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Dienstag, 29. Juni 2021

Rezension - Böse Falle



Autoren: Die Krimi-Cops

Titel: Böse Falle

Genre: Krimi

Version: eBook und Taschenbuch

erschienen: 25. Juni 2021

Seiten: 288

Altersempfehlung: Erwachsene

Herausgeber ‏ : ‎ KBV Verlag



Über die Autoren:
Die Krimi-Cops sind: Carsten „Casi“ Vollmer, Jahrgang 1967, aus Düsseldorf, Ingo „Inge“ Hoffmann, Jahrgang 1978, aus Hilden, Carsten „Rösbert“ Rösler, Jahrgang 1977, aus Düsseldorf, Martin Niedergesähs, Jahrgang 1977, aus Herongen an der niederländischen Grenze und Klaus „Stickel“ Stickelbroeck, Jahrgang 1963, aus Kerken am Niederrhein. In ihren Büchern verarbeiten sie nach Feierabend mal komische, mal härtere Einsätze.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Die Krimi-Cops schlagen wieder zu! 
Mieses Spiel in Düsseldorf 
Kriminalhauptkommissar »Struller« Struhlmann genießt im Aquarium bei seinem einarmigen Kumpel Krake das wohlverdiente Feierabendbierchen, als ihn der merkwürdige Anruf von Karel Skupa, einem Kollegen von der Kripo Prag, erreicht. Der Mann, den Struller bei einem früheren Fall kennengelernt hat, bittet ihn um ein Treffen. Aber auf dem Parkplatz nahe der A3 erwartet ihn nicht Skupa, sondern eine tote Frau in einem tschechischen Fahrzeug. Vom Täter fehlt jede Spur, ebenso von der roten Sport­tasche, die kurz zuvor bei einer zivilen Routinekontrolle noch auf dem Rücksitz lag. Als Struller wenig später diese Tasche in seinem Büro findet, ahnt er, dass ihm jemand eine Falle stellen will! Struller taucht ab. Und es ist jetzt nicht nur Oma Jensen, die ihm energisch unter die Arme greifen muss. Im Aquarium formiert sich um Krake, Bertie Spurtmann und seinen Ex-Praktikanten Jensen eine zu allem entschlossene Task-Force der schrägen Art, die sogar auf den smarten Ex-­Fußballer und Privatdetektiv Hartmann zurückgreifen muss.


Meine Meinung:
Als Fan der Bücher von den Krimi-Cops freute ich mich auf eine weitere Folge, in der Struller eine große Rolle spielt. Allerdings sollte er diesmal die "andere Seite" kennen lernen, denn er wurde verdächtigt, eine Frau ermordet zu haben. Der Titel des Buches ist hier sehr aussagekräftig. Denn es kann nur sein, dass ihm eine Falle gestellt wurde. Niemand geht davon aus, dass er wirklich jemand ermordet, also nicht absichtlich, äh, auch nicht zufällig, so zu sagen aus Versehen. Also niemand aus seinem Freundes- und engstem Kollegenkreis. Auf der anderen Seite hat sich aber jemand so richtig Mühe gegeben und es ist für alle nicht leicht, diesen Fall zu klären.
Ich war natürlich an das Buch gefesselt und freute mich, alte Bekannte wieder zu sehen. Ganz besonders toll war, dass Hartmann ebenfalls dabei war. Mir ist er von einer anderen Serie, die Klaus Stickelbroeck geschrieben hat, bekannt.
Das Buch war wieder sehr gut geschrieben, Spannung und Humor kamen nicht zu kurz. Es gab reichlich stellen, die mich packten, aber auch einige, wo ich mir ein Grinsen nicht verkneifen konnte und ich stellte fest, dass ich schon länger nicht mehr bei einem Krimi so oft lachen musste.
Die fünf Cops schreiben ihre Bücher gemeinsam und das begeistert mich jedes Mal aufs neue. Ich staune sowieso immer wieder, wie gut es ihnen gelingt. Das Sprichwort "viele Köche verderben den Brei" trifft hier auf keinen Fall zu.
Ein weiterer Pluspunkt ist für mich natürlich, dass die meisten Handlungen in Düsseldorf angesiedelt sind und mir viele Ort bekannt vorkommen. Eine Straße kenne ich übrigens sehr gut, aber mehr will ich dazu nicht verraten.
Um es auf den Punkt zu bringen, den Krimi-Cops ist es wieder gelungen, Spannung und Humor miteinander zu verbinden und sie haben eine weitere Folge geschrieben, die ich mal wieder nicht aus der Hand legen konnte.  


Fazit:
Serienjunkies sollten zuschlagen, keine Frage. Wer Struller und Jensen noch nicht kennt, sollte sie endlich kennen lernen. Noch mehr Spaß macht es natürlich, alle Bücher in der entsprechenden Reihenfolge zu lesen. Auf jeden Fall gebe ich zu diesem Buch eine Leseempfehlung.
 
Noch etwas anderes möchte ich erwähnen. Inzwischen habe ich schon einige Lesungen der Krimi-Cops besucht, die mich immer mehr als begeistert haben. Die ersten Bücher habe ich bereits vor Jahren gelesen, da ahnte ich noch nicht, dass ich einmal als Buchbloggerin etwas dazu schreiben würde. 
 
Als ich dieses Buch gelesen hatte, sollte es noch zwei Tage dauern, bis ich zur Lesung gehen konnte. Allerdings stellte ich mir immer wieder vor, welche Passagen wohl von einem der Cops gelesen würde und welchen Spaß ich dann haben würde. Da macht es wirklich nichts, dass ich das Buch bereits kenne.


Beim Verlag möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken.

Dienstag, 13. Oktober 2020

Rezension - Fesseltrick


Autor: Klaus Stickelbroeck

Titel: Fesseltrick

Genre: Krimi

Version: eBook und Taschenbuch

erschienen: 12. Oktober 2020

Seiten: 320

Altersempfehlung: Erwachsene

Herausgeber : KBV




Über den Autor:
Klaus Stickelbroeck (*1963) lebt in Kerken am Niederrhein und arbeitet als Polizeibeamter in Düsseldorf. Seinen ersten Kurzkrimi veröffentlichte er im Jahr 2000. Der erste Kriminalroman »Fieses Foul« erschien 2007. »Fischfutter« (2010) wurde für den Friedrich-Glauser-Preis als bester Kriminalroman des Jahres nominiert. Sein Serienermittler ist der Ex-Profifußballer und Privatdetektiv Hartmann. Stickelbroeck ist zudem einer der fünf »Krimi-Cops«, deren sechs Kriminalromane, zuletzt »Goldrausch« (2018), ebenfalls bei KBV erschienen sind.



Kurzbeschreibung, übernommen:
Hartmann verstrickt sich! Privatdetektiv Hartmann ist mächtig genervt. Sein Kumpel Angie ist vorübergehend bei ihm eingezogen und feiert eine Party nach der anderen. Da kommt ihm ein neuer Fall gerade recht: Der Düsseldorfer Immobilien-König Lutz Busse wurde heimlich bei einem Clubbesuch mit frivolem Fessel-Event fotografiert und wird nun erpresst. Hartmann soll herausfinden, wer der Erpresser ist, damit Busse sich mit ihm einigen kann. Die Ermittlungen führen ihn in die Düsseldorfer BDSM-Szene, auf ausschweifende Partys und in geheime Privatclubs. Er trifft auf schlagfertige Frauen, frivole Finnen, trinkfeste Schlagerstars und brave Ehefrauen, die alles andere sind als das. Die rumänische Computerspezialistin Alina, Huren-Heinz und Regenrinnen-Rita helfen Hartmann, einen Fall aufzuriffeln, der verknoteter nicht sein könnte. Als er bei seinen Ermittlungen schließlich sogar auf eine Tote stößt, wird ihm schlagartig klar, dass aus einem kunstvoll geknoteten Strick ganz leicht eine tödliche Schlinge werden kann.


Meine Meinung:
Als bekennender Krimi-Serien-Junkie war es für mich klar, dass ich auch das achte Buch lesen wollte, in dem Christian Hartmann einen Auftrag bearbeitet. 
Klaus Stickelbroeck hat sich wieder einiges einfallen lassen und so beginnt die Geschichte in diesem Buch sehr chaotisch. Hartmann kommt nach Hause und seine Wohnung ist verwüstet. Aber es waren keine Einbrecher, sondern sein Kumpel Angie, dem er Obdach gewährt hat. Allerdings hatte Angie Besuch und sie haben so richtig schlimm gehaust. Hartmann hat Durst und schnappt sich eine Colaflasche und trinkt alles aus. Oh oh. Es sind die vielen kleinen Nebensächlichkeiten, die neben der Spannung noch für sehr viel Lesevergnügen sorgen. Außerdem bereitet es mir immer wieder viel Spaß, wenn ich die Örtlichkeiten kenne, wo etwas passiert ist. Allerdings gestehe ich sofort, dass ich mit Fesseltricks bisher noch nichts zu tun hatte und das auch gar nicht kennen lernen will. 😉 Mir reicht es, dass ich Hartmann begleiten konnte.
Mit Spannung und Humor hat es der Autor wieder geschafft, dass ich an das Buch gefesselt wurde, haha, tolles Wortspiel. Der Schreibstil ist so ganz anders, als ich es normalerweise von Krimiautoren gewohnt bin, aber genau das gefällt mir an den Krimis von Klaus Stickelbroeck sehr gut. Wer kennt eine Regenrinnen-Rita oder einen Huren-Heinz? Die Namen sind doch schon sehr aussagekräftig und besonders Rita hat eine wichtige Rolle in diesem Buch. Überhaupt sähe Hartmann sehr schlecht aus, wenn er nicht immer wieder Hilfe seiner schrägen Freunde bekommen würde.


Fazit:
Auch diesmal ist dem Autor ein spannender und humorvoller Krimi gelungen. Die Szene war jetzt nicht so ganz mein Ding, aber ich musste dort ja auch nicht ermitteln, mir hat das Lesen durchaus gereicht. Gerne gebe ich auch für diese Folge eine Leseempfehlung, möchte aber erwähnen, dass es durchaus Sinn und Spaß macht, auch die vorherigen Bücher zu kennen. Allerdings kann jedes Buch für sich gelesen werden, da es abgeschlossene Geschichten sind.


Beim Autor und beim Verlag möchte ich mich vielmals bedanken, dass ich die Möglichkeit bekommen habe, das Buch vorab zu lesen. Zumal ich im Vorfeld schon sehr neugierig darauf gemacht wurde. 
Ich hatte nämlich die Möglichkeit den Autor in diesem Corona-Sommer mit Abstand in unserem Entenpark zu treffen und worüber unterhalten sich da Leserin und Autor? Außerdem habe ich beobachten können, welche Geschichten ihm so erzählt werden. Interessant kann ich da nur sagen 


Mittwoch, 22. Januar 2020

Rezension - Mord im Krimihotel



Autorin: Ingrid Schmitz

Titel: Mord im Krimihotel

Genre: Krimi

Version: eBook und Taschenbuch

erschienen: 10. Juli 2017

Seiten: 270

Altersempfehlung: Erwachsene

Verlag: KBV Verlags- & Medien GmbH



Über die Autorin:
Ingrid Schmitz, geb. 1955 in Düsseldorf, ist gelernte Speditionskauffrau und arbeitete bei einer kanadischen Reederei und im sowjetischen Außenhandel. Seit 2000 ist sie hauptberufliche Autorin. Mittlerweile sind an die 60 Kurzkrimis und mehrere Kriminalromane von ihr veröffentlicht worden. Regelmäßig gibt sie (kulinarische) Kriminalanthologien heraus. Ingrid Schmitz ist Mitglied bei »Mörderische Schwestern« und im »Syndikat«.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Ein Zimmer mit Leiche, bitte
Krimiautorin Lea Schein reist mit einer ordentlichen Portion Lampenfieber in das beschauliche Städtchen Hillesheim mitten in der Eifel. Dort blüht angeblich das Verbrechen. Selbstverständlich nur auf dem Papier. Inmitten der morbiden Atmosphäre eines Krimihotels soll sie mit ihren Lesungen den Wochenendgästen zu einem angenehmen Schauder verhelfen.
Aber nicht alle Anwesenden hat die spannende Kriminalliteratur hierhergelockt, wie Lea schon bald feststellen muss. Zum Entsetzen aller liegt plötzlich eine Tote auf dem Hotelparkplatz. Es handelt sich keineswegs um eine makabre Inszenierung, denn die Leiche ist echt! Lea Schein ermittelt – und diesmal nicht auf dem Papier.


Meine Meinung:
Zuerst möchte ich allen Unwissenden mitteilen, dass es dieses Krimihotel tatsächlich gibt. Ich hege schon lange den Wunsch, mal dorthin zu fahren. Allerdings bin ich jetzt etwas unsicher. Könnte es für mich da auch gefährlich werden? 😉 Nein, Scherz beiseite, denn es lesen dort so viele Cops und pfiffige Krimiautoren, der Täter würde mit Sicherheit schnell gefunden werden und es deshalb erst gar nicht wagen.
Ingrid Schmitz lässt ihre Protagonistin, die Autorin Lea Schein nach Hillesheim reisen. Sie soll dort aus ihren Büchern vorlesen. Allerdings hat sie zu dem Zeitpunkt noch nicht viel veröffentlicht und war im Grunde froh, dass sie dort einiges an Ablenkung findet. Wobei es nicht unbedingt eine Tote hätte sein müssen. Aber zunächst lernen sich alle Beteiligten, die da ein Wochenende verbringen werden, kennen. Nun, Lea und ich erfahren einiges über die Leute, die sehr unterschiedliche Charaktere haben und aus den verschiedensten Gründen nach Hillesheim gekommen sind. Außerdem erfahre ich, was sich an so einem Krimiwochenende so alles dort abspielt, was mir sehr gut gefallen hat. So habe ich Informationen bekommen und konnte voller Spannung beobachten, was unternommen wird, um den Täter zu finden.
Ich erwähnte ja schon, dass die Beteiligten aus den unterschiedlichsten Gründen angereist sind und dies sollte auch eine wichtige Rolle spielen. So gab es reichlich Nebenschauplätze, was ich interessant fand. Natürlich wurde der Fall aufgelöst, es wurden Entscheidungen getroffen und ich konnte nachlesen, was innerhalb eines Jahres passiert ist.


Fazit:
Unterhaltsam und spannend empfand ich diesen Krimi, den ich gerne weiter empfehle und ich denke jetzt doch einmal ernsthaft über ein Wochenende in Hillesheim nach.


Bei der Autorin möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken

Sonntag, 12. Mai 2019

Rezension - Blondes Gift


Autor: Klaus Stickelbroeck

Titel: Blondes Gift

Genre: Krimi

Version: eBook und Taschenbuch

erschienen: 18. März 2019

Seiten: 350

Altersempfehlung: Erwachsene

Verlag: KBV Verlags- & Medien GmbH




Über den Autor:
Klaus Stickelbroeck wurde 1963 in Anrath geboren. Er lebt in Kerken am Niederrhein und arbeitet als Polizeibeamter in Düsseldorf. Seinen ersten Kurzkrimi veröffentlichte er im Jahr 2000. Der erste Kriminalroman »Fieses Foul« erschien 2007. »Fischfutter« (2010) wurde für den Friedrich-Glauser-Preis als bester Kriminalroman des Jahres nominiert. Sein Serienermittler ist der Ex-Profifußballer und Privatdetektiv Hartmann. Stickelbroeck ist zudem einer der fünf »Krimi-Cops«, deren sechs Kriminalromane, zuletzt »Goldrausch« (2018), ebenfalls bei KBV erschienen sind.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Blind Date mit tödlichen Folgen
Privatdetektiv Hartmann soll für seinen alten Kumpel Lenny bei einem Blind Date einspringen. Lenny arbeitet als Zugbegleiter und verabredet sich immer im Nachtexpress Münster – Paderborn, Wagen 18, Abteil 6. Hartmann findet, dass das Wort Schienenverkehr in diesem Zusammenhang eine ganz neue Bedeutung bekommt. Er sagt zu und ist von Jenny, alias Blondes Gift, richtig begeistert. Um genauer zu sein: Hartmann verknallt sich bis über beide Ohren. Doch bevor die Affäre richtig durchstartet, ist Jenny plötzlich verschwunden. Hartmann nutzt die wenigen Informationen, die er hat und macht sich auf eine Suche, die deutlich turbulenter wird als erwartet. Und er stellt fest: Gift, auch wenn es blond daher kommt, ist gefährlich. Falsch gehandhabt ... sogar tödlich.


Meine Meinung:
Da ich Krimiserien liebe, war es klar, dass ich auch dieses Buch, in dem Privatdetektiv Christian Hartmann mitmischt, lesen wollte. Denn ich kann behaupten, dass ich Hartmann inzwischen sehr gut kenne und auch seine Freunde und Helfer, die er allerdings manchmal zur Verzweiflung treibt.
Diesmal fing alles ganz harmlos an, Hartmann sollte einem alten Kumpel helfen, der als Zugbegleiter gerne die Nachtfahrten ganz anders nutzt und befürchtete, von seiner Frau erwischt zu werden.
Nun, wie so oft, tritt etwas unverhofftes ein und wer Hartmann kennt, weiß, dass er keine Ruhe gibt, bis er weiß, was und wie alles passiert ist.
Der Autor Klaus Stickelbroeck hat es auch diesmal bestens verstanden, reichlich Spannung aufzubauen. Wobei er aber auch sehr viele Szenen humorvoll schildert. Ich bin immer wieder von seinem Schreibstil begeistert. Vor allem, wenn er Situationen beschreibt, in denen es für Hartmann besonders brenzlig wird und diesem Kerl passiert das so oft, dass ich seine Nerven bewundere. Ach, ich vergaß, Hartmann ist nur eine Romanfigur. Wenn ich in so ein Buch abtauche, dann sind die Personen real und ich stecke mittendrin. Vor allem kann ich mir alle so gut vorstellen und viele der Beteiligten, sind mit regelrecht ans Leserherz gewachsen. Man kann sich meinen Schrecken vorstellen, als.. ach halt, ich will ja nichts verraten.
Das Cover des Buches finde ich sehr gelungen und spiegelt einiges, was sehr bekannt ist wieder.


Fazit:
Natürlich kann dieses Buch ohne Vorkenntnisse gelesen werden, es ist eine abgeschlossene Geschichte, aber ich empfehle dennoch auch die anderen Bücher zu lesen. Aber Achtung, es besteht  tatsächlich eine Hartmann-Suchtgefahr. 😉

Montag, 23. April 2018

Rezension - Goldrausch



Autoren: Die Krimi-Cops

Titel: Goldrausch

Genre: Krimi

Version: eBook und Taschenbuch

erschienen: 12. März 2018

Seiten: 360

Altersempfehlung: Erwachsene

Verlag: KBV



Über die Autoren:
Die Krimi-Cops sind: Carsten „Casi“ Vollmer, Jahrgang 1967, aus Düsseldorf, Ingo „Inge“ Hoffmann, Jahrgang 1978, aus Hilden, Carsten „Rösbert“ Rösler, Jahrgang 1977, aus Düsseldorf, Martin Niedergesähs, Jahrgang 1977, aus Herongen an der niederländischen Grenze und Klaus „Stickel“ Stickelbroeck, Jahrgang 1963, aus Kerken am Niederrhein. In ihren Büchern verarbeiten sie nach Feierabend mal komische, mal härtere Einsätze der zurückliegenden Schicht.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Kriminalhauptkommissar Pit "Struller" Struhlmann ist bedient. Aber so richtig. Zuerst ist die Leiche in Oberkassel gar nicht tot, dann muss er sich um den Einbruch in die Düsseldorfer Kunstsammlung kümmern, wo doch Moderne Kunst aus dem Irak wirklich nicht sein Steckenpferd ist. Als man ihm versichert, dass nichts entwendet wurde, wird er stutzig. Es geht um die Details. Und um Gold. Gold hat die Menschen schon immer kirre gemacht. Gerade als Struller sich so richtig in den Fall reinkniet, wird direkt vor dem Polizeipräsidium ein Flüchtling erstochen. Eine turbulente Mörderjagd führt ihn und seinen Ex-Praktikanten Jensen über die Dächer von Bilk, durch stickige, zu enge Flüchtlingsunterkünfte, zu Krake ins Aquarium und durch viel zu familiär geführte griechische Restaurants. Sie legen sich mit den Mitgliedern der SfD an, den Senioren für Deutschland, und nichts ist wie es scheint, niemand ist der, der er zu sein vorgibt. Alles dreht sich um Gold. Struller und Jensen stellen fest, dass sich ein tödliches Räderwerk in Gang gesetzt hat …


Meine Meinung:
Und wieder habe ich als Serienjunkie zugeschlagen. Ich habe mich ja schon vor einigen Jahren für die Bücher begeistern können und natürlich alle Folgen gelesen.
Nachdem ich einige der fünf Autoren bei Lesungen kennen lernen konnte, macht es mir noch mehr Spaß, die Bücher zu lesen. Es ist immer interessant auch Hintergrundinformationen zu bekommen und seitdem lese ich mit noch größerer Begeisterung. Wenn man bedenkt, dass die Autoren einfach mal ihre lustigen oder skurrilen Erlebnisse  in einem Buch festhalten wollten, dann ist das eine tolle Entwicklung. Krimis, die spannend sind und nicht immer ganz ernst genommen werden dürfen. Wenn manch einem Situationen nicht gefallen, dann tut es mir leid, aber das haben die Cops erlebt und mit viel Humor und Augenzwinkern weiter gegeben.
Aber nun soll keiner denken, es wäre alles Klamauk, auch hier gibt es ernste Hintergründe, die eben gut mit allem verknüpft wurden. Eine mir sympathische Nebenfigur, Krake, hat diesmal eine  wichtige Rolle, jaja, sonst versorgt er Struller immer mit dem leckeren Alt, aber diesmal ... ich verrate nix.  In Goldrausch ist von Anfang an sehr viel los, puh, bin ich froh, dass ich das alles nur lesen muss und nicht dabei bin. Aufregend war es für mich und ich dachte, na, hoffentlich geht alles gut. Ich weiß ja nie, was Autoren sich noch so alles einfallen lassen. Nun, ich war am Ende mit allem zufrieden.


Fazit:
Eine weitere Folge, die mich begeistert hat und ich gerne weiter empfehle. Und ganz besonders freue ich mich darauf, dass ich zu einer Lesung gehen werde, wo die Cops auf diesem Buch etwas vorlesen.

Freitag, 12. Mai 2017

Rezension - Blindgänger


Autor: Klaus Stickelbroeck

Titel: Blindgänger

Genre: Krimi

Version: eBook und Taschenbuch

erschienen: 1. Oktober 2016

Seiten: 320

Altersempfehlung: Erwachsene

Verlag: KBV




Der Autor Klaus Stickelbroeck wurde 1963 in Anrath geboren. Er lebt in Kerken am Niederrhein und arbeitet als Polizeibeamter in Düsseldorf. Seinen ersten Kurzkrimi veröffentlichte er im Jahr 2000. Sein erster Kriminalroman „Fieses Foul“ erschien 2007.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Hartmann nimmt einen Job als Bodyguard bei der Schauspielerin Carmen Vlint an, die fest davon überzeugt ist, dass ihr ein Stalker nachstellt. Einen reichlich zudringlichen Fan, dem so etwas zuzutrauen wäre, hat Hartmann dann auch im Handumdrehen ermittelt. Trotzdem wird er von Carmen Vlints Ehemann Frank gefeuert, als es in der kommenden Nacht jemandem gelingt, in deren Villa einzudringen. Als im Hause Vlint dann wenig später jemand erschossen wird, hat die Polizei zwar sehr schnell einen Verdächtigen, der die Tat sogar gesteht, aber Hartmann ahnt, dass hier an allen Ecken und Enden etwas nicht stimmt. Nebenbei muss er sich auch noch mit Zuhältern aus Frankfurt herumschlagen, und muss außerdem feststellen, dass sein liebevoll und konservativ angelegtes Geld komplett den Bach runter ist. Hartmann ist pleite. Mit der Hilfe seiner Kumpels Regenrinnen-Rita, Krake, Angie und Huren-Heinz versucht er, Licht ins Dunkel der Geschehnisse um die schöne Carmen Vlint zu bringen.



Meine Meinung:
Nun bin ich beim 7. Buch angelangt und mir ist immer noch nicht langweilig. Im Gegenteil, der Autor schafft es immer wieder so viel Spannung einzubauen, dass ich an manchen Stellen sogar Herzklopfen bekomme, weil ich so aufgeregt bin. Schließlich sind er und seine Freunde ja auch nur Menschen, an denen nicht alles abprallen kann. Irgendwann mag die Niere nicht mehr oder die Kugel trifft so richtig, also eigentlich an der falschen Stelle.
Im Laufe der Serie habe ich alle Beteiligten sehr gut kennen gelernt und auch so manches privates von ihnen erfahren. Diesmal trifft es Hartmann nicht nur beruflich sondern auch privat sehr hart. Auf der anderen Seite ist dieser Mann sowas von leichtgläubig und zieht besondere Situationen geradezu an. So manches läuft für ihn sehr dumm und er hat reichlich Glück im Unglück.
Klaus Stickelbroeck hat es ein weiteres Mal geschafft und mich von Anfang bis Ende an das Buch gefesselt. Auf den Inhalt möchte ich jetzt nicht näher eingehen, es glaubt mir sowieso niemand, was Hartmann alles passiert und was er so alles anstellt.


Fazit:
Eigentlich schade, dass ich beim vorerst letzten Buch angelangt bin, nun muss ich wieder warten. Aber das dürfte auch kein Problem sein, ich gehe davon aus, dass ich schnell wieder im Thema bin, wenn das nächste Buch erscheint. Wer bis jetzt noch nicht mit der Serie begonnen hat, sollte dies allmählich mal tun. Es lohnt sich!

Rezension - Schrott


Autor: Klaus Stickelbroeck

Titel: Schrott

Genre: Krimi

Version: eBook und Taschenbuch

erschienen: 2. September 2014

Seiten: 320

Altersempfehlung: Erwachsene

Verlag: KBV





Der Autor Klaus Stickelbroeck wurde 1963 in Anrath geboren. Er lebt in Kerken am Niederrhein und arbeitet als Polizeibeamter in Düsseldorf. Seinen ersten Kurzkrimi veröffentlichte er im Jahr 2000. Mit der Reihe um den Ex-Profifußballer und Privatdetektiv Hartmann begeistert er nicht nur Fans im Rheinland.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Privatdetektiv Hartmann im Kugelhagel Gelegenheitsgauner Angie ist Hartmanns bester Kumpel. Als er bei einem Einbruch erwischt wird und im Knast landet, ist das höchst ärgerlich, denn er hatte gerade einen Auftrag angenommen. Hartmann soll ihm aus der Klemme helfen. Der fackelt nicht lange. Was soll für einen ehemaligen Fußballprofi und jetzigen Privatdetektiv schon schwierig daran sein, ein Fahrzeug umzuparken? Hartmann muss allerdings schon bald entsetzt feststellen, dass ihn der Job mitten in ein tödliches Fadenkreuz schubst. Zum ersten Mal spürt er, wie es ist, selbst der Gejagte zu sein. Seine einzige Chance besteht darin, der Sache auf den Grund zu gehen. Hartmanns rasante, turbulente Ermittlungen führen ihn in den halbseidenen Boxclub von Huren-Heinz, zur Rockerbraut Silke in die Gartensauna, über die Schrottplätze Düsseldorfs und auf den Friedhof in Hassels. Erst als er erkennt, dass ein Molotowcocktail in Oberbilk, der Untergang der Titanic und Regenrinnen-Ritas messerscharfe Beobachtungen im Drogenmilieu zusammengehören, hat er zumindest eine vage Idee, in welche brandgefährlichen, bleihaltigen Auseinandersetzungen er geraten ist. Schrott ist nämlich nicht gleich Schrott. Schrott … kann tödlich sein!


Meine Meinung:
Ohje, Hartmann schafft es aber auch immer wieder mitten in einen brenzligen Fall zu geraten.
Ich bin fast geneigt, ihm mal meine Meinung zu sagen, genau wie seine Freunde es öfter machen. Er wird zwar besser, sollte es aber trotzdem sein lassen und überlegen, ob dies der richtige Job für ihn ist. War ich mal wieder mittendrin? Hartmann ist mir inzwischen sehr vertraut und ich begleite ihn trotzdem, wenn er eine Idee hat und sie umsetzen will.

Der Autor begeistert mich auch diesmal mit seiner Ausdrucksweise. Sie ist schon sehr speziell
Toll finde ich natürlich auch, dass alles sich in Düsseldorf und Umgebung abspielt, man hat die Umgebung noch besser vor Augen. Aber auch für nicht Düsseldorfer ist alles bestens beschrieben

Ich empfehle alle Bücher in der richtigen Reihenfolge zu lesen, denn es zieht sich durchaus ein roter Faden durch alle Bücher. Regenrinnen-Rita, Angie und Huren-Heinz, sehr spezielle Menschen, mit denen er zusammen arbeitet.


Fazit:
Ich persönlich bin jetzt natürlich neugierig auf das nächste Buch, denn anscheinend erfahre ich von einer weiteren Person darin noch mehr. Ich verrate wie immer nichts und lasse mich ebenfalls überraschen.  Krimifans, die auch das außergewöhnliche lieben, empfehle ich dieses Buch, natürlich nachdem die vorherigen Folgen gelesen wurden.

Rezension - Auf die harte Tour - Privatdetektiv Hartmann 4


Autor: Klaus Stickelbroeck

Titel: Auf die harte Tour

Genre: Krimi

Version: eBook und Taschenbuch

erschienen: 4. Januar 2013

Seiten: 280

Altersempfehlung: Erwachsene

Verlag: KBV




Auf seiner Seite schreibt der Autor Klaus Stickelbroeck über sich:
*1963 in Anrath 
Ich bin aufgewachsen und immer noch wohnhaft in Kerken-Eyll am Niederrhein. 
Verheiratet, drei Kinder. 
Ich arbeite seit mehr als 30 Jahren als Polizeibeamter in Düsseldorf. 
Ich bin einer der fünf KRIMI-COPS. Fünf Polizisten einer Dienstgruppe, die zusammen Kriminalromane schreiben. Im September 2015 ist unser fünfter witzig-spannender Jensen&Struller-Krimi erschienen mit dem Titel: KNOCK OUT. 
Hobbys - außer Mord und Totschlag - sind Musik (Paul Weller) und Fußball (Kickers Offenbach, TSV Nieukerk Alte Herren, FC Criminale). 
Ich schreibe Geschichten, seit ich schreiben kann. Angefangen mit kleinen "Pfadfindergeschichten" (die Galgenstricke), die ich in DIN A 5 Heftchen geschrieben habe und die meine Klassenkameraden lesen mussten. 
Die Heftchen habe ich bei meiner Oma gekauft, die einen Tante-Emma-Laden auf dem Heuweg in Eyll hatte. Ich glaube, sie hat sich manchmal ein bisschen Sorgen gemacht... Was macht der Junge nur? 
Ich habe alles Mögliche geschrieben. Sketche, einen historischen "Roman", ein Theaterstück, Science Ficton und Gedichte. Die Gedichte, - so richtig ernste -, waren besonders schlimm! 
Sternzeichen Krebs, also: ich habe die Gedichte alle noch und werde sie nie wegwerfen, aber sie sind schon wirklich sehr... schlimm. 
Dann bin ich beim Krimi gelandet und habe gemerkt, dass Krimis mir liegen. Viele meiner bisherigen Kurzgeschichten haben als Krimi umgeschrieben funktioniert und so ging es dann richtig los.

Eine Aufstellung der Krimis, ob kurz oder lang, können auf seiner Seite nachgelesen werden.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Hartmann steckt knietief in Schwierigkeiten. Der smarte Düsseldorfer Privatdetektiv muss diesmal einstecken. Aber so richtig! Eine von seinen raren Visitenkarten steckt in der Jackentasche der blonden Frau, die in einem Hinterhof erschossen aufgefunden wird. Hartmann kann sich vage erinnern, dass sie ihn in seinem Büro aufgesucht hat. An mehr kann er sich beim besten Willen nicht erinnern. Wer war die Frau? Hätte er ihr helfen können? Würde sie dann noch leben? Sein schlechtes Gewissen lässt ihm keine Ruhe, und als er sich auf die Suche nach den Hintergründen macht, ahnt er nicht, in was für ein Wespennest er dabei sticht. Dass ihm eine gemeinhin als recht gewalttätig bekannte Rockergruppe auf den Fersen ist, macht die Mörderjagd nicht einfacher. Regenrinnen-Rita hält die Augen offen, der große, breite Jonny beweist sich wieder als schwarzer Fels in der Brandung, Drogenkumpel Angie steht kriminell-hilfreich zur Seite und zu Hartmanns Füßen knurrt ein Rottweiler namens Ozzy. Hartmanns vierter Fall ist sein härtester. Und ob er ihn überlebt ... ist noch nicht raus.


Meine Meinung:
Oh, oh, spannend von Anfang bis Ende und besonders das Ende hat es in sich, wird Hartmann es überleben? Wenn ja, wie kommt es denn dazu? Interessanter Cliffhanger, was bin ich froh, dass ich das nächste Buch schon hier liegen habe. Ja, das waren meine Gedanken beim 4. Fall, den Christian Hartmann lösen musste. Mir hat es auch diesmal wieder sehr gefallen, Hartmann zu begleiten und seine Freunde wieder zu treffen. Inzwischen habe ich alle in mein Leserherz geschlossen.


Fazit:
Als Serienjunkie ist für mich klar, dass ich nach diesem Buch sofort, ohne lange Pause, die nächste Folge lesen werde. Ich möchte allen Interessierten auf jeden Fall raten, die Bücher in der entsprechenden Reihenfolge zu lesen.

Samstag, 29. April 2017

Autorenlesung - Klaus Stickelbroeck


In Düsseldorf-Eller gibt es eine kleine Buchhandlung, in der wunderbare Autorenlesungen stattfinden. Ich hatte das Vergnügen Klaus Stickelbroeck ein weiteres Mal zuhören zu können. Klaus Stickelbroeck ist einer der fünf Krimi-Cops, die gemeinsam Krimis schreiben, die nicht nur sehr spannend sondern auch humorvoll sind. Mit seinen Kollegen hat er inzwischen 5 Bücher gemeinsam geschrieben und das sechste ist in Arbeit.
Aber an diesem Abend ging es um die Bücher, die Klaus Stickelbroeck allein geschrieben hat und aus denen er vorlesen wollte. Der Protagonist ist Christian Hartmann, ein Privatermittler, der mittlerweile im 7. Buch beweisen darf, dass er immer besser und professioneller seine Fälle bearbeitet. Neben diesen Büchern hat der Autor Kurzkrimis geschrieben, von denen ich behaupte in der Kürze liegt die Würze. Eigentlich bin ich ja nicht der Fan von Kurzkrimis, aber diese sind toll und eignen sich wunderbar zum Zwischendurch lesen.











Ich war während der Lesung so gefesselt,
dass ich mal wieder vergessen habe,
Bilder zu machen.

Erst gegen Ende, als Klaus Stickelbroeck
noch ein paar abschließende  Worte sprach,
fiel es mir wieder ein.


Aber während des Vorlesens hätte ich eh keine
Bilder machen können, denn er saß überhaupt
nicht still, sondern hat mit ganzem Körpereinsatz
gute, spannenden und lustige Szenen gelesen.








Ich fand es klasse, mit welch einer Begeisterung Klaus Stickelbroeck vorgelesen hat. Ich konnte mir vorstellen, dass er bereits beim Schreiben viel Spaß gehabt hat. Diese Begeisterung hat er an uns Lesern weiter gegeben. Ich lese die Bücher von ihm und den Krimi-Cops jetzt ganz anders.

Natürlich wurde sehr viel drumherum erzählt, wir hatten Fragen, die gerne beantwortet wurden. Der Abend sollte eigentlich durch eine Pause unterbrochen werden, aber niemand wollte sich von seinem Platz erheben, stattdessen prasselten weitere Fragen auf den Autor ein. Die er aber gerne und mit Freuden beantwortet hat. Ich kann jedem nur empfehlen, sollte es eine Gelegenheit geben, an einer Lesung teilzunehmen, dann unbedingt dahin gehen.

Vor der Pause, die ja nicht so wirklich stattfand, hat Klaus Stickelbroeck Kurzkrimis gelesen.



Aus dieser Sammlung wurde u.a.

Aussichtslos

und

Hasi darf nicht sterben

vorgelesen


und hier dreht es sich um Trödel, nun, wir sehen es so,
aber nicht Klaus, der im Keller ein Lager hat und dort
alles mögliche aufbewahrt. Man kann ja nie wissen, ob
Teil noch einmal gebraucht wird.
Blindgänger ist Band 7, in dem
Hartmann ermittelt.

Ich selber habe bisher die ersten
drei Bücher gelesen, die anderen
liegen aber schon auf meinem Stapel
und warten darauf, dass sie dran
kommen.

Buch 1 - Fieses Foul habe ich bereits vor 10 Jahren gelesen und deshalb gibt es hier keine Rezension

Rezensionen zu

Buch 2 - Kalte Blicke klick hier
Buch 3 - Fischfutter klick hier


Ich empfehle allen, die Hartmann bei seiner Arbeit begleiten wollen, mit Band 1 zu beginnen. Es kann zwar jedes Buch alleine gelesen werden, aber es gibt einen roten Faden. Die meisten Beteiligten sind seit Band eins dabei und entwickeln sich, werden mal mehr und mal weniger einbezogen. Es ist einfach besser zu verstehen, wenn man sie von Anfang an begleitet.


Auf jeden Fall war es ein gelungener Abend. Humor darf und soll auch in Krimis nicht zu kurz kommen. Das haben alle, die Klaus Stickelbroeck zugehört haben, bemerkt und waren dementsprechend auch begeistert.
Ich freue mich auf die nächsten Bücher. Von den Kirmi-Cops habe ich bereits alle gelesen und werde jetzt nach und nach auch die weiteren Folgen von und mit Hartmann lesen.

Sonntag, 19. März 2017

Rezension - Fischfutter


Autor: Klaus Stockelbroeck

Titel: Fischfutter

Genre: Krimi

Version: eBook und Taschenbuch

erschienen: 1. März 2010

Seiten: 290

Altersempfehlung: Erwachsene

Verlag: KBV




Der Autor Klaus Stickelbroeck wurde 1963 in Anrath geboren. Er lebt in Kerken am Niederrhein und arbeitet als Polizeibeamter in Düsseldorf. Seinen ersten Kurzkrimi veröffentlichte er im Jahr 2000. Mit der Reihe um den Ex-Profifußballer und Privatdetektiv Hartmann begeistert er nicht nur Fans im Rheinland. Der Hartmann-Krimi FISCHFUTTER wurde 2011 als einer der fünf besten deutschsprachigen Kriminalromane für den Friedrich-Glauser-Preis nominiert. Außerdem erschienen von ihm in dieser Reihe bei KBV die Düsseldorf-Krimis FIESES FOUL, KALTE BLICKE und zuletzt 2012 AUF DIE HARTE TOUR. Stickelbroeck ist zudem einer der fünf KRIMI-COPS, deren Kriminalromane ebenfalls bei KBV erscheinen.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Wasser war nie Hartmanns Element. Sein neuer Fall aber führt den Privatdetektiv in den Düsseldorfer Hafen. Und da gibt es jede Menge Wasser … Hartmann ist entsetzt, als Egon Budde, die Düsseldorfer Fußballlegende, mitten in der Nacht völlig aufgelöst vor seiner Wohnungstür steht. Budde ist mächtig unter die Räder gekommen. Sein ehemaliger Trainer 'wohnt' im Pfeiler der alten Hammer Eisenbahnbrücke und hat … einen Mord beobachtet. Jetzt sind die Bullen hinter ihm, dem einzigen Zeugen, her, denn ausgerechnet Polizisten sollen es gewesen sein, die den Mann in einer leer stehenden Lagerhalle eiskalt erstochen haben. Äußerst unwahrscheinlich, denkt Hartmann, gewährt Budde aber Unterkunft. Am nächsten Tag ist der wieder verschwunden. Dafür wird bei der Fähre in Angermund eine männliche Leiche im Rhein gefunden. Erstochen… Hartmann macht sich auf die Suche, muss aber feststellen, dass der Hafen eine kleine fremde Welt für sich ist. Das tiefe, trübe Wasser in den Hafenbecken ist dabei übrigens nicht das Schlimmste …


Meine Meinung:
Ich weiß, das ist jetzt nicht das neueste Buch von Klaus Stickelbroeck, aber bevor ich mir das neue demnächst kaufe, werde ich erst alle anderen lesen. Also macht Euch keine Gedanken, ich hinke nicht wirklich hinterher 😉
Christian Hartmann, den ehemaligen Fußballspieler und jetzigen Privatdetektiv habe ich in mein Leserherz geschlossen. Er ist so gar nicht der knallharte Typ, wie er es gern sein möchte. Er hat einfach ein zu gutes Herz und ich würde ihm gerne sagen: Junge, wenn Du so weitermachst, kommst Du auf keinen grünen Zweig. Weshalb ich ihm das sagen möchte, verrate ich hier natürlich nicht.
Auf jeden Fall löst er seinen Fall zu meiner Zufriedenheit. Seine Auftraggeber und er selber sind ebenfalls mit allem zu frieden.
Der Autor hat mich auch diesmal wieder mit seinem besonderen Schreibstil und bildhaften Beschreibungen von Anfang bis Ende an das Buch gefesselt. Bei vielen Krimis kann man als Leser ja schon ahnen, wie es enden wird, aber hier wurde ich so richtig überrascht. Nicht nur mit dem Ende, auch mittendrin, wenn es für mich ganz eindeutig aussah und ich annehmen musste, dass.... dann .... ne es wird nichts verraten, obwohl ich wirklich zu gerne einiges zitieren möchte, um meine Begeisterung rüber zu bringen.
Was mir natürlich immer wieder gefällt, ist, dass sich alles in Düsseldorf abspielt und ich weiß, wo Hartmann sich so ungefähr aufhält. Aber nicht nur die bekannten Örtlichkeiten begeistern mich, neben Hartmann treffe ich immer wieder auf Bekannte, die ihm hilfreich zur Seite stehen, zwar sind nicht immer alle begeistert, aber meistens springt für sie doch etwas positives dabei heraus. Außerdem wurden ihnen sehr interessante Charaktere zugeordnet.


Fazit:
Wer sagt denn, dass man immer nur neu erschienene Bücher lesen soll. Ich bin begeistert von den Krimis, die Klaus Stickelbroeck schreibt und werde in Kürze das nächste Buch lesen. Auf jeden Fall empfehle ich die Serie gerne weiter.

Montag, 20. Februar 2017

Rezension - Kalte Blicke


Autor: Klaus Stickelbroeck

Titel: Kalte Blicke

Genre: Krimi

Version: eBook und Taschenbuch

erschienen: 15. September 2008

Seiten: 300

Altersempfehlung: Erwachsene

Verlag: KBV




Der Autor Klaus Stickelbroeck wurde 1963 in Anrath geboren. Er lebt in Kerken am Niederrhein und arbeitet als Polizeibeamter in Düsseldorf. Seinen ersten Kurzkrimi veröffentlichte er im Jahr 2000. Vier Jahre später belegte er mit der Story „Wer stiehlt schon einen Song?“ beim Krimiwettbewerb der Düsseldorfer Jazz-Rallye den dritten Platz. „Kalte Blicke” ist nach „Fieses Foul“ sein zweiter Kriminalroman mit dem Privatdetektiv Hartmann.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Ganz übersichtlicher Überwachungsauftrag... ganz simpel. Hartmann, Privatdetektiv und ehemaliger Fußballprofi, übernimmt den Fall und liegt... ganz falsch! Er soll sich um den alten Corneli kümmern, den einzigen Anwohner einer Häuserzeile in Flingern, der sein Eigentum noch nicht an den skrupellosen Investor verkauft hat. Dann wird jemand erschossen. Aber es ist nicht Corneli. Der Alte ist nämlich gar nicht so hilflos wie vermutet und pflegt ab und zu mit einer doppelläufigen Flinte auf Privatdetektive zu zielen. Seine Ermittlungen führen Hartmann quer durch Düsseldorf. Ihm zur Seite stehen bei dieser wahnwitzig schrägen Mörderhatz natürlich wieder sein drogensüchtiger Kumpel Angie, der einarmige Wirt Krake, Regenrinnen-Rita, die einzige Prostituierte Düsseldorfs über zwei Meter und erstmals auch sein Nachbar Jonny, der Taxi fahrende Medizinstudent aus Ghana. Und trotzdem wird es wieder verdammt eng für Hartmann.



Meine Meinung:
Manchmal stehen im Regal tolle Bücher, die darauf warten, dass sie endlich Gesellschaft weiterer Bücher des Autors bekommen. Vor langer Zeit habe ich "Fieses Foul" gelesen, es war der erste Fall, den Privatdetektiv Hartmann gelöst hat. Jetzt endlich habe ich das zweite Buch gekauft und natürlich sofort gelesen, obwohl hier noch ein großer Stapel Bücher steht. Alle warten sehnsüchtig darauf, endlich gelesen zu werden. Aber manchmal setze ich eben andere Prioritäten 😊
Die Handlung dieses Krimis spielt in Düsseldorf, was ich natürlich ganz toll finde, mag ich doch Regionalkrimis und freue mich, wenn ich die Umgebung kenne. Selbst wenn sie manchmal großzügig etwas geändert wird.
Hartmann, ein ehemaliger Fußballer ist in seinem neuen Beruf nicht ganz so erfolgreich, wie er es gerne wäre. Deshalb ist er begeistert, als ihm ein scheinbar einfacher Überwachungsauftrag angeboten wird. Allerdings hätte er im Traum nicht daran gedacht, wie sich alles entwickeln würde und er selbst in verflixt brenzlige Situationen gerät.
Klaus Stickelbroeck hat in seinem ganz besonderen Schreib- und Ausdrucksstil spannend und humorvoll beschrieben, was Hartmann so alles erlebt. Ihm zur Seite stehen einige Personen, die etwas außergewöhnlich sind, was der Geschichte aber eine gewisse Würze gibt. Naja, wenn ich ehrlich bin, vermittelt Hartmann auch nicht gerade den Eindruck eines erfolgreichen Privatdetektivs und muss sich öfter Kritik über sein Aussehen anhören.
Ich erwähnte ja schon, dass der Autor sich ganz besonders ausdrückt und ich würde hier so gerne einige Stellen aus dem Buch zitieren, was aber nicht möglich ist, weil ich dann auch einiges verraten müsste. Das finde ich jetzt mal sehr schade, aber ich kann allen nur empfehlen, lest es selber und nehmt nicht alles so bierernst 😉

Fazit:
Es hat lange gedauert, bis ich endlich das Buch gekauft und gelesen habe, aber ich bin mir ganz sicher, dass ich in der nächsten Zeit alle weiteren Folgen lesen will und darauf freue ich mich wirklich.

Den Autor werde ich anlässlich einer Lesung in Leipzig sehen und darauf freue ich mich ebenfalls.

Dienstag, 17. Januar 2017

Rezension - Acht Leichen zum Dessert



Autor: A.N. Onym

Titel: Acht Leichen zum Dessert

Genre: Krimi

Version: eBook und Taschenbuch

erschienen: 1. Oktober 2016

Seiten: 380

Altersempfehlung: Erwachsene

Verlag: KBV




Hinter dem Pseudonym A.N.Onym verbergen sich acht der renommiertesten deutschen Krimiautorinnen und -autoren, die bereits im Jahr 2013 ins "Krimi-Camp gingen. In einsamen Villa nahe der polnischen Grenze entstand der gemeinsame Kriminalroman "8". Sportliche Vorraussetzung für dieses literarische Experiment war schon damals, dass man ohne vorherige Planung in die achttägige Schreibklausur ging. Das Leben und Arbeiten in der Schreibstube kann man unter www.facebook.com/DasKrimiCamp und unter "Das Krimi-Camp" bei youtube mitverfolgen.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Wenn Wilsberg auf Julius Eichendorff trifft, wenn Herbie Feldmann und Seifferheld gemeinsame Sache machen … Ein einzigartiges Krimi-Experiment!

Ein abgeschiedenes, kleines Nest in einem besonders entlegenen Winkel der Eifel. Ein uraltes Landhaus, gleich neben dem Dorffriedhof. Nächte, so schwarz wie ein Leichenwagen. Was geschieht, wenn sich acht Krimiautoren acht Tage lang an einen solchen Ort zurückziehen? Sie haben natürlich ihre acht mit allen Wassern gewaschenen Serienermittler dabei und stoßen sie mitten hinein in eine mörderische Geschichte.

Privatdetektiv Wilsberg aus Münster, Spürnase Britta Brandner aus Bonn, Hobbydetektiv Vincent Jakobs aus dem Sauerland, Meisterkoch Julius Eichendorff aus dem Ahrtal, LKA-Profilerin Wencke Tydmers aus Hannover, Privatdetektiv Waldo aus Halle, Kommissar a. D. Siegfried Seifferheld aus Schwäbisch-Hall und der Spinner Herbie Feldmann aus der Eifel. Sie alle stecken mit einem Mal mitten in einem vertrackten Kriminalfall, wie er ihnen bislang noch nicht begegnet ist. Ein Fall, der ihr geballtes kriminalistisches Gespür erfordert, ein Fall mit nicht weniger als acht Leichen!


Meine Meinung:
In der Kurzbeschreibung wird es ein einzigartiges Krimi-Experiment genannt und ich finde, es ist den acht Autoren hervorragend gelungen.
Ich kannte nicht alle der Protagonisten, was aber kein Problem war und so fand ich mich wunderbar zurecht.
In einem kleinen Ort in der Eifel soll ein Firmenjubiläum ganz groß gefeiert werden. Mitten in den Vorbereitungen stirbt Tante Tine, die Firmengründerin. Was dann sehr häufig eintritt, der Kampf ums Erbe geht los und jeder geht von einem natürlichen Tod aus. Aber halt, es befinden sich sehr viele Ermittler. ob nun beruflich oder nebenbei, vor Ort und die wollen das nicht so einfach hinnehmen.
Ich fand es ausgesprochen spannend und auch humorvoll alle Beteiligten dabei zu beobachten und ich gestehe, ich hatte tatsächlich jemand ganz anderen in Verdacht.
Das Buchcover finde ich sehr gelungen und ist ein toller Hingucker, bei mir hat es dafür gesorgt, dass ich mir das Buch genauer ansehe und es letztendlich auch gekauft habe.

Fazit:
Ich finde es immer wieder interessant, wenn mehrere Autoren gemeinsam an einem Buch schreiben. Sehr abwechslungsreich war es außerdem, denn die acht Hauptbeteiligten hatten so unterschiedliche Charaktere, was mir als Leserin noch zusätzlichen Lesespaß bereitet hat.

Freitag, 16. September 2016

Rezension - Knock Out


Autoren: Die Krimi-Cops

Titel: Knock Out

Genre: Krimi

Version: eBook und broschiert

erschienen: 28. September 2015

Seiten:  344

Altersempfehlung: Erwachsene

Verlag: KBV




Die Krimi-Cops sind: Carsten „Casi“ Vollmer, Jahrgang 1967, aus Düsseldorf, Ingo „Inge“ Hoffmann, Jahrgang 1978, aus Hilden, Carsten „Rösbert“ Rösler, Jahrgang 1977, aus Düsseldorf, Martin Niedergesähs, Jahrgang 1977, aus Herongen an der niederländischen Grenze und Klaus „Stickel“ Stickelbroeck, Jahrgang 1963, aus Kerken am Niederrhein. In ihren Büchern verarbeiten sie nach Feierabend mal komische, mal härtere Einsätze der zurückliegenden Schicht.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Als Kriminalhauptkommissar Pit 'Struller' Struhlmann und sein Praktikant Jensen die Reste eines Motorboots durchsuchen, das zuvor mit einem donnernden Krachen im Düsseldorfer Hafen explodiert ist, entdecken sie eine gefesselte Frauenleiche. Die turbulenten Ermittlungen führen die beiden schlagfertigen Cops diesmal in düstere Altstadtspelunken, in lärmige Partykneipen, an einen Pornofilm-Dreh und schließlich müssen sie sich fragen, ob bei einem durchgeknallten Happening-Künstler Genie und Wahnsinn ein wenig zu fließend ineinander übergehen. Der Ton wird rauer, die Gangart härter, und ein Knock Out muss nicht mit der geballten Faust, sondern kann auch in einem charmant servierten Cocktail mit Zitronenscheibe daherkommen.


Meine Meinung:
Uiuiui, es war ganz schön was los in diesem Buch. Es wurden immer mehr Leichen und die Dialoge waren wieder sehr frech und spritzig. Der Ton untereinander war rau aber herzlich bzw. wenn nicht herzlich, dann aber sehr ehrlich.
Mich hat auch der fünfte Krimi begeistert, sogar noch mehr, seit ich vier der fünf Krimi-Kops bei einer Lesung kennen gelernt habe. Allerdings kann ich nun nicht sagen, was mir besser gefallen hat, die Spannung und überraschenden Wendungen oder der Humor der Dialoge oder die Schilderung besonderer Situationen. Auf der anderen Seite denke ich doch, diese Kombination macht es und ich muss mich nicht entscheiden. Hach, zu gerne würde ich hier einige Stellen zitieren, mache es aber nicht, weil ich zu viel verraten würde und deshalb bleibe ich bei Andeutungen und mache Euch neugierig ;) Jensen fällt eine wichtige Antwort ein, in einer Situation, wo es überhaupt nicht gut aufgenommen wird. Zu gerne würde ich Struller mal sehen, wenn er sich mal wieder nostalgisch gestylt hat ;) achja, der Lampenschirm mit dem Ständer.... will ich den sehen? Lach.


Fazit:
Da ich mir mit dem Kauf der letzten beiden Bücher sehr viel Zeit gelassen habe, konnte ich sie aber nun direkt nacheinander lesen, was ich ganz toll fand und nun muss ich wieder warten, bis die fünf "ernsthaft" arbeiten und den nächsten Krimi schreiben. Hihi, auch mich darf man nicht immer ganz "ernst" nehmen. Auf jeden Fall hat mich das Buch begeistert und ich empfehle es gerne weiter und das meine ich jetzt ernsthaft so.

Dienstag, 13. September 2016

Rezension - Bluthunde


Autoren: Die Krimi-Cops

Titel: Bluthunde

Genre: Krimi

Version: eBook und broschiert

erschienen: 1. Juni 2013

Seiten:  360

Altersempfehlung: Erwachsene

Verlag: KBV




Die Krimi-Cops sind: Carsten „Casi“ Vollmer, Jahrgang 1967, aus Düsseldorf, Ingo „Inge“ Hoffmann, Jahrgang 1978, aus Hilden, Carsten „Rösbert“ Rösler, Jahrgang 1977, aus Düsseldorf, Martin Niedergesähs, Jahrgang 1977, aus Herongen an der niederländischen Grenze und Klaus „Stickel“ Stickelbroeck, Jahrgang 1963, aus Kerken am Niederrhein. In ihren Büchern verarbeiten sie nach Feierabend mal komische, mal härtere Einsätze der zurückliegenden Schicht.


Kurzbeschreibung, übernommen:
In einer Parkhalle wird eine riesige Blutlache gefunden. Was fehlt, ist die Leiche. Kriminalhauptkommisar Pit 'Struller' Struhlmann und sein Praktikant Jensen nehmen Witterung auf. Wie Bluthunde. Was hat der Musikproduzent mit der Sache zu tun, dessen Yacht genau gegenüber der Parkhalle im Düsseldorfer Hafen vor Anker liegt? Welche Rolle spielt die Spinnen-Petra, die Struller aus Jugendzeiten kennt? Erst als in einem Müllwagen ein Toter entdeckt wird und sich eine Informantin bei Struller meldet, lassen sich eine extrem fleißige Putzkolonne, ein Kilo Kokain, Hinweise auf illegale Hundekämpfe und die Düsseldorfer Meisterschaften im Thekencurling zu einer vielversprechenden Spur zusammenführen. Diese Spur ist heiß, aber übel. Sie stinkt. Und führt schließlich in die Kläranlage nach Düsseldorf-Hamm …


Meine Meinung:
Ich hatte das Vergnügen und konnte vier der fünf Autoren bei einer Lesung kennen lernen.
Es sind sehr sympathische Männer, die es wunderbar verstanden haben, uns Leser an dem Abend zu unterhalten. Drei der fünf Bücher habe ich bereits vor langer Zeit gelesen und war begeistert, dass ich bei der Lesung aus allen Büchern etwas zu hören bekam. Den fünf Autoren ist es wunderbar gelungen, wirklich spannende Krimis zu schreiben, die durch humorvolle Begebenheiten hervorragend aufgelockert werden. Oft genug hatte ich ein Grinsen im Gesicht, weil ich mir einiges bildlich vorstellen konnte.
Nachdem ich nun einige der Autoren kennen gelernt habe, macht es mir noch viel mehr Spaß, die Bücher zu lesen. Ich habe das Gefühl, dass ich nun einiges ganz anders betrachte. Begeistert war ich ja schon immer von ihren  Büchern, zumal sie in Düsseldorf spielen und ich wirklich genau weiß, wo gerade etwas passiert. Ich bin ja sowieso ein großer Fan von Regionalkrimis, sei es nun mein Wohnort, die nähere Umgebung oder Gegenden, in denen ich Urlaub gemacht habe.
Aber nun will ich endlich auf dieses Buch zu sprechen kommen. Es passiert mir selten, dass ich bei einem Krimi so oft lachen muss. Die Situationen werden von den Autoren so hervorragend geschildert, dass ich das Gefühl habe, daneben zu stehen. Mögen sie auf mich als Beobachterin lustig aussehen, war ich doch froh, dass ich mich auf der sicheren Seite des Buches  befand und vor allem nichts riechen konnte. Jetzt bedeutet mein Lachen aber nicht, dass es keine Spannung in dem Buch gab. Davon war reichlich vorhanden und ich wusste bis zum Ende nicht, wer denn nun der Täter ist. Verdachtsmomente für den einen oder anderen gab es schon, aber die Geschichte ist so gut aufgebaut, dass es für mich wirklich vorhersehbar war.


Fazit:
Das Buch konnte ich wunderbar in einem Rutsch lesen, nichts störte den Lesefluss und ganz begeistert bin ich, weil ich direkt mit dem nächsten Buch weiterlesen kann.

Samstag, 26. April 2014

Rezension - Eifel - Krieg



Autor: Jacques Berndorf

Titel: Eifel - Krieg

Genre: Krimi

Version: eBook, broschiert und Hörbuch

erschienen: 31. Oktober 2013

Seiten: 342

Altersempfehlung: Erwachsene

Verlag: KBV



Der Autor Jacques Berndorf - Pseudonym des Journalisten Michael Preute - wurde 1936 in Duisburg geboren und lebt seit 1984 in der Eifel. Er arbeitete viele Jahre als Journalist, u.a. für den "Spiegel" und den "Stern", bevor er sich ganz dem Krimischreiben widmete. Seine "Eifel"-Krimis mit dem Ermittler Siggi Baumeister wurden sämtlich zu Bestsellern und haben Kultstatus erlangt. 2003 erhielt Michael Preute den "Ehrenglauser" für seine Verdienste um die deutschsprachige Kriminalliteratur.

Kurzbeschreibung, übernommen:
In der Eifel herrscht Krieg, und niemand weiß, wo die Fronten verlaufen.
Die friedliche Eifelwelt gerät völlig aus den Fugen: Siggi Baumeister wird schwer verletzt, noch ehe er sich mit den Untersuchungen um einen rätselhaften Toten beschäftigen kann. Sein väterlicher Freund Rodenstock muss nach einem brutalen Überfall sicherheitshalber ins Koma gelegt werden, weil nicht klar ist, ob ihm die Ärzte überhaupt noch helfen können. Alles dreht sich anscheinend um einen großen Bauernhof, von dem jedermann behauptet, er werde von Neonazis bewohnt. Aber was ist beweisbar? Ein junger Mann wird erschossen, eine Sechzehnjährige schlägt brutal mit einem Axtstiel zu, und ein Unbekannter schießt auf Jäger im Wald. Mit Sicherheit weiß man: Ein Heckenschütze ist in der Eifel unterwegs, ein Sniper - ein Alptraum für jede Mordkommission. Die Stimmung ist so aufgeheizt, dass junge Mütter ihren Kindern verbieten, draußen zu spielen.

Meine Meinung:
Dieses Buch ist Band 22 der Eifelkrimiserie von Jacques Berndorf. Ich habe die vorherigen gelesen und so war für mich klar, dass ich auch dieses Buch kaufen und lesen werde. Vorab, man kann jedes Buch für sich lesen, versteht aber vieles besser, wenn die anderen Bücher auch gelesen wurden.
Wie ich schon öfter mal erwähnt habe, mag ich Krimiserien in denen auch persönliches von den Protagonisten geschrieben wird und die Krimis in mir bekannten Gegenden spielen. Auf der einen Seite macht es mir Spaß die Orte zu erkennen, durch die Siggi Baumeister fährt und auf der anderen Seite gehört er mit seinen Freunden zur meiner Bücherfamilie, denn im Laufe der Jahre habe ich mitbekommen, was sich in seiner Umgebung und im Freundeskreis alles geändert hat.
In diesem Buch packt der Autor wieder ein brisantes Thema an: Neonazis in der Eifel und was sie dort so alles treiben. Wen wundert es da, dass Siggi und auch sein Freund Rodenstock sich großer Gefahr aussetzen und beide überfallen werden. Als ich im Klappentext las, wie schlimm es Rodenstock erwischt, war ich schon etwas traurig und dachte, ne, das wäre jetzt schade, wenn er den Überfall nicht überlebt. Mit seiner Frau Emma habe ich gebangt. Aber auch das ganze drumherum dieser Geschichte hat mich gefesselt. Ich war genau wie Siggi Baumeister zunächst nicht in der Lage den wirklichen Mörder zu entdecken. Aber Siggi ist ein sehr guter Journalist und hat sehr viele Spuren verfolgt, die zur Aufklärung des Falles sorgten. Zu seinem Glück darf er der Staatsgewalt, wie er es nennt; immer wieder helfen. Das ist zwar in meinen Augen etwas unrealistisch, aber es erhöht die Spannung und dies ist in dem Buch nicht zu kurz gekommen.
Mich hat auch Band 22 gefesselt. Der Schreibstil gefällt mir, die Geschichte wird in der Ich-Form aus Sicht von Siggi Baumeister geschildert. Dies ermöglicht dem Leser auch die Gedanken des Protagonisten nachzuvollziehen.

Das Buchcover passt ganz genau. Im Vordergrund die Hand mit einer der vielen Pfeifen, die Siggi gerne benutzt und im Hintergrund der Schütze mit einer tödlichen Waffe.

Fazit:
Ein Muss für alle Fans der Eifelkrimis und vielleicht bekommt ja doch der eine oder andere Leser Lust mit dieser Serie zu starten. Denn auch die Fälle der Vergangenheit hatten es in sich und sorgten für reichlich spannendem Lesevergnügen.