Mittwoch, 18. April 2018

Autoreninterview Elke Nansen



Liebe Elke,
ich freue mich, dass Du Dir Zeit nimmst und Dich meinen Fragen stellst.  Bevor ich meine Fragen zusammenstelle, versuche ich viele Informationen zu bekommen, zumal wir bisher noch keinen Kontakt zueinander hatten. Ich habe im November Deinen ersten Ostfrieslandkrimi gelesen und jetzt gerade den zweiten, die mich beide sehr begeistert haben. Mehr Infos dazu sind am Ende dieses Beitrages zu finden.


Ich habe gelesen, dass Du einige Jahre in Verden an der Aller gelebt hast, nun ist das doch noch ein Stück von Ostfriesland entfernt, wie kam es, dass Du Dich entschieden hast und Ostfrieslandkrimis schreiben wolltest?

Dadurch, dass ich in Verden wohnte, war ich an den Wochenenden ganz viel in Ostfriesland, denn es ist von dort ein Katzensprung. Aber selbst, als ich noch in jungen Jahren in Frankfurt wohnte, bin ich mindestens einmal im Jahr hoch in die Siele gefahren. Es ist so ein bisschen meine Wahlheimat.
Das Regio-Krimi-Genre hat mich immer gereizt und was lag da näher, als meine Krimis im schönen Ostfriesland spielen zu lassen.



Dein Hobby ist Tauchen und Du bist schon in ganz tollem Gewässer getaucht, da ist die Nordsee doch etwas langweilig, zumal das Wasser öfter weg ist, oder?

Da hast du vollkommen recht, dennoch sollte man als echter Taucher auch in der Nordsee getaucht sein. Aber es ist kalt, richtig kalt, selbst im Hochsommer.



Unter einem anderen Namen schreibst Du ebenfalls Krimis, nun bin ich immer furchtbar neugierig und würde gerne wissen, ob Du mir den Autorennamen verrätst und was Du geschrieben hast.

Ich schreibe auch unter dem Pseudonym E. M. Ross und habe vier FBI-Thriller veröffentlicht. Die Angels-Serie, die in folgender Reihenfolge erschien:
Desperate Angels
Guardian Angels
Fanatic Angels
Devoted Angel

Unter E. M. Ross erschien auch eine Biographie aus dem Rotlichtmilieu, A fucking Business. Eine junge Frau, die für ein Jahr als Escort-Girl arbeitet, erzählte mir damals ihre spannende Geschichte und ich habe sie aufgeschrieben. Danach war ich ein paar Jahre als Ghostwriter für einen sehr bekannten Helden tätig: Jerry Cotton, vom Bastei Lübbe Verlag.

Nach meinem doch recht langen schriftstellerischen Ausflug nach Amerika, wollte ich dann endlich in Regio-Krimis einsteigen und habe mich sehr gefreut, als mir eine Serie angeboten wurde.



Ganz begeistert bin ich ja von Deinen Ostfrieslandkrimis, an Spannung fehlt es nicht und ich mag es auch, wenn ich so ein bisschen mehr von den Ermittlern erfahre. Da Kommissar Faber aus Frankfurt in den Norden versetzt wurde, lerne ich als Leserin mit ihm die Gepflogenheiten kennen.  Hast Du noch weitere Folgen mit dem Team Faber/Waatstedt geplant?

Ja, da kommt noch eine ganze Menge. Nach Tödliche Krummhörn und Tödliche Leyhörn, werden allein noch dieses Jahr drei weitere Romane der Serie erscheinen. Wenn die Resonanz der Leser weiterhin so gut ist, dann planen wir auch 2019 noch einige Faber/Waatstedt-Romane.



Arbeitest Du hauptberuflich als Autorin?

Mittlerweile tue ich das. Ich hatte das große Glück in meinem ursprünglichen Beruf sehr erfolgreich zu sein und konnte mich daher früh als Privatier zur Ruhe setzten. Damit hatte ich dann endlich Zeit, meiner Leidenschaft, dem Schreiben, nachzugehen.



Was gefällt Dir am Beruf der Autorin?

Eine interessante Frage, ich musste erst einmal darüber nachdenken, ob es ein Beruf ist. Ja und nein. Eher ist es eine Leidenschaft, die man zum Beruf machen kann. Natürlich gibt auch dort die unangenehmen Dinge, wie in jedem Beruf, zum Beispiel Disziplin, Handwerk und Termine. Einer meiner vielen Lektoren sagte einmal: Um ein guter Schriftsteller zu sein, braucht man 95% Handwerk und 5% Prozent Talent. Doch wenn die 5% Prozent Talent fehlen, nützt auch alles Handwerk nicht.

Große Freude macht es Protagonisten auszuarbeiten, dann die Kriminalfälle und den roten Faden einer Serie. Recherche ist das A und O einer Geschichte. Die Leser sind anspruchsvoll und man darf  ihnen keine Unwahrheiten berichten. Das verärgert den Leser nur. Ich lerne bei jedem Buch, das ich schreibe, eine ganze Menge allein durch die Recherche. Das sind dann Dinge, die hochinteressant sind und mit denen man sich sonst nie beschäftigt hätte.
Bücher zu schreiben und Leser zu unterhalten ist einfach ein Traum, viel Arbeit aber auch ganz viel Spaß!



Wie sieht Dein Alltag aus?

Leider bin ich keiner der Autoren, die von acht Uhr bis zwölf Uhr schreiben können und sich am Nachmittag dann mit Korrekturen und Recherche beschäftigt. Wenn ich eine Geschichte zu erzählen habe, dann muss die sofort raus und geschrieben werden. So sitze ich manchmal viel länger am PC, als er gut für mich ist.



Wie findest Du Ideen zu Deinen Büchern oder finden sie sogar Dich?

Schwer zu beantworten. Manchmal sind es Situationen, die ich erlebe, manchmal Anstöße aus Büchern, Serien oder auch den Nachrichten. Aber so manches Mal liege ich auch im Bett und kann nicht schlafen, dann macht es PING und es kommt eine Idee, die ich mir dann notieren muss.
So morbid es klingt, aber ich musste mich für mein erstes FBI-Buch mit der Psychologie von Serienmördern auseinandersetzen. Das Feld psychischer Erkrankungen und deren Auswirkungen auf das Leben dieser Menschen sind sehr interessant, wenn auch furchterregend. Daher versuche ich auch immer, sehr genau mit den Motiven von meinen fiktiven Mördern zu sein. Denn die Frage ist nicht, was macht einen Menschen zum Mörder, sondern welche Lebendbedingungen und Erkrankungen können einen Menschen so weit treiben, um zum Mörder zu werden. Das ist ein umfassendes Gebiet, das viele Ideen beinhaltet.



Kann es vorkommen, dass Dir beim Schreiben schon neue und weitere Ideen einfallen?

Ja leider! Denn es ist wichtig sich auf ein Projekt zu konzentrieren, sonst verliert man den Fokus. Aber ich mache mir dann immer schnell ein paar Notizen, die ich dann zur gegebenen Zeit benutze.



Wie werden sie festgehalten?

Ich nehme an, du meinst die Ideen. Auf meinem Schreibtisch kleben Unmengen von gelben Post-its. Wenn ich die dann durchgehe, denke ich manchmal: Was wollte ich denn damit?
Aber im Großen und Ganzen bewahre ich den Überblick.
Wenn ich auf Reisen bin, dann habe ich immer ein Notizbuch dabei, denn oft sind es Stimmungen, die mich dann inspirieren. Ich fotografiere auch viel auf meinen Recherchereisen und prompt ist dann auch wieder ein neuer Tatort dabei.



Wie lange schreibst Du an einem Buch?

Da wir in 2018 jedes Quartal ein neues Buch der Faber/Waatstedt-Serie herausbringen wollen, beantwortet das deine Frage. Es ist ein taffes Timing, da muss man sich schon disziplinieren. Für meine ersten Bücher brauchte ich wesentlich länger; gut die hatten auch einen Umfang von 300 bis 400 Seiten. Wie wichtig es ist, Abgabetermine zu halten, habe ich dann bei den Jerry Cotton-Romanen gelernt. Wie überall, hat auch das Schreiben mit Erfahrung zu tun und man wird mit den Jahren besser darin.



Wer darf Dein Buch als erstes lesen?

Mein Lektor, denn es fehlt die Zeit, dass es vorher noch jemand anderer lesen kann. Am Anfang meiner Schriftstellerei hatte ich einen Mentor, meinen Kollege bei der Zeitung. Er war das Versuchskaninchen, um überhaupt erst einmal festzustellen, ob ich das Zeug für einen Autor habe.
Er hat mir am Anfang viel geholfen, vor allem mit Zuspruch. Denn, um einen Fuß in die Verlage zu bekommen, muss man eine Menge Klinken putzten und darf nie aufgeben. Hat man es erst einmal geschafft, läuft das bei den Verlagen dann wie von selbst. Mit viel Glück kommen die dann auf dich zu.



Hast Du als Kind gerne gelesen und wenn ja, an welche Bücher erinnerst Du Dich?

Meine gesamte Kindheit und Jugend war vom Lesen bestimmt. Ich erinnere mich sehr gut daran, dass ich etwa mit zwölf Jahren ein Jugendbuch von Ravensburger Taschenbücher gelesen habe, das bereits 1966 erschienen war. Es lebe die Republik von Jan Procházka. Es ging um einen ebenfalls zwölfjährigen Jungen, der im Zweiten Weltkrieg überleben musste. Das hat mich damals ungemein beeindruckt. Dieses Buch steht immer noch neben meinem Bett bei meinen Lieblingsbüchern.
Aber ich liebte als Kind auch schon die Jugend-Thriller, wie zum Beispiel, die Geheimagent Lennet Jugendbuch-Serie, die damals von Schneider-Büchern verlegt wurde. Fünf Freunde und Raumschiff Monitor Serien habe ich als Kind natürlich ebenfalls verschlungen.



Liest Du jetzt als Erwachsene auch noch Bücher oder lässt es Deine Zeit nicht zu?

Ich nehme mir die Zeit und das muss ich auch, da ich als Redakteurin einer Kulturzeitung Rezensionen schreibe und Interviews mit Autoren mache. Glaube mir, es vergeht keine Woche, in der ich nicht zwei, eher drei Bücher lese.



Hast Du ein Lieblingsbuch?

Ganz schwierig. Ich denke, ich habe den Herrn der Ringe in meinem bisherigen Leben bestimmt fünfzehn Mal gelesen. Es ist eine großartige Geschichte und man entdeckt bei jedem Lesen wieder etwas Neues. Doch ich habe eher Lieblingsautoren, wie Jussi Adler Olsen, David Baldacci, Jack Kerley, Harlan Coben, Don Winslow, Karin Slaughter und und und.



Was macht für Dich ein wirklich gutes Buch aus?

Wenn ich das wüsste, dann würde ich ab morgen nur noch Weltbestseller schreiben.
Doch Spaß beiseite, ein Buch muss mich auf den ersten dreißig Seiten fesseln. Wenn ich es dann nicht mehr aus der Hand legen kann, bis ich den letzten Satz gelesen habe und dadurch vielleicht nur vier Stunden Schlaf bekomme, dann ist es ein gutes Buch.



Wenn Du eine Zeitreise machen könntest, welchen Autor der Vergangenheit würdest Du gerne besuchen?

Tolle Frage!
Also, ich würde gerne mal:
Eine Flasche Wein mit Erich Kästner trinken. Mich mit Joachim Ringelnatz kaputtlachen. Mit Goethe durch Weimar schlendern. Immanuel Kant belauschen. Ein Kaffeekränzen mit Thomas Mann abhalten. Einen deftigen Streit mit Dr. Freud über seine Hysterie-Bücher, speziell die Hysterie der Frauen, ausfechten. Mit Alexandre Dumas eine echte Runde fechten. Mich mit Emily Brontë ausführlich über Heathcliff unterhalten und mit Theodor Fontane auf dem Deich spazieren gehen.



Mir ist jetzt nicht bekannt, wo Du wohnst. Deshalb meine Frage, wenn Du einen Krimi schreibst, schaust Du Dir die Gegend an, damit alles so richtig authentisch ist?

Definitiv. Ich breche jetzt Ende April wieder zu einer Recherchereise nach Greetsiel Ostfriesland auf.
Ich radele durch die Dörfer und auf dem Deich und mache viele Fotos. Dieses Mal bin ich sogar eingeladen von der Emdener Polizei, mir das Revier anzusehen und Fragen zur Organisation und den Ermittlungsprozessen zu stellen. Das wird spannend!



Du schreibst in der Hauptsache Krimis, hast Du Dir schon mal Gedanken gemacht, Bücher in einem anderen Genre zu schreiben, wie zum Beispiel historische oder Fantasy?

Ich habe noch einen dreiteiligen Science-Fiction in meiner Schreibtischschublade liegen, den ich vor Jahren geschrieben habe. Mal sehen, ob sich irgendwann mal ein Verlag findet. Jedoch ist Sci-Fi von deutschen Autoren immer noch ein Nischenprodukt und daher ist es schwer, einen Verlag dafür zu interessieren. Historienromane von Gable und Follet finde ich toll, doch es gibt mittlerweile viele Autoren, die mich mit ihren Historienbüchern nur langweilen. Das wäre nicht mein Metier. Auch Fantasy lese ich gerne, doch so etwas schreiben, kann ich mir nicht vorstellen.
Gerne würde mal ein richtig kluges Buch schreiben, so wie Ferdinand von Schirach, den ich sehr bewundere. Doch ob ich jemals so alt werden kann, damit ich so weise bin, bezweifle ich stark.



Viele Autoren haben sehr engen Kontakt zu Lesern oder Bloggern, wie sieht es bei Dir aus?

Ich habe bei meiner Angels-Serie sehr viel Kontakt zu Bloggern gehabt. Finde ich super, denn ich bewundere die Leseratten sehr. Meistens sind es junge Mädchen und alle Generationen von Frauen, die Leseblogs führen und sehr viel Arbeit in ihr Hobby stecken. Es ist enorm, wie viele Bücher die Blogger lesen und wie viel Enthusiasmus sie entwickeln. Ich habe mich früher regelmäßig mit Bloggern auf den Buchmessen getroffen und mich sehr gerne ausgetauscht.
Eigentlich hoffe ich, dass der Kontakt mit den Ostfriesland-Krimis wieder enger wird, da ich während meiner Jerry Cotton Jahre einfach nicht die Zeit hatte, mit Bloggern zu diskutieren



Was wünschst Du Dir von Deinen Lesern?

Einfach, dass sie sich von meinen Büchern gut unterhalten fühlen. Wenn ein Leser begeistert mitfiebert oder einen meiner Protagonisten so richtig ins Herz schließt, ist das für mich die größte Freude.



Gerne frage ich meine Interviewpartner immer, was einem zu folgenden Namen oder Begriffen einfällt:

Klaus Störtebecker

Rote, lange und verfilzte Haare und Bart. Sein Kopf wurde nach der Enthauptung an der Elbe aufgespießt (brrr, gruselig). Ostfrieslands Sir Francis Drake. Es gibt ja Stimmen die behaupten er komme aus Verden an der Aller, was Wismar natürlich von sich weist.

Enid Blyton

Uhhhh, Hanni und Nanni, Lissy, Dolly, war so gar nicht meins. Internat, Mädchen-Geschichten.
Fünf Freunde, super! Ich wollte immer George sein, den Hund Timmy fand ich auch spitze.
Aus der Kinder- und Jugendliteratur nicht wegzudenken, erstaunlicherweise immer noch aktuell, obwohl nicht ein einziges Handy oder iPhone in ihren Geschichten vorkommt. Da fragt sich doch der heutige Teenager, wie konnte man damals überleben.

Ernest Hemingway

Nobelpreis- und Pulitzerpreisträger. Mein Besuch in seinem Haus in Key West. Depressionen, Alkoholexzesse und Suizid. Wahlheimat Kuba. Stierkampf.
Der alte Mann und das Meer, Tod am Nachmittag und Wem die Stunde schlägt.


Liebe Elke, ich bedanke mich, dass Du meine Fragen beantwortet hast.

Vielen Dank! Das war ein tolles Interview mit einer Menge spannender Fragen, die mir so noch nie gestellt wurden.



Hier möchte ich auf die beiden Bücher, die im Klarant Verlag erschienen sind, hinweisen



Tödliche Krummhörn

erschienen am 17. November 2017

205 Seiten

Das Buch habe ich bereits rezensiert



Tödliche Leyhörn

erschienen am 13. April 2018

200 Seiten

Zu diesem Buch gibt es in Kürze meine Rezension




#Anzeige #Werbung #KlarantVerlag
da ich mit diesem Interview auch etwas Werbung für die Bücher mache, habe ich hier die Kennzeichnung vorgenommen.

Dienstag, 17. April 2018

Rezension - Die kleine Inselbuchhandlung



Autor: Janne Mommsen

Titel: Die kleine Inselbuchhandlung

Genre: Roman

Version: eBook, Taschenbuch, Hörbuch

erschienen: 27. März 2018

Seiten: 288

Altersempfehlung: Erwachsene

Verlag: Rowohlt Taschenbuch Verlag



Über den Autor:
Janne Mommsen, Jahrgang 1960, hat in seinem früheren Leben als Krankenpfleger, Werftarbeiter und Traumschiffpianist gearbeitet. Inzwischen schreibt er überwiegend Drehbücher und Theaterstücke. Mommsen hat in Nordfriesland gewohnt und kehrt immer wieder dorthin zurück, um sich der Urkraft der Gezeiten auszusetzen. Passenderweise lebt die Familie seiner Frau seit Jahrhunderten auf der Insel Föhr.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Greta Wohlert ist auf dem Weg zu einer kleinen Nordseeinsel, wo ihre Tante ein Haus am Strand hat. Die Stewardess hat sich ein paar Tage Auszeit vom stressigen Job genommen. Doch auf der Insel angekommen, muss sie erst einmal Tante Hille beim Entrümpeln ihres ehemaligen Ladens helfen. In den staubigen Regalen entdeckt Greta unzählige Bücher. Fasziniert von dem Fund, veranstaltet sie einen Flohmarkt. Der Verkauf der Bücher macht Greta so viel Spaß, dass sie eine Idee hat: Wie wäre es, einfach hier zu bleiben und eine Inselbuchhandlung zu eröffnen? Ermutigt wird sie dabei von Claas, dem attraktiven Pensionsbesitzer der Insel. Doch schon bald überschlagen sich die Ereignisse: Jemand möchte Greta von der Insel vertreiben, eine geheimnisvolle Liebeswidmung in einem alten Buch gibt ihr viele Rätsel auf. Und zu allem Überfluss steht eines Tages Gretas Daueraffäre aus Frankfurt vor der Tür. Er möchte eine zweite Chance.


Meine Meinung:
Öfter lasse ich mich ja von einem tollen Buchcover zum Lesen eines Buches verführen. Zu gerne würde ich, wie auf dem Cover abgebildet genau dort oder im Strandkorb sitzen und ein Buch nach dem anderen verschlingen.
Greta Wohlert will sich auf der Insel, wo ihre Tante lebt, eine Auszeit nehmen und ist auf einmal von einer Menge Bücher umgeben, wer von uns Lesern hätte nicht seine helle Freude daran. Nun gut, wir haben jetzt nicht unbedingt alle Stress im Job, aber eine Weile würden wir sicher dort auch verbringen wollen.
Ich gebe zu, es ist nicht das erste Buch, in dem ich davon lese, welche Probleme jemand im Beruf oder Privatleben hat und nicht das erste Mal, dass ich von einer Neuorientierung besonders mit einem Buchladen lese. Aber ich fand es auch diesmal wieder sehr unterhaltsam. Denn Janne Mommsen hat vielen Beteiligten interessante Charaktere zugeordnet und es machte Spaß sie beim Bücherkauf und auch sonst zu beobachten. Insulanisch sprechen hat mich begeistert und auch amüsiert.


Fazit:
In diesem Buch wurden einige Themen angesprochen, einige haben zum Nachdenken angeregt, andere waren sehr humorvoll, es gab Geheimnisse und auch Romanzen. von allem war etwas dabei. Als nette Urlaubslektüre kann ich dieses Buch gerne empfehlen.

Beim Verlag möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken.

Samstag, 14. April 2018

Autorenlesung



Diesen Hinweis habe ich auf der Seite der Autorin Brigitte Lamberts gelesen und ich wollte natürlich dort hingehen. Denn von ihr hatte ich inzwischen schon einiges gelesen und ich finde es auch toll, Autoren kennen zu lernen, die in Düsseldorf wohnen.

Ich war natürlich frühzeitig dort und deshalb bekam ich die Ankunft von Brigitte Lamberts und Andreas Kriminalinski mit. Auf die Autorin war ich ja vorbereitet, aber Andreas war eine tolle Überraschung, hatte ich doch erst vor kurzem seinen ersten Krimi "Ministermord" gelesen.



Da wir alle sehr früh dort waren, konnten wir bei schönem Wetter draußen auf den Beginn der Lesung warten und ich hatte die Möglichkeit schon interessante Gespräche zu führen. Inzwischen war auch Sabine Giesen mit ihrer Mutter eingetroffen. Von ihr hatte ich bisher noch kein Buch gelesen, aber das wird sich bald ändern.




Wir warten auf den Beginn
der Lesung





Bild 1 © Ina Caspari
sh. Hinweis am Ende des Beitrages

Sabine Giesen

und

Andreas Kriminalinski



Bild 2  © Ina Caspari
sh. Hinweis am Ende des Beitrages



Aber nun will ich doch von der Lesung berichten. Brigitte Lamberts und Sabine Gießen wollten ihre Geschichten  aus dem Buch "Blutspuren auf Mallorca" lesen.


Bevor es losging hat uns Brigitte Lamberts einiges über das Buch und wie es entstanden ist, erzählt.

Sie und zwei weitere Herausgeber haben andere Krimiautoren eingeladen, Kurzgeschichten zu schreiben. Voraussetzung war, dass die Geschichte einen historischen Bezug hatte, so entstand ein Buch mit 18 historischen Krimis von der Insel.

Allerdings kann man ja nicht so einfach mal eben einen historischen Krimi schreiben, auch hier ist eine gute Recherche erforderlich.

Ich selber habe das Buch zu Hause und schon einige Geschichten gelesen und die haben mir sehr gut gefallen.





Hier erzählt uns Brigitte Lamberts
einiges über das Buch.

Andreas Kriminalinski  sitzt noch
am Nachbartisch und hört interessiert
zu.








und dann kommt sein Einsatz. 😉

Gemeinsam lesen Brigitte und Andreas
die Geschichte "Ein halbes Leben"

Ich fand das sehr gelungen und hatte viel
Spaß daran.








Sabine Giesen hat ihre Geschichte
"Wie in alten Zeiten" vorgelesen und
hier kam Andreas noch einmal zum
Einsatz. Was der Geschichte noch
einmal eine besondere Würze gab.
Einfach vorlesen kann jeder😉










Später hat uns  Brigitte die Geschichte
"Aussichtslos" alleine vorgelesen.









Bild 3  © Ina Caspari
sh. Hinweis am Ende des Beitrages





Alles in allem fand ich den Abend sehr gelungen und ich möchte es nicht unerwähnt lassen, dass wir alle im Caffe Blutrot sehr gut versorgt wurde. Das Essen in der Pause war hervorragend.


Bild 4  © Ina Caspari
sh. Hinweis am Ende des Beitrages


Natürlich konnten zwischendurch oder später Fragen zu dem Buch und den Geschichten gestellt werden. Wann hat man schon mal die Gelegenheit sich mit einem oder mehreren Autoren  unterhalten zu können. Schade, der Abend war sehr schnell vorbei. Aber ich gehe mal davon aus, dass ich öfter zu Lesungen gehen werde. Mir macht das sehr viel Spaß und zu den Büchern habe ich dann einen ganz anderen Bezug.


Und hier möchte ich gerne die Bücher zeigen, die die einzelnen Autoren geschrieben haben:



Sein Geblübde von

Sabine Giesen

erschienen am 17. November 2017

296 Seiten

im Verlag edition oberkassel



Ministermord von

Kriminalinski

erschienen am 1. September 2017

280 Seiten

im Verlag edition oberkassel


von Brigitte Lamberts sind erschienen:



Ausgeweidet

 erschienen am 6. Februar 2014

200 Seiten

im Verlag edition oberkassel

Totgetanzt

erschienen am 8. Dezember 2014

200 Seiten

im Verlag edition oberkassel

Wutentbrannt

erschienen am 15. Januar 2016

210 Seiten

im Verlag edition oberkassel




El Gustario de Mallorca und das tödliche Elixier

erschienen am 18. Januar 2017

300 Seiten

im Verlag edition oberkassel





Hinweis zu den Bildern 1,2,3 und 4
Ich mache bei den Lesungen, sofern ich dran denke, ja gerne Fotos, aber immer nur mit meinem Handy. Diesmal war eine Fotografin anwesend. Ina Caspari und von ihr wurden mir einige Bilder zur Verfügung gestellt, die ich mit ihrer Erlaubnis in meinem Beitrag einfügen durfte. Weitere Informationen zu Ina Caspari gibt es bei Facebook klick hier und auf Instagram "ina.caspari".

Die Veranstaltung fand im Caffe Blutrot statt, mehr Informationen sind auf der
Internetseite zu finden klick hier

#Werbung - ich will es nicht abstreiten, ich mache etwas #Werbung für die Bücher, aber ganz uneigennützig. Ich finde einfach, dass "kleinere" Autoren etwas mehr unterstützt werden sollten und wenn die Bücher dann auch noch gut sind.....

Freitag, 13. April 2018

Rezension - Manchmal hilft nur fauler Zauber



Autorin: Nicola Lux

Titel: Manchmal hilft nur fauler Zauber

Genre: Roman, Krimikomödie

Version: eBook und Taschenbuch

erschienen: 2. März 2018

Seiten: 260

Altersempfehlung: Erwachsene

Verlag: Bookspot Verlag



Über die Autorin:
Nicola Lux, geboren am selben wunderbaren Novembertag wie Voltaire, allerdings ein paar Jahre später. Neben der Schule hatte sie Jobs als Model für Reitbekleidung und arbeitete nach dem Modedesignstudium als Stylistin für zahlreiche Promis.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Eigentlich könnte Anna ein fabelhaftes Leben führen, hat sie doch gerade ihren Traummann geheiratet. Doch der entpuppt sich als echter Widerling, der sie schon während der Hochzeitsfeier mit seiner Sekretärin Vanessa betrügt. Falls sie ihn verlassen sollte, droht er ihr mir herben Konsequenzen für sie und ihre Familie, denn er ist als Kandidat für das Amt des Bürgermeisters auf Anna an seiner Seite angewiesen. Aber Annas verdorbenes Leben wendet sich, als sie von einer unbekannten „Erbtante“ ein Haus auf Amrum erbt. Dort hat die als Hexe verschriene Vida Wohnrecht auf Lebenszeit. Die Frauen verstehen sich großartig und Vida ermutigt Anna den ungeliebten Ehemann doch zu beseitigen. Durch einen Trick von Vida stirbt dieser, von der Flut überrascht, schließlich bei einem Wattspaziergang. Nachdem Anna immer mehr Gerüchte zu hören bekommt, erzählt Vida ihr vom „Club der Hexen“, indem sie und auch ihre Tochter Toni Mitglied sind. Ein Club, dem Männer nicht in die Quere kommen sollten...


Meine Meinung:
Neulich hatte ich davon gelesen, dass der Bookspot Verlag eine neue Rubrik einführen wollte: die "Ladies Lounge". Dieses Buch sollte dort eingeordnet werden und das machte mich natürlich neugierig. 😉 Böse Zungen könnten ja jetzt behaupten, es wäre eine Anleitung für Ladies, die ihren Mann loswerden wollen. Tja, nun, warum nicht? Lach, bestimmt hat die eine oder andere sich darüber schon mal Gedanken gemacht. Nein, nein, keine Angst, das ginge jetzt etwas zu weit. Aber Power und Ideen haben die Frauen in diesem Buch durchaus.
Wobei ich mir nicht sicher war, ob ich Anna und Vida in mein Leserherz schließen würde. Schließlich lebte man in ihrer Umgebung durchaus gefährlich. Aber mehr will ich jetzt nicht verraten.  Auf jeden Fall hatte ich nicht immer großes Mitleid.
Die Autorin hat nicht nur ein Buch mit Spannung und schwarzem Humor geschrieben, sie hat mir auch vieles über Amrum verraten, was ich sehr gut fand.
Die Gestaltung der einzelnen Kapitel fand ich sehr interessant, entweder waren sie extrem kurz oder normal lang. Die Überschriften waren sehr aufschlussreich, selbst wenn ich nicht sofort etwas damit anfangen konnte, kurz danach hatte ich wieder den Durchblick. Das Buch ließ sich gut und in einem Rutsch lesen, was mir natürlich gefallen hat, denn ich war ja neugierig, wie sich alles entwickelt. Wobei ich der Meinung bin, dass am Ende alles so schnell ging. Vorher wurde ich sehr ausführlich über einiges informiert und dann  hopplahopp, war das Ende da. Ein bisschen hat mich allerdings der Epilog getröstet.


Fazit:
Ein unterhaltsames Buch von dem ich mich hin und hergerissen fühlte. Wer nach einem etwas anderen Frauenroman Ausschau hält, wird hier vielleicht das richtige finden.

Beim Verlag und bei NetGalley möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken.

Rezension - Ist die Katze aus dem Haus



Autorin: Rita Mae Brown

Titel: Ist die Katze aus dem Haus

Genre: Krimi, Tierkrimi

Version: eBook und Hardcover

erschienen: 6. April 2018

Seiten: 336

Altersempfehlung: Erwachsene

Verlag: List by Ullstein Buchverlage



Über die Autorin:
Rita Mae Brown, geboren 1944 in Hanover, Pennsylvania, wuchs in Florida auf. Sie studierte in New York Filmwissenschaft und Anglistik und war in der Frauenbewegung aktiv. Berühmt wurde sie mit dem Titel Rubinroter Dschungel und durch ihre Romane mit der Tigerkatze Sneaky Pie Brown als Co-Autorin.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Mary Minor Harry Harristeen ist happy. Endlich tummelt sie sich wieder als Caddie auf dem Golfplatz von Crozet, an ihrer Seite Katze Mrs. Murphy. Plötzlich hört Harry Schüsse. Ein Spieler wurde ermordet, Greg Ginger McConnell, ein emeritierter Professor der University of Virginia. Zuletzt schrieb er an einem Buch über den amerikanischen Unabhängigkeitskrieg und die Spuren, die er in ihrer Gegend hinterlassen hat. Besonders scheint ihn das ehemalige Kriegsgefangenenlager bei Charlottesville interessiert zu haben. Schon bald fragt sich Harry, ob McConnell vielleicht auf eine unliebsame Wahrheit gestoßen ist?


Meine Meinung:
In der Vergangenheit hatte ich ab und zu mal ein Buch der Autorin gelesen und jetzt wieder Lust auf einen neuen Krimi von ihr. Hatte ich es doch in guter Erinnerung, wenn sie gemeinsam mit ihrer Katze Mrs. Murphy ermittelt und Fälle löst.
Die Autorin hat es sich angewöhnt und erwähnt als erstes immer die Personen, die in dem Buch eine Rolle spielen. Mich hat es diesmal verwirrt, denn ich fand, dass es sehr viele waren, die dort aufgeführt wurden und dachte, dass ich mit Sicherheit immer mal wieder nachsehen muss, wer das denn nun wieder ist.
Sehr gut gefallen haben mir die hübschen Schwarz-Weiß Bildchen, die zwischendurch eingefügt wurden und die Geschichte noch anschaulicher gestalteten.
Dann musste ich allerdings feststellen, dass ich mich mit diesem Buch nicht sehr gut anfreunden konnte. Was daran gelegen haben könnte, dass ich mich jetzt nicht so sehr fürs Golfen und die ausführliche Schilderung darüber begeistern konnte.
In diesem Buch spielen Ereignisse während des amerikanischen Unabhängigkeitskrieges eine wichtige Rolle, was damals geschah, erfahre ich durch Rückblenden, die die Autorin immer wieder einfügt. Nun mag dies alles vielleicht für den Professor und Bewohner der Gegend sehr wichtig und interessant sein, aber ich fand es wesentlich spannender zu erfahren, wer hat den Professor denn nun ermordet und welche Rolle spielten die Tiere in diesem Fall. Letzteres sollte ich zu meiner Freude und Überraschung dann auch erfahren.

Fazit:
Ich möchte das Buch jetzt nicht schlecht machen, mit Sicherheit gibt es genügend Leser, die das alles wesentlich interessanter finden. Ich allerdings hatte das Gefühl, ausgerechnet eine Folge der Serie erwischt zu haben, die mich nicht ansprach.

Beim Verlag und bei NetGalley möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken.

Rezension - Der Tod kommt mit dem Wohnmobil


Autorin: Susanne Hanika

Titel: Der Tod kommt mit dem Wohnmobil

Genre: Krimi

Version: eBook und Hörbuch

erschienen: 10. April 2018

Seiten: 239

Altersempfehlung: Erwachsene

Verlag: beTHRILLED by Bastei Entertainment




Susanne Hanika, geboren 1969 in Regensburg, studierte Biologie und Chemie. Nach der Promotion in Verhaltensphysiologie 1997 arbeitete sie als Wissenschaftlerin im Zoologischen Institut der Universität Regensburg. Susanne Hanika ist verheiratet, hat vier Kinder und lebt nach wie vor in Regensburg;


Kurzbeschreibung, übernommen:
Der Musch ist tot! Kalt und nackt liegt er in Evelyns Wohnmobil. Aber wie ist er dort hingekommen? Und wer hat ihn ermordet? Evelyn gibt sich ahnungslos - und Sofia ist verzweifelt. Schließlich will sie den Campingplatz, das Erbe ihrer bayerischen Großmutter, einfach nur wieder loswerden. Aber wer kauft schon einen Campingplatz, auf dem ein Mörder frei herumläuft? Zwischen all den verrückten Dauercampern! Die örtliche Polizei erweist sich als wenig hilfreich, präsentiert sie doch Sofias tote Großmutter als vermeintliche Täterin! Jetzt muss Sophia auch noch den Ruf ihrer Familie retten und den Mörder finden, bevor er erneut zuschlägt. Oder handelt es sich gar um eine Mörderin?


Meine Meinung:
Wie so oft habe ich mich mal wieder vom Buchcover verführen lassen und mich für ein Buch interessiert. Außerdem las sich die Kurzbeschreibung sehr interessant und deshalb wollte ich diesen Krimi gerne lesen. So kam es, dass ich Sofia kennen lernte und zugleich das erste Buch einer neuen Krimiserie in der Hand hielt.
Sofia will ja eigentlich nur schnell den geerbten Campingplatz verkaufen und dann wieder nach Hause, in den Norden. Aber zunächst musste geklärt werden, weshalb der Tote nicht in seinem Wohnmobil lag und wie er zu Tode gekommen ist.
Susanne Hanika hat diese neue Serie mit Spannung und Humor gestartet. Den Campern hat sie nicht nur originelle Namen gegeben, sie hat sie auch mit ganz besonderen Charakteren versehen. Obwohl mir einiges vom Plot sehr bekannt vorkam, fand ich die Idee mit dem geerbten Campingplatz ganz nett. Auf jeden Fall hat die Autorin es verstanden, reichlich Spannung aufzubauen und mich auf falsche Fährten zu führen. Ich wurde immer wieder überrascht und wusste lange nicht, wer denn nun tatsächlich der Mörder war.


Fazit:
Ein unterhaltsamer Krimi und ein vielversprechender Start einer neuen Serie. Ich bin schon gespannt auf die nächste Folge.

Beim Verlag und NetGalley möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken.

Dienstag, 10. April 2018

Rezension - Drei Schwestern am Meer


Autorin: Anne Barns

Titel: Drei Schwestern am Meer

Genre: Roman

Version: eBook, Taschenbuch und Hörbuch

erschienen: 5. März 2018

Seiten: 352

Altersempfehlung: Erwachsene

Verlag: MIRA Taschenbuch




Anne Barns ist ein Pseudonym der Autorin Andrea Russo. Sie hat vor einigen Jahren ihren Beruf als Lehrerin aufgegeben, um sich ganz auf ihre Bücher konzentrieren zu können. Sie liebt Lesen, Kuchen und das Meer. Zum Schreiben zieht sie sich am liebsten auf eine Insel zurück, wenn möglich in die Nähe einer guten Bäckerei.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Das Weiß der Kreidefelsen und das Grün der Bäume spiegeln sich türkis im Meer - Rügen! Viel zu selten fährt Rina ihre Oma auf der Insel besuchen. Jetzt endlich liegen wieder einmal zwei ruhige Wochen voller Sonne, Strand und Karamellbonbons vor ihr. Doch dann bricht Oma bewusstlos zusammen, und Rina muss sie ins Krankenhaus begleiten. Plötzlich scheint nichts mehr, wie es war, und Rinas ganzes Leben steht auf dem Kopf.


Meine Meinung:
Von Anne Barns hatte ich bereits das Buch "Apfelkuchen am Meer" gelesen und weil es mir gefallen hat, wollte ich unbedingt auch das nächste Buch der Autorin lesen.
Diesmal spielt die Geschichte auf Rügen und ich hätte mit der Protagonistin Katharina zwei erholsame Wochen auf der Insel verbringen können, wenn das Schicksal nicht dazwischen gefunkt hätte. Oma Marianne bricht auf einmal zusammen und muss ins Krankenhaus. Katharina und ihre beiden Schwestern Pia und Jana sind auf jeden Fall sofort da und wollen alles für ihre Oma tun
Allerdings hat jede von ihnen irgendwelche Probleme, die auch bewältigt werden müssen. So fand ich mich auf einmal in einem Buch wieder, wo allerhand los war. Die Autorin hat sich einiges einfallen lassen und mich damit an ihr Buch gefesselt, denn ich wollte natürlich wissen, wie sich alles entwickelt. Wobei für mich das Ende auf einmal viel zu schnell kam und ich gerne noch mehr gelesen hätte. Aber so ist genügend Potential für weitere Bücher vorhanden.


Fazit:
Ein unterhaltsames Buch mit Höhen und Tiefen, es gibt bewegendes und auch nachdenkliches. Gerne gebe ich hier eine Leseempfehlung.

Ich möchte mich vielmals beim Verlag und bei NetGalley für das Rezensionsexemplar bedanken.

Rezension - Das Leben ist ein Seidenkleid



Autorin: Tanja Wekwerth

Titel: Das Leben ist ein Seidenkleid

Genre: Roman

Version: eBook und broschiert

erschienen: 5. März 2018

Seiten: 304

Altersempfehlung: Erwachsene

Verlag: HarperCollins



Die Autorin Tanja Wekwerth wurde in Berlin geboren und arbeitete viele Jahre als Model und Übersetzerin in Paris. Inzwischen lebt die Autorin mit ihrer Familie wieder in Berlin, wo sie neben der Schriftstellerei auch als begeisterte Fotografin tätig ist.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Ein Kleid kann ein Leben verändern, sagt Maja. Jede Nacht sitzt sie allein an ihrer Nähmaschine und zaubert bestickte Mäntel oder raffinierte Röcke - die kaum jemand zu Gesicht bekommt. Dazu fehlt ihr der Mut. Bis sie sich mit Leonhard anfreundet, einem sanftmütigen älteren Herrn. Seit dem Tod seiner Frau Luise hat niemand mehr ihr Ankleidezimmer betreten dürfen, niemand außer Maja. Dort, zwischen Petticoats und Maßband, stellt sie mit Leos Hilfe bald fest, dass Lebensträume keinem Schnittmuster folgen.


Meine Meinung:
Mal wieder habe ich mich von einem schönen Cover verführen lassen und mich für das Buch interessiert. Die Kurzbeschreibung machte mich neugierig, zumal sie nicht sehr viel verriet und schon aus diesem Grund wissen wollte, was Maja denn wohl alles erleben würde.
Also lernte ich Maja kennen, die einen großen Traum hat, aber im wirklichen Leben weit davon entfernt ist. Neben ihrem Job im Kaufhaus fährt sie am Wochenende Mittagessen zu älteren Leuten und ein neuer Kunde, Leo,  sollte wichtig für ihr Schicksal werden.
Die Autorin hat in ihrer Geschichte sehr viele verschiedene Personen untergebracht und jedem sie einen interessanten Charakter zugeordnet. Meine Empfindungen waren deshalb auch ganz unterschiedlich, ein paar Personen hätte ich zu gerne auf den Mond geschossen, andere haben mein Leserherz sehr schnell erobert und das eine Tränchen oder andere ist dann auch geflossen. Aber weshalb, dass werde ich hier natürlich nicht verraten.
Auf jeden Fall hatte ich hier das Gefühl ein modernes Märchen zu lesen, denn es gab die böse Mutter und noch andere böse Personen und außerdem die Guten, die einem nicht nur den rechten Weg zeigen, sondern auch dabei helfen, dass dieser Weg endlich genommen wird.


Fazit:
Ein sehr schönes Buch, dass einem vermittelt, von Träumen allein kommt man nicht weiter, es gehört auch Mut dazu und wahre Freundschaft. Wer also mal nach einem netten Buch für zwischendurch Ausschau hält, wird hier vielleicht das richtige finden.


Ich möchte mich beim Verlag und bei NetGalley vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken.

Sonntag, 8. April 2018

Autoreninterview - Petra Mattfeldt


Liebe Petra,
ich freue mich sehr, dass Du Dir die Zeit nimmst und meine Fragen beantwortest. Eigentlich müssten es ja mehrere Interviews sein, denn ich kenne Dich unter drei Namen und bin von all Deinen Büchern begeistert. Ob es nun Jugendbücher, Krimis/Thriller oder historische Bücher sind. Letztere schreibst Du unter dem Namen Caren Benedikt und Ellin Carsta. Und als Caren Benedikt habe ich Dich vor vielen Jahren kennen gelernt. Zunächst nur schriftlich und später dann hatten wir die Gelegenheit uns auf Buchmessen zu unterhalten.


Bei unserem ersten Treffen auf der Buchmesse 
 in Frankfurt hatten wir beide auf jeden Fall 
sehr viel Spaß 



Ich finde es schon faszinierend, was Du alles schreibst und das in ganz unterschiedlichen Genres. Wie ist das eigentlich, kann die Petra abschalten, wenn die Caren gerade an einem Buch schreibt?

Zunächst muss ich sagen, dass ich mich selbst natürlich nicht als unterschiedliche Personen wahrnehme, die Pseudonyme sind wirklich nur Aushängeschilder.

Das Gute ist, dass ich sehr interessiert im Bereich Geschichte bin und deswegen in allen Bereichen, egal ob nun bei Jugendbüchern, Krimis oder historischen Romanen begeistert meine Ideen selbst entwickle. Mir wird nicht vorgeschrieben, was für Stoff ich schreiben soll. Deswegen ist jedes Buch eine echte Herzensangelegenheit, ich stecke alles in meine Bücher und deshalb denke ich überhaupt nicht daran, für welches Pseudonym ich schreibe. Im Vordergrund sollte meiner Meinung nach nicht der Autor stehen, sondern das Werk selbst. Das versuche ich immer so gut wie möglich hinzubekommen.



Kommen Dir beim Schreiben eines Buches schon Ideen für ein weiteres? 

Ja, das ist tatsächlich so! Es ist wirklich schwierig alle Figuren richtig zu ordnen. Ich hatte schon einige historische Romane, in denen plötzlich mein Kommissar Cornelsen über den Mittelaltermarkt spazierte. Das heißt, ich bekomme nicht nur weitere Ideen zu der Reihe, die ich gerade schreibe, sondern auch zu anderen Büchern. Das ist wirklich extrem spannend, weil für mich bei einem Buch, das ich schreibe, bestimmt drei bis vier weitere Buchideen entstehen. Somit regt der Prozess mich sofort zu neuen Büchern an!


Und woher kommen die Ideen?

Meine Ideen kommen von überall. Ich weiß, das hört sich sehr klischeehaft an, aber es ist wirklich so! Das kann ein Bild von einem Weinbau sein, das ich betrachte und plötzlich möchte ich eine Familiengeschichte dazu schreiben. Oder sogar noch weniger: Es reicht ein Geruch, der mir in die Nase steigt und mich an einen mittelalterlichen Basar im fernen Osten denken lässt oder eine Melodie, die mir in den Kopf steigt. Manchmal ist das sehr anstrengend, weil ich aus dem Nichts aufspringe und mein Handy greife, um mir ein Zitat zu notieren, an das ich denken muss. Zu dem Zeitpunkt habe ich nicht die geringste Ahnung, zu welcher Figur oder Geschichte das gehören könnte, ich schreibe es einfach auf und hoffe das Beste (lacht)!



Wie lange schreibst Du an einem Buch und wer darf es als erstes lesen?

Das ist von Buch zu Buch unterschiedlich. Das Gute ist, dass ich recht schnell schreiben kann und deshalb die wirkliche Schreibzeit gar nicht so lange ist. So schnell wie meine Gedanken springen, ist das auch gut so! Viel länger dauert für mich das Einfühlen in die Zeit und natürlich die Recherche. Zum Glück übernehme nicht ich diese, sondern mein Mann. Mir fehlt einfach die Geduld dafür. Dennoch dauert es für mich einige Zeit, bis ich mich in die Zeit zurückversetzt habe und die Atmosphäre für mich aufnehmen kann.
Als Erster liest immer mein Mann und das nicht nur, weil er die Recherche macht und deshalb über den Inhalt und meine Fragen dazu Bescheid wissen muss. Mein Mann ist einfach selbst ein begeisterter Leser und mir ist der Austausch mit ihm unglaublich wichtig, weil ich sichergehen will, dass die Gedanken der Figuren glaubhaft sind und man der Handlung gut folgen kann. Wenn er stundenlang nur am Manuskript sitzt und die Augen gar nicht mehr abwendet, dann ist das für mich das größte Lob, das ich kriegen kann!



Wir haben uns ja schon mal über ein Zeitmanagement unterhalten, leider hat der Tag wirklich nur 24 Stunden. Wie sieht Dein Autorenalltag aus?

Tja, das ist mein größtes Problem. Meiner Meinung nach ist die Erfindung der 24 Stunden eine Gemeinheit. Mit 32 Stunden käme ich deutlich besser aus! Mein Tag ist prall gefüllt. Morgens fahre ich im Normalfall mit meinem Mann ins Büro und arbeite dort an diversen Aufgaben, vor allem aber für den Bookspot-Verlag, bei dem ich als Verlagsleiterin mit eingestiegen bin. Immer dabei ist unser jüngstes Familienmitglied Henry, ein Cavalier King Charles Spaniel, der mir hilft, in der ganzen Arbeit nicht unterzugehen. So gut es möglich ist, schreibe ich auch in der Zeit, doch oft ist gar keine Zeit mehr für meine Geschichten. Dann fahre ich nach Hause, koche für die Familie und fahre danach entweder wieder ins Büro oder beginne richtig zu schreiben. Für mich funktioniert jedoch am besten ohnehin das Nachtschreiben, also dass ich mich ab ca. 23 Uhr hinsetze und loslege. Zu keiner anderen Zeit bekomme ich diese Ruhe und kann mich so in die Geschichte einfühlen.



Du hast ja auch Familie, wie kommen Dein Mann und die Kinder mit dieser emsigen Frau und Mutter klar?

Meine Familie unterstützt mich in meiner Arbeit. Manchmal reicht es schon, wenn man ein bisschen aus der Geschichte herauskommt und mal abgelenkt wird, dann ist das auch sehr gut. Aber sobald ich Ruhe brauche oder jemanden zum Reden, ist meine ganze Familie für mich da. Der Zusammenhalt ist mir sehr wichtig und gibt mir die Kraft, die ich brauche.



Du bist ja eine eifrig schreibende Autorin, was mich natürlich sehr begeistert. Werden Deine Bücher von Deiner Familie auch gelesen?

Wie schon gesagt, liest mein Mann jedes Buch als Erster, also ja. Bei meinen Kindern sieht es ein bisschen anders aus, da liest jeder das, was ihn interessiert. Mein Sohn zum Beispiel hat die Jugendromane verschlungen. Er ist selbst angehender Autor und ich habe mit ihm dann auch gleich den zweiten Teil des „Jahrbuchcodes“ zusammengeschrieben.  Meine eine Tochter hat einige der historischen Romane gelesen und meine andere Tochter die Krimis. Das freut mich natürlich, aber ich würde nie von ihnen erwarten, dass sie alle meine Bücher lesen müssen. Geschmäcker sind eben unterschiedlich und das ist gut so.



Wie bist Du auf die Idee gekommen, eine Autorin zu werden?

Es gab bei mir nie die Idee „Jetzt möchte ich Autorin sein“, es waren nur einige Einfälle, die ich aufschreiben wollte. Diese Einfälle wurden zu einer ganzen Geschichte, einem ganzen Roman und den habe ich bei einem Wettbewerb eingereicht. Nachdem ich dort den zweiten Platz machte und die Gedanken um Geschichten nicht aufhören wollten zu sprudeln, hatte ich Blut geleckt und wollte mehr. Insgesamt muss ich sagen, dass mir das alles eher wie ein glücklicher Zufall vorkommt. Oft habe ich einfach angefangen zu schreiben, das Beste gehofft und das hat sich bezahlt gemacht. Aber es war nie das Bewusstsein, dass ich jetzt als Autorin gelten könnte.



Hast Du als Kind gerne gelesen und wenn ja, welche Bücher fallen Dir spontan ein.

Ja – klar! Ich war ein typischer Pippi Langstrumpf Fan. Die fand ich super. Aber auch die Winnetou Romane und Michael Ende habe ich geliebt!



Hast Du jetzt überhaupt noch Zeit aus Spaß an der Freude Bücher zu lesen?

Die Zeit ist das große Problem. Sobald ich Zeit habe, lese ich auch gerne andere Bücher. Aber gerade im Urlaub ist es die leichte Literatur, die ich mitnehme. Die Romane helfen mir beim Entspannen. Aber ich lese auch unglaublich gerne Krimis oder historische Romane, weil mir das Abtauchen sehr gefällt, dieser Moment, wenn ich ganz in den Bann eines Buches gesogen werde.



Gibt es einen Autor, den Du als Vorbild betrachtest?

Nein, als Vorbild würde ich wirklich nicht sagen. Natürlich finde ich beispielsweise Ken Follett superklasse, weil er toll schreibt und ich seine Bücher verschlinge. Aber nicht als Vorbild, weil ich nicht wie jemand anderes schreiben möchte. Ich mache meine Sachen so, wie ich denke.



Nehmen wir mal an, Du könntest einen Autor in der Vergangenheit besuchen, zu wem würdest Du gerne reisen und weshalb?

Eigenartig – da fällt mir niemand ein. Bei mir wären es nicht so sehr die Autoren, mit denen ich sprechen möchte, sondern die Erfinder. Menschen, die eine Vision hatten und fest an ihr Ziel glaubten, auch wenn sie Rückschläge einzustecken hatten. Solche Leute beeindrucken mich sehr!



Was fällt Dir zu folgenden Namen und /oder Titeln ein:

Die verlorene Ehre der Katharina Blum
Hab ich nicht gelesen 😊

Astrid Lindgren
Klasse! Abtauchen in eine andere Welt, zusammen mit Pippi Langstrumpf bärenstark sein und tolle Abenteuer erleben!

Die Mädels vom Immenhof
Fand ich selbst als Kind zu kitschig 😊



Bevor ich nun gleich noch über andere Bereiche, in denen Du tätig bist, berichte, gebe ich Dir die Möglichkeit, hier etwas zu erwähnen, was Du immer mal gerne loswerden wolltest, ich aber nicht gefragt habe ;)

Da fällt mir nichts spezielles ein. Ich gehöre nicht zu den Menschen, die gern den Zeigefinger heben und belehrend auf andere einwirken wollen.



Du engagierst Dich ja  in vielen Bereichen, ich möchte zunächst einmal den Homer-Literaturpreis erwähnen, möchtest Du uns dazu etwas sagen?

Ja, das stimmt. Ich bin die Vorsitzende des Vereins HOMER historische Literatur e.V., ein Zusammenschluss von Autorinnen und Autoren, die im historischen Genre schreiben. Hier loben wir jedes Jahr einen Literaturpreis für den besten Roman des Vorjahres aus. Da werden dann auch mal Schätze gefördert, die vielleicht bisher auf dem Markt gar nicht die riesen Beachtung erhalten haben.
Des weitern bin ich Mitglied des Exil PEN. Der PEN dürfte ja als Schriftstellervereinigung doch recht bekannt sein. Es gibt verschiedene Organisationen, die unterschiedliche Ausrichtung haben. Unserer ist der, der damals von den Kollegen Mann gegründet wurde. Ja – da bin ich schon ein bisschen stolz drauf.
Und dann habe ich eben vor kurzen die Verlagsleitung des Bookspot Verlags, der nun auch schon über fünfzehn Jahre existent ist, übernommen und eine Dependance des Verlages hier im Norden aufgemacht. Mein Leben dreht sich also tatsächlich sehr viel um Bücher!



Du erwähnst, dass Du seit kurzem  Geschäftsführerin im Bereich Nord des Bookspot-Verlages bist. Ich habe mich dort schon  etwas umgesehen und weiß auch, dass demnächst etwas Besonderes geplant ist: Ladies Lounge. Was dürfen wir Ladies dort erwarten?

Ladies Lounge ist ein Label, das wir ins Leben gerufen haben, um lustige, aber nicht flache Frauenliteratur zu bedienen. Ich sehe dort einen soliden Markt. Mir ist wirklich wichtig, dass das Niveau nicht allzu sehr abflacht, deshalb kümmere ich mich selbst um eine strenge Auslese. Ich bin auch für das Lachen, wir lachen viel zu wenig, aber nicht um den Preis unserer Qualität.
Insgesamt wollen wir frischen Wind hereinbringen und was könnte das besser erreichen als lustige Literatur? Bis jetzt haben wir zwei Bücher im Repertoire und von Beiden bin ich restlos überzeugt. Sie sollen den so stressigen Arbeitsalltag mit ihrer Leichtigkeit auflockern. Ich selbst lese – wie schon gesagt – gerne einfach Unterhaltungsliteratur, weil ein herzhaftes Lachen den Tag doch gut ausklinken lässt. Ich hoffe sehr, dass nicht nur ich das so sehe und Ladies Lounge ein voller Erfolg wird.




Liebe Petra, ich möchte mich herzlich bedanken, dass Du Dir die Zeit für mich genommen hast.

Sehr gern, liebe Ulla! Wir kennen uns ja nun auch schon ein paar Jahre und ich freue mich immer wieder, wie sehr ich dich mit meinen Büchern begeistern konnte.


An dieser Stelle zeige ich gerne die Buchcover der erschienenen Bücher, aber das würde hier den Rahmen sprengen deshalb stelle ich den jeweiligen Link zur Autorenseite bei Amazon ein:

Petra Mattfeldt: klick hier
Caren Benedikt: klick hier
Ellin Carsta: klick hier

Und wer noch mehr über die Autorin erfahren möchte, klickt hier

Rezension - Die letzte Fahrt



Autorin: Petra Mattfeldt

Titel: Die letzte Fahrt

Genre: Thriller

Version: eBook und Taschenbuch

erschienen: 13. März 2018

Seiten: 284

Altersempfehlung: Erwachsene

Verlag: Edition M



Die Autorin Petra Mattfeldt lebt gemeinsam mit ihrem Mann und ihren Kindern in der Nähe von Bremen. Sie schreibt Jugendbücher, Krimis und Thriller. Unter den Pseudonymen Ellin Carsta und Caren Benedikt veröffentlicht sie außerdem Historische Romane.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Vermisst: Carla Bornkamp, 36 Jahre alt, mittelblond, blaue Augen, 1,71 m groß, schlanke Figur.
Auf einem Autobahnrastplatz wird eine Frauenleiche gefunden. Nur aus der Nähe ist zu erkennen, dass die aufwendig zurechtgemachte Frau tot ist. Die Leiche hat frappierende Ähnlichkeit mit der vermissten Carla Bornkamp. Doch die Identifizierung der Toten ergibt, dass es sich um eine andere Frau handelt, die bereits vor vielen Jahren verschwunden ist. Ist es purer Zufall oder hat die Polizei es mit einem Serientäter zu tun? Und wo war die aufgefundene Tote über all die Jahre?

Kriminalhauptkommissar Marcus Labrenz und der Journalist David Cramer, der bereits seit Monaten im Fall Bornkamp Recherchen betreibt, stehen vor einem Rätsel. Die beiden steigen immer tiefer in den Fall ein und suchen verzweifelt nach einer Verbindung zwischen den Frauen, nicht ahnend, dass der Täter ihnen immer einen Schritt voraus ist. Können Labrenz und Cramer den Mörder identifizieren und stoppen, bevor es weitere Opfer gibt? Ein Wettlauf gegen die Zeit beginnt.


Meine Meinung:
Spannend von Anfang bis Ende war das Buch und Achtung es ist absolut nicht dazu geeignet, kurz vorm Schlafen gehen gelesen zu werden. Lach, ich lese abends immer gerne noch ein paar Seiten im Bett und was passierte, ich wurde putzmunter und habe das Buch verschlungen. Ich hätte es ja eigentlich auch wissen müssen, kenne ich doch die Bücher der Autorin, die unter verschiedenen Namen in unterschiedlichen Genre schreibt. Außerdem wenn Thriller auf dem Umschlag steht, dann ist auch ein Thriller drin 😉
Auf jeden Fall hat mich Petra Mattfeldt mal wieder an ihr Buch gefesselt. Sehr gut gefallen hat mir hier die Zusammenarbeit des Kriminalhauptkommissars Marcus und dem Journalisten David. Als Leserin hatte ich dann auch die Möglichkeit Täter und Opfer beobachten zu können, damit hatte ich zumindest einen kleinen Wissensvorsprung vor den beiden. Die Spannung steigerte sich immer weiter, ich hoffte so sehr, dass die Identität des Entführers ermittelt werden konnte und bekam am Ende richtig Herzklopfen. Weiß ich, welches Ende sich die Autorin ausgedacht hat? Nun, ich war zufrieden und hatte es ein weiteres Mal geschafft, ein Buch in einem Rutsch durchzulesen.


Fazit:
Thrillerfans werden begeistert sein und ich habe es überlebt, aber Herzklopfen hatte ich schon 😉 Wer es also richtig spannend mag, der sollte nach diesem Buch greifen. Ich empfehle es auf jeden Fall sehr gerne. Das Buch kann mit KU gelesen werden

Ich möchte mich vielmals beim Verlag und NetGalley für das Rezensionsexemplare bedanken. Ansonsten hätte ich auch die Möglichkeit genutzt und mit KU gelesen.

Samstag, 7. April 2018

Rezension - Vier Pfoten am Strand



Autorin: Petra Schier

Titel: Vier Pfoten am Strand

Genre: Roman

Version: eBook und Taschenbuch

erschienen: 3. April 2018

Seiten: 432

Altersempfehlung: Erwachsene

Verlag: MIRA Taschenbuch



Über die Autorin:
Petra Schier, Jahrgang 1978, lebt mit Mann und Hund in einer kleinen Gemeinde in der Eifel. Sie studierte Geschichte und Literatur an der Fernuniversität Hagen, und seit 2003 arbeitet sie als freie Autorin.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Ein Sommer Auszeit, um an seinen Skulpturen zu arbeiten, mehr sucht Ben eigentlich nicht in dem kleinen Ort am Meer! Aber dann stolpert ihm der junge Rüde Boss über den Weg, und Ben beschließt, ihn bei sich aufzunehmen. Der Hund stellt Bens Leben auf den Kopf und seine Geduld auf eine harte Probe. Niemals wird er es allein schaffen, ihn zu bändigen. Zum Glück ist da noch Christina. Sie leitet die Hundeschule und scheint genau die Richtige für Boss zu sein. Und vielleicht auch für sein neues Herrchen …


Meine Meinung:
Wer meinen Rezensionen folgt, wird wissen, dass ich alle Bücher lese, die Petra Schier geschrieben hat, egal in welchem Genre.  Denn bisher war ich von keinem ihrer Bücher enttäuscht.  Deshalb war klar, dass ich natürlich auch dieses Buch lesen wollte.
Diesmal stand eine amerikanische Bulldogge im Vordergrund, sein Name sagt alles: Boss. Ich meine so einem großen Tier kann man auch keinen niedlichen Namen geben. Auf jeden Fall hat Boss einiges erleiden müssen, bis er von seinem schlimmen Besitzer weg geholt wurde. Ben, ein Künstler und keine Ahnung vom Umgang mit Hunden hat ihn adoptiert, was allerdings keine leichte Aufgabe werden sollte. Aber da kam Christina mit ihrer Hundeschule ins Spiel und nun erzähle ich nichts mehr vom Inhalt, denn ich will keinem die Lesefreude nehmen.
Auf jeden Fall hat mich Boss begeistert, denn die Autorin hat ihn so richtig viel und oft zu Wort kommen lassen. Was natürlich nur wir Leser erfahren konnten, Ben und Christina mussten sich da schon etwas mehr anstrengen.
Wer Bücher von Petra Schier kennt, weiß, dass hier die Romanze und auch Erotik nicht zu kurz kommt. Aber auch das normale Alltagsleben spielt eine wichtige Rolle. Die Geschichte rund um Boss spielt an der Nordseeküste in dem kleinen Ort Lichterhaven, den Namen muss niemand auf der Landkarte suchen, denn der Ort ist der Fantasie der Autorin entsprungen. Aber genau solche Orte gibt es an der Küste, also ist es durchaus realistisch.
Petra Schier hat es also ein weiteres Mal geschafft und mich sehr gut unterhalten. Da ich als Leserin ja schon öfter in Lichterhaven war, freute ich mich natürlich alte Bekannte zu treffen und vor allem Schoki, aber sie hat mehr mit Boss gespielt und uns Leser nicht weiter beachtet.
Das Buchcover ist ebenfalls wieder hervorragend gelungen, allerdings befürchte ich, dass Boss wesentlich größer ist, aber Spaß im Sand hatte er auf jeden Fall.


Fazit:
Das Buch ist in sich abgeschlossen und kann ohne Vorkenntnisse gelesen werden, allerdings würde ich doch vorschlagen, auch die anderen Bücher zu lesen. Es macht einfach mehr Spaß, die Bewohner immer wieder zu begleiten. Eine Empfehlung spreche ich sehr gerne aus.

Beim Verlag und bei NetGalley möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken.

Rezension - Strandkorbträume



Autorin: Gabriella Engelmann

Titel: Strandkorbträume

Genre: Roman

Version: eBook, broschiert und Hörbuch

erschienen: 3. April 2018

Seiten: 304

Altersempfehlung: Erwachsene

Verlag: Knaur Taschenbuch



Über die Autorin:
Die gebürtige Münchnerin entdeckte in Hamburg ihre Freude am Schreiben und fühlt sich im Norden pudelwohl. Nach Tätigkeiten als Buchhändlerin, und Verlagsleiterin genießt sie die Freiheit des Daseins als Autorin von Romanen, Kinder- und Jugendbüchern. Seit sie zum ersten Mal an der Nordsee war, träumt sie von einem eigenen Häuschen am Deich, mit einem Garten voller Wildrosen und knorrigen Apfelbäumen.


Kurzbeschreibung, übernommen:
In „Strandkorbträume“, dem vierten Band ihrer beliebten „Büchernest“-Serie, verzaubert Spiegel-Bestsellerautorin Gabriella Engelmann erneut ihre Leser mit einem sommerleichten Urlaubs-Roman voller Nordseeflair und Inselfeeling. Auf der Nordsee-Insel Sylt trifft der Leser wieder auf Gabriella Engelmanns sympathische Figuren, die Buchhändlerin Larissa, ihre Freundin Nele, die patente Tante Bea und viele mehr, leidet mit ihnen, wenn ihnen das Leben Steine in den Weg legt – und genießt jede Seite, wenn sie gemeinsam die Tücken des Alltags bewältigen.

Möwen überfliegen die Nordsee auf silbrigen Schwingen, die Sonne strahlt, der Duft von Meer umweht die Insel. Das Leben auf Sylt könnte so schön sein – doch Larissa, Eigentümerin des „Büchernests“, hat ein Problem: Um ihre Schwangerschaft nicht zu gefährden, muss sie das Bett hüten. Händeringend sucht sie deshalb nach Personal. Wie gut, dass Buchhändlerin Sophie gerade an einem Wendepunkt ihres Lebens steht und vor allem eines braucht: neue Träume. Auch Tante Bea, Vero und Freundin Nele sorgen für Turbulenzen, helfen Larissa aber mit vereinten Kräften, als die Existenz des Buchcafés endgültig auf dem Spiel steht.


Meine Meinung:
Nachdem ich die ersten drei Bücher der Büchernest-Serie mit Begeisterung gelesen hatte, musste ich nicht lange überlegen, ob ich auch das vierte Buch der Serie lesen wollte.
Obwohl seitdem ich Band 1 bis 3 gelesen hatte, schon einige Zeit vergangen war, kam ich sehr schnell wieder rein in die Geschichte. Und ich fühlte mich wohl, auf der Insel und bei den Beteiligten. Allerdings hatte ich den Vorteil, dass ich nur lesen musste, was dort passierte. Die Beteiligten mussten sich mit einigen Problemen auseinandersetzen. Ob es nun die schwierige Schwangerschaft von Larissa war oder das Eingewöhnen von Sophie in dieser Gemeinschaft.  Außerdem wurde es nicht leichter, den Buchladen dort zu halten, es gab also reichlich zu tun.
Gabriella Engelmann hat es ein weiteres Mal geschafft und mich nach Sylt entführt und an das Buch gefesselt. Ihren Schreibstil mag ich und so kam es dann auch, dass ich ihr Buch sehr zügig durchgelesen habe und fast schon wieder traurig war, als ich das Buch beendet hatte.

Das Buchcover gefällt mir ausgesprochen gut, die Schrift hebt sich wunderbar ab. Aber auch die Klappeninnenseiten sind sehr schön gestaltet, zur Erinnerung werden im vorderen Teil kurz die Beteiligten noch einmal erwähnt und im hinteren Teil die wunderschönen Cover der drei ersten Bücher gezeigt.


Fazit:
Fans von Gabriella Engelmann werden das Buch mit Sicherheit lesen, allen anderen empfehle ich dieses und alle anderen Bücher ebenfalls.

Ich möchte mich beim Verlag vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken.

Rezension - Das Leben ist manchmal woanders


Autorin: Ulrike Herwig

Titel: Das Leben ist manchmal woanders

Genre: Gegenwartsliteratur

Version: eBook und broschiert

erschienen: 9. Februar 2018

Seiten: 288

Altersempfehlung: Erwachsene

Verlag: dtv Verlagsgesellschaft 




Über die Autorin:
Ulrike Herwig arbeitete zehn Jahre in London als Deutschlehrerin, bevor sie 2001 mit ihrer Familie nach Seattle/USA zog. Um sich nicht den ganzen Tag über die verrückten amerikanischen Moms wundern zu müssen, zieht sich Ulrike Herwig in jeder freien Minute an ihren Schreibtisch zurück. Außerdem regnet es ganz schön oft in Seattle, und da will man sowieso nicht vor die Tür. Ideal für eine Autorin!


Kurzbeschreibung, übernommen:
Gregor ist 14 und irgendwie anders. Er trägt seltsame Klamotten, hat einen ausgeprägten Ordnungssinn, liebt schrille Muster und kennt alle Wetterberichte des Tages. Im Alltag oft unbeholfen, begegnet er seinen Mitmenschen mit entwaffnender Direktheit. Als Gregors Mutter bei einem Unfall schwer verletzt wird, muss er zu seiner Tante und deren Mann ziehen. Judith und Achim wissen erst mal nicht so recht, was sie mit dem »Bekloppten« anfangen sollen. Doch mit seiner unkonventionellen Art entlockt Gregor selbst dem unfreundlichsten Nachbarn ein Lächeln. Und auf einmal reden alle wieder miteinander ‒ auch Judith und Achim.


Meine Meinung:
Hier hatte ich mal wieder ein Buch, das ich am Ende mit einem Lächeln zur Seite legte. Obwohl ich nicht die ganze Zeit Grund zum Lächeln hatte, denn die Autorin hat hier ein sehr ernstes Thema verarbeitet. Wobei ich jetzt nicht den Eindruck erwecken möchte, dass dieses Buch nicht unterhaltsam ist.
Gregor ist vierzehn und verhält sich anders als die Jungen in seinem Alter, er kleidet sich auch anders. Er kommt damit zurecht, es sind die anderen Leute, die damit Probleme haben. Als seine Mutter schwer verletzt im Krankenhaus landet, darf er bei seiner Tante und deren Mann bleiben.  Allerdings wissen beide nicht so recht, wie sie mit ihm umgehen sollen.
Sehr berührend und auch mit Humor hat Ulrike Herwig in ihrem Buch beschrieben, wie Tante und Onkel mit ihrem Neffen klar kommen. Aber nicht nur sie werden nachdenklich und ändern ihre Einstellungen, sämtliche Hausbewohner profitieren von Gregors Anwesenheit und genau das sollte uns doch nachdenklich machen. Und zwar nachdenken über das Verhalten der Nachbarn zueinander, über verloren gegangenem Zusammenhalt und wer sagt denn, was normal ist und warum immer alles so gemacht werden muss, damit die Leute nichts zum Reden haben.
Auf jeden Fall schafft Gregor es mit seiner besonderen Art, dass alle Nachbarn wieder aufeinander zu gehen und sich gegenseitig helfen. Aber er schafft noch mehr und das will ich hier aber nicht verraten.
Die Autorin hat mich mit dieser Geschichte an das Buch gefesselt, was für mich sehr flüssig geschrieben war und ich in einem Rutsch lesen konnte.


Fazit:
Ein berührendes Buch, in dem vieles miteinander verknüpft wurde. Manch einer Hausgemeinschaft sollte man die Anwesenheit von Gregor wünschen. Ich gebe gerne eine Leseempfehlung.


Ich möchte mich bei der Autorin und beim Verlag vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken.

Freitag, 6. April 2018

Rezension - Was in unseren Sternen steht



Autorin: Catherine Isaac

Titel: Was in unseren Sternen steht

Genre: Roman

Version: eBook, broschiert und Hörbuch

erschienen: 27. März 2018

Seiten: 416

Altersempfehlung: Erwachsene

Verlag: Rowohlt Taschenbuch Verlag



Über die Autorin:
Catherine Isaac, Jahrgang 1974, ist das Pseudonym einer erfolgreichen britischen Autorin. Unter dem Namen Jane Costello hat sie heitere Romane geschrieben, stand damit in England regelmäßig auf der Bestsellerliste. Mit «Was in unseren Sternen steht» erobert sie das Genre der emotionalen Frauenunterhaltung. Bevor sie mit dem Schreiben anfing, arbeitete Catherine Isaac als Journalistin. Sie ist verheiratet und lebt mit ihrem Mann und drei Söhnen in Liverpool.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Niemand weiß, was in seinen Sternen steht. Und würden wir es überhaupt wissen wollen?

Ein Sommer in der Dordogne. Der Duft von Lavendel, ein altes Château, im Fluss schwimmen, Bordeaux trinken. Ein Traum – nur nicht für Jess. Denn dort lebt Adam: Ihre große Liebe, der Vater ihres Kindes, aber auch der Mann, der ihr das Herz gebrochen hat. Nur wenige Monate nach der Geburt ihres Sohnes hat Jess sich von ihm getrennt. Mittlerweile ist William zehn Jahre alt und seinen Vater kennt er kaum. Adam hat sich in Frankreich ein neues Leben aufgebaut und führt das Château de Roussignol, ein Hotel, malerisch gelegen inmitten von Lavendelfeldern und Kiefernwäldern. Mit diesem Urlaub erfüllt Jess den Herzenswunsch ihrer Mutter. Sie ist überzeugt, Vater und Sohn müssen endlich eine Beziehung zueinander aufbauen. Und auch Jess kann davor nicht länger die Augen verschließen. Denn anders als die meisten Menschen hat sie bereits erfahren, was in ihren Sternen steht, und daher eine Mission: Vater und Sohn müssen sich ineinander verlieben, dafür hat sie einen Sommer lang Zeit. Doch auch ihre eigenen Gefühle für Adam sind längst nicht so abgeschlossen, wie sie dachte. Und wie lebt man, wenn man seine eigenen Sterne kennt? Wie hält man das Glück fest?


Meine Meinung:
Was ja öfter passiert, auch hier habe ich mich von dem wunderschönen Cover verführen lassen und mich näher mit dem Buch beschäftigt. Zumal mich Buchtitel und die Kurzbeschreibung auch neugierig machten.
Besonders die beiden letzten Sätze der Kurzbeschreibung: Und wie lebt man, wenn man seine eigenen Sterne kennt? Wie hält man das Glück fest? machten mich nachdenklich und ich wollte wissen, was das zu bedeuten hat.
Aber zunächst sollte ich erst einmal Jess und ihren Sohn William kennen lernen, die sich auf den weiten Weg nach Frankreich machten, um dort Urlaub bei Adam, dem Vater des Jungen, zu verbringen.
Sehr fesselnd hat die Autorin nun beschrieben, mit welchen alltäglichen Problemen sich die drei auseinandersetzen mussten. Hinzu kamen noch die Sorgen, die sich Jess über die Gesundheit ihrer Mutter machen musste. Und dann gab es noch mehr, was sie beschäftigte. Aber davon will ich hier nichts verraten. Auf jeden Fall war es ein Urlaub, in dem sich viele Gedanken über ihre Situationen machten, denn die beiden Freundinnen von Jess reisten ebenfalls an, entweder allein oder mit Familie und sie alles hatten ihr Päckchen zu tragen.

Fazit:
Hier hatte ich mal wieder ein Buch, dass einen nachdenklich machte. Das aber auch zeigte mit Mut und Zuversicht kann einige geregelt werden. Freundschaft, Liebe, Zusammenhalt all das hat allen in gewisser Weise geholfen. Gerne empfehle ich dieses Buch weiter


Beim Verlag möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken.