Schaf der Familie. Lange hat ihn das wenig gestört. Jetzt aber, im Alter, ist er einsam - bis er in die weite Welt des Internets vordringt. Überraschend schnell knüpft Horst eine Mail-Freundschaft zu seiner alten Klassenkameradin Elisabeth und ergattert einen Nebenjob bei einer Tarot-Hotline. Sein Charme ist in der Community schnell legendär. Eine besondere Kundin jedoch versetzt ihn in Alarmzustand, ist sie doch davon überzeugt, dass ihr Mann sterben wird, "so sicher wie das Amen in der Kirche" ...


Meine Meinung:
Ich bin immer wieder begeistert von diesen humorvollen Covern, denen ich öfter begegne und natürlich machen sie mich neugierig auf das Buch.
Anfangs kam ich etwas schwer rein in die Geschichte, was vielleicht daran gelegen haben könnte, dass so viele Personen und Begebenheiten auf mich einstürzten, aber das hat sich dann doch schnell geändert und ich habe die etwas skurrile Rentnertruppe in mein Leserherz geschlossen.
Nun mag sich vielleicht jemand fragen, was hat denn der Buchtitel mit allem zu tun. Lach, ich kann mir durchaus vorstellen, dass Alex, ein, im Verhältnis zu den anderen, durchaus junger Mann so manches Mal von den älteren Herrschaften genervt war. Was hatte er mit der Truppe zu tun? Sein Onkel Horst gehörte dazu und den wollte er doch lieber etwas im Auge behalten, wer weiß, was er auf seine alten Tage noch anstellt.
Ellen Jacobi hat es wunderbar verstanden, in einem Buch humorvolles mit ernstem zu verbinden, denn es geschieht schon einiges, was nachdenklich macht und man überlegt, wie es denn alles weitergehen sollte. Mir hat es dann auf jeden Fall sehr viel Lesevergnügen bereitet und ich hatte meinen Spaß die Rentnertruppe zu begleiten und Alex hat ja auch alles gut überstanden.


Fazit:
Gerne empfehle ich dieses Buch allen, die gerne etwas humorvolles lesen, was aber auch Tiefgang hat. Von der Autorin habe ich bereits ein anderes Buch gelesen und mit Sicherheit werden es noch mehr werden.

Beim Verlag und bei NetGalleyDe möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken

#Werbung #EllenJacobi #NetGalleyDe #RentnerGünstigAbzugeben

Rezension - Die Blutfinca



Autor: Jorge De La Piscina

Titel: Die Blutfinca

Genre: Thriller

Version: eBook und Taschenbuch

erschienen: 28. Juni 2018

Seiten: 256

Altersempfehlung: Erwachsene

Verlag: Epyllion Verlag




Über den Autor:
Jorges Leben begann schon, wie ein guter Roman beginnt: Als Findelkind auf den Treppen der Kapelle Santa Maria de la Piscina in einem kleinen Ort namens Pecina im Norden Spaniens aufgefunden, wuchs er letztlich in Deutschland bei seinen Adoptiveltern auf und lebte und arbeitete dort jahrelang als Wirtschaftsredakteur. Heute lebt Jorge auf Mallorca in einem kleinen Dorf namens Cala Pi nahe der kleinen Stadt Llucmayor und schreibt von dort aus Fachbeiträge für ein überregionales deutsches Wirtschaftsmagazin.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Ein geheimnisvoller Azteke, grausam entstellte Leichen und ein Haus, in dem vor rund 500 Jahren ein Mord geschah …
Der ehemalige Kriminalbeamte und Profiler Marc Renner hat gerade sein Restaurant eröffnet, als das Grauen den malerischen Küstenort Cala Pi heimzusuchen scheint. Ein Leichenfund folgt dem nächsten und immer wieder erscheint kurz zuvor der Azteken-Prinz auf der Klippe. Renners Erfahrung ist gefragt und schon bald befindet sich der bodenständige Profiler auf den Spuren einer uralten Legende – der Legende um die Blutfinca. Aber wer ist sein Gegner? Kämpft er gegen einen Geist, ein Haus oder doch gegen einen brutalen Killer aus Fleisch und Blut? – Ein Mallorca-Thriller um ein mysteriöses Haus, das vor langer Zeit verschwand.


Meine Meinung:
In meinen Rezensionen erwähnte ich schon öfter, dass ich gerne Bücher lese, die in Gegenden spielen, die ich kenne. Vor ein paar Jahren war ich in Cala Pi und deshalb ganz besonders auf dieses Buch gespannt. Ich wurde nicht enttäuscht, denn durch das Buch konnte ich einige Stellen, die mir dort sehr gut gefallen haben, "wieder sehen". Zumal es dort sehr spannende Begebenheiten gab, fast schon gruselig spannend.
Der Autor hat es wunderbar verstanden, mich an das Buch zu fesseln, er hat mich miträtseln lassen. Ich hatte jemand ganz anderen in Verdacht, denn alles wurde sehr geschickt geschrieben, dadurch wusste ich lange nicht, wer denn nun wirklich der Täter war.


Fazit:
Ein Muss für Mallorca-Urlauber, denn wer hätte gedacht, was in dem kleinen Cala Pi so alles passieren kann. Aber natürlich können und sollten alle anderen das Buch ebenfalls lesen, vor allem die, die es gruselig spannend mögen.


Ich möchte mich beim Verlag und bei NetGalleyDe vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken.

#Marcrennerthriller #NetGalleyDe #Werbung

Rezension - Plötzlich Millionärin - nichts wie weg!



Autorin: Gaby Hauptmann

Titel: Plötzlich Millionärin - nichts wie weg

Genre: Roman

Version: eBook, broschiert und Hörbuch

erschienen: 1. August 2018

Seiten: 352

Altersempfehlung: Erwachsene

Verlag: Piper Paperback 



Über die Autorin:
Früher war Gaby Hauptmann (geboren 1957) als Redakteurin für Funk und Fernsehen tätig, wo sie bald auch Aufgaben als Autorin, Produzentin und Regisseurin zu bewältigen hatte. Parallel zu diesem Hauptberuf veröffentlichte sie 1977 ihr erstes Buch: „Alexa, die Amazone“, ein Jugendbuch für die vielen Pferdenärrinnen im Alter von 14 bis 19 Jahren. Danach erschienen von Gaby Hauptmann Toptitel wie „Suche impotenten Mann fürs Leben“, „Nur ein toter Mann ist ein guter Mann“ oder „Eine Handvoll Männlichkeit“. Gaby Hauptmanns Bücher wurden inzwischen vielfach übersetzt und sind in mehr als 30 Ländern erschienen. Viele ihrer Geschichten wurden auch erfolgreich verfilmt, mit bekannten Schauspielern wie Heiner Lauterbach, Wigald Boning oder Dirk Bach in den Hauptrollen.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Steffi steht das Wasser bis zum Hals. Was sie jetzt braucht, ist ein Sechser im Lotto. Und genau den hat sie! Erleichtert finanziert sie ihrem Sohn das Studium und tilgt die Schulden ihrer Schwester. Doch die findet, Steffi könnte mehr tun. Auch ihr Ex-Mann will Geld für seine neue Familie. Und plötzlich steht sie als die Egoistin da. Kurz entschlossen nimmt sie Reißaus und flieht nach Afrika, ihrer alten Sehnsucht. Bei einer Safari lernt sie Mike kennen. Er hat nach dem Verlust seiner großen Liebe alles verkauft und reist seitdem mit drei Koffern durch die Welt. Steffi fühlt sich zu ihm hingezogen, will aber auch ihr altes Leben zurück. Bloß – ihr altes Leben gibt‘s nicht mehr. Sie muss einen Entschluss fassen, und der braucht Mut ...


Meine Meinung:
Könnt Ihr Euch vorstellen, was passieren wird, wenn Ihr zufällig sechs Richtige im Lotto habt? Falls nein, dann solltet Ihr unbedingt dieses Buch lesen, falls ja, trotzdem lesen, denn es bereitet sehr viel Lesevergnügen.
Im Grunde gibt es zwei Handlungsstränge - die eine ist die Auseinandersetzung mit Familie und Freunden, wenn man plötzlich Geld hat und die andere sind ganz tolle Reisebeschreibungen.
Gaby Hauptmann hat für mich sehr fesselnd beschrieben, was einer neuen Millionärin alles passieren kann. Es gab Höhen und Tiefen, es machte nachdenklich und die üblichen Verwicklungen fanden ebenfalls ihren Platz in der Geschichte.
Das Cover hat mir sehr gut gefallen. Zusammen mit dem Titel versprach es mir eine interessante Lektüre.


Fazit:
Ein sehr schönes Buch, dass sich gut zwischendurch lesen lässt und einen Leser gut unterhält. Ich selber habe es im Urlaub gelesen und war so gar nicht neidisch bei den tollen Reisebeschreibungen.


Beim Verlag und bei NetGalleyDe möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken.

#Werbung #VerlagPiper #NetGalleyDe #PlötzlichMillionärinNichtsWieWeg

Rezension - Die edle Kunst des Mordens



Autorin: Alex Wagner

Titel: Die edle Kunst des Mordens

Genre: Krimi

Version: eBook und Taschenbuch

erschienen: 27. Juli 2018

Seiten: 336

Altersempfehlung: Erwachsene

Verlag: Bastei Lübbe Taschenbuch



Über die Autorin:
Alex Wagner, geb. 1972, lebt und arbeitet in Wien, ist aber ebenso gerne auf Reisen. Ursprünglich Betriebswirtin, experimentierte sie sich durch die Jobwelt – von Private Banking und Versicherungsvertrieb über Coaching und Hypnose bis zu Weltretten bei Greenpeace. Sie lebt gerne aus dem Koffer und erkundet den Kosmos, per Zug oder im Cyberspace, aber vor allem natürlich auf dem Papier. Alex Wagner schreibt Kriminalromane und Thriller.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Wie begeht man den perfekten Mord? Clara Annerson braucht dringend Inspiration für ihren neuen Roman. Deswegen greift sie sofort zu, als sie die Einladung bekommt, ein paar Tage auf einem Landschloss in der Nähe von Wien zu verbringen - schließlich lässt es sich wohl kaum stimmungsvoller morden als inmitten von Kunstschätzen. Dumm nur, dass einer der anwesenden Gäste das offenbar genauso sieht wie Clara: Kaum angekommen, stolpert die Autorin über eine Leiche in der Bibliothek ...


Meine Meinung:
Es gibt ja einige Möglichkeiten, einen Krimi zu schreiben und diese Variante fand ich originell und mal etwas anderes. Zumindest ich hatte noch kein Buch mit dieser Version gelesen.
Die Protagonistin, eine Liebesromanautorin will sich verändern und nun Krimis schreiben, aber dafür muss sie erst einmal einen geeigneten Tatort finden. Sie hätte natürlich nicht damit gerechnet, dass sie dabei auch auf eine Leiche trifft und nun feststellen kann, ob sie überhaupt über Möglichkeiten verfügt, einen Fall zu lösen und entsprechend einen Krimi schrieben kann.
Die Autorin Alex Wagner hatte diese Idee das Buch so zu schreiben und mich sehr gut damit unterhalten. Verdächtige gab es genügend und auch überraschende Wendungen, wobei ein Rabe eine wichtige Rolle spielt, mehr werde ich darüber allerdings nicht verraten.

Fazit:
Unterhaltsam, spannend und humorvoll war dieser Krimi, in dem zusätzlich die Liebe auch eine Rolle spielte. Mir hat es gefallen und ich werde bestimmt noch weitere Bücher lesen wollen, in denen Clara ermittelt.

Beim Verlag und bei NetGalleyDe möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken.

#Werbung #NetGalleyDe #BasteiLübbe #DieEdleKunstDesMordens

Dienstag, 9. Oktober 2018

Buchmesse Frankfurt 2018



Morgen ist es soweit und die Buchmesse in Frankfurt öffnen ihre Türen für Fachbesucher, wozu wir Blogger ja auch gehören.
Wie jedes Jahr, habe ich mich hoffentlich gut vorbereitet und bin gespannt, wen ich dort alles treffe, wiedersehe oder endlich kennen lerne.

Mit Sicherheit werde ich über meine Eindrücke in Wort und Bild berichten. Ich nehme an Preisverleihungen teil und bin sehr gespannt, welche Autoren gewinnen, ich kann zu Bloggertreffen gehen und in Ruhe durch die Hallen schlendern.

Abendprogramm gibt es auch, ein Abendessen mit einer Autorin und Bloggerinnen und eine Häppchenlesung. Man sieht, ich werde einiges erleben und berichten.

Montag, 8. Oktober 2018

Rezension - Pflegestufe Mord


Autoren: verschiedene

Titel: Pflegestufe Mord

Genre: Krimis, Kurzgeschichten-Krimis

Version: eBook und Taschenbuch

erschienen: 17. September 2018

Seiten: 168

Altersempfehlung: Erwachsene

Verlag: art & words




Zu den Autoren schreibe ich diesmal keine Vita, am Ende des Buches kann der interessierte Leser wissenswertes über jeden erfahren.
Fünfzehn vergnügliche Krimi-Kurzgeschichten von Sabine Giesen, Andrea Himmelstoß, Kriminalinski, Brigitte Lamberts, Jan Lammers, Kerstin Lange, Martin Meyer, Anja Puhane, Carsten Rösler, Carolin Roth, Petra Scheuermann, Ursula Schmid-Spreer und Bruno Woda.


