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Donnerstag, 16. Dezember 2021

Rezension - Der Teepalast



Autorin: Elisabeth Herrmann

Titel: Der Teepalast

Genre: Historisch

Version: eBook und Paperback

erschienen: 27. September 2021

Seiten: 656

Altersempfehlung: Erwachsene

Herausgeber ‏ : ‎ Goldmann Verlag



Über die Autorin:
Elisabeth Herrmann wurde 1959 in Marburg/Lahn geboren. Nach ihrem Studium als Fernsehjournalistin arbeitete sie beim RBB, bevor sie mit ihrem Roman »Das Kindermädchen« ihren Durchbruch erlebte. Fast alle ihre Bücher wurden oder werden derzeit verfilmt: Die Reihe um den Berliner Anwalt Joachim Vernau sehr erfolgreich mit Jan Josef Liefers vom ZDF. Elisabeth Herrmann erhielt den Radio-Bremen-Krimipreis und den Deutschen Krimipreis. Sie lebt mit ihrer Tochter in Berlin und im Spreewald.


Kurzbeschreibung, übernommen:
1834, ein kleines Dorf in Ostfriesland. Lene Vosskamp wächst in einer Fischerfamilie in bitterer Armut auf und muss schon als Kind schwere Schicksalsschläge hinnehmen. Doch dann gerät sie durch einen Fremden in den Besitz einer geheimnisvollen Münze, die sie berechtigt, in China mit Tee zu handeln. Fortan ist sie beseelt von dem Gedanken, sich aus ihren elenden Verhältnissen zu befreien und als erste Frau ein Tee-Imperium zu gründen. Für Lene beginnt eine gefahrvolle Odyssee, die sie über die Meere der Welt und in ferne Länder führt – und auf die Spur der Liebe ihres Lebens, die ihr einst in einer Weissagung prophezeit wurde ...


Meine Meinung:
Ich lese wirklich sehr gerne historische Bücher, aber hier war ich hin und her gerissen und unschlüssig, wie ich meine Bewertung dazu schreiben sollte.
Lene Vosskamp lebt mit ihrer Familie in einem kleinen Ort in Friesland. Durch einen unglücklichen Zufall gerät sie in eine Situation, die sehr gefährlich für sie enden könnte, wenn es da nicht einen Fürsprecher gegeben hätte. Auf jeden Fall gelingt Lene die Flucht und sie begibt sich auf den langen Weg nach China. Die Autorin hat die damaligen Lebensumstände sehr gut recherchiert und wieder gegeben. Allerdings fiel es mir schwer daran zu glauben, dass Lene es alleine schafft beziehungsweise immer wieder Retter findet. Das gehört dann wohl in den Bereich Dichtung und wurde rund um die  Personen beschrieben, die damals tatsächlich gelebt haben. 
Die ganzen Erlebnissen waren interessant und ich wollte natürlich das Buch bis zum Ende lesen, weil ich wissen wollte, was Lene alles erlebt hat. Denn, dass sie alles gut überstanden hat, wusste ich ja, sonst hätte sie mit ihrer Enkeltochter nicht gemeinsame Tee trinken können. Allerdings kam wir vieles sehr langatmig vor, es zog sich in die Länge, weil viele Begebenheiten ausführlich beschrieben wurden. Zum Ende hin ging alles viel schneller und da traten bei mir reichlich Fragen auf und ich hätte gerne mehr erfahren.


Fazit
Wer historische Abenteuerromane mag, wird wahrscheinlich begeistert sein. Ich persönlich hätte es dann doch gerne etwas realistischer. Natürlich lasse ich mich gerne belegen, wenn jemand behauptet, das alles kann eine Frau vor rund zweihundert Jahren durchaus erlebt haben. Ich möchte jetzt niemanden vom Lesen abhalten, aber ich war am Ende nicht so richtig zufrieden.

Beim Verlag möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken.

Freitag, 22. Oktober 2021

Rezension - Der Zauber eines Wintertages



Autorin: Karen Swan

Titel: Der Zauber eines Wintertages

Genre: Weihnachtsbuch

Version: eBook, Hörbuch und Taschenbuch

erschienen: 20. September 2021

Seiten: 560

Altersempfehlung: Erwachsene

Herausgeber ‏ : ‎ Goldmann Verlag



Über die Autorin:
Karen Swan arbeitete lange als Modejournalistin für Zeitschriften wie Vogue, Tatler und YOU. Sie lebt heute mit ihrem Mann und ihren drei Kindern im englischen Sussex. Wenn die Kinder sie lassen, schreibt sie in ihrem Baumhaus Romane.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Vor fünf Jahren hat die Londoner Fotografin Lee alle Brücken hinter sich abgebrochen. Inzwischen haben sie und ihr kleiner Sohn Jasper in Amsterdam ein neues Zuhause und viele gute Freunde gefunden. Kurz vor Weihnachten begegnet Lee einem Mann, der ihr Herz höherschlagen lässt: dem attraktiven Kinderbuchautor Sam, der bei einem Fotoshooting im Krankenhaus den Nikolaus spielt. Als der erste Schnee fällt und Amsterdams Grachten zufrieren, kommen Lee und Sam sich näher. Doch ein Geheimnis aus Lees Vergangenheit droht ihr Glück zu zerstören. Ob das Fest der Liebe eine zweite Chance für sie bereithält?


Meine Meinung
:
Bei diesem Buch wurde ich hin- und hergerissen und es fällt mir schwer, eine Bewertung zu schreiben, die klar ausdrückt, was ich beim Lesen empfunden habe.
Beginnen wir mit dem Cover, es ist wunderschön und vermittelt mir, dass ich ein schönes Winter/Weihnachtsbuch zum Lesen vor mir liegen habe.
Ich beginne mit dem Lesen und stutze, ist das ein Thema für ein Weihnachtsbuch? Ich will die Augen nicht vor Tatsachen verschließen und weiß auch, dass es nicht immer und überall friedlich zugeht, aber damit hatte ich nicht gerechnet. Nun, ich dachte, die Autorin wird sich etwas dabei gedacht haben und gebe nicht so schnell auf.
Später werde ich auch belohnt, denn ich lernte Lee und Jasper kennen, die eine wunderschöne Zeit im Advent in Amsterdam verbringen. Dort wird ja ganz anders gefeiert, als bei uns in Deutschland und auch Lee, die ja die Gebräuche von England kennt, hat einen Weg gefunden, alles miteinander zu verbinden. Außerdem hatte ich auch das Gefühl die zugefrorenen Kanäle zu sehen und war als Zuschauern beim Schlittschuhrennen dabei.
Die Beteiligten konnte ich nicht so richtig einordnen, Lee mag ja ganz nett sein, aber nicht alle ihrer Handlungen konnte ich nachvollziehen. Jasper ist ein liebenswerter Junge und Sam hatte reichlich Geduld mit Lee, aber miteinander reden wäre für alle besser gewesen.
Unterbrochen wird das vorweihnachtliche Gefühl durch Schilderungen von früheren Erlebnissen von Lee und Harry. Es mag zwar notwendig sein, um Harry zu verstehen, aber ich konnte damit nicht so umgehen.
Um Grunde waren es für mich drei Erzählstränge, die Erlebnisse von Lee und Harry, spielten eine wichtige Rolle und leider wurde hier zu viel verschwiegen. Die gemeinsame Adventszeit für Lee und Jasper und dann noch Harry, der einiges in Ordnung bringen wollte, was dramatisch wurde.


Fazit:
Ein wichtiges Thema wurde aufgegriffen und verarbeitet, was ich sehr interessant fand, nur für mich persönlich hatte es in der Weihnachtsgeschichte nicht so richtig etwas zu suchen, denn all das hätte auch zu jeder anderen Jahreszeit passieren können.
Ich werde nicht vom Lesen abraten, gebe aber die Empfehlung vielleicht zunächst mit der Leseprobe zu beginnen. Mag sein, dass es nicht jeder so kritisch sieht wie ich und das Buch unbedingt lesen möchte.

Montag, 4. Oktober 2021

Rezension - Über uns funkeln die Sterne



Autorin: Jenny Gladwell

Titel: Über uns funkeln die Sterne

Genre: Weihnachtsbuch

Version: eBook und Taschenbuch

erschienen: 20. September 2021

Seiten: 336

Altersempfehlung: Erwachsene

Herausgeber ‏ : ‎ Goldmann Verlag



Über die Autorin:
Jenny Gladwell, geboren und aufgewachsen in London, lebt mit ihrer Familie in Schottland. Sie arbeitet seit 15 Jahren als Kinderbuchlektorin. Nebenher hat sie Kreatives Schreiben studiert und anschließend beschlossen, die Seiten zu wechseln und selbst einen Roman zu verfassen.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Winterzauber in Norwegen: glitzernder Schnee, endlose Wälder und eine Liebe unter dem Sternenhimmel
Ganz London strahlt im vorweihnachtlichen Lichterglanz, doch die Journalistin Jane würde sich am liebsten zu Hause verkriechen und ihrem Ex-Freund hinterhertrauern. Stattdessen soll sie an einer Pressereise nach Norwegen teilnehmen, wo wie jedes Jahr ein prächtiger Weihnachtsbaum für den Trafalgar Square ausgewählt wird. Wider Erwarten ist Jane vollkommen fasziniert vom Zauber der tief verschneiten Wälder, glitzernden Fjorde und sternenklaren Nächte. Und als sie auf die unglaubliche Geschichte einer großen Liebe im Zweiten Weltkrieg stößt, öffnet auch sie ihr Herz für die wahre Liebe …
Dieser zutiefst berührende Roman beruht auf einer wahren Begebenheit: Jedes Jahr im Dezember schenkt das Land Norwegen der Stadt London einen Weihnachtsbaum, der auf dem Trafalgar Square aufgestellt wird – als Dank für die Unterstützung im Zweiten Weltkrieg.


Meine Meinung:
Mal davon abgesehen, dass ich im Moment ja verstärkt nach Weihnachtsromanen Ausschau halte, gab es hier zwei weitere Gründe, weshalb ich mich außerdem für das Buch interessierte. Stichwort London und Norwegen, beides habe ich schon während meiner Reisen kennen gelernt. Allerdings war ich in Norwegen nur während des Sommers. In London war ich bereits mehrmals im Advent und habe auch den riesigen Tannenbaum auf dem Trafalgar Square bewundert. Aber seine Geschichte kannte ich nicht. 
Aus einem ganz bestimmten Grund wird seit 1947 jedes Jahr eine Tanne in Norwegen ausgesucht, die in London in vollem Glanz erstrahlen soll. Weshalb das so ist, habe ich jetzt erfahren. Die Journalistin Jane bekam den Auftrag mit einer Gruppe nach Norwegen zu reisen. Sie sollte einen Bericht schreiben, wie die Tanne ausgewählt wird. Damit es nicht nur ein einfacher Bericht wird, hat die Autorin sich natürlich eine Geschichte drum herum einfallen lassen.  Wie in Weihnachtsromanen mehr oder weniger üblich, spielt die Romanze eine große Rolle. Gleichzeitig ist es auch ein kleiner Rückblick auf Ereignisse aus dem Jahr 1940. Jane und die anderen Gruppenmitglieder erleben eine besondere Zeit in Norwegen, ich möchte hier jetzt nicht auf alles eingehen. Auf jeden Fall gab es reichlich Abwechslung und ich durfte alle begleiten. Angenehm von zu Hause aus, denn Schnee oder Regen sorgte dafür, dass ich nicht unbedingt vor Ort sein wollte.


Fazit:
Ein schönes Buch mit vielen gefühlsbetonten Situationen. Wichtige Entscheidungen werden endlich getroffen und ich war mit dem Ende sehr zufrieden. Deshalb gebe ich auch gerne eine Leseempfehlung.

Samstag, 12. Juni 2021

Rezension - Die Bucht der Lupinen



Autorin: Johanna Laurin

Titel: Die Bucht der Lupinen

Genre: Roman

Version: eBook und Taschenbuch

erschienen: 10. Mai 2021

Seiten: 480

Altersempfehlung: Erwachsene

Herausgeber : Goldmann Verlag




Über die Autorin:
Johanna Laurin wurde in Hamburg geboren und studierte in Münster, Pamplona und Norwich. Sie arbeitet heute als Juristin in einem Unternehmen und lebt mit ihrem Mann und ihrem Hund in einem kleinen Ort in der Nähe der Ostsee.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Als Annas Großmutter Lou stirbt, reist sie mit ihren beiden Schwestern nach Neufundland, wo Lou seit vielen Jahrzehnten gelebt hat. Während die drei das Haus am Meer ausräumen, wird ihnen bewusst, wie wenig sie über die Vergangenheit und das Leben ihrer Großmutter wissen. Doch dann stoßen die Schwestern auf ein verblichenes Foto, das ihre Großmutter mit einem unbekannten Mann zeigt. Es beginnt eine Reise in das Hamburg der 1930er Jahre, wo Lou als Tochter jüdischer Eltern heranwuchs und wo die Geschichte ihrer ganz großen Liebe begann – einer schicksalhaften Liebe, die Lou in Zeiten der größten Finsternis den Weg wies wie ein leuchtender Stern ...


Meine Meinung
:
Das wunderschöne Cover hat mich verführt, ich wollte unbedingt wissen, was in der Bucht der Lupinen passiert. Die Kurzbeschreibung sagte jetzt keine ungewöhnliche Geschichte voraus. Zu oft wird dies in Romanen behandelt, ein Erbe, verschweigen der Vergangenheit, bewältigen auftretender Probleme. Aber da kommt es jetzt immer auf die Autorin an und auf die Geschichte, die sie sich hat einfallen lassen.
Ich lernte also Judith, Anna und Greta kennen, ihre Großmutter lebte in Neufundland und ist leider verstorben. Ihre Mutter hat sie gebeten, dass sie schon frühzeitig vor der Beerdigung anreisen und sich um vieles kümmern. Allerdings gibt es reichlich Geheimnisse um das Leben ihrer Großmutter. Auch befindet sich jede der drei Frauen in besonderen Situationen, die auf irgendeine Weise geklärt werden müssen. Ich als Leserin erfahre natürlich sehr viel mehr und vor allem eher, was die Großmutter Lou alles erleben musste und deshalb am Ende in Neufundland eine neue Heimat gefunden hat. Ich begleite ebenfalls die Enkelinnen und bin gespannt, wie sich da einiges entwickelt. Besonders das Leben von Lou macht mich nachdenklich, traurig, glücklich, wieder sehr traurig und ein bisschen glücklich. Es ist ein auf und ab der Gefühle. Allerdings werde ich hier nicht verraten, was was jeweils ausgelöst hat.
Auf jeden Fall fühlte ich mich von der ganzen Geschichte an das Buch gefesselt, denn alle Personen hatte ich in mein Leserherz geschlossen und wünschte mir ein gute Ende in diesem Buch.


Fazit:
So vieles spielt in diesem Buch eine Rolle, große Liebe, Vergangenheitsbewältigung, Problemlösung in der Gegenwart und Zusammenhalt über Jahrzehnte. Mir hat das Buch gut gefallen und gerne gebe ich eine Leseempfehlung.


Beim Verlag möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken.

Freitag, 21. Mai 2021

Rezension - Die Tote im Kaffeehaus



Autorin: Beate Maxian

Titel: Die Tote im Kaffeehaus

Genre: Krimi

Version: eBook und Taschenbuch

erschienen: 19. April 2021

Seiten: 416

Altersempfehlung: Erwachsene

Herausgeber : Goldmann Verlag



Über die Autorin:
Beate Maxian (geb. als Österreicherin in München) lebt in Oberösterreich und Wien, schreibt Romane, Kriminalromane, Kurzgeschichten und Theaterstücke. Sie wurde mit dem Stipendium des Literaturhauses Wiesbaden ausgezeichnet und für mehrere Preise nominiert. Ihre Wien-Krimis mit der Journalistin Sarah Pauli sind Bestseller in Österreich. Sie ist die Begründerin des ersten österreichischen Krimifestivals: Krimi Literatur Festival.at


Kurzbeschreibung, übernommen:
Mord an der Grande Dame einer Wiener Kaffeehausdynastie – ein Fall für die Journalistin Sarah Pauli. Wien, wenige Tage vor dem berühmten Kaffeesiederball in der Hofburg: Für ihre erste große Ausgabe als neue Chefredakteurin des Wiener Boten trifft Sarah Pauli Marianne Böhm, Grande Dame der Kaffeehausdynastie Böhm, zu einem exklusiven Interview. Dann der Schock: Mitten im Gespräch sackt die alte Dame leblos in sich zusammen. Ist die Frau bloß an Altersschwäche gestorben? Sarah ist argwöhnisch, denn kurz vor ihrem Tod vertraute Böhm ihr eine rätselhafte Botschaft an. Die Journalistin beginnt zu recherchieren und stößt in der feinen Wiener Kaffeehausgesellschaft schon bald auf Geheimnisse, für die jemand über Leichen geht …


Meine Meinung:
Im Moment reise ich viel mit Hilfe von Büchern. Mit diesem Buch war ich in Wien und als Teetrinkerin könnte ich glatt wechseln und mehr Kaffee trinken. Auf jeden Fall würde ich gerne mal wieder in ein richtiges Wiener Kaffeehaus gehen. Es muss für mich ja nicht unbedingt tödlich enden.

Marianne Böhm sackt während eines Interviews, das sie Sarah Pauli gibt, leblos zusammen. Natürlich kommt Sarah das sehr merkwürdig vor und es beginnt das große Rätselraten. Ich darf sie begleiten und wir beide lernen viele Personen aus dem Umfeld der Kaffeehausbesitzerin kennen. Nicht alle sind mit sympathisch und ich habe irgendwann auch einen Verdacht. Aber das war eine geschickte Spur, die die Autorin für mich ausgelegt hat und am Ende hat sie mich dann völlig überrascht.
 
Sarah Pauli ist nicht nur eine hervorragende Journalistin, die gut recherchiert und kombiniert, sie beschäftigt sich auch mit Aberglaube und besonderen Symbolen. Inzwischen hat sie beim "Wiener Boten" eine verantwortungsvollere Stellung und arbeitet mit dem Team sehr gut zusammen. Über ihr Privatleben erfahre ich so nebenbei einiges. Mir gefällt es sehr gut, wenn auch dieses eine Rolle spielt.
Über das Privatleben von Marianne Böhm erfahre ich ebenfalls sehr viel. Die Autorin hat sich einiges ausgedacht und mehreren Personen besondere Charaktere zugeordnet. Wobei ich gestehen muss, dass ich das Verhalten der Toten nicht immer gut fand und von ihrem Sohn ebenfalls nicht. Aber ich möchte jetzt nicht auf alle Beteiligte eingehen. Die interessanten Entwicklungen soll jeder selbst nachlesen.


Fazit:
Ein Buch, das mich gefesselt hat, weil es sehr gut geschrieben ist und vor allem war es für mich sehr spannend, wer denn letztendlich der Täter ist. Gerne gebe ich eine Leseempfehlung.

Beim Verlag möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken. 

Donnerstag, 29. April 2021

Rezension - Der tote Rittmeister



Autorin: Elsa Dix

Titel: Der tote Rittmeister

Genre: Krimi, Historisch

Version: eBook und Taschenbuch

erschienen: 19. April 2021

Seiten: 400

Altersempfehlung: Erwachsene

Herausgeber : Goldmann Verlag



Über die Autorin:
Elsa Dix ist eine aus Norddeutschland stammende Krimiautorin. Sie lebt heute mit ihrem Mann und Hund in Düsseldorf und fährt so oft es geht nach Norderney. »Die Tote in der Sommerfrische« ist der Auftakt einer Seebad-Krimireihe um das sympathische Ermittlerduo Viktoria Berg und Christian Hinrichs.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Norderney 1913: Im glanzvollen Seebad, wo der Adel des Kaiserreichs die Sommerfrische genießt, herrscht anlässlich des Thronjubiläums eine feierliche Stimmung. Doch dann überschatten bestürzende Ereignisse die sommerliche Idylle: Ein Rittmeister der kaiserlichen Kavallerie wird ermordet, und ein kleines Mädchen aus dem nahen Seehospiz verschwindet spurlos. Die unerschrockene Viktoria Berg begibt sich mit dem Journalisten Christian Hinrichs auf die Suche nach der Wahrheit und entdeckt in der feinen Seebadgesellschaft Abgründe, tief und geheimnisvoll wie die Nordsee …


Meine Meinung:
Nachdem ich Viktoria Berg und Christian Hinrichs in dem Buch "Die Tote in der Sommerfrische" kennen gelernt hatte, wollte ich natürlich wissen, wie sich bei den beiden alles weiter entwickelt und natürlich war ich auch neugierig, was sie in diesem Buch erleben werden.
Viktoria Berg hat es weiterhin schwer, sie muss sich als Frau und Lehrerin durchsetzen. Selbst Frauen der damaligen Zeit fanden es "wider der Natur" dass eine Frau gerne arbeiten geht, um selbständig sein zu können. Heiraten wollte Viktoria nicht, denn dann hätte sie ihren Beruf nicht weiter ausüben dürfen. Eine verrückte Zeit und aus heutiger Sicht betrachtet, kommt einem manche Einstellung unverschämt vor.
Nun, Viktoria fährt nach Norderney, um dort ihre Ferien zu verbringen. Gleichzeitig möchte sie die Zeit nutzen und eine kranke Schülerin im Seehospiz besuchen. Elli erzählt Viktoria, dass ihre Bettnachbarin Rieke verschwunden ist und bittet sie, das Mädchen zu suchen. Als dann auch noch ein Rittmeister tot aufgefunden wird, gibt es gleich zwei Ereignisse, die Viktoria neugierig machen.
Elsa Dix hat nicht nur ein weiteres spannendes Buch geschrieben, sie hat mir gleichzeitig wieder sehr viel vom damaligen Zeitgeist vermittelt. Denn ausgerechnet finden zu der Zeit, wo Viktoria sich auf der Insel aufhält, Feierlichkeiten zum Thronjubiläum des Kaisers statt. Dies scheint für einige Personen viel wichtiger zu sein, als nach einem Mädchen zu suchen und den Tod eines Rittmeisters aufzuklären. Da sich Christina Hinrichs wegen einer Reportage auf der Insel aufhält, wird er kurzerhand aufgefordert bei der Aufklärung des Todesfalles zu helfen. Ich will jetzt nicht zu viel verraten, aber wer das erste Buch gelesen hat, ahnt, dass Viktoria und Christian einen Weg suchen und finden sollten, damit sie zu einem normalen Zueinander finden können.
Auch diesmal fühlte ich mich an das Buch gefesselt und hätte es am liebsten nicht aus der Hand gelegt. Zu groß war die Spannung und Neugierde. Auf jeden Fall war ich mit dem Ende sehr zufrieden.


Fazit:
Eine gelungene weitere Folge der Serie Seebad-Krimi, die ich gerne empfehle und ich hoffe auf weiteren Folgen. 


Beim Verlag möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken

Donnerstag, 18. März 2021

Rezension - Uns gehört der Himmel. Die Flight Girls


Autorin: Noelle Salazar

Titel: Uns gehört der Himmel - Die Flight Girls

Genre: Historisch

Version: eBook, Hörbuch und Taschenbuch

erschienen: 15. März 2021

Seiten: 496

Altersempfehlung: Erwachsene

Herausgeber : Goldmann Verlag



Über die Autorin
Noelle Salazar wurde im Pazifischen Nordwesten geboren, wo sie auch aufwuchs. Heute lebt sie mit ihrem Mann und ihren zwei Kindern in Bothell, Washington. »Uns gehört der Himmel« ist ihr erster Roman.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Texas, 1941. Die junge Audrey Coltrane ist eine leidenschaftliche Pilotin. Als sie die Möglichkeit erhält, auf Hawaii als Fluglehrerin zu arbeiten, ist sie überglücklich – nicht einmal der charismatische Lieutenant James Hart kann sie ablenken. Bis der verhängnisvolle Tag kommt, der alles ändert: Bomben fallen auf Pearl Harbor, Audrey hat den Tod vor Augen. Aber ihre Passion für das Fliegen ist stärker, und sie schließt sie sich den »Women Airforce Service Pilots« an, wo sie in der eingeschworenen Gemeinschaft der Fliegerinnen tiefe Freundschaft und eine neue Bestimmung findet. Dann kehrt James von einem Einsatz nicht zurück – und Audrey bricht auf zu ihrer bisher schwersten Mission ...


Meine Meinung:

Diesmal haben mich Cover und Kurzbeschreibung neugierig gemacht, denn beides versprach mir reichlich Lesevergnügen. Vorab möchte ich direkt erwähnen, dass ich begeistert war.
Ich durfte Audrey kennen lernen, die bereits mit zwölf Jahren kleine Flugzeuge fliegen durfte. Es mag uns erstaunen, aber es war damals durchaus "normal" in Texas und anderen Bundesstaaten.  Audrey hat sehr viel Flugerfahrung und darf auf Hawaii Piloten ausbilden. Wir alle wissen, was dort passiert ist und können mit diesem Buch alles aus Sicht der Pilotin Audrey nachvollziehen. Nun will ich nicht nacherzählen, was sie alles erlebt hat und nur ein paar Hinweise geben. Durch Audrey habe ich viel erfahren können: die Einstellungen der Männer zu fliegenden Frauen, die Zwickmühle in der viele steckten, wenn es um die Frage Familie oder Beruf ging.
Noelle Salazar hat alles sehr eindrucksvoll geschildert. Ich war an das Buch gefesselt und musste mich den unterschiedlichsten Emotionen aussetzen. Das zeigt natürlich, wie gut die Autorin alles beschrieben hat. Alltagsleben, Verlust, Neid, Ängste, aber auch schöne Erlebnisse und nicht zu vergessen, die Romanze, das alles hat sie in dem Buch verknüpft.
Audrey hatte mit den unterschiedlichsten Personen zu tun. Mit zunächst unbekannten Frauen in einem Gemeinschaftsraum untergebracht, ergaben sich Freundschaften und sie haben sich zusammengerauft. Das war besonders interessant zu lesen, denn die Autorin hat vielen ganz besondere Charaktere zugeordnet. 
Ich habe das Gefühl, dass ich meine Begeisterung über dieses Buch so gar nicht richtig zum Ausdruck bringen kann, weil ich vom Inhalt nichts verraten möchte und deshalb nicht auf bestimmte Situationen eingehen kann. Denn es gab genügend bei denen ich entweder lachen, weinen, schimpfen und sogar frech grinsen musste. Außerdem wurde mir das Gefühl vermittelt, dass ich bei manchen Flügen ebenfalls im Cockpit saß. 


Fazit:
Ein eindrucksvolles Buch, über das ich noch lange nachgedacht habe. Gerne gebe ich eine Leseempfehlung. 

Beim Verlag möchte ich mich gerne für das Rezensionsexemplar bedanken.

Sonntag, 21. Februar 2021

Rezension - Das Kino am Jungfernstieg - Der Filmpalast


Autorin: Micaela Jary

Titel: Das Kino am Jungfernstieg - Der Filmpalast

Genre: Historisch

Version: eBook und broschiert

erschienen: 15. Februar 2021

Seiten: 400

Altersempfehlung: Erwachsene

Herausgeber : Goldmann Verlag




Über die Autorin:
Micaela Jary stammt aus Hamburg und wuchs im Tessin auf. Sie arbeitete lange als Journalistin, bevor sie sich ganz dem Schreiben von Romanen widmete. Nach einem langjährigen Aufenthalt in Paris lebt sie heute mit Mann und Hund in Berlin und München. Zum Schreiben begibt sie sich aber auch in ein kleines Landhaus nahe Rostock.


Kurzbeschreibung, übernommen:
1944: In den Babelsberger Filmstudios passiert ein Unglück mit fatalen Folgen. Sieben Jahre später: Der internationale Filmstar Thea von Middendorff kehrt zur Eröffnung der Berliner Filmfestspiele nach Deutschland zurück – jene Frau, die für das Unglück damals verantwortlich war, was sie aber zu verheimlichen wusste. Auf ihrer Spur befindet sich der britische Journalist John Fontaine, der Thea von Middendorff nun mit einem Interview kompromittiert. Das bringt wiederum die Hamburger Kinobesitzerin Lili Paal auf den Plan, die ebenfalls von der alten Geschichte weiß – und in die Fontaine hoffnungslos verliebt war...


Meine Meinung:
Für mich war klar, dass ich dieses Buch unbedingt lesen wollte, denn die erste Folge der Kino-Saga hat mich gefesselt und natürlich wollte ich wissen, wie es weitergeht.
Das Kino am Jungfernstieg ist mittlerweile ein Musikclub geworden und deshalb stehen Lili Paal und John Fontaine mehr im Vordergrund. Für die beiden es gibt nach vielen Jahren ein überraschendes Wiedersehen. Zum Unfall von damals sind besonders bei Lili noch einige Fragen offen und zu unserer Freude werden sie nach und nach beantwortet. Allerdings gibt es auch Antworten mit denen niemand gerechnet hätte. Darüber werde ich allerdings nichts verraten, es soll jeder selbst überrascht werden. Voraussetzung für dieses Buch ist allerdings, dass jeder das erste Buch gelesen hat, denn im Grunde knüpft alles an den damaligen Ereignissen an.
Micaela Jary erzählt uns Lesern nicht nur, wie es im Leben von Lili und John weitergeht, sie gewährt uns auch reichlich Einblicke in das Leben und Arbeiten von vielen, die mit der Filmindustrie zu tun hatten. Ich fand das alles sehr interessant. 
Die Geschichte rund um Lili und John ist zwar fiktiv, aber hinter einigen Begebenheiten verbirgt sich die Realität. Denn die Autorin konnte die Erzählungen und Erlebnisse ihres Vaters Michael Jary in dieser Geschichte einfließen lassen. Sie selber hat viele bekannte Schauspieler und Sänger kennen lernen dürfen und ich fand es toll, dass mir viele Namen etwas sagten.


Fazit:
Eine sehr unterhaltsame Geschichte, in der historisch belegte Ereignisse verknüpft wurden mit dem Alltagsleben nach Kriegsende. Probleme und Sorgen kamen ebenso darin vor, wie die Liebe. Mich konnte das Buch begeistern und gerne gebe ich eine Leseempfehlung.


Beim Verlag möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken.

Mittwoch, 30. September 2020

Rezension - Der Glanz einer Sternennacht


Autorin: Karen Swan

Titel: Der Glanz einer Sternennacht

Genre: Weihnachtsbuch

Version: eBook und Taschenbuch

erschienen: 21. September 2020

Seiten: 576

Altersempfehlung: Erwachsene

Herausgeber : Goldmann Verlag



Über die Autorin:
Karen Swan arbeitete lange als Modejournalistin für Zeitschriften wie Vogue, Tatler und YOU. Sie lebt heute mit ihrem Mann und ihren drei Kindern im englischen Sussex. Wenn die Kinder sie lassen, schreibt sie in ihrem Baumhaus Romane.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Ein Schloss in Irland, ein rauschendes Fest und drei Schwestern, die nach den Sternen greifen … 
Lorne Castle – majestätisch thront das Anwesen über der rauen Westküste Irlands, seit Generationen ist es in Familienbesitz. Doch damit soll jetzt Schluss sein, denn Sir Declan Lorne hat es ausgerechnet seiner jüngsten Tochter Willow vermacht, die es schnellstmöglich verkaufen will. Die älteren Töchter Ottie und Pip sind entsetzt. Einst standen die Schwestern einander sehr nahe, doch nun trennen sie zahlreiche Geheimnisse. Als der attraktive neue Schlossherr Connor Shaye zu einem rauschenden Weihnachtsfest lädt, treffen sie sich ein letztes Mal in Lorne Castle. Eine denkwürdige Nacht, in der sich nicht nur die drei Schwestern näherkommen …


Meine Meinung:
Bei meiner Suche nach geeigneten Weihnachtsbüchern, wurde ich auf dieses Buch aufmerksam. Da ich von Karen Swan bereits einiges gelesen hatte, wollte ich auch dieses Buch gerne lesen. 
Im Vordergrund steht mal wieder ein Erbe, allerdings ist es diesmal etwas sehr ungewöhnliches. Willow erbt eine siebenhundert Jahre alte Burg. Diese alten Gemäuer stellen natürlich eine Herausforderung dar. Aber damit ist es noch nicht getan, die Mutter und Schwestern von Willow sind nicht gerade erfreut über die Erbfolge. Außerdem hat jede der Frauen ihr Päckchen zu tragen. Geheimnisse scheint es reichlich zu geben. Andeutungen machen mich sehr neugierig und natürlich will ich wissen, was denn nun alles passiert ist und auch noch passieren wird. 
Die Autorin hat es bestens verstanden, den Personen besondere Charaktere einzuhauchen und einige, vielleicht nicht ganz alltägliche, Begebenheiten in die Geschichte eingebaut. Dadurch bekam das Buch viele Seiten, aber ich habe mich mit Sicherheit nicht gelangweilt. Natürlich wünschte ich mir, dass die Ereignisse eine bestimmte Wendung bekamen, denn ich war nicht mit allem, was dort geschah, einverstanden. 
Das Buch gehört für mich zu den Weihnachtsbüchern, weil es ein wunderschönes Cover hat und im Dezember alles passiert.


Fazit:
Dies ist ein Buch, das einen mitnimmt, einen berührt, es macht nachdenklich, vielleicht auch traurig, aber es hat auch humorvolle Situationen. Auf jeden Fall ist es ein Buch, das ich gerne weiter empfehle.


Beim Verlag möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken.

Donnerstag, 24. September 2020

Rezension - Winterzauber in Mayfair


Autorin: Mandy Baggot

Titel: Winterzauber in Mayfair

Genre: Weihnachtsbuch

Version: eBook und Taschenbuch

erschienen: 21. September 2020

Seiten: 544

Altersempfehlung: Erwachsene

Herausgeber : Goldmann Verlag




Über die Autorin:
Mandy Baggot ist preisgekrönte Autorin romantischer Frauenunterhaltung. Sie hat eine Schwäche für Kartoffelpüree und Weißwein, für Countrymusic, Reisen – und natürlich für Weihnachten. Die Autorin lebt mit ihrem Ehemann, ihren Töchtern und den Katzen Springsteen und Kravitz in der Nähe von Salisbury.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Ihr steht das schlimmste Weihnachten aller Zeiten bevor, davon ist die junge Lehrerin Emily Parker überzeugt. Von der Liebe enttäuscht, hängt nun auch ihr geliebter Job am seidenen Faden. Denn ihre Chefin brummt ihr das Weihnachtsmusical der Schule auf – und das, obwohl Emily völlig unmusikalisch ist. Doch dann gabeln ihre Schüler den skandalumwitterten Popstar Ray Stone nach einer durchzechten Nacht verkatert im Schulschuppen auf. Könnte er Emilys Rettung sein? Vielleicht wird dieses Weihnachtsfest ja doch das schönste, das Emily je hatte ...


Meine Meinung:
Alle Jahre wieder...freue ich mich darüber, dass ich ein wunderschönes Weihnachtsbuch von Mandy Baggot in den Händen halten kann. Das Cover ist zum Verlieben schön und außerdem freue ich mich, den Glockenturm von Big Ben ohne Gerüst zu sehen. Ich bin und bleibe nun mal ein Londonfan. 
Diesmal dreht sich alles rund um Emily Parker, einer Grundschullehrerin in London. Sie hat es nicht leicht mit ihren zehnjährigen Schülern und die Rektorin der Schule ergreift Maßnahmen, von denen Emily ebenfalls nicht begeistert ist. Außerdem hat sie verschiedene Probleme, die mir allerdings nicht neu vorkamen, weil sie zu gerne in vielen Büchern behandelt werden. 
Eine zweite Person, die ebenfalls eine wichtige Rolle in diesem Buch spielt, ist Ray Stone, ein Popstar. Auch er hat ein Päckchen zu tragen. 
Nun ist es so, dass ich bei Büchern in diesem Genre dem Zauber erliege 😉 ich lese gerne, wie die Protagonisten mit den besonderen Situationen umgehen. Es macht mir nichts aus, dass ich einiges vorhersehen kann und am Ende bin ich sehr zu frieden. Denn es kommt, wie ich es erwartet habe. 
Aber es war eben auch nicht alles vorhersehbar, denn die Autorin hat einige überraschende Wendungen und auch ernste Themen eingebaut. Es passte alles bestens zusammen. Ich war ein weiteres Mal an das Buch gefesselt. Zwischendurch habe ich immer wieder das wunderschöne Cover betrachtet. Wäre es Papier zum Basteln, dann würde es als Streichelpapier bezeichnet werden. Es bedeutet, dass es so schön ist und wir Bastler es lieber streicheln, als es zu zerschneiden. 😉


Fazit:
Winterzauber, kann auch schon im Herbst gelesen werden. Gerne gebe ich hier eine Leseempfehlung. Am besten wäre das Buch frühzeitig zu kaufen, damit man rechtzeitig in die richtige Stimmung kommt, denn es gibt wunderbare Begebenheiten in dem Buch, die dafür sorgen werden.


Beim Verlag möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken

Sonntag, 16. August 2020

Rezension - Mord in Sunset Hall



Autorin: Leonie Swann

Titel: Mord in Sunset Hall

Genre: Krimi

Version: eBook, Hörbuch und gebundenes Buch

erschienen: 25. Mai 2020

Seiten: 448

Altersempfehlung: Erwachsene

Verlag: Goldmann Verlag



Über die Autorin:
Leonie Swann wurde 1975 in der Nähe von München geboren. Sie studierte Philosophie, Psychologie und Englische Literaturwissenschaft in München und Berlin. Mit ihren ersten beiden Romanen „Glennkill“ und „Garou“ gelang ihr auf Anhieb ein sensationeller Erfolg: Beide Bücher standen monatelang ganz oben auf den Bestsellerlisten und wurden bisher in 25 Sprachen übersetzt. Leonie Swann lebt heute umzingelt von Efeu und Blauregen in England.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Eigentlich hat Agnes Sharp mit der Hüfte, dem Treppenlift und den Bewohnern ihrer umtriebigen Senioren-WG genug zu tun. Und dann ist da auch noch die Tote im Schuppen. Und die Tote im Nachbarsgarten. Ganz klar: das englische Idyll trügt, und ein perfider Mörder hat es auf alte Damen abgesehen! Kurzentschlossen machen sich die streitbaren Senioren samt Schildkröte auf Mörderjagd – eine Suche, die sie nicht nur auf das trügerische Parkett des örtlichen Kaffeetreffs führt, sondern auch in den dubiosen Lindenhof und schließlich tief in die eigene Vergangenheit. Denn auch Agnes und ihre Mitbewohner haben das eine oder andere Geheimnis zu hüten …


Meine Meinung:
Die Kurzbeschreibung dieses Buches hat mich besonders neugierig gemacht. Zu gerne wollte ich doch wissen, wie eine Senioren-WG nach einem Mörder sucht und vielleicht auch findet. Schnell musste ich allerdings feststellen, dass die keine gewöhnliche WG war. Jeder dieser älteren Herrschaften musste außerdem noch mit einem Problem oder auch einem Geheimnis aus der Vergangenheit fertig werden. In einem gewissen Alter können schon mal Gedächtnislücken auftreten oder es werden Antworten auf Fragen gegeben, die ein Polizist stellt, die für größere Verdachtsmomente sorgen. Jeder der Bewohner hat also irgendwie eine "Macke", was jetzt nicht böse gemeint ist, aber sie können schon mal sehr störend wirken.
Nachdem ich mich an die Bewohner der Senioren WG gewöhnt hatte, war ich an das Buch gefesselt und wollte natürlich unbedingt wissen, wie sich denn alles verhalten hat. Es kamen Dinge ans Licht, mit denen ich nicht gerechnet hatte und ich vermutete eine gewisse Entwicklung. Am Ende war ich dann aber sehr zu frieden mit allem.


Fazit:
Wer ein Buch mit Spannung mag, in dem reichlich skurrile Beteiligte mitwirken, wird hier das richtige Buch finden. Ich fühlte mich gut unterhalten.

Beim Verlag möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken.

Samstag, 25. Juli 2020

Rezension - Der Tote im Fiaker


Autorin: Beate Maxian

Titel: Der Tote im Fiaker

Genre: Krimi

Version: eBook und Taschenbuch

erschienen: 16. März 2020

Seiten: 400

Altersempfehlung: Erwachsene

Verlag: Goldmann Verlag




Über die Autorin:
Die Österreicherin Beate Maxian wurde in München geboren und verbrachte ihre Jugend u.a. in Bayern und im arabischen Raum. Heute lebt sie mit ihrer Familie abwechselnd in Oberösterreich und Wien und arbeitet neben dem Schreiben als Moderatorin und Journalistin sowie als Dozentin an der Talenteakademie. Ihre in Wien angesiedelten Krimis um die Journalistin Sarah Pauli haben eine treue Leserschaft erobert und sind Bestseller in Österreich. Des Weiteren ist Beate Maxian die Initiatorin und Organisatorin des ersten österreichischen Krimifestivals: Krimi-Literatur-Festival.at


Kurzbeschreibung, übernommen:
Als Chefredakteurin des Wiener Boten weiß Sarah Pauli stets Bescheid, wenn sich etwas Ungewöhnliches in der Donaumetropole ereignet. So schreibt sie auch als Erste über das geheimnisvolle Kreuzsymbol, das plötzlich überall in Wien an Häusern und Sehenswürdigkeiten prangt. Und die Graffiti sind erst der Anfang eines unheimlichen Rätsels. Denn an einem nebeligen Tag wird in der Wiener Altstadt der Fahrgast eines Fiakers ermordet – und in der Kutsche findet man eine mysteriöse Zahlenreihe und darüber ein Kreuzzeichen …


Meine Meinung:
Ich freue mich immer wieder, wenn ich bei meiner Suche nach Krimis auf, für mich bisher, unbekannte Autoren aufmerksam gemacht werde. So kam es, dass ich jetzt das zehnte Buch, in dem Sarah Pauli ermittelt, lesen konnte. Ich hatte überhaupt kein Problem damit, dass ich die vorherigen Bücher nicht kannte.
Ganz begeistert hat mich, dass ich hier endlich mal einen Fall hatte, in dem der zuständige Ermittler um Hilfe bat und nicht, wie ich es meist kannte, eine Einmischung verbietet. Es war allerdings auch angebracht, denn Sarah Pauli verfügt über ein besonderes Wissen, das hier benötigt wurde.
Ich erwähnte bereits, dass ich von Beate Maxian bisher noch keinen Krimi gelesen habe, was sich nun aber ändern wird. Mir hat an diesem Buch ebenfalls der Schreibstil und der Aufbau gut gefallen. Sie verrät uns Leser einiges, aber nicht zuviel. Nun, sehr erfahrene Krimisleser ahnen vielleicht das eine oder andere. Aber es gibt immer wieder überraschende Wendungen und am Ende offenbart sich der Täter mit dem ich nicht gerechnet hatte.


Fazit:
Für mich war es ein sehr gut gelungener Wien-Krimi, Spannung und Arbeitsalltag in der Redaktion, alles bestens eingebunden. Gerne gebe ich hier eine Leseempfehlung.


Beim Verlag möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken.

Montag, 15. Juni 2020

Rezension - Wie sagt man ich liebe dich


Autorin: Claudia Winter

Titel: Wie sagt man ich liebe dich

Genre: Roman

Version: eBook und Taschenbuch

erschienen: 15. Juni 2020

Seiten: 480

Altersempfehlung: Erwachsene

Verlag: Goldmann Verlag




Über die Autorin:
Claudia Winter, geboren 1973, ist Sozialpädagogin und schreibt schon seit ihrer Kindheit Gedichte und Kurzgeschichten. Als Tochter gehörloser Eltern lernte sie bereits mit vier Jahren Lesen und Schreiben, gefördert von ihrem Vater. Neben ihren bisher im Goldmann Verlag erschienenen Büchern hat sie weitere Romane sowie diverse Kurzgeschichten in Anthologien veröffentlicht. Ihre frühen Werke sind in Neuauflage unter dem Pseudonym "Carolin Wunsch" erschienen. Die Autorin lebt mit ihrem Ehemann und dem Labrador Luka in einem kleinen Dorf nahe Limburg an der Lahn.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Für die gehörlose Maelys Durant wird ein Traum wahr, als sie ein Kunststudium in Paris beginnt. Doch dann erkrankt ihre Tante Valérie, und Maelys muss auf dem Montmartre Touristen porträtieren, um Geld zu verdienen. Dort macht ihr eines Tages ein geheimnisvoller Fremder ein erstaunliches Angebot: für eine stattliche Summe soll sie seinen Großvater in Lissabon malen. Maelys‘ Neugier ist geweckt, und sie begibt sich auf die Reise in die weiße Stadt am Tejo. Dort stößt sie auf die Spuren einer herzergreifenden Liebesgeschichte, die bis ins Paris der 1960er Jahre zurückreicht – und ahnt nicht, welch besondere Rolle sie selbst darin spielt …


Meine Meinung:
Eine "einfache" Liebesgeschichte schreiben, das kann (fast) jede, aber ganz besondere Schicksale einzubauen, das versteht Claudia Winter sehr gut.
Maelys Durant ist gehörlos und wir Leser erfahren durch sie sehr viel, ob es nun um die Gebärdensprache oder Klang der Stimme geht oder Mißverständnisse bei ironischen Sprichwörtern gibt. Was das betrifft macht die Autorin uns Leser auf vieles aufmerksam und berührt uns mit dem Schicksal. Aber es geht nicht alleine um Maelys und ihre Gehörlosigkeit. Es werden Erinnerungen geweckt und die Autorin entführt uns nach Paris. Dort erleben wir die 60er Jahre. Außerdem geht es nach Lissabon und auch von dem Leben in Portugal kann ich sehr viel erfahren. Mir gefällt es immer wieder, wenn mich eine Autorin mit auf die Reise nimmt und mir gleichzeitig wissenswertes über die Geschichte eines Landes schildert.
Natürlich dreht sich in diesem Buch vieles um die Liebe, es zeigt, dass das Schicksal nicht immer einfache Weg auswählt. Aber oft findet manches ein gutes Ende, hier kann ich sogar schreiben, es gibt zwei mal ein gutes Ende.  Mehr möchte ich darüber aber nicht verraten.


Fazit:
Claudia Winter hat es auch diesmal wieder geschafft und ein besonderes Buch geschrieben. Sie hat ein schwieriges Thema angefasst und uns Lesern manches näher gebracht.  Gerne gebe ich hier eine Leseempfehlung.


Beim Verlag möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken. Ich hatte die Möglichkeit, dieses Buch vorab lesen zu dürfen und kann deshalb meine Rezension frühzeitig einstellen.

Samstag, 4. April 2020

Rezension - Die Tote in der Sommerfrische



Autorin: Elsa Dix

Titel: Die Tote in der Sommerfrische

Genre: Historisch, Kirmi

Version: eBook, Taschenbuch und Hörbuch

erschienen: 16. März 2020

Seiten: 416

Altersempfehlung: Erwachsene

Verlag: Goldmann Verlag



Über die Autorin:
Elsa Dix ist eine aus Norddeutschland stammende Krimiautorin. Sie lebt heute mit ihrem Mann und Hund in Düsseldorf und verbringt jede freie Minute auf Norderney. »Die Tote in der Sommerfrische« ist der Auftakt einer Seebad-Krimireihe um das sympathische Ermittlerduo Viktoria Berg und Christian Hinrichs.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Norderney 1912: Im eleganten Seebad verbringt die feine Gesellschaft der Kaiserzeit die Sommerfrische. Auch die junge, unabhängige Viktoria Berg genießt die Zeit am Meer, bevor sie ihre Stellung als Lehrerin antritt. Doch dann wird sie Zeugin, wie der Hamburger Journalist Christian Hinrichs, der eine Reportage über den Sommer der Reichen und Schönen schreibt, eine ertrunkene junge Frau aus den Wellen zieht. Viktoria kannte die Tote und glaubt nicht eine Sekunde daran, sie habe den Freitod gewählt. Gemeinsam mit Christian stellt sie Nachforschungen an und stößt in der adeligen Seebadgesellschaft der Belle Époque bald auf dunkle Geheimnisse …


Meine Meinung:
Historische Bücher vermitteln uns Leser immer einen Blick auf das Leben in der damaligen Zeit, das lese ich gerne. Wenn es sich außerdem noch um einen Krimi handelt, bin ich mehr als begeistert. Historie und Spannung, eine Kombination, die ich mag.
Die Autorin hat mich mit ihrem Buch nicht nur darüber informiert, wie groß vor über hundert Jahren die Standesunterschiede waren. Sie hat mir auch wieder einmal vor Augen geführt, wie schwer es Frauen damals hatten, einen Beruf nachgehen zu dürfen, nicht zu müssen. Es macht mich dann doch froh, dass wir es besser hatten.
Viktoria Berg möchte lieber als Lehrerin arbeiten und dafür auf die Liebe verzichten. Ob ihr das gelingt? Die junge Frau, die tot aus dem Wasser geborgen wird, hatte gar keine Wahl, sie musste arbeiten.  Christian Berg, ein junger Journalist ist leider auch nicht frei von Zwängen. Der Standesdünkel schlägt überball zu.
Elsa Dix hat mich mit ihrem Krimi begeistern und an das Buch fesseln können. Verdächtige hat sie mir genügend präsentiert. Ich wusste bis zum Ende nicht, wer denn nun der Täter war. Deshalb war es für mich auch eine große Überraschung.


Fazit:
Ich bin mir nicht sicher, welchen Weg ich mir für Viktoria und Christian wünsche. Auf jeden Fall wird es nicht langweilig, sollte es eine weitere Folge geben. Für dieses Buch gebe ich jetzt erst einmal eine Leseempfehlung.

Beim Verlag möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken

Dienstag, 26. November 2019

Rezension - Winterzauber im Central Park



Autorin: Mandy Baggot

Titel: Winterzauber im Central Park

Genre: Weihnachtsbuch

Version: eBook und Taschenbuch

erschienen: 21. Oktober 2019

Seiten: 481

Altersempfehlung: Erwachsene

Verlag: Goldmann Verlag



Über die Autorin:
Mandy Baggot ist preisgekrönte Autorin romantischer Frauenunterhaltung. Sie hat eine Schwäche für Kartoffelpüree und Weißwein, für Countrymusic, Reisen und Handtaschen – und natürlich für Weihnachten. Die Autorin lebt mit ihrem Ehemann, ihren beiden Töchtern und den Katzen Springsteen und Kravitz in der Nähe von Salisbury.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Weihnachten steht vor der Tür, und Lara beschließt, ihr kleines englisches Heimatdorf Appleshaw zu verlassen und mit ihrer besten Freundin Susie zu verreisen. Und zwar nach New York! Nachdem ihr Freund Dan sie verlassen hat, soll der Zauber der Stadt, die niemals schläft, Laras gebrochenes Herz heilen. Als die beiden dort auf den unwiderstehlichen Schauspieler Seth Hunt treffen, scheint das außerdem die Gelegenheit, Dan eifersüchtig zu machen. Doch je mehr Zeit Lara mit Seth in der zu Weihnachten märchenhaft glitzernden Stadt verbringt, desto mehr wünscht sich ihr Herz ein Happy End mit ihm …


Meine Meinung:
Von der Autorin habe ich in den vergangenen Jahren einige "Winterzauber-Bücher" gelesen und war nun gespannt auf ihr neues Buch. Diesmal reiste ich mit Lara und Susie im Advent nach New York, was ich ganz interessant fand. Mandy Baggot hat sich einiges einfallen lassen und manchen Beteiligten besondere Charaktere zugeordnet. Allerdings gab es so viele Situationen und vergangene Ereignisse, die mir schon öfter in Büchern begegnet sind. Deshalb konnte ich mich diesmal nicht so sehr für das Buch begeistern, wie es bei den anderen Büchern der Fall gewesen war.  Aber langweilig war es auf keinen Fall.


Fazit:
Wer nach einem netten Buch Ausschau hält und keine großen Ansprüche stellt, wird hier bestimmt das richtige finden. Es hat mich ganz gut unterhalten, aber für mich kam diesmal nicht der richtige Winterzauber auf.

Beim Verlag möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken.

Samstag, 26. Oktober 2019

Die fremde Prinzessin - Nominiert für den HOMER Literaturpreis



Autorin: Sabrina Qunaj

Titel: Die fremde Prinzessin

Genre: Historisch

Version: eBook und Taschenbuch

erschienen: 16. April 2018

Seiten: 608

Altersempfehlung: Erwachsene

Verlag: Goldmann Verlag



Über die Autorin:
Sabrina Qunaj wurde im November 1986 geboren und wuchs in einer Kleinstadt der Steiermark auf. Nach der Matura an der Handelsakademie arbeitete sie als Studentenbetreuerin in einem internationalen College für Tourismus, ehe sie eine Familie gründete und das Schreiben zum Beruf machte. Die Autorin lebt mit ihrem Mann und ihren zwei Kindern in der Steiermark. Sie schreibt Fantasy für Jugendliche und Erwachsene, sowie historische Romane. Ihre Bücher erscheinen bei Aufbau, Baumhaus, Carlsen Impress und Goldmann.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Wales 12. Jahrhundert: Basilia, uneheliche Tochter einer Magd und des mächtigen Richard de Clares, wird mit fünfzehn nach Irland gebracht, wo sich ihr Vater ein bedeutendes Reich geschaffen hat. An der Seite ihrer Stiefmutter, der schillernden irischen Prinzessin Aoife, beginnt für Basilia ein neues Leben. Sie lernt das fremde, raue Land lieben, in dem die Clans sich erbittert gegen die Herrschaft de Clares‘ wehren. Als dieser seine Tochter mit einem seiner grausamen Gefolgsmänner vermählt statt mit ihrer heimlichen Liebe, dem Ritter Raymond FitzGerald, stürzt das nicht nur Basilia ins Unglück. Denn die Fehde zwischen Raymond und ihrem Vater löst blutige Unruhen im ganzen Land aus ...


Das Buch habe ich als Jurymitglied 2018 gelesen, da ich neutral bleiben muss, wird hier keine Rezension erscheinen

Der Gutshof im Alten Land - Nominiert für den HOMER Literaturpreis


Autorin: Micaela Jary

Titel: Der Gutshof im Alten Land

Genre: Historisch

Version: eBook und Taschenbuch

erschienen: 20. August 2018

Seiten: 416

Altersempfehlung: Erwachsene

Verlag: Goldmann Verlag




Über die Autorin:
Micaela Jary stammt aus Hamburg und wuchs im Tessin auf. Sie arbeitete lange als Journalistin, bevor sie sich ganz dem Schreiben von Romanen widmete. Nach einem langjährigen Aufenthalt in Paris lebt sie heute mit Mann und Hund in Berlin und München. Zum Schreiben begibt sie sich aber auch in ein kleines Landhaus nahe Rostock.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Frühling 1919: Edzard von Voss, der Patriarch eines herrschaftlichen Gutshofs im Alten Land, liegt im Sterben. Seine Söhne sind im Krieg vermisst und wahrscheinlich gefallen, der Erbe wäre nun sein raffgieriger Neffe Roland, den Edzards Tochter Finja aus Familienraison heiraten soll. Unerwartet steht jedoch ein Kamerad des jüngsten Sohnes Lennart vor der Tür, der diesem ähnlich sieht. Edzards Frau beschließt, den angenehmen Fremden als ihren Sohn auszugeben. Der Schwindel gelingt, Finja ist frei – sehr zum Ärger von Roland. Doch dann taucht plötzlich eine junge Frau auf, die behauptet, Lennart sei der Vater ihres kleinen Kindes ...



Das Buch habe ich als Jurymitglied 2018 gelesen, da ich neutral bleiben muss, wird hier keine Rezension erscheinen

Montag, 5. August 2019

Rezension - Das Kino am Jungfernstieg


Autorin: Micaela Jary

Titel: Das Kino am Jungfernstieg

Genre: Historisch

Version: eBook und broschiert

erschienen: 15. Juli 2019

Seiten: 368

Altersempfehlung: Erwachsene

Verlag: Goldmann Verlag




Über die Autorin:
Micaela Jary stammt aus Hamburg und wuchs im Tessin auf. Sie arbeitete lange als Journalistin, bevor sie sich ganz dem Schreiben von Romanen widmete. Nach einem langjährigen Aufenthalt in Paris lebt sie heute mit Mann und Hund in Berlin und München. Zum Schreiben begibt sie sich aber auch in ein kleines Landhaus nahe Rostock.


Kurzbeschreibung, übernommen:
November 1946: Die Film-Cutterin Lili Paal kehrt aus Berlin in ihre Heimatstadt Hamburg zurück. In der im Krieg zerbombten Innenstadt besitzt ihre Mutter ein ehemals glamouröses, nun wenig erfolgreiches Kino, das Lilis Halbschwester Hilde und deren Mann unbedingt schließen möchten. Lili will keinesfalls aufgeben, wurde im elterlichen Lichtspielhaus doch ihre Leidenschaft für den Film geweckt. Gleichzeitig sucht sie nach den Negativen eines im Krieg verschollenen Streifens, den sie restaurieren möchte. Dabei lernt Lili sowohl den smarten britischen Offizier John Fontaine als auch den charismatischen Regisseur Leon Caspari kennen. Bringt der gesuchte Film Licht in einen mysteriösen Todesfall, der Lili mehr betrifft, als sie ahnt?


Meine Meinung:
Ich musste nicht lange überlegen, ob ich dieses Buch lesen wollte. Es sprach so vieles dafür. Ich mag die Bücher der Autorin, ich fahre gerne nach Hamburg und freue mich, wenn ich mit Hilfe von Büchern noch mehr über die Stadt erfahren kann. Außerdem machte mich die Kurzbeschreibung neugierig.
Es gibt so vieles, was ich nicht weiß und worüber ich mir bisher auch noch keine Gedanken gemacht hatte. Klar, mir ist bewusst, dass nach Kriegsende vieles wieder aufgebaut werden musste und es nicht immer leicht war. Manche mögen jetzt denken, es gab wohl wichtigeres, als ein Kino wieder in Betrieb zu nehmen. Das mag bedingt stimmen, aber es gab den Menschen auch wieder Hoffnung und sie konnten träumen und für ein paar Stunden in eine andere, heilere Welt abtauchen.
Auf jeden Fall fand ich es sehr interessant zu erfahren, wie das Alltagsleben ablief. Konnte man einfach mal eben von Berlin nach Hamburg reisen, um die kranke Mutter zu besuchen? Dufte man den Ort wechseln, sich andere Arbeit suchen und so weiter. Ganz nebenbei habe ich alles erfahren und durfte Lili kennen lernen und bei ihren Vorhaben begleiten.
Wie es nun mal in Büchern so ist, wenn sie über vergangene Zeiten berichten, dann passieren auch Sachen, die ich als Leserin nicht so toll finde, aber so war nun mal das wahre Leben, ich musste mich mit dem Ende zufrieden geben.  Manchem hätte ich etwas anderes gewünscht und vor allem hätte ich zu gerne weiter gelesen. Zu meiner Freude weiß ich allerdings, dass es ein weiteres Buch geben wird, schade finde ich es, dass ich noch eine Weile darauf warten muss, wo ich doch so neugierig bin. Was sagt uns das alles? Das Buch hat mir gefallen, die Autorin hat mich mit der Geschichte gepackt und ich bin begeistert, was ich nun alles erfahren habe. Dank der guten Recherchearbeit von Micaela Jary.


Fazit:
Ein sehr unterhaltsames und informatives Buch, mich hat es gefesselt und ich empfehle es gerne weiter.  Obwohl ich nun noch eine Weile warten muss, freue ich mich schon auf das nächste Buch.

Ich möchte mich vielmals beim Verlag für das Rezensionsexemplar bedanken

Montag, 20. Mai 2019

Rezension - Sterne sieht man nur im Dunkeln


Autorin: Meike Werkmeister

Titel: Sterne sieht man nur im Dunkeln

Genre: Roman

Version: eBook, Taschenbuch, Hörbuch

erschienen: 8. April 2019

Seiten: 321

Altersempfehlung: Erwachsene

Verlag: Goldmann Verlag




Über die Autorin:
Meike Werkmeister, Jahrgang 1979, lebt mit ihrem Mann und dem gemeinsamen Sohn in Hamburg. Sie schreibt als freie Journalistin für verschiedene Magazine. Wann immer sie Zeit findet, fährt sie ans Meer – besonders gern nach Norderney, wo sie seit Kindertagen mit ihrer Familie Urlaub macht.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Eigentlich ist Anni glücklich. Mit ihrem Langzeitfreund Thies lebt sie in einem hübschen Bremer Häuschen, ihr Geld verdient sie als Game-Designerin und in ihrer Freizeit entwirft sie Poster- und Postkartenmotive. Doch dann will ihr Chef, dass sie das neue Büro in Berlin leitet. Und Thies will auf einmal heiraten. Nur Anni weiß nicht mehr, was sie will. Da meldet sich ihre Jugendfreundin Maria aus Norderney, und Anni beschließt spontan, eine Auszeit zu nehmen. 6 Wochen Sand und Wind, Sterne und Meer – einfach mal durchpusten lassen. Danach sieht sicher alles anders aus. Wie anders, das hätte Anni sich allerdings nicht träumen lassen ...


Meine Meinung:
Tja, eigentlich ist Anni glücklich, bis verschiedene Ereignisse in ihrem Leben einiges verändern könnten, wenn sie sich darauf einließe. Allerdings weiß sie nicht so recht, was sie will und nimmt sich eine Auszeit auf Norderney. Ich darf sie begleiten und auch erleben, womit sie sich außerdem noch auseinander setzen muss. Vergangenheitsbewältigung und mit der Gegenwart klar kommen, das ist einiges, was Anni beschäftigt.
Die Autorin hat einen gefühlvollen Roman geschrieben, nicht nur für Anni gab es Höhen und Tiefen, auch ich als Leserin habe emotional reagiert. Ich wusste manchmal auch nicht, wozu ich Anni raten sollte, aber sie hat einen Weg gefunden, wobei es auch Einflüsse von außen gab.
Anni liebt besondere Sprüche und hat sie auf Poster oder Postkarten drucken lassen. Uns Leser hat sie in den Kapiteln damit erfreut und ganz am Ende gab es eine farbige Übersicht ihrer Lieblingssprüche.
Ihr ahnt es sicher schon, das Buch endete zu meiner Zufriedenheit, aber mehr möchte ich darüber nicht verraten.


Fazit:
Ein schönes gefühlvolles Buch für Zwischendurch, was allerdings auch zum Nachdenken anregt. Ich möchte es gerne weiter empfehlen.

Beim Verlag bedanke ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar und für die Karte, die Anni mir von Norderney geschickt hat.

Freitag, 3. Mai 2019

Rezension - Stockholm Affairs


Autorin: Hanna Lindberg

Titel: Stockholm Affairs - Ein Fall für Solveig Berg

Genre: Krimi

Version: eBook und Taschenbuch

erschienen: 18. März 2019

Seiten: 480

Altersempfehlung: Erwachsene

Verlag: Goldmann Verlag




Über die Autorin:
Hanna Lindberg ist Journalistin in Stockholm. Nach Stationen bei Aftonbladet und Metro arbeitet sie nun für Bonnier Magazines, einem der führenden Medienhäuser Schwedens.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Die Gold-Chef-Gala ist das Ereignis in Stockholms Gastronomie-Szene. Starköche, Restaurantbetreiber und Pressevertreter finden sich ein, um der berühmten Preisverleihung beizuwohnen – so auch die junge Journalistin Solveig Berg. Aber der Abend endet im Chaos: Plötzlich geht das Licht aus, ein Schuss fällt. Solveigs Chefredakteurin Vanja wird tödlich getroffen. Bei ihrer Suche nach Vanjas Mörder stößt Solveig auf dunkle Machenschaften hinter den verschlossenen Türen der Luxusrestaurants. Und je tiefer sie gräbt, desto gefährlicher wird es ...


Meine Meinung:
Stockholm, eine wunderschöne Stadt, die ich vor vielen Jahren mal besucht habe. Deshalb freute ich mich auf dieses Buch, denn ich konnte mir vorstellen, dass ich bestimmt einige Orte "wiedersehen" würde.
Das Buch begann dann auch gleich sehr dramatisch. Während einer Gala wird die Chefin von der Journalistin Solveig Berg erschossen. Da die Polizei davon ausgeht, dass sie zufällig getroffen wurde, macht Solveig sich an die Arbeit, denn sie glaubt nicht daran. Auf jeden Fall ist ihre Neugierde geweckt und sie macht sich an die Arbeit. Dabei begleite ich sie und lerne reichlich Personen kennen. Ich weiß nicht, ob es nun Zufall oder Absicht war und wer dahinter steckt, noch weniger. Allerdings wird es zum Ende des Buches noch einmal sehr dramatisch und ich bin ganz aufgeregt. Wie wird das alles enden? Natürlich werde ich hier nichts verraten.
Das Buchcover gefällt mir sehr gut, zeigt es mir doch einen Ort in der Stadt. Auch der Schreibstil hat mir ganz gut gefallen, wobei es einige Längen gab, die mich etwas ungeduldig machten, denn wenn es spannend ist, dann will ich auch sehr schnell erfahren, wie sich denn alles verhalten hat.
Dies war jetzt das zweite Buch, in dem Solveig Berg ermittelt. Ich bin zurecht gekommen, allerdings bezieht sich die Autorin sehr oft auf Geschehnisse des ersten Buches.


Fazit:
Stockholm und Spannung, wer Lust darauf hat, dem empfehle ich dieses Buch.

Ich möchte mich beim Verlag vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken.