Sonntag, 30. August 2020

Rezension - Körbchen unterm Mistelzweig



Autorin: Petra Schier

Titel: Körbchen unterm Mistelzweig

Genre: Weihnachtsbuch

Version: eBook und Taschenbuch

erschienen: 25. August 2020

Seiten: 416

Altersempfehlung: Erwachsene

Herausgeber : HarperCollins



Über die Autorin:
Petra Schier, Jahrgang 1978, lebt mit Mann und Hund in einer kleinen Gemeinde in der Eifel. Sie studierte Geschichte und Literatur an der Fernuniversität Hagen, und seit 2003 arbeitet sie als freie Autorin. Ihre sehr erfolgreichen historischen Romane erscheinen im Rowohlt Taschenbuch Verlag, ihre Weihnachts- und Liebesromane bei Rütten & Loening sowie MIRA Taschenbuch und Weltbild. Sie ist Mitglied im Syndikat und bei DELIA sowie Vorsitzende der Jury des DELIA-Literaturpreises sowie des DELIA-Jugendliteraturpreises.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Schneeflocken, Familie und die ganz große Liebe Es ist Liebe auf den ersten Blick, das ist Viola sofort klar, als sie Lukas gegenübersteht. Seitdem laufen sie sich häufig über den Weg, doch Viola ist viel zu schüchtern, um den ersten Schritt zu machen. Stattdessen lässt sie sich ihre Gefühle nicht anmerken. Doch dann finden sie gemeinsam ein ausgesetztes Schnauzermädchen am Straßenrand. Sie taufen die Kleine Miss Daisy und beschließen, sich gemeinsam um sie zu kümmern. Ist das flauschige Fellknäuel genau das, was die beiden brauchen, um zueinanderzufinden?


Meine Meinung:
Ich freue mich jedes Jahr auf das Weihnachtsbuch von Petra Schier. Denn mir macht es großen Spaß, Santa dabei zu beobachten, wie er mit seinen durchnummerierten Elfen Wünsche erfüllen will. Meist benötigt er die Mithilfe eines Hundes, was diesmal die Aufgabe der kleinen Miss Daisy ist.
Manches Mal denke ich, dass es gut ist, wenn mich niemand beim Lesen eines Buches beobachtet, denn ich habe im Wechsel gegrinst, gelacht oder die Stirn gerunzelt und etwas böse geguckt. Wer die Serie dieser Weihnachtsbücher kennt, weiß, dass am Ende immer zwei Menschen zueinander finden und wie erwähnt, ein Hund eine wichtige Rolle spielt. Damit habe ich jetzt nicht zuviel verraten, denn die Autorin lässt sich immer wieder etwas neues einfallen, der Weg bis zum Ende ist jedesmal sehr unterhaltsam.
Wenn ich jetzt erwähne, dass ich von dem Weihnachtsmarkt begeistert bin, das Karussell klasse finde und die Familie Sternbach mit alle ihren "Macken" mag, verrate ich ebenfalls nichts über die Geschehnisse in diesem Buch. Aber ich mache alle anderen neugierig. Achja und ich bin jetzt auch neugierig, denn ich weiß, warum Santa seine Elfen mit Nummern versieht, zu gerne würde ich ihre elfischen Namen erfahren.
Auch in diesem Jahr hat mich Petra Schier begeistern können. Ich habe alle Weihnachtsbücher gelesen, jedes ist für sich eine abgeschlossene Geschichte, aber ich freue mich immer wieder, wenn ich Mitglieder der Familie Sternbach wiedersehe.
Beinahe hätte ich vergessen, dass Santa in diesem Jahr den Wunsch fast wörtlich erfüllt hat und ich herzhaft lachen musste.


Fazit:
Wer die Weihnachtsbücher mit den Weihnachtshunden noch nicht kennt, sollte dies nun nachholen. Es macht natürlich Spaß alle Bücher in der entsprechenden Reihenfolge zu lesen, ist aber nicht zwingend erforderlich, macht aber mehr Spaß. Auf jeden Fall gebe ich diesem Buch fünf Bewertungssterne und eine eindeutige Leseempfehlung.


Beim Verlag möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken.

Rezension - Nichts wie weg!



Autorin: Mimi J. Poppersen

Titel: Nichts wie weg

Genre. Frauenroman

Version: eBook und Taschenbuch

erschienen: 17. August 2020

Seiten: 264

Altersempfehlung: Erwachsene

Herausgeber : Independently published


Über die Autorin:
Mimi J. Poppersen ist das Pseudonym einer deutschamerikanischen Schriftstellerin, deren Romane sonst im Krimi-und Thrillerbereich angesiedelt sind. Mimi J. Poppersen ist freie Journalistin, und wenn sie nicht gerade auf der Suche nach einer spannenden Geschichte um die Welt reist, lebt sie mit ihrer Familie in Santa Cruz in Kalifornien oder in ihrer Heimatstadt Heidelberg.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Liebeschaos in San Francisco! Valentina Kramer hasst nichts mehr als den Valentinstag! Erstens war sie bisher nur unglücklich verliebt und zweitens ist der 14. Februar auch noch ihr Geburtstag. Das hat ihre Mutter vor sechsunddreißig Jahren dazu bewogen, ihr diesen Namen zu geben, den sie nicht ausstehen kann. In diesem Jahr beschließt Valentina, ihrem Geburtstag und der tickenden biologischen Uhr zu entfliehen. Spontan bucht sie einen Flug nach San Francisco, ihrer Traumstadt, in der sie noch nie war, da sie unter starker Flugangst leidet. Den überstürzten Aufbruch kann Valentina sogar als Geschäftsreise verbuchen, da sie einen einzigartigen Reisebericht über San Francisco verfassen will. Sie möchte die Stadt aus einem Blickwinkel erfassen, wie sie sonst kaum ein Tourist zu sehen bekommt. Ihre Reise ins Glück fängt allerdings nicht gut an und scheint in eine massive Pechsträhne auszuarten. Ob sich daran ausgerechnet am Valentinstag etwas ändert?


Meine Meinung:
Ab und zu brauche ich etwas Abwechslung beim Lesen, zwischen all den Krimis und historischen Büchern, darf es dann auch mal eine leichte Sommerlektüre sein. Zumal ich auf bequeme Weise eine weitere Reise antreten kann, die ich selber wohl nie machen werde.
Ich habe Valentina Kramer nach San Francisco begleitet und konnte einige schöne Sehenswürdigkeiten kennen lernen. Das war es auch, was mir am meisten an diesem Buch gefallen hat. Die Erlebnisse von Valentina sind doch sehr vorhersehbar und bei diesem tollen Cover rechnet jede Leserin mit einem Happy End. Ich erwähnte, dass ich eine Ahnung hatte, was passieren wird, allerdings hat sich die Autorin einiges einfallen lassen und es Valentina nicht gerade leicht gemacht. Natürlich werde ich davon nichts verraten. Humorvolle Begebenheiten, Verwicklungen und noch so manches andere sorgen für eine lebendige Geschichte, die sehr unterhaltsam ist.


Fazit:
Wer also nach einer humorvollen und leichten Sommerlektüre Ausschau hält, könnte hier das richtige finden. Ein Pluspunkt ist ja auch noch die Reise nach San Francisco. Gerne gebe ich eine Leseempfehlung.

Donnerstag, 27. August 2020

Rezension - Lieblingsmörder



Autorin: Andrea Becker

Titel: Lieblingsmörder

Genre: Cosy Crime

Version: eBook und Taschenbuch

erschienen: 8. Juli 2020

Seiten: 286

Altersempfehlung: Erwachsene

Herausgeber : BoD – Books on Demand



Das schreibt die Autorin über sich:
Was passiert, wenn einem die Natur eine lausige Singstimme und nur mittelmäßige Talente zum Malen mitgegeben hat, dafür aber mehr als reichlich Fantasie? Man vergeht sich am Ausdruckstanz oder fängt an zu schreiben. Ich hab das Zweite gewählt und wer mich kennt, weiß, dass das auch besser so ist.
Mit der Romantik hab ich es nicht so und für den großen Deutschen Nachkriegsroman fehlt mir der nötige Ernst, also darf die kriminelle Energie das Ruder übernehmen. Und ganz wichtig: Ich will meine Leser zum Lachen bringen, die etwas verhalteneren zumindest zum Schmunzeln und die schüchternen zum Kichern.
Meine Romanfiguren sind so etwas wie die imaginären Freunde der Kindheit. Sie reden mit mir, begleiten mich und sind die gebeutelten Helden der Geschichten, die ich mir für sie ausdenke. Und sie sind so, wie ich es von Freunden erwarte: loyal, mutig und ehrlich. Das allein wäre aber langweilig, deswegen machen sie haarsträubende Fehler, sind mal unbeherrscht, mal Mimosen, sie streiten und erleben Enttäuschungen, sie haben Angst und werden wütend. Aber sie haben eins gemeinsam: Sie lieben Tiere und setzen sich für sie ein.
Sie müssen auch noch eine Weile miteinander auskommen. Im Moment arbeite ich an der dritten Geschichte, die in einer Nobel-Kurklinik spielt. Im vierten Band geht es auf den Weihnachtsmarkt und im fünften wird ein Coach sterben. Vielleicht sind aber vorher noch die Mittelalter-Fans fällig, mal sehen. Aber ihr seht, es gibt noch eine Menge Gelegenheiten fürs aufklärungsbedürftige Ableben.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Ausgerechnet in einem Pelzgeschäft soll die tierliebe Privatdetektivin Mathilda undercover ermitteln! Aber hier ist sehr viel Geld aufgetaucht und kurze Zeit später ein Mann spurlos verschwunden. Im Büro hängen alte Waffen und eine Großwildjägerin näht flauschige Westen, die gar keine Westen sind. Eine echte Herausforderung für Mathilda und ihren so gebildeten, wie zartbesaiteten Kollegen Sam. Doch zum Glück gibt es tatkräftige Unterstützung von Mathildas Freundin Ulla, die das englische Königshaus verehrt und dem Rechtsanwalt Robert, der Ulla verehrt. Die beiden können viel, aber leider nicht das Schlimmste verhindern.


Meine Meinung:
Mal wieder war es Zufall, dass ich auf ein Buch aufmerksam gemacht wurde. Allerdings war ich dann auch sofort neugierig und wollte das Buch lesen. Zumal mich das Cover sehr angesprochen hat.  So lernte ich Mathilda und Sam kennen, die in diesem Buch ihren zweiten Fall lösen mussten. Ich kam bestens zurecht, ohne das erste Buch zu kennen, allerdings wurde ich nun neugierig und was selten passiert, möchte ich das Buch demnächst auch noch lesen.
Die Autorin machte mich in dieser Folge mit den beiden Protagonisten bekannt, die schon besondere Typen sind. Aber auch die anderen Beteiligten sind ganz bestimmt nicht langweilig. Man möge es sich nur mal vorstellen, Mathilda muss in einem Pelzgeschäft undercover arbeiten, was für sie eine Qual ist. Schließlich liebt sie Tiere und möchte sich nicht unnötig mit deren Pelz schmücken, zumal es bei uns selten so kalt ist, dass dies erforderlich wäre. Aber das ist ein anderes Thema.
Mir hat es sehr viel Spaß gemacht, vor allem Mathilda zu begleiten. Begeistert war ich von ihrer Freundin Ulla, warum wohl? 😉 Dafür gibt es zwei Gründe, die ich aber nicht verrate.
Auf jeden Fall gab es reichlich Spannung, humorvolle Begebenheiten und auch die Romanze kam nicht zu kurz.


Fazit:
Nun werde ich Mathilda und ihre Leute im Auge behalten, denn ich verspreche mir noch weitere spannende Unterhaltung. Aber zunächst gebe ich für dieses Buch eine Leseempfehlung.


Bei der Autorin möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken. Sie lernte ich jetzt ebenfalls durch meine Mitgliedschaft in der Bloggerlounge des Self Publisher Verbandes kennen. Ich erwähnte es schon an anderer Stelle, es gibt sehr viele und ausgesprochen gute Autoren und Bücher, die nicht in Verlagen erscheinen.

Rezension - Der Strandhexenmord


Autorin: Ulrike Busch

Titel: Der Strandhexenmord

Genre: Krimi

Version: eBook und Taschenbuch

erschienen: 25. August 2020

Seiten: 208

Altersempfehlung: Erwachsene

Verlag: BoD Books on Demand




Über die Autorin:
Drei Herzenswünsche hat die gute Fee der gebürtigen Ruhrpottpflanze Ulrike Busch erfüllt: Erstens, in Norddeutschland zu leben, und zweitens, als Autorin von Büchern tätig zu sein, die drittens an Nord- und Ostsee spielen. Seit 1986 wohnt die ehemalige selbstständige Texterin in Hamburg. „Dreimal hinfallen, und ich bin an meinen Sehnsuchtsorten: Amrum, Sylt, St. Peter-Ording, Travemünde, Niendorf, Timmendorfer Strand. Überall da, wo es viel Meer, Wind und Wetter und eine salzige Brise gibt.“ Bereits ihr erster Krimi, der 2015 erschienene Bestseller „Der Pfauenfedernmord“, etablierte sich als Longseller. Seitdem arbeitet die hauptberufliche Autorin ständig an neuen Bänden ihrer erfolgreichen Cosy-Krimi-Reihen „Ein Fall für die Kripo Wattenmeer“, „Anders und Stern ermitteln“ und „Ein Fall für Molly Bleck“.


Kurzbeschreibung, übernommen:
An einem Sonntag im August verschwindet die sechsjährige Jule am Strand von Travemünde. Die Entführer stellen keine Forderungen, doch sie hinterlassen eine seltsame Botschaft. Sind die Täter im Umfeld der geschiedenen Eltern zu finden? Was ist ihr Motiv und was ihr Ziel? Während die Ermittlungen laufen, sind die Kidnapper weiterhin aktiv – auf eine Weise, die niemand zu deuten versteht. Molly Bleck und Malte Graf von der Soko Mysterious geraten unter Druck. Da geschieht auf der Nordermole ein Mord.


Meine Meinung:
Nachdem ich Molly Bleck und Malte Graf in dem Buch "Der Herzmuschelmörder" kennen gelernt hatte, wollte ich Selbstverständlich auch dieses Buch lesen. Natürlich bin ich immer noch begeistert, dass sich das Geschehen an der Ostsee abspielt. Da ich die Orte kenne, habe ich das Gefühl, so richtig dabei zu sein.
Die beiden Ermittler gehören zur Soko Mysterious und ihnen wird der Fall des verschwundenen Kindes übertragen. Ansich ist daran nichts besonders geheimnisvolles, aber das Auftauchen einer kleinen Hexe ist doch etwas mysteriös. Was soll das bedeuten? Mühsam versuchen Molly und Malte Licht in die Angelegenheit zu bekommen. Dann verschwindet ein weiteres Kind und es könnte da Zusammenhänge geben. Ulrike Busch spannt mich ganz schön auf die Folter, denn ich stecke ja mitten drin in dem Fall und versuche zu helfen. Als dann ein Mord passiert, stehe nicht nur ich vor einem Rätsel. Aber Molly und Malte können mit ihrem hoch motivierten Mitarbeiter Ben vieles heraus finden und mich am Ende überraschen. Darauf wäre ich jetzt nicht gekommen.
Mir gefällt es sehr gut, dass die Autorin ein brisantes Thema eingebaut hat, worüber ich hier allerdings nichts verraten möchte.
Beide Bücher können unabhängig voneinander gelesen werden, allerdings empfehle ich sie in der entsprechenden Reihenfolge zu lesen, denn es gibt da einen losen Faden, der sich durch die Bücher zieht und mich nun besonders neugierig auf die nächste Folge macht.


Fazit:
Auch der zweite Falls der beiden ist sehr spannend und unterhaltsam. Ich gebe hierzu gerne wieder eine Leseempfehlung.

Bei Ulrike Busch möchte ich mich wieder bedanken, denn ich durfte das Buch vorab lesen, was natürlich toll ist, aber ich muss genau wie alle anderen nun warten, bis es eine Fortsetzung gibt.

Rezension - Mission Africakonferenz


Autor: H.G. Schulz

Titel: Mission Afrika-Konferenz - Tatort Berlin

Genre: Historisch, Gegenwart, Krimi, Schicksal

Version: eBook und Taschenbuch

erschienen: 14. Juni 2020

Seiten: 276

Altersempfehlung: Erwachsene





Über den Autor:
Als ich Horst Schulz fragte, was ich denn über ihn schreiben darf, habe ich folgende Information von ihm bekommen:
Während der Berufstätigkeit war ich viel unterwegs und traf facettenreiche Charaktere in unterschiedlichen Kulturen, die meine Phantasie anregten. Ich verbrachte viel Zeit an Flughäfen, in Hotels oder endlosen Verhandlungen. Schon damals machte es mir großen Spaß, Menschen zu beobachten, Situationen zu interpretieren und sie für mich weiter zu spinnen.
Wenn mir meine wenige Freizeit Muße ließ, entstanden in meinem Kopf daraus Geschichten, die meine Zuhörer – wie sie sagten – sehr genossen. Sie forderten mich auf, die Erzählungen niederzuschreiben. Allerdings fehlte mir damals dafür der Antrieb.
Nach dem Ende meiner beruflichen Tätigkeit benötigte ich einige Zeit, um Abstand zu gewinnen, Ruhe zu finden und wieder im realen Leben anzukommen. Danach begann ich mit dem Schreiben, musste jedoch feststellen, dass Kurzgeschichten nicht mein Ding sind. So stürzte ich mich lieber ins Abenteuer, einen Roman zu schreiben. Ich verschlang die einschlägigen Ratgeber, besuchte Seminare und sog alles auf, was es zu finden gab. Dabei unterschätzte ich die Zeit, die es braucht, als Selfpublisher das erste Buch einigermaßen professionell auf den Markt zu bringen, total. Allerdings wuchs in dieser Zeit die Passion zu schreiben.
Schon als Kind habe ich Bücher verschlungen, damals ganz viel Historisches. Die Liebe zur Geschichte ist geblieben.
Weitere Steckenpferde sind das aktuelle Geschehen und die Veränderungen und Herausforderungen unserer Gesellschaft. Ich muss gestehen, dass ich mehr Tageszeitungen als Bücher verschlinge. Wenn ich dort auf ein interessantes Thema stoße, recherchiere ich sofort Hintergründe.
Deshalb versuche ich, in meinen Büchern ein aktuelles Thema mit einer spannenden Geschichte zu kombinieren.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Berlin 1885 Afrika wird auf der Afrikakonferenz unter den Industrienationen aufgeteilt.
Berlin heute Niam, ein junger Kongolese, hat sich durchgeschlagen. Im Gegensatz zu Hunderttausenden anderer Afrikaflüchtlinge hat er eine Mission: Er sucht in Berlin Gerechtigkeit für seinen geschundenen Kontinent.
Als Asylant überwindet Niam auf seinem Weg alle Rückschläge. Ja, er setzt sogar seine neu gewonnene sichere Existenz aufs Spiel – alles für dieses eine Ziel. Wird es ihm gelingen? Gibt es eine zeitgemäße Antwort auf die Kolonisierung des Kontinents?
H.G. Schulz greift ein brisantes Thema auf: Das Verständnis für das damalige Unrecht und die Notwendigkeit eines Neuanfangs in den Beziehungen der Nachbarkontinente.


Meine Meinung:
Da ich mich immer wieder freue, wenn ich neue Autoren finde und auf ihre Bücher aufmerksam gemacht werde, wollte ich dieses Buch natürlich unbedingt lesen.
Das Cover ziehen ein an und der Buchtitel machte mich neugierig, was hat Berlin mit Afrika zu tun. Nun, vielen ist ja bekannt, dass Deutschland sich vor langer Zeit auch an der Ausbeutung des Kontinents beteiligte. Zwar sahen es die Menschen damals auf keinen Fall als Ausbeutung, sie wollten den Menschen ihre Lebensweise aufzwingen und an dem Land verdienen. Ok, wir können es heute nicht mehr ändern. Auch Ungerechtigkeiten werden nicht mehr behoben, oder doch?
Zumindest reist Niam auf abenteuerliche Weise vom Kongo nach Berlin und hat eine bestimmte Aufgabe vor Augen. Natürlich werde ich jetzt nicht näher darauf eingehen. Der interessierte Leser wird es im Laufe des Buches erfahren und sich ein eigenes Bild machen können.
Der Autor hat für mich sehr interessant beschrieben, was Niam alles so erlebt. Er beginnt mit einem Prolog, der schon für Spannung sorgt, denn es wird darin nicht alles verraten und mich hat er damit an das Buch gefesselt.  Es fiel mir auch nicht leicht, das Buch einem bestimmten Genre zuzuordnen, es könnte bei Schicksal eingeordnet werden, aber ebenso auch bei Gegenwart mit historischem Hintergrund oder sogar bei Krimi. Auf jeden Fall ist es nicht langweilig und mal etwas anderes.


Fazit:
Ich freue mich, dass mich das Buch gefunden hat und ich dadurch nicht nur gut unterhalten wurde, sondern auch einiges an Hintergrundwissen bekommen habe und gleichzeitig empört über die vielfache Ungerechtigkeit war. Gerne gebe ich hier eine Leseempfehlung.


Ich möchte mich vielmals bei Horst Schulz bedanken, der mich angeschrieben und gefragt hat, ob ich Interesse und Zeit habe, sein Buch zu lesen. Die Zeit habe ich mir gerne genommen, denn ich war neugierig. Außerdem freue ich mich immer, wenn ich einen Autor kennen lerne, der als Self Publisher sein Buch veröffentlicht. Das ist nicht immer leicht und es soll niemand denken, dass Autoren, die keinen Verlagsvertrag haben, schlechtere Bücher schreiben. Wenn mir dieses Buch überhaupt nicht gefallen hätte, hätte ich dem Autor eine Info geschickt und mir nicht die Mühe gemacht, eine Rezension zu schreiben.

Mittwoch, 26. August 2020

Rezension - Miss Kelly und der Zauber von Monaco


Autorin: Heather Webb
Autorin: Hazel Gaynor

Titel: Miss Kelly und der Zauber von Monaco

Genre: Roman

Version: eBook und broschiert

erschienen: 13. Juli 2020

Seiten: 384

Altersempfehlung: Erwachsene

Herausgeber : Blanvalet Taschenbuch Verlag



Über die Autorinnen:
Hazel Gaynor stammt aus Yorkshire, England und lebt heute mit ihrem Mann, ihren zwei Kindern und einer Katze in Irland. 2012 gewann sie den Cecil Day Lewis Award für Nachwuchsautoren und wurde 2015 vom Library Journal als eine der zehn besten neuen Autorinnen ausgewählt. Bei Blanvalet ist von ihr bereits erschienen "Das Mädchen aus dem Savoy" , sowie "Noch bevor das Jahr zu Ende ist", ihr erster Roman in Zusammenarbeit mit Heather Webb.
Heather Webb ist erfolgreiche Autorin mehrerer historischer Romane und arbeitet außerdem freiberuflich als Lektorin. Sie lebt mit ihrer Familien und einem temperamentvollen Kaninchen in Neuengland, USA.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Vor dem Hintergrund von Grace Kellys unvergesslicher Hochzeit in Monaco entspinnt sich die Geschichte einer tiefen Freundschaft und einer großen, dramatischen Liebe.
Sommer 1955. Filmstars und Paparazzi strömen zum glamourösen Filmfest nach Cannes, doch der größte Star von allen, Grace Kelly, will nichts mehr, als dem Blitzlicht zu entkommen. Auf der Flucht vor dem hartnäckigen britischen Fotografen James Henderson stolpert sie in die Boutique der Parfümeurin Sophie Duval, die sie im Hinterzimmer versteckt – der Beginn einer tiefen Freundschaft zwischen den beiden Frauen. Noch ein Jahr später kann James Henderson seine kurze Begegnung mit Sophie Duval nicht vergessen. Obwohl er Schuldgefühle hat, weil er seine Tochter allein lässt, nimmt er den Auftrag an, über die Hochzeit des Jahrhunderts zu berichten, und begleitet Grace Kellys Hochzeitsgesellschaft nach Monaco. Dort müssen James und Sophie – wie auch Prinzessin Grace – entscheiden, was sie bereit sind, für die Liebe zu opfern …


Meine Meinung:
Im Moment ist es anscheinend ein Trend, dass über berühmte Frauen Bücher geschrieben werden. Ich hatte neulich ein Buch gelesen, in dem ich einiges über Grace Kelly erfahren konnte. Deshalb war ich auf dieses Buch neugierig, denn es wird ja selten über das gesamte Leben berichtet, sondern eine bestimmte Zeitspanne ausgewählt.
Sommer 1955 - Grace Kelly kommt zum Filmfest nach Cannes und trifft dort auf Sophie Duval, eine Parfümeurin und James Henderson, einem Fotografen. Die beiden lernen sich durch eine Begebenheit von Grace kennen und sind in dem Buch eigentlich die beiden Protagonisten. Grace Kelly spielt diesmal eine Nebenrolle, aber es ist keine unbedeutende. Im Grunde ist es die Geschichte von Sophie und James mit reichlich Hochs und Tiefs. Was Grace Kelly betrifft, bei ihr dreht sich alles um den Aufenthalt in Cannes und Monaco und die anstehende Hochzeit. Über die wir Leser so nebenbei einiges erfahren. Ich fand es zwar durchaus interessant, war aber doch etwas enttäuscht, denn ich bin davon ausgegangen, dass Grace Kelly viel mehr im Vordergrund steht.


Fazit:
Schade, ich hatte etwas anderes erwartet, kann aber jetzt nicht behaupten, dass das Buch mich nicht unterhalten hat. Es ist halt eine Geschichte über zwei andere Personen. Bestimmt gibt es genügend Leser, die daran ihre Freude haben werden.

Beim Verlag möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken

Montag, 24. August 2020

Rezension - Das Beste, das uns je passiert ist



Autorin: Maeve Haran

Titel: Das Beste, das uns je passiert ist

Genre: Roman

Version: eBook und Taschenbuch

erschienen: 13. Juli 2020

Seiten: 481

Altersempfehlung: Erwachsene

Verlag : Blanvalet Taschenbuch Verlag



Über die Autorin:
Maeve Haran hat in Oxford Jura studiert, arbeitete als Journalistin und in der Fernsehbranche, bevor sie ihren ersten Roman veröffentlichte. »Alles ist nicht genug« wurde zu einem weltweiten Bestseller, der in 26 Sprachen übersetzt wurde. Maeve Haran hat drei Kinder und lebt mit ihrem Mann in London.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Vier Freundinnen im allerbesten Alter, ein Haus auf dem Land und ein Sommer voller Turbulenzen, Liebe und Humor!
Seit sie denken können, stellen sich die Freundinnen Claudia, Ella, Laura und Sal gemeinsam den Aufs und Abs des Lebens. Jetzt, mit sechzig Jahren, fragen sie sich: Was hält die Zukunft noch bereit? Etwa das Seniorenheim? Nein! Laue Sommernächte und spritzige Gartenpartys! Gemeinsam beschließen die Frauen, alle Einwände zu ignorieren und ein altes Herrenhaus auf dem Land zu kaufen, um es mit vereinten Kräften wieder flottzumachen. Doch Laura zögert: Seit sie den charmanten Gavin über eine Online-Dating-Plattform kennengelernt hat, beschleicht sie das Gefühl, dass das Schicksal noch weit mehr für sie bereithält. Wie gut, dass sie Freundinnen an ihrer Seite hat, die ihr beistehen, komme, was wolle …


Meine Meinung:
Es ist tatsächlich schon eine Weile her, seit ich die vier Freundinnen in dem Buch "Die beste Zeit unseres Lebens" kennen gelernt habe. Inzwischen hat sich in ihrem Leben einiges getan und es sollte auch noch einiges passieren. Schließlich macht der Buchtitel doch Hoffnung.
Die Autorin hat sich für die vier Freundinnen viel einfallen lassen und sie vor manche Herausforderungen gestellt. Aber nicht nur die vier mussten diese bewältigen. Es gab in ihrem Umkreis noch mehr, denen etwas Gutes passieren sollte. Es wäre ja auch zu einfach gewesen, wenn alle ein beschauliches Rentnerdasein geführt hätten und gesund gewesen wären. Es gab also reichlich Höhen und Tiefen für alle. Wobei Maeve Haran wirklich alles berücksichtigt hat, ob es nun die Gesundheit betrifft oder Online-Dating-Plattformen und was einem sonst noch in dem Alter beschäftigt. Hiro habe ich übrigens sehr in mein Leserherz geschlossen, er hat wirklich für glückliche Zeiten gesorgt. Allerdings möchte ich hierauf nicht näher eingehen.
Im flotten Wechsel hat die Autorin immer von einer anderen Person berichtet, ich musste mich schon konzentrieren, damit ich den Faden nicht verliere. Auf jeden Fall fühlte ich mich gut unterhalten und im Grunde war ich mit dem Ende auch sehr zufrieden.


Fazit:
Eine sehr schöne Sommerlektüre mit Höhen und Tiefen im Leben der Beteiligten, die fast alle die sechzig schon überschritten haben. Übrigens, das erste Buch muss man nicht unbedingt gelesen haben, um den richtigen Einstieg zu finden. Es macht allerdings mehr Spaß, alle eine Weile zu begleiten. Gerne gebe ich für dieses Buch eine Leseempfehlung.


Beim Verlag möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken

Sonntag, 23. August 2020

Rezension - Die Tochter des Zauberers


Autorin: Heidi Rehn

Titel: Die Tochter des Zauberers - Erika Mann und ihre Flucht ins Leben

Genre: Biografie, historisch

Version: eBook und Taschenbuch

erschienen: 18. August 2020

Seiten: 448

Altersempfehlung: Erwachsene

Verlag: atb Aufbau Taschenbuch



Über die Autorin:
Heidi Rehn, geboren 1966, wuchs im Mittelrheintal auf und kam zum Studium der Germanistik und Geschichte nach München. Seit vielen Jahren widmet sie sich hauptberuflich dem Schreiben. 2014 erhielt sie den "Goldenen Homer" für den besten historischen Beziehungs- und Gesellschaftsroman.


Kurzbeschreibung, übernommen:
New York, 1936: Erika hofft darauf, mit ihrem politischen Kabarett die Amerikaner für den Kampf gegen Hitler zu gewinnen. Dann lernt sie im Kreis der europäischen Exil-Künstler einen Mann kennen, der ihr mehr bedeutet, als sie jemals für möglich gehalten hätte – den Arzt und Lyriker Martin Gumpert, der fasziniert ist von ihrer Stärke und Unabhängigkeit. Bald muss sie sich entscheiden: Ergreift sie die Chance, sich als Kämpferin für Frieden und Freiheit zu etablieren, oder setzt sie ihr persönliches Glück an erste Stelle?


Meine Meinung:
So sehr ich die Buchreihe des Aufbau Verlages für besondere Frauen mag, bin ich doch froh, dass immer nur ein relativ kurzer Zeitraum ausgewählt wird. Denn besonders Erika Mann erlebt so viel, ich denke, ein Buch über ihr ganzes Leben hätte mich überfordert.
Erika Mann, das erste Kind von Thomas und Katia Mann, war mir bisher nicht so präsent. Natürlich weiß ich, wer ihr Vater war. Mit großem Interesse habe ich vor einigen Jahren auch das Buddenbrockhaus in Lübeck besichtigt. Sehr zu ihrem Leidwesen war Erika Mann für viele Leute auch "nur" die Tochter des berühmten Schriftstellers. Obwohl sie sich damals sehr eingesetzt hat, sie wollte in Amerika die Leute wachrütteln, weil viele die Gefahr nicht sehen wollten.
Ich fand es ungemein interessant, was sie so alles erlebt und auf die Beine gestellt hat. Allerdings erschien sie mir auch als eine sehr unruhige, wenn nicht sogar flatterhafte Person. Sie wusste zwar, wie und was sie den Leuten sagen wollte, aber ihr Privatleben war ein heilloses Durcheinander. Ich frage mich, ob alles anderes gekommen wäre, wenn sie nicht zur berühmten Familie Mann gehört hätte. Auf jeden Fall hat die Autorin es verstanden und mir viel wissenswertes berichten können, was natürlich voraussetzte, dass sie viel und gut recherchiert hat.


Fazit:
Ich bin begeistert, dass ich soviel über die Person Erika Mann und über die damalige Zeit erfahren konnte. Es ist immer wieder interessant, etwas über das Zeitgeschehen aus Sicht verschiedener Personen zu erfahren. Gerne gebe ich eine Leseempfehlung.

Gerne weise ich hier auch auf eine weitere Rezension zu diesem Buch hin:

Alexas Bücherwelt


Beim Verlag und bei NetGalleyDe möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken


#DieTochterdesZauberersErikaMannundihreFluchtinsLeben #NetGalleyDE

Rezension - Miss Guggenheim


Autorin: Leah Hayden

Titel: Miss Guggenheim - Sie lebte die Liebe und veränderte die Welt der Kunst

Genre: Biografie, historisch

Version: eBook, Taschenbuch, Hörbuch

erschienen: 18. August 2020

Seiten: 480

Altersempfehlung: Erwachsene

Verlag: atb Aufbau Taschenbuch



Über die Autorin:
Leah Hayden studierte Germanistik, Politikwissenschaft und Philosophie in Heidelberg und den USA, wo sie lange Zeit in der Nähe von New York lebte. Durch ihren Onkel, der Maler war, spürte sie schon früh die Faszination der Welt der Kunst. Heute wohnt Leah Hayden mit ihrem Mann und zwei Hunden als freie Autorin in Salerno bei Neapel. Für die Recherche zu diesem Roman kehrte sie nach New York zurück und erlebte die Stadt aus dem Blickwinkel Peggy Guggenheims noch einmal ganz neu.


Kurzbeschreibung, übernommen:
"Ich war eine befreite Frau, lange bevor es einen Namen dafür gab.". Lissabon, 1941. Endlich gelingt es Peggy und ihrer neuen Liebe, dem Maler Max Ernst, von den Nazis wegen seiner "entarteten" Kunst verfolgt, in die USA auszureisen. Doch kaum angekommen, wird Max als Enemy Alien verhaftet, und Peggy fürchtet seine Ausweisung nach Deutschland. Zugleich beginnt sie ihren großen Traum zu verwirklichen: ein eigenes Museum, in dem sie ihre Sammlung der europäischen Moderne ausstellen kann, die sie vor den Deutschen retten konnte. Doch die Widerstände, gegen die Peggy zu kämpfen hat, sind groß, und ihre Liebe zu Max droht daran zu scheitern …


Meine Meinung:
Ich mag diese Buchreihe des Aufbau Verlages, in der besondere Frauen vorgestellt werden. Diesmal steht Peggy Guggenheim im Vordergrund. Die Autorin hat einen kleinen Zeitabschnitt gewählt und uns Leser berichtet, was Peggy Guggenheim in dieser Zeit so alles erlebt und vor allem, was sie auf die Beine stellt. Peggy bekommt nur einen relativ kleinen Teil des großen Familienvermögens, deshalb zählt sie sich zu den armen Guggenheims. Allerdings erlaubt es ihr, dass sie einen nicht gerade üblichen Weg einschlagen kann. Denn in den Jahren 1941 - 1943 haben nicht viele Frauen die Möglichkeit, selbst zu bestimmen, was sie machen möchten. Wir Leser ahnen es schon, es sind Kriegszeiten und eigentlich ist es schon eine verrückte Zeit, eine Galerie zu eröffnen. Nicht nur das, wir erfahren auch, was Peggy unternimmt, damit unter anderem Max Ernst nach Amerika reisen darf. Ich bin mir nicht sicher, ob ich Peggy so richtig mag, allerdings betrachte ich ihr Leben auch aus heutiger Sicht. Also weit entfernt von dem damaligen Zeitgeschehen.
Die Autorin berichtet nicht nur über das Leben in den oben genannten Jahren, sie macht immer wieder auch einen Schlenker in das Jahr 1958 nach Venedig, wo Peggy lebte und ihre Sammlung in einem der Häuser untergebracht hat.


Fazit:
Ich fand es durchaus interessant, über einen kurzen Zeitraum an dem Leben von Peggy Guggenheim teilnehmen zu können. Deshalb gebe ich auch gerne eine Leseempfehlung ab. Es ist ja so zu sagen Zeitgeschichte.


Beim Verlag und bei NetGalleyDe möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken.

#MissGuggenheim #NetGalleyDE

Rezension - Dünenflimmern



Autorin: Katharina Mohini

Titel: Dünenflimmern

Genre: Roman

Version: eBook und Taschenbuch

erschienen: 22. Juli 2020

Seiten: 388

Altersempfehlung: Erwachsene

Verlag: BoD - Books on Demand



Über die Autorin:
Katharina Mohini, Jahrgang 1961, lebt mit ihrer Ehefrau in im südlichen Schleswig-Holstein. „Dünenflimmern – Schleier der Vergangenheit“ ist bereits ihr vierter Roman den sie im Genre: Adult-Romance veröffentlicht. Bei diesem, ihrem letzten Werk, betritt sie erstmals die Bühne des Cosy Krimis, ohne jedoch von den einschneidenden Erlebnissen und Gefühlen ihrer Protagonisten abzulassen.


Kurzbeschreibung, übernommen:
„Hyggelig, wie die Dänen sagen …“ ein endloser Strand, das weite Meer und eine faszinierende Natur. Spätsommer in Blåvand an der dänischen Nordseeküste. Für Mads Lynggaard und seine Freunde ist es mit der Beschaulichkeit vorbei, als sich eine ebenso attraktive wie mysteriöse Frau in seinem Ferienhaus einmietet. Gleichzeitig machen üble Nachrichten die Runde: Die Hinweise verdichten sich, dass ein Attentat auf einen ranghohen Politiker geplant ist. Für die Freunde deutet einiges darauf hin, das Mads’ schöne Mieterin diese Attentäterin sein könnte. Zu allem Überfluss kommen Gefühle ins Spiel, die das Leben des geschiedenen Mannes grundlegend auf den Kopf stellen. Doch nichts ist, wie es scheint. Als dann noch Mads’ kleiner Sohn in Gefahr gerät, überschlagen sich die Ereignisse …


Meine Meinung:
Als Fan von Skandinavien war ich neugierig auf dieses Buch. Von Katharina Mohini hatte ich im vorigen Jahr "Wandlungen - Das Geheimnis besonderer Frauen" und nun war ich sehr gespannt auf dieses. Ich brauchte einen kurzen Moment, um in die Geschichte herein zu kommen, zumal ich anfangs meinte, ich ahne die Entwicklung der Geschichte. Aber dann kam alles ganz anders und ich war regelrecht an das Buch gefesselt. Auch diesmal gab es Geheimnisse, aber andere, die für ausreichende Spannung sorgten. Die Autorin hat sich eine tolle Geschichte einfallen lassen und diese dann auch spannend geschrieben. Ich hatte gegenüber der Beteiligten ja etwas mehr Informationen, aber doch nicht genügend und deshalb wollte ich natürlich wissen, wie sich alles entwickelt und vor allem, welche Entscheidungen getroffen werden. Mehr kann und will ich allerdings nicht verraten.


Fazit:
Hyggelig kommt einiges rüber, aber die Liebe und Spannung kommt auch nicht zu kurz. Ich war begeistert und gebe sehr gerne eine Leseempfehlung zu diesem Buch ab.


Ich möchte mich vielmals bei Katharina Mohini für das Rezensionsexemplar bedanken. Wir haben uns auf einer Buchmesse kennen gelernt und sehr anregende Gespräche geführt. Da ich nur Bücher zum Rezensieren annehme, die mich interessieren, ist dies auch eine unbeeinflusste Bewertung.

Dienstag, 18. August 2020

Rezension - Meine lieben jungen Freunde


Autor: Hans Fallada

Titel: Meine lieben jungen Freunde - Briefe an die Kinder

Genre: Historisch, Biografie

Version: eBook und gebundene Ausgabe

erschienen: 18. August 2020

Seiten: 144

Altersempfehlung: Erwachsene

Verlag: Aufbau Verlag



Über den Autor:
Rudolf Ditzen alias HANS FALLADA (1893 Greifswald – 1947 Berlin), zwischen 1915 und 1925 Rendant auf Rittergütern, Hofinspektor, Buchhalter, zwischen 1928 und 1931 Adressenschreiber, Annoncensammler, Verlagsangestellter, 1920 Roman-Debüt mit »Der junge Goedeschal«. Der vielfach übersetzte Roman »Kleiner Mann – was nun?« (1932) macht Fallada weltbekannt. Sein letztes Buch, »Jeder stirbt für sich allein« (1947), avancierte rund sechzig Jahre nach Erscheinen zum internationalen Bestseller. Weitere Werke u. a.: »Bauern, Bonzen und Bomben« (1931), »Wer einmal aus dem Blechnapf frißt« (1934), »Wolf unter Wölfen« (1937), »Der eiserne Gustav« (1938).


Kurzbeschreibung, übernommen:
Unveröffentlichte Briefe: der Bestsellerautor im innigen Austausch mit seinen Kindern.
Hans Fallada war Morphinist, Trinker, ein von seinen Dämonen bedrängter Künstler, der große Romane seiner Zeit schuf. Zugleich war er ein liebender Familienvater, der mit seinen Kindern Uli, Mücke und Achim Ruderboot fuhr, ihnen Geschichten erzählte und diese für sie aufschrieb – legendär sind seine »Geschichten aus der Murkelei«.
Und er schrieb ihnen zu Herzen gehende Briefe. Das brillante wie berührende Selbstporträt des Autors, das er für seinen ältesten Sohn Uli verfasste, stellt zusammen mit bislang unveröffentlichten Briefen an Tochter Mücke, die ab August 1942 für ein Jahr das Internat in Hermannswerder besuchte, eine ganz besondere Liebeserklärung des Vaters an seine Kinder dar.
„Du bist doch ein kleiner Mensch, der zum ersten Mal allein in der großen Welt ist, dass wir da immerzu an Dich denken, ist klar.“ Hans Fallada an Tochter Mücke, 24. August 1942


Meine Meinung:
Ich muss gestehen, dass ich vom Autor selber noch gar kein Buch gelesen habe. Natürlich kannte ich seinen Namen und sogar einige Buchtitel. Deshalb war ich jetzt besonders neugierig, etwas mehr über ihn zu erfahren. Mit der Tochter hat er einen interessanten Briefwechsel geführt, wobei er wohl die meisten Briefe geschrieben hat, denn die Tochter hatte anscheinend keine große Lust und auch Probleme mit der Rechtschreibung. Mich hat es etwas irritiert, dass sie mitten im Krieg in einem Internat gelebt hat.  Aus den Briefen habe ich sehr viel erfahren und ich denke, irgendwann werde ich eins seiner Bücher mal lesen.


Fazit:
Biografie und deutsche Geschichte, beides habe ich mit diesem Buch erfahren können. Gerne gebe ich eine Leseempfehlung.


Beim Verlag und bei NetGalleyDe möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken.


#MeineliebenjungenFreunde #NetGalleyDE

Sonntag, 16. August 2020

Rezension - Mord in Sunset Hall



Autorin: Leonie Swann

Titel: Mord in Sunset Hall

Genre: Krimi

Version: eBook, Hörbuch und gebundenes Buch

erschienen: 25. Mai 2020

Seiten: 448

Altersempfehlung: Erwachsene

Verlag: Goldmann Verlag



Über die Autorin:
Leonie Swann wurde 1975 in der Nähe von München geboren. Sie studierte Philosophie, Psychologie und Englische Literaturwissenschaft in München und Berlin. Mit ihren ersten beiden Romanen „Glennkill“ und „Garou“ gelang ihr auf Anhieb ein sensationeller Erfolg: Beide Bücher standen monatelang ganz oben auf den Bestsellerlisten und wurden bisher in 25 Sprachen übersetzt. Leonie Swann lebt heute umzingelt von Efeu und Blauregen in England.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Eigentlich hat Agnes Sharp mit der Hüfte, dem Treppenlift und den Bewohnern ihrer umtriebigen Senioren-WG genug zu tun. Und dann ist da auch noch die Tote im Schuppen. Und die Tote im Nachbarsgarten. Ganz klar: das englische Idyll trügt, und ein perfider Mörder hat es auf alte Damen abgesehen! Kurzentschlossen machen sich die streitbaren Senioren samt Schildkröte auf Mörderjagd – eine Suche, die sie nicht nur auf das trügerische Parkett des örtlichen Kaffeetreffs führt, sondern auch in den dubiosen Lindenhof und schließlich tief in die eigene Vergangenheit. Denn auch Agnes und ihre Mitbewohner haben das eine oder andere Geheimnis zu hüten …


Meine Meinung:
Die Kurzbeschreibung dieses Buches hat mich besonders neugierig gemacht. Zu gerne wollte ich doch wissen, wie eine Senioren-WG nach einem Mörder sucht und vielleicht auch findet. Schnell musste ich allerdings feststellen, dass die keine gewöhnliche WG war. Jeder dieser älteren Herrschaften musste außerdem noch mit einem Problem oder auch einem Geheimnis aus der Vergangenheit fertig werden. In einem gewissen Alter können schon mal Gedächtnislücken auftreten oder es werden Antworten auf Fragen gegeben, die ein Polizist stellt, die für größere Verdachtsmomente sorgen. Jeder der Bewohner hat also irgendwie eine "Macke", was jetzt nicht böse gemeint ist, aber sie können schon mal sehr störend wirken.
Nachdem ich mich an die Bewohner der Senioren WG gewöhnt hatte, war ich an das Buch gefesselt und wollte natürlich unbedingt wissen, wie sich denn alles verhalten hat. Es kamen Dinge ans Licht, mit denen ich nicht gerechnet hatte und ich vermutete eine gewisse Entwicklung. Am Ende war ich dann aber sehr zu frieden mit allem.


Fazit:
Wer ein Buch mit Spannung mag, in dem reichlich skurrile Beteiligte mitwirken, wird hier das richtige Buch finden. Ich fühlte mich gut unterhalten.

Beim Verlag möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken.

Rezension - Schoko-Leiche


Autorin: Petra Scheuermann

Titel: Schoko-Leiche

Genre: Krimi

Version: eBook und Taschenbuch

erschienen: 26. August 2019

Seiten: 252

Altersempfehlung: Erwachsene

Verlag: TWENTYSIX




Über die Autorin:
Petra Scheuermann wurde in Frankenthal/Pfalz geboren. Seit vielen Jahren lebt sie in Mannheim. Von Beruf Sozialarbeiterin, Heilpädagogin und Erzieherin, widmet sie sich heute hauptberuflich dem Schreiben. Seit 2010 wurden zahlreiche ihrer Kurzgeschichten in Anthologien veröffentlicht, einige hiervon bei Literaturwettbewerben nominiert und ausgezeichnet. Die Kriminalromane Schoko-Leiche, Schoko-Pillen und Schoko-Engel wurden in den Jahren 2014 und 2015 veröffentlicht, 2019 wurden sie neu aufgelegt. Mit Schoko-Killer wurde die Serie um Tanjas Schoko-Traum 2019 fortgesetzt. Die Autorin ist Mitglied im Verband deutscher Schriftstellerinnen und Schriftsteller, im SYNDIKAT, bei den Mörderischen Schwestern und dem Literarischen Zentrum Rhein-Neckar e.V. Die Räuber '77.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Tanja Eppstein ist stolze Besitzerin der Chocolaterie Schoko-Traum in der Heidelberger Altstadt. Bei heißer Schokolade und köstlichen Pralinen löst sie die kleinen, manchmal auch die großen Probleme ihrer Kunden und Freundinnen. Erschlagen, von oben bis unten mit Schokoladen-Peeling beschmiert, liegt Tanjas beste Kundin in ihrem Wellnessbad. Zu eigenen Ermittlungen sieht sich Tanja gezwungen, als die Polizei den Freund ihrer Tochter als mutmaßlichen Täter verhaftet. Zu dumm nur: Statt ihrem Hauptverdächtigen kräftig auf den Zahn zu fühlen, verliebt sich Tanja in ihn. Aber ist er tatsächlich unschuldig? Wo hielt sich der Neffe der Toten zur Tatzeit auf? Und was hat es mit diesem Testa-Spaß auf sich?


Meine Meinung:
Pangalaktisch! Das ist doch mal eine Aussage, oder? Ach, keiner weiß, was das bedeutet? Nun, eine wichtige Person in dem Buch bringt damit seine Begeisterung zum Ausdruck. Mehr verrate ich dazu aber nicht.
Zufällig wurde ich auf dieses Buch aufmerksam und dann natürlich neugierig. Ich lernte Tanja Eppstein kennen, die in Heidelberg eine kleine Chocolaterie betreibt. Tanja war mir sofort sympathisch und sie eroberte mit ihren Kindern und ihren liebenswerten verrückten Freundinnen mein Leserherz. Nun hätte ich sie in aller Ruhe dabei beobachten können, wie sie ihre Schokolade an den Mann bzw an die Frau bringt, wie sie kleinere oder manchmal doch etwas größere Probleme mit ihren Kindern bewältigt und welche Gespräche sie mit ihren Freundinnen führt. Aber die Autorin wollte es mir nicht so einfach machen und hat mir die beste Kundin von Tanja als Schoko-Leiche präsentiert. Damit nicht genug, der ermittelnde Kommissar verdächtigt den Freund ihrer Tochter und da muss Tanja doch einschreiten, nicht wahr? 
Bisher kannte ich noch keinen Krimi von Petra Scheuermann, das hat sich ja jetzt geändert und da die Autorin mich mit ihrem Buch begeistert hat, werde ich mit Sicherheit noch weitere Folgen lesen.
Sie hat Spannung und Alltags-Familienleben sehr gut miteinander kombiniert und mich an das Buch gefesselt, das ich mal wieder verschlungen habe.


Fazit:
Eine gelungene und spannende erste Folge aus der Reihe der Schoko-Krimis. Gerne empfehle ich dieses Buch weiter und werde, sobald es meine Zeit zulässt auch die beiden weiteren Bücher lesen.
Ich möchte noch erwähnen, dass ich bereits einige Krimi-Anthologien gelesen habe, an denen Petra Scheuermann auch beteiligt war. Sie kann also kurz und lang für ausreichende Spannung sorgen.

Bei der Autorin möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken. Ohne ihren Hinweis hätte ich ihre Bücher bei der Vielzahl der Krimis nicht gefunden.

Donnerstag, 13. August 2020

Treffen Autoren - Blogger -Leser

Es ist ja nichts unbekanntes, dass ich ab und zu ein Treffen mit Autoren, Bloggern und Lesern organisiere. Allerdings ist es im Moment gar nicht so einfach, zumindest kann ich nicht so viele Personen einladen, wie ich es sonst immer und gerne mache.

Als ich nach einem Termin für das Treffen im Kalender Ausschau hielt, dachte ich nicht daran, dass es mal wieder sehr heiß an dem Tag werden könnte. 😉 Tja, irgendwie habe ich wohl vergessen, dass im August die Temperatur nicht immer annehmbar ist.

Aber ich denke, in unserem Garten konnten wir es so einigermaßen aushalten.

Zu meiner kleinen Runde habe ich folgende Autoren eingeladen:

Horst und Julia Drosten, Stefanie Hohn, Kerstin Lange und Brigitte Lamberts. Aus dem Bloggerteam - Die Drei vom Niederrhein waren Claudia Perc und ich anwesend. Josephine Perc war als begeisterte Leserin dabei, gleichzeitig kann ich sie als begabte Nachwuchsbloggerin vorstellen und mein Mann hat sich um das kulinarische gekümmert, es gab wieder leckeren Kuchen, den er gebacken hat.


Wie es halt so ist, wenn sich Leute mit bestimmten Interessen treffen, steht das Thema Buch im Vordergrund, aber auch ein privates Gespräch kam nicht zu kurz.  So war es für alle ein entspannter und interessanter Nachmittag.

Natürlich dürfen Bilder nicht fehlen:


vlnr: Kerstin Lange, Stefanie Hohn
Horst und Julia Drosten, meine "wenigkeit"
und Brigitte Lamberts


Das Autorenpaar hat eine begeistere Leserin 
mit einem Buch erfreuen können




angeregte Unterhaltung über Bücher und alles
Mögliche, was einem noch so einfällt

Montag, 10. August 2020

Rezension - Cherringham - Das vergessene Haus


Autor: Matthew Castello
Autor: Neil Richards

Titel: Cherringham - Das vergessene Haus

Genre: Krimi

Version: eBook und Hörbuch

erschienen: 29. Juni 2020

Seiten: 123

Altersempfehlung: Erwachsene

Verlag: beTHRILLED 



Über die Autoren:
Matthew Costello ist Autor erfolgreicher Romane wie Vacation (2011), Home (2014) und Beneath Still Waters (1989), der sogar verfilmt wurde. Er schrieb für verschiedene Fernsehsender wie die BBC und hat dutzende Computer- und Videospiele gestaltet, von denen The 7th Guest, Doom 3, Rage und Pirates of the Caribbean besonders erfolgreich waren. Er lebt in den USA.

Neil Richards hat als Produzent und Autor für Film und Fernsehen gearbeitet sowie Drehbücher für die BBC, Disney und andere Sender verfasst, für die er bereits mehrfach für den BAFTA nominiert wurde. Für mehr als zwanzig Videospiele hat der Brite Drehbuch und Erzählung geschrieben, u.a. The Da Vinci Code und, gemeinsam mit Douglas Adams, Starship Titanic. Darüber hinaus berät er weltweit zum Thema Storytelling. Bereits seit den späten 90er Jahren schreibt er zusammen mit Matt Costello Texte, bislang allerdings nur fürs Fernsehen. Cherringham ist die erste Krimiserie des Autorenteams in Buchform.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Ein junger Mann stirbt auf mysteriöse Art und Weise in einem alten, verlassenen Haus, einem so genannten "Lost Place". Doch was hat er dort gemacht? Wollte er wirklich nur das einsam gelegene Gebäude erforschen und ist dabei verunglückt? Seine Freunde glauben nicht an einen Unfall und wenden sich an Jack und Sarah. Schon bald muss das Ermittler-Duo erkennen, dass es ziemlich gefährlich sein kann, an alten Geheimnissen zu rühren ...
Cherringham ist ein beschauliches Dorf in den englischen Cotswolds. Doch mysteriöse Vorfälle, eigenartige Verbrechen und ungeklärte Morde halten die Bewohner auf Trab. Zum Glück bekommt die örtliche Polizei tatkräftige Unterstützung von Sarah und Jack. Die alleinerziehende Mutter und der ehemalige Cop aus New York lösen jeden noch so verzwickten Fall. Und geraten das ein oder andere Mal selbst in die Schusslinie ...


Meine Meinung:
Es ist schon sehr lange her, dass ich ein Buch dieser Krimiserie gelesen habe. Aber ich hatte nicht das Gefühl, dass ich alle Bücher kennen sollte und fand mich gut zurecht.
Es begann gleich mit einer spannenden oder besser gesagt gruseligen Begehung eines verlassenen Hauses. Zwei junge Leute, die einem besonderen Hobby nachgehen, sind  auf der Suche nach ihrem vermissten Freund und machen eine schlimme Entdeckung.
Sarah und Jack werden schnell in den Fall eingebunden und machen sich auf die Suche. Ich lerne dabei viele Sachen und auch reichlich Verdächtige kennen. Es ist sehr interessant und vor allem spannend. Die Spannung steigt und am Ende bin ich schon überrascht, wer der Täter ist.
Den beiden Autoren ist es gelungen auf wenigen Seiten reichlich Informationen rüber zu bringen und es auch spannend zu machen. Ein Buch mit dieser Seitenstärke habe ich natürlich schnell verschlungen, was auch gut war, denn ich wollte natürlich wissen, was passiert ist.


Fazit:
Ein unterhaltsamer und spannender Krimi, mir hat er gefallen und deshalb gebe ich gerne eine Leseempfehlung.


Beim Verlag und bei NetGalleyDe möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken.


#CherringhamDasvergesseneHaus #NetGalleyDE

Rezension - Tilla und der tote Elvis



Autor: Jan Westmann

Titel: Tilla und der tote Elvis

Genre: Krimi

Version: eBook

erschienen: 29. Juni 2020

Seiten: 247

Altersempfehlung: Erwachsene

Verlag: beTHRILLED  Bastei Lübbe



Über den Autor:
Jan Westmann ist gebürtiger Eifler mit schwedischen Wurzeln. Als Redakteur war er jahrelang in einem süddeutschen Verlag tätig, bis es ihn aus familiären Gründen nach zehnjähriger Abstinenz zurück nach Mayen, dem Tor zur Eifel, geführt hat. Seit einigen Jahren schreibt Westmann Romane und hat bereits einige Bücher im Kinder- und Erwachsenenbereich veröffentlicht.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Als die fahrende Händlerin Tilla mit ihrem Verkaufswagen mitten in der Pampa liegen bleibt, finden sie und der charismatische Elvis-Imitator Lars, den sie auf der Straße aufgelesen hat, Unterschlupf im Hotel "Eifelglück". Dort ist mal so gar nichts los. Das ändert sich schlagartig, als dem Hotelbesitzer ein Brief in die Hände fällt, in dem von einem Nazischatz im nahe gelegenen See die Rede ist. Am nächsten Tag ist in der Eifel das Goldfieber ausgebrochen. Tilla zweifelt jedoch an der Echtheit des Briefes. Als dann auch noch der King tot in einer Badewanne gefunden wird, ist sie sicher: Hier ist etwas faul!


Meine Meinung:
Ich habe mich mal wieder von dem humorvollen Cover verführen lassen und das Buch auf meinen Reader geladen. Zu dem Zeitpunkt wusste ich noch nicht, dass dies bereits das zweite Buch mit Tilla ist. Nach kurzer Eingewöhnung fand ich mich dann auch sehr gut zurecht.
Tilla fährt mit ihrem Verkaufswagen durch die Eifel und hat viele interessante Dinge im Angebot, was Ben, der Ermittler vor Ort, besser nicht erfährt.
Der Autor hat hier einen Krimi geschrieben, den man mit viel Humor lesen sollte. Viele Beteiligte haben von ihm besondere Charaktere erhalten. Es gibt Verwicklungen und Eifersüchteleien, aber am Ende klärt sich alles auf. Naja fast, denn es gibt einen Cliffhanger, der natürlich wieder Fragen aufwirft. Mein Fall ist das nicht so unbedingt.
Auf jeden Fall fühlte ich mich gut unterhalten, was für das Buch und den Schreibstil des Autors spricht.


Fazit:
Ein humorvoller und unterhaltsamer Eifel-Krimi, der vielleicht süchtig machen könnte. Gerne gebe ich eine Leseempfehlung.


Beim Verlag und bei NetGalleyDe möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken.


#TillaunddertoteElvis #NetGalleyDE

Rezension - Stille Zeugen



Autorin: Angela Lautenschläger

Titel: Stille Zeugen

Genre: Krimi

Version: eBook und Taschenbuch

erschienen: eBook 1. Dezember 2017
erschienen: Taschenbuch 5. März 2019

Seiten: 304

Altersempfehlung: Erwachsene

Verlag: dotbooks


Über die Autorin:
Angela Lautenschläger arbeitet seit Jahren als Nachlasspflegerin und erlebt in ihrem Berufsalltag mehr spannende Fälle, als sie in Büchern verarbeiten kann. Ihre Freizeit widmet sie voll und ganz dem Krimilesen, dem Schreiben und dem Reisen. Sie lebt mit ihrem Mann und drei Katzen in Hamburg.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Als die Nachlasspflegerin Friedelinde Engel zu dem Haus einer Toten geschickt wird, um deren Erbe zu regeln, erwartet sie nichts Außergewöhnliches. Im Keller der Toten findet Friedelinde jedoch eine zweite Leiche. Die zerbrechliche Frau selbst kann den kräftigen Mann unmöglich dort hinuntergebracht haben, doch wer sonst? Während der Kripo-Beamte Nicolas Sander bei seinen Ermittlungen im Dunkeln tappt, führt Friedelindes Suche nach den Erben der Frau in ein dunkles Kapitel der deutschen Geschichte zurück. Hängen die zwei Fälle zusammen? Friedelinde und Sander müssen Hand in Hand arbeiten, um die Schuldigen zu finden … und Hunderten Opfern Gerechtigkeit zu verschaffen.


Meine Meinung:
Als Krimifan habe ich im Laufe der Jahre sehr viele interessante Ermittler kennen gelernt. Bisher war allerdings noch keine Nachlasspflegerin darunter und deshalb war ich sehr neugierig auf dieses Buch.
Friedelinde Engel will sich eigentlich nur das Haus der Verstorbenen ansehen, weil sie hofft, dort Hinweise auf Erben zu finden. Sie hat natürlich nicht damit gerechnet, dass sie im Keller eine Leiche finden wird. Noch weniger hat sie damit gerechnet, dass sie vom zuständigen Kripobeamten gebeten wird, ihm behilflich zu sein.
Die Autorin hat sich einiges einfallen lassen und eine geheimnisvolle Geschichte rund um die Tote aufgebaut. Ich durfte Friedelinde und Sander begleiten und konnte sie bei ihren Tätigkeiten beobachten. Allerdings kam mir an einer bestimmten Stelle ein Verdacht, wer der Täter sein könnte und ich sollte mit meiner Vermutung recht behalten.
So gerne ich in einem Krimi auch etwas über Nebenschauplätze oder Privatleben der Hauptbeteiligten lese, hätte ich diesmal auf einiges verzichten können.


Fazit:
Ein interessanter Krimi, der mich ganz gut unterhalten hat. An die Arbeitsweise des Ermittlerduos muss ich mich allerdings erst noch gewöhnen. Wer weiß, was mich in den nächsten Folgen erwartet.


Beim Verlag möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken.

Sonntag, 9. August 2020

Rezension - Sommergolf



Autorin: Katharina Mosel

Titel: Sommergolf

Genre: Roman

Version: eBook und Taschenbuch

erschienen: 9. August 2020

Seiten: 336

Altersempfehlung: Erwachsene

Verlag: Katharina Mosel (Nova MD)



Über die Autorin:
Katharina Mosel ist 1963 in Hamburg geboren, der Liebe wegen ist sie nach dem Studium ins Rheinland gezogen. Dort lebt sie mit ihrem Ehemann in Köln. Sie arbeitet seit 1992 als Rechtsanwältin (Fachanwältin für Erbrecht und Familienrecht) und Mediatorin in eigener Kanzlei in Köln.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Eine Frau in der Mitte des Lebens, die die Liebe aus den Augen verloren hat. Die erfolgreiche Strafverteidigerin Tine lebt nur für ihren Beruf. Nach ihrem fünfzigsten Geburtstag erhält sie von ihrer Ärztin einen Warnschuss. Sportliche Betätigung ist angesagt. Tine entscheidet sich für das Golfspiel. Gleichzeitig übernimmt sie die Verteidigung einer jungen Frau, die ihren Ehemann erschossen hat. Zwei Dinge, die scheinbar nichts miteinander zu tun haben, wäre nicht der ermittelnde Staatsanwalt auch ein leidenschaftlicher Golfspieler … Kann Tine ihre Vorurteile über Bord werfen und einen neuen Weg beschreiten?


Meine Meinung:
Wenn ich ein Buch von Katharina Mosel lese, erfahre ich viel aus dem Leben einer Anwältin, was ich sehr interessant finde. Diesmal kam hinzu, dass ich einiges über das Golf spielen erfahren sollte. Denn die Strafverteidigerin Tine wurde dazu "verdonnert" etwas Sport zu treiben und wählte das Golf spielen aus. Gleichzeitig konnte ich sie zur Arbeit begleiten, denn sie musste einen brisanten Fall übernehmen und ich schwankte, auf wessen Seite ich wohl stehen würde, aber ich musste nicht lange nachdenken, ich war der Seite der Ehefrau. Ob es richtig war? Ich verrate nichts.
Auf jeden Fall habe ich Tine sehr gerne bei allem begleitet, denn sie war mir sehr sympathisch. Mir hat es gefallen, wie sie mit ihren Mitarbeiterinnen umging, wobei man nicht immer wusste, wer ist der wirkliche Chef in dieser Kanzlei 😉 Ich konnte feststellen, dass Tine sehr viele verschiedene Gesichter hat, mit ihren Freundinnen war es locker und beruflich war sie knallhart.  Und dann war da noch was. Aber das sollte jede selber lesen.


Fazit:
Ein sehr gutes Sommerbuch, das mich bestens unterhalten hat. Wer sich die Sonnenbräune zulegen möchte, die Tine beim Golfen bekommen hat, sollte das Buch am besten draußen lesen. Egal, wo es gelesen wird, ich empfehle es gerne.


Bei der Autorin möchte ich mich vielmals bedanken, ich durfte das Buch  vorab lesen.

Mittwoch, 5. August 2020

Rezension - Zauberblütenzeit



Autorin: Gabriella Engelmann

Titel: Zauberblütenzeit

Genre: Roman

Version: eBook, Hörbuch, Taschenbuch

erschienen: 3. August 2020

Seiten: 304

Altersempfehlung: Erwachsene

Verlag: Knaur TB



Über die Autorin:
Gabriella Engelmann wurde in München geboren. Seit ihrem Umzug nach Hamburg fühlt sie sich im Norden pudelwohl und entdeckte dort auch ihre Freude am Schreiben. Nach Tätigkeiten als Buchhändlerin, Lektorin und Verlagsleiterin genießt sie die Freiheit des Autorendaseins von Romanen sowie Kinder - und Jugendbüchern.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Das Mädels-Wochenende in der Hamburger „Villa zum Verlieben“ ist für die Freundinnen Leonie, Nina und Stella die Gelegenheit, einander ihr Herz auszuschütten: Nina muss verkraften, dass ihr Freund Alexander sich in eine andere verliebt hat. Leonie ist überglücklich mit Markus, doch ihre Pension »Apfelparadies« im Alten Land läuft nach dem teuren Umbau längst nicht so gut wie erhofft. Und für Stella wird es immer schwieriger, ihren Job als Innenarchitektin und die Patchwork-Familie mit drei Kindern unter einen Hut zu bekommen. Da ist es ein wahrer Segen, dass die drei Freundinnen einander haben – dass im Alten Land Herzen heilen können und sich ganz unerwartet neue Chancen auftun.


Meine Meinung:
Es hat eine Weile gedauert, bis ich wieder etwas über die drei Freundinnen lesen konnte, die ich bereits in den Büchern "Eine Villa zum Verlieben" und "Apfelblütenzeit" kennen gelernt habe.
Schnell war ich wieder im Thema und vor allem an das Buch gefesselt. Diesmal stand Nina im Vordergrund des Buches, die am Wochenende Besuch von ihren beiden Freundinnen bekommen sollte. In der ersten Folge der Reihe wohnten sie ja zusammen in der tollen Villa, was sich nach und nach änderte. Aber auf ein Mädelswochenende wollten sie nicht verzichten und sich regelmäßig treffen. Nur kam diesmal alles anders, als sie es sich vorgestellt hatten.
Gabriella Engelmann hat sich einiges einfallen lassen, was die drei diesmal erleben sollten und ich war dabei. Denn sie hat es so toll beschrieben, dass ich wirklich das Gefühl hatte, vor Ort zu sein.
Es war aber auch einiges los und ich wusste jetzt nicht, was soll ich mir für die drei wünschen. Wie werden sie alles schaffen und und und. Da ich wie immer nichts vom Inhalt schreiben will, muss ich an dieser Stelle auch aufhören. Auf jeden Fall fühlte ich mich ein weiteres Mal von der Autorin sehr unterhalten und da ich manchmal nicht genug bekommen kann, hätte ich persönlich nichts dagegen, wenn ich irgendwann erfahre, wie es denn weiter ging.


Fazit:
Die Zauberblütenzeit hat mich verzaubert, mir hat es mal wieder sehr gut gefallen. Eigentlich kann ich blind das nächste Buch der Autorin ordern, denn sie begeistert mich immer wieder mit ihrem Schreibstil. Die Rezepte am Ende des Buches lasen sich toll und mit Sicherheit wird alles prima schmecken. Von der Marmelade kann ich es jedenfalls behaupten.

Beim Verlag möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken.

Sonntag, 2. August 2020

Rezension - Prost, auf die Wirtin



Autor: Friedrich Kalpenstein

Titel: Prost auf die Wirtin

Genre: Krimi

Version: eBook, Hörbuch, Taschenbuch

erschienen: 14. Juli 2020

Seiten: 287

Altersempfehlung: Erwachsene

Verlag: Edition M



Über den Autor:
Friedrich Kalpensteins Karriere ist nie langweilig. Der waschechte Bayer, 1971 in Freising bei München geboren, begann seine Karriere als Kinderbuchautor. Mittlerweile schreibt er humorvolle Romane für Erwachsene. Schwungvoll und witzig erzählt er darin vom Wahnsinn des Alltags.
"Prost, auf die Wirtin" ist sein erster Kriminalroman und der Auftakt zu einer Provinzkrimi-Reihe, in der Kalpenstein seinen humoristischen Stil beibehält. Es sind die speziellen, sehr lebendigen Charaktere und die einzigartige Atmosphäre, die das Lesen zum Mordsvergnügen machen.
Der Autor lebt heute im Ampertal in Bayern.


Kurzbeschreibung, übernommen:
»Zefix! Immer, wenn es am ungünstigsten ist, werden die Leut’ umgebracht!« Ausgerechnet am Sonntag wird die Wirtin des idyllischen Orts Brunngries im nahe gelegenen Wäldchen tot aufgefunden. Hauptkommissar Tischler, soeben aus München in die Chiemgauer Alpen versetzt, nimmt die Ermittlungen auf. Als Stadtmensch bekommt er es auf einmal mit kauzigen, aber herzlichen Ur-Bayern zu tun. Damit nicht genug, hält ihn Polizeiobermeister Fink mit seiner übereifrigen Art auf Trab. Je tiefer der Kommissar in die vermeintliche Dorfidylle eintaucht, umso klarer wird es, dass sich hinter der freundlichen Fassade des Ferienortes noch sehr viel mehr verbirgt.


Meine Meinung:
In der letzten Zeit habe ich öfter Werbung zu diesem Buch gesehen und wurde dann doch etwas neugierig. Zumal mich Krimis ja meistens interessieren und nun war ich doch sehr gespannt, den Auftakt einer neuen Krimiserie zu lesen.
Constantin Tischler, frisch versetzt von München nach Brunngries, muss sich nicht nur vor Ort eingewöhnen, er darf auch sofort mit der Arbeit beginnen. Ich kann ihn begleiten und wir beide lernen zunächst die engsten Mitarbeiter kennen. Gleichzeitig erfährt er vieles über die Dorfbewohner, manches anders, als es ihm lieb ist.
Friedrich Kalpenstein hat mich begeistert mit seinem Krimidebüt. Er hat für Spannung gesorgt, vieles humorvoll geschildert und dafür gesorgt, dass ich sehr interessante Leute kennen lernen konnte. Geschickt hat er Fährten gelegt und mich neugierig auf die Auflösung gemacht.
Die Hauptbeteiligten Constantin, Felix und Luise habe ich sehr schnell in mein Leserherz geschlossen. Ihnen wurden aber auch besondere Charaktere verpasst. Felix und Luise, alt eingesessene Mitarbeiter haben so ihre Abläufe, ob es nun den Kaffee oder anderes betrifft. Es sind so die kleinen oder manchmal großen Nebensächlichkeiten, die mir sehr gut gefallen. Ich fühlte mich sehr gut unterhalten und bin gespannt auf weitere Folgen.


Fazit:
Ein gelungener Start einer neuen Krimiserie. Ich freue mich auf weitere spannende und humorvollen Folgen. Aber zunächst gebe ich zu diesem Buch gerne eine Leseempfehlung.

Beim Verlag und bei NetGalleyDe möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken

#ProstAufDieWirtin #NetGalleyDe

Rezension - Schneewittchen und die sieben Särge



Autor: Jürgen Seibold

Titel: Schneewittchen und die sieben Särge

Genre: Krimi

Version: eBook, Hörbuch, Taschenbuch

erschienen: 6. Juli 2020

Seiten: 304

Altersempfehlung: Erwachsene

Verlag: Piper Taschenbuch



Über den Autor:
Jürgen Seibold, geboren 1960 in Stuttgart, arbeitete als Redakteur und freier Journalist für Tageszeitungen, Zeitschriften und Radiostationen und veröffentlichte 1989 seine erste Musikerbiografie. Es folgten weitere Sachbücher mit einer Gesamtauflage von rund 1,2 Millionen Exemplaren. Außerdem schreibt er Theaterstücke, Thriller und seine erfolgreiche Allgäu-Krimi-Reihe um den Hauptkommissar Eike Hansen. Mit seiner Familie lebt Jürgen Seibold im Rems-Murr-Kreis.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Hier wird nach Märchenmanier gemordet! Jürgen Seibold, der Autor der beliebten Allgäu-Krimis, meldet sich mit einer neuen witzigen Krimireihe zurück.
Robert Mondrian hat keine Lust mehr, Attentäter zu jagen und Staatsfeinde mit bloßen Händen aus dem Verkehr zu ziehen. Deswegen hat er Deutschlands geheimstem Geheimdienst den Rücken gekehrt, sich zur Ruhe gesetzt und eine Buchhandlung gekauft. Doch dann wird ausgerechnet seine Traumfrau des Mordes beschuldigt: Feinkosthändlerin Sonja soll einen ihrer Lieferanten mit einem Apfel vergiftet haben. Um den wahren Märchenmörder zu finden, der nach der Schneewittchen-Tat schon sein nächstes Opfer sucht, das er in den Backofen schubsen oder mit einer Spindel in den ewigen Schlaf schicken kann, wendet Robert gemeinsam mit seinem schusseligen Gehilfenteam seine Fähigkeiten aus Agentenzeiten wieder an …
Der Buchhändler und ehemalige Geheimagent Robert Mondrian und sein verpeiltes Gehilfenteam lösen den Fall – und fordern Ihre Lachmuskeln heraus!


Meine Meinung:
Ich freue mich ja immer, wenn ich, für mich unbekannte, Autoren entdeckte und ein Buchcover humorvoll gestaltet ist. Wenn noch hinzu kommt, dass mich die Kurzbeschreibung neugierig macht, dann muss ich nicht lange überlegen, ob ich das Buch lesen möchte. Nun ist es allerdings auch so, dass eine gewisse Erwartungshaltung entsteht und da kann es dann passieren, dass ich enttäuscht werde.
Der Krimi ansich war jetzt nicht schlecht und durchaus spannend. Aber mich konnte das Buch nicht überzeugen. Es mag zwar Stellen gegeben haben, die humorvoll sein sollten, aber meine Lachmuskeln wurden nicht heraus gefordert.


Fazit:
Ich hatte nach dem Kurzbeschreibung mehr märchenhafte Morde erwartet. Nein, ich bin nicht mordlustig, aber ein vergifteter Apfel macht es dann doch nicht. Zum Glück sind die Geschmäcker unterschiedlich und es gibt mit Sicherheit auch Leser, die das alles nicht so kritisch sehen.

Beim Verlag und bei NetGalleyDe möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken.

#SchneewittchenUndDieSiebenSärge #NetGalleyDe

Rezension - Mydworth - Tödliche Fracht


Autor: Neil Richards
Autor: Matthew Costello

Titel: Mydworth - Tödliche Fracht

Genre: Krimi, Historisch

Version: eBook, Taschenbuch, Hörbuch

erschienen: 26. Juni 2020

Seiten: 158

Altersempfehlung: Erwachsene

Verlag: Bastei Lübbe AG



Über die Autoren:
Matthew Costello ist Autor erfolgreicher Romane wie "Vacation" (2011), "Home" (2014) und "Beneath Still Waters" (1989), der sogar verfilmt wurde. Er schrieb für verschiedene Fernsehsender wie die BBC und hat Dutzende Computer- und Videospiele gestaltet, von denen "The 7th Guest", "Doom 3", "Rage" und "Pirates of the Caribbean" besonders erfolgreich waren. Er lebt in den USA. Bereits seit den späten 90er-Jahren schreibt er zusammen mit Neil Richards Texte, bislang allerdings nur fürs Fernsehen. "Cherringham" ist die erste Krimiserie des Autorenteams in Buchform.

Neil Richards hat als Produzent und Autor für Film und Fernsehen gearbeitet sowie Drehbücher für die BBC, Disney und andere Sender verfasst, für die er bereits mehrfach für den BAFTA nominiert wurde. Für mehr als zwanzig Videospiele hat der Brite Drehbuch und Erzählung geschrieben, u.a. "The Da Vinci Code" und, gemeinsam mit Douglas Adams, "Starship Titanic". Darüber hinaus berät er weltweit zum Thema Storytelling. Bereits seit den späten 90er-Jahren schreibt er zusammen mit Matt Costello Texte, bislang allerdings nur fürs Fernsehen. "Cherringham" ist die erste Krimiserie des Autorenteams in Buchform.


Kurzbeschreibung, übernommen:
England, 1929: Die Firma Excelsior Radios aus Mydworth hat sich auf die Herstellung moderner Rundfunkgeräte spezialisiert und steht kurz davor, damit den Weltmarkt zu erobern. Aber dann werden die Lieferungen gestohlen und die Fahrer der Lastwagen bedroht. Der Eigentümer fürchtet um seine Existenz und bittet Kat und Harry um Hilfe. Die beiden beginnen zu ermitteln, aber der Auftrag erweist sich als gefährlich und schon bald gerät Lord Mortimer selbst in tödliche Gefahr ...


Meine Meinung:
Nachdem ich bereits einen Krimi, in dem Lord und Lady Mortimer ermitteln, mit Begeisterung gelesen hatte, freute ich mich auf eine weitere Folge.
Auch jetzt fand ich es wieder sehr interessant, wie vor fast hundert Jahren bei einer Ermittlung gearbeitet werden musste. Diesmal ging es sogar um hochmoderne Rundfunkgeräte.  Und die Mortimers durften eine neue Technik einsetzen, mit deren Hilfe sie den Tätern auf die Spur kommen wollten. Die beiden Autoren haben ein weiteres Mal für ein unterhaltsames Leservergnügen gesorgt. Ich fand es jetzt nicht so spannend, denn Herzklopfen habe ich keine bekommen 😉 aber ich war sehr neugierig und wollte unbedingt wissen, wie denn alles abgelaufen ist.


Fazit:
Ein schöner, nicht zu langer Krimi. Gerne gebe ich eine Leseempfehlung und werde bestimmt noch weitere Folgen lesen wollen.

Beim Verlag und bei NetGalleyDe möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken.

#MydworthTödlicheFracht #NetGalleyde

Rezension - Mordsmäßig versaut



Autorin: Saskia Louis

Titel: Mordsmäßig versaut

Genre: Krimi

Version: eBook

erschienen: 23. Juli 2020

Seiten: 308

Altersempfehlung: Erwachsene

Verlag: dp Verlag



Über die Autorin:
Saskia Louis wurde 1993 in Herdecke geboren. Sie wuchs zusammen mit ihren beiden älteren Brüdern in der Kleinstadt Hattingen auf und schrieb bereits in der vierten Klasse ihr erstes Buch. Seitdem hat sie nicht mehr aufgehört zu schreiben: Ob Kurzgeschichten, Songtexte oder Romane - ob auf Servietten, Flyern oder Toilettenpapier. Heute wohnt sie in Köln, gestaltet Beiträge für den Bürgerfunk, schreibt Songs und wünscht sich, dass Menschen mehr singen als schimpfen würden. Ihr größter Traum ist es, den Soundtrack zur Verfilmung eines ihrer Bücher zu schreiben.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Louisa Manu ist merkwürdige Ereignisse gewohnt – doch als Trudi, ihre ehemalige Angestellte, behauptet, sie habe sich auf eine Leiche gesetzt, wirft das die ein oder andere Frage auf. Wieso ist sie in die Dampfsauna eines Altenheims eingebrochen, weshalb liegt dort eine blutige Leiche und warum überrascht Lou das kein bisschen? Die Senioren des Heims scheinen etwas zu verbergen. Grund genug für Trudi, undercover zu gehen und Louisa mit in ihre Ermittlungen zu zerren. Doch die hat ganz andere Probleme. Jemand hat unanständige Inhalte auf die Website von Louisas Blumengeschäft gestellt und Kommissar Rispo scheint ein paar Geheimnisse zu haben, die er nicht mit Lou teilen möchte. Noch nicht. Denn Louisa Manu wäre nicht Louisa Manu, wenn sie nicht jeder einzelnen nackten Tatsache auf den Grund gehen würde …


Meine Meinung:
Dies ist nun der sechste Fall, in dem Louisa Manu mitmischt. Dabei wollte sie sich doch zurück halten. Tja, der beste Vorsatz nützt nichts, wenn andere sich einschalten und vielleicht in Gefahr geraten könnten. Das kann Louisa doch nicht zulassen, oder?
Nicht nur für Louisa ist es der sechste Fall, auch für mich war es die 6. Folge bei der ich sie begleiten konnte. Die Beteiligten sind mir im Laufe der Zeit an mein Leserherz gewachsen und deshalb wollte ich unbedingt wissen, was diesmal passieren wird. Jedes Buch ist zwar für sich abgeschlossen, aber im Laufe der Zeit hat sich einiges entwickelt, was das Lesevergnügen erhöht, besonders dann, wenn alle Folgen in der entsprechenden Reihenfolge gelesen werden können.
Auf jeden Fall hat die Autorin mich auch diesmal wieder sehr gut unterhalten. Sie hat für Spannung und Humor gesorgt, aber auch Familienleben nicht zu kurz kommen lassen. Nur eine Sache gefällt mir nicht. Ich muss jetzt lange auf die nächste Folge warten, was eigentlich nichts schlimmes ist, wenn das Ende mich nicht so furchtbar neugierig machen würde. 😉


Fazit:
Für mich als Serienjunkie war klar, dass ich auch diese Folge lesen wollte, zumal ich die Beteiligten ja inzwischen sehr gut kenne und ich es toll finde, wenn ich neues über sie lesen kann. Gerne empfehle ich diese Folge ebenfalls und ich warte nun ungeduldig auf Fall sieben.

Beim Verlag möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken.

Rezension - Gipfelpink



Autorin: Stina Jensen

Titel: Gipfelpink

Genre: Roman

Version: eBook

erschienen: 1. August 2020

Seiten: 249

Altersempfehlung: Erwachsene





Über die Autorin:
Stina Jensen liebt die ostfriesischen Inseln genauso wie die Balearen – seit 2016 gehören auch Irland und Island ganz oben auf die Liste ihrer Lieblingsinseln. Sie liebt das Reisen und saugt neue Umgebungen in sich auf wie ein Schwamm – meist kommen dabei wie von selbst die Figuren in ihren Kopf und ringen dort um die Hauptrolle in ihrem nächsten Roman. Im wahren Leben wohnt die Autorin mit ihrer Familie in der Nähe von Frankfurt am Main.


Kurzbeschreibung, übernommen:
So hat Susa sich das nicht vorgestellt: Ihren vierzigsten Geburtstag soll sie ohne ihren Mann Tobi verbringen, weil ihm der Job mal wieder wichtiger ist. Kurzentschlossen bucht sie eine Single-Reise nach Teneriffa. Durch einen Buchungsfehler ist dort allerdings statt Sonne, Strand und Meer Wandern auf dem Vulkan angesagt! Zum Glück ist da der attraktive Sebastian, der ihre wunden Füße mit Pflastern versorgt. Seine liebevollen Aufmerksamkeiten sind wohltuend wie die pinkfarbenen Blüten inmitten der kargen Berglandschaft. Während Susa Gipfel erklimmt, wächst zu Hause bei Tobi die Unsicherheit. Würde Susa ihn jemals betrügen – oder hat sie es gar schon getan? Aus der Ferne versucht sie, ihn zu beruhigen – dabei stellt sich heraus, dass auch ihr Mann so seine Geheimnisse hat. Wer muss hier eigentlich wem verzeihen? Und gibt es überhaupt noch Hoffnung auf ein neues Kribbeln in ihrer alten Liebe? Sebastian macht ihr mit seiner charmanten Art die Antwort auf diese Frage nicht leicht …


Meine Meinung:
Also, ich hatte damals einen schönen 40. Geburtstag. Ich war mit meiner Familie auch auf einer Insel, aber in der Ostsee. Susa hatte sich ihren Geburtstag etwas anders vorgestellt, aber nicht rechtzeitig alles richtig in die Wege geleitet und fand sich dann deshalb auf Teneriffa wider, in einer Single-Urlaubsgruppe. Naja, auch das ist jetzt nicht das schlimmste, außer man hat geplant, einige Tage am Strand zu liegen und so richtig auszuspannen.
Stina Jensen hat sich einiges einfallen lassen, was Susa dort erlebt. Wir Leser durften sie begleiten und konnten ohne Mühen die schöne Insel kennen lernen. Für Susa entwickelt sich vieles anders, als geplant, aber es sollte sich herausstellen, dass es genau richtig war. Es gab allerdings Momente, da war ich mit der Protagonistin nicht einer Meinung und ich hätte ihr gerne mal einige Takte gesagt. Das zeigt jetzt mal wieder, wie gut die Autorin alles beschrieben hat, denn ich hatte das Gefühl, ich stecke mittendrin im Geschehen. Aber zum Glück brauchte Susa meine Kommentare nicht, denn sie selber konnte über vieles nachdenken und vor allem in den richtigen Momenten reden. So nahm das ganze Geschehen eine überraschende Wendung mit der ich sehr zu frieden war.


Fazit:
Teneriffa bereisen und dabei kennen lernen, Susa begleiten und beobachten, was sie so alles erlebt und wie sie damit umgeht. Eine unterhaltsame und erlebnisreiche Urlaubswoche, die vieles bewegt hat. Mir hat das Buch gut gefallen und ich empfehle es gerne weiter.


Bei der Autorin möchte ich mich vielmals bedanken, denn ich durfte das Buch vorab lesen, was mir natürlich sehr gut gefallen hat.