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Dienstag, 19. Oktober 2021

Rezension - Das kleine Chalet in der Schweiz



Autorin: Julie Caplin

Titel: Das kleine Chalet in der Schweiz

Genre: Winterbuch, Roman

Version: eBook, Hörbuch und Taschenbuch

erschienen: 19. Oktober 2021

Seiten: 416

Altersempfehlung: Erwachsene

Herausgeber ‏ : ‎ Rowohlt Taschenbuch



Über die Autorin:
Julie Caplin lebt im Südosten Englands, liebt Reisen und gutes Essen. Als PR-Agentin hat sie in diversen Großstädten gelebt und gearbeitet. Mittlerweile widmet sie sich ganz dem Schreiben.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Manchmal braucht es im Leben eben Schokolade – oder ein Buch von Julie Caplin!
Mina Campbell liebt leckeres Essen und gesellige Dinner mit Freunden. Kein Wunder, immerhin arbeitet sie in einer Testküche und probiert ständig neue Kreationen aus. Ein Rezept gegen Liebeskummer hat sie allerdings noch nicht gefunden. Nun wurde Minas Herz erneut gebrochen, und sie packt kurzerhand die Koffer. Für eine Auszeit reist sie zu ihrer Patentante in die Schweiz, die dort ein entzückendes Ski-Chalet betreibt. Mina blüht auf. Vor allem die Schweizer Küche hat es ihr angetan: Fondue, Rösti und Kirschtorte – wer braucht da schon einen Mann, um glücklich zu sein? Wäre da nicht der charmante Luke, der Mina das verschneite Wallis von seiner romantischen Seite zeigt ...


Meine Meinung
:
Schnee und Schokolade? Da würde ich nicht nein sagen. Naja, Mina fährt eigentlich aus einem anderen Grund zu ihrer Patentante in die Schweiz. Sie braucht aus einem bestimmten Grund eine Auszeit und will in Ruhe über ihre Zukunft nachdenken.
Bis sie eine Entscheidung fällt, lernt sie den liebenswerten Luke kennen, hilft ihrer Tante im Chalet und genießt die angenehmen Seiten des Schnees. Mina interessiert sich sehr für Schokolade, was mir natürlich gefällt und gerne begleite ich sie auf dem Ausflug zu einer Käse- und Schokoladenmanufaktur. Da stimmt alles und gerne wäre ich wirklich dabei gewesen, ebenso gerne hätte ich mich zur Kaffee und Kuchenzeit im Chalet eingefunden. Gut, dass ich das alles nur lese, denn ich hätte nicht widerstehen und einige Gramm mehr auf die Hüfte bekommen.
Julie Caplin hat mit ihren Schilderungen dafür gesorgt, dass ich so richtig abtauchte. Mir hat es sehr gut gefallen, wie die Patentante mit ihren Gästen umging und ich hatte oft ein Lächeln im Gesicht. Ich hatte tatsächlich das Gefühl in der Schweiz zu sein und ich werde mir mit Sicherheit echte Schweizer Schokolade besorgen.


Fazit:
Ein Wohlfühlbuch, in dem allerdings auch ernste Themen behandelt wurden, aber es war durchaus realistisch und wie sagt man so schön, es ist ja alles noch mal gut gegangen. Gerne gebe ich eine Leseempfehlung für dieses Buch

Beim Verlag und bei NetGalleyDE möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken

#DaskleineChaletinderSchweiz #NetGalleyDE!

Sonntag, 27. September 2020

Rezension - Winter der Hoffnung


Autor: Peter Prange

Titel: Winter der Hoffnung

Genre: Winterbuch, Historisch

Version: eBook, gebunden und Hörbuch

erschienen: 23. September 2020

Seiten: 336

Altersempfehlung: Erwachsene

Herausgeber : FISCHER Scherz



Über den Autor:
Peter Prange ist als Autor international erfolgreich. Er studierte Romanistik, Germanistik und Philosophie in Göttingen, Perugia und Paris. Nach der Promotion gewann er besonders mit seinen historischen Romanen eine große Leserschaft. Seine Werke haben eine internationale Gesamtauflage von über zweieinhalb Millionen verkaufter Exemplare erreicht und wurden in 24 Sprachen übersetzt. Mehrere Bücher wurden verfilmt bzw. werden zur Verfilmung vorbereitet. Der Autor lebt mit seiner Frau in Tübingen.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Deutschland im Hungerwinter 46. Gelähmt von den Schrecken des verlorenen Krieges und der Angst vor einer ungewissen Zukunft, fehlt es den Menschen an allem, was sie zum Leben brauchen. Selbst Ulla, Tochter eines Fabrikanten, leidet mit ihrer Familie Not. Das baldige Weihnachtsfest erscheint da wie ein Licht in der Finsternis. In dieser Zeit veranstaltet Tommy Weidner, ein „Bastard“, der nicht mal den Namen seines Vaters kennt, Tanzabende gegen Lebensmittelspenden. Dabei lernt er Ulla kennen. Für ihn ist es Liebe auf den ersten Blick, auch sie ist von seinem Charme verzaubert. Doch hat ihre Liebe eine Zukunft? Alles spricht dagegen. Bis der Firma Wolf die Demontage droht, und Ullas Vater ausgerechnet Tommys Hilfe braucht ... Die Vorgeschichte zum Bestseller und ARD-TV-Erfolg »Unsere wunderbaren Jahre«. Peter Prange ist der Erzähler deutscher Geschichte. Mit diesem Roman schlägt er die Brücke von der Kriegs- zur Wirtschaftswunderzeit.


Meine Meinung:
Bei meiner Suche nach Büchern über und für die Winterzeit wurde ich auf dieses aufmerksam. So gerne wir alles stimmungsvolle Bücher, passend zur Weihnachtszeit lesen, dürfen wir aber auch nicht vergessen, dass so mancher Winter eine harte Prüfung für viele war.
1946 ist der Krieg zwar vorbei, aber die Siegermächte bestimmen in Deutschland. Die Versorgung ist auch noch nicht wieder so richtig hergestellt und viele müssen frieren und hungern. Selbst die Familie Wolf, eigentlich wohlhabend muss mit dem Essen klar kommen, das auf dem Markt angeboten wird.  Aber es ist nicht alles schlecht, Hoffnung flammt auf, auch kleine Romanzen entstehen. Naja, viele Heimkehrer kommen krank zurück, nicht jede Familie freut sich darüber. So schlimm es sich anhören mag, aber in vielen Jahren haben die Frauen Arbeit und Verantwortung übernehmen müssen und sollen jetzt wieder so einfach an den Herd zurück kehren? Leider gibt es auch noch reichlich verblendete, die einfach nicht wahrhaben wollen, dass eine bestimmte Person für reichlich Elend für viele Menschen gesorgt hat. 
Peter Prange hat in seinem Buch sehr anschaulich beschrieben, was viele damals erleben mussten. Hier steht die Familie Wolf in Altena im Vordergrund. Ich war abwechselnd wütend, berührt und erfreut. Ein Wechselbad der Gefühle. 


Fazit:
Dieses Buch ist die Vorgeschichte zu dem Buch "Unsere wunderbaren Jahre", was ich vor dem Lesen nicht wusste. Ich fand es sehr interessant und kann mir in aller Ruhe überlegen, ob ich weiterlesen möchte. Aber zunächst gebe ich für dieses eine Leseempfehlung.

Beim Verlag und bei NetGalleyDe möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken. 



#WinterderHoffnung #NetGalleyDE

Freitag, 25. September 2020

Rezension - Eisblumenwinter


Autorin: Anne Barns

Titel: Eisblumenwinter

Genre: Roman, Winterbuch

Version: eBook, Hörbuch und Taschenbuch

erschienen: 25. August 2020

Seiten: 352

Altersempfehlung: Erwachsene

Herausgeber : HarperCollins 



Über die Autorin:
Anne Barns ist ein Pseudonym der Autorin Andrea Russo. Sie hat vor einigen Jahren ihren Beruf als Lehrerin aufgegeben, um sich ganz auf ihre Bücher konzentrieren zu können. Sie liebt Lesen, Kuchen und das Meer. Zum Schreiben zieht sie sich am liebsten auf eine Insel zurück, wenn möglich in die Nähe einer guten Bäckerei."


Kurzbeschreibung, übernommen:
Eine Winterliebe zwischen Nord- und Ostsee Mit ihrer Karamellwerkstatt auf Rügen lebt Pia erfolgreich ihren Traum. Und doch ist sie nicht glücklich. Denn Paul, der Mann, den sie liebt, lebt gut fünfhundert Kilometer entfernt auf der Insel Juist. Als ihre Großmutter sie bittet, sie auf eine Reise zu den Orten ihrer Kindheit zu begleiten, sagt Pia zu. Eine Auszeit mit ihrer Oma ist genau das, was sie jetzt braucht. Gemeinsam begeben sie sich auf Spurensuche in die Vergangenheit. Dabei entdecken sie eine Liebesgeschichte, die Zeit und Grenzen überdauert hat – und bis heute nachwirkt.


Meine Meinung:
Von Anne Barns habe ich inzwischen einige Bücher gelesen, die mir sehr gut gefallen haben und deshalb freute ich mich auf das neue Buch von ihr. Die Autorin hat mich ein weiteres Mal mit an die Ostsee genommen, allerdings zu einer anderen Jahreszeit. Im Dezember war ich dabei und alles war tief verschneit. Da ist es natürlich besonders gemütlich, wenn man sich zum Adventkaffee trifft und leckeren Kuchen isst.
Die Beteiligten hatte ich schon in anderen Büchern kennen gelernt und freute mich jetzt auf ein Wiedersehen. Allerdings war ich nicht die einzige, die sich freute. Oma Anni sollte endlich eine weitere geliebte Person wiedersehen können. Außerdem wurden Familiengeheimnisse gelüftet, Rezepte ausgetauscht und wichtige Entscheidungen getroffen. Mehr werde ich das zu nicht schreiben, möchte aber kurz erwähnen, dass ich am Ende sehr zufrieden war, gerührt und glücklich grinste. Enorm, was Bücher so alles bewirken können. 
Anne Barns hat es auch diesmal wieder geschafft, mich an ihr Buch zu fesseln. Sie hat alles so wunderbar beschrieben, dass ich das Gefühl hatte, ebenfalls an der Ostsee zu sein. Sehr viel Wert wurde auf Harmonie gelegt, was ich als sehr wohltuend empfand. Das Cover gefällt mir sehr gut, ich habe als Kind auch Eisblumen kennen gelernt.


Fazit
Ich habe das Buch zwar auch im Genre Winter/Weihnachtsbuch angesiedelt, aber es kann natürlich zu jeder Jahreszeit gelesen werden. Die ganzen Begebenheiten hätten auch im Sommer passieren können, aber mir hat es mit der Winterzeit sehr gut gefallen. 
Schicksal, Alltagsleben und Liebe, alles war in diesem Buch vereint. Ich fühlte mich sehr gut unterhalten und gebe gerne eine Leseempfehlung.


Beim Verlag und bei NetGalleyDe möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken.


#Eisblumenwinter #NetGalleyDE

Mittwoch, 23. September 2020

Rezension - Herz zu verschenken - Mit dir hab ich nicht gerechnet


 
Autorin: Mira Morton

Titel: Herz zu verschenken - Mit dir hab ich nicht gerechnet

Genre: Frauenroman

Version: eBook und Taschenbuch

erschienen: 5. September 2020

Seiten: 240

Altersempfehlung: Erwachsene

Herausgeber : PINK CROWN Edition



Über die Autorin:
Mira Morton ist das Pseudonym der österreichischen Autorin, die es mit ihrem eigenwilligen Erzählstil immer wieder auf Bestsellerlisten schafft. Glamour, Luxus, Witz, verdammt reiche und attraktive Männer, malerische Schauplätze, intelligente Frauen und ein Schuss Sexiness - das ist die Welt der Principessa Mira! Und ab und zu wird es ein wenig magisch ... Immer ist es großes Kino mit einem einzigen Anspruch der Principessa: Sich beim Lesen aus dem Alltag zu beamen. Für ein paar Stunden in Geschichten rund um die große Liebe einzutauchen.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Zwei Wochen Winter! Als die Luxus-Immobilienmaklerin Lulu in dem idyllischen Bergdorf ankommt, hat sie nur ihren Auftrag im Sinn: ein Chalet zu erwerben. Doch schnell wird der hübschen Afroamerikanerin klar, dass hier nicht alle Touristen herzlich empfangen werden und absolut nichts wie geplant läuft. Aber all das steckt Lulu weg, als sie Patrick kennenlernt. Mit einer romantischen Schlittenfahrt durch die verschneite Winterlandschaft erobert der charismatische Dunkelhaarige ihr Herz im Sturm. Lulu ist sich absolut sicher, die Liebe ihres Lebens gefunden zu haben, doch dann landet ein Helikopter mitten im Schnee …


Meine Meinung:
Eigentlich dachte ich, dass ich hier ein Buch mit einer netten unterhaltssamen und leichten Lektüre erwischt hatte. Aber dann gab es für mich eine große Überraschung. Also, das Buch hat mich gut unterhalten, allerdings hat Mira Morton neben humorvollen Schilderungen ein sehr ernstes Thema eingebunden.
Lulu, eine sympathische Afroamerikanerin lebt in Miami und muss beruflich nach Tirol. Ins verschneite Tirol! Das alleine sorgte schon für besondere Situationen, die mir viel Lesevergnügen bereitet haben. Lulu hat es aber nicht leicht, sie muss mit den Einstellungen der Tiroler klar kommen und diese mit ihrer Hautfarbe. Näher will ich jetzt nicht auf das Thema eingehen.
Auf jeden Fall hat mich Mira Morton ein weiteres Mal sehr gut mit ihrem Buch unterhalten. Der Schreibstil ist flott und österreichisch 😉 Es gibt vorhersehbare Situationen und auch Begebenheiten mit denen ich nicht gerechnet hatte.


Fazit:
Ein sehr unterhaltsames Buch, das auf Höhen und Tiefen im Leben hinweist. Gerne gebe ich hier eine Leseempfehlung.