Montag, 15. Juli 2019

Rezension - Tod in Porto



Autor: Mario Lima

Titel: Tod in Porto

Genre: Krimi

Version: eBook und broschiert

erschienen: 10. Juni 2019

Seiten: 384

Altersempfehlung: Erwachsene

Verlag: Heyne Verlag



Über den Autor:
Mario Lima ist das Pseudonym eines deutschen Autors, der seit vielen Jahren in Portugal lebt. Mit seiner Frau und drei Katzen wohnt er im grünen Norden des Landes. Dort kümmert er sich auch gern um seine Weinreben und keltert selbst etwas roten Vinho Verde.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Das Team von Inspektor Fonseca hatte schon mit eisbeschlagenen Vinho-Verde-Gläsern auf den wohlverdienten Sommerurlaub angestoßen, als plötzlich ein Mann brasilianischer Herkunft erschossen neben seinem Sportwagen aufgefunden wird. Wenig später taucht ein Video auf, das mit dem Fall in Verbindung steht: Eine Zunge und ein Paar Ohren, genagelt an eine Holztür. Die „brasilianische Methode“ mit Spitzeln umzugehen. Das Video hatte acht Empfänger. Sind weitere Morde geplant? Wie viel weiß der Arbeitgeber des Ermordeten, ein windiger Immobilienmakler? Und was hat die Tochter eines berühmten Anwalts aus Sao Paulo mit dem Ganzen zu tun? Der Fall führt die Ermittler Fonseca, Ana und Pinto in die brasilianische Unterwelt Portos, die sehr viel größer und mächtiger ist, als die malerische Kulisse der portugiesischen Küstenstadt es erahnen lässt.


Meine Meinung:
Vor einiger Zeit lernte ich Inspektor Fonseca und sein Team kennen und nun freute ich mich, dass ich sie alle bei der Klärung eines weiteren Falles begleiten konnte. Wobei er und seine Leute gar nicht so glücklich waren, standen sie doch quasi sehr kurz vor ihrem Urlaub, als ein Toter gefunden wurde.
Zu allem Überfluss entwickelte sich alles anders, als sie es sich gedacht hatten. Mir kam es zunächst  etwas sehr verzwickt vor und es tauchten sehr viele Beteiligte auf. Ich war mir nicht sicher, was ich von verschiedenen Personen halten sollte. Mitleid haben oder doch besser sehr misstrauisch bleiben?
Natürlich werde ich hier nicht verraten, zu welchem Schluss ich selber gekommen bin. Zumal ich auch das Gefühl hatte, nicht jeder der Ermittler wusste, wie er und sie sich gegenüber bestimmten Personen verhalten sollten. Auf jeden Fall hat mir der Autor einiges geboten, in erster Linie natürlich Spannung und dann ein wirklich überraschendes Ende.


Fazit:
Auch dieser Fall hat mich ans Buch gefesselt und ich bin natürlich gespannt, ob ich noch weitere Folgen zu lesen bekomme. Aber jetzt empfehle ich erst einmal dieses Buch.

Beim Verlag und beim Autor möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken

Rezension - Viva la Vita - Es lebe das Leben



Autorin:  Kathrin Corda

Titel: Viva la Vita - Es lebe das Leben

Genre: Roman

Version: eBook und Taschenbuch

erschienen: 11. Juni 2019

Seiten: 400

Altersempfehlung: Erwachsene

Verlag: Tinte & Feder



Über die Autorin:
Kathrin Corda, in Hamburg geboren, hat die anderen Hälfte ihres Herzens an Italien verloren. Sie ist mit einem Italiener verheiratet und pendelt viel zwischen Sardinien, Rom, Neapel und dem deutschen Norden. Espresso und Prosecco, am liebsten in einer kleinen Bar, gehören für sie zum Schreiben und zu jedem Tag in der ewigen Stadt Rom. Sie arbeitet als freie Beraterin für Kommunikation und Werbung und Buchautorin. Das italienische Lebensgefühl beschreibt sie mit Leichtigkeit in ihren erfolgreichen Frauenromanen.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Tanja steht vor dem abfallenden Putz ihrer angeblichen Top-Wohnung in der römischen Altstadt, Giulia vor dem lästigen Bauloch vor ihrem Café, das sie seit Monaten Geld und Nerven kostet, und Roberta vor den Scherben ihrer Familie. Auch in Sachen Männer ist das Leben der drei Frauen eine Baustelle. Tanjas Liebhaber erweist sich als Reinfall, Giulia glaubt, keinen Platz für einen Mann in ihrem Leben zu haben, und Roberta fragt sich, wie aus ihrem einst so sicheren Hafen der Ehe ein erbitterter Streit um die gemeinsame Tochter werden konnte. Ausgerechnet die verwaiste Baustelle bringt die drei Frauen zusammen. In einer spontanen Nacht-und-Nebel-Aktion schütten sie die Grube ganz einfach zu – und werden prompt erwischt. Dicker Ärger mit der Justiz droht, doch gleichzeitig entwickelt sich eine echte Freundschaft, in der die drei Frauen sich gegenseitig helfen, ihr ganz persönliches Glück in der ewigen Stadt zu finden. »Wenn das Leben dir Steine vor die Füße wirft, bau was draus!«


Meine Meinung:
Es lebe das Leben - dieser Titel verspricht doch eine besondere Leselektüre. Mich machte der Titel neugierig und dazu kam noch, dass die Geschichte sich in Rom abspielen sollte.
Ich lernte drei Frauen kennen, die grundverschieden waren und jede hatte ein anderes Problem, womit sie fertig werden musste. Nun wäre das alles nicht so dramatisch, wenn sie nicht in Rom leben würden und es dort etwas anders zugeht, als in anderen Orten bzw frau es sich gerne wünscht.
Was die drei Frauen erlebten und wie sie überhaupt zusammen kamen, hat die Autorin sehr gut geschildert. Manche Abläufe waren etwas vorhersehbar, andere überraschten etwas.


Fazit:
Ein unterhaltsames Buch mit leichter Lektüre, wunderbar geeignet für schöne Sommerabende auf der Terrasse oder dem Balkon. Es ist keine ungewöhnliche Geschichte, es ist einfach ein Ausschnitt aus dem Leben drei grundverschiedener Frauen, die sich rein zufällig zusammentun und dann einiges erleben.


Ich möchte mich beim Verlag und bei NetGalleyDe vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken


#VivaLaVitaEsLebeDasLeben #NetGalleyDE

Mittwoch, 10. Juli 2019

Rezension - Kein Mord ist auch keine Lösung



Autorin: Cathrin Möller

Titel: Kein Mord ist auch keine Lösung

Genre: Roman

Version: eBook und Taschenbuch

erschienen: 9. Juli 2019

Seiten: 304

Altersempfehlung: Erwachsene

Verlag: MIRA Taschenbuch



Über die Autorin:
Spiegel-Bestsellerautorin Cathrin Moeller greift in jeder freien Minute zu Stift und Papier und verfasst Geschichten, in denen so manche Leiche auftaucht. Ihre kreativste Zeit ist morgens um fünf, dann schleicht sie sich auch sonntags ins Wohnzimmer und kuschelt sich mit Laptop und dem Hund Giovanni aufs Sofa, wo sie ihre Figuren und Plots erfindet. Cathrin Moeller hat zwei erwachsene Kinder und lebt mit Mann und Hund in einem Haus (fast am See) bei Leipzig.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Drei Frauen, ein Ziel: Der Boss muss weg!
Seinen Namen, seine Gene und seinen Chef kann man sich leider nicht aussuchen …
Alwine, Özlem und Silvie sind verzweifelt: Denn Sebastian Voigt, der arrogante neue Programmleiter des Hamburger Phönix Verlags, quält sie, wo er nur kann, und macht ihnen den Arbeitsalltag zur Hölle. Dummerweise hat er sie aber auch alle drei auf ihre Weise in der Hand. Die einzige Lösung: Mord! Doch wie bringt man seinen Boss am besten um? Profikiller findet man nicht bei Google, das steht schnell fest. Also müssen sie wohl selber Hand anlegen. Und damit fangen die Probleme erst richtig an. Schnell stecken die drei Amateur-Mörderinnen knietief im Chaos, und zu allem Überfluss ist ihnen auch noch die Polizei auf den Fersen …


Meine Meinung:
Bei diesem Buch wurde ich mal wieder durch das originelle Cover verführt. Als nächstes machte mich die Kurzbeschreibung neugierig und es war klar, dass ich das Buch gerne lesen wollte. Schließlich hat doch sicher jeder während seines Berufslebens wenigstens einmal daran gedacht, seinen Chef verschwinden zu lassen.
Spannend und humorvoll hat die Autorin beschrieben, was die drei Alwine, Özlem und Silvie unternahmen, um ihren Chef zu ermorden. Leicht wurde es auf keinen Fall und ich verrate auch nicht, ob sie es geschafft haben. Allerdings hat mir das Ende gut gefallen und ich war dann auch sehr zufrieden damit.


Fazit:
Ob man das Buch nun als Ideengeber oder spannende Unterhaltung betrachten möchte, bleibt jedem selbst überlassen. 😉 Ich empfehle es als lesenswert.


Beim Verlag und bei NetGalleyDe möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken.




#KeinMordIstAuchKeineLösung #NetGalleyDE

Montag, 8. Juli 2019

Rezension - Fincastürme


Autorin: Eva-Maria Farohi

Titel: Fincastürme

Genre: Roman

Version: eBook und Taschenbuch

erschienen: 1. Juli 2019

Seiten: 344

Altersempfehlung: Erwachsene

Verlag: Independently published




Das schreibt die Autorin über sich:
Geboren in Wien, Studium am Horak Konservatorium, Tätigkeit als Schauspielerin, Malerin und Autorin.
"Als Malerin beschäftige ich mich mit der Natur als Quelle des Lebens. Die Farbe ist das Ausdrucksmittel für die Stimmung. Als Autorin interessiere ich mich vor allem für die Beziehungen zwischen Mann und Frau - mit all den Missverständnissen, die durch die verschiedenen Zugangsrichtungen entstehen."
Aufenthalt in Mallorca von 2003 bis 2009.
"Mallorca hat mich verändert. Das Leben auf der Insel ist grundverschieden zu dem in Mitteleuropa - die Wertigkeit der Dinge ist eine andere. Dadurch ergibt sich ein anderer Lebensrhythmus und ein anderer Umgang zwischen den Menschen. In meinen Geschichten erzähle ich von der Schönheit der Insel, von kleinen Alltagsgeschichten und von großen Gefühlen. Immer wieder werde ich gefragt, ob meine Geschichten autobiografisch sind. Por supuesto - natürlich! Vieles habe ich erlebt, vieles beobachtet. Immer wieder die unterschiedlichsten Beziehungen von Menschen aus nächster Nähe erlebt. Ob meine Geschichten auch etwas für Männer sind? Aber selbstverständlich!
Ich hoffe, dass meine Bücher für alle gleichermaßen unterhaltsam sind."


Kurzbeschreibung, übernommen:
Nach der Zeugenaussage gegen ihren Ex-Mann fühlt sich die erfolgreiche Dolmetscherin Gina Möbius in Deutschland nicht länger sicher. Sie nimmt einen Job auf Mallorca an und zieht mit ihrer kleinen Tochter Amy auf die Insel. Dort begegnet ihr Roberto Lopez. Der ehemalige Kriegsberichterstatter, dessen Lebensweg nicht immer einfach war, arbeitet inzwischen als Reporter bei der Lokalzeitung. Die beiden fühlen sich zueinander hingezogen.Doch dann wird Gina von ihrer Vergangenheit eingeholt. Sie – aber auch die anderen in ihrer Umgebung geraten in Gefahr.Gibt es eine Zukunft für Gina und Roberto?


Meine Meinung:
Manchmal kommt einiges anders, als es geplant war. Die Autorin hatte beabsichtigt, eine Trilogie zu schreiben, deren Geschehnisse auf Mallorca angesiedelt sind. Zu meiner allergrößten Freude gab es jetzt ein viertes Buch der "Fincaserie".  Und was mich natürlich noch mehr begeistert hat, war, dass ich lieb gewonnene Personen wiedertraf und einiges neues von ihnen erfahren konnte.
Aber ich lernte auch eine weitere Person kennen:  Gina. Sie  musste untertauchen und hat sich dafür Mallorca ausgesucht. Gemeinsam mit ihrer kleinen Tochter versucht sie sich dort ein neues Leben aufzubauen. Wie es in vielen Büchern gerne beschrieben wird, gab es auch hier einen Mann, der in das Leben der beiden trat. Allerdings trafen da jetzt zwei Personen aufeinander, die ein Geheimnis bzw eine bewegte Vergangenheit hatten. Es ist klar, welches Ende sich eine Leserin wünscht. Allerdings wollte die Autorin es allen nicht so leicht machen und hat sich etwas extrem spannendes einfallen lassen. Mich hat sie damit so sehr an ihr Buch gefesselt, dass ich beinahe den Bahnhof verpasst hätte. Denn ich lese unwahrscheinlich gerne, wenn ich unterwegs bin und tauche dann so richtig ins Geschehen ein. Ausgerechnet an der spannendsten Stelle musste ich das Buch zur Seite legen und aussteigen. Ich habe es natürlich überlebt 😉 aber ob es bei den Protagonisten ebenfalls so war, werde ich allerdings nicht verraten.


Fazit:
Ein überraschender vierter Teil, wo Romanze und Spannung nicht zu kurz kommen. Mir hat das Buch sehr gefallen und gerne empfehle ich es weiter. Vorkenntnisse aus den anderen Büchern sind nicht erforderlich, aber ratsam, denn es macht einfach mehr Spaß.
Das Buch kann mit KU gelesen werden.

Rezension - Die Flammenfee - Vampire sollen brennen



Autorin: Michaela Zernicke

Titel: Die Flammenfee - Vampire sollen brennen

Genre: Fantasie

Version: eBook und Taschenbuch

erschienen: 19. Oktober 2018

Seiten: 345

Altersempfehlung: Jugendliche und Erwachsene

Verlag: Independently published



Über die Autorin:
Michaela Zernicke wurde 1965 in Düsseldorf geboren. Sie lebt mit ihrem Mann und ihren Katzen in Düsseldorf. Die Autorin sagt zum Schreiben: „ Bücher schreiben ist für mich wie ein Abtauchen in eine neue Welt. Es macht mir ungemein viel Freude und Spaß und daraus schöpfe ich Kraft für den Alltag und erhalte Inspirationen für neue Bücher.“
Ihre Tierliebe und die Leidenschaft zu Rom inspirierten zu den beiden ersten Romanen. 2014 debütierte sie mit ihrem ersten Buch » 7 Leben für die Ewigkeit ». Der Fortsetzungsroman erschien im September 2017. Mit dem jetzt veröffentlichen Roman " Die Flammenfee " - Vampire sollen brennen - der im Oktober 2018 veröffentlicht wurde, geht sie bewusst neue Wege, da Handlung und Ort zwar im Fantasiereich angesiedelt sind, jedoch nicht mehr in Rom spielen. Insofern spiegelt sich damit auch ihre Weiterentwicklung als Autorin wieder.
Michaelas Zernicke wird den zweiten und letzten Teil der "Flammenfee" Serie im zweiten Halbjahr 2019 veröffentlichen. Zur Zeit arbeitet sie an ihrem neuen Roman mit dem Arbeitstitel " Liebe nervt - Verliebt, Verlobt , Verlassen - der als Romanceveröffentlichung hauotsächlich in ihrer Heimatstadt Düsseldorf spielt. Danach ist geplant, die Trilogie " 7 Leben bis zur Ewigkeit " zu vollenden.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Lieben oder hassen,
retten oder verbrennen,
vertrauen oder sterben.
Für was entscheiden sich Ava, die Flammenfee und Valerius, der Vampir?
Ava, die 17-jährige Flammenfee hasst Vampire. Ihre Art wurde von den Wassermenschen geschaffen, um die Blutsauger durch Flammen zu töten. Aufgrund eines Paktes herrscht Frieden zwischen den magischen Völkern. Trotzdem findet Ava Vampire weiterhin überheblich und egoistisch. Eines Tages taucht Valerius an ihrer Schule auf. Seine grünen Vampiraugen brennen sich in ihre Seele und lassen ihre Haut prickeln. Verzweifelt kämpft sie gegen solch fremde Gefühle an, will sie nicht zulassen. Was für ein Geheimnis verbirgt Valerius? Ist er der künftige König aller magischen Völker. Eine rasante Geschichte beginnt, in der Ava mit ihrer Freundin Poppy, den Elfen Erin und Isla sowie dem Wassermenschen Vincenz versucht, das Schicksal um Valerius und sich selbst zu entschlüsseln.


Meine Meinung:
Ich habe die Autorin erst in diesem Jahr kennen gelernt und bis jetzt die beiden "Katzenbücher" gelesen, die mir sehr gut gefallen haben. Nun war ich auf dieses Buch sehr gespannt, was ja in eine ganz andere Richtung tendierte. 
Ich lernte Ava kennen, eine 17-jährige Flammenfee und erfuhr einiges über sie, ihre Klassenkameraden und Freunde. Ich fand das sehr fesselnd und war gespannt, wie sich alles entwickeln würde, denn ein Vampir trat in ihr Leben und brachte einiges durcheinander. Genau wie Ava wusste ich nicht, was das alles bedeuten sollte. Wie so oft, konnte ich das Buch mal wieder nicht aus der Hand legen, denn es wurde spannend und ich etwas kribbelig. Jaja, die ungeduldige neugierige Leserin 😉 und dann gab es ein Ende, was mir so gar nicht gefiel. Nein, es war schon toll, aber es blieben Fragen offen und der Wunsch kam auf, sofort das nächste Buch lesen zu wollen. Ich hoffe doch sehr, dass ich nicht mehr so lange darauf warten muss.


Fazit:
Ein spannendes Jugend/Erwachsenenbuch, was mich gefesselt hat und ich gerne empfehle. Und vielleicht ist ja nicht jede so ungeduldig wie ich.

Ich möchte mich auf jeden Fall bei der Autorin bedanken, die mir reichlich Lesevergnügen beschert hat und ich warte gerne auf das nächste Buch 😉

Rezension - Mörder unbekannt verzogen



Autor: Thomas Chatwin

Titel: Mörder unbekannt verzogen

Genre: Krimi

Version: eBook, broschiert und Hörbuch

erschienen: 18. Juni 2019

Seiten: 304

Altersempfehlung: Erwachsene

Verlag: Rowohlt Taschenbuch



Über den Autor:
Thomas Chatwin, geboren 1949, ist promovierter Literaturwissenschaftler und ein profunder England-Kenner. Er liebt Cornwall und verbringt jede freie Minute dort. Seiner langjährigen Freundschaft mit der englischen Bestsellerautorin Rosamunde Pilcher und vielen gemeinsamen Reisen verdankt er ungewöhnlich detailreiche Einblicke in Cornwalls Alltag.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Sommer in Cornwall. Ein neuer Fall für Daphne Penrose, Postbotin der Royal Mail. Daphne ist zu einem exklusiven Empfang in den Glendurgan Garden eingeladen. Der Rhododendron blüht, der Garten steht in voller Pracht. Dazu gibt es kornische Köstlichkeiten, und ein Literaturkenner spricht über Cornwalls weltberühmte Dichterin Daphne du Maurier. Doch das Fest endet jäh, als unter den riesigen Blättern der Gunneras die Leiche von Dr. Finch gefunden wird. Wer hätte Grund gehabt, den beliebten Arzt zu töten? Dann wird eine zweite Leiche entdeckt. Freunde geraten in Verdacht, lang gehütete Geheimnisse werden gelüftet, und ein Geflecht aus Hinweisen will sortiert werden. Da Chief Inspector Vincent mit dem Kopf schon im Jagdurlaub ist, müssen Daphne und ihr Mann Francis wieder einmal ermitteln. Auf eigene Faust bis zum überraschenden Finale.


Meine Meinung:
Nachdem ich Daphne und Francis Penrose im Buch "Post für den Mörder"  kennen gelernt hatte, freute ich mich, dass ich ein weiteres Buch lesen konnte, in dem die beiden sich um die Auflösung eines Falles "kümmern".
Daphne kommt als Postbotin sehr viel rum, trifft viele Leute und bekommt jede Menge von dem mit, was so im Ort passiert. Francis ist der Hafenmeister und als solcher ebenfalls immer bestens informiert. Beide hatte ich schon beim Lesen des ersten Buches in mein Leserherz geschlossen und auch viele Bewohner des Ortes, denn der Autor hat sich einiges ausgedacht und besondere Charaktere verteilt. Auch diesmal konnte ich mich wieder an der schönen Gegend in Cornwell erfreuen.
Aber in der Hauptsache ging es natürlich darum, weshalb zwei Personen, Bewohner des Ortes, tot aufgefunden wurden. Der Autor hat es sehr spannend gemacht, mir reichlich Personen präsentiert, von denen mir aber keiner so richtig als Täter in Frage kam. Das Ende hat mich dann auch sehr überrascht.


Fazit:
Mit dem Buch nach Cornwell reisen und Daphne und Francis Penrose begleiten, wenn sie sich um die Auflösung eines Falles bemühen. Mir hat es auch diesmal wieder sehr gut gefallen und ich freue mich auf weitere Folgen. Zunächst gebe ich für dieses gerne eine Leseempfehlung.

Beim Verlag möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken.

Rezension - Das Seehospital


Autorin: Helga Glaesner

Titel: Das Seehosptial

Genre: Historisch

Version: eBook und Taschenbuch

erschienen: 19. Februar 2019

Seiten: 464

Altersempfehlung: Erwachsene

Verlag: Rowohlt Taschenbuch




Über die Autorin:
Helga Glaesener wurde in Niedersachsen geboren und studierte in Hannover Mathematik. 1990 begann die Mutter von fünf Kindern mit dem Schreiben historischer Romane, von denen gleich das Debüt, «Die Safranhändlerin», zum Bestseller avancierte. Seitdem hat sie zahlreiche weitere erfolgreiche Romane geschrieben, darunter auch diverse Krimis. Sie lebt in Oldenburg.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Amrum, 1920: Nur widerwillig kehrt Frida zur Beerdigung des Großvaters zurück auf ihre nordfriesische Heimatinsel. Der alte Kapitän Kirschbaum gehörte zu Amrum wie die Wellen zum Strand. Aber für Frida hatte er zuletzt kein gutes Wort übrig. Ihren Traum, in Hamburg Medizin zu studieren, hielt er für Weiberflausen und drehte ihr den Geldhahn kurzerhand zu. Dabei hätte der Insel-Patriarch eine vertrauenswürdige Ärztin in dem kleinen Hospital, das er für lungenkranke Kinder gestiftet hat, gut gebrauchen können. Nach seinem Tod droht der Einrichtung nun wegen Geldmangels das Ende. Aber was wird dann aus den kleinen Patienten? Fridas Mutter will aus der imposanten Strandvilla lieber ein exklusives Kurhotel machen. Auch von ihren beiden Schwestern kann Frida keine Hilfe erwarten. Dennoch nimmt sie den Kampf auf – und ahnt nicht, wie hoch der Preis für sie und ihre Familie sein wird


Meine Meinung:
Es ist immer wieder interessant zu lesen, wie es den Frauen vor hundert Jahren erging. Es kann jede froh sein, dass sie heute ihren Beruf frei wählen kann. Außerdem bestehen heute diese Familienzwänge nicht mehr so, wie damals.
Die Autorin hat sehr fesselnd erzählt, was passiert, nachdem Fridas Großvater überraschend gestorben ist und sie zur Beerdigung wieder nach Amrum fährt. Sie schildert, was Frida bezüglich des Hospitals unternimmt und welche Probleme es in der Familie gibt.


Fazit:
Ein unterhaltsames Buch, in dem allerdings das Hospital von den Problemen in der Familie etwas nach hinten gedrängt wird.


Ich möchte mich beim Verlag vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken

Rezension - Tote Frauen lügen nicht


Autorin: Angelika Lauriel

Titel: Tote Frauen lügen nicht

Genre: Krimi

Version: eBook und Taschenbuch

erschienen: 4. März 2019

Seiten: 372

Altersempfehlung: Erwachsene

Verlag: dp DIGITAL PUBLISHERS GmbH




Über die Autorin:
Angelika Lauriel hat in Saarbrücken Übersetzen und Dolmetschen Englisch/Französisch studiert. Sie schreibt Kinder- und Jugendbücher sowie zeitgenössische Romane für Erwachsene und wird seit 2010 von diversen Verlagen verlegt. Seit Sommer 2016 unterrichtet sie in dem Fach „Deutsch als Zweitsprache“ Kinder und Jugendliche, die aus ihrer Heimat nach Deutschland geflüchtet sind. In ihrer Freizeit singt sie in einem Kammerchor. Sonst kümmert sie sich um ihre fünfköpfige Familie und die französische Bulldogge Banou.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Das Liebesleben von Lucy Schober und Kriminalkommissar Frank Kraus ist endlich perfekt, denn sie freuen sich auf die bevorstehende Geburt ihrer Zwillinge. Alles läuft ausgezeichnet – bis ein geheimnisvoller Verehrer Lucy mit anonym versandten Gedichten und Blumen bedrängt. Frank reagiert mit Vorsicht anstatt mit Eifersucht. Zudem verhält sich Ilina, Lucys Freundin, in letzter Zeit seltsam. Lucy ahnt, dass eine tragische Geschichte hinter Ilinas Verhalten steckt. Deswegen will Lucy ihr helfen, doch schneller, als beiden Frauen lieb ist, geraten sie in ein Netz aus Lügen und Verleumdungen, das mit Franks aktuellem Mordfall im „Milieu“ zu tun hat. Aber Lucy wäre nicht Lucy, wenn sie dabei nicht in Lebensgefahr geriete. Können die beiden Frauen gerettet werden, oder kommt jede Hilfe zu spät?


Meine Meinung:
Da ich immer wieder auf der Suche nach mir unbekannten Krimiautoren bin, wurde ich auf dieses Buch aufmerksam und wollte es gerne lesen. Wobei ich unwissend anscheinend das dritte Buch, in dem Lucy Schober tätig ist, erwischt habe. Ich hatte das Gefühl, dass mir einige Hintergrundinformationen fehlten. Trotzdem kam ich klar und habe es in einem Rutsch gelesen.
Allerdings konnte ich mich zunächst mit Lucy nicht so richtig anfreunden, wie ich es meist mit den Protagonisten mache. Das mag jetzt an ihrer Persönlichkeit liegen, denn die Autorin hat sich schon etwas besonderes für Lucy einfallen lassen. Außerdem war das Buch trotz allem spannend.


Fazit:
Vielleicht hole ich es irgendwann, wenn ich viel Zeit habe, nach und lese die beiden vorherigen Bücher. Allen anderen, die Lucy noch nicht kennen und gerne von ihr lesen möchte, würde ich jetzt raten, die Bücher in der entsprechenden Reihenfolge zu lesen, es erhöht mit Sicherheit das Lesevergnügen.


Ich möchte mich beim Verlag vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken

Sonntag, 7. Juli 2019

Rezension - Nordlicht - Die Tote am Strand


Autorin: Anette Hinrichs

Titel: Nordlicht - Die Tote am Strand

Genre: Krimi

Version: eBook, Taschenbuch und Hörbuch

erschienen: 15. April 2019

Seiten: 432

Altersempfehlung: Erwachsene

Verlag: Blanvalet Taschenbuch Verlag




Über die Autorin:
Anette Hinrichs ist als geborene Hamburgerin ein echtes Nordlicht. Ihre Leidenschaft für Krimis wurde im Teenageralter durch Agatha Christie entfacht und weckte in ihr den Wunsch, eines Tages selbst zu schreiben. Heute lebt sie als freie Autorin mit ihrer Familie im Raum München. Ihre Sehnsucht nach ihrer alten Heimat lebt sie in ihren Küstenkrimis und zahlreichen Recherchereisen in den hohen Norden aus. „NORDLICHT – Die Tote am Strand“ ist ihr erster Kriminalroman bei Blanvalet.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Zwei Länder, zwei Ermittler, ein mysteriöser Mord.
Der erste Fall für das deutsch-dänische Ermittlerteam Boisen & Nyborg Im beschaulichen Küstenort Kollund an der deutsch-dänischen Grenze wird die Leiche einer jungen Frau gefunden. Erschossen am Strand. Die Tote wird als Liva Jørgensen identifiziert, die zwölf Jahre zuvor spurlos verschwand. Jetzt stellt sich heraus, dass Liva jahrelang unter falschem Namen in Deutschland gelebt hat. Was ist damals wirklich geschehen? Vibeke Boisen, gerade frisch als Leiterin der Flensburger Mordkommission angetreten, und ihr Kollege Rasmus Nyborg von der dänischen Polizei rollen den alten Fall wieder auf und stechen damit in ein gefährliches Wespennest ...


Meine Meinung:
Bei der Suche nach immer wieder neuen Autoren und Krimis für mich, wurde ich auf dieses Buch aufmerksam. Die Kurzbeschreibung machte mich neugierig und so lernte ich ein deutsch-dänisches Ermittlerteam kennen. Und ich sollte sie auch so richtig kennen lernen, denn für beide Ermittler hat sich die Autorin etwas besonderes einfallen lassen. Aber natürlich werde ich hier darauf nicht näher eingehen. Auf jeden Fall fand ich es sehr interessant einiges über die Arbeitsweisen zu erfahren. Obwohl die Orte nicht weit voneinander entfernt lagen, gab es doch sehr große Unterschiede, wie jeder an eine Ermittlung heran ging.  Allerdings fand ich den Anfang etwas schleppend, aber dann wurden mir immer mehr Beteiligte und somit auch Verdächtige präsentiert und ich war neugierig, wie sich denn alles entwickeln würde. Das Ende hat mich dann doch etwas überrascht, damit hatte ich nicht gerechnet. Und genau das fand ich dann auch sehr gut.


Fazit:
Ich habe ein neues Ermittlerteam kennen gelernt und bin gespannt, auf weitere Folgen.


Beim Verlag möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken.

Rezension - Die Straße der großen Herzen



Autorin: Manuela Inusa

Titel: Die kleine Straße der großen Herzen

Genre: Roman

Version: eBook und Taschenbuch

erschienen: 18. Juni 2019

Seiten: 320

Altersempfehlung: Erwachsene

Verlag: Blanvalet Taschenbuch Verlag



Über die Autorin:
Manuela Inusa hat bereits Kurzgeschichten, Kinder- und Jugendbücher sowie Liebesromane veröffentlicht. Die Autorin ist gelernte Fremdsprachenkorrespondentin und lebt mit ihrem Ehemann und ihren beiden Kindern in ihrer Heimatstadt Hamburg. Sie liebt es zu reisen, liest vorzugsweise Thriller und könnte jeden Tag Spaghetti essen. Außerdem hat sie eine Vorliebe für Tee und britische Popmusik.


Kurzbeschreibung, übernommen:
In den letzten drei Jahren ist viel passiert in der Valerie Lane. Die kleine Tochter von Laurie, der Besitzerin des Teeladens, hat ein Geschwisterchen bekommen, Chocolatière Keira hat sich getraut, und Orchid ist ihrer großen Liebe gefolgt. Doch auch wenn nicht mehr alle beisammen sind und sich vieles verändert hat, herrscht doch Zufriedenheit in der kleinen Straße im Herzen Oxfords, denn nach wie vor halten alle zusammen und versuchen, Gutes zu tun. Doch dann passiert etwas, mit dem niemand gerechnet hätte, und die Frauen der Valerie Lane erfüllen einer lieben alten Freundin einen großen Wunsch …


Meine Meinung:
In den ersten fünf Büchern der Valerie Lane durfte ich die Bewohner und Ladenbesitzer kennen lernen, ich konnte mich mit ihnen freuen und habe mit ihnen gelitten. Ich habe mich in dieser Straße sauwohl gefühlt, wenn ich das mal so ausdrücken darf. Natürlich war vieles vorhersehbar, schließlich ging es ja darum, dass jeder Pott sein Deckelchen findet, Verzeihung, dass jede den passenden Partner findet. Und nun sollte ich das letzte Buch der Reihe in den Händen halten?  Ich war gespannt, was mich nun zu lesen bekam. Natürlich will ich hier nicht mehr verraten, als in der Kurzbeschreibung erwähnt wird.  Aber einen Eindruck kann ich doch weitergeben. Es wurde in diesem Buch sehr emotional. Es hat mich sehr berührt, von allen habe ich erfahren, wie es weitergeht, denn es wurde tatsächlich jede noch einmal erwähnt, was mir sehr gut gefallen hat.
Das Cover gefällt mir wieder ausgesprochen gut, am liebsten würde ich dort entlang schlendern und auch alle Shops aufsuchen.


Fazit:
Ein sehr schönes, aber auch emotionales Ende einer wunderbaren Serie. Ich habe mich gefreut, dass ich diese Straße und alle Bewohner bzw Ladenbesitzer kennen lernen durfte.  Gerne empfehle ich dieses Buch, aber natürlich auch die ganze Serie.

Beim Verlag möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken.

Rezension - Bee Mine - Liebe summt



Autorin: Martina Gercke

Titel: Bee Mine - Liebe summt

Genre: Roman

Version:

erschienen: 4. Juli 2019

Seiten: 259

Altersempfehlung: Erwachsene





Über die Autorin:
Martina Gercke lebt mit ihrem Mann und den zwei erwachsenen Kindern in ihrer Lieblingsstadt Hamburg. Ihre Leidenschaft für das Schreiben hat sie erst relativ spät entdeckt. Nachdem Frau Gercke einmal angefangen hatte, wurde das Schreiben schnell zur großen Leidenschaft. Ihre Liebe zum Happy End hat Frau Gercke dazu bewogen heitere Liebesromane zu schreiben. Ihre Bücher sollen wie ein guter Kinofilm vor den Augen des Lesers ablaufen. Man soll lachen, weinen und schmunzeln können und das Buch mit einem guten Gefühl im Bauch lesen. In ihre Romane fließen alltägliche Geschehnisse,witzige Erlebnisse aus ihrem Freundeskreis und eigene Erfahrungen. Die Inspiration für ihre Geschichten ist jedoch das Leben selbst mit all seinen Höhen und Tiefen.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Für Polizistin Abby sind drei Dinge besonders wichtig: ihre Freundinnen, das Königshaus und ihr Job. Letzterer wird auf einen Schlag deutlich unangenehmer, als ihr ein neuer Partner vor die Nase gesetzt wird. Kyle Fawner ist ein Macho, wie er im Buche steht – und das lässt sich Abby auf keinen Fall bieten! Doch auch privat sieht es alles andere als rosig aus. Emilys Beziehungskrise nimmt alle Portobello Girls mit und erschüttert Abbys Glauben an die Liebe, die Zukunft ihrer geliebten WG ist plötzlich ungewiss und die Affäre mit Teilzeitlover Jason ist eher lauwarm als heiß. Dann ist da auch noch dieser fremde Hüne, der immer wieder auftaucht, um Abby zu retten … Als hätte ausgerechnet sie – die toughe Polizistin – Rettung nötig!


Meine Meinung:
Ach, ich liebe die Portobello Girls! Aus mehreren Gründen: ich mag die Straße und den Stadtteil und wenn ich in diesem Jahr die Stadt noch einmal besuche, dann werde ich sehr wahrscheinlich einen Abstecher dahin machen. Und ich mag die Geschichten rund um die Girls. Sie sind so unterschiedlich und doch beste Freundinnen. Es macht immer wieder Spaß etwas neues von ihnen zu lesen.
Diesmal stand Abby, die Polizistin im Vordergrund und es war schön, sie zu begleiten. Natürlich freue ich mich auch immer, wenn ich Neuigkeiten von den anderen Girls erfahre, irgendwie sind sie mir im Laufe der Zeit ja ans Herz gewachsen und ich habe das Gefühl, mich mitten unter ihnen zu befinden, besonders gerne natürlich auf dem Dachgarten.
Es ist klar, dass nicht immer alles rosig bei allen läuft, es gibt Höhen und Tiefen und als Leserin leide und freue ich mich immer mit. Natürlich ahne ich, wie die Geschichte enden wird, es gibt ja eigentlich auch nicht viele Möglichkeiten, wenn es ein Happy End geben soll. Aber der Weg dahin ist sehr interessant und diesmal wurde unter anderem auch ein Thema abgesprochen, was uns alle betrifft. Allerdings konnte es nicht zu sehr im Vordergrund stehen, es würde den Girls vielleicht ein wenig die Schau stehlen. Aber ich möchte erwähnen, dass ein kleines Etwas vom Buchcover eine wichtige Rolle spielt und freue mich, dass es zu einem Projekt gehört, das Abby betreut. So, mehr werde ich aber nicht verraten.


Fazit:
Eine weitere schöne Folge mit und über die Portobello Girls, für mich war sie sehr unterhaltsam und gerne empfehle ich das Buch weiter.
Das Buch kann mit KU gelesen werden.

Mittwoch, 3. Juli 2019

Rezension - Sommertage auf Capri



Autorin: Roberta Gregorio

Titel: Sommertage auf Capri

Genre: Roman

Version:  eBook und Taschenbuch

erschienen: 6. Mai 2019

Seiten: 200

Altersempfehlung: Erwachsene

Verlag: Forever 



Über die Autorin:
Roberta Gregorio ist durch und durch ein Kind des Südens. Bayern, wo sie ihre Kindheit und Schulzeit verbracht hat, und Kampanien, wo sie jetzt mit Mann und zwei Söhnen lebt, haben auf ihren Charakter abgefärbt. Sie liebt das Dolce far niente, mischt diese Einstellung aber oft mit deutscher Gewissenhaftigkeit. Ein Kontrast, der sich auch in ihrer Schreibe zeigt. Die Liebe zum geschriebenen Wort hat sie während ihrer Ausbildung zur Fremdsprachenkorrespondentin entdeckt. Heute träumt sie von einem eigenen kleinen Hotel, in dem sie am liebsten nur Buchschaffende aus aller Welt beherbergen würde.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Velia hat es satt. Die Fernbeziehung, die sie ständig zwischen Neapel und Deutschland hin und her pendeln lässt und aus der langsam aber sicher die Luft raus ist. Die endlose Reihe nerviger Jobs, die sie nie halten kann, weil sie so oft im Ausland ist. Und die Tatsache, dass sie sich deswegen keine Wohnung leisten kann und wieder bei ihren Eltern wohnt. Und das mit Mitte zwanzig. Da kommt der Anruf ihrer Tante auf Capri gerade recht. Sie braucht Hilfe während der Urlaubssaison und so stellt Velia ihre lauwarme Beziehung aufs Abstellgleis und setzt über auf die italienische Trauminsel. Dort trifft sie auf den charmanten, wenn auch etwas schüchternen Schuster Ennio, der die auf der Insel traditionellen Sandalen anfertigt und verkauft. Schon bald lässt sich die Anziehung zwischen den beiden nicht mehr leugnen und zwischen Strand, Vino und Gelato verbringen die beiden hinreißende Sommertage. Bis auf einmal Velias Ex vor der Tür steht und sie zurück will...


Meine Meinung:
Hier wurde ich mal wieder von dem ansprechenden Buchcover verführt, mich auf das Buch einzulassen. Zumal ich vor Jahrzehnten mal auf Capri war und mir ein "Wiedersehen" mit der Insel versprach.
So lernte ich Velia kennen und reiste mit ihr von Neapel nach Capri. Schnell befand ich mich mitten im Geschehen und konnte beobachten, was Velia auf Capri alles so erlebt.
Die Autorin hat hier eine nette Geschichte geschrieben, die sich wunderbar zum Lesen an einem Sommerabend eignet. Eine Geschichte ohne Tiefgang, die sich leicht lesen lässt und wer damit leben kann, dass alles vorhersehbar ist und schon oft auch in anderen Büchern ein Thema war, wird sich bestimmt gut unterhalten fühlen. Mich persönlich konnte das Buch nicht begeistern, ich habe es gelesen und werde es zur Seite legen. Leider habe ich auch nicht allzu viel von Capri erleben können. Aber dafür kann das Buch ja nichts, es kann ja sein, dass meine Ansprüche einfach zu hoch sind.


Fazit:
Wer nach leichter Unterhaltung sucht und keine Ansprüche an tiefgründige Themen stellt, wird hier vielleicht das richtige Buch finden.


Beim Verlag und bei NetGalleyDe möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken


#SommertageAufCapri #NetGalleyDE

Samstag, 29. Juni 2019

Rezension - Der Mann auf der Hallig



Autorin: Anna Johannsen

Titel: Der Mann auf der Hallig

Genre: Krimi

Version: eBook, Hörbuch, Taschenbuch

erschienen: 25. Juni 2019

Seiten: 303

Altersempfehlung: Erwachsene

Verlag: Edition M



Über die Autorin:
Anna Johannsen lebt seit ihrer Kindheit in Nordfriesland. Sie liebt die Landschaft und Menschen der Region, besonders verbunden ist sie den nordfriesischen Inseln, auf denen die Krimireihe »Die Inselkommissarin« spielt. Nach »Der Tote im Strandkorb« (Kindle #1 Bestseller), »Das Mädchen am Strand« und »Die alte Dame am Meer« ermittelt Hauptkommissarin Lena Lorenzen nun in »Der Mann auf der Hallig« weiter.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Auf einer Sandbank vor Hallig Hooge wird die Leiche von Klaas Rieckert gefunden, der offensichtlich vor dem Ertrinken an Armen und Beinen gefesselt wurde. Die Obduktion bringt ein überraschendes Ergebnis: Die DNA des Halligbewohners wurde vor zehn Jahren im Rahmen eines aufsehenerregenden Falles im Polizeisystem registriert und weist ihn als mutmaßlichen Dreifachmörder aus. Obwohl Lena Lorenzen gerade mit ihrem Lebensgefährten Erck ihr privates Glück genießen könnte, will sie den Fall unbedingt selbst übernehmen. Sie ist überzeugt, dass eine große SoKo in der kleinen Welt der Hallig wenig Chancen hat, an relevante Informationen zu kommen. Nach den ersten Befragungen der Angehörigen muss sich die Inselkommissarin schnell entscheiden, welchen Ermittlungsansatz sie verfolgen will: Liegt der Schlüssel zur Aufklärung des Mordes im engen Beziehungsgeflecht auf Hooge oder in der dunklen Vergangenheit des Opfers auf dem Festland?


Meine Meinung:
Bisher kannte ich die Inselkommissarin Lena Lorenzen  noch nicht so richtig. Ich hatte neulich allerdings einen Krimi gelesen "Juister Mohn", wo sie mit einem Kollegen zusammen gearbeitet hat, der für die Autorin Elke Bergsma ermittelt. Nun war ich neugierig geworden und wollte Lena näher kennen lernen. Das ist mir mit diesem Krimi auch sehr gut gelungen.
Ein Toter wird auf der Hallig Hooge gefunden und Lena möchte dort mit ihrem Mitarbeiter den Fall klären. Sehr sensibel will sie vorgehen, denn die Halligbewohner schenken nicht jedem Vertrauen. Allerdings gelingt es ihr nicht so richtig, wie sie es sich vorgestellt hat. Sehr gut und spannend hat die Autorin beschrieben, wie Lena und Johann den Fall bearbeiten. Nebenbei erfahre ich auch so einiges aus dem Privatleben der Kommissarin, was mir persönlich immer gut gefällt.


Fazit:
Es kann sein, dass diese Serie mich ebenfalls süchtig macht. Auf jeden Fall finde die beteiligten Hauptpersonen sympathisch und mit Sicherheit werde ich auch weitere Folgen lesen.

Beim Verlag und bei NetGalleyDe möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken



#DerMannAufDerHallig #NetGalleyDE

Rezension - Whisky für den Mörder



Autorin: Melinda Mullet

Titel: Whisky für den Mörder

Genre: Krimi

Version: eBook und Taschenbuch

erschienen: 17. Mai 2019

Seiten: 352

Altersempfehlung: Erwachsene

Verlag: Aufbau Taschenbuch



Über die Autorin:
Melinda Mullet hat britische Eltern, wurde aber in den USA geboren. Sie hat mehrere Jahre als Juristin gearbeitet, sich in den USA und im Ausland um Kinderrechte gekümmert und ist viel gereist. Sie lebt in der näheren Umgebung von Washington D.C. mit ihren beiden Töchtern und ihrem Mann, der Whisky-Sammler ist.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Whisky, Mord und wilde Jahre.
Als die Fotojournalistin Abigail Logan in die Highlands kommt, um nach der Whisky-Brennerei zu sehen, die sie vor Kurzem geerbt hat, findet man bei Erdarbeiten unweit des Pubs eine Leiche. Damit nicht genug. Sie begegnet ihrem Teenyschwarm wieder: Rory, dem früheren Frontmann und größten Herzensbrecher der „Rebels“. Der Drummer seiner Band wurde unter mysteriösen Umständen getötet, und ihr Keyboarder liegt im Koma. Rory fürchtet, das nächste Opfer zu werden.


Meine Meinung:
Da ich immer wieder auf der Suche nach neuen Krimis bin, wurde ich auf dieses Buch aufmerksam und neugierig.
Für Abigail Logan war es das zweite Mal, dass sie ermittelte, ich lernte sie allerdings erst jetzt kennen, hatte aber keine Probleme mich in die Geschichte reinzufinden.
Abigail hat eine Whisky-Brennerei geerbt und so konnte ich nebenbei zu diesem Thema einiges erfahren, besonders auch über den Schmuggel und anderes aus der Vergangenheit.
Abigail ist eigentlich Fotojournalistin und bekam einen besonderen Auftrag. Ihr Teenyschwarm wohnt jetzt in der Nachbarschaft und will ein Konzert geben, da er sich bedroht fühlt, soll sie Fotos machen und auch Leute interviewen. Unversehens steckt sie mitten in einem Fall und ich hatte die Möglichkeit sie dabei zu beobachten, was ich sehr interessant fand. Die Autorin hat mir reichlich Personen vorgestellt und sie verdächtig werden lassen. Ich war gespannt, was und wer hinter allem steckt und war am Ende sehr überrascht.  Neben der Spannung hat die Autorin auch dafür gesorgt, dass sie Romanze nicht zu kurz kam. Also, an alles bestens gedacht.


Fazit:
Etwas schottische Geschichte, Whisky, Spannung und Romanze, von allem etwas und das gut miteinander kombiniert. Ein unterhaltsames Lesevergnügen für den Sommer.


Ich möchte mich beim Verlag und bei NetGalleyDe vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken.

#WhiskyfürdenMörder #NetGalleyDe

Freitag, 28. Juni 2019

Rezension - Gottesschwur




Autor: Michael Linnemann

Titel: Gottes Schwur

Genre: Thriller

Version: eBook

erschienen: 16. April 2019

Seiten: 239

Altersempfehlung: Erwachsene




Über den Autor:
Michael Linnemann wurde 1987 in Ahlen (NRW) geboren. Seit 2002 beschäftigt er sich mit Kriminalromanen. Vor allem interessiert ihn die Entwicklung vom frühen zum heutigen Krimi. Dieses Interesse brachte ihn zu der Idee, die klassische Tätersuche mit modernen Ermittlungsgeschichten zu verbinden. Daraus entstand die erfolgreiche 'Rache'-Reihe.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Gottesschwur: Eine beängstigende Entdeckung führt dazu, dass sich der BfV-Agent Tom Kolt in eine Gruppe radikaler Kreationisten einschleust. Er erfährt von einem bevorstehenden Bombenanschlag, doch bevor er genauere Nachforschungen dazu anstellen kann, wird er enttarnt und gefangen genommen. Während die Zeit unaufhaltsam gegen ihn läuft, bekommt er Hilfe von unerwarteter Seite. Aber er stellt schnell fest, dass nichts so ist, wie es auf den ersten Blick erscheint. Währenddessen schlägt sich die Finanzanalystin Saskia Langer mit einem Aktienclub herum, der in illegale Aktivitäten verstrickt ist. Sie findet heraus, dass ihr Chef enorme Geldsummen unterschlägt, um damit den Plan einer gewissen terroristischen Organisation zu finanzieren …


Meine Meinung:
Von Michael Linnemann hatte ich inzwischen schon einige Bücher gelesen, die zu einer Serie gehörten. Diesmal hat er sich etwas ganz neues einfallen lassen und ein Buch außerhalb einer Serie geschrieben. Natürlich war ich neugierig und als ich auf das Buch aufmerksam gemacht wurde, wollte ich es gerne lesen.
Ich lernte Tom Kolt kennen, der als Agent beim BfV arbeitet. Tom Kolt musste sich allerdings ganz schön anstrengen, bis er mein Leserherz erobern konnte. Seine Art mochte ich anfangs nicht so ganz. Dann muss ich gestehen, dass ich manchmal eine etwas ungeduldige Leserin bin. Obwohl der Autor zu den angesprochenen Themen sehr gut recherchiert hat, wurde es für mich persönlich etwas langatmig. Sicher, einige Erklärungen waren notwendig, damit die Zusammenhänge erkannt werden, aber mich störte es in meinem Lesefluss. Ich sags doch, ich bin ungeduldig, aber wenn mich dann etwas fesselt, kann ich das Buch nicht mehr zur Seite legen. So ging es mir dann auch bei diesem Buch, es wurde auf einmal extrem spannend. Ich hatte dann auch einen bestimmten Verdacht, auf den ich hier natürlich nicht näher eingehe. Allerdings hat mich der Autor dann sehr überrascht und das fand ich super.


Fazit:
Ein Buch mit interessantem Hintergrund und vor allem Spannung.
Das Buch kann mit KU gelesen werden.

Sonntag, 23. Juni 2019

Rezension - Der Fall des lachenden Kranichs



Autorin: Sophie Oliver

Titel: Der Fall des lachenden Kranichs

Genre: Historischer Krimi

Version: eBook und Taschenbuch

erschienen: 12. März 2019

Seiten: 270

Altersempfehlung: Erwachsene

Verlag: Dryas Verlag



Über die Autorin:
Geboren und aufgewachsen in Bayern, verließ Sophie Oliver nach dem Abitur ihre Heimat, um zu studieren und die Welt zu erkunden. Sie lebte in Italien und England und durfte in verschiedenen Berufen Erfahrungen sammeln. Mittlerweile ist sie zu ihren Wurzeln zurückgekehrt und wohnt mit Familie und Hund auf dem Land. Sophie liebt die bunte Vielfalt, Schräges genauso wie Schönes und vor allem »all things British«.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Freddies Jugendfreund Zhen bittet den Sebastian Club um Hilfe in Hongkong, er fürchtet um das Leben seiner entführten Verlobten. Während die Herren in die exotische Welt Kolonialchinas eintauchen, geschehen in London mehrere Morde.
Geschichten von einer geheimnisvollen schwarzen Dschunke machen die Runde in Chinatown. Und man munkelt von einem Londoner Unterweltboss, der mit den Chinesen unter einer Decke steckt. Ein gefährliches Syndikat streckt seine Finger nach England aus und geht dabei über Leichen.
Nach ihrer Rückkehr in die Heimat wird den Gentlemen klar, dass ihr Feind nicht nur skrupellos, sondern hochintelligent und ihnen leider stets einen Schritt voraus ist.


Meine Meinung:
Ich lese ja sehr gerne Krimis und historische Bücher, ganz begeistert bin ich, wenn ich einen historischen Krimi lesen kann. Da ich im vergangenen Jahr die Ermittler des Sebastians Clubs kennen gelernt hatte, freute ich mich jetzt auf diesen neuen Fall. Ich möchte vorab erwähnen, dass jedes Buch für sich gelesen werden kann, allerdings empfehle ich sehr, die beiden Bücher in der entsprechenden Reihenfolge zu lesen.
Die Gentlemen des Sebastian Clubs reisen diesmal nach Hongkong, was zur viktorianischen Zeit doch etwas länger dauerte. Dort sollen sie bei der Suche einer entführten Chinesin behilflich sein. Von Vorteil ist hier natürlich, dass Freddie chinesisch spricht. Allerdings entwickelt sich alles etwas anders, als sie es sich gedacht haben und sehr schnell wird die Rückreise nach London angetreten.
In London kommen alle auch nicht zur Ruhe und es ergeben für den einen oder anderen verflixt brenzlige Situationen.
Die Autorin hat es aber auch spannend gemacht und mich in verwinkelte Ecken geführt, natürlich war ich nur die Begleitung des jeweiligen Ermittlers und kam immer ungeschoren davon, was ich von andren nicht behaupten kann. In Hongkong kenne ich mich leider nicht aus, habe aber viel interessantes erfahren. London kenne ich besser und war begeistert, wenn ich von Orten lesen konnte, die ich heute kenne. Natürlich hat sich vieles geändert, aber das machte ja das besondere aus. Außerdem gefällt es mir immer wieder, zu verfolgen mit welchen Mitteln die Protagonisten damals die Fälle lösen konnten, bzw welche Hilfsmittel ihnen nicht zur Verfügung standen.
Auf jeden Fall habe ich das Buch mal wieder verschlungen, ich war am Ende überrascht, aber auch zufrieden.


Fazit:
Mich hat dieser historische Krimi begeistert und ich würde mich freuen, wenn ich von den Ermittlern des Sebastian Clubs noch mehr zu lesen bekomme. Potential ist genügend vorhanden.


Ich möchte mich beim Verlag und bei NetGalleyDe vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken

#DerFallDesLachendenKranichs #NetGalleyDe

Rezension - Ein Gentleman in Arles - Gefährliche Geschäfte


Autor: Anthony Coles

Titel: Ein Gentleman in Arles - Gefährliche Geschäfte

Genre: Krimi

Version: eBook, Hörbuch, broschiert

erschienen: 2. Mai 2019

Seiten: 368

Altersempfehlung: Erwachsene

Verlag: Pendo 




Über den Autor:
Anthony Coles lebte, genau wie seine Hauptfigur, einige Jahre in Arles. Und genau wie Peter Smith ist auch er Kunsthistoriker, der an renommierten Universitäten auf beiden Seiten des Atlantiks unterrichtet hat. Für den Geheimdienst war er allerdings nie tätig, sondern, etwas prosaischer, im internationalen Wirtschaftssektor. Er hat zwei erwachsene Töchter und einen Windhund namens Arthur. »Ein Gentleman in Arles – Gefährliche Geschäfte« ist sein zweiter Roman um Peter Smith, den Agenten im Ruhestand.



Kurzbeschreibung, übernommen:
Spaziergänge mit Windhund Arthur in der idyllischen Camargue, genussvolle Speisen in pittoresk gelegenen Restaurants – so hat sich Peter Smith seinen Ruhestand vorgestellt. Aber die Provence ist mörderisch: Ein junger Polizist wird bei einer Observierung erschossen. Angeblich war es ein Unfall bei einer Übung, doch der Großvater des Getöteten glaubt diese Version nicht. Er bittet den ehemaligen Geheimdienstler Peter Smith um Hilfe. Verdächtig erscheint dem Agenten im Ruhestand sofort, dass der Leichnam eingeäschert wurde. Und warum hat sogar der französische Präsident Interesse an dem Fall? Schneller als ihm lieb ist, findet sich Smith in einem Durcheinander verschiedenster Interessen wieder und entdeckt eine provenzalische Verschwörung.



Meine Meinung:
Könnt Ihr Euch vorstellen, wie das Rentnerdasein eines Agenten aussieht? So zusagen James Bond im Ruhestand? Oder sieht es eher danach aus, einmal Agent - immer Agent? Zumindest Peter Smith, der vorhatte mit seinem Hund Arthur Spaziergänge zu machen und die schöne Gegend in der Camargue zu genießen, erlebt es etwas anders.
Eigentlich hat ihn ein Freund nur gebeten, einem anderen zu helfen und aufzuklären, weshalb sein Enkel tatsächlich ums Leben gekommen ist. Dass sich daraus ein spannender Agententhriller entwickelt, haben wir beide nicht für möglich gehalten.
Der Autor hat so richtig für Spannung gesorgt und wie es bei Agenten so üblich ist, gibt es reichlich Kontakte, die einem mit Rat und Tat und besonderem Material zur Hilfe eilen. An Toten mangelte es in diesem Buch ebenfalls nicht, nach dem Motto, wer im Weg steht und böse ist, muss weg. Aber auch die Liebe kam nicht zu kurz. Irgendwann wusste ich als Leserin auch mehr als die Beteiligten und das sorgte für zusätzlichen Lesespaß und weiterer Spannung, denn ich hoffte natürlich, dass alles gut ausgeht. Naja, zumindest für Peter Smith und seine Freunde.
Arles lernte ich durch die Spaziergänge von Peter Smith und seinem Hund außerdem sehr gut kennen und nebenbei habe ich auch interessantes aus der Vergangenheit der Gegend erfahren.
Kurz möchte ich erwähnen, dass dies das 2. Buch ist, in dem Peter seinen Unruhestand erlebt. Das erste Buch kenne ich nicht, hatte aber auch keine Probleme, mich in die Geschichte reinzufinden, denn auf wichtige Ereignisse wurde kurz Bezug genommen und mir waren die Zusammenhänge klar.


Fazit:
Wer Bücher mag, in denen es sehr spannend zu geht, die Toten nicht gerade gezählt werden und auch die Romanze nicht zu kurz kommt, wird hier das richtige finden.

Ich möchte mich beim Verlag und bei NetGalleyDe vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken

#EinGentlemanInArlesGefährlicheGeschäfte #NetGalleyDe

Rezension - Irish Feelings - Als ich dich küsste



Autorin: Emma Wagner

Titel: Irish Feelings - Als ich dich küsste

Genre: Roman

Version: eBook und Taschenbuch

erschienen: 17. Juni 2019

Seiten: 333

Altersempfehlung: Erwachsene





Über die Autorin:
Emma Wagner ist eine 1982 in Niedersachsen geborene Autorin. Zum Studium der Germanistik und der Biologie verschlug es sie nach Heidelberg. Diese herrliche Stadt wurde ihrem Ruf in Emmas Falle mehr als gerecht, denn sie hat ihr Herz in Heidelberg verloren. Dort lebt sie dementsprechend immer noch - inzwischen glücklich verheiratet - mit ihrem Mann und ihren drei Kindern im Kindergarten- und Grundschulalter.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Der perfekte Ort, um seinen inneren Frieden wiederzufinden. Zumindest hofft Aeryn das, als sie Hals über Kopf in ihr Heimatdorf abreist. Mit einem gewaltigen Problem im Gepäck und fest entschlossen, in Greycastlehill diesem arroganten Frauenaufreißer Liam aus dem Weg zu gehen. Wieso also marschiert sie nun ausgerechnet mit ihm barfuß durchs irische Hinterland? Und warum kreisen ihre Gedanken ständig um ihn? Sie hat doch wahrlich genug andere Sorgen. Und die sind auch der Grund, warum sie Liam und seine rauchblauen Augen unter keinen Umständen in ihr Herz lassen darf!
Für Liam gibt es kaum etwas, das er noch weniger ausstehen kann als dieses Kaff in der irischen Einöde. Aeryn allerdings fällt in diese Kategorie, schließlich handelte er sich bei ihrem letzten Aufeinandertreffen statt eines Kusses eine knallharte Ohrfeige von ihr ein. Kein Wunder, dass auch jetzt zwischen ihnen die Fetzen fliegen.
Und obwohl Aeryns Lippen immer noch so verführerisch sind wie früher, geht sie ihm mit ihrer grauenvollen Begeisterungsfähigkeit gehörig auf den Geist. Denn seine eigene hat er verloren. In einer Nacht, die sein Leben für immer verändert hat.
Oder ist es Schicksal, dass sie beide zu genau diesem Zeitpunkt wieder aufeinander getroffen sind? Vielleicht sind Aeryns Augen ja aus gutem Grund grün wie die Hoffnung …


Meine Meinung:
Sommerzeit - Reisezeit. Da ich allerdings nicht andauernd rund um die Welt verreisen kann, erfreue ich mich an Büchern, mit denen ich unterwegs sein kann. Den Ort Greycastlehill habe ich schon in dem ersten Buch Irish Feelings kennen gelernt und hier sollte ich die Möglichkeit bekommen, wieder in die irischen Gefühle einzutauchen.
Ich lernte Aeryn und Liam kennen, die es mir persönlich anfangs allerdings etwas schwer machten. Man merkt, dass ich sofort mitten drin und vor Ort war, sonst hätte ich nicht den Wunsch gehabt, beide mal kräftig zu schütteln und ihnen am liebsten gesagt, Leute reißt Euch mal zusammen und reitet nicht immer auf vergangene gemeinsame Ereignisse herum.
Hinzu kam, dass jeder der beiden ein Geheimnis hatte, wovon zunächst nur ich als Leserin häppchenweise immer mehr erfahren konnte. Aber darauf möchte ich nicht weiter eingehen, ich müsste zu viel verraten.
Auf jeden Fall haben die beiden die Kurve gekriegt und den Weg in mein Leserherz gefunden. Mit ihren später oft humorvollen Dialogen haben sie mich zum Lachen gebracht und auch das Verhalten mancher Dorfbewohner hat mich sehr amüsiert.
Emma Wagner hat für überraschende Wendungen gesorgt, aber auch wieder für Verwicklungen, immer wenn ich dachte, nun holt die Autorin zum letzten Schlag aus.


Fazit:
Irische Gefühle, Feen und Wunschbäume, Wunschträume und Mut für neues, so vieles kam in diesem Buch vor und wurde bestens miteinander verknüpft. Ich war in Irland und fühlte mich gut unterhalten. Gerne empfehle ich dieses Buch weiter.

Donnerstag, 20. Juni 2019

Rezension - Hearts on Fire 2 - Erik


Autorin: Frieda Lamberti

Titel: Hearts on Fire - Erik

Genre: Roman

Version: eBook, Hörbuch, Taschenbuch

erschienen: 28. Mai 2019

Seiten: 329

Altersempfehlung: Erwachsene

Verlag: Montlake Romance




Über die Autorin:
Frieda Lamberti ist das Pseudonym der Autorin. Die gebürtige Hamburgerin ist Langzeitehefrau, Mutter, Oma von vier Enkelkindern und lebt mit ihrem Mann und ihrem Hund Kurt in der Lüneburger Heide. Sie zählt sich zu den spätberufenen Schreiberinnen. Erst im Alter von 50 Jahren veröffentlichte sie ihren Debütroman Ausgeflittert.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Eigentlich könnte Brandoberinspektor Erik Steiner rundum zufrieden sein. Er liebt seinen Beruf und vergöttert seine Frau Mila. Würde er mit ihr und ihrer Tochter Zoey allein und nicht ausgerechnet Tür an Tür mit seinen Schwiegereltern wohnen, wäre sein Leben perfekt. Aber Milas Eltern lehnen den neuen Mann an der Seite ihrer Tochter ab und lassen keine Gelegenheit aus, sich ständig in die Belange der kleinen Familie einzumischen.
Als wäre das nicht schon schlimm genug, kommen obendrein noch beruflich Probleme auf Erik zu. Der neue Kollege Jonah Bergmann macht ihm den begehrten Posten des Wachabteilungsleiters streitig. Dennoch ist Erik der festen Überzeugung, das Rennen zu gewinnen. Siegessicher kauft er ein Eigenheim, um endlich in Ruhe leben zu können. Allerdings verkennt er, dass sein voreiliges Handeln fatale Konsequenzen zur Folge hat.
Als die attraktive Luisa, die Erik aus einem brennenden Haus gerettet hat, das Parkett betritt, scheint sich das Blatt für ihn zu wenden. Ist die junge Frau wirklich der rettende Engel oder bringt sie Eriks Leben vollends durcheinander?


Meine Meinung:
Durch Vorankündigungen wurde ich auf dieses Buch, das zu einer Serie gehört, aufmerksam. Natürlich war ich neugierig, denn es interessiert mich schon sehr, wenn fünf verschiedene Autoren gemeinsam an einer Serie arbeiten. Vorab möchte ich erwähnen, dass ich hier das zweite Buch erwischt hatte, was aber kein Problem war.
Brandoberinspektor Erik Sander stand hier im Vordergrund, aber ich lernte auch seine Kollegen bestens kennen. Denn die Männer müssen bei ihrem Beruf sehr gut aufeinander eingespielt sein, es wäre sonst zu gefährlich und ich finde es klasse, dass hier so richtig gut recherchiert wurde.
Frieda Lamberti hat sich für Erik und seine Familie einiges einfallen lassen, was im wahren Leben auch oft passiert. Aber ich denke, zum Glück wird es niemanden so gebündelt treffen. Auf jeden Fall hat sie mich an das Buch gefesselt, das ich mal wieder in einem Rutsch gelesen hatte. Denn natürlich war ich neugierig und wollte unbedingt wissen, wie sich alles entwickelt und vor allem ob es so endet, wie ich es mir wünschte. Ich will ja nie etwas vom Inhalt verraten, kann aber erwähnen, dass ich mit dem Ende sehr zu frieden war.


Fazit:
Dieses Buch mit Erik im Vordergrund hat mir gut gefallen und ich werde wohl auch noch alle anderen lesen wollen, sofern es meine Zeit erlaubt. Allerdings bin ich schon sehr neugierig und möchte wissen, was die anderen Autoren sich haben einfallen lassen.

Beim Verlag und bei NetGalleyDe möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken

#HeartsOnFireErik #NetGalleyDe

Rezension - Provenzalischer Rosenkrieg



Autorin: Sophie Bonnet

Titel: Provenzalischer Rosenkrieg

Genre: Krimi

Version: eBook, Hörbuch und broschiert

erschienen: 13. Mai 2019

Seiten: 336

Altersempfehlung: Erwachsene

Verlag: Blanvalet Verlag



Über die Autorin:
Sophie Bonnet ist das Pseudonym einer erfolgreichen deutschen Autorin. Mit ihrem Frankreich-Krimi »Provenzalische Verwicklungen« begann sie eine Reihe, in die sie sowohl ihre Liebe zur Provence als auch ihre Leidenschaft für die französische Küche einbezieht. Mit Erfolg: Der Roman begeisterte Leser wie Presse auf Anhieb und stand monatelang auf der Bestsellerliste, ebenso wie die darauffolgenden Romane um den liebenswerten provenzalischen Ermittler Pierre Durand. Die Autorin lebt mit ihrer Familie in Hamburg.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Farbenprächtige Rosenfelder, ein geheimes Archiv der Düfte, mysteriöse Todesfälle …
Es ist Mitte Mai in der Provence. Pierre Durand genießt das Zusammenleben mit Charlotte, doch als deren Jugendfreundin Anouk auftaucht, ist es mit der Idylle vorbei. Die Rosenzüchterin steht unter Mordverdacht – ihr Nachbar wurde tot in seinem »Archiv der Düfte« aufgefunden, wertvolle Dokumente fehlen. Charlotte ist von der Unschuld ihrer Freundin überzeugt. Die Beweislage ist alles andere als eindeutig, und so macht Pierre sich auf die Suche nach der Wahrheit. Seine Ermittlungen führen ihn über Grasse bis ans Mittelmeer, wo drei Wochen zuvor bereits ein Parfümeur unter verdächtigen Umständen ums Leben kam …


Meine Meinung:
Inzwischen kenne ich Pierre und Charlotte, sowie viele Bewohner des Ortes sehr gut und ich freue mich immer, wenn ich wieder etwas neues von ihnen lesen kann.
Pierre Durand ist mit seiner Arbeit als Dorfpolizist im Großen und Ganzen eigentlich zufrieden. Allerdings habe ich das Gefühl, dass er sich manchmal doch etwas unterfordert fühlt. Als nun Charlottes beste Freundin verhaftet wird, schwankt er ganz schön. Auf der einen Seite darf er sich in die Ermittlungen nicht einmischen, auf der anderen Seite möchte er Charlotte einen Gefallen tun und sich doch darum kümmern.
Ich erlebe die innere Zerrissenheit, stelle fest, dass es manchmal doch sinnvoll wäre, wenn Versprechen gebrochen und Informationen weiter gegeben würden.
Sophie Bonnet hat es nicht nur spannend gemacht und mir viele Verdächtige präsentiert, sie hat mir viele Informationen über Parfüms und die Verarbeitung von Rosen gegeben. Ich mag das, wenn es nicht nur um die reine Auflösung des Falles geht, sondern das Drumherum auch interessant gestaltet wird.


