Donnerstag, 5. Dezember 2019

Rezension - Schwein gehabt, sagt die Liebe



Autorin: Sabrina Sonntag

Titel: Schwein gehabt, sagt die Liebe

Genre: Roman

Version: eBook und Taschenbuch

erschienen: 8. November 2019

Seiten: 304

Altersempfehlung: Erwachsene

Verlag: MIRA Taschenbuch



Über die Autorin:
Sabrina Sonntag ist Mitte zwanzig und schließt gerade ihren Forschungsmaster in Feministischer Literaturwissenschaft ab. Sie leitet Coachings, arbeitet ehrenamtlich mit Kindern und führt den Haushalt eines katholischen Priesters. Wenn sie nicht gerade schreibt, übt sie Krav Maga oder krault ihrem Lieblingsschäferhund die Ohren.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Salzige Meeresluft und die Weite der Nordsee - auf Spiekeroog fühlt Nicole sich so unbeschwert wie nirgendwo sonst. Als sie dieses Mal auf die Insel reist, hat sie eine Mission: Sie will die tier- und gastfreundliche Pension der verstorbenen Martha retten. Doch dann erfährt sie aus sicherer Quelle, dass der Sohn und Erbe inkognito eingecheckt hat. Nicole beschließt, die infrage kommenden Männer zu daten und vom Potenzial der Pension zu überzeugen. Dabei kommen ihr ein frecher Papagei und ein anschmiegsames Hausschwein dazwischen. Und in all den Turbulenzen verliebt sie sich auch noch in den Falschen …


Meine Meinung:
Der Buchtitel könnte auch lauten: Glück gehabt, sagt das Schwein. Denn Lilly ein kleines Schweinchen wird als Haustier gehalten und darf in der Pension Martha frei herum laufen. Zusammen mit Ludwig, dem Hund von Nicole sorgt Lilly für einige humorvolle Situationen. Aber es geht nicht nur lustig zu. Der Erbe will die Pension verkaufen und dadurch würden Nicole und weitere Beteiligte ihre Arbeitsplätze verlieren. Ob der Titel nun Schwein oder Glück gehabt, lautet, die Autorin hat auf jeden Fall ein unterhaltsames Buch geschrieben, in dem Humor, die Liebe und der Ernst des Lebens nicht zu kurz kommen.


Fazit:
Ich hatte sehr viel Spaß beim Lesen, den ich allen anderen auch wünsche und deshalb das Buch gerne weiter empfehle.

Beim Verlag und bei NetGalleyDe möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken


#SchweinGehabtSagtDieLiebe #NetGalleyDE

Mittwoch, 4. Dezember 2019

Rezension - Die Prüfung der Händlerstochter



Autorin: Ellin Carsta

Titel: Die Prüfung der Händlerstochter

Genre: Historisch

Version: eBook und Taschenbuch

erschienen: 3. Dezember 2019

Seiten: 301

Altersempfehlung: Erwachsene

Verlag: Tinte & Feder



Über die Autorin:
Ellin Carsta ist das Pseudonym der deutschen Autorin Petra Mattfeldt, die zusammen mit ihrem Mann und ihren drei Kindern in der Nähe von Bremen lebt. Mattfeldt hat sich unter dem Pseudonym Caren Benedikt bereits einen Namen im historischen Genre gemacht. Sie schreibt außerdem Krimis, Thriller und Jugendbücher. "Die heimliche Heilerin" ist der Auftakt zu einer Reihe, die sofort zum Bestseller avancierte. Der Titel "Rebengold" wurde auf die Shortlist zum Skoutz-Award 2017 im Bereich History gewählt.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Das Schicksal fordert die Händlerstochter heraus: der neue historische Roman der Bestsellerautorin Ellin Carsta. Köln, 1354: Mit ihren kunstfertig genähten Kleidern und unternehmerischen Ideen hat es die Händlerstochter Elisabeth zu einigem Wohlstand gebracht. Sie kann sogar das Haus von der Stadt erwerben, in dem sie mit ihrem Mann, ihrer Mutter und den Bediensteten wohnt. Doch da wendet sich das Schicksal. Als Elisabeth mitleidig eine geschundene Dirne rettet und bei sich aufnimmt, macht sie sich grausame Feinde, die vor keiner Bluttat zurückschrecken. Zudem schmiedet Elisabeths Zwillingsbruder, zerfressen vor Neid auf ihren Erfolg, einen finsteren Plan. Mit seiner Rückkehr nach Köln scheint Elisabeths Ruin besiegelt …


Meine Meinung:
Nachdem ich vor einiger Zeit die "unbeugsame Händlerstochter" kennen gelernt hatte, war klar, dass ich auch etwas über die Prüfung der Händlerstochter erfahren wollte. Schnell war ich wieder drin im Geschehen und bei Elisabeth zu Hause. Auch diesmal war ich hin und her gerissen, ahnte ich doch schon, wer Ärger machen würde und wartete regelrecht darauf. Aber die Autorin überrascht mich sehr oft mit Wendungen und gibt der ganzen Geschichte eine neue Richtung. Der eine macht Ärger, aber weniger als ich dachte, dafür kommt Gefahr von einer ganz anderen Seite. War es da ein Wunder, dass ich das Buch kaum aus der Hand legen konnte. Ich musste unbedingt wissen, was alles passiert und habe mich mal wieder um einige Stunden Schlaf gebracht.
Ellin Carsta hat es auch ein weiteres Mal verstanden, mich an das Buch zu fesseln. Wo ich dachte, na das ist jetzt aber vorhersehbar und ich weiß, was passieren wird, gab es eine ganz andere Situation, mit der sie mich überraschte. Ich möchte ja nicht viel vom Inhalt verraten, aber erwähnen, dass mir eine ganz bestimmte Handlung sehr gut gefallen hat, welche das war, wird wahrscheinlich jeder beim Lesen ebenfalls herausfinden. Auf jeden Fall hat die Autorin wieder reichlich Spannung ins Geschehen gebracht, hat mich so nebenbei am Alltagsleben teilhaben lassen, mir ein weiteres Mal aufgezeigt, mit welchen Problemen sich Frauen damals herum schlagen mussten.


Fazit:
Ich behaupte jetzt einfach mal, dass die Händlerstochter in meinen Augen die Prüfung sehr gut bestanden hat und ich wünsche ihr erst einmal eine schöne Zeit mit ihrer Mutter und ihrem Mann.


Beim Verlag und bei NetGalley möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken.


#DiePrüfungderHändlerstochter #NetGalleyDE

Rezension - Die Trossfrau



Autorin: Carmen Mayer

Titel: Die Trossfrau

Genre: Historisch

Version: eBook und Taschenbuch

erschienen: 2. Dezember 2019

Seiten: 336

Altersempfehlung: Erwachsene

Verlag: MAXIMUM Verlag



Über die Autorin:
Carmen Mayer (1950 geboren) lebt als zugereiste Württembergerin in Bayern. Nach Abschluss ihrer kaufmännischen Ausbildung arbeitete sie in der Geschäftsleitung verschiedener Industrie- und Handelsbetriebe, und war mehr als zwanzig Jahre lang als Einkäuferin für deutsche Firmen in Nordamerika und Asien unterwegs. Ihre literarische Laufbahn begann Carmen Mayer auf verschiedenen Literaturforen im Internet, von wo aus sie mit ihren Kurzgeschichten den Sprung in die Welt des gedruckten Wortes startete. Sie ist Mitglied bei den Mörderischen Schwestern und bei HOMER.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Magdalena, die um 1600 geborene Tochter eines protestantischen Hufschmieds nahe der österreichisch-böhmischen Grenze, wird von klein auf misstrauisch beäugt, kann und will sie sich doch einfach nicht in ihre gottgewollte Rolle als Mädchen fügen. Nachdem die handwerklich begabte junge Frau das Pferd eines Durchreisenden beschlägt, wirft ihr Vater sie aus dem Haus. Der Reiter nimmt sie mit nach Krems, wo sie zwischen die katholischen und protestantischen Fronten des beginnenden Dreißigjährigen Krieges gerät. Es gelingt ihr, im Tross verschiedener Heere ihren Lebensunterhalt zu verdienen, und sie nimmt ein stummes Mädchen in ihre Obhut, das als Hexe gebrandmarkt in Gefahr geraten ist. Zwischen Liebe, Krieg und Tod geht Magdalena mutig ihren Weg, auf dem sie nicht nur Freunde, sondern auch Feinde findet. Feinde, die vor keinem Mittel zurückschrecken, Magdalena aus dem Weg zu räumen ...


Meine Meinung:
Ich lese ja sehr gerne historische Bücher weil sie auf unterhaltsame Weise das Wissen erweitern.  Natürlich weiß jeder wie lange der dreißigjährige Krieg dauerte, jaja, ich weiß, die Fragestellung kann witzige Antworten hervorrufen. Aber irgendwie hatte ich es verdrängt, worum es bei diesem Krieg ging und was die Menschen der damaligen Zeit alles erleiden mussten.
Carmen Mayer hat ihre Protagonistin in dieser Zeit leben lassen und beschrieben, was pfiffige Mädchen alles erleiden mussten, denn leider gab es den Aberglauben, den Hexenwahn und gerne gab man anderen die Schuld, wenn etwas unglückliches passiert ist. Ich begleitete Magdalena einige Jahre ihres Lebens. Wenn man bedenkt, sie wurde ca 1600 geboren, war eine junge Frau, als der  Krieg begann und nach den damaligen Verhältnissen eine alte Frau, als er endlich endete. Als Trossfrau hat sie vieles erlebt und konnte viel erzählen, was ich durchaus spannend fand. Damit gab mir die Autorin einen hervorragenden Blick auf das Leben der damaligen Zeit. Natürlich war das nur eine Seite, aber so nebenbei habe ich vieles aus dem Alltagsleben erfahren können.


Fazit:
Ein sehr unterhaltsames Buch über das Leben einer Trossfrau. Heutzutage kann sich das niemand mehr vorstellen, deshalb ist es gut, wenn Autoren sich hinsetzen, recherchieren und Bücher schreiben und uns an dem Leben der damaligen Zeit teilhaben lassen. Gerne empfehle ich dieses Buch weiter.

Ich möchte mich beim Verlag vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken

Montag, 2. Dezember 2019

Rezension - Die englische Lady und der Rebell



Autorin: Lisa McAbbey

Titel: Die englische Lady und der Rebell

Genre: Historisch, Roman

Version: eBook

erschienen: 1. Dezember 2019

Seiten: 249

Altersempfehlung: Erwachsene

Verlag: beHEARTBEAT



Über die Autorin:
Lisa McAbbey, geboren 1970 in Wien, hat Rechtswissenschaften studiert und ist für einen internationalen Konzern tätig. Ihre Freizeit verbringt sie mit Schreiben und dem Versuch, ihrem Labradormischling Manieren beizubringen.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Die junge Lehrerin Prudence Holloway reist im Sommer 1747 trotz der Warnungen ihrer Familie nach Schottland, um dort zu unterrichten. Auf dem Weg erkrankt sie jedoch an einem schweren Fieber und wird von einer schottischen Bäuerin gesund gepflegt. Deren Ehemann erklärt sich bereit, Prudence für den Rest ihrer Reise zu begleiten. Auf dem Ritt durch die Highlands kommen Prudence und der attraktive Schotte einander näher, und Prudence ist hin- und hergerissen zwischen Anstand und der unleugbaren Faszination für diesen Mann. Doch dann fallen sie einem Trupp Rotröcke in die Hände - und die junge Frau muss feststellen, dass ihr Begleiter mehr als nur ein Geheimnis hat ...


Meine Meinung:
Ich hatte von der Autorin bereits ein Buch gelesen, dessen Handlung in England vor rund dreihundert Jahren spielt. deshalb war ich jetzt auf dieses Buch neugierig, denn diesmal reiste zu der Zeit eine Engländerin nach Schottland, um dort zu arbeiten. Mir als Vielleserin ist natürlich bekannt, welche Probleme es damals auf der Insel gab und ich war gespannt, was Lisa McAbbey sich in diesem Buch hat einfallen lassen. Sie hat es dann auch bestens verstanden, geschichtliche Ereignisse zu einem Abenteuer für Prudence werden zu lassen. Wie in der Kurzbeschreibung erwähnt, erkrankt sie auf ihrer Reise und wird später von einem Schotten begleitet. In den Gesprächen erfährt sie vieles über das Leben und der Probleme der Schotten, die hauptsächlich durch die Engländer verursacht werden. Mir war das bekannt, für Prudence war es neu und es ergab sich für sie eine ganz neue Sichtweise auf alles. Natürlich war die Geschichte für mich vorhersehbar, aber so musste es ja auch sein, denn ein gutes Ende wird erwartet. Deshalb hat mir der Epilog, der sehr ausführlich war, auch bestens gefallen. Auf jeden Fall hat es mir gefallen, was sich die Autorin für und über Prudence hat einfallen lassen, die Gedanken spiegelten die damalige Zeit wieder. Auch die Ideen und Verwicklungen um aus brenzligen Situationen herauszukommen, haben mich begeistern können.


Fazit:
Ein unterhaltsames Buch mit vielen geschichtlichen Ereignissen, aber die Liebe kam auch nicht zu kurz, somit passte alles bestens. Gerne gebe ich hier eine Leseempfehlung über eine romantische und spannende Geschichte.

Bei der Autorin möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken.

Sonntag, 1. Dezember 2019

Rezension - Lametta, Lichter, Leichenschmaus



Autoren: verschiedene - siehe unten

Titel: Lametta, Lichter, Leichenschmaus

Genre: Weihnachtsbuch, Kurzgeschichten

Version: eBook und Taschenbuch

erschienen: 1. Oktober 2019

Seiten: 432

Altersempfehlung: Erwachsene

Verlag: Knaur TB



Über den Autor und weitere Mitwirkende
Sina Beerwald, 1977 in Stuttgart geboren, studierte Wissenschaftliches Bibliothekswesen und hat sich bislang mit elf erfolgreichen Romanen einen Namen gemacht. 2011 wurde sie Preisträgerin des NordMordAward, des ersten Krimipreises für Schleswig-Holstein. 2014 erhielt sie den Samiel Award für ihren Sylt-Krimi »Mordsmöwen«. Seit 2009 lebt und arbeitet die Autorin auf Sylt. Mehr unter www.sina-beerwald.de

Raoul Biltgen, geboren 1974 in Luxemburg, lebt und arbeitet seit 2003 als freier Schriftsteller, Schauspieler und Theatermacher in Wien. Seit einigen Jahren arbeitet er zusätzlich als Psychotherapeut bei der Männerberatung Wien und in der Justizanstalt Sonnberg. 2014 und 2017 war Raoul Biltgen für den Friedrich-Glauser-Preis in der Sparte Kurzkrimi, 2018 in der Hauptkategorie »bester Kriminalroman« nominiert.

Katja Bohnet, Jahrgang 1971, studierte Filmwissenschaften und Philosophie, bevor sie ihr Geld mit Fahrradkurier-Fahrten, Porträtfotos und Zeitungsartikeln verdiente. Sie lebte im Südwesten der USA, in Berlin und Paris, arbeitete im Kibbuz und bereiste vier Kontinente. Jahrelang moderierte sie eine Livesendung auf der ARD und schrieb als Autorin für den WDR. 2012 verfasste sie ihren ersten Roman. Ihre Erzählungen wurden in Literaturzeitschriften und Anthologien veröffentlicht, u.a. im Rahmen des MDR Literaturwettbewerbs 2013. Heute lebt sie neben vielen Büchern, Platten und Kindern zwischen Frankfurt und Köln.

Wolfgang Burger lebt und schreibt abwechselnd in Karlsruhe und Regensburg. Er promovierte an der Universität Karlsruhe (TH) zum Dr.-Ing. und war dort 35 Jahre lang als Akademischer Angestellter in leitenden Positionen tätig. Seit 1995 ist er schriftstellerisch tätig. Die Gesamtauflage seiner Romane beträgt weit über 600.000 Exemplare. Zahlreiche seiner Romane standen auf der Spiegel-Bestsellerliste.

Hilde Artmeier studierte Biologie an der Universität Regensburg und arbeitete viele Jahre in der Pharmaindustrie und anderen Branchen. Heute lebt die Mutter zweier erwachsener Kinder abwechselnd in Regensburg und Karlsruhe und arbeitet als Lektorin und freie Schriftstellerin. 2004 erschien ihr Debüt-Krimi, dem inzwischen weitere sieben Kriminalromane folgten.

Cornelia Kuhnert lebt und schreibt in Isernhagen. Sie war nach dem Geschichts- und Germanistikstudium Lehrerin an verschiedenen Schulen. Seit einigen Jahren arbeitet sie freiberuflich als Autorin von Kriminalromanen und Kurzkrimis aus dem niedersächsischen Kleinstadtmilieu. Seit 2014 hat sie ihre mörderischen Ermittlungen nach Neuharlingersiel verlegt. Zusammen mit Christiane Franke startete sie eine heitere Krimi-Reihe im Rowohlt Verlag. Sie ist Herausgeberin von Anthologien in verschiedenen Verlagen (wie: Mord macht hungrig, 2016, Rowohlt) und hat das Krimifest Hannover aus der Taufe gehoben und mehrere Jahre organisiert. Mehr Infos unter: www.corneliakuhnert.de, www.kuestenkrimi.de

Catalina Ferrera ist das Pseudonym von Eva Siegmund, 1983 in Bad Soden geboren. Sie arbeitete als Kirchenmalerin, Juristin und Verlagsmitarbeiterin, bevor sie sich voll und ganz dem Schreiben widmete. Für ihre Kurzgeschichten hat sie bereits zahlreiche Preise gewonnen. Ferrera lebt in Barcelona und Berlin. Weitere Infos unter: www.Eva-siegmund.de

Nicola Förg hat mittlerweile zwanzig Kriminalromane verfasst und an zahlreichen Anthologien mitgewirkt. Ihre zwei Krimiserien spielen im Voralpenland und an alpinen Tatorten. Ihre Bücher wurden mehrfach für das Engagement im Tier- und Umweltschutz ausgezeichnet. Die gebürtige Oberallgäuerin, die in München Germanistik und Geographie studiert hat, lebt mit Familie sowie Ponys, Katzen, Hunden und anderem Getier auf einem Hof im südwestlichen Eck Oberbayerns, dort wo man schon mit dem Ostallgäu flirtet. Mehr Informationen unter www.ponyhof-prem.de

Christiane Franke lebt gern an der Nordsee, wo ihre bislang 16 Romane und ein Teil ihrer kriminellen Kurzgeschichten spielen. Franke war 2003 für den Deutschen Kurzkrimipreis nominiert und erhielt 2011 das Stipendium der Insel Juist »Tatort Töwerland«. Neben ihrer Wilhelmshavener Krimi-Serie, die im Emons-Verlag erscheint, schreibt sie gemeinsam mit Cornelia Kuhnert für den Rowohlt Verlag eine humorige Krimireihe. Mehr unter: www.christianefranke.de

Elisabeth Kabatek, gebürtige Schwäbin, lebt als Autorin, Kolumnistin und Übersetzerin in Stuttgart. Ihre Romane »Laugenweckle zum Frühstück«, »Brezeltango«, »Spätzleblues«, »Ein Häusle in Cornwall« und »Zur Sache, Schätzle!« wurden auf Anhieb zu Bestsellern. »Schätzle allein zu Haus« ist ihr jüngster Roman. www.e-kabatek.de

Michaela Kastel, geboren 1987, studierte sich nach ihrem Schulabschluss in einer katholischen Privatschule quer durch das Angebot der Universität Wien, ehe sie beschloss, Traum in Wirklichkeit zu verwandeln und Schriftstellerin zu werden. Da sie auch abseits des Schreibens von Literatur umgeben sein möchte, arbeitet sie in einer Buchhandlung und berät Leseratten zur passenden Lektüre. Sie lebt in Wien.

Thomas Kastura, geboren 1966 in Bamberg, lebt ebendort mit seiner Frau und seinen beiden Töchtern. Er studierte Germanistik und Geschichte und arbeitet seit 1996 als Autor für den Bayerischen Rundfunk. Zahlreiche Erzählungen, Jugendbücher und Kriminalromane, u. a. »Der vierte Mörder« (2007 auf Platz 1 der KrimiWelt-Bestenliste). Die britische Küste, vor allem dort, wo sie am einsamsten und gefährlichsten ist, dient Thomas Kastura immer wieder als Inspiration.

Seit ihrer Kindheit liebt Ivonne Keller das Spiel mit der Sprache. Aufgewachsen in einem hessischen Dorf, begeisterte sie sich bereits in der Schule für englischsprachige Literatur und lernte später während eines Auslandsstudiums im andalusischen Granada Spanisch. Die Faszination für Sprache, gekoppelt mit dem Interesse für alles Menschliche, führte sie neben ihrer früheren Tätigkeit als Personalerin zum Schreiben. Dabei interessiert es sie besonders, was mit Menschen passiert, die kurz davor sind, auszuflippen. Wenn das Leben so anstrengend wird, dass die Fassade bröckelt und man auf das schauen kann, was dahinter liegt. Meist sind Frauen ihre Hauptfiguren - so wie in ihrem ersten Roman »Hirngespenster«. Sie lebt mit ihrem Mann, drei Söhnen und einer bunten Katze in der Nähe von Frankfurt am Main.

Vincent Kliesch wurde in Berlin-Zehlendorf geboren, wo er bis heute lebt. Im Jahre 2010 startete er mit dem Bestseller »Die Reinheit des Todes« seine erste erfolgreiche Thriller-Serie, weitere folgten. Mit »Auris« schrieb er den Roman zu einer Hörspiel-Idee seines Freundes Sebastian Fitzek.

Regine Kölpin ist 1964 in Oberhausen geboren, lebt seit ihrem fünften Lebensjahr an der Nordseeküste und schreibt Romane und Geschichten unterschiedlicher Genres. Sie ist auch als Herausgeberin tätig und an verschiedenen Musik- und Bühnenproduktionen beteiligt. Außerdem hat sie etliche Kurztexte publiziert. Ihre Arbeiten wurden mehrfach ausgezeichnet. Regine Kölpin ist verheiratet mit dem Musiker Frank Kölpin. Sie haben fünf erwachsene Kinder, mehrere Enkel und leben in einem kleinen Dorf an der Nordsee. In ihrer Freizeit verreisen sie gern mit ihrem Wohnmobil, um sich für neue Projekte inspirieren zu lassen.

Hinter dem Namen Iny Lorentz verbirgt sich ein Münchner Autorenpaar, das mit »Die Wanderhure« seinen Durchbruch feierte. Seither folgt Bestseller auf Bestseller, die auch in zahlreiche Länder verkauft wurden. »Die Wanderhure« und fünf weitere Romane sind verfilmt worden. Dazu wurde »Die Wanderhure« für das Theater adaptiert und auf vielen Bühnen in Deutschland, Österreich und der Schweiz aufgeführt. Für die Verdienste um den historischen Roman wurde Iny Lorentz 2017 mit dem »Wandernden Heilkräuterpreis« der Stadt Königsee geehrt und in die Signs of Fame des Fernwehparks Oberkotzau aufgenommen.

Judith Merchant studierte Literaturwissenschaft und unterrichtet heute Creative Writing an der Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn. Für ihre Kurzgeschichten wurde sie zweimal mit dem Friedrich-Glauser-Preis ausgezeichnet. Nach der Veröffentlichung ihrer Rheinkrimi-Serie (darunter »Nibelungenmord« und »Loreley singt nicht mehr«) zog Judith Merchant von der Idylle in die Großstadt. 2019 erschien ihr Thriller »ATME!«.

Alexander Oetker, geboren 1982 in Berlin, ist der Frankreich-Experte der neuen Generation - und politischer Journalist im Zentrum der Macht. Er war langjähriger Frankreichkorrespondent für RTL und n-tv, berichtete über Terroranschläge und Bandenkriminalität. Nun arbeitet er als politischer Reporter in Deutschland. Die Bücher seiner Krimireihe um Commissaire Luc Verlain sind stets SPIEGEL-Bestseller.

Gisa Pauly lebt als freie Schriftstellerin in Münster und hat mittlerweile über dreißig Bücher und diverse Drehbücher veröffentlicht. In ihren turbulenten Sylt-Krimis prallt das Temperament von Mamma Carlotta auf die Mentalität der Inselbewohner. 2019 erschien bereits der 13. Band dieser erfolgreichen Reihe. Neben den Syltkrimis landen auch ihre Italienromane regelmäßig auf der Spiegel-Bestsellerliste, ebenso wie ihre neue Reihe, die in Siena spielt: »Jeder lügt, so gut er kann« (2018) und »Es wär‘ schon eine Lüge wert« (2019). 2018 wurde sie von den Lesern der Fernsehprogrammzeitschrift RTV zur beliebtesten Autorin des Jahres gewählt. Mehr unter www.gisapauly.de

Jürgen Seibold, gelernter Journalist, veröffentlichte in den Neunzigern einige Musikerbiografien, darunter einen Spiegel-Bestseller über die Kelly Family. 2007 erschien sein erster Schwabenkrimi »Endlich ist er tot« und neben Theaterstücken und Liebeskomödien, nach einem Psychothriller und einem historischen Roman schreibt er auch heute noch vorwiegend Krimis, gern mit schwarzem Humor versetzt. Ob neugieriger Bestatter, wehleidiger LKA-Ermittler oder ins Allgäu neig’schmeckter Niedersachse: Neben den Mordfällen haben seine Hauptfiguren immer auch private Verwicklungen zu lösen – und manche machen Musik wie ihr Erfinder. Jürgen Seibold lebt mit seiner Familie in der Nähe von Stuttgart.

Markus Stromiedel ist als Krimiautor »Vater« einiger höchst erfolgreicher »Kinder«: Aus seiner Feder stammt die Figur des Kieler Tatort-Kommissars Klaus Borowski sowie des ZDF-Staatsanwaltes Bernd Reuther. Nach seinen Anfängen als Journalist, Dramaturg und Producer schreibt Stromiedel seit vielen Jahren als Drehbuchautor, an seinem Schreibtisch entstanden Bücher u. a. für den »Tatort« und viele weitere bekannte Krimireihen und -serien. Filme nach seinen Drehbüchern gehören zu den erfolgreichsten Produktionen im deutschen Fernsehen. Als Prosa-Autor schuf er für seine Politthriller-Trilogie die Figur des Berliner Hauptkommissars Paul Selig und die beiden Sci-Fi-Thriller »Die Kuppel« und »Zone 5«. Für jugendliche Leser entstand die erfolgreiche Fantasy-Trilogie »Der Torwächter«.

Dina El-Nawab ist ein versierter Krimiprofi: Als Drehbuchautorin schreibt sie für beliebte Serien wie »Großstadtrevier«, »Notruf Hafenkante« und »Morden im Norden«, als Fernsehredakteurin hat sie Krimiserien für die ARD betreut. Ihr Relaunch für »Der Fahnder« wurde für den Deutschen Fernsehpreis nominiert. Inzwischen schreibt Dina El-Nawab auch Kinder- und Jugendbücher, und das mit großem Erfolg: Ihr Buch »Eric Fail – Geht’s noch peinlicher?« stand 2018 auf der Shortlist des Zürcher Kinderbuchpreises.

Angelika Svensson ist das Pseudonym der Krimiautorin Angelika Waitschies. Die Autorin wurde in Hamburg geboren und lebt heute in Schleswig-Holstein. Nach der Ausbildung zur Fremdsprachenkorrespondentin begann sie 1972 ihre berufliche Tätigkeit beim Norddeutschen Rundfunk in Hamburg. Ihre Stationen innerhalb des NDR führten sie in unterschiedliche Bereiche, so auch in die Abteilung Unterhaltung/Fernsehspiel, wo sie auf Produktionsseite an der Entstehung vieler Shows und Krimis mitgewirkt hat. Mittlerweile ist die Autorin freiberuflich tätig. Angelika Svensson ist Mitglied im »Syndikat« und bei den »Mörderischen Schwestern«.

Sabine Trinkaus wuchs im hohen Norden hinter einem Deich auf. Zum Studium verschlug es sie ins Rheinland, wo sie nach internationalen Lehr- und Wanderjahren sesshaft und heimisch wurde. Heute lebt sie in Alfter bei Bonn. 2007 begann sie, ihre kriminellen Neigungen in schriftlicher Form auszuleben. Sie veröffentlichte Kurzgeschichten, für die sie einige Blumentöpfe gewann. 2012 begann sie dann, auch in langer Form zu morden. Im März 2019 erschien ihr sechster Roman und zweiter Thriller »Mutter Seelen Allein«.

Anne von Vaszary, 1975 geboren und aufgewachsen in Sachsen, studierte Dramaturgie und Drehbuchschreiben an der Filmuniversität Babelsberg Konrad Wolf und schlug den damals ungewöhnlichen Weg ins interactive Storytelling ein. Ihre Werke erhielten mehrere Preise, u.a. den Lara Kino Award für die Beste Kinoadaption 2009 sowie den Deutschen Entwicklerpreis für das Beste Adventure 2009 und die Beste Story 2016. 2016 gewann sie auch das Arbeitsstipendium der Mörderischen Schwestern, das den Weg zu ihrem ersten Kriminalroman »Die Schnüfflerin« ebnete. Ein weiterer Band ist für 2021 bereits in Arbeit. Anne von Vaszary lebt mit ihrer Familie in Berlin und schreibt in Sachsen und auf Sylt. Mehr auf: www.annevonvaszary.de

Tom Zai lebt und arbeitet als Lehrer, Schriftsteller und Verleger in der Südostschweiz. Er ist überzeugt, das Leben sei oftmals wahnwitziger als seine Geschichten – obschon das schwer zu glauben ist. Weshalb das Verhältnis zwischen ihm und den Katzen vorbelastet ist, kann unter anderem in seinem satirischen Blog auf www.tomzai.ch nachgelesen werden.

Frederike Labahn wurde 1992 in Lübbecke geboren. Sie studierte Anglistik und Germanistik an der Westfälischen Wilhelms-Universität in Münster. Heute lebt sie in München und arbeitet in der Verlagsbranche.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Mit »Lametta, Lichter, Leichenschmaus« bekommen Sie 24 Mal Mord und Totschlag für Weihnachten.
Dieser Adventskalender der mörderischen Art mit 24 Kurzgeschichten deutscher Top-Autoren ist das perfekte Geschenk für alle Krimi-Liebhaber. Die neue Krimi-Kurzgeschichten-Anthologie nach den Spiegel-Bestsellern »Makronen, Mistel, Meuchelmord« und »Kerzen, Killer, Krippenspiel«.
Sie haben genug von der besinnlichsten Zeit des Jahres, kitschigen Filmen rund um Weihnachten und den immer gleichen Liedern im Radio? Dann freuen Sie sich mit dem Kurzgeschichten-Adventskalender »Lametta, Lichter, Leichenschmaus« auf einen blutigen Advent und schaurige Weihnachten mit 24 heiter bis finsteren regionalen Krimi-Kurzgeschichten.


Meine Meinung:
Bei meiner Suche nach Weihnachtsbüchern habe ich dieses Buch mit 24 Kurzgeschichten gefunden und ich war begeistert, wie viele namhafte Autoren ich kenne. Ein weiteres Mal möchte ich nun erwähnen, dass gerade in der hektischen Vorweihnachtszeit (warum eigentlich hektisch?) nicht jeder Lust und Zeit hat, ein dickes Buch zu lesen. Aber Ablenkung und Entspannung sollte doch schon möglich sein und ja, das geht auch mit Krimis. Mir gefällt, dass ich zwischendurch immer mal wieder eine oder mehrere Geschichten lesen kann. Nun, mir geht es hier anders als bei meinem Schokoladenadventskalender, wo ich brav immer ein Türchen nach dem anderen öffne. Sehr spannend und abwechslungsreich sind die Geschichten, was mir sehr gut gefällt.


Fazit:
Ob zum Selberlesen oder als Geschenk, was durchaus nach dem 1. Dezember noch gemacht werden kann, ich empfehle das Buch gerne weiter.


Beim Verlag möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken.



Rezension - Tannenduft mit Todesfolge



Autorin: Tatjana Kruse

Titel: Tannenduft mit Todesfolge

Genre: Weihnachtsbuch, Krimis

Version: eBook, Taschenbuch, Hörbuch

erschienen: 1. Oktober 2019

Seiten: 216

Altersempfehlung: Erwachsene

Verlag: Haymon Verlag



Über die Autorin:
Die Krimiautorin Tatjana Kruse, Jahrgangsgewächs aus süddeutscher Hanglage, lebt und meuchelt in Schwäbisch Hall. Ihre Krimis sind schräg, komisch und immer mit einem Augenzwinkern geschrieben.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Tatort Tannenbaum: kriminell komische Weihnachtskrimis von Tatjana Kruse!
Eine mörderische Bescherung: Weihnachten mit Krimi-Kruse
Himmlische Ruh? Niemals nicht! Wenn die Königin der Krimödie Weihnachten feiert, geht es alles andere als besinnlich zu. Da treffen Gangster im Rauschgoldengelkostüm mit Pumpguns unterm Kleidchen auf giftige Schoßschlangen, da angelt man beim Eisfischen menschliche Füße, da wird der Weihnachtsmann zum Axtmörder, da färbt sich weißer Schnee blutrot und der Weihnachtself ist unpässlich, weil ihm ein Pitbull in den Hintern gebissen hat.
Wo die Weihnachtsgans vergiftet ist und Santa in Wahrheit ein Killer, da hat an den Tatorten ganz bestimmt eine ihre Spuren hinterlassen: Tatjana Kruse. Mit ihrem unvergleichlichen Humor macht sie die sonst ja angeblich so stille Weihnachtszeit zu einem Feuerwerk an Pointen und sorgt für rundum gute Laune.


Meine Meinung:
Für mich als Krimiliebhaberin stand fest, dass ich in meine Rubrik der Bücher, die bestens zur Winter/Advents/Weihnachtszeit gelesen werden können, auch Krimis aufnehmen werde. Natürlich spannende, aber auch "kein bisschen besinnliche Weihnachtskrimis" 😉
Nachdem ich die Autorin auf der Buchmesse kennen gelernt hatte, wo sie zu ihrem Buch interviewt wurde, stand für mich fest, dass ich dieses Buch unbedingt lesen wollte. Zumal Tatjana Kruse dort auch die Geschichte der gefüllten Gans vorgelesen hatte.
Ich freute mich, als ich das Buch, dann endlich in meinen Händen halten konnte und ich wurde nicht enttäuscht. Die Geschichten sind alle super und sehr abwechslungsreich. Schon der Vormord hat mich begeistert, ja, es wurde richtig gelesen, es gab kein Vorwort sondern einen Vormord. Danach folgen reichlich kriminelle Geschichten.


Fazit:
Wer auch zur Adventszeit nicht auf Krimis verzichten möchte, aber keine Zeit hat, dicke Bücher zu lesen, ist hier bestens aufgehoben. Nach Lust und Laune kann eine Geschichte zwischendurch gelesen werden oder auch zwei oder .... Auf jeden Fall empfehle ich das Buch sehr gerne.


Beim Verlag möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken.

Rezension - Kohlenwäsche



Autor: Thomas Salzmann

Titel: Kohlenwäsche

Genre: Krimi

Version: eBook und Taschenbuch

erschienen: 21.November 2019

Seiten: 306

Altersempfehlung: Erwachsene

Verlag: Emons Verlag



Über den Autor:
Thomas Salzmann wurde 1960 in Pirmasens, Rheinland Pfalz, geboren und studierte in Köln Betriebswirtschaftslehre. Nach mehreren Stationen in der Industrie widmet er sich seit fünf Jahren dem Schreiben. Er ist verheiratet und lebt mit seiner Frau in Mettmann.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Ein Kriminalroman aus dem Herzen des Ruhrgebiets, schnörkellos und herrlich zynisch. Auf Zeche Zollverein wird der Aktionskünstler Claude Freistein tot aufgefunden – die Essener Kunstszene ist in Aufruhr. Als kurz darauf auch sein Agent ermordet wird, steht Hauptkommissarin Frederike Stier vor einem Rätsel. Auf der Suche nach einem Motiv ermittelt sie zwischen Sammlern und undurchsichtigen Galeristen und kommt dem Täter am Ende näher, als ihr lieb ist.


Meine Meinung:
Zufällig wurde ich auf diesen Krimi aufmerksam und neugierig, denn ich lese sehr gerne Regionalkrimis und Krimis, die der Emons Verlag herausbringt. So musste ich dann auch nicht lange überlegen, ob ich dieses Buch lesen wollte.
Ich lernte Hauptkommissarin Frederike Stier kennen, die es mir allerdings anfangs gar nicht so leicht machte. Mir fiel es sehr schwer, sie ihn mein Leserherz zu schließen. Gründe gab es einige, auf die ich hier aber nicht näher eingehen möchte, denn ich müsste sonst zuviel verraten. Außerdem sollte es sich im Laufe der Geschichte ändern und letztendlich konnte ich sie sehr gut leiden und war auch mit dem Ende des Buches sehr zufrieden. Man merkt, ich war sofort mittendrin im Geschehen und die beteiligten Personen waren für mich real, ich runzelte die Stirn, wenn es wieder Situationen gab, in denen es Frederike nicht leicht gemacht wurde. Ich begleitete sie und konnte das Buch gar nicht mehr zur Seite legen. Jetzt, wo sie mir sympathisch war, würde der Autor doch nicht auf die Idee kommen und... eine Entscheidung treffen oder sich eine Wendung einfallen lassen, die mir nicht gefallen würde. Bei manchen Autoren kann ich mir wirklich nicht sicher sein. Aber ich erwähnte ja schon, ich war zu frieden.
Thomas Salzmann hat mich mit seinem Schreibstil nicht nur an das Buch gefesselt, er hat mir auch nebenbei einige interessante Informationen zu kommen lassen. Denn wenn ein Künstler ermordet wird, dann bekommt man schon mal die Möglichkeit, hinter einigen Kulissen zu blicken.


Fazit:
Ich freue mich, dass ich auf dieses Buch aufmerksam gemacht wurde und mich entschieden habe, es zu lesen. Es war der erste Krimi von Thomas Salzmann und ich bin mir sicher, dass er weitere schreiben wird, die ich auf jeden Fall lesen möchte.


Ich möchte mich vielmals bei Mechthilde Vahsen bedanken, die mich auf das Buch aufmerksam gemacht hat und dem Autor danke ich für das Rezensionsexemplar

Freitag, 29. November 2019

Rezension - Glatteis




Autor: Michael Linnemann

Titel: Glatteis

Genre: Krimi

Version: eBook

erschienen: 26. November 2019

Seiten: 308

Altersempfehlung: Erwachsene




Über den Autor:
Michael Linnemann wurde 1987 in Ahlen (NRW) geboren. Seit 2002 beschäftigt er sich mit Kriminalromanen. Vor allem interessiert ihn die Entwicklung vom frühen zum heutigen Krimi. Dieses Interesse brachte ihn zu der Idee, die klassische Tätersuche mit modernen Ermittlungsgeschichten zu verbinden. Daraus entstand die erfolgreiche 'Rache'-Reihe, die inzwischen um die 'Schein'- und 'Theater'-Serie ergänzt wurde. Seit November 2019 gibt es mit 'Glatteis' zusätzlich den Start einer weiteren Krimireihe.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Glatteis - Der erste Fall für Winter & Herz: Die grausame Ermordung einer Studentin stellt die Frankfurter Kommissare Claudia Winter und Jonas Herz vor ein Rätsel. Zwar kommen sie dem vermeintlichen Mörder schnell auf die Schliche, doch dessen Alibi ist wasserdicht. Der Kreis der Verdächtigen vergrößert sich, als eine weitere Studentin ermordet wird. Aber jede neue Spur scheint in einer Sackgasse zu enden. Zu allem Überfluss gerät dann auch noch Claudias Ehemann unter Verdacht. Und noch bevor die Ermittler ihn befragen können, geschieht bereits ein dritter Mord …


Meine Meinung:
Von Michael Linnemann habe ich ja schon einige Krimis gelesen und ich freute mich nun, als ich auf den neuesten aufmerksam gemacht wurde und wollte natürlich auch sofort lesen.
Er startete auch gleich mit einem spannenden Prolog, der geschickt geschrieben war, denn später gab es Situationen, da dachte ich, oh, bezieht sich das jetzt auf Äußerungen, die im Prolog gefallen sind. Überhaupt hat der Autor es sehr geschickt geschrieben und mich als Vielleserin durchaus verunsichert. Es ist ja oft so, dass mir bestimmte Personen sehr verdächtig vorkommen und ich meist am Ende recht hatte. Hier schwankte ich wirklich, war ich mir gerade sehr sicher, passierte wieder etwas, was mich von meiner Meinung weg brachte. So blieb es für mich bis zum Ende äußerst spannend. Aber auch die so genannten Nebenschauplätze haben mich gefesselt. Auf die ich hier aber nicht näher eingehen möchte, denn es hätte ja sein können, dass....


Fazit:
Der erste Fall von Winter & Herz hat mir sehr gut gefallen und ich freue mich schon auf weitere Folgen. Aber zunächst empfehle ich dieses Buch allen Krimiliebhabern.

Beim Autor möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken.

Rezension - Mordsblues




Autorin: Ulrike Busch

Titel: Mordsblues

Genre: Krimi

Version: eBook und Taschenbuch (später)

erschienen: 27. November 2019

Seiten: 213

Altersempfehlung: Erwachsene




Über die Autorin:
Die Sehnsucht nach Meer und weitem Horizont verspürt Ulrike Busch, seit sie denken kann. Fasziniert von Nord- und Ostsee und von der grenzenlos erscheinenden, grünen Landschaft Norddeutschlands zog sie 1986 aus ihrer Geburtsstadt Essen nach Hamburg. Auf den nordfriesischen Inseln und Halligen, auf dem nordfriesischen Festland und an der Ostseeküste ist sie seitdem fest verwurzelt. Sie liebt die Menschen mit ihrer Geradlinigkeit, Bodenständigkeit und ihrem schnörkellosen Dialekt und Spaziergänge bei Wind und Wetter, wenn der Nordwestwind ihr den Geruch von Salz und Tang um die Nase weht. Viele Jahre war die promovierte Sprachwissenschaftlerin als selbstständige Texterin und Technische Redakteurin tätig. 2013 entdeckte sie eine neue berufliche Leidenschaft: das Schreiben von Romanen - die natürlich in Norddeutschland spielen.


Kurzbeschreibung, übernommen:
St. Peter-Ording im Herbst-Blues: Zum Abschluss der Saison veranstaltet Björn Rock, Inhaber einer Musikkneipe, das erste nordfriesische Blues-Festival an der Seebrücke des beliebten Nordseebades. Hark Nansen, der Star des Abends, legt einen furiosen Auftritt hin. Wenig später ist er tot – ermordet.
Der Kreis der Verdächtigen ist schnell definiert, doch die Indizienlage gestaltet sich kompliziert, denn der Fund einer weiteren Leiche gibt Rätsel auf.
War Hark Nansen Täter und Opfer zugleich? Wurde ihm eine Dreiecksgeschichte zum Verhängnis? Und welche Rolle spielen die maritimen Szene-Drinks, die den Ermittlern auf Schritt und Tritt begegnen?
Die Öffentlichkeit drängt auf eine baldige Lösung des Falls. Und auch Frido, der schrullige Onkel des Kommissars, macht Druck. Er war ein Fan von Hark Nansen.


Meine Meinung:
Obwohl es inzwischen bekannt sein sollte, dass ich ein Serienjunkie bin, erwähne ich das gerne immer wieder.  Naja, es gibt auch Serien, an die ich vielleicht irgendwann mal kein Interesse mehr habe, aber hier ist es nicht der Fall.
Fenna Stern und Tammo Anders, das Ermittler-ehe-paar kenne ich nun schon eine Weile und gerne begleite ich sie bei ihrer Arbeit, lese aber ebenso gerne etwas über die anderen Familienmitglieder. Da ich sehr viel lese, kann es schon mal passen, dass ich die eine oder die andere Person nicht sofort auf meinem Schirm habe und deshalb fand ich es klasse, dass Ulrike Busch gleich zu Anfang des Buches noch einmal das Stammpersonal aufgeführt hat.
Diesmal sollte ein Bluesfestival in St. Peter - Ording stattfinden und Tammos Onkel freute sich am allermeisten darauf, denn er war Fan eines der Sänger. Ärgerlich ist nur, dass ausgerechnet dieser Sänger ermordet aufgefunden wurde. Für Fenna und Tammo bedeutete dies, dass sie schnellstmöglich ermitteln sollten, der Druck von vielen war groß, aber auch die Anzahl der Verdächtigen. Nun, ich werde auch diesmal nicht mehr vom Inhalt erzählen. Auf jeden Fall war ich mal wieder ans Buch gefesselt und habe einiges so ganz nebenbei auch über Blues erfahren können.
Beinahe hätte ich doch noch etwas vergessen, ich wollte erwähnen, dass es mir sehr gut gefallen hat, dass die Autorin im Vorwort erklärt, wie die Idee zu diesen Buch entstanden ist.


Fazit:
Eine weitere, spannende Folge, in der Fenna Stern und Tammo Anders ermitteln müssen und die Familienmitglieder eine wichtige Rolle spielen, naja, einer davon tat sich schon etwas hervor.
Auch dieses Buch konnte mich wieder begeistern, Jedes Buch der Serie ist in sich abgeschlossen, aber es macht auf jeden Fall mehr Spaß, wenn sie in der entsprechenden Reihenfolge gelesen werden. Gerne empfehle ich dieses und alle anderen weiter.


Bei der Autorin möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken.

Dienstag, 26. November 2019

Rezension - Das Zeitenmedaillon - Die Hüterin



Autorin: Tanja Neise

Titel: Das Zeitenmedaillon - Die Hüterin

Genre: Zeitreise, Fantasie

Version: eBook und Taschenbuch

erschienen: 26. November 2019

Seiten: 316

Altersempfehlung: Erwachsene

Verlag: 47North



Über die Autorin:
Tanja Neise lebt mit ihrer Familie in einem brandenburgischen Dorf in unmittelbarer Nähe zu Berlin und schreibt Romane mit Gefühl und Fantasie. Gehen Sie mit der Autorin auf Zeitreisen, oder erleben Sie wie Rockstars ganz privat sind, nachdem sie das Rampenlicht verlassen haben. Lassen Sie sich in entfernte Länder, vergangene Zeiten oder in Leben, die Sie selbst nie führen würden, mitnehmen. Zwischenmenschliche Beziehungen, Hilfsbereitschaft, füreinander da sein sind zentrale Themen in den Romanen von Tanja Neise. Doch bei all ihren Geschichten darf die Liebe nie zu kurz kommen und Happy Ends sind zumindest bisher das Ziel der Autorin.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Kristin ist als Hüterin der Zeitreisenden untrennbar mit dem Zeitenmedaillon verbunden. Sie muss dorthin, wo das kostbare Schmuckstück eine Aufgabe für sie vorgesehen hat. Diesmal schickt es sie nach Paris. Dort trifft Kristin kurz vor dem Ausbruch des Ersten Weltkriegs Philippe, dessen Weg sie schon zu früheren Zeiten gekreuzt hat. Philippe erobert ihr Herz im Sturm und Kristin ist endlich glücklich. Doch unvermittelt schickt sie das Medaillon erneut durch den Strudel der Zeiten. Wird es Kristin gelingen, zu ihrer großen Liebe zurückzukehren?


Meine Meinung:
Ich kenne bereits die beiden anderen Bücher der Trilogie und mir war klar, dass ich das dritte Buch ebenfalls und zwar unbedingt sofort lesen wollte.
Diesmal stand Kristin im Vordergrund, die gar nicht so glücklich ist, dass sie dem Zeitenmedaillon folgen muss. Aber alles hat seinen Grund, was sie irgendwann erkennen muss. Und bis dahin.... hatte ich es als Leserin sehr schwer. Ich steckte sofort wieder mitten im Geschehen und wusste gar nicht, wie mir geschah. Ich bangte und hoffte, dass alles gut geht. Ich dachte, oh oh, das ist aber heftig, was sie erleben müssen. Dann kam das Hach, wie schön und welch ein Glück. Worauf sofort folgte, oh oh, kommt da noch was? 😉 Vom Inhalt will ich ja nie viel verraten, aber man sieht an meinen Bemerkungen, dass Tanja Neise es mal wieder geschafft hat. Sie hat mich an ihr Buch gefesselt, was ich mal wieder nicht aus der Hand legen konnte.
Neben der Spannung hat sie es geschickt verstanden, Eindrücke der jeweiligen Zeit weiter zu geben. Davon gab es einige, denn sie hat Kristin ganz schön oft durch die Zeit geschickt. Ich kann sehr gut verstehen, dass es Kristin reichte und sie ein bestimmtes Ziel vor Augen hatte. Ob sie es geschafft hat werde ich nicht verraten, nur soviel, ich war zufrieden.


Fazit:
Es ist schon interessant auf welche Ideen Autoren kommen, um ihre Protagonisten durch die Zeit reisen zu lassen. Ich bin mit der Serie "Time Tunnel" aufgewachsen und später habe ich mit Begeisterung "Zurück in die Zukunft" gesehen und jetzt lernte ich ein Zeitenmedaillon kennen. Ich bin begeistert und empfehle dieses Buch und die beiden vorherigen auf jeden Fall gerne weiter.

Beim Verlag und bei NetGalleyDe möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken.


#DasZeitenmedaillonDieHüterin #NetGalleyDE

HOMER Literaturpreis und mein kurzes Wochenende in Ingolstadt

Dieses Wochenende in Ingolstadt war der krönende Abschluss einer besonderen Tätigkeit, der ich als Buchbloggerin nachkommen konnte. Ihr kennt mich, ich hole gerne immer etwas aus, wenn ich über etwas berichten möchte 😉 und das mache ich hier nun auch.

Ich war im vergangenen Jahr eins der Jurymitglieder, die die Bücher lesen durften, die uns, meist von den Verlagen, eingereicht wurden. Sie bewarben sich damit für den Homer Literaturpreis. Uns wurden insgesamt 80 Bücher eingereicht. Aus diesen 80 wurden 13 nominiert. Diese Zahl kam zustande, weil es einige Doppelbelegungen gab.

Im März 2019 konnten die Autoren und Bücher vorgestellt werden. Rechtzeitig zur Buchmesse in Leipzig wurde der Flyer fertig gestellt. Natürlich war auch ich sehr neugierig, hatte ich doch Favoriten unter den gelesenen Büchern.


Diesen Flyer habe ich im März 2019 auf der 
Buchmesse in Leipzig erhalten.



Auf jeden Fall stand für mich fest, dass ich diesmal die Einladung annehmen und zur Gala nach Ingolstadt reisen wollte. Und genau davon möchte ich jetzt berichten.

Samstag Morgen, nach einem guten Frühstück ging es ab zum Bahnhof. Ich wollte nicht zu spät losfahren, denn frau weiß ja nie, was die Bahn sich alles so einfallen lässt. Ob überpünktlich ankommen oder überraschend verspätet. Leider hatte ich zu der Uhrzeit nur einen Zug nehmen können, der nicht direkt nach Ingolstadt durchfuhr, in Würzburg musste ich umsteigen. Aber hier spreche ich mal ein Lob aus, es hat alles wunderbar geklappt. Ich bin auch nicht auf den Trick reingefallen, auf der Anzeigetafel einen anderen Zug zu nennen und nicht den, der gerade einfuhr, aber clever, wie ich bin, hatte ich mir ja die Zugnummer gemerkt und bin dann in den richtigen eingestiegen. Pünktlich kam ich tatsächlich in Ingolstadt an.



Hier musste ich allerdings eine Überraschung erleben, ich wollte ein Taxi zum Hotel nehmen und was war? Kein einziges Taxi stand dort. Ich machte mir Gedanken, ob ich in einer Groß- oder Kleinstadt gelandet oder ob ich zu verwöhnt aus Düsseldorf angereist bin. Nun, nach einigem Hin und Her kam immer mal wieder ein Taxi, das sehnsüchtig von vielen Leuten erwartet wurde. Eines davon brachte mich dann auch zum Hotel. Ich war allerdings überrascht, welchen Weg es wählen durfte, denn da ich die Stadt nicht kannte, habe ich besonders aufmerksam auf alles geachtet. Dadurch konnte ich sofort einen Teil der Altstadt kennen lernen, weil das Auto durch einen Bereich fuhr, was ich als Fußgängerzone bezeichnen würde. Aber anscheinend ist es erlaubt, denn die Leute, die mitten auf dem Weg rumliefen, haben nicht gemeckert. Egal, ich kam wohlbehalten im Altstadthotel an.



Kurz danach kam auch meine Bloggerkollegin Heike von Frau Goethe liest, gemeinsam wollten wir noch etwas durch die Stadt spazieren gehen und uns anschließend auf den Abend vorbereiten. Da es ja bereits früh dunkel wird, habe ich wenig Fotos gemacht, aber von dem schönen Schloss gleich mehrere, weil mich die Lichtverhältnisse so begeistert haben und deshalb zeige ich hier mal alle. Wir sind einmal quer durch den Schlosshof gegangen.






Bevor wir dann wieder Richtung Hotel gingen, wollten wir noch eine Kleinigkeit essen, damit wir für den Abend gestärkt waren. 😉 Ok, ich bin mir jetzt nicht sicher, ob Ihr Euch mit einer Waffel gestärkt hättet, aber uns hat das kleine Lokal von "Wonder Waffel" angelockt. Ich wunderte mich dann allerdings, weshalb für die Bestellung mein Name erforderlich war und wusste aber kurz danach, warum ich gefragt wurde.



Übrigens, das war die Waffel klassik und
sie hat mir sehr gut geschmeckt. Versteckt
war darin jede Menge Obst, so hatte ich
etwas "gesundes" dann auch noch dabei







Inzwischen war die Zeit doch etwas fortgeschritten und Heike ging noch einigen Aufgaben nach, die sich Buchbloggerinnen gerne immer wieder stellen. Wir lasen uns gegenseitig unsere Reden vor und bereiten uns nun endgültig auf den Abend vor.
Alle auswärtigen Gäste waren in dem Hotel untergebracht und so ergab es sich, dass wir uns mit der Autorin Micaela Jary gemeinsam auf den kurzen Weg zum Altstadttheater machten.


Dort war bereits vieles vorbereitet. Vorab konnte ich schon mit der einen oder dem anderen anwesenden Gast ein kurzes Gespräch führen. Nach einem Begrüßungsgetränk nahm ich meinen Platz ein.  Ich war gespannt auf diesen Abend und dem Ablauf. Musikalisch wurden wir auch unterhalten, dafür sorgten die Musiker der Simon Mayr-Sing- und Musikschule Ingolstadt.

Dann ging es endlich los. Ich nehme an, dass nicht nur ich, weil ich eine Laudatio halten sollte, etwas aufgeregt war. Auch die anwesenden Autoren wollten mit Sicherheit langsam erfahren, wer die drei ersten Plätze belegen würde. Hierzu möchte ich kurz erwähnen, dass alle, wirklich alle Punktemäßig knapp beieinander lagen. Und ich bin wirklich froh, dass ich nicht alleine entscheiden musste, welcher Autor mit seinem tollen Buch welchen Platz belegt.

Wie es bei Überreichungen von Preisen üblich ist, wurde mit dem dritten Platz begonnen, aber ohje, der Moderatur verkündete vorab den Namen der Gewinnerin! Hilfe, wenn er das bei mir auch machen würde, dann könnte ich meine Laudatio, so wie ich sie geschrieben hatte, vergessen.
Glücklicherweise konnte ich ihm den Hinweis geben, dass er das bei mir nicht macht. Ich stelle an entsprechender Stelle mal die Laudatio ein, damit Ihr sie nachlesen könnt.

Der Bronzene HOMER-Literaturpreis ging an Petra Durst-Benning mit ihrem Buch "Die Fotografin - Am Anfang des Weges", die Laudatio wurde von Heike Stepprath gehalten, die auf die Schnelle ihre Laudatio abändern musste.

Der Silberne HOMER-Literaturpreis ging an Susanne Goga mit ihrem Buch "Nachts am Askanischen Platz", die Laudatio wurde von Burkhard Bierschenck gehalten.

Und hier kommt nun meine Laudatio zum Goldenen HOMER-Literaturpreis, der an Eva Völler mit ihrem Buch "Tulpengold" ging. Ich konnte die Autorin tatsächlich überraschen und die Freude war groß.


Ein Buch ist etwas ganz Besonderes, es kann mich als Leserin sehr gut unterhalten, es kann dafür sorgen, dass ich vor Aufregung Gänsehaut bekomme, wenn es besonders spannend ist. Mit einem Buch kann ich in ferne Länder reisen und diese bequem von zu Hause aus kennen lernen. Aber ganz besonders haben es mir historische Bücher angetan. Der Autor gibt mir damit die Möglichkeit in die Vergangenheit zu reisen. Ich kann über Personen, die vor hunderten von Jahren gelebt haben, sehr viel erfahren. Nun gibt es hier viele Möglichkeiten den Inhalt zu gestalten, wobei ich eine gute Recherche voraussetze. Das Buch kann eine schlichte Biografie über das Leben der berühmten Persönlichkeit sein. Ich persönlich finde es sogar ganz toll, wenn wahre Begebenheiten mit fiktiven vermischt werden. Als Krimiliebhaberin bin ich über eine Mischung von Biografie, besonderen Ereignissen, Schilderungen des Alltagleben und Spannung ganz besonders begeistert.

Das Buch, von dem ich hier rede, hat mich begeistert, denn alles traf hier zu. Ich habe es sogar mehrmals gelesen, denn es war schon eine Weile her, dass ich es als Jurymitglied gelesen habe. Jetzt wollte ich mich auf den heutigen Abend vorbereiten und was soll ich sagen, es hat mich ein weiteres Mal gefesselt und ich habe es wieder regelrecht verschlungen. Es kam keine Langeweile auf.

Für mich stellt sich immer wieder die Frage, wie kommt eine Autorin auf die Idee, solch eine Geschichte in ein Buch umzuwandeln? Übrigens, ich kann hier ruhig erwähnen, dass es eine Autorin ist, denn damit habe ich ja noch nicht den Namen verraten. Zurück zur Frage, wie entsteht die Idee. Manchmal sind es Zufälle, es wird etwas gesehen, die Neugierde wird geweckt und ich nehme jetzt einfach mal an, im Kopf entsteht schon eine Geschichte. Ich sagte ja schon, dass ich eine gute Recherche voraussetze. In diesem Fall hat die Autorin vor einigen Jahren etwas besonders Schönes in einem Museum entdeckt. Als sie wieder zu Hause war, hat sie sich über den historischen Zeitabschnitt informiert, viel Interessantes erfahren und die Idee zu einem historischen Kriminalroman war geboren.

Die Autorin, von der ich hier spreche, hat sich schon als Kind gern Geschichten ausgedacht. Trotzdem hat sie zuerst als Richterin und später als Rechtsanwältin ihre Brötchen verdient, bevor sie Juristerei und Robe schließlich endgültig an den Nagel hängte. Ich möchte sie hier zitieren, denn sie hat folgendes gesagt: „Vom Bücherschreiben kriegt man auf Dauer einfach bessere Laune als von Rechtsstreitigkeiten. Und man kann jedes Mal selbst bestimmen, wie es am Ende ausgeht.“

Nun wird es langsam spannend und vielleicht ahnt sie schon, dass von ihr die Rede ist, aber bevor ich gleich den Namen und den Buchtitel erwähne, möchte ich noch für weitere Spannung sorgen. Endlich kann ich das auch mal machen, ansonsten machen das immer nur die Autoren mit mir.

Ich erwähnte ja schon, dass ich das Buch mehrmals gelesen habe. Als Buchbloggerin habe ich oft die Möglichkeit, Bücher frühzeitig und oftmals vor dem Erscheinen zu lesen. Das war hier der Fall und deshalb möchte ich nun ganz einfach meine Begeisterung durch meine Rezension, die ich damals geschrieben habe, zum Ausdruck bringen.

Meine Meinung: Der Name Rembrandt sagt eigentlich jedem etwas und bestimmt hat jeder von uns mindestens ein von ihm gemaltes Bild gesehen. Aber wissen wir, was so alles während seiner Lebensjahre passiert ist? Eine wahre Tulpenmanie ist zeitweise ausgebrochen. Was damals los war hat die Autorin in ihrem Buch wunderbar eingebunden.

Denn eigentlich geht es um Pieter, einem jungen Mann, der mir sehr sympathisch war und eine besondere Begabung besaß. Pieter kommt als Lehrling in den Haushalt des Malers und da er dort auch wohnen darf, bekommt er sehr viel mit, beziehungsweise wir als Leser. So konnte ich sehr viel übers Malen und verschiedener Techniken erfahren und gleichzeitig einiges über eine besondere Art des Tulpenhandels.

Aber es war nicht einfach nur eine Schilderung einer kurzen Zeitspanne, gleichzeitig gab es reichlich Spannung. Denn es kommen einige Persönlichkeiten um und Pieter hat es sich zur Aufgabe gemacht, den Mörder zu finden.

Mich hat die Geschichte sehr ans Buch gefesselt, ich möchte hier jetzt nicht zuviel vom Inhalt verraten und warum es so war. Das findet sicher jeder heraus, der das Buch ebenfalls lesen möchte und das kann ich wirklich sehr empfehlen.

Ich möchte nun der Autorin recht herzlich gratulieren, die es verstanden hat, den berühmten Maler Rembrandt van Rijn mit kriminellen Handlungen in Verbindung zu bringen und uns gleichzeitig viel über Malereien und Tulpen mitgeteilt hat.

Herzlich Glückwunsch Eva Völler und Tulpengold




Es gibt auch ein Beweisfoto 😉 In der Hoffnung, dass es vielleicht noch ein besseres aus einer anderen Perspektive gibt, stelle ich dies erst einmal ein.












Achja, das Überreichen habe ich auch
nicht so gut aus Sicht eines Fotografen
hinbekommen. Aber üben konnte ich
schließlich nicht 😉





Anschließend bat Carmen Mayer alle Nominierten auf die Bühne, denn wie bereits erwähnt, es war verflixt knapp. Es lag manchmal nur ein Punkt zwischen den Plätzen. Gleichzeitig wurden wir drei anwesenden Jurymitglieder auf die Bühne gebeten und so entstanden einige schöne Fotos




mit freundlicher Genehmigung des Fotostudios Foto-Weinretter, Kösching


Hinterher wurden natürlich einige Gespräche geführt, leider habe ich es nicht geschafft, mich mit allen Autoren zu unterhalten.

Morgens beim Frühstück hatte ich dann aber die Möglichkeit, mich mit Sabine Weiß zu unterhalten. Dort traf ich auch noch einmal Eva Völler, sowie Micaela Jary und ihren Mann.
Leider war meine Zeit knapp, denn ich wollte einen Zug nehmen, der mich ohne Umsteigen auf direktem und nach Möglichkeit schnellem Weg nach Hause brachte. Direkt hat geklappt, schnell kann ich jetzt nicht behaupten, kurz vor der Hochgeschwindigkeitsstrecke wurde uns mitgeteilt, dass der Zug auf Grund einer technischen Störung von 160 km/h fahren kann, was am Ende zu einer Verspätung von 45 Minuten führte.

Das war es nun, mein eindrucksvolles Wochenende in Ingolstadt.



Ich möchte es aber nicht versäumen, mich bei allen zu bedanken,
die alles organisiert haben, sich kümmern mussten und und und.


Ein ganz besonderer Dank geht hier an Carmen Mayer







Ich erwähnte ja bereits, dass ich mit Heike Stepprath einige Stunden verbracht habe, welche Eindrücke sie gesammelt hat, kann auf ihrem Blog nachgelesen werden: Frau Goethe liest


Jetzt, danach tauchen viele Bilder auf und auch ein Bericht im Donaukurier ist erschienen. Es kann sein, dass ich hier später noch einiges zeigen kann.


Einen Teil der Fotos habe ich mir von Sabine Funk "geliehen", die sie für ihre Mutter Carmen Mayer gemacht hat. Herzlichen Dank, liebe Sabine

Rezension - Winterzauber im Central Park



Autorin: Mandy Baggot

Titel: Winterzauber im Central Park

Genre: Weihnachtsbuch

Version: eBook und Taschenbuch

erschienen: 21. Oktober 2019

Seiten: 481

Altersempfehlung: Erwachsene

Verlag: Goldmann Verlag



Über die Autorin:
Mandy Baggot ist preisgekrönte Autorin romantischer Frauenunterhaltung. Sie hat eine Schwäche für Kartoffelpüree und Weißwein, für Countrymusic, Reisen und Handtaschen – und natürlich für Weihnachten. Die Autorin lebt mit ihrem Ehemann, ihren beiden Töchtern und den Katzen Springsteen und Kravitz in der Nähe von Salisbury.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Weihnachten steht vor der Tür, und Lara beschließt, ihr kleines englisches Heimatdorf Appleshaw zu verlassen und mit ihrer besten Freundin Susie zu verreisen. Und zwar nach New York! Nachdem ihr Freund Dan sie verlassen hat, soll der Zauber der Stadt, die niemals schläft, Laras gebrochenes Herz heilen. Als die beiden dort auf den unwiderstehlichen Schauspieler Seth Hunt treffen, scheint das außerdem die Gelegenheit, Dan eifersüchtig zu machen. Doch je mehr Zeit Lara mit Seth in der zu Weihnachten märchenhaft glitzernden Stadt verbringt, desto mehr wünscht sich ihr Herz ein Happy End mit ihm …


Meine Meinung:
Von der Autorin habe ich in den vergangenen Jahren einige "Winterzauber-Bücher" gelesen und war nun gespannt auf ihr neues Buch. Diesmal reiste ich mit Lara und Susie im Advent nach New York, was ich ganz interessant fand. Mandy Baggot hat sich einiges einfallen lassen und manchen Beteiligten besondere Charaktere zugeordnet. Allerdings gab es so viele Situationen und vergangene Ereignisse, die mir schon öfter in Büchern begegnet sind. Deshalb konnte ich mich diesmal nicht so sehr für das Buch begeistern, wie es bei den anderen Büchern der Fall gewesen war.  Aber langweilig war es auf keinen Fall.


Fazit:
Wer nach einem netten Buch Ausschau hält und keine großen Ansprüche stellt, wird hier bestimmt das richtige finden. Es hat mich ganz gut unterhalten, aber für mich kam diesmal nicht der richtige Winterzauber auf.

Beim Verlag möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken.

Rezension - Winterwunder für die Liebe



Autorin: Natalie Cox

Titel: Winterwunder für die Liebe

Genre: Weihnachtsbuch

Version: eBook und Taschenbuch

erschienen: 14. Oktober 2019

Seiten: 416

Altersempfehlung: Erwachsene

Verlag: Penguin Verlag



Über die Autorin:
Natalie Cox war schon immer ein großer Fan romantischer Liebesgeschichten. Als sie alles ausgelesen hatte, was ihr in die Finger kam, beschloss sie, endlich ihr eigenes Buch zu schreiben. Ihr schokoladenbrauner Labrador saß dabei die ganze Zeit neben ihr. Natalie Cox lebt in London, verbringt aber auch gerne Zeit in ihrem kleinen Häuschen in Wales.


Kurzbeschreibung, übernommen:
An Weihnachtswunder hat Charlie noch nie geglaubt. Dabei könnte sie dieses Jahr ganz gut eines gebrauchen, denn ihr Freund hat sich gerade von ihr getrennt. Um nicht allein in London feiern zu müssen, bleibt ihr nichts anderes übrig, als die Feiertage bei ihrer Cousine zu verbringen, die eine kleine Hundepension auf dem Land führt. Charlie freut sich auf gemütliche Tage im verschneiten Cottage, prasselndes Kaminfeuer, heißen Kakao und einen glitzernd geschmückten Baum – doch die quirligen Vierbeiner halten sie mehr auf Trab als erwartet. Und auch der charmante Hundebesitzer Hugo lässt ihr Herz schneller schlagen. Vielleicht gibt es doch noch ein Weihnachtswunder für Charlie? Wenn nur der furchtbar eingebildete Tierarzt Cal nicht wäre ...


Meine Meinung:
Ich lasse mich in erster Linie, gerade bei den Winter-Weihnachtsbüchern, gerne vom Cover verführen. Hier versprach ich mir, vom Titel und Cover ausgehend, eine nette, gefühlsbetonte Geschichte. Aber es war alles etwas anders. Ich lernte Charlie kennen, die mir ihre Geschichte erzählte und ich wusste anfangs nicht, ob ich sie in mein Leserherz schließen wollte. Lassen wir jetzt mal den Grund beiseite, weshalb sie zu ihrer Cousine aufs Land gefahren ist. Mich erstaunte der ganze Ablauf der Geschichte doch etwas und so richtig glaubwürdig klang das alles bei mir nicht.
Aber egal, an Weihnachtsbücher stellte ich keine großen Ansprüche. Wobei ich allerdings das Winterwunder für die Liebe nicht gefunden hatte. Ich will jetzt nicht abstreiten, dass mich das Buch nicht unterhalten hat, denn es gab ein paar Situationen, die mich neugierig gemacht hatten. Ansonsten hatte ich alles schon einmal irgendwo gelesen, was wohl daran liegt, dass ich anscheinend zu viele Bücher lese.


Fazit:
Ein nettes anspruchsloses Weihnachtsbuch, vielleicht für Hundeliebhaber geeignet? Ich weiß es nicht, es muss jeder für sich selber herausfinden.

Beim Verlag möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken

Mittwoch, 20. November 2019

Rezension - Winteraustern



Autor: Alexander Oetker

Titel: Winteraustern

Genre: Krimi, Weihnachtsbuch

Version: eBook, broschiert und Hörbuch

erschienen: 4. November 2019

Seiten: 320

Altersempfehlung: Erwachsene

Verlag: Hoffmann und Campe 



Über den Autor:
Alexander Oetker war langjähriger Frankreichkorrespondent für RTL und n-tv und ist profunder Kenner von Politik und Gesellschaft der Grande Nation. Geboren 1982 in Berlin, arbeitete er u.a. für die Berliner Zeitung, das Bayerische Fernsehen und den MDR. Seit 2012 ist er politischer Korrespondent für die Mediengruppe RTL Deutschland in Berlin, berichtet aber immer wieder aus Frankreich.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Ziehen Sie sich warm an für Luc Verlains kältesten Fall!
Winterzeit am Bassin d’Arcachon, das bedeutet für die Austernzüchter Hochkonjunktur. Allerdings auch für die Austerndiebe, denen man mit immer drastischeren Methoden begegnet. Und so mündet das, was eine besinnliche Bootsfahrt werden sollte, für Luc Verlain in einen Mordfall, der es in sich hat.
Zusammen mit seinem Vater, einem ehemaligen Austernzüchter, hatte Luc eigentlich nur noch einmal dessen einstige Wirkungsstätte befahren wollen, als sie plötzlich auf die übel zugerichteten Leichen zweier junger Männer stoßen. Handelt es sich um Austernzüchter, die den Austernmogul der Region um einen Teil seines Festtags-Umsatzes bringen wollten? Oder wollte ein anderer Austerndieb von seinem Treiben ablenken?
Die Ermittlungen von Luc und seiner Partnerin Anouk führen tief hinein in eine von Profitgier und Konkurrenzdenken korrumpierte Branche.


Meine Meinung:
Eigentlich hatte mich der Buchtitel neugierig gemacht, denn ich bin ja immer noch auf der Suche nach Büchern, die sich hervorragend zur Winterzeit lesen lassen und deren Handlung natürlich auch in dieser Zeit spielt. Zunächst konnte ich mit dem Titel Winteraustern so gar nichts anfangen, was vielleicht daran liegen mag, dass ich selbst nach dem Lesen dieses Buch, auf keinen Fall Austern essen möchte. Allerdings weiß ich jetzt sehr viel darüber und auch über die Probleme, die die Austernzüchter tatsächlich haben.
So kam es also, dass ich Luc Verlain bei der Lösung seines dritten Falles begleiten konnte und das wirklich zu einer extrem kalten Jahreszeit. So gerne ich ja manchmal vor Ort dabei sein möchte, war ich diesmal froh, dass ich nicht in das eiskalte Wasser steigen musste, sondern alles zu Hause gemütlich in meinem Lesesessel beobachten konnte.
Ich fand es dann auch sehr spannend und ich war neugierig, wer denn der Täter sein könnte. Wobei mich der Autor mit den Wendungen doch sehr überrascht hatte. Ich muss aber auch gestehen, dass ich mit der Lösung nicht so ganz einverstanden war, es passte einfach nicht in die Geschichte rein.


Fazit:
Interessante Details über Austern habe ich erfahren, spannend war es ebenfalls, aber so ganz überzeugen konnte mich der Autor dann doch nicht.  Aber zum Glück sind die Geschmäcker unterschiedlich und nicht jeder ist so kritisch, wie ich es bin. das Buch habe ich übrigens auch in meine Rubrik der Weihnachtsbücher aufgenommen, denn alles spielt sich kurz vor Weihnachten ab.


Beim Verlag und bei NetGalleyDe möchte ich mich  vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken.


#Winteraustern #NetGalleyDE

Rezension - Das Weihnachtswunder von Pleasant Sands


Autorin: Nancy Naigle

Titel: Das Weihnachtswunder von Pleasant Sands 

Genre: Weihnachtsbuch

Version: eBook

erschienen: 1. Oktober 2019

Seiten: 353

Altersempfehlung: Erwachsene

Verlag: beHEARTBEAT
be-eBooks - by Bastei Lübbe
beHEARTBEAT – Herzklopfen garantiert!


Über die Autorin:
Die Bestseller-Autorin Nancy Naigle schreibt Liebesromane, in denen Kleinstadtidylle und Hochspannung aufeinandertreffen. Sie wünscht sich, dass ihre Leser ihre Fantasiewelt eintauchen und dort den hektischen Alltag für eine Weile hinter sich lassen können.


Kurzbeschreibung. übernommen:
Angela Carson führt in dritter Generation den kleinen Weihnachtsladen "Heart of Christmas" in der beschaulichen Kleinstadt Pleasant Sands. Doch kurz vor Weihnachten wird ihre Welt auf den Kopf gestellt: Der attraktive Geoff Paisley eröffnet dort eine Filiale seiner großen Ladenkette "Christmas Galore". Angelas Laden droht das Aus. In ihrer Not wendet sie sich in der "Dear Santa"-App direkt an den Weihnachtsmann und hofft auf ein kleines Weihnachtswunder - nicht wissend, dass sich hinter "Santa" Geoff verbirgt ...
Geoff Paisley hat seiner kranken Mutter versprochen, alle "Dear Santa"-Briefe an ihrer Stelle zu beantworten. Angelas Briefe berühren ihn tief - wie kann er von den Briefen der Frau, die ihm im echten Leben den letzten Nerv raubt, nur so fasziniert sein? Werden die Beiden ihren Kleinkrieg begraben und die Magie von Weihnachten auch in ihr Herz lassen?


Meine Meinung:
Dies ist nun das zweite Weihnachtsbuch, das ich innerhalb weniger Tage von der Autorin lese. Auch hier hat sie sich einiges einfallen lassen. Und ich konnte merken, dass ihr Weihnachten mit allem Drum und Dran sehr am Herzen liegt. Allerdings fragte ich mich manchmal, wie alt die Protagonisten eigentlich sind. Die eine liebt es, Dear Santa Briefe zu beantworten, die andere schreibt an den Santa, der nächste findet ebenfalls Gefallen an diesen Briefen. Ich will jetzt nicht abstreiten, dass mir das alles kein Lesevergnügen bereitet hat. Denn gerade zur Weihnachtszeit dürfen in meinen Augen solche Bücher durchaus gefühlvoll und kitschig sein. Selbst Verwicklungen und Handlungen, die so oft in Büchern vorkommen und worüber ich mich immer wieder ärgere, kamen hier nicht vor. Es entwickelte sich alles friedlich, nun bis auf die Tatsache, dass Angela ihren Weihnachtsladen schließen musste. Auf jeden Fall hat mich die Geschichte gut unterhalten.


Fazit:
Ein unterhaltsames und gefühlvolles Weihnachtsbuch, in dem das alltägliche Leben allerdings auch nicht zu kurz kommt.

Ich möchte mich beim Verlag und bei NetGalleyDe vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken



#DasWeihnachtswunderVonPleasantSands #NetGalleyDE

Rezension - Tee? Kaffee? Mord! Tod eines Schneemanns



Autorin: Ellen Barksdale

Titel: Tee? Kaffee? Mord! Tod eines Schneemanns

Genre: Weihnachtsbuch, Krimi

Version: eBook, Taschenbuch, Hörbuch

erschienen: 31. Oktober 2019

Seiten: 174

Altersempfehlung: Erwachsene

Verlag: Bastei Lübbe AG



Über die Autorin:
Geboren wurde Ellen Barksdale im englischen Seebad Brighton, wo ihre Eltern eine kleine Pension betrieben. Von Kindheit an war sie eine Leseratte und begann auch schon früh, sich für Krimis zu interessieren. Ihre ersten Krimierfahrungen sammelte sie mit den Maigret-Romanen von Georges Simenon (ihre Mutter ist gebürtige Belgierin). Nach dem jahrelangen Lesen von Krimis beschloss sie vor Kurzem, selbst unter die Autorinnen zu gehen. "Tee? Kaffee? Mord!" ist ihre erste Krimireihe. Ellen Barksdale lebt mit ihrem Lebensgefährten Ian und den drei Mischlingen Billy, Bobby und Libby in der Nähe von Swansea.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Folge 6: Weihnachten steht vor der Tür und Nathalie genießt den Winter in Earlsraven in vollen Zügen. Über den großen Schneemann, der eines Morgens auf ihrem Parkplatz steht, wundert sie sich zunächst, doch er passt einfach perfekt zum verschneiten Pub. Aber dann passiert es: Auf der vereisten Straße kommt ein Transporter ins Rutschen, fährt mitten in den Schneemann - und enthüllt eine Leiche! Wer um Himmels Willen versteckt eine Leiche in einem Schneemann? Nathalie und Louise wollen wissen, was mit dem Toten vor ihrem Pub wirklich geschehen ist. Ihre Ermittlungen führen sie bis in die höchsten Kreise und schon bald müssen sie feststellen, dass dem Täter auch kurz vor Weihnachten nichts heilig ist ...


Meine Meinung:
Bei meiner Suche nach Weihnachtsbüchern, finde ich auch den einen oder anderen Krimi und gerate schon mal mitten in eine Serie. Als ich mich für dieses Buch interessierte, musste ich feststellen, dass es bereits die 6. Folge ist. Aber ich hatte damit überhaupt keine Probleme, ohne weiteres kam ich rein ins Geschehen und fühlte mich auch gleich wohl bei Nathalie und ihren Freunden und in ihrem Pub sowieso.
Ideen haben die Leute, beziehungsweise die Autorin hat natürlich dafür gesorgt, dass eine Leiche in einem Schneemann versteckt wird. Dumm gelaufen, denn keiner hat damit gerechnet, dass ein LKW ins Rutschen kommt und genau in den Schneemann geschleudert wird.
Für Nathalie und ihre Freunde bedeutet das, ein weiteres Mal kümmern sie sich um Aufklärung eines Falles. Mir hat es Spaß gemacht, alle dabei zu beobachten. Gleichzeitig gab es so kleine Nebenschauplätze, die mir ebenfalls Lesevergnügen bereitet haben.


Fazit:
Auch ein Einstieg bei Folge 6 ist möglich und bereitet Lesevergnügen und sorgt für Spannung. Gerne gebe ich hier eine Leseempfehlung.

Rezension - Sterne, Zimt und Winterträume




Autorin: Stina Jensen

Titel: Sterne, Zimt und Winterträume

Genre: Weihnachtsbuch

Version: eBook

erschienen: 14. November 2019

Seiten: 303

Altersempfehlung: Erwachsene




Über die Autorin:
Stina Jensen liebt die ostfriesischen Inseln genauso wie die Balearen – seit 2016 gehören auch Irland und Island ganz oben auf die Liste ihrer Lieblingsinseln. Sie liebt das Reisen und saugt neue Umgebungen in sich auf wie ein Schwamm – meist kommen dabei wie von selbst die Figuren in ihren Kopf und ringen dort um die Hauptrolle in ihrem nächsten Roman. Im wahren Leben wohnt die Autorin mit ihrer Familie in der Nähe von Frankfurt am Main.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Nach einem Schicksalsschlag ist Johanna mit ihrem kleinen Sohn Oskar auf sich gestellt. Besonders der Wiedereinstieg in den Job macht ihr zu schaffen, und auch Oskar wehrt sich beharrlich gegen die Veränderung. Als Johanna in der Vorweihnachtszeit den Astrophysiker Nick kennenlernt, spürt sie sofort eine Verbindung zu ihm. Vielleicht, weil er ihr die Sterne nahebringt und damit ungewollt ihren verstorbenen Mann. Oder weil er insgeheim mindestens genauso einsam zu sein scheint wie sie. Dabei könnten der rationale Denker und die chaotische Träumerin nicht verschiedener sein. Wie gut, dass beide nur eine Freundschaft wollen. Doch dann verrät Nick Johanna seinen sehnlichsten Weihnachtswunsch ...


Meine Meinung:
In der letzten Zeit habe ich ja reichlich Bücher gelesen, deren Geschichte zur Weihnachtszeit spielten. Wenn ich jetzt mal die Weihnachtskrimis außer acht lasse, dann wünsche ich mir in den Büchern immer etwas fried- und gefühlvolles, also eine weihnachtliche Stimmung. Aber ich will ja keine weihnachtlichen Fantasiebücher lesen, also akzeptiere ich, dass auch in diesen Büchern das Schicksal zuschlagen darf. Ja, das Schicksal hat auch im Leben von Johanna und Oskar zugeschlagen. Monatelang lebt Johanna mit ihrem Sohn bei ihrem Großvater, bevor sie sich dem Alltagsleben wieder stellen muss. Und dann kommt der Monat Dezember, der mein weihnachtliches Bücherbild wieder gerade rückt. 😉
Stina Jensen hat mich mit der Geschichte rund um Johanna an das Buch gefesselt. Sie hat sehr gut beschrieben, mit welchen Problemen Johanna fertig werden muss. Aber sie hat auch dafür gesorgt, dass Gefühle aufkamen und nicht nur weihnachtliche. Mehr möchte ich jetzt aber nicht über den Inhalt verraten. Die beteiligten Personen sind mir alle ans Leserherz gewachsen, selbst die Nachbarin.


Fazit:
Das Buch gehört zur Serie Winterknistern, es ist allerdings eine abgeschlossene Geschichte und kann unabhängig gelesen werden. Und das dürft Ihr mir ruhig glauben, denn irgendwie habe ich es geschafft, das zweite Buch zwar auf meinen Reader zu laden, aber nicht zu lesen. Keine Ahnung, wie das passieren konnte. Aber ich hatte keine Probleme damit, nun sorgt die Neugierde aber dafür, dass ich es sobald wie möglich lese. Allen anderen empfehle ich,versucht Ihr doch einfach die Reihenfolge einzuhalten.


Bei der Autorin möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken

Sonntag, 17. November 2019

Rezension - Hendriksen und der falsche Mönch



Autor: Ole Hansen

Titel: Hendriksen und der falsche Mönch

Genre: Krimi

Version: eBook

erschienen: 1. September 2019

Seiten: 240

Altersempfehlung: Erwachsene

Verlag: dotbooks Verlag



Über den Autor:
Ole Hansen, geboren in Wedel, ist das Pseudonym des Autors Dr. Dr. (COU) Herbert W. Rhein. Er trat nach einer Ausbildung zum Feinmechaniker in die Bundeswehr ein. Dort diente er 30 Jahre als Luftwaffenoffizier und arbeitete unter anderem als Lehrer und Vertreter des Verteidigungsministers in den USA. Neben seiner Tätigkeit als Soldat studierte er Chinesisch, Arabisch und das Schreiben. Nachdem er aus dem aktiven Dienst als Oberstleutnant ausschied, widmete er sich ganz seiner Tätigkeit als Autor. Dabei faszinierte ihn vor allem die Forensik – ein Themengebiet, in dem er durch intensive Studien zum ausgewiesenen Experten wurde. Heute wohnt der Autor in Oldenburg an der Ostsee.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Marten Hendriksen, Hamburgs bester Privatdetektiv, will endlich einmal abschalten: drei Wochen Ruhe und Einkehr in einem Klosterseminar. Doch sein erholsamer Aufenthalt wird jäh durch den Tod eines Mönches unterbrochen – Bruder Gregorius soll unglücklich vom Kirchturm gestürzt sein. Doch was wollte der Fünfundneunzigjährige dort oben um drei Uhr nachts? Hendriksens Berufsinstinkte sind geweckt und schnell entdeckt er, dass es in diesem scheinbar friedlichen Kloster mit dem Teufel zugehen muss. Seine Spur führt ihn tief in die Vergangenheit des toten Mönchs – doch was Hendriksen dabei herausfindet, bringt ihn bald selbst in tödliche Gefahr …


Meine Meinung:
Als bekennender Krimiserienjunkie war es klar, dass ich auch eine weitere Folge lesen wollte, in der Marten Hendriksen ermittelt. Unterstützt  wurde er auch diesmal von Tina, die nun endgültig von Görlitz nach Hamburg gewechselt ist und der Rentnergang, die mir sehr ans Leserherz gewachsen ist. Einzig Nero hatte diesmal weniger zu tun, als es sonst der Fall war, aber sein Fund sollte eine wichtige Rolle spielen.
Man stelle sich einmal vor, da will Marten sich so richtig erholen und abschalten, da fällt ihm ein Mönch vor die Füße. Er ist nicht einfach nur umgekippt, sondern von oben vom Glockenturm herunter gefallen. Es war klar, dass Marten sich da einschalten musste. Tina bekommt auch gleich einen Auftrag, nachdem sie in Hamburg eingetroffen ist und ich durfte alle begleiten und dabei beobachten, wie sie die Fälle lösen.
Der Autor hat mal wieder für ausreichende Spannung gesorgt und mich an das Buch gefesselt. An seinen Schreibstil und den Wiederholungen habe ich mich nun gewöhnt und ich verstehe die Rentnergang durchaus ;)


Fazit:
Auch der dritte Fall hat mir sehr gut gefallen. Natürlich bin ich neugierig auf weiteren Folgen, die der Autor hoffentlich schreiben wird, denn es gibt mit Sicherheit noch einiges zu tun.



Beim Verlag möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken.