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Samstag, 18. Dezember 2021

Rezension - Black Rock Falls - Sie sagt kein Sterbenswort


Autorin: D.K. Hood

Titel: Black Rock Falls - Sie sagt kein Sterbenswort

Genre: Thriller

Version: eBook und Taschenbuch




erschienen: 29. November 2021

Seiten: 398

Altersempfehlung: Erwachsene

Herausgeber ‏ : ‎ Bookouture



Über die Autorin:
DK Hood ist THE WALL STREET JOURNAL, USA TODAY, und Amazon-Bestsellerautor der Kane and Alton Series. Sie ist Mitglied von International Thriller Writers, Australian Crime Writers Association und Sisters in Crime Australia. Where Angels Fear and Her Broken Wings, werden von The Book Authority als beste Thriller- und beste Detektivbücher aller Zeiten aufgeführt. Die Bücher von DK wurden oder werden derzeit in viele verschiedene Sprachen übersetzt. DK lebt sehr ruhig mit ihrem Mann und genießt einen wunderschönen Garten voller Wildvögel und Wasserdrachen. Die Hunde und Katzen in ihren Geschichten erinnern an die wunderbaren Weggefährten aus ihrer Vergangenheit. Sie begann ihre Reise als Autorin, um bei der medikamentenfreien Schmerzbehandlung zu helfen, und verwendet die Geschichten weiterhin als Flucht vor unerträglichen Schmerzen. 


Kurzbeschreibung, übernommen:
Als auf der örtlichen Müllkippe eine in eine Tonne gestopfte Leiche gefunden wird, eilen Detective Jenna Alton und ihr neuer Kollege David Kane zum Tatort. 
In der Kleinstadt Black Rock Falls passiert sonst nicht viel, daher denkt Jenna, dass es sich bei dem Opfer um eine der beiden seit kurzem vermissten Personen handeln muss, und fürchtet um das Leben der anderen. 
Beide waren fremd in der Stadt, aber es gibt nichts, was sie miteinander verbindet. Jenna weiß, dass jemand etwas gesehen haben muss, aber niemand sagt etwas. Wie gut kennt sie die Menschen in ihrer Umgebung wirklich? 
Dann sorgt ein beunruhigender Hinweis dafür, dass Jenna einen Zusammenhang mit anderen verschwundenen Besuchern der Stadt herstellt. Gerade als sie beginnt, die richtigen Fragen zu stellen, merkt sie, dass sie verfolgt wird. Steht sie als Nächste auf der Liste des Mörders? 
In einem Wettlauf gegen die Zeit müssen Jenna und David das dunkle Geheimnis im Herzen der Stadt lüften, bevor es zu spät ist …


Meine Meinung:
Ich lerne immer wieder gerne für mich unbekannte Autorinnen und deren Serien kennen. Dieses Buch ist das erste einer Serie, die von der englischsprachigen Autorin geschrieben und ins Deutsche übersetzt wurde. Zunächst lernte ich Jenna Alton und David Kane kennen. Kane war auf dem Weg zu seiner neuen Arbeitsstelle und beobachtet einen merkwürdigen Autounfall. Verwickelt ist seine neue künftige Chefin darin und so haben die beiden direkt einen besonderen Start. Aber dabei bleibt es nicht, von wegen ruhige Kleinstadt und da ist nicht viel los. Es passieren so viele Dinge, die von den beiden aufgeklärt werden müssen. Was allerdings nicht leicht ist. Mehr verrate ich dazu allerdings nicht.
Auf jeden Fall wurde es immer spannender und ich musste feststellen, dass dieses Buch zu recht im Genre Thriller eingeordnet wurde. Interessante Entwicklungen und besondere Vergangenheit sorgten für reichlich Spannung und Herzklopfen.


Fazit:
Ein überaus gelungener Start einer neuen Thriller-Serie. Die nächsten Bücher wurden inzwischen übersetzt und werden im nächsten Jahr erscheinen. Für Fans von Wohlfühlkrimis ist dieses Buch wohl nicht das richtige, aber Thrillerfans werden begeistert sein.


Beim Verlag und bei NetGalleyDE möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken.

#BlackRockFalls #NetGalleyDE!

Donnerstag, 16. Dezember 2021

Rezension - State of Terror


Autorin: Hillary Rodham Clinton

Autorin: Louise Penny

Titel: State of Terror

Genre: Thriller

Version: eBook, Hörbuch und gebundene Ausgabe

erschienen: 12. Oktober 2021

Seiten: 560

Altersempfehlung: Erwachsene

Herausgeber ‏ : ‎ HarperCollins



Über die Autorinnen:
Hillary Rodham Clinton ist die erste Frau in der amerikanischen Geschichte, die Präsidentschaftskandidatin einer der beiden großen Parteien wurde. Sie war die 67. Außenministerin der USA, nachdem sie sich fast vier Jahrzehnte lang als Anwältin, First Lady und US Senatorin für die Belange von Kindern und Familien eingesetzt hatte. Sie ist Ehefrau, Mutter, Großmutter und hat bereits sieben Sachbücher veröffentlicht. State of Terror ist ihr erster Thriller, den sie zusammen mit der befreundeten Autorin Louise Penny verfasste.
Louise Penny ist eine internationale Bestsellerautorin, deren Bücher bereits auf Platz 1 der New-York-Times-Bestsellerliste standen und in 31 Sprachen übersetzt worden sind. 2017 erhielt sie den Order of Canada für ihren Beitrag zur kanadischen Kultur. Louise Penny lebt in einem Dorf südlich von Montréal. Gemeinsam mit ihrer Freundin Hillary Clinton schrieb sie den Thriller State of Terror.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Vier Jahre, nachdem die amerikanische Führung fast von der Weltbühne verschwunden ist, wird ein neuer Präsident vereidigt. Seine Konkurrentin wird die neue Außenministerin in seiner Regierung. Eine Serie von Terroranschlägen stürzt die globale Ordnung ins Chaos - die Außenministerin muss ein Team zusammenstellen, um die tödliche Verschwörung aufzudecken. Der Komplott zielt darauf ab, von einer amerikanischen Regierung zu profitieren, die gefährlich isoliert ist und die Macht verloren hat, dort, wo diese am wichtigsten wäre. Dieser Thriller über die hohen Einsätze im internationalen Intrigenspiel bietet einen Blick hinter die Kulissen des globalen Dramas, der Details preisgibt, die nur eine Insiderin kennen kann.


Meine Meinung:
Ich gestehe direkt, dass ich neugierig auf das Buch wurde, als ich den Namen Hillary Clinton las. Ich dachte, dass ich bestimmt einen sehr interessanten Thriller mit Insiderwissen lesen würde.  
So war es denn auch. Für mich war es ausgesprochen spannend und ich rätselte mit, wer eigentlich für alles verantwortlich war. Allerdings hatte ich eine Person in Verdacht und am Ende stellte sich auch heraus, dass ich richtig lag. Aber bis dahin musste ich lange warten und es wurden mir reichlich Verdächtige präsentiert. Es war ganz schön heftig, was in dieser Geschichte abging. Für Spannung wurde ausreichend gesorgt. Allerdings kam mir die Protagonistin Ellen Adams, die Außenministerin etwas wie die Retterin der Welt, wie Superwoman vor. Mal schnell hier hin und schnell dorthin, erstaunlich, was sie alles leisten konnte. Aber interessant war es durchaus und ich bin ihr gerne gefolgt. Zumal sie durchaus andere Seiten zeigte, schließlich war sie auch Mutter und musste sich um ihre Kinder kümmern, wenn nicht sogar sorgen. Es standen ihr allerdings viele Personen zur Seite, fast so viele, wie sich ihr in den Weg stellten und es ihr nicht leicht machten. Kein Wunder, dass es immer schwieriger wurde und die Frage öfter gestellt wurde, wem kann sie jetzt eigentlich noch trauen. 


Fazit:
Ich fand es sehr spannend beschrieben und ich war am Ende erleichtert, dass es doch einige geschafft hatten und dieser Fall gelöst werden konnte. Gerne gebe ich eine Leseempfehlung.

Beim Verlag und bei NetGalleyDE möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken.

#StateofTerror #NetGalleyDE!

Samstag, 4. Dezember 2021

Rezension - Die Bahamas-Connection - Cori-Stein-Thriller 7



Autorin: Ingrid Glomp

Titel: Die Bahamas-Connection

Genre: Thriller

Version: eBook

erschienen: 30. November 2021

Seiten: 505

Altersempfehlung: Erwachsene




Über die Autorin
Ingrid Glomp hat als Medizin- und Wissenschaftsjournalistin für eine ganze Reihe von Zeitschriften geschrieben. Vor einigen Jahren ist sie unter die Krimiautoren gegangen - ein logischer Schritt, denn als Leserin liebt sie dieses Genre seit ihrer Jugend. „Spannende Unterhaltung – garantiert frei von sadistischen Serienkillern“, das ist es, was sie den Lesern ihrer Krimis bieten möchte.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Was, wenn du gejagt wirst, aber du weißt nicht, von wem? 
Die Journalistin Cori Stein lässt sich überreden, auf den Bahamas nach Finn, einem vermissten Meeresbiologie-Studenten, zu suchen. Schnell erkennt sie, dass die größte Gefahr nicht von den Haien ausgeht, denen sie unter Wasser begegnet, sondern von kolumbianischen Killern und dem Unbekannten, in dessen Auftrag sie handeln. Zwar gelingt es Cori, Finn aufzuspüren und vorübergehend in Hamburg in Sicherheit zu bringen. Doch der Unbekannte, ein gefährlicher Drogenschmuggler, will ihn um jeden Preis aus dem Weg schaffen, weil der Student ungewollt für ihn zur Gefahr geworden ist. Die Angriffe lassen auch in Hamburg nicht nach und gleichzeitig muss Cori erkennen, dass sie den offiziellen Stellen nicht trauen kann. Nach einer Kurzschlussreaktion von Finn kommt es zur Konfrontation mit dem übermächtigen Gegner. In der Karibik, am Fuß eines aktiven Vulkans, an dessen Hängen die glühende Lava unaufhaltsam hinabströmt. Wird es Cori – ganz auf sich gestellt – gelingen, Finn zu retten?


Meine Meinung:
Ingrid Glomp hat mehrere Bücher geschrieben und ich habe mich mit zwei ihrer Protagonisten "angefreundet" Cori Stein und Leo Rivenhall, beide haben eine eigene Serie. Beziehungsweise Cori ist seit mehreren Folgen tätig und Leo durfte im vorigen Jahr starten. Nun, die beiden sind sich jetzt näher gekommen und nehmen sich gerade eine Auszeit in London. Dort erhält Cori Besuch und wird  von ihrem Chef gebeten, seinen Patensohn Finn zu finden. Finn studiert auf den Bahamas Meeresbiologie. Natürlich machen sich Cori und Leo gemeinsam auf den Weg, was mir natürlich sehr gut gefallen hat. Denn es macht mir viel Lesevergnügen bereitet, die beiden zu begleiten und vor allem zu beobachten. Ich als Leserin hatte natürlich einen kleines Wissensvorsprung und war nun gespannt, wie sich alles entwickeln würde. Bei dieser Gelegenheit habe ich viel über die Arbeit von Finn erfahren und die Gegend kennen gelernt. Natürlich wäre es zu einfach, den jungen Mann zu finden und nach Hamburg zu bringen, denn es gibt reichlich Personen im Hintergrund, die das nicht gut finden. Es wird immer spannender und ich war wirklich gespannt, wie es enden würde. Außerdem habe ich von Cori und Leo einiges erfahren, was mich zusätzlich neugierig machte. Da ich weiter nichts vom Inhalt verraten möchte, erwähne ich nur kurz, dass ich zufrieden war.


Fazit:
Spannung, Meeresbiologie und Alltagsleben mit allem Drum und Dran wurde mir hier geboten. Ich war an das Buch gefesselt und begeistert. Gerne gebe ich eine Leseempfehlung. 


Bei Ingrid Glomp möchte ich mich vielmals bedanken, dass ich als Vorableserin das Buch haben konnte. Was allerdings keinen Einfluss auf meine Bewertung hat, denn ich lese normalerweise nur Bücher, die mich wirklich interessieren und die vorherigen Bücher hatten mich begeistert.

Samstag, 31. Juli 2021

Rezension - Eis. Kalt. Tot.




 Autorin: Anne Nørdby

Titel: Eis. Kalt. Tot.

Genre: Thriller

Version: eBook, Hörbuch, Taschenbuch

erschienen: 4. August 2021

Seiten: 505

Altersempfehlung: Erwachsene

Herausgeber ‏ : ‎ Gmeiner-Verlag



Über die Autorin
Anne Nørdby, Jahrgang 1975, lebt in Kopenhagen und auf der Insel Møn, wo sie Thriller, Krimis und Hörspiele schreibt. Auf ihren Reisen durch ganz Skandinavien sammelt sie Ideen und Eindrücke, die sie in ihre Bücher einfließen lässt. Anne Nørdby liebt lange Spaziergänge am Strand von Amager mit Blick auf die Øresundbrücke oder entlang des Kopenhagener Innenhafens, wobei sie sich für neue Nordic-Noir-Thriller inspirieren lässt. Auf Instagram teilt sie ihre fotografischen Stadtrundgänge zusammen mit vielen Insidertipps für die dänische Hauptstadt und ihre Heimat Dänemark. Hej hej og vi ses.


Kurzbeschreibung, übernommen:
»Du weißt, wofür das ist. Wir beobachten dich. Und wenn du nicht damit aufhörst, werden wir wiederkommen. Dann wird es mehr als diesen Nadelstich geben.«
Wenn sich die beschaulichen Gassen von Kopenhagen in einen Ort des Grauens verwandeln und du nicht weißt, ob du das nächste Opfer bist …
Ein bizarrer Fall für die Super-Recognizerin Marit Rauch Iversen und ihre Kollegen von der Mordkommission.
Zwischen Abscheu und Faszination - Anne Nørdby besitzt das einzigartige Talent, das Unaussprechliche in Worte zu fassen. Verbunden mit einer gehörigen Portion Adrenalin.


Meine Meinung:
Eigentlich lese ich sehr selten Thriller, aber ich mache immer mal wieder Ausnahmen. Da ich von Anne Nørdby bereits zwei Bücher gelesen hatte, wusste ich ja, was mich erwartet. Deshalb war ich gespannt auf ihr neues Buch und vorab möchte ich erwähnen, dass es mich wieder begeistert hat.
Kopenhagen gehört zu den Hauptstädten, die ich immer wieder gerne besuche, allerdings bevorzuge ich den Sommer. Die Protagonisten dieses Buches hatten keine andere Wahl, im kalten Winter mussten sie bei Glatteis und Schnee ermitteln. Ich weiß allerdings nicht, was nun schlimmer war, dieses Wetter oder die Leichen, die aufgefunden wurden.
Aber zunächst lernte ich erst einmal Jesper kennen, der sich nach Kopenhagen hat versetzen lassen und Kirsten, seine Chefin, die ihn sofort zu einem Leichenfundort kommen ließ. Neben vielen anderen Beteiligten, die ich hier nicht aufzählen möchte, lernte ich auch Marit kennen, die als freie Mitarbeiter eine besondere Aufgabe erhielt. Allen Mitarbeitern der Mordkommission hat die Autorin besondere Charaktere zugeordnet. Ich fand das sehr interessant und musste auch feststellen, dass manches eine wichtige Rolle spielte, beziehungsweise dem Buch eine gewisse Würze gab. Besonders der Nebenschauplatz hat es mir angetan und ich gestehe, ich würde das nie verurteilen, aber auch darüber verrate ich nichts, gemein nicht wahr? Nein, ich will den Leserinnen und Lesern nicht die Spannung und das Lesevergnügen nehmen.
Spannung gab es reichlich, die Autorin hat mich so sehr an ihr Buch gefesselt, dass ich es kaum aus der Hand legen konnte. Ich hatte ja nicht die geringste Ahnung, was noch alles passieren würde und ob die Autorin auch von den "Guten" welche opfern wollte.
Während wir hier Sommer haben, mussten sich die Beteiligten nicht nur in Kopenhagen mit dem Wetter auseinandersetzen, auch in Grönland musste ermittelt werden. Anne Nørdby hat alles so gut beschrieben, dass ich die Gegend vor Augen hatte, was mir aber auch gereicht hat. Wahrscheinlich wäre ich wieder umgekehrt.....
Übrigens, wer einen zu niedrigen Blutdruck hat, sollte das Buch auf jeden Fall lesen 😉 ich war manchmal richtig aufgeregt, weil es extrem spannend wurde, zumal es Cliffhanger am Ende verschiedener Kapitel gab und ich unbedingt wissen wollte, wie es weitergeht. Die Autorin hat es meisterhaft verstanden, die Spannung immer weiter zu erhöhen, außerdem hat sie so ganz nebenbei auf einige Probleme aufmerksam gemacht, große und kleine und was sich daraus entwickelt oder/und man fertig werden muss.


Fazit:
Spannung war reichlich vorhanden, es gab außerdem reichlich Rätsel zu lösen und am Ende gab es einige Einsichten, nicht zu schnell urteilen bzw verurteilen, die Hoffnung nicht aufgeben  und sich doch ab und zu mal öffnen. Was ich damit nun meine, sollte jeder selbst lesen, denn ich gebe unbedingt eine Leseempfehlung.

Beim Verlag und bei NetGalleyDE möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken.

#EisKaltTot #NetGalleyDE #NetGalleyDeChallenge

Freitag, 28. Mai 2021

Rezension - Totenruhe



Autor: Arvid Heubner

Titel: Totenruhe

Genre: Krimi, Thriller

Version: eBook

erschienen: 1. Juni 2021 (Neuerscheinung)

Seiten: 228

Altersempfehlung: Erwachsene

Herausgeber : dp Verlag



Über den Autor:
Sein ausgeprägtes Interesse für die Abgründe der menschlichen Psyche lässt Arvid Heubner Thriller schreiben, die die Grenzen unserer gesellschaftlichen Moral sprengen. Neben der Musik gilt seine Leidenschaft den Werken französischer und osteuropäischer Schriftsteller sowie skandinavischen Fernsehserien von Forbrydelsen bis Borgen. Arvid Heubner ist Preisträger des NEOBOOKS Bestseller Awards. Er lebt in Bremen.


Kurzbeschreibung, übernommen:
1975: In den Bergen der Sierra de Cebollera in Spanien wird die Leiche der siebenjährigen Alina gefunden. Die Polizei von Alfarnatejo vermutet hinter der Tat ein sexuelles Gewaltverbrechen. Der Fall wird nie aufgeklärt und der Täter nie gefasst. 
Vierzig Jahre später führen Ermittlungen Tinus Geving und sein Team von EUROPOL nach Alfarnatejo. Wieder ist ein siebenjähriges Mädchen verschwunden. Ihr Name: Alina. Handelt es sich um einen Nachahmungstäter oder hat der Täter von einst erneut zugeschlagen? Für den Kriminalhauptkommissar ist klar: Das Verbrechen kann nur aufgeklärt werden, indem der Fall von damals neu aufgerollt wird. In einem Wettlauf gegen die Zeit, stoßen Geving und sein Team auf eine Verschwörung, die bis in die Spitze der Regierung reicht …


Meine Meinung:
Tinus Geving und seine Mitarbeiter vom Team Europol haben in Spanien etwas zu erledigen. Danach wollen sie eine Osterpause einlegen und die Zeit dort genießen. Allerdings klappt es nicht so ganz, denn die kleine Alina verschwindet und alle wollen der Polizistin vor Ort bei der Suche helfen. Dabei stoßen sie auf einen alten Fall und vermuten Verbindungen. 
Der Autor greift in dieser Geschichte auf tatsächliche Ereignisse zurück. Während der Diktatur ist so vieles passiert, worüber viele geschwiegen haben, meist aus Angst. Nun wird einiges aufgedeckt, was bisher vertuscht werden konnte. Tatsächlich wurde auch der Täter gefunden, wobei es sehr dramatisch wurde und ich hoffte, dass es gut ausgeht. Ich konnte alle Ermittler begleiten und habe viel über die Geschehnisse erfahren. Außerdem lernte ich Tinus und seine beiden engsten Mitarbeiter noch besser kennen. Das alles fand ich sehr gut und unterhaltsam. Gestört hat mich allerdings, dass es so zu sagen eine andere Geschichte gab, die am Ende immer noch Fragen offen ließ. Das erste Buch kenne ich nicht, hatte aber auch nicht das Gefühl, dass es unbedingt erforderlich ist. Ins zweite Buch konnte ich gut einsteigen, aber das Ende war nicht abgeschlossen und ich ging davon aus, dass jetzt im dritten Buch alle Fragen für m ich beantwortet würden. Leider war dies nicht der Fall.


Fazit
Die Geschichte rund um Alina hat mich gefesselt, aber Start und Ende haben mir nicht gefallen und deshalb konnte mich das Buch doch nicht so recht überzeugen. Es mag sein, dass nicht jeder so kritisch ist, dem wünsche ich viel Spaß beim Lesen.

Bei Digital Publishers möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken.

Sonntag, 16. Mai 2021

Rezension - Don Cavelli und die Hand Gottes



Autor: David Conti

Titel: Don Cavelli und die Hand Gottes

Genre: Krimi

Version: eBook und Taschenbuch

erschienen: 4. Januar 2021

Seiten: 288

Altersempfehlung: Erwachsene

Herausgeber : dotbooks 



Über den Autor:
David Conti wurde 1964 in Rom geboren und verbrachte dort – unterbrochen von einem mehrjährigen Aufenthalt in München – seine Kindheit und Jugend. Nach einem Studium der Theologie, Geschichte und Germanistik in Perugia, Yale und Tübingen, war er mehrere Jahrzehnte lang in verantwortlicher Position bei einer internationalen Institution in Rom tätig. Seit seinem beruflichen Ausscheiden aus dieser, verbringt er seine Zeit mit Reisen und dem Schreiben der Don-Cavelli-Reihe. Er lebt abwechselnd in Castel Gandolfo, Zürich und Santa Barbara.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Ein Kreuzfahrtschiff, das mit Tausenden Passagieren ausläuft – und im Hafen von Genua als Geisterschiff eintrifft. Ein italienisches Bergdorf, das einen verzweifelten Notruf absetzt – doch jede Hilfe kommt zu spät. Die Öffentlichkeit ahnt nichts von diesen grauenhaften Ereignissen: Der Verdacht auf ein tödliches Virus soll um jeden Preis unter Verschluss gehalten werden. Einzig Don Cavelli, Geschichtsprofessor aus dem Vatikan, weiß mehr darüber; ihn hat das Kirchenoberhaupt inoffiziell mit den brisanten Ermittlungen beauftragt, denn hinter diesem Terror verbirgt sich jemand, der sich für die Hand Gottes hält … und es ist der Gott des Alten Testaments: voller Zorn und ohne Gnade! Wird Cavelli weitere Anschläge verhindern können – oder muss er hilflos zusehen, wie die Menschheit in den Abgrund stürzt?


Meine Meinung:
Es ist manchmal erstaunlich, wie nahe ein Autor mit seiner Fantasie an die Wirklichkeit heran kommt. David Conti hat mit seinem Buch 2019 begonnen und im Jahr darauf beendet. Nie hätte er gedacht, dass einiges tatsächlich passieren könnte. Anfangs war ich etwas unsicher, ob ich das Buch gerade jetzt lesen wollte. Nun bin ich froh, dass ich gemacht habe, denn es war ausgesprochen spannend. Zumal es sich wirklich nicht um ein Corona-Buch handelte, sondern es eine ganz andere Richtung nahm.
Die Bewohner eines Bergdorfes und die Urlauber auf einem Kreuzfahrtschiff wurden mit einem tödlichen Virus infiziert. Dahinter steckte ein religiöser Fanatiker und Cavelli soll mit ihm Kontakt aufnehmen.
Ein weiteres Mal hat der Autor uns Lesern Einblicke in das Alltagsleben im Vatikan gewährt. Alles war sehr interessant und eindrucksvoll geschildert. Außerdem war ich wirklich mal wieder vor Ort und auch an Stellen, zu denen ich als Besucherin bei meinem Aufenthalt vor einigen Jahren keinen Zugang hatte. Aber im Vordergrund stand für mich die Frage, wie kann Cavelli das Problem lösen. Schafft er es? Denn eigentlich sollte es keine weiteren Opfer mehr geben. Nach Möglichkeit sollte von dieser Angelegenheit auch nicht viel an die Öffentlichkeit dringen. Natürlich will ich hier nicht zu viel verraten, aber ich gehe mal davon aus, dass wir noch weitere Folgen lesen können.
Dies ist bereits die dritte Mission für Don Cavelli, der aus einem ganz bestimmten Grund im Vatikan wohnen darf. Er ist mir sehr sympathisch und ich fieberte tatsächlich immer mit und hoffte auf ein gutes Ende.  Über Don Cavelli, dessen Vorname eigentlich Donatus lautet, habe ich in diesem Buch einiges mehr erfahren. Er ist eigentlich Geschichtsprofessor und kennt sich natürlich bestens aus, nicht nur im Vatikan, auch im religiösen Bereich. Das ist erforderlich, denn er muss Gespräche führen, die in diesem Fall sehr wichtig sind. Opus Dei ist nur ein Stichwort und ich konnte darüber einiges erfahren.
Alles drei Cover gefallen mir ausgesprochen gut, sie vermitteln die Zusammengehörigkeit und zeigen eindrucksvolle Bilder von Rom.


Fazit:
Eine sehr realistische Folge, die mich gefesselt hat. Denn es gibt einen gefährlichen Virus und religiöse Fanatiker tauchen ebenfalls immer wieder auf.
Jedes Buch ist abgeschlossen und kann ohne Kenntnisse der anderen gelesen werden, allerdings macht es viel mehr Spaß, die Bücher in der entsprechenden Reihenfolge zu lesen. Gerne gebe ich für alle drei eine Leseempfehlung.


Beim Verlag möchte ich mich vielmals für ein Rezensionsexemplar bedanken. 

Donnerstag, 13. Mai 2021

Rezension - Harper - Jäger und Gejagter


 

Autor: Stephan Michels

Titel: Harper - Jäger und Gejagter

Genre: Krimi

Version: eBook und Taschenbuch

erschienen: 17. Oktober 2019

Seiten: 250

Altersempfehlung: Erwachsene

Herausgeber : edition oberkassel




Über den Autor:
Stephan Michels, Jahrgang 1965, wuchs in Kleve am Niederrhein auf und zog nach Abitur und Studium nach Düsseldorf, wo er im IT-Umfeld tätig ist. Seit 20 Jahren wohnt er mit seiner Familie in Wegberg in unmittelbarer Nähe zur deutsch-niederländischen Grenze und pendelt seitdem regelmäßig zwischen Land und Stadt. Er liebt spannende Literatur und liest gerne Krimis und Thriller. So ist es kaum verwunderlich, dass er sich auch schreibend in diesem Genre tummelt – mit Kurzkrimis und nun mit dem ersten Roman 'Harper - Jäger und Gejagter'.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Simon Harper ist kein herkömmlicher Ermittler. Nach einem traumatischen Einsatz, den er bei den britischen Spezialeinheiten SAS geleitet hat, und einem Anschlag auf seine Familie hat er ein neues Leben als ‚Troubleshooter‘ begonnen und bestreitet seinen Lebensunterhalt damit, unkonventionell die Probleme seiner Klienten zu lösen. Seine Fähigkeiten, die er als Elitesoldat erworben hat, sind dabei kein Nachteil.
Als ihn die Ehefrau des Revisors einer Düsseldorfer Privatbank beauftragt, den angeblichen Unfalltod ihres Mannes zu untersuchen, ahnt er noch nicht, dass er auf diese Fähigkeiten angewiesen sein wird, um zu überleben. Mit seinen Ermittlungen sticht er in ein Wespennest, denn er steht plötzlich im Visier des Verfassungsschutzes und eines Profikillers. Auf welche Informationen ist der Revisor gestoßen, die ihn das Leben gekostet haben? Eine seltsame Notiz könnte ein entscheidender Hinweis sein.
Als sich Harper der Lösung dieses Rätsels nähert, verschärft sich die Situation dramatisch. Vom Jäger wird er zum Gejagten. Nicht nur sein eigenes Leben steht auf dem Spiel, zusätzlich gerät seine Auftraggeberin in Lebensgefahr. In einem finalen Showdown trifft Harper auf den mächtigen Drahtzieher im Hintergrund …


Meine Meinung:
Es freut mich, dass ich auf dieses Buch aufmerksam gemacht wurde. Denn dadurch lernte ich Simon Harper kennen. Er ist als "Troubleshooter" tätig, das heißt, er löst für andere Probleme. Seine Kenntnisse und Erfahrungen aus seiner vorherigen Tätigkeit als Elitesoldat kann er dabei hervorragend nutzen. Harper bekommt viele Anfragen per Mail, eine davon hat er nicht sofort beachtet und als er dann eine zweite bekommt, steckt er unversehens in einem Fall, der sich für ihn sehr gefährlich entwickelt. Sehr spannend hat es der Autor werden lassen. Ich begleitete Harper ja bei seinen Ermittlungen und musste zu meinem Schrecken feststellen, dass er plötzlich zum Gejagten wurde und hoffte, dass er es schaffen und am Ende auch heraus finden würde, was denn nun alles dahinter steckt. Wie immer will ich nichts verraten, aber es blieben keine Fragen offen und ich war zufrieden.


Fazit:
Ein sehr spannendes Buch mit einem ungewöhnlichen Ermittler, besser gesagt Troubleshooter. Ich war an das Buch gefesselt und weiß aus zuverlässiger Quelle, dass an einem Folgebuch gearbeitet wird. Gerne gebe ich eine Leseempfehlung und freue mich auf das nächste Buch.


Beim Autor und Verlag möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken.

Mittwoch, 10. März 2021

Rezension - Die Stunde der Wut



Autor: Horst Eckert

Titel: Die Stunde der Wut

Genre: Thriller

Version: eBook und broschiert

erschienen: 8. März 2021

Seiten: 448

Altersempfehlung: Erwachsene

Herausgeber : Heyne Verlag



Über den Autor:

Horst Eckert, 1959 in Weiden/Oberpfalz geboren, lebt seit vielen Jahren in Düsseldorf. Er arbeitete fünfzehn Jahre als Fernsehjournalist, u.a. für die »Tagesschau«. 1995 erschien sein Debüt »Annas Erbe«. Seine Romane gelten als »im besten Sinne komplexe Polizeithriller, die man nicht nur als spannenden Kriminalstoff lesen kann, sondern auch als einen Kommentar zur Zeit« (Deutschlandfunk). Sie wurden unter anderem mit dem Marlowe-Preis und dem Friedrich-Glauser-Preis ausgezeichnet und ins Französische, Niederländische und Tschechische übersetzt.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Den Reichtum der einen bezahlen die anderen. Manchmal mit dem Leben.
Mit Immobiliendeals wurde Hartmut Osterkamp reich. Kompromisslos baut er sein Imperium aus. Ihm ist jedes Mittel recht.
Kriminalrätin Melia Adan ist überzeugt, dass Neonazis auf einer Osterkamp-Baustelle die Leiche einer ehemaligen Kollegin verschwinden ließen. Noch hat sie keinen Beweis. Aber schon bald gefährliche Feinde.
Hauptkommissar Vincent Veih hat es mit dem Mord an der Tochter eines Psychiaters zu tun. Was zuerst wie eine Beziehungstat aussieht, führt Vincent auf ein Schlachtfeld von Gier, Korruption, politischen Intrigen – und blanker Wut.


Meine Meinung:
Nachdem ich mit Begeisterung das Buch "Im Namen der Lüge" gelesen hatte, wollte ich natürlich auch das nächste Buch lesen, in dem Melia und Vincent ermitteln.
Der Anfang des Buches ist gleich eine Herausforderung für mich. In sehr kurzen Kapiteln wechselt der Autor mit mir von einer Situation in die nächste. Natürlich weckt er damit eine gewisse Neugierde, denn ich will wissen, wie alles zusammenhängt. Außerdem gibt es noch eine "Altlast" aus dem ersten Buch, Melia sucht immer noch nach ihrer vermissten Kollegin, ob sie wohl diesmal etwas entscheidendes herausfinden wird?
Horst Eckert hat es ein weiteres Mal verstanden, sehr brisante Themen miteinander zu verknüpfen. Als Vielleserin kam mir zwar einiges bekannt vor, aber da kommt es nun darauf an, wie der Autor alles miteinander verbindet. Zumal sich auch diesmal wieder Melia und Vincent mit Dingen auseinandersetzen müssen, die sie nicht verursacht haben, da der Ursprung in der Familie, genauer gesagt bei den Eltern, zu suchen ist.
Außerdem gab es Begebenheiten, bei denen sich bei mir auch eine gewisse Wut einstellte, aber dazu will ich nichts verraten. Ich war also mal wieder an das Buch gefesselt. Durch die teilweise sehr kurzen Kapiteln kam ich auch sehr schnell voran mit dem Lesen und habe es in einem Rutsch geschafft.


Fazit:
Ein durchaus spannendes Buch, wobei ich persönlich gestehe, dass mir das erste Buch besser gefallen hat. Aber das ist ja zum Glück Geschmackssache und damit sich jeder eine eigene Meinung bilden kann, empfehle ich beide Bücher in der entsprechenden Reihenfolge zu lesen. 


Beim Verlag möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken.

Mittwoch, 3. Februar 2021

Rezension - Kalte Nacht


Autorin: Anne Nørdby 

Titel: Kalte Nacht

Genre: Thriller

Version: eBook und Taschenbuch

erschienen: 11. März 2020

Seiten: 506

Altersempfehlung: Erwachsene

Herausgeber : Gmeiner-Verlag



Über die Autorin
Hinter dem Pseudonym Anne Nørdby verbirgt sich Anette Strohmeyer. Die 1975 in Göttingen geborene Autorin lebt seit mehreren Jahren in Kopenhagen und schreibt Thriller, Krimis und Hörspiele. Dabei hat sie sich auf skandinavische Literatur spezialisiert und bringt ihre Erfahrungen, die sie in den nordischen Ländern gesammelt hat, stets umfassend in ihre Bücher ein. Zudem nahm die Autorin an verschiedenen Writers’ Rooms teil, in denen sie gemeinsam mit anderen Autoren Serienstoffe und -konzepte entwickelte.


Kurzbeschreibung, übernommen:
»›Hilfe! Hilfe, hört mich denn keiner? Bitte, ich will hier raus!‹ Keuchend lässt Tina den Kopf auf den Boden sinken. Der Geruch nach Erde ist überwältigend. Eine erste Erinnerung streift sie. Doch sie will die Bilder nicht sehen. Nicht jetzt, nicht morgen, niemals. Sie wartet auf die Erlösung - des Schlafes, der Ohnmacht, des Todes. Egal, was. Es ist zu furchtbar. Sie windet sich hin und her, will mit Gewalt verhindern, dass alles zu ihr zurückkommt. All ihre Fehler. Ihr Versagen. Ein leises Knacken lässt sie aufschrecken. Mit aufgerissenen Augen lauscht sie in die Dunkelheit. ›Ist da jemand?‹« 
Wenn sich der langgehegte Traum vom Ferienhaus in Schweden als Albtraum entpuppt … 
Ein neuer Fall für Tom Skagen von der Sondereinheit Skanpol - zuständig für grenzüberschreitende Verbrechensbekämpfung zwischen Skandinavien und Deutschland.


Meine Meinung:
Nachdem ich gerade den Thriller "Kalter Strand" gelesen hatte, wollte ich natürlich wissen, wie es mit Tom Skagen weitergeht. Obwohl ich meine Nerven arg strapaziert hatte, weil es extrem spannend war und heftige Situationen vorkamen. Und was ist? Anne Nørdby macht mit ihrem Schreibstil genauso weiter und lässt mich lange darüber im Unklaren, wer was wann gemacht hat. Sie liefert mir einige Verdächtige und am Ende bin ich vom Täter überrascht. 
Tom Skagen ermittelt diesmal in Schweden und ich darf ihn begleiten, naja, darf... ich bin froh, dass ich das alles nur lesen muss und nicht vor Ort bin, was ich mir ja sehr häufig wünsche. Allerdings kann ich diesmal darauf verzichten, denn ich muss feststellen, dass die meisten Bewohner des Ortes etwas gegen ausländische Urlauber haben. Deshalb hat es Tom nicht leicht, es ist ein sehr mühsames Befragen und ein großes Rätselraten. Außerdem kommt es zusätzlich zu einer sehr brenzligen Situation. Die Spannung ist wieder sehr groß und ich wüsste zu gerne, was denn genau passiert ist. Am Ende erfahre ich es natürlich, denn ich habe gegenüber der Ermittler den Vorteil, dass die Autorin die Geschichte für mich lückenlos zu Ende erzählt.


Fazit:
Für mich war es ein weiterer heftiger Thriller, den ich aber trotzdem nicht aus der Hand legen konnte, weil ich einfach zu neugierig bin und alles wissen will. Ich empfehle nun aber allen, die die beiden Bücher noch nicht kennen, sie unbedingt in der richtigen Reihenfolge zu lesen.


Beim Verlag und bei NetGalleyDe möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken.


#KalteNacht #NetGalleyDE

Rezension - Kalter Strand


Autorin: Anne Nørdby 

Titel: Kalter Strand

Genre: Thriller

Version: eBook und Taschenbuch

erschienen: 11. März 2020

Seiten: 544

Altersempfehlung: Erwachsene

Herausgeber : Gmeiner-Verlag



Über die Autorin:
Hinter dem Pseudonym Anne Nørdby verbirgt sich Anette Strohmeyer. Die 1975 in Göttingen geborene Autorin lebt seit mehreren Jahren in Kopenhagen und schreibt Thriller, Krimis und Hörspiele. Dabei hat sie sich auf skandinavische Literatur spezialisiert und bringt ihre Erfahrungen, die sie in den nordischen Ländern gesammelt hat, stets umfassend in ihre Bücher ein. Zudem nahm die Autorin an verschiedenen Writers’ Rooms teil, in denen sie gemeinsam mit anderen Autoren Serienstoffe und -konzepte entwickelte.


Kurzbeschreibung, übernommen:
»Und jetzt zu deiner neuen Aufgabe: Kaufe vier Benzinkanister, gehe zu einem Haus in deiner Nachbarschaft - aber eines, in dem auch Menschen sind! - und schütte das Benzin dort aus. Mit der Fackel zündest du das Haus an! Widersetzt du dich meinem Befehl, bekommst du Stefanies Kopf mit der Post zugeschickt. Du hast nur heute Nacht Zeit! Und vergiss nicht: Ich sehe alles. DAS AUGE.«


Meine Meinung:
Ich gestehe, eigentlich lese ich lieber einen Krimi als einen Thriller. Aber ich wollte unbedingt wissen, was und wie Anne Nørdby schreibt. Und was soll ich sagen? Es war so spannend, dass ich kaum in der Lage war, das Buch mal zur Seite zu legen. Es war für mich aber auch nervenaufreibend und ich befürchte, bei meinem nächsten Urlaub in Dänemark werde ich mir alle Zimmer sehr, sehr genau ansehen.  Oder ich rufe Tom Skagen von Skanpol zu Hilfe. 😉
Jette Vestergaard und Tom Skagen arbeiten bei Skanpol und da eine Leiche am Strand gefunden wurde, von der man vermutet, dass sie Deutsche ist, werden die beiden von der örtlichen dänischen Polizei angefordert. Ich begleite die beiden und erfahre allerdings auch einiges darüber, was Urlauber in den Ferienhäusern durchmachen müssen. Davon wissen Jette und Tom anfangs natürlich nichts, erst Tom wird misstrauisch und will mehr in Erfahrung bringen. Eine Person hat sich einige fiese Sachen ausgedacht, die ich hier natürlich nicht verraten werde, nur soviel, puh, es ist schon heftig. Eine Vermutung, wer dahinter steckt, habe ich überhaupt und bin am Ende mehr als überrascht.


Fazit:
Fans von Thrillern werden bestimmt begeistert sein. Ich habe das Buch natürlich bis zum bitteren Ende gelesen, weil ich doch zu neugierig war und wissen wollte, wer denn nun alles verursacht hat. So aufregend, wie es für mich war, habe ich aber sofort auch das zweite Buch gelesen. Ich empfehle dann auch beide in der entsprechenden Reihenfolge zu lesen.

Beim Verlag und bei NetGalleyDe möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken.


#KalterStrand #NetGalleyDE

Montag, 7. Dezember 2020

Rezension - Der Bibelkiller


Autorin: Valeska Réon

Titel: Der Bibelkiller

Genre: Thriller

Version: eBook und Taschenbuch

erschienen: 1. Dezember 2020

Seiten: 280

Altersempfehlung: Erwachsene

Herausgeber : telegonos-publishing




Über die Autorin
Valeska Réon wurde 1962 geboren und wuchs bei ihrer Tante Christa in Düsseldorf auf. Nach dem Abitur absolvierte sie eine Ausbildung zur Friseurin und Visagistin, um dann als Model nach Paris zu gehen. Es folgten mehrere Jobs, u.a. Assistentin der Geschäftsleitung und Privatdetektivin; heute arbeitet sie als Lektorin.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Maastricht 1978: Der Bibelkiller hält die Stadt in Atem. Bei seinen Morden stellt er die biblischen Plagen auf den Gemälden des Malers Rui de Lombarde nach – der ist jedoch bereits 1962 unter mysteriösen Umständen verschwunden. Kommissar Stijn van der Rijns versucht mithilfe der Kunsthistorikerin Tessa van Eertvelt alle Rätsel zu lösen, die der Mörder ihnen aufgibt. Denn der will, so absurd dies auch sein mag, anscheinend unbedingt gefasst werden. Ist Rui de Lombarde gar nicht tot und will nach all den Jahren endlich seine Rache? Sucht er seine Opfer willkürlich aus oder steckt ein System dahinter? Und vor allem: Welches Geheimnis möchte er unbedingt an die Öffentlichkeit bringen? In einem Wettlauf gegen die Zeit setzt Stijn alles daran, den wahnsinnigen Mörder zu stoppen – und muss dabei tiefer in seine eigene Vergangenheit eintauchen, als ihm lieb ist …


Meine Meinung:
Von Valeska Réon habe ich bereits einige ganz verschiedene Bücher gelesen und deshalb war ich jetzt sehr gespannt auf dieses Buch. Um es vorab zu erwähnen, es hat mich begeistert und von Anfang bis Ende gefesselt. 
Mit dem Prolog machen wir einen kurzen Schwenker in die Vergangenheit, zu einer Zeit, die für viele Menschen sehr schlimm war. Wobei die Geschichte dieses Buches, nun ja, ebenfalls nicht direkt in der Gegenwart spielt, sondern 1978, aber zumindest ist es eine Zeit, an die ich mich sehr gut erinnern kann. Ich will jetzt nicht weiter auf den Inhalt eingehen, in der Kurzbeschreibung ist das wichtigste beschrieben und das sollte reichen. 
Die Autorin hat es bestens verstanden und für reichlich Spannung gesorgt. Besondere Themen hat sie eingebunden, was ich sehr gut fand aber auch heftig. Da hatte ich doch mal wieder ein Buch, das ich nicht aus der Hand legen konnte, weil ich unbedingt wissen wollte, was das alles zu bedeuten hat. Denn bis zum Ende war mir nicht klar, wer denn nun der Täter ist. Im Nachhinein behaupte ich, dass sie Abgründe auftaten, ohoh, wirklich heftig, aber das erwähnte ich ja schon. 
Um noch einmal auf die Zeit, in der sich alles abspielt zurück zu kommen. Man vergisst doch tatsächlich sehr viel und wird hier an vieles wieder erinnert. Es gab keine Vernetzung über Computer, es gab keine Überwachungskameras und keine Handys 😉 toll, wie die Ermittler ihre Arbeit erfolgreich erledigen konnten.


Fazit:
Spannung, brisante Themen und sogar etwas Romanze kam vor, wenn ich es so recht bedenke, bietet das Buch noch viel mehr, aber ich will hier nicht alles aufzählen, sondern lieber eine Leseempfehlung aussprechen. 


Bei der Autorin möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken und auch über den interessanten Austausch zu dem Buch

Mittwoch, 25. November 2020

Rezension - Fluchtpunkt Karatschi - Ein Leo-Rivenhall-Thriller



Autorin: Ingrid Glomp

Titel: Fluchtpunkt Karatschi

Genre: Thriller

Version: eBook und Taschenbuch

erschienen: 21. November2020

Seiten: 386

Altersempfehlung: Erwachsene

Herausgeber : Independently published




Über die Autorin:
Spannende Unterhaltung – garantiert frei von sadistischen Serienkillern Ingrid Glomp ist die Autorin der Cori-Stein-Thriller, der Kaha-Fischer-Krimis sowie verschiedener Schreibratgeber. Sie wurde in Essen geboren, ist in Dortmund aufgewachsen und hat in Bochum Biologie studiert. Sie ist also ein echtes Kind des Ruhrgebiets. Heute lebt sie in Heidelberg, und inzwischen konzentriert sie sich ganz auf das Schreiben ihrer Thriller. Zuvor hat sie als freie Journalistin viele Jahre in Büchern und für verschiedene Zeitschriften über Themen aus Medizin, Psychologie und Wissenschaft geschrieben. Dass Ingrid Glomp vor einigen Jahren unter die Krimiautoren gegangen ist, war ein logischer Schritt, denn als Leserin liebt sie dieses Genre seit ihrer Jugend. Die Romane ihrer Thriller-Reihe drehen sich um die neugierige und wagemutige Journalistin Cori Stein. Der sechste Band, "Die Mexiko-Verschwörung", ist gerade erschienen und ein neuer Thriller ist bereits in Arbeit. Zusätzlich zu ihren Thrillern hat Ingrid Glomp drei Kaha-Fischer-Krimis veröffentlicht. Diese Geschichten sind außerdem in dem Sammelband "Die Geretteten und die Toten" enthalten. Alle Krimis von Ingrid Glomp bieten spannende Unterhaltung und sind "garantiert frei von sadistischen Serienkillern". Aus Ingrid Glomps Schreibworkshops entstand der Ratgeber "Gut und verständlich schreiben - in zehn einfachen Schritten". Weitere Büchlein drehen sich um das Schreiben von Kurzgeschichten, das Überwinden von Schreibblockaden und das verständliche Formulieren schwieriger Sachverhalte. Ingrid Glomp verfügt über langjährige Erfahrung als Journalistin und Autorin. Entsprechend bieten ihre Ratgeber Tipps aus der Praxis für die Praxis. Der gemeinsame Nenner von allem? Die Liebe zum Schreiben.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Die neue Thriller-Reihe von Ingrid Glomp: Was passiert, wenn ein Gentleman-Betrüger für den britischen Geheimdienst MI6 arbeitet?
Leo Rivenhall, ein junger, aber sehr gewiefter Betrüger, ist in der Welt der Reichen und der Schönen zu Hause, sehnt sich jedoch nach Abenteuern à la James Bond. Schneller als erwartet ist seine große Stunde gekommen.
Der MI6 hat nämlich ein Problem. Agenten des Geheimdiensts werden in Pakistan von einem Unbekannten an die Taliban verraten. Das letzte Opfer ist Nora Harris, die von den Terroristen entführt wurde. Leos geheime Mission: die Geisel aus den Händen der Taliban freikaufen und den Verräter aufspüren. Inoffiziell, denn der britische Staat verhandelt nicht mit Entführern.
Sein Auftrag führt Leo zu einer Talibangruppe in Wasiristan im Nordwesten Pakistans. Schnell muss er erkennen, dass deren Anführer ein doppeltes Spiel treibt. Gleichzeitig nehmen amerikanische Drohnen die Gegend unter Beschuss. Die Lage spitzt sich weiter zu, als Leo zu ahnen beginnt, wer hinter allem steckt.
Reicht Leos Können aus, um seine Mission in der archaischen Welt der Taliban erfolgreich zu beenden? Oder hat er sich maßlos überschätzt und dadurch nicht nur sein Leben verspielt, sondern auch das der Geisel?
Eine abenteuerliche Mission im Dienste des britischen MI6 — das war sein Traum. Doch wie heißt es so schön? Sei vorsichtig mit dem, was du dir wünschst. Es könnte in Erfüllung gehen.


Meine Meinung:
Krimifans kennen sicherlich die "Cori-Stein-Thriller" der Autorin. In diesen Büchern arbeiten Cori Stein und Leo Rivenhall öfter gemeinsam an einem Fall. Allerdings wissen wir Leser sehr wenig über Leo und deshalb wird er uns von Ingrid Glomp in diesem Buch so richtig gut und ausführlich vorgestellt. Schließlich haben auch Romanfiguren ein Leben. Besonders das von Leo ist toll zu lesen. Ich lernte ihn als Gauner kennen, wenn ich ihn einfach mal so bezeichnen darf, allerdings nicht abwertend. Leo hat besondere Ideen und mir hat es großen Spaß bereitet, ihn dabei beobachten zu dürfen. Zu seinen Ideen kommen noch außergewöhnliche Fähigkeiten hinzu, die in London vom MI6 geschätzt werden. Deshalb hatte ich zusätzlich noch die Möglichkeit, ihn bei einem Auftrag begleiten zu dürfen. Der hatte es in sich. Ich als Leserin bekam richtig Herzklopfen vor Spannung, wie wird es dann wohl Leo ergangen sein? Nun, wir wissen alle, dass es gut geendet hat, sonst würde er später nicht auf Cori Stein treffen. Für diesen Auftrag hat sich die Autorin einiges einfallen lassen, neben der Spannung konnte ich Land und Leute und vor allem vieles über die Religion dort kennen lernen. Ich fand das ausgesprochen interessant. Da mich mal wieder meine Neugierde gepackt hatte, wollte ich so schnell wie möglich wissen, wie sich alles entwickelt. Dank des flüssigen Schreibstils hatte ich auch keine Probleme, das Buch zügig zu lesen.


Fazit:
Mich hat dieser Leo-Rivenhall-Thriller begeistern können und ich hoffe, dass ich noch oft etwas über und mit ihm zu lesen bekomme. Aber zunächst empfehle ich dieses Buch sehr gerne.

Bei der Autorin möchte ich mich vielmals bedanken, denn ich durfte als sogenannte Beta-Leserin das Buch vorab lesen und entsprechende Bemerkungen dazu machen. Stolz macht es mich, dass ich meinen Namen im Buch lesen durfte.

Das alles hat natürlich keinen Einfluss auf meine Bewertung. Ich will es mal so ausdrücken, wenn ich kein Interesse habe, ein Buch zu lesen, dann mache ich es auch nicht. Nicht jedes Buch wird von mir vorab gelesen.

Rezension - CHASE - Jagd auf den Schatz des Zaren


Autor: Thomas Dellenbusch

Titel: CHASE - Jagd auf den Schatz des Zaren

Genre: Krimi

Version: eBook und Taschenbuch

erschienen: 22. November 2020

Seiten: 116

Altersempfehlung: Erwachsene

Herausgeber : KopfKino-Verlag Thomas Dellenbusch 



Über den Autor:
Thomas Dellenbusch wurde 1964 in Düsseldorf geboren. Der ehemalige Kriminalbeamte und jetzige Werbetexter schreibt und textet seit fast zwanzig Jahren aus unterschiedlichen Anlässen. Der Großteil der Anforderungen kam aus der Werbung. Darüber hinaus stammen aus seiner Feder jedoch auch öffentliche Reden für Minister, Gedichte für Mitmenschen, Drehbücher, Reflexionen, Spielregeln, Zeitungsartikel, Sketche und vieles mehr, was sich in lebendige Worte kleiden lässt. Seit 2013 konzentriert er sich auf "Kurzromane in Spielfilmlänge", für die er eigens einen Verlag gründete, in dem neben ihm auch mehrere weitere AutorInnen schreiben. Informationen, News und Leseproben der KopfKino-Reihe finden Sie auf MeinKopfKino.de


Kurzbeschreibung, übernommen:
Verzwickte Schatzsuche nach dem vermutlich wertvollsten verschollenen Schatz der Welt. 
Andree, der übergewichtige IT-Spezialist bei Chase, wird unerwartet in ein neues Abenteuer hineingezogen. Eine alte Freundin aus Schultagen braucht seine Hilfe. Sie besitzt einen geheimnisvollen Datenträger mit verschlüsselten Hinweisen auf einen gewaltigen Schatz aus Russland. Und als sie vor seinen Augen entführt wird, macht sich Andree auf die Suche nach diesem Datenträger, nach ihr und nach dem an einem unbekannten Ort versteckten Schatz des Zaren.


Meine Meinung:
Die ersten beiden Folgen von CHASE haben mich so begeistert, dass ich auf jeden Fall auch dieses dritte Buch lesen wollte. Vorab kann ich erwähnen, dass es eine sehr gute Entscheidung war. 
Ich bin immer wieder begeistert, wie Thomas Dellenbusch es schafft, in seinen Büchern soviel Spannung aufzubauen. Er legt ja Wert darauf, dass die Bücher keine dicken Wälzer werden, sondern verspricht Unterhaltung in Spielfilmlänge. So bietet er mir als Leserin von Anfang bis zum Ende nicht nur reichlich Spannung, sondern vermittelt auch Wissen. Auch hier fand ich es klasse, was mir an da vermittelt wurde, zeigte es mir doch, wie gut der Autor recherchiert hat.
Ein bisschen Fantasy ist ebenfalls dabei und das erhöhte das Lesevergnügen noch mehr. Ich persönlich war natürlich begeistert, dass mir die Orte bekannt waren, wo sich vieles abspielte. Ach und dann war da noch was, das mir gefallen hat, aber das werde ich nicht verraten, es soll jeder das Vergnügen haben und es lesen.


Fazit:
Ich hoffe ja, dass es noch weitere Folgen geben wird, denn mir sind alle Beteiligten ans Leserherz gewachsen. Aber zunächst empfehle ich dieses Buch sehr gerne.

Mittwoch, 30. September 2020

Rezension - Rote Tränen


Autor: Mike Landin

Titel: Rote Tränen

Genre: Thriller

Version: eBook und Taschenbuch

erschienen: 22. Juni 2020

Seiten: 342

Altersempfehlung: Erwachsene

Herausgeber : BoD – Books on Demand



Über den Autor:
Mike Landin: Der Autor wurde 1968 in Berlin geboren. Er wuchs im Spreewald auf, studierte Bauingenieurwesen in Cottbus und lebt heute in der Nähe von Magdeburg.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Jacob ist vom Umzug seiner Familie auf einen verlassenen Hof in den Berchtesgadener Alpen wenig begeistert. "Ich mache hier die zwölfte Klasse, dann haue ich wieder ab." Lediglich Hannah, die gleichaltrige Tochter der Nachbarn, kann seine Laune etwas aufbessern. Doch dann verschwindet in der Gegend ein jugendliches Mädchen, das Sechste innerhalb der letzten zwanzig Jahre. Die Fälle sind nie aufgeklärt worden und Jacobs Eltern verhalten sich seltsam abweisend, wenn er darüber reden will. Jacob forscht nach und erkennt bald, dass es nicht nur eine Verbindung zwischen den ungelösten Kriminalfällen und seinen Eltern gibt, sondern auch Hannahs Familie in deren Vergangenheit eine Rolle spielt.


Meine Meinung:
Zufällig wurde ich auf dieses Buch aufmerksam und hatte erst Bedenken, ob es für mich ein geeignetes Buch ist. Lange musste ich mir aber darüber keine Gedanken machen, denn ich war von Anfang bis Ende an das Buch gefesselt. 
Jacob und seine Familie zieht vom Spreewalt wieder in die Heimat seiner Eltern. Er ist gar nicht begeistert und findet auch das Verhalten seiner Eltern äußerst merkwürdig. Zusammen mit Hannah versucht er das Geheimnis zu lüften. Ich war ebenfalls sehr neugierig und wollte wissen, was das alles zu bedeuten hatte. Ich wurde genau, wie die Jugendlichen überrascht und hatte mit manchen Wendungen gar nicht gerechnet. Vor allem, weil es sich in eine Richtung abzeichnete, die ich voller Spannung verfolgte und tatsächlich auch etwas aufgeregt war. Denn der Autor "sparte" nicht mit Todesfällen und ich befürchtete, dass er auch vor Personen, die ich mochte, keinen Halt machen würde. 
Die Spannung nahm immer mehr zu und ich konnte das Buch nicht mehr aus der Hand legen. Am Ende war ich zwar zufrieden aber nicht unbedingt glücklich. Dafür war zuviel passiert, was nicht hätte sein sollen. Man merkt, ich war mal wieder so richtig mitten drin und so richtig an das Buch gefesselt. Das beweist, dass Mike Landin einen hervorragenden Debütroman geschrieben hat.


Fazit:
Wer es so richtig spannend haben möchte und Geheimnisse aufdecken will, dem kann ich dieses Buch vielmals empfehlen.

Beim Autor möchte ich mich vielmals bedanken, dass er mich auf sein Buch aufmerksam gemacht hat. In der Menge der neu erschienen Bücher kann ein einzelnes Buch schon mal untergehen. Zumal ein Autor, der verlagsunabhängig Bücher veröffentlicht, selbst dafür sorgen muss, dass sein Buch bekannt wird. Ich persönlich bin der Meinung, dass Self Publisher durchaus mehr Aufmerksamkeit verdienen als sie bekommen. Denn in ihren Reihen gibt es viele, die hervorragende Bücher geschrieben haben.

Wer noch mehr über Mike Landin erfahren möchte, kann dies auf seiner Seite klick hier

Montag, 29. Juni 2020

Rezension - Blauer Tod: Im Netz des Terrors



Autorin: Ute Bareiss

Titel: Blauer Tod: Im Netz des Terrors

Genre: Thriller

Version: eBook und Taschenbuch

erschienen: 23. Mai 2018

Seiten: 536

Altersempfehlung: Erwachsene

Verlag: Kieselsteiner



Über die Autorin:
"Träume nicht dein Leben, sondern lebe deinen Traum!" So machte sich Ute Bareiss Anfang des Millenniums zur Weltumsegelung auf und verlegte ihr Schreib- und Übersetzungsbüro von Stuttgart an Bord ihres Segelkatamarans Taimada. Gemeinsam mit ihrem Lebensgefährten erforscht sie die Welt über und unter Wasser. Ihre Spur zieht sich vom Mittelmeer über Afrika, die Karibik, Nord- und Südamerika, die Südsee, Ozeanien, Australien, Indonesien bis in den Fernen Osten, den Indischen Ozean, das Rote Meer – einmal um die ganze Welt. Was könnte besser zum Abtauchen in andere Welten inspirieren als exotische Plätze und fremdartige Kulturen? Nicht nur in ihren Reiseberichten für diverse Magazine, sondern auch in spannungsgeladenen Thrillern und Jugendkrimis spiegeln sich aufregende Situationen ihres Alltags facettenreich wider.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Eine Weltverbesserer-Sekte, Delfine, die als Waffen eingesetzt werden, und eine Behörde mit düsteren Geheimnissen – erneut ein hochexplosiver Thriller um Alex Martin, der sein eigenes Leben aufs Spiel setzen muss, um unzählige andere zu retten.
Nach einer Epidemie werden in Kenia ganze Dörfer niedergebrannt. Über der sudanesischen Wüste verschwindet ein Flugzeug mit einer tödlichen Ladung vom Radar. In Europa werden Wissenschaftler entführt. Weltweit häufen sich mysteriöse Ereignisse. Als im Roten Meer nach einer Terrorankündigung verstümmelte Delfine auftauchen, wird der Meeresbiologe Alex Martin zu einer verdeckt ermittelnden Spezialeinheit hinzugezogen. Er stößt auf eine Verschwörung globalen Ausmaßes. Millionen von Menschenleben droht höchste Gefahr.


Meine Meinung:
Bei niedrigem Blutdruck empfehle ich einen Alex-Martin-Thriller zu lesen. 😉 Zumindest bei mir hat es gewirkt. Bei diesem Buch wurde ich emotional ganz schön hin und her gerissen. Es wurde mir soviel geboten, von Tränen in den Augen, bibbern vor Spannung  und wieder Tränen in den Augen und dann ein Aufatmen. Was das alles bei mir ausgelöst hat, werde ich hier natürlich nicht verraten.
Inzwischen habe ich Alex Martin in mein Leserherz geschlossen und auch einige seiner Freunde. Es hat mir sehr viel Lesevergnügen bereitet. Wenn ich bedenke, dass Ute Bareiss das Buch vor zwei Jahren veröffentlicht hat, ist es jetzt gerade hochaktuell. Zumindest, was ein Thema betrifft, aber sie verarbeitet ja mehrere brisante Themen in ihren Büchern, die sehr nachdenklich stimmen und fast bin ich mit einer Person einer Meinung, nur mit der Umsetzung hapert es und das kann ich nicht durchgehen lassen.
Sehr gut gefällt mir, dass die Autorin sehr viel interessantes und wissenswertes in ihren Büchern vermittelt. Was so eine Weltumseglung doch alles bewirken kann.
Lange habe ich ja gezögert, die Thriller von Ute Bareiss zu lesen. Weiß ich doch, dass ein Thriller meist zu aufregend für mich ist. Aber nachdem ich das erste Buch gelesen hatte, gab es kein Halten mehr, ich wollte alle lesen. James Bond ist nichts dagegen 😉 Zu gerne hätte ich Alex und Walther im Smoking gesehen. Ich werde mich jetzt erst einmal wieder beruhigen und vielleicht einen Cosy-Crime lesen, was nicht abwertend gemeint ist.


Fazit:
Alex Martin - Suchtgefahr, Spannung - Emotionen - Action - Fesselnd - all das kommt in dem Buch vor und eigentlich noch viel mehr. Ich will jetzt nicht alles aufzählen und lieber das Buch empfehlen. Allerdings rate ich dazu, alle drei in der entsprechenden Reihenfolge zu lesen. Ich habe es gemacht und hatte dazwischen keine langen Wartezeiten, was ja von Vorteil ist. Also, wer die Bücher noch nicht kennt, nutzt die Gelegenheit.


Bei der Autorin möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken

Freitag, 26. Juni 2020

Rezension - Weisses Gold - Im Sog der Gier



Autorin: Ute Bareiss

Titel: Weisses Gold - Im Sog der Gier

Genre: Thriller

Version: eBook und Taschenbuch

erschienen: 8. November 2016

Seiten: 488

Altersempfehlung: Erwachsene

Verlag: Kieselsteiner Verlag



Über die Autorin:
"Träume nicht dein Leben, sondern lebe deinen Traum!" So machte sich Ute Bareiss Anfang des Millenniums zur Weltumsegelung auf und verlegte ihr Schreib- und Übersetzungsbüro von Stuttgart an Bord ihres Segelkatamarans Taimada. Gemeinsam mit ihrem Lebensgefährten erforscht sie die Welt über und unter Wasser. Ihre Spur zieht sich vom Mittelmeer über Afrika, die Karibik, Nord- und Südamerika, die Südsee, Ozeanien, Australien, Indonesien bis in den Fernen Osten, den Indischen Ozean, das Rote Meer – einmal um die ganze Welt. Was könnte besser zum Abtauchen in andere Welten inspirieren als exotische Plätze und fremdartige Kulturen? Nicht nur in ihren Reiseberichten für diverse Magazine, sondern auch in spannungsgeladenen Thrillern und Jugendkrimis spiegeln sich aufregende Situationen ihres Alltags facettenreich wider.


Kurzbeschreibung, übernommen:
*** Ein packender Thriller mit hochbrisantem Thema *** Der Schwarzmarkt für Elfenbein boomt! Meeresbiologe Alex Martin stößt bei seiner Arbeit für die Naturschutzbehörde in Thailand auf die Schmuggler und gerät dadurch ins Fadenkreuz einer mächtigen Organisation. Mit seinem Freund, dem thailändischen Ermittler Jaidee, begibt Alex sich auf die Spur des weißen Goldes. Sie führt von den afrikanischen Savannen durch das Rotlicht-Milieu Phukets bis in die obersten chinesischen Geschäftsetagen. Die beiden dringen tief in den Sumpf des organisierten Verbrechens vor. Dabei machen sie eine grausame Entdeckung.


Meine Meinung:
Bereits der erste Alex-Martin-Thriller hat mich begeistert und deshalb wollte ich natürlich auch das zweite Buch lesen. Beide Bücher empfand ich als extrem spannend und ich konnte auch diesmal das Buch kaum aus der Hand legen.
Ute Bareiss hat ein sehr brisantes Thema in ihrem Buch verarbeitet: Elfenbeinhandel! Wer Alex Martin kennt, wird sich vielleicht wundern, was ein Meeresbiologe damit zu tun hat. Tja, manchmal spielen Zufälle eine wichtige Rolle. Denn zufällig war Alex bei der Familie seines Freundes Jaidee zu Besuch, als es einen besonderen Vorfall gab. Es kommt sogar noch schlimmer, Alex und  Jaidee entdecken später noch ganz andere Dinge. Ich werde aber nicht weiter darauf eingehen, weil in der Kurzbeschreibung ebenfalls nicht mehr verraten wird. Auf jeden Fall hat mich die Autorin wieder an ihr Buch gefesselt. Ich fieberte regelrecht mit und wollte natürlich unbedingt und so schnell wie möglich erfahren, wie sich alles entwickelt und wie es am Ende ausgeht. Mir tut die Autorin schon fast leid. Sie recherchiert und schreibt, was sicherlich innerhalb kurzer Zeit möglich ist und ich verschlinge das Buch regelrecht in allerkürzester Zeit. Das ist allerdings auch ein Zeichen, wie gut das Buch geschrieben ist.


Fazit:
Auch der zweite Fall mit Alex Martin ist sehr spannend, aber Achtung! Schwache Nerven sollte man nicht haben, wenn das Buch gelesen wird. Nun gut, ich gebe zu, was so ein richtiger Fan von einem Thriller ist, wird damit klar kommen, aber ich musste mich am Ende des Buches doch erst einmal beruhigen, so sehr steckte ich mittendrin. Und nichts hält mich davon ab, in Kürze das nächste Buch zu lesen.

Bei der Autorin möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken.

Donnerstag, 14. Mai 2020

Rezension - Roter Ozean - Im Fahrwasser der Macht



Autorin: Ute Bareiss

Titel: Roter Ozean - Im Fahrwasser der Macht

Genre: Thriller

Version: eBook und Taschenbuch

erschienen; 29. August 2016

Seiten: 448

Altersempfehlung: Erwachsene

Verlag: Kieselsteiner



Über die Autorin:
"Träume nicht dein Leben, sondern lebe deinen Traum!" So machte sich Ute Bareiss Anfang des Millenniums zur Weltumsegelung auf und verlegte ihr Schreib- und Übersetzungsbüro von Stuttgart an Bord ihres Segelkatamarans Taimada. Gemeinsam mit ihrem Lebensgefährten erforscht sie die Welt über und unter Wasser. Ihre Spur zieht sich vom Mittelmeer über Afrika, die Karibik, Nord- und Südamerika, die Südsee, Ozeanien, Australien, Indonesien bis in den Fernen Osten, den Indischen Ozean, das Rote Meer – einmal um die ganze Welt. Was könnte besser zum Abtauchen in andere Welten inspirieren als exotische Plätze und fremdartige Kulturen? Nicht nur in ihren Reiseberichten für diverse Magazine, sondern auch in spannungsgeladenen Thrillern und Jugendkrimis spiegeln sich aufregende Situationen ihres Alltags facettenreich wider. Zudem ist sie als freie Lektorin und Übersetzerin tätig und engagiert sich ehrenamtlich in Schriftstellerforen und Autorenverbänden.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Roter Ozean: Im Fahrwasser der Macht. Ein Alex-Martin-Thriller (Band 1) Ein Feuerball erhellt das Tyrrhenische Meer. Aus den Trümmern der explodierten Motorjacht rettet der Meeresbiologe Alex einen Verletzten. Damit beginnt ein Kampf ums Überleben. Denn der Gerettete Sergio ist Journalist und besitzt brisantes Recherchematerial zu einem Mord in den höchsten Politkreisen Italiens. Alex gerät in einen Strudel aus Macht und Intrigen bis er selbst von Polizei und skrupellosen Verbrechern verfolgt wird.. Es bleibt nur ein Ausweg: Der Gejagte muss selbst zum Jäger werden ...


Meine Meinung:
Puh, war das spannend! Das waren meine Gedanken, als ich das Buch ausgelesen hatte. Gleichzeitig  habe ich es bedauert, dass ich nicht schon eher nach einem Buch von Ute Bareiss gegriffen habe.
Alex Martin will eigentlich einfach "nur" einen Mann retten, dessen Boot in Flammen aufgegangen ist und ihm einen Wunsch erfüllen. Was er dann erleben muss, zerrte an seinen und auch an meinen Nerven 😉 Es war aber auch spannend, was sich die Autorin hat einfallen lassen. So viele Beteiligte, die irgendwie nicht ganz sauber waren und wer war nun der Auftraggeber?  Die Autorin hat einen interessanten Spannungsbogen gezogen, auch innerhalb der Kapitel. Aber da ich nicht zu sehr auf den Inhalt eingehen will, kann ich leider auch keine Situationen beschreiben. Man möge mir einfach glauben. Auf jeden Fall war ich so sehr ans Buch gefesselt, weil ich wissen wollte, wie es denn nun endet und ein weiteres Mal habe ich alles zügig durchgelesen.


Fazit:
Ein sehr gelungener Auftakt zu einer Thriller-Serie, was mich begeistert. Sobald es meine Zeit zulässt, werde ich auch die weiteren Folgen lesen, ach, was schreib ich da, ich werde sie ebenfalls verschlingen. Aber zunächst gebe ich gerne eine Leseempfehlung.


Was ich noch schreiben wollte.... ich habe Ute Bareiss auf einer der Buchmessen kennen gelernt und seitdem haben wir uns immer mal wieder ausgetauscht. Allerdings hatte ich mich nie an ihre Bücher getraut, weil mich der Begriff "Thriller" ein bisschen abgeschreckt hat. Ich mag Krimis und manche könnten sich auch Thriller nennen und wiederum sind manche Thriller in meinen Augen nicht so schlimm, dass sie meine Nerven zu sehr strapazieren. Deshalb habe ich es endlich gewagt und bin begeistert. Vor allem danke ich der Autorin, dass sie mir das Buch als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt hat.

Samstag, 25. April 2020

Rezension - Im Namen der Lüge



Autor: Horst Eckert

Titel: Im Namen der Lüge

Genre: Thriller

Version: eBook, Hörbuch, broschiert

erschienen: 9.März 2020

Seiten: 576

Altersempfehlung: Erwachsene

Verlag: Heyne Verlag



Über den Autor:
Horst Eckert, 1959 in Weiden/Oberpfalz geboren, lebt seit vielen Jahren in Düsseldorf. Er arbeitete fünfzehn Jahre als Fernsehjournalist, u.a. für die »Tagesschau«. 1995 erschien sein Debüt »Annas Erbe«. Seine Romane gelten als »im besten Sinne komplexe Polizeithriller, die man nicht nur als spannenden Kriminalstoff lesen kann, sondern auch als einen Kommentar zur Zeit« (Deutschlandfunk). Sie wurden unter anderem mit dem Marlowe-Preis und dem Friedrich-Glauser-Preis ausgezeichnet und ins Französische, Niederländische und Tschechische übersetzt.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Macht lädt zum Missbrauch ein. Geheime Macht erst recht.
Mein Name ist Melia Khalid. Ich leite das Referat für Linksextremismus beim Inlandsgeheimdienst. Mir wurde ein Geheimpapier zugespielt, das die Gründung einer neuen RAF ankündigt. Das Amt steht Kopf, aber ich misstraue der Quelle. Ich habe den Verdacht, dass einige Leute in meiner Behörde selbst einen Umsturz vorbereiten. Als Teil eines rechten Netzwerks, dem Freiheit und Demokratie ein Dorn im Auge sind. Mein Chef will mich kaltstellen. Und mein eigener Vater, ein Spitzenpolitiker mit Geheimdienstvergangenheit, weiß mehr, als er zugeben will.


Meine Meinung:
Es ist schon eine Weile her, seit ich ein Buch von Horst Eckert gelesen habe. Von diesem Buch hatte ich schon viel Gutes gelesen und so landete es auf meinem Stapel zu lesender Bücher. Allerdings hatte ich auch gelesen, dass es so spannend ist und es kaum aus der Hand gelegt werden kann. Gefährlich für mich, sollte ich wieder ein Buch haben, das mich um den Schlaf bringt? Das dafür sorgt, dass ich nicht eher ruhe, bis ich es zu Ende gelesen habe? Nun, ein Buch mit dieser Seitenanzahl schaffe auch ich nicht an einem Tag, aber als ich endlich beim letzten Drittel angelangt war, hatte ich den Ehrgeiz, keine weitere Pause mehr einzulegen. Ich habe es geschafft und sitze nun hier mit müden Augen, während ich die Rezension schreibe. Aber was sagt uns das? Auch ich war begeistert und an das Buch gefesselt.
Horst Eckert hat einen überaus spannenden Thriller geschrieben. Die Handlung erscheint einem durchaus realistisch, schließlich haben wir schon einiges in der Vergangenheit erlebt. Außerdem sind die Hauptpersonen auch nicht ohne. Entweder haben sie einen besonderen familiären Hintergrund oder ein Aussehen, das immer wieder andere zu falschen Annahmen verleitet.
Es gibt sehr viele Beteiligte und eigentlich mehrere Schauplätze, aber der Autor hat dies bestens geschrieben und ich nicht den Überblick verloren. Durch die erfreulich kurzen Kapitel wechselten die Schauplätze oder Personen sehr schnell, was für mich zusätzlich die Spannung noch erhöhte.
Als Düsseldorferin freute ich mich zusätzlich, dass ich die Örtlichkeiten kannte und immer ahnte, wo sich die Personen aufhielten. Allerdings benötigt keiner Ortskenntnisse, um dieses Buch lesen zu können.


Fazit:
Und nun ist es passiert, ich habe das Buch verschlungen und warte auf das nächste. Aber zunächst empfehle ich dieses Buch allen, die Spannung lieben.


Beim Verlag möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken.

Montag, 6. April 2020

Rezension - Zeig Deine Angst



Autor: Dietmar Hesse

Titel: Zeig Deine Angst

Genre: Thriller

Version: eBook und Taschenbuch

erschienen: 27. März 2020

Seiten: 256

Altersempfehlung: Erwachsene

Verlag: BoD - Books on Demand



Über den Autor:
Dietmar Hesse wohnt in einem Ort nahe Hannover. Er lebt alleine in seiner kleinen Wohnung. Dort findet er die Ruhe, an seinen Ideen zu feilen. Bei Messebesuchen und anderen Events hat er viele Kolleginnen und Kollegen kennengelernt. Mit den meisten ist er befreundet, und lernt von ihnen. Das Schreiben war schon immer seine Leidenschaft. »Zeig deine Angst« ist sein erster Roman, der in der Krimi-Scene spielt. Es sollen noch einige folgen.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Sie wollte nur am Kanal Joggen gehen. - Dann liegt sie da und muss unendliche Schmerzen erleiden, bevor Er ihr Leben beendet.
Maren Ballhaus und Jens Lohengrin jagen einen blutrünstigen Killer. Der scheint sich am Schmerz seiner Opfer zu ergötzen. Blutig, aber ohne Spuren, hinterlässt er die Tatorte. Die Ermittler greifen nach jedem Strohhalm, um den Kerl endlich zu schnappen. Die Auswertung der Daten einer Geschwindigkeitskontrolle aus der Nähe des ersten Tatorts weckt das Bauchgefühl des Kommissars.


Meine Meinung:
Bisher hatte ich von Dietmar Hesse noch keinen Thriller gelesen und war deshalb besonders neugierig auf sein Buch. Vorab kann ich dann auch gleich erwähnen, dass mich das Buch begeistert hat. Ich fand seinen Schreibstil mal erfrischend anders, im Vergleich zu anderen Büchern. Außerdem war die Geschichte sehr spannend und über manche Situationen und Redewendungen konnte ich mich bestens amüsieren. Natürlich werde ich hierauf nicht näher eingehen, das soll jeder selber nachlesen.
Das Ermittlerteam war sehr interessant und gut zusammen gestellt. Gefreut habe ich mich, dass am Ende des Buches noch einmal alle Mitarbeiter des Teams aufgeführt wurden.
Ich erwähnte ja schon den Schreibstil, nach und nach habe ich als Leserin vieles erfahren, vor allem, wer ER ist. Aber auch dazu werde ich hier ebenfalls nichts verraten. Auf jeden Fall fühlte ich mich sehr gut unterhalten und an das Buch gefesselt.


Fazit:
Ich gehe mal davon aus, beziehungsweise, ich hoffe es, dass es noch weitere Folgen geben wird. Die ich bestimmt auch lesen werde. Aber zunächst gebe ich für dieses Buch eine Leseempfehlung.

Sonntag, 29. Dezember 2019

Rezension - Heißes Sterben



Autor: Lutz Kreutzer

Titel: Heißes Sterben

Genre: Trhiller

Version: eBook und Taschenbuch

erschienen: 17. Dezember 2019

Seiten: 272

Altersempfehlung: Erwachsene

Verlag: Independently published



Über den Autor:
Lutz Kreutzer ist Schriftsteller und Marketing-Experte. Er schreibt Thriller und Spannungsromane. Sein erster Thriller 'Schröders Verdacht' schaffte es auf Platz 1 im amazon kindle Shop, sein Roman 'Gott würfelt doch' auf Platz 1 der Belletristik-Bestsellerliste. In seinem bekannten Autorenratgeber 'Platz 1 bei amazon' schildert er seine eigenen Erfahrungen als erfolgreicher Autor. Zu den Themen Self-Publishing sowie eBooks Schreiben und Vermarkten hat er zahlreiche Vorträge gehalten sowie Workshops und Schulungen geleitet, u.a. auf der Frankfurter und auf der Leipziger Buchmesse, der Universität Erlangen und auf Tagungen von Autorenvereinigungen wie Das Syndikat (Criminale), DELIA, der LoveLetterAcademy, den Medienfrauen Salzburg, der Autorentagung SKRIVA, der Future!publish, dem eBook-Camp München und dem Self-Publishing-Day. Als Hochschul-Dozent hat der promovierte Wissenschaftler Vorlesungen und Vorträge an den Universitäten in Aachen, Wien, Erlangen und der FH Salzburg gehalten. Lutz Kreutzer ist der Veranstalter vom Self-Publishing-Day. Er lebt und arbeitet in München.



Kurzbeschreibung, übernommen:
Eine bizarr entstellte Frau wird tot im Eisbärengehege des Tierparks Hellabrunn gefunden. Schnell wird klar, dass Crystal Meth im Spiel ist. Dann wird die Münchner Polizei mit zügellos und brutal agierenden Schulkindern konfrontiert. Die Spuren führen Benno Völz in das grenznahe Gebiet und in die dunklen Wälder nach Tschechien. Was er dort findet, bringt ihn fast um den Verstand.


Meine Meinung:
Ich hatte im vorigen Jahr "Eiskalter Schlummer" gelesen und mit dem Buch Benno Völz und seine Kollegen kennen gelernt. Ich war begeistert von dem Buch und wollte natürlich unbedingt auch dieses lesen. Bei der Menge, die ich so lese, kann es schon mal vorkommen, dass mir nicht mehr alles aus dem vorherigen Buch präsent ist und ich im Grunde immer oder fast immer wieder neu starte.
So war ich hier von dem Schreibstil begeistert. Es war für mich ein Buch, mal etwas anders geschrieben. Ich konnte verfolgen, was die "Bösen" alles so unternehmen und lernte reichlich Beteiligte kennen.  Die Ermittler spielen zwar auch eine Rolle, aber sie stehen nicht so im Vordergrund. Natürlich wollte ich genau wie sie wissen, wer die Frau umgebracht hat und war gespannt, wie sich alles entwickelt. Allerdings gab es dann überraschende Wendungen und das Ende war wirklich überraschend für mich
Unterwegs gab es Ereignisse, mit denen ich ebenfalls nicht gerechnet hatte. Wie erwähnt, es war mal etwas ganz anders geschrieben. Auf jeden Fall hat es Lutz Kreutzer auch diesmal wieder geschafft und mich an das Buch gefesselt.


Fazit:
Ein wirklich spannendes Buch mit einem hochbrisanten Thema, sehr realistisch wurde sehr vieles beschrieben und es gab zusätzlich noch die eine oder andere Stelle, die für mich aufregend war, weil ich nicht wusste, was der Autor sich so alles hat einfallen lassen. Gerne empfehle ich dieses Buch weiter und weiß schon jetzt, dass ich gerne weitere Folgen lesen möchte.