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Samstag, 18. Dezember 2021

Rezension - Goldenes Gift


 

Autor: Tom Hillenbrand

Titel: Goldenes Gift

Genre: Krimi

Version: eBook, Hörbuch und Taschenbuch

erschienen: 4. November 2021

Seiten: 480

Altersempfehlung: Erwachsene

Herausgeber ‏ : ‎ KiWi-Taschenbuch



Über den Autor:
Tom Hillenbrand kommt aus Hamburg und wohnt in München. Die meiste Zeit schreibt er – Krimis und Thriller, aber auch Science Fiction und historische Romane. 
Seine Bücher wurden vielfach ausgezeichnet, unter anderem mit dem Friedrich-Glauser-Preis, dem Bremer Krimipreis, dem Kurd-Laßwitz-Preis und dem Deutschen Science-Fiction-Preis. 
Tom hat Politikwissenschaft studiert und an der Georg von Holtzbrinck-Schule für Wirtschaftsjournalismus volontiert. Danach arbeitete er für verschiedene Publikationen, unter anderem für HANDELSBLATT, TELEBÖRSE, FINANCIAL TIMES DEUTSCHLAND, WIRED und SPIEGEL.de.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Komm, süßer Tod.
Als ein Imker zu Tode kommt und dessen Bienenstöcke verschwinden, beginnt der Luxemburger Koch Xavier Kieffer zu recherchieren. Hat der Tod mit dem weltweiten Geschäft mit dem Honig zu tun? Der ehemalige Sternekoch Xavier Kieffer lässt von einem Imker speziellen Honig aus der Luxemburger Unterstadt für sein Restaurant produzieren. Als der Mann plötzlich stirbt und seine Bienenstöcke nicht mehr aufzufinden sind, geht Kieffer der Sache nach.
Gemeinsam mit seiner Freundin, der Gastrokritikerin Valérie Gabin, findet er sich schnell im Mittelpunkt eines gigantischen Skandals wieder, der um den halben Globus reicht und sowohl die Reinheit des Honigs als auch das Überleben der Bienen gefährdet. Können sie verhindern, dass der Weltmarkt mit gepanschtem Honig geflutet wird? Können sie ihren Widersachern das Handwerk legen, bevor es zu spät ist?


Meine Meinung:
Da wir alle wissen, wie wichtig die Bienen für uns alle sind, war ich neugierig auf dieses Buch. So kam es, dass ich das inzwischen siebte Buch, in dem Xavier Kieffer ermittelt, in der Hand halten konnte. Ich hatte jetzt nicht das Gefühl, dass ich die vorherigen Bücher für den Einstieg hätte lesen müssen. Aber vielleicht wäre es ganz gut gewesen, damit ich mich mit Xavier und seine Freundin Valérie besser hätte anfreunden können. Denn so richtig überzeugen konnten mich die beiden in diesem Buch nicht.
Sehr gut und interessant fand ich das Thema Bienen. Außerdem hatte ich das Gefühl mal wieder in Luxemburg zu sein. Die Spannung empfand ich jetzt nicht so groß, obwohl es mich natürlich neugierig machte und ich wissen wollte, wie denn alles zusammenhing. Wobei ich es schon unglaubwürdig fand, dass Bienen aus Luxemburg etwas mit denen am Sacramento River zu tun haben.
Über kulinarisches wurde sehr viel geschrieben, denn schließlich ist Xavier Kieffer Koch und besitzt ein Restaurant. Etwas störend waren für mich die fremdklingenden Namen der Speisen. Sie wurden zwar ausführlich erklärt, aber mich bremste es im Lesefluss.


Fazit:
Interessant fand ich alles rund um das Thema Bienen. Ansonsten habe ich nicht den Eindruck bekommen, dass ich weitere Folgen lesen möchte. Fans der Serie mögen das vielleicht anders beurteiltem.


Beim Verlag und bei NetGalleyDE möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken.

#GoldenesGift #NetGalleyDE!

Mittwoch, 10. November 2021

Rezension - Mitte

Autor: Volker Kutscher

Illustratorin: Kat Menschik

Titel: Mitte

Genre: Historisch

Version: eBook, Hörbuch und gebundene Ausgabe

erschienen: 7. Oktober 2021

Seiten: 128

Altersempfehlung: Erwachsene

Herausgeber ‏ : ‎ Galiani-Berlin
Herausgeber ‏ : ‎ Kiepenheuer & Witsch eBook



Über die Illustratorin:
Kat Menschik ist freie Illustratorin. Ihre Reihe Lieblingsbücher gilt als eine der schönsten Buchreihen der Welt. Zahlreiche von ihr ausgestattete Bücher wurden prämiert. Zuletzt erschienen dort Kat Menschiks und des Diplom-Biologen Doctor Rerum Medicinalium Mark Beneckes Illustrirtes Thierleben (2020), als zehnter Jubiläumsband Durch den wilden Kaukasus (2021) und Mitte (2021). Ihr Gartenbuch Der goldene Grubber wurde 2014 als eins der Schönsten Bücher des Jahres prämiert. Es verkaufte sich bisher über dreißigtausend Mal und ist ein Longseller, weil das Gärtnern mit dem Buch glücklich macht.

