Sonntag, 29. Juli 2018

Rezension - Lässig in Love




Autorin: Greta Schneider

Titel: Lässig in Love

Genre: Liebesroman

Version: eBook und Taschenbuch

erschienen: 22. Juli 2018

Seiten: 346

Altersempfehlung: Erwachsene




Über die Autorin:
Geboren in Berlin, im Herzen immer Berlinerin geblieben: Greta Schneider hat immer noch Koffer und andere Gegenstände in Berlin, auch wenn sie längst woanders wohnt. Eigentlich wollte sie immer nur schreiben – und wenn es „nur“ juristische Schriftsätze waren. Spät entschloss sie sich, ihre Talente anders zu verwenden – und schrieb im Jahr 2013 ihren ersten Roman: „Herzgefängnis“. Das Buch erkletterte auf Anhieb Platz 2 der Amazon-Kindle-Rangliste. Die Fortsetzung „Herzensnarben“ ist am 30. November 2014 erschienen. Sie teilt ihr Zuhause mit Ehemann, zwei Kindern und einem vierbeinigen Schreib-Assistenten: Ihrem Kater, der sehr gerne beim Hämmern in die Tastatur "hilft".


Kurzbeschreibung, übernommen:
Sie braucht ihn, um ein Dach über dem Kopf zu haben.

Er braucht sie, um die Tochter seines Chefs zu erobern.

Sie haben einen Deal. Und der führt direkt ins Chaos ... Elina sitzt plötzlich auf der Straße. Allein, ohne Geld, ohne Job. Henry, der beste Freund ihres Bruders, hat ein Zimmer frei – aber er bittet um eine ungewöhnliche Gegenleistung: Wenn sie Henry darin unterweist, seine Traumfrau zu erobern, lässt er Elina kostenfrei bei sich wohnen.

Doch das Training verursacht eine Reihe von Pleiten, Pech und Pannen, an deren Ende beide ihr Herz verlieren … haben sie sich verzockt? Ein herzerfrischender Liebesroman mit Humor und dem gewissen sinnlichen Prickeln – für alle, die Geschichten mit Happy End lieben!

Dieser Roman ist in sich abgeschlossen und enthält einige explizite Szenen.


Meine Meinung:
Schon lange wollte ich von der Autorin Greta Schneider mal ein Buch lesen und nun endlich habe ich zugeschlagen und dieses erworben. Das habe ich dann auch nicht bereut, denn ich hatte ein Buch auf meinem Reader, das sich wunderbar als schöne leichte Lektüre für Sommer, Sonne und Urlaub eignet. Durch den flüssigen Schreibstil konnte ich das Buch sehr flott lesen und steckte sehr schnell mittendrin.  Allerdings musste ich auch feststellen, dass ich manches, was Elina so machte mit den kritischen Augen einer Mutter betrachtete. Aber das Mädel schaffte die Kurve und ich war zufrieden. Einige Ereignisse ahnte ich, als Vielleserin durchaus, aber die Autorin hat das mit tollen Ideen aufbereitet und für mich wurde es nicht langweilig. Wie immer will ich nicht viel verraten, aber erwähnen, dass Höhepunkte in diesem Buch auch Höhepunkte waren. Nun kann sich jeder seinen Teil denken oder schnell nach dem Buch greifen und lesen, was ich denn damit meine.


Fazit:
Gerade zur Urlaubszeit möchten viele sich nicht unbedingt mit Problemen beschäftigen, lieber lesen sie etwas humorvolles. Romanze und Humor kamen hier nicht zu kurz und deshalb gebe ich gerne eine Leseempfehlung.

Donnerstag, 26. Juli 2018

Rezension - Die Provenzalische Schuld



Autorin: Sophie Bonnet

Titel: Provenzalische Schuld

Version: eBook, Taschenbuch, Hörbuch

Genre: Krimi

erschienen: 14. Mai 2018

Seiten: 337

Altersempfehlung: Erwachsene

Verlag: Blanvalet Verlag



Über die Autorin:
Sophie Bonnet ist das Pseudonym einer erfolgreichen deutschen Autorin. Mit ihrem Frankreich-Krimi "Provenzalische Verwicklungen" begann sie eine Reihe, in die sie sowohl ihre Liebe zur Provence als auch ihre Leidenschaft für die französische Küche einbezieht. Mit Erfolg: Das Buch begeisterte Leser wie Presse auf Anhieb und stand monatelang auf der Bestsellerliste, ebenso wie die beiden darauffolgenden Romane "Provenzalische Geheimnisse" und "Provenzalische Intrige". Die Autorin lebt mit ihrer Familie in Hamburg.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Es ist November in Südfrankreich. Die Olivenernte hat begonnen, die Tage sind noch angenehm warm. Da erschüttern zwei mysteriöse Morde die Hochprovence. Weit entfernt von Sainte-Valérie, wo sich Pierre Durand auf den gemeinsamen Urlaub mit seiner Freundin Charlotte freut. Doch als Nanette Rozier, die Frau des Bürgermeisters, spurlos verschwindet, ist an Erholung nicht mehr zu denken. Bald wird Arnaud Rozier verdächtigt und bittet seinen Chef de police um Hilfe. Pierre Durand folgt der Spur der Vermissten in die provenzalischen Berge bei Sisteron und begibt sich damit selbst in höchste Lebensgefahr ...


Meine Meinung:
Inzwischen habe ich Pierre Durand schon viermal bei der Auflösung seiner Fälle begleitet und wollte es auch ein fünftes Mal machen.  Zunächst sah es ganz entspannt aus, denn eigentlich wollten Pierre und seine Freundin Charlotte endlich mal in Urlaub fahren. Ich hatte auch noch keine Bedenken, als der Bürgermeister sich meldete und seine Frau als vermisst angab. Es schien ein leichtes zu sein, ihrer Spur zu folgen und sie zu finden. Aber dann entwickelte sich alles ganz anders und auf einmal gab es nicht nur den Vermisstenfall sondern gleich zwei Morde, die aufgeklärt werden sollten.
Mit dem Entspannten war es dann auf einmal vorbei. Zumal es privat auch noch einige Probleme gab, die bewältigt werden mussten. Außerdem wurde alles immer spannender und ich immer mehr an das Buch gefesselt. Weder Pierre noch ich hatten mit dieser Entwicklung gerechnet und ich denke, nicht nur er hatte Herzklopfen und die Hoffnung, dass alles gut endet.
Sophie hat wieder einen guten Krimi geschrieben und das kulinarische kam dabei auch nicht zu kurz. Hobbyköche werden sich mit Sicherheit über die Rezepte am Ende des Buches freuen.

Fazit:
In jeder Krimiserie gibt es ein auf und ab, was das Gefallen und die Spannung betrifft. Am Ende wurde es überaus spannend und machte das "gemütliche" des Anfangs wieder wett. Auf jeden Fall freue ich mich auf weitere Bücher mit Pierre und Charlotte.

Beim Verlag möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken.

Rezension - Die alte Villa am Strand


Autorin: Wendy Wax

Titel: Die alte Villa am Strand

Genre: Roman

Version: eBook und Taschenbuch

erschienen: 15. Mai 2018

Seiten: 464

Altersempfehlung: Erwachsene

Verlag: Rowohlt Taschenbuch Verlag




Über die Autorin:
Wendy Wax stammt aus Florida und kennt beinahe jeden Strand am Golf vom Mexiko, wo auch die meisten ihrer Romane spielen. Sie hat für Radio und Fernsehen gearbeitet sowie als Produzentin im Filmgeschäft. 2011 wurde in ihrer Heimatstadt der 12. Mai zum «Wendy Wax Day» erklärt. Heute lebt Wendy Wax mit ihrer Familie in Atlanta, Georgia.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Als die ungleichen Freundinnen Madeleine, Avery und Nicole in Miami ankommen, sind alle drei bereit für einen Neuanfang, persönlich wie beruflich: Für eine TV-Show sollen sie ein historisches Anwesen renovieren. Begleitet wird ihre Arbeit rund um die Uhr von einem Fernsehteam - und jeder Menge Ärger. Denn nur wenn sie erfolgreich sind, kann Nikki ihre Schulden begleichen, Avery ihre Karriere wieder aufnehmen und Maddie die eigene Familie zusammenhalten. Können die drei den Auftrag erfolgreich erfüllen, ohne ihre Freundschaft zu riskieren? Als sie Unglaubliches über das Schicksal des Villenbesitzers erfahren, überschlagen sich die Ereignisse ...


Meine Meinung:
Nachdem ich das Buch "Ein Haus für einen Sommer" gelesen hatte, war mir klar, dass ich die Protagonistinnen auch weiter begleiten wollte. Im ersten Buch haben sie sich kennen gelernt und die Renovierung des Hauses schweißte sie zusammen und sie wurden Freundinnen. Nun wartete eine weitere Aufgabe auf sie. Diesmal sollten sie ein Haus renovieren, was allerdings von einem Kamerateam festgehalten wurde, denn daraus sollte eine TV-Show gemacht werden. Jedem ist klar, dass eine permanente Beobachtung nicht ohne Probleme abgehen kann und wenn dann noch weitere Personen auftauchen, die es den Frauen nicht leicht machen, dann wird es eine interessante Unterhaltung, für uns Leser.
Die Autorin hat mich auch diesmal mit der Geschichte an das Buch gefesselt. Außerdem hat sie eine Person dazu kommen lassen, die mich begeistert und auch dafür gesorgt hat, dass ein paar Tränchen kullerten. Ich will hier, wie immer, nicht weiter auf den Inhalt eingehen und nichts verraten. Aber ich denke, alle werden Max lieben. Nach einigem hin und her, gab es dann auch ein Ende der Geschichte, die mich durchaus erfreut hat.


Fazit:
Allen, die das erste Buch gelesen haben, empfehle ich, dies ebenfalls zu lesen. Natürlich kann das Buch losgelöst vom ersten gelesen werden, aber zum besseren Verständnis finde ich es doch gut, wenn die Reihenfolge eingehalten werden kann.

Beim Verlag möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken.

Rezension - Post für den Mörder



Autor: Thomas Chatwin

Titel: Post für den Mörder

Genre: Krimi

Version: eBook und broschiert

erschienen: 26. Juni 2018

Seiten: 320

Altersempfehlung: Erwachsene

Verlag: Rowohlt Taschenbuch Verlag



Über den Autor:
Thomas Chatwin, geboren 1949, ist promovierter Literaturwissenschaftler und ein profunder England-Kenner. Er liebt Cornwall und verbringt jede freie Minute dort. Unter seinem bürgerlichen Namen Claus Beling hat er neben anderen internationalen Romanverfilmungen auch die Rosamunde-Pilcher-Reihe für das ZDF kreiert. Seiner langjährigen Freundschaft mit der englischen Bestsellerautorin und vielen gemeinsamen Reisen verdankt er ungewöhnlich detailreiche Einblicke in Cornwalls Alltag.


Kurzbeschreibung, übernommen:
In dem beschaulichen Küstenstädtchen Fowey an Cornwalls Südküste kennt jeder sie, und sie kennt jeden: Daphne Penrose, Postbotin der Royal Mail. Daphne liebt besonders die frühen Morgenstunden, wenn Fowey erwacht und sie mit ihrem Postfahrrad durch die kleinen Gässchen fährt. Eines Morgens allerdings wird die Ruhe gestört. Im Haus der Malerin Sandra McKallan scheinen sich merkwürdige Dinge ereignet zu haben, von der Bewohnerin fehlt jede Spur. Zur selben Zeit fischt Daphnes Mann Francis eine Leiche aus dem Hafen: den Reeder Edward Hammett. Als zwei weitere Tote auftauchen, wird Daphne und Francis klar: Der zuständige Chief Inspector, frisch aus London nach Cornwall versetzt, kann diesen Fall alleine nicht lösen. Die beiden beginnen zu ermitteln. Und zwar mit ihren ganz eigenen Methoden. Denn niemand kennt Fowey so gut wie Daphne und Francis Penrose!


Meine Meinung:
Inzwischen gibt es einige Bücher, deren Geschichten in Cornwall spielen. Da ich in absehbarer Zeit wohl nicht dorthin kommen werde, freue ich mich immer, wenn mir ein Buch in die Hände fällt und ich damit reisen kann. Krimis mag ich natürlich besonders gerne und deshalb war ich auf dieses Buch gespannt.
Ich sollte zunächst Daphne und Francis Penrose kennen lernen, die sehr schnell einen Platz in mein Leserherz gefunden haben. Gleichzeitig waren sie für mich auch ein etwas ungewöhnliches Paar, das sich um die Auflösung eines Falles bemühte. Aber es ist natürlich klar, dass besonders die Postbotin Daphne sehr viel mitbekommt und die Bewohner von Fowey bestens kennt.
Der Autor hat, für mich wunderbar, nicht nur die schöne Gegend beschrieben und mir damit gezeigt, dass er sich gut auskennt. Er hat es auch geschafft, reichlich Spannung aufzubauen. Es müssen ja nicht immer so furchtbar brutale Krimis sein, mit denen man viele Leser ködert. Mir persönlich macht es Spaß, auch mal etwas "gemütlicheres" zu lesen, zumindest soll dies die Übersetzung von Cosy Crime sein. Und gemordet wird hier auch.


Fazit:
Ein so genannter Cosy Krimi, der reichlich Spannung bietet und gleichzeitig das Gefühl vermittelt, das schöne Cornwell nun besser zu kennen. Sollte es weitere Folgen geben, werde ich sie ganz bestimmt lesen wollen. Aber zunächst gebe ich hier eine Leseempfehlung.

Beim Verlag möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken.

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Rezension - Sabotage nach Schulschluss




Autor: Phillip Hoose

Titel: Sabotage nach Schulschluss

Genre: Historisch

Version: Taschenbuch

erschienen: 20. April 2018

Seiten: 240

Altersempfehlung: Jugendliche und Erwachsene

Verlag: dtv Verlagsgesellschaft


Über den Autor:
Phillip Hoose ist ein erfahrener, in den USA mehrfach ausgezeichneter Sachbuchautor. Aber er schreibt nicht nur Bücher, sondern ist nebenbei leidenschaftlicher Songwriter und Musiker. Gemeinsam mit seiner Frau lebt er in Portland, Maine.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Auf dem Fahrrad gegen die Nazis.  Die Deutschen belächeln Dänemark als ihre »Schlagsahnefront«, weil das Land sich 1940 kampflos ergibt und kaum widersetzt. Doch damit will sich der 14-jährige Knud nicht abfinden. Er gründet den Churchill Club, eine Gruppe Jungs, die sich auf ihren Fahrrädern aufmacht, um die Nazis zu sabotieren: Sie verdrehen Schilder, zerschneiden Stromleitungen und schmieren Parolen an Häuserwände. Was mit einfachen Streichen beginnt, entwickelt sich zu einem gefährlichen Abenteuer. Die Jungs gehen immer strategischer vor, stehlen Waffen und zerstören deutsche Fahrzeuge. Für ihre Prinzipien setzen sie ihr Leben aufs Spiel und ahnen nicht, dass ihre Taten später den Widerstand im ganzen Land entfachen werden.


Meine Meinung:
Im Jahr 2000 machte der Autor Phillip Hoose eine Radtour durch Dänemark. Am letzten Tag besuchte er das Museum des dänischen Freiheitskampfes in Kopenhagen. Dort entdeckte er eine Sonderausstellung des so genannten "Churchill Clubs". So nannten sich Schüler, die es 1941 nicht hinnehmen wollten, dass ihre Landsleute nichts gegen die Besetzer unternahmen. Diese Schüler sind nun ja alte Männer und lebten noch. Der Autor wurde neugierig und nahm Kontakt zu einem von ihnen auf, Leider klappte es nicht und die ganze Sache wurde erst einmal zur Seite gelegt. Im Jahr 2012 fielen dem Autor  wieder Unterlagen in die Hände und er schrieb Knud Petersen eine Mail.
Dieser Mail haben wir Leser es nun zu verdanken, dass wir mehr über die gefährlichen Aktivitäten der Schüler erfahren können. Ich fand das alles sehr interessant, denn selten gibt es darüber Berichte.


Fazit:
Dieses Buch ist wunderbar geeignet, Leser meiner Altersstufe aber vor allem auch Jugendlichen zu berichten, was man auch mit kleinen Dingen erreichen kann. Zumindest war es anfangs so. Die Schüler haben sehr viel erreicht und auch einiges in die Gänge gebracht.  Ich freue mich, dass der Autor nicht aufgegeben und ein weiteres Mal versucht hat, Gespräche zu führen. Gerne gebe ich hier eine Leseempfehlung.

Beim Verlag möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken.

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Dienstag, 24. Juli 2018

Rezension - Mallorca mörderisch geniessen


Autoren: verschiedene u.a. Brigitte Lamberts, Kriminalinski, Klaus Stickelbroeck, Rike Stienen, Sabine Giesen

Titel: Mallorca - mörderisch geniessen

Genre: Krimi, Kurzkrimis

Version: eBook und Taschenbuch

erschienen: 1. Juni 2016

Seiten: 240

Altersempfehlung: Erwachsene

Verlag: Wellhöfer, Ulrich 


Normalerweise finden aufmerksame Leser hier immer eine Kurzvita des Autors. Diesmal verzichte ich darauf, denn an dem Buch sind viele namhafte Autoren beteiligt. Weil ich nicht alle aufzählen möchte, gebe ich hier einfach mal einen Hinweis auf weitere Informationen zu dem Buch: klick hier


Kurzbeschreibung, übernommen:
Auf Mallorca geht es kriminell zu und es wird gemordet, was das Zeug hält: subtil, trickreich, gemein oder auch nur in Gedanken. Mit herzhaften mallorquinischen Köstlichkeiten, wie geschmortem Kaninchen mit Mangold, einem Fischeintopf oder einer Hühnerfleischpfanne - natürlich darf auch eine Paella nicht fehlen - stärken sich die Akteure. Süße Spezialitäten sind die Belohnung: Mandelkuchen, Magdalenas oder die geheimen Mamelletes. Lassen Sie sich überraschen von der abwechslungsreichen und genussreichen Küche Mallorcas.


Meine Meinung:
Kurzkrimis, Ortsbeschreibungen und Rezepte, eine tolle Kombination für Urlauber, die mehr von und über Mallorca wissen wollen. Ein geeignetes Buch, das hervorragend ins Reisegepäck passt. Oft möchte man nur ein bisschen am Pool oder Strand lesen, nicht immer passen da dicke Schmöker, auf die man sich konzentrieren muss. Diese Kurzkrimis versprechen Spannung und Lesevergnügen. Ein angenehmer Nebeneffekt sind die Ortsbeschreibungen und die tollen Rezepte. Nun mag sich die eine oder der andere fragen, was haben die Rezepte damit zu tun, wird mit dem Essen jemand vergiftet oder was? Nein, die Beteiligten dürfen in der Geschichte etwas besonderes genießen und damit wir Leser auch etwas davon haben, gibt es das Rezept zum Nachkochen dazu. Eine tolle Idee!


Fazit:
Spannung, leckeres Essen, Urlaubsfeeling, was will man als Leser mehr? Gerne empfehle ich dieses Buch weiter.

Bei Brigitte Lamberts möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken.

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Montag, 23. Juli 2018

Rezension - Nie wieder Amore!



Autorin: Tessa Hennig

Titel: Nie wieder Amore!

Genre: Roman

Version: eBook und Taschenbuch

erschienen: 6. Juli 2018

Seiten: 384

Altersempfehlung: Erwachsene

Verlag: Ullstein Taschenbuch 



Über die Autorin:
Tessa Hennig schreibt seit vielen Jahren erfolgreich große TV-Unterhaltung. Mit ihrem ersten Roman »Mutti steigt aus« gelang ihr auf Anhieb ein Bestseller. Wenn sie vom Schreiben und ihrem Wohnort München eine Auszeit benötigt, reist sie auf der Suche nach neuen Stoffen und Abenteuern gern in den Süden.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Seit sie Rentnerin ist, hat Moni Renner viel zu viel Zeit. Zeit zum Nachdenken über Vincenzo, ihre einst große Liebe, und seinen plötzlichen Tod. Da erreicht Moni eine Nachricht von Lena, einer jungen Deutschen, die in Italien lebt. Von ihr erfährt sie Unglaubliches: Vincenzo ist gar nicht tot, sondern lebt als Orangenbauer auf Sizilien. Wie kann das sein? Moni ist empört und reist mit ihrem Enkel Jan nach Palermo. Gemeinsam mit Lena versuchen sie, Vincenzo zu finden und klappern jede Orangenplantage der Insel ab. Monis Engament ruft aber nicht nur die Behörden, sondern auch windige Mafiosi auf den Plan. Doch zu Jans Überraschung, kann Oma Moni es selbst mit dem furchteinflößensten Mafiaboss aufnehmen ...


Meine Meinung:
Ich lese gerne die Bücher von Tessa Hennig und die Buchcover amüsieren mich jedes Mal. Deshalb war ich jetzt auf dieses Buch neugierig. Wie der Buchtitel es vielleicht vermuten lässt, spielt Italien eine Rolle und ich wurde nicht enttäuscht und habe dadurch Sizilien kennen gelernt.
Moni ist nun Rentnerin und ist aus ihrem Haus in eine Wohnung, die sich anscheinend in einer Seniorenwohnanlage befindet, gezogen. Glücklich ist sie dort nicht gerade und sie langweilt sich auch ein bisschen. Deshalb hat sie dann auch die Gelegenheit genutzt, um mit ihrem Enkel nach Sizilien zu reisen. Ursprünglich war geplant, dass sie einer Information nachgeht und dort etwas forscht. Allerdings entwickelt sich vieles ganz anders, als sie es für möglich gehalten hat.
Ich konnte die beiden begleiten, was mir sehr viel Lesevergnügen bereitet hat. Die Autorin hat mich mit der Geschichte an das Buch gefesselt, was mir ja immer wieder passiert, wenn ich mich darauf einlasse und wissen will, wie sich alles entwickelt. Ich will hier natürlich nichts verraten, aber das Ende hat mir sehr gut gefallen.


Fazit:
Ein unterhaltsames Buch mit Höhen und Tiefen, bestens als Sommerlektüre geeignet. Als Leser kann man wunderbar bequem verreisen und nebenbei neue Gegenden kennen lernen. Gerne gebe ich hier eine Leseempfehlung.

Ich möchte mich beim Verlag und bei NetGalleyDe vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken.

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Rezension - Stockholm Love Story



Autorin: Rebecca Timm

Titel: Stockholm Love Story

Genre: Roman

Version: eBook und Taschenbuch

erschienen: 2. Juli 2018

Seiten: 322

Altersempfehlung: Erwachsene

Verlag: Feelings



Über die Autorin:
Rebecca Timm wurde 1977 in Berlin geboren. Die gelernte Rechtsanwalts- und Notarfachangestellte lebt mit ihrem Mann und den drei Söhnen in Hennigsdorf vor den Toren Berlins. Wenn sie nicht gerade liest, bringt sie ihre eigenen Geschichten zu Papier, wobei sie nicht auf ein Genre begrenzt ist. Sie ist Mitglied im FDA, im Fantasy-Zirkel und bei den Logbuch-Autoren.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Eine verzogene Göre, eine nervtötende Verlobte und ein arroganter Chef. Lisas Neuanfang in Stockholm wird auf eine harte Probe gestellt. Ein spritziger Liebesroman in der schwedischen Hauptstadt. Als Lisa ein spontanes Jobangebot in Stockholm erhält, nimmt sie zu ihrer eigenen Überraschung sofort an. Sie hat nichts zu verlieren. Schließlich hat ihr Freund sie abserviert und sie ist chronisch pleite. Da klingt Stockholm nach einem perfekten Neuanfang. Doch anstelle der geplanten Assistentenstelle erwartet sie die präpubertäre Tochter ihres ebenso arroganten wie attraktiven Chefs, für die Lisa ab jetzt Nanny spielen soll. Als wäre das noch nicht genug muss sie sich außerdem mit einem überforschen Verehrer, der nervigen Verlobten ihres Chefs und ihren eigenen Gefühlen für einen Mann herumschlagen, der alles andere als ein guter Mensch zu sein scheint. So langsam kommen Lisa Zweifel, dass die Entscheidung für einen Neuanfang richtig war.


Meine Meinung:
Vor Jahren war ich in den Orten, die in diesem Buch eine wichtige Rolle spielen. Dabei hat mich Stockholm am meisten begeistert und das gab dann auch den Ausschlag, dass ich dieses Buch lesen wollte.
Ich freute mich ungemein, mit Lisa die Stadt zu besuchen. Dabei nahm ich auch gerne in Kauf, dass mir Lisa, als Protagonistin anfangs nicht besonders sympathisch war. Mit ihren 26 Jahren kam sie mir dann doch etwas naiv und chaotisch vor. Allerdings sollte sich das im Laufe der Geschichte ändern.
Auf den Inhalt möchte ich nun auch nicht weiter eingehen, der Klappentext ist ja sehr aussagekräftig und wenn im Titel "Love Story" steht, dann kann der Leser das auch erwarten. Wie viele Bücher in diesem Genre ist vieles vorhersehbar und der Leser erwartet ein ganz bestimmtes Ende.
Die Autorin hat die Geschichte flüssig erzählt und enttäuscht die Fans von Liebesromanen nicht.  Etwas Spannung hat sie ebenfalls eingebaut, was der Geschichte noch eine gewisse Würze gab.


Fazit:
Wer nach einer netten leichten Sommer-Urlaubslektüre Ausschau hält, wird hier wohl das richtige Buch finden.  Es hat mich unterhalten und ich fand es angenehm zum Zwischendurch lesen.

Beim Verlag und bei NetGalleyDe möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken.

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Rezension - Ein Dänisches Verbrechen



Autorin: Frida Gronover

Titel: Ein dänisches Verbrechen

Genre: Krimi

Version: eBook und Taschenbuch

erschienen: 8. Juni 2018

Seiten: 320

Altersempfehlung: Erwachsene

Verlag: Ullstein Taschenbuch 



Über die Autorin:
Sabine Schulze Gronover, 1969 geb., studierte an der Westf. Wilhelms-Universität Münster Diplom-Pädagogik und Kunsttherapie. Sie hat bislang fünf Münsterlandkrimis beim Emons Verlag veröffentlicht. Aktuell erschien dieser Dänemarkkrimi unter dem Pseud. Frida Gronover beim Ullsteinverlag.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Als Bestatterin ist Gitte Madsen darauf vorbereitet, dem Tod ins Auge zu blicken. Doch eine Leiche auf der Terrasse ihres gemütlichen Ferienhauses bringt selbst die patente Halbdänin aus dem Konzept. Schon auf der Fähre von Puttgarden ist ihr ein junger Mann aufgefallen, der sich offenbar bedroht fühlte. Dass er noch am selben Abend tot vor Gittes Tür liegt, kann kein Zufall sein. Was hat es mit den Wikingerrunen auf sich, die dem Toten in die Haut geritzt wurden? Und welche Rolle spielt Gittes Vater, der zwanzig Jahre zuvor in Marielyst verschwunden ist? Zusammen mit Ole Ansgaard, dem einheimischen Kommissar, geht Gitte den Geheimnissen des idyllischen Urlaubsortes auf den Grund.


Meine Meinung:
Bei diesem Buch hat mich mal wieder das Cover und der Titel gelockt. War ich doch letztes Jahr  in Dänemark in Urlaub und mit der Fähre bin ich auch schon öfter gefahren, also war klar, dass ich dieses Buch unbedingt lesen wollte.
So lernte ich Gitte kennen, die von Münster nach Marielyst zieht und dort einen nicht gerade gewöhnlichen Beruf ergreifen will. Allerdings hat sie nicht damit gerechnet, dass ihr gleich am ersten Abend ein Mann vor die Terrassentür fällt, bei dem sie nur noch den Tod feststellen kann. Nun sind wir beide ja neugierig und ich begleite Gitte, wenn sie versucht, etwas über den Toten heraus zu finden. Nebenbei lerne ich weitere Personen kennen, die mir sehr sympathisch sind und ich fühle mich richtig wohl, denn es ist trotz allem sehr hyggelig.
Der Schreibstil der Autorin hat mir gut gefallen, allerdings häuften sich am Ende die Ereignisse und ich hätte beinahe den Überblick verloren, wieso weshalb warum. Aber es hat sich alles bestens aufgeklärt. Ich habe mich gefreut, dass ich nebenbei auch einiges über das Leben in Dänemark und auch über Ess- und Trinkgewohnheiten gelesen habe. Die Autorin hat das alles sehr gut miteinander kombiniert.


Fazit:
Wenn dies der Auftakt einer neuen Serie sein sollte, dann bin ich sehr gespannt auf weitere Folgen.  Aber zunächst gebe ich erst einmal eine Leseempfehlung zu diesem Buch.

Beim Verlag und bei NetGalleyDe möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken

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Rezension - In tödlicher Gesellschaft


Autorin: Kristina Herzog

Titel: In tödlicher Gesellschaft

Genre: Krimi

Version: eBook und Taschenbuch

erschienen: 3. Juli 2018

Seiten: 224

Altersempfehlung: Erwachsene

Verlag: Piper Spannungsvoll 




Über die Autorin:
Kristina Herzog begann schon im zarten Alter von elf Jahren zu schreiben, verwarf ihre schriftstellerischen Ambitionen aber zwischendurch, um Geschichte, Biologie, Jura und Mediation in Berlin und Heidelberg zu studieren. Sie schreibt Krimis und Kindergeschichten und hat diverse Kurzgeschichten in Zeitschriften und Anthologien veröffentlicht, von denen einige für Auszeichnungen nominiert wurden.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Schlossherr Felix Graf von Keitenburg ist verschwunden und die Umstände sind undurchsichtig. Kriminalkommissar Alex Rosenberg und seine Kollegin Kathleen Neubauer müssen undercover im Schloss ermitteln, nachdem andere Kollegen dort bereits gescheitert sind. Die Adeligen sind eine verschworene Gemeinschaft und behalten ihre Geheimnisse in den eigenen Kreisen, sodass ihr Einsatz die letzte Chance zur Aufklärung des Falles ist. Den beiden Kommissaren fällt es nicht leicht, den strengen Regeln des Adels zu folgen und nebenbei ihr Leben außerhalb des Schlosses zu meistern. Irgendwie schaffen sie es, sich durch Jagden, festliche Dinners, Musikabende und Bälle zu schummeln, aber der Graf bleibt verschwunden und immer mehr suspekte Geheimnisse tun sich auf...


Meine Meinung:
Alex Rosenberg und Kathleen Neubauer arbeiten in dem dritten Buch Undercover in einem Schloss, da die Adeligen ihren Kollegen bisher wenig hilfreich  unterstützt haben, um den vermissten Grafen zu finden. Für viele mag sich das ja vielleicht interessant anhören, ich fand es für mich persönlich etwas langatmig. Das Verhalten der adeligen Truppe fand ich sehr gewöhnungsbedürftig.
So gerne ich ja auch immer etwas persönliches von den Ermitteln in den Büchern lesen, hatte ich auch hier das Gefühl, dass dies zu sehr im Vordergrund steht und die Arbeit enorm erschwerte. Spannung gab es gegen Ende des Buches, denn ich hatte keine Ahnung, wer eine gewisse Tat begangen hat.


Fazit:
Also, Herzklopfen vor Aufregung habe ich nicht bekommen. Das Buch habe ich natürlich zu Ende gelesen, weil meine Neugierde einfach zu große war. Im Nachhinein habe ich für mich den Eindruck, dass mir die beiden anderen Bücher besser gefallen haben. Aber mit Sicherheit gibt es genügend Leser, die leichte Krimis bevorzugen.

Beim Verlag und bei NetGalleyDe möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken.

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Rezension - Friesenbarbier

Autorin: Sina Jorritsma

Titel: Friesenbarbier

Genre: Krimi

Version: eBook und Taschenbuch

erschienen: 6. Juli 2018

Seiten: 200

Altersempfehlung: Erwachsene

Verlag: Klarant



Sina Jorritsma ist das Pseudonym einer Autorin, die den rauen Charme des Nordens liebt. Die Ideen zu ihren Romanen kommen ihr bei langen Strandspaziergängen auf den friesischen Inseln. Sie benutzt ein Pseudonym, um ihre Umgebung besser beobachten zu können, denn oft fließen Ereignisse aus ihrem Umfeld in die Romanhandlungen mit ein.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Ein bizarrer Mordfall trübt die Idylle der ostfriesischen Insel Borkum. Der Star-Frisör Erik Mönke wird in einem seiner Frisierstühle tot aufgefunden – stranguliert mit einer Klaviersaite. Ist das ungewöhnliche Mordinstrument ein Hinweis auf den Täter? Oder handelt es sich um eine bewusst falsch gelegte Fährte? Die Inselkommissare Mona Sander und Enno Moll nehmen die Ermittlungen auf. Borkums Star-Frisör galt als Casanova. Die Liste der Verdächtigen ist entsprechend lang, denn bei den Männern seiner Affären hat er sich keine Freunde gemacht. Doch die Ermittler kommen noch auf eine ganz andere Spur, offensichtlich war Mönke in dunkle Geschäfte verstrickt. Und als wäre der Fall nicht schon verwickelt genug, wird plötzlich ein roter Badekarren zum Ort einer grausigen Entdeckung…


Meine Meinung:
Ein weiterer spannender Fall, in dem Mona Sander und Enno Moll ermitteln. Inzwischen habe ich die beiden so oft bei ihrer Arbeit begleitet und habe auch das Gefühl, dass ich mich auf Borkum nun recht gut auskenne. Interessant finde ich, wie sich die Figuren im Laufe der Fälle entwickeln. Ganz besonders fällt mir dabei Mona auf, von der ich anfangs nicht so begeistert war. Aber sie hat tolle Fortschritte gemacht und Enno mit seiner Art hat mir sowieso von Anfang an gefallen.
Wie die beiden nun einen weiteren Mordfall lösen, hat die Autorin sehr spannend beschrieben und mich somit an das Buch gefesselt. Natürlich werde ich, wie immer, nicht näher auf den Inhalt eingehen, weil ich sonst zuviel verraten müsste.


