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Montag, 27. Dezember 2021

Rezension - Tote brauchen kein Shampoo - Die letzte Brezel


Autorin: Eva Link

Titel: Tote brauchen kein Shampoo - Die letzte Brezel

Genre: Cosy Crime

Version: eBook und Hörbuch

erschienen: 29. Oktober 2021 

Seiten: 152

Altersempfehlung: Erwachsene

Herausgeber ‏ : ‎ beTHRILLED 




Über die Autorin:
Eva Link ist das Pseudonym der Autorin Eva Murges. Sie wurde 1988 im schönen Ulm geboren. Heute lebt sie mit ihrem Mann und ihren beiden Kindern in Köln. Bücher waren schon immer ihre große Leidenschaft, deshalb gab es für sie auch nur ein Wunschstudium: Germanistik. In ihrer Freizeit widmet sie sich, zwischen Spielplatz-Abenteuern und Windeln wechseln, dem Schreiben von gemütlichen Krimis. Zudem schlägt ihr Herz für Katzen, Kaffee und Kartoffeln in allen Variationen. Auf Instagram teilt sie Anekdoten aus ihrem oftmals turbulenten Leben und Einblicke aus ihrem Schreiballtag unter @evamurges.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Folge 2: Obertanndorf ist in Festtagsstimmung! Heute findet der große Brezelwettbewerb statt und als die örtliche Bäckerei "Brezelinchen" gewinnt, ist der Jubel groß. Aber bei der Siegerehrung bricht der Bäckermeister Rüdiger Vogel plötzlich zusammen. Hatte er einen Herzinfarkt? Oder hat da etwa die Brezel-Konkurrenz ihre Finger im Spiel? Der fesche Kommissar Raphael glaubt nicht an ein Verbrechen, doch Luisa und Mary-Ann haben einen schrecklichen Verdacht und beginnen zu ermitteln ...
Über die Serie: Klare Luft, hohe Berge und blauer Himmel - im kleinen Örtchen Obertanndorf in den Allgäuer Alpen ist die Welt noch in Ordnung - das denkt sich zumindest Friseurmeisterin Luisa Schneider, als sie den Salon ihrer Tante Martha für ein Jahr übernimmt. Aber bald findet sie heraus, dass der idyllische Schein trügt und selbst am schönsten Ort der Welt gemordet wird! Und ehe Luisa sichs versieht, schneidet sie nicht nur Haare, sondern jagt auch Verbrecher ...


Meine Meinung:
Vor kurzem hatte ich die Friseurmeisterin Lou kennen gelernt, die in Obertanndorf für ein Jahr ihre Tante in deren Salon vertritt. Lou hatte sich vorgestellt, dass sie dort eine entspannte Zeit verbringen kann. Allerdings hat sie nicht damit gerechnet, dass sie in die Aufklärung von Todesfällen verwickelt wird. Im ersten Buch stirbt der Bürgermeister und diesmal ein Bäckermeister. Ausgerechnet bei der Preisverleihung nach dem Brezelwettbewerb.
Spannend und humorvoll hat die Autorin ein weiteres Mal geschildert, was Lou und Mary-Ann so alles erleben und aufdecken. Ich habe die beiden gerne begleitet und war gespannt, was denn nun wirklich passiert ist. Vieles hört sich humorvoll an, aber es gibt auch ernste Momente, beispielsweise wird viel zu schnell über eine Person geurteilt und sie wird von vielen gemieden. Natürlich verrate ich nicht, um welche Begebenheiten es sich handelt und auch nicht, wer denn letztendlich für alles verantwortlich war.


Fazit::
Auch die zweite Folge hat mir sehr gut gefallen. Die Geschichte ist in sich abgeschlossen, aber es macht mehr Spaß, wenn man die beiden Bücher in der entsprechenden Reihenfolge liest. Für beide gebe ich gerne eine Leseempfehlung.


Beim Verlag und bei NetgalleyDE möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken. 


#TotebrauchenkeinShampooDieletzteBrezel #NetGalleyDE!

Rezension - Der Fall Lazarus



Autor: Rob Reef

Titel: Der Fall Lazarus

Genre: Historischer Krimi

Version: eBook und Taschenbuch

erschienen: 25. Oktober 2021

Seiten: 290

Altersempfehlung: Erwachsene

Herausgeber ‏ : ‎ Dryas Verlag



Über den Autor:
Rob Reef wurde 1968 geboren. Er studierte Literaturwissenschaft und Philosophie an der Freien Universität Berlin und arbeitet als Berater und Texter in einer Werbeagentur. Seine Kriminalromane folgen dem Muster klassischer "Whodunits". Sie spielen in den 30er-Jahren und handeln von den Abenteuern des Literaturprofessors und Gentleman-Detektivs John Stableford und seines watsonesken Freundes Dr. Holmes. Reef lebt mit seiner Frau und seinen zwei Töchtern in Berlin.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Heiligabend 1938. Auf dem Weg in die Weihnachtsferien stranden Professor Stableford und Sir Perceval Holmes im Tal von Gore. Der unheimliche Ort, der seit dem Mittelalter für das rege Treiben seiner Untoten bekannt ist, entwickelt sich auch für die beiden Freunde schnell zum Alptraum. Nach einem Zugunglück suchen sie in einem nahe gelegenen Herrenhaus Hilfe und werden dort Zeugen der Entdeckung eines brutalen Mordes. Stableford versucht sich an dessen Aufklärung, doch die Hinweise und Aussagen der Anwesenden sind dermaßen verstörend, dass er ins Zweifeln gerät, ob er diesem Fall allein mit weltlicher Logik beikommen kann.


Meine Meinung:
Bei meiner Suche nach Weihnachtskrimis und mir bisher unbekannten Autoren wurde ich auf dieses Buch aufmerksam. Die Kurzbeschreibung machte mich neugierig, zumal ich davon ausging, dass ich ein weiteres Mal eine Hommage auf einen Klassiker gefunden hatte.
So war es dann auch. Ich hatte einen weiteren Krimi gefunden, der nach alter Machart geschrieben wurde. Heiligabend 1938, die beiden Protagonisten, Professor Stableford und Sir Perceval Holmes sind morgens in London abgefahren und wurden durch Schneefall ausgebremst, der immer heftiger wurde. Sie hätten es trotzdem zum Ziel geschafft, wenn unterwegs nicht ein Unglück passiert wäre. So mussten sie kurz vor ihrem Ziel in einem alten Haus übernachten, wo ebenfalls ein Unglück passiert.
Nun begann das große Rätselraten, für mich als Leserin und für die beiden Männer, die natürlich heraus finden wollten, was genau passiert ist und wer der Täter ist. Ich empfand das alles jetzt nicht besonders spannend, aber sehr rätselhaft. Es wurden viele Informationen zusammen getragen, bis am Ende der Fall gelöst werden konnte. Ich fand das alles dann doch etwas verworren, aber es gab interessante Ideen, wie was passiert sein könnte und wie es wirklich geschehen ist. Allerdings wurde letzteres am Ende in Frage gestellt, ich verrate dazu nichts, aber ich war dann doch verblüfft.


Fazit:
Wer gerne rätselhafte Krimis liest, wird hier vielleicht das richtige Buch gefunden haben. Ich kannte bisher keine Bücher des Autors und ich bin unsicher, ob ich weitere aus dieser Serie lesen möchte. Aber zum Glück sind die Erwartungen unterschiedlich und dem einen oder der anderen wird es mit Sicherheit gefallen.


Beim Verlag und bei NetGalleyDE möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken

#DerFallLazarus #NetGalleyDE!

Samstag, 18. Dezember 2021

Rezension - Black Rock Falls - Sie sagt kein Sterbenswort


Autorin: D.K. Hood

Titel: Black Rock Falls - Sie sagt kein Sterbenswort

Genre: Thriller

Version: eBook und Taschenbuch




erschienen: 29. November 2021

Seiten: 398

Altersempfehlung: Erwachsene

Herausgeber ‏ : ‎ Bookouture



Über die Autorin:
DK Hood ist THE WALL STREET JOURNAL, USA TODAY, und Amazon-Bestsellerautor der Kane and Alton Series. Sie ist Mitglied von International Thriller Writers, Australian Crime Writers Association und Sisters in Crime Australia. Where Angels Fear and Her Broken Wings, werden von The Book Authority als beste Thriller- und beste Detektivbücher aller Zeiten aufgeführt. Die Bücher von DK wurden oder werden derzeit in viele verschiedene Sprachen übersetzt. DK lebt sehr ruhig mit ihrem Mann und genießt einen wunderschönen Garten voller Wildvögel und Wasserdrachen. Die Hunde und Katzen in ihren Geschichten erinnern an die wunderbaren Weggefährten aus ihrer Vergangenheit. Sie begann ihre Reise als Autorin, um bei der medikamentenfreien Schmerzbehandlung zu helfen, und verwendet die Geschichten weiterhin als Flucht vor unerträglichen Schmerzen. 


Kurzbeschreibung, übernommen:
Als auf der örtlichen Müllkippe eine in eine Tonne gestopfte Leiche gefunden wird, eilen Detective Jenna Alton und ihr neuer Kollege David Kane zum Tatort. 
In der Kleinstadt Black Rock Falls passiert sonst nicht viel, daher denkt Jenna, dass es sich bei dem Opfer um eine der beiden seit kurzem vermissten Personen handeln muss, und fürchtet um das Leben der anderen. 
Beide waren fremd in der Stadt, aber es gibt nichts, was sie miteinander verbindet. Jenna weiß, dass jemand etwas gesehen haben muss, aber niemand sagt etwas. Wie gut kennt sie die Menschen in ihrer Umgebung wirklich? 
Dann sorgt ein beunruhigender Hinweis dafür, dass Jenna einen Zusammenhang mit anderen verschwundenen Besuchern der Stadt herstellt. Gerade als sie beginnt, die richtigen Fragen zu stellen, merkt sie, dass sie verfolgt wird. Steht sie als Nächste auf der Liste des Mörders? 
In einem Wettlauf gegen die Zeit müssen Jenna und David das dunkle Geheimnis im Herzen der Stadt lüften, bevor es zu spät ist …


Meine Meinung:
Ich lerne immer wieder gerne für mich unbekannte Autorinnen und deren Serien kennen. Dieses Buch ist das erste einer Serie, die von der englischsprachigen Autorin geschrieben und ins Deutsche übersetzt wurde. Zunächst lernte ich Jenna Alton und David Kane kennen. Kane war auf dem Weg zu seiner neuen Arbeitsstelle und beobachtet einen merkwürdigen Autounfall. Verwickelt ist seine neue künftige Chefin darin und so haben die beiden direkt einen besonderen Start. Aber dabei bleibt es nicht, von wegen ruhige Kleinstadt und da ist nicht viel los. Es passieren so viele Dinge, die von den beiden aufgeklärt werden müssen. Was allerdings nicht leicht ist. Mehr verrate ich dazu allerdings nicht.
Auf jeden Fall wurde es immer spannender und ich musste feststellen, dass dieses Buch zu recht im Genre Thriller eingeordnet wurde. Interessante Entwicklungen und besondere Vergangenheit sorgten für reichlich Spannung und Herzklopfen.


Fazit:
Ein überaus gelungener Start einer neuen Thriller-Serie. Die nächsten Bücher wurden inzwischen übersetzt und werden im nächsten Jahr erscheinen. Für Fans von Wohlfühlkrimis ist dieses Buch wohl nicht das richtige, aber Thrillerfans werden begeistert sein.


Beim Verlag und bei NetGalleyDE möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken.

#BlackRockFalls #NetGalleyDE!

Rezension - Goldenes Gift


 

Autor: Tom Hillenbrand

Titel: Goldenes Gift

Genre: Krimi

Version: eBook, Hörbuch und Taschenbuch

erschienen: 4. November 2021

Seiten: 480

Altersempfehlung: Erwachsene

Herausgeber ‏ : ‎ KiWi-Taschenbuch



Über den Autor:
Tom Hillenbrand kommt aus Hamburg und wohnt in München. Die meiste Zeit schreibt er – Krimis und Thriller, aber auch Science Fiction und historische Romane. 
Seine Bücher wurden vielfach ausgezeichnet, unter anderem mit dem Friedrich-Glauser-Preis, dem Bremer Krimipreis, dem Kurd-Laßwitz-Preis und dem Deutschen Science-Fiction-Preis. 
Tom hat Politikwissenschaft studiert und an der Georg von Holtzbrinck-Schule für Wirtschaftsjournalismus volontiert. Danach arbeitete er für verschiedene Publikationen, unter anderem für HANDELSBLATT, TELEBÖRSE, FINANCIAL TIMES DEUTSCHLAND, WIRED und SPIEGEL.de.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Komm, süßer Tod.
Als ein Imker zu Tode kommt und dessen Bienenstöcke verschwinden, beginnt der Luxemburger Koch Xavier Kieffer zu recherchieren. Hat der Tod mit dem weltweiten Geschäft mit dem Honig zu tun? Der ehemalige Sternekoch Xavier Kieffer lässt von einem Imker speziellen Honig aus der Luxemburger Unterstadt für sein Restaurant produzieren. Als der Mann plötzlich stirbt und seine Bienenstöcke nicht mehr aufzufinden sind, geht Kieffer der Sache nach.
Gemeinsam mit seiner Freundin, der Gastrokritikerin Valérie Gabin, findet er sich schnell im Mittelpunkt eines gigantischen Skandals wieder, der um den halben Globus reicht und sowohl die Reinheit des Honigs als auch das Überleben der Bienen gefährdet. Können sie verhindern, dass der Weltmarkt mit gepanschtem Honig geflutet wird? Können sie ihren Widersachern das Handwerk legen, bevor es zu spät ist?


Meine Meinung:
Da wir alle wissen, wie wichtig die Bienen für uns alle sind, war ich neugierig auf dieses Buch. So kam es, dass ich das inzwischen siebte Buch, in dem Xavier Kieffer ermittelt, in der Hand halten konnte. Ich hatte jetzt nicht das Gefühl, dass ich die vorherigen Bücher für den Einstieg hätte lesen müssen. Aber vielleicht wäre es ganz gut gewesen, damit ich mich mit Xavier und seine Freundin Valérie besser hätte anfreunden können. Denn so richtig überzeugen konnten mich die beiden in diesem Buch nicht.
Sehr gut und interessant fand ich das Thema Bienen. Außerdem hatte ich das Gefühl mal wieder in Luxemburg zu sein. Die Spannung empfand ich jetzt nicht so groß, obwohl es mich natürlich neugierig machte und ich wissen wollte, wie denn alles zusammenhing. Wobei ich es schon unglaubwürdig fand, dass Bienen aus Luxemburg etwas mit denen am Sacramento River zu tun haben.
Über kulinarisches wurde sehr viel geschrieben, denn schließlich ist Xavier Kieffer Koch und besitzt ein Restaurant. Etwas störend waren für mich die fremdklingenden Namen der Speisen. Sie wurden zwar ausführlich erklärt, aber mich bremste es im Lesefluss.


Fazit:
Interessant fand ich alles rund um das Thema Bienen. Ansonsten habe ich nicht den Eindruck bekommen, dass ich weitere Folgen lesen möchte. Fans der Serie mögen das vielleicht anders beurteiltem.


Beim Verlag und bei NetGalleyDE möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken.

#GoldenesGift #NetGalleyDE!

Rezension - Frau Maier macht Dampf


Autorin: Jessica Kremser

Titel: Frau Maier macht Dampf

Genre: Cosy Crime

Version: eBook und Taschenbuch

erschienen: 21. Juli 2021

Seiten: 280

Altersempfehlung: Erwachsene

Herausgeber ‏ : ‎ Pendragon 




Über die Autorin
Jessica Kremser wurde in Traunstein ge­boren und wuchs am Chiemsee auf. Zum Studium der englischen und italienischen Literatur und der Theaterwissenschaften zog es sie nach München, wo sie als Redakteurin für verschiedene Zeitschriften schreibt.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Frau Maier ist nicht gerade begeistert, als ihre Freundin Elfriede sie von einem Wellnessurlaub in der Steiermark überzeugen will. Was bitteschön soll denn die Katze eine ganze Woche lang ohne sie machen? Erst, als sie erfährt, dass ­ausgerechnet in dem Hotel, in das sie fahren soll, kürzlich ­seltsame Dinge passiert sind, wird sie hellhörig und lässt sich doch überreden. Dort angekommen, muss sich Frau Maier erst ­einmal mit Bademänteln, Beautybehandlungen und Barhockern vertraut machen. Und natürlich kommt es, wie es kommen muss: Wo Frau Maier ist, ist auch eine Leiche nicht weit. Oder zwei? Ehe sie ihren ersten Aufguss genießen kann, ist Frau Maier schon wieder mittendrin in einem Strudel aus Verbrechen, Geheimnissen und Gefahr.


Meine Meinung:
In diesem Buch ermittelt Frau Maier bereits zum fünften Mal. Die vorherigen Fälle sind mir nicht bekannt, aber ich hatte keine Probleme in die Serie einzusteigen. Schnell stellte ich fest, dass ich dieses Buch auf jeden Fall in die Kategorie Wohlfühlkrimi einordnen kann. Das Katzencover verwirrt etwas, sie spielt nur eine untergeordnete Rolle, denn Frau Maier fährt in Urlaub und Katze bleibt zu Hause. Ja, kaum zu glauben, aber Frau Maier verreist zum ersten Mal. Durch ihre vorherigen Ermittlungsarbeiten reagiert sie sehr sensibel und sieht Gefahr, wo im Grunde keine ist. Oder weshalb geht das Licht aus und jemand legt die Hand auf ihre Schulter? Ich verrate nichts. Eigentlich ist es ja ein Wellnessurlaub, aber Frau Maier stolpert dann doch mitten in einen Fall und will kräftig mitmischen. Sie findet einiges heraus und ich begleite sie, weil ich wissen möchte, wie alles zusammenhängt und was denn nun wirklich los ist. 


Fazit:
Ein netter Wohlfühlkrimi zum Miträsteln, nicht übermäßig spannend, aber trotzdem unterhaltsam. Wer das mag, sollte das Buch lesen.

Beim Verlag und bei NetGalleyDE möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken.

#FrauMaiermachtDampf #NetGalleyDE

Donnerstag, 16. Dezember 2021

Rezension - State of Terror


Autorin: Hillary Rodham Clinton

Autorin: Louise Penny

Titel: State of Terror

Genre: Thriller

Version: eBook, Hörbuch und gebundene Ausgabe

erschienen: 12. Oktober 2021

Seiten: 560

Altersempfehlung: Erwachsene

Herausgeber ‏ : ‎ HarperCollins



Über die Autorinnen:
Hillary Rodham Clinton ist die erste Frau in der amerikanischen Geschichte, die Präsidentschaftskandidatin einer der beiden großen Parteien wurde. Sie war die 67. Außenministerin der USA, nachdem sie sich fast vier Jahrzehnte lang als Anwältin, First Lady und US Senatorin für die Belange von Kindern und Familien eingesetzt hatte. Sie ist Ehefrau, Mutter, Großmutter und hat bereits sieben Sachbücher veröffentlicht. State of Terror ist ihr erster Thriller, den sie zusammen mit der befreundeten Autorin Louise Penny verfasste.
Louise Penny ist eine internationale Bestsellerautorin, deren Bücher bereits auf Platz 1 der New-York-Times-Bestsellerliste standen und in 31 Sprachen übersetzt worden sind. 2017 erhielt sie den Order of Canada für ihren Beitrag zur kanadischen Kultur. Louise Penny lebt in einem Dorf südlich von Montréal. Gemeinsam mit ihrer Freundin Hillary Clinton schrieb sie den Thriller State of Terror.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Vier Jahre, nachdem die amerikanische Führung fast von der Weltbühne verschwunden ist, wird ein neuer Präsident vereidigt. Seine Konkurrentin wird die neue Außenministerin in seiner Regierung. Eine Serie von Terroranschlägen stürzt die globale Ordnung ins Chaos - die Außenministerin muss ein Team zusammenstellen, um die tödliche Verschwörung aufzudecken. Der Komplott zielt darauf ab, von einer amerikanischen Regierung zu profitieren, die gefährlich isoliert ist und die Macht verloren hat, dort, wo diese am wichtigsten wäre. Dieser Thriller über die hohen Einsätze im internationalen Intrigenspiel bietet einen Blick hinter die Kulissen des globalen Dramas, der Details preisgibt, die nur eine Insiderin kennen kann.


Meine Meinung:
Ich gestehe direkt, dass ich neugierig auf das Buch wurde, als ich den Namen Hillary Clinton las. Ich dachte, dass ich bestimmt einen sehr interessanten Thriller mit Insiderwissen lesen würde.  
So war es denn auch. Für mich war es ausgesprochen spannend und ich rätselte mit, wer eigentlich für alles verantwortlich war. Allerdings hatte ich eine Person in Verdacht und am Ende stellte sich auch heraus, dass ich richtig lag. Aber bis dahin musste ich lange warten und es wurden mir reichlich Verdächtige präsentiert. Es war ganz schön heftig, was in dieser Geschichte abging. Für Spannung wurde ausreichend gesorgt. Allerdings kam mir die Protagonistin Ellen Adams, die Außenministerin etwas wie die Retterin der Welt, wie Superwoman vor. Mal schnell hier hin und schnell dorthin, erstaunlich, was sie alles leisten konnte. Aber interessant war es durchaus und ich bin ihr gerne gefolgt. Zumal sie durchaus andere Seiten zeigte, schließlich war sie auch Mutter und musste sich um ihre Kinder kümmern, wenn nicht sogar sorgen. Es standen ihr allerdings viele Personen zur Seite, fast so viele, wie sich ihr in den Weg stellten und es ihr nicht leicht machten. Kein Wunder, dass es immer schwieriger wurde und die Frage öfter gestellt wurde, wem kann sie jetzt eigentlich noch trauen. 


Fazit:
Ich fand es sehr spannend beschrieben und ich war am Ende erleichtert, dass es doch einige geschafft hatten und dieser Fall gelöst werden konnte. Gerne gebe ich eine Leseempfehlung.

Beim Verlag und bei NetGalleyDE möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken.

#StateofTerror #NetGalleyDE!

Rezension - Jane Austen und die Kunst der Worte



Autorin: Catherine Bell

Titel: Jane Austen und die Kunst der Worte

Genre: Biografie, Historisch

Version: eBook, Taschenbuch und Hörbuch

erschienen: 15. November 2021

Seiten: 376

Altersempfehlung: Erwachsene

Herausgeber ‏ : ‎ Aufbau Taschenbuch



Über die Autorin:
Unter dem Namen Catherine Bell taucht die Autorin und Journalistin Kerstin Sgonina in das Leben interessanter Frauen ein. Jane Austen liebt sie, seit sie deren Gesamtwerk in frühsommerlicher Hitze auf einem Berliner Balkon verschlang, ohne die stickige Luft, das Rattern der U-Bahn und den vorüberströmenden Verkehr zu bemerken. Heute lebt sie mit ihrer Familie in Brandenburg und versucht, der dortigen Erde jedes Jahr aufs Neue einen englischen Cottage Garden abzutrotzen – mit bescheidenem Erfolg.


Kurzbeschreibung, übernommen:
„Mein Mut wächst mit jedem Versuch, mich einzuschüchtern.“ Jane Austen. 
Steventon, 1795. Die aufgeweckte Pfarrerstochter Jane möchte nur eines: schreiben. Mit tintenverschmierten Händen durchwacht sie die Nächte und begibt sich in die Welt ihrer Heldinnen. Doch ihre Schwester Cass ist verlobt, und Jane schwant, dass ihre Mutter ganz ähnliche Pläne für ihre Zukunft schmiedet. Nur sind Jane die jungen Kerle aus dem Ort alle einerlei, bestenfalls geben sie akzeptable Tanzpartner auf den von ihr heiß geliebten Bällen ab – bis der belesene Wirbelwind Tom Lefroy aufkreuzt. Janes Herz aber muss immer wieder Enttäuschungen ertragen. Umso unermüdlicher kämpft sie für ihren größten Traum: einen Roman zu veröffentlichen.


Meine Meinung:
Vom Aufbau-Verlag lese ich sehr gerne Bücher aus der Serie über außergewöhnlich Frauen. Diesmal durfte ich Jane Austen kennen lernen. Ich fand es sehr interessant, denn im Grunde hatte ich mich mit der Autorin noch gar nicht beschäftigt. Natürlich ist der Name wohlbekannt und auch Buchtitel, aber gelesen habe ich bisher kein Buch von ihr. 
Catherine Bell hat mir in diesem Buch sehr viel über das Leben von Jane Austen berichten können. Es ist schon interessant, dass Jane als Tochter eines Pfarrers aufgewachsen ist und ihr die Eltern gewisse Freiheiten ermöglichten. Jane hat viel geschrieben und es gab reichlich Passagen aus ihren Büchern in dieser Biografie. Allerdings hat es mich erstaunt, dass es anscheinend ewig gedauert hat, bis endlich ein Buch von ihr veröffentlicht wurde. Schließlich musste Jane doch Geld verdienen, da sie beschlossen hatte, nicht zu heiraten. Obwohl sie durchaus beabsichtigt hatte. Es gab im Leben von Jane reichlich Schicksalsschläge und sie ist leider auch nicht sehr alt geworden. Auf jeden Fall konnte ich mit diesem Buch vieles über Jane Austen, ihrer Familie und über das Leben in der damaligen Zeit erfahren.


Fazit:
Vielen wird die Autorin vielleicht besser bekannt sein als mir. Interessant mag es auch sein, gewisse Zusammenhänge zu ihren Büchern und ihrem Leben zu suchen und vielleicht zu finden. Wer mehr wissen möchte, sollte das Buch lesen und sich nicht von den vielen Passagen aus ihren Büchern und den zeitlichen Sprüngen abhalten lassen.

Beim Verlag und bei NetGalleyDE möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken.

#JaneAustenunddieKunstderWorte #NetGalleyDE!

Donnerstag, 9. Dezember 2021

Rezension - Inselträume und Meer


 
Autorin: Anja Saskia Beyer

Titel: Inselträume und Meer

Genre: Roman

Version: eBook und Taschenbuch

erschienen: 7. Dezember 2021

Seiten: 269

Altersempfehlung: Erwachsene

Herausgeber ‏ : ‎ Tinte & Feder



Über die Autorin
Anja Saskia Beyer studierte Theater-, Kommunikationswissenschaft und Werbepsychologie in München. Sie arbeitete über zwanzig Jahre erfolgreich als Drehbuchautorin und Dramaturgin für das Fernsehen. Seit 2013 schreibt sie auch Romane. Anja Saskia Beyer lebt mit ihrer Familie und ihrem Hund in Berlin.


Kurzbeschreibung, übernommen:
»Josy stand auf der Terrasse ihres Cafés, streckte die Nase schnuppernd in die Luft. Sie liebte diesen leicht salzigen Geruch des Meeres und die kühleren Morgenstunden.« Vor Jahren hat die attraktive Josy Deutschland und ihrer schwierigen Mutter den Rücken gekehrt, um sich auf Mallorca ein unabhängiges Leben aufzubauen. In ihrem kleinen Laden an der Küste serviert sie seitdem tollen Kaffee zum besten Schokokuchen der Insel. Als Delfintour-Guide fährt sie mit Touristen regelmäßig hinaus aufs Meer, um die bezaubernden Meeressäuger zu beobachten. Aber dann verschwinden die Delfine und niemand bucht mehr Josys Touren. Damit nicht genug: Ihre Mutter taucht bei ihr auf mit den alten Konflikten im Gepäck, und Josy selbst steht plötzlich Eric gegenüber, dem Mann, der sie vor Jahren tief verletzt hat und den sie nie ganz vergessen konnte. Eric hilft ihr, dem Grund für das Verschwinden der Delfine auf die Spur zu kommen, aber kann sie ihm je wieder vertrauen?


Meine Meinung:
Das zweite Buch der "Mallorca-Sehnsucht"-Reihe hat einiges bei mir ausgelöst. Am liebsten hätte ich sofort einen Koffer gepackt und wäre auf die Insel geflogen. Die Gegend hat mir während meines Urlaubs vor einigen Jahren bereits sehr gut gefallen. Und wenn ich denn schon mal da gewesen wäre, hätte ich natürlich Josy und ihren Freundinnen einen Besuch abgestattet und in den Läden gestöbert. Außerdem hätte ich Eric und Josy mal gepackt und ernsthaft mit ihnen geredet: nun sagt doch endlich, was damals passiert ist 😉 oder kann es sein, dass ich zu ungeduldig bin. Außerdem habe ich gemerkt, dass ich wohl zu viele Krimis lese, denn in einer Situation hatte ich mit viel schlimmerem gerechnet. Aber die Autorin war lieb zu den Protagonisten 😉 worum es geht, werde ich hier natürlich nicht verraten. Allerdings zeigt es mal wieder, dass ich so richtig mittendrin steckte und wissen wollte, was denn nun alles passiert ist. Für mich war es real. Mir hat auch sehr gut gefallen, dass ich einiges über Delfine erfahren konnte und ganz wichtig, ich war an Orten, die ich schon einmal besucht hatte.
Anja Saskia Beyer ist es gelungen, ein weiteres Buch zu schreiben, dass mich gefesselt hat. Freundschaft spielte eine wichtige Rolle und zeigt, wie wichtig es ist, sich auszusprechen. 


Fazit:
Ein unterhaltsames Buch, das auf Höhen und Tiefen des Lebens hinweist. Sehnsuchtsorte, Freundschaft, Zusammenhalt und Mut alles wurde wunderbar miteinander verknüpft und gerne gebe ich eine Leseempfehlung.

Beim Verlag und bei NetGalleyDE möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken.

#InselträumeundMeer #NetGalleyDE

Dienstag, 30. November 2021

Rezension - Mach dich locker



Autorin: Ellen Berg

Titel: Mach dich locker

Genre: Roman

Version: eBook, Hörbuch und Taschenbuch

erschienen: 15. November 2021

Seiten: 416

Altersempfehlung: Erwachsene

Herausgeber ‏ : ‎ Aufbau Taschenbuch



Über die Autorin:
Ellen Berg, geboren 1969, studierte Germanistik und arbeitete als Reiseleiterin und in der Gastronomie. Heute schreibt und lebt sie mit ihrer Tochter auf einem kleinen Bauernhof im Allgäu.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Planst du noch, oder lebst du schon? 
(Noch) nicht perfekt, aber verdammt nah dran: Kontrollfreak Marie hat ihr Leben exakt durchgeplant. Einfach locker laufen lassen? Bloß nicht. Dafür sind ihre Ansprüche an Job, Ehe und Familienalltag viel zu hoch. Dumm nur, dass ihre Familie zunehmend rebellisch reagiert. Vor allem ihr Mann Alexander ist genervt von der ewigen Kritik – und zeigt sich umso interessierter an der provozierend lockeren Babette. Langsam muss sich Marie fragen, ob Perfektionismus wirklich glücklich macht. Doch wie rettet man eine Ehe nach fünfzehn Jahren Beziehungsroutine? Und – will Marie das überhaupt? 


Meine Meinung:
Das gewohnt humorvolle Cover hat mal wieder dafür gesorgt, dass ich auf das Buch aufmerksam wurde. Weil mich die Kurzbeschreibung zusätzlich neugierig machte, lernte ich Marie kennen. Ich muss allerdings gleich gestehen, dass ich anfangs wirklich sehr schwankte. Ich wusste nicht, ob ich sie leiden kann oder sogar bemitleiden sollte. Ihre Art gefiel mir nicht und ich hätte sie nicht gerne zur Freundin gehabt, aber ich dachte, die Autorin wird sich etwas beim Schreiben gedacht haben und wollte die Entwicklung erst einmal abwarten. So bekam ich einen guten Einblick in ihr Berufs- und Familienleben, mehr gab es da allerdings auch nicht. 
Wie es nun mal so ist, irgendwann zeigt einem der Körper, was er von dem Leben der Besitzerin hält und stellt sich einfach quer. Marie musste die unangenehme Erfahrung machen, dass Tabletten nicht alleine dafür sorgen, dass alles wie gewohnt fluppt. Ihr Rücken zeigt es ihr und dadurch wird sie ausgebremst. Allerdings stellt sie gezwungenermaßen fest, es geht auch anders und Hilfe sollte angenommen werden. Ernst und humorvoll erzählt die Autorin, was Marie so alles erlebt. Und ich konnte mich im Laufe der Geschichte doch mit ihr anfreunden. Die Entwicklung und vor allem das Ende und was die Autorin danach noch geschrieben hat, konnte mich begeistern.


Fazit:
Ein gelungenes Buch über Höhen und Tiefen des Lebens, das Mut macht, sich Problemen zu stellen und vergangenes verarbeitet und zum Guten wenden kann. Gerne empfehle ich dieses Buch.

Beim Verlag und bei NetGalleyDE möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken.

#Machdichlocker #NetGalleyDE!

Rezension - Weiberfastnacht


Autor: Jürgen Reitemeier

Autor: Wolfram Tewes

Titel: Weiberfastnacht

Genre: Krimi

Version: eBook und Paperback

erschienen: 10. November 2021

Seiten: 320

Altersempfehlung: Erwachsene

Herausgeber ‏ : ‎ Pendragon



Über die Autoren:
Jürgen Reitemeier, geboren 1957 in Hohenwepel-Warburg/Westfalen. Nach einer handwerklichen Ausbildung zum Elektromaschinenbauer studierte er Elektrotechnik, Wirtschaft und Sozialpädagogik an den Hochschulen Paderborn und Bielefeld. Seit vielen Jahren verheiratet, lebt und arbeitet er seit mehr als zwanzig Jahren in Detmold.
Wolfram Tewes, geboren 1956 in Peckelsheim/Westfalen. Der Vater von zwei erwachsenen Töchtern lebt mit seiner Ehefrau in Paderborn. Er arbeitet seit vielen Jahren für eine regionale Tageszeitung.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Jupp Schulte ist im Ruhestand und hat Mühe, sich in seinem neuen Leben zurechtzufinden. Plötzlich überschlagen sich die Ereignisse. Ein Staatsanwalt wird tot aufgefunden und dessen Kollege Hagen Hinze erhält einen Brief, in dem die gesamte Detmolder Staatsanwaltschaft bedroht wird. Kurz darauf, an Weiberfastnacht, wird auch noch die junge Staatsanwältin Zoé Stahl entführt. Durch persönliche Verbindungen wird Jupp Schulte in den Fall hineingezogen und ihm bleibt nichts anderes übrig, als selbst zu ermitteln. Doch er scheint eingerostet zu sein und zunächst will ihm nichts gelingen. Aber dann kommt ihm Kommissar Zufall zu Hilfe und Schulte läuft wieder zur alten Form auf.


Meine Meinung:
Ich bin ein großer Fan der Regionalkrimis aus Lippe, zumal ich zu dieser Gegend einen besonderen Bezug habe. Seit Jahren lese ich die Krimis, die von den beiden Autoren geschrieben wurden und mir wurde bisher noch nie langweilig.
Jupp Schulte ist nun endlich im Ruhestand, aber gut hat er sich noch nicht reingefunden. Als er dann irgendwie in einen Fall hineingezogen wird, mischt er so richtig mit und fühlt sich wesentlich besser.
Gleichzeitig begegne ich auch wieder alten Bekannten, von denen ich Anton Fritzemeier besonders in mein Leserherz geschlossen habe. Seine Einstellungen und Aussprache amüsieren mich immer wieder, sie gefallen mir ausgesprochen "chut".
Wohnhaft im Rheinland sind mir die Rituale an Weiberfastnacht gut bekannt und ich kann mir vorstellen, dass einige Männer, die mit der Tradition nicht aufgewachsen sind, große Probleme damit haben. Ganz besonders sind das dann wohl auch Männer, wie sie in diesem Krimi vorkommen. Die beiden Autoren haben diesen Tag genutzt und einen spannenden Krimi daraus gemacht. Denn das ist eigentlich "nur" der Auslöser, im Grunde geht es um sehr viel weitreichenderes. Ich werde nicht näher darauf eingehen, denn das sollte jeder selbst lesen.
Besonders gut hat mir auch gefallen, dass die derzeitige allgemeine Situation eingebunden wurde. Wir können es nicht wegreden oder übersehen, aber die Arbeit der Ermittler hat schon darunter gelitten und für Ausfälle gesorgt. Maren Köster, die ehemalige Kollegin von Jupp Schulte wird aufgefordert, so schnell wie möglich Ermittlungserfolge aufzuweisen, aber wie soll sie das machen, wenn so viele Kollegen durch Quarantäne oder sogar Erkrankung ausfallen. Es gab noch weitere Begebenheiten, die eingebunden waren und dem Buch noch mehr Würze verlieh, ausführlich will ich nicht alles erwähnen, nur kurz Stichworte geben, Langeweile im Ruhestand oder ist ein Hofladen wirklich ein Hofladen. Neugierig geworden, dann bitte auch diese Folge lesen.
Das Buchcover gefällt mir, es scheint so einfach zu sein, sagt aber vieles aus.


Fazit:
Fans der Lippe-Krimis werden begeistert sein. Denn dies ist eine weitere gelungene unterhaltsame und vor allem spannende Folge der Serie. Jedes Buch ist zwar für sich abgeschlossen, aber es macht Spaß mehr aus der Serie zu lesen. Lippisches Flair wird reichlich geboten. Ich erwähnte es ja schon, wie Fritzemeier sagen würde: alles chut 😉 Natürlich kann das Buch auch ohne Vorkenntnisse gelesen werden, ich bin mir allerdings sicher, dass die eine oder der andere neugierig auf vorherige Bücher wird. Empfehlen kann ich sie alle.

Beim Verlag und bei NetGalleyDE möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken

#Weiberfastnacht #NetGalleyDE

Rezension - Der Weg der Highlanderin



Autorin: Eva Fellner

Titel: Der Weg der Highlanderin

Genre: Historisch

Version: eBook und Taschenbuch

erschienen: 11. Oktober 2021

Seiten: 501

Altersempfehlung: Erwachsene

Herausgeber ‏ : ‎ Aufbau Taschenbuch



Über die Autorin:
Eva Fellner von Feldegg, geboren 1968 im oberbayerischen Murnau, arbeitete zunächst als Chefredakteurin einer Fachhandelszeitschrift. Sie gründete eine Agentur für digitales Marketing und unternahm zahlreiche Reisen. China und Südafrika wurden ihr daher zu einer zweiten Heimat. Neben asiatischer Kampfkunst interessiert sie sich schon immer für Geschichte, vor allem für starke Frauen und das Mittelalter. Sie ist davon überzeugt, dass die besten Geschichten das Leben selbst erzählt. Sie ist verheiratet und hat drei Söhne.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Enja – Das Schicksal der Schotten liegt in ihrer Hand. Schottland, 1314: In den Highlands tobt ein erbitterter Krieg zwischen den Engländern und den Clans um die schottische Unabhängigkeit. Als die Lage sich zuspitzt, beschließt die mutige Kriegerin Enja, die zur Assassinin ausgebildet wurde, für die Schotten zu kämpfen – an der Seite des Clanführers James Douglas. Am Tag der großen Schlacht fällt der König der Schotten eine schwerwiegende Entscheidung: Enja soll sich als Frau vom Kampfgeschehen fernhalten. Doch als sie in den Reihen ihrer Feinde jemanden erkennt, dem sie vor Jahren Rache geschworen hat, weiß sie: Dies ist ihre einzige Chance. Die hochspannende Geschichte einer unvergesslichen Heldin inmitten der schottischen Highlands


Meine Meinung:
Nachdem ich vor ein paar Monaten das Buch "Die Highlanderin" gelesen hatte, war klar, dass ich auch das zweite Buch lesen wollte. Zumal ich davon ausging, dass meine offenen Fragen beantwortet würden. Außerdem hoffte ich auf eine spannende Fortsetzung.
Beides habe ich bekommen. Wie auch im ersten Buch wird hier in einem besonderen Schreibstil die Geschichte rund um Enja weiter erzählt. Enja berichtet mir in der Ich-Form, was sie erlebt, denkt und fühlt. Der Erzählstil wechselt laufend, auch die Zeiten und Gegenden. So einfach mal eben runterlesen war mir nicht möglich, Konzentration war angesagt. Aber da ich mich inzwischen an die Schreibweise gewöhnt hatte, wurde meine Lesefluss nicht weiter gehemmt.
Enja und ihre Begleiter sind nach einer langen Reise in Schottland angekommen. Natürlich habe ich erfahren, was sie auf der Reise alles erlebt haben und in Schottland war es nicht gerade friedlich. Das kennen wir ja alle aus der Geschichte des Landes. Enja steckt mittendrin in den Streitigkeiten und es gibt die eine oder andere gefährliche Situation. Aber auch erfreuliches konnte ich lesen, verraten werde ich allerdings nichts dazu.
Auf jeden Fall war es wieder sehr spannend und es gab reichlich Überraschungen für mich, die größte war das Ende und darüber habe ich mich am meisten gefreut.


Fazit:
Eine gelungene Fortsetzung des ersten Buches, was auch erforderlich war. Nun weiß ich bestens bescheid und habe keine offenen Fragen mehr. Gerne empfehle ich auch dieses Buch, rate allerdings dazu, unbedingt beide zu lesen. Wer das erste Buch bisher noch nicht kannte, hat nun die Möglichkeit beide ohne Wartezeiten zu lesen.

Bei der Autorin, beim Verlag und bei NetGalleyDE möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken.

#DerWegderHighlanderin #NetGalleyDE!

Samstag, 27. November 2021

Rezension - Commissario Tasso auf dünnem Eis



Autorin: Gianna Milani

Titel: Commissario Tasso auf dünnem Eis

Genre: Krimi

Version: eBook und Paperback

erschienen: 29. Oktober 2021

Seiten: 320

Altersempfehlung: Erwachsene

Herausgeber ‏ : ‎ Lübbe



Über die Autorin:
Gianna Milani ist das Pseudonym einer deutschen Autorin, die sich seit vielen Jahren für Südtirol und seine wechselvolle Geschichte interessiert. Dabei haben es ihr besonders die sagenhaften Dolomiten angetan. Ein Haus in Norditalien wäre ihr Traum, bis dahin schreibt sie Bücher über ihre Lieblingsregionen. "Commissario Tasso auf dünnem Eis" ist der Auftakt einer Reihe um das ungleiche Duo Aurelio Tasso und Mara Oberhöller, die gemeinsam im Südtirol der 1960er ermitteln.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Verschneite Berghänge. Dampfende Knödel. Holzskier an der Wand. Und eine Leiche im Hotel
Südtirol, 1962: Eigentlich hat Commissario Aurelio Tasso sich nur nach Bozen versetzen lassen, um einem alten Kollegen einen Gefallen zu tun. Obwohl er keinen Schnee mag. Aber wenigstens gibt es in Südtirol ausgezeichnetes Essen, vor allem Knödel. Dagegen wenige Verbrechen. Dachte er. Denn dass der Maler Carlo Colori erschlagen im Hotel Bellevue in Meran liegt, sieht nicht nach einem Unfall aus. Seine Ermittlungen führen Tasso weiter ins mondäne Cortina d‘Ampezzo. Dort wird eine zweite Leiche aus dem nahen Misurinasee gefischt. Gibt es eine Verbindung zwischen den Toten?


Meine Meinung:
Ich gestehe, dass das Cover mir ausgesprochen gut gefällt und das war auch der Grund, dass ich mich mehr informierte und durch die Kurzbeschreibung erst recht neugierig wurde.
So lernte ich Commissario Tasso kennen, der vom warmen Süden in das verschneite Südtirol versetzt wurde. Schnee und Kälte, das konnte er so gar nicht leiden, außerdem erweckte er den Eindruck, eine grummelige Person zu sein. Aber als Ermittler war er gut und deshalb wurde ihm eine junge Frau als Praktikantin zur Seite gestellt. Somit durfte ich einem interessanten Ermittlerduo folgen. Ich war natürlich froh, dass ich zu Hause in meinem gemütlichen Lesesessel sitzen konnte. Denn es gab reichlich Schnee, was die Arbeit nicht besonders leicht machte. Überhaupt fand ich es ausgesprochen interessant, den beiden im Jahr 1962 zu folgen. Mobile Telefone gab es nicht, es musste nach Telefonzellen Ausschau gehalten werden und andere Techniken eingesetzt werden, die manch einer aus der Leserschaft vielleicht noch kennt.
Mir hat das Lesen dieses Buches auf jeden Fall ein großes Lesevergnügen bereitet. Ich habe mir bekannte Orte in Südtirol wieder gesehen, die ich allerdings zwanzig Jahre später kennen gelernt habe. Ich durfte die Ermittler begleiten und war gespannt, wie sich alles entwickeln würde. Sehr gut hat mir ebenfalls gefallen, dass ich gleichzeitig vieles vom Leben und Arbeiten in Südtirol erfahren konnte. Auch heute noch sprechen viele Bewohner mehrere Sprachen und ich bin mir nicht sicher, ob die Südtiroler sich inzwischen an die Zugehörigkeit gewöhnt haben. Aber das steht auf einem anderen Blatt der Zeitgeschichte. 
Hervorheben möchte ich noch, dass mir die Überschriften zu den Kapiteln gut gefallen hat, kurz wurde alles wissenswertes genannt und es erhöhte die Neugierde auf das nächste Kapitel. Hilfreich ist ja meist zu Beginn eines Buches, die Namen der Beteiligten zu nennen. Für mich waren das zu viele und ich hatte dann beschlossen, dass ich die Auflistung überfliege und später immer mal wieder einen Blick drauf werfe. Das hat mir dann mehr geholfen.


Fazit:
Spannung, Zeitgeschichte und eine gelungene Unterhaltung, das fällt mir auf Anhieb zu diesem Buch ein. Ich würde mich sehr freuen, wenn ich noch weitere Folgen lesen kann. Aber zunächst gebe ich eine Leseempfehlung für dieses Buch.


Beim Verlag und bei NetGalley möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken

#CommissarioTassoaufdünnemEis #NetGalleyDE!

Rezension - Das Buch der verschollenen Namen



Autorin: Kristin Harmel

Titel: Das Buch der verschollenen Namen

Genre: Historisch

Version: eBook, Hörbuch, Paperback

erschienen: 1. Oktober 2021

Seiten: 384

Altersempfehlung: Erwachsene

Herausgeber ‏ : ‎ Knaur HC



Über die Autorin:
Kristin Harmel arbeitet als Autorin und Journalistin. Mit ihrem Debüt Solange am Himmel Sterne stehen landete sie einen weltweiten Bestseller. Sie lebt mit ihrem Mann in Orlando, Florida.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Nur knapp entkommt die Studentin Eva Abrams 1942 aus Paris, nachdem ihr Vater, ein polnischer Jude, verhaftet wurde. Eva findet Zuflucht im kleinen Bergdorf Aurignon in der unbesetzten Zone, wo sie auch den jungen Widerstandskämpfer Rémy kennenlernt. Bald beginnt Eva, im Auftrag der Résistance Ausweispapiere für jüdische Kinder zu fälschen – doch deren wahre Identität möchte sie für eine Zeit nach dem Krieg bewahren. Zusammen mit Rémy fertigt sie verschlüsselte Aufzeichnungen an: das Buch der verschollenen Namen. Als jedoch ihre Widerstandszelle verraten wird und Rémy plötzlich verschwindet, bedeutet das Buch für sie beide tödliche Gefahr …


Meine Meinung:
Ich hatte anfangs gezögert und war mir nicht sicher, ob ich das Buch überhaupt lesen wollte. Aber dann bekam ich die Empfehlung einer Bloggerkollegin und was war, nachdem ich mit dem Lesen begonnen hatte, konnte ich das Buch kaum aus der Hand legen.
Mir war bekannt, dass die Geschichte auf eine wahre Begebenheit beruht und bewusst war mir auch, dass Eva alles überlebt hat. Ich wollte nun wissen, was sie alles erlebt hat und ob ihre Aktion erfolgreich waren und sie viele retten konnte. Allerdings wurde meine Geduld auch etwas auf die Probe gestellt, denn für mich gab es einige Schilderungen, die mir langatmig vorkamen und sich oft wiederholten. Nun, es mag ja sein, dass es Eva auch nicht anders ging, denn tagaus, tagein hat sie immer dieselben Tätigkeiten ausführen müssen. Es war für sie ja auch keine leichte Zeit, ihre Mutter hat es ihr nicht leicht gemacht, aber es gab auch Lichtblicke. Manchmal allerdings kamen mir Mutter und Tochter auch etwas naiv mit ihren Meinungen und Vorstellungen vor, aber ich betrachte die damalige Zeit ja aus heutiger Sicht, wer weiß, wie ich gehandelt hätte.
Was ich an diesem Buch bemängeln möchte, ist die fehlende Erklärung, was denn nun fiktiv war. Außerdem hatte ich durch den Buchtitel erwartet, dass ich noch mehr über das Buch der verschollenen Namen erfahren hätte, nicht nur, wie dort etwas eingetragen wird, sondern ob vielen damit im Nachhinein geholfen und Wissen vermittelt werden konnte.


Fazit:
Die Autorin hat viel über die Arbeit und das Leben während der Kriegsjahre vermittelt, was ich sehr interessant war. Zu gerne hätte ich mehr erfahren. Aber es mag vielleicht nicht jeder so neugierig sein, wie ich und Gefallen an dem Buch finden. Lesenswert ist es auf jeden Fall.


Beim Verlag und bei NetGalley möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken.

#DasBuchderverschollenenNamen #NetGalleyDE!

Rezension - Die Frau aus der Nordsee



Autorin: Anna Johannsen

Titel: Die Frau aus der Nordsee

Genre: Krimi

Version: eBook, Hörbuch und Taschenbuch

erschienen: 19.Oktober 2021

Seiten: 347

Altersempfehlung: Erwachsene

Herausgeber ‏ : ‎ Edition M 



Über die Autorin:
Anna Johannsen lebt seit ihrer Kindheit in Nordfriesland. Sie liebt die Landschaft und die Menschen der Region, besonders verbunden ist sie den Nordfriesischen Inseln, auf denen die Krimireihe »Die Inselkommissarin« spielt.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Zwischen Pellworm und Nordstrand wird eine Frauenleiche aus der kalten Nordsee geborgen. Die Obduktion bestätigt den Verdacht auf ein Tötungsdelikt. Außerdem findet die Polizei heraus, dass Maren Witte zwei Wochen vor ihrem Tod heimlich entbunden und das Kind in einer Babyklappe abgegeben hat. Lena Lorenzen übernimmt den Fall und ermittelt auf Pellworm – der Insel, auf der Maren aufgewachsen ist.
Die Eltern des Opfers sind bestürzt über den Verlust, doch schnell wird klar, dass der Kontakt mit der Tochter seit längerer Zeit auf ein Minimum reduziert war. Auch sonst werfen die Ermittlungen einige Fragen auf: Wie konnte die junge Frau sich ein teuer eingerichtetes Apartment in Kiel leisten, obwohl sie keiner regulären Beschäftigung nachging? Und wer ist der Vater des Neugeborenen? Für Lena wird der Fall zu einer ganz besonderen Herausforderung, nicht zuletzt aufgrund einer Entwicklung in ihrem eigenen Leben.


Meine Meinung:
Obwohl ich die Serie bisher nicht lückenlos gelesen habe, fühle ich mich mit der Inselkommissarin Lena Lorenzen sehr verbunden. Neben ihrer Arbeit interessiert mich natürlich auch ihr Privatleben, das sich diesmal interessant entwickelte und ich war über das Ende froh und zufrieden. Mehr verrate ich aber nicht. 
Aber auch der Fall war äußerst interessant. Es war sehr mühsam für Lena und ihre Kollegen etwas genaues über die tote Frau heraus zu finden. Mit den Ergebnissen ihrer Arbeit hatte niemand gerechnet und mir tat Maren Witte wirklich sehr leid. 
Die Autorin hat mich auch diesmal an das Buch gefesselt, denn ich war natürlich neugierig, wie sich alles entwickeln würde, beruflich und auch privat und nun bin ich auf eine weitere Folge gespannt.


Fazit:
Und wieder konnte ich eine spannende und unterhaltsame Folge mit und über die Inselkommissarin lesen. Gerne gebe ich eine Leseempfehlung.

Beim Verlag und bei NetGalley möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken

#DieFrauasuderNordsee #NetGalleyDE!

Mittwoch, 24. November 2021

Rezension - Älter werde ich später



Autorin: Lioba Albus

Titel: Älter werde ich später

Genre: Roman

Version: eBook und Paperback

erschienen: 29. Oktober 2021

Seiten: 320

Altersempfehlung: Erwachsene

Herausgeber ‏ : ‎ Lübbe



Über die Autorin:
Lioba Albus wurde 1958 in Attendorn im Sauerland geboren, lebt in Dortmund und ist Mutter von drei erwachsenen Töchtern. Als gelernte Schauspielerin zog es sie vor dreißig Jahren auf Deutschlands Kabarettbühnen. Außerdem ist sie häufig zu Gast in diversen Radio- und Fernsehshows, z. B. bei Ladies Night (ARD). Viele ihrer Freunde meinen, sie spricht ein bisschen zu viel. Darum schreibt sie jetzt.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Frech, emanzipiert, direkt - das Romandebüt der beliebten Kabarettistin Lioba Albus! Mila ist 59 und zufrieden mit ihrem Leben. Ihr Freundeskreis ist groß, ihre Arbeit als Chefin einer kleinen Agentur erfüllend, und die Kinder sind erwachsen und aus dem Haus. Das Alter? Weder ein Thema noch ein Problem. Doch auf einmal stehen Sohn und Tochter wieder auf der Schwelle und fordern Asyl, und die Männer aus ihren wilden Jahren verlangen Aufmerksamkeit und Antworten auf alte Fragen. Mila ist überfordert. Wie wird sie die Bagage nur wieder los? Und gibt es vielleicht am Ende doch den einen, mit dem zusammen das Leben noch ein bisschen federleichter ist?


Meine Meinung:
Da ich Lioba Albus bereits mal auf der Bühne als Kabarettistin erlebt habe, war ich neugierig auf sie als Autorin. Wie so oft, steige ich in die Geschichte ein und bin mittendrin im Geschehen. Daher kommt es auch, dass ich der Hauptperson durchaus meine Meinung sagen würde. Denn Mila hat es mir nicht leicht gemacht, so einfach konnte sie mein Leserherz nicht erobern. Allerdings kann es auch daran liegen, dass ich zu manchem etwas andere Ansichten habe. Nun, das ist jetzt mein persönliches Empfinden, was mich aber nicht davon abhielt, das Buch in einem Rutsch zu lesen.
Die Autorin hat allen Beteiligten außergewöhnliche Charaktere zugeordnet, manchmal war es für mich etwas zuviel des Guten, aber es belebte das Geschehen. Mila hat ein etwas ungewöhnliches Leben hinter sich und genau dadurch gab es die eine oder andere Überraschung. Aber sie musste sich nicht nur um die erwachsenen Kinder kümmern, die immer wieder zur Mama zurück kamen, es gab auch so viel anders, was bewältigt werden musste. So kam vieles zusammen, humorvolle Szenen, ernste und traurige Momente und auch ganz alltägliches. Und am Ende war ich dann doch mit allem zufrieden.


Fazit:
Ein unterhaltsames Buch über die Höhen und Tiefen des Lebens. Gerne gebe ich eine Leseempfehlung.

Beim Verlag und bei NetGalleyDE möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken.

#Älterwerdeichspäter #NetGalleyDE!

Dienstag, 23. November 2021

Rezension - Der Uhrmacher in der Filigree Street



Autorin: Natasha Pulley

Titel: Der Uhrmacher in der Filigree Street

Genre: Historisch, Fantasie

Version: eBook und gebundene Ausgabe

erschienen: 18. September 2021

Seiten: 448

Altersempfehlung: Erwachsene

Herausgeber ‏ : ‎ Klett-Cotta



Über die Autorin
Natasha Pulley studierte in Oxford Englische Literatur. Nach Stationen im Buchhandel und bei der Cambridge University Press in den Bereichen Astronomie und Mathematik setzte sie ihre Studien in Tokyo fort. Sie erhielt ein Stipendium der Gladsone’s Library als Writer in Residence. Gegenwärtig hat sie Lehraufträge an den Universitäten von Bath und Cambridge. Ihr Debüt »The Watchmaker of Filigree Street« gewann den Betty Trask Award und wurde ein internationale Bestseller. Natasha Pulley lebt in Bath.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Sein Leben lief ab gleich einem Uhrwerk. Bis er dem Uhrmacher begegnete. 
»Der Uhrmacher in der Filigree Street« erzählt eine mitreißende, phantastische Geschichte um eine rätselhafte Uhr und einen ebenso spektakulären wie unmöglich aufzuklärenden Bombenanschlag auf Scotland Yard. Das Buch nimmt die Lesenden mit auf eine Reise durch das viktorianische England und das Japan des 19. Jahrhunderts und es eröffnet Türen in eine ganz andere, seltsame und magische Vergangenheit. 
London, Oktober 1883. Eines Abends kehrt Thaniel Steepleton, ein einfacher Angestellter im Innenministerium, in seine winzige Londoner Mietwohnung heim. Da findet er auf seinem Kopfkissen eine goldene Taschenuhr. Es ist ihm ein Rätsel, was es mit ihr auf sich hat. Sechs Monate später explodiert im Gebäude von Scotland Yard eine Bombe. Steepleton wurde gerade rechtzeitig gewarnt, weil seine Uhr ein Alarmsignal gab. Nun macht er sich auf die Suche nach dem Uhrmacher und findet Keita Mori, einen freundlichen, aber einsamen Mann aus Japan. So harmlos Mori auch scheint, eine Kette von unheimlichen Ereignissen deutet schon bald darauf hin, dass er etwas zu verbergen hat...


Meine Meinung:
Historisch und London, zwei Aspekte, die dafür sorgten, dass ich das Buch lesen wollte. Außerdem versprach die Kurzbeschreibung einen interessanten und spannenden Lesestoff. Allerdings musste ich schnell feststellen, dass ich reichlich Geduld aufbringen musste, denn leider kam mir alles sehr langatmig vor. Ich erfuhr sehr viel über die Arbeitsabläufe von Thaniel Steepleton, der in der Telegrafieabteilung des Innenministeriums arbeitete und wie er auf sonderbare Weise Besitzer einer Uhr wurde. Durch diese lernte er den besagten Uhrmacher in der Filigree Street kennen. Dieser Uhrmacher erfand sonderbare Gegenstände, was einen ins Reich der Fantasie beförderte. 
Eine weitere Person, der anscheinend eine wichtige Rolle in dieser Geschichte zugeteilt wurde, war Grace. Sie studierte in Oxford und musste sich mit den Einstellungen gegenüber Frauen auseinander setzen. Das war alles durchaus interessant, aber so richtig überzeugen konnte mich das Buch nicht. 
Wie schon erwähnt, kam mir alles sehr langatmig vor, bis endlich mal etwas passierte und auch dann kam keine richtige Spannung auf. 


Fazit:
Wie ich feststellen konnte, ist die Meinung über das Buch breit gefächert. Also liegt es wohl nicht alleine an mir, dass ich damit nicht zurecht kam. Es fällt mir nun auch schwer eine Leseempfehlung auszusprechen. Vielleicht mag der eine oder die andere Gefallen an dem Buch finden, mich konnte es leider nicht begeistern.

Beim Verlag und bei NetGalleyDE möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken.

#DerUhrmacherinderFiligreeStreet #NetGalleyDE!

Montag, 22. November 2021

Rezension - BlueChristMess



Autorin: Megan McGary

Titel: Blue Christ Mess

Genre: Weihnachtsbuch

Version: eBook und Taschenbuch

erschienen: 2. November 2021

Seiten: 360

Altersempfehlung: Erwachsene

Herausgeber ‏ : ‎ BoD – Books on Demand



Über die Autorin:
Megan McGary, *1969, ist hauptberuflich Polizeibeamtin. Nebenberuflich schreibt sie Bücher über ihre Lieblingsthemen (Hunde, Liebe, Polizei). Die Autorin lebt mit ihrer Familie und mehreren Jagdhunden in Nordhessen. 


Kurzbeschreibung, übernommen:
Endlich Dezember! Ivy könnte nicht glücklicher sein: Carol Bay verwandelt sich in ein Weihnachtsparadies, und die Polizistin ist mittendrin. Dumm nur, dass jemand ausgerechnet jetzt Ivys Doppelleben als Schriftstellerin auffliegen lässt. Besonders dumm, dass das vor den Augen des neuen Chiefs passiert. Lex ist sehr daran interessiert, Ivys Fantasien auf Realitätstauglichkeit zu überprüfen. Doch eine merkwürdige Einbruchsserie, der Polizeialltag und die eine oder andere überstürzte Entscheidung machen den hübschen Plan zunichte. Aber da wäre ja noch Ivys grandiose Bucket List, die Lex nicht nur vom Fest, sondern auch von der Liebe überzeugen soll! Ja, bald ist Weihnachten. Während es um Ivy längst geschehen ist, beginnt für Lex die schlimmste Zeit des Jahres. Und er wird bei der nächsten Gelegenheit aus Carol Bay verschwinden... Ein Polizeiroman ohne explizite Szenen, aber mit viel Liebe, weihnachtlichem Flair – und einem Beagle.


Meine Meinung:
Im Moment lese ich sehr viele Bücher, die sich bestens für die Advents- und Weihnachtszeit eignen. Das interessante Cover hat mich auf dieses Buch aufmerksam gemacht. So kam es, dass ich jede Menge Polizisten kennen lernte, aber keinen Krimi vor mir hatte. 
Der Plot an sich ist jetzt nichts ungewöhnliches, gerne werden Personen eingebracht, die entweder die Adventszeit übertrieben lieben oder Weihnachten überhaupt nicht leiden können. Carol Bay nennt sich die Weihnachtshauptstadt und die Bewohner dort leben Ende November so richtig los. Ivy ist eine von ihnen. Lex gehört zu denen, die alles übertrieben finden und auf andere den Eindruck macht, alles zu hassen. Wie so oft, hat dies einen Grund, der in der Vergangenheit liegt. 
Ich konnte mich mit den beiden Protagonisten nicht so recht anfreunden, besonders bei Ivy war es ein ewiges auf und ab, genau wie ihre Einstellungen und Meinung zu besonderen Themen. Obwohl sie und Lex durchaus für eine gute Unterhaltung und Abwechslung boten. Langweilig wurde mir mit Sicherheit nicht. Allerdings war es mir persönlich tatsächlich etwas zu viel hin und her, bis das Buch endlich zu Ende war.


Fazit:
Viele mögen es vielleicht sehr gerne lesen und mit Spannung erwarten, ob die beiden denn nun zueinander finden oder nicht. Anscheinend bin ich aber nicht die richtige Leserin für dieses Buch. Deshalb werde ich keinem abraten es zu lesen.

Bei der Autorin und bei NetGalleyDE möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken. 

#BlueChristMess #NetGalleyDE!

Sonntag, 21. November 2021

Rezension - Rigi


Autorin: Blanca Imboden

Titel: Rigi

Genre: Roman

Version: eBook und Taschenbuch

erschienen: 5. Oktober 2021

Seiten: 240

Altersempfehlung: Erwachsene

Herausgeber ‏ : ‎ Wörterseh 





Über die Autorin
Blanca Imboden, geb. 1962, war Sekretärin, Sängerin und Seilbähnlerin und lebt heute ihren Traumberuf: Schriftstellerin. Wenn sie nicht gerade in den Bergen unterwegs ist oder auf Lesetour durch die ganze Schweiz reist, tut sie das, was ihr das Liebste ist: Sie setzt sich hin und schreibt. Meist Romane, immer wieder mal Kolumnen und ab und zu auch eine Kurzgeschichte. Die Autorin, die im Schwyzer Talkessel aufgewachsen und verwurzelt ist, lebt heute in Malters LU



Kurzbeschreibung, übernommen:
Eliane, von Beruf freischaffende Journalistin, hat ihren Mann viel zu früh verloren. Seit einem Jahr trauert sie nun schon um ihn und realisiert irgendwann: Für viele Menschen hat Trauer ein Ablaufdatum. Bald einmal hat man gefälligst wieder zu funktionieren und sich dem Leben zuzuwenden. Allerdings sollte dies auf keinen Fall zu früh passieren, denn das wiederum käme auch völlig falsch an. Eliane hat genug – auch von den Wünschen ihrer Tochter Marie, die findet, das Zuhause, aus dem sie notabene längst ausgezogen ist, müsse eine Art Museum sein: Papas Hausschuhe sollten bei der Wohnungstür stehen, seine Jacke immer an der Garderobe hängen bleiben. Um zurück ins Leben zu finden, meldet sich Eliane schließlich bei einer Trauergruppe an und ist überrascht, dass dort nicht nur geweint, sondern auch viel gelacht wird. Sie knüpft neue Freundschaften und lernt sogar zwei Zwergpinguine kennen, die einander in ihrer Trauer beistehen. Und dann erhält Eliane einen Traumjob: Sie kann zum 150-Jahre-Jubiläum der Vitznau-Rigi-Bahn, der ersten Bergbahn Europas, eine Artikelserie schreiben und einen Monat lang auf der Rigi wohnen. Was folgt, sind viele bewegende Begegnungen, auch mit einem Hund, der wie ein Putzmittel heißt. Die Rigi ist ein Kraftort und verändert alles – auch Eliane.


Meine Meinung:
Als erstes hat mich der Buchtitel neugierig gemacht, sehr kurz und nur Kenner der Schweiz wissen damit etwas anzufangen, zumindest dachte ich mir das. Das Cover habe ich als ansprechend empfunden und deshalb wollte ich das Buch gerne lesen. Zumal der Hinweis: "Ein fröhlicher Roman über traurige Menschen" mich zusätzlich neugierig machte.
So lernte ich zunächst Eliane kennen, die ihren Mann verloren hat und in einer Trauergruppe versucht damit klar zu kommen. Zusätzlich muss sie sich mit den Vorstellungen der Tochter auseinander setzen, was nicht immer leicht ist. An den Gesprächen in dieser Gruppe nehmen die unterschiedlichsten Personen teil, die Autor hat sich für jeden etwas besonderes ausgedacht. Charakter und Schicksal, was ich sehr interessant fand. Rigi ist die Königin der Berge in der Schweiz und dort wird Elaine sich sehr lange aufhalten. Denn sie hat von ihrem Chef den Auftrag bekommen, anlässlich des 150jährigen Jubiläums der Regi-Bahn eine Artikelserie zu schreiben. Sie darf dort vier Wochen in einem Hotel wohnen und Gegend und Leute kennen lernen. Ich darf sie dabei begleiten und lerne ebenfalls die wunderschöne Umgebung kennen. Gleichzeitig darf ich Eliane beobachten, wie sie sich nach und nach verändert. Aber nicht nur ihr tut der Aufenthalt dort auf der Rigi gut. 
Blanca Imboden hat alles bestens beschrieben und sich wohl auch sehr ausgiebig mit dem ernsten Thema beschäftigt und gleichzeitig vermittelt, das man trauern und trotzdem fröhlich sein darf. 
Mein Verständnis zu einem fröhlichen Buch ist zwar etwas anders, aber es ist eben nicht nur traurig, sondern macht einen mutig. Ich gebe zu, dass es mich sehr berührt hat, ganz besonders an einer Stelle, die ich hier aber nicht erwähnen möchte. Auf jeden Fall gab es ein überraschend gutes Ende.


Fazit:
Das ist ein Buch mit einem Thema, mit dem man sich ernsthaft auseinander setzen muss. Geschichten sind aus dem Leben gegriffen, in dem es Höhen und Tiefen gibt, Trauer und Frohsein, Mut und Freundschaft. Gerne gebe ich hier eine Leseempfehlung. 


Beim Verlag und bei NetGalleyDE möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken.

#Rigi #NetGalleyDE

Freitag, 12. November 2021

Rezension - Ein Traum von Schönheit - Estée Lauder



Autorin: Laura Baldini

Titel: Ein Traum von Schönheit - Estée Lauder

Genre: Biografie

Version: eBook, Hörbuch und Taschenbuch

erschienen: 1. September 2021

Seiten: 400

Altersempfehlung: Erwachsene

Herausgeber ‏ : ‎ Piper Taschenbuch



Über die Autorin:
Laura Baldini alias Beate Maly absolvierte eine Ausbildung zur Kindergartenpädagogin, arbeitete zunächst als Kindergärtnerin und veröffentlichte Kindergeschichten, Kinderbücher und pädagogische Fachbücher. 2007 erhielt sie das Wiener Autorenstipendium für den Entwurf zu ihrem ersten historischen Roman Die Hebamme von Wien. Mit dem Stipendium nahm sie sich eine Auszeit und beendete neben dem Roman auch eine Zusatzausbildung zur mobilen Frühförderin, seitdem ist sie in der Frühförderung tätig.


Kurzbeschreibung, übernommen:
New York, 1928: Die junge Esty darf im Schuppen ihres Onkels beim Mischen von Salben helfen. Sie experimentiert mit Düften und Ölen und kreiert ihre eigene Creme, die sie am Strand von Long Island an einem Klapptisch verkauft: Es wird ihr erster Erfolg. Esty nennt sich fortan Estée, zieht von Queens nach Manhattan und ergattert schließlich einen der begehrten Stände im Edelkaufhaus Saks. Mit originellen Ideen und unendlich viel Arbeit erobert das Mädchen aus Queens New York im Sturm. Aber der Erfolg hat einen hohen Preis. Er könnte sie die Liebe ihres Lebens kosten …


Meine Meinung:
Ich lese gerne Bücher aus der Serie: Bedeutende Frauen, die die Welt verändern. Deshalb war ich auch auf das Buch mit Estée Lauder gespannt. 
Die Autorin hat sehr gut viele Begebenheiten aus dem Leben von Esty, wie ihre Familie sie nannte, geschildert. Wobei sie eine Variante gewählt hat, die mir gefiel. Das erste Kapitel beginnt mit einem Theaterbesuch im Frühjahr 1941 in Manhattan, im Foyer wird sie von einer Dame erkannt und angesprochen. Gerne antwortet Esty auf ihre Fragen und gibt Tipps. So lerne ich sie gleich richtig kennen, denn sie versteht es, zu jeder Zeit den Frauen behilflich zu sein. Das war schon so, als sie mit ihrem Onkel John im Gartenlabor Salben anrührte. An diese und andere Begebenheiten erinnert sich Esty sehr gerne. Geschickt blendet die Autorin kapitelweise immer wieder Rückblenden ein. So erfahre ich nach und nach den Werdegang einer Frau, die ihrer Zeit voraus war. Aber nicht nur sie, auch ihr Ehemann war das. Allerdings passte es nicht zu den Einstellungen der damaligen Zeit und Estée wurde ganz schlimm unter Druck gesetzt, was zur Scheidung ihrer Ehe führte. Ein Fehler, den sie glücklicherweise wieder gut machen konnte. 
Mir hat es sehr gut gefallen, wie die Autorin in Romanform eine Zeitspanne aus dem Leben von Estée und Joe Lauder geschildert hat. Ganz begeistert war ich über das Kapitel "Wie ging die Geschichte weiter". Denn letztendlich wollte ich genau das auch noch wissen.


Fazit:
Eine sehr interessante Biografie, die nicht nur Auskunft über die Person gibt, sondern auch den Zeitgeist mit Einstellungen, über wir heute die Augen verdrehen, wiedergibt. Gerne gebe ich eine Leseempfehlung.


Beim Verlag und bei NetGalleyDE möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken. 


#EinTraumvonSchönheit #NetGalleyDE

Mittwoch, 10. November 2021

Rezension - Mitte

Autor: Volker Kutscher

Illustratorin: Kat Menschik

Titel: Mitte

Genre: Historisch

Version: eBook, Hörbuch und gebundene Ausgabe

erschienen: 7. Oktober 2021

Seiten: 128

Altersempfehlung: Erwachsene

Herausgeber ‏ : ‎ Galiani-Berlin
Herausgeber ‏ : ‎ Kiepenheuer & Witsch eBook



Über die Illustratorin:
Kat Menschik ist freie Illustratorin. Ihre Reihe Lieblingsbücher gilt als eine der schönsten Buchreihen der Welt. Zahlreiche von ihr ausgestattete Bücher wurden prämiert. Zuletzt erschienen dort Kat Menschiks und des Diplom-Biologen Doctor Rerum Medicinalium Mark Beneckes Illustrirtes Thierleben (2020), als zehnter Jubiläumsband Durch den wilden Kaukasus (2021) und Mitte (2021). Ihr Gartenbuch Der goldene Grubber wurde 2014 als eins der Schönsten Bücher des Jahres prämiert. Es verkaufte sich bisher über dreißigtausend Mal und ist ein Longseller, weil das Gärtnern mit dem Buch glücklich macht.

Über den Autor:
Volker Kutscher, geboren 1962, arbeitete nach dem Studium der Germanistik, Philosophie und Geschichte zunächst als Tageszeitungsredakteur, bevor er seinen ersten Kriminalroman schrieb. Heute lebt er als freier Autor in Köln. Mit dem Roman »Der nasse Fisch«, dem Auftakt seiner Krimiserie um Kommissar Rath im Berlin der Dreißigerjahre, gelang ihm auf Anhieb ein Bestseller, dem bisher fünf weitere folgten. Die Reihe ist inzwischen in viele Sprachen übersetzt und durch Tom Tykwers Verfilmung Babylon Berlin international bekannt.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Für Fans von Volker Kutschers weltberühmten Krimis um Kommissar Gereon Rath.
Das Buch Mitte knüpft unmittelbar an die dramatischen Ereignisse des letzten Kutscher-Krimis Olympia an. Die außergewöhnlich spannende Erzählung wurde eigens für die Reihe von Kat Menschik geschrieben.
Im Zentrum des Buches steht eine der drei zentralen Figuren aus dem Kutscher-Kosmos: Fritze Thormann - Charly und Gereon Raths Pflegesohn. Der 15-jährige wollte als Ehrendienstler der HJ auf der Olympiade 1936 vor allem seinem Läuferidol Jesse Owens nahe sein. Doch wurde er zu seinem Unglück zufällig Zeuge eines Selbstmords, dessen Umstände mehr als fragwürdig waren. Während die Polizei ihm nicht glaubt, ist die Gestapo schon auf der Spur des unliebsamen Zeugen. Dem Jungen bleibt nichts übrig, als zu fliehen und mit gefälschtem Pass beim Kohlehandel Kleinfeldt in Berlin-Mitte unterzutauchen. Aus seinem Versteck heraus versucht Fritz Kontakt zu Charly und Gereon Rath aufzunehmen, von deren dramatischen Schicksal er noch gar nichts weiß. Und auch seiner ebenfalls untergetauchten jüdischen Freundin Hannah schreibt Fritz über ein Postfach. Doch nicht nur die Gestapo fahndet nach ihm … Die Situation ist alles andere als harmlos.


Meine Meinung:
Mich machte der Buchtitel und das Cover neugierig. Von den Krimis kenne ich keinen, aber ich konnte in diesem Buch einiges erfahren.
Sehr gut hat mir der Schreibstil gefallen und begeistert war ich von den dazu gehörenden Bildern. So hatte ich alles noch besser vor Augen.
Im Mittelpunkt dieses Buch steht Fritz, ein Junge, der leider die Aufmerksamkeit verschiedener Personen auf sich gezogen hat. Das ist besonders in den dreißiger Jahren sehr gefährlich. Wie es ihm ergeht und was er erlebt, erfahre ich durch Briefe, die er zwei Frauen schickt. In diesen Briefen erzählt er etwas über sich und da er auf die Briefe der Frauen genauestens eingeht und diese entsprechend beantwortet, weiß ich auch über sie bescheid. Eine aufregende Zeit war es damals und nicht immer fand alles ein gutes Ende. 


Fazit:
Eine besondere Art, uns Lesern etwas über das damalige Zeitgeschehen zu vermitteln. Ich fand es sehr interessant und auch spannend, da ich die Hoffnung hatte, dass es ein gutes Ende nehmen könnte. Auf jeden Fall gebe ich hier gerne eine Leseempfehlung.

Beim Verlag und bei NetGalleyDE möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken.

#Mitte #NetGalleyDE!