Über den Autor:
Volker Kutscher, geboren 1962, arbeitete nach dem Studium der Germanistik, Philosophie und Geschichte zunächst als Tageszeitungsredakteur, bevor er seinen ersten Kriminalroman schrieb. Heute lebt er als freier Autor in Köln. Mit dem Roman »Der nasse Fisch«, dem Auftakt seiner Krimiserie um Kommissar Rath im Berlin der Dreißigerjahre, gelang ihm auf Anhieb ein Bestseller, dem bisher fünf weitere folgten. Die Reihe ist inzwischen in viele Sprachen übersetzt und durch Tom Tykwers Verfilmung Babylon Berlin international bekannt.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Für Fans von Volker Kutschers weltberühmten Krimis um Kommissar Gereon Rath.
Das Buch Mitte knüpft unmittelbar an die dramatischen Ereignisse des letzten Kutscher-Krimis Olympia an. Die außergewöhnlich spannende Erzählung wurde eigens für die Reihe von Kat Menschik geschrieben.
Im Zentrum des Buches steht eine der drei zentralen Figuren aus dem Kutscher-Kosmos: Fritze Thormann - Charly und Gereon Raths Pflegesohn. Der 15-jährige wollte als Ehrendienstler der HJ auf der Olympiade 1936 vor allem seinem Läuferidol Jesse Owens nahe sein. Doch wurde er zu seinem Unglück zufällig Zeuge eines Selbstmords, dessen Umstände mehr als fragwürdig waren. Während die Polizei ihm nicht glaubt, ist die Gestapo schon auf der Spur des unliebsamen Zeugen. Dem Jungen bleibt nichts übrig, als zu fliehen und mit gefälschtem Pass beim Kohlehandel Kleinfeldt in Berlin-Mitte unterzutauchen. Aus seinem Versteck heraus versucht Fritz Kontakt zu Charly und Gereon Rath aufzunehmen, von deren dramatischen Schicksal er noch gar nichts weiß. Und auch seiner ebenfalls untergetauchten jüdischen Freundin Hannah schreibt Fritz über ein Postfach. Doch nicht nur die Gestapo fahndet nach ihm … Die Situation ist alles andere als harmlos.


Meine Meinung:
Mich machte der Buchtitel und das Cover neugierig. Von den Krimis kenne ich keinen, aber ich konnte in diesem Buch einiges erfahren.
Sehr gut hat mir der Schreibstil gefallen und begeistert war ich von den dazu gehörenden Bildern. So hatte ich alles noch besser vor Augen.
Im Mittelpunkt dieses Buch steht Fritz, ein Junge, der leider die Aufmerksamkeit verschiedener Personen auf sich gezogen hat. Das ist besonders in den dreißiger Jahren sehr gefährlich. Wie es ihm ergeht und was er erlebt, erfahre ich durch Briefe, die er zwei Frauen schickt. In diesen Briefen erzählt er etwas über sich und da er auf die Briefe der Frauen genauestens eingeht und diese entsprechend beantwortet, weiß ich auch über sie bescheid. Eine aufregende Zeit war es damals und nicht immer fand alles ein gutes Ende. 


Fazit:
Eine besondere Art, uns Lesern etwas über das damalige Zeitgeschehen zu vermitteln. Ich fand es sehr interessant und auch spannend, da ich die Hoffnung hatte, dass es ein gutes Ende nehmen könnte. Auf jeden Fall gebe ich hier gerne eine Leseempfehlung.

Beim Verlag und bei NetGalleyDE möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken.

#Mitte #NetGalleyDE!

Sonntag, 20. Juni 2021

Rezension - Um Mitternacht ab Buckingham Palace



Autor: JB Lawless

Titel: Um Mitternacht ab Buckingham Palace

Genre: Historisch, Krimi

Version: eBook und Taschenbuch

erschienen: 6. Mai 2021

Seiten: 368

Altersempfehlung: Erwachsene

Herausgeber ‏ : ‎ KiWi-Taschenbuch



Über den Autor habe ich nur folgendes gefunden:
JB Lawless ist das Pseudonym eines bekannten Autors.
Geheimnisvoller Autor: Der hinter dem Pseudonym JB Lawless versteckte Autor hält seine wahre Identität bisher noch gut unter Verschluss. Laut Kiepenheuer und Witsch handelt es sich um einen bekannten Autor, der unter seinem Pseudonym eine neue Krimi-Reihe veröffentlicht.


Kurzbeschreibung, übernommen:
London, 1941: Als London bombardiert wird, droht den beiden Mädchen Elizabeth und Margaret laut Secret Service auch von anderer Seite Gefahr. Eine Entführung soll geplant sein, und so werden sie inkognito nach Irland gebracht, in die Obhut des jungen Detective Strafford. Und der ist mit den selbstbewussten Mädchen ganz schön überfordert. Der junge irische Detective Strafford und die englische Geheimagentin Miss Celia Nashe haben eine wichtige Aufgabe: Sie sollen in Clonmillis Hall über »Ellen« und »Mary« wachen, und keiner darf wissen, dass es sich dabei eigentlich um die Königskinder handelt. Aber die irische Dienerschaft und alle, die in der Nähe wohnen, gehen in dem großen Haus ein und aus, nicht wenige von ihnen haben seit dem Unabhängigkeitskrieg kein gutes Bild von England. Bald sickert durch, um wen es sich bei den beiden Mädchen wirklich handelt. Und die Prinzessinnen beginnen, sich in ihrem goldenen Käfig zu langweilen, und wollen raus …


Meine Meinung:
Der Buchtitel hat mich magisch angezogen, denn als Londonfan war für mich klar, dass ich das Buch lesen wollte. Obwohl ja wenig in London passierte, denn die beiden Prinzessinnen sollten in Sicherheit gebracht werden, während die Stadt bombardiert wurden und viele Bewohner ums Leben kamen. 
Heimlich wurden die Mädchen abgeholt und zu einem Hafen gebracht, von dem sie per Schiff nach Irland reisen sollten. Allerdings war es in diesem Haus, wo sie wohnen sollten, sehr langweilig. nicht nur für die Prinzessinnen sondern auch für mich. Mit mäßigem Interesse habe ich gelesen, was sich alles so ereignete. Es war zwar alles ganz interessant, aber nicht sehr spannend. Die meisten Personen konnten mich nicht sonderlich beeindrucken und es fiel mir schwer, das Buch bis zum Ende zu lesen.


Fazit:
Schade, ich hatte mir mehr erhofft. Nun mag es mit Sicherheit einige Leser geben, die großes Interesse daran haben, das Buch zu lesen. Ich möchte keinen daran hindern, spreche aber diesmal keine ausdrückliche Leseempfehlung aus.

Beim Verlag und bei NetGalleyDe möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken.


#UmMitternachtabBuckinghamPalace #NetGalleyDE

Rezension - Lange Schatten an der Côte d`Azur



Autorin: Christine Cazon

Titel: Lange Schatten an der Côte d`Azur

Genre: Krimi

Version: eBook, Taschenbuch, Hörbuch

erschienen: 15. April 2021

Seiten: 304 

Altersempfehlung: Erwachsene

Herausgeber ‏ : ‎ KiWi-Taschenbuch



Über die Autorin:
Christine Cazon, Jahrgang 1962, hat ihr altes Leben in Deutschland gegen ein neues in Südfrankreich getauscht. Sie lebt mit ihrem Mann und Katze Pepita in Cannes, dem Schauplatz ihrer Krimis mit Kommissar Duval.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Mord auf dem Friedhof – Kommissar Duval taucht ein in die wechselvolle Geschichte der Côte d’Azur.

Die Ermittlungen zu seinem achten Fall führen Kommissar Léon Duval diesmal in die Vergangenheit, in die Zeit des Zweiten Weltkriegs und der deutschen Besatzung. Hat das, was dort begann, womöglich Auswirkungen bis heute? Einmal im Jahr, zu den Gedenktagen im November, polieren die Franzosen die Gedenksteine der Familiengräber und schmücken sie mit Chrysanthemen, Astern und Alpenveilchen. So auch in Cannes, auf dem historischen Friedhof Le Grand Jas. Auf einem der Gräber im israelitischen Feld aber liegt in einer blutroten Lache ein toter junger Mann. Duval übernimmt die Ermittlungen und erfährt schon bald, dass der junge Mann Jude war. War es eine antisemitisch motivierte Tat? Duvals Vorgesetzte wollen davon nichts wissen. Und doch schließt Duval diese Spur nicht aus, und seine Suche im Leben und Umfeld des jungen Mannes lässt eine Vergangenheit wieder aufleben, die manche lieber vergessen wollen. Aber auch privat hat Duval einiges auszustehen: Familienneuzugang Julie bekommt Zähne, und Freundin Annie hat Probleme, Kind und Beruf unter einen Hut zu bringen.


Meine Meinung:
Nachdem ich die ersten drei Bücher gelesen hatte, in denen Kommissar Duval ermittelt, konnte ich durchaus einen größeren Sprung wagen und mit Band acht weitermachen. 
Diesmal hatte ich das Gefühl, dass sich sehr viel aus dem privaten Bereich in den Vordergrund geschoben hat. Zumal sich im Laufe der zurückliegenden Folgen sich viel getan hat.
Außerdem kam es mir weniger wie ein Krimi vor. Obwohl ich das Thema sehr interessant fand, denn es ging um Vergangenheitsbewältigung, was heutzutage in vielen Büchern beschrieben wird. 
Natürlich gibt es Arbeit für Duval und seine Mitarbeiter, denn auf einem Friedhof wird ein Toter gefunden. Die Ermittlungen sind sehr mühsam, denn wie üblich wird nicht gerne über Vergangenes gesprochen. Es dauert, bis Duval die Zusammenhänge herausfinden kann und es wird tatsächlich vieles aufgedeckt, worüber nicht nur geschwiegen sondern auch Lügen bereitet wurden.
Es stellt sich heraus, dass Vergangenes wirklich lange Schatten über die Côte d`Azur wirft. Historisch sehr interessant, aber der Krimianteil wird vernachlässigt.


Fazit:
Wer sich für vergangene Begebenheiten, die sich an der Côte d`Azur abspielten, interessiert, wird hier ein interessantes Buch finden.  Ich fand, dass die Spannung nicht so groß war in dieser Folge. Aber die Autorin hat sich allgemeinen Geflogenheiten angepasst. Lesenswert ist es auf jeden Fall.


Beim Verlag und bei NetGalleyDe möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken. 


#LangeSchattenüberderCôtedAzur #NetGalleyDE

Mittwoch, 26. Mai 2021

Rezension - Intrigen an der Côte d`Azur



Autorin: Christine Cazon

Titel: Intrigen an der Côte d`Azur

Genre: Krimi

Version: eBook, Taschenbuch, Hörbuch

erschienen: 5. März 2015

Seiten: 320

Altersempfehlung: Erwachsene

Herausgeber : KiWi-Taschenbuch




Über die Autorin:
Christine Cazon, Jahrgang 1962, hat ihr altes Leben in Deutschland gegen ein neues in Südfrankreich getauscht. Sie lebt mit ihrem Mann und Katze Pepita in Cannes, dem Schauplatz ihrer Krimis mit Kommissar Duval.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Mord und Intrigen an der Côte d’Azur: Léon Duval ermittelt wieder in Cannes Gerade hat Kommissar Léon Duval seinen ersten Fall – die Ermordung eines berühmten Regisseurs während des Filmfestivals – erfolgreich gelöst, da warten auch schon die nächsten Herausforderungen auf ihn und sein Team. Ein Spaziergänger entdeckt eine Leiche, im ehrwürdigen Hotel Beauséjour wird Schmuck gestohlen, und eine Frau verschwindet. Duval und seine Kollegen, die eigentlich auf eine ruhige Nachsaison gehofft hatten, beginnen mit den Ermittlungen. Doch je mehr Duval an Informationen zusammenträgt, desto mehr muss er sich fragen, ob es zwischen all diesen Fällen nicht einen Zusammenhang gibt. Warum verschwindet die Tochter der Hotelbesitzerin scheinbar spurlos, und was weiß ihr Geliebter? Welche Rolle spielt Nicole Bouvard, Mitgesellschafterin des Hotels, und wie passt der Tod eines Journalisten in das Szenario? Eine knifflige Aufgabe für Léon Duval, die viel Fingerspitzengefühl und Diplomatie erfordert. Nicht nur im Umgang mit Kollegen und Vorgesetzten, sondern auch mit allen Beteiligten dieser scheinbar unentwirrbaren Intrige.


Meine Meinung
:
Léon Duval hat es wirklich nicht leicht. Nun darf er in einer wunderschönen Gegend arbeiten, allerdings muss er sehr viel Rücksicht nehmen, denn nicht jeder dort mag es, wenn ein "Flic" auftaucht und Fragen stellt. Zunächst sieht der nächste Auftrag ganz harmlos aus, er wird in ein Hotel gerufen, weil dort wertvoller Schmuck abhanden gekommen ist. Und sofort tauchen Personen auf, die mir nicht sehr sympathisch sind. Zum Leidwesen von Duval hat anscheinend der Tote, dessen Fall er nicht bearbeiten darf, doch etwas damit zu tun.
Ein weiteres Mal darf ich Kommissar Duval begleiten und lerne noch mehr von der Gegend kennen, was mit sehr gut gefällt. Seine Informationen, die er mit seinem Team reichlich sammelt, stellten mich vor einem Rätsel und ich war gespannt, was ich am Ende erfahren würde. Natürlich kommt auch diesmal das Privatleben nicht zu kurz. Von der Familie löst er sich langsam und knüpft neue vielversprechende Kontakte.


Fazit:
Mit Intrigen, Macht und erbarmungslosem Durchsetzen der Vorhaben versuchen einige ans Ziel zu kommen. Der Fall ist zwar nicht abgeschlossen, aber nicht alle können so richtig gefasst und bestraft werden. Es wird in den folgenden Büchern noch einiges passieren. Aber zunächst gebe ich für dieses Buch eine Leseempfehlung.

Beim Verlag und bei NetGalleyDe möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken.


#IntrigenanderCôtedAzur #NetGalleyDE

Rezension - Stürmische Côte d`Azur



Autorin: Christine Cazon

Titel: Stürmische Côte d`Azur

Genre: Krimi

Version: eBook, Taschenbuch und Hörbuch

erschienen: 8. April 2016

Seiten: 304

Altersempfehlung: Erwachsene

Herausgeber : KiWi-Taschenbuch




Über die Autorin:
Christine Cazon, Jahrgang 1962, hat ihr altes Leben in Deutschland gegen ein neues in Südfrankreich getauscht. Sie lebt mit ihrem Mann und Katze Pepita in Cannes, dem Schauplatz ihrer Krimis mit Kommissar Duval.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Der Commissaire ist reif für die Insel
Der dritte Fall der Côte-d’Azur-Krimireihe um den Kommissar Léon Duval führt den Ermittler auf die Insel Sainte Marguerite. Unmittelbar vor Cannes gelegen, ist sie ein beliebtes Naherholungsgebiet, im Sommer pendeln die Fähren unablässig zwischen der Stadt und dem kleinen Inselhafen hin und her. Doch inzwischen ist es Herbst geworden, ein Sturmtief liegt über der Bucht, als auf einer Yacht im Hafen von Sainte Marguerite ein Matrose ermordet aufgefunden wird. Duval und sein Ermittlungsteam machen sich an die Arbeit. Bald wird jedoch der Fährverkehr eingestellt, und Duval führt die Ermittlungen vor Ort allein weiter. Er mietet sich im Forsthaus ein, und zum Glück gibt es im Inselrestaurant eine hervorragende Köchin. Doch nicht nur das Wetter ist stürmisch, auch der Mordfall entwickelt sich turbulent, denn kurz nach Duvals Eintreffen auf der Insel wird eine zweite Leiche gefunden. Und auch privat bewegt sich der Kommissar nicht unbedingt in ruhigem Fahrwasser.


Meine Meinung:
Wer davon ausgeht, dass an der Côte d`Azur immer schönes Wetter herrscht, wird spätestens jetzt belehrt. Diesmal muss Kommissar Léon Duval auf einer Insel ermitteln. Die Insel Sainte Marguerite liegt vor Cannes und ist eigentlich in kurzer Zeit mit der Fähre zu erreichen. Eine angenehme Fahrt bei gutem Wetter, wenn ein Sturm aufzieht ist es recht unangenehm und der Fährbetrieb wird dann auch eingestellt.  Genau davon war Duval betroffen, er blieb auf der Insel und musste dort nach dem Täter suchen. Weg fahren konnte der Täter ja ebenfalls nicht und nun begann die Arbeit. Verdächtig waren einige Personen und ich rätselte mit, wer es denn nun sein kann. Am Ende war ich dann auch etwas überrascht, mit diesen Abläufen hatte ich nicht gerechnet. 
Der Fall war relativ schnell gelöst und gehörte für mich jetzt nicht zu den spannendsten Fällen. Wie gehabt, wurden private Telefonate eingefügt, womit ich auch hier auf dem neuesten Stand bleiben konnte.


Fazit:
In jeder Serie gibt es Bücher, die mal hervorragend gut oder mittelmäßig sind. Wie es im Leben auch vorkommt. Ich möchte jetzt keinem vom Lesen abhalten, aber ich denke, die eine oder andere Folge kann durchaus auch mal übersprungen werden.


Beim Verlag und bei NetGalleyDe möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken.


#StürmischeCôtedAzur #NetGalleyDE

Sonntag, 16. Mai 2021

Rezension - Mörderische Côte d´Azur



Autorin: Christine Cazon

Titel: Mörderische Côte d´Azur

Genre: Krimi

Version: eBook und Taschenbuch

erschienen: 13. Februar 2014

Seiten: 336

Altersempfehlung: Erwachsene

Herausgeber : KiWi-Taschenbuch



Über die Autorin:
Christine Cazon, Jahrgang 1962, hat ihr altes Leben in Deutschland gegen ein neues in Südfrankreich getauscht. Sie lebt mit ihrem Mann und Katze Pepita in Cannes, dem Schauplatz ihrer Krimis mit Kommissar Duval.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Tod auf dem roten Teppich – ein spannendes Krimi-Debüt aus Südfrankreich 
Es ist Mai, die Zeit des berühmten Filmfestivals in Cannes, die ganze Stadt vibriert, überall wimmelt es von Fotografen, Journalisten, Filmstars und solchen, die es werden wollen. Und mittendrin wird plötzlich während einer Pressevorführung für seinen neuen Dokumentarfilm der berühmte Regisseur Serge Thibaut ermordet. Kommissar Léon Duval, frisch aus Paris an die Côte d’Azur gezogen, muss seine unausgepackten Umzugskisten stehen lassen und sofort mit den Ermittlungen beginnen. Schließlich kann das Festival keine Negativschlagzeilen gebrauchen. Ein schneller Erfolg muss her. Wer hatte ein Interesse am Tod des Filmemachers, der sich so unermüdlich für die Erhaltung des Regenwalds einsetzte? Und war dieser Serge Thibaut wirklich so ein uneigennütziger Gutmensch? Seine Nachforschungen führen Duval bald in ein scheinbar unentwirrbares Dickicht aus Eitelkeiten, Intrigen und Korruption. 


Meine Meinung:
Manchmal ist es sehr gut, wenn ich auf ein Buch aufmerksam gemacht werde und gleichzeitig erfahre, dass es zu einer Serie gehört und ich die Möglichkeit habe, mit Band eins anzufangen.
So kam es, dass ich Kommissar Léon Duval und seinen ersten Fall kennen lernte. Duval ist von Paris nach Cannes gezogen. Statt in Ruhe alle Kollegen und die Begebenheiten vor Ort kennen lernen zu können, muss er sofort durchstarten. Es ist die Zeit der Filmfestspiele und die Stadt befindet sich im Ausnahmezustand. Ausgerechnet jetzt wird ein Regisseur während seiner Filmvorführung erschossen.
Christine Cazon hat dafür gesorgt, dass Duval und ich sehr viel erfahren, wie alles abläuft, wer sich dort mit wem trifft, wie die Räumlichkeiten sind und noch mehr. Natürlich lernen wir beide alle Mitarbeiter und deren Befindlichkeiten kennen, außerdem kann ich feststellen, dass sich keiner von einem ausgiebigen Essen mit anschließendem Kaffee abhalten lässt.
Anfangs zieht es sich für mich etwas in die Länge, was aber auch daran liegen kann, dass sich zu viele Leute im Saal befunden haben, als der Mord geschah. Außerdem mischten sich sehr viele Personen ein, die meinten, dass sie Einfluss auf die Ermittlungsarbeit nehmen müssten. Aber Duval stellt auch fest, wie die Zusammenarbeit mit seinen direkten Mitarbeitern klappt. Und das nimmt ihm schon mal einige Sorgen. Denn privat hat er ebenfalls noch einiges, worum er sich kümmern muss. Also, einfach ist der Start wirklich nicht. Steine werden ihm in den Weg gelegt, in bestimmte Richtungen darf nicht ermittelt werden und noch einiges mehr. Klar, am Ende findet er heraus, wer der Täter war, was für mich eine Überraschung war.


Fazit:
Ein gelungener Start einer Krimiserie, von der auf meinem Reader noch weitere Folgen aufs Lesen warten. Zunächst gebe ich gerne eine Leseempfehlung.

Beim Verlag und bei NetGalleyDe möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken. 

#MörderischeCôtedAzur #NetGalleyDE

Sonntag, 18. April 2021

Rezension - Lady Churchill


Autorin: Marie Benedict

Titel: Lady Churchill

Genre: Historisch, Biografie

Version: eBook, Hörbuch und gebundenes Buch

erschienen: 15. April 2021

Seiten: 448

Altersempfehlung: Erwachsene

Herausgeber : Kiepenheuer&Witsch



Über die Autorin:
Marie Benedict, geboren 1973, studierte am Boston College Geschichte und Kunstgeschichte und an der Boston University School of Law. Sie ist Anwältin und lebt mit ihrer Familie in Pittsburgh.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Die Geschichte einer klugen Frau, die das Weltgeschehen entscheidend prägte und doch eine Unbekannte blieb – Clementine Churchill. 
Marie Benedict ist eine Meisterin darin, den vergessenen Frauen der Weltgeschichte endlich Leben einzuhauchen. Wie ist es nur möglich, dass wir nichts über die emanzipierte Frau an Winston Churchills Seite wissen? Vorhang auf für die bewundernswerte Clementine Churchill. Clementine und Winston Churchill fühlen sich sofort zueinander hingezogen, sind sie doch beide Kinder von unzulänglichen Müttern. Sie finden Sicherheit in ihrer Ehe und bekommen zusammen nicht nur fünf Kinder, sondern gestalten auch gemeinsam Winstons beispiellose Karriere. Cat und Pug, wie sie einander liebevoll nennen, meistern fast jede politische Krise gemeinsam, auch wenn Clementine ihren Mann hin und wieder vor wütenden Frauenrechtlerinnen oder Verehrerinnen retten muss. Die beiden sind ein wahres power couple, obwohl Clementine wegen ihres »unweiblichen« Charakters kritisiert wird. In der Tat stellt sie ihre Fähigkeiten als Mutter infrage, da sie weit mehr Leidenschaft für ihre Arbeit aufbringt als für die Kindererziehung. Winston Churchills Einsatz an der Front im Ersten Weltkrieg, der Tod der zweijährigen Tochter Marigold, Winstons Kampf gegen die Nazis und schließlich die triumphale Rückkehr ins Unterhaus bilden das Gerüst dieses Romans über eine außergewöhnliche Ehe, bei der mal wieder eine starke Frau hinter ihrem Mann steht und die Geschicke klug zu lenken weiß.


Meine Meinung:
Starke Frauen im Schatten der Weltgeschichte - Ganz ehrlich, sehr viele Gedanken hatte ich mir bisher nicht über die Frauen gemacht. Deshalb war ich sehr daran interessiert, dieses Buch über Lady Churchill zu lesen.
Die Autorin beginnt ihre Schilderung über das Leben von Clementine Churchill am 8. September 1908. Es ist der Hochzeitstag von Clementine Hozier und Winston Churchill. Durch gedankliche Rückblenden von Clemmie, wie sie von Freunden genannt wird, erfahre ich einiges mehr über die Zeit davor und vor allem über ihre Familie.
Sehr ausführlich hat die Autorin berichtet, was die beiden alles erleben durften und auch mussten. Denn es war nicht leicht. Winston Churchill war kein einfacher Mann und hat seine Frau sehr beansprucht. Hier kann man wirklich sagen, ohne sie wäre er nie das geworden, was er zeitweise war.  Clementine wurde dann auch hin und her gerissen, zwischen ihren Aufgaben als Mutter und dem Anspruch, ihre Position besonders für die benachteiligten Frauen einzusetzen. Während der Kriege "durften" die Frauen dafür sorgen, dass alles in der Wirtschaft und Produktion lief und danach wurden sie sofort wieder an den heimischen Herd geschickt. Aber nicht nur dafür setzte Lady Churchill sich ein. Sie begleitete ihren Mann zu wichtigen Gesprächen, was natürlich die anwesenden Herren überhaupt nicht gut fanden. Es war eigentlich klar, dass sie irgendwann Erholung brauchte. In ihrem Leben gab es reichlich Höhen und Tiefen, aber ich denke, wenn sie die Wahl gehabt hätte, würde sie Winston Churchill wieder heiraten. Wir Leser begleiten die beiden viele Jahre, allerdings brach das Buch in meinen Augen abrupt ab. Es endete im Jahr 1945. Zu gerne hätte ich ein bisschen über die weiteren Jahre erfahren, schließlich waren sie 57 Jahre verheiratet. Nebenbei habe ich natürlich versucht, etwas mehr über die beiden zu erfahren. Mit Interesse habe ich mir Bilder angesehen. Aber leider konnte ich nirgends Antworten auf meine Fragen finden. 


Fazit:
Anscheinend empfand die Autorin die Jahre zwischen 1908 und 1945 als die wichtigsten im Leben der Eheleute Churchill. Es waren ja auch sehr endscheidende und erlebnisreiche Jahre, aber im Nachwort hätte durchaus kurz noch einiges erwähnt werden können.  Auf jeden Fall war es sehr lesenswert und ich gebe gerne eine Leseempfehlung.  


Beim Verlag und bei NetGalleyDe möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken


#LadyChurchill #NetGalleyDE

Mittwoch, 3. Februar 2021

Rezension - Das dunkle Dorf



Autor: Lenz Koppelstätter

Titel: Das dunkle Dorf

Genre: Krimi

Version: eBook und Taschenbuch

erschienen: 14. Januar 2021

Seiten: 304

Altersempfehlung: Erwachsene

Herausgeber : KiWi-Taschenbuch



Über den Autor:
Lenz Koppelstätter, Jahrgang 1982, ist in Südtirol geboren und aufgewachsen. Er arbeitet als Medienentwickler und als Reporter für Magazine wie »Geo Special«, »Geo Saison« oder »Salon«. Die ersten vier Bände der Krimireihe um Commissario Grauner, »Die Tote am Gletscher«, »Die Stille der Lärchen«, »Nachts am Brenner« und »Das Tal im Nebel«, waren ein großer Erfolg bei Lesern und Presse.


Kurzbeschreibung, übermommen:
Vendetta im verschneiten Südtirol. Rachsüchtige Mafiosi, ein toter Dorfpolizist und geheime Ermittlungen: In seinem sechsten Fall bekommt es Südtirols beliebtestes Ermittlerduo mit Italiens gefährlichsten Verbrechern zu tun. Es ist Mitte Januar, im verschneiten Grödental zittert immer wieder die Erde. Rund um das luxuriöse Winteridyll St. Christina gehen ungewöhnlich viele Lawinen ab. Doch Commissario Grauner hat keine Augen für dieses Naturspektakel. Auch als ein Toter in einer heruntergekommenen Villa gefunden wird, ermittelt er nur widerwillig. Denn seit Tagen ist seine achtzehnjährige Tochter Sara spurlos verschwunden. Als er erfährt, dass sein neapolitanischer Kollege Saltapepe untertauchen musste, weil der Mafiaboss Giorgio Garebani, den der Ispettore einst ins Gefängnis brachte, hinter ihm her ist, glaubt Grauner nicht mehr an einen Zufall. Gemeinsam mit seiner Frau Alba ermittelt er gegen alle Vorschriften – sie stürzen sich in einen Kampf, den sie eigentlich nicht gewinnen können, aber nicht verlieren dürfen.


Meine Meinung:
Bisher kannte ich noch keinen Krimi von Lenz Koppelstätter und auf dieses Buch wurde ich nur aufmerksam, weil ich den Hinweis "Südtirol-Krimi" gesehen hatte. Denn die Handlung spielt genau in der Gegend, wo ich schon einmal im Winterurlaub war. So kam es, dass ich mitten in einer Serie gelandet bin. Allerdings hat es mir keine Probleme bereitet, dass ich die vorherigen Bücher nicht kannte. Es war eher der Schreibstil an den ich mich gewöhnen musste. Normalerweise finde ich den Einstieg mit einem Prolog sehr gut. Hier war dies nicht der Fall und verwirrte mich bloß. Dafür war der richtige Einstieg ins Buch durchaus humorvoll. Ispettore Claudio Saltapepe, der Kollege von Commissario Grauner versucht  sein Glück auf Schiern. Silvia Tappeiner, Grauners Assistentin will ihm das Skifahren beibringen. Sie ist das Mädel der Berge und Claudio kommt aus Neapel und ist ganz anderes Wetter gewohnt und überhaupt, die Leute in Südtirol sind so ganz anders. Zu seinem Glück werden die beiden gestört, weil sie zu einem Toten nach Wolkenstein gerufen werden.  Jetzt kommt für mich Commissario Grauner ins Spiel, der sich nur halbherzig an der Ermittlung beteiligt, weil er sich Sorgen um seine Tochter macht, die seit ein paar Tagen verschwunden ist. Ich will hier jetzt aber nicht die ganze Geschichte nacherzählen, das kann jeder für sich nachlesen. 
Der Autor hat für reichlich Spannung gesorgt und gerne das Kapitel mit einem Cliffhänger beendet, was ich eigentlich nicht so mag, aber hier war klar, dass ich in Kürze mehr erfahren würde. Es war für mich spannend, weil es mich gepackt hatte und ich wissen wollte, ob sie es schaffen oder nicht und wie denn nun alles zusammenhängt. Auf den Epilog hätte ich in diesem Fall liebend gerne verzichtet, denn mir hat das Ende des Buches gefallen und das war für mich ausreichend. 


