Donnerstag, 5. Dezember 2019

Rezension - Schwein gehabt, sagt die Liebe



Autorin: Sabrina Sonntag

Titel: Schwein gehabt, sagt die Liebe

Genre: Roman

Version: eBook und Taschenbuch

erschienen: 8. November 2019

Seiten: 304

Altersempfehlung: Erwachsene

Verlag: MIRA Taschenbuch



Über die Autorin:
Sabrina Sonntag ist Mitte zwanzig und schließt gerade ihren Forschungsmaster in Feministischer Literaturwissenschaft ab. Sie leitet Coachings, arbeitet ehrenamtlich mit Kindern und führt den Haushalt eines katholischen Priesters. Wenn sie nicht gerade schreibt, übt sie Krav Maga oder krault ihrem Lieblingsschäferhund die Ohren.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Salzige Meeresluft und die Weite der Nordsee - auf Spiekeroog fühlt Nicole sich so unbeschwert wie nirgendwo sonst. Als sie dieses Mal auf die Insel reist, hat sie eine Mission: Sie will die tier- und gastfreundliche Pension der verstorbenen Martha retten. Doch dann erfährt sie aus sicherer Quelle, dass der Sohn und Erbe inkognito eingecheckt hat. Nicole beschließt, die infrage kommenden Männer zu daten und vom Potenzial der Pension zu überzeugen. Dabei kommen ihr ein frecher Papagei und ein anschmiegsames Hausschwein dazwischen. Und in all den Turbulenzen verliebt sie sich auch noch in den Falschen …


Meine Meinung:
Der Buchtitel könnte auch lauten: Glück gehabt, sagt das Schwein. Denn Lilly ein kleines Schweinchen wird als Haustier gehalten und darf in der Pension Martha frei herum laufen. Zusammen mit Ludwig, dem Hund von Nicole sorgt Lilly für einige humorvolle Situationen. Aber es geht nicht nur lustig zu. Der Erbe will die Pension verkaufen und dadurch würden Nicole und weitere Beteiligte ihre Arbeitsplätze verlieren. Ob der Titel nun Schwein oder Glück gehabt, lautet, die Autorin hat auf jeden Fall ein unterhaltsames Buch geschrieben, in dem Humor, die Liebe und der Ernst des Lebens nicht zu kurz kommen.


Fazit:
Ich hatte sehr viel Spaß beim Lesen, den ich allen anderen auch wünsche und deshalb das Buch gerne weiter empfehle.

Beim Verlag und bei NetGalleyDe möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken


#SchweinGehabtSagtDieLiebe #NetGalleyDE

Mittwoch, 4. Dezember 2019

Rezension - Die Prüfung der Händlerstochter



Autorin: Ellin Carsta

Titel: Die Prüfung der Händlerstochter

Genre: Historisch

Version: eBook und Taschenbuch

erschienen: 3. Dezember 2019

Seiten: 301

Altersempfehlung: Erwachsene

Verlag: Tinte & Feder



Über die Autorin:
Ellin Carsta ist das Pseudonym der deutschen Autorin Petra Mattfeldt, die zusammen mit ihrem Mann und ihren drei Kindern in der Nähe von Bremen lebt. Mattfeldt hat sich unter dem Pseudonym Caren Benedikt bereits einen Namen im historischen Genre gemacht. Sie schreibt außerdem Krimis, Thriller und Jugendbücher. "Die heimliche Heilerin" ist der Auftakt zu einer Reihe, die sofort zum Bestseller avancierte. Der Titel "Rebengold" wurde auf die Shortlist zum Skoutz-Award 2017 im Bereich History gewählt.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Das Schicksal fordert die Händlerstochter heraus: der neue historische Roman der Bestsellerautorin Ellin Carsta. Köln, 1354: Mit ihren kunstfertig genähten Kleidern und unternehmerischen Ideen hat es die Händlerstochter Elisabeth zu einigem Wohlstand gebracht. Sie kann sogar das Haus von der Stadt erwerben, in dem sie mit ihrem Mann, ihrer Mutter und den Bediensteten wohnt. Doch da wendet sich das Schicksal. Als Elisabeth mitleidig eine geschundene Dirne rettet und bei sich aufnimmt, macht sie sich grausame Feinde, die vor keiner Bluttat zurückschrecken. Zudem schmiedet Elisabeths Zwillingsbruder, zerfressen vor Neid auf ihren Erfolg, einen finsteren Plan. Mit seiner Rückkehr nach Köln scheint Elisabeths Ruin besiegelt …


Meine Meinung:
Nachdem ich vor einiger Zeit die "unbeugsame Händlerstochter" kennen gelernt hatte, war klar, dass ich auch etwas über die Prüfung der Händlerstochter erfahren wollte. Schnell war ich wieder drin im Geschehen und bei Elisabeth zu Hause. Auch diesmal war ich hin und her gerissen, ahnte ich doch schon, wer Ärger machen würde und wartete regelrecht darauf. Aber die Autorin überrascht mich sehr oft mit Wendungen und gibt der ganzen Geschichte eine neue Richtung. Der eine macht Ärger, aber weniger als ich dachte, dafür kommt Gefahr von einer ganz anderen Seite. War es da ein Wunder, dass ich das Buch kaum aus der Hand legen konnte. Ich musste unbedingt wissen, was alles passiert und habe mich mal wieder um einige Stunden Schlaf gebracht.
Ellin Carsta hat es auch ein weiteres Mal verstanden, mich an das Buch zu fesseln. Wo ich dachte, na das ist jetzt aber vorhersehbar und ich weiß, was passieren wird, gab es eine ganz andere Situation, mit der sie mich überraschte. Ich möchte ja nicht viel vom Inhalt verraten, aber erwähnen, dass mir eine ganz bestimmte Handlung sehr gut gefallen hat, welche das war, wird wahrscheinlich jeder beim Lesen ebenfalls herausfinden. Auf jeden Fall hat die Autorin wieder reichlich Spannung ins Geschehen gebracht, hat mich so nebenbei am Alltagsleben teilhaben lassen, mir ein weiteres Mal aufgezeigt, mit welchen Problemen sich Frauen damals herum schlagen mussten.


Fazit:
Ich behaupte jetzt einfach mal, dass die Händlerstochter in meinen Augen die Prüfung sehr gut bestanden hat und ich wünsche ihr erst einmal eine schöne Zeit mit ihrer Mutter und ihrem Mann.


Beim Verlag und bei NetGalley möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken.


#DiePrüfungderHändlerstochter #NetGalleyDE

Rezension - Die Trossfrau



Autorin: Carmen Mayer

Titel: Die Trossfrau

Genre: Historisch

Version: eBook und Taschenbuch

erschienen: 2. Dezember 2019

Seiten: 336

Altersempfehlung: Erwachsene

Verlag: MAXIMUM Verlag



Über die Autorin:
Carmen Mayer (1950 geboren) lebt als zugereiste Württembergerin in Bayern. Nach Abschluss ihrer kaufmännischen Ausbildung arbeitete sie in der Geschäftsleitung verschiedener Industrie- und Handelsbetriebe, und war mehr als zwanzig Jahre lang als Einkäuferin für deutsche Firmen in Nordamerika und Asien unterwegs. Ihre literarische Laufbahn begann Carmen Mayer auf verschiedenen Literaturforen im Internet, von wo aus sie mit ihren Kurzgeschichten den Sprung in die Welt des gedruckten Wortes startete. Sie ist Mitglied bei den Mörderischen Schwestern und bei HOMER.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Magdalena, die um 1600 geborene Tochter eines protestantischen Hufschmieds nahe der österreichisch-böhmischen Grenze, wird von klein auf misstrauisch beäugt, kann und will sie sich doch einfach nicht in ihre gottgewollte Rolle als Mädchen fügen. Nachdem die handwerklich begabte junge Frau das Pferd eines Durchreisenden beschlägt, wirft ihr Vater sie aus dem Haus. Der Reiter nimmt sie mit nach Krems, wo sie zwischen die katholischen und protestantischen Fronten des beginnenden Dreißigjährigen Krieges gerät. Es gelingt ihr, im Tross verschiedener Heere ihren Lebensunterhalt zu verdienen, und sie nimmt ein stummes Mädchen in ihre Obhut, das als Hexe gebrandmarkt in Gefahr geraten ist. Zwischen Liebe, Krieg und Tod geht Magdalena mutig ihren Weg, auf dem sie nicht nur Freunde, sondern auch Feinde findet. Feinde, die vor keinem Mittel zurückschrecken, Magdalena aus dem Weg zu räumen ...


Meine Meinung:
Ich lese ja sehr gerne historische Bücher weil sie auf unterhaltsame Weise das Wissen erweitern.  Natürlich weiß jeder wie lange der dreißigjährige Krieg dauerte, jaja, ich weiß, die Fragestellung kann witzige Antworten hervorrufen. Aber irgendwie hatte ich es verdrängt, worum es bei diesem Krieg ging und was die Menschen der damaligen Zeit alles erleiden mussten.
Carmen Mayer hat ihre Protagonistin in dieser Zeit leben lassen und beschrieben, was pfiffige Mädchen alles erleiden mussten, denn leider gab es den Aberglauben, den Hexenwahn und gerne gab man anderen die Schuld, wenn etwas unglückliches passiert ist. Ich begleitete Magdalena einige Jahre ihres Lebens. Wenn man bedenkt, sie wurde ca 1600 geboren, war eine junge Frau, als der  Krieg begann und nach den damaligen Verhältnissen eine alte Frau, als er endlich endete. Als Trossfrau hat sie vieles erlebt und konnte viel erzählen, was ich durchaus spannend fand. Damit gab mir die Autorin einen hervorragenden Blick auf das Leben der damaligen Zeit. Natürlich war das nur eine Seite, aber so nebenbei habe ich vieles aus dem Alltagsleben erfahren können.


Fazit:
Ein sehr unterhaltsames Buch über das Leben einer Trossfrau. Heutzutage kann sich das niemand mehr vorstellen, deshalb ist es gut, wenn Autoren sich hinsetzen, recherchieren und Bücher schreiben und uns an dem Leben der damaligen Zeit teilhaben lassen. Gerne empfehle ich dieses Buch weiter.

Ich möchte mich beim Verlag vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken

Montag, 2. Dezember 2019

Rezension - Die englische Lady und der Rebell



Autorin: Lisa McAbbey

Titel: Die englische Lady und der Rebell

Genre: Historisch, Roman

Version: eBook

erschienen: 1. Dezember 2019

Seiten: 249

Altersempfehlung: Erwachsene

Verlag: beHEARTBEAT



Über die Autorin:
Lisa McAbbey, geboren 1970 in Wien, hat Rechtswissenschaften studiert und ist für einen internationalen Konzern tätig. Ihre Freizeit verbringt sie mit Schreiben und dem Versuch, ihrem Labradormischling Manieren beizubringen.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Die junge Lehrerin Prudence Holloway reist im Sommer 1747 trotz der Warnungen ihrer Familie nach Schottland, um dort zu unterrichten. Auf dem Weg erkrankt sie jedoch an einem schweren Fieber und wird von einer schottischen Bäuerin gesund gepflegt. Deren Ehemann erklärt sich bereit, Prudence für den Rest ihrer Reise zu begleiten. Auf dem Ritt durch die Highlands kommen Prudence und der attraktive Schotte einander näher, und Prudence ist hin- und hergerissen zwischen Anstand und der unleugbaren Faszination für diesen Mann. Doch dann fallen sie einem Trupp Rotröcke in die Hände - und die junge Frau muss feststellen, dass ihr Begleiter mehr als nur ein Geheimnis hat ...


Meine Meinung:
Ich hatte von der Autorin bereits ein Buch gelesen, dessen Handlung in England vor rund dreihundert Jahren spielt. deshalb war ich jetzt auf dieses Buch neugierig, denn diesmal reiste zu der Zeit eine Engländerin nach Schottland, um dort zu arbeiten. Mir als Vielleserin ist natürlich bekannt, welche Probleme es damals auf der Insel gab und ich war gespannt, was Lisa McAbbey sich in diesem Buch hat einfallen lassen. Sie hat es dann auch bestens verstanden, geschichtliche Ereignisse zu einem Abenteuer für Prudence werden zu lassen. Wie in der Kurzbeschreibung erwähnt, erkrankt sie auf ihrer Reise und wird später von einem Schotten begleitet. In den Gesprächen erfährt sie vieles über das Leben und der Probleme der Schotten, die hauptsächlich durch die Engländer verursacht werden. Mir war das bekannt, für Prudence war es neu und es ergab sich für sie eine ganz neue Sichtweise auf alles. Natürlich war die Geschichte für mich vorhersehbar, aber so musste es ja auch sein, denn ein gutes Ende wird erwartet. Deshalb hat mir der Epilog, der sehr ausführlich war, auch bestens gefallen. Auf jeden Fall hat es mir gefallen, was sich die Autorin für und über Prudence hat einfallen lassen, die Gedanken spiegelten die damalige Zeit wieder. Auch die Ideen und Verwicklungen um aus brenzligen Situationen herauszukommen, haben mich begeistern können.


Fazit:
Ein unterhaltsames Buch mit vielen geschichtlichen Ereignissen, aber die Liebe kam auch nicht zu kurz, somit passte alles bestens. Gerne gebe ich hier eine Leseempfehlung über eine romantische und spannende Geschichte.

Bei der Autorin möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken.

Sonntag, 1. Dezember 2019

Rezension - Lametta, Lichter, Leichenschmaus



Autoren: verschiedene - siehe unten

Titel: Lametta, Lichter, Leichenschmaus

Genre: Weihnachtsbuch, Kurzgeschichten

Version: eBook und Taschenbuch

erschienen: 1. Oktober 2019

Seiten: 432

Altersempfehlung: Erwachsene

Verlag: Knaur TB



Über den Autor und weitere Mitwirkende
Sina Beerwald, 1977 in Stuttgart geboren, studierte Wissenschaftliches Bibliothekswesen und hat sich bislang mit elf erfolgreichen Romanen einen Namen gemacht. 2011 wurde sie Preisträgerin des NordMordAward, des ersten Krimipreises für Schleswig-Holstein. 2014 erhielt sie den Samiel Award für ihren Sylt-Krimi »Mordsmöwen«. Seit 2009 lebt und arbeitet die Autorin auf Sylt. Mehr unter www.sina-beerwald.de

Raoul Biltgen, geboren 1974 in Luxemburg, lebt und arbeitet seit 2003 als freier Schriftsteller, Schauspieler und Theatermacher in Wien. Seit einigen Jahren arbeitet er zusätzlich als Psychotherapeut bei der Männerberatung Wien und in der Justizanstalt Sonnberg. 2014 und 2017 war Raoul Biltgen für den Friedrich-Glauser-Preis in der Sparte Kurzkrimi, 2018 in der Hauptkategorie »bester Kriminalroman« nominiert.

Katