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Mittwoch, 9. Dezember 2020

Rezension - Das Weihnachtsherz


Autorin: Angelika Schwarzhuber

Titel: Das Weihnachtsherz

Genre: Weihnachtsbuch

Version: gebundene Ausgabe

erschienen: 17. Oktober 2020

Seiten: 368

Altersempfehlung: Erwachsene

Herausgeber: Weltbild Verlag
exklusiv dort im Verlag erschienen


Über die Autorin
Angelika Schwarzhuber lebt mit ihrer Familie in einer kleinen Stadt an der Donau. Sie arbeitet auch als erfolgreiche Drehbuchautorin für Kino und TV und wurde für das Drama »Eine unerhörte Frau« unter anderem mit dem Grimme-Preis ausgezeichnet. Zum Schreiben lebt sie gern auf dem Land, träumt aber davon, irgendwann einmal die ganze Welt zu bereisen.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Die leidenschaftliche Goldschmiedin Katja Tanner lebt in Brasilien, um dort die Kunst des Edelsteinschleifens zu erlernen. Der unerwartete Tod ihres geliebten Vaters bringt sie zurück in ihre alte Heimat in Bayern. Um den letzten Wunsch ihres Vaters zu erfüllen, kämpft Katja zusammen mit ihrer Stiefmutter Julia in der Vorweihnachtszeit um den Erhalt des traditionellen Schmuckgeschäftes. Unterstützung bekommen sie dabei von Julias Cousin Jonas, den Katja zunächst jedoch nicht so richtig einschätzen kann. Zusätzlich muss Katja sich um ihre geliebte, demente Großmutter Maria kümmern, der sie ein besonderes Weihnachtsgeschenk machen möchte. Und da gibt es auch noch Katjas kleine Halbschwester Ella, die sich nach und nach in ihr Herz schleicht … 
Kurz vor Weihnachten erhält Katja eine geheimnisvolle Nachricht eines Winzers aus der Nähe von Colmar. Sie macht sich auf die Reise ins verschneite Elsass und erfährt dort von einem ungewöhnlichen Schmuckstück, das ein lange gehütetes Geheimnis verbirgt. Es wird die ganze Familie an Weihnachten zusammenführen – auf andere Weise, als Katja es sich je erträumt hätte …


Meine Meinung:
Gerade in der Vorweihnachtszeit lese ich zur Abwechslung gerne mal Bücher mit berührenden Geschichten. Und hier hatte ich genau das richtige Buch gefunden. 
Im Prolog reise ich zunächst in das Jahr 1944 nach Niederbayern und lerne Marianne kennen. Im Laufe der Geschichte werde ich immer mehr über sie erfahren. So entstehen einige Fäden aus der Vergangenheit und Gegenwart, die irgendwann zueinander finden, aber darüber werde ich hier nichts verraten. In der Gegenwart lerne ich Katja kennen, die überstürzt von Brasilien nach Bayern reisen muss und leider zu spät kommt. Nun muss sie sich nicht nur mit dem Tod des Vaters auseinander setzen, es kommt noch soviel anderes hinzu, worum sie sich kümmern muss. Ich darf sie dabei begleiten und lerne weitere Personen kennen, die im Laufe der Geschichte wichtige Rollen spielen. Angelika Schwarzhuber hat eine sehr berührende Begebenheiten beschrieben. Ich hoffte und bangte und war am Ende glücklich, denn so hatte ich es mir gewünscht. 


Fazit:
Es gibt immer wieder Bücher, die mich begeistern, ich aber nicht so richtig darlegen kann, weshalb das so ist. Das liegt einfach daran, dass ich zu viel verraten müsste, denn es sind die Ereignisse, die mich begeistert und berührt haben.  Deshalb gebe ich gerne eine Leseempfehlung, damit jeder das nach empfinden kann, worauf es mir ankam.


Beim Verlag möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken.

Samstag, 21. Dezember 2019

Rezension - Glöckchen, Gift und Gänsebraten



Autoren: verschiedene

Titel: Glöckchen, Gift und Gänsebraten

Genre: Weihnachtsbuch, Krimikurzgeschichten

Version: Taschenbuch

erschienen: bei Weltbild 1. Januar 2019

Seiten: 416

Altersempfehlung: Erwachsene

Verlag: Weltbild



Namen der Autoren:
Es wünschen eine mörderisch gute Weihnachtszeit: Susanne Mischke Tatjana Kruse Sabine Thomas Friedrich Ani Helga Beyersdörfer Thomas Raab Nicola Förg Regine Kölpin Richard Birkefeld Wolfgang Burger Thomas Kastura Christiane Franke Nina George Sandra Lüpkes Mechtild Borrmann Gisa Pauly Romy Fölck Cornelia Kuhnert Christian Limmer Petra Busch Judith Merchant Sabine Trinkaus Karen Kieback


Kurzbeschreibung, übernommen:
Von drauß’ vom Walde komm ich her – Ich muss euch sagen, gemordet wird sehr!
Weihnachten, Zeit der Stille und Besinnung. Der Schnee rieselt leise, während Plätzchenduft und Chormusik die Stuben erfüllen. Bei Kerzenschein erzählt man sich Geschichten und genießt das traute Beisammensein. Doch Vorsicht! Schnell ist’s aus mit Eintracht und Gemütlichkeit, wenn diese Krimis ausgepackt werden und Weihnachten sich von seiner blutigen Seite zeigt. Ob auf Sylt, in Bonn oder Berchtesgaden – quer durchs Land wird verraten, vergiftet und verscharrt. Und dabei segnen nicht nur Gänse und Karpfen das Zeitliche …


Meine Meinung:
Gerade in der Weihnachtszeit fehlt einem manchmal die Ruhe ein dickes Buch zu lesen, da kommen Kurzgeschichten genau richtig. Und wer dann noch lieber etwas kriminelles als rührseliges lesen möchte, der sollte dann zu einem Buch mit Krimikurzgeschichten greifen.
In diesem Buch wurden von vielen verschiedenen Autoren die unterschiedlichsten Geschichten zusammen gestellt. Ob nun eine Katze dafür sorgt, dass ihr Leben nach ihren Vorstellungen geführt wird oder Weihnachtswünsche wahr werden oder oder oder. Mit Sicherheit gibt es genügend Auswahl und es wird keinem langweilig.


Fazit:
Mal schnell eine Geschichte lesen, wenn man eine kurze Ablenkung braucht. Oder irgendwo lange warten muss und dann gut das Lesen abbrechen kann, weil man doch schneller aufgerufen, als gedacht. Dafür eignet sich ein Buch mit Kurzgeschichten hervorragend. Gerne gebe ich eine Leseempfehlung.


Beim Verlag möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken.

Freitag, 13. Dezember 2019

Rezension - Weihnachten mit der buckligen Verwandtschaft- Opa bekommt nichts mehr zu trinken


Herausgeber: Dietmar Bittrich

Titel: Weihnachten mit der buckligen Verwandtschaft
und Opa bekommt nichts mehr zu trinken!

Genre: Weihnachtsbuch

Version: gebundenes Buch

erschienen: 2019

Seiten: 366 und 350

Altersempfehlung: Erwachsene

Verlag: Weltbild




Herausgeber und einer der Autoren:
Dietmar Bittrich, Jahrgang 1958, lebt in Hamburg. Er gewann den Hamburger Satirikerpreis und den Preis des Hamburger Senats. Im Rowohlt Taschenbuch Verlag erschienen von ihm u.a. der Bestseller "Alle Orte, die man knicken kann". Seit 2012 gibt er die erfolgreiche Weihnachtsanthologie mit Geschichten rund um die bucklige Verwandtschaft heraus.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Eingeladen oder auch nicht – alle Jahre wieder stehen sie vor der Tür: Verwandte!
Sie haben Hunger mitgebracht und trinken auch ganz gern ein Gläschen mehr ...
Lernen wir sie in diesen beiden Bänden von ihren festlichsten Seiten kennen: die nervige Tante und den geizigen Onkel, die esoterischen Nichten und den streitlustigen Schwager, die kreischenden Enkel ... Die Großeltern fordern Gedichte ein, die Eltern streiten, die Schwester schmollt ...! Und wir? Wir amüsieren uns köstlich!


Meine Meinung:
Sind die Cover nicht herrlich humorvoll? Durch sie wurde ich auf diese beiden Bücher aufmerksam, die der Verlag neu aufgelegt hat. Dietmar Bittrich hat in beiden Büchern wieder viele Autoren zu Wort kommen lassen. Sie erzählen die unterschiedlichsten Geschichten zur Weihnachtszeit.


Fazit:
Ob nun als Geschenk oder zum Selberlesen, die Bücher bereiten schon beim Anblick Freude und bieten viel Lesevergnügen. Gerne gebe ich eine Leseempfehlung.

Beim Verlag möchte ich mich vielmals für die Rezensionsexemplare bedanken.

Samstag, 10. August 2019

Rezension - Mordsmäßig verkatert


Autorin: Saskia Louis

Titel: Mordsmäßig verkatert

Genre: Krimi

Version: eBook

erschienen: 23. Juli 2019

Seiten:

Altersempfehlung: Erwachsene

Verlag: Weltbild exklusiv vorab lesen




Über die Autorin:
Saskia Louis lernte durch ihre älteren Brüder bereits früh, dass es sich gegen körperlich Stärkere meistens nur lohnt, mit Worten zu kämpfen. Auch wenn eine gut gesetzte Faust hier und da nicht zu unterschätzen ist ... Seit der vierten Klasse nutzt sie jedoch ihre Bücher, um sich Freiräume zu schaffen, Tagträumen nachzuhängen und den Alltag einfach mal zu vergessen.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Eine Tote im eigenen Wohnzimmer und keinerlei Erinnerungen an die letzte Nacht: der fünfte Fall für Louisa Manu! Der neue Cosy-Krimi von Bestsellerautorin Saskia Louis 
In Louisa Manus Wohnzimmer liegt eine Leiche. Das ist gleich doppelt problematisch, denn Lou wird nicht nur zu spät zum Sonntagsbrunch kommen, sie steht auch urplötzlich unter Mordverdacht. Leider fällt es ihr schwer abzustreiten, die Frau getötet zu haben, da sie sich partout nicht daran erinnern kann, was am vergangenen Abend passiert ist. Es bleibt ihr nichts anderes übrig, als ihre Unschuld selbst zu beweisen. Zur Sicherheit zieht sie vorübergehend aus dem Tatort aus und bei Kommissar Rispo ein ... und das bringt ganz eigene, nervenaufreibende Probleme mit sich.


Meine Meinung:
Für mich als Serienjunkie war klar, dass ich natürlich auch das fünfte Buch lesen wollte, in dem Louisa Manu wieder, ja was denn, in Schwierigkeiten und somit in einen Mordfall gerät. Aber diesmal konnte sie wirklich nichts dafür, ehrlich! Oder vielleicht doch? Nun, ihr fehlen ein paar Stunden des vergangenen Abends und deshalb kann sie sich auch nicht daran erinnern, ob sie die Person kennt, die tot in ihrem Wohnzimmer liegt.
Das Buch fängt schon gut an, Saskia Louis startet gleich durch, was mir sehr gut gefallen hat. So hat sie mich sofort wieder an das Buch gefesselt. Mal davon abgesehen, dass ich die Protagonisten mag und ich nicht nur eine spannende Unterhaltung bekomme, nein, es geht auch sehr humorvoll zu. Wobei die Autorin aber auch das Alltagsleben nicht zu kurz kommen lässt. Wie immer gehe ich nun nicht näher auf den Inhalt ein, ich will nicht verraten, dass die Mutter einen verwirrt und Rispo... ups, beinahe wäre es doch passiert. Aber es fällt mir nicht leicht, meine Begeisterung zum Ausdruck zu bringen, ohne bestimmte Situationen zu zitieren. Da bleibt nur eins, es sollte sich jeder das Buch holen und lesen. Wer bisher noch keine Folge gelesen hat, kann ohne weiteres einsteigen, denn jede Folge ich abgeschlossen. Allerdings macht es mehr Spaß, die Serie in der entsprechenden Reihenfolge zu lesen.


Fazit:
Spannung, sehr gute Unterhaltung und Humor, alles passt wunderbar auf dieses Buch, das ich sehr gerne empfehle.

Bei dp digital publishers möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken

Sonntag, 9. Dezember 2018

Rezension - Weihnachtswünsche sind wie Schneeflocken


Autorin: Jenny Hale

Titel: Weihnachtswünsche sind wie Schneeflocken

Genre: Weihnachtsbuch

Version: eBook und Taschenbuch

erschienen: 19. Oktober 2018

Seiten: 336

Altersempfehlung: Erwachsene

Verlag: Weltbild Deutschland
Das Buch ist exclusiv im Weltbild Verlag erschienen



Über die Autorin:
Als Jenny Hale mit der Schule fertig war, sagte eine ihrer Freundinnen: „Passt auf, eines Tages wird Jenny Bücher schreiben!“ Bis zu diesem Zeitpunkt hatte Jenny nie darüber nachgedacht, Autorin zu werden. Doch manchmal können Freunde Sachen voraussehen, die man selbst nicht im Blick hat. Auch wenn sie nicht sofort mit dem Schreiben begann, hat damals dieser Kommentar den Stein ins Rollen gebracht. Ihre herzerwärmenden Weihnachtsromane sind die perfekte Lektüre für die schönste Zeit des Jahres.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Heiße Schokolade, frisch gebackene Kekse – für Noelle ist Weihnachten die schönste Zeit des Jahres. Am meisten liebt sie kuschelige Winterabende in der kleinen Bäckerei ihrer Familie. Doch dieses Jahr ist alles anders, denn der Bäckerei droht der Bankrott. Um ihre Familie zu unterstützen, nimmt Noelle eine Anstellung als Betreuerin eines griesgrämigen alten Mannes an. Und während es ihr und ihrem kleinen Sohn Lucas langsam gelingt, dessen verhärtetes Herz zu erweichen, lässt sein Enkel Alexander Noelles Herz höher schlagen. Doch für die Liebe hat Noelle eigentlich gar keine Zeit. Schließlich muss sie es irgendwie schaffen, die Bäckerei zu retten …


Meine Meinung:
Wer  sich die Kurzbeschreibung durchliest, ahnt schon vieles von dem, was in dieser Geschichte passieren wird. Und jeder vermutet, dass alles ein gutes Ende haben wird. Zumindest wünscht sich das der Leser und ganz besonders natürlich in Weihnachtsbüchern.
Ich kann euch versprechen, das Buch hat ein gutes Ende, schließlich gibt es davon ja auch mehrere und ich verrate nicht zu viel. Auf jeden Fall ist es sehr unterhaltsam.


Fazit:
Ein schönes Buch, mit dem man es sich gemütlich machen kann und sich bestens unterhalten lässt.


Beim Weltbild Verlag möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken

#Weihnachtsbuch #Werbung #WeltbildVerlag

Samstag, 8. Dezember 2018

Rezension - Stollen, Schnee und Sensenmann


Autoren: verschiedene

Titel: Stollen, Schnee und Sensenmann

Genre: Weihnachtsbuch, Kurzkrimis

Version: Taschenbuch

erschienen: 19. Oktober 2018

Seiten: 446

Altersempfehlung: Erwachsene

Verlag: Weltbild Deutschland

Das Taschenbuch ist exclusiv im Weltbild Verlag erschienen.

Es wünschen eine mörderisch gute Weihnachtszeit:
Die Autoren Tatjana Kruse, Eva Maaser, Helga Beyersdörfer, Nicola Förg, Gert Anhalt, Richard Birkefeld, Thomas Kastura, Christiane Franke, Mechtild Borrmann, Gisa Pauly, Romy Fölck, Stefan Haenni, Jan Schröter, Daniel Holbe, Sven Koch, Franz Zeller, Christian Limmer, Helene Henke, Petra Busch, Su Turhan, Sabine Trinkaus, Linda Conrads, Alexandra Richter und Jean Bagnol


Kurzbeschreibung, übernommen:
In der besinnlichen Adventszeit wird quer durch die deutschsprachigen Lande vergiftet, gemeuchelt und verscharrt. 24 hochkarätige Krimiautoren packen die Rute aus, bis der Christbaum die Nadeln verliert. Und dabei segnen nicht nur Gänse und Karpfen das Zeitliche.


Meine Meinung:
Auf einzelne Geschichten möchte ich jetzt nicht eingehen, denn dann würde ich wohl zuviel verraten. Aber ich kann zumindest mein Erstaunen zum Ausdruck bringen. Lach, ich hätte nie gedacht, dass es so viele spannende kriminelle Geschichten rund um Weihnachten gibt. Meistens werden ja romantische, manchmal sogar etwas kitschige Geschichten geschrieben. Wobei letzteres nicht abwertend ist, gerade in der Adventszeit wird dies ja doch gerne gelesen. Aber ich als Krimifan bin natürlich begeistert, wenn mir solche Bücher in die Hände fallen.


Fazit:
Spannung in der Adventszeit, wer das ebenfalls mag und außerdem gerne Kurzgeschichten liest, wird hier das richtige Buch finden.

Ich möchte mich beim Weltbild Verlag vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken.

#KrimiZuWeihnachten #WeltbildVerlag #Werbung

Mittwoch, 28. November 2018

Rezension - Schneeflockenherzen


Autorin: Elaine Winter

Titel: Schneeflockenherzen

Genre: Weihnachtsbuch

Version: eBook und Taschenbuch

erschienen: 9. November 2018

Seiten: 352

Altersempfehlung: Erwachsene

Verlag: Weltbild Deutschland
Hinweis: das Taschenbuch ist exclusiv im Weltbild Verlag erschienen


Über die Autorin:
Elaine Winter hat schon als Kind gerne Geschichten erfunden. Sie studierte Germanistik und Anglistik, probierte sich in verschiedenen Jobs in der Medienbranche aus und kehrte bald zum Geschichten erfinden zurück. Inzwischen ist sie seit mehr als zwanzig Jahren Autorin und hat den Spaß am Erdenken schicksalhafter Wendungen und romantischer Begegnungen bis heute nicht verloren.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Nina ist aufgeregt: Zum ersten Mal wird ihr Freund Marco auf ihre Familie treffen – und zwar im Winterurlaub in einem kleinen verschneiten Bergdorf nahe der Alpen. Mit Feuereifer stürzt sich Nina in die Vorbereitungen. Doch als sie sich beim Weihnachtsbaumkauf den Arm bricht, ist sie auf die Hilfe ihres mürrischen Nachbarn Paul angewiesen. Dann steht auch noch Oma Karla vor der Tür und verkündet, sie habe die Nase voll von Opa. Ninas Schwester hat Streit mit ihrem Mann ‒ und Marco meldet sich nur sehr sporadisch von seiner Geschäftsreise. Wird der Winterurlaub ein Reinfall? Eine herzerwärmende, winterliche Liebesgeschichte in einem zugeschneiten Bergdorf.


Meine Meinung:
Eigentlich wünscht sich jeder, dass zu Weihnachten ein wunderschönes Familienfest gefeiert werden kann. Allerdings klappt das nicht immer, da kann man sich noch so sehr bemühen. Nina wünscht sich ein traumhaftes Weihnachtsfest und reist frühzeitig in das Ferienhaus der Familie, um es so richtig festlich zu schmücken. Mir war das schon ein bisschen zuviel, was sie so vorhatte und ich war mir nicht sicher, ob sie mein Leserherz erobern würde. Aber ich wollte ihr eine Chance geben, denn ich sah auch, dass ihr viele Steine in den Weg gelegt wurden. Sei es nun das Verhalten ihrer Oma oder Schwester oder ihr Armbruch, der so gar nicht in ihr Konzept passte.
Elaine Winter hat es verstanden und eine schöne Weihnachtsgeschichte geschrieben. Es gab Höhen und Tiefen, Drama und Humor, ebenso Probleme, die nicht hätten sein müssen und Entscheidungen, die nach langer Zeit mal gefällt wurden.


Fazit:
Ein schöner unterhaltsamer Weihnachtsroman, in dem alltägliche Probleme auch nicht vor Weihnachten halt machen. Aber wie man es sich gerne wünscht, nimmt alles eine gute Wendung und führt zu einem Ende, das den Leser erfreut. Gerne empfehle ich das Buch weiter.


Bei Weltbild möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken.

Sonntag, 11. November 2018

Rezension - Ein Weihnachtshund auf Glücksmission


Autorin: Petra Schier

Titel: Ein Weihnachtshund auf Glücksmission

Genre: Weihnachtsbuch

Version: eBook und Taschenbuch

erschienen: 19. Oktober 2018

Seiten: 384

Altersempfehlung: Erwachsene

erschienen exklusiv im
Verlag: Weltbild



Über die Autorin:
Petra Schier, Jahrgang 1978, lebt mit ihrem Mann und ihrem Hund in der Eifel. Nach ihrem Geschichts- und Literaturstudium beschloss sie, sich ganz dem Schreiben zu widmen. Mit ihren historischen Romanen und mit ihren Hundegeschichten hat sie seitdem großen Erfolg. Mehr über die Autorin erfahren sie unter www.petra-schier.de.



Kurzbeschreibung, übernommen:
In zwei Dingen ist Annalena erfolgreich: in ihrem Beruf als Sachbuchautorin und darin, ernsthaften Beziehungen so weit wie möglich aus dem Weg zu gehen. Sie will ihr Leben strikt nach ihren eigenen Vorstellungen leben und dazu auf keinen Fall Kompromisse eingehen. Einen gründlichen Strich durch die Rechnung machen ihr jedoch pünktlich zur Vorweihnachtszeit zwei Männer, ein vierbeiniger und ein zweibeiniger: Da ist einmal Asco, ein eigensinniger schwarzweißer Border Collie mit undurchsichtiger Vorgeschichte. Und da ist Christian, ein alter Bekannter, von dem Annalena gehofft hatte, ihm niemals wieder begegnen zu müssen. Beide wirbeln Annalenas Leben ordentlich durcheinander und nehmen darin bald immer mehr Platz ein – ganz gegen ihren Willen. Doch Christian kämpft mit den Dämonen seiner Vergangenheit und zieht sich immer wieder vor ihr zurück. Annalena ist ratlos und spürt auf einmal, wie viel ihr Christian bedeutet. Kann Asco mit der Hilfe des Weihnachtsmannes und seiner Elfen ihr Glück retten?


Meine Meinung:
Es ist schon eine lieb gewonnene Tradition, dass Petra Schier jedes Jahr ein Buch schreibt, in dem Santa mit seinen Elfen versucht, die Wünsche, die bei ihm eintreffen, zu erfüllen. Ebenso betrachte ich es für mich als Tradition, diese Bücher zu lesen. Denn bisher haben mir alle Bücher gefallen.
Und dieses Buch bildete keine Ausnahme.
Ich bin immer wieder begeistert, wie die Autorin die Hunde in die Geschichten einbindet. Diesmal war es Asco, ein Border Collie, dessen Gedanken ich als Leserin natürlich erfahren konnte und sie passten so wunderbar zu ihm. Ich freue mich auch jedes Mal aus Neue, wenn ich lese, was Santa mit seinen Elfen, die alle durch nummeriert sind, unternimmt. Wobei es durchaus passieren kann, dass er übers Ziel hinaus schießt und von seiner Frau etwas gestoppt werden muss. Was er sich diesmal hat einfallen lassen, hat die Autorin wunderbar beschrieben.
Außer einem Hund spielen natürlich die Menschen auch eine wichtige Rolle in ihrem Buch. Annalena und ihre Nachbarn habe ich sofort in mein Leserherz geschlossen und ich hoffte, dass für sie alles gut ausgeht. Denn jeder hatte einiges zu bewältigen, Ereignisse aus der Vergangenheit und auch aus der Gegenwart machte es allen nicht leicht. Es gab berührende, aber auch humorvolle Momente, die dafür gesorgt haben, dass ich an das Buch gefesselt war.


Fazit:
Ein weiteres gefühl- und humorvolles Buch aus der Feder von Petra Schier. Romanze, Alltagsprobleme und märchenhaftes, alles kam darin vor und wurde wunderbar miteinander verbunden. Ein Buch, nicht nur für Hundeliebhaber. Mich hat auch dieses Buch begeistert und ich empfehle es sehr gerne weiter.

Beim Verlag möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken.

#Werbung #Weihnachsbuch #Weltbild #PetraSchier

Montag, 18. Dezember 2017

Rezension - So rot der Schnee


Autor: Ralph Sander

Titel: So rot der Schnee

Genre: Krimi, Weihnachtsbuch

Version: eBook und Taschenbuch

Erschienen: 3. November 2017

Seiten: 414

Altersempfehlung: Erwachsene

erschienen exklusiv im
Verlag: Weltbild



Autoren-Porträt von Ralph Sander
Ralph Sander veröffentlichte Anfang der 90er Jahre das mehrbändige, wegweisende Sekundärwerk "Star Trek-Universum", seitdem ist er als Übersetzer und Autor tätig. Unter verschiedenen Pseudonymen sind von ihm zahlreiche Mysteryromane und Krimis erschienen, unter seinem Namen erschienen zuletzt MQRD, Der Kreis der toten Engel und der Katzenkrimi Kater Brown und die Klostermorde.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Ein romantisches Weihnachtsfest in den verschneiten Bergen von Idaho – so hatten sich die Petersons ihre Ferien vorgestellt. Doch in dem Resort angekommen, gibt es jede Menge unliebsamer Überraschungen: Der Schnee ist ausgeblieben, und alle anderen Gäste haben abgesagt. Julie und Nathaniel mit ihren beiden Kindern und den Hunden beschließen, zu bleiben und sich die gute Laune nicht verderben zu lassen. Was sie nicht wissen können: Eine Bande von Juwelendieben ist in der Nähe des Resorts auf der Suche nach ihrer versteckten Beute. Und die Verbrecher haben schon mehr als einmal bewiesen, dass sie vor nichts, aber auch gar nichts zurückschrecken …


Meine Meinung:
Wer sagt denn, dass es in Büchern, deren Geschichten zur Weihnachtszeit spielen, immer romantisch zugehen muss? Ein richtig spannender Krimi kann einem auch reichlich Lesespaß bereiten.
Und das hatte ich mit diesem Buch. Von Anfang bis Ende war es spannend, wobei es sich in meinen Augen immer mehr steigerte.
Familie Peterson erlebt das, was alle befürchten, wenn sie einen Weihnachtsurlaub im Schnee buchen. Der Schnee bleibt aus, schade! Nun ja, es könnte trotzdem in dem Ferienpark gemütlich werden. Es könnte, wenn andere Gäste ebenfalls da wären. Aber so finden sich die vier auf einmal ganz alleine im Resort wieder.  Ich weiß jetzt nicht, ob ich geblieben wäre, schon beim Lesen fühlte ich mich etwas sehr einsam. Und es sollte noch schlimmer kommen. Familie Peterson erlebte ein Abenteuer, auf das sie liebend gerne verzichtet hätten.

Der Autor hat sehr fesselnd beschrieben, was die Protagonisten so alles erlebten. Natürlich verrate ich nicht, was alles passierte. Allerdings möchte ich hier kurz die Hunde erwähnen, die mit ihrer Spielsucht sehr hilfreich in das Geschehen eingriffen. Außerdem zeigte es sich, was alles passieren kann, wenn man in bestimmten Situationen die Nerven behält und hilfreich sein, zahlt sich mehrfach aus.
Das Buchcover gefällt mir sehr gut und war auch ein Grund, weshalb ich mich näher für das Buch interessierte.


Fazit:
Natürlich kann der Krimi auch zu jeder anderen Jahreszeit gelesen werden, aber mir hat es gefallen, das Buch genau jetzt zu lesen. Denn Schnee gab es doch noch und dann ist es doch zu Hause mit einem Buch auf dem Sofa gemütlicher. Soll es doch ruhig schneien! Im Buch, wohlgemerkt 😉 Auf jeden Fall empfehle ich dieses Buch gerne weiter.


Beim Weltbild-Verlag möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken.

Samstag, 16. Dezember 2017

Rezension - Vier Pfoten unter Weihnachtssternen


Autorin: Petra Schier

Titel: Vier Pfoten unter Weihnachtssternen

Genre: Weihnachtsbuch

Version: eBook und gebunden

erschienen: 3. November 2017

Seiten: 496

Altersempfehlung: Erwachsene

Verlag: Weltbild




Autoren-Porträt von Petra Schier
Petra Schier, Jahrgang 1978, lebt mit ihrem Mann und ihrem Hund in der Eifel. Nach ihrem Geschichts- und Literaturstudium beschloss sie, sich ganz dem Schreiben zu widmen. Mit ihren historischen Romanen und mit ihren Hundegeschichten hat sie seitdem großen Erfolg.


Der Weltbild-Verlag hat drei sehr schöne Weihnachtsbücher der Autorin in einem Band zusammen gefasst

Ein Weihnachtshund für alle Fälle 
Nach einer großen Enttäuschung glaubt Irina nicht mehr an die große Liebe. Doch sie hat nicht mit Weihnachtshund Nick gerechnet, der die schönsten amourösen Verwicklungen heraufbeschwört ...

Ein Weihnachtsengel auf vier Pfoten 
Von wegen fröhliche Weihnachten! Hannahs neues Heim erweist sich als Bruchbude, und ein seltsamer Hund läuft ihr zu, den ihre Tochter für einen Engel hält. Tatsächlich scheint die Hündin Billa magische Kräfte zu haben …

Vier Pfoten und das Weihnachtsglück 
Fotografin Sophie soll mit dem Journalisten Carsten eine Fotoserie über Weihnachtswünsche machen. Leider erweist sich Carsten als abweisend und uncharmant. Doch dann taucht die Cockerdame Lulu auf, die ganz eigene Pläne hat, was die beiden Zweibeiner betrifft ...


Meine Meinung:
Ich bin begeistert von den Weihnachtsbüchern, die Petra Schier geschrieben hat. Es macht mir unwahrscheinlich viel Spaß Santa und seine durchnummerierten Elfen bei der Arbeit zu beobachten. Es handelt sich dabei nicht immer nur um Spielzeug und andere Sachen, die zu Weihnachten verschenkt werden, nein Santa und seine Elfen haben es sich auch zur Aufgabe gemacht, Paare zusammen zu bringen. Nicht immer ist es leicht und deshalb brauchen sie immer die Hilfe eines Hundes. Besagte vier Pfoten schaffen es dann auch meistens den Auftrag erfolgreich zu beenden.
Ich möchte hier jetzt nicht auf jede Geschichte eingehen, kann aber alle sehr empfehlen.

Weltbild hat dieses Buch als gebundene Ausgabe herausgebracht und mit einem wunderschönen Buchumschlag versehen. Auf dem Bild ist es nicht richtig zu erkennen, die Sterne und Kugeln glitzern wunderschön und heben sich auch etwas ab.


Fazit:
Ein wunderschönes Buch zum Verschenken oder für das eigene Bücherregal. Es sieht wirklich sehr schön aus und verspricht jedem reichlich Lesevergnügen.

Ich möchte mich bei dem Weltbild-Verlag vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken. Auf meine Bewertung hatte es keinen Einfluss, denn die einzeln Bücher habe ich alle schon vor einiger Zeit gelesen  und konnte mich jetzt einfach noch einmal daran erfreuen.

Mittwoch, 13. Dezember 2017

Rezension - Frohe Weihnacht, kleiner Streuner


Autorin: Johanna Lenz

Titel: Frohe Weihnacht, kleiner Streuner

Genre: Weihnachtsbuch

Version: eBook und gebunden

erschienen: 13. Oktober 2017

Seiten: 240

Altersempfehlung: Erwachsene

Verlag: Weltbild




Die Autorin Johanna Lenz lebt seit vielen Jahren in Wien und verbringt ihre Ferien gern mit ihrer besten Freundin in Seewalchen, dem Schauplatz ihres Weihnachtsromans am Attersee. Unter Pseudonym hat sie bereits zahlreiche Bestseller geschrieben. Ihr Name steht für lockere und humorvolle Unterhaltungsromane mit einer gehörigen Portion Gefühl.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Kurz vor Weihnachten hat Katrin alle Hände voll zu tun, denn schließlich muss sie unbedingt ihren neuen Roman fertigschreiben. Ausgerechnet jetzt zieht der neue Nachbar Dominik ein und verdreht ihr gehörig den Kopf. Dazu schleicht sich auch Kater Elvis in ihr Leben und sorgt für ordentlich Chaos in ihrer Wohnung. Als Streuner, wie er im Buche steht, ist Elvis eigenwillig und immer für eine Überraschung gut. Doch dann verschwindet Dominik spurlos und niemand ahnt, wohin er gegangen sein könnte. Jetzt ist Elvis ihre letzte Hoffnung, Dominik zu finden – und vielleicht doch ein fröhliches Weihnachtsfest zu erleben.


Meine Meinung:
Ein kleiner Kater sorgt für reichlich Trubel und das meist im ungünstigen Momenten.  Katrin steckt mitten drin in ihrem neuen Buch, das sie rechtzeitig vor Weihnachten fertig haben soll. Dominik zieht in die Wohnung neben Katrins ein und plötzlich meint ein kleiner Kater, er könne dort ebenfalls mit einziehen.
So beginnt die Geschichte um den kleinen Streuner, der sehr schnell den Namen Elvis bekommt und von Katrin und Dominik. Was die beiden nun mit dem Kater alles erleben, hat die Autorin sehr humorvoll geschrieben. Aber es dreht sich nicht alles nur um den Kater, die Menschen haben in ihrem Beruf genug zu tun. Und anscheinend ist auch nicht alles so schön, wie es sein sollte. Mehr werde ich dazu aber nicht verraten.
Auf jeden Fall erleben alle eine sehr turbulente Vorweihnachtszeit, die ein gutes Ende am Weihnachtsfest findet.


Fazit:
Ein unterhaltsames Buch mit sehr schönen Beschreibungen der verschneiten Umgebung. Katzenliebhaber werden es mögen und andere froh sein, dass sie keine Katze haben 😉


Ich möchte mich beim Weltbild-Verlag vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken.

Dienstag, 28. November 2017

Rezension - Mord im Badehaus


Autorin: Andrea Schacht

Titel: Mord im Badehaus

Genre: Historisch

Version: gebunden

erschienen: 10. August 2017

Seiten: 304

Altersempfehlung: Erwachsene

Verlag: Weltbild








Version: eBook und Taschenbuch

erschienen: 19. Februar 2018

Seiten: 352

Verlag: Blanvalet


Inzwischen ist auch die Taschenbuchausgabe erschienen







Die Autorin Andrea Schacht war lange Jahre als Wirtschaftsingenieurin und Unternehmensberaterin tätig, hat dann jedoch ihren seit Jugendtagen gehegten Traum verwirklicht, Schriftstellerin zu werden. Ihre historischen Romane um die scharfzüngige Kölner Begine Almut Bossart gewannen auf Anhieb die Herzen von Lesern und Buchhändlern. Mit »Die elfte Jungfrau« kletterte Andrea Schacht erstmals auf die SPIEGEL-Bestsellerliste, die sie seither mit schöner Regelmäßigkeit immer neu erobert. Sie lebte mit ihrem Mann und zwei Katzen in der Nähe von Bonn. Im Oktober 2017 verstarb die Autorin nach langer Krankheit.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Die Bademagd Molly wird ermordet in der Bütt im Badehaus aufgefunden. Sie war allseits beliebt – besonders bei Männern, denn sie geizte nicht mit ihrer Gunst. Viele Mülheimer stehen nun unter Verdacht, den Mord begangen zu haben. Myntha, die Tochter des Fährmanns Reemt, ist entsetzt, als der Schöffe auch ihre beiden geliebten Brüder Haro und Witolt in Halseisen abführt. Um die beiden vor Kerker und Hinrichtung zu retten, ermittelt sie wieder auf eigene Faust. Treu stehen ihr ihre Freunde dabei zur Seite - und nicht nur ihre wahren Freunde. Denn es gibt viele Bewerber um die Hand der blonden Fährmannstochter …


Meine Meinung:
Ich habe die Bücher von Andrea Schacht immer mit Begeisterung gelesen und konnte es kaum erwarten, bis das nächste Buch erschien. Deshalb war ich sehr betroffen, als ich von ihrem Tod erfuhr. Viel zu jung ist sie von uns gegangen.
Die Neugierde auf ein weiteres Buch mit und über die Fährmannstochter Myntha hat dann auch dafür gesorgt, dass ich das gebundene Buch des Weltbildverlages in der Hand hielt und mal wieder verschlungen habe.
Im vierten Band ging es um einen Mord im Badehaus und selbst wenn Myntha sich hätte zurück halten wollen, wäre es gar nicht möglich gewesen, denn ihre Brüder wurden verhaftet und das konnte Myntha ja nicht so einfach hinnehmen. Mit gewohntem Eifer kümmert sie sich um alles. Begeistert haben mich wieder die Dialoge mit dem Rabenmeister. Wobei ich mich sehr freute alte Bekannte aus anderen Büchern wieder zu treffen. Ich will nicht zu viel verraten, aber am Ende diesen Buches waren einige Geheimnisse und Fragen gelöst. Wobei ich für weitere Fragen, die bei mir noch offen stehen, nun meine Fantasie in Anspruch nehmen muss und mir das Ende ausdenke, das ich mir in einem der nächsten Bücher gewünscht hätte.
Die Autorin hat es auch diesmal wieder geschafft, mich für das Buch zu begeistern, ich habe weitere Einblicke in das Leben der damaligen Zeit bekommen. Obwohl ich ja eigentlich alles schon kannte, denn schließlich habe ich alle Serien gelesen, ob es nun die Begine Almut oder Alyss oder jetzt Myntha ging. Kennt Ihr die Serien? Etwas wehmütig war ich, als ich gelesen habe, was aus dem Päckelchenträger der ersten Stunde geworden ist, jaja, nicht nur wir Leser werden älter.


Fazit:
Für alle Serienfans ist dieses Buch ein Muss. Das Buch ist zwar in sich abgeschlossen, aber ich würde nicht unbedingt damit starten, sondern wirklich mit  Band 1 der Fährmannstochter.
Leider kann ich der Autorin nicht mehr dafür danken, dass sie mir mit ihren ganzen Büchern so viel Lesevergnügen beschert hat.

Bei dem Weltbild-Verlag möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken.

Sonntag, 3. September 2017

Rezension - Sophie Elisabteh - Die Freiheit im Herzen



Autor: Christopher Ross

Titel: Sophie Elisabeth -Die Freiheit im Herzen

Genre: Historisch

Version: eBook und gebunden

erschienen: 14. Juli 2017

Seiten: 320

Altersempfehlung: Erwachsne

Verlag:  Weltbild



erhältlich nur bei Weltbild: auf www.weltbild.de und in allen Weltbild Filialen



Der Autor Christopher Ross gilt als Meister des romantischen Abenteuerromans. Durch Bestseller wie die Bände der „Clarissa“-Reihe wurde er einem breiten Publikum bekannt. Seit seiner Jugend zieht es ihn nach Nordamerika, immer auf der Suche nach interessanten Begegnungen und neuen Abenteuern. Während zahlreicher Reisen und längerer Aufenthalte in Alaska und Kanada entdeckte er seine Vorliebe für diese Länder, die bevorzugten Schauplätze seiner Romane. Im amerikanischen Fernsehen wurde er als „einer der besten Amerika- und Indianer-Kenner der Alten Welt“ vorgestellt.



Kurzbeschreibung, übernommen:
Voller Vorfreude planen Sophie Elisabeth und Nikolai ihre Hochzeit in Russisch-Amerika, dem späteren Alaska. Die badische Prinzessin freut sich auf ein abenteuerliches Leben in dem wilden Land. Doch in Sitka, der kleinen Stadt im äußersten Osten des Zarenreiches, ziehen bedrohliche Schatten auf. Michail Saizew, ein zwielichtiger Berater des Gouverneurs, setzt alles daran, selbst die Macht zu übernehmen. Als sein Zorn Sophie Elisabeth und Nikolai trifft, müssen die beiden fliehen. Doch Saizew ist nicht ihr einziger Gegner. Wenige Wochen vor der Hochzeit taucht die totgeglaubte Geheimagentin Alina auf. In der lebensbedrohlichen Weite des Eismeeres ist Sophie Elisabeth ihrer Rache scheinbar hilflos ausgeliefert. Kann ihre unerschütterliche Liebe zu Nikolai ihr die Kraft geben, sich gegen die tödliche Bedrohung zu wehren?



Meine Meinung:
Das ist sie nun, die Fortsetzung von "Sophie Elisabeth - Die Gesandte des Zaren"  und es ist wirklich so, wie ich es meine, die Geschichte wird dort fortgesetzt, wo sie im ersten Buch endete. Also bitte auf jeden Fall zunächst das erste Buch lesen und es kann sein, dass ich hier spoilern muss.....

Nachdem Sophie Elisabeth und Nikolai ihren Verfolgern entkommen und den Anschlag auf den Gouverneur von Russisch-Amerika verhindern konnten, wollten sie sich in Sitka niederlassen. Sie wollten heiraten und eine Familie gründen. Allerdings gab es da einige, die das nicht wollten.
Sehr abenteuerlich geht es in zweiten Buch dann auch weiter. Den einen Bösewicht lernte ich sehr schnell kennen und fürchten, die totgeglaubte Alina ließ etwas länger auf sich warten. Dies machte nicht nur die beiden Protagonisten nervös, auch ich war sehr unruhig.

Christopher Ross hat sehr lebhaft über das Leben der damaligen Zeit berichtet und er hat zusätzlich eine enorme Spannung aufgebaut. Interessant fand ich auch, einiges aus der Geschichte Alaskas zu erfahren.  Sophie Elisabeth und Nikolai sind mir mit diesem Buch noch sympathischer geworden. Besonders Sophie Elisabeth hat sich wunderbar angepasst. Auf keinen Fall würde sie je wieder nach Hause wollen und sich den höfischen Zwängen unterordnen.

Wenn ich ganz ehrlich bin, hat mir dieses Buch wesentlich besser als das erste gefallen. Hatte ich beim ersten Buch so manche Zweifel und konnte Situationen nicht nachvollziehen, war hier jetzt alles bestens.

Das Buchcover wurde dem des ersten Buches angepasst und somit auch dem Inhalt.


Fazit:
Ich erwähnte es schon, die beiden Bücher müssen in der entsprechenden Reihenfolge gelesen werden. Wer Abenteuer liebt und darunter ordnete ich die Geschichte gerne ein, denn es war schon immer abenteuerlich neues Land zu erobern, zu erschließen und mit den Widrigkeiten fertig zu werden. Also, wer Abenteuer liebt gewürzt mit historischen und der Liebe, der wird Freude an dem Buch haben.

Ich bedanke mich bei Weltbild für das Rezensionsexemplar

Sonntag, 5. März 2017

Rezension - Sophie Elisabeth - Die Gesandte des Zaren


Autor: Christopher Ross

Titel: Sophie Elisabeth - Die Gesandte des Zaren

Genre: Historisch

Version: gebundene Ausgabe

erschienen: 14. Dezember 2016

Seiten: 320

Altersempfehlung: Erwachsene

Verlag: Weltbild





Die gebundene Ausgabe ist nur bei Weltbild erhältlich. Entweder in den Filialen  oder auf www.weltbild.de

Christopher Ross wuchs in Frankfurt/Main auf und lebt heute bei München und "on the road" in den USA und Kanada. Seit seiner Jugend zieht es ihn nach Nordamerika, immer auf der Suche nach interessanten Begegnungen und neuen Abenteuern. Für seine Bücher wurde er u.a. mit dem Friedrich-Gerstäcker-Preis ausgezeichnet. Seine Bücher wurden in zwanzig Sprachen übersetzt, etliche davon sind Bestseller.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Eigentlich ist Sophie Elisabeth in Sankt Petersburg nur zu Besuch, um die Hochzeit ihrer besten Freundin zu feiern. Doch dann begegnet sie im Winterpalais der Zarenfamilie Nikolai, einem eigenwilligen Offizier der Leibwache – sie weiß sofort, dass er ihre große Liebe ist. Aber Nikolai ist ein scharfer Kritiker von Zar Alexander und als er herausfindet, dass der Zar den mächtigen Gouverneur im fernen Russisch-Amerika ermorden lassen will, um noch mehr Reichtümer aus dem Pelzhandel für sich abzuzweigen, wird er verraten. Sophie Elisabeth erfährt, dass Nikolai aus dem Gefängnis fliehen konnte, und sie folgt ihm in ihrer Verzweiflung nach Osten. Ihre entbehrungsreiche Reise führt sie durch die weite und einsame Taiga, während der sie einem gefährlichen Banditen und kriegerischen Eingeborenen vertrauen muss. Ihre Liebe zu Nikolai und sogar die Zukunft Alaskas stehen auf dem Spiel. Ist sie stark genug, ihre adeligen Fesseln abzustreifen und den Gefahren der Natur zu trotzen?


Meine Meinung:
Anfangs konnte ich mich mit dem Buch nicht so recht anfreunden. Ich lernte Sophie Elisabeth und ihre Freundin kennen, die einige Zeit im Palast des Zaren leben würden. Zunächst dachte ich, dass die beiden jungen Frauen genau das Bild der Frau wiederspiegelten, das der damaligen Zeit entsprach. Aber Sophie Elisabeth war nicht damit einverstanden, eine arrangierte Ehe einzugehen und verliebte sich in einen Offizier der Leibgarde. Damit nahm das Schicksal seinen Lauf.
Wie in der Kurzbeschreibung erwähnt, macht sie sich auf den Weg quer durch Russland, was der Autor sehr interessant und spannend beschrieben hat, obwohl es einige Situationen für mich gab, die ich nicht nachvollziehen konnte. Für mich wirkte einiges etwas an den Haaren herbei gezogen. Sollte ich etwas zu kritisch sein?
Allerdings hatten sich Sophie Elisabeth und Nikolai inzwischen in mein Leserherz geschlichen und ich konnte nicht anders, ich wollte das Buch unbedingt zu Ende lesen und wissen, wie es sich entwickeln würde.
Das Buchcover gefällt mir, denn es passt gut zum Inhalt des Buches. Allerdings verspricht der Titel einem etwas ganz anderes. Ich hatte mich sehr lange gewundert, was es damit auf sich hat und sollte zwar eine Erklärung bekommen, aber so recht zu frieden bin ich doch nicht damit.

Fazit:
Wer es etwas kitschig, spannend und romantisch mag, wird an diesem Buch sicher Gefallen finden.
Leider bleiben am Ende viel Fragen offen, was mir eigentlich nicht gefällt, weil ich dann ein weiteres Buch lesen muss, wenn meine Neugierde zu groß wird.

Mittwoch, 1. März 2017

Rezension - Schneetänzerin Trilogie





Autorin: Judith Nicolai

Titel: Schneetänzerin

Genre: Roman, Historisch

Version: eBook und gebundene Ausgabe erhältlich bei Weltbild

Seiten: 1023

Altersempfehlung: Erwachsene




Die gebundene Ausgabe der Trilogie ist nur bei Weltbild erhältlich
Bestell-Nr.: 56 96 860 – 14,99 € erhältlich bei Weltbild: auf www.weltbild.de und in allen Weltbild Filialen


Die Autorin Judith Nicolai wurde 1976 in Karlsruhe geboren. Ihre Liebe zum Schreiben entdeckte sie bereits mit 14 Jahren. Dennoch machte sie erst eine Ausbildung zur Buchhändlerin und studierte anschließend Gartenbauwissenschaften. Heute lebt sie in der Nähe von Karlsruhe. „Schneetänzerin“ ist ihr erster Roman.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Band 1:
Es hätte die schönste Zeit ihres Lebens sein können: Friedlich wachsen die junge Anna und ihre Freundin Helene auf dem abgeschiedenen ostpreußischen Gut Mechnitz auf. Doch dann wird ihr kleines Paradies bedroht: Adam, Annas große Liebe, meldet sich freiwillig für die Front und Helene stürzt sich in eine gefährliche Liebe zu dem Kriegsgefangenen Robert – obwohl ein machthungriger SS-Offizier Ansprüche auf sie erhebt. Und während die Ostfront mitsamt Hunger und Tod immer näher rückt, müssen Anna und Helene um ihr Glück und ihre Zukunft kämpfen.

Band 2:
Das Herz der Schneetänzerin Bremen, 1950: Die Jahre nach dem Krieg waren hart, die Nahrungsmittel knapp und die Winter kalt, doch nun ist es Zeit, nach vorn zu blicken – auch für Anna und ihre Familie. Durch ihre Arbeit in der Kantine der amerikanischen Besatzer nimmt Annas Leben eine ganz neue Wendung: Mit der quirligen Gisi kehren Fröhlichkeit und Ausgelassenheit in ihren Alltag zurück … und mit dem charmanten GI Samuel Herzklopfen und Küsse bei Sonnenuntergang. Doch darf Anna ihren Gefühlen wirklich folgen, solange sie nicht weiß, welches Schicksal ihre Jugendliebe Adam ereilt hat, der in den Kriegswirren 1944 verschwand? Die Saga geht weiter ...

Band 3:
Der Traum der Schneetänzerin Manchmal muss man seine Heimat verlassen, um ein neues Zuhause zu finden. Deswegen packt auch Anna ihre Koffer und besteigt einen Dampfer, der sie in das Land der unbegrenzten Möglichkeiten bringen soll. Nur ganz so strahlend ist die Neue Welt leider nicht: Zahllose Einwanderer suchen verzweifelt nach Arbeit. Eine zarte Hoffnung auf Glück tut sich auf, als Anna Anstellung auf einer Ranch findet. Endlich wieder Weite und Pferde, Sonnenduft und Pfirsicheistee – und eine neue Liebe? Doch auch in diesem Paradies ziehen bald dunkle Wolken auf …


Meine Meinung:
Der Vorteil einer Trilogie, wenn sie neu erscheint, ist ja, dass alle Bücher sofort ohne Wartezeit hintereinander gelesen werden können. Deshalb freute ich mich, als ich auf diese Trilogie aufmerksam gemacht wurde.
Anna ist die Schneetänzerin, denn Schnee gab es in ihrer Jugend reichlich. 1937 zieht sie mit ihren Eltern nach Ostpreußen auf ein Gut, weil ihr Vater dort als Verwalter Arbeit gefunden hat. Sie verbringt eine sehr schöne Zeit dort und wäre nicht das fürchterliche Weltgeschehen dazwischen gekommen, würde sie wahrscheinlich mit ihren Enkeln dort immer noch leben.
Ich durfte Anna nun eine lange Zeit ihres Lebens begleiten und lesen, was sie alles erleben wird. Interessant fand ich das natürlich, weil ich dadurch auch einen Teil der deutschen Geschichte aus anderer Sicht kennen lernen konnte. Gleichzeitig sollte ich erfahren, wie es deutschen Auswanderern erging, denn nicht jeder Tellerwäscher wurde in Amerika ein Millionär.
Die Autorin hat mich neugierig gemacht, ich wollte unbedingt wissen, wie sich alles entwickeln wird.
Allerdings muss ich auch gestehen, dass ich vielen Entscheidungen, die von den Beteiligten getroffen wurden, kritisch gegenüber stand. Mag es daran liegen, dass wir Frauen heutzutage aufgeklärter in allem sind? Waren die Leute damals etwas naiver? Ich weiß es nicht, aber manchmal hätte ich selbst unter der Berücksichtigung, wie man damals dachte, anders entschieden, zumindest habe ich ab und zu mit Anna und ihren Leuten schimpfen müssen. Besonders Anna machte es mir sehr oft schwer, sie weiterhin zu mögen. Ich konnte sie manchmal einfach nicht verstehen, aber es ging anderen im Buch genauso.
Daran merkt man mal wieder, dass ich mittendrin war und mir nicht egal war, was mit den Beteiligten passiert.  Es gab natürlich auch Personen, die mein Leserherz erobert haben und andere, die mir völlig unsympathisch waren. Das ist klar, weil es die Entwicklung der Geschichte so mit sich brachte und leider sehr viele unsympathische Personen auf einmal etwas zu sagen hatten. Natürlich gab es sie in diesem Buch auch, ich glaube niemand wurde damals von ihnen verschont.


Fazit:
Vieles aus diesem Buch  entsprach den Tatsachen und mit vielen Erlebnissen, wenn nicht sogar noch viel schlimmeren, mussten die Menschen damals klar kommen. Auch wenn ich nicht immer mit dem Verhalten  von Anna einverstanden war, so konnte ich das Buch nicht zur Seite legen und empfehle die Trilogie gerne weiter. Es gibt einen Abschnitt der deutschen Zeitgeschichte wieder.

Ich möchte mich bei Weltbild vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken.

Samstag, 12. November 2016

Rezension - Vier Pfoten retten Weihnachten

Autorin: Petra Schier

Titel: Vier Pfoten retten Weihnachten

Genre: Weihnachtsbuch

Version: eBook und gebunden

erschienen: 20. Oktober 2016

Seiten: 320

Altersempfehlung: Erwachsene

Verlag: Weltbild

Achtung: dieses Buch kann nur beim Weltbild Verlag und den Weltbild Filialen erworben werden


Die Autorin Petra Schier, Jahrgang 1978, lebt mit ihrem Mann und ihrem Hund in der Eifel. Nach ihrem Geschichts- und Literaturstudium beschloss sie, sich ganz dem Schreiben zu widmen. Mit ihren historischen Romanen und mit ihren Hundegeschichten hat sie seitdem großen Erfolg. Mehr über die Autorin erfahren sie unter www.petra-schier.de.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Die Designerin Elena hat nach ihrer Scheidung die Nase voll von Männern. Dann aber, kurz vor Weihnachten, begegnet sie dem jungen Witwer Steffen und verliebt sich in ihn. Alles könnte wunderschön sein, auch für Steffens Kinder Sabrina und Jan. Doch Elena und Steffen schrecken noch vor einer neuen Beziehung zurück. Zum Glück gibt es die charmante Cocker Spaniel-Dame Lulu. Und Lulu setzt alle ihre Fähigkeiten ein, um ihren Lieblingsmenschen und den zwei Kindern zu einem wunderbaren Weihnachtsfest zu verhelfen.
Klappentext, übernommen: 
Die erfolgreiche Designerin Elena hat nach ihrer schmutzigen Scheidung die Nase voll von Männern. Sie will sich von nun an ganz ihrer Arbeit widmen – und außerdem anderen Menschen etwas Gutes tun. Deshalb beschließt sie, in der Vorweihnachtszeit bei einem Witwer mit zwei Kindern zur Kinderbetreuung einzuspringen. Mit den Kindern schließt sie sofort innige Freundschaft, und auch dem Vater kommt sie ungeplant näher. Die beiden verlieben sich ineinander, aber Steffen zögert, sich nach dem Tod seiner Frau auf eine neue Beziehung einzulassen. Doch Steffens elfjährige Tochter Sabrina wünscht sich dieses Jahr beim Weihnachtsmann und dem Christkind gleichzeitig eine neue Frau für ihren Papa. Die beiden beauftragen Cocker Spaniel-Dame Lulu, um Steffen und Elena zu ihrem Glück zu verhelfen. Und die muss ganz schön improvisieren, denn bald stellt sich heraus, dass bei Sabrinas Weihnachtswunsch ein winziges, aber wichtiges Detail übersehen wurde.

Meine Anmerkung:
Ich habe diesmal die Kurzbeschreibung und den Klappentext wieder gegeben, denn ich finde, mit beidem ist der Leser besser informiert. Fans der Weihnachtsbücher, in denen Santa und seine Elfen mit Hilfe liebenswerter Hunde Paare zusammenbringen, wissen nun auch, dass sie diese Ausgabe nicht versäumen dürfen.


Meine Meinung:
Hach, ich lese zu gerne diese Weihnachtsbücher von Petra Schier, die ich im Laufe der letzten Jahre auch alle gelesen habe. Deshalb freute ich mich natürlich sehr, jetzt das nächste Buch in den Händen halten zu können. Schon der Schutzumschlag ist super gelungen. So zu sagen ein wunderschöner Streichelumschlag. Das Bild kann es gar nicht so richtig wiedergeben, wie es dort glitzert und schimmert.

Schnell war ich ins Buch eingestiegen und freute mich, gleich zu Anfang Santa und seine durchnummerierten Elfen wieder zu sehen. Sie haben mir immer viel Freude bereitet. Denn Santa hat es sich zur Aufgabe gemacht, jeden Wunsch, der ihn erreicht, auch zu erfüllen. Seine Frau muss ihn allerdings manchmal bremsen, weil er es oftmals zu gut meint. Gerne nimmt er die Hilfe liebenswerter Hunde in Anspruch, die von ihm und seinen Elfen genaue Instruktionen erhalten. Wie gut, dass Lulu, eine süße Cocker Spaniel-Dame ihm auch diesmal wieder helfen konnte. Lulu kannte ich schon aus einem anderen Weihnachtsbuch und schon dort hatte ich viel Spaß an den Dialogen. Natürlich kann nur ich als Leserin sehen, was Lulu gerne sagen würde, aber ich hätte sie auch zu gerne mal dabei beobachtet.
Der Schreibstil von Petra Schier schafft es immer wieder, dass ich sofort in das Buch eintauche und so richtig mittendrin bin. Für mich sind die Beteiligten dann auch sehr real und ich vergebe Sympathiepunkte,  aber es gibt auch reichlich Minuspunkte für bestimmte Personen, die nicht nur mich ganz schön ärgern. Wie es sich zur Weihnachtszeit gehört, fällt reichlich Schnee und ein Besuch auf dem Weihnachtsmarkt ist besonders stimmungsvoll, zu gerne wäre ich bei einem bestimmten Besuch dabei gewesen. Nun will ich aber nicht weiter auf den Inhalt eingehen, es gab so viel, was mir gefallen hat, wo ich lachen musste und wo ich sauer war.


Fazit:
Für alle Fans der Weihnachtsbücher ein Muss, aber auch allen anderen möchte ich dieses Buch sehr ans Herz legen. Es bereitet eine sehr große Lesefreude. Da es eine abgeschlossene Geschichte ist, kann das Buch für sich alleine gelesen werden. Ich empfehle allerdings, die anderen Bücher ebenfalls zu lesen. Es macht Spaß, Santa immer wieder zu begleiten und alte Bekannte aus den anderen Büchern wieder zu sehen.

Ich möchte mich beim Weltbild-Verlag vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken und freue mich, dass ich bald an einer Leserunde mit Petra Schier teilnehmen darf, um noch mehr auf das Buch eingehen zu können.