Kurzbeschreibung, übernommen:
In der noblen Seniorenresidenz von Hermine Schappensiel, geht es selten beschaulich zu. Bewohner gehen, neue kommen. Und doch, hier läuft alles anders! Mord und Totschlag stehen auf dem Programm, denn wagt man einen Blick hinter die herrschaftliche Fassade ist hier nichts geruhsam oder gar harmonisch. Da wird gezankt, intrigiert und auf sein Recht bestanden. Neid, Eifersucht, Gier und Rachsucht treiben ihre Blüten. Hinter manch einem Unglücksfall, natürlichem Tod oder gar Selbstmord steht ein perfider Plan: um an das Erbe, die Liebe eines anderen oder nur an die begehrte Penthousewohnung der Residenz zu kommen.


Meine Meinung:
Obwohl ich ja eigentlich lieber längere Geschichten lese, kam dieses Buch gerade rechtzeitig für mich. Ich habe es mit in Urlaub genommen und konnte immer wieder und vor allem zwischendurch zum Buch greifen und eine oder mehrere Kapitel lesen. Das bedeutet natürlich nicht, dass derjenige, der jetzt nicht mehr in Urlaub fährt, das Buch nicht lesen sollte. Ich wollte damit nur klar machen, dass es sich wunderbar eignet, wenn nur mal eben kurz etwas gelesen werden kann und man nicht auf Spannung verzichten möchte. Natürlich kann das Buch auch in einem Rutsch gelesen werden. Es gibt ja einen roten Faden, alle Begebenheiten spielen in einer Seniorenresidenz und dort lebt es sich durchaus gefährlich, um nicht zu sagen lebensgefährlich.
Mir hat sehr gut gefallen, dass so viele Autoren beteiligt waren und jeder mit seinem Schreibstil zu meiner Unterhaltung beigetragen hat.


Fazit:
Spannende Unterhaltung mit sehr viel Abwechslung durch verschiedene Autoren, die mir auch manch überraschendes Ende beschert haben. Ich gebe zu diesem Buch gerne eine Leseempfehlung.

Bei Brigitte Lamberts möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken.

#Werbung #Kurzgeschichten #Kurzkrimis

Sonntag, 7. Oktober 2018

Rezension - Miss Daisy und der Mord unter dem Mistelzweig


Autorin: Carola Dunn

Titel: Miss Daisy und der Mord unter dem Mistelzweig

Genre: Krimi, Weihnachtsbuch

Version: eBook und Taschenbuch

erschienen: 14. September 2018

Seiten: 283

Altersempfehlung: Erwachsene

Verlag: Aufbau Taschenbuch




Über die Autorin:
Carola Dunn wurde in England geboren und lebt heute in Eugene, Oregon. Sie veröffentlichte in den USA mehrere historische Romane, bevor sie die "Miss Daisy"-Serie zu schreiben begann.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Toodle-oo, Miss Daisy! Daisy Dalrymple verbringt die Weihnachtstage mit ihrer Familie bei Verwandten – samt nörgelnder Mutter und Ehemann Alec Fletcher von Scotland Yard. Um das prächtige Anwesen in Cornwall ranken sich Geistergeschichten, und draußen fällt der Schnee in dicken Flocken. Die Atmosphäre im eingeschneiten Gutshaus ist angespannt, schon bald kommen alte Familiengeheimnisse zum Vorschein. Und eines Morgens liegt im Schnee eine Leiche.


Meine Meinung:
Weil ich ja nach einem Buch suchte, dessen Geschichte im Winter zur Weihnachtszeit spielt, wurde ich auf dieses aufmerksam. Ich landete mitten in einer Serie, was aber gar kein Problem für mich war. Ich habe mich bestens zurecht gefunden. Außerdem lese ich ja sehr gerne Krimis und so hatte ich wunderbar beides miteinander verbinden können.
Die Geschichte spielt im Jahr 1923 und ich finde es immer wieder interessant, wie die Personen ohne die heutige Technik Fälle lösen konnten.  Es passiert ein Mord, Verdächtige gab es reichlich und keine besinnliche Weihnachtszeit, darum geht es hier im Wesentlichen. Aber ich bekomme auch Einblicke über Standesdünkel, über Gräben zwischen den gesellschaftlichen Schichten. Alles zusammen fand ich ausgesprochen interessant und natürlich auch sehr spannend. Ich kann mir vorstellen, dass ich noch weitere Bücher dieser Serie lesen werde.


Fazit:
Aufregende Weihnachtszeit, besinnlich  kann jeder 😉 auf jeden Fall fühlte ich mich sehr gut unterhalten und gerne empfehle ich dieses Buch weiter.

Ich möchte mich vielmals beim Verlag und  NetGalleyDe für das Rezensionsexemplar bedanken.


#Werbung #NetGalleyDe #MissDaisyUndDerMordUnterDemMistelzweig #AufbauVerlag

Rezension - Liebe und andere Weihnachtswunder


Autorin: Mila Summers

Titel: Liebe und andere Weihnachtswunder

Genre: Weihnachtsbuch

Version: eBook und Taschenbuch

erschienen: 25. September 2018

Seiten: 298

Altersempfehlung: Erwachsene






Über die Autorin:
Die Autorin Mila Summers, geboren 1984, lebt mit ihrem Mann und ihren beiden Kindern in Würzburg. Sie studierte Europäische Ethnologie, Geschichte und Öffentliches Recht. Nach einer plötzlichen Eingebung in der Schwangerschaft schreibt sie nun humorvolle Liebesromane mit Happy End und erfreut sich am regen Austausch mit ihren LeserInnen.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Der plötzliche Wintereinbruch in Edinburgh legt die Großstadt kurz vor Weihnachten lahm. Nichts geht mehr. Dabei muss Cailin dringend in ein verschlafenes Nest in den schottischen Highlands, um dem Vater ihres ungeborenen Kindes von den Folgen ihres One-Night-Stands zu erzählen. Noel ist auf der Flucht vor der Polizei, als Cailin seinen Weg kreuzt. Zähneknirschend nimmt er sie mit, auch wenn er damit riskiert, aufzufliegen und im Knast zu landen. Als Noel seinen ungebetenen Gast in Mìorbhail absetzt, streikt kurz darauf sein Wagen und er sitzt im Ort der Wunder fest. Schon bald widerfahren ihm wundersame Dinge. Dabei will er doch nur weg – vor allem von Cailin, die Gefühle in ihm weckt, die ihm schnell gefährlich werden könnten. Wird es ihm gelingen?



Meine Meinung:
Wie jedes Jahr suche ich ganz gezielt nach Büchern, die sich wunderbar in der Winter/Weihnachtszeit lesen lassen oder auch vorher, wie ich es mit diesem Buch gemacht habe. 😉
Im vorigen Jahr hatte ich von Mila Summers "Küsse unter dem Mistelzweig" gelesen und freute mich schon auf dieses neue Buch.
Die beiden Buchcover vermittelten mir den Eindruck, dass die beiden Bücher irgendwie zusammen gehören und so war es denn auch.
Die Autorin hat mich wieder mitgenommen in die schottischen Highlands, an den wundersamen Ort Miorbhail, wo ich dann tatsächlich alte Bekannte wieder traf, aber das nur nebenbei.
Diesmal drehte sich alles um Cailin und Noel, der ja einen passenden Namen hatte. Die beiden begegnen sich rein zufällig. Ich hatte bei der Art und Weise dieser Begegnung schon meinen Lesespaß, aber mehr will ich darüber nicht verraten. Auf jeden sollte sich aus dieser zufälligen Sache einiges entwickeln, was mir sehr gut gefallen hat und mit dem Ende des Buches war ich dann auch ganz besonders zufrieden.
Wie immer gehe ich nicht näher auf den Inhalt ein, möchte aber erwähnen, das dieses Buch doch einiges auslöst, bei den Beteiligten und bei den Lesern. Die Geschichte macht nachdenklich, zeigt, was fehlende Liebe und Fürsorge auslösen kann, aber auch dass wunderschöne Erinnerungen das spätere Leben bereichern. Wichtig sind Einsicht und Erkenntnisse, selbst wenn man sie spät bekommt. Nun soll keiner denken, es wäre eine Geschichte voller Probleme oder so, nein es ist eine sehr schöne Wohlfühlgeschichte, die zeigt, dass am Ort der Wunder wirklich Wunder geschehen und man sich darauf einlassen sollte.
Die beiden Protagonisten waren mir mit ihren kleinen oder großen Fehlern sehr sympathisch. Es gab so manche Stelle, da hatte ich meinen besonderen Spaß oder ich war mir unsicher, was ich der Person denn nun wünschen sollte. Merkt Ihr was? Ich war mal wieder mittendrin in der Geschichte, war dann aber erfreut, dass ich gemütlich zu Hause lesen konnte und nicht im Schnee in Schottland steckte.


Fazit:
Da hatte ich nun wieder eine Geschichte gefunden, wie man sie sich zur Weihnachtszeit wünscht. Es gab Höhen und Tiefen und am Ende ein Seufzen, weil alles gut ausgegangen ist oder besser gesagt, wie es mir gefallen hat.
Das Buch kann mit KU gelesen werden-