Fazit:
Für mich war war es ein spannender Ausflug nach Südtirol mit einem Kurztripp nach Neapel. Ich fand einige Kritikpunkte, die andere aber nicht vom Lesen abhalten müssen. 

Beim Verlag und bei NetGalleyDe möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken. 

#DasdunkleDorf #NetGalleyDE

Sonntag, 3. Mai 2020

Rezension - Die Toten vom Lärchensee



Autor: Joe Fischler

Titel: Die Toten vom Lärchensee

Genre: Krimi

Version: eBook, Taschenbuch und Hörbuch

erschienen: 8. April 2020

Seiten: 320

Altersempfehlung: Erwachsene

Verlag: KiWi-Taschenbuch



Über den Autor:
Joe Fischler wurde 1975 in Innsbruck geboren und arbeitete nach einem Studium der Rechtswissenschaften einige Jahre im Bankwesen. 2007 machte er sich als Blogger und Autor selbstständig. Mit »Veilchens Winter« legte Fischler 2015 ein fulminantes Debüt als Krimiautor vor, für das er mit dem Goldenen Buch ausgezeichnet wurde. 2019 startete er eine neue Krimireihe rund um den so liebenswerten wie stets unglücklich verliebten Inspektor Bussi. Der leidenschaftliche Bergwanderer und Naturfreund Fischler lebt in Tirol.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Bussi auf dem See: ein eiskalter Fall im brandheißen Tirol.
Mitten in der Hitzewelle des Jahrhunderts soll Arno Bussi einen Mord aufklären, der sich schon vor fünf Jahren am idyllischen Tiroler Lärchensee ereignet hat. Damals ertrank der Seewirt, nachdem er betäubt ins Wasser geworfen wurde. Die Polizei tappte im Dunkeln. Jetzt will Innenminister Qualtinger endlich Resultate sehen und schickt seinen »Spezialfreund«, Inspektor Arno Bussi, nach Tirol. Als dort ein weiterer Einwohner stirbt, wird aus dem kalten Fall ein brandheißer, und der Arno ahnt: Will er dem Mörder auf die Schliche kommen, muss er zuerst das Rätsel vom Lärchensee lösen …


Meine Meinung:
Das Cover war es mal wieder schuld. Ich fand es sehr originell und deshalb wollte ich wissen, was am Lärchensee passiert. Allerdings hatte ich damit das zweite Buch, in dem Arno Bussi ermittelt, in den Händen. Was aber kein Problem sein sollte, denn wissenswertes wurde kurz erwähnt und ich konnte in die Geschichte einsteigen.
Der Autor hat in einem besonderen Schreibstil geschildert, wie Arno den neuen Fall lösen will. An den Schreibstil musste ich mich allerdings erst gewöhnen. Es war nicht schwierig, eben nur anders, der Umgangssprache der Beteiligten angepasst. Joe Fischler hat sich einiges einfallen lassen, den beteiligten Personen hat er interessante Charaktere verpasst, selbst der Bernhardiner wurde damit bedacht und so entstand nicht nur Spannung, sondern auch ein etwas besonderer Humor. Fast tat mir Arno Bussi etwas leid, denn er musste einiges durchstehen, bevor er endlich den Fall lösen konnte. Mehr möchte ich dazu aber nicht verraten.


Fazit:
Für mich war es dann auch mal ein etwas anderer Krimi als sonst. Ich fühlte mich gut unterhalten und gebe gerne eine Leseempfehlung.

Beim Verlag und bei NetGalleyDe möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken.


#DieTotenvomLärchensee #NetGalleyDE

Sonntag, 12. April 2020

Rezension - Spätsommer ist auch noch Sommer



Autorin: Minna Lindgren

Titel: Spätsommer ist auch noch Sommer

Genre: Roman

Version: eBook und broschiert

erschienen: 8. April 2020

Seiten: 320

Altersempfehlung: Erwachsene

Verlag: Kiepenheuer & Witsch



Über die Autorin:
Minna Lindgren, geboren 1963, ist eine finnische Journalistin und Bestsellerautorin, deren Romane in Finnland von der Presse gefeierte Bestseller sind und in zahlreichen Ländern erscheinen. Minna Lindgren lebt mit ihrer Familie in Helsinki.



Kurzbeschreibung, übernommen:
Drei Damen Mitte siebzig wollen das Leben genießen – und die Männer. Kurz: im Spätsommer des Lebens noch viel Spaß haben. Weg mit den Kreuzworträtseln, jetzt wird geliebt und gelebt. Ulla ist 74 und pensionierte Zahnärztin. Als ihr Mann Olli stirbt, ein Stinkstiefel, den sie die letzten Jahre gepflegt hat, geht sie erst mal zum Friseur. Neu gefärbt und gestylt ist sie bereit, Kontakt zu ihren alten Freundinnen aufzunehmen. Leider muss sie viele ehemalige Bekannte aus ihrem Telefonverzeichnis streichen, doch Hellu und Pike sind wie sie noch quietschfidel und zu allen Schandtaten bereit. Gemeinsam starten sie neu durch: Flamencokurse, Italienisch und Yoga – endlich probiert Ulla gemeinsam mit ihren Freundinnen aus, was Spaß machen könnte. Das wird ihren Kindern schnell suspekt. Die sehen nicht die Frau in den besten Jahren, sondern die Greisin vor sich. Doch so schnell will sich Ulla den aufgezwängten Rollenklischees nicht beugen. Ein lustiger Roman, der das Alter von seiner positiven Seite sieht: Wer sagt eigentlich, dass nicht alles immer nur noch besser werden könnte?


Meine Meinung:
Hier haben mich mal wieder das wunderschöne Cover und der Buchtitel neugierig auf das Buch  gemacht. Außerdem freute ich mich, dass mal drei Frauen im Vordergrund stehen, die bereits ein gewisses Alter erreicht haben. Minna Lindgren hat nicht nur der 74jährigen Ulla, sondern auch allen anderen Beteiligten besondere Charaktere zugeordnet. Für mich war es manchmal etwas zuviel des Guten, aber ein wahrer Kern steckte in allem drin.
So konnte ich erleben, wie Ulla nach dem Tod ihres Mannes, den sie jahrelang gepflegt hat, wieder versuchte ihr eigenes Leben zu gestalten. Allerdings hatten ihre Kinder andere Vorstellungen und ihre Freundinnen ebenfalls. Wie Ulla damit klar kam und was sie am Ende erreicht hat, will ich nicht verraten, aber die Autorin hat es sehr gut beschrieben. Auf jeden Fall fühlte ich mich gut unterhalten, habe mehr oder weniger Sympathien entwickelt und fand das Ende richtig gut.


Fazit:
Ein Buch, das einen nachdenklich macht, aber auch Freude bereitet, denn es gab humorvolle Situationen. Es ist halt aus dem Leben gegriffen und durchaus realistisch, allerdings stellenweise etwas überspitzt, zumindest war dies mein Eindruck. Eine Leseempfehlung gebe ich hier gerne.

Beim Verlag und bei NetGalleyDe möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken



#SpätsommeristauchnochSommer #NetGalleyDE

Samstag, 15. Februar 2020

Rezension - Der freie Hund



Autor: Wolfgang Schorlau
Autor: Claudio Caiolo

Titel: Der freie Hund

Genre: Krimi

Version: eBook, broschiert und Hörbuch

erschienen: 13. Februar 2020

Seiten: 336

Altersempfehlung: Erwachsene

Verlag: Kiepenheuer & Witsch


Über die Autoren:
Wolfgang Schorlau lebt und arbeitet als freier Autor in Stuttgart. Neben den acht "Dengler"-Krimis hat er die Romane "Sommer am Bosporus" und "Rebellen" veröffentlicht und den Band "Stuttgart 21. Die Argumente" herausgegeben. 2006 wurde er mit dem Deutschen Krimipreis und 2012 mit dem Stuttgarter Krimipreis ausgezeichnet.
Claudio Caiolo wurde in Sizilien geboren und besuchte 1988 bis 1993 die Theaterschule Avogaria in Venedig. 1996 zog er nach Stuttgart und gründete mit Holger Krabel die Theatergruppe LaoTick. Er schrieb, inszenierte und spielte viele Theaterstücke für Kinder und Erwachsene. Zusammen mit Stefan Jäger schrieb er mehrere Drehbücher für Filmproduktionen.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Commissario Antonio Morello, genannt »Der freie Hund«, hat in Sizilien korrupte Politiker verhaftet und steht nun auf der Todesliste der Mafia. Um ihn zu schützen, wird er nach Venedig versetzt. Er hasst die Stadt vom ersten Augenblick an. Zu viele Menschen, trübes Wasser, Kreuzfahrtschiffe, die die Luft verpesten und die Stadt gefährden – selbst der Espresso doppio, ohne den er nicht leben kann, schmeckt ihm in Sizilien besser. Doch Venedig ist eine große Verführerin. Unaufhaltsam entwickelt sie ihre Anziehungskraft. Als Silvia, die schöne Nachbarin, ihm ihr persönliches, verborgenes Venedig zeigt, werden Morellos Widerstandskräfte auf eine harte Probe gestellt. Da wird der junge Anführer einer Bürgerinitiative gegen die Kreuzfahrtschiffe ermordet, und der freie Hund hat seinen ersten Fall, der ihn tief in die Verstrickungen von italienischer Politik und Verbrechen führt.
Wolfgang Schorlau, Erfinder des Privat­­ermittlers Georg Dengler, und Claudio Caiolo, in Sizilien geboren und in Venedig zum Schauspieler ausgebildet, werfen einen neuen Blick auf ein altes italienisches Desaster. Die beiden Freunde tun dies heiter, gelassen und gekonnt – inmitten der aufregenden Kulisse einer großen Stadt.


Meine Meinung:
Bisher kannte ich noch kein Buch der beiden Autoren, aber ich war neugierig. Denn ich lese immer wieder gerne eine andere Krimiserie, die sich in Venedig abspielt und ich war mal auf einen anderen Blickwinkel gespannt.
Antonio Morello wird zu seiner eigenen Sicherheit von Sizilien nach Venedig versetzt. Viele sind darüber nicht begeistert, er selber auch nicht so richtig. Prompt gerät er in einen Fall mit einem höchst aktuellen und brisanten Thema. Es betrifft die Touristenflut und Kreuzfahrtschiffe. Ich fand es ausgesprochen interessant und natürlich auch spannend, Morello bei seiner Arbeit zu begleiten. Ich möchte natürlich nicht näher auf den Inhalt eingehen, aber wenn ich erwähne, dass mir gefallen hat, mit welchen Ideen er aus schwierigen Situationen heraus kam, dann verrate ich nicht zu viel. Ganz besonders angetan war ich vom Ende und hoffe nun auf weitere Folgen von ihm.


Fazit:
Anscheinend brauchen das die Ermittler in Venedig, sie benötigen den Espresso doppio und sind viel in der Stadt unterwegs, wodurch ich sie auch gut kennen lerne. Mir hat dieser Krimi gut gefallen und deshalb empfehle ich ihn gerne weiter.


Beim Verlag und bei NetGalleyDe möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken


#DerfreieHund #NetGalleyDE