Sonntag, 13. Januar 2019

Rezension - Berringers erster Fall - Tuch und Tod


Autor: Alfred Bekker

Titel: Tuch und Tod Berringers erster Fall

Genre: Krimi

Version: eBook

erschienen: 12. November 2018

Seiten: 212

Altersempfehlung: Erwachsene

Verlag: BookRix 




Über den Autor:
Alfred Bekker ist Autor zahlreicher Fantasy-Romane und Jugendbücher. Seine Bücher um DAS REICH DER ELBEN, die DRACHENERDE-SAGA und die GORIAN-Trilogie machten ihn einem großen Publikum bekannt. Im Bereich des Krimis war er Mitautor von Romanserien wie Kommissar X und Jerry Cotton. Außerdem schrieb er Kriminalromane, in denen oft skurrile Typen im Mittelpunkt stehen wie in den Titeln MÜNSTERWÖLFE, EINE KUGEL FÜR LORANT, TUCH UND TOD, DER ARMBRUSTMÖRDER und zuletzt in dem Roman DER TEUFEL AUS MÜNSTER, in dem er einen Helden aus seinen Fantasy-Romanen zum Ermittler in einer sehr realen Serie von Verbrechen macht.
Der Verlag über das Buch: Berringer ist ein Ermittler, der an Verschrobenheit seinem TV-Kollegen Monk in nichts nachsteht.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Er schied aus dem Polizeidienst, weil ein Trauma ihn verfolgt. Jetzt wohnt Berringer auf einem Hausboot im Düsseldorfer Hafen und ermittelt privat. Der Textilbaron Peter Gerath aus Krefeld ruft den Ermittler zu Hilfe, nachdem bereits zwei Anschläge auf ihn verübt worden sind. Erst vergeht sich jemand an Geraths Pferden, dann soll es dem Produzenten von High-Tech-Fasern selbst an den Kragen gehen. Berringer taucht in einen Sumpf des Verbrechens - immer verfolgt von den Dämonen in seinem eigenen Kopf. Die Textil-Mafia der Seidenstadt zieht die Samthandschuhe aus und Tote pflastern das Krefelder Parkett. Doch auch die schrägen Charaktere aus der Familie des Textilbarons haben gute Gründe, sich des Patriarchen zu entledigen.. Berringer ist ein Ermittler, der an Verschrobenheit seinem TV-Kollegen Monk in nichts nachsteht.


Meine Meinung:
Leser meiner Rezensionen wissen, dass ich sehr gerne Regionalkrimis lese und besonders gut gefällt mir, wenn sie in meiner unmittelbaren Heimat spielen. Als ich den Hinweis auf die Tatorte Düsseldorf und Krefeld las, habe ich nicht lange überlegt, ob ich das Buch werde.
So lernte ich Berringer kennen, der als ehemaliger Polizist nun privat Ermittlungen vornimmt. Unterstützt wird er von zwei interessanten Personen und außergewöhnlich ist auch Berringers Wohnort, ein Hausboot im Düsseldorfer Hafen.
Der Autor hat sich einiges einfallen lassen und mich damit an das Buch gefesselt. Ich fand es sehr spannend geschrieben und habe es mal wieder in einem Rutsch gelesen. Außerdem war ich mal wieder mittendrin und habe mit Berringer ebenfalls ein Alt getrunken und mich dabei amüsiert.


Fazit:
Mir hat der erste Fall sehr gut gefallen und ich weiß, dass ich auch das zweite Buch lesen möchte, in dem Berringer ermittelt. Aber zunächst empfehle ich gerne dieses Buch.

Rezension - Commissaris van Leeuwen und der Engel des Todes


Autor: Claus Cornelius Fischer

Titel: Commissaris van Leeuwen und der Engel des Todes

Genre: Krimi

Version: eBook und Taschenbuch

erschienen: 21. November 2018

Seiten: 401

Altersempfehlung: Erwachsene

Verlag: Edition M




Über den Autor:
Claus Cornelius Fischer wurde 1951 in Berlin geboren, besuchte bis zum Abitur ein Jesuiteninternat in Westfalen und anschließend eine Journalistenschule in München. Nach dem Diplomabschluss arbeitete er als freier Journalist unter anderem für Die Welt und Die Zeit und als Übersetzer amerikanischer Romane, bevor er sich als Drehbuchautor und Romancier etablierte. 2007 startete Fischer die international erfolgreiche Krimi-Reihe um den Amsterdamer Commissaris Bruno van Leeuwen, die auch vom ZDF verfilmt wurde.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Eine mysteriöse Serie von Todesfällen gibt dem Commissaris Rätsel auf. Ein weiterer mitreißender Fall für Bruno van Leeuwen am Schauplatz Amsterdam. Bei einem nächtlichen Gang durchs Rotlichtviertel von Amsterdam entdeckt Commissaris Bruno van Leeuwen die Leiche eines jungen Mannes. Obwohl nichts auf einen gewaltsamen Tod hindeutet, ordnet der Commissaris eine Autopsie an. Die Obduktion bestätigt seinen Verdacht: Der Mann wurde ermordet, erstickt mit einer Plastiktüte. Die Ermittlungen führen zu einer ganzen Serie von unentdeckten Todesfällen, die vor einem halben Jahrhundert in einem kleinen Dorf mit einem grauenhaften Verbrechen begann. In der Sterbeklinik eines zwielichtigen Arztes nimmt der Fall eine überraschende Wendung … Neue Ausgabe: Die lieferbare Ausgabe von »Commissaris Van Leeuwen und der Engel des Todes« (zuvor unter dem Titel »TotenEngel« erschienen) wurde überarbeitet und neu gestaltet.


Meine Meinung:
Nachdem ich den etwas gewöhnungsbedürftigen Kommissar Bruno van Leeuwen im Buch "Commissar van Leeuwen und die Händler des Bösen" kennen gelernt hatte, war ich neugierig auf weitere Fälle, die er lösen würde. Vor allem interessierte es mich, wie er sich persönlich entwickelt. Deshalb wollte ich dieses Buch lesen und auch diesmal fiel es mir schwer, so richtig viel Sympathie für ihn zu entwickeln. Allerdings möchte ich nicht näher darauf eingehen, denn es gehört zu dieser Geschichte und ich würde sonst zu viel verraten.
Auf jeden Fall war das Buch sehr spannend und außerdem wurde ein durchaus schweres, aber auch realistisches Thema behandelt. Ich fühlte mich trotz allem sehr gut unterhalten und war am Ende überrascht, wer denn jetzt wirklich der Täter war und wie alles zusammenhing.
Das Cover gefällt mir, es zeigt etwas typisches von Amsterdam und das Düstere passt zum Inhalt.


Fazit:
Ich gebe ja vielen Büchern eine Chance und deshalb werde ich noch ein weiteres lesen, in dem Bruno van Leeuwen ermitteln wird. Wer mal einen etwas anderen Krimi lesen möchte, wird hier wahrscheinlich das richtige Buch finden.

Ich möchte mich beim Verlag und bei NetGalleyDe für das Rezensionsexemplar bedanken.


#CommissarisVanLeeuwenUndDerEngelDesTodes  #NetGalleyDE #Werbung

Rezension - Mord im Okzident Express



Autorin: Alex Wagner

Titel: Mord im Okzident Express

Genre: Krimi

Version: eBook und Taschenbuch

erschienen: 3. November 2018

Seiten: 195

Altersempfehlung: Erwachsene

Verlag: Independently published



Über die Autorin:
Alex Wagner, geb. 1972, lebt und arbeitet in Wien, ist aber ebenso gerne auf Reisen. Ursprünglich Betriebswirtin, experimentierte sie sich durch die Jobwelt – von Private Banking und Versicherungsvertrieb über Coaching und Hypnose bis zu Weltretten bei Greenpeace. Sie lebt gerne aus dem Koffer und erkundet den Kosmos, per Zug oder im Cyberspace, aber vor allem natürlich auf dem Papier. Alex Wagner schreibt Krimis, Thriller und Liebesromane.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Das erste Abenteuer der neuen Krimi-Heldin aus Österreich! Frech, furchtlos und noch ziemlich grün hinter den Ohren: Penny Küfer, Privatdetektivin. Also eigentlich: angehende Privatdetektivin. Streng genommen hat Penny gerade einmal die erste Ausbildungswoche an der Detektiv-Akademie hinter sich, wurde soeben von ihrer Mutter enterbt und von ihrem Verlobten verlassen. Da bleibt nur noch ein Trost: die lang erträumte Reise im Okzident Express, dem luxuriösesten Zug, der je über Europas Schienen rollte. Dumm nur, dass der ambitionierten Jungschnüfflerin noch vor dem ersten Glas Champagner eine Leiche vor die Füße fällt … und das ausgerechnet in ihrem eigenen Abteil. Für die Fans von Agatha Christie, M.C. Beaton und Cherringham, für die Liebhaber von Detektivromanen und Cosy Crime: Lesen Sie jetzt den Auftakt zur neuen Krimi-Serie! Penny Küfers Abenteuer sind jeweils in sich abgeschlossen, lassen sich an ein bis zwei Abenden verschlingen, und bieten knifflige Unterhaltung für alle Hobbydetektive.


Meine Meinung:
Auf dieses Buch wurde ich neugierig, als ich das Cover sah und den Titel gelesen hatte. Das Cover gefällt mir von der Gestaltung her nämlich sehr gut und der Titel, tja, da ist doch klar, dass ich an einen anderen Krimi gedacht habe.
So lernte ich Penny Küfer kennen, eine Privatdetektivin in Ausbildung. Penny wollte eine Fahrt mit dem Okzident Express machen und fand sich auf einmal mitten in einem Mordfall wieder. Nun ging das Rätseln los, nicht nur für sie, auch ich überlegte, wer denn der Täter sein könnte. Dabei stellte ich fest, dass ich keine Ambitionen zur Privatdetektivin habe und Penny tatsächlich noch in der Ausbildung ist. Ob sie es geschafft hat, verrate ich hier natürlich nicht. Auf jeden Fall fand ich es sehr spannend, sie bei allem begleiten zu können.


Fazit:
Der Autorin ist ein guter Debütroman gelungen und ich bin gespannt, wie sich Penny entwickeln wird. Schließlich ist ja noch kein Meister vom Himmel gefallen. Gelangweilt habe ich mich auf jeden Fall nicht mit diesem Krimi.
Das Buch kann mit KU gelesen werden.

Freitag, 4. Januar 2019

Rezension - Eistanzliebe




Autorin: Mia Leoni

Titel: Eistanzliebe

Genre: Jugendroman, Roman

Version: eBook

erschienen: 2. Januar 2019

Seiten: 194

Altersempfehlung: Jugendliche, Erwachsene




Über die Autorin:
Mia Leoni lebt und arbeitet in Erfurt. Nach dem Abitur verschlug es die geborene Puffbohne für eine Ausbildung und zum Arbeiten nach Frankfurt am Main. Sechs Jahre und viele Erfahrungen später lockte sie die geliebte Heimat und ihr heutiger Ehemann zurück in die thüringische Landeshauptstadt. Seit 2013 ist sie Mutter einer Tochter und hat während der Elternzeit ihre Leidenschaft fürs Schreiben wiederentdeckt. Schon in früher Kindheit hat sie Geschichten geschrieben, aber nie zu Ende gebracht. Durch die Motivation einer lieben Autorenkollegin schaffte sie es, im Januar 2015 jedoch endlich ihren Debütroman "In Versuchung" zu veröffentlichen.
Wenn sie nicht schreibt, kümmert sie sich um die Familie oder ihr eigenes kleines Unternehmen. Mit einer Prise Humor lässt sie ihre Romanheldinnen ihre Geschichten erleben, wobei die Hauptfiguren gern ein paar Ecken und Kanten haben dürfen. Nicht immer kommt das an der richtigen Stelle an, macht den Reiz aber umso größer, die Charaktere eben nicht mit den perfekten Eigenschaften auszustatten.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Was würdest du für dein Glück opfern?
Eistanz ist Hannahs Leben. Zusammen mit ihrem Partner ist sie auf dem Weg zur Weltspitze – bis ein Unfall ihre Pläne durchkreuzt. Das hübsche, junge Mädchen zieht sich zurück und möchte am liebsten nichts mehr von Wettbewerben und dem Druck zu gewinnen wissen. Doch dann ergattert sie einen Platz auf einem renommierten Sportinternat und beginnt von vorn. Allerdings gestaltet sich der Neustart reichlich holprig: Während ihre neuen Freunde sie zu sehr vom Training ablenken, lässt auch noch ihr neuer Eislaufpartner Jan Hannahs Herz höherschlagen. Er verdreht ihr nicht nur den Kopf, sondern könnte zur größten Gefahr für all ihre Eislaufträume werden.
Muss sie sich zwischen der Liebe und dem Leistungssport entscheiden, oder kann sie beides haben?


Meine Meinung:
Von der Autorin habe ich inzwischen einige Bücher gelesen und deshalb war ich ganz besonders neugierig auf ihr neues Buch. Das Buchcover gefiel mir sehr gut und die Kurzbeschreibung machte mich neugierig.  So kam es, dass ich ein Buch auf meinem Reader hatte, das alt und jung begeistern kann. Nun, zumindest mich hat es schon mal begeistert und ich  bin weit entfernt vom Alter der Protagonistin.
Hannah ist Eistänzerin mit Leib und Seele, allerdings kommt es im Leben immer wieder vor, dass das Schicksal querschießt. Ich verrate hier ja nichts neues, wenn ich erwähne, dass ein Unfall ihre Pläne durchkreuzt. Allerdings bekommt sie die Chance für einen Neustart, die sie natürlich nutzen möchte.
Mia Leoni hat in dem Buch wunderbar beschrieben, mit welchen Problemen Hannah fertig werden muss. Sie hat mir einen guten Einblick gegeben, wie der Alltag einer Schülerin aussieht, die lernen und trainieren muss. Mir hat sehr gut gefallen, dass ich über Eistanz und dem ganzen Drumherum sehr viel erfahren habe, da hat die Autorin bestens recherchiert.
Dank des flüssigen Schreibstils konnte ich das Buch auch zügig lesen, was ich natürlich auch in einem Rutsch gemacht habe, denn ich war gefesselt und wollte unbedingt wissen, ob Hannah alles schafft, was sie sich vorgenommen hat.


Fazit:
Ich erwähnte ja schon, dass dies eher ein Buch für junge Leute ist, aber ich kann es eigentlich allen Altersstufen empfehlen. Ich fühlte mich sehr gut unterhalten und hatte auf keinen Fall das Gefühl, dass ich zu alt dafür bin.
Das Buch kann mit KU gelesen werden.

Donnerstag, 3. Januar 2019

Rezension - Miss Friesenqueen - Friesenrose



Autorin: Rita Roth

Titel: Miss Friesen Queen - Friesenrose

Genre: Krimi

Version: eBook

erschienen: 4. Dezember 2018

Seiten: 112

Altersempfehlung: Erwachsene

Verlag: Elaria



Über die Autorin:
Schreiben ist Herzenssache! Das Leben schreibt die schönsten, aber auch die traurigsten Geschichten - Rita Roth findet ihre Ideen fast immer in alltäglichen Begebenheiten. Sie schreibt humorvolle Romane mit Herz und Happyend, die an schönen Orten in Deutschland spielen.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Ein neuer Fall für Gretje! Mysteriöse Ereignisse überschatten die Misswahl auf Norderney. Erst hüllt dichter Seenebel die ostfriesische Insel innerhalb kürzester Zeit in ein undurchdringliches Grau, sodass die Veranstaltung nach drinnen verlegt werden muss. Dann fällt ein Jurymitglied aus, dem scheinbar die Friesentorte nicht bekommen ist. Als auch noch die Spitzenkandidatin Eva kurz vor dem Finale einen Rückzieher macht und gemeinsam mit einem jungen Mann wie vom Erdboden verschluckt ist, wittert Gretje Gefahr. Die Wahl zur Miss Friesenqueen wird unterbrochen, und Gretje macht sich zusammen mit ihren Freunden auf die Suche nach den Vermissten. Dabei stolpert die Chaos-Clique über einen gruseligen Fund …


Meine Meinung:
Nachdem ich Gretje und ihre Freunde im ersten Buch der Friesenrose kennen gelernt hatte, freute ich mich darauf, dieses Buch zu lesen.
Eigentlich war Gretje nach Norderney gekommen, weil sie an der Wahl zur Miss Friesenqueen, Verzeihung Friesenkönigin, teilnehmen wollte. Mit Unterstützung ihrer Freunde hat sie sich darauf vorbereitet.  Aber oft kommt ja alles anders und auf einmal steckte Gretje wieder in einer Sache, die unbedingt aufgeklärt werden musste.
Auch diesmal hat mich die Autorin begeistert und an das Buch gefesselt. Natürlich wollte ich ebenfalls wissen, was denn nun geschehen ist und lange Zeit hatte ich so gar keine Ahnung, bis ich dann einen Verdacht hatte, der sich auch bestätigte. Überraschend war es auf jeden Fall.
Das Buch cover gefällt mir auch diesmal sehr gut und zeigt, dass die beiden Bücher zusammen gehören. Aber jedes ist in sich abgeschlossen und kann ohne weiteres alleine gelesen werden. Allerdings macht es mehr Spaß, beide Bücher in der entsprechenden Reihenfolge zu lesen.


Fazit:
Spannung ohne viel Blut, ja, das ist möglich. Rita Roth hat es bewiesen und ich empfehle das Buch gerne weiter.

Rezension - Ein Laden voller Hygge-Glück


Autorin: Rosie Blake

Titel: Ein Laden voller Hygge-Glück

Genre: Roman

Version: eBook und Taschenbuch

erschienen: 19. November 2018

Seiten: 368

Altersempfehlung: Erwachsene

Verlag: Goldmann Verlag 




Über die Autorin:
Rosie Blake hat bereits während des Studiums Stücke geschrieben und sich dabei an Klassikern orientiert – auch an modernen: Die Aufführung von »Harry Potter: Das Musical« (mit dem Eröffnungssong »Der Schrank unter der Treppe ist mein Zuhaus'«) war ein großer Erfolg. Später verfasste sie Reportagen für verschiedene Zeitschriften und Magazine wie z.B. die Cosmopolitan. Ihre Karriere als Romanautorin begann 2014 mit einer romantischen Komödie.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Lasst uns froh und hygge sein! Ein kleines Dorf entdeckt das Geheimnis des Glücks ...
Der Winter naht bereits, als die Dänin Clara Kristensen nach Yulethorpe kommt. Doch die Stimmung in dem englischen Dorf ist gedrückt: Gerade hat die Besitzerin des letzten kleinen Geschäfts, eines Spielwarenladens, aufgegeben und ist weggezogen. Clara erkennt: Yulethorpe braucht Hilfe. Kurzerhand übernimmt sie das Spielzeuggeschäft und macht es zu einem Ort voller Wohlfühl-Glück – oder »Hygge«, wie man in ihrer Heimat sagt. Doch dann taucht der Sohn der Besitzerin auf. Joe ist ein durch und durch erfolgsgetriebener Großstadtmensch. Kann Clara ihm beibringen, dass es im Leben mehr gibt als Geld, E-Mails und Hektik? Nämlich Freunde, Wärme, Stille, Kerzenschein – und Liebe?


Meine Meinung:
Inzwischen habe ich schon sehr viel über die besondere dänische Lebensweise, hygge gelesen und deshalb war ich neugierig, was denn ein Laden mit Hygge-Glück mir verraten würde.
Die Dänin Clara reiste durch England und war zufällig in Yulethorpe, als die Besitzerin des Spielzeugladens eine Auszeit nehmen wollte. Vorher war Clara schon aufgefallen, dass der Ort ziemlich trostlos wirkte und sie fühlte sich regelrecht heraus gefordert.
Die Autorin hat dann auch wunderbar beschrieben, was Clara alles machte, damit im Laden wieder erfolgreich die Ware angeboten und verkauft wurde. Hilfreich standen ihr dabei einige liebenswerte Bewohner des Ortes zur Seite. Natürlich gab es Rückschläge, denn nicht jeder konnte mit "hygge" etwas anfangen. Ob Clara all das gelungen ist, was sie sich vorgenommen hatte, werde ich hier natürlich nicht verraten. Die Kurzbeschreibung verrät ja schon vieles und lässt vermuten, was noch alles passieren könnte. Mir hat das Buch gefallen und mit dem Ende war ich sehr zu frieden.


Fazit:
Also, ich hätte mich im Spielzeugladen mit allem Drum und Dran bestimmt sehr wohlgefühlt, natürlich wäre ich ebenfalls gerne in den Pub gegangen. Warum das so ist, kann jeder nachlesen und mich dann vielleicht begleiten. Auf jeden Fall empfehle ich das Buch sehr gerne weiter


Beim Verlag möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken.

Rezension - Tod eines Surfers


Autorin: Evelyne Weissenbach

Titel: Tod eines Surfers

Genre: Krimi

Version: eBook und Taschenbuch

erschienen: 31. Juli 2017

Seiten: 215

Altersempfehlung: Erwachsene

Verlag: Prolibris Verlag




Über die Autorin:
Evelyne Weissenbach, geboren in Wien, lebt mit ihrem Ehemann, dem Maler Heinz Spicka, seit 2006 im österreichischen Burgenland. Seit Jahrzehnten schreibt und veröffentlicht sie Texte und Bücher zu Themen, wie sie unterschiedlicher nicht sein können. Vom Sachbuch bis zur Lyrik. Je nachdem, was sie gerade beschäftigt und wie es sie emotional berührt. Und deshalb eben manchmal sachlich, manchmal poetisch, auch satirisch, experimentell und erotisch. Ihre neueste Schreiblust gilt dem Regionalkrimi. Land und Leute ihrer neuen Heimat geben ihrem Leben besondere Qualität, und sie möchte etwas davon zurückgeben, indem sie ihren liebevollen Blick darauf in authentische, aber vor allem auch humorvolle Krimis packt. Mit Luise Pimpernell hat sie eine kauzige Ermittlerin geschaffen. Tod eines Surfers ist der erste Kriminalroman einer Reihe im Prolibris Verlag.


Kurzbeschreibung, übernommen:
"Ein leckeres Kerlchen!", hätte Oberst Doktor Luise Pimpernell unter anderen Umständen wohl über den feschen Clemens Holzbauer gedacht. Doch angesichts seiner Leiche verbot sie sich einen solchen Gedanken. Vielleicht hätte die liebenswert-schrullige Ermittlerin mit der Vorliebe für skurrile Kopfbedeckungen bei dem passionierten Surfer sogar Chancen gehabt. Der war hinter jedem Rock her, warum also nicht hinter dem langen mit Gummibund, den Luise gern trägt? Zum Surf Opening traf Holzbauer stets am Neusiedlersee ein und lebte den ganzen Sommer lang seine beiden Leidenschaften hemmungs- und rücksichtslos aus. Von hier aus ging er dann auch seinen manchmal windigen Versicherungsgeschäften nach. Motive und Verdächtige für einen Mord gibt es daher mehr als Luise und ihrem Assistenten Roman Grümpl lieb sein können. Die Pimpernell, die eher ihrer Intuition als den modernen Ermittlungstechniken traut, glaubt an eine Frauengeschichte. Hoffentlich lockt die Eingebung sie diesmal nicht auf eine falsche Fährte ...


Meine Meinung:
Da ich ja immer wieder gerne Krimis lese, die in Gegenden angesiedelt sind, die ich während eines Urlaubs mal kennen gelernt habe, freute ich mich besonders, als ich auf dieses Buch aufmerksam wurde.
So lernte ich Luise Pimpernell kennen, deren Name mich schon sehr amüsierte, denn bei uns im Rheinland hat er eine lustige Bedeutung. Luise Pimpernell ist aber auch eine ganz besondere Ermittlerin, denn die Autorin hat ihre skurril liebenswerte Charakterzüge verpasst. Zu gerne würde ich dieser Dame mal begegnen 😉 Neben ihrem Erscheinungsbild hat sie auch eine ungewöhnliche Art, ihre Arbeit zu erledigen. Humorvoll und spannend fand ich dieses Buch.
Evelyne Weissenbach hat nicht nur einen spannenden Krimi geschrieben, sie hat mich auch gleichzeitig mit an den Neusiedler See genommen und mir Appetit gemacht auf leckere österreichische Gerichte. All dies hat sie bestens miteinander vereint.
Die beteiligten Personen fand ich ebenfalls sehr gut beschrieben, ist es schlimm, wenn ich das Schicksal von Clemens Holzbauer nicht bedaure? Bei den anderen Beteiligten war ich mir allerdings nicht sicher, ob ich sie in mein Leserherz schließen sollte, einzig Luiserl hat den Weg gefunden und ich freue mich auf weitere Fälle, die sie lösen muss.
Inzwischen habe ich schon einige Bücher gelesen, die von Schriftstellern aus Österreich geschrieben wurden, deshalb komme ich meistens mit den Begriffen klar, die dort gebräuchlich sind. Meinen Lesefluss konnte das alles dann auch nicht bremsen und ich wollte es ja zügig lesen, weil die Neugierde mal wieder zu groß war, weil ich unbedingt wissen wollte, wer denn der Täter war.


Fazit:
Ein humorvoll spannender Regionalkrimi, der nicht nur für gute Unterhaltung sorgt, sondern einen auch zum Neusiedler See mit den leckeren Gerichten und guten Weine mitnimmt. Ich freue mich schon darauf, Luise Pimpernell demnächst wieder zu begleiten.
Das Buch kann mit KU gelesen werden.