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Freitag, 29. Mai 2020
Rezension - Dolce Vesuvio
Autorin: Astrida Wallat
Titel: Dolce Vesuvio
Genre: Roman
Version: eBook und Taschenbuch
erschienen: 18. Februar 2020
Seiten: 256
Altersempfehlung: Erwachsene
Verlag: MIRA Taschenbuch/Harper Collins
Über die Autorin:
Astrida Wallat wurde 1975 in Nürnberg geboren. Sie studierte Germanistik, Theologie und Romanistik in Würzburg und Urbino, wo sie die Feinheiten des italienischen Alltags von Amore über Berlusconi bis Zabaione kennenlernte. Sie lebt bei Stuttgart und ist im Projektmanagement tätig. Nach einem Kneipenführer über Würzburg und der Anthologie "Die Ringe bitte! Heiteres rund um das Ja-Wort" war "Pikkolo und Panettone" ihr erster Roman. 2020 folgte eine Wiederauflage des Hochzeitsbuchs unter dem Titel "Das perfekte Paar" sowie ihr zweiter Roman "Dolce Vesuvio" über Pompeji. Mit einer Prise "Dolce Vita", ganz viel "Pasta" und ein bisschen "Amore".
Kurzbeschreibung, übernommen:
Wer braucht schon die Gegenwart, wenn die Vergangenheit so voller Wunder steckt? Carlotta vergöttert Vulkane, antike Philosophen und alles, was tief unter der Erde verborgen liegt. Doch als sie das Angebot erhält, den Sommer bei einer Ausgrabung in Pompeji zu verbringen, wirbelt das mächtig Staub auf in ihrem Leben. Denn statt dem erhofften Sensationsfund begegnet ihr am Vesuv ausgerechnet ihr Konkurrent Alessandro Mantegna - und der setzt ein schicksalhaftes Drama in Gang, dem nur Carlotta ein Ende setzen kann. Sofern sie lernt, nicht nur hinter die Fassaden ihrer geliebten Ruinen, sondern auch in die Herzen der Männer und den Himmel Italiens zu blicken …
Meine Meinung:
In dieser Zeit, wo wir alle nicht so reisen können, wie wir möchten, ist es toll, wenn man ein Buch zu Hand nehmen und damit auf Reisen gehen kann. In meinem Fall war es sogar eine Erinnerung an eine Reise vor vielen vielen Jahren. Ich habe damals Urlaub auf Ischia gemacht und Tagesausflüge unternommen. Ich war auf dem Vesuv, genau wie Lollo. Ich war in Herculaneum und Pompeji. Wobei Lollo in Pompeji arbeiten musste und ich zu den Touristen gehörte, die sich alles ansehen konnten.
Dank Astrida Wallat konnte ich meine Erinnerungen auffrischen. Was aber viel wichtiger war, ich konnte Lollo bei ihren Arbeiten in Pompeji beobachten, ich bekam Appetit auf das leckere Essen, das Anna gekocht hat und lernte mit Lollo viele interessante Personen kennen. Denn natürlich ging es nicht nur um die Ausgrabungen, sondern auch um zwischenmenschliche Beziehungen.
Die Autorin hat alles sehr gut geschildert und mich an das Buch gefesselt. Ich wollte doch unbedingt wissen, wie sich alles entwickelt. Ich fand es sehr interessant, was alles aufgedeckt wurde, nicht nur aus der Vergangenheit, sondern auch in der Gegenwart. Mit dem Ende war ich dann sehr zufrieden.
Fazit:
Dolce Vesuvio, ein wirklich gut gelungener Italien-Roman. Man muss nicht dort gewesen sein, um das Buch zu genießen, aber es macht Lust irgendwann mal dorthin zu reisen. Bis dahin empfehle ich allen, das Buch zu lesen.
Beim Verlag möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken.
Samstag, 1. Februar 2020
Rezension - Das Wiener Vermächtnis - Hinter den Spiegeln
Autorin: Ulrike Schweikert
Titel: Das Wiener Vermächtnis - Hinter den Spiegeln
Genre: Historisch
Version: eBook, Taschenbuch und gebundene Ausgabe
erschienen: 14. Oktober 2019 als eBook
Seiten: 465
Altersempfehlung: Erwachsene
Verlag: MIRA Taschenbuch
Über die Autorin:
Ulrike Schweikert arbeitete nach einer Banklehre als Wertpapierhändlerin, studierte Geologie und Journalismus. Seit ihrem fulminanten Romandebüt «Die Tochter des Salzsieders» ist sie eine der erfolgreichsten deutschen Autorinnen historischer Romane. «Die Charité. Hoffnung und Schicksal» schaffte es in die Top 10 Bestsellerliste. Ulrike Schweikert lebt und schreibt in der Nähe von Stuttgart.
Kurzbeschreibung, übernommen:
Wien 1892. Bei einem tragischen Sturz verliert die junge Komtess Luise von Waldenberg ihr Gedächtnis. Aber gerade das öffnet ihr die Augen: Die Dekadenz des Hofadels kommt ihr plötzlich verlogen vor, im elterlichen Palais erscheint ihr die strenge Aufteilung zwischen den Bediensteten und ihrer eigenen Familie falsch. Und warum werden treppauf und treppab Wahrheiten verschwiegen statt ausgesprochen? Doch Luise ist nicht allein: In der Werkstatt des jungen Zuckerbäckers Stephan Brucker erlebt sie eine sinnliche Welt voller Düfte, süßer Genüsse und warmer Vertrautheit. Eine Mesalliance bahnt sich an, die auf höchste Empörung stößt. Denn es gibt ungeschriebene Gesetze, die niemand brechen darf. Könnte doch davon die Zukunft der Donaumonarchie abhängen …
Meine Meinung:
Da mir bisher alle Bücher, die ich von Ulrike Schweikert gelesen hatte, gefallen haben, habe ich nicht lange überlegt, ob ich dieses Buch auch lesen möchte. Der Klappentext machte mich besonders neugierig. Wie reagiert eine junge Frau, die nach einer Bewusstlosigkeit aufwacht und erfahren muss, dass sie eine Komtess ist. Ich wollte es gerne wissen und muss sagen, die "erwachte" Luise hat mir sehr gut gefallen.
Allerdings gab es einiges, was mich nicht so überzeugen konnte. Angefangen mit dem Prolog, die langatmigen Beschreibungen in der Zuckerbäckerei und am Ende gab es einige Fragezeichen bei mir. Schade, denn vom Klappentext ausgehend hatte ich etwas anderes erwartet. Ich mag ja historische Bücher sehr und Spannung ebenso, die trat allerdings erst sehr spät auf. Wobei die Autorin durch die geheimnisvollen Andeutungen, was denn nun eigentlich genau passiert ist, doch zwischendurch auch für etwas Spannung sorgte. Zumindest blieb ich am Ball und habe das Buch zu Ende gelesen, weil ich unbedingt wissen wollte, wie sich alles entwickelt.
Fazit:
Gefallen haben mir die Einblicke, die mir ins "höfische Leben" gewährt wurden, genau genommen das Wiener Leben der adeligen Gesellschaft und auch Zusammenhänge im Familienleben. Es gab reichlich Geheimnisse und auch die Romanze kam nicht zu kurz. Vielleicht ist ja nicht jeder so kritisch wie ich und wird an dem Buch mehr Gefallen finden.
Beim Verlag möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken
Donnerstag, 5. Dezember 2019
Rezension - Schwein gehabt, sagt die Liebe
Autorin: Sabrina Sonntag
Titel: Schwein gehabt, sagt die Liebe
Genre: Roman
Version: eBook und Taschenbuch
erschienen: 8. November 2019
Seiten: 304
Altersempfehlung: Erwachsene
Verlag: MIRA Taschenbuch
Über die Autorin:
Sabrina Sonntag ist Mitte zwanzig und schließt gerade ihren Forschungsmaster in Feministischer Literaturwissenschaft ab. Sie leitet Coachings, arbeitet ehrenamtlich mit Kindern und führt den Haushalt eines katholischen Priesters. Wenn sie nicht gerade schreibt, übt sie Krav Maga oder krault ihrem Lieblingsschäferhund die Ohren.
Kurzbeschreibung, übernommen:
Salzige Meeresluft und die Weite der Nordsee - auf Spiekeroog fühlt Nicole sich so unbeschwert wie nirgendwo sonst. Als sie dieses Mal auf die Insel reist, hat sie eine Mission: Sie will die tier- und gastfreundliche Pension der verstorbenen Martha retten. Doch dann erfährt sie aus sicherer Quelle, dass der Sohn und Erbe inkognito eingecheckt hat. Nicole beschließt, die infrage kommenden Männer zu daten und vom Potenzial der Pension zu überzeugen. Dabei kommen ihr ein frecher Papagei und ein anschmiegsames Hausschwein dazwischen. Und in all den Turbulenzen verliebt sie sich auch noch in den Falschen …
Meine Meinung:
Der Buchtitel könnte auch lauten: Glück gehabt, sagt das Schwein. Denn Lilly ein kleines Schweinchen wird als Haustier gehalten und darf in der Pension Martha frei herum laufen. Zusammen mit Ludwig, dem Hund von Nicole sorgt Lilly für einige humorvolle Situationen. Aber es geht nicht nur lustig zu. Der Erbe will die Pension verkaufen und dadurch würden Nicole und weitere Beteiligte ihre Arbeitsplätze verlieren. Ob der Titel nun Schwein oder Glück gehabt, lautet, die Autorin hat auf jeden Fall ein unterhaltsames Buch geschrieben, in dem Humor, die Liebe und der Ernst des Lebens nicht zu kurz kommen.
Fazit:
Ich hatte sehr viel Spaß beim Lesen, den ich allen anderen auch wünsche und deshalb das Buch gerne weiter empfehle.
Beim Verlag und bei NetGalleyDe möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken
#SchweinGehabtSagtDieLiebe #NetGalleyDE
Dienstag, 5. November 2019
Rezension - Die kleine Chocolaterie am Meer
Autorin: Caroline Roberts
Titel: Die kleine Chocolaterie am Meer
Genre: Weihnachtsbuch
Version: eBook und Taschenbich
erschienen: 16. September 2019
Seiten: 272
Altersempfehlung: Erwachsene
Verlag: MIRA Taschenbuch
Über die Autorin:
Caroline Roberts lebt mit ihrem Mann in Northumberland im Norden Englands und ist der Überzeugung, dass jeder für seine Träume kämpfen sollte. Sie liebt es, emotionale Geschichten über Liebe, Verlust, Verrat und Familie zu schreiben, die zeigen, wie kompliziert, aber trotzdem wunderschön die Liebe sein kann. Die Sandstrände, Schlösser und grünen Hügel inspirieren sie zu ihren Geschichten.
Kurzbeschreibung, übernommen:
Vor den Fenstern fällt Schnee, auf dem Herd dampft heiße Schokolade mit Zimt, und Rentierlollis zieren die Schaufenster. Die gemütliche Chocolaterie in dem kleinen Ort an der Küste Northumberlands ist Emmas ganzer Stolz. Jetzt, da Weihnachten vor der Tür steht, haben sie und ihre Assistentin Holly alle Hände voll zu tun, die Leckereien für das Fest vorzubereiten. Doch dann kündigt ihr Vermieter eine Mieterhöhung an. Muss Emma die Chocolaterie aufgeben? Zum Glück hat sie ihren treuen Cockerspaniel Alfie und die besten Freunde, die man sich wünschen kann. Sie geben ihr die Kraft, für ihr Glück zu kämpfen.
Meine Meinung:
Wenn ich mir das Cover richtig ansehe, dann würde ich zu gerne durch den Schnee stiefeln und zu dieser Chocolaterie gehen. Dort möchte ich natürlich unbedingt von der leckeren Schokolade naschen. Vielleicht höre ich mir dann auch die Probleme von Emma an, denn ihr Vermieter erhöht die Miete des Ladens drastisch und sie weiß nicht, ob sie alles schaffen kann.
Die Geschichte rund um Emma und ihrer Chocolaterie startet zur Weihnachtszeit und endet ein Jahr später wieder zu Weihnachten. Allerdings hat sie mich nicht unbedingt überzeugen können. In meinen Augen plätscherte alles so dahin. Die Autorin hat die Geschichte zwar ganz gut geschildert, sonst hätte ich das Buch abgebrochen. Wobei es mir stellenweise etwas zu langatmig war bzw ich darauf wartete, dass endlich etwas passierte.
Fazit:
Mich konnte das Buch jetzt nicht so richtig begeistern, aber zum Glück sind die Geschmäcker ja unterschiedlich. Wer also wissen will, ob Emma alles meistern konnte, sollte das Buch lesen und vor allem sich eine eigene Meinung bilden.
Ich möchte mich beim Verlag vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken
Rezension - Eine Liebe an der Adria
Autorin: Laura Gambrinus
Titel: Eine Liebe an der Adria
Genre: Frauenroman
Version: eBook und Taschenbuch
erschienen: 15. September 2019
Seiten: 400
Altersempfehlung: Erwachsene
Verlag: Mira Taschenbuch
Über die Autorin:
In Bayern geboren und aufgewachsen, hat es Laura vor einigen Jahren ins Land ihrer Sehnsucht verschlagen: Mit sechs Katzen und zwei Hunden lebt und schreibt sie in ihrer Wahlheimat Italien. Hier und auf ihren Reisen, die sie immer öfter in malerische Regionen Schottlands und Englands führen, findet sie viele wunderbare Inspirationen für ihre romantischen Liebesromane - die Menschen, denen sie begegnet, eine atemberaubende Landschaft, ein verträumtes Landgut.
Kurzbeschreibung, übernommen:
An der idyllischen Adriaküste will Lara über ihre zerbrochene Ehe hinwegkommen. Aber obwohl die Einheimischen sie mit der typisch italienischen Herzlichkeit empfangen, fällt es ihr schwer, Vertrauen zu ihnen zu fassen. Selbst der charismatische Muschelfischer Alessandro beißt bei ihr zunächst auf Granit. Als Lara sich dennoch auf eine Affäre mit ihm einlässt, scheint diese zum Scheitern verurteilt. Denn sie verschweigt Alessandro ein wichtiges Detail - und auch ihr charmanter Verehrer scheint ein Geheimnis zu haben. Hat ihre junge Liebe trotzdem eine Chance?
Meine Meinung:
Während hier der Herbst einkehrt, reise ich an die Adria. Naja, nicht wirklich, ich begleite Lara und lerne das Podelta sehr gut kennen, was ich auch sehr interessant fand.
Aber ich lernte nicht nur Lara kennen, auch Alessandro. Beide haben Geheimnisse voreinander. Wir Leser erfahren Laras sehr schnell, Alessandro konnte ich erst mal nur ahnen. Allerdings waren beide ganz schön stur und ich hätte sie am liebsten geschüttelt und mehr als einmal habe ich gesagt, dass sie miteinander reden sollen. Merkt man, dass ich mittendrin im Geschehen steckte?
Laura Gambrinus hat mich durch ihre Ideen und dem Schreibstil an das Buch gefesselt. Einige Ereignisse sind mir als Vielleserin durchaus geläufig, aber da kommt es eben darauf an, was sich die Autorin so alles einfallen lässt. Sie hat dafür gesorgt, dass ich vieles aus und über die Umgebung erfahren habe und gleichzeitig unterhaltsame Lesestunden hatte.
Fazit:
Eine unterhaltsame Geschichte, in der vieles miteinander verbunden wurde, Romanze und Schicksal sind nur zwei Bestandteile. Gerne gebe ich eine Leseempfehlung.
Beim Verlag möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken
Freitag, 27. September 2019
Rezension - Weihnachten im kleinen Brautladen am Strand
Autorin: Jane Linfoot
Titel: Weihnachten im kleinen Brautladen am Strand
Genre: Weihnachtsbuch
Version: eBook und Taschenbuch
erschienen: 16. September 2019
Seiten: 272
Altersempfehlung: Erwachsene
Verlag: MIRA Taschenbuch
Über die Autorin:
Jane Lonfoot schreibt romantische Geschichten um lebenslustige Heldinnen mit liebenswerten Ecken und Kanten. Mit ihrer Familie und ihren Haustieren lebt sie in Derbyshire in einem kreativen Chaos. Sie liebt Herzen, Blumen, Happy Ends, alles, was alt ist und fast alles, was aus Frankreich kommt. Wenn sie nicht gerade Facebook unsicher macht oder shoppt, geht sie spazieren oder arbeitet im Garten.
Kurzbeschreibung, übernommen:
Was gibt es Romantischeres als eine Winterwunderland-Traumhochzeit? Als Holly in den kleinen Ort St. Aidan und in den Brautladen Brides by the Sea zurückkehrt, ist sie fest entschlossen, sich vor all dieser Romantik und den Weihnachtsfeiertagen zu verstecken. Sie wird ihrer Freundin einen einzigen Gefallen tun und als Fotografin auf ihrer Hochzeit einspringen, doch danach will sie sich sofort wieder unter ihrer kuscheligen Decke verkriechen und dem Dezember aus dem Weg gehen. Doch Holly hat nicht mit der Überzeugungskraft von prickelndem Champagner, dem weihnachtlichen Bann des festlich geschmückten Brautladens und dem Einsatz ihrer Freundinnen gerechnet …
Meine Meinung:
Ich habe mich mal wieder von einem wunderschönen Buchcover verführen lassen und habe dadurch das vierte Buch einer Serie erwischt. Ich hatte aber keine Probleme mich zurecht zu finden, also kann das Buch unabhängig von den anderen gelesen werden.
Holly reist nach St. Aidan und will dort den gesamten Dezember verbringen und eigentlich an Weihnachten auch ihre Ruhe haben. Aber da hat sie die Rechnung ohne ihre Freunde gemacht.
Ich darf sie beobachten und begleiten, wenn sie als Fotografin unterwegs ist oder sich um die Nichte und Neffe eines Jugendfreundes kümmert. Es ist allerhand los und verkriechen ist gar keine Option.
Sehr ausführlich hat die Autorin beschrieben, was so alles in Verbindung mit Hochzeiten passieren kann. Außerdem hat sie uns Leser wissen lassen, wie wichtig und hilfreich Freunde sind. Was im Einzelnen passiert ist, werde ich natürlich nicht verraten, aber ich kann versprechen, dass dieser Advent und auch das Weihnachtsfest etwas ganz besonderes ist.
Fazit:
Es macht Spaß zu lesen, was andere im Advent so erleben, wie sie ihre Meinungen ändern und sich selber ebenfalls. Mir hat das Buch gut gefallen und gerne empfehle ich es weiter.
Beim Verlag und bei NetGalleyDe möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken
#WeihnachtenImKleinenBrautladenAmStrand #NetGalleyDE
Mittwoch, 18. September 2019
Rezension - Stille Nacht, flauschige Nacht
Autorin: Petra Schier
Titel: Stille Nacht, flauschige Nacht
Genre: Roman, Weihnachtsbuch
Version: eBook und Taschenbuch
erschienen: 16. September 2019
Seiten: 320
Altersempfehlung: Erwachsene
Verlag: MIRA Taschenbuch
Über die Autorin:
Petra Schier, Jahrgang 1978, lebt mit Mann und Hund in einer kleinen Gemeinde in der Eifel. Sie studierte Geschichte und Literatur an der Fernuniversität Hagen, und seit 2003 arbeitet sie als freie Autorin. Ihre sehr erfolgreichen historischen Romane erscheinen im Rowohlt Taschenbuch Verlag, ihre Weihnachts- und Liebesromane bei Rütten & Loening sowie MIRA Taschenbuch und Weltbild. Sie ist Mitglied im Syndikat und bei DELIA sowie Vorsitzende der Jury des DELIA-Literaturpreises sowie des DELIA-Jugendliteraturpreises.
Kurzbeschreibung, übernommen:
Es ist kurz vor Weihnachten, Patrick versinkt mit seinem gut gehenden Bauunternehmen in Arbeit. Zu Hause verwandeln die Zwillinge Joel und Jessica gemeinsam mit Hund Oskar noch das bisschen verbliebene Ruhe in Chaos. Dass nach der Kündigung eines Mitarbeiters Patricks einzige Rettung die quirlige und nervenaufreibend gut organisierte Angelique ist, lässt ihn erst recht verzweifeln. Das Konfliktpotenzial zwischen ihnen ist einfach viel zu hoch, niemals kann das gut gehen! Zu seiner Überraschung kommen sie allerdings viel besser miteinander aus, als Patrick erwartet hat - auch privat - und das war auf keinen Fall geplant. Eine verwirrende Romanze ist das Letzte, was Patrick jetzt gebrauchen kann. Mischlingshund Oskar hingegen ist da ganz anderer Meinung.
Meine Meinung:
Jedes Jahr freue ich mich auf das Buch von Petra Schier, in
dem Santa Claus und seine Elfen aktiv werden. Santa versucht so gut es geht, Wunschzettel abzuarbeiten. Er möchte viele Wünsche erfüllen. Manchmal sind es leichte
Aufgaben, manchmal sind es schwierigere. Aber er hat ja viele Helfer, das sind seine
Elfen, die er Einfachheit halber durchnummeriert wurden. Und diesmal mischt sich seine Frau aktiv ins
Geschehen ein.
Jedes der Weihnachtsbücher hat eine abgeschlossene Geschichte, aber es gibt durchaus einen roten
Faden und ich treffe immer wieder alte Bekannte, die mir an mein Leserherz
gewachsen sind.
Hunde spielen ebenfalls eine wichtige Rolle, diesmal ist es
Oskar, der helfend eingreifen muss.
Wie immer geht es um die Liebe und da gibt es viele Varianten, die Lieber zu den Kindern, Liebe, die Großeltern geben oder auch nicht. Natürlich darf die romantische Sache zwischen Mann und Frau nicht fehlen. Aber die Autorin hat sich noch viel mehr einfallen lassen.
Wie immer geht es um die Liebe und da gibt es viele Varianten, die Lieber zu den Kindern, Liebe, die Großeltern geben oder auch nicht. Natürlich darf die romantische Sache zwischen Mann und Frau nicht fehlen. Aber die Autorin hat sich noch viel mehr einfallen lassen.
Diesmal ist es der Mischlingshund Oskar, der ja die Menschen versteht und sich zu
gerne mitteilen würde. Er ist ein Streuner und würde zu gerne wieder abhauen.
Aber es kommt vieles anders und außerdem braucht Santa ja seine Hilfe. Mehr werde ich nun allerdings nicht verraten.
Die Autorin hat mich wieder so sehr an das Buch gefesselt,
dass ich alles andere ausgeblendet hatte, gut, dass mir keiner beim Lesen
zuschaut. Ich habe manchmal gegrinst, dann ernst geguckt und sogar auch sehr böse. Warum werde
ich aber nicht verraten. Ich fühlte mich in diesem Buch sofort wohl, die Familie Sternbach hatte ich ja schon in einem anderen Buch kennen gelernt und gerne wäre ich dabei gewesen, als sie ihren Backtag hatten.
Fazit:
Auch in diesem Jahr hat mich das Winter/Weihnachtsbuch von Petra Schier begeistert. Gerne gebe ich hier eine Leseempfehlung, allerdings möchte ich auch darauf hinweisen, dass es sich lohnt, alle Bücher in der entsprechenden Reihenfolge zu lesen.Fazit:
Ich möchte mich vielmals beim Verlag für das Rezensionsexemplar bedanken.
Rezension - Bratapfel am Meer
Autorin: Anne Barns
Titel: Bratapfel am Meer
Genre: Roman, Weihnachtsbuch
Version: eBook und Taschenbuch
erschienen: 16. September 2019
Seiten: 352
Altersempfehlung: Erwachsene
Verlag: MIRA Taschenbuch
Über die Autorin:
Anne Barns ist ein Pseudonym der Autorin Andrea Russo. Sie hat vor einigen Jahren ihren Beruf als Lehrerin aufgegeben, um sich ganz auf ihre Bücher konzentrieren zu können. Sie liebt Lesen, Kuchen und das Meer. Zum Schreiben zieht sie sich am liebsten auf eine Insel zurück, wenn möglich in die Nähe einer guten Bäckerei.
Kurzbeschreibung, übernommen:
»Bring meine Kette zurück zu meiner großen Liebe, nach Juist!« Nur wenige Stunden vor ihrem Tod hat Caros Patientin ihr dieses Versprechen abgenommen. Nun steht Caro auf dem Klinikflur, der ihr alltäglicher Arbeitsplatz ist, und hält Elfriedes kunstvoll gearbeitete Perlenkette in den Händen. Sie spürt, dass dieses Schmuckstück ein ganz besonderes Geheimnis birgt, und beschließt, zum Jahreswechsel auf die kleine Nordseeinsel Juist zu fahren. So kann sie Elfriedes Wunsch erfüllen und sich, bei eisigem Wind und rauer Brandung vor den Fenstern, mit heißem Apfelpunsch die kleine Auszeit nehmen, nach der sie sich schon lange sehnt.
Meine Meinung:
Auf meiner Suche nach Büchern, die wunderbar zur Winterzeit gelesen werden können, wurde ich auf dieses Buch aufmerksam. Das Cover hat mich angezogen und Bratapfel mag ich ebenfalls.
Deshalb lernte ich Caro kennen, die nach Weihnachten nach Juist reist, um den letzten Wunsch einer Patientin zu erfüllen. Leider konnte Caro von ihr nicht mehr alles über das Schmuckstück erfahren, das sie nach Juist bringen sollte. So gestaltete sich die Aufgabe etwas schwierig.
Anne Barns hat die Geschichte sehr gut geschrieben, sie hat dafür gesorgt, dass Caro und ich sehr viele liebenswerte Leute kennen lernen konnten. Sie hat alles so toll beschrieben, dass ich die Eisberge gesehen und Wind gespürt habe, außerdem habe ich mit allen gemeinsam gegessen und auch den Grog getrunken. Letztendlich habe ich auch sehr viel über das Schmuckstück erfahren können, was ich hier aber nicht verraten werde. Außerdem hat die Autorin ein sehr ernstes Thema eingebunden, denn die Arbeit einer Intensivkrankenschwester ist nicht immer leicht und außerdem gibt es so vieles drum herum. So kam es, dass vieles miteinander verbunden wurde. Eine besondere Romanze oder sogar mehrere, die verschiedensten Vergangenheitsbewältigungen und natürlich besondere Geschehnisse in der Gegenwart.
Fazit:
Ein wunderschönes unterhaltsames Buch, das jederzeit gelesen werden kann. Im Sommer macht es Freude, weil man gemütlich auf dem Balkon sitzt und die Protagonisten unter dem Winterwetter leidern müssen. Im Winter macht es Freude, weil man gemütlich im warmen Zimmer im Lesesessel sitzen kann und einem das Wetter draußen nicht berührt. Auf jeden Fall gebe ich hier gerne eine Leseempfehlung und ich denke, dass ich bald mal die Zutaten für einen Bratapfel besorgen werde.
Beim Verlag und bei NetGalleyDe möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken.
#BratapfelAmMeer #NetGalleyDE
Rezension - Die Zeit der Weihnachtsschwestern
Autorin: Sarah Morgan
Titel: Die Zeit der Weihnachtsschwestern
Genre: Weihnachtsbuch, Roman
Version: eBook und Taschenbuch
erschienen: 16. September 2019
Seiten: 304
Altersempfehlung: Erwachsene
Verlag: MIRA Taschenbuch
Über die Autorin:
Bereits als Kind träumte Sarah Morgan von einer Karriere als Schriftstellerin, damals verfasste sie die Autobiografie eines Hamsters. Nach der Geburt ihres ersten Kindes begann sie erneut zu schreiben, ihr erstes Manuskript wurde von Mills & Boon abgelehnt, das dritte Manuskript wurde ohne jegliche Änderung schließlich angenommen. Zu den glücklichsten Momenten ihres Lebens zählte der Augenblick, als sie die Zusage erhielt.
Sarah Morgan schreibt gern zeitgenössische Romanzen, die durch den persönlichen Humor der Autorin sowie viel Sinnlichkeit geprägt sind. Weltweit hat sie viele Fans. Mit 18 Jahren begann sie in London mit ihrer Ausbildung zur Krankenschwester. Sie war in zahlreichen Bereichen des Krankenhauses tätig, als Herausforderung betrachtet sie aber die Notfallmedizin. Die Zusammenarbeit zwischen Schwestern und Ärzten empfand sie hier besonders gut. Heute lebt sie mit ihrem Mann und ihren beiden Kindern in der Nähe von London. Wenn sie nicht mit Lesen oder Schreiben beschäftigt ist, verbringt sie ihre Zeit gern im Freien, sie ist begeisterte Walkerin und Skiläuferin.
Kurzbeschreibung, übernommen:
Suzanne McBride hat nur einen Weihnachtswunsch: ihre drei Töchter in ihrem Haus in den schottischen Highlands bei sich zu haben. Und tatsächlich: Posy, Hannah und Beth - so unterschiedlich wie die Plätzchen in der Keksdose - wollen sich wieder unter einer Tanne treffen. Suzanne ist entschlossen, ihnen das perfekte Weihnachtsfest zu bescheren … bis eine Grippe sie ans Bett kettet. Jetzt müssen die Schwestern einspringen. Während die eine oder andere dabei das Fest der Liebe sogar von seiner romantischen Seite kennenlernt, treten bei allen verborgene Geheimnisse und Konflikte ans Tageslicht. Bald wird ihnen klar: Wenn Weihnachten gelingen soll, müssen die McBride-Frauen erst das verlorene Band ihrer Familie wiederfinden …
Meine Meinung:
Gerade zur Weihnachtszeit wird oft erwartet, dass die Familie sich an einem Ort trifft und das Fest gemeinsam begeht. So ging es auch Suzanne, die sich darauf freute, dass ihre drei Töchter zusammen kommen. Ich lernte Suzanne und ihre drei Töchter richtig kennen, wobei ich anfangs nicht so große Lust hatte, das Buch zu lesen, weil ich dachte, och nö, nicht schon wieder eine Geschichte, in der es um viele persönliche Probleme geht. Aber dann hat es die Autorin geschafft und mich an das Buch gefesselt. Ich wurde sehr neugierig und wollte wissen, was den Mädchen passiert ist und wie sich nun alles entwickeln würde.
Sarah Morgan hat mit diesem Buch viel erreicht, sie konnte weihnachtliche Gefühle vermitteln, hat eine bewegende Familiengeschichte sehr gut rüber gebracht und auch das alltägliche Familienleben sehr gut dargestellt. Hatte ich anfangs das Problem mich nicht so richtig mit dem Buch anfreunden zu können, hat es sich wirklich gewendet und ich konnte es nach kurzer Zeit nicht mehr zur Seite legen.
Fazit:
Weihnachtsgefühle, Glück, Verarbeitung vergangener Ereignisse und über den eigenen Schatten springen und somit Probleme lösen, so vieles spielte eine wichtige Rolle in diesem Buch. Sicher kann dies alles auch zu andren Jahreszeiten passieren, aber Weihnachten bietet sich besser an, denn die Adventszeit ist doch sehr gefühlvoll. Ich gebe gerne eine Leseempfehlung zu diesem Buch.
Beim Verlag und bei NetGalleyDe möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken.
#DieZeitDerWeihnachtsschwestern #NetGalleyDE
Sonntag, 25. August 2019
Rezension - Apfelträume am Meer
Autorin: Anne Barns
Titel: Apfelträume am Meer
Genre: Kurzroman
Version: eBook
erschienen: 1. August 2019
Seiten: 59
Altersempfehlung: Erwachsene
Verlag: MIRA Taschenbuch
Über die Autorin:
Anne Barns ist ein Pseudonym der Autorin Andrea Russo. Sie hat vor einigen Jahren ihren Beruf als Lehrerin aufgegeben, um sich ganz auf ihre Bücher konzentrieren zu können. Sie liebt Lesen, Kuchen und das Meer. Zum Schreiben zieht sie sich am liebsten auf eine Insel zurück, wenn möglich in die Nähe einer guten Bäckerei."
Kurzbeschreibung, übernommen:
Als Merle erwacht, muss sie sofort an den vergangenen Abend denken. Es war wunderschön, gemeinsam mit Jannes in den warmen Wellen zu planschen, die vom Meeresleuchten beinahe gespenstisch in Szene gesetzt wurden. Wie kleine türkisblaue Glühwürmchen, die durch das Wasser schwirrten, hatte es ausgesehen. Und Merle war so glücklich gewesen wie noch nie. Doch als sie sich jetzt im Bett umdreht und sich an Jannes kuscheln will, merkt sie, dass sie allein ist. Stattdessen liegen auf Jannes Kopfkissen ein kleines hölzernes Kästchen und ein Brief …
Meine Meinung:
Nachdem mir das Buch "Apfelkuchen am Meer" gefallen hatte und ich auf das nächste Buch der Autorin wartete, kam mir dieser Kurzroman gerade recht.
Inzwischen kommt es immer häufiger vor, dass Autorinnen einen Kurzroman vor Erscheinen eines großen Buches schreiben, sozusagen als Vorgeschichte und hier gab es jetzt einfach mal eine Erweiterung im Nachhinein, was mir sehr gut gefallen hat.
Von Anne Barns lese ich gerne Bücher, mir gefällt der Schreibstil. Die Cover von allen Büchern sprechen mich immer wieder an und würden auch dafür sorgen, dass ich im Buchladen sofort danach greife. Da dies ja "nur" ein Kurzroman ist, will ich nicht weiter darauf eingehen, aber mir hat gefallen, was ich über Merle gelesen habe.
Fazit:
Ich persönlich habe meine Wartezeit auf das Buch "Bratapfel am Meer" mit diesem versüßen können. Achja, bei uns gibt es heute einen Apfelkuchen, gerade hängen die Äpfel noch am Baum und gleich wird es hier wunderbar duften. Ich schweife ab, ich wollte hier doch noch eine Leseempfehlung abgeben.
Beim Verlag und bei NetGalleyDe möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken.
#ApfelträumeAmMeer #NetGalleyDe
Mittwoch, 10. Juli 2019
Rezension - Kein Mord ist auch keine Lösung
Autorin: Cathrin Möller
Titel: Kein Mord ist auch keine Lösung
Genre: Roman
Version: eBook und Taschenbuch
erschienen: 9. Juli 2019
Seiten: 304
Altersempfehlung: Erwachsene
Verlag: MIRA Taschenbuch
Über die Autorin:
Spiegel-Bestsellerautorin Cathrin Moeller greift in jeder freien Minute zu Stift und Papier und verfasst Geschichten, in denen so manche Leiche auftaucht. Ihre kreativste Zeit ist morgens um fünf, dann schleicht sie sich auch sonntags ins Wohnzimmer und kuschelt sich mit Laptop und dem Hund Giovanni aufs Sofa, wo sie ihre Figuren und Plots erfindet. Cathrin Moeller hat zwei erwachsene Kinder und lebt mit Mann und Hund in einem Haus (fast am See) bei Leipzig.
Kurzbeschreibung, übernommen:
Drei Frauen, ein Ziel: Der Boss muss weg!
Seinen Namen, seine Gene und seinen Chef kann man sich leider nicht aussuchen …
Alwine, Özlem und Silvie sind verzweifelt: Denn Sebastian Voigt, der arrogante neue Programmleiter des Hamburger Phönix Verlags, quält sie, wo er nur kann, und macht ihnen den Arbeitsalltag zur Hölle. Dummerweise hat er sie aber auch alle drei auf ihre Weise in der Hand. Die einzige Lösung: Mord! Doch wie bringt man seinen Boss am besten um? Profikiller findet man nicht bei Google, das steht schnell fest. Also müssen sie wohl selber Hand anlegen. Und damit fangen die Probleme erst richtig an. Schnell stecken die drei Amateur-Mörderinnen knietief im Chaos, und zu allem Überfluss ist ihnen auch noch die Polizei auf den Fersen …
Meine Meinung:
Bei diesem Buch wurde ich mal wieder durch das originelle Cover verführt. Als nächstes machte mich die Kurzbeschreibung neugierig und es war klar, dass ich das Buch gerne lesen wollte. Schließlich hat doch sicher jeder während seines Berufslebens wenigstens einmal daran gedacht, seinen Chef verschwinden zu lassen.
Spannend und humorvoll hat die Autorin beschrieben, was die drei Alwine, Özlem und Silvie unternahmen, um ihren Chef zu ermorden. Leicht wurde es auf keinen Fall und ich verrate auch nicht, ob sie es geschafft haben. Allerdings hat mir das Ende gut gefallen und ich war dann auch sehr zufrieden damit.
Fazit:
Ob man das Buch nun als Ideengeber oder spannende Unterhaltung betrachten möchte, bleibt jedem selbst überlassen. 😉 Ich empfehle es als lesenswert.
Beim Verlag und bei NetGalleyDe möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken.
#KeinMordIstAuchKeineLösung #NetGalleyDE
Mittwoch, 8. Mai 2019
Rezension - Honigduft und Meeresbrise
Autorin: Anne Barns
Titel: Honigduft und Meeresbrise
Genre: Roman
Version: eBook und Taschenbuch
erschienen: 1. April 2019
Seiten: 352
Altersempfehlung: Erwachsene
Verlag: MIRA Taschenbuch
Über die Autorin:
Anne Barns ist ein Pseudonym der Autorin Andrea Russo. Sie hat vor einigen Jahren ihren Beruf als Lehrerin aufgegeben, um sich ganz auf ihre Bücher konzentrieren zu können. Sie liebt Lesen, Kuchen und das Meer. Zum Schreiben zieht sie sich am liebsten auf eine Insel zurück, wenn möglich in die Nähe einer guten Bäckerei."
Kurzbeschreibung, übernommen:
Geliebte Martha, von dir zu lesen, gibt mir unendlich viel Kraft! – So beginnt der Brief, den Anna in Händen hält. Die mit Tinte auf das vergilbte Papier geschriebenen Buchstaben sind noch immer gut sichtbar. Trotzdem fällt es Anna schwer, die geschwungene Schrift zu entziffern. Nur am Datum gibt es keine Zweifel: Dezember 1941. Vor fast achtzig Jahren wurde dieser Brief an ihre Urgroßmutter adressiert, und doch hat Anna ihn eben erst gemeinsam mit ihrer Oma geöffnet. Sein Inhalt lässt ein Familiengeheimnis vermuten und Anna beschließt, nach Ahrenshoop zu fahren und dem auf den Grund zu gehen.
Meine Meinung:
Von Anne Barns habe ich schon ein paar Bücher gelesen, die mir gefallen haben und deshalb freute ich mich auf dieses neue Buch.
Eigentlich wollte Anne nur ein paar Tage Urlaub bei ihrer Oma machen und ihr beim Schleudern des neuen Honigs helfen. Dann tauchte auf einmal ein Brief auf, der vor fast achtzig Jahren an ihre Uroma geschrieben wurde. Anne und ich waren natürlich neugierig, was in dem Brief stand und was es zu bedeuten hatte. So begleitete ich beide bei ihren Nachforschungen und konnte auch noch an anderen Dingen, die die beiden beschäftigten, teilnehmen.
Natürlich werde ich nichts vom Inhalt verraten. Aber ich kann erwähnen, dass die Autorin mich an das Buch gefesselt hat. Ich durfte einiges lesen, was mich gefreut hat, aber es gab auch nachdenkliches. Die Liebe spielte ebenso eine Rolle, wie Freundschaft und Trauerbewältigung. Also eigentlich vieles, was uns im täglichen Leben begegnen kann. Eine Ausnahme spielt hierbei der Brief, da gibt es kaum jemanden, der nach so langer Zeit einen erhält. Die Auswirkungen sind interessant und ich selber hätte nichts dagegen, wenn die Geschichte in einem weiteren Buch fortgesetzt würde.
Fazit:
Ein schönes und gefühlvolles Buch, das auch zeigt, was Entscheidungen, die vor langer Zeit gefällt wurden bewirken können. Was wäre wenn.... der Brief sofort zugestellt worden wäre. Und wie geht man mit dem neuen Wissen um. Ein Buch mit Höhen und Tiefen des Lebens. Ich empfehle es sehr gerne weiter.
Beim Verlag und bei NetGalley.De möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken
#HonigduftUndMeeresbrise #NetGalleyDE
Mittwoch, 17. April 2019
Rezension - Strandkörbchen und Wellenfunkeln
Autorin: Petra Schier
Titel: Strandkörbchen und Wellenfunkeln
Genre: Roman
Version: eBook und Taschenbuch
erschienen: 1. April 2019
Seiten: 336
Altersempfehlung: Erwachsene
Verlag: MIRA Taschenbuch
Über die Autorin:
Petra Schier, Jahrgang 1978, lebt mit Mann und Hund in einer kleinen Gemeinde in der Eifel. Sie studierte Geschichte und Literatur an der Fernuniversität Hagen, und seit 2003 arbeitet sie als freie Autorin. Ihre sehr erfolgreichen historischen Romane erscheinen im Rowohlt Taschenbuch Verlag, ihre Weihnachts- und Liebesromane bei Rütten & Loening sowie MIRA Taschenbuch und Weltbild. Sie ist Mitglied im Syndikat und bei DELIA sowie Vorsitzende der Jury des DELIA-Literaturpreises sowie des DELIA-Jugendliteraturpreises.
Kurzbeschreibung, übernommen:
Luisa hat sich einen Traum erfüllt: Sie hat ihre eigene Tierarztpraxis eröffnet! Voller Hingabe beginnt sie nun, sich für ihre flauschigen Patienten einzusetzen. Da steht eines Tages Lars vor der Tür – ihre erste große Liebe. Im Arm hält er einen winselnden Golden-Retriever-Welpen. Luisa sieht sofort, wie dringend das Tier ihre Hilfe braucht. Wie gut, dass der Notfall sie von ihren Gefühlen für Lars ablenkt, die sofort wieder in ihr brodeln. Auf keinen Fall darf sie zulassen, dass dieser Mann ihr noch einmal das Herz bricht!
Meine Meinung:
Ich freue mich immer wieder, wenn von Petra Schier ein weiteres Buch erscheint, dessen Handlung in Lichterhaven spielt und natürlich ein Hund eine wichtige Rolle spielt. Denn die Autorin versteht es wunderbar mir die Gedanken der Hunde zu vermitteln, ich habe immer sehr viel Spaß, wenn sie die Hunde "zu Wort" kommen lässt.
Die menschlichen Rollen haben diesmal Luisa und Lars übernommen, deren Verhältnis zueinander etwas verzwickt ist. Handlungen der Vergangenheit erleichtern das erneute Treffen in der Gegenwart nicht unbedingt. Petra Schier hat es sehr gut beschrieben, wie die beiden sich mit allem auseinandersetzen, wobei auch Familienmitglieder eine große Rolle spielen. Ich will ja nie zu viel vom Inhalt des Buches verraten und so halte ich es auch diesmal.
Mir hat es in Lichterhaven wieder sehr gut gefallen. Da ich dort schon sehr oft zu Besuch war, kannte ich einige Personen und natürlich auch deren Hunde und ich wusste auch, was mich ansonsten noch so erwarten würde. Wobei ich diesmal der Meinung bin, dass gewisse Handlungen zu sehr im Vordergrund standen. Das ist auch der Grund, weshalb ich nicht ganz so begeistert bin, wie es sonst immer der Fall ist.
Fazit:
Wie es oft bei Serien der Fall ist, es gibt Folgen, die einen riesig begeistern und solche, von denen man nicht ganz so überzeugt ist. Mir persönlich haben die anderen Bücher besser gefallen, aber das muss nicht heißen, dass das Buch schlecht ist. Ich setze halt andere Maßstäbe und ich werde ganz bestimmt nicht vom Lesen des Buches abraten, denn zum Glück sind Geschmäcker ja auch unterschiedlich.
Beim Verlag möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken.
Dienstag, 5. März 2019
Rezension - Hundeherz und Liebesglück
Autorin: Petra Schier
Titel: Hundeherz und Liebesglück
Genre: Kurzroman
Version: eBook
erschienen: 1. März 2019
Seiten: 128
Altersempfehlung: Erwachsene
Verlag: MIRA Taschenbuch
Über die Autorin:
Seit Petra Schier 2003 ihr Fernstudium in Geschichte und Literatur abschloss, arbeitet sie als freue Autorin und Lektorin. Neben ihren zauberhaften Weihnachtsromanen schreibt sie auch historische Romane. Sie lebt heute mit ihrem Mann und einem deutschen Schäferhund in einem kleinen Ort in der Eifel.
Kurzbeschreibung, übernommen:
Flugbegleiterin Elke hat sich auf entspannte Urlaubstage im Wellness-Hotel gefreut. Stattdessen ist sie jetzt in der Ferienwohnung auf einem Bauernhof untergebracht, wo sie sich völlig fehl am Platz fühlt. Nur schwer kommt sie mit der unverschämt offenen Art der Bäuerin klar und dass Schäferhündin Ania ihr kaum von der Seite weicht, macht ihr Angst. Als dann auch noch Jungbauer Bruno auftaucht, ist Elke völlig überfordert. Warum rüttelt schon sein Anblick ihre Gefühlswelt so durcheinander? Am liebsten würde sie gleich wieder abreisen. Aber dann spürt sie, wie mit jedem weiteren Tag ihre Anspannung nachlässt. Langsam beginnt sie, sich auf das ruhige Landleben einzulassen, genauso wie auf die Liebe der treuen Ania und vielleicht sogar ein wenig auf Bruno.
Meine Meinung:
Mit Begeisterung lese ich immer wieder und besonders gerne Bücher von Petra Schier. Hier hatte ich nun "nur" einen Kurzroman, aber ich freue mich über jedes Buch von ihr, egal ob dick oder dünn. Außerdem hat sie es verstanden in diesem Kurzroman sehr vieles zu vermitteln.
Ich reiste mit Hilfe der Autorin mal wieder nach Lichterhaven, einem hübschen Ort an der Nordsee, wo man gerne wohnt oder zumindest Urlaub machen möchte. Urlaub wollte Elke dort machen, allerdings wurde er ganz anders, als sie es sich vorgestellt hatte. Ich möchte jetzt nicht zu sehr auf den Inhalt und Einzelheiten eingehen, weil ich zuviel verraten müsste. Auf jeden Fall spielte, eigentlich wie immer, ein Hund eine sehr wichtige Rolle im Buch.
Ich mag den Schreibstil der Autorin und diesmal war es mal etwas anders als sonst, aber es passte alles bestens. Da es ja ein Kurzroman ist, hatte ich das Buch natürlich sehr schnell durch gelesen.
Fazit:
Falls jemand die Wartezeit zwischen den Büchern von Petra Schier überbrücken möchte, sollte dieses lesen, es eignet sich bestens. Natürlich kann es auch vielen anderen Gründen gelesen werden. 😉 Es bietet eine hervorragende Unterhaltung und macht Lust auf mehr Bücher. Ich empfehle es auf jeden Fall sehr gerne.
Sonntag, 27. Januar 2019
Rezension - Die Villa an der Elbe
Autorin: Linda Belago
Titel: Die Villa an der Elbe
Genre: Historisch
Version: eBook und Taschenbuch
erschienen: 3. Dezember 2018
Seiten: 304
Altersempfehlung: Erwachsene
Verlag: MIRA Taschenbuch
Über die Autorin:
Die Autorin Linda Belago ist in ihrem Leben viel gereist. Ihr Weg führte sie zunächst quer durch Europa und später nach Übersee. Ihre Erfahrungen und Erlebnisse von diesen Reisen zusammen mit ihrem Interesse für historische Themen inspirieren sie für ihre Romane. Heute lebt Linda Belago mit ihrem Mann nahe der deutschen Nordseeküste.
Kurzbeschreibung, übernommen:
Liegt in der Vergangenheit der Familie vielleicht die Zukunft der Reederei? Hamburg, 1910: Anni steht auf der Tribüne der Horner Rennbahn und starrt auf die Zeitung in ihren Händen, während unten die Pferde vorbeidonnern. Sie ist sich ganz sicher, dass die Frau auf dem Foto ihre seit zehn Jahren tot geglaubte Schwester ist. Anni war immer überzeugt, dass Helena das Schiffsunglück vor Hoboken überlebt hat. Aber das Leben ging weiter und von Helena kam nie ein Lebenszeichen. Anni ist inzwischen verheiratet, Mutter und Teil der hoch angesehenen Hamburger Reederfamilie Clausen. Warum ist ihre Schwester jetzt auf diesem Bild zu sehen und warum steht ein fremder Name darunter?
Meine Meinung:
Bei diesem Buch war es mal wieder so, dass mich Cover und Titel neugierig gemacht haben und ich es gerne lesen wollte.
So kam es, dass ich mich mitten in einer Familiengeschichte wiederfand, die in verschiedenen Zeitebenen und an verschiedenen Orten spielte. Im Wechsel war ich also in der Vergangenheit und Gegenwart, außerdem in Deutschland und Amerika. Mir persönlich kam es etwas schleppend vor, weil von mehreren Personen berichtet wurde. Später konnte ich dann natürlich die Zusammenhänge erahnen. Es war ganz interessant geschrieben und so nebenher habe ich einiges über das Leben ab 1910 erfahren. Einmal mit dem Lesen begonnen, wollte ich natürlich auch nicht aufhören und hätte das Buch am liebsten in einem Rutsch gelesen.
Ich erwähnte ja, dass der Buchtitel mich neugierig gemacht hatte, in letzter Zeit wird gerne über das Leben in Häusern an der Elbe geschrieben, Wobei es hier etwas irreführend war, denn das Haus spielte nur eine kleine Rolle in der Geschichte.
Auch bedauerte ich das rasche Ende des Buches, denn es blieben noch einige Fragen offen.
Fazit:
Ein durchaus unterhaltsames Buch über Geheimnisse, Wiederfinden und das vermeintlich große Glück. Wer wissen will, wie sich das Leben zweier Schwestern entwickelt, die durch das Schicksal getrennt wurden, sollte dieses Buch mal lesen.
Beim Verlag und bei NetgalleyDe möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken.
#DieVillaAnDerElbe #NetGalleyDe
Donnerstag, 22. November 2018
Rezension - Dünenwinter und Lichterglanz
Autorin: Tanja Janz
Titel: Dünenwinter und Lichterglanz
Genre: Weihnachtsbuch
Version: eBook und Taschenbuch
erschienen: 5. November 2018
Seiten: 272
Altersempfehlung: Erwachsene
Verlag: MIRA Taschenbuch
Über die Autorin:
Tanja Janz wollte schon als Kind Bücher schreiben und malte ihre ersten Geschichten auf ein Blatt Papier. Heute ist sie Schriftstellerin und lebt mit ihrer Familie und zwei Katzen im Ruhrgebiet. Neben der Schreiberei und der Liebe zum heimischen Fußballverein schwärmt sie für St. Peter-Ording, den einzigartigen Ort an der Nordseeküste.
Kurzbeschreibung, übernommen:
Winterzauber in St. Peter-Ording: Wo sich Wünsche fast von alleine erfüllen
Die Hiobsbotschaft erreicht Alida kurz vor Weihnachten: Ihre TV-Sendung »Wohnexpertin« wird eingestellt. Alida ist geschockt. Ausgerechnet jetzt! In ihrer Verzweiflung schreibt sie einen Wunschzettel an den Weihnachtsmann, an dessen Erfüllung sie aber selbst nicht glaubt. Weil sie in Berlin nichts hält, setzt sie sich ins Auto und fährt nach Norden. Über Umwege landet sie im verschneiten St. Peter-Ording. Noch ahnt sie nicht, dass sich in dem kleinen Küstenörtchen nach und nach ihre Wünsche erfüllen werden.
Meine Meinung:
Wenn ich mir das Buchcover ansehe, entsteht bei mir der Wunsch, genau dort am Fenster sitzen zu wollen. Aber das Wetter tut einem ja selten den Gefallen, genau dann winterlich schön zu sein, wenn man verreisen möchte. Also musste ich mich mit dem Buch begnügen. Damit konnte ich wenigstens Alida begleiten, die aus den verschiedensten Gründen nach St. Peter-Ording gefahren ist.
Für Lichterglanz hat sie dann ausreichend gesorgt, schließlich ist sie eine Wohnexpertin. Ich konnte mir alles bestens vorstellen, denn die Autorin hat es sehr gut beschrieben.
Allerdings drehte es sich nicht nur um die Dekoration eines Hotels. Alida wollte sich um einiges aus der Vergangenheit kümmern und sollte in der Gegenwart selber romantisches erleben.
Die Geschichte ich durchaus vorhersehbar, aber das ist in diesem Fall genau richtig. Zur Weihnachtszeit wünschen sich viele halt Wohlfühlbücher. Außerdem hat die Autorin sich einiges einfallen lassen und konnte uns Leser damit überraschen.
Fazit:
Ein schönes Buch zur Winterzeit, in dem einiges vermittelt wird. Es gibt immer wieder einen neuen Weg und altes kann abgeschlossen werden. Wer nach einem leichten Wohlfühlbuch Ausschau hält, wird hier bestimmt das richtige finden.
Ich möchte mich vielmals beim Verlag und bei NetGalleyDe für das Rezensionsexemplar bedanken.
#Weihnachtsbuch #NetGalleyDe #MiraTaschenbuch #Werbung
Mittwoch, 14. November 2018
Rezension - Sitz,Platz,Plätzchen
Autorin: Annie England Noblin
Titel: Sitz, Platz, Plätzchen
Genre: Weihnachtsbuch
Version: eBook und Taschenbuch
erschienen: 1. Oktober 2018
Seiten: 384
Altersempfehlung: Erwachsene
Verlag: MIRA Taschenbuch
Über die Autorin:
Annie England Noblin lebt mit ihrem Sohn, ihrem Ehemann und drei Hunden in Missouri. Sie hat ihren Master in kreativem Schreiben an der Missouri State University gemacht und unterrichtet inzwischen Englisch und Kommunikationswissenschaften. In ihrer Freizeit spielt sie gern Rollenspiele, kümmert sich um streunende Katzen und unterstützt ehrenamtlich Tierheime, die Straßenhunden ein neues Zuhause geben.
Kurzbeschreibung, übernommen:
Übergewichtig, niedergeschlagen und nicht mehr der Jüngste - Brydies neuer Mitbewohner, der Mops Teddy Roosevelt, bringt ihr Leben ganz schön durcheinander. Als würden eine anstrengende Scheidung und ein plötzlicher Umzug nicht schon genügen. Doch dann hat Brydie eine Idee: Warum nicht ihre Backkünste mit ihrem neu erworbenen Wissen über Hunde kombinieren und ein Café für Hund und Herrchen eröffnen? Sie will ganz neu anfangen und sich vielleicht sogar irgendwann noch einmal verlieben …
Meine Meinung:
Plätzchen verbinde ich mit Advent und der Weihnachtszeit und deshalb habe ich mich näher mit dem Buch beschäftigt. Der Anblick des traurig wirkenden Hundes berührte ich zusätzlich und ich wurde neugierig auf dieses Buch. Wobei ich vorab erwähnen möchte, dass ich das Buch bei mir zwar unter Weihnachtsbüchern einordne, es aber kein reines Weihnachtsbuch ist.
Die Geschichte um Brydies und dem Mops Teddy startet im Oktober und endet im Dezember. In diese Zeit fallen ja einige besondere Feiertage, die in den USA gefeiert werden und an denen die beiden teilnehmen. Aber ich will darüber nichts verraten und etwas vorweg nehmen.
Auf jeden Fall fand ich es sehr unterhaltsam Brydie und Teddy zu begleiten. Zufällig haben die beiden zueinander gefunden und jeder musste sich erst einmal mit dem anderen anfreunden. Brydie hatte zuvor nie etwas mit Hunden zu tun gehabt und lernte durch den kleinen Mops sehr viele Hundebesitzer kennen, die mir alle sehr sympathisch waren. Zusätzlich kamen auf Brydie einige Änderungen im Berufsleben hinzu und damit verbunden das kennen lernen weiterer Personen, denen die Autorin interessante Charaktere zugeordnet hat. Einige Situationen können Vielleser erahnen, aber die Autorin hat einige überraschende Wendungen eingebaut, was mir gut gefallen hat.
Fazit:
Ein nettes Buch, das sich wunderbar ohne großartige Aufregung lesen lässt. Egal, ob nun zur Weihnachtszeit oder zu einer anderen Jahreszeit, es lässt sich prima zwischendurch lesen. Aber da genau jetzt die entsprechende Zeit für solch bewegende Geschichten ist, empfehle ich es gerne weiter und vor allem jetzt zu lesen.
Beim Verlag möchte ich mich vielmals für da Rezensionsexemplar bedanken.
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Dienstag, 13. November 2018
Rezension - Zuckerküsse und Lamettaglitzern
Autorin: Candis Terry
Titel: Zuckerküsse und Lamettaglitzern
Genre: Weihnachtsbuch
Version: eBook und Taschenbuch
erschienen: 1. Oktober 2018
Seiten: 320
Altersempfehlung: unbedingt nur Erwachsene
Verlag: MIRA Taschenbuch
Über die Autorin:
Candis Terry wuchs im sonnigen Kalifornien auf und lebt inzwischen auf einer Farm in Idaho. Sie hat sich in vielen Jobs ausprobiert: von der Arbeit in einem Tonstudio in Hollywood bis hin zum Einfangen von eigensinnigen Rindern. Dabei hat sie herausgefunden, dass eine Leidenschaft immer geblieben ist: die Liebe zum Schreiben, die Begeisterung Romances zu verfassen, die spätestens auf der letzten Seite in ein großes Happy End münden.
Kurzbeschreibung, übernommen:
Er braucht keine Köchin - und stellt sie trotzdem ein
Sie will sich beweisen - und sich nicht verlieben
Als ob die Weihnachtszeit nicht schon stressig genug wäre. Parker hat alle Hände voll mit der Eröffnung seines neuen Restaurants zu tun. Es muss vor Weihnachten fertig werden, denn sein großer Bruder möchte seine Winterhochzeit in der ausgebauten Scheune auf dem Weingut feiern. Und obwohl Parker keine Köchin gesucht hat, steht plötzlich Gabriella vor ihm und bewirbt sich als Küchenchefin. Die schöne Halbitalienerin lässt nicht locker, und Parker kann nicht widerstehen, denn es knistert gewaltig.
Meine Meinung:
Oft lasse ich mich ja von einem wunderschönen Cover dazu verführen, mich näher mit einem Buch zu befassen. Hier erwartete ich deshalb eine romantische Weihnachtsgeschichte und bin unverhofft in eine Serie geraten. Das war allerdings kein Problem, durch kurze Rückblenden oder Erklärungen hatte ich nicht das Gefühl, ich müsste die vorherigen Bücher unbedingt kennen, um mich zurecht zu finden. Die Kurzbeschreibung versprach mir außerdem ein unterhaltsames Buch und ich will nicht behaupten, dass es mich gelangweilt hat. Es war sehr interessant Gabriella und Parker zu begleiten und vor allem dabei zu beobachten, wie sie es schafften, das Restaurant rechtzeitig zu eröffnen. Allerdings hatte ich nicht mit so vielen und ausführlichen erotischen Szenen gerechnet.
Für Fans erotischer Bücher mit einem nicht ungewöhnlichen Plot mag es ein gutes Buch sein. Schade, mich persönlich konnte es nicht so recht begeistern, außerdem hätte alles mit kleinen Änderungen auch zu jeder anderen Jahreszeit passieren können.
Fazit:
Wer nach Büchern Ausschau hält, in dem sehr viele erotische Szenen beschrieben werden und nebenbei noch eine Handlung wünscht, wird dies vielleicht das richtige Buch sein. Ich scheine nicht die richtige Leserin gewesen zu sein, aber das heißt natürlich nicht, dass dieses Buch schlecht geschrieben wurde.
Beim Verlag möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken
Sonntag, 11. November 2018
Rezension - Der Winter der Wunder
Autorin: Debbie Macomber
Titel: Der Winter der Wunder
Genre: Weihnachtsbuch
Version: eBook und Taschenbuch
erschienen: 5. November 2018
Seiten: 272
Altersempfehlung: Erwachsene
Verlag: MIRA Taschenbuch
Über die Autorin:
Debbie Macomber gehört zu den absoluten Stars der Unterhaltungsliteratur. Bereits drei ihrer Romane erreichten auf Anhieb Platz 1 der berühmten New York Times Bestseller- Liste. Debbies Bücher wurden in über 15 Sprachen übersetzt und gingen weltweit mehr als 150 Millionen Mal über den Ladentisch.
Wer mehr über die Autorin erfahren möchte, kann dies hier nachlesen: Interview mit der Autorin
Kurzbeschreibung, übernommen:
Katherine liebt den Winter - vor allem den Zauber der dunklen Jahreszeit. Diese Liebe gibt sie an ihre Nichten weiter. Doch deren Mutter hält sich an die Erziehungsmethoden des renommierten Psychologen Wynn Jeffries. Er vertritt die Meinung, dass man Kinder mit Märchen wie dem vom Weihnachtsmann verschonen sollte. Als Katherine dann eines Tages Wynn tatsächlich persönlich gegenübersteht, kann sie ihm endlich einmal sagen, was sie von ihm denkt. Damit, dass er eigentlich ganz nett ist und dabei auch noch ziemlich gut aussieht, hat Katherine allerdings nicht gerechnet …
Meine Meinung:
Ohje, die Kurzbeschreibung des Buches versprach reichlich Konflikte, die sich niemand in der Vorweihnachtszeit wünscht. Klar, jeder hat seinen Kindern vom Weihnachtsmann erzählt und bisher ist mir kein Kind begegnet, dem das geschadet hat. Deshalb war ich sofort auf der Seite von Katherine, die sich über das Buch mit den Erziehungsmethoden von Wynn aufregte. Man merkt, ich war mal wieder mitten drin im Geschehen und habe gespannt verfolgt, wie Katherine und Wynn sich kennen lernten und vor allem wie der Abend verlief, an dem sie auf die Zwillinge von Katherines Schwester aufpassten. Aber ich will nicht zuviel vom Inhalt verraten, auf jeden Fall fand ich alles sehr unterhaltsam. Vielleser können sich vorstellen, was so alles im Buch passiert und wie die Geschichte endet, aber Autoren können uns Leser auch immer wieder überraschen. Besonders dann, wenn sie sich eine interessante Handlung mit überraschenden Situationen einfallen lassen und Beteiligte mit besonderen Charakteren ausstatten, was mir besonders an der Nachbarin gefallen hat.
Fazit:
Ein nettes unterhaltsames Buch zur Vorweihnachtszeit. Wer nach leichter etwas vorhersehbarer Lektüre sucht, wird hier vielleicht das richtige finden.
Ich möchte mich vielmals beim Verlag und bei NetGalleyDe für das Rezensionsexemplar bedanken.
#Werbung #Weihnachtsbuch #DerWinterDerWunder #MiraTaschenbuch #NetGalleyDe
Sonntag, 28. Oktober 2018
Rezension - Das Weihnachtscafé in Manhattan
Autorin: Katharina Garbera
Titel: Das Weihnachtscafé in Manhattan
Genre: Weihnachtsbuch
Version: eBook und Taschenbuch
erschienen: 1. Oktober 2018
Seiten: 304
Altersempfehlung: Erwachsene
Verlag: MIRA Taschenbuch
Über die Autorin:
USA-Today-Bestsellerautorin Katherine Garbera hat schon mehr als neunzig Romane geschrieben. Von Büchern bekommt sie einfach nicht genug: ihre zweitliebste Tätigkeit nach dem Schreiben ist das Lesen. Katherine lebt mit ihrem Mann, ihren Kindern und ihrem verwöhnten Dackel in England.
Kurzbeschreibung, übernommen:
Die ersten Schneeflocken fallen, ein Kribbeln liegt in der Luft, und über die Fifth Avenue zieht der köstliche Duft von Schokoladentorte - das festlich geschmückte Candied Apple Café ist bereit für Weihnachten! Hotelchef Mads Eriksson lässt sich von der besinnlichen Stimmung nicht anstecken. Es ist das erste Weihnachtsfest seit dem Verlust seiner Frau, und seine sechsjährige Tochter Sofia hat zusammen mit ihrer Mutter den Glauben an Santa Claus verloren. Doch als er Iona, die schöne Besitzerin des Candied Apple Cafés, kennenlernt, beginnt Madsʼ gefrorenes Herz zu tauen. Wird er etwa sein ganz persönliches Weihnachtswunder erleben?
Meine Meinung:
Dieses Café hätte ich gerne mal besucht und dort so einige Leckereien probiert. Da dies nicht möglich war, gab ich mich mit den Schilderungen der Autorin zufrieden.
Außerdem lernte ich sehr sympathische Protagonisten kennen, am liebsten war mir die kleine Sofia. Sie hat sehr früh ihre Mutter verloren, nie eine glückliche Weihnachtszeit erlebt und musste mit einigen Problemen fertig werden. Ihr Vater hatte ebenfalls noch nicht alles verarbeitet, sich aber manchmal in meinen Augen sehr unverständlich verhalten und ich hätte ihn am liebsten mal kräftig geschüttelt. Merkt man es? Ich steckte schnell mittendrin im Geschehen.
Obwohl viele Situationen, in denen sich die Beteiligten befanden, in vielen anderen Bücher auch schon behandelt wurden, ist es immer wieder interessant, was die Autorin sich rund um die Geschehnissen einfallen lässt.
So kam es, dass ich Iona, Sofie und Mads gerne beobachtete und hoffte, dass alles ein Ende findet, das mir auch gefallen würde. Es gab ja auch sehr viele lustige Begebenheiten, wo ich gerne Mäuschen gespielt hätte, ob es nun die Party mit den häßlichsten Pullovern war oder oder oder, tja, ich verrate wie immer nicht mehr. Nur soviel, ich war zufrieden.
Fazit:
Ein sehr schönes Buch, in dem alles mögliche miteinander verbunden wurde, Kitsch, Weihnachtsgefühle, Schicksale und Alltagsprobleme. Es passte alles bestens und gerne empfehle ich das Buch weiter.
Beim Verlag möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken.
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