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Montag, 23. Juli 2018

Rezension - Stockholm Love Story



Autorin: Rebecca Timm

Titel: Stockholm Love Story

Genre: Roman

Version: eBook und Taschenbuch

erschienen: 2. Juli 2018

Seiten: 322

Altersempfehlung: Erwachsene

Verlag: Feelings



Über die Autorin:
Rebecca Timm wurde 1977 in Berlin geboren. Die gelernte Rechtsanwalts- und Notarfachangestellte lebt mit ihrem Mann und den drei Söhnen in Hennigsdorf vor den Toren Berlins. Wenn sie nicht gerade liest, bringt sie ihre eigenen Geschichten zu Papier, wobei sie nicht auf ein Genre begrenzt ist. Sie ist Mitglied im FDA, im Fantasy-Zirkel und bei den Logbuch-Autoren.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Eine verzogene Göre, eine nervtötende Verlobte und ein arroganter Chef. Lisas Neuanfang in Stockholm wird auf eine harte Probe gestellt. Ein spritziger Liebesroman in der schwedischen Hauptstadt. Als Lisa ein spontanes Jobangebot in Stockholm erhält, nimmt sie zu ihrer eigenen Überraschung sofort an. Sie hat nichts zu verlieren. Schließlich hat ihr Freund sie abserviert und sie ist chronisch pleite. Da klingt Stockholm nach einem perfekten Neuanfang. Doch anstelle der geplanten Assistentenstelle erwartet sie die präpubertäre Tochter ihres ebenso arroganten wie attraktiven Chefs, für die Lisa ab jetzt Nanny spielen soll. Als wäre das noch nicht genug muss sie sich außerdem mit einem überforschen Verehrer, der nervigen Verlobten ihres Chefs und ihren eigenen Gefühlen für einen Mann herumschlagen, der alles andere als ein guter Mensch zu sein scheint. So langsam kommen Lisa Zweifel, dass die Entscheidung für einen Neuanfang richtig war.


Meine Meinung:
Vor Jahren war ich in den Orten, die in diesem Buch eine wichtige Rolle spielen. Dabei hat mich Stockholm am meisten begeistert und das gab dann auch den Ausschlag, dass ich dieses Buch lesen wollte.
Ich freute mich ungemein, mit Lisa die Stadt zu besuchen. Dabei nahm ich auch gerne in Kauf, dass mir Lisa, als Protagonistin anfangs nicht besonders sympathisch war. Mit ihren 26 Jahren kam sie mir dann doch etwas naiv und chaotisch vor. Allerdings sollte sich das im Laufe der Geschichte ändern.
Auf den Inhalt möchte ich nun auch nicht weiter eingehen, der Klappentext ist ja sehr aussagekräftig und wenn im Titel "Love Story" steht, dann kann der Leser das auch erwarten. Wie viele Bücher in diesem Genre ist vieles vorhersehbar und der Leser erwartet ein ganz bestimmtes Ende.
Die Autorin hat die Geschichte flüssig erzählt und enttäuscht die Fans von Liebesromanen nicht.  Etwas Spannung hat sie ebenfalls eingebaut, was der Geschichte noch eine gewisse Würze gab.


Fazit:
Wer nach einer netten leichten Sommer-Urlaubslektüre Ausschau hält, wird hier wohl das richtige Buch finden.  Es hat mich unterhalten und ich fand es angenehm zum Zwischendurch lesen.

Beim Verlag und bei NetGalleyDe möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken.

#Werbung #NetGalleyDe #StockholmLoveStory

Montag, 25. Dezember 2017

Rezension - Irgendwas mit Liebe


Autorin: Jana Herbst

Titel: Irgendwas mit Liebe

Genre: Roman

Version: eBook und Taschenbuch

erschienen: 1. Dezember 2017

Seiten: 370

Altersempfehlung: Erwachsene

Verlag: Feelings




Jana Herbst ist das Pseudonym der Autorin Claudia Giesdorf, die 1982 in Rheinland-Pfalz geboren wurde. Eine ihrer schönsten Kindheitserinnerungen ist das Klackern der Schreibmaschine, wenn ihr Opa etwas darauf geschrieben hat. Stundenlang stand sie vor dem Gerät, tippte wahllos auf Buchstaben und stellte sich vor, Schriftstellerin zu sein. Seit über zwanzig Jahren lebt sie nun in Berlin, mittlerweile mit Mann und Tochter, nach deren Geburt sie beschlossen hat, noch einmal zu studieren. Nun schließt sie bald ihr Studium der Klassischen Archäologie ab und weiß ziemlich genau was sie schreiben soll, wenn eine Tastatur vor ihr steht.



Kurzbeschreibung, übernommen:
Strafverteidigerin trifft auf Ex-Cop – und aus beruflicher Abneigung wird gefühlsmäßiges Chaos. Ein unterhaltsamer romantischer Roman von Jana Herbst.

Sie weiß, was sie will...
Vor Gericht fühlt sich die taffe Strafverteidigerin Luisa Elmas so richtig wohl. Souverän und unnahbar gewinnt sie ihre Fälle. Ihre Welt gerät jedoch ins Wanken, als sie vor der Kanzlei überfallen wird. Erschüttert stellt sie fest, dass es einen Bereich in ihrem Leben gibt, den sie nicht kontrollieren kann – ihre Sicherheit. Umgehend besucht sie einen Kurs bei YouTube-Selbstverteidigungsstar Iljas Rick.

... und er weiß, wie er sie schützen kann.
Als ehemaliger Polizist kann Iljas genau eine Berufsgruppe nicht ausstehen: Strafverteidiger. Doch sein Beschützerinstinkt ist zu groß, um der starrsinnigen Anwältin nicht zu helfen. Während die beiden versuchen, die Funken zwischen ihnen zu ignorieren, nimmt die Bedrohung für Luisa immer weiter zu ...


Meine Meinung:
Strafverteidigerin Luisa und der Ex-Polizist Iljas, zwei Personen mit unterschiedlichen Ansichten und Berufen treffen aufeinander, das verspricht schon einen hohen Unterhaltungswert. So kam es denn auch.
Jana Herbst hat ein Buch geschrieben, in dem an Humor, Spannung und Erotik nicht gespart wurde. Obwohl beide mit festen Beinen in der Gegenwart stehen, haben sie beide reichliches aus der Vergangenheit zu bewältigen.
Ich persönlich hatte ja mehr einen Liebesroman erwartet, denn ich hatte dies aus dem hübschen Cover geschlossen. Ich wurde dann angenehm überrascht, denn als Krimifan war ich hier genau richtig. Die Spannung war von Anfang bis Ende sehr hoch und ich wurde dann auch völlig überrascht, denn mit diesem Ergebnis hatte ich so gar nicht gerechnet.


Fazit:
Wer also nicht nur nach einem Liebesroman sucht, sondern auch viel Spannung haben möchte, ist hier genau richtig.


Ich möchte mich vielmals beim Verlag und bei NetGalley für das Rezensionsexemplar bedanken.

Sonntag, 10. Dezember 2017

Rezension - Milchkaffee - Das Glück der Liebe


Autorin: Susanna Ernst

Titel: Milchkaffee - Das Glück der Liebe

Genre: Roman

Version: eBook und Taschenbuch

erschienen: 1. Dezember 2017

Seiten: 350

Altersempfehlung: Erwachsene

Verlag: Feelings 




Die Autorin Susanna Ernst wurde 1980 in Bonn geboren und schreibt schon seit ihrer Grundschulzeit Geschichten. Sie leitet seit ihrem sechzehnten Lebensjahr eine eigene Musicalgruppe, führt bei den Stücken Regie und gibt Schauspielunterricht. Außerdem zeichnet die gelernte Bankkauffrau und zweifache Mutter gerne Portraits, malt und gestaltet Bühnenbilder für Theaterveranstaltungen. Das Schreiben ist jedoch ihre Lieblingsbeschäftigung für stille Stunden, wenn sie ihren Gedanken und Ideen freien Lauf lassen will. Ihr Credo: Schreiben befreit!


Kurzbeschreibung, übernommen:
Die Geschichte einer tiefen Verbindung in den Wirren des Nachkriegs-Deutschlands. Ein rührender Liebesroman voller großer Gefühle.
Erfurt, April 1945: Als sich der neunjährige Erik an Plünderungen beteiligt, wird er schwer verletzt. Der afroamerikanische Soldat Sam rettet ihm das Leben und kümmert sich in den folgenden Wochen in jeder freien Minute um den Jungen, nach dem eigenartigerweise niemand zu suchen scheint. Als Eriks Kräfte immer weiter nachlassen und er dem Tod näher ist als dem Leben, trifft Sam auf die siebenjährige Sophie, eine kleine Soloballerina des stillgelegten Stadttheaters. In seiner Verzweiflung bringt der Soldat das Mädchen zu Erik, nicht ahnend, dass er damit den Grundstein für eine ganz große Liebe legt. Denn mit ihrem Tanz und ihrer fröhlichen Art weckt Sophie nicht nur die Lebensgeister des Jungen, sie hinterlässt auch bleibenden Eindruck bei Sam selbst.


Meine Meinung:
Bisher habe ich alle Bücher von Susanna Ernst mit großer Begeisterung gelesen und ich musste nicht lange überlegen, ob ich dieses Buch auch lesen wollte. Und was soll ich berichten, ich war von Anfang bis Ende an das Buch gefesselt.
Das Buch startet mit einer Begebenheit im Frühjahr 2017 und schwenkt dann in die Vergangenheit ins Jahr 1945. Im April des Jahres beginnt die Geschichte von Erik, der schwer verletzt wird. Kurz danach treten neben vielen anderen der Soldat Sam und das Mädchen Sophie in sein Leben. Keiner ahnte zu dem Zeitpunkt, dass damals ein wichtiger Grundstein gelegt wurde.
Susanna Ernst hat eine sehr berührende Geschichte geschrieben, die gleichzeitig auch vieles von der damaligen Zeit vermittelt. Ich finde es immer wieder interessant zu lesen, denn das letzte Kriegsjahr war für viele besonders schicksalshaft und die darauf folgenden Jahre gehören zur deutschen Geschichte.
Ich war an das Buch gefesselt, denn ich wollte natürlich wissen, wie sich alles entwickeln würde und was aus Erik und Sophie wird. Ganz begeistert war ich mal wieder von dem Schreibstil der Autorin, die mich dann doch sehr verblüfft hat. Leider kann ich hier nicht näher darauf eingehen, ohne etwas zu verraten.
Das Buchcover gefällt mir sehr gut und im Laufe des Buches habe ich auch die genaue Bedeutung erfassen können. Es passt wunderbar zur Geschichte.

Fazit:
Ich finde, dass Susanna Ernst ein weiteres tolles Buch gelungen ist. Ich möchte allen auf jeden Fall empfehlen das Buch unbedingt zu lesen. Um es auf den Punkt zu bringen, es ist einfach ein wunderschönes berührendes Buch.

Ich möchte mich beim Verlag und bei NetGalley vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken

Samstag, 5. August 2017

Rezension - Der Herzschlag Deiner Worte



Autorin: Susanna Ernst

Titel: Der Herzschlag Deiner Worte

Genre: Liebesroman, Schicksal

Version: eBook und Taschenbuch

erschienen als  eBook: 1. August 2017

erschienen als Taschenbuch : 1. September 2017

Seiten: 400

Altersempfehlung: Erwachsene

Verlag: Knaur 





Die Autorin Susanna Ernst wurde 1980 in Bonn geboren und schreibt schon seit ihrer Grundschulzeit Geschichten. Sie leitet seit ihrem sechzehnten Lebensjahr eine eigene Musicalgruppe, führt bei den Stücken Regie und gibt Schauspielunterricht. Außerdem zeichnet die gelernte Bankkauffrau und zweifache Mutter gerne Portraits, malt und gestaltet Bühnenbilder für Theaterveranstaltungen. Das Schreiben ist jedoch ihre Lieblingsbeschäftigung für stille Stunden, wenn sie ihren Gedanken und Ideen freien Lauf lassen will. Ihr Credo: Schreiben befreit!


Kurzbeschreibung, übernommen:
Als der junge Musiker Alex vom plötzlichen Tod seines Vaters erfährt, wirft ihn das aus der Bahn. Auf der Beerdigung begegnet er seiner Patentante Jane zum ersten Mal und ist tief beeindruckt von der scheinbar unbekümmerten Lebensfreude der schwer erkrankten und an den Rollstuhl gefesselten Frau. Jane ist es, die Alex plötzlich neue Wege eröffnet. So führt sie ihn geradewegs in die Arme der temperamentvollen Jung-Autorin Maila, in die sich Alex Hals über Kopf verliebt. Doch warum lässt Maila weder in ihren Geschichten noch im eigenen Leben ein Happy End zu? Und wieso wird Alex das Gefühl nicht los, dass Jane etwas verheimlicht? Und was hat all das mit seinem verstorbenen Vater zu tun? Erst als sich Alex auf die Spuren alles Unausgesprochenen begibt, gelingt es ihm, zu erkennen, wie die unterschiedlichen Geheimnisse derer, die er liebt, miteinander verwoben sind. Kann er Maila mit diesem Hintergrundwissen davon überzeugen, dass doch noch alles gut wird?


Meine Meinung:
Hach, ich liebe die Bücher von Susanna Ernst. Wenn ich eins ihrer Bücher zur Hand nehme, dann weiß ich, dass ich gut unterhalten werde, dass es berührend wird und ich mal besser die Taschentücher nicht zu weit weg lege.  Ihr meint, das wäre langweilig, wenn ich das alles schon im Vorfeld weiß? Nein! Denn die Autorin überrascht mich immer wieder mit ihren Geschichten.

Ich habe mir ja vorgenommen, dass ich nie etwas vom Inhalt der Bücher verrate, wenn ich sie rezensiere. Allerdings fällt es mir diesmal schon schwer, denn so kann ich auch nicht auf bestimmte Situationen eingehen und schreiben, was mir ganz besonders gut gefallen hat.
Aber natürlich kann ich erwähnen, dass mich Susanna Ernst auch diesmal wieder an ihr Buch gefesselt hat. Wie eine bestimmte Person, die sich gewundert hat, warum sie das alles sehen muss, konnte ich zunächst die Zusammenhänge auch nicht verstehen. Allerdings war am Ende keine Frage mehr offen und ich fand es klasse, dass tatsächlich die richtige Entscheidung getroffen wurde.

Wie auch bei den anderen Büchern der Autorin hat mir der Schreibstil sehr gut gefallen. Sie hat sehr berührend über die Schicksale und Lebenswege der Beteiligten geschrieben. Ich war natürlich sofort so richtig mittendrin und habe jeden Einzelnen in mein Leserherz geschlossen. Ganz besonders die kleine Leni, sie hat ebenfalls mich sofort um den Finger gewickelt und mich manches Mal zum Grinsen gebracht. Vielleicht möchtet Ihr wissen was ein "Aaasnolle" ist? Leni kennt es und Ihr werdet es kennen lernen, wenn Ihr das Buch lest.


Fazit:
Dieses wunderschöne berührende Buch möchte ich auf jeden Fall allen empfehlen. Mich hat es begeistert und ich könnte so viele Stellen aus dem Buch zitieren, aber ich will ja nicht spoilern.

Bei dem Verlag und bei Netgalley  möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken.

Mittwoch, 3. Mai 2017

Rezension - Last Stop Kasachstan


Autorin: Sophie Simón

Titel: Last Stop Kasachstan

Genre: Frauenroman

Version: eBook und Taschenbuch

erschienen: 2. März 2017

Seiten: 300

Altersempfehlung: Erwachsene

Verlag: feelings





Wenn ein Leben nicht reicht …
Die Autorin Sophie Simón schrieb ihren ersten Roman mit vierzehn Jahren und träumte ab da von einem Leben als Autorin. Einem Leben, bei dem sie Pfeife rauchend, an einem wuchtigen Schreibtisch spannende Geschichten schreiben würde. Heute wohnt sie in der Nähe von München, arbeitet (nichtrauchend) an ihren Büchern, geht in Teilzeit ihrem sozialen Beruf nach, ist Mutter zweier Kinder und verbringt ihre Freizeit auf dem Reiterhof, wo sie nicht nur ihrem Hobby frönt, sondern sich auch ehrenamtlich engagiert. Manchmal träumt sie jetzt davon, dass der Tag mehr Stunden hat.



Kurzbeschreibung, übernommen:
Ein Dartpfeil, eine Landkarte und zu viel Prosecco … Auf einer Party verliert Lilli ein Spiel und muss auf dem Landweg dahin reisen, wohin ihr Pfeil trifft: Kasachstan. Für Lilli, die im Urlaub lieber an einem Pool liegt, Papas Kreditkarte ausreizt und abends wilde Partys feiert, ist sofort klar, dass sie einen Reisebegleiter braucht. Einen, der erstens russisch spricht, sich zweitens um alles kümmert und mit dem sie sich drittens ins Moskauer Nachtleben stürzen kann. Nach einigen zweifelhaften Bewerbern bleibt nur noch der Streber vom Dienst übrig: Student Vladimir. Eine rasante Fahrt quer durch Russland und durch Lillis Gefühlsleben beginnt.



Meine Meinung:
Bei diesem Buch bin ich hin- und her gerissen und es fällt mir nicht leicht, eine Rezension dazu zu schreiben. Da ich sehr gerne mit Hilfe der Bücher auf Reisen gehe, war ich sofort neugierig, als ich den Buchtitel gelesen hatte.  Eine rasante Fahrt durch Russland hörte sich sehr vielversprechend an.

Zunächst lernte ich allerdings Lilli kennen und sollte erfahren, wie es denn zu dieser Reise überhaupt gekommen ist. Lilli, eine überhebliche, eine übermäßig verwöhnte und in meinen Augen oberflächliche junge Frau machte es mir anfangs sehr schwer. Ich hatte mir anderes vorgestellt und musste wirklich mit mir kämpfen, um nicht das Buch zur Seite zu legen. Es machte mir überhaupt keinen Spaß, ihr zu folgen und an ihrem Leben teil zu nehmen. Aber ich habe nicht aufgegeben und wurde dafür dann auch ein bisschen entschädigt. Die Schilderungen der Zugfahrt und besonders die Erlebnisse mit der Transsibirischen Eisenbahn fand ich ausgesprochen interessant. Ebenfalls die Erkenntnisse, welche Ansichten bei älteren Familienangehörigen  noch bestehen. Das war dann auch eine kleine Reise in die Vergangenheit.

Die Autorin hat es dann zum Ende auch geschafft, dass mir Lilli nicht mehr ganz so unsympathisch war. Für Lilli war die Fahrt letztendlich doch etwas besonderes und wichtiges in ihrem Leben. Ich sollte vielleicht auch etwas Mitleid haben, denn viele Kinder werden durch ihr Elternhaus geprägt und bei ihr war es anscheinend so. Trotzdem kann sich ein junger Mensch auch anderes entwickeln.
Ich bin mal wieder zu kritisch, dabei ist es nur eine Geschichte.


Fazit:
Zum Glück sind die Geschmäcker verschieden, es wäre sonst ja auch zu langweilig. Wenn ich die Protagonistin nicht mag, heißt es ja noch lange nicht, dass das Buch schlecht sein mag. Allerdings war ich nicht so begeistert, wie sonst und kann nicht jedem eine Leseempfehlung geben.


Bei dem Verlag möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken.

Donnerstag, 9. März 2017

Rezension - Der Agent, meine Tochter & ich



Autorin: Jana Herbst

Titel: Der Agent, meine Tochter & ich

Genre: Krimi

Version: eBook und Taschenbuch

erschienen: 2. März 2017

Seiten: 374

Altersempfehlung: Erwachsene

Verlag: feelings




Jana Herbst ist das Pseudonym der  Autorin Claudia Giesdorf, die 1982 in Rheinland-Pfalz geboren wurde. Eine ihrer schönsten Kindheitserinnerungen ist das Klackern der Schreibmaschine, wenn ihr Opa etwas darauf geschrieben hat. Stundenlang stand sie vor dem Gerät, tippte wahllos auf Buchstaben und stellte sich vor, Schriftstellerin zu sein. Seit über zwanzig Jahren lebt sie nun in Berlin, mittlerweile mit Mann und Tochter, nach deren Geburt sie beschlossen hat, noch einmal zu studieren. Nun schließt sie bald ihr Studium der Klassischen Archäologie ab und weiß ziemlich genau was sie schreiben soll, wenn eine Tastatur vor ihr steht.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Sarah Wagner ist Anfang dreißig, zuverlässig, solide und berechenbar. Eigenschaften, die sie sich mit einem Baumwollschlüpfer teilt. Aber das stört sie nicht, denn sie liebt ihr beschauliches Leben als Alleinerziehende - Abwechslung und Abenteuer meidet sie genauso wie Clubnächte und Affären. Und doch lässt sie sich von ihren Freundinnen in einen Club schleifen, in dem sie Lars kennenlernt. Sie verbringt eine leidenschaftliche Nacht mit ihm, nach der sie sich heimlich aus seiner Wohnung schleicht, um in ihr ruhiges Leben zurückzukehren. Vier Wochen später gerät alles außer Kontrolle: Lars, ihr One-Night-Stand, taucht auf, offenbart ihr, dass er Geheimagent ist und bringt Chaos in ihr Leben. Dann wird es plötzlich ernst, denn Sarah steckt unwissend in Lars' Mission. Tiefer und gefährlicher als beide ahnen....


Meine Meinung:
Mit Begeisterung hatte ich das erste Buch der Autorin: "Highheels, Herz und Handschellen" gelesen
und war nun neugierig auf ihr zweites Buch. Von dem ich nun sagen kann, dass es mir noch besser gefallen hat, denn die Autorin hat es geschafft und sich gesteigert, zumindest war dies mein Gefühl, als ich das Buch zu Ende gelesen hatte.
Wie aus dem Buchcover und Titel hervor geht, gibt es nicht nur einen Mann und eine Frau sondern auch ein Kind, was eine wichtige Rolle spielen sollte. Ich will ja nichts vom Inhalt verraten, nur soviel, die kleine Lilly ist herzerfrischend und hat alles wunderbar aufgemischt. Ich musste besonders über sie sehr viel lachen. Ihre Mutter Sarah war mir ebenfalls sehr sympathisch, allerdings bin ich mir nicht sicher, ob sie sich für gewisse Aufgaben eignet. Lach, nun mache ich eher neugierig, weil ich ja nichts verraten will, aber diesen Satz konnte ich mir dann doch nicht verkneifen. Letztendlich hat sich auch Lars in mein Leserherz geschlichen und ich fand seine Entscheidung super!
Jana Herbst hat mich auch diesmal mit ihrem flüssigen Schreibstil an das Buch gefesselt, ganz besonders überrascht war ich, denn als ich dachte, dass das Buch nun bald zu Ende ist, gab es eine Wendung mit der ich gar nicht gerechnet hatte.
Die Buchcover beider Bücher gefallen mir sehr gut und zeigt dem Leser auch gleich, dass sie zusammen gehören, aber doch einzeln gelesen werden können. Gefreut hat es mich, dass ich "alte Bekannte" wieder getroffen habe.

Fazit:
Spannung, Romanze und ganz viel Humor haben mir viel Lesevergnügen beschert.  Deshalb empfehle ich das Buch gerne weiter.

Bei dem Verlag möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken.

Dienstag, 13. September 2016

Rezension - Nur einen Traum entfernt


Autorin: Susanna Ernst

Titel: Nur einen Traum entfernt

Genre: Frauenroman, Liebesroman

Version: eBook und Taschenbuch

erschienen: 7. September 2016

Seiten: 472

Altersempfehlung: Erwachsene

Verlag: feelings von Droemer-Knaur




Die Autorin Susanna Ernst wurde 1980 in Bonn geboren und schreibt schon seit ihrer Grundschulzeit Geschichten. Sie leitete siebzehn Jahre lang eine eigene Musicalgruppe, führte bei den Stücken Regie und gab Schauspielunterricht. Außerdem zeichnet die gelernte Bankkauffrau und zweifache Mutter gerne Portraits, malt und gestaltet Bühnenbilder für Theaterveranstaltungen. Das Schreiben ist jedoch ihre Lieblingsbeschäftigung für stille Stunden, wenn sie ihren Gedanken und Ideen freien Lauf lassen will. Ihr Credo: Schreiben befreit!


Kurzbeschreibung, übernommen:
Was, wenn ein Geheimnis dein ganzes Leben verändert? Wenn Liebe und Schmerz nur einen Traum entfernt liegen, ist es der neue gefühlvolle Roman der Bestsellerautorin Susanna Ernst! Lorena und Lennard lieben es, auf der Bühne zu stehen, dabei verschiedene Rollen zu verkörpern und Geschichten zu erzählen. Sie sind noch Teenager, als sie zum ersten Mal ein Liebespaar mimen, und es auch hinter der Bühne zu knistern beginnt. Aber Lorena wird schnell bewusst, dass Lennard etwas verbirgt und Teile seiner Vergangenheit unterdrückt. Und dann wird eines Morgens ihr schlimmster Alptraum wahr: Lennard verlässt sie ohne ein Wort der Erklärung und verschwindet ins Ausland. Doch sechs Jahre später steht er auf einmal völlig unverhofft vor ihr …


Meine Meinung:
Puh, als ich das Buch zur Seite legte, dachte ich so, dass war ein wunderschönes gefühlvolles Buch. Und ich war noch so in der Geschichte, dass ich nicht sofort eine Rezension schreiben konnte. Zu sehr hat es mich auch hinterher noch beschäftigt.
Ich habe mich sehr auf das neue Buch von Susanna Ernst gefreut, war ich bisher doch von all ihren Büchern begeistert. Und ich sollte nicht enttäuscht werden.
Zunächst lernte ich Lorena und Lennard kennen, außerdem  noch die Zwillinge Dean und Quentin, die allerbesten Freund von Lorena seit der  Kindergartenzeit. Alle vier habe ich sehr schnell in mein Leserherz geschlossen, denn Susanna Ernst hat ihnen ganz besondere Charaktere zugeteilt, was eine wichtige Rolle in der Geschichte spielen sollte.
Die Geschichte wird in der Ich-Form aus Sicht von Lorena erzählt, was mir sehr gut gefallen hat, erfahre ich dadurch doch auch alle Gedanken von Lori und kann sie besser verstehen. Etwas später sollte ich dies auch von Lenn lesen können, aber wieso,weshalb, warum, verrate ich hier natürlich nicht. Ebenso wenig werde ich hier auf den Inhalt eingehen, nur soviel erwähnen, dass ich wirklich die ganze Zeit gegrübelt habe, welches Geheimnis Lenn wohl hat. Ich wäre nie darauf gekommen und fand es klasse, welches Thema die Autorin dort angesprochen hat. Seid Ihr neugierig? Ich bleibe dabei und verrate nichts.

Susanna Ernst ist hiermit ein sehr gefühlvolles Buch gelungen. Sie hat mich so sehr an das Buch gefesselt, dass ich keine geeignete Stelle fand, wo ich unterbrechen und endlich schlafen gehen konnte. So kam, was mir ab und zu passiert, die Müdigkeit wurde weg gelesen und ich habe das Buch in einem Rutsch gelesen. Am Ende habe ich es dann mit einem guten Gefühl zur Seite legen können.

Fazit:
Wer nach einem wunderschönen Buch sucht, in dem Gefühle, ob zum Lachen oder Weinen nicht zu kurz kommen, wo es um Freundschaft, die lange hält, geht, wo der Alltag und die Liebe nicht zu kurz kommen, der wird hiermit das richtige finden. Ich empfehle es sehr gerne weiter.
Ach, ich könnte noch so vieles schreiben, was mich begeistert hat, aber dann verrate ich ja doch wieder etwas und das wollte ich ja nicht. Also glaubt mir einfach und holt Euch dieses Buch.

Bei dem Verlag möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken.