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Mittwoch, 20. November 2019

Rezension - Winteraustern



Autor: Alexander Oetker

Titel: Winteraustern

Genre: Krimi, Weihnachtsbuch

Version: eBook, broschiert und Hörbuch

erschienen: 4. November 2019

Seiten: 320

Altersempfehlung: Erwachsene

Verlag: Hoffmann und Campe 



Über den Autor:
Alexander Oetker war langjähriger Frankreichkorrespondent für RTL und n-tv und ist profunder Kenner von Politik und Gesellschaft der Grande Nation. Geboren 1982 in Berlin, arbeitete er u.a. für die Berliner Zeitung, das Bayerische Fernsehen und den MDR. Seit 2012 ist er politischer Korrespondent für die Mediengruppe RTL Deutschland in Berlin, berichtet aber immer wieder aus Frankreich.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Ziehen Sie sich warm an für Luc Verlains kältesten Fall!
Winterzeit am Bassin d’Arcachon, das bedeutet für die Austernzüchter Hochkonjunktur. Allerdings auch für die Austerndiebe, denen man mit immer drastischeren Methoden begegnet. Und so mündet das, was eine besinnliche Bootsfahrt werden sollte, für Luc Verlain in einen Mordfall, der es in sich hat.
Zusammen mit seinem Vater, einem ehemaligen Austernzüchter, hatte Luc eigentlich nur noch einmal dessen einstige Wirkungsstätte befahren wollen, als sie plötzlich auf die übel zugerichteten Leichen zweier junger Männer stoßen. Handelt es sich um Austernzüchter, die den Austernmogul der Region um einen Teil seines Festtags-Umsatzes bringen wollten? Oder wollte ein anderer Austerndieb von seinem Treiben ablenken?
Die Ermittlungen von Luc und seiner Partnerin Anouk führen tief hinein in eine von Profitgier und Konkurrenzdenken korrumpierte Branche.


Meine Meinung:
Eigentlich hatte mich der Buchtitel neugierig gemacht, denn ich bin ja immer noch auf der Suche nach Büchern, die sich hervorragend zur Winterzeit lesen lassen und deren Handlung natürlich auch in dieser Zeit spielt. Zunächst konnte ich mit dem Titel Winteraustern so gar nichts anfangen, was vielleicht daran liegen mag, dass ich selbst nach dem Lesen dieses Buch, auf keinen Fall Austern essen möchte. Allerdings weiß ich jetzt sehr viel darüber und auch über die Probleme, die die Austernzüchter tatsächlich haben.
So kam es also, dass ich Luc Verlain bei der Lösung seines dritten Falles begleiten konnte und das wirklich zu einer extrem kalten Jahreszeit. So gerne ich ja manchmal vor Ort dabei sein möchte, war ich diesmal froh, dass ich nicht in das eiskalte Wasser steigen musste, sondern alles zu Hause gemütlich in meinem Lesesessel beobachten konnte.
Ich fand es dann auch sehr spannend und ich war neugierig, wer denn der Täter sein könnte. Wobei mich der Autor mit den Wendungen doch sehr überrascht hatte. Ich muss aber auch gestehen, dass ich mit der Lösung nicht so ganz einverstanden war, es passte einfach nicht in die Geschichte rein.


Fazit:
Interessante Details über Austern habe ich erfahren, spannend war es ebenfalls, aber so ganz überzeugen konnte mich der Autor dann doch nicht.  Aber zum Glück sind die Geschmäcker unterschiedlich und nicht jeder ist so kritisch, wie ich es bin. das Buch habe ich übrigens auch in meine Rubrik der Weihnachtsbücher aufgenommen, denn alles spielt sich kurz vor Weihnachten ab.


Beim Verlag und bei NetGalleyDe möchte ich mich  vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken.


#Winteraustern #NetGalleyDE

Sonntag, 13. Oktober 2019

Rezension - Vier Frauen und ein Mord



Autorin: Agatha Christie

Titel: Vier Frauen und ein Mord

Genre: Krimi

Version: eBook und Taschenbuch

erschienen: 4. September 2019

Seiten: 240

Altersempfehlung: Erwachsene

Verlag: Atlantik



Über die Autorin:
Agatha Christie begründete den modernen britischen Kriminalroman und avancierte im Laufe ihres Lebens zur bekanntesten Krimiautorin aller Zeiten. Ihre beliebten Helden Hercule Poirot und Miss Marple sind - auch durch die Verfilmungen - einem Millionenpublikum bekannt. 1971 wurde sie in den Adelsstand erhoben. Agatha Christie starb 1976 im Alter von 85 Jahren.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Die liebenswerte, vielleicht etwas geschwätzige Mrs. McGinty wurde brutal ermordet und schnell wird ihr Untermieter für die Tat verhaftet. Doch wirkt er keineswegs wie ein Mörder, höchstens etwas verschroben. Kurz vor ihrem Tod hatte die alte Dame einen Brief an die Zeitung bezüglich eines Artikels über vier Verbrecherinnen geschrieben, der ihre Aufmerksamkeit erregt hatte. Hercule Poirot und Ariadne Oliver rollen den Fall neu auf.


Meine Meinung:
Wer kennt Agatha Christie nicht? Ich denke selbst Nichtlesern sagt der Name etwas, denn schließlich gab es reichlich Buchverfilmungen.  Und ich hatte jetzt mal große Lust, einen alten Krimi zu lesen. Ich meine, es gibt genügend Krimis, die in der heutigen Zeit geschrieben werden und deren Handlung in der Vergangenheit stattfindet. Dieses Buch wurde 1952 von der Autorin geschrieben und spiegelt die Zeit ganz anders wieder. Ich gehe mal einfach davon aus, dass die Bücher bei Neuauflage etwas überarbeitet werden, aber das ursprüngliche bleibt doch erhalten.
So hatte ich nun die Möglichkeit, Hercule Poirot bei der Arbeit zu beobachten. Dabei hatte ich übrigens Peter Ustinov vor Augen, der oft in diese Rolle geschlüpft ist.
Ein eigentlich abgeschlossener Fall soll wieder aufgerollt werden, weil doch Zweifel aufgetreten sind. Hercule Poirot reist in den kleinen Ort und versucht durch Befragungen den Tathergang ermitteln. Ich lerne jede Menge Beteiligte kennen und rätsel mit, denn das ist es im Grunde. Interessant, was dabei alles zu Tage kommt, sogar Dinge, die nichts mit dem Fall zu tun haben.


Fazit:
Mir hat es sehr viel Spaß gemacht, einen alten Krimi von Agatha Christie zu lesen. Wenn es meine Zeit erlaubt, werde ich mit Sicherheit noch mehr von ihr lesen. Aber zunächst gebe ich hierzu eine Leseempfehlung.


Beim Verlag und bei NetGalleyDe möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken.


#VierFrauenUndEinMord #NetGalleyDE

Donnerstag, 29. August 2019

Rezension - Helle und der Tote im Tivoli



Autorin: Judith Arendt

Titel: Helle und der Tote im Tivoli

Genre: Krimi

Version: eBook und broschiert

erschienen: 15. September 2018

Seiten: 288

Altersempfehlung: Erwachsene

Verlag: Hoffmann und Campe



Über die Autorin:
Judith Arendt ist das Pseudonym einer erfolgreichen Krimi-Autorin. Sie schreibt gelegentlich Drehbücher für deutsche Fernsehserien und sieht umso lieber amerikanische. Ihre Leidenschaft gilt dem Kriminalroman, insbesondere dem skandinavischen und britischen. Judith Arendt lebt mit ihrer Familie seit einigen Jahren in der Nähe von München.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Ein Haus in den Dünen von Skagen, ein Ehemann, der sie kulinarisch verwöhnt und eine familiäre Polizeistation - für Helle Jespers könnte das Leben kaum behaglicher sein. Bis ein brutaler Mord ihre kleine Gemeinde erschüttert. Der ehemalige Gymnasialdirektor wird mitten in der Hauptstadt Kopenhagen, im weltberühmten Vergnügungspark Tivoli, ermordet aufgefunden. Helle ist sich sicher, dass die Spur zurück nach Skagen führt, doch sie ahnt nicht, wie nah der Täter ihr ist.


Meine Meinung:
Hier war mal wieder das Cover schuld, dass ich mich intensiver für das Buch interessiert hatte. War ich doch vor ein paar Wochen in Dänemark in Urlaub und solch ähnliche Kirche habe ich dort gesehen. Außerdem kenne ich natürlich Kopenhagen und das Tivoli.
So lernte ich Helle Jespers kennen, die eigentlich Skagen arbeitet und somit mit dem Fall nichts zu tun hat. Da der im Tivoli gefundene Tote aber dort wohnte, war sie involviert und hatte auch nicht die Absicht, sich verdrängen zu lassen. Mir war die Kommissarin sofort sympathisch und gerne habe ich sie bei der Arbeit beobachtet. Wobei die Autorin es mir auch leicht gemacht hat, denn sie hat das Buch sehr spannend und gut geschrieben. Sie hat mir Kapitelweise die Gedanken des Täters verraten, aber nicht, wer dahinter steckt. Erst später, als die Ermittler auch ahnten, wer es sein könnte, wurde mir einiges klar. Für mich hat Judith Arendt den Krimi sehr flüssig geschrieben, gut hat mir auch gefallen, dass in den Überschriften immer Ort und Uhrzeit genannt wurden, denn mal war ich in Skagen und mal in Kopenhagen. Ich erwähnte ja schon, dass mir Helle Jespers sehr sympathisch war, ich konnte aber auch die Mitarbeiter ihres Teams gut leiden, mir hat es Spaß gemacht, so verschiedene Charaktere kennen zu lernen, aber auch Helles Mann und ihre Kinder haben den Weg in mein Leserherz gefunden. Also hatte ich hier ein Buch, mit dem ich rundherum zufrieden war.


Fazit:
Ein spannender Debütkrimi, der Lust auf weitere Folgen macht. Ich freue mich schon, aber zunächst empfehle ich dieses Buch gerne weiter.

Ich möchte mich vielmals beim Verlag und bei NetGalleyDe für das Rezensionsexemplar bedanken.


#HelleUndDerToteImTivoli #NetGalleyDE