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Sonntag, 22. November 2020

Rezension - Weihnachten am Ku'damm


Autorin: Brigitte Riebe

Titel: Weihnachten am Ku'damm

Genre: Historisch, Weihnachtsbuch

Version: eBook und gebundene Ausgabe

erschienen: 13. Oktober 2020

Seiten: 160

Altersempfehlung: Erwachsene

Herausgeber : Wunderlich



Über die Autorin
Für promovierte Historikerinnen ist es nicht unbedingt typisch, dass sie historische Romane zu verfassen. Doch Brigitte Riebe, 1953 in München geboren, hat sich nach ihrer Tätigkeit als Lektorin genau dafür entschieden. Sie möchte, wie sie sagt, „Geschichte durch Geschichten erzählen.“ Riebe lebt als freie Schriftstellerin in der bayerischen Landeshauptstadt.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Bitterkalt ist es im Jahrhundertwinter des Jahres 1946. Der Krieg ist vorbei, nun ächzt das zerstörte Berlin unter dem „Hungerwinter“. Auch das einst prächtige Kaufhaus am Ku’damm liegt in Trümmern, selbst die vergleichsweise wohlhabende Familie Thalheim kann von einem opulenten Weihnachtsfest nur träumen. Eines Abends weht der klirrend kalte Winterwind einen kleinen Jungen zum provisorisch eingerichteten Modegeschäft am Savignyplatz. Erich ist halb verhungert und scheint mutterseelenallein in der Stadt zu sein. Kurzentschlossen nimmt Rike, die älteste von drei Schwestern, ihn mit nach Hause - sein weizenblondes Haar erinnert sie an Oskar, ihren im Krieg verschollenen Bruder. Der Kleine soll ein Weihnachtsfest haben, das er nie vergisst, da sind Rike, Silvie und Florentine sich einig. Doch woher einen Weihnachtsbaum nehmen, wenn sogar der Tiergarten abgeholzt ist?


Meine Meinung:
Weihnachtszeit - besinnliche Zeit. Von wegen, unsere Eltern und Großeltern können sich noch an Weihnachtstage erinnern, die gar nicht so schön waren. Besonders kurz nach dem Krieg war es für viele überhaupt nicht schön. Sie versuchten allerdings das beste daraus zu machen. So auch die Familie Thalheim und ihre Freunde. Not macht erfinderisch und irgendwie kommt man doch an Briketts und kleine Wunder geschehen ebenfalls. Brigitte Riebe erinnert uns mit diesem Buch an den Jahrhundertwinter und schildert, was damals so alles unternommen wurde und geschehen ist. Ich fand es ausgesprochen interessant, denn meine Eltern waren damals Jugendliche und hatten es mit Sicherheit ebenfalls nicht leicht.


Fazit:
Ein sehr interessantes und unterhaltsames Buch und auch hier gab es weihnachtliche rührselige Momente. Gerne empfehle ich das Buch weiter. 

Beim Verlag und bei NetGalleyDe möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken.


#WeihnachtenamKudamm #NetGalleyDE

Sonntag, 27. Oktober 2019

Rezension - Mr. Hicks feiert Weihnachten


Autorin: Kate Roseland

Titel: Mr. Hicks feiert Weihnachten

Genre: Weihnachtsbuch

Version: eBook und gebundenes Buch

erschienen: 15. Oktober 2019

Seiten: 176

Altersempfehlung: Erwachsene

Verlag: Wunderlich




Über die Autorin:
Kate Roseland, geboren 1966, hat sich während ihres Studiums in London unsterblich in die Stadt und ihre Geschichte verliebt. Inzwischen lebt sie mit ihrer Familie, einem Kater und einer Katze in Hamburg, reist aber regelmäßig über den Kanal, um Freunde zu treffen und die unvergleichliche Londoner Atmosphäre zu erleben.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Mortimer Hicks, 72 und seit Jahren verwitwet, legt Wert auf Ruhe, Ordnung und Sparsamkeit. Doch kurz vor Weihnachten gerät seine perfekt organisierte Welt aus den Fugen: Seine Nachbarin schiebt ihm ihren kleinen Sohn in die Tür, mit der Bitte, auf ihn aufzupassen. Dabei verabscheut Mortimer nichts mehr als Kinder, weil sie jedes seiner drei Prinzipien verletzen: Ruhe, Ordnung, Sparsamkeit. Und dann platzt auch noch Gwendolyn in sein Leben, eine resolute und ziemlich propere Museumswärterin. Unmöglich, wie forsch sie ihn immer zurechtweist! Trotzdem will sie Mortimer nicht aus dem Kopf gehen. Ohnehin ist ihm in letzter Zeit oft so anders, er leidet unter Schwächeanfällen und seltsamen Visionen. Wird er langsam senil? Oder ist das etwa...Liebe? In seinem Alter?


Meine Meinung:
Dieses Büchlein hat etwas besonderes an sich. Ein Cover, das nicht so alltäglich für ein Weihnachtsbuch ist und ein Format, das auffällt. Wobei ich finde, dass es sich wunderbar als Geschenk eignet. Aber natürlich sollte jeder die Geschichte kennen und deshalb das eigene Buch lesen, bevor es als Geschenk besorgt wird.
Die Geschichte erinnert mich stark an Charles Dickens, der auch in dem Buch erwähnt wird. Aber an einen Charles Dickens der heutigen Zeit. Mr. Hicks lebt seit vielen Jahren alleine und hat einen gewissen Tagesablauf, der auf einmal von allen möglichen Leuten und sogar von einem Kater durcheinander gebracht wird. Wobei, der Kater entpuppt sich als ......nein, ich bleibe mir treu und werde nicht mehr verraten.
Kate Roseland hat ein wunderschönes, leicht zu lesendes Weihnachtsbuch geschrieben. Die Geschichte spielt natürlich in London, was mich zusätzlich begeistert hat. Rührselig, nachdenklich und glücklich machend ist die Schilderung über einen Lebensabschnitt von Mr. Hicks und seinen neuen Freunden.


Fazit:
Selber lesen und dann als Geschenk besorgen, das wäre hierzu mein Vorschlag. Denn ich empfehle das Buch sehr gerne weiter.


Beim Verlag möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken.


Dienstag, 23. Oktober 2018

Rezension - Liebe ist das schönste Geschenk


Autorin: Ivy Pembroke

Titel: Liebe ist das schönste Geschenk

Genre: Weihnachtsbuch

Version: eBook und gebundenes Buch

erschienen: 23. Oktober 2018

Seiten: 416

Altersempfehlung: Erwachsene

Verlag: Wunderlich




Über die Autorin:
Ivy Pembroke ist Juraprofessorin mit der Fachrichtung Copyright- und Markenrecht, Spezialgebiet Fanfiction. Sie schreibt schon ihr ganzes Leben lang, benutzt viel zu viele Kursivierungen und findet nichts schöner als eine Geschichte, die den Leser zum Lächeln bringt. Sie lebt abwechselnd auf Rhode Island und auf einer Farm im US-Staat Mississippi.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Es ist nur eine kleine Straße in einer großen Stadt – aber hier wohnt die Liebe
Mr. Hemmersley lebt schon sein ganzes Leben in der Christmas Street in London. Er hat Nachbarn kommen und gehen und Kinder aufwachsen sehen. Den Tod seiner Frau allerdings konnte er nie verwinden. Jetzt, im Alter, will er nur noch in Ruhe gelassen werden.
Alles, was der siebenjährige Teddy liebte, musste er in Amerika zurücklassen - vor allem seine Mutter. Nach ihrem Tod ist sein Vater Sam mit ihm zurück in sein Heimatland England gezogen, um näher bei der Familie zu sein. Sam wünscht sich nichts sehnlicher als eine glückliche Kindheit für Teddy. Bis er Miss Quinn, Teddys neue Lehrerin, zufällig im Supermarkt kennenlernt.
Zum Glück gibt es Jack, den vierbeinigen Nachbarn. Der Christmas-Street-Hund, eine Hinterlassenschaft der Vormieter von Sam und Teddy, ist in der ganzen Straße willkommen und überschüttet auch Teddy mit seiner Liebe. Und bald öffnet er die Herzen aller Bewohner. Doch dann wird Mr. Hemmersley mit einem Herzinfarkt ins Krankenhaus eingeliefert, ausgerechnet an Weihnachten …


Meine Meinung:
Wenn eine Straße den Namen Christmas Street hat, dann gibt es mit Sicherheit gewisse Erwartungen, oder? Und dann gibt es noch Jack, den Christmas-Street-Hund, also wirklich, da erwarte ich doch eine besondere Geschichte.
Zunächst lernte ich erst einmal alle Bewohner dieser Straße kennen, allen hat die Autorin besondere Charaktere zugeordnet, die schon mal sehr interessant waren. Jeder dieser Bewohner hatte ein besonderes Päckchen zu tragen, ob es nun das Alleinsein ist, ein Umzug in ein anderes Land oder ein Paar, das auf eine Adoption wartet. Ich will hier nicht alle aufzählen, aber jeder konnte irgendwie mein Leserherz erobern, der eine mehr, der andere weniger.
Auf jeden Fall schaffen es Jack und Teddy, dass sich alle Bewohner näher kamen und als doch Probleme auftraten, stellten alles schnell fest, wie wichtig der Zusammenhalt ist und die Liebe, in welcher Form auch immer das schönste Geschenk ist.


Fazit:
Ein Buch, das Emotionen auslöst, sich mit Problemen des Lebens aber auch mit den schönen Seiten beschäftigt. Die Geschichte passt in die Weihnachtszeit, denn am Ende sind alle glücklich und deshalb gebe ich gerne eine Leseempfehlung.

Beim Verlag möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken

#Werbung #Weihnachtsbuch