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Freitag, 29. Mai 2020
Rezension - Versuchung zum Aperitif
Autorin: Catherine Bybee
Titel: Versuchung zum Aperitif
Genre: Romantischer Thriller
Version: eBook und Taschenbuch
erschienen: 19. Mai 2020
Seiten: 398
Altersempfehlung: Erwachsene
Verlag: Montlake
Über die Autorin:
Catherine Bybee sagt über sich selbst: Zuerst und vor allem bin ich Ehefrau und Mutter. Danach kommt das Schreiben – über alles, was prickelnd und romantisch ist. Wenn es kein Happy End hat, will ich nichts damit zu tun haben. Seien wir ehrlich: Das Leben ist voller ... na ja ... Leben. Nach einem Jahrzehnt als Krankenschwester in städtischen Notaufnahmen möchte sie in eine schönere Welt abtauchen, wenn sie ein Buch in die Hand nimmt. Inzwischen erschafft sie selbst solche Welten, solche kleinen Fluchten vom Alltag.
Kurzbeschreibung, übernommen:
Um sich über ihre Zukunft klar zu werden, kehrt die attraktive Sasha Budanov in das strenge Internat zurück, in dem sie unter militärischem Drill alles gelernt hat, was sie für ihren gefährlichen Job als Bodyguard braucht. Ihr Motto: Bleibe wachsam und traue niemandem.
Als die Einzelgängerin den verführerischen AJ Hofmann trifft, muss sie ihre Regeln überdenken. Denn AJ ist eine Versuchung der besonderen Art. Sie vertraut ihm, er ist furchtlos und küsst höllisch gut. Zusammen sind sie unschlagbar. Aber es könnte sie das Leben kosten …
Meine Meinung:
Ich hatte zuerst etwas gezögert, dieses Buch zu lesen, denn das Cover hatte mich als Krimifan nicht so sehr angesprochen. Niemals hätte ich eine so spannende Geschichte dahinter vermutet. Also möchte ich vorweg darauf hinweisen, es steckt nicht dahinter, was Ihr denkt 😉 Lach, kommt einem dieser Satz nicht auch bekannt vor?
Versuchung zum Aperitif ist bereits das fünfte Buch aus der Serie "Diesmal für immer". Ich kenne die anderen Bücher nicht, hatte aber keine Probleme mich zurecht zu finden. Von Anfang bis Ende war ich an das Buch gefesselt. Es war wirklich ungemein spannend. Wenn ich dieses Buch nun einordnen sollte, würde ich persönlich es weder bei Liebesroman noch unter dem Genre Krimi einsortieren. Ich hatte von Anfang an das Gefühl, einen Agententriller zu lesen. Wobei Sasha natürlich keine Agentin ist, aber mindestens so gut ausgebildet wie James Bond 😉
Üblicherweise traf Sasha auf einen attraktiven Mann, AJ und neben der Spannung knisterte es gewaltig zwischen den beiden, wobei die Erotik dann auch nicht zu kurz kam.
Wie immer möchte ich nicht mehr verraten, als jeder der Kurzbeschreibung entnehmen kann. Aber ein kleiner Hinweis sei doch erlaubt und macht vielleicht neugieriger. Sasha und AJ sind beide dabei etwas über sich oder vergangene Geschehnisse zu erfahren. Das erfreut längst nicht alle Personen und es kommen äußerst interessante Ergebnisse zutage. Am Ende war ich dann auch sehr überrascht, nachdem wir alle erfahren haben, was damals und heute tatsächlich passiert ist und vor allem weshalb.
Fazit:
Extrem spannend war die Spurensuche, gewürzt mit reichlich Erotik und vielen Erkenntnissen. Mir hat das Buch sehr gut gefallen und gerne empfehle ich es weiter.
Beim Verlag und bei NetGalleyDe möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken.
#VersuchungzumAperitif #NetGalleyDE #NetGalleyDEChallenge
Samstag, 8. September 2018
Rezension - Herzen im Sand - Fleetwood Kisses 3
Autorin: Martina Gercke
Titel: Herzen im Sand - Fleetwood Kisses 3
Genre: Romanze
Version: eBook und Taschenbuch
erschienen: 3. September 2018
Seiten: 349
Altersempfehlung: Erwachsene
Verlag: Independently published
Über die Autorin:
Martina Gercke lebt mit ihrem Mann und den zwei erwachsenen Kindern in ihrer Lieblingsstadt Hamburg. Ihre Leidenschaft für das Schreiben hat sie erst relativ spät entdeckt. Nachdem Frau Gercke einmal angefangen hatte, wurde das Schreiben schnell zur großen Leidenschaft. Ihre Liebe zum Happy End hat Frau Gercke dazu bewogen heitere Liebesromane zu schreiben. Ihre Bücher sollen wie ein guter Kinofilm vor den Augen des Lesers ablaufen. Man soll lachen, weinen und schmunzeln können und das Buch mit einem guten Gefühl im Bauch lesen. In ihre Romane fließen alltägliche Geschehnisse,witzige Erlebnisse aus ihrem Freundeskreis und eigene Erfahrungen. Die Inspiration für ihre Geschichten ist jedoch das Leben selbst mit all seinen Höhen und Tiefen.
Kurzbeschreibung, übernommen:
Emily fühlt sich so allein wie nie zuvor. Ihr bester Freund Luca präsentiert ihr seine italienische Freundin und stellt ihre jahrelange Freundschaft auf eine harte Probe. Ihre Tochter Melee durchlebt die Höhepunkte der Pubertät und mischt das Familienleben ordentlich auf. Sie hat zwar noch Jools, ihre beste Freundin und Mitbewohnerin, doch deren Beziehung zu Aidan wird unweigerlich noch mehr Veränderungen mit sich bringen. Während jeder um sie herum im Liebesglück schwelgt, hat Emily die Hoffnung, Mr Right zu finden, endgültig aufgegeben. Doch manchmal muss man nur aufhören zu suchen, um etwas zu finden. Manchmal muss man den Blick nach vorne wenden, um mit der Vergangenheit abzuschließen. Und manchmal verliert man sein Herz genau dann, wenn man es am wenigsten erwartet …
Meine Meinung:
Hier hatte ich nun das dritte Buch der Fleetwood Serie. Jedes Buch ist zwar abgeschlossen, aber mir gefällt es, die Bücher in der Reihenfolge zu lesen, denn es ist doch immer schön, wenn man lieb gewonnene Protagonisten wieder sieht und vor allem auch aus anderen Serien.
Diesmal steht Emily sehr im Vordergrund und wir Leser können mit erleben, wie sie mit verschiedenen Situationen fertig werden muss. Luca, der Koch geht zurück nach Italien, ihre Tochter Melee steckt mitten in der Pubertät und erlebt gerade einige Höhen und Tiefen im Zusammenleben mit anderen.
Wie Emily nun mit allem umgegangen ist und ob sie tatsächlich ihren Mr. Right gefunden hat, werde ich hier natürlich nicht verraten. Aber Martina Gercke hat sich einiges einfallen lassen und es durchaus spannend gemacht. Außerdem hat sie die Umgebung so toll beschrieben, dass ich mich am liebsten dorthin gebeamt hätte ;) , die Bewohner und auch die Hotelgäste hätte ich gerne mal persönlich kennen gelernt.
Fazit:
Ein schönes Wohlfühlbuch, das für unaufgeregte unterhaltsame Lesestunden sorgt. Ich erwähnte es schon und empfehle es hier noch einmal ausdrücklich, es macht mehr Spaß wenn alle drei Bücher und dann auch in der richtigen Reihenfolge gelesen werden.
#Werbung #MartinaGercke #FleetwoodKisses
Freitag, 28. Juli 2017
Rezension - Countdown für die Liebe
Autorin: Rike Stienen
Titel: Countdown für die Liebe
Genre: Frauenroman
Version: eBook und Taschenbuch
erschienen: 10. Juni 2017
Seiten: 251
Altersempfehlung: Erwachsene
Rike Stienen arbeitete einige Jahre als Rechtsanwältin, bevor sie sich ihren Traum erfüllte, eine Ausbildung zur Drehbuchautorin zu absolvieren. Seitdem hat sie Stoffe für diverse Filmproduktionen entwickelt, vorzugsweise romantische Komödien, die im Alpenvorland oder vor exotischer Kulisse spielen. Dabei ist es ihr wichtig, zwischenmenschliche Konflikte auf humorvolle Weise zu lösen. Mittlerweile sind zusätzlich einige Kurzgeschichten in Anthologien und zahlreiche Liebesromane veröffentlicht worden. Die Autorin lebt und arbeitet in der Nähe des Chiemsees und gehört verschiedenen Autorenverbänden an. Ihre Kreativität schöpft sie aus ihrem eigenen Gartenparadies.
Kurzbeschreibung, übernommen:
Michelle und Julian entscheiden sich unabhängig voneinander, der Erde für immer den Rücken zu kehren und mit einem One-Way-Ticket als erste Aussiedler zusammen mit weiteren Abenteuersüchtigen auf den Mars auszuwandern. Während der harten Ausbildung zu Astronauten, wie einem Survivaltraining mitten in der Wildnis Korsikas, kreuzen sich ihre Wege. Sie verstehen sich auf Anhieb gut – zu gut, denn eine Abstinenzklausel im Mars-Vertrag verbietet die körperliche Liebe unter den Teilnehmern. Werden die beiden die Regel durchhalten oder ist die Anziehung zwischen ihnen stärker als die zum Mars?
Meine Meinung:
Von Rike Stienen habe ich ja schon viele Bücher gelesen, die mir alle gefallen haben, aber diesmal fand ich, dass es etwas ganz besonderes war.
Michelle und Julian kennen sich noch nicht, aber beide wollen mit anderen die ersten Aussiedler auf dem Mars werden. Ich lerne beide unabhängig voneinander kennen und darf sie begleiten, während sie sich vorbereiten und anderen mitteilen, dass sie auswandern wollen.
Das hat mich dann auch nachdenklich gemacht. Wie würde ich reagieren, wenn eine mir nahe stehende Person erzählt, dass sie ein One-Way-Ticket zum Mars erwerben will.
Dann kommt noch hinzu, dass die beiden sich entgegen der Vertragsklausel ineinander verliebt haben. Ich wusste wirklich nicht, welches Ende ich mir wünschen sollte. Und ich musste mich wirklich sehr zusammen reißen und nicht mal eben schnell hinten nachsehen, wie die Geschichte denn endet.
Die Autorin hat mich mit diesem Thema so sehr ans Buch gefesselt, das ich dann in einem Rutsch gelesen habe. Außerdem fand ich es auch sehr interessant, wie die Gruppe sich vorbereiten musste und wie sie alle miteinander klar kamen. Denn wenn sie erst einmal auf dem Mars sind, gibt es kein zurück mehr. Ich verrate natürlich nicht, wie alles ausging. Nur soviel, dass mir das überraschende Ende sehr gut gefallen hat.
Das Cover passt übrigens sehr gut zum Inhalt, wobei es ruhig etwas mehr Erdbeeren hätten sein können. Aber wahrscheinlich hat die jemand vorher vernascht.
Fazit:
Im Grunde hat die Autorin in diesem Buch sehr viel wichtiges miteinander verknüpft, Liebe, Freundschaft, Zusammenhalt, Familie, Alltagsprobleme, berufliche Sorgen, halt alles, was wir alle kennen. Naja, bis auf das Auswandern zum Mars, aber ein bisschen Fantasie schadet ja auch nichts.
Gerne geben ich dazu eine Leseempfehlung.
Samstag, 1. April 2017
Rezension - Lilys Job
Autorin: Marleen Reichenberg
Titel: Lilys Job - Driving him crazy
Genre: Frauenroman, Romanze
Version: eBook und Taschenbuch
erschienen: 29. März 2017
Seiten: 332
Altersempfehlung: Erwachsene
Die Autorin Marleen Reichenberg wurde in der Nähe von München geboren, ist verheiratet und lebt mit ihrer Familie in Süddeutschland. In ihrer freien Zeit entspannt sie sich beim Klavierspielen, liest sehr viel, hält sich mit Yoga und Radfahren fit und engagiert sich ehrenamtlich. Sie studierte Rechtswissenschaften, arbeitete unter anderem als Anwältin, und ist es als Juristin gewohnt, sich mit eher „trockener“ Materie zu beschäftigen.
Kurzbeschreibung, übernommen:
Das Letzte, was Lily Blanchard in ihrem Leben braucht, ist ein weiterer Mann, der ihr Probleme bereitet. Das erledigen ihr Vater, ihr leichtlebiger Bruder, und seit neuestem auch ihr Exfreund bereits im Übermaß. Aus rein finanziellen Gründen sieht sich die junge Taxifahrerin jedoch gezwungen, den Unternehmer Will Hallberg in seinem Wagen quer durch Frankreich an die spanische Grenze zu chauffieren. Und dies, obwohl zwischen ihm und ihr vom ersten Moment an Antipathie auf ganzer Linie herrscht. Will hält überhaupt nichts davon, eine Frau, noch dazu eine wie Lily – zu jung, sprunghaft, temperamentvoll und respektlos – ans Steuer seines nagelneuen Geschäftswagens zu lassen. Leider bleibt ihm keine andere Wahl. Lily und Will lernen sich notgedrungen besser kennen und kommen sich näher – für Lilys Geschmack zu nahe. Gerade, als sie ernsthaft zu glauben beginnt, dass Will nicht mit den Männern, die sie bisher kennengelernt hat, zu vergleichen ist, überschlagen sich die Ereignisse … und Lily reagiert auf ihre Weise.
Meine Meinung:
Romanzen habe ich ja nun schon einige gelesen, auch Bücher, wo sich die beiden Protagonisten so gar nicht leiden konnten bzw ganz unterschiedlich waren, aber dies war mal etwas ganz anderes. Lily, eine junge Taxifahrerin muss einen Unternehmer quer durch Frankreich fahren. Sie hat eine große Klappe und reagiert oft sehr emotional. Will Hallberg ist solch einer Frau bisher noch nie begegnet und ist hin und her gerissen. Die beiden konnte ich sehr gut leiden auch mit oder obwohl? sie beide so ihre kleinen Macken hatten 😉
Ich, als Leserin, hatte irgendwann das Gefühl die Entwicklung dieser Geschichte zu kennen. Aber ich hatte nicht damit gerechnet, dass Marleen Reichenberg für mich einige Überraschungen hat. Das fand ich natürlich ganz klasse und damit war ich mal wieder ans Buch gefesselt. Schade, wenn es die Zeit dann nicht zulässt, das Buch in einem Rutsch zu lesen.
Auf jeden Fall war ich mit dem Ende sehr zu frieden und legte das Buch mit einem "Hach" zur Seite. Wie jeder es sich denken kann, werde ich natürlich nicht verraten, was mir so gut gefallen hat. Die Lesefreude möchte ich keinem nehmen.
Fazit:
Ein wunderschönes Buch, was sich leicht lesen ließ, aber trotzdem durchaus Tiefgang hatte. Nach dieser Fahrt hat sich das Leben einiger Personen verändert. Lang fällige Entscheidungen wurden getroffen, was mich besonders gefreut hat und es zeigte mal wieder, miteinander reden sollte nie vergessen werden. Gerne gebe ich hier eine Leseempfehlung.
Freitag, 14. Oktober 2016
Rezension - Mein Herz schlägt in Deinem Takt
Autorin: Bettina Kiraly
Titel: Mein Herz schlägt in Deinem Takt
Genre: Erotik, Romanze
Version: eBook und Taschenbuch
erschienen: 13. Oktober 2016
Seiten: 288
Altersempfehlung: Erwachsene
Geboren 1979, wuchs die Autorin Bettina Kiraly in einem kleinen Ort im Bezirk Hollabrunn in Niederösterreich auf und lebt hier noch immer mit ihrem Mann und ihren beiden kleinen Töchtern. Verbrechen lernte sie von der anderen Seite des Gesetzes bei der Arbeit in einem Rechtsanwaltsbüro sowie in einem Notariat kennen. Fasziniert von den dunklen Flecken auf der menschlichen Seele beschäftigen sich ihre Texte mit der Psyche der Hauptpersonen ihrer Geschichten. Wieso sind Menschen zu Grausamkeit fähig? Warum handeln wir so, wie wir es tun?
Bettina Kiraly veröffentlicht unter dem Pseudonym Betty Kay Spannungsliteratur. Unter dem Pseudonym Ester D. Jones sind drei Historische Liebesromane erschienen.
Kurzbeschreibung, übernommen:
Eine neue Liebe kann der alleinerziehende Witwer Tobias momentan absolut nicht gebrauchen – einen guten Freund dagegen schon. Als er Adrian kennenlernt, den extrovertierten Sänger der Band Crazy so far!, spürt er sofort, dass zwischen ihnen etwas Besonderes ist. Blöd nur, dass Adrian ununterbrochen mit ihm flirtet. Tobias steht schließlich nur auf Frauen – oder? Nach einem Kuss hadert er mit seinen Gefühlen. Ein Mann an seiner Seite? Viel zu kompliziert. Aber kann man sich auf Dauer etwas verbieten, nach dem das Herz sich so sehr sehnt?
Meine Meinung:
Gay Romance, sollte das ein neues Genre sein? Und Bettina Kiraly schreibt in diesem Genre ein Buch? Meine Neugierde wurde geweckt. Dabei stellte ich fest, dass ich vor Jahrzehnten schon ein Buch dieses Genre gelesen hatte, nebenbei bemerkt, ich war damals davon begeistert. Aber diesen Begriff kannte ich da noch nicht, nun denn, es gibt immer etwas neues, naja vermeintlich neu, denn siehe oben.
Jetzt war nicht nur meine Neugierde geweckt, ich war auch gespannt, ob mir das Buch ebenfalls gefallen wird und ob ...... nein, ich will hier noch nichts verraten.
Nun will ich endlich mal meine Meinung zu diesem Buch schreiben. Am Ende legte ich es zur Seite und dachte: uiui, da ging es ganz schön zur Sache, aber diesmal war es nicht eine Romanze zwischen Frau und Mann, sondern zwischen zwei Männern und ich finde Bettina Kiraly hat das wunderbar und einfühlsam beschrieben.
Bisher war Tobias der Meinung, dass er nur auf Frauen steht. Er muss dann aber feststellen, dass sein Körper auf Adrian ganz besonders reagiert.
Beide Männer habe ich sofort in mein Leserherz geschlossen und auch die Söhne von Tobias. Kinder sehen ja vieles viel unkomplizierter und kommen mit Adrian bestens klar, als sie ihn kennen lernten.
Aber was soll Tobias machen, seinem Herz und den Gefühlen nachgeben? Wie will er das der Umgebung klar machen. Sehr einfühlsam hat die Autorin beschrieben, womit die Männer fertig werden müssen, nicht nur ihre Gefühle, auch die Probleme hat sie angesprochen, denn es ist ja leider wirklich so, dass manche Denkweise noch im Mittelalter stecken geblieben ist.
Mir hat das Buch unwahrscheinlich gut gefallen. Ich war begeistert, wie die Autorin sich in die Männer hinein versetzen konnte und alles rüber gebracht hat.
Fazit:
Es mögen sich vielleicht einige, die wissen, welche Bücher ich am liebsten lese, wundern, aber mir hat das Buch wirklich sehr gut gefallen und zwar mit allem drum und dran. Gerne gebe ich eine Leseempfehlung und ja es gibt Szenen, puh, aber genau diese gehören dazu.
Bei Bettina möchte ich mich vielmals bedanken, dass ich das Buch vorab lesen durfte.
Donnerstag, 30. Juni 2016
Rezension - Dreams II - Eines Nachts in Quebec
Autorin: Amanda Frost
Titel: Dreams - Eines Nachts in Quebec
Genre: Frauenroman, Romanze
Version: eBook und Taschenbuch
erschienen: 28. Juni 2016
Seiten: 344
Altersempfehlung: Erwachsene
Im April 2013 startete die Autorin Amanda Frost die erfolgreiche Sternen-Trilogie, die es prompt in die Kindle Top 100 schaffte. Zuvor war Amanda viele Jahre international im Marketing und der Logistik großer Unternehmen tätig und lebte lange in der Schweiz, bevor es sie nach München zog. Als Tochter eines Rennfahrers liebt sie schnelle Autos und Motorräder genauso sehr wie Reisen in ferne Länder.
Kurzbeschreibung, übernommen:
Zwei Menschen - zwei Leben! Getrennt durch einen Ozean ahnen sie nichts voneinander, bis das Schicksal sie zusammenführt. Ryan ist einer der populärsten Eishockeyspieler Kanadas und ein richtiger Bad Boy, Samantha hingegen eine aufstrebende Heidelberger Anwältin. Ihre erste Begegnung gleicht einem Vulkanausbruch. Heiß und explosiv! Doch schnell holt sie der Alltag ein, denn für beide steht die Karriere im Vordergrund. So muss zuerst ein Unglück geschehen, und es bedarf eines Richterspruchs, damit die Liebe eine Chance bekommt. Aber kann eine Romanze über zwei Kontinente hinweg überhaupt funktionieren?
Meine Meinung:
Nach Dreams Band 1 war ich natürlich neugierig auf das nächste Buch und ich wurde wieder angenehm überrascht. Heiß her gehen sollte es laut Kurzbeschreibung in diesen Buch, dabei ist Ryan, der Protagonist, diesmal ein kanadischer Eishockeyspieler ;) und auf Eis ist es bekanntlich kalt. Nun ja, außer es geht so richtig zur Sache. Und das tat es nicht nur auf dem Eis, sondern auch woanders....
Sam, eine Anwältin aus Heidelberg, besucht ihre Freundin Sophie in Kanada. Sie und ihren Mann Oliver konnten wir Leser bereits in dem ersten Buch kennen lernen.
Zufällig macht Ryan bei seinem Cousin Oliver einen Zwischenstopp, bevor er zu einem weiteren Termin fahren muss. Sam und Ryan lernen sich bei dieser Gelegenheit dort kennen und schon beim Lesen dieses Kennenlernens hatte ich ein Grinsen im Gesicht. Später sollte es noch weitere Situationen geben, an denen ich großen Spaß hatte.
Zwischen Sam und Ryan knistert es gewaltig, aber beide haben ein geheimnisvolles Päckchen zu tragen. Ich war natürlich gespannt, worum es dabei ging, denn das schien erheblichen Einfluss auf das Verhalten der beiden zu nehmen. Davon mal abgesehen, war für mich die Geschichte sehr vorhersehbar, aber ich erwähnte es schon mal an anderer Stelle. Hier ist die Autorin gefordert und wenn sie den Weg bis zum Ende mit Überraschungen, lustigen und ernsten Situationen pflastert, dann bin ich begeistert und kann das Buch kaum zur Seite legen.
Amanda Frost hat es also ein weiteres Mal geschafft, dass ich von einem Buch, das in einem Genre angesiedelt, von denen ich nicht sooo gerne Bücher lese, begeistert bin. Ich finde es immer wieder schön, wenn ich Beteiligte aus vorhergehenden Büchern kennen und sie mir als "Nebendarsteller" wieder begegnen. Deshalb bin ich auch ganz besonders neugierig auf den dritten Teil, denn davon verspreche ich mir einen großen Lesespaß.
Fazit:
Auf jeden Fall möchte ich dieses Buch weiter empfehlen, rate aber auch dazu, erst Band 1 zu lesen. Wie ich schon schrieb, freue ich mich schon jetzt auf das dritte Buch.
Bei Amanda Frost möchte ich mich recht herzlich für das Lesevergnügen bedanken, dass sie mir mit diesem Buch beschert hat.
Dienstag, 19. April 2016
Rezension - Plötzlich Schwedin
Autorin: Talia Berg
Titel: Plötzlich Schwedin
Genre: Romanze
Version: eBook und später auch Taschenbuch
erschienen: als eBook 15. April 2016
Seiten: 166
Altersempfehlung: Erwachsene
Auf der Suche um die Autorin vorstellen zu können, bin ich auf diese Zeilen gestoßen. Nun ja, eine etwas andere Biografie:
Putzen, bügeln, staubsaugen - all das gehört nicht gerade zu Talia Bergs Lieblingsbeschäftigungen. Dafür macht sie es sich mit Vorliebe auf dem Sofa bequem, liest gute Bücher und sieht sich TV-Serien an. "Couch-Potato" würden die einen sagen. "Serien-Junkie" die anderen. Super! Das trifft es nämlich ziemlich gut, und Talia hat damit überhaupt kein Problem. Und während sie manchmal auch gar nichts macht außer sich ein Stückchen Schokolade zu gönnen (nur eins, Ehrenwort!), träumt sie sich in Gedanken gern an die schönsten Orte der Welt. Einmal, vor nicht allzu langer Zeit, ging es in einer solchen imaginären Reise nach Schweden. Und drei Mal dürfen Sie raten, zu welchem Roman ihr da die Idee kam ...
Kurzbeschreibung, übernommen:
Pippi Langstrumpf, Köttbullar und eine gewisse Möbelhauskette … das ist alles, was Sandra spontan über Schweden einfällt. Bis sie eines Tages eine Nachricht erhält, die ihr ganzes Leben auf den Kopf stellt. Als sie dann noch ihren Verlobten mit einer sexy Blondine im Bett erwischt, muss sie erst mal raus aus Deutschland. Wohin? Richtig, nach Schweden! Dort trifft sie prompt auf den attraktiven Lars. Und während sie feststellt, dass Schweden mehr zu bieten hat als Kinderbücher, Fleischbällchen und Einrichtungsgegenstände, kommt sie ganz nebenbei noch dem Geheimnis um eine erfolgreiche schwedische Liebesromanautorin auf die Spur …
Meine Meinung:
Entweder kennt man Schweden durch die Kinder von Bullerbü oder Pippi Langstrumpf oder man war tatsächlich schon mal dort. Bei mir trifft beides zu. Mir hat es damals sehr gut in Schweden gefallen und deshalb war ich besonders neugierig auf dieses Buch.
Die Geschichte beginnt allerdings erst einmal in Hamburg und dann auch nicht besonders erfreulich. Mal wieder findet die Frau ihren Freund mit einer anderen im Bett und ist natürlich entsprechend sauer und will erst einmal Abstand gewinnen. Da liegt es doch nahe, dass sie einer Aufforderung folgt und eine Reise nach Schweden antritt. Wieso, weshalb, warum werde ich hier nicht verraten. Auf jeden Fall trifft Sandra dort auf Lars, der ebenfalls eine wichtige Rolle in der Geschichte spielen wird.
Erzählt wird die Geschichte aus Sicht von Sandra und Lars im Wechsel, wobei die beiden es wirklich erzählen, das heißt, sie sprechen uns Leser direkt an. Dieser Schreibstil hat mir sehr gut gefallen. Vor allem Sandras Teil. Ich musste öfter lachen, sie ist immer so konsequent gewesen oder sagen wir fast oder besser gar nicht.
Auf jeden Fall hat es mich sehr gefreut mit Sandra und Lars Schweden besuchen zu können, vor allem Stockholm, wo es mir damals ganz besonders gut gefallen hat. Da wurden Erinnerungen wach.
Aber es geht hier ja nicht nur um Schweden und Ausflüge, es geht um Geheimnisse, vergangene und gegenwärtige Romanzen, um fiese Mitmenschen und die Frage, wie wird das alles enden.
Nicht nur der Schreibstil hat mir gefallen, ich fand es auch sehr flüssig geschrieben und innerhalb kurzer Zeit hatte ich das Buch ausgelesen.
Das Buchcover ist sehr witzig, passt wunderbar zum Inhalt und verlockt einen dazu, das Buch in die Hand zu nehmen und sich näher damit zu beschäftigen.
Fazit:
Ein Buch, das einen nach Schweden entführt und auch gleichzeitig für Spannung sorgt und gut für die romantische Seele ist. Ich empfehle es gerne weiter.
Donnerstag, 7. April 2016
Rezension - Mein bester letzter Sommer
Autorin: Anne Freytag
Titel: mein bester letzter Sommer
Genre: Romanze, Schicksal
Version: eBook und gebundene Ausgabe
erschienen: 8. März 2016
Seiten: 368
Altersempfehlung: Jugendliche und Erwachsene
Verlag: Heyne fliegt - Jugendbücher
Die Autorin Anne Freytag, geboren 1982, hat International Management studiert und für eine Werbeagentur gearbeitet, bevor sie sich ganz dem Schreiben widmete. Die Autorin veröffentlichte bereits mehrere Romane für Erwachsene, unter anderem unter ihrem Pseudonym Ally Taylor. Mein bester letzter Sommer ist ihr erstes Jugendbuch. Anne Freytag liebt Musik, Serien sowie die Vorstellung, durch ihre Geschichten tausend und mehr Leben führen zu können. In diesem Leben wohnt und arbeitet sie derzeit in München – wenn sie nicht gerade in ferne Länder und fremde Städte reist. Manchmal auch nur in Gedanken ...
Kurzbeschreibung, übernommen:
Tessa hat immer gewartet – auf den perfekten Moment, den perfekten Jungen, den perfekten Kuss. Weil sie dachte, dass sie noch Zeit hat. Doch dann erfährt das 17-jährige Mädchen, dass es bald sterben muss. Tessa ist fassungslos, wütend, verzweifelt – bis sie Oskar trifft. Einen Jungen, der hinter ihre Fassade zu blicken vermag, der keine Angst vor ihrem Geheimnis hat, der ihr immer zur Seite steht. Er überrascht sie mit einem großartigen Plan. Und schafft es so, Tessa einen perfekten Sommer zu schenken. Einen Sommer, in dem Zeit keine Rolle spielt und Gefühle alles sind …
Meine Meinung:
Als ich mich entschieden hatte, dieses Buch zu lesen, war mir klar, dass es sehr traurig werden kann. Ich hatte natürlich recht, nach einigen Seiten rollten die Tränen so richtig doll. Dabei lebte Tess zu der Zeit noch. Ich fand die Schwester schlimm, die Mutter hilflos und war der Meinung, dass Tess etwas egoistischer werden sollte, denn sie sollte ihre restliche Zeit genießen.
Manchmal hat Tess sich unmöglich benommen, aber ich stellte mir vor, wie sich ein 17jähriges Mädchen fühlen muss, das weiß, dass es nicht mehr lange leben wird. Kann es da nicht sein, dass man mit dem Schicksal hadert und nicht immer gerecht ist? Ich habe auch über das Verhalten der Eltern nachgedacht und bin froh, dass ich nicht in solch einer Situation steckte. Es war für alle nicht leicht, für Tess schon mal gar nicht und für ihre Schwester und Eltern ebenfalls. Oskar war mir sehr sympathisch und ich ziehe den Hut vor dem Mut dieses Jungen mit Tess eine Reise mit ungewissem Ende zu unternehmen. Wäre er mir im wirklichen Leben begegnet hätte ich ihm einen lieben Brief geschrieben. Überhaupt fand ich es nämlich gut, dass einiges geschrieben wurde, was man nicht aussprechen konnte.
Es kann sich jeder vorstellen, wie das Buch endet und deshalb verrate ich ja nicht zu viel, wenn ich schreibe, dass ich nicht nur zwischendurch ein Taschentuch für meine Tränen brauchte, sondern ganz besonders am Ende.
Dieses Buch wurde eigentlich für Jugendliche geschrieben, aber ich finde, dass Erwachsene es lesen können und auch sollten. Es stimmt einen nachdenklich, es berührt einen und zeigt auch, dass nicht immer alles so gemeint ist, wie es gesagt wird. Aber es sollte auch jeder den Mut haben und zumindest seine Gedanken schriftlich mitteilen, wenn er es schon nicht sagen kann.
Die Autorin hat sehr eindrucksvoll geschildert, welchen Weg ein sterbenskrankes Mädchen geht, wie es nicht unbedingt sein sollte und wie es besser sein könnte. Leicht gesagt, wenn man nicht in dieser Situation steckt. Aber hilfreich ist es allemal.
Fazit:
Lasst Euch nicht davon abschrecken, dass bei diesem Buch die Tränen rollen. Ich finde auch solche Bücher sollte frau ab und zu mal lesen. Mir hat es sehr gut gefallen, es war ein schwieriges Thema, was die Autorin aber gut rübergebracht hat. Ein Jugendbuch, das auch Erwachsene lesen sollten.
Ich möchte mich beim Heyne Verlag vielmals für das Rezensiosnexemplar bedanken
Dienstag, 15. März 2016
Rezension - Bis hierher .... und noch weiter
Autorin: Marleen Reichenberg
Titel: Bis hierher ... und noch weiter
Genre: Frauenroman, Romanze
Version: eBook und Taschenbuch
erschienen: 7. März 2016
Seiten: 320
Altersempfehlung: Erwachsene
Die Autorin Marleen Reichenberg wurde in der Nähe von München geboren, ist verheiratet und lebt mit ihrer Familie in Süddeutschland. In ihrer freien Zeit entspannt sie sich beim Klavierspielen, liest sehr viel, hält sich mit Yoga und Radfahren fit und engagiert sich ehrenamtlich. Sie studierte Rechtswissenschaften, arbeitete unter anderem als Anwältin, und ist es als Juristin gewohnt, sich mit eher „trockener“ Materie zu beschäftigen. In ihren Büchern hingegen begibt sie sich in die Welt der Gefühle und schreibt in den Genres Liebe, Drama und Humor.
Wer noch mehr über sie erfahren möchte, kann dies auf ihrer Homepage
Kurzbeschreibung, übernommen:
Marie übt ihren Beruf als Weddingplanerin mit Hingabe aus. Sie glaubt an die wahre Liebe und bereitet mental ihre eigene Hochzeit mit ihrem Freund Oli vor. David ist erfolgreicher Scheidungsanwalt und lässt sich aufgrund seiner beruflichen Erfahrungen auf keinerlei feste Beziehungen ein. Was aber nicht heißen soll, dass es ihm an weiblicher Gesellschaft mangelt. Als die beiden unfreiwillig nähere Bekanntschaft machen, ist für Marie sonnenklar: Aufgrund ihrer völlig gegensätzlichen Lebensauffassungen ist zwischen ihnen nicht einmal eine lose Freundschaft möglich, ganz zu schweigen von anderen Dingen. Leider sorgen jedoch unvorhergesehene Ereignisse dafür, dass sich beide ständig über den Weg laufen und das Schicksal lacht sich ins Fäustchen …
Meine Meinung:
Liebesroman - eigentlich wollte ich nicht mehr so viele Bücher dieses Genres lesen, aber wenn mir die Autorinnen bekannt sind, mache ich doch gerne eine Ausnahme.
So kam es, dass ich mich für dieses Buch interessierte und die Protagonistin Marie kennen lernte. Sie ist eine junge romantische Frau, die von ihrer eigenen großen Hochzeit mit allem drum und dran träumt, aber aus verschiedenen Gründen noch darauf warten muss. Solange plant sie für andere Paare eine reibungslose Feier, zumal sie als Hochzeitsplanerin dadurch ihre romantischen Vorstellungen toll ausleben kann. Marie war mir schon sympathisch, obwohl ich dieses ganze Gedöns Weddingplaner und so nicht nachvollziehen kann. Zu meiner Zeit gab es so etwas noch nicht, zumindest ist es mir nicht bekannt und außerdem sehe ich die Angelegenheit eh sehr nüchtern. Ok, aber es gibt ja genügend Leute, die die Hilfe brauchen und romantischer als ich veranlagt sind.
Eine weitere wichtige Person in dieser Geschichte ist Oli, Maries Freund. Er absolviert ein Marathonstudium, was Maries Mutter immer wieder gerne erwähnt. Ob er sie jemals heiraten wird?
Und dann kommt noch David ins Spiel, er ist Scheidungsanwalt und passt so gar nicht in Maries Weltbild.
Ein Scheidungsanwalt und eine Hochzeitsplanerin, zwei Berufe, die so gegensätzlich sind, ob das gut geht?
Sehr humorvoll hat Marleen Reichenberg geschildert, wie Marie und David sich kennen lernten und irgendwie zusammen rauften. An manchen Stellen wäre ich so gerne Mäuschen gewesen, vor allem hätte ich zu gerne mal das Auto von Marie gesehen. Mit ihrem Schreibstil hat die Autorin mich schnell an das Buch gefesselt und ich wollte unbedingt wissen, wie die Geschichte für alle Beteiligten ausgeht. Zumal es in diesem Buch ja nicht nur um Marie und David ging. Die Autorin hat normale Alltagssituationen und Eheprobleme geschildert. Es kamen Verwicklungen drin vor und es bestätigt mich ja mal wieder, denn ich sage den Beteiligten immer wieder, Leute redet miteinander! Man merkt es schon, ich fühlte mich nämlich dazugehörig und war vor Ort dabei.
Meist sind die Geschichten in diesem Genre ja vorhersehbar und deswegen bei mir nicht so beliebt. Aber Marleen Reichenberg hat mich dann doch überrascht. Ich hatte die ganze Zeit damit gerechnet, dass zu einem bestimmten Zeitpunkt etwas passieren wird und mich darauf eingestellt. Aber sie hat mir den Gefallen getan und genau an dieser Stelle sich etwas anderes einfallen lassen und die Klippe umschifft. Haha, hat sie geahnt, was ich beim Lesen gedacht habe? Sicher nicht, aber genau das ist es, was mir dann doch gefällt, überraschende Wendungen. Natürlich verrate ich nicht, welche Situation ich damit meinte.
Das Buchcover gefällt mir sehr gut, es spiegelt den Inhalt des Buches wunderbar wieder. Und ich gestehe ja, läge es auf einem einem Büchertisch, würde ich mir auf jeden Fall den Klappentext durchlesen wollen.
Fazit:
Ein gelungenes Buch, das mir gefallen und mich angenehm überrascht hat. Gerne gebe ich eine Leseempfehlung.
Bei Marleen Reichenberg möchte ich mich an dieser Stelle recht herzlich bedanken.
Donnerstag, 25. Februar 2016
Rezension - Dreams - Zauber einer Nacht
Autorin: Amanda Frost
Titel: Dreams - Zauber einer Nacht
Genre: Frauenroman, Romanze
Version: eBook und Taschenbuch
erschienen: 24. Februar 2016
Seiten: 342
Altersempfehlung: Erwachsene
Im April 2013 startete die Autorin Amanda Frost die erfolgreiche Sternen-Trilogie, die es prompt in die Kindle Top 100 schaffte. Zuvor war Amanda viele Jahre international im Marketing und der Logistik großer Unternehmen tätig und lebte lange in der Schweiz, bevor es sie nach München zog. Als Tochter eines Rennfahrers liebt sie schnelle Autos und Motorräder genauso sehr wie Reisen in ferne Länder.
Kurzbeschreibung, übernommen:
Eine junge Frau auf der Suche nach sich selbst – und der großen Liebe. Romantisch & erotisch! Diamonds are a girl’s best friend? Von wegen! In Wirklichkeit gibt es nichts, was die Heidelbergerin Sophie mehr verabscheut als Juwelen. Und den Schmuckkonzern ihres Vaters übernehmen? Niemals! So flüchtet sie kurzerhand in die USA, wo sie die Bekanntschaft des unnahbaren Hotelbesitzers Oliver macht. Dummerweise entspricht die liebenswerte Chaotin jedoch so gar nicht seinem bevorzugten Frauenbild. Mehr als eine heiße Affäre ist daher für ihn nicht drin. Ihr bleibt nur eins übrig: Um Olivers Herz zu erobern, muss sie endlich ihr Leben in den Griff bekommen. Eine aufregende Reise durch Amerikas Westen beginnt – geprägt von Spannung und prickelnder Leidenschaft.
Meine Meinung:
Eigentlich bin ich ja kein großer Fan dieses Genre, aber bei einigen Autoren mache ich eine Ausnahme. Amanda Frost gehört zu den Autorinnen, die mich mit ihren Büchern immer wieder fesselt und süchtig macht. Deshalb war ich natürlich gespannt, was sie für uns Leser diesmal geschrieben hat.
So lernte ich Sophie kennen, die allerdings nicht sofort meine Freundin wurde. Ich konnte mich nicht so sehr dafür begeistern, wie sie sich mit ihren 27 Jahren verhielt. Ok, etwas Verständnis hatte ich schon, das Elternhaus prägt einen ja doch. Auf der anderen Seite haben es viele trotzdem geschafft, sich entsprechend zu entwickeln. Wie auch immer, es war mir klar, dass dies ja wichtig fürs Buch war und ich war furchtbar gespannt, welche Entwicklungen und Überraschungen mich erwarteten.
Eine liebe Bloggerfreundin schrieb, dass sie das Buch am liebsten gar nicht zur Seite gelegt hätte, es aber gezwungenermassen musste, weil sie ihrer Arbeit nachgehen musste. Ich kann mir vorstellen, dass es kein Chef gut findet, wenn man zum Beispiel statt Dienstmails zu lesen, in einem Buch schmökert. Ich hatte deshalb das Glück, dass ich mit dem Buch an einem Nachmittag beginnen konnte. Schnell wusste ich, dass es eine lange Lesenacht wird. Denn Amanda Frost hat die Geschichte so flüssig geschrieben, dass ich es prima lesen konnte und zwar in einem Rutsch! Nun bin ich zwar noch etwas müde, aber ich habe wieder das Grinsen im Gesicht, dass ich in der Nacht öfter hatte, weil ich so viel Spaß hatte.
Sophie hat dann natürlich mein Herz erobert, aber auch alle anderen Beteiligten, außer eine Person, aber ich will hier keine Namen nennen, damit keiner voreingenommen ist.
Mir hat es wirklich sehr gut gefallen, wie Sophie sich im Laufe der Geschichte entwickelt hat. So gefiel sie mir, so wollte ich sie haben ;) Wen wunderst es da, dass ich mal wieder von dem Buch begeistert war, sogar die erotischen Passagen haben mich nicht gestört, ich fand es passte genau und war auch nicht übertrieben. Aber es gab noch mehr, was mich begeisterte. Wie auch in anderen Büchern hat sich wieder ein süßes Tier eingeschlichen und nicht nur das Herz von Sophie erobert, meins nämlich auch! Außerdem konnte ich Sophie auf ihrer Reise in den USA begleiten, was mir sehr gut gefallen und viel Spaß bereitet hat.
Fazit:
Gerne empfehle ich dieses Buch weiter, was mir viel Lesespaß bereitet hat und den wünschen ich vielen Lesern.
Bei Amanda Frost möchte ich mich recht herzlich bedanken, für das tolle Buch und dafür, dass Du mein Seufzen erhört hast. ;)
Sonntag, 21. Februar 2016
Rezension - Ein Cupido zum Verlieben
Autorin: Elvira Zeißler
Titel: ein Cupido zum Verlieben
Genre: Fantasie, Romanze
Version: eBook und Taschenbuch
erschienen: 13. Oktober 2013
Seiten: 254
Altersempfehlung: Erwachsene
Die Autorin Elvira Zeißler (Jahrgang 1980) hat nach dem Abitur BWL an der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster und der Copenhagen Business School studiert. Derzeit wohnt sie mit ihrer Familie im malerischen Bergischen Land und schreibt vor allem Fantasy und Mystery Romance Bücher, die Jugendliche und Erwachsene gleichermaßen begeistern. Lassen Sie sich verzaubern von fantastischen Geschichten voll Abenteuer, Spannung, Gefühl und Magie.
Kurzbeschreibung, übernommen:
Was geschieht, wenn sich der Engel der Liebe einmal irren sollte?
Nach einer weiteren Enttäuschung hat Sam von Männern die Nase definitiv voll und schwört der Liebe endgültig ab. Das kann Coup - ein Engel der Liebe - ausgerechnet kurz vor Weihnachten natürlich nicht so auf sich sitzen lassen. Kurzerhand geht er eine Wette ein, dass er es schafft, bis Jahresende den Richtigen für Sam zu finden. Den passenden Kandidaten scheint er auch schon gleich parat zu haben, denn Sams schüchterner Nachbar Patrick ist ganz offensichtlich in sie verliebt. Und doch erlebt Coup die Überraschung seines Lebens, als er feststellt, dass sein sechster Sinn ausgerechnet in diesem einen Fall versagt …
Meine Meinung:
Nun muss ich mir erst einmal die Tränen aus den Augen wischen, damit ich eine anständige Rezension schreiben kann. Aber keine Angst, es waren Tränen vor Rührung und vor Freude über das Ende, was mich sehr überrascht hat und zufrieden stellt.
Sam hat wirklich die Nase voll von den Männern, was ich auch nachvollziehen kann. Aber soll sie mit 32 nur noch für ihre Arbeit leben? Coup, der Engel der Liebe, will dies nicht zulassen und ihr unbedingt helfen. Auf etwas ungewöhnliche Art und Weise, aber mir hat es gefallen. Naja, ich war ja auch nicht betroffen, sondern nur die Leserin, die beide dabei beobachten durfte und das hat mir schon sehr viel Spaß bereitet. Meistens zumindest. Auf Einzelheiten will ich allerdings nicht eingehen und anderen damit das Lesevergnügen schmälern.
Der Schreibstil von Elvira Zeißler hat mir sehr gut gefallen, wunderbar flüssig war die Geschichte zu lesen und ich habe es dann auch mal wieder in einem Rutsch geschafft. Solche Bücher aus dem Bereich Romanze und Fantasie lese ich sehr gerne. Die beteiligten Personen waren mir fast alle sympathisch. Allen voran natürlich Sam gefolgt von Coup und Gabriel.
Ich will ja nun nicht undankbar sein und auch nicht zu viel verraten, aber ich hätte da schon einen Wunsch, was ich noch gerne lesen würde. Mal sehen, vielleicht nehme ich einfach mal Kontakt zur Autorin auf.
Fazit:
Ein wunderschönes Buch, wo gelacht und geweint werden kann. Auf jeden Fall ist es empfehlenswert.
Donnerstag, 5. November 2015
Rezension - Kleines Hundeherz sucht großes Glück
Autorin: Petra Schier
Titel: Kleines Hundeherz sucht großes Glück
Genre: Weihnachtsbuch, Romanze
Version: eBook und Broschiert
erschienen: 1. November 2015
Seiten: 304
Altersempfehlung: Erwachsene
Verlag: Mira Taschenbuch
Seit die Autorin Petra Schier 2003 ihr Fernstudium in Geschichte und Literatur abschloss, arbeitet sie als freie Autorin und Lektorin. Neben ihren zauberhaften Weihnachtsromanen schreibt sie auch historische Romane. Sie lebt heute mit ihrem Mann und einem deutschen Schäferhund in einem kleinen Ort in der Eifel.
Kurzbeschreibung, übernommen:
Eine warme Küche und zwei Menschen, die ihn umsorgen - so stellt sich der kleine zerzauste Mischlingshund Amor das Glück vor! Als er eines kalten Winterabends in der städtischen Sozialstation auftaucht, lässt er sich von der schüchternen Lidia und dem Sozialarbeiter Noah das Ohr kraulen. Glücklich erkundet Amor darauf die Küche, schnüffelt an köstlichem Schokokuchen - und stibitzt Lidias Geldbeutel. Noah und Lidia versuchen ihn einzufangen und scheinen sich dabei sogar näherzukommen - Amor sieht seine Chance, die Liebe in ihr Leben zu bringen und ein echtes Zuhause zu finden. Doch werden seine Weihnachtswünsche wahr?
Meine Meinunng:
Elf-sieben und Elf-Siebzehn, da denkt doch jeder zuerst eine Zahlenkombination, aber dem ist nicht so. Santa hat alle seine Elfen, seine Mitarbeiterinnen durchnummeriert. Tatkräftig wie eh und je stehen sie ihm hilfreich zur Seite, wenn es um die Wunscherfüllung geht. Zugegeben, ab und zu sind die Wünsche etwas ungewöhnlich und manchmal erfüllt Santa sie mit reichlicher Verspätung. Da kann es schon mal vorkommen, dass das Kind, das den Wunschzettel geschrieben hat, schon erwachsen ist.
So, auch hier: Noah hat sich im Laufe der Jahre so sehr verändert und will von seinem Wunsch nach einer liebevollen Familie nichts mehr wissen. Eine schwere Aufgabe für Santa und seine Elfen. Gerne greifen sie mal wieder auf die Hilfe eines kleinen Hundes zurück.
Wer die anderen schöne Weihnachtsbücher von Petra Schier gelesen hat, weiß, was alles passieren wird. Aber die Autorin hat sich natürlich etwas anderes einfallen lassen und überrascht den Leser mit Situationen, die es in sich haben. Ich verrate nichts, außer es geht ganz schön heiß her und auch knallhart. Denn nicht nur Amor, der süße kleine Hund und Noah spielen in dem Buch eine wichtige Rolle, Lidia, eine schüchterne junge Dame greift auch in das Geschehen ein, oder besser gesagt, Santa und seine Elfen sind entzückt über ihr Auftauchen und spielen weiter ein bisschen Schicksal. Außerdem, zu einer Romanze gehören ja bekanntlich zwei Personen und die beiden, uiuiui. ne ich bleibe dabei und verrate nichts.
Das Buchcover ist wunderbar gelungen und ich würde den kleinen Kerl sofort knuddeln, hätte ich nicht diese verflixte Hundeallergie.
Fazit:
Mir hat das Buch wieder gefallen, obwohl ich doch manchmal etwas überrascht war und mit einige nicht gerechnet hatte. Wer die anderen Weihnachtsbücher kennt, sollte dieses nicht verpassen. Wer sie nicht kennt, könnte vielleicht einen Einstieg finden und alle nach und nach lesen.
Kleine Anmerkung am Rande, da ich ein großer Fan der Autorin bin, lese ich natürlich alle Bücher von ihr. Die Auswahl ist sehr groß und die Themen abwechslungsreich. Hier bewahrheitet sich der Spruch, es ist nicht immer das drin, wonach es aussieht ;)
In diesem Fall könnte manch ein Leser auf die Idee kommen, ein niedliches Hundebuch vorzufinden. Ja klar, über Amor zu lesen macht sehr viel Spaß. Aber könnte der Name vielleicht auch eine Bedeutung haben?
Titel: Kleines Hundeherz sucht großes Glück
Genre: Weihnachtsbuch, Romanze
Version: eBook und Broschiert
erschienen: 1. November 2015
Seiten: 304
Altersempfehlung: Erwachsene
Verlag: Mira Taschenbuch
Seit die Autorin Petra Schier 2003 ihr Fernstudium in Geschichte und Literatur abschloss, arbeitet sie als freie Autorin und Lektorin. Neben ihren zauberhaften Weihnachtsromanen schreibt sie auch historische Romane. Sie lebt heute mit ihrem Mann und einem deutschen Schäferhund in einem kleinen Ort in der Eifel.
Kurzbeschreibung, übernommen:
Eine warme Küche und zwei Menschen, die ihn umsorgen - so stellt sich der kleine zerzauste Mischlingshund Amor das Glück vor! Als er eines kalten Winterabends in der städtischen Sozialstation auftaucht, lässt er sich von der schüchternen Lidia und dem Sozialarbeiter Noah das Ohr kraulen. Glücklich erkundet Amor darauf die Küche, schnüffelt an köstlichem Schokokuchen - und stibitzt Lidias Geldbeutel. Noah und Lidia versuchen ihn einzufangen und scheinen sich dabei sogar näherzukommen - Amor sieht seine Chance, die Liebe in ihr Leben zu bringen und ein echtes Zuhause zu finden. Doch werden seine Weihnachtswünsche wahr?
Meine Meinunng:
Elf-sieben und Elf-Siebzehn, da denkt doch jeder zuerst eine Zahlenkombination, aber dem ist nicht so. Santa hat alle seine Elfen, seine Mitarbeiterinnen durchnummeriert. Tatkräftig wie eh und je stehen sie ihm hilfreich zur Seite, wenn es um die Wunscherfüllung geht. Zugegeben, ab und zu sind die Wünsche etwas ungewöhnlich und manchmal erfüllt Santa sie mit reichlicher Verspätung. Da kann es schon mal vorkommen, dass das Kind, das den Wunschzettel geschrieben hat, schon erwachsen ist.
So, auch hier: Noah hat sich im Laufe der Jahre so sehr verändert und will von seinem Wunsch nach einer liebevollen Familie nichts mehr wissen. Eine schwere Aufgabe für Santa und seine Elfen. Gerne greifen sie mal wieder auf die Hilfe eines kleinen Hundes zurück.
Wer die anderen schöne Weihnachtsbücher von Petra Schier gelesen hat, weiß, was alles passieren wird. Aber die Autorin hat sich natürlich etwas anderes einfallen lassen und überrascht den Leser mit Situationen, die es in sich haben. Ich verrate nichts, außer es geht ganz schön heiß her und auch knallhart. Denn nicht nur Amor, der süße kleine Hund und Noah spielen in dem Buch eine wichtige Rolle, Lidia, eine schüchterne junge Dame greift auch in das Geschehen ein, oder besser gesagt, Santa und seine Elfen sind entzückt über ihr Auftauchen und spielen weiter ein bisschen Schicksal. Außerdem, zu einer Romanze gehören ja bekanntlich zwei Personen und die beiden, uiuiui. ne ich bleibe dabei und verrate nichts.
Das Buchcover ist wunderbar gelungen und ich würde den kleinen Kerl sofort knuddeln, hätte ich nicht diese verflixte Hundeallergie.
Fazit:
Mir hat das Buch wieder gefallen, obwohl ich doch manchmal etwas überrascht war und mit einige nicht gerechnet hatte. Wer die anderen Weihnachtsbücher kennt, sollte dieses nicht verpassen. Wer sie nicht kennt, könnte vielleicht einen Einstieg finden und alle nach und nach lesen.
Kleine Anmerkung am Rande, da ich ein großer Fan der Autorin bin, lese ich natürlich alle Bücher von ihr. Die Auswahl ist sehr groß und die Themen abwechslungsreich. Hier bewahrheitet sich der Spruch, es ist nicht immer das drin, wonach es aussieht ;)
In diesem Fall könnte manch ein Leser auf die Idee kommen, ein niedliches Hundebuch vorzufinden. Ja klar, über Amor zu lesen macht sehr viel Spaß. Aber könnte der Name vielleicht auch eine Bedeutung haben?
Dienstag, 13. Oktober 2015
Rezension - Blind Date mit Extras
Autorin: Marleen Reichenberg
Titel: Blind Date mit Extras
Genre: Liebesroman
Version: eBook und Taschenbuch
erschienen: 6. Oktober 2015
Seiten: 286
Altersempfehlung: Erwachsene
Dies schreibt die Autorin Marleen Reichenberg über sich: Ich bin verheiratet und lebe mit meinem Mann und unseren beiden Kindern in Süddeutschland. In meiner freien Zeit spiele ich leidenschaftlich gerne Klavier, lese sehr viel, halte mich mit Yoga und Radeln fit und engagiere mich ehrenamtlich. Wer gerne noch mehr erfahren möchte, kann dies auf ihrer Seite nachlesen.
Kurzbeschreibung, übernommen:
Als Alexander und Isa aufeinandertreffen, fühlt sie sich magisch von ihm angezogen. Dumm nur, dass er und sie diesen Abend und die darauf folgende Nacht völlig verschieden interpretieren. Sobald Isa begreift, was er wirklich in ihr sieht, ergreift sie die Flucht und geht davon aus, ihn nie wieder zu sehen. Aber wie es so schön heißt: Beim ersten Mal ist es Zufall, beim zweiten Mal Schicksal …
Meine Meinung:
Eigentlich bin ich ja nicht der allzu große Fan von Liebesromanen, aber ich mache bei mir bekannten Autoren, schon mal Ausnahmen. Von Marleen Reichenberg habe ich schon einige Bücher gelesen, die mir gefielen und deshalb war ich auch auf dieses neugierig.
Die Geschichte fing schon sehr dramatisch und auch sehr spannend an. Denn es war von der Autorin so geschickt geschrieben, dass ich im ersten Kapitel nicht wusste, wer denn jetzt die Protagonistin ist. Zumal ich die Kurzbeschreibung vorher nicht gelesen habe, was ich manchmal mache, denn nicht immer kann ich damit etwas anfangen. Aber ich war sehr schnell drin und bestens informiert.
Isa hat es nicht leicht im Leben, ein schwerer Schicksalsschlag sollte bei ihr einiges verändern. Neben einem großen Verlust scheint sie auch ein Handycap zu haben. Zumindest wird es immer wieder erwähnt und es scheint den weiteren Lebensweg von ihr stark zu beeinflussen. Lange wusste ich nicht, was es denn ist und als ich es dann endlich erfahren hatte, fand ich ihr Verhalten etwas zu übertrieben. Aber auf der anderen Seite weiß ich nicht, wie ich mich verhalten würde. Jetzt denkt mancher, ich spreche auch in Rätseln, tja, natürlich verrate ich hier auch nichts.
Auf jeden Fall ist Isa eine Meisterin "im davon laufen" und manches Mal hätte ich sie gerne gestoppt und ein paar Takte gesagt. Alex konnte ich ganz gut leiden, aber auch er schien ein Geheimnis zu haben. Was das betraf, hatte ich so einen Verdacht, der dann auch bestätigt wurde.
Marleen Reichenberg hat in meinen Augen nun nicht einfach "nur" einen Liebesroman geschrieben, er hatte schon eine gewisse Tiefe und machte einen nachdenklich. Davonlaufen ist nicht immer gut - ehrliche Aussprachen sind wichtig, um einiges zu klären und leider stellt man immer wieder fest, dass Krankheiten einen zwingen, nachzudenken, kürzer zu treten und überhaupt einen veranlassen, vieles zu ändern. Gut, wenn es dann nicht zuspät ist.
Was das Ende des Buches betraf, hatte ich eine bestimmte Ahnung, was ich jetzt nicht schlimm finde, denn es kam so, wie ich es mir gewünscht hatte. Also war ich mit allem rundherum zufrieden.
Das Buchcover finde ich ausgesprochen gut, es gibt einiges aus dem Inhalt des Buches wieder.
Fazit:
Ein etwas ungewöhnliches Blind Date, über das und den Folgen ich gerne gelesen habe. Ein schönes Buch für Zwischendurch zu lesen.
Donnerstag, 30. Juli 2015
Rezension - Neue Hoffnung in Virgin River
Autorin: Robyn Carr
Titel: Neue Hoffnung in Virgin River - Band 18
Genre: Roman
Version: eBook und Taschenbuch
erschienen: 10. Juli 2015
Seiten: 326
Altersempfehlung: Erwachsene
Verlag: Mira Taschenbuch
Als die Autorin Robyn Carr mit Ende Zwanzig ihrem Ehemann zu seinen Einsätzen als Air Force Helikopterpilot folgte, konnte sie ihren eigentlichen Beruf als Krankenschwester nicht mehr ausüben. So begann sie erst zu lesen, und dann selber zu schreiben. Inzwischen sind von der erfolgreichen Bestsellerautorin und Mutter von zwei Kindern über fünfundzwanzig Romances erschienen.
Kurzbeschreibung, übernommen:
Irgendwann wird es wieder aufwärtsgehen, davon ist Katie Malone überzeugt. Dieser Gedanke hat die junge Witwe die letzten Monate überstehen lassen, als sie zusammen mit ihren Zwillingen untertauchen musste. Jetzt, hier bei ihrem Bruder in Virgin River, hofft sie, ein wenig Kraft für einen Neuanfang zu schöpfen. Dabei helfen ihr die intensiven Gespräche mit Dylan Childress, einem Sommergast, dem sie immer wieder begegnet. Obwohl sie beide nicht an einer ernsten Beziehung interessiert sind, scheinen sie gegen die magische Anziehungskraft machtlos zu sein. Doch der Tag des Abschieds rückt immer näher … Hat Katie den Mut, auf die Stimme ihres Herzens zu hören?
Meine Meinung:
Ich bin immer noch Virgin-River-süchtig! Auch das 18. Buch hat mich wieder begeistert, obwohl ich das Gefühl habe, dass es in dieser Serie schon einmal bessere Geschichten gegeben hat. Es kann aber auch daran liegen, dass die Machart nun hinreichend bekannt ist. Zwei Personen, mit entsprechender Vergangenheit treffen sich dort und kommen sich näher. Mal ist es leichter, mal ist es schwerer. Außerdem ahnt die Vielleserin schon, wer in der nächsten Folge die Hauptrolle spielen wird. Aber und nun kommt es, die Autorin schafft es mit ihren Geschichten immer wieder, mich an das Buch zufesseln. Für dieses Buch habe ich auf einige Stunden meines Schlafes verzichtet, weil ich unbedingt wissen wollte, wie alle es schaffen werden.
Katie und ihre Zwillinge lernte ich bereits im Band 17 kennen und freute mich, dass sie nun wieder zu ihrem Bruder fahren darf und es keine Gefahr mehr gibt. Da ich nicht weiß, ob die Vorgeschichte bekannt ist, werde ich nicht näher darauf eingehen.
Auf jeden Fall lernt sie in Virgin River rein zufällig Dylan Childress kennen, der spontan seinen einwöchigen Urlaub verlängert und natürlich kommen sie sich näher, aber ob und wo es ein glückliches Ende gibt, verrate ich ebenfalls nicht. Ich bin immer wieder begeistert, dass bereits bekannte und lieb gewonnene Bewohner von Virgin River auftauchen und ebenfalls eine Rolle in der Geschichte spielen. Diesmal hatte ich auch das Gefühl, wieder sehr viel von der wunderschönen Gegend kennen zu lernen. Dylan hat mit seinem Motorrad einige faszinierende Ausflüge gemacht. Ich habe mal wieder gegoogelt und mir die Umgebung angesehen.
Wie ich es schon erwähnte, bin ich süchtig nach den Büchern von Robyn Carr und ich staune wirklich jedes Mal aufs Neue, dass ihr immer wieder neue Personen und Begebenheiten einfallen. Außerdem wird nicht nur mal eben eine Liebesgeschichte erzählt, es gibt auch hier einiges drum herum, was mich ans Buch fesselt und für Spannung sorgt.
Nach wie vor bin ich von den Buchcovern dieser Serie begeistert und freue mich auf jedes weitere Buch, das mein Regal verschönert.
Fazit:
Ich gestehe, ich habe schon mal nachgesehen und die Kurzbeschreibung des nächsten Buches gelesen. Ich hatte recht mit meinem Verdacht und freue mich schon darauf. Ich weise gerne noch einmal darauf hin, dass jedes Buch für sich gelesen werden kann, aber es macht einfach mehr Spaß sie in der entsprechenden Reihenfolge zu lesen.
Dienstag, 7. Juli 2015
Rezension - Hummeln im Herzen
Autorin: Petra Hülsmann
Titel: Hummeln im Herzen
Genre: Romanze
Version: eBook, Taschenbuch, Hörbuch
erschienen: 16. September 2014
Seiten: 400
Altersempfehlung: Erwachsene
Die Autorin Petra Hülsmann, Jahrgang 1976, wurde in einer niedersächsischen Kleinstadt geboren. Ihr Studium der Germanistik und Kulturwissenschaft brach sie erfolgreich ab, machte eine Ausbildung zur Fremdsprachenkorrespondentin und landete schließlich in Hamburg, wo sie zehn Jahre als Sekretärin in Rechts- und Patentanwaltskanzleien arbeitete, heiratete und 'Hummeln im Herzen' schrieb. 2013 reiste sie für sechs Monate mit Mann und Rucksack durch Südostasien. Inzwischen lebt die Autorin wieder in Hamburg.
Kurzbeschreibung, übernommen:
Von der Liebe darfste dich nich feddich machen lassen - diesen weisen Rat hört Lena gleich mehrmals von Taxifahrer Knut. Aber leichter gesagt als getan, wenn der Verlobte eine Niete und der Job wegen eines äußerst peinlichen Fehlers plötzlich ein Ex-Job ist. Für Selbstmitleid bleibt Lena aber sowieso kaum Zeit. Ihr Leben muss dringend generalüberholt werden, und außerdem zieht ausgerechnet sie als Ordnungsfanatikerin in die chaotische WG ihrer besten Freundin. Vor allem Mitbewohner Ben nervt! Der ist nämlich nicht nur unglaublich arrogant, sondern auch ein elender Womanizer. Umso irritierter ist Lena, als ihr Herz beim Gedanken an ihn immer öfter auffällige Aussetzer hat - Eine wunderschöne Liebesgeschichte, voller Humor und Herzenswärme
Meine Meinung:
Das Buch legte ich am Ende mit einem Grinsen im Gesicht zur Seite. Das zeigt ja wohl, dass es mir gefallen hat. Obwohl ich es manchmal nicht gut finde, wenn ich am Anfang schon weiß, wie das Buch enden wird. Da kommt es eben auf Gutes "dazwischen" an und hier war es der Fall,
Lena hat wohl die A-Karte gezogen, Verlobter weg, Wohnung weg, Arbeit weg, ein Grund sich heulend beim Bruder und seinen Mitbewohnern niederzulassen. Allerdings sehen die anderen gar nicht ein, dass Lena im Selbstmitleid versinkt und nichts mehr auf die Reihe kriegt.
Michel, ihr Bruder, seine Freundin Juli, die gleichzeitig auch Lenas beste Freundin ist und der langjährige Freund Ben wollen es gar nicht zulassen, dass sie immer weiter versinkt.
Von anderen bekommt Lena ebenfalls noch Hilfe und gute Ratschläge, denn sie lernt Knud, den Taxifahrer kennen, ich fand ihn köstlich. Und dann wäre da noch Otto, so urig wie er sich verhält, ist er sehr wichtig für Lenas künftigen Weg.
Trotzdem geht weiterhin vieles schief bei Lena, die ich manchmal gerne geschüttelt hätte, denn in meinen Augen hat sie sich sehr naiv verhalten und mich damit auch sehr genervt. Immer wieder ging sie sofort wie ein HB-Männchen hoch, wenn Ben etwas gesagt hat, obwohl mir einige Dialoge der beiden doch Spaß bereitet haben.
So seicht und vorhersehbar mir alles vorkam, kann die Geschichte doch zum Nachdenken anregen. Es zeigt doch mal wieder, dass das Leben zu kurz ist, um sich lange böse zu sein und man sich doch besser spät als gar nicht aussöhnen sollte und man nicht immer so stur sein sollte.
Als das Buch sich dann dem Ende näherte, war ich schon etwas traurig, denn gerne hätte ich jetzt noch ein bisschen mehr von allen gelesen.
Das Buchcover finde ich ausgesprochen witzig und dadurch auch sehr ansprechend. Auf jeden Fall zeiht das Buch damit schon mal Aufmerksamkeit auf sich.
Fazit:
Wer ganz besonders leichte Sommerlektüre sucht, könnte mit diesem Buch vielleicht fündig werden.
Montag, 29. Juni 2015
Rezension - Wenn Amor nicht zuhört
Autorin: Elke Becker
Titel: Wenn Amor nicht zuhört
Genre: Roman
Version: eBook
erschienen: 29.6.2015
Seiten: 270
Altersempfehlung: Erwachsene
Geboren wurde die Autorin Elke Becker im schwäbischen Ulm. Nach mehrjährigen Aufenthalten in Südamerika und der Karibik zog es die Autorin wieder nach Europa. Auf Mallorca lebt sie seit 2005.
Kurzbeschreibung, übernommen:
Laura ist Lehrerin aus Überzeugung. Sie hofft vergeblich auf die Festanstellung in einem Eliteinternat, um den privilegierten Kindern das echte Leben näherzubringen. Um sich Referenzen zu besorgen, nimmt sie letztlich die Stelle als Erzieherin im Haushalt einer vermögenden Witwe in New York an. Laura freut sich auf ihr neues Leben im Big Apple, doch das ignorante Auftreten der Upperclass setzt ihr mehr zu, als sie geahnt hatte. Vor allem Adrian Anger, der charismatische Stargeiger, scheint ein Musterexemplar dieser versnobten Gesellschaft zu sein. Deshalb verabscheut Laura ihn seit ihrer ersten Begegnung. Zu dumm nur, dass ausgerechnet Adrian den ihr anvertrauten Kindern Musikunterricht erteilt. Während Laura um die Gunst ihrer Schützlinge kämpft, muss sie sich nun auch noch mit Adrian herumärgern. Diesem arroganten Kerl, der es durch seine leidenschaftliche Musik trotzdem schafft, ihr Herz höher schlagen zu lassen. Aus einem Impuls heraus unterbreitet sie ihm einen besonderen Deal. Mit ungeahnten Folgen …
Meine Meinung:
Von Elke Becker habe ich inzwischen einige Bücher mit Begeisterung gelesen und so war ich natürlich sehr gespannt auf das neue. Zumal mich das Buchcover und der Titel auch neugierig machten. Und ich sollte auch diesmal nicht enttäuscht werden, was auch der Grund war, dass ich wieder mal ein Buch regelrecht verschlungen habe.
Laura möchte eigentlich als Lehrerin nicht nur die Kinder unterrichten, sie möchte ihnen auch die Augen öffnen, damit sie wahrnehmen, was alles um sie herum passiert. Leider wird aus der Anstellung nichts und sie nimmt in New York einen Job als Erzieherin an. Nichtsahnend, was sie dort erwarten wird. Laura ist mir sehr schnell an mein Leserherz gewachsen, was daran liegen mag, dass ich in Situationen ähnlich gehandelt hätte und ich vielem so wie sie dachte.
Ihre Arbeitgeberin, eine reiche versnobte New Yorkerin konnte ich nicht so gut leiden, aber eigentlich kann sie einem auch leid tun, denn von ihren Kindern hat sie doch recht wenig. Hauptsache, sie lernen, sehen gut aus und stören ihre Mutter nicht. Eine große Aufgabe für Laura, die dafür sorgen wollte, dass die Kinder sich anders entwickeln und mehr auf die Mitmenschen in ihrer Umgebung eingehen.
Bereits auf dem Hinflug nach New York lernt Laura den berühmten Geiger Adrian Anger kennen und sagt ihm ihre Meinung, als er sich unmöglich benimmt. Als Vielleserin ahnte ich schon, wie sich die Sache weiter entwickeln könnte, aber ich hatte nicht das Gefühl, dass es mich langweilen würde.
Denn die Autorin hat es wunderbar verstanden und einige überraschende Wendungen in die Geschichte eingebaut.
Es hat mir sehr viel Spaß bereitet, Laura dabei zu beobachten wie sie in den verschiedensten Situationen klar kommt und wie sie mit den Beteiligten, die oft sehr interessante Charaktere hatten, umgegangen ist.
Obwohl ich New York überhaupt nicht kenne, fühlte ich mich dort gar nicht fremd. Wie auch in ihren anderen Büchern hat Elke Becker die Orte sehr bildhaft beschrieben und ich konnte mir alles sehr gut vorstellen. Ihr Schreibstil gefällt mir ja sowieso, was eigentlich klar ist, denn sonst würde ich wohl nicht so viele Bücher von ihr gelesen haben. Ich fand, dass alles sehr flüssig geschrieben war und ich das Buch in einem Rutsch lesen konnte. Was ebenfalls sehr gut war, denn die Geschichte hat mich schon gefesselt und ich hätte das Buch ungerne zur Seite gelegt.
Fazit:
Wer jetzt noch einer schönen Sommerlektüre sucht, dem wird dieses von mir empfohlen. Es beinhaltet so vieles, was frau in den Büchern finden möchte: Humor, Romanze, man wird nach New York entführt und es regt zum Nachdenken an. Ich werde auf jeden Fall öfter mal wieder bei einem Musiker stehen bleiben.
Ich möchte mich bei Elke Becker recht herzlich bedanken, für das Buch und das Lesevergnügen, was Du mir damit bereitet hast.
Samstag, 27. Juni 2015
Rezension - Der Nil, ein Schiff und etwas Liebe
Autorin: Imke Schenk
Titel: Der Nil, ein Schiff und etwas Liebe
Genre: Reise
Version: eBook
erschienen: 8. Mai 2015
Seiten: 208
Altersempfehlung: Erwachsene
Verlag: Edel eBooks
zu kaufen: klick hier
Die Autorin Imke Schenk wurde 1966 in Ostwestfalen-Lippe geboren und entzifferte vier Jahre später die ersten Buchstaben. Sie war noch nicht beim z angekommen, als sie begann, ihre Familie mit Postkarten, Briefen und bunt illustrierten Reisetagebüchern zum Schmunzeln zu bringen. Ihre Freude an Sprachen führte sie an die Universitäten Hildesheim und Dublin, an denen sie technisches Fachübersetzen studierte. Seit über zwanzig Jahren ist sie freiberuflich als Übersetzerin, Texterin, Fachlektorin und Autorin tätig. Wenn sie ihren Schreibtisch verlässt, erkundet sie gerne auf Reisen die Welt oder zieht sich beim Yoga aus derselben zurück. Imke Schenk lebt mit ihrem Mann in Hannover.
Kurzbeschreibung, übernommen:
Birtes Alltag könnte kaum unspektakulärer sein. Tagsüber sortiert sie Zahlen im Rechnungsprüfungsamt, und die Abende verbringt sie mit ihrer depressiven Mutter. Bis eines Tages das rätselhafte Erbe ihrer Großmutter Birtes Leben auf den Kopf stellt: Mit einem bunten Sonnenschirm und einem geheimnisvollen Brief im Gepäck soll sie auf Nilkreuzfahrt gehen! Aber traut Birte sich überhaupt zu, alleine nach Ägypten zu reisen? Und kommt ihre Mutter ohne sie zurecht? Doch vielleicht ist es wirklich an der Zeit, dass Birte ihr ruhiges Fahrwasser verlässt. Mutig packt sie ihre Koffer, und das Abenteuer kann losgehen. Auf dem Nil erwarten Birte nicht nur ein Krokodil in der Kabine, eine vertrackte Dreiecksgeschichte an Bord und ein älterer Herr, der sich ausgerechnet für ihren Sonnenschirm interessiert – sondern auch etwas Liebe ...
Meine Meinung:
Manchmal muss man die Leute zu ihrem Glück zwingen. Birte kann sich einfach nicht aufraffen und das Testament ihrer Großmutter erfüllen. Sie soll eine Flussfahrt auf dem Nil machen und anschließend noch einen Badeurlaub. Kurz bevor die gesetzte Frist abgelaufen ist, nimmt sie allen Mut zusammen und bucht endlich die Reise. Damit nimmt das von der Großmutter in Gang gesetzte Schicksal seinen Lauf.
Sehr eindrucksvoll schildert die Autorin nun den Weg von Birte, die sich innerhalb kurzer Zeit von einem unscheinbaren Mäuschen in eine selbstbewusstere Frau entwickelt. Sie hat den Mut und trifft wichtige Entscheidungen, aber auch ihrer Mutter tut die Reise der Tochter gut. Ich sags doch: manchmal muss man die Leute zu ihrem Glück zwingen.
Auf der Reise lernt Birte sehr viele zum größten Teil sympathische Mitreisende kennen. Ganz besonders ist mir Otto ans Herz gewachsen, der sich auf einer Nostalgiefahrt befand. Ich hatte sehr auf eine bestimmte Entwicklung gehofft und war mit dem Ende mehr als zufrieden.
Wir Leser erfahren nicht nur viel von Birte, auch von den anderen Mitreisenden gibt es einiges zu berichten, was sehr interessant war und dessen Entwicklung ich neugierig verfolgte. Dies alles hat die Autorin sehr fesselnd und auch mit viel Humor beschrieben.
Was mir ebenfalls sehr gut gefallen hat, war die Reisebeschreibung. Ich war dabei, ich bin mit Birte auf dem Nil gefahren und habe die wunderschönen Ausflüge gemacht und Land und Leute ein bisschen kennen gelernt.
Das Buchcover gefällt mir gut und was es mit dem Krokodil auf sich hat, konnte ich im Laufe der Geschichte erfahren.
Das mag ich, so ganz nebenbei lerne ich ferne Länder kennen. Denn eigentlich ist der Sinn des Buches doch ein anderer. Die Geschichte regt zum Nachdenken an und manch einer wird jetzt vielleicht handeln bevor es zu spät ist. Aber denkt jetzt nicht, anderes würde zu kurz kommen, Humor und etwas Liebe sind auch vorhanden und mir hat gefallen, wie Imke Schenk alles miteinander verbunden hat.
Fazit:
Ein wunderschönes Sommer-Urlaubs-Reisebuch, nun ja, es kann natürlich auch im Winter gelesen werden, aber es eignet sich jetzt bestens als Urlaubslektüre.
Ich möchte mich bei Blogg-Dein- Buch und dem Verlag recht herzlich bedanken, dass ich für ein Rezensionsexemplar erhalten durfte.
Titel: Der Nil, ein Schiff und etwas Liebe
Genre: Reise
Version: eBook
erschienen: 8. Mai 2015
Seiten: 208
Altersempfehlung: Erwachsene
Verlag: Edel eBooks
zu kaufen: klick hier
Die Autorin Imke Schenk wurde 1966 in Ostwestfalen-Lippe geboren und entzifferte vier Jahre später die ersten Buchstaben. Sie war noch nicht beim z angekommen, als sie begann, ihre Familie mit Postkarten, Briefen und bunt illustrierten Reisetagebüchern zum Schmunzeln zu bringen. Ihre Freude an Sprachen führte sie an die Universitäten Hildesheim und Dublin, an denen sie technisches Fachübersetzen studierte. Seit über zwanzig Jahren ist sie freiberuflich als Übersetzerin, Texterin, Fachlektorin und Autorin tätig. Wenn sie ihren Schreibtisch verlässt, erkundet sie gerne auf Reisen die Welt oder zieht sich beim Yoga aus derselben zurück. Imke Schenk lebt mit ihrem Mann in Hannover.
Kurzbeschreibung, übernommen:
Birtes Alltag könnte kaum unspektakulärer sein. Tagsüber sortiert sie Zahlen im Rechnungsprüfungsamt, und die Abende verbringt sie mit ihrer depressiven Mutter. Bis eines Tages das rätselhafte Erbe ihrer Großmutter Birtes Leben auf den Kopf stellt: Mit einem bunten Sonnenschirm und einem geheimnisvollen Brief im Gepäck soll sie auf Nilkreuzfahrt gehen! Aber traut Birte sich überhaupt zu, alleine nach Ägypten zu reisen? Und kommt ihre Mutter ohne sie zurecht? Doch vielleicht ist es wirklich an der Zeit, dass Birte ihr ruhiges Fahrwasser verlässt. Mutig packt sie ihre Koffer, und das Abenteuer kann losgehen. Auf dem Nil erwarten Birte nicht nur ein Krokodil in der Kabine, eine vertrackte Dreiecksgeschichte an Bord und ein älterer Herr, der sich ausgerechnet für ihren Sonnenschirm interessiert – sondern auch etwas Liebe ...
Meine Meinung:
Manchmal muss man die Leute zu ihrem Glück zwingen. Birte kann sich einfach nicht aufraffen und das Testament ihrer Großmutter erfüllen. Sie soll eine Flussfahrt auf dem Nil machen und anschließend noch einen Badeurlaub. Kurz bevor die gesetzte Frist abgelaufen ist, nimmt sie allen Mut zusammen und bucht endlich die Reise. Damit nimmt das von der Großmutter in Gang gesetzte Schicksal seinen Lauf.
Sehr eindrucksvoll schildert die Autorin nun den Weg von Birte, die sich innerhalb kurzer Zeit von einem unscheinbaren Mäuschen in eine selbstbewusstere Frau entwickelt. Sie hat den Mut und trifft wichtige Entscheidungen, aber auch ihrer Mutter tut die Reise der Tochter gut. Ich sags doch: manchmal muss man die Leute zu ihrem Glück zwingen.
Auf der Reise lernt Birte sehr viele zum größten Teil sympathische Mitreisende kennen. Ganz besonders ist mir Otto ans Herz gewachsen, der sich auf einer Nostalgiefahrt befand. Ich hatte sehr auf eine bestimmte Entwicklung gehofft und war mit dem Ende mehr als zufrieden.
Wir Leser erfahren nicht nur viel von Birte, auch von den anderen Mitreisenden gibt es einiges zu berichten, was sehr interessant war und dessen Entwicklung ich neugierig verfolgte. Dies alles hat die Autorin sehr fesselnd und auch mit viel Humor beschrieben.
Was mir ebenfalls sehr gut gefallen hat, war die Reisebeschreibung. Ich war dabei, ich bin mit Birte auf dem Nil gefahren und habe die wunderschönen Ausflüge gemacht und Land und Leute ein bisschen kennen gelernt.
Das Buchcover gefällt mir gut und was es mit dem Krokodil auf sich hat, konnte ich im Laufe der Geschichte erfahren.
Das mag ich, so ganz nebenbei lerne ich ferne Länder kennen. Denn eigentlich ist der Sinn des Buches doch ein anderer. Die Geschichte regt zum Nachdenken an und manch einer wird jetzt vielleicht handeln bevor es zu spät ist. Aber denkt jetzt nicht, anderes würde zu kurz kommen, Humor und etwas Liebe sind auch vorhanden und mir hat gefallen, wie Imke Schenk alles miteinander verbunden hat.
Fazit:
Ein wunderschönes Sommer-Urlaubs-Reisebuch, nun ja, es kann natürlich auch im Winter gelesen werden, aber es eignet sich jetzt bestens als Urlaubslektüre.
Ich möchte mich bei Blogg-Dein- Buch und dem Verlag recht herzlich bedanken, dass ich für ein Rezensionsexemplar erhalten durfte.
Sonntag, 31. Mai 2015
Rezension - Hochzeit nicht ausgeschlossen
Autorin: Sabine Landgraeber
Titel: Hochzeit nicht ausgeschlossen
Genre: Liebesroman
Version: eBook
erschienen: 17. Mai 2015
Seiten: 170
Altersempfehlung: Erwachsene
Sabine Landgraeber ist Autorin und Regisseurin. Sie lebt mit ihrem Mann in Berlin. Ganz sicher haben Sie schon einmal etwas im Fernsehen von ihr gesehen, denn sie hat an vielen erfolgreichen Serien mitgewirkt. "Verliebt in Berlin", "Verbotene Liebe", "Schloss Einstein" und "Der letzte Zeuge" sind nur einige Beispiele für ihre Regiearbeit. Mit ihren Büchern versucht sie ihre Leser genauso zu unterhalten, wie mit ihren Filmen und Serien.
Kurzbeschreibung, übernommen:
»Du hast Nein gesagt?« Claire ist entsetzt, als sie hört, dass Emma den Heiratsantrag ihres Freundes Ben abgelehnt hat. Auch Ben ist am Boden zerstört. Hals über Kopf fliegt Emma nach Indien, um dort - ausgerechnet - an einer Hochzeit teilzunehmen. Während sie ihre bisher unbekannte Facebook-Freundin kennenlernt, versucht Ben herauszufinden, wo Emma ist. Warum will sie nicht seine Frau werden? Wovor läuft sie davon? Bei den Hochzeitsvorbereitungen in Indien wird Emma plötzlich mit ihrer Vergangenheit konfrontiert, der sie eigentlich für immer entkommen wollte. Zu allem Überfluss taucht dann auch noch Ben in Indien auf.
Meine Meinung:
Von Sabine Landgraeber habe ich bereits einige Bücher gelesen und war nun gespannt auf dieses Buch. Und wieder war ich begeistert, denn diesmal war ich mit den Protagonisten in Indien und habe neben etwas Alltagsleben die Rituale einer indischen Hochzeit kennen lernen dürfen. Dabei muss ich erwähnen, dass ich das mit dem nötigen Ernst aufgenommen habe und nicht wie Emma oder Ben einiges zum Lachen fand. Aber so sind sie die jungen Leute, handeln manchmal nicht logisch und ärgern sich hinterher, wenn einiges schief geht.
Von Anfang bis Ende hat mich die Geschichte gefesselt. Auch wenn ich nicht immer alle Handlungen nachvollziehen konnte, habe ich doch gebangt und gehofft und wurde am Ende nicht enttäuscht.
Die Autorin hat es wieder wunderbar verstanden, vieles miteinander zu verknüpfen. So ganz nebenbei erfahre ich als Leserin etwas über Indien und auch Probleme werden dabei nicht ausgelassen. Es war alles so toll beschrieben, dass ich das Gefühl hatte dabei zu sein oder zumindest alles vor Augen hatte. Die Geschichte wird im Wechsel aus Sicht von Emma und Ben beschrieben und jedes Mal war ich bei der Person. Die eingebaute Dramatik ist nicht immer mein Fall, gibt der Geschichte aber eine gewisse Würze und wenn alles glatt liefe, dann wäre die Geschichte ja viel zu schnell erzählt und vor allem ohne Spannung.
Das Buchcover gefällt mir ausgesprochen gut, alles sehr harmonisch. Der Buchtitel ist etwas ungewöhnlich und ich bin mir nicht sicher, ob ich das Buch gekauft hätte, wenn mir die Autorin nicht bekannt gewesen wäre.
Falls sich jemand wundert, warum ich hier ein weiteres Bild einstelle, möchte ich etwas erklären. Links ist das ursprüngliche Bild des Buchcovers zu sehen und meine Aussage hierüber steht über diesem Text.
Nachdem einige Leser sich ebenfalls etwas kritisch über den Buchtitel geäußert haben, hat Sabine Landgraeber sich entschlossen, dies abzuändern. Nun gestehe ich, dass ich es mit Schuld bin, aber gut damit leben kann, lach. Das schöne ist ja wirklich, dass wir Leser Kritik äußern dürfen und es Autoren gibt, die darauf Rücksicht nehmen und sich selbst von lieb gewonnenen Buchtiteln verabschieden.
Fazit:
Ein weiteres gelungenes Buch und ich für meinen Teil freue mich schon auf das nächste, denn die Autorin hat am Ende des Buches etwas versprochen.
Donnerstag, 7. Mai 2015
Rezension - Vom Tod geliebt
Autorin: Amanda Frost
Titel: Vom Tod geliebt
Genre: Fantasy, Romanze
Version: eBook und Taschenbuch
erschienen: 4.5.2015
Seiten: 322
Altersempfehlung: Erwachsene
Im April 2013 erfüllte die Autorin Amanda Frost sich mit der Veröffentlichung ihres ersten Buches einen lang gehegten Traum. Sie startete die erfolgreiche Siria-Trilogie, die es prompt in die Kindle Top 100 schaffte. Zuvor war Amanda viele Jahre international im Marketing und der Logistik großer Unternehmen tätig und lebte lange in der Schweiz, bevor es sie nach München zog. Wenn Amanda nicht gerade Geschichten erfindet, verschlingt sie Bücher oder macht die bayerische Landeshauptstadt unsicher. Als Tochter eines Rennfahrers liebt sie schnelle Autos und Motorräder genauso sehr wie Reisen in ferne Länder. Im November 2014 erschien mit "Vom Tod geküsst" ihr neuestes Buch, das sofort an den Erfolg der Siria-Trilogie anknüpfte. Jetzt im Mai 2015 dürfen sich die Leser auf den 2. Teil freuen.
Kurzbeschreibung, übernommen:
Was könnte eine erfolgreiche Fantasy-Autorin mehr begeistern als ein Zusammentreffen mit einem Wesen der Unterwelt? Natürlich nichts! So ist Olivia hin und weg, als sie den smarten Alexander kennenlernt, der von sich selbst behauptet, der Tod persönlich zu sein. Als sie jedoch herausfindet, dass er sie belogen hat, bricht für sie eine Welt zusammen. Was sie allerdings nicht weiß: Die einzige Chance, Alexanders Leben zu retten, ist ihre Liebe! Ist der Tod das Ende oder erst der Anfang? Packende Fantasy, prickelnde Erotik und eine Liebe, die den Tod besiegen will! Die neue Serie von Amanda Frost!
Meine Meinung:
Nachdem ich mit Begeisterung das Buch "Vom Tod geküsst" gelesen habe, war ich natürlich gespannt auf dieses. Vorab möchte ich erwähnen, dass man auf jeden Fall beide Bücher in der richtigen Reihenfolge lesen sollte. Es ist zwar jedes Buch in sich abgeschlossen, aber es erhöht das Lesevergnügen ungemein, wenn die Reihenfolge eingehalten wird.
Zu diesem zweiten Buch, in dem auch wieder der Tod die Hauptrolle spielt, kann ich erst mal nur sagen "Wow" Wie so oft, habe ich ein Buch dabei, wenn ich einen Termin beim Arzt habe, um mir die Wartezeit so angenehm wie möglich zu gestalten. Puh, das habe ich aber nicht besser gewusst, ich bin mir nicht sicher, ob es heute die richtige Lektüre war und kann nur froh sein, wenn mich niemand beim Lesen beobachtet hat. Das Buch hat mich zum Weinen und Lachen gebracht und dann gab es da ein paar Szenen, die .. oh, nein, das schreibe ich jetzt besser nicht.
Die beiden Protagonisten Olivia und Alexander habe ich sehr schnell in mein Leserherz geschlossen. Wobei es mir Olivia nicht immer sehr leicht machte. Aber auf der anderen Seite konnte ich sie schon verstehen. Es hat mich gefreut, dass ich viele Bekannte aus dem ersten Buch wieder getroffen habe. Immer noch schwärme ich für den kleinen Höllenhund, den ich so richtig vor Augen habe und ich möchte ganz bestimmt keinen Niesanfall bei ihm auslösen.
Amanda Frost hat es wieder geschafft, mich mit einem Buch von ihr von Anfang an zu fesseln. Ich konnte es mal wieder nicht aus der Hand legen und natürlich habe ich es in einem Rutsch gelesen. Ich war aber auch zu neugierig, was alle so anstellen würden. Die Beteiligten hat die Autorin wunderbar beschrieben. Schon allein die Personenbeschreibungen haben mich sehr amüsiert und manche Dialoge ebenfalls. Also wieder ein rundherum gelungenes Buch. Vom Gefühl her würde ich jetzt sagen, dass diesmal mehr erotischen Szenen vorkamen, aber da sie wieder bestens in die Geschichte passten, war es für mich in Ordnung.
Das Buchcover lehnt sich am ersten Buch an, nur die Farbe hat sich geändert, ich vermute mal, das kann daran liegen, dass Olivia eine rothaarige Engländerin war und Luzifer öfter in Erscheinung trat.
Fazit:
Eins macht mich nachdenklich, steckt in Olivia viel Amanda? Wenn ja, dann muss ich doch öfter mal nach bestimmten Personen Ausschau halten. ;) Auf jeden Fall beschert uns die Autorin mit ihrer Fantasy reichlich Lesevergnügen und ich empfehle dieses Buch wirklich sehr gerne.
Bei Amanda Frost möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar und den Spaß, den sie mir damit bereitet hat, bedanken.
Dienstag, 5. Mai 2015
Rezension - Das Cupcake Syndrom
Autorin: Natalie Crownberg
Titel: Das Cupcake Syndrom
Genre: Frauenroman, Romanze
Version: eBook
erschienen: 20. April 2015
Seiten: 239
Altersempfehlung: Erwachsene
Die Autorin Natalie Crownberg wohnt mit ihrem Mann und zwei Kindern in der Nähe von Frankfurt. Sie lebt seit 20 Jahren in Deutschland und ist eher durch Zufall zum Schreiben gekommen.
Kurzbeschreibung, übernommen:
Um das Café ihrer Oma zu übernehmen und wieder Ordnung in ihr Leben zu bringen, zieht Lara von Köln nach Mayen. Dort trifft sie Nico, der nicht nur cool und gut aussehend, sondern auch ihr Nachbar ist. Auch wenn Lara ihn richtig heiß und sexy findet, schafft sie es, ihrem Entschluss männerfreies Leben zu führen treu zu bleiben. Bis er eines Morgens in ihrer Dusche steht. Nackt.
Meine Meinung:
Bei der Suche nach einer leichten Lektüre habe ich dieses Buch gefunden. Obwohl ich nicht der große Fan von Liebesromanen bin, habe ich dieses eBook auf meinen Reader geladen und kann im Nachhinein schreiben, dass es eine gute Idee war. Diese humorvoll geschriebene Geschichte hat mich immer wieder zum Lachen gebracht.
Lara und Nico sind Nachbarn, die sich sehr sympathisch sind. Allerdings machen sie sich das Leben und das Zueinanderfinden sehr schwer. Immer wenn ich dachte, nun haben sie es geschafft, passierte wieder etwas unvorhergesehenes. Leider kann und will ich hier nicht sehr ausführlich Szenen und Dialoge beschreiben, die mich so sehr zum Lachen gebracht haben. Aber erwähnen möchte ich doch, dass ich zu gerne bei dem Gespräch der Erziehungsberechtigten und der Kundin dabei gewesen wäre. Und auch bei anderen Situationen wäre ich liebend gerne ein Mäuschen gewesen und hätte die beiden beobachtet.
Beide Protagonisten waren mir sehr sympathisch, aber auch Chiara, die tolle beste Freundin von Lara mit ihren Ideen und Marianne und Ewa, die beiden liebenswerten und hilfsbereiten guter Geister.
Der Schreibstil hat mir sehr gut gefallen, selten habe ich so viele witzige Dialoge in einer Romanze gelesen.
Dieses Buch war das erste der Autorin und ich würde mich freuen, noch weitere von ihr zu lesen. Zumindest über ein weiteres, denn Chiara hat einen Geburtstagswunsch geäußert und den könnte Lara ihr doch erfüllen. Spaß gäbe es dabei sicher.
Das Buchcover sagt mir jetzt nicht so besonders zu, ich selber hätte wahrscheinlich eher ein Foto mit Cupcakes oder anderen Kleingebäck genommen. Die Schrift erscheint in meinen Augen etwas verschwommen. Übrigens, im Buch erfahre ich, wie sich das Cupcake Syndrom äußert, höchst gefährlich kann ich da mit einem Augenzwinkern sagen.
Fazit:
Wer Lust auf ein humorvolles Buch, gewürzt mit etwas Erotik, hat, sollte sich dieses Buch auf den Reader laden. Ich kann mir vorstellen, dass es anderen ebenfalls viel Spaß bereiten wird.
Übrigens, was ich noch erwähnen wollte, ich habe nach dem Lesen Kontakt zu der Autorin aufgenommen. Zum einen, weil mir auch Rechtschreibfehler aufgefallen sind und ich im WWW nichts persönliches von ihr finden konnte. Da ich in meinen Rezensionen wenigstens kurz die Autoren vorstellen möchte, habe ich ihr eine Mail geschrieben. Sie hat sehr nett geantwortet, was ich ganz toll fand, denn gerade jetzt werden Blogger wieder angegriffen, weil sie es wagen, auf Fehler hinzuweisen. Aber es gibt auch sehr nette Autoren, die dankbar für Hinweise sind. So habe ich auch erfahren können, dass dieses "Gute-Laune-Buch" wie die Autorin es nennt, eher zufällig geschrieben und noch zufälliger veröffentlicht wurde. Wenn ich also bedenke, dass es ein Erstlingswerk ist, möchte ich vielen den Kauf ans Herz legen, denn das sollten wir Leser unterstützen und ich hatte wirklich viel Spaß beim Lesen.
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