Fazit:
Serienjunkies werden begeistert sein. Jedes Buch ist eine abgeschlossene Geschichte, trotzdem macht es mehr Spaß, alle Bücher in der entsprechenden Reihenfolge zu lesen.

Beim Verlag möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken.

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Rezension - Nonnas falsche Toskanaperlen




Autorin: Luzi van Gisteren

Titel: Nonnas falsche Toskanaperlen

Genre: Krimikomödie

Version: eBook

erschienen: 16. Juli 2018

Seiten: 260

Altersempfehlung: Erwachsene




Über die Autorin:
Luzi van Gisteren ist Betriebswirtin, arbeitet im Online Marketing und hat einige Jahre den Kurs "Kreatives Schreiben für Jugendliche" geleitet. Sie ist am Bodensee aufgewachsen und lebt mit ihrer Familie in der Nähe von Rosenheim. Mit der Kurzgeschichte "Keimfrei" begann die Autorin im Januar 2014 ihre Werke zu veröffentlichen. Luzi van Gisteren ist das Pseudonym der Schriftstellerin.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Eine Tote im toskanischen Weinfass, eine verschollene Schweizer Uhrenbaronessa und eine ganze Handvoll rätselhafter Begegnungen in der gediegenen Medici-Villa: Aus Federico (14) sprudelt es in dieser spritzigen italienischen Krimikomödie mal wieder nur so heraus – kein Wunder, denn Nonna, seine temperamentvolle italienische Oma, reagiert in Stresssituationen ja immer derart ungehalten. Der Kreis der Verdächtigen wächst quasi minütlich mit neuen Verstrickungen und Machenschaften und dann kommt noch ganz unerwartet „il primo amore“, die erste große Liebe daher! Doch warum glaubt Federico nur keiner?


Meine Meinung:
Nonna Carmelina, wem langweilig ist, der sollte mal mit ihr in Urlaub fahren, ich sag`sch dir 😉 und damit habe ich sie gleich auch zitiert.
Nonna Carmelina und Federico fahren gemeinsam in die Toskana. Ich möchte hier nicht näher darauf eingehen, wie es zu dieser Reise kam, aber es begann schon etwas ungewöhnlich und so ging es dann auch weiter. Federico erzählt uns Lesern, was die beiden so erleben und da war einiges. Diesmal spielte die Liebe eine große Rolle, die erste und vielleicht letzte, wobei das nicht abwertend klingen soll, sondern Mut machen kann. Aber die beiden lassen auch diesmal keine Fettnäpfchen, Konfrontationen und Abenteuer aus. In dem Hotel hat die Autorin interessante Typen untergebracht und auch dafür gesorgt, dass Federico und Carmelina bereits unterwegs schon Personen mit besonderen Charakteren kennen lernten. Mir hat es wieder sehr viel Spaß bereitet, dass ich sie beobachten konnte. Ich wollte nicht mittendrin und vor Ort sein, dazu war es mir dann doch zu anstrengend und nervenaufreibend.

Fazit:
Luzi van Gisteren hat es auch bei diesem zweiten Buch, in dem die beiden  im Vordergrund stehen, bestens geschafft Satire, Humor, Romanze, Spannung miteinander zu verknüpfen. Gerne gebe ich eine Leseempfehlung. Das Buch kann mit KU gelesen werden

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Ganz zum Schluss möchte ich noch etwas anderes bemerken. Ich durfte das Buch vorab lesen, was mir sehr viel Spaß bereitet hat. Ich habe das Buch dann noch ein weiteres Mal gelesen und mir war immer noch nicht langweilig. Und dann war ich ganz stolz, als ich meinen Namen am Ende des Buches fand. Falls jetzt jemand denkt, deshalb schreibe ich eine gute Bewertung, dem kann ich nur sagen, erstens habe ich gar keine Lust, Bücher, die mir nicht gefallen würden, zu lesen, auch nicht vorab und zweitens hat die Autorin im Vorfeld von mir, so hoffe ich, konstruktive Kritik erhalten.

Rezension - Das Flüstern der Steine -Gemstone Caverns 1



Autorin: Elvira Zeißler

Titel: Das Flüstern der Steine

Genre: Fantaise

Version: eBook und Taschenbuch

erschienen: 2. Juli 2018

Seiten: 392

Altersempfehlung: Jugendliche und Erwachsene

Verlag: CreateSpace Independent Publishing Platform



Über die Autorin:
Elvira Zeißler (Jahrgang 1980) hat nach dem Abitur BWL an der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster und der Copenhagen Business School studiert. Derzeit wohnt sie mit ihrer Familie im malerischen Bergischen Land und schreibt vor allem Fantasy und Mystery Romance Bücher, die Jugendliche und Erwachsene gleichermaßen begeistern.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Steine und Höhlen haben die 21jährige Nell seit jeher fasziniert. Als sie die Möglichkeit bekommt, den Sommer als Betreuerin im Gemstone Caverns Camp in den Rocky Mountains zu verbringen, ist sie daher mit Begeisterung dabei. Doch bald nach ihrer Ankunft geschehen merkwürdige Dinge. Nell trifft auf Jeremy, der ihr von uralten Indianerlegenden erzählt, und auf Joseph, hinter dessen smaragdgrünen Augen sich mehr als nur ein Mysterium zu verbergen scheint. Selbst die Höhlen, die Nell so sehr liebt, offenbaren nach und nach ein gefährliches Geheimnis …


Meine Meinung:
Von der Autorin habe ich ja schon sehr viele verschiedene Bücher gelesen und war nun auf dieses sehr gespannt. Und kann direkt erwähnen, dass ich von Anfang bis Ende an das Buch gefesselt war. Ich habe das Buch regelrecht verschlungen, weil ich unbedingt wissen wollte, wie sich alles entwickelt. Sie hat die Geschichte aber auch wirklich ungemein spannend geschrieben. Sie hat mich auf Fährten geführt und ich habe gedacht, dass ich weiß, wie es weitergeht und dann gab es überraschende Wendungen. Außerdem musste ich feststellen, dass es mir ausgesprochen gut gefallen hat, wie sich die Beteiligten verhalten haben. Ich habe mir überlegt, woran dies liegen könnte und bin dann zu dem Schluss gekommen, dass sich fast alle in einem Alter befanden, wo dieses blöde Zickengehabe  noch nicht so ausgeprägt ist. Auf jeden Fall hat es mir sehr viel Lesevergnügen bereitet. Es gab lustige, aber auch traurige Momente und dann kam die Stelle, wo das Buch endete. Ich überrascht schaute und mir wünschte, dass ich sofort weiterlesen könnte. Zum Glück lässt uns die Autorin nicht sehr lange warten und ich freue mich schon auf das nächste Buch.


Fazit:
Ein wunderschönes fantasievolles Buch, bestens geeignet für Jugendlich und auch für ältere Leser, die aufgeschlossen für diese Geschichten sind.
Das Buch kann mit KU gelesen werden

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Rezension - Gottes Gabe




Autor: Daniele Garreis

Titel: Gottes Gabe

Genre: Fantasie

Version: eBook und Taschenbuch

erschienen: 6. Juni 2018

Seiten: 398

Altersempfehlung: Erwachsene




Über den Autor:
Daniele Garreis wohnt mit der Familie in Oberbayern. Ideen bezieht Daniele aus allen möglichen Situationen im Büro, im Cafe, auf der Straße, mit dem eigenen pubertären Nachwuchs. Das wird dann in Komödien mit schwarzem Humor gepackt. Zum Ausgleich, nach der stundenlangen Sitzerei am PC und der Familie, steht Sport auf dem Plan.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Alle 500 Jahre treffen sich Gott und Luzifer auf der Erde zu einer Art göttlichen Lagebesprechung. Diesmal findet die Konferenz im Englischen Garten in München statt. Sie hadern mit den Menschen, da diese selbstsüchtig, eitel und gierig sind. Luzifer drängt Gott dazu, die Menschheit auszulöschen. Doch der Schöpfer gibt ihnen noch eine Chance. Gemeinsam suchen die beiden einen Menschen aus, der je eine göttliche und eine diabolische Gabe erhalten soll. Nutzt er die Gaben, um seinen Mitmenschen Gutes zu tun? Oder nutzt er sie, um sich zu bereichern und Macht zu erlangen? Ihre Wahl fällt auf den Obdachlosen Picasso, der mit seinen Kumpanen allerlei Unfug mit den übermenschlichen Fähigkeiten anstellt. Führt das zur Apokalypse? Eine göttliche Fantasy-Komödie mit diabolischen Einflüssen und dramatischem Hintergrund.


Meine Meinung:
Ab und zu lese ich ganz gerne mal Bücher in einem Genre, das nicht zu meinen bevorzugten gehört. So kam es, dass ich dieses Buch kennen lernte und wirklich mal etwas ganz anderes vor mir hatte.
Protagonist ist ein Obdachloser, der auf den Namen Picasso hört. Ganz plötzlich verfügt er über übermenschliche Fähigkeiten und es war für mich sehr interessant, ihn zu beobachten. Durch ihn habe ich eine Menge Personen mit den verschiedensten, manchmal sehr dramatischen Schicksalen kennen gelernt. Ich möchte, wie immer nicht näher auf Einzelheiten der Geschichte eingehen, aber wenigstens erwähnen, dass manches sehr nachdenklich macht. Vor allem die Überlegung, was würde man selber mit solch einer Gabe anfangen.


Fazit:
Wer also nach einer außergewöhnlichen Geschichte Ausschau hält, wird hier vielleicht das richtige Buch finden.
Das Buch kann mit KU gelesen werden.

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Rezension - The Hendersons - Scott


Autorin: Martina Gercke

Titel: The Hendersons - Scott

Genre: Liebesroman

Version: eBook und Taschenbuch

erschienen: 3. Juni 2018

Seiten: 257

Altersempfehlung: Erwachsene

Verlag: Independently published




Über die Autorin:
Martina Gercke lebt mit ihrem Mann und den zwei erwachsenen Kindern in ihrer Lieblingsstadt Hamburg. Ihre Leidenschaft für das Schreiben hat sie erst relativ spät entdeckt. Nachdem Frau Gercke einmal angefangen hatte, wurde das Schreiben schnell zur großen Leidenschaft. Ihre Liebe zum Happy End hat Frau Gercke dazu bewogen heitere Liebesromane zu schreiben. Ihre Bücher sollen wie ein guter Kinofilm vor den Augen des Lesers ablaufen. Man soll lachen, weinen und schmunzeln können und das Buch mit einem guten Gefühl im Bauch lesen. In ihre Romane fließen alltägliche Geschehnisse,witzige Erlebnisse aus ihrem Freundeskreis und eigene Erfahrungen. Die Inspiration für ihre Geschichten ist jedoch das Leben selbst mit all seinen Höhen und Tiefen.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Kindergärtnerin Page Stone hat die Nase gestrichen voll. Als wäre es nicht schlimm genug, dass ihre Schützlinge Läuse haben, erwischt sie zu allem Übel auch noch ihren Freund im Bett mit einer anderen Frau. Kurzerhand bricht sie mit ihrer besten Freundin nach Montana auf, um sich dort auf der Henderson Ranch von dem Schock zu erholen. Keine Männer. Kein Drama. Nur Natur pur. Zumindest ist das der Plan, bis sie Scott Henderson über den Weg läuft. Leider ist der attraktive Cowboy genauso charmant wie abweisend, und Page muss ihre Vorsätze über Bord werfen, um seine harte Schale zu durchbrechen und hinter sein Geheimnis zu kommen …


Meine Meinung:
In diesem Sommer lasse ich mich von vielen Autorinnen in tolle Gegenden entführen. Martina Gercke hat mich mit ihrem leichten Sommer-Urlaubs-Liebesroman nach Montana mitgenommen.
Die Autorin hat es sich ja ein Ziel gesetzt und hier zitiere ich aus ihrer Vita: Die Leser sollen lachen, weinen und schmunzeln können und das Buch mit einem guten Gefühl im Bauch lesen. In den Romanen fließen alltägliche Geschehnisse,witzige Erlebnisse aus ihrem Freundeskreis und eigene Erfahrungen. Die Inspiration für ihre Geschichten ist jedoch das Leben selbst mit all seinen Höhen und Tiefen. Dem kann ich nur zustimmten.
Ein ernstes Thema wurde kurz gestreift und ansonsten war es ein Wohlfühlbuch. Da die Kurzbeschreibung schon sehr aussagekräftig ist, möchte ich vom Inhalt nicht mehr verraten.


Fazit:
Ein guter Auftakt zu einer neuen Serie und ein Buch, das sich wunderbar im Sommer lesen lässt.
Das Buch kann mit KU gelesen werden.

Samstag, 14. Juli 2018

Rezension - Sommerglück auf Fehmarn


Autorin: Sandra Grauer

Titel: Sommerglück auf Fehmarn

Genre: Roman

Version: eBook und Taschenbuch

erschienen: 29. Juni 2018

Seiten: 321

Altersempfehlung: Erwachsene

Verlag: Bastei Lübbe Taschenbuch und
Bastei Entertainment



Über die Autorin:
Sandra Grauer wurde 1983 im Ruhrgebiet geboren. Schreiben, Lesen und in die Welt fremder Geschichten einzutauchen war schon immer ihre Leidenschaft. In Heidelberg studierte sie Sprach- und Übersetzungswissenschaften; später absolvierte sie ein fachjournalistisches Fernstudium und ein Volontariat in einer PR-Agentur in Karlsruhe. Mit ihrem Mann, dem gemeinsamen Sohn und zwei Meerschweinchen lebt sie inzwischen wieder im Ruhrgebiet.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Ein kleines Hotel am Strand von Fehmarn, eine chaotisch-liebenswerte Familie und jede Menge Heiratsanträge - ein sommerlich-humorvoller Roman mit bezauberndem Schauplatz
"Emily, glaub mir. Ich bilde mir das nicht ein: Das Hotel steckt in großen Schwierigkeiten." Der unerwartete Hilferuf ihrer Mutter und die Bitte, rasch nach Hause zu kommen, bringen Emily völlig aus dem Konzept. Zwar hat sie Fehmarn vor Jahren den Rücken gekehrt, das kleine Familienhotel am Strand liegt ihr aber noch immer am Herzen. So aufgeregt ist Emily, dass ihr erst viel später auffällt, dass ihr Freund ihr gerade einen Antrag machen wollte. Nicht das beste Vorzeichen für ihren Plan, die "Strandperle" in ein Romantikhotel umzuwandeln und Verliebten bei der Organisation des perfekten Heiratsantrags zu helfen ...


Meine Meinung:
Wie verlängert man seinen Urlaub? Richtig, indem ein Buch gelesen wird, dessen Handlung auf der Insel Fehmarn spielt. Gerade wieder zu Hause, freute ich mich darauf, genau dieses Buch zu lesen. Zumal ich sehr gerne zu diesem Strandabschnitt radel und somit alles bestens vor Augen hatte.
Weil ich Fehmarn sehr mag, nahm ich dann auch in Kauf, dass die Geschichte sehr vorhersehbar war und ich nicht alle Personen in mein Leserherz schließen konnte. Emily und ihr Vater machten es mir schon sehr schwer. Wobei ich die Idee von Emily sehr gut fand und ihr die Daumen drückte, dass ihre Rettungsaktion klappen würde.


Fazit:
Wer nach einer sehr leichten Urlaubsleküre sucht, wird hier vielleicht das richtige finden. Ich habe es bis zum Ende gelesen, weil meine Lieblingsinsel eine wichtige Rolle spielte.


Ich möchte mich beim Verlag und bei NetGalleyDe vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken

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Rezension - Die Toten von Athen



Autor: Leo Kanaris

Titel: Die Toten von Athen

Genre: Krimi

Version: eBook und broschiert

erschienen: 18. Mai 2018

Seiten: 352

Altersempfehlung: Erwachsene

Verlag: Aufbau Taschenbuch



Über den Autor:
Leo Kanaris ist griechischer und irischer Abstammung, er hat in Italien, Deutschland, Rumänien, der Türkei und Mexiko als Lehrer, Journalist und Animateur gearbeitet. Zurzeit lebt er Im Süden Griechenlands.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Mario Filiotis, der sehr sozial und ökologisch gesinnte Bürgermeister der Insel Astypalea, kommt in Athen bei einem mysteriösen Fahrradunfall ums Leben. Privatdetektiv George Zafiris ist der festen Überzeugung, dass sein Freund ermordet wurde. Doch bei Marios Beerdigung liegt nicht der Tote, sondern ein antiker Goldschatz im Sarg. George Zafiris nimmt die Ermittlungen auf und gerät in ein Labyrinth aus Korruption, Betrug und Gewalt.


Meine Meinung:
Da ich viele Krimis lese, habe ich reichlich Ermittler kennen gelernt, die in den unterschiedlichsten Ländern lebten und arbeiten mussten. Natürlich lernte ich dabei auch die Mentalität der beteiligten Personen kennen und hier tat mir George Zafiris richtig leid. Er konnte als Privatdetektiv zwar ganz anders arbeiten, als die Polizei, aber so gut wie keiner, wollte ihm Antworten geben und wenn er es doch tat, dann war es nicht unbedingt gut für denjenigen. Ich erfahre reichlich über die Probleme, die alle mit Korruption und mit der schlechten Wirtschaft haben. George Zafiris reist sehr viel, um im Grunde zwei Fälle aufzuklären und er lernt reichlich Leute kennen, was für mich leicht unübersichtlich wurde. Trotzdem hat mich der Autor an das Buch gefesselt, denn es war durchaus spannend und außerdem wollte ich doch wissen, wie sich alles entwickelt und wie das Ende aussieht.


Fazit:
Für das Buch wird mit der Aussage geworben - Griechenland authentisch und gefährlich - was ich unterschreiben kann. Auf jeden Fall ist es ein Buch, das ich als lesenswert empfehle.

Beim Verlag und bei NetGalleyDe möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken


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Rezension - Himmelfahrtskommando



Autorin: Cathrin Moeller

Titel: Himmelfahrtskommando

Genre: Krimi

Version: eBook und Taschenbuch

erschienen: 2. Juli 2018

Seiten: 384

Altersempfehlung: Erwachsene

Verlag: MIRA Taschenbuch



Über die Autorin:
In der Grundschule ließ Cathrin Moeller noch andere für sich schreiben: Ihre Mutter verfasste die verhassten Deutsch-Aufsätze. Erst später, in ihrem Beruf als Theaterpädagogin, entdeckte sie den Spaß am Schreiben. Seitdem schleicht sie sich täglich morgens um fünf Uhr ins Wohnzimmer und kuschelt sich mit dem Hund Giovanni aufs Sofa, wo sie ihre Geschichten erfindet.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Im eigentlich beschaulichen Dorf Mordsacker ist ordentlich was los! Ein altes Fräulein sitzt plötzlich tot an seinem Kaffeetisch. Neben sich ein Abschiedsbrief. Alle glauben an Selbstmord - nur Amateurdetektivin Klara Himmel wittert eine Verschwörung. Hat vielleicht die hübsche junge Schamanin etwas damit zu tun, die seit geraumer Zeit im Ort für Unruhe sorgt? Leider interessiert sich Klaras Mann, der Dorfpolizist, nur noch für die Hühner und Ziegen auf seinem chaotischen kleinen Bauernhof und nicht für die Ermittlungsarbeit. Aber zum Glück gibt es ja Klara, die sich todesmutig an die Arbeit macht.


Meine Meinung:
Mal wieder habe ich mich von einem Cover verführen lassen und wollte das Buch lesen.  Außerdem kannte ich den Ort Mordsacker bereits und war gespannt, ob sich Klara Himmel inzwischen besser eingelebt hatte. Ich gebe zu, dass ich anfangs von ihrem Verhalten nicht so begeistert war und Klara sich ganz schön anstrengen musste. Aber der Fall, in den sie sich mal wieder einmischte, war sehr spannend und ich war neugierig, wie sich alles entwickeln würde. Gegen Ende des Buches wurde es dann auch sehr interessant, denn nun mischten sich jede Menge Leute ein und wollten zur Lösung des Falles beitragen.


Fazit:
Klara ist zwar immer noch nicht meine größte "Freundin" geworden, aber sie hat sich etwas gewandelt und wer Krimis mit etwas besonderem Humor mag, wird hier vielleicht das richtige finden.


Beim Verlag und bei NetGalleyDe möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken


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Rezension - Mopshöhle



Autorin: Martina Richter

Titel: Mopshöhle

Genre: Tierkrimi

Version: eBook und Taschenbuch

erschienen: 2. Juli 2018

Seiten: 280

Altersempfehlung: Erwachsene

280 Seiten Verlag: Midnight (2. Juli 2018)



Über die Autorin:
„Ein Leben ohne Mops ist möglich - aber sinnlos“ Dieser Satz von Loriot hat wohl nicht nur mein Leben entscheidend verändert. Ich bin ihm unendlich dankbar, dass er mich auf diese Hunderasse gebracht hat. Die logische Konsequenz aus diesem Satz war für mich die Anschaffung eines Mopses. Und noch eines. Und dann noch eines. Ich weiß, dass es eine Sucht ist. Na und? Sie lieber Leser, sind wohl auch um diese spezielle Hundeart nicht drum herum gekommen? Falls doch, dann schätze ich, sind es ab jetzt Ihre letzten mopsfreien Momente gewesen. Sie glauben mir nicht? Lesen Sie Mopskrimis und fragen danach einen Mopsbesitzer oder besser noch: kaufen Sie sich einen! Ihr Leben wird einen völlig neuen Sinn bekommen. Versprochen! Falls Sie jedoch aus verschiedenen Gründen: Uneinsichtiger Vermieter, Ehemann, Ehefrau, Partner, Partnerin, Allergien, akutem Zeitmangel oder sonstigen Gründen nicht in der Lage sein sollten, sich einen Mops anzuschaffen, so vergnügen sie sich doch einfach mit Holmes, einem überaus typischen Vertreter seiner Rasse und seinen Abenteuern.


Kurzbeschreibung, übernommen:
So leicht haut Mops Holmes nichts um, aber die traumatischen Erfahrungen seines letzten Falls hängen ihm immer noch nach. Alpträume plagen den tierischen Detektiv und da kommt ihm die Gelegenheit mit seinem Kollegen Kommissar Waterson einen Beamtenaustausch in der Provence zu machen, genau richtig. Weitab vom Ort des Geschehens will Holmes endgültig mit seinem letzten Fall abschließen. Doch kaum in Aix-en-Provence angekommen, erfährt Waterson von einer Reihe von jungen Frauen, die in den letzten Jahren nacheinander am französischen Nationalfeiertag verschwunden sind. Der Kommissar ahnt, dass hier ein Serientäter am Werk ist. Nur eine Woche bleibt dem Ermittlerpaar den Fall zu lösen und ein weiteres Opfer zu vereiteln. Unter der brennenden Sonne Südfrankreichs müssen Holmes und Waterson wirklich alle Register ziehen, um dem Täter zuvorzukommen…


Meine Meinung:
Mit Begeisterung habe ich bereits zwei Bücher gelesen, in denen Holmes und Waterson ermitteln. Dabei möchte ich erwähnen, dass Holmes ein Mops ist und eigentlich sehr gerne seinem Freund Waterson bei der Aufklärung von Mordfällen hilft. Allerdings hat er diesmal noch unter den Folgen des letzten Falles zu leiden und darf Waterson nach Frankreich begleiten, um sich abzulenken und vielleicht um sich ein bisschen zu erholen. Beide konnten ja nicht ahnen, was sie dort erwartet.
Die Autorin hat wieder in einer besonderen Art beschrieben, was Holmes dort alles erlebt, was er denkt und wie er seinem Freund hilft. Mich hat das ungemein begeistert und ich konnte das Buch, mal wieder, nicht aus der Hand legen. Es wurde aber auch extrem spannend und am Ende, na, da war ich natürlich mehr als erleichtert.
Gefreut habe ich mich auch, die ganze Familie von Holmes wieder zu sehen und die kleinen Geschichten und Erklärungen am Rande, wie zum Beispiel die Frage, hören die Menschen eigentlich die Türklingel 😉

Fazit:
Es gibt jede Menge Tierkrimis, die aus Sicht des Tieres alles erzählen. Ich fand hier, dass die Autorin sich wunderbar in Holmes Empfinden versetzen konnte und ihr ein durchaus realistisches Buch gelungen ist. Wer sagt uns denn, dass ein Mops das nicht so macht, wie Holmes.

Ich möchte mich beim Verlag und bei NetGalleyDe vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken.

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Rezension - Verrückt nach Korfu - Travel & Date 3



Autorin: Rike Stienen

Titel: Verrückt nach Korfu -Travel & Date 3

Genre: Reise, Frauenroman

Version: eBook und Taschenbuch

erschienen: 25. Juni 2018

Seiten: 215

Altersempfehlung: Erwachsene

Verlag: Independently published



Über die Autorin:
Rike Stienen schreibt vorzugsweise romantische Liebesgeschichten, die im Alpenvorland oder vor exotischer Kulisse spielen. Dabei ist es ihr wichtig, zwischenmenschliche Konflikte auf humorvolle Weise zu lösen. Mittlerweile sind zahlreiche Liebesromane, darunter etliche Bestseller in der Kategorie Humor, und Kurzgeschichten in Anthologien veröffentlicht worden. Die Autorin lebt und arbeitet in der Nähe des Chiemsees und gehört verschiedenen Autorenverbänden an. Ihre Kreativität schöpft sie aus ihrem eigenen Gartenparadies und auf Reisen.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Das hat Claire, eine der Inhaberinnen der Agentur Travel & Date, nicht einkalkuliert. Ausgerechnet ihr verwitweter Vater Georg hat über ihre Plattform auf Korfu Sophia kennen- und liebengelernt, und jetzt will er sie sogar heiraten. Claire ist entsetzt. Sie fliegt kurzentschlossen nach Korfu, um das zu verhindern. Unerwarteterweise findet sie auf der Insel einen Verbündeten, nämlich den Sohn der Auserwählten ihres Vaters. Doch das scheint schon die einzige Gemeinsamkeit zu sein, denn Nikos ist in Claires Augen ein Schnösel und alles andere als ihr Traumtyp.


Meine Meinung:
Ich muss schon sagen, manche Autoren machen es möglich und schicken mich immer wieder auf Reisen. Entweder lerne ich für mich unbekannten Gegenden kennen oder ich kann mich freuen, dass ich Orte mit Hilfe eines Buches wieder besuchen kann. Diesmal ging es nach Korfu, was mich begeistert hat, denn ich war noch nicht dort und Rike Stienen hat die Insel und die Sehenswürdigkeiten wunderbar beschrieben. Aber es ging in der Hauptsache ja nicht um die Reise nach Korfu, sondern um Claire. Claire ist entsetzt, denn ihr Vater will eine Frau, die auf Korfu lebt, heiraten.  Claire hat sich dann mit ihrem Verhalten bei mir sehr unbeliebt gemacht. Auf Einzelheiten und wie ich was empfunden habe, will ich hier natürlich nicht eingehen. Andere mögen das vielleicht auch ganz anders sehen, ob es wohl an unserem Altersunterschied liegt?
Auf jeden Fall wollte ich unbedingt wissen, wie sich die ganze Geschichte entwickelt. Es war ja alles etwas vorhersehbar, aber manchmal lassen sich Autoren doch noch Überraschungen einfallen. Ich war am Ende dann doch sehr zu frieden und hatte mich mit Claire auch wieder versöhnt.


Fazit:
Urlaubsfeeling kombiniert mit familiären Problemen, eine interessante Variante hat sich die Autorin da einfallen lassen. Dieses Buch ist das dritte in der Serie Travel & Date, jedes der Bücher ist in sich abgeschlossen. Wer also große Lust hat, jetzt zu verreisen, sollte hier zugreifen.

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Samstag, 7. Juli 2018

Rezension - Gipfelblau




Autorin: Stina Jensen

Titel: Gipfelblau

Genre: Roman

Version: eBook und Taschenbuch

erschienen: 3. Juli 2018

Seiten: 255

Altersempfehlung: Erwachsene




Über die Autorin:
Stina Jensen liebt die ostfriesischen Inseln genauso wie die Balearen – seit 2016 gehören auch Irland und Island ganz oben auf die Liste ihrer Lieblingsinseln. Sie liebt das Reisen und saugt neue Umgebungen in sich auf wie ein Schwamm – meist kommen dabei wie von selbst die Figuren in ihren Kopf und ringen dort um die Hauptrolle in ihrem nächsten Roman. Im wahren Leben wohnt die Autorin mit ihrer Familie in der Nähe von Frankfurt am Main.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Annika hat die perfekte Hochzeit geplant: In einer romantischen kleinen Kapelle in den Schweizer Bergen, umgeben von Wildblumenwiesen und dem Geläut von Kuhglocken, will sie ihrem Verlobten das Ja-Wort geben. Louis, ein wohlhabender Hotelier, scheint ein wahrer Märchenprinz zu sein – bis Annika etwas über ihn erfährt, das ihre gemeinsame Zukunft ernsthaft in Frage stellt. Dabei sind schon die ersten Gäste unterwegs, und eine geplatzte Hochzeit wäre ein unglaublicher Skandal. Die ganze Sache wächst Annika endgültig über den Kopf, als plötzlich Felix vor ihrer Tür steht. Der Extremsportler mit den bergseegrauen Augen hat Annika vor einiger Zeit nicht nur auf die atemberaubendsten Gipfel mitgenommen, sondern auch gefühlsmäßig an ihre Grenzen gebracht. Doch ausgerechnet Felix rät ihr, Louis um jeden Preis zu heiraten ...


Meine Meinung:
Von Stina Jensen kannte ich bereits einige "Inselbücher" und nun war ich gespannt auf ihr neues Buch, das in den Schweizer Bergen spielt. Dort war ich bisher auch noch nicht gewesen und konnte nun das Matterhorn und Umgebung wunderbar kennen lernen, denn die Autorin hat alles wunderbar beschrieben und ich hatte alles vor Augen.
Aber ich sollte nicht nur Schweizer Berge kennen lernen, sondern auch Annika und ihre Freunde. Annika macht kurz vor der Hochzeit mit einem Schweizer Hotelier eine Entdeckung, die sie in eine regelrechte Zwickmühle treibt. Nach und nach erfahre ich dann, was während ihrer Zeit in Schweiz so alles passiert ist und was sie entdeckt hat. Ich war natürlich an ihrer Seite und irgendwie auch froh, dass ich nur eine Leserin war und nicht in ihrer Situation steckte.
Stina Jensen hat mit ihrem Buch einiges geschafft, sie hat mich in die Schweiz entführt und eine Weile am Leben von Annika teilhaben lassen. Letzteres fand ich durchaus interessant und habe dann mal wieder das Buch in einem Rutsch gelesen, weil ich wissen wollte, wie es sich entwickelt. Dank des flüssigen Schreibstils und einem sonnigen Tag habe ich es dann auch geschafft. Das Buch war bestens geeignet, sich in den Schatten zu setzen und zu lesen.


Fazit:
Wer nach schöner leichter Urlaubslektüre Ausschau hält oder ein Buch, das sich wunderbar auf dem Balkon oder der Terrasse lesen lässt, wird hier das richtige finden. Natürlich kann es zu jeder anderen Gelegenheit und an jedem anderen Ort auch gelesen werden, aber es ist nun mal gerade passend im Sommer erschienen und deshalb empfehle ich es gerne.

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Donnerstag, 5. Juli 2018

Rezension - I'll push you - Der Jakobsweg, zwei beste Freunde und ein Rollstuhl


Autoren: Justin Skeesuck und Patrick Gray

Titel: I'll push you - Der Jakobsweg, zwei beste Freunde und ein Rollstuhl

Genre: Schicksal, Reisebericht

Version: eBook, Taschenbuch, gebunden und Hörbuch

erschienen: 24. August 2017

Seiten: 332

Altersempfehlung: Erwachsene

Verlag: Benevento



Über die Autoren:
Justin Skeesuck und Patrick Gray, beide geboren 1975 in Ontario an der Grenze zu Idaho, besuchten dieselbe Schule und spielten im selben Football-Team. Auch als sie nach Schulabschluss auf verschiedenen Universitäten studierten, blieb ihre Freundschaft erhalten. Skeesuck war ein begabter Grafikdesigner, bis er seine Arme aufgrund der schweren Erkrankung nicht mehr benutzen konnte. Mehr Informationen zum Buch und zu den Autoren unter illpushyou.com.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Mit 16 erleidet Justin einen Verkehrsunfall, der ihn fast tötet und eine langsam voranschreitende Autoimmunerkrankung auslöst. Er kann seine Arme und Beine nicht mehr bewegen, ist auf den Rollstuhl angewiesen. Sein Traum: den Jakobsweg gehen. Als er seinem Freund Patrick davon erzählt, zögert dieser nicht, sich mit ihm zusammen auf das Abenteuer einzulassen. Sechs Wochen sind die beiden unterwegs, die Reise bringt beide an ihre Grenzen, doch gemeinsam bewältigen sie die 800 Kilometer über Stock und Stein durch Nordspanien. Ein ungewöhnliches Zeugnis von Mut, Glauben und wahrer Freundschaft, das dazu anregt, das eigene Leben infrage zu stellen und Dinge zu wagen, die man bisher nie für möglich hielt.


Meine Meinung:
Es kommt nicht oft vor, dass ich erst einmal tief Luft holen muss und überlege, wie ich meine Rezension schreibe. Bei diesem Buch war es mal wieder soweit. Mit Tränen in den Augen legte ich es zur Seite und dachte, unglaublich, was die beiden Autoren da erlebt haben.  Die Tränen sind mir nicht gekommen, weil ich das schlimm fand sondern, weil es mich unwahrscheinlich bewegt hat.
Mit Sicherheit kennen viele das Buch oder den Film über die "Ziemlich besten Freunde" hier geht die Freundschaft wesentlich weiter, sie sind nicht nur ziemlich sondern enorm gut befreundet.
Justin, der durch eine Krankheit seine Beine und Arme nicht mehr bewegen kann, möchte gerne den Jakobsweg kennen lernen. Patrick ist sofort einverstanden und verspricht: "I'll push you" ich werde dich schieben. Allerdings ahnten beide nicht, wie schwer es sein wird mit dem Rollstuhl diesen Weg zu gehen. Und mit Sicherheit hätten sie niemals gedacht, wie viele Menschen ihnen hilfreich zur Seite stehen würden.
Mir hat das Buch und die Schilderung sehr gut gefallen, im Wechsel haben Justin und Patrick erzählt, wie sie es empfunden haben und auch zwischendurch Erlebnisse eingeflochten aus der Zeit, als Justin noch gesund war. Schließlich kennen die beiden sich ihr Leben lang.
Mich hat es unwahrscheinlich berührt, wie die beiden miteinander umgehen. Von beiden Seiten war es nicht leicht und dieser Weg hat ihnen in mancher Hinsicht sehr geholfen.
Ich möchte hier jetzt nicht auf alle Einzelheiten eingehen, jeder sollte sich eine eigene Meinung bilden und dafür das Buch natürlich lesen.

Fazit:
Ein Buch, das einen sehr bewegt, zum Nachdenken anregt und enorm beeindruckt hat, denn die Hilfsangebote vieler Pilger waren bewältigend. Nebenbei lernte ich den gesamten Jakobsweg über 800 Kilometer kennen und weiß, dass ich das niemals schaffen würde.
Beiden Männern drücke ich ganz feste die Daumen und hoffe, dass sie noch lange und viel mit ihren Familien unternehmen können.

Natürlich habe ich mich im nachhinein noch mehr informiert, es gibt Bilder und auch Videoausschnitte, letztere haben dann auch öfter wieder für Tränen in meinen Augen gesorgt.

Rezension - Küstendämon


Autorin: Heike Meckelmann

Titel: Küstendämon

Genre: Krimi

Version: eBook und Taschenbuch

erschienen:  7. Februar 2018

Seiten: 441

Altersempfehlung: Erwachsene

Verlag: GMEINER




Über die Autorin:
Heike Meckelmann, war 25 Jahre selbstständige Friseurmeisterin, studierte Betriebswirtschaft und absolvierte eine Ausbildung zur Fotografin. Seit 2012 arbeitet sie als freie Autorin auf Fehmarn. Ihr erster Roman »Küstenschrei« wurde zum erfolgreichen Debüt um die Oldenburger Kommissare Dirk Westermann und Thomas Hartwig. Es folgte der zweite Krimi »Küstenschatten«. Die Autorin bezeichnet sich selbst als Insulanerin, die nah am Meer und doch mittendrin, wie die Romanfigur Charlotte Hagedorn - ihre kleine Miss Marple - in ihren Geschichten lebt.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Eine Joggerin entdeckt in einem Teich am Ostersoll eine grauenhaft entstellte Leiche. Einige Tage zuvor ist die attraktive Sophie im Park betäubt und entführt worden. Ist sie das nächste Opfer des Killers? Rätselhafte Handy-Hinweise sind die einzige Spur der Kommissare Westermann und Hartwig. Da wird ein weiteres Opfer aufgefunden. Ist der dämonische Mörder ein Serienkiller? Er spielt Katz und Maus und legt Spuren, die verwirrend sind, wie der dunkle Teppich längst vergangener Zeiten, der die Insel umhüllt.


Meine Meinung:
Ich habe meinen Urlaub auf Fehmarn verlängert! Naja, nicht so richtig, aber ich hatte beim Lesen das Gefühl wieder vor Ort zu sein. Hatte ich das vorherige Buch "Küstenschrei" während meines Aufenthaltes auf der Insel Fehmarn gelesen, war dieses nun zu Hause an der Reihe.

Heike Meckelmann ist Insulanerin und versteht es, den Leser so ganz nebenbei für die Insel zu begeistern. Liebhaber der Insel werden sich freuen und andere mit Sicherheit neugierig werden. Denn die beiden Kommissare Westermann und Hartwig kommen aus Oldenburg und müssen zu sehr vielen recht interessanten Tatorten auf der Insel. Klar, dass die beiden sich auch mal entspannen wollen oder hungrig sind, da erhalten sie sehr gute Tipps. Nun möge bitte keiner denken, ich hätte einen Reiseführer gelesen, nein, ich hatte hier einen überaus spannenden Krimi in der Hand.
Von Anfang an konnte ich den Täter beobachten und war den beiden Kommissaren dadurch natürlich einen Schritt voraus.  Ich wusste wie der Täter denkt und handelt und hoffte, dass die beiden rechtzeitig heraus finden, wer es ist.
Gleichzeitig hatte ich auch ein Wiedersehen mit Charlotte Hagedorn, der Miss Marple von Fehmarn. Sie konnte den Kommissaren gute Tipps geben und sorgte dann auch noch dafür, dass ich ganz kribbelig wurde. Mehr werde ich darüber aber jetzt nicht schreiben und zu viel verraten.

Auf jeden Fall hat mich die Autorin begeistert, sie hat es überaus spannend gemacht und dafür gesorgt, dass ich an bestimmten Orten, an denen ich mit dem Rad schon zich mal vorbei gefahren bin, einen Stopp einlegen werde.


Fazit:
Spannung und Inselfeeling, beides hat die Autorin sehr gut rüber gebracht. Ok, es war diesmal etwas dämonisch gruselig angehaucht, aber wer weiß, was einem so alles passieren kann. Ich gebe gerne eine Leseempfehlung für dieses Buch.
Achja und was ich noch erwähnen wollte, auch an der Ostsee ist die Spannung groß, es gibt einige Krimis, die dort spielen.

Beim Verlag möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken.

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Mittwoch, 4. Juli 2018

Rezension - Ohne Skrupel - Ein Cori-Stein-Thriller



Autorin: Ingrid Glomp

Titel: Ohne Skrupel - Ein Cori-Stein-Thriller

Genre: Krimi

Version: eBook und Taschenbuch

erschienen: 24. Januar 2014

Seiten: 548

Altersempfehlung: Erwachsene

Verlag: CreateSpace Independent Publishing Platform



Über die Autorin:
Ingrid Glomp hat als Medizin- und Wissenschaftsjournalistin für eine ganze Reihe von Zeitschriften geschrieben. Vor einigen Jahren ist sie unter die Krimiautoren gegangen - ein logischer Schritt, denn als Leserin liebt sie dieses Genre seit ihrer Jugend. „Spannende Unterhaltung – garantiert frei von sadistischen Serienkillern“, das ist es, was sie den Lesern ihrer Krimis bieten möchte.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Wer die Wahrheit sucht, lebt gefährlich. Ein toter Banker, ein eiskalter Killer und kriminelle Machenschaften mit Medikamenten in der Dritten Welt. Die junge, eigenwillige Journalistin Cori Stein weiß: Das ist die Story ihres Lebens. Doch jemand will um jeden Preis verhindern, dass sie sie erzählt. Und dann ist da noch Leo, ein geheimnisvoller Fremder, der vorgibt, ihr helfen zu wollen. Gemeinsam mit ihm folgt sie der Spur von Kontinent zu Kontinent, um die Drahtzieher zu entlarven. Sie entdeckt schockierende Verbrechen, die anscheinend niemanden interessieren, und gerät von einer brenzligen Situation in die nächste. Schließlich läuft alles auf die Frage hinaus: Wem kann sie trauen und wem nicht?


Meine Meinung:
Ich lernte die Autorin auf der Buchmesse in Frankfurt kennen. Wir haben uns nett unterhalten und deshalb habe ich dieses Buch erworben, weil ich natürlich neugierig war, was sie so schreibt.

So lernte ich Cori Stein kennen, eine Journalistin, die sich mit einem Informanten verabredet hatte. Aber statt ein Gespräch mit ihm zu führen, landet er tot auf ihrer Kühlerhaube und damit begann ein ganz besonderes Abenteuer. Für mich war es sehr spannend und ich fand es auch sehr interessant, denn ein sehr brisantes Thema wurde in diesem Krimi aufgegriffen.

Cori bekam einen geheimnisvollen Beschützer, der uns beide neugierig machte, denn wir beide wussten lange Zeit nicht, warum er ihr hilft und mit ihr verschiedene Länder bereist. Leo war mir trotzdem sehr sympathisch, mit Cori tat ich mich etwas schwerer, denn so manches Mal war ich mit ihrem Verhalten nicht so richtig einverstanden. Es entstanden dadurch zwar noch mehr aufregende Momente, die dem Buch eine gewisse Würze gaben, aber schimpfen musste ich trotz allem mit ihr.

Die Autorin hat mich durch die Entwicklung der Geschichte, die ich sehr gut fand, an das Buch gefesselt. Es war schwer eine Lesepause einzulegen, weil ich unbedingt wissen wollte, wie es denn weitergeht.


Fazit:
Ein gelungener Auftakt zu der  Serie mit Cori Stein, wenn es meine Zeit zulässt, werde ich nach und nach auch die anderen Bücher lesen. Hier gebe ich gerne eine Leseempfehlung.

Dienstag, 3. Juli 2018

Rezension - Mit Weite im Herzen



Autorin: Ronja Erb

Titel: Mit Weite im Herzen

Genre: Roman

Version: eBook und Taschenbuch

erschienen: 20. November 2017

Seiten: 219

Altersempfehlung: Erwachsene

Verlag: Éditions Elnau



Über die Autorin:
Ronja Erb, Jahrgang 1975, ist freiberufliche Texterin und Autorin. Sie hat Rechtswissenschaften und Kommunikation in Freiburg, Düsseldorf und Berlin studiert. Die ursprünglich aus Hessen stammende Autorin wohnt seit rund fünfzehn Jahren in Straßburg/Frankreich. Das Leben zwischen Schwarzwald und Vogesen inspiriert sie u. a. zu ihren Regio-Büchern.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Namibia wird für Helen nach einem Schicksalsschlag zum Sehnsuchtsort. Dort angekommen, wird sie in die Realität zurückgeholt, trotz aller Widerstände baut sie sich in Afrika ein neues Zuhause auf. Beflügelt von der Kraft, die ihr Namibia, dieses berauschend schöne Land, gibt, wagt sie nicht nur den Schritt in ein neues Leben, sondern auch in eine neue Liebe.


Meine Meinung:
Durch Zufall wurde ich auf dieses Buch aufmerksam. Und so kam es, dass ich Helen kennen lernte. Sie hat einen fürchterlichen Schicksalsschlag wegstecken  müssen. Etwas erholt davon, gerät sie in eine weitere Situation, die sie dazu bringt, ihre Zelte abzubrechen und irgendwo neu anzufangen. Bis hierhin war ich auch ihrer Meinung, denn das passiert, wenn mir die Person ans Leserherz gewachsen ist und ich mittendrin in der Geschichte stecke. Allerdings war ich persönlich nicht so ganz mit der Wahl ihres künftigen Wohnortes einverstanden. Was wahrscheinlich auch daran liegen mag, dass ich von dem Land Namibia wenig weiß und wohl auch viel zu viel Angst gehabt hätte, mich alleine auf den Weg dahin zu machen. Wie auch immer, Helen hat sich entschieden und ich begleitete sie.
Ronja Erb hat es dann auch bestens verstanden, mir sehr viel vom dem Land zu vermitteln. Ich lernte vieles kennen, sei es über dem Aberglauben, dem viele noch anhängen oder über Zusammenhalt, Freundschaft und Hilfsbereitschaft. Ich möchte nicht auf Einzelheiten ihrer Geschichte eingehen und zu viel verraten. Wichtig ist, dass Helen dort ihre Heimat gefunden  und sich mit allem ausgesöhnt hat. Mit der Weite im Herzen hat nicht nur sie das geschafft.

Fazit:
Wer Helen ebenfalls auf ihrem Weg begleiten möchte, wird vieles erfahren. Über Land und Leute, über mutige Schritte, die einem zunächst nicht so gut erscheinen und eine ganz besondere Liebesgeschichte.

Ich möchte mich bei der Autorin vielmals bedanken, dass sie mir ihr Buch zur Verfügung gestellt hat. Wir haben uns in Düsseldorf auf dem Self Publishing Day kennen gelernt und sehr gut unterhalten.  Ich wurde neugierig auf ihr Buch und habe es gerne gelesen.

#Werbung #Nambia #Schicksalsschläge

Rezension - Arme Mörder - Vicent Rius ermittelt auf Mallorcoa




Autorin: Eva-Maria Farohi

Titel: Vicent Rius ermittelt auf Mallorca

Genre: Kurzkrimi

Version: eBook

erschienen: 17. Mai 2018

Seiten: 57

Altersempfehlung: Erwachsene




Über die Autorin:
Musik, Theater, Malerei und Geschichte. Während ihrer Schulzeit war Eva-Maria Farohi öfter am Stehplatz der Oper anzutreffen als vor den Mathematik-Heften.In Wien geboren, erlernte sie zunächst einen „bürgerlichen“ Beruf, wie es die Eltern wünschten, bevor sie Schauspielerin wurde.Immer schon schrieb sie gerne Kurzgeschichten, die sie aber nie veröffentlichte. Von 2003 bis 2009 lebte sie auf Mallorca. Ihre Erinnerungen verarbeitete sie in dem Kurzroman „Septembersonne“, der 2015 als Kindle Single erschien und ein Bestseller wurde.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Etwas stimmt nicht im Haus seiner Mieter, davon ist Salvatore Pons überzeugt. Zuerst gibt es da diesen lauten, nächtlichen Streit. Dann erscheint ein offenbar verwirrter Mann auf der Bildfläche, der sich als Bruder der Mieterin ausgibt und aufgeregt von einer toten Schwester erzählt. Salvatore wendet sich an seinen Freund, Chefinspektor Vicent Rius. Als Rius mit dem fremden Mann sprechen will, ist dieser plötzlich spurlos verschwunden. Vicent Rius’ Spürsinn ist entflammt. Aber wo nur sind die Beweise? Er tappt im Dunkeln. Bis man eine Leiche in der Cala Sa Nau findet. Von diesem Zeitpunkt an will der Chefinspektor nur noch eines. Den Fall lösen …


Meine Meinung:
Vicent Rius ermittelt zum dritten Mal auf Mallorca und da ich ihn während seiner beiden ersten Fälle begleitet habe, wollte ich auch jetzt wieder dabei sein.
Und nun hat die Autorin mich endgültig überzeugt. Bisher habe ich ungerne so kurze Krimis gelesen, aber inzwischen weiß ich es zu schätzen und greife gerne zu einem Kurzkrimi. Besonders dann, wenn die Autorin, wie in diesem Fall, es versteht, in die Kürze reichlich Spannung zu packen.


Fazit:
Mir hat das Lesen dieses Buches sehr viel Lesevergnügen bereitet und gerne empfehle ich diesen Krimi allen, die etwas kurzes und spannendes suchen.


#Werbung #Kurzkrimi #Mallorca

Rezension - Dein. Für immer



Autorin: Emma Wagner

Titel: Dein. Für immer

Genre: Liebesroman, Historisch, Gegenwart

Version: eBook und Taschenbuch

erschienen:  1. Juli 2018

Seiten: 452

Altersempfehlung: Erwachsene





Emma Wagner ist eine 1982 in Niedersachsen geborene Autorin. Zum Studium verschlug es sie nach Heidelberg. Diese herrliche Stadt wurde ihrem Ruf in Emmas Falle mehr als gerecht, denn sie hat ihr Herz in Heidelberg verloren. Dort lebt sie dementsprechend immer noch - inzwischen glücklich verheiratet - mit ihrem Mann und ihren drei Kindern.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Clara weiß nicht, was sie vom Leben will. Aber sie weiß, was sie nicht will: Nino mit seinen feurigen braunen Augen und seinem unbeugsamen Stolz, der sie mit seiner Arroganz zur Weißglut treibt und sie gleichzeitig fasziniert. Nino, der ihr schon einmal das Herz gebrochen hat. Das Schicksal hat andere Pläne. In Argentinien treffen sie erneut aufeinander, und inmitten brütender Hitze, heller Mondnächte und erotischem Tango knistert es gewaltig. Doch die Zeichen der Zeit stehen alles andere als gut für das Paar …

Jahre später, in Deutschland: Isabell ist die Tochter eines wohlhabenden Unternehmers, Ben ist Journalist. Darüber hinaus allerdings ist er genau der Typ Mann, mit dem sie nichts zu tun haben möchte: ein Frauenheld mit Tattoos und Motorrad. Ben mit seinen dschungelgrünen Augen und seinem verschmitzten Lächeln lässt ihr jedoch keine Wahl. Sie verliert ihr Herz schneller, als es ihr lieb ist. Aber warum will ihr Vater sie um jeden Preis von Ben fernhalten?

Als Ben und Isabell einer Liebe auf die Spur kommen, die Jahrzehnte überdauert hat, und einem Familiengeheimnis, das auch ihrer beider Zukunft mitbestimmt, überschlagen sich die Ereignisse. Hat ihre Liebe eine Chance? Eine zutiefst berührende Geschichte von Vertrauen, Verrat und Vergebung, von Freundschaft und Feindschaft, von zerstörten Hoffnungen und neuen Träumen – und dem Kampf um die ganz große Liebe.


Meine Meinung:
Nachdem ich die Bücher "Du. Für immer" und "Wir. Für immer" gelesen hatte, war für mich klar, dass ich auch dieses Buch lesen wollte. Hatten mich die beiden Bücher schon so sehr begeistert, gab es hier in meinen Augen noch eine Steigerung und eine Herausforderung an mich.
Im Grunde waren es für mich zunächst zwei verschiedene Geschichten, die sich kapitelweise abwechselten. Mit Clara und Nino lernte ich einiges von Argentinien kennen, vor vierzig Jahren war dort vieles im Umbruch. Wobei ich anfangs meine Probleme mit dem Verhalten von Clara hatte, was sich dann später aber ändern sollte. Während ich also mit den beiden und vielen anderen ein paar Jahrzehnte in die Vergangenheit reiste, befand ich mich mit Ben und Isabell in der Gegenwart. Hier war es sehr geheimnisvoll, denn ich war mir nicht sicher, was Ben wirklich wollte.
Emma Wagner hat es hervorragend verstanden mich mit ihrem Schreibstil an das Buch zu fesseln. Da ich ja furchtbar neugierig bin, habe ich das Buch regelrecht verschlungen. Ich erwähnte ja schon, dass es eine Herausforderung für mich war. Es gibt Bücher, da blättere ich bei Kapiteln weiter, die ebenfalls im Wechsel über andere Zeiten oder Personen berichten, weil mich ein Paar ganz besonders interessiert. Aber hier habe ich durchgehalten und brav schön die Reihenfolge eingehalten.  Ich wurde dann auch belohnt, denn es wurde auch immer spannender, besonders für ein Paar, aber das verrate ich hier nicht. Da alles einen Sinn hat, fanden am Ende alle Geschichten zusammen, was mich erfreute und vor allem begeisterte, denn mit einer Wendung hatte ich nicht gerechnet.


Fazit:
Kann man sich von Buch zu Buch steigern? Ja, ich finde schon, dass es Emma Wagner gelungen ist und empfehle das Buch auf jeden Fall und sehr gerne. Achja und ich schaue mir jetzt mal Bilder an, denn ich möchte mehr über den Ceibo erfahren, dessen wundervolle Blüten das Buchcover verschönern.

#Werbung #EmmaWagner #DeinFürImmer

Montag, 2. Juli 2018

Rezension - Rollmopskommando



Autor: Kirschan Koch

Titel: Rollmopskommando

Genre: Krimi

Version: eBook, Taschenbuch und Hörbuch

erschienen: 1. April 2015

Seiten: 288

Altersempfehlung: Erwachsene

Verlag: dtv Verlagsgesellschaft



Über den Autor:
Krischan Koch wurde 1953 in Hamburg geboren. Die für einen Autor üblichen Karrierestationen als Seefahrer, Rockmusiker und Kneipenwirt hat er sich geschenkt. Stattdessen macht er Kabarett und Kurzfilme und schreibt seit vielen Jahren Filmkritiken u.a. für die ‚Die Zeit‘ und den Norddeutschen Rundfunk. Koch lebt mit seiner Frau in Hamburg und auf der Nordseeinsel Amrum, wo er mit Blick aufs Watt seine Kriminalromane schreibt.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Kurz bevor sich Polizeiobermeister Thies Detlefsen aus dem nordfriesischen Fredenbüll zu Tode langweilt, kommt wieder (kriminelles) Leben ins Örtchen. Die Ereignisse überstürzen sich: Im Nachbarort Schlütthorn wird die Raiffeisenbank überfallen, Oma Ahlbeck als Geisel genommen und ein ordentlicher Batzen Geld gestohlen. Die Täter flüchten nach Fredenbüll, kommen aber nicht weit. Denn auf einmal geschehen seltsame Dinge im Dorf. Und der große Showdown findet ausgerechnet im Fredenbüller EDEKA-Markt statt!


Meine Meinung:
Ich bin immer wieder begeistert, wenn ich die Cover der Bücher von Krischan Koch sehe und als meine Aufmerksamkeit auf dieses Buch geleitet wurde, habe ich nicht lange überlegt, ob ich es lesen wollte.
Ich freute mich darauf, wieder etwas über Thies Detlefsen zu lesen und wurde nicht enttäuscht. Denn bei diesem Buchtitel und Cover erwartete ich neben Spannung auch Humor. Schon allein durch einige Personen, denen der Autor ganz besondere Charaktere zugeordnet hatte, bescherte mir das Buch sehr viel Lesefreude. Oma Ahlbeck hat mich begeistert und auch die Zwillinge von Thies spielen eine wichtige Rolle.  Ich will hier natürlich nicht zuviel verraten und nun nicht weiter auf den Inhalt eingehen.


Fazit:
Ein Küstenkrimi der besonderen Art mit Spannung und Humor und Rollmops to go. Gerne gebe ich eine Leseempfehlung.

Beim Verlag möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken.