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Dienstag, 17. Dezember 2019
Rezension - Wie auf Sand
Autorin: Valeska Réon
Titel: Wie auf Sand
Genre: Roman
Version: Taschenbuch
erschienen: 16. Dezember 2019
Seiten: 300
Altersempfehlung: Erwachsene
Verlag: A.P.P. Verlag
Über die Autorin:
Valeska Réon wurde 1962 geboren und wuchs bei ihrer Tante Christa in Düsseldorf auf. Nach dem Abitur absolvierte sie eine Ausbildung zur Friseurin und Visagistin, um dann als Model nach Paris zu gehen. Es folgten mehrere Jobs, u.a. Assistentin der Geschäftsleitung und Privatdetektivin; heute arbeitet sie als Lektorin.
Kurzbeschreibung, übernommen:
Fassungslos steht Maren am Grab ihres Klassenkameraden. Andreas wurde im Keller gefunden, an seinem Gürtel erhängt. War es wirklich Selbstmord? Beim Leichenschmaus trifft sich die alte Clique aus Schulzeiten wieder. Jeder hat seine ganz eigene Geschichte zu erzählen, und mehr und mehr setzt sich aus all diesen Puzzlesteinchen ein komplett neues Bild zusammen: Andreas war ein psychotischer Sadist, der viele Feinde hatte. Doch derjenige, der allen Grund hatte, ihn abgrundtief zu hassen, ist seit zwölf Jahren tot. Maren begibt sich auf eine Spurensuche, die zu Sünden zurückführt, welche schon lange begraben schienen, aber doch lebendiger sind denn je …
Meine Meinung:
Puh, welch eine Geschichte, sie ist aufwühlend, macht nachdenklich, nimmt einen mit und fesselt einen. Hier fällt es mir doch etwas schwer, die richtigen Worte für die Rezension zu finden. Keiner soll denken, das Buch wäre schlecht. Nein, es ist super geschrieben, aber ich überlege, wie ich meine Begeisterung rüberbringen kann, ohne zuviel zu verraten oder andere abzuschrecken.
Die Geschichte beginnt mit einer Trauerfeier, wo sich alle aus der alten Clique der Schulzeit wieder treffen. Aber irgendetwas ist anders. Gibt es wirklich Geheimnisse, die jahrelang nicht aufgedeckt oder sogar tot geschwiegen wurden? Ich als Leserin stehe zunächst vor einem Rätsel, was sich allerdings nach und nach auflöst. Ich lerne Mitglieder der Clique kennen und außerdem noch Lea, einer Kinderbuchautorin, was sie alle miteinander zu tun haben, werde ich ebenfalls nicht verraten, kann aber versichern, dass es äußerst interessant und auch spannend ist.
Fazit:
Valeska Réon ist ein tolles Buch gelungen, das mich gleichermaßen berührt, gefesselt und begeistert hat. Gerne empfehle ich es allen, die mal etwas anderes lesen und sich mit den Begebenheiten auseinander setzen möchten.
Bei der Autorin möchte ich mich vielmals bedanken, ich durfte das Buch vorab lesen und ich werde in Kürze noch viel interessantes dazu berichten können.
Montag, 20. Mai 2019
Rezension - Doppelopfer
Autorin: Valeska Réon
Autor: Koto Kodama
Titel: Doppelopfer
Genre: Thriller
Version: eBook und Taschenbuch
erschienen: 12. April 2019
Seiten: 371
Altersempfehlung: Erwachsene
Verlag: A.P.P. Verlag
Über die Autoren:
Valeska Réon wuchs bei ihrer Tante Christa in Düsseldorf auf. Nach dem Abitur absolvierte sie eine Ausbildung zur Friseurin und gleich darauf eine Weiterbildung zur Visagistin mit dem Schwerpunkt Epithetik. Im Anschluss arbeitete sie einige Jahre als Model, gründete danach eine Privatdetektei, die sie aber zugunstenihres Lektorates mitterweile aufgegeben hat. Ihre Biografie >>Blumen für ein Chamäleon<< wird 2019 durch den Filmemacher Jakob M. Erwa unter dem Titel >>Valeska<< fürs Kino verfilmt.
Koto Kodama,gebürtiger Salzburger, ist Kameramann, cutter sowie Drehbuchautor und hat über zehn Jahre beim Fernsehen gearbeitet. Sein Roman >>Ruhig Brauner<<, basierend auf seinem Theaterstück >>Dinner with Hitler<<, erscheint 2019 ebenfalls im A.P.P. Verlag. In Vorbereitung befindet sich ein Roman, ein Kinderbuch sowie weitere Drehbuchprojekte.
>>Doppelopfer<< ist das erste gemeinsame Projekt des Autorenduos Valeska Réon und Koto Kodama.
Kurzbeschreibung, übernommen:
Januar 2019: Während Paris unter einer dicken Schneedecke versunken ist, hält der »Vollmondkiller« die Stadt in Atem; ein sadistischer Serienmörder, der es auf alleinstehende junge Frauen abgesehen hat, die er grausam verstümmelt und dann in öffentlichen Parks ablegt. Wenige Wochen später: Der erfolgreiche Galerist Gabriel Corvisart lernt die attraktive Bloggerin und Influencerin Cynthia Dickson kennen. Nach und nach entwickelt sich zwischen den beiden ein Katz-und-Maus-Spiel von Gut gegen Böse. Doch wer ist hier tatsächlich das Opfer und wer der Täter?
Meine Meinung:
Ich habe mich mal wieder an einen Thriller gewagt! Und wurde mit reichlich Spannung belohnt, was einiges an Herzklopfen bei mir hervor gerufen hat.
Valeska Réon und Koto Kodama haben dieses Buch gemeinsam geschrieben, was ihnen sehr gut gelungen ist. Ich konnte während des Lesens dann auch nicht feststellen, wer wohl was geschrieben hat. Den Schreibstil fand ich sehr interessant. Es gab viele Zeitsprünge, zu verschiedenen Zeiten der Vergangenheit und auch in der Gegenwart wurde zwischen den Tagen bzw Monaten hin und her gewechselt. Überhaupt fand ich den Aufbau der Kapitel und die Unterteilung im Buch sehr gut. Ich sollte reichlich Personen kennen lernen, Familiengeheimnisse erfahren und die grausame Wahrheit kennen lernen. Allerdings möchte ich auf dies alles nicht nähre eingehen, weil ich sonst einiges verraten müssten.
Auf jeden Fall gab es für mich ein überraschendes Ende, womit ich durchaus einverstanden war.
Fazit:
Wer es wirklich sehr spannend mag und starke Nerven hat. wird an diesem Buch Gefallen finden. Neben dem hohen Spannungsfaktor gibt es auch reichlich Hintergrundinformationen zu verschiedenen Themen. Also ist das Buch nicht nur spannend, sondern auch sehr unterhaltsam und informativ.
Bei den beiden Autoren möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken. Wir haben uns rein zufällig auf der Leipziger Buchmesse kennen gelernt und nett unterhalten. Außerdem habe ich an einer Lesung über dieses Buch teil genommen, was mir sehr gut gefallen hat.
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