Fazit:
Ich konnte Pierre Durand begleiten, war in der Provence und habe einiges interessantes erfahren. Natürlich kam die Spannung nicht zu kurz und deshalb empfehle ich das Buch gerne weiter.


Beim Verlag möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken

Dienstag, 18. Juni 2019

Rezension - Ein Sommer am Gardasee


Autorin: Johanna Nellon

Titel: Ein Sommer am Gardasee

Genre: Roman

Version: eBook und Taschenbuch

erschienen: 31. Mai 2019

Seiten: 288

Altersempfehlung: Erwachsene

Verlag: Ullstein Taschenbuch




Über die Autorin:
Johanna Nellon lebt im schönen Rheinland, ist aber gern auf Reisen und liebt den Chiemgau und das Dreiländereck.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Es ist ein Schock: Barbara hat gerade ihr Brautkleid ausgesucht, als sie ihren Verlobten mit einer anderen beobachtet. Um sich von ihrem Kummer abzulenken, fährt sie an den Gardasee, wo sie den rätselhaften Christian Wagner kennenlernt. Er fasziniert sie vom ersten Augenblick an, doch der Mann, der ihr deutlich seine Zuneigung zeigt, hat ein Geheimnis. Ist Barbaras Glück vorbei, ehe es richtig beginnt?


Meine Meinung:
Wenn ich eine Reise plane, dann schaue ich gerne nach, ob ich Bücher finde, deren Handlungen in meiner künftigen Urlaubsregion spielen. So wurde ich auf dieses Buch aufmerksam und wollte es gerne lesen. Nun bin ich etwas zwiegespalten und überlege, wie ich mich in meiner Rezension ausdrücken soll, damit meine persönliche Meinung so richtig rüberkommt.
Zunächst einmal möchte ich deshalb erwähnen, dass ich nun sehr viele Orte kennen gelernt habe und mich auf den Urlaub freue. Bestimmt werde ich dieses Buch mitnehmen, damit ich dort noch einmal alles über die Ausflüge nachlesen kann. So gesehen hat mir das Buch sehr gut gefallen.
Nun hat sich die Autorin zu dem Aufenthalt der Protagonistin am Gardasee eine Geschichte einfallen lassen, die mich allerdings nicht packen konnte. Zu oft habe ich viele der Situationen in anderen Büchern bereits gelesen und es war für mich so sehr vorhersehbar, dass ich mir wenig Lesefreude bereitet hat. Das finde ich durchaus schade. Natürlich ist mir bekannt, dass keiner das Rad neu erfinden kann und sich viele Situationen ähneln, aber es gibt immer wieder Möglichkeiten, den Leser mit überraschenden Wendungen an das Buch zu fesseln.


Fazit:
Wer also vieles rund um den Gardasee kennen lernen möchte und sich nicht daran stört, dass nebenbei ein seichte Liebesgeschichte stattfindet, der wird dieses Buch vielleicht gerne lesen wollen. Ich persönlich möchte es allerdings nicht ohne weiteres empfehlen.


Ich möchte mich beim Verlag und bei NetGalleyDe vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken

#EinSommerAmGardasee #NetGalleyDe

Rezension - Fado Fatal



Autorin: Hanne Holmes

Titel: Fado Fatal

Genre: Krimi

Version: eBook und Taschenbuch

erschienen: 2. Mai 2019

Seiten: 288

Altersempfehlung: Erwachsene

Verlag: Piper Taschenbuch



Über die Autorin:
Hanne Holms, geboren in Stuttgart, betreibt das Journalismusgewerbe seit Jahren mit Herzblut. Heute besucht sie als Reisejournalistin die schönsten Orte der Welt. Dort arbeiten, wo andere Urlaub machen, ist seither ihre Devise. Doch Hanne Holms hat auch eine dunkle Seite: Sie schreibt leidenschaftlich gern Kriminalromane, und so sind Mord und Totschlag ihre liebsten Reisebegleiter.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Olá Portugal! Reisejournalistin Lisa Langer will sich in Porto Wein und regionale Leckereien schmecken lassen, als sie in einem Gasthaus in der Altstadt auf das blanke Chaos trifft. Seit die Eltern der Wirtin auf mysteriöse Weise zu Tode kamen, geht es dort drunter und drüber. Kurzerhand beschließt sie nachzuforschen. Das führt Lisa zu einer grottenschlechten Fado-Sängerin, einer perfiden Polizistin – und in eine der schönsten Weinbauregionen der Welt, in der ebenfalls ein Wirt zu Tode kam. Doch als sie zu recherchieren beginnt, fällt die neugierige Deutsche bald Leuten auf, denen das gar nicht passt …


Meine Meinung:
Da ich von Beruf nun mal nicht Reisejournalistin bin und somit viele Länder kennen lernen kann, begnüge ich mich damit, mit Hilfe von Büchern zu verreisen.
Durch Lisa Langer lernte ich Porto kennen und steckte mir ihr auf einmal mitten in einer brenzligen Sache. Für Lisa war es anscheinend nichts neues, denn dies war bereits das dritte Buch mit ihr. Ich kannte die beiden ersten Bücher allerdings nicht, hatte aber auch kein Problem mich zurecht zu finden.
Hanne Holmes hat sich einiges einfallen lassen und es sehr spannend gemacht. Es passieren in  Restaurants merkwürdige Dinge. Ich muss mich über das Verhalten einer Polizistin wundern und lerne viele interessante Leute kennen und werde mit einigen Wendungen angenehm überrascht.


Fazit
Eine angenehme Reise nach Portugal. in Wirklichkeit hätte ich die damit verbundene Aufregung nicht gebraucht, aber zum Glück konnte ich ja alles zu Hause in meinem Lesesessel geniessen. Ich bin jetzt etwas neugierig geworden und habe mir bereits das erste Buch, in dem Lisa nach Mallorca reist, besorgt.


Ich möchte mich beim Verlag und bei NetGalleyDe vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken


#FadoFatal #NetGalleyDe

Rezension - Waldstettener G'schichten - Besuch aus Rom




Autorin: Brigitte Teufl-Heimhilcher

Titel: Waldstettener G'schichten  - Besuch aus Rom

Genre: Gegenwartsliteratur

Version: eBook

erschienen: 3. Juni 2019

Seiten: 228

Altersempfehlung: Erwachsene





Über die Autorin:
Brigitte Teufl-Heimhilcher lebt in Wien, ist verheiratet und bezeichnet sich selbst als realistische Frohnatur. In ihren heiteren Gesellschaftsromanen setzt sie sich mit gesellschaftspolitisch relevanten Fragen auseinander. Sie verwebt dabei Fiktion und Wirklichkeit zu amüsanten Geschichten über das Leben - wie es ist, und wie es sein könnte.


Kurzbeschreibung, übernommen:
In Band 2 der Reihe „Waldstettener G‘schichten“ kehrt, nach knapp drei Jahrzehnten, der ehemalige Kaplan Gottfried Gruber nach Waldstetten zurück – nicht ganz freiwillig, wie Bürgermeister Ludwig Paffler bald herausfindet.
Die Waldstettener Gerüchteküche brodelt, doch was steckt tatsächlich hinter Gottfrieds Flucht aus dem Vatikan, und warum will er in Waldstetten nur als Monsignore gelten, obwohl er doch Kardinal ist? Durch das Eingreifen von Pafflers Frau, der Gemeindeärztin Liesl, trifft Gottfried Gruber auf seine Jugendliebe Rosalinde. Es dauert nicht lange, bis die alte Leidenschaft wieder aufflammt, doch dann ruft kein geringerer als der Papst Kardinal Gruber zurück in den Vatikan. Rosalinde bleibt schweren Herzens zurück. Gibt es denn gar keine Chance für ihre Liebe?


Meine Meinung:
Vor kurzem hatte ich Band 1 der Waldstettener G'schichten gelesen und war begeistert. Nun hatte ich die Möglichkeit das zweite Buch zu lesen, was mir sehr gut gefallen hat. Vorab, jedes Buch ist in sich abgeschlossen aber es macht einfach mehr Spaß, wenn beide in der entsprechenden Reihenfolge gelesen werden.
Ich kannte ja nun schon einige Bewohner des Ortes und auch die Probleme, die dort aufgetreten sind, weil in der Region das bedingungslose Grundeinkommen eingeführt wurde. Aber dies sollte hier nicht die Hauptrolle spielen, allerdings waren die Auswirkungen auch hier zu spüren.
Diesmal hat sich die Autorin mit einer weiteren Problematik befasst, die durchaus realistisch ist. Gottfried Gruber kehrt aus einem bestimmten Grund in seinen Heimatort Waldstetten zurück und gibt sich nicht als Kardinal zu erkennen. Kein Wunder, dass die Gerüchteküche kocht, zumal er erneut Kontakt zu seiner Jugendliebe ausnimmt.
Brigitte Teufl-Heimhilcher hat sich wieder einiges einfallen lassen und mich mit ihren G'schichten an das Buch gefesselt. Ich fand es ausgesprochen unterhaltsam. Sie hat ein weiteres Mal ein gelungenes Buch geschrieben, das in der Gegenwartsliteratur angesiedelt werden kann. Ich will ja nicht zu viel vom Inhalt verraten, möchte aber trotzdem erwähnen, dass die Liebe und die Spannung nicht zu kurz kommen. Und es außerdem zeigt, dass man Vergangenes auch noch spät bewältigen kann.
Mir gefällt der Schreibstil der Autorin und das Ende des Buches hat mich begeistert. Ich war auf jeden Fall zu frieden damit.
Ganz besonders habe ich mich wieder gefreut, als ich am Ende des Buches einige österreichische Begriffe erklärt bekam. Inzwischen ist mir ja vieles bekannt, aber das eine oder andere Wort ist mir dann doch nicht geläufig.


Fazit:
Wer Waldstetten noch nicht kennt, sollte dies schleunigst nachholen. Die Beteiligten sind sehr interessant, die Hintergründe allerdings auch und durchaus realistisch. Gerne empfehle ich dieses Buch, was mich sehr gut unterhalten hat.

Donnerstag, 13. Juni 2019

Rezension - Die Katze im Lavendelfeld


Autorin: Hermien Stellmacher

Titel: Die Katze im Lavendelfeld

Genre: Roman

Version: eBook, Hörbuch und Taschenbuch

erschienen: 29. April 2019

Seiten: 299

Altersempfehlung: Erwachsene

Verlag: Insel Verlag




Über die Autorin:
Hermien Stellmacher, geboren 1959, wuchs in Amsterdam auf. Im Alter von 15 Jahren zog sie nach Deutschland. Sie illustrierte zahlreiche Kinder- und Jugendbücher. Seit einigen Jahren schreibt sie hauptsächlich für Erwachsene, zum Teil unter dem Pseudonym Fanny Wagner. Wenn sie nicht gerade in der Provence weilt, lebt sie mit ihrem Mann und zwei Katern in einem kleinen Dorf in der Fränkischen Schweiz.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Die Foodbloggerin Alice ist von Paris in einen malerischen Ort mitten in der Provence gezogen. Dort hat sie in dem Restaurantbesitzer Georges und der 70-jährigen Nachbarin Jeanine gute Freunde gefunden. Fehlt nur noch ein gemütliches Haus mit Garten für sie und ihre beiden Katzen – dann wäre das Glück (fast) perfekt.
Doch ihr Leben scheint komplett aus den Fugen zu geraten, als eines Tages eine kleine Findelkatze auf gar nicht leisen Pfoten bei ihr einzieht: Alice‘ Katzen suchen das Weite; ihr wird überraschend die Wohnung gekündigt, und bei Jeanine zeigen sich erste Anzeichen von Demenz. Und zu allem Überfluss steht Alice plötzlich auch noch zwischen zwei Männern …


Meine Meinung:
Dies ist für mich nun das dritte Buch von Hermin Stellmacher, in dem Katzen eine sehr wichtige Rolle spielen. Von den beiden ersten war ich begeistert und freute mich darauf, nun dieses Buch lesen zu können.
Die Autorin hat mich wieder entführt, diesmal war es die Provence, die ich durch ihre Beschreibungen betrachten konnte. Außerdem lernte ich neben Alice noch weitere Beteiligte kennen, von denen die meisten mein Leserherz erobern konnten. Aber ganz besonders haben es mir wieder die Katzen angetan. Eine kleine junge Katze findet den Weg zu Alice und es ist erstaunlich, was sie damit alles auslösen wird.
Die Autorin hat es wieder geschafft und mich an ihr Buch gefesselt, sehr gut hat sie die Liebe, aber auch Eifersüchteleien und Altersprobleme eingebunden. So ist ein schönes unterhaltsames Buch entstanden.


Fazit:
Nicht nur Katzenliebhaber werden begeistert sein, gerne empfehle ich dieses Buch allen, die nach einer schönen Sommerlektüre Ausschau halten. So reise ich gerne, bequem im Lesesessel lerne ich die Provence und vieles mehr kennen.


Ich möchte mich beim Verlag vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken.

Rezension - Herzkur


Autorin: Julia Greve

Titel: Herzkur

Genre: Roman

Version: eBook und Taschenbuch

erschienen: 26. März 2019

Seiten: 384

Altersempfehlung: Erwachsene

Verlag: Rowohlt Taschenbuch




Über die Autorin:
Julia Greve, Jahrgang 1975, lebt mit ihrer Familie (2 Kinder) in Bonn. Sie arbeitet mit ganzem Herzen bei einer kleinen NGO, die sich mit dem Thema nachhaltige Textilproduktion beschäftigt. „Herzkur" ist ihr erster Roman, in dem sie ihre eigenen Erfahrungen aus zwei Mutter-Kind-Kuren verarbeitet.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Fünfzig Frauen, hundertzehn Kinder, zwei Väter. Drei Wochen auf engstem Raum. Eine Mutter-Kind-Kur mit massiven Nebenwirkungen. Verena kann es nicht fassen, als ihr Mann Rainer sich völlig überraschend eine «Auszeit» von Familie und Ehe nimmt. Plötzlich ist sie alleinerziehend und kreuzunglücklich - auch wenn sie ihre Töchter Ella und Annie heiß und innig liebt. Schnell ist sie mit den Kräften am Ende. Ihre Mutter hat die Lösung: Eine Mutter-Kind-Kur. Nur widerwillig geht Verena auf den Vorschlag ein und fährt mit einem Rucksack voller Vorurteile in eine Klinik auf Fehmarn. Schon bei der Anreise findet sie alle Erwartungen bestätigt: Unerträgliche Mütter und Kinder, soweit das Auge reicht. Doch es gibt Lichtblicke in dieser grauen Ostseewelt. Nicht zuletzt Jan, der mit seiner Tochter an ihrem Tisch sitzt ...


Meine Meinung:
Wisst Ihr, was besonders toll ist? Wenn man sich in Urlaub auf Fehmarn befindet und dann dort dieses Buch liest. Ich habe in einer schönen Ferienwohnung im Westen von Fehmarn gewohnt und konnte lesen, was Verena und ihre Töchter alles im Osten der Insel erleben konnten.
Die Autorin hat sehr gut beschrieben, welche Eindrücke Verena bereits bei der Anreise bekommen hat und wie sie sich fühlte, als sie die anderen Mütter kennen lernte. Ich konnte vieles nachvollziehen und ich hatte dann auch meinen Spaß beim Lesen, ja klar, ich war ja schließlich keine Betroffene.
Julia Greve hat in ihrer Geschichte so viele Personen mit den unterschiedlichsten Charakteren untergebracht, manches vielleicht etwas überspitzt, aber durchaus glaubwürdig. Sie hat nicht einfach nur eine Geschichte geschrieben, es kamen auch viele Höhen und Tiefen des Lebens darin vor. Wobei sie den Humor und die Romanze nicht vergessen hat.


Fazit:
Ein gut gelungener Debütroman, der einen fesselt und sehr gut unterhält. Ich werde bestimmt auch das nächste Buch der Autorin lesen wollen. Aber zunächst empfehle ich gerne dieses Buch.


Beim Verlag möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken

Mittwoch, 12. Juni 2019

Rezension - Adios Amigos, macht's gut


Autorin: Luzi van Gisteren

Titel: Adios, Amigos, macht's gut!

Genre: Krimi, Krimikomödie

Version: eBook und Taschenbuch

erschienen: 27. Mai 2019

Seiten: 236

Altersempfehlung: Erwachsene

Verlag: epubli




Über die Autorin:
Luzi van Gisteren diktierte bereits im frühen Kindesalter ihrer Mutter kleine Geschichten. Ihren ersten Roman schrieb sie mit 13 Jahren, widmete sich nach dem Abitur jedoch zunächst ihrem Studium der Betriebswirtschaftslehre. Ihre Erstveröffentlichung „Keimfrei", ein humorvoller Kurzkrimi, hatte im Januar 2014 in kurzer Zeit mehrere tausend eBook-Downloads; seither kann Luzi van Gisteren nicht mehr vom Schreiben lassen. Die Autorin lebt mit ihrer italienischen Familie in Rosenheim und arbeitet im Online Marketing. Sie engagiert sich in mehreren Autoren–Netzwerken und hat viele Jahre den Kurs „Kreatives Schreiben“ geleitet. Wenn sie nicht schreibt, arbeitet oder die oberbayerischen Berge genießt, reist sie nach Bella Italia oder besucht ihre Bodensee-Heimat.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Fünf ziemlich schlechte Freunde, wie sie unterschiedlicher nicht sein könnten: Ein verklemmter Lehrer, ein chronisch eifersüchtiger Italiener, ein introvertierter Mathematiker im Rollstuhl, ein aufbrausender Tätowierer sowie ein Immobilienverwalter mit Hang zur Nebenkostenmanipulation. Eines haben sie gemeinsam – nämlich ihren Coach und Mental Trainer Dr. Alf Hebenhoch. Leider hat der Psychologe beschlossen, fortan nur noch die High Society zu betreuen, und möchte seine nichts ahnende Kundschaft loswerden. Eine gemeinsame Abschieds-Kreuzfahrt entlang der Kanaren erscheint ihm als probates Mittel. Doch seine Rechnung geht nicht auf. Schon in der ersten Nacht heißt es „Mann über Bord!“ und neben diesem dubiosen Marktforscher sind gleichzeitig mehrere Mitglieder der illustren Männergruppe blitzartig von der Bildfläche verschwunden…


Meine Meinung:
In den letzten Jahren habe ich die Erfahrung gemacht, dass es nicht "nur" einfache spannende Krimis gibt. Nein, das Angebot wurde erweitert, es gibt nun auch die so genannten Krimikomödien. Luzi van Gisteren ist eine Autorin, die es wunderbar versteht Bücher in diesem Genre zu schreiben. Spannung und Humor oder besser gesagt, schwarzen Humor vereint sie wunderbar in ihren Büchern.
Diesmal sind die Protagonisten, die unterschiedlicher nicht sein könnten. Allen hat die Autorin ganz besondere Charaktere zugeordnet und damit für manche Überraschung gesorgt.
Wie so oft, habe ich ihr Buch verschlungen und war begeistert. Es gab Wendungen mit denen ich nicht gerechnet hatte und ein Ende, das mir sehr gefallen hat. Aber mehr möchte ich darüber nicht verraten.


Fazit:
Ein weiteres Buch, das der Autorin sehr gut gelungen ist. Gerne empfehle ich es weiter.
Das Buch kann mit KU gelesen werden.


Ich möchte mich bei Luzi van Gisteren vielmals bedanken, die mir das Buch vorab zur Verfügung gestellt hat. Mir macht es immer wieder Spaß, es frühzeitig zu lesen und meine Bemerkungen abzugeben. Das Buch kann ich durchaus mehrmals lesen, was mir auch nicht zu langweilig wird.
Und voller Stolz habe ich dann in dem Buch meinen Namen unter der Rubrik "Danke an" gelesen. Darüber habe ich mich sehr gefreut.

Rezension - Oliven zum Frühstück


Autorin: Pia Casell

Titel: Oliven zum Frühstück

Genre: Roman

Version: eBook und Taschenbuch

erschienen: 3. Juni 2019

Seiten: 320

Altersempfehlung: Erwachsene

Verlag: Knaur TB




Über die Autorin:
Pia Casell ist Teilzeit-Weltenbummlerin, arbeitet im Tourismus und liebt das mediterrane Flair über alles. Besonders angetan haben es ihr die noch ursprünglichen Orte, abseits der ausgetrampelten Touristenpfade, wo Traditionen und Bräuche noch immer lebendig sind. Wenn immer möglich reist sie mit ihrer Familie durch die griechische Inselwelt oder nach Süditalien und sammelt unterwegs leidenschaftlich gerne Kochrezepte, lokale Keramik und besonders blumige Dialektausdrücke.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Idyllische Sandbuchten, verschlafene Bergdörfer, unberührte Landschaften: Kreta könnte ein Paradies sein – aber die ehrgeizige Archäologin Lisa hat keinen Blick dafür. Stattdessen muss sie auf ihrer Ausgrabung allerhand Probleme lösen: Es fehlt an Ausrüstung und Geld, die Behörden machen Schwierigkeiten und ein äußerst störrischer Olivenbauer lässt Lisa einfach nicht auf sein Land. Als dann auch noch der Sponsor der Ausgrabung abspringt, ist Lisa buchstäblich auf Kreta gestrandet. Notgedrungen fügt sie sich in das gemächliche Leben im Dorf. Und erliegt jeden Tag ein wenig mehr dem urtümlichen Charme der Insel – und dem des Olivenbauern Charis.


Meine Meinung:
Da ich ein Fan der Insel Kreta bin, hat mich das Cover sofort angesprochen und nachdem ich die Kurzbeschreibung gelesen hatte, war klar, dass ich dieses Buch lesen wollte.
Es ist ja allgemein bekannt, dass auf Kreta viele Ausgrabungen statt gefunden haben und sehr interessante Entdeckungen gemacht wurden. Ich kann mir also gut vorstellen, wie begeistert die Archäologin Lisa gewesen sein musste, als sie einen Ausgrabungsauftrag für Kreta bekam.  Gemeinsam bin ich mit ihr auf die Insel gereist und fand mich auch schnell zurecht, denn die Gegend kannte ich bereits. Allerdings haben wir beide nicht damit gerechnet, welche Schwierigkeiten ihr entstehen würden. Ich hatte den Vorteil, ich konnte dies alles lesen, Lisa musste damit fertig werden. Was sie alles erlebte, hat die Autorin sehr gut geschildert, sie hat von allem ein bisschen berücksichtigt, das Leben auf der Insel, etwas Spannung herein gebracht, vergangene Probleme lösen lassen und auch die Romanze nicht vergessen. Deshalb kam ich in den Genuss ein nettes Sommerbuch lesen zu können.


Fazit:
Im vergangenen Jahr war ich auf Kreta und hatte mit diesem Buch die Möglichkeit, noch einmal dorthin zu reisen. Wer nach einer unterhaltsamen leichten Sommerlektüre Ausschau hält, wird hier vielleicht das richtige finden.

Beim Verlag und bei NetGalleyDe möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken.



#OlivenZumFrühstück #NetGalleyDE