Mittwoch, 30. September 2020

Rezension - Rote Tränen


Autor: Mike Landin

Titel: Rote Tränen

Genre: Thriller

Version: eBook und Taschenbuch

erschienen: 22. Juni 2020

Seiten: 342

Altersempfehlung: Erwachsene

Herausgeber : BoD – Books on Demand



Über den Autor:
Mike Landin: Der Autor wurde 1968 in Berlin geboren. Er wuchs im Spreewald auf, studierte Bauingenieurwesen in Cottbus und lebt heute in der Nähe von Magdeburg.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Jacob ist vom Umzug seiner Familie auf einen verlassenen Hof in den Berchtesgadener Alpen wenig begeistert. "Ich mache hier die zwölfte Klasse, dann haue ich wieder ab." Lediglich Hannah, die gleichaltrige Tochter der Nachbarn, kann seine Laune etwas aufbessern. Doch dann verschwindet in der Gegend ein jugendliches Mädchen, das Sechste innerhalb der letzten zwanzig Jahre. Die Fälle sind nie aufgeklärt worden und Jacobs Eltern verhalten sich seltsam abweisend, wenn er darüber reden will. Jacob forscht nach und erkennt bald, dass es nicht nur eine Verbindung zwischen den ungelösten Kriminalfällen und seinen Eltern gibt, sondern auch Hannahs Familie in deren Vergangenheit eine Rolle spielt.


Meine Meinung:
Zufällig wurde ich auf dieses Buch aufmerksam und hatte erst Bedenken, ob es für mich ein geeignetes Buch ist. Lange musste ich mir aber darüber keine Gedanken machen, denn ich war von Anfang bis Ende an das Buch gefesselt. 
Jacob und seine Familie zieht vom Spreewalt wieder in die Heimat seiner Eltern. Er ist gar nicht begeistert und findet auch das Verhalten seiner Eltern äußerst merkwürdig. Zusammen mit Hannah versucht er das Geheimnis zu lüften. Ich war ebenfalls sehr neugierig und wollte wissen, was das alles zu bedeuten hatte. Ich wurde genau, wie die Jugendlichen überrascht und hatte mit manchen Wendungen gar nicht gerechnet. Vor allem, weil es sich in eine Richtung abzeichnete, die ich voller Spannung verfolgte und tatsächlich auch etwas aufgeregt war. Denn der Autor "sparte" nicht mit Todesfällen und ich befürchtete, dass er auch vor Personen, die ich mochte, keinen Halt machen würde. 
Die Spannung nahm immer mehr zu und ich konnte das Buch nicht mehr aus der Hand legen. Am Ende war ich zwar zufrieden aber nicht unbedingt glücklich. Dafür war zuviel passiert, was nicht hätte sein sollen. Man merkt, ich war mal wieder so richtig mitten drin und so richtig an das Buch gefesselt. Das beweist, dass Mike Landin einen hervorragenden Debütroman geschrieben hat.


Fazit:
Wer es so richtig spannend haben möchte und Geheimnisse aufdecken will, dem kann ich dieses Buch vielmals empfehlen.

Beim Autor möchte ich mich vielmals bedanken, dass er mich auf sein Buch aufmerksam gemacht hat. In der Menge der neu erschienen Bücher kann ein einzelnes Buch schon mal untergehen. Zumal ein Autor, der verlagsunabhängig Bücher veröffentlicht, selbst dafür sorgen muss, dass sein Buch bekannt wird. Ich persönlich bin der Meinung, dass Self Publisher durchaus mehr Aufmerksamkeit verdienen als sie bekommen. Denn in ihren Reihen gibt es viele, die hervorragende Bücher geschrieben haben.

Rezension - Der Glanz einer Sternennacht


Autorin: Karen Swan

Titel: Der Glanz einer Sternennacht

Genre: Weihnachtsbuch

Version: eBook und Taschenbuch

erschienen: 21. September 2020

Seiten: 576

Altersempfehlung: Erwachsene

Herausgeber : Goldmann Verlag



Über die Autorin:
Karen Swan arbeitete lange als Modejournalistin für Zeitschriften wie Vogue, Tatler und YOU. Sie lebt heute mit ihrem Mann und ihren drei Kindern im englischen Sussex. Wenn die Kinder sie lassen, schreibt sie in ihrem Baumhaus Romane.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Ein Schloss in Irland, ein rauschendes Fest und drei Schwestern, die nach den Sternen greifen … 
Lorne Castle – majestätisch thront das Anwesen über der rauen Westküste Irlands, seit Generationen ist es in Familienbesitz. Doch damit soll jetzt Schluss sein, denn Sir Declan Lorne hat es ausgerechnet seiner jüngsten Tochter Willow vermacht, die es schnellstmöglich verkaufen will. Die älteren Töchter Ottie und Pip sind entsetzt. Einst standen die Schwestern einander sehr nahe, doch nun trennen sie zahlreiche Geheimnisse. Als der attraktive neue Schlossherr Connor Shaye zu einem rauschenden Weihnachtsfest lädt, treffen sie sich ein letztes Mal in Lorne Castle. Eine denkwürdige Nacht, in der sich nicht nur die drei Schwestern näherkommen …


Meine Meinung:
Bei meiner Suche nach geeigneten Weihnachtsbüchern, wurde ich auf dieses Buch aufmerksam. Da ich von Karen Swan bereits einiges gelesen hatte, wollte ich auch dieses Buch gerne lesen. 
Im Vordergrund steht mal wieder ein Erbe, allerdings ist es diesmal etwas sehr ungewöhnliches. Willow erbt eine siebenhundert Jahre alte Burg. Diese alten Gemäuer stellen natürlich eine Herausforderung dar. Aber damit ist es noch nicht getan, die Mutter und Schwestern von Willow sind nicht gerade erfreut über die Erbfolge. Außerdem hat jede der Frauen ihr Päckchen zu tragen. Geheimnisse scheint es reichlich zu geben. Andeutungen machen mich sehr neugierig und natürlich will ich wissen, was denn nun alles passiert ist und auch noch passieren wird. 
Die Autorin hat es bestens verstanden, den Personen besondere Charaktere einzuhauchen und einige, vielleicht nicht ganz alltägliche, Begebenheiten in die Geschichte eingebaut. Dadurch bekam das Buch viele Seiten, aber ich habe mich mit Sicherheit nicht gelangweilt. Natürlich wünschte ich mir, dass die Ereignisse eine bestimmte Wendung bekamen, denn ich war nicht mit allem, was dort geschah, einverstanden. 
Das Buch gehört für mich zu den Weihnachtsbüchern, weil es ein wunderschönes Cover hat und im Dezember alles passiert.


Fazit:
Dies ist ein Buch, das einen mitnimmt, einen berührt, es macht nachdenklich, vielleicht auch traurig, aber es hat auch humorvolle Situationen. Auf jeden Fall ist es ein Buch, das ich gerne weiter empfehle.


Beim Verlag möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken.

Dienstag, 29. September 2020

Rezension - White Christmas - Das Lied der weißen Weihnacht


Autorin: Michelle Marly

Titel: White Christmas - Das Lied der weißen Weihnacht

Genre: Historisch, Biografie, Weihnachtsbuch

Version: eBook, Hörbuch und gebundene Ausgabe

erschienen: 22. September 2020

Seiten: 272

Altersempfehlung: Erwachsene

Herausgeber : Rütten & Loening


Über die Autorin:
Hinter Michelle Marly verbirgt sich die deutsche Bestsellerautorin Micaela Jary, die in der Welt des Kinos und der Musik aufwuchs. Durch ihren Vater, den Komponisten Michael Jary, entdeckte sie schon früh ihre Leidenschaft für französische Chansons. Lange Jahre lebte sie in Paris, heute wohnt sie mit Mann und Hund in Berlin und München.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Dreaming of a White Christmas. 
Hollywood, Heiligabend 1937. Für den erfolgreichen Jazz-Komponisten Irving Berlin aus New York ist dieser Tag stets ein besonderer – er verbindet damit sein größtes Glück und gleichzeitig auch einen schweren Schicksalsschlag. Doch diesen Heiligabend muss Irving, zum ersten Mal getrennt von seiner Familie, unter der Sonne Kaliforniens verbringen. Voller Sehnsucht nach seiner Frau und den Kindern beginnt er an einem Song über die Weihnachtszeit zu arbeiten – und erfährt schließlich, dass auch in Hollywood ein Weihnachtswunder geschehen kann.


Meine Meinung:
In diesem Jahr hat das Lied "Dreaming of a White Christmas" das Rennen gewonnen. Es war das erste Weihnachtslied, welches ich hörte. Das lag natürlich an diesem tollen Buch von Michelle Marly. Hin und weg war ich nach dem Lesen. Ich habe mich natürlich noch mehr über Irvin Berlin informiert und stellte fest, dass ich einige der "alten" Lieder kannte. 
Bevor ich noch weiter abschweife, möchte ich auf dieses Buch eingehen. Ich finde es klasse, dass aus dem Leben berühmter Personen ein Zeitabschnitt und somit besondere Begebenheiten hervor gehoben werden. Ich gehe mal davon aus, dass dieses Lied jedem bekannt ist. Aber wer weiß schon, wann und wo das Lied komponiert wurde. Zumindest mir war es nicht bekannt und ich fand es ausgesprochen interessant, weil ich gleichzeitig auch vieles aus dem Leben von Irving Berlin erfahren konnte. 
Die Autorin hat zwei Zeitabschnitte gewählt. Weihnachten 1937 wurde das Lied geschrieben, denn Irving war weit entfernt von seiner Familie, die er sehr vermisste. Durch Rückblenden konnte ich erfahren, was Irving Berlin und seine künftige Frau Ellin Mackay alles durchmachen mussten, bevor sie endlich heiraten konnten. 
Michelle Marly ist es ein weiteres Mal gelungen, ein Buch zu schreiben, das nicht nur interessant ist sondern auch berührt und vor allem mich neugierig gemacht hat. Übrigens, den Film mit Bing Crosby kenne ich natürlich. 


Fazit:
Ein wunderschönes Buch, das mich wirklich sehr begeistert hat. Sehr gerne gebe ich hier eine Leseempfehlung ab und das Buch hat für mich mehr als fünf Sterne verdient. 

Beim Verlag möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken.

Rezension - Bunburry - Nur das Schaf war Zeuge


Autorin: Helena Marchmont

Titel: Bunburry - Nur das Schaf war Zeuge

Genre: Cosy Crime

Version: eBook und Hörbuch

erschienen: 28. Juli 2020

Seiten: 138

Altersempfehlung: Erwachsene

Herausgeber : beTHRILLED 




Über die Autorin
Helena Marchmont ist das Pseudonym von Olga Wojtas. Die schottische Schriftstellerin hat 2015 den Scottish Book Trust New Writers Award gewonnen und bereits über 30 Kurzgeschichten veröffentlicht. 


Kurzbeschreibung, übernommen:
Thomas Cox, Teilnehmer eines Survival Camps in der Nähe von Bunburry, stürzt mitten in der Nacht von einem Felsen und stirbt. Die Polizei geht von einem Unfall aus und ermittelt nicht weiter. Doch Neil Walker, der das Camp im Wald geleitet hat, ist sich sicher, dass bei diesem Sturz jemand nachgeholfen hat: Er hatte alles abgesichert, damit den unerfahrenen Großstädtern nichts passieren kann. Deshalb bittet er das Bunburry-Trio Liz, Marge und Alfie um Hilfe. Für die Ermittlungen muss Alfie undercover am Survival Training teilnehmen, dabei ist er alles andere als ein Outdoor-Fan ...


Meine Meinung:
Und wieder einmal hat mich ein ansprechendes Cover dazu verführt ein Buch zu lesen. Dadurch geriet ich an die achte Folge der Bunburry-Krimis. Allerdings war es für mich überhaupt kein Problem, denn wichtige Informationen wurden kurz eingeflochten und ich hatte schnell den Durchblick.
Ich lernte das Bunburry-Trio kennen. Liz, Marge und Alfie helfen anscheinend immer wieder gerne bei Ermittlungen und Emma, die Polizistin vor Ort ist dafür auch dankbar. 
Ich fand alle Personen sehr sympathisch. Die Autorin hat allen auch besondere Charaktere zugeordnet, was den Lesespaß erhöhte. Diesmal hatte Alfie ziemlich viel zu tun und über alles wurde sehr ausführlich geschrieben, deshalb kam für mich das Ende überraschend schnell und auch unerwartet.


Fazit:
Ein netter unterhaltsamer Krimi für zwischendurch und bestens für Leser geeignet, die keine dicken Wälzer lesen möchten. Gerne gebe ich hier eine Leseempfehlung.


Beim Verlag und bei NetGalleyDe möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken. 

#BunburryNurdasSchafwarZeuge #NetGalleyDE

Rezension - Die Bäckerei der Wunder


Autor: Christian Escribà
Autorin: Silvia Tarragò

Titel: Die Bäckerei der Wunder

Genre: Roman

Version: eBook, Hörbuch, Taschenbuch

erschienen: 14. September 2020

Seiten: 288

Altersempfehlung: Erwachsene

Herausgeber : Heyne Verlag



Über die Autoren:
Christian Escribà führt seit vielen Jahren die Konditorei seiner Familie, die 1906 in der Gran Via in Barcelona eröffnete. Er wurde als bester Konditor in Spanien ausgezeichnet und gilt als einer der besten Patissiers der Welt. »Die Bäckerei der Wunder«, in dem die Geschichte seiner Familie erzählt wird, entstand als Gemeinschaftswerk mit der spanischen Autorin Sílvia Tarragó Castrillón. 
Sílvia Tarragó Castrillón ist eine spanische Bestseller-Autorin, die bereits zahlreiche Kurzgeschichten, Gedichtbände, Jugendbücher und historische Romane veröffentlicht hat. Zusammen mit Christian Escribà, dem berühmtesten Konditor Spaniens, schrieb sie »Die Bäckerei der Wunder«, ihr erster in Deutschland veröffentlichter Roman.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Barcelona, 1926. An einem Wintermorgen, der voller Wunder ist, wird Alba geboren. Es schneit in Barcelona so heftig wie nie zuvor, und die Menschen laufen auf die Straße, um die tanzenden Kristalle zu bewundern. Schon bald wird sich herausstellen, dass Alba in ihrem Leben noch viele Menschen verzaubern wird – mit ihrer einzigartigen Gabe, Kuchen und Kekse zu backen, die Glück und Trost spenden. Ihr sehnlichster Wunsch ist es, Konditorin zu werden. Doch im Spanien der rauen Nachkriegszeit ist es für eine junge Frau alles andere als leicht, sich den Weg zum Glück zu erkämpfen. Bis sie eines Tages die Bäckerei Escribà betritt – und ahnt, dass sich ihr Leben für immer verändern wird …


Meine Meinung:
Das wunderschöne Cover hat mich verführt, ich wollte die Bäckerei kennen lernen und vor allem wissen, welche Wunder dort geschehen würden. Soweit meine Erwartungshaltung, die leider wohl zu hoch angesetzt war. Was ich fand, war eine Geschichte über eine fiktive Person, Alba, die in der anscheinend berühmtesten Bäckerei Barcelonas arbeiten durfte. 
Ich konnte die Lebensgeschichte von Alba verfolgen, was ziemlich unaufregend war. Die Autoren haben durch eingefügte Rückblenden Informationen über die tatsächlichen Personen, die mit der Bäckerei zu tun hatten, weiter gegeben. Es war durchaus interessant dadurch etwas über die damalige Zeit in Spanien zu lesen, aber ich persönlich wartete die ganze Zeit auf die Wunder.


Fazit:
Hier hatte ich nun ein Buch, das ich zwar gut zwischendurch lesen konnte, aber bei mir bestimmt nicht nachhaltig in Erinnerung bleibt. Die Idee des Erben dieser Bäckerei, etwas über die Geschichte zu schreiben, war ja nicht schlecht, aber mich konnte das Buch leider nicht überzeugen. Zum Glück sind die Geschmäcker ja sehr verschieden und der eine oder die andere mag vielleicht mehr Gefallen an diesem Buch finden.


Ich möchte mich beim Verlag vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken.

Sonntag, 27. September 2020

Rezension - Waldstettener G'schichten - Weihnachten beginnt im September



Autorin: Brigitte Teufl-Heimhilcher

Titel: Weihnachten beginnt im September - Waldstettener G'schichten

Genre: Weihnachtsbuch, Gesellschaftsroman

Version: eBook und Taschenbuch

erschienen: 26. September 2020

Seiten: 127

Altersempfehlung: Erwachsene



Über die Autorin:
Brigitte Teufl-Heimhilcher wurde 1955 in Wien geboren und empfand schon zu Schulzeiten einen Deutschaufsatz als erholsame Freistunde. Die ursprünglich, gelernte Immobilien-Fachfrau verbindet in ihren Büchern auf humorvolle Art unterschiedliche Genre miteinander. Brigittes Romane können sowohl Liebesroman-Elemente, als auch kriminalistischen Anteile enthalten. Die Bücher zeichnen sich durch ihre spannende und erfrischende Abwechslung aus, die sich in aktuellen Gesellschaftsthemen eingebettet sehen. Daher kann man sie auch als heitere Gesellschaftsromane bezeichnen.


Kurzbeschreibung, übernommen:
„Weihnachten beginnt doch längst schon im September“, seufzt Liesl, die Gemeindeärztin.
Weihnachtsfans mögen das begrüßen, Weihnachtsmuffel darüber stöhnen, aber Kathreintanz, Weihnachtsmarkt und Adventkonzert wollen eben geplant werden. Dass dabei nicht alles nach Plan läuft, versteht sich von selbst, denn bereits die Vergabe der Adventmarktbuden scheidet die Geister. Wenn dann noch der Pfarrer zur Flasche greift, gut eingespielte Familientraditionen geändert werden müssen und ausgerechnet die „Zuag’rasten“ sich an der einheimischen Küche versuchen, ist für Turbulenzen gesorgt.


Meine Meinung:
Tja, wenn ich allein vom Buchtitel ausgegangen wäre, dann hätte ich es mir durchaus überlegt, ob ich das Buch lesen wollte. Allerdings freute ich mich darauf, wieder G'schichten aus Waldstetten zu lesen. Ich war gespannt, was die Autorin sich alles hat einfallen lassen, denn leider hat sie recht, im September gibt es schon viel weihnachtliches zu sehen. Mir persönlich ist es zu früh und ich bin auch der Meinung, dass jeder Weihnachten nach seinem Gefallen gestalten darf. Aber der Ansicht sind manche nicht und legen sehr viel Wert darauf, dass sich alle Familienmitglieder zum Weihnachtsessen einfinden. Das will natürlich rechtzeitig geplant werden. Auf jeden Fall hat mich Buchtitel und Klappentext neugierig gemacht und ich wollte wissen, was so alles passieren mag. Als erstes hat mich schon mal begeistert, dass es anstelle eines Vorwortes eine kurze Vorstellung beziehungsweise Erinnerung zu den Personen der beiden ersten Bücher gab. Ein toller Einstieg und danach steckte ich sofort mittendrin im Geschehen. 

Brigitte Teufl-Heimhilcher hat es bestens verstanden und den beteiligten Personen nicht nur besondere Charaktere zugeordnet, sie hatten auch viele verschiedene Ansichten und Meinungen zu Weihnachten mit allem drum und dran. Das entwickelte sich für mich sehr interessant und mal war ich entweder dafür oder dagegen. Was ich nun gut fand oder anders gemacht hätte, verrate ich natürlich nicht. Ich selber war gespannt, wie sich alles entwickeln und vor allem wie es enden würde.  Die meisten Personen waren mir ja bekannt und an mein Leserherz gewachsen. Außerdem freute ich mich, dass ich wieder bei ihnen war und lesen konnte, was inzwischen alles passiert ist. Das Buch kann natürlich allein gelesen werden, aber ich finde es doch schöner, wenn alle in der entsprechenden Reihenfolge gelesen werden.


Fazit:
Eine weitere gelungene Folge der Waldstetter G'schichten und ich freue mich auch schon auf die nächste. Aber zunächst empfehle ich dieses Buch zu lesen. 

Rezension - Kloster, Mord und Dolce Vita - Eine Leiche aus gutem Hause


 Autorin: Valentina Morelli

Titel: Kloster, Mord und Dolce Vita - Eine Leiche aus gutem Hause

Genre: Krimi

Version: eBook und Hörbuch

erschienen: 28. Juli 2020

Seiten: 127

Altersempfehlung: Erwachsene

Herausgeber : beTHRILLED 



Über die Autorin:
Valentina Morelli schreibt seit vielen Jahren Romane. Mit "Kloster, Mord und Dolce Vita" setzt sie der Heimat ihres Herzens ein Denkmal und fängt das unvergleichliche Lebensgefühl unter der Sonne der Toskana ein. Krimis sind für sie ein Mittel, zutiefst menschliche Geschichten zu erzählen.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Folge 4: Der Hippie Eden bittet Schwester Isabella um Hilfe: Ein Investor möchte seine Strandkommune dem Erdboden gleichmachen, um dort ein weiteres Hotel zu errichten. Isabella versucht, den schwerreichen, adeligen Unternehmer umzustimmen - erfolglos. Am nächsten Morgen wird er ermordet aufgefunden. Ist dies etwa das Werk der Blumenkinder? Isabella kann sich das nicht vorstellen. Gemeinsam mit Matteo beginnt sie zu ermitteln ... Über die Serie: Benvenuto a Santa Caterina! In dem malerischen Dorf im Herzen der Toskana lebt, arbeitet und betet Kloster-Schwester Isabella. Doch wie aus heiterem Himmel muss sie plötzlich in einem Mordfall ermitteln! Von da an macht es sich die neugierige Nonne zur Lebensaufgabe, die großen und kleinen Verbrechen der Dorfbewohner aufzuklären. Carabiniere Matteo ist froh über diese himmlische Hilfe, denn schließlich hat er als einziger Polizist von Santa Caterina alle Hände voll zu tun ...


Meine Meinung:
Ich hatte vor kurzem erst die Nonne Isabella und den Carabiniere Matteo kennen gelernt und jetzt gerne mehr von und über sie lesen. Zumal ich mich gut unterhalten fühlte und so ein kurzer Krimi zwischendurch macht ja auch Spaß zu lesen. 
Isabella kann diesmal gar nichts dafür, sie wird gebeten mit einem Bauunternehmer zu sprechen, damit er nicht die Strandkommune zerstört und dort ein riesiges Hotel hinbauen lässt. Leider wird der Mann am nächsten Tag tot aufgefunden und Isabella steckt irgendwie drin im Geschehen.
Ich darf Isabella und Matteo ein weiteres Mal begleiten und zusehen, was beide so unternehmen. Die Autorin hat es geschafft auf wenigen Seiten Spannung aufzubauen und sogar verschiedene Fährten gelegt. Ich war am Ende, das dann doch sehr schnell kam, überrascht. Damit hatte ich nicht gerechnet.


Fazit:
Auch die vierte Folge hat mich sehr gut unterhalten. Gerne gebe ich eine Leseempfehlung. Bestimmt werde ich noch weitere Folgen lesen wollen.

Beim Verlag und bei NetgalleyDe möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken.


#KlosterMordundDolceVitaEineLeicheausgutemHause #NetGalleyDE

Rezension - Winter der Hoffnung


Autor: Peter Prange

Titel: Winter der Hoffnung

Genre: Winterbuch, Historisch

Version: eBook, gebunden und Hörbuch

erschienen: 23. September 2020

Seiten: 336

Altersempfehlung: Erwachsene

Herausgeber : FISCHER Scherz



Über den Autor:
Peter Prange ist als Autor international erfolgreich. Er studierte Romanistik, Germanistik und Philosophie in Göttingen, Perugia und Paris. Nach der Promotion gewann er besonders mit seinen historischen Romanen eine große Leserschaft. Seine Werke haben eine internationale Gesamtauflage von über zweieinhalb Millionen verkaufter Exemplare erreicht und wurden in 24 Sprachen übersetzt. Mehrere Bücher wurden verfilmt bzw. werden zur Verfilmung vorbereitet. Der Autor lebt mit seiner Frau in Tübingen.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Deutschland im Hungerwinter 46. Gelähmt von den Schrecken des verlorenen Krieges und der Angst vor einer ungewissen Zukunft, fehlt es den Menschen an allem, was sie zum Leben brauchen. Selbst Ulla, Tochter eines Fabrikanten, leidet mit ihrer Familie Not. Das baldige Weihnachtsfest erscheint da wie ein Licht in der Finsternis. In dieser Zeit veranstaltet Tommy Weidner, ein „Bastard“, der nicht mal den Namen seines Vaters kennt, Tanzabende gegen Lebensmittelspenden. Dabei lernt er Ulla kennen. Für ihn ist es Liebe auf den ersten Blick, auch sie ist von seinem Charme verzaubert. Doch hat ihre Liebe eine Zukunft? Alles spricht dagegen. Bis der Firma Wolf die Demontage droht, und Ullas Vater ausgerechnet Tommys Hilfe braucht ... Die Vorgeschichte zum Bestseller und ARD-TV-Erfolg »Unsere wunderbaren Jahre«. Peter Prange ist der Erzähler deutscher Geschichte. Mit diesem Roman schlägt er die Brücke von der Kriegs- zur Wirtschaftswunderzeit.


Meine Meinung:
Bei meiner Suche nach Büchern über und für die Winterzeit wurde ich auf dieses aufmerksam. So gerne wir alles stimmungsvolle Bücher, passend zur Weihnachtszeit lesen, dürfen wir aber auch nicht vergessen, dass so mancher Winter eine harte Prüfung für viele war.
1946 ist der Krieg zwar vorbei, aber die Siegermächte bestimmen in Deutschland. Die Versorgung ist auch noch nicht wieder so richtig hergestellt und viele müssen frieren und hungern. Selbst die Familie Wolf, eigentlich wohlhabend muss mit dem Essen klar kommen, das auf dem Markt angeboten wird.  Aber es ist nicht alles schlecht, Hoffnung flammt auf, auch kleine Romanzen entstehen. Naja, viele Heimkehrer kommen krank zurück, nicht jede Familie freut sich darüber. So schlimm es sich anhören mag, aber in vielen Jahren haben die Frauen Arbeit und Verantwortung übernehmen müssen und sollen jetzt wieder so einfach an den Herd zurück kehren? Leider gibt es auch noch reichlich verblendete, die einfach nicht wahrhaben wollen, dass eine bestimmte Person für reichlich Elend für viele Menschen gesorgt hat. 
Peter Prange hat in seinem Buch sehr anschaulich beschrieben, was viele damals erleben mussten. Hier steht die Familie Wolf in Altena im Vordergrund. Ich war abwechselnd wütend, berührt und erfreut. Ein Wechselbad der Gefühle. 


Fazit:
Dieses Buch ist die Vorgeschichte zu dem Buch "Unsere wunderbaren Jahre", was ich vor dem Lesen nicht wusste. Ich fand es sehr interessant und kann mir in aller Ruhe überlegen, ob ich weiterlesen möchte. Aber zunächst gebe ich für dieses eine Leseempfehlung.

Beim Verlag und bei NetGalleyDe möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken. 



#WinterderHoffnung #NetGalleyDE

Freitag, 25. September 2020

Bin ich jetzt im Radio? Ullas Buchtipps bei Antenne Düsseldorf

Manchmal habe ich schon verrückte Ideen oder so 😉 Während der Corona-Zeit konnten die Autoren ihre Bücher schlecht an den Leser bringen, naja, dafür sind eigentlich Verlage und Buchhandlungen zuständig. Aber alles wurde ja so richtig ausgebremst. Neuerscheinungen mussten irgendwie bekannt gemacht werden und es gab die tollsten Ideen. 

Ich hatte eine ganz andere Idee. Inzwischen habe ich sehr viele Autorinnen und Autoren kennen gelernt, die eine Verbindung zu Düsseldorf haben. Entweder wohnen sie hier, arbeiten hier, wurden hier geboren und lassen die Handlung in unserer Stadt spielen.  Ich bin begeistert, denn viele Autoren hatte ich inzwischen sogar persönlich kennen lernen dürfen und deshalb habe ich ganz einfach mal eine Mail an Christian Zeelen, dem Chefredakteur von Antenne Düsseldorf geschickt. 

Ich stellte mich und meinen Blog vor und fragte, ob es nicht eine Möglichkeit gibt, dass wir mal etwas über Bücher mit Bezug auf Düsseldorf senden können. Ok, ich habe gefragt und durfte einen Beitrag sprechen, völlig unbedarft ging ich daran. Tatsächlich wurde das am 5.9. vormittags gesendet. Ich war leider unterwegs, denn genau an dem Tag ging es in Urlaub nach Fehmarn. Aber es besteht ja die Möglichkeit, den Beitrag später in aller Ruhe zu hören und dazu stelle ich hier den Link ein

UllasBuchtipp  klick hier

im ersten Beitrag spreche ich über Brigitte Lamberts und ihr Buch "Ausgeweidet"

der zweite Beitrag wurde ebenfalls gesendet und kann unter dem Link angehört werden. 

inzwischen habe ich eine lange Liste mit Büchern, auf die ich gerne hinweisen möchte. Lasst Euch überraschen 


Rezension - Eisblumenwinter


Autorin: Anne Barns

Titel: Eisblumenwinter

Genre: Roman, Winterbuch

Version: eBook, Hörbuch und Taschenbuch

erschienen: 25. August 2020

Seiten: 352

Altersempfehlung: Erwachsene

Herausgeber : HarperCollins 



Über die Autorin:
Anne Barns ist ein Pseudonym der Autorin Andrea Russo. Sie hat vor einigen Jahren ihren Beruf als Lehrerin aufgegeben, um sich ganz auf ihre Bücher konzentrieren zu können. Sie liebt Lesen, Kuchen und das Meer. Zum Schreiben zieht sie sich am liebsten auf eine Insel zurück, wenn möglich in die Nähe einer guten Bäckerei."


Kurzbeschreibung, übernommen:
Eine Winterliebe zwischen Nord- und Ostsee Mit ihrer Karamellwerkstatt auf Rügen lebt Pia erfolgreich ihren Traum. Und doch ist sie nicht glücklich. Denn Paul, der Mann, den sie liebt, lebt gut fünfhundert Kilometer entfernt auf der Insel Juist. Als ihre Großmutter sie bittet, sie auf eine Reise zu den Orten ihrer Kindheit zu begleiten, sagt Pia zu. Eine Auszeit mit ihrer Oma ist genau das, was sie jetzt braucht. Gemeinsam begeben sie sich auf Spurensuche in die Vergangenheit. Dabei entdecken sie eine Liebesgeschichte, die Zeit und Grenzen überdauert hat – und bis heute nachwirkt.


Meine Meinung:
Von Anne Barns habe ich inzwischen einige Bücher gelesen, die mir sehr gut gefallen haben und deshalb freute ich mich auf das neue Buch von ihr. Die Autorin hat mich ein weiteres Mal mit an die Ostsee genommen, allerdings zu einer anderen Jahreszeit. Im Dezember war ich dabei und alles war tief verschneit. Da ist es natürlich besonders gemütlich, wenn man sich zum Adventkaffee trifft und leckeren Kuchen isst.
Die Beteiligten hatte ich schon in anderen Büchern kennen gelernt und freute mich jetzt auf ein Wiedersehen. Allerdings war ich nicht die einzige, die sich freute. Oma Anni sollte endlich eine weitere geliebte Person wiedersehen können. Außerdem wurden Familiengeheimnisse gelüftet, Rezepte ausgetauscht und wichtige Entscheidungen getroffen. Mehr werde ich das zu nicht schreiben, möchte aber kurz erwähnen, dass ich am Ende sehr zufrieden war, gerührt und glücklich grinste. Enorm, was Bücher so alles bewirken können. 
Anne Barns hat es auch diesmal wieder geschafft, mich an ihr Buch zu fesseln. Sie hat alles so wunderbar beschrieben, dass ich das Gefühl hatte, ebenfalls an der Ostsee zu sein. Sehr viel Wert wurde auf Harmonie gelegt, was ich als sehr wohltuend empfand. Das Cover gefällt mir sehr gut, ich habe als Kind auch Eisblumen kennen gelernt.


Fazit
Ich habe das Buch zwar auch im Genre Winter/Weihnachtsbuch angesiedelt, aber es kann natürlich zu jeder Jahreszeit gelesen werden. Die ganzen Begebenheiten hätten auch im Sommer passieren können, aber mir hat es mit der Winterzeit sehr gut gefallen. 
Schicksal, Alltagsleben und Liebe, alles war in diesem Buch vereint. Ich fühlte mich sehr gut unterhalten und gebe gerne eine Leseempfehlung.


Beim Verlag und bei NetGalleyDe möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken.


#Eisblumenwinter #NetGalleyDE

Donnerstag, 24. September 2020

Rezension - Bezaubernde Weihnachtsgeschichten


Autorin: Larissa Baiter

Titel: Bezaubernde Weihnachtsgeschichten

Genre: Weihnachtsbuch

Version: eBook und Taschenbuch

erschienen: 25. September 2018

Seiten: 124

Altersempfehlung: Jugendliche und Erwachsene

 Herausgeber : Books on Demand



Über die Autorin:
»Schreiben befreit die Seele und den Geist. Ein gutes Buch kann dich alles andere vergessen lassen.« Larissa Baiter ist am 25. März 1992 in der Schweiz geboren und aufgewachsen. Sie hat ihr Studium an der ZHAW Winterthur im Bereich Wirtschaftsinformatik im Jahr 2014 abgeschlossen. Seither arbeitet sie hauptberuflich als Softwaretesterin. Ihre grosse Leidenschaft ist jedoch das Schreiben. Seit ihrer Schulzeit schreibt sie regelmässig Gedichte und Kurzgeschichten, die einen berühren und fesseln. In ihrer spärlichen Freizeit publiziert sie zudem Artikel und Berichte für diverse Online-Magazine im Bereich Kultur, Musik und Unterhaltung (Spiele). Das Sammelsurium der Wintergeschichten mit dem Titel »Bezaubernde Weihnachtsgeschichten«, ist ihr erstes veröffentlichtes Werk.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Über ein halbes Dutzend Weihnachtsgeschichten erwarten Sie im ersten Buch von Larissa Baiter. Die Geschichten handeln von einer übereifrigen Weihnachtselfe, einem einsamen Tannenbaum, der seinen großen Traum verfolgt, einem betriebsblinden Onkel, auf der Suche nach dem passenden Geschenk und einem krebskranken Jungen, der auf ein Weihnachtswunder hofft. Sie erzählen davon, wie ein Schneemann auf Zeitreisen geht, eine alte Liebe zurückkehrt und ein Engelchen den Weihnachtsmann trifft. Was ist wirklich wichtig im Leben? Und gerade zur Weihnachtszeit? Was ist das perfekte Weihnachtsgeschenk? All diese Fragen werden in diesem Buch beantwortet. Es nimmt Sie auf eine wundervolle Weihnachtsreise mit, ob alleine oder mit Ihren Liebsten zusammen.


Meine Meinung:
Wunderbare Geschichten, die etwas märchenhaftes haben und sich bestens zum Lesen und vorlesen für alt und jung eignen. Jede der Geschichten ist etwas besonderes, mal rührend, mal besinnlich. Die Autorin hat sich einiges einfallen lassen und bietet jedem die Möglichkeit, in der Advents- und Weihnachtszeit zwischendurch mal abzuschalten und eine der Geschichten zu lesen. 


Fazit:
Geschichten, die einen kurz entführen in eine märchenhafte Welt. Gerne empfehle ich dieses Buch, das sich natürlich auch wunderbar als Geschenk eignet.


Bei der Autorin möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken

Rezension - Tatsächlich...wie Weihnachten!


 

Autorin: Brigitte van Hattem

Titel: Tatsächlich...wie Weihnachten!

Genre: Weihnachtsbuch

Version: eBook und Taschenbuch

erschienen: 18. August 2020

Seiten: 94

Altersempfehlung: Erwachsene

Herausgeber : BoD – Books on Demand



Über die Autorin:
Brigitte van Hattem hat ein journalistisches Volontariat im Hörfunk absolviert und wechselte nach zwölf Jahren Radio mit dem Schwerpunktthema „Medizin“ zum Fernsehsender B.TV, wo sie zehn Jahre als Redakteurin und Moderatorin die medizinische Fernsehsendung „Bodycheck“ betreute. Als der Sender insolvent wurde, machte sich Brigitte van Hattem mit einem medizinischen Redaktionsbüro selbstständig. Heute lebt und arbeitet Brigitte van Hattem in Kandel (Rheinland-Pfalz), wo sie neben medizinischen Texten auch Fachbücher und Belletristik verfasst. So wenig, wie sie sich zeitlebens auf ein Medium festgelegt hat, lässt sie sich heute auf ein Genre festlegen. N


Kurzbeschreibung, übernommen:
Was wäre das Weihnachtsfest ohne die Liebe und was wäre die Liebe ohne ein Happyend? Die Weihnachtszeit ist eine warme, beglückende, ja märchenhafte Zeit, in der wir uns ungeniert unseren Sehnsüchten nach Harmonie, Frieden und Liebe hingeben können und in der sich alle Wünsche erfüllen ... zumindest in unseren Träumen. Von diesen Träumen erzählt Brigitte van Hattem in romantischen Geschichten mit jenem Sternenzauber, den es einfach nur an Weihnachten gibt! Da dürfen Engel Auto fahren und Weihnachtsmänner schmutzige Hände haben, während sich Herzenswünsche erfüllen und sich Liebende am anderen Ende der Welt begegnen. Tatsächlich ... wie Weihnachten!



Meine Meinung:
Bei meiner Suche nach geeigneten Büchern zur Advents- und Weihnachtszeit wurde ich auf dieses hübsche Büchlein aufmerksam. Hinter dem schönen Cover verbergen sich wunderschöne Geschichten, wie sie jeder zur Weihnachtszeit gerne liest. Die Autorin hat mich mit jeder Geschichte sehr gut unterhalten. Natürlich kann ich nicht auf jede eingehen, weil ich sonst zu viel verraten müsste. 


Fazit:
Wer in der nächsten Zeit nette Geschichten für zwischendurch lesen möchte, findet hier das richtige Buch. Ich kann mir auch gut vorstellen, dass es sich wunderbar als Mitbringsel eignet, zum Beispiel zu einer Einladung zum Adventkaffee. Ich gebe auf jeden Fall gerne eine Leseempfehlung. 

Rezension - Nachbarschaftsadvent



Autorin: Rike Stienen

Titel: Nachbarschaftsadvent

Genre: Weihnachtsbuch

Version: eBook und Taschenbuch

erschienen: 21. August 2020

Seiten: 222

Altersempfehlung: Erwachsene




Über die Autorin:
Rike Stienen schreibt vorzugsweise romantische Liebesgeschichten, die im Alpenvorland oder vor exotischer Kulisse spielen. Dabei ist es ihr wichtig, zwischenmenschliche Konflikte auf humorvolle Weise zu lösen. Mittlerweile sind zahlreiche Liebesromane, darunter etliche Bestseller in der Kategorie Humor, und Kurzgeschichten in Anthologien veröffentlicht worden. Die Autorin lebt und arbeitet in der Nähe des Chiemsees und gehört verschiedenen Autorenverbänden an. Ihre Kreativität schöpft sie aus ihrem eigenen Gartenparadies und auf Reisen.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Bei den Nachbarfamilien Stunzen und Lahm weihnachtet es. Die Häuser erstrahlen im Lichterglanz wie im Disneyland. Das gefällt leider nicht nur ihnen, sondern ganzen Pilgerscharen von Schaulustigen. Während Lahms daraus Kapital zu schlagen versuchen, steigt bei Stunzens der Frust. Von wegen besinnliche Adventszeit. Es reiht sich Problem an Problem. Ob die Familien die Konflikte alle bis zum Heiligen Abend lösen werden?


Meine Meinung:
Ich hatte die beiden Familien Stunzen und Lahm ja schon in dem Buch "Nachbarschaftsliebe" kennen gelernt und war nun sehr gespannt, was sie im Advent erleben würden. Denn es war schon im ersten Buch jede Menge los bei den Familien und ich hätte nicht gedacht, dass sich alles so toll entwickeln würde. Im Advent geht es leider oft sehr hektisch zu, da ist es schön zu lesen, wenn es gewisse Rituale gibt, wie zum Beispiel das Eisstockschießen oder das gemeinsame Adventsfrühstück. Trotzdem gibt es reichlich Situationen, die bewältigt werden müssen und eigentlich keiner so richtig braucht. 
Mir hat es sehr viel Spaß bereitet, die Familien zu begleiten. Ich habe mit den einzelnen Personen gelitten oder mich gefreut. Stellenweise konnte ich ein Grinsen auch nicht vermeiden.
Rike Stienen hat sich für alles Beteiligte einiges einfallen lassen. Humor, Familienleben und Probleme hat sie miteinander verbunden, wie im wahren Leben. Ok, eine Person hat vielleicht manchmal etwas übertrieben reagiert, aber das musste wohl so sein.
Ich bin mir übrigens nicht sicher, ob ich mir die tolle Dekoration nicht auch angesehen hätte 😉


Fazit:
Eine schöne Adventszeit, oder? Auf jeden Fall war die Geschichte sehr humorvoll und für die ernsten Momente gab es wunderbare Lösungen. Ein Buch, das ich gerne weiterempfehle.
Beide Bücher können übrigens unabhängig voneinander gelesen werden.

Rezension - Winterzauber in Mayfair


Autorin: Mandy Baggot

Titel: Winterzauber in Mayfair

Genre: Weihnachtsbuch

Version: eBook und Taschenbuch

erschienen: 21. September 2020

Seiten: 544

Altersempfehlung: Erwachsene

Herausgeber : Goldmann Verlag




Über die Autorin:
Mandy Baggot ist preisgekrönte Autorin romantischer Frauenunterhaltung. Sie hat eine Schwäche für Kartoffelpüree und Weißwein, für Countrymusic, Reisen – und natürlich für Weihnachten. Die Autorin lebt mit ihrem Ehemann, ihren Töchtern und den Katzen Springsteen und Kravitz in der Nähe von Salisbury.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Ihr steht das schlimmste Weihnachten aller Zeiten bevor, davon ist die junge Lehrerin Emily Parker überzeugt. Von der Liebe enttäuscht, hängt nun auch ihr geliebter Job am seidenen Faden. Denn ihre Chefin brummt ihr das Weihnachtsmusical der Schule auf – und das, obwohl Emily völlig unmusikalisch ist. Doch dann gabeln ihre Schüler den skandalumwitterten Popstar Ray Stone nach einer durchzechten Nacht verkatert im Schulschuppen auf. Könnte er Emilys Rettung sein? Vielleicht wird dieses Weihnachtsfest ja doch das schönste, das Emily je hatte ...


Meine Meinung:
Alle Jahre wieder...freue ich mich darüber, dass ich ein wunderschönes Weihnachtsbuch von Mandy Baggot in den Händen halten kann. Das Cover ist zum Verlieben schön und außerdem freue ich mich, den Glockenturm von Big Ben ohne Gerüst zu sehen. Ich bin und bleibe nun mal ein Londonfan. 
Diesmal dreht sich alles rund um Emily Parker, einer Grundschullehrerin in London. Sie hat es nicht leicht mit ihren zehnjährigen Schülern und die Rektorin der Schule ergreift Maßnahmen, von denen Emily ebenfalls nicht begeistert ist. Außerdem hat sie verschiedene Probleme, die mir allerdings nicht neu vorkamen, weil sie zu gerne in vielen Büchern behandelt werden. 
Eine zweite Person, die ebenfalls eine wichtige Rolle in diesem Buch spielt, ist Ray Stone, ein Popstar. Auch er hat ein Päckchen zu tragen. 
Nun ist es so, dass ich bei Büchern in diesem Genre dem Zauber erliege 😉 ich lese gerne, wie die Protagonisten mit den besonderen Situationen umgehen. Es macht mir nichts aus, dass ich einiges vorhersehen kann und am Ende bin ich sehr zu frieden. Denn es kommt, wie ich es erwartet habe. 
Aber es war eben auch nicht alles vorhersehbar, denn die Autorin hat einige überraschende Wendungen und auch ernste Themen eingebaut. Es passte alles bestens zusammen. Ich war ein weiteres Mal an das Buch gefesselt. Zwischendurch habe ich immer wieder das wunderschöne Cover betrachtet. Wäre es Papier zum Basteln, dann würde es als Streichelpapier bezeichnet werden. Es bedeutet, dass es so schön ist und wir Bastler es lieber streicheln, als es zu zerschneiden. 😉


Fazit:
Winterzauber, kann auch schon im Herbst gelesen werden. Gerne gebe ich hier eine Leseempfehlung. Am besten wäre das Buch frühzeitig zu kaufen, damit man rechtzeitig in die richtige Stimmung kommt, denn es gibt wunderbare Begebenheiten in dem Buch, die dafür sorgen werden.


Beim Verlag möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken

Mittwoch, 23. September 2020

Rezension - 24 gute Taten


Autorin: Jenny Fagerlund

Titel: 24 gute Taten

Genre: Weihnachtsbuch

Version: eBook und gebundenes Buch

erschienen: 22. September 2020

Seiten: 336

Altersempfehlung: Erwachsene



Über die Autorin:
Jenny Fagerlund wurde 1979 geboren und lebt mit ihrem Ehemann und vier Kindern in Stockholm. Sie arbeitet als freie Journalistin und hat bereits vier Romane veröffentlicht.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Zwei Jahre ist es her, dass Emma ihren Lebensgefährten Niklas bei einem Autounfall an Heiligabend verloren hat. Seitdem versteckt sie sich in ihrem kleinen Einrichtungs- und Geschenkeladen vor dem Leben. Tagsüber verkauft sie Teeservices und Geschirrtücher, nachts sitzt sie allein auf dem Dach ihres Hauses und blickt über Stockholm. Doch mit dem nahenden Fest der Liebe steht auch das Weihnachtsgeschäft vor der Tür. Und mit ihm ihre Schwester Magda, die alles dafür tun will, dass Emma ihren Laden, der kurz vor der Insolvenz steht, nicht verliert. Als Emma am Vorabend des ersten Dezembers einen alten Mann im Schneesturm nach Hause bringt, merkt sie, wie gut es ihr tut, anderen zu helfen. Sie fasst einen Entschluss: Sie wird 24 gute Taten vollbringen – eine für jeden Tag bis Heiligabend. Durch die Türchen ihres ganz persönlichen Adventskalenders schlüpft sie in die Leben ihrer Mitmenschen. Dabei findet Emma nicht nur neue Freunde, sondern schließlich auch sich selbst – und eine neue Liebe ...


Meine Meinung:
Nicht jeder freut sich immer auf die Weihnachtstage, denn auch an solchen Tagen schlägt das Schicksal oft zu. Emma hat ihren Lebensgefährten an Heiligabend verloren. Alle versuchen sie aufzumuntern und abzulenken. So richtig schafft es keiner, bis Emma durch Zufall eine Idee hat. Sie will jeden Tag eine gute Tat vollbringen. Insgesamt 24 Stück, aber das ist leichter gedacht als getan.
Die Autorin hat sich einiges einfallen lassen, wie Emma dies umsetzen kann. Ich durfte sie dabei begleiten und es hat mir Spaß gemacht. Hinzu kam noch, dass die Geschichte in Stockholm spielt, eine Hauptstadt, die mir bei meinem Besuch vor etlichen Jahren sehr gut gefallen hat.
Wie ich es von einem so genannten Weihnachtsbuch erwarte, gab es ein Ende mit dem ich sehr zufrieden war.


Fazit:
Ein sehr schönes Buch, das sich wunderbar dazu eignet, in der Adventszeit zu lesen. Mir hat es sehr gut gefallen und gerne empfehle ich es weiter.

Beim Verlag und bei NetGalleyDe möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken.


#dumontbuchverlag #NetGalleyDE

Rezension - Herz zu verschenken - Mit dir hab ich nicht gerechnet


 
Autorin: Mira Morton

Titel: Herz zu verschenken - Mit dir hab ich nicht gerechnet

Genre: Frauenroman

Version: eBook und Taschenbuch

erschienen: 5. September 2020

Seiten: 240

Altersempfehlung: Erwachsene

Herausgeber : PINK CROWN Edition



Über die Autorin:
Mira Morton ist das Pseudonym der österreichischen Autorin, die es mit ihrem eigenwilligen Erzählstil immer wieder auf Bestsellerlisten schafft. Glamour, Luxus, Witz, verdammt reiche und attraktive Männer, malerische Schauplätze, intelligente Frauen und ein Schuss Sexiness - das ist die Welt der Principessa Mira! Und ab und zu wird es ein wenig magisch ... Immer ist es großes Kino mit einem einzigen Anspruch der Principessa: Sich beim Lesen aus dem Alltag zu beamen. Für ein paar Stunden in Geschichten rund um die große Liebe einzutauchen.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Zwei Wochen Winter! Als die Luxus-Immobilienmaklerin Lulu in dem idyllischen Bergdorf ankommt, hat sie nur ihren Auftrag im Sinn: ein Chalet zu erwerben. Doch schnell wird der hübschen Afroamerikanerin klar, dass hier nicht alle Touristen herzlich empfangen werden und absolut nichts wie geplant läuft. Aber all das steckt Lulu weg, als sie Patrick kennenlernt. Mit einer romantischen Schlittenfahrt durch die verschneite Winterlandschaft erobert der charismatische Dunkelhaarige ihr Herz im Sturm. Lulu ist sich absolut sicher, die Liebe ihres Lebens gefunden zu haben, doch dann landet ein Helikopter mitten im Schnee …


Meine Meinung:
Eigentlich dachte ich, dass ich hier ein Buch mit einer netten unterhaltssamen und leichten Lektüre erwischt hatte. Aber dann gab es für mich eine große Überraschung. Also, das Buch hat mich gut unterhalten, allerdings hat Mira Morton neben humorvollen Schilderungen ein sehr ernstes Thema eingebunden.
Lulu, eine sympathische Afroamerikanerin lebt in Miami und muss beruflich nach Tirol. Ins verschneite Tirol! Das alleine sorgte schon für besondere Situationen, die mir viel Lesevergnügen bereitet haben. Lulu hat es aber nicht leicht, sie muss mit den Einstellungen der Tiroler klar kommen und diese mit ihrer Hautfarbe. Näher will ich jetzt nicht auf das Thema eingehen.
Auf jeden Fall hat mich Mira Morton ein weiteres Mal sehr gut mit ihrem Buch unterhalten. Der Schreibstil ist flott und österreichisch 😉 Es gibt vorhersehbare Situationen und auch Begebenheiten mit denen ich nicht gerechnet hatte.


Fazit:
Ein sehr unterhaltsames Buch, das auf Höhen und Tiefen im Leben hinweist. Gerne gebe ich hier eine Leseempfehlung. 

Sonntag, 20. September 2020

Rezension - Träume aus Samt


Autorin: Ulrike Renk

Titel: Träume aus Samt

Genre: Historisch, Biografie

Version: eBook, Hörbuch, Taschenbuch

erschienen: 18. August 2020

Seiten: 576

Altersempfehlung: Erwachsene

Herausgeber : Aufbau Taschenbuch




Über die Autorin:
Ulrike Renk, geboren 1967 in Detmold, zog ein paar Jahre später mit Eltern und Bruder nach Dortmund, wo sie auch die Schule besuchte. Studienaufenthalt in den USA, Studium der Anglistik, Literaturwissenschaften und Soziologie an der RWTH Aachen. Sie ist Mutter von vier Kindern. Heute lebt sie mit ihrem Mann, dem jüngsten Sohn, zwei Alaskan Malamute, drei ordinären Hauskatzen und zwei indischen Laufenten, in Krefeld am Niederrhein und arbeitet als freie Autorin. 


Kurzbeschreibung, übernommen:
August, 1940. Amerika soll für Ruth Meyer und ihre Familie das Land der Freiheit werden. Endlich haben sie es geschafft, aus Europa zu fliehen. Doch wird man sie als deutsche Juden in der Fremde willkommen heißen? Die Zeichen stehen zunächst nicht zum Besten. Kaum am Hafen angekommen fällt Ruths Vater auf Betrüger herein. In Chicago, der vorerst letzten Station ihrer Odyssee, versucht Ruth sich einzurichten und Arbeit zu finden. Immer sind ihre Gedanken bei ihren Verwandten, die in Deutschland zurückbleiben mussten. Bald aber hat sie noch andere Sorgen. Ein junger Mann wirbt um sie – leider ist er Soldat und muss in die Hölle des Krieges, der sie gerade entkommen ist.


Meine Meinung:
Inzwischen kenne ich Ruth Meyer und ihre Familie sehr gut. Ich durfte in den ersten drei Büchern lesen, was sie bisher erlebt hatten und was ihnen sonst noch widerfahren ist. Jetzt mit dem vierten Buch konnte ich die Familie nach Amerika begleiten. Schwere Zeiten lagen hinter ihnen und die Ungewissheit, wie es den Familienmitgliedern geht, die entweder nicht mitwollten oder sich zu spät entschieden hatten, machte ihnen sehr zu schaffen. Gleichzeitig müssen sich alle in Chicago einleben und dies ist ebenfalls nicht immer leicht. Ich fand es ausgesprochen interessant, die Familie zu begleiten. Denn die Autorin hat mir sehr viel Wissen vermitteln können. So lernte ich das Alltagsleben der Meyers kennen, konnte erfahren, was sich beruflich tat oder es mit der Weiterbildung fortschritt. Alte Gewohnheiten und neue Lebenseinstellungen, damit mussten alle fertig werden. 
Dank der Tagebücher von Ruth Meyer konnte die Autorin wahre Begebenheiten übernehmen. Es freute mich, dass Ruth mit ihrer Familie vieles erreicht hat. Natürlich gab es ebenfalls jede Menge bewegende und traurige Momente. So erging es damals leider sehr vielen. Wir denken heute vielleicht manches Mal, dass wir anders gehandelt hätten, aber das machen wir mit dem Wissen, das wir heute haben. Die Menschen damals hatten doch noch viele Hoffnungen. 
Ich finde es ganz toll, dass Ulrike Renk mit Hilfe der Tagebücher uns Lesern die damalige Zeit näher gebracht hat.


Fazit:
Ein gelungener Abschluss der Serie, die ich wirklich gerne empfehle. In diesem Fall sollte jeder auch die gesamte Buchreihe in der zeitlichen Reihenfolge lesen und nicht einzelne Bücher.

Beim Verlag und bei NetGalleyDe möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken.


#TräumeausSamt #NetGalleyDE

Rezension - Ein Gefühl von Hoffnung


 
Autorin: Eva Völler

Titel: Ein Gefühl von Hoffnung

Genre: Historisch

Version: eBook, Hörbuch, broschiert

erschienen: 28. August 2020

Seiten: 448

Altersempfehlung: Erwachsene

Herausgeber : Lübbe




Über die Autorin:
Eva Völler hat sich schon als Kind gern Geschichten ausgedacht. Trotzdem hat sie zuerst als Richterin und später als Rechtsanwältin ihre Brötchen verdient, bevor sie Juristerei und Robe schließlich endgültig an den Nagel hängte. „Vom Bücherschreiben kriegt man auf Dauer einfach bessere Laune als von Rechtsstreitigkeiten. Und man kann jedes Mal selbst bestimmen, wie es am Ende ausgeht.“ Die Autorin lebt mit ihren Kindern am Rande der Rhön in Hessen.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Das Ruhrgebiet Ende der 1950er Jahre: Das drohende Zechensterben treibt die Bergleute auf die Barrikaden. Johannes, der sich nach seinem schweren Unfall als Gewerkschafter engagiert, kämpft für die Interessen der Belegschaften. In diesen Zeiten des Umbruchs suchen die junge Buchhändlerin Inge und ihre rebellische Schwester Bärbel ihren Platz im Leben, jede auf ihre Art. Doch immer mehr Konflikte belasten den Familienfrieden, als eine unmögliche Liebe entsteht ...


Meine Meinung:
Nachdem ich das Buch "Ein Traum von Glück" gelesen und Katharina mit ihrer Familie kennen gelernt hatte, wollte ich natürlich wissen, was alle Beteiligten noch erleben werden. Deshalb war es für mich klar, dass ich dieses Buch ebenfalls lesen wollte.
Inzwischen sind einige Jahre vergangen und es gab neue Herausforderungen, die der Familie gestellt wurden. Ich habe das alles sehr gespannt verfolgt und war hin und her gerissen, wenn es darum ging, welche Einstellungen viele Menschen auch schon viele Jahre nach Kriegsende hatten. Besonders ärgerlich war ich auf die Lehrer von Bärbel und Jacob. Leider kann ich mir sehr gut vorstellen, dass dies sehr realistisch geschildert wurde. Aber ich möchte auf dieses Thema nicht näher eingehen, weil ich sonst  zu viel verraten müsste. Auf jeden Fall hat Eva Völler alles sehr gut wiedergegeben, sei es nun das Leben im Ruhrpott und die Arbeit unter Tage oder allgemeine Alltagsprobleme.
Die Familie ist mir sehr an mein Leserherz gewachsen und ich habe mit ihr gelitten und mich gefreut, wenn etwas gut ausging.


Fazit:
Eine gelungene Fortsetzung des ersten Buches. Ich empfehle das Buch sehr gerne weiter. Von mir wurde es im Genre "Historisch" angesiedelt, weil es eine Zeit wiederspiegelt, die viele Leser sicher nur aus Erzählungen kennen. Es sind so die vermeintlichen Kleinigkeiten, die das Lebens damals beeinflusst haben, aber wichtig für die Zukunft vieler war. Die Autorin hat das Thema sehr gut aufgegriffen und fesselnd beschrieben.


Beim Verlag und bei NetGalleyDe möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken.


#EinGefühlvonHoffnung #NetGalleyDE

Rezension - Kretische Feindschaft


Autor: Nikos Milonás

Titel: Kretische Feindschaft

Genre: Krimi

Version: eBook und Taschenbuch

erschienen: eBook 17. April 2019

erschienen: Taschenbuch 28. April 2021

Seiten: 401 

Altersempfehlung: Erwachsene

Herausgeber : FISCHER Scherz



Über den Autor:
Nikos Milonás alias Frank D. Müller hat sich bereits im jungen Alter von 17 Jahren bei seiner ersten Kreta-Reise in die Mittelmeerinsel verliebt. Aus einem kühlen norddeutschen Sommer kommend, war er überwältigt, als er vom Schiff aus die Küste zu Gesicht bekam und der intensive Duft von wildem Thymian übers Meer zu ihm herüberwehte. Seither verbringt er so viel Zeit wie möglich auf Kreta und hat Land und Leute fest ins Herz geschlossen. In seinem deutschen Leben wohnt der gebürtige Hamburger mittlerweile in München, arbeitet als Regieassistent und Dokumentarfilmer und ist (Co-)Autor diverser TV-Sendungen (u.a. »München 7«). »Kretische Feindschaft« ist sein erster Krimi und der erste Fall für Kommissar Michalis Charisteas.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Frühling auf Kreta – Vor der Hafenstadt Chania blühen die Olivenbäume, doch ganz in der Nähe bricht eine alte Fehde wieder auf … 

Wenn Kommissar Michalis Charisteas morgens vor der Arbeit seinen ersten Ellinikos trinkt und dabei den Blick auf den malerischen venezianischen Hafen seiner Heimatstadt Chania genießt, kann er sich nicht vorstellen, an einem anderen Fleck der Erde zu leben. Die Touristen schlafen noch, von den Bergen weht der Duft von Thymian, Oleander und den blühenden Olivenbäumen herüber und vom Meer der Geruch von Salz und Muscheln. 

Alles wäre perfekt, könnte in diesem Moment seine Freundin Hannah bei ihm sein. Aber Hannah ist Deutsche und kommt nur alle paar Monate nach Kreta, was für Michalis und seine große Familie jedes Mal ein besonderes Ereignis ist und alle in helle Vorfreude versetzt. 
So auch an diesem Tag Ende April. Doch noch bevor Michalis Hannah am Nachmittag am Flughafen in die Arme schließen kann, steckt er mitten in einem neuen Fall. Der Bürgermeister des Nachbarorts wird vermisst und kurz darauf tot in einem Autowrack an der Felsenküste gefunden. Ein Unfall, wie die örtliche Polizei schnell feststellt. Doch im Gegensatz zu seinen Kollegen gibt sich Michalis nicht mit einfachen Erklärungen zufrieden. Bei seinen nicht immer ganz offiziellen Ermittlungen stößt er auf alte Feindschaften, die weitere Opfer fordern werden … 
Der erste Fall für Kommissar Michalis Charisteas


Meine Meinung:
Es kommt selten vor, dass ich das zweite Buch vor dem ersten lese. Aber hier ist es passiert, allerdings hatte ich damit gar keine Probleme. Auf jeden Fall haben mich beide Bücher begeistern können. Was auch daran liegt, dass ich sehr gerne und öfter nach Kreta gereist bin. Zur Zeit ist es mit der Anreise nicht so günstig, umso mehr freute ich mich, dass ich hier die Gelegenheit hatte, etwas von der Insel zu bereisen und vor allem an die Köstlichkeiten erinnert zu werden. 
Michalis wurde von Athen nach Kreta versetzt, wo seine Familie in Chania ein Restaurant betreibt. Beides spielt in diesem Buch eine wichtige Rolle, denn es dreht sich viel um das Essen und dem Familienzusammenhalt, was manchmal allerdings auch etwas nervend sein kann. Ich fand es sehr unterhaltsam, denn ich war ja auch nicht betroffen und konnte in aller Ruhe von zu Hause aus alles beobachten. 
Michalis und sein Kollege müssen einen kniffligen Fall lösen, wobei es ihnen nicht gerade leicht gemacht wird und alte Begebenheiten leider eine sehr große Rolle spielten. Mit Spannung habe ich auch das alles verfolgt. Also hatte ich ein Buch, was mich rundherum begeistert hat.
Spannung, Alltagsleben, Zusammenhalt, Romanze und vieles mehr hat der Autor sehr gut miteinander verbunden.


Fazit:
Ein Krimi, der mich begeistert hat und ich würde mich freuen, wenn ich irgendwann noch mehr über Michalis Charisteas, seiner Familie und Kollegen zu lesen bekomme. Auf jeden Fall empfehle ich beide Krimis sehr gerne.


Beim Verlag und bei NetGalleyDe möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken. 



#KretischeFeindschaft #NetGalleyDE

Rezension - Mandelglück


Autorin: Manuela Inusa

Titel: Mandelglück

Genre: Roman

Version: eBook und Taschenbuch

erschienen: 17. August 2020

Seiten: 448

Altersempfehlung: Erwachsene

Herausgeber : Blanvalet Taschenbuch Verlag




Über die Autorin:
Manuela Inusa wurde 1981 in Hamburg geboren und wollte schon als Kind Autorin werden. Kurz vor ihrem dreißigsten Geburtstag sagte die gelernte Fremdsprachenkorrespondentin sich: »Jetzt oder nie!« Nach einigen Erfolgen im Selfpublishing erscheinen ihre aktuellen Romane bei Blanvalet. Zuletzt verzauberte die Valerie-Lane-Reihe die Herzen der Leserinnen und eroberte auf Anhieb die SPIEGEL-Bestsellerliste. Die Autorin liebt es zu reisen, liest vorzugsweise Thriller und könnte jeden Tag Spaghetti essen. Außerdem hat sie eine Vorliebe für Tee und britische Popmusik. Sie lebt mit ihrem Mann und ihren beiden Kindern noch immer in ihrer Heimatstadt. Besuchen Sie sie gerne auf Facebook oder Instagram.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Sophie hat das ländliche Kalifornien für ein Leben in der Großstadt hinter sich gelassen. Doch dann erbt sie unerwartet die Mandelfarm ihrer Großmutter Hattie, wo sie als Kind viele wunderbare Sommer verbrachte. Soll sie wirklich ihren Job aufgeben und die Farm übernehmen? Nicht nur der Duft der frisch gerösteten Mandeln weckt Erinnerungen an vergangene Tage, auch ihre ehemals beste Freundin Lydia und ihre Jugendliebe Jack tragen dazu bei, dass Sophie bald von alten Zeiten eingeholt wird. Und dann gibt es noch die weisen Worte ihrer verstorbenen Großmutter, die Sophie immer dann helfen, wenn sie nicht weiterweiß – und sie vielleicht sogar zum großen Glück führen …


Meine Meinung:
Kalifornische Träume Teil drei, was gibt es schöneres als mit einem Buch auf die Reise zu gehen. Diesmal drehte sich alles um eine Mandelfarm in Kalifornien und ich hatte beim Lesen manches Mal, den Duft von gerösteten Mandeln in der Nase. Aber in der Hauptsache ging es natürlich um Sophie, die von ihrer Großmutter die Farm unter bestimmten Auflagen erbt. Vieles im Plot war jetzt nicht neues für mich, was aber auch daran liegen mag, dass ich einfach sehr viele Bücher lese. Auf jeden Fall hat Manuela Inusa es verstanden, mich zu unterhalten. Denn sie hat Situationen, die oft in den Büchern vorkommen, mit anderen, vor allem ernsteren Themen verbunden. Die Nähe zu Mexiko und das Verhalten gegenüber Frauen spielte eine große Rolle. Ich will aber nicht weiter auf das Thema eingehen, denn dann müsste ich zu viel verraten, was ich ja nicht machen möchte. 
Auch dieses Buchcover begeistert mich, wie es bei den beiden anderen Bücher der kalifornischen Träume ebenfalls der Fall war.


Fazit:
Eine schöne weitere unterhaltsame Folge der Kalifornischen Träume. Ein Buch mit Höhen und Tiefen, bestens als Sommerlektüre geeignet. Gerne gebe ich eine Leseempfehlung.


Beim Verlag möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken.

Samstag, 12. September 2020

Rezension - Hope Rides Again



Autor: Andrew Shaffer

Titel: Hope Rides Again

Genre: Krimi

Version: eBook und broschiert

erschienen: 3. August 2020

Seiten: 320

Altersempfehlung: Erwachsene

Herausgeber : Droemer TB



Über den Autor:
Andrew Shaffer ist die New York Times-Bestseller-Autor des wesentlichen Überlebensführung , wie eine Sharknado zu überleben und andere unnatürliche Katastrophe, sowie die bevorstehende Ghostbusters tie-in, Geister aus der Vergangenheit: wahrsten Sinne des Wortes: Die Untersuchung der Paranormal. Er ist kein Wissenschaftler. Er ist eher wie eine Game-Show-Host.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Bromance never dies – die Ex-Präsidenten Barack Obama und Joe Biden lösen ihren 2. Fall!
Herrlich absurde Unterhaltung für Fans satirischer Noir-Krimis mit einem ordentlichen Schuss Gesellschaftskritik Was ist bloß los mit Ex-Präsident Barack Obama? Ex-Vize Joe Biden macht sich ernsthaft Sorgen um seinen Super-Freund, der in einem untypisch scheußlichen Anzug zu einer Konferenz in Chicago auftaucht. Als dann auch noch Obamas Blackberry aus dem Tagungsraum verschwindet, überschlagen sich die Ereignisse – schließlich sind darauf die Nummern sämtlicher Machthaber dieser Welt gespeichert! Die Jagd nach dem Uralt-Handy führt die best friends Barack Obama und Joe Biden in die Unterwelt von Chicago, mitten ins Reich der Gangs, zu undurchsichtigen Priestern, vorbestraften Jugendlichen und in eine russische Sauna. Die wichtigste Frage bleibt jedoch: Wann bekommt Joe Biden endlich sein Eis?
Ironisch, komisch, geistreich: Mit »Hope Rides Again« legt der amerikanische Bestseller-Autor Andrew Shaffer die geniale Fortsetzung seines Noir-Krimis »Hope Never Dies« vor und beschert damit der berühmtesten Bromance, seit es das Internet gibt, einen großartigen zweiten Auftritt. Denn wenn irgendjemand diese Welt noch retten kann, dann sind es die Ex-Präsidenten Barack Obama und Joe Biden!


Meine Meinung:
Nachdem ich das erste Buch „Hope Never Dies“ gelesen habe, war klar, dass ich auch das zweite lesen wollte und wartete darauf, dass es übersetzt und hier veröffentlicht wird.
Die amerikanische Ausgabe ist 2019 erschienen und behandelt vorausschauend ein Thema, das in diesem Jahr wirklich sehr aktuell ist. Denn Joe Biden kandidiert tatsächlich. Der Autor lässt uns in dem Buch an den Überlegungen teilhaben. Aber darum geht es zunächst nicht.
Das Blackberry von Barack Obama ist verschwunden. Wurde es gestohlen oder was ist damit passiert? Joe Biden macht sich Sorgen und begibt sich auf die Suche. Was die beiden nun alles erleben, hat der Autor sehr fesselnd beschrieben. Er spart dabei auch nicht an Kritik der amerikanischen Gesellschaft. Für uns Leser gibt es viele interessante Einblicke.
Auch diesmal begeistert mich das Cover sehr, beim ersten Buch war es auch der Grund, das ich mich für das Buch interessierte.


Fazit:
Es macht Spaß über dieses Team zu lesen. Spannung, Rätsel raten und ein besonderer Humor sorgen für das Lesevergnügen. Das Buch kann unabhängig von dem ersten gelesen werden, aber ich empfehle allen, beide Bücher zu lesen.

Beim Verlag und bei NetGalleyDe möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken.


#HopeRidesAgain #NetGalleyDE

Rezension - Stille Wasser sind auch nass


Autorin: Mila Roth 

Titel: Stille Wasser sind auch nass

Genre: Krimi

Version: eBook

erschienen. 7. September 2020

Seiten: 123

Altersempfehlung: Erwachsene





Über die Autorin:
Mila Roth ist ein Pseudonym der Autorin Petra Schier. Sie ist 1978 geboren und lebt mit ihrem Mann und einem Deutschen Schäferhund in einer kleinen Gemeinde in der Eifel. Sie studierte Geschichte und Literatur an der Fernuniversität Hagen und arbeitet seit 2003 als freie Autorin. Unter ihrem Realnamen Petra Schier erscheinen ihre historischen Romane im Rowohlt Taschenbuch Verlag, ihre Liebes- und Weihnachtsromane bei Rütten & Loening, Weltbild sowie MIRA Taschenbuch.
Unter dem Pseudonym Mila Roth veröffentlicht die Autorin verlagsunabhängig verschiedene Buchserien.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Nach Jannas und Markus‘ letztem Abenteuer ist ein wenig Ruhe im Institut eingekehrt. Die beiden sind noch dabei, sich in ihrem neuen gemeinsamen Büro einzurichten und sich daran zu gewöhnen, täglich miteinander zu arbeiten. Da kommt ein neuer Auftrag gerade recht, um sie als Team auf die Probe zu stellen: Während einer internationalen Konferenz zum Thema Kriegs- und Krisenmanagement in Köln sollen sie den Personenschutz für Nadine Hochstaden übernehmen. Die Wissenschaftlerin ist wegen ihrer Kenntnis geheimer Regierungsprojekte bereits mehrfach zum Ziel von Übergriffen skrupelloser Geschäftemacher geworden. Markus und Janna können trotz höchster Sicherheitsvorkehrungen nur mit Mühe eine Entführung verhindern. Doch damit fangen die Probleme erst an.
Der dreizehnte Fall für Markus Neumann und Janna Berg und der Beginn der zweiten Staffel!


Meine Meinung:
Es geht endlich weiter! Als Serienjunkie habe ich längere Zeit auf ein weiteres Abenteuer von Janna und Markus gewartet. Nun ja, die beiden können gut auf verschiedene Abenteuer verzichten, aber irgendwie gelingt es ihnen nie.
Beide arbeiten jetzt endlich noch enger zusammen und bekommen den Auftrag, als Personenschutz für eine Wissenschaftlerin tätig zu sein. Was sich leicht anhört, entwickelt sich leider ganz anders, als die beiden es sich vorgestellt haben. Aber die zwei sind ein gutes Team und schaffen es auch diesmal, dass die Angelegenheit erfolgreich beendet wird.
Mir hat es sehr viel Freude bereitet, die beiden wieder zu begleiten. Ich mag ihre Dialoge und die kleinen "Nebensächlichkeiten" Alte Bekannte habe ich ebenfalls getroffen, was mir gefallen hat, kenne ich doch die meisten Mitarbeiter seit Beginn der Serie. Also hat Mila Roth es auch diesmal wieder geschafft, Spannung und ein gewisses Knistern rüberzubringen.


Fazit:
Auch diese Folge konnte mich begeistern und ich bedauere es oft, dass ich das Buch so schnell durchlese. Aber ich kann auch keine Pause einlegen, weil ich mal wieder an von der Autorin an ihr Buch gefesselt wurde. Ich freue mich schon jetzt auf weitere Folgen.
Gerne gebe ich hier eine Leseempfehlung, rate aber allen, dass sie nicht mittendrin mit der Serie starten. Es bereitet wesentlich mehr Lesevergnügen, alle Folgen in der entsprechenden Reihenfolge zu lesen.


Bei der Autorin möchte ich mich vielmals bedanken, denn ich gehöre zu dem Team, dass vorab lesen und Kommentare dazu abgeben darf.

Rezension - Der Himmel über Irland


Autorin: Denise Deegan

Titel: Der Himmel über Irland

Genre:  Roman

Version: eBook

erschienen: 1. Januar 2020

Seiten: 360

Altersempfehlung: Erwachsene

Herausgeber : dotbooks Verlag 




Über die Autorin:
Denise Deegan wurde 1952 in London geboren und arbeitete unter anderem als Krankenschwester, Porzellan-Restaurateurin und College-Dozentin. Heute schreibt sie Romane, für die sie bereits mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet wurde, und die unter ihrem Pseudonym Aimee Alexander Bestsellerstatus erlangten. Sie lebt mit ihrer Familie in der Nähe von Dublin, wo sie regelmäßig von Sonnenschein und einem Leben ohne Kochen träumt.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Unendlich weit und strahlend spannt sich der Himmel über dem irischen Städtchen Glenageary, wo die Journalistin Jennifer mit ihrem kleinen Sohn auf einen Neuanfang hofft. Hier, im Haus ihrer Großmutter nahe am Meer, will Jennifer endlich zurück zu ihren Wurzeln finden. Aber die Schatten der Vergangenheit holen sie wieder ein, als plötzlich Simon vor ihr steht: der Mann, den sie seit fünf Jahren nicht vergessen konnte – und doch um jeden Preis vergessen muss. Nun steht Jennifer vor der schwersten Entscheidung ihres Lebens: Kann sie alles riskieren, um für das zu kämpfen, was sie sich insgeheim schon so lange wünscht?


Meine Meinung:
Schicksale schlagen an vielen Orten zu, auch in Irland. Da mag sich der Himmel noch so unendlich weit und strahlend über das Städtchen Glenageary spannen. 
Die Journalistin Jennifer lebt dort mit ihrem Sohn Charlie und es könnte alles so wunderbar sein, hätte sich die Autorin nicht ein besonderes Schicksal ausgedacht, das die beiden treffen sollte. Ich möchte hier nicht näher darauf eingehen, weil in der Kurzbeschreibung ebenfalls nichts davon erwähnt wurde.
Auf jeden Fall fand ich die Schilderungen sehr bewegend und konnte das Buch mal wieder nicht aus der Hand legen. Denise Deegan hat alles aus Sicht von Jennifer erzählen lassen, so wusste ich nicht nur über die Ereignisse Bescheid, sondern konnte auch an ihren Gedanken teilhaben.
Die Geschichte, die in diesem Buch erzählt wird, macht einen nachdenklich und berührt den Leser. Es zeigt, dass manchmal Entscheidungen, die eine einzelne Person trifft, schwerwiegende Folgen für andere haben kann. Ich war gespannt, wie sich alles entwickeln würde und hoffte für Jennifer, dass sie jetzt endlich Entscheidungen trifft, die zu einem guten Ende führen würden. Eins möchte ich verraten, ich war mit dem Ende sehr zu frieden.


Fazit:
Eine gefühlvolle Geschichte, die ich nach der Kurzbeschreibung nicht erwartet habe. Nun gut, wer sich nach der Kurzbeschreibung vorgestellt hat, dass man als Leser viel über Irland erfahren wird, sollte nicht enttäuscht sein, diese Geschichte kann eigentlich in jedem Land passiert sein. Trotzdem gebe ich gerne eine Leseempfehlung.


Beim Verlag möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken

Freitag, 4. September 2020

Rezension - Altes Wissen - Neuer Tod



Autorin: Petra Mehnert

Titel: Altes Wissen - Neuer Tod

Genre: Krimi

Version: Taschenbuch

erschienen: 2. September 2020

Seiten: 274

Altersempfehlung: Erwachsene

Herausgeber : winterwork



Über die Autorin:
Petra Mehnert (1965 in Augsburg geboren) hat schon im Kindesalter ihre Leidenschaft für Bücher und das Schreiben entdeckt. Doch erst nach der Geburt ihrer beiden Kinder (1994 und 1997), in ihrem neuen Wohnort Ottenbach (unter dem Hohenstaufen), hat sie angefangen, zunächst für ihre Kinder Geschichten zu schreiben. Als ehrenamtliche Büchereileiterin verfasste sie dann Fantasy-Geschichten (z.B. Die Bäuchlins - Eine unglaubliche Geschichte), die in ihrer Bücherei "Bücherstube" spielen und sie recherchierte die komplette Geschichte ihres Heimatortes, woraus die "Ottenbacher Zeitreise-Geschichten" ab dem 13. Jahrhundert entstanden sind. Für Jugendliche erschien der Abenteuer-Roman "Arne und Zippora - Allein gelassen". Mit der "Schreibwerkstatt" gemeinsam mit Kindern entstand die Zukunftsgeschichte "Bettys (Um)welt". Mit "Die Messermacher" startete sie ihre Regionalkrimi-Reihe aus dem "Tal der Liebe" - inzwischen gibt es bereits fünf Bände. Neben dem Schreiben ist die Autorin noch Gemeinderätin und 1. Vorstand im TSV 1904 Ottenbach e.V., Leiterin der Showtanzgruppe "Staufer Irish Dancers" und Gymnastik-Übungsleiterin mit B- & C-Lizenz.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Als die vierzigjährige Linda Bockmeyer ein altes Büchlein aus dem Mittelalter findet, glaubt sie, anhand des darin stehenden Heilerwissens des berühmten und gelehrten Mönches Albertus Magnus, ihre Probleme endlich lösen zu können. Doch damit setzt sie Ereignisse in Gang, die sie nicht hatte voraussehen können und die dramatische Folgen nach sich ziehen. Dies alles geschieht im Frühjahr 2020 während der Corona-Krise, welche die Ermittlungen der Göppinger Kripo zusätzlich erschweren. Die junge Ottenbacher Messermacherin Nora wird durch ihren Hund Hasso in den Fall verwickelt und so kann es ihr Freund und Kommissar Joska Kiss auch diesmal nicht verhindern, dass Nora sich einmischt.


Meine Meinung:
Manchmal staune ich schon, wie die Zeit vergeht, beziehungsweise, wie lange es her ist, seit ich ein bestimmtes Buch gelesen habe. Vor sechs Jahren habe ich das Buch "Die Messermacher" gelesen und Nora und Joska kennen gelernt. Danach habe ich noch drei weitere Bücher gelesen, in denen ich die Entwicklung der beiden verfolgen konnte. Beide wurden reifer und im Beruf erfahrener.
Nun zwang dieser verflixte Virus in diesem Jahr viele Leute, eine Auszeit zu nehmen. Petra Mehnert hat es genutzt und ein fünftes Buch geschrieben.
Mir hat an diesem Buch nun mehreres gefallen. Es gab ein Wiedersehen mit den beiden und der Familie von Nora. Die Autorin hat das Geschehen genau in dieser Coronazeit angesiedelt. Ich fand es gut, wie sie das eingebunden hat. Da war nichts belehrendes oder leugnendes, sie hat das ganz normale Empfinden weiter gegeben, das die meisten Menschen ebenfalls hatten. Ermitteln unter erschwerten Bedingungen, was alles sehr real rüberkam. Dabei hat sie natürlich auch nicht die Spannung vergessen, sie hat ganz geschickt Fährten gelegt und es mir sehr schwer gemacht, den Täter zu ermitteln. Ich verrate ja nichts, wenn ich über das Büchlein schreibe, das bereits im Klappentext erwähnt wurde. Ein Büchlein aus dem Mittelalter über Heilerwissen, was mit Sicherheit sehr interessant war zur damaligen Zeit. Heute ist doch vieles anders und kaum einer kann mit dem Wissen richtig umgehen. Es zeigt auch hier, dass einige einfach etwas glauben, worüber andere nur den Kopf schütteln. Passt auch in diese Zeit, nicht wahr?


Fazit:
Spannung, Alltagsleben, Krankheiten und Heilungschancen - tolle Themen, bestens miteinander verbunden. Ich fühlte mich sehr gut unterhalten, außerdem freute ich mich, über Nora und Joska wieder etwas lesen zu können. Gerne gebe ich zu diesem Buch eine Leseempfehlung.

Bei der Autorin möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken

Rezension - Die Saubermacherin



Autorin: Sabine Kunz

Titel: Die Saubermacherin

Genre: Krimi

Version: eBook und Taschenbuch

erschienen: 12. August 2020

Seiten: 246

Altersempfehlung: Erwachsene

Herausgeber : Gmeiner-Verlag



Über die Autorin:
Sabine Kunz lebt südlich von Wien mit ihrem Mann, einer Katze und vier Hühnern. 2007 hat sie ein Kabarett-Duo mitbegründet, mit dem sie einige Jahre durch ganz Österreich getourt ist und sechs Programme verfasst hat. Außerdem ist sie Co-Autorin des Drehbuchs für den Film „Das kleine Vergnügen«, der 2017 in die Kinos kam und internationale Auszeichnungen erhielt. »Die Saubermacherin« ist ihr erstes Buch.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Staubsaugen, Klo schrubben und nebenbei die Welt retten - ein stinknormaler Tag in Millies Leben. Auf den ersten Blick putzt sich die balkanstämmige Wienerin durch die Haushalte der Oberschicht, doch hinter der Fassade ist Millie Agentin eines internationalen Spionagenetzwerks von Reinigungskräften. Ihr aktueller Auftrag führt sie auf die Spur einer globalen Verschwörung um manipulierte Lebensmittel. So weit Routine, aber warum hat ihre Chefin plötzlich Geheimnisse vor ihr? Und was hat ihr Traummann Max zu verbergen?


Meine Meinung:
Ein weiteres Mal haben der Buchtitel und das Cover dafür gesorgt, dass ich auf das Buch aufmerksam und vor allem neugierig wurde.
Ich habe als Vielleserin ja schon reichlich Protagonisten kennen gelernt, die einen Job haben und nebenher als Ermittler oder wie hier als Agentin tätig sind. Allerdings war eine Putzfrau noch nicht darunter und die Idee finde ich genial.
Ich gestehe aber auch, dass ich anfangs nicht so recht wusste, wie ich Millie einschätzen sollte und ob sie den Weg in mein Leserherz finden würde. Nach kurzer Zeit, in der ich sie näher kennen lernte, stand fest, dass sie es schafft.
Die Autorin hat sich einiges einfallen lassen, um ein ernstes Thema einzubinden und mir als Leserin sehr viel und ausführlich erklärt. Aber es gab auch soviele humorvolle Erwähnungen, ich musste laut lachen, als ich von Personen las, denen besondere Namen zugeordnet wurden und dachte für mich, tja, es könnte doch wirklich sein, dass.... mehr verrate ich nicht von meinem Gedanken.
Auf jeden Fall fühlte ich mich gut unterhalten, Spannung und auch Romanze  fand ich ebenfalls in der Geschichte.


Fazit:
Ein gelungenes erstes Buch von Sabine Kunz und ich hoffe, dass ich noch weitere zu lesen bekomme. Für dieses gebe ich gerne eine Leseempfehlung und fünf Sterne.


Beim Verlag und bei NetGalleyDe möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken.



#DieSaubermacherin #NetGalleyDE

Donnerstag, 3. September 2020

Rezension - El Gustario de Mallorca und das tödliche Gemälde


Autorin: Brigitte Lamberts

Titel: El Gustario de Mallorca und das tödliche Gemälde

Genre: Krimi

Version: eBook und Taschenbuch

erschienen: eBook 4. September 2020
erschienen: Taschenbuch 17. September 2020

Seiten: 319

Altersempfehlung: Erwachsene

 Herausgeber : edition oberkassel


Über die Autorin:
Brigitte Lamberts ist promovierte Kunsthistorikerin, freiberufliche PR-Beraterin und Redakteurin. Als Autorin sind drei Düsseldorf-Krimis in Zusammenarbeit mit ihrer Co-Autorin bei edition oberkassel Verlag in Düsseldorf erschienen: Ausgeweidet, Totgetanzt und Wutentbrannt. Diverse Kurzkrimis sind in Anthologien und anderen Printmedien veröffentlicht. Als Mitherausgeberin von Mallorca mörderisch genießen und Blutspuren auf Mallorca (Wellhöfer Verlag, Mannheim) kam sie auf den Geschmack ihre Lieblingsinsel in den Fokus zu stellen und es entstand El Gustario de Mallorca und das tödliche Elixier, ihr erster Mallorca-Krimi, dem sogleich die Fortsetzung El Gustario de Mallorca und der tödliche Schatten folgte, ebenfalls bei edition oberkassel Verlag. Sie ist Mitglied im Westdeutschen Autorenverband e.V., im BVjA - Bundesverband junger Autoren und Autorinnen e.V., bei den Mörderischen Schwestern e.V. und im Syndikat.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Sven Ruge ist auf Mallorca endgültig angekommen. Es läuft gut bei ihm: Er macht sich als Gastrokritiker einen Namen und unterstützt seinen Freund Manuel bei der Führung von dessen Restaurants. Zufällig lernt er in den Markthallen von Santa Catalina die Schweizerin Sara Füssli kennen und verliebt sich in sie. Sven ist im Glück, denn sie erwidert seine Zuneigung. Gemeinsam erkunden sie die schönsten Orte der Insel und genießen die mallorquinische Küche. Sara möchte mehr über die letzten Wochen ihrer jüdischen Urgroßeltern erfahren. Denn die haben sich 1940 auf der Insel das Leben genommen, um ihrer Deportation zu entgehen. Svens journalistische Neugierde ist geweckt. Doch in seine Verliebtheit mischt sich nach und nach Irritation. Irgendetwas stimmt mit Sara nicht. Sie ignoriert seine Unterstützung. Schließlich stößt Sven auf ein geheimnisvolles Gemälde und ihm wird klar, dass nichts so ist, wie es scheint. Doch die Zeit läuft.


Meine Meinung:
Erstaunlich wie viele Begebenheiten der Vergangenheit sich auch in der Gegenwart wieder finden. Ein sehr interessantes Thema war diesmal die Grundlage zu diesem Krimi: Beutekunst.
Leider waren viele Juden auch auf Mallorca nicht sicher, denn es gab dort reichlich Nazis, die ihnen das Leben schwer machten, beziehungsweise dafür sorgten, dass es vorzeitig tödlich endete.

Sara möchte mehr über ihre Urgroßeltern erfahren, die sich dort das Leben genommen haben, kurz bevor sie verhaftet werden sollten. Zufällig lernt sie Sven Ruge kennen, der ihr behilflich sein will und ihr aber auch einiges von der Insel zeigt. Ich konnte mal wieder dabei sein und viele Orte wiedersehen, die ich im Urlaub kennen gelernt habe. 
Glücklicherweise macht das Lesen der kulinarischen Genüsse ja nicht dick, was mich immer wieder erfreut. Denn Sven lässt es sich als Gastrokritiker nicht nehmen und erklärt Sara viele Gerichte. Natürlich kehren beide in vielen interessanten Restaurants ein. Es könnte alles so schön sein, wenn es da nicht die Kleinigkeit der Merkwürdigkeiten geben würde. Ich verrate nichts, aber ich befürchtete irgendetwas. 
Mal wieder war ich an das Buch gefesselt und gespannt, was sich Brigitte Lamberts diesmal hat einfallen lassen. Geschickt hat sie ein weiteres Mal Geschehnisse der Vergangenheit aufgegriffen und sie durch Beteiligte, vorzugsweise Sven Ruge, aufarbeiten lassen. Obwohl Sven ja am liebsten als Gastrokritiker tätig ist, lässt ihm seine journalistische Spürnase keine Ruhe. Die Autorin gönnt sie ihm ebenfalls nicht und es wird eine aufregende Zeit für ihn. 


Fazit:
Ein weiteres Mal hat mir ein Buch, das Brigitte Lamberts geschrieben hat, vieles bieten können: Spannung, Ausflüge auf der Insel, Appetit auf Tapas und auch etwas Romanze kam darin vor. Nach wie vor bin ich begeistert, dass ich auf bequeme Weise Reisen unternehmen kann. Und auch diesmal meine ich, dass Mallorca-Fans sich freuen werden und wer weiß, vielleicht kann der eine oder die andere in den nächsten Jahren mal die Insel besuchen und vielleicht das Buch als kleinen Reiseführer nutzen. Ich gebe auf jeden Fall eine Leseempfehlung ab.



Beim Verlag und bei der Autorin möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken, ich bekam dadurch nicht nur etwas spannendes, sondern auch die Möglichkeit, das Buch vorab lesen zu dürfen.