Sonntag, 17. November 2019

Rezension - Hendriksen und der falsche Mönch



Autor: Ole Hansen

Titel: Hendriksen und der falsche Mönch

Genre: Krimi

Version: eBook

erschienen: 1. September 2019

Seiten: 240

Altersempfehlung: Erwachsene

Verlag: dotbooks Verlag



Über den Autor:
Ole Hansen, geboren in Wedel, ist das Pseudonym des Autors Dr. Dr. (COU) Herbert W. Rhein. Er trat nach einer Ausbildung zum Feinmechaniker in die Bundeswehr ein. Dort diente er 30 Jahre als Luftwaffenoffizier und arbeitete unter anderem als Lehrer und Vertreter des Verteidigungsministers in den USA. Neben seiner Tätigkeit als Soldat studierte er Chinesisch, Arabisch und das Schreiben. Nachdem er aus dem aktiven Dienst als Oberstleutnant ausschied, widmete er sich ganz seiner Tätigkeit als Autor. Dabei faszinierte ihn vor allem die Forensik – ein Themengebiet, in dem er durch intensive Studien zum ausgewiesenen Experten wurde. Heute wohnt der Autor in Oldenburg an der Ostsee.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Marten Hendriksen, Hamburgs bester Privatdetektiv, will endlich einmal abschalten: drei Wochen Ruhe und Einkehr in einem Klosterseminar. Doch sein erholsamer Aufenthalt wird jäh durch den Tod eines Mönches unterbrochen – Bruder Gregorius soll unglücklich vom Kirchturm gestürzt sein. Doch was wollte der Fünfundneunzigjährige dort oben um drei Uhr nachts? Hendriksens Berufsinstinkte sind geweckt und schnell entdeckt er, dass es in diesem scheinbar friedlichen Kloster mit dem Teufel zugehen muss. Seine Spur führt ihn tief in die Vergangenheit des toten Mönchs – doch was Hendriksen dabei herausfindet, bringt ihn bald selbst in tödliche Gefahr …


Meine Meinung:
Als bekennender Krimiserienjunkie war es klar, dass ich auch eine weitere Folge lesen wollte, in der Marten Hendriksen ermittelt. Unterstützt  wurde er auch diesmal von Tina, die nun endgültig von Görlitz nach Hamburg gewechselt ist und der Rentnergang, die mir sehr ans Leserherz gewachsen ist. Einzig Nero hatte diesmal weniger zu tun, als es sonst der Fall war, aber sein Fund sollte eine wichtige Rolle spielen.
Man stelle sich einmal vor, da will Marten sich so richtig erholen und abschalten, da fällt ihm ein Mönch vor die Füße. Er ist nicht einfach nur umgekippt, sondern von oben vom Glockenturm herunter gefallen. Es war klar, dass Marten sich da einschalten musste. Tina bekommt auch gleich einen Auftrag, nachdem sie in Hamburg eingetroffen ist und ich durfte alle begleiten und dabei beobachten, wie sie die Fälle lösen.
Der Autor hat mal wieder für ausreichende Spannung gesorgt und mich an das Buch gefesselt. An seinen Schreibstil und den Wiederholungen habe ich mich nun gewöhnt und ich verstehe die Rentnergang durchaus ;)


Fazit:
Auch der dritte Fall hat mir sehr gut gefallen. Natürlich bin ich neugierig auf weiteren Folgen, die der Autor hoffentlich schreiben wird, denn es gibt mit Sicherheit noch einiges zu tun.



Beim Verlag möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken.

Rezension - Das Weihnachtswunder von Hope Street



Autorin: Emma Heatherington

Titel: Das Weihnachtswunder von Hope Street

Genre: Weihnachtsbuch

Version: eBook und Taschenbuch

erschienen: 14. Oktober 2019

Seiten: 416

Altersempfehlung: Erwachsene

Verlag: HarperCollins



Über die Autorin:
Emma Heatherington liebt romantische Komödien, Rotwein, gemütliche Abende vor dem Kamin, Musicals und Nashville. Sie schreibt nicht nur Bücher, sondern auch Drehbücher, Songs und Theaterstücke und lebt mit ihrem Partner, dem Künstler und Singersongwriter Jim McKee, und ihren fünf Kindern in Donaghmore, Irland.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Ruth Ryans scheint alles zu haben, was man sich wünschen kann: den perfekten Job, ein schönes Zuhause, Freunde. Doch gerade zu Weihnachten fühlt Ruth sich so alleine wie nie zuvor. Der Todestag ihres geliebten Vaters jährt sich zum ersten Mal, und am liebsten würde Ruth Weihnachten einfach ausfallen lassen. Doch dann beschließt sie, ihr großes, leeres Haus mit neuem Leben zu füllen. Sie lädt Fremde ein - Einsame, Verlassene und Vergessene -, um das Fest der Liebe gemeinsam zu feiern. Für alle ist dieser Akt der Nächstenliebe ein Geschenk. Doch das größte Geschenk bekommt am Ende Ruth.


Meine Meinung:
Wie so oft haben mich das ansprechende Buchcover und der Buchtitel neugierig gemacht. Gerne wollte ich das Buch lesen und lernte Ruth Ryans kennen. Allerdings fiel es anfangs schwer in die Geschichte reinzukommen und mit Ruth konnte ich mich noch nicht so richtig anfreunden, ich verstand sie einfach nicht. Das änderte sich als Michael in der Geschichte auftauchte.
Aber zuvor sollte ich erst einmal sehr viele Personen kennen lernen, die mir in Kapiteln vorgestellt wurden. Also las ich im Wechsel etwas über Ruth und weitere Personen, was mir etwas langatmig vorkam, allerdings war es erforderlich, die Personen vorzustellen.
Da Ruth so zu sagen als Kummerkastentante tätig war, erfuhr sie vieles über die Leute, die um ihren Rat baten und es waren einige heftige Schicksale darunter. Leider nahm sie vieles emotional mit, was ihr durchaus zu schaffen machte. Aber es gab eine überraschende Wendung und da es nun mal ein Buch ist, das zur Weihnachtszeit spielt und wir uns alle immer wünschen, dass alles ein gutes Ende nimmt, war es auch hier der Fall. Ich möchte jetzt nicht weiter auf den Inhalt eingehen, aber ich darf erwähnen, dass mir das Ende sehr gut gefallen hat.


Fazit:
Manchmal können kleine Handlungen großes auslösen und das Leben bietet überraschende Wendungen.  Das Buch hat mir nach anfänglichen Startschwierigkeiten gut gefallen und gerne empfehle ich es weiter.


Beim Verlag und bei NetGalleyDe möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken.


#DasWeihnachtswunderVonHopeStreet #NetGalleyDE

Rezension - Ein Tannenbaum für Ben




Autorin: Bettina Kiraly

Titel: Ein Tannenbaum für Ben

Genre: Gay Romance, Weihnachtsbuch

Version: eBook

erschienen: 15. November 2019

Seiten: 139

Altersempfehlung: Erwachsene




Über die Autorin:
Bettina Kiraly- besondere Geschichten von starken Charakteren, die um ihr Stück vom Glück kämpfen! Bettina Kiraly arbeitet laufend an diversen neuen Projekten. Ihre Bücher stammen aus den Genres Romance, Gay, Sports Romance, Erotik, Mystery, Regency, Historical. Für historische Liebesromane verwendet die Autorin das Pseudonym Ester D. Jones.
Geboren 1979 wuchs Bettina Kiraly in einem kleinen Ort im Bezirk Hollabrunn in Niederösterreich auf und lebt hier noch immer mit ihrem Mann und ihren beiden kleinen Töchtern.
Seit 2010 ist sie Mitglied der Künstlervereinigung ART Schmidatal. Ende 2014 hat sie sich mit inzwischen zwanzig anderen Liebesromanautorinnen zur Romance Alliance - Bücher mit Herz zusammengeschlossen. Sie ist seit 2017 ebenfalls Teil der Autorengruppe Romane - Made in Austria.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Das zweite Weihnachten ohne seinen Ehemann. Für Niklas der blanke Horror, doch für seinen Sohn Ben soll es trotzdem ein schönes Fest werden. Der riesige Tannenbaum, den Ben aussucht, gefällt Niklas gar nicht. Der nette Christbaumverkäufer Jakob, der ihnen den Baum nach Hause bringt, dafür umso mehr. Dass die Anziehungskraft auf Gegenseitigkeit beruht, sollte ein Grund zur Freude sein. In wenigen Tagen wird Jakob allerdings für Monate die Stadt verlassen. Ist zwischen Niklas und Jakob mehr als eine heiße Affäre möglich, wenn ihre Leben sich völlig unterscheiden?


Meine Meinung:
Titel und Cover haben mich auf das Buch neugierig gemacht. Und die Kurzbeschreibung sorgte ebenfalls dafür, dass ich das Buch gerne lesen wollte. Es interessierte mich schon sehr, wie Bettina Kiraly weihnachtliches mit einer Gay Romace verknüpft hat.
So kam es, dass ich Niklas und Jakob kennen lernte und natürlich den kleinen Ben, der mit seinem besonderen Charme Leute für sich einnahm. Die Geschichte in diesem kleinen Büchlein war dann auch sehr gefühlsbetont, gewürzt mit erotischen Szenen.


Fazit:
Ein sehr unterhaltsames Buch für zwischendurch, das auch zum Nachdenken anregt.

Samstag, 16. November 2019

Wohnzimmerlesung - Elvira Zeißler

Schon vor Monaten hatte ich mit Elvira Zeißler darüber gesprochen, dass ich sie gerne zu einer Wohnzimmerlesung einladen möchte. Einen Termin hatten wir sehr schnell gefunden und ich freute mich, dass nichts dazwischen gekommen ist und ich sie tatsächlich in meinem Wohnzimmer begrüßen durfte.

Ich hatte meine lesebegeisterten Freunde diesmal viel bieten können, denn die Autorin schreibt unter verschiedenen Namen auch in verschiedenen Genres und es war wirklich für jeden etwas dabei.




Eine kleine Auswahl ihrer Bücher



Die Autorin liest aus einem ihrer Bücher.


Es ist für alle immer wieder sehr unterhaltsam. Denn es werden ja nicht nur Passagen aus den Büchern vorgelesen, es gibt auch Hintergrundinformationen. Die Autorin plaudert aus dem Nähkästchen und die Gäste stellen wissbegierig Fragen. 

Ich habe das Gefühl, dass allen der Nachmittag sehr gut gefallen hat. In der Pause gab es mal wieder Kaffee und Kuchen und es wurde locker geplaudert.

Kaum waren die ersten Gäste weg, gab es schon Nachrichten auf dem Handy:

"Eine tolle Lesung. Die Frau ist wundervoll."

"...lieben Dank für die Einladung zur Lesung! Das war eine neue - und sehr interessante - Erfahrung. Ich habe mir gerade die Macht der Stern - Trilogie runtergeladen und fange direkt an zu lesen. "

"Herzlichen Glückwunsch Ulla, Du hast immer eine gute Auswahl bei den Autorinnen. Hat mir gut gefallen."


Normalerweise zeige ich an dieser Stelle immer die Cover der bereits erschienenen Bücher, aber ich möchte hier den Rahmen nicht sprengen und deshalb stelle ich einfach mal den Link zur Autorenseite ein: Homepage

Hier auf meinem Blog sind Rezensionen zu finden:
Ella Zeiss, Elvira Zeißler und Ellen McCoy

Freitag, 15. November 2019

Rezension - Ein reines Wesen



Autorin: Isabella Archan

Titel: Ein reines Wesen

Genre: Krimi

Version: Broschiert

erschienen: 1. Oktober 2019

Seiten: 290

Altersempfehlung: Erwachsene

Verlag: Conte 



Über die Autorin:
Nach vielen Jahren als Schauspielerin an Staats- und Stadttheatern in Österreich, der Schweiz und Deutschland lebt Isabella Archan derzeit freiberuflich in Köln. Hier begann auch ihre Laufbahn als Autorin. Mehrere Krimis und Theaterstücke wurden bereits veröffentlicht. Die gebürtige Grazerin ist immer wieder bei Theaterlesungen und im TV zu sehen, u.a. im Kölner Tatort und der Lindenstraße.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Aktuellste Technik, individuelle Behandlung, gehobenes Ambiente: Die neue Privatklinik in der Nähe des Saarbrücker Winterbergs legt Wert auf Exklusivität. Kein Wunder, dass man die Ermittlungen zum Tod eines Patienten diskret behandeln will und froh ist, als der Fall ad acta gelegt wird. Einzig eine Krankenschwester glaubt an die Tat eines Todesengels und sucht Hilfe bei ihrer Schulfreundin Willa Stark, die nach ihrem Koma in den Innendienst versetzt ist. Trotz der aktuellen Beweislage nimmt die Polizistin den abgeschlossenen Fall wieder auf. Das saarländische Ermittlerteam zeigt wenig Verständnis, doch da kommt es in der Klinik zu einem weiteren mysteriösen Todesfall …


Meine Meinung:
Bisher kannte ich die Inspektorin Willa Stark noch nicht und ich stieg mit dem vierten Band in die Serie ein. Ich weiß nun, dass ich auf jeden Fall weitere Bücher lesen werde, wenn die Autorin die Serie fortsetzt.
Der Einstieg fiel mir auch gar nicht schwer, denn wichtige Informationen habe ich gleich zu Anfang erhalten. Allerdings stellte ich schnell fest, dass die Autorin sich etwas besonderes hat einfallen lassen. Etwas hatte mich anfangs ein bisschen irritiert, aber die Auflösung gab es dann später und gleichzeitig erzeugte die Autorin eine gewisse Spannung und sorgte mit, für mich, unvorhersehbaren Wendungen für ein überraschendes Ende. Ich hatte zwischendurch mal einen Verdacht und musste dann feststellen, dass die Autorin mich absichtlich auf diese Fährte gebracht hat. Nun, jetzt gebe ich auch Rätsel auf, aber es ist manchmal nicht leicht, ohne auf den Inhalt selber einzugehen, andere Leser zu begeistern. Ich bleibe mir treu und verrate nichts. Auf jeden Fall hat Isabella Archan mich an ihr Buch gefesselt, ich wollte natürlich wissen, wer nun der Täter ist und habe das Buch sehr schnell durch gelesen.


Fazit:
Ein spannender Krimi, der einen fesselt und überrascht. Gerne gebe ich hier eine Leseempfehlung und ich erwähnte es schon, nun möchte ich natürlich auch weitere Folgen lesen.

Beim Verlag möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken.

Montag, 11. November 2019

Rezension - Was macht der Mann da unterm Baum?



Autoren: verschiedene - unter anderem Dietmar Bittrich, der auch der Herausgeber dieses Buches ist

Titel: Was macht der Mann da unterm Baum

Genre: Weihnachtsbuch

Version: eBook und Taschenbuch

erschienen: 15. Oktober 2019

Seiten: 288

Altersempfehlung: Erwachsene

Verlag: Rowohlt Taschenbuch


Über den Autor:
Dietmar Bittrich, Jahrgang 1958, lebt in Hamburg. Er gewann den Hamburger Satirikerpreis und den Preis des Hamburger Senats. Im Rowohlt Taschenbuch Verlag erschienen von ihm u.a. der Bestseller "Alle Orte, die man knicken kann". Seit 2012 gibt er die erfolgreiche Weihnachtsanthologie mit Geschichten rund um die bucklige Verwandtschaft heraus.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Neue, lustige Geschichten über Weihnachten mit der buckligen Verwandtschaft: Sie sind wieder da. Und haben ihre Neurosen mitgebracht. Die Schwester ist mit Tinder-Date angereist und knutscht schon nach dem Aperitif. Der studierte Onkel terrorisiert uns mit Weihnachtsklassikern am Klavier. Und mit der CO2-Bilanz der Nordmanntanne haben wir bei der Öko-Tante mit den Dreadlocks sowieso verloren. Da hilft nur noch Kartoffelsalat und viel Punsch. Und schon freuen sich alle über die liebevoll verschenkten eBay-Schnäppchen. Weihnachten – wie immer ein Fest!


Meine Meinung:
Im vergangenen Jahr habe ich das Buch "Blut ist dicker als Glühwein" gelesen und fand die Geschichten ganz amüsant. Deshalb wollte ich dieses Buch lesen, weil ich neue Geschichten kennen lernen wollte. Der Vorteil solcher Anthologien ist ja, dass man als Leser in einem Buch so viele verschiedene Geschichten von unterschiedlichen Autoren lesen kann. Außerdem eignet sich so ein Buch hervorragend, wenn man nur mal zwischendurch etwas lesen möchte.
Bei den vielen Geschichten kommt es natürlich vor, dass einem die eine besser gefällt als die andere. Aber die Abwechslung ist ganz interessant. So hatte ich mal wieder eine Sammlung netter Geschichten rund um die Weihnachtszeit.


Fazit:
Wer die Abwechslung mag und die verschiedensten Geschichten lesen möchte, wird an diesem Buch seine Freude haben.


Beim Verlag möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken.

Rezension - Eine Kiste voller Weihnachten



Autor: Ralf Günther

Titel: Eine Kiste voller Weihnachten

Genre: Weihnachtsbuch

Version: eBook und Taschenbuch

erschienen: 15. Oktober 2019

Seiten: 128

Altersempfehlung: Jugendliche und Erwachsene

Verlag: Kindler Verlag



Über den Autor:
Ralf Günther, 1967 in Köln geboren, studierte Theater-, Film- und Fernsehwissenschaft. Er ist Schriftsteller und Drehbuchautor, entwickelte Serien für das ZDF und den KiKA und schrieb viele erfolgreiche historische Romane, darunter den Bestseller „Der Leibarzt“ (Heyne 2001).  Der Autor lebt in der Nähe von Dresden.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Dresden, um 1890. Vinzent Storch stellt die berühmten "Dresdner Pappen" her – Figuren aus Papier, die als Christbaumschmuck sehr beliebt sind. Am Vormittag von Heiligabend entdeckt er zu seinem Entsetzen eine Kiste, deren Lieferung versäumt worden ist. Schnell macht er sich mit dem Pferdewagen auf in Richtung Zinnwald, um die Ware rechtzeitig zu überbringen. Unterwegs bittet ein Mädchen darum, mitgenommen zu werden, doch Storch lehnt ab. Dass Lisbeth heimlich auf seinen Wagen steigt, bekommt er nicht mit. Erst als ein heftiger Schneesturm einsetzt und er vom Weg abkommt, gibt sich das Mädchen zu erkennen. Sie behauptet, den Weg zu wissen. Wenn Storch Zinnwald rechtzeitig erreichen will, muss er Lisbeth vertrauen. Auf der Fahrt erfährt er, welch tragische Geschichte das Mädchen nach Dresden geführt hat. Da öffnet er sein Herz, und aus zwei traurigen Seelen werden Freunde.


Meine Meinung:
Es ist immer wieder schön zu lesen, wie Menschen durch eigentlich einfache Begebenheiten ihre Einstellungen ändern. Vincent Storch lässt in seiner Fabrik zwar Christbaumschmuck aus Papier herstellen, aber mit dem Fest an sich hat er wenig im Sinn. Er würde ganz alleine zu Hause sitzen, wenn es da nicht die Kiste gäbe, die er unbedingt ausliefern will. Und wenn nicht Lisbeth von Dresden zurück in ihr Bergdorf gewollt hätte.
Was die beiden unterwegs erleben hat der Autor sehr gut geschildert. Und natürlich gibt es ein glückliches Ende für alle, wo auch Entscheidungen getroffen werden, die zukünftig für schöne Zeiten sorgen.


Fazit:
Eine schöne berührende weihnachtliche Geschichte, die ich gerne gelesen habe und anderen empfehlen möchte. Außerdem eignet sich das Buch hervorragend als Geschenk.

Beim Verlag möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken.

Rezension - Der ist für die Tonne


Autorin: Ellen Berg

Titel: Der ist für die Tonne

Genre: Frauenroman, Humor

Version: eBook, Taschenbuch, Hörbuch

erschienen: 8. November 2019

Seiten: 320

Altersempfehlung: Erwachsene

Verlag: Aufbau Taschenbuch




Über die Autorin:
Ellen Berg, geboren 1969, studierte Germanistik und arbeitete als Reiseleiterin und in der Gastronomie. Heute schreibt und lebt sie mit ihrer Tochter auf einem kleinen Bauernhof im Allgäu.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Ist das Liebe, oder kann der weg?
Hannah, die als Coach für fachgerechtes Ausmisten arbeitet, soll ausgerechnet dem neuen Flirt ihrer Freundin ein geordnetes Zuhause verpassen. Prompt entbrennt mit dem eigenwilligen Pascal erbitterter Streit: behalten oder ab in die Tonne? Doch je mehr Hannah aufräumt, desto tiefer manövriert sie sich mitten ins emotionale Chaos – denn plötzlich findet sie nicht nur eine echte Leiche auf dem Dachboden, sondern sie fühlt sich auch so merkwürdig zu Pascal hingezogen …
Ein unglaublich lustiger Roman über das Entsorgen von emotionalem Ballast und Liebesverwirrung im Ordnungswahn


Meine Meinung:
Ich liebe diese Cover, die der Verlag den Büchern von Ellen Berg verpasst. Ohne lange zu überlegen, weiß ich, dass ich das neueste Buch von Ellen Berg lesen möchte.
Diesmal hatte ich das Vergnügen ein Buch zu lesen, das ich im Grunde ganz vielen Kategorien zuordnen konnte. Die Geschichte war humorvoll und spannend, romantisch und alltäglich, so vieles hat die Autorin miteinander vereint. Auf den Inhalt möchte ich wie immer nicht näher eingehen, da ich sonst einiges verraten müsste. Allerdings werde ich demnächst beim großen Aufräumen sehr genau aufpassen, was ich alles finde und hoffe dann auch, dass die Polizei etwas zurückhaltender auftritt, als in dieser Geschichte. Ich erwähnte ja schon, dass ich es humorvoll nahm, denn allzu ernst konnte ich keinen der Typen nehmen.


Fazit:
Ellen Berg hat ein weiteres unterhaltsames Buch geschrieben, das für Lesevergnügen sorgt und ich gerne empfehle.


Beim Verlag und bei NetGalleyDe möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken.


#DerIstFürDieTonne #NetGalleyDE

Sonntag, 10. November 2019

Rezension - Der zerbrechliche Traum - Die Hansen-Saga



Autorin: Ellin Carsta

Titel: Der zerbrechliche Traum - Die Hansen-Saga 4

Genre: Historisch

Version: eBook, Hörbuch und Taschenbuch

erschienen: 29. Oktober 2019

Seiten: 319

Altersempfehlung: Erwachsene

Verlag: Tinte & Feder



Über die Autorin:
Ellin Carsta ist das Pseudonym der deutschen Autorin Petra Mattfeldt, die zusammen mit ihrem Mann und ihren drei Kindern in der Nähe von Bremen lebt. Mattfeldt hat sich unter dem Pseudonym Caren Benedikt bereits einen Namen im historischen Genre gemacht. Sie schreibt außerdem Krimis, Thriller und Jugendbücher.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Luise umsorgt ihre Tochter Viktoria liebevoll und ist so glücklich wie nie zuvor in ihrem Leben. Nach den ersten Wochen als Mutter zieht es sie allerdings schon wieder ins Kontor. Das Aufeinandertreffen mit ihrem Cousin Richard, der interimsweise die Firma leitet, läuft alles andere als harmonisch … Waren Luises Anstrengungen vergebens und ein Mann wird am Ende ihren Platz einnehmen?
Hamza kehrt in seine Heimat Kamerun zurück und merkt sehr bald, dass ihn der Aufenthalt in Deutschland verändert hat. Er sieht plötzlich klar und deutlich, dass er als Vermittler zwischen den Welten für mehr Gerechtigkeit und ein besseres Leben seiner Landsleute kämpfen muss. Als ihn diese Erkenntnis ereilt, findet er sich bereits in einem blutigen Aufstand wieder.


Meine Meinung:
Das Buch lag schon eine Weile bei mir, bevor ich mit dem Lesen angefangen habe. Unbewusst habe ich es immer wieder heraus gezögert und nachdem ich es zu Ende gelesen hatte, wusste ich auch warum. Ich würde am liebsten sofort weiter lesen und nicht lange auf das nächste Buch warten wollen.
Inzwischen kenne ich die Familie Hansen sehr gut, schließlich habe ich alle Bücher der Saga gelesen und war im Grunde froh, dass es einigermaßen ruhig bei ihnen zuging. Also, es passierte schon einiges, was nicht sehr erfreulich war, aber es war schon mal schlimmer. Deshalb freute ich mich sehr über verschiedene Begebenheiten und Entwicklungen.
In so einer großen Familie ist es nicht unüblich, dass nicht immer alles eitel Sonnenschein ist und die Autorin hat sich einiges einfallen lassen, was zu den Charakteren der beteiligten Personen passt. Darauf will ich hier natürlich nicht genauer eingehen. Sie hat auf jeden Fall viele Probleme der damaligen Zeit erfasst und in die Geschichte rund um die Familie Hansen eingebaut.
Durch den flüssigen Schreibstil ist es mir wieder gelungen, das Buch in einem Rutsch zu lesen und ich erwähnte ja schon, dass ich am liebsten sofort weiter gelesen hätte.


Fazit:
Wer die Familie Hansen noch nicht kennt, sollte nicht mittendrin einsteigen, sondern alle Bücher in der entsprechenden Reihenfolge lesen. Wer die ersten Bücher kennt, wird bestimmt genauso neugierig wie ich gewesen sein und wissen wollen wie sich alles entwickelt. Auf jeden Fall möchte ich für dieses und die anderen Bücher eine Leseempfehlung abgeben.


Bei der Autorin möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken.

Samstag, 9. November 2019

Rezension - Covent Garden im Schnee



Autorin: Jules Wake

Titel: Covent Garden im Schnee

Genre: Weihnachtsbuch

Version: eBook und Taschenbuch

erschienen: 1. Oktober 2019

Seiten: 416

Altersempfehlung: Erwachsene

Verlag: Knaur TB



Über die Autorin:
Jules Wake arbeitete zunächst in der PR für Luxusmarken und bereiste dafür Orte wie Turin, Mailand, Amsterdam und Paris. Das gab ihr die Gelegenheit, gut zu essen, kostenlos Alkohol zu trinken und europäische Städte für ihre kommenden Bücher zu erforschen. Ihr Debütroman "Talk to Me" erschien 2014 bei Harper Collins, gefolgt vom dem Bestseller "From Italy with Love". Mit "Covent Garden im Schnee" erscheint Jules Wake erstmalig auf Deutsch.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Tilly Hunter hat alles, was sie sich nur wünschen kann: fabelhafte Freunde, ihren Traumjob als Maskenbildnerin im Londoner Opernhaus und Felix, ihren liebenswürdigen und fürsorglichen Verlobten. Es sieht ganz so aus, als würde dieses Weihnachten das beste überhaupt werden. Doch dann legt Tilly durch eine peinliche Dummheit die Server des Opernhauses lahm und wird dazu verdonnert, sich vom neuen IT-Chef Marcus Walker schulen zu lassen. Zwar sieht Markus in seinen schicken Business-Anzügen ganz ansehnlich aus, aber seine super-seriöse, ernsthafte Art ist ein Albtraum für die kreative Tilly.
Als sich jedoch herausstellt, dass Tillys Verlobter Felix ganz und gar nicht der ist, für den sie ihn hält, ist es Marcus, der ihr mit einer überraschend starken Schulter zur Seite steht. Plötzlich sind die Maronen-Stände in Tillys heiß geliebtem Covent Garden nicht mehr das Einzige, das Funken fliegen lässt …
Vielleicht ist Marcus ja das beste Weihnachts-Geschenk, das sie je bekommen hat?


Meine Meinung:
Ganz ehrlich? Wenn ich von dem tollen Buchcover und Buchtitel ausgehe, dann habe ich eine ganz andere Geschichte erwartet. Ich würde es jetzt nicht unbedingt als weihnachtliche Geschichte bezeichnen, was Tilly alles so passiert ist. Aber das heißt ja nicht, dass ich keinen Spaß beim Lesen hatte.
Tilly arbeitet als Maskenbildnerin in einem Londoner Opernhaus und hat mit Technik wenig im Sinn und mit Computern noch weniger. Trotzdem muss sie damit arbeiten und ihr passieren immer wieder merkwürdige Sachen. Auf die ich hier nicht näher eingehen will. Auf jeden Fall hat es mir sehr viel Spaß gemacht, sie zu begleiten. Besonders als sie versucht, dem neuen IT-Mitarbeiter aus dem Weg zu gehen und ihm lieber etwas über Opern erzählt, als sich schulen zu lassen. Aber es geht nicht nur um die Anwendung der ungeliebten Technik, so  vieles passiert ihr in den Wochen vor Weihnachten und sie hat mein vollstes Mitgefühl. Natürlich findet alles ein gutes Ende, da macht sich dann doch bemerkbar, dass die Autorin ein Weihnachtsbuch schreiben wollte.


Fazit:
Ich habe zwar die Moment vermisst, wo so richtig Schnee in Covent Garden lag, aber ich fühlte mich trotzdem ganz gut unterhalten. Um ehrlich zu sein, würde ich dieses Buch denen empfehlen, die eine nette leichte Lektüre mit Romanze suchen.


Beim Verlag möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken

Krimilesung - Mirjam mörderisch

Zuerst möchte ich aufklären, was der Name zu sagen hat. Ich gehöre zur


in Düsseldorf-Eller und dort gibt es einen Frauen- und Männertreff. Anfang des Jahres wird in den Gruppen festgelegt, was wir bei bei unseren monatlichen Treffen machen möchten. Im Männertreff kam die Idee auf, mal eine Lesung zu veranstalten. Da bekannt war, dass ich öfter Wohnzimmerlesungen veranstalte, wurde ich gefragt, ob ich Ideen dazu hätte. Klar, die hatte ich und wie. Es waren so viele, dass man mich ausbremsen musste. Auf jeden Fall fand am 8. November ein Krimileseabend im Familienzentrum statt. Durchgeführt vom Frauen- und Männertreff und natürlich freuten wir uns, dass noch weitere Gemeindemitglieder Interesse zeigten.

Eingeladen hatte ich für diesen Krimiabend drei Autorinnen aus unserer Region.





Carine Bernard wurde 1964 in Niederösterreich geboren. Die Liebe verschlug sie nach Deutschland, und seit 2002 lebt sie mit ihrem Mann und ihren drei Kindern in der Nähe von Düsseldorf













Sabine Giesen wurde 1964 in der Eifel geboren, wuchs im Bergischen Land auf und lebt seit über 30 Jahren in Düsseldorf.







Brigitte Lamberts ist „echte“ Düsseldorferin. Nach dem Studium und ersten beruflichen Abenteuern lebt sie seit über 25 Jahren wieder in ihrer Heimatstadt. Seit rund sechs Jahren mordet die promovierte Kunsthistorikerin in Düsseldorf und auf Mallorca: nur auf dem Papier versteht sich.



Ich erwähnte ja schon, dieser besondere Abend sollte im Familienzentrum stattfinden, der Raum eignet sich wunderbar dazu und alle Zuhörer fanden dort bequem Platz.
Nach und nach trudelten alle ein, zuerst natürlich die Autorinnen, die einige Bücher mitgebracht hatten, denn anschließend konnten ja Bücher mit Wunschsignaturen erworben werden.





















Die beiden Tische mit einer Bücherauswahl






Kurz nach 19 Uhr konnte es losgehen.

Gerd Pöhl und meine Wenigkeit begrüßten die Autorinnen offiziell und natürlich die zahlreichen Zuhörer.










Sabine Giesen machte den Anfang und hat aus dem Buch

"Helenas Verfolger" vorgelesen.





Danach Carine Bernard las uns aus ihrem neuesten Buch
"Lavendelgift" vor








Natürlich habe ich jede Autorin noch einmal
vorgestellt und erwähnt, wo wir uns kennen
gelernt haben. Als ich zu guter Letzt
Brigitte Lamberts vorstellte, wurde dies auf
einem Bild festgehalten.
















Brigitte Lamberts hat aus ihrem Buch
"El Gustario de Mallorca und der tödliche Schatten" vorgelesen.






Nach etwas über einer Stunde wurde eine kurze Pause eingelegt. Danach hatte ich eine Frage- und Antwortstunde eingeplant, was sehr gut angekommen ist. Denn es kamen viele interessierte Fragen und natürlich folgten darauf entsprechende Antworten. Ich gehe mal davon aus, dass wir alle bestimmt noch länger dort hätten zusammen sitzen können, aber ein schöner Abend geht auch einmal zu Ende.



Gute Fragen wurden gestellt


Und die Antworten waren sehr interessant aus














Hier zeige ich noch weitere Bilder, die zeigen, dass es ein schöner Abend war, an dem alle ihren Spaß hatten, kommentieren muss ich das ja nicht mehr. Achja, was ich noch erwähnen wollte, die meisten Bücher der Autorinnen habe ich gelesen und auch rezensiert, schaut doch einfach mal in mein Verzeichnis.














Abschließend möchte ich nur noch einmal erwähnen, dass es ein wirklich schöner und unterhaltsamer Abend war und es kann durchaus sein, dass es im nächsten Jahr einen weiteren Leseabend geben wird.

Freitag, 8. November 2019

Rezension - Wunderkerzenzauber



Autorin: Sue Moorcroft

Titel: Wunderkerzenzauber

Genre: Weihnachtsbuch

Version: eBook und Taschenbuch

erschienen: 25. September 2019

Seiten: 448

Altersempfehlung: Erwachsene

Verlag: FISCHER Taschenbuch



Über die Autorin:
Sue Moorcroft stammt aus Südengland. Sie ist Autorin von Romanen und Kurzgeschichten, entwirft Kurse für die London School of Journalism und tritt als Bloggerin auf. Sie liebt Weihnachten und den Winter.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Georgine liebt die Vorweihnachtszeit. Die Planung für das Weihnachtsspiel in ihrem Dorf lenkt sie von den Sorgen ab, die ihr die Schulden ihres Exfreundes bereiten. Ihr Helfer bei den Proben ist Joe Blackthorn. Auch wenn Joes wechselnde Stimmungen ihr Rätsel aufgeben, spürt sie so ein besonderes Wunderkerzenflackern im Herzen. Doch dann holt auf einmal die Vergangenheit sie ein und alles, was sie sich selbst erarbeitet hat, ist bedroht. Wird es für Georgine zum Fest ein Liebesgeschenk geben?


Meine Meinung:
In letzter Zeit habe ich reichlich Winter-Advents-Weihnachtsbücher gelesen und feststellen müssen, wie groß die Angebotspalette ist und welche Geschichten die Autoren sich haben einfallen lassen. In diesem Buch hat die Autorin die Vorweihnachtszeit gewählt. Georgine plant mit ihren Schülern ein Weihnachtsspiel. Allerdings muss sie sich in dieser Zeit mit vielen Dingen, vor allem mit Problemen auseinander setzen. Ob es nun der kranke Vater ist, die Schwester, die bei ihr wohnen möchte oder ihr geheimnisvoller neuer Kollege Joe. Dies alles hätte auch zu jeder anderen Jahreszeit stattfinden können, allerdings ohne Wunderkerzenzauber. Leider hat es dieses Buch nicht geschafft, mich so richtig zu begeistern. Zu oft habe ich als Vielleserin diese Geschichten schon gelesen. Was jetzt nicht heißt, dass das Buch schlecht ist. Zum Glück gibt es ja unterschiedliche Geschmäcker und nicht jeder ist so kritisch, wie ich es bin.


Fazit:
Auch wenn mich das Buch nicht so sehr begeistern konnte, mag es mit Sicherheit genügend Leserinnen geben, denen es gefällt. Ich will es nicht verdammen und denke, jede sollte ihre Meinung selber bilden.

Beim Verlag möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken.

Rezension - Der kleine Weihnachtsbuchladen am Meer


Autorin: Julie Peters

Titel: Der kleine Weihnachtsbuchladen am Meer

Genre: Weihnachtsbuch

Version: eBook und Taschenbuch

erschienen: 13. September 2019

Seiten: 288

Altersempfehlung: Erwachsene

Verlag: Aufbau Taschenbuch




Über die Autorin:
Julie Peters, Jahrgang 1979, war Buchhändlerin und studierte Geschichte, ehe sie sich ganz dem Schreiben widmete. Heute arbeitet sie als Schriftstellerin und Übersetzerin.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Frieke zählt die Tage bis Heiligabend, sie kann gar nicht mehr aufhören, das alte Kapitänshaus oder die Buchhandlung zu schmücken. Nur warum liegt jeden Adventstag ein Briefchen vor ihrer Haustür? Was hat dieser besondere Adventskalender zu bedeuten? Und warum ist Bengt so abweisend, seit sie im Überschwang der Schwangerschaftshormone darüber gesprochen hat, dass sie ja heiraten könnten?


Meine Meinung:
Die meisten Weihnachtsbücher, die ich in der letzten Zeit gelesen habe, hatte ich zunächst nach dem schönen Cover ausgesucht. Hier hat zusätzlich der Titel eine wichtige Rolle gespielt, denn welche Vielleserin hatte nicht schon mal den Wunsch, in einem kleinen Buchladen zu arbeiten. So kam es, dass ich Frieke kennen lernte, allerdings erst jetzt in dem dritten Buch. Wobei ich keine Probleme hatte, in die Geschichte rund um Friekes Buchladen einzusteigen und nicht das Gefühl hatte, die anderen Bücher kennen zu müssen.
Die Autorin hat mir in diesem Buch die Möglichkeit geboten, Frieke eine Weile zu begleiten. Die Protagonistin plant ein besonderes Weihnachtsfest, sie hat mit den üblichen großen oder kleinen Begleiterscheinungen einer Schwangerschaft zu tun. Frieke wird durch einen besonderen Adventskalender überrascht und muss feststellen, dass es toll ist, wenn Freunde hilfsbereit zur Seite stehen. Natürlich spielt das Wetter eine sehr wichtige Rolle, aber mehr möchte ich davon nicht verraten.


Fazit:
Ein schönes unterhaltsames Weihnachts-Winterbuch, das sich wunderbar eignet, zu Hause in einer gemütlichen Leseecke gelesen zu werden. Sollen die anderen doch mit dem Wetter und den Situationen fertig werden. Als Leser hat man den Vorteil, nicht vor Ort sein zu müssen. Gerne gebe ich eine Empfehlung für dieses Buch.

Beim Verlag möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken.

Rezension - Weihnachten in dem kleinen Haus am Meer



Autorin: Veronica Henry

Titel: Weihnachten in dem kleinen Haus am Meer

Genre: Weihnachtsbuch

Version: eBook und Taschenbuch

erschienen: 14. Oktober 2019

Seiten: 384

Altersempfehlung: Erwachsene

Verlag: Diana Verlag



Über die Autorin:
Veronica Henry arbeitete für die BBC und als Drehbuchautorin für zahlreiche Fernsehproduktionen, bevor sie sich dem Schreiben von Romanen zuwandte. Sie lebt mit ihrem Mann und ihren drei Söhnen in Devon, England.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Alle lieben Weihnachten … besonders Lizzy Kingham. Doch in diesem Jahr will ihre Familie sie einfach nicht bei den Vorbereitungen unterstützen. Zwischen Tannenbaum und Weihnachtsbraten stellt Lizzy sich die Frage: Was würde passieren, wenn sie alles stehen und liegen ließe und sich eine Auszeit nähme? Gesagt, getan. Lizzy flüchtet an ihren Lieblingsort, ein Häuschen am Strand. Aber auch hier kann sie sich dem Weihnachtszauber nicht entziehen, und schon bald ist das Strandhäuschen mit Lichterketten dekoriert, und der Duft von Glühwein vermischt sich mit der salzigen Brise des Meeres. Doch irgendetwas fehlt, und Lizzy merkt, dass Weihnachten ohne ihre Familie einfach nicht das Gleiche ist …


Meine Meinung:
Das Cover und die Kurzbeschreibung des Buches haben mich neugierig gemacht. Vor allem war ich gespannt, was die Autorin sich hat einfallen lassen. Denn ich kann mir gut vorstellen, dass die eine oder andere Mutter schon mal gedacht hat, es wird mir alles zuviel und am liebsten würde ich alles hinwerfen und verschwinden. Lizzy Kingham hat nun stellvertretend für uns alle das durchgezogen. Sie ist einfach in das kleine Haus am Meer eingezogen. Aber damit war es ja nicht getan. Die Autorin hat gleich mehrere aus den verschiedensten Gründen ans Meer reisen lassen. Ich fand es ausgesprochen interessant und habe alle sehr gerne begleitet, denn sie sind mir alle ans Leserherz gewachsen. Es gab eigentlich nur eine Person, die mir nicht sympathisch war, aber die hat es auch vorgezogen, eine andere Reise zu unternehmen. Mehr möchte ich dazu jetzt aber nicht verraten.
Die Autorin hat nicht nur weihnachtliche Stimmung bereitet, sie hat auch dafür gesorgt, dass man über einiges nachdenken konnte, zumindest die Protagonisten haben es getan und Entscheidungen getroffen.  Das Endergebnis hat mir persönlich dann sehr gut gefallen.


Fazit:
Manchmal muss man ausbrechen, um zu sich zu finden oder den Mut zum nächsten Schritt zu haben. Die Autorin hat das in diesem Weihnachtsbuch sehr gut rüber gebracht und gerne gebe ich eine Leseempfehlung.

Beim Verlag möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken.

Rezension - Weihnachtszauber in Hopewell



Autorin: Nancy Naigle

Titel: Weihnachtszauber in Hopewell

Genre: Weihnachtsbuch

Version: eBook und Taschenbuch

erschienen: 30. September 2019

Seiten: 384

Altersempfehlung: Erwachsene

Verlag: Lübbe



Über die Autorin:
Die Bestseller-Autorin Nancy Naigle schreibt Liebesromane, in denen Kleinstadtidylle und Hochspannung aufeinandertreffen. Sie wünscht sich, dass ihre Leser ihre Fantasiewelt eintauchen und dort den hektischen Alltag für eine Weile hinter sich lassen können.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Sydney braucht nach ihrer Trennung dringend einen Neuanfang. Deshalb zieht sie mit ihrer kleinen Tochter RayAnne in ihr Heimatstädtchen Hopewell zurück, wo sie einen Job in ihrem alten Lieblingsbuchladen findet. Gemeinsam mit Besitzerin Bea verbringen sie eine wundervolle Weihnachtszeit. Als Sydney den sympathischen Freizeit-Weihnachtsmann Mac kennenlernt, scheint ihr Weihnachtswunder perfekt. Doch dann schlägt das Schicksal mit voller Wucht zu, und die Existenz des Buchladens ist in Gefahr ...


Meine Meinung:
Bei meiner Suche nach Büchern für die Winter-Advents-Weihnachtszeit achte ich allererstes auf das Buchcover und dieses ist wieder wunderschön. Leider kommen bei dem Bild die Farben nicht so recht zur Geltung. In Natura sind sie viel schöner und kräftiger. In zweiter Linie interessiert mich natürlich die Kurzbeschreibung. Hier hatte ich zunächst das Gefühl, dass mir die Geschichte nicht unbekannt vorkommt. Allerdings stellte ich dann fest, dass die Autorin mich angenehm überraschte.
Nancy Naigle hat die Geschichte rund um Sydney und ihrer Tochter RayAnne so wunderbar erzählt und mich richtig an das Buch gefesselt. Es war so schön zu lesen. Ich fühlte mich so richtig wohl. Es gab wundervolle Momente, es gab lustige, dramatische und auch traurige, es sind sogar ein paar Tränen bei mir geflossen.  Ich freute mich, dass sich die Autorin so schöne Traditionen hat einfallen lassen.  Um es kurz zu machen, hier hatte ich mal wieder ein Buch, dass mich restlos begeisterte. Es kam so viele schöne Weihnachtsstimmung rüber und ich wäre manchmal zu gerne dabei gewesen. Leider kann ich die Situationen nicht aufzählen, weil ich dann zu viel verraten müsste.


Fazit:
Ein wunderschönes gefühlvolles Weihnachtsbuch, es zeigt, dass man Hoffnungen und Träume nicht aufgeben soll, es zeigt, dass ein Neuanfang leichter sein kann, als ursprünglich gedacht wurde. Ich empfehle es wirklich sehr gerne weiter.


Ich möchte mich beim Verlag vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken

Dienstag, 5. November 2019

Rezension - Schneeflocken und Winterklänge



Autorin: Amanda Kissel

Titel: Schneeflocken und Winterklänge

Genre: Weihnachtsbuch

Version: eBook

erschienen: 7. Oktober 2019

Seiten: 376

Altersempfehlung: Erwachsene

Verlag: Forever



Über die Autorin:
Amanda Kissel ist das Pseudonym der Autorin Ursula Kissel. Sie wurde in Neustadt an der Weinstraße geboren. Mit ihrem Mann und ihren drei Kindern lebt sie heute mitten im Pfälzer Wald und arbeitet als Lehrerin. Mehrere ihrer Kurzgeschichten wurden in Anthologien veröffentlicht. Ihr erster Roman „Apollonias Kiste“ erschien 2018.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Musik liegt Claras Familie im Blut. Ihre Großmutter und Mutter waren Balletttänzerinnen und ihr Großvater ist ein gefeierter Opernstar. Da scheint es nicht weit hergeholt, dass Clara Besitzerin eines Musikladens ist. Gerade jetzt kurz vor der Weihnachtszeit herrscht dort besonders besinnliche Stimmung. Und auch in der Liebe scheint es für Clara endlich einmal gut zu laufen. Zwischen Clara und dem Reporter, der eine Biographie über ihren Großvater schreibt, knistert es schon bald gewaltig. Im tiefsten Schnee des Winters forschen die beiden in der Geschichte von Claras Familie. Dabei muss Clara feststellen, nicht alles ist so, wie sie immer geglaubt hat. Kann Marius ihr helfen, Licht ins Dunkel der Vergangenheit zu bringen?


Meine Meinung:
Als ich dieses Buch für meine Sammlung der Weihnachtsbücher entdeckte, freute ich mich aufs Lesen. Allerdings dachte ich anfangs, ach nein, nicht schon wieder ein Plot, wo es um eine geheimnisvolle Vergangenheit geht und der Großvater nichts erzählen will. So oder ähnlich hatte ich schon reichlich gelesen. Allerdings hat sich die Autorin dann etwas einfallen lassen, womit ich nicht gerechnet hatte und mich somit an das Buch gefesselt.
Ich war genauso neugierig wie Clara und Marius und habe die beiden gerne begleitet, wenn sie etwas über die Vergangenheit in Erfahrung bringen wollten. Aber es drehte sich nicht nur um Claras Familiengeschichte, der 12 jährige Simon sorgte für reichlich Unterhaltung und ich war da wieder froh, dass ich das alles nur lesen musste und nicht an Claras Stelle war. Und es passierte noch mehr, worauf ich hier aber nicht eingehen möchte. Es gab Höhen und Tiefen, Freude und Leid, wie im wirklich Leben. Im Grunde kann ich das Buch nicht unbedingt als Weihnachtsbuch bezeichnen. Die Geschichte spielte sich zwar rund um Weihnachten ab und es gab reichlich Schnee, aber im Grunde war es eine Familiegeschichte, die zu jeder Jahreszeit hätte erzählt werden können. Wobei hier der Schnee durchaus für besondere Momente sorgte.


Fazit:
Eine Familiengeschichte, die ihren Höhepunkt im Winter erreicht. Sehr unterhaltsam und auch emotional, aber lest sie am besten selber und bildet eine eigene Meinung.


Beim Verlag und bei NetGalleyDe möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken


#SchneeflockenUndWinterklänge #NetGalleyDE

Rezension - Die Fotografin - Weihnachten im Fotoatelier


Autorin: Petra Durst-Benning

Titel: Die Fotografin - Weihnachten im Fotoatelier

Genre: weihnachtsbuch

Version: eBook

erschienen: 15. Oktober 2019

Seiten: 26

Altersempfehlung: Erwachsene

Verlag: Blanvalet Verlag 




Dies schreibt die Autorin über sich:
Seit über zwanzig Jahren möchte ich Ihnen mit meinen Büchern einen Kurzurlaub vom Alltag schenken. Sobald Sie einen "Durst-Benning" lesen, heißt es: Einfach mal das ganze Drumherum ausblenden, abtauchen in eine tolle Story, eintauchen in fremde Schicksale. Sich selbst verlieren oder ganz neu entdecken ... Und ich wünsche mir noch etwas: Dass meine Bücher ein kleines bisschen länger in Ihnen nachklingen. Dass sie eine Resonanz erzeugen, Impulse geben fürs eigene Leben und längst verstummt geglaubte Saiten wieder zum Erklingen bringen.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Mimi Reventlow schenkt den Menschen mit ihren Fotografien Schönheit. Das weihnachtliche Fotoatelier - hier werden Träume wahr!
Mimi Reventlow war schon immer anders als die Frauen ihrer Zeit. Denn während andere Frauen auf die Themen Kinder, Küche und Kirche reduziert wurden, ist sie als Fotografin mit ihrer Kamera unterwegs. Ihr großer Wunsch ist es, den Menschen mit ihren Fotografien Schönheit zu schenken, und dies gelingt ihr in zahlreichen Begegnungen und Abenteuern.
Bodensee, Dezember 1910: Fotografin Mimi Reventlow hat sich bereiterklärt, das kleine Fotoatelier eines Bekannten zwischen der Vorweihnachtszeit und dem Jahreswechsel zu übernehmen und die Bewohner des kleinen Dorfes mit ihren Fotografien glücklich zu machen. Die Geschäfte von Gerhard Hagedorn gehen so kurz vor Weihnachten allerdings schleppend und nur wenige Menschen leisten sich eine begehrte Fotografie als Weihnachtsgeschenk. Doch Mimi hat bereits einen Einfall, wie sie die Geschäfte in dem kleinen Fotoatelier wieder ordentlich in Gang bringen könnte ...


Meine Meinung:
Ich gehe mal davon aus, dass den Lesern Mimi Reventlow bekannt ist. Die Wanderfotografin, die vieles erlebt, was die Autorin in ihren Büchern sehr fesselnd und informativ beschreibt.
In dieser Kurzgeschichte erzählt Petra Durst-Benning, was Mimi als Weihnachtsvertretung so alles macht. Das Buch kann unabhängig von den anderen Büchern gelesen werden, aber ich gehe mal davon aus, dass jetzt viele neugierig werden und entweder alle erschienenen Bücher lesen oder wie ich, auf das nächste Buch sehnsüchtig warten.


Fazit:
Eine schöne unterhaltsame Weihnachtskurzgeschichte, die ich sehr gerne weiterempfehle.

Rezension - Die kleine Chocolaterie am Meer


Autorin: Caroline Roberts

Titel: Die kleine Chocolaterie am Meer

Genre: Weihnachtsbuch

Version: eBook und Taschenbich

erschienen: 16. September 2019

Seiten: 272

Altersempfehlung: Erwachsene

Verlag: MIRA Taschenbuch




Über die Autorin:
Caroline Roberts lebt mit ihrem Mann in Northumberland im Norden Englands und ist der Überzeugung, dass jeder für seine Träume kämpfen sollte. Sie liebt es, emotionale Geschichten über Liebe, Verlust, Verrat und Familie zu schreiben, die zeigen, wie kompliziert, aber trotzdem wunderschön die Liebe sein kann. Die Sandstrände, Schlösser und grünen Hügel inspirieren sie zu ihren Geschichten.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Vor den Fenstern fällt Schnee, auf dem Herd dampft heiße Schokolade mit Zimt, und Rentierlollis zieren die Schaufenster. Die gemütliche Chocolaterie in dem kleinen Ort an der Küste Northumberlands ist Emmas ganzer Stolz. Jetzt, da Weihnachten vor der Tür steht, haben sie und ihre Assistentin Holly alle Hände voll zu tun, die Leckereien für das Fest vorzubereiten. Doch dann kündigt ihr Vermieter eine Mieterhöhung an. Muss Emma die Chocolaterie aufgeben? Zum Glück hat sie ihren treuen Cockerspaniel Alfie und die besten Freunde, die man sich wünschen kann. Sie geben ihr die Kraft, für ihr Glück zu kämpfen.


Meine Meinung:
Wenn ich mir das Cover richtig ansehe, dann würde ich zu gerne durch den Schnee stiefeln und zu dieser Chocolaterie gehen. Dort möchte ich natürlich unbedingt von der leckeren Schokolade naschen. Vielleicht höre ich mir dann auch die Probleme von Emma an, denn ihr Vermieter erhöht die Miete des Ladens drastisch und sie weiß nicht, ob sie alles schaffen kann.
Die Geschichte rund um Emma und ihrer Chocolaterie startet zur Weihnachtszeit und endet ein Jahr später wieder zu Weihnachten. Allerdings hat sie mich nicht unbedingt überzeugen können. In meinen Augen plätscherte alles so dahin. Die Autorin hat die Geschichte zwar ganz gut geschildert, sonst hätte ich das Buch abgebrochen. Wobei es mir stellenweise etwas zu langatmig war bzw ich darauf wartete, dass endlich etwas passierte.


Fazit:
Mich konnte das Buch jetzt nicht so richtig begeistern, aber zum Glück sind die Geschmäcker ja unterschiedlich. Wer also wissen will, ob Emma alles meistern konnte, sollte das Buch lesen und vor allem sich eine eigene Meinung bilden.


Ich möchte mich beim Verlag vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken

Rezension - Advent, Advent die Zeche brennt



Autorin: Margit Kruse

Titel: Advent, Advent, die Zeche brennt

Genre: Weihnachtskrimi

Version: eBook und Taschenbuch

erschienen: 9. Oktober 2019

Seiten: 352

Altersempfehlung: Erwachsene

Verlag: Gmeiner-Verlag



Über die Autorin:
Margit Kruse wurde 1957 in Gelsenkirchen geboren. Bekannt wurde sie vor allem durch ihre Revier-Krimis »Eisaugen«, »Zechenbrand«, »Hochzeitsglocken« und »Rosensalz«. Sie ist ein echtes Kind des Ruhrgebiets. Seit 2004 ist die Gelsenkirchenerin als freiberufliche Autorin tätig. Neben etlichen Beiträgen in Anthologien hat sie bislang zahlreiche Bücher veröffentlicht. Labrador Enja ist stets dabei wenn sie sich auf Recherche-Tour begibt. Besonders der Hauptfriedhof ihres Heimatortes hat es der Autorin angetan. Margit Kruse ist Mitglied im Verband deutscher Schriftsteller.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Das Ruhrgebiet und seine Randgebiete sind ein gefährliches Pflaster geworden, besonders zur Weihnachtszeit. 24 mörderische Geschichten aus dem Pott für die schauerlich-schönste Zeit des Jahres. Kurzkrimis von Äxten, Wummen, Gürteln, Gift und Wunschzetteln aus den Straßen der Ruhrmetropole. Morgen, Kinder, wird’s was geben: In der besinnlichen Adventszeit wird vergiftet, gemeuchelt und verscharrt, bis der Christbaum die Nadeln verliert. Nicht nur Gänse und Karpfen segnen das Zeitliche.


Meine Meinung:
Da ich ja doch viele Städte im Ruhrgebiet kenne, war ich natürlich neugierig auf dieses Buch. Inzwischen kann ich mich auch etwas besser mit Kurzkrimis anfreunden. Denn besonders im Advent gibt es viele Bücher mit 24 Geschichten und so habe ich die Gelegenheit zwischendurch eine oder mehr zu lesen. Die Autorin hat dadurch auch die Möglichkeit viele Varianten zu wählen, ob nun Mord, Tatwerkzeug oder sonstiges, die Abwechslung ist hervorragend.


Fazit:
Ein Adventkalender der besonderen Art, man kann jeden Tag eine Geschichte lesen. Allerdings gibt es auch hier die Möglichkeit, wie bei einem Schokokalender, man kann durchaus schon mal hinter die anderen Türchen schauen. 😉 Gerne empfehle ich dieses Buch weiter.


Beim Verlag möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken.

Rezension - Eine Liebe an der Adria



Autorin: Laura Gambrinus

Titel: Eine Liebe an der Adria

Genre: Frauenroman

Version: eBook und Taschenbuch

erschienen: 15. September 2019

Seiten: 400

Altersempfehlung: Erwachsene

Verlag: Mira Taschenbuch



Über die Autorin:
In Bayern geboren und aufgewachsen, hat es Laura vor einigen Jahren ins Land ihrer Sehnsucht verschlagen: Mit sechs Katzen und zwei Hunden lebt und schreibt sie in ihrer Wahlheimat Italien. Hier und auf ihren Reisen, die sie immer öfter in malerische Regionen Schottlands und Englands führen, findet sie viele wunderbare Inspirationen für ihre romantischen Liebesromane - die Menschen, denen sie begegnet, eine atemberaubende Landschaft, ein verträumtes Landgut.


Kurzbeschreibung, übernommen:
An der idyllischen Adriaküste will Lara über ihre zerbrochene Ehe hinwegkommen. Aber obwohl die Einheimischen sie mit der typisch italienischen Herzlichkeit empfangen, fällt es ihr schwer, Vertrauen zu ihnen zu fassen. Selbst der charismatische Muschelfischer Alessandro beißt bei ihr zunächst auf Granit. Als Lara sich dennoch auf eine Affäre mit ihm einlässt, scheint diese zum Scheitern verurteilt. Denn sie verschweigt Alessandro ein wichtiges Detail - und auch ihr charmanter Verehrer scheint ein Geheimnis zu haben. Hat ihre junge Liebe trotzdem eine Chance?


Meine Meinung:
Während hier der Herbst einkehrt, reise ich an die Adria. Naja, nicht wirklich, ich begleite Lara und lerne das Podelta sehr gut kennen, was ich auch sehr interessant fand.
Aber ich lernte nicht nur Lara kennen, auch Alessandro. Beide haben Geheimnisse voreinander. Wir Leser erfahren Laras sehr schnell, Alessandro konnte ich erst mal nur ahnen. Allerdings waren beide ganz schön stur und ich hätte sie am liebsten geschüttelt und mehr als einmal habe ich gesagt, dass sie miteinander reden sollen. Merkt man, dass ich mittendrin im Geschehen steckte?
Laura Gambrinus hat mich durch ihre Ideen und dem Schreibstil an das Buch gefesselt. Einige Ereignisse sind mir als Vielleserin durchaus geläufig, aber da kommt es eben darauf an, was sich die Autorin so alles einfallen lässt. Sie hat dafür gesorgt, dass ich vieles aus und über die Umgebung erfahren habe und gleichzeitig unterhaltsame Lesestunden hatte.


Fazit:
Eine unterhaltsame Geschichte, in der vieles miteinander verbunden wurde, Romanze und Schicksal sind nur zwei Bestandteile. Gerne gebe ich eine Leseempfehlung.

Beim Verlag möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken

Aus dem Bloggerleben oder was ich schon immer mal sagen wollte

Inzwischen gibt es meinen Buchblog schon einige Jahre. Im April 2013 habe ich damit gestartet und wie ich gerade feststelle, habe ich bis jetzt gerade 1.823 Beiträge geschrieben, wovon die meisten natürlich Rezensionen sind.

In all den Jahren habe ich vieles erlebt und viele Menschen kennen gelernt, meist liebenswerte. Ich habe tolle Bücher gelesen und dazu Rezensionen verfasst. Ich war auf Buchmessen und habe dort reichlich Eindrücke und besondere Erfahrungen sammeln können.

Als Buchbloggerin habe ich natürlich sehr vieles mitbekommen, was sich Lesern und auch Autoren nicht immer offenbart. So manches Mal habe ich mir Gedanken gemacht und immer mal vorgehabt, diese hier festzuhalten. Aber so wie mir geht es ja auch anderen und gerade in den letzten Tagen habe ich tolle Beiträge gefunden, auf die ich hier hinweisen darf. Außerdem muss ich ja hier nicht niederschreiben, wenn ich genau meine Worte woanders wiederfinde, also natürlich nicht meine Wort, aber so hätte ich es auch aufgeschrieben. Und weil ich es nun mal gar nicht leiden mag, wenn sich jemand geäußert hat und sich der nächste meldet und genau dies noch einmal sagt und ein Dritter macht es auch so, nur damit er sagen kann, ich habe mich auch zu Wort gemeldet. Aber ich schweife schon wieder ab, was mir leider immer mal wieder passiert.

Also, was ich sagen wollte, Elena von Elenas Zeilenzauber  hatte auf der Frankfurter Buchmesse die Möglichkeit einen Vortrag halten zu dürfen.

Das Thema lautete: "Die 7 Todsünden eines Autors gegenüber Bloggern"

Auf ihrem Blog kann der Vortrag nachgelesen werden, den sie in zwei Teilen eingestellt hat: Part 1 und Part 2. Durch Anklicken kommt Ihr auf den Blog und könnt dort in Ruhe alles nachlesen und Euch noch weiter umschauen, es lohnt sich auf jeden Fall. Damit Ihr aber nicht laufend hin und her hüpfen müsst und vielleicht so neugierig seid und alles sofort lesen möchtest, habe ich den Text hierhin geholt, den Ihr weiter unten lesen könnt.

Aber ich möchte noch auf mehr hinweisen, Elena hat im zweiten Teil auf ihrem Blog die Seite von Sandra Florean erwähnt, die ebenfalls zu diesem Thema zwei interessante Beiträge geschrieben hat. Ich habe mich auf ihrer Seite umgesehen und die Erlaubnis erhalten, diese hier zu verlinken. "Drei Dinge, die Du bei Bloggeranfragen berücksichtigen solltest" und "Was Blogger wollen" .


Und nun zu dem Text von Elenas Zeilenzauber

Die 7 Todsünden eines Autors gegenüber Bloggern - Part I

Hallo ihr Lieben,

einige von euch haben es ja bereits mitbekommen, dass ich auf der Frankfurter Buchmesse auf der „Frankfurt Authors Newcomer Konferenz“ einen Vortrag halten durfte. DANKE an den Bundesverband junger Autoren und Autorinnen e.V. (BVjA e.V.), hier speziell Ute Bareiss, die mich eingeladen hat.
Mein Thema war „Die 7 Todsünden eines Autors gegenüber Bloggern“. Dieser Post richtet sich vorrangig an Autoren, aber vieles sollten sich auch Blogger zu Herzen nehmen, denn das ganze Leben besteht aus Geben und Nehmen.
Hier nun die schriftliche Zusammenfassung.
1. Todsünde „Stolz“
Blogger und Autoren bedingen einander - wir kommen ohne den Gegenpart nicht weiter.
Damit dürfte klar sein, dass Tipps vom Blogger auch mal eine Überlegung wert sind. Denn alles kann ein Autor nicht bedenken und wenn der Blogger davon Ahnung hat, kann der Autor davon doch profitieren.
Auch wenn ein Blogger Anmerkungen zu eurem Buch hat, liebe Autoren, nehmt diese an, bedankt euch und schaut sie euch in Ruhe an. Überhaupt, bedankt euch für Feedback und diskutiert nicht darüber. Eventuell könnt ihr das Feedback in der nächsten Ausgabe einbauen oder als Anregung für das nächste Buch nehmen.
Bei Betalesern / Testlesern sieht es anders aus, aber das würde hier den Rahmen sprengen. Doch schaut euch mal das Buch „Testlesen - Handbuch für effektives Feedback“ von Sonja Rüther an.
Vor allem neuen Autoren lege ich ans Herz, auch mal Bloggern, deren Blog noch nicht Tausende von Followern besitzt, eine Chance zu geben. Denn es ist wundervoll, wenn man gemeinsam wachsen kann.

2. Todsünde „Habgier“
Klar hätte gern jeder Autor viele gute Rezensionen, logisch. Aber das erreicht ihr nicht, indem ihr mit euren Rezensionsexemplaren verschwenderisch umgeht. Lieber 10 Exemplare gezielt abgeben und dafür 9 Rezensionen erhalten, als inflationär um sich werfen und 1 bis 2 Rezensionen erhalten.
Ich finde es auch völlig legitim, wenn Bloggern klar gesagt wird, bis wann eine Rezension gewünscht wird. Der Blogger kann sich überlegen, ob er es schafft, und der Autor erhält zeitnah ein wichtiges Feedback auf den üblichen Plattformen. So schön eine Rezi nach 2 Jahren auch ist, sie hätte mehr Wirkung gehabt, wenn sie kurz nach der Veröffentlichung gepostet worden wäre
Ach ja, es zeugt auch nicht von guter Kinderstube, wenn man neu im Verlag unter Vertrag ist und alle Fans eines Autorenkollegen mit der Bitte „Liked mich, bin jetzt im gleichen Verlag wie XY“ anschreibt.

3. Todsünde „Wolllust“
Tja, da fällt mir nichts im übertragenen Sinne ein. Nur soviel, männliche Autoren sind da besser versorgt, denn es gibt mehr weibliche Blogger *zwinker*

4. Todsünde „Neid“
Es gibt immer jemanden, der besser, schneller, größer, „superer“ ist. Kein Grund neidisch zu sein. Nehmt diese Menschen als Vorbilder und fragt sie doch einfach mal, wie sie es geschafft haben besser, schneller, größer, „superer“ zu sein.
Unterstützt euch gegenseitig, empfehlt euch doch mal Blogger. Wir freuen uns auch, wenn wir empfohlen werden und die meisten von uns haben mehr als einen Lieblingsautor.
Und ganz wichtig, zieht nicht öffentlich über Kollegen her. Das ist ganz schlechtes Juju und vor allem hinterlässt es einen schalen Beigeschmack. Und man wertet sich selber ab, wenn man andere abwertet.

5. Todsünde „Völlerei“
Kommt der „Habgier“ nahe, denn auch hier geht es darum, dass Qualität vor Quantität kommt.
Klar ist es schön, wenn ihr viele Follower habt, die kommen auch mit der Zeit. Aber lieber 100 Follower, die auch wirklich lesen, teilen und kommentieren, als 1.000, die sich nicht rühren.
Wenn ihr euch zum Beispiel ein Bloggerteam aufbauen wollt, dann denkt daran, dass individueller Kontakt wichtig ist. Nehmt die Blogger auch als Menschen wahr. Und haltet die Blogs im Auge, teilt die Rezensionen auf euren Kanälen und kommentiert auch mal die Beiträge.

6. Todsünde „Zorn“
Ganz böse Falle. Da hat der Download des eBooks nicht funktioniert und der Leser postet eine unfaire Rezension. Klar ärgert ihr euch darüber, aber startet keine Schlammschlacht. Am besten ignoriert ihr solche Kommentare. Es gibt leider immer Menschen, die sich groß fühlen, wenn sie andere klein machen.
Und ja, an einem schlechten Tag, auf dem falschen Fuß erwischt, kann man echt zornig werden, aber es bringt nichts.
Ist die Rezension unfundiert, könnt ihr den Rezensenten freundlich nach konkreten Punkten und Informationen fragen. Was genau an dem Buch nicht gefallen hat. Fehlte die Spannung? Waren die Figuren langweilig? Oder oder oder.
Aus fundierten Rezensionen, die aber trotzdem euer Buch nicht in den höchsten Tönen loben, solltet ihr lernen. Nehmt es als konstruktive Kritik.
Lieber einmal „darüber nachtanzen“, ähm, drüber schlafen, ehe sofort die spitze Feder gezückt und eine zornige Antwort geschrieben wird.

7. Todsünde „Faulheit“
Ohhhh, mein Lieblingspunkt.
Beginnen wir mal mit der Massenmail an Blogger. Viele haben einen Aufkleber „Keine Werbung“ am Briefkasten, weil sie die ganzen Werbeblättchen nerven. Und genauso geht es Bloggern mit den anredelosen Massenmails.
Liebe Autoren, wem ich es nicht wert bin, dass er meinen Namen herausfindet, der ist es mir auch nicht wert, sein Buch zu lesen. Außerdem ist es effektiver, sich auf dem Blog umzugucken und herauszufinden, welche Genres gelesen werden. Denn wenn ihr einem Blogger, der am liebsten Fantasy liest, einen historischen Roman anbietet, braucht ihr euch nicht wundern, wenn ihr entweder gar keine oder eine negative Antwort erhaltet oder das Rezensionsexemplar 2 Jahre ungelesen sein Dasein fristet.
Seid offen für die Blogger, Starallüren stehen auch den Celebrities nicht gut. Markus Heitz zum Beispiel signiert so lange, bis wirklich alle versorgt sind.
Hier kommen wir auch wieder auf „Völlerei“ und „Habgier“ zurück. Bedankt euch für die Rezension, kommentiert und teilt sie auch. Hier sind wir wieder bei „Geben und Nehmen“.
Mich persönlich nervt es total, wenn ich einen Autor interviewe und Null Reaktion auf irgendeinen Beitrag von ihm erhalte. Kein Like auf Facebook, kein Kommentar auf dem Blog, noch nicht mal ein Repost bei Twitter. Es wäre natürlich total klasse, wenn der Autor unser Interview teilen würde. Damit unterstützen wir uns beide gegenseitig (siehe Todsünde 1 „Stolz“).
Ein total feiner Zug ist es auch, Blogger in der Danksagung zu erwähnen. Eventuell sogar namentlich, wenn sie Testleser waren, euch mit besonderen Informationen versorgt haben oder einfach, weil sie euch im Vorfeld unterstützt haben.

Ach ja, aus aktuellem Anlass. Es scheint jetzt Usus zu sein, dass Autoren Blogger nach der Messe auf Facebook eine Freundschaftsanfrage senden, ohne überhaupt ein Wort miteinander gewechselt zu haben. Nur weil Facebook Freundschaftsvorschläge macht, heißt es noch lange nicht, dass man diesen kommentarlos nachgibt, egal wieviele gemeinsame Freunde man hat. Und wenn man schon fremde Menschen anschreibt, dann sollte man wenigstens soviel Anstand besitzen und eine begleitende PN schreiben.
Zu guter Letzt: bitte denkt immer daran, wir Buchblogger werden nicht wie Fashion- oder Beautyblogger mit horrenden Summen bedacht. Wir haben Job, Familie, Freunde und andere Hobbies und auch unsere Tage haben nur 24 Stunden. Lesen, alles was dazu gehört und darüber bloggen gehört zu unserer Freizeitbeschäftigung. 


Ich denke, damit habe ich alles und sogar noch ein bisschen mehr als im Vortrag zusammengetragen und schriftlich fixiert. Ja, es gehen natürlich Tonalitäten und Witze verloren, aber wer noch Fragen hat, immer her damit.
Wer noch mehr Tipps sucht, sollte sich mal bei Sandra Florean umgucken. Hier sind „3 Dinge, die Du bei Bloggeranfragen berücksichtigen solltest“ und „Was Blogger wollen“ sehr zu empfehlen. Überhaupt, schaut euch mal bei Sandra um.

Alle Empfehlungen habe ich selber „getestet“ und für alltagstauglich und gut befunden.

In diesem Sinne, bei Fragen einfach fragen und über konstruktives Feedback freue ich mich natürlich auch.

Liebe Grüße
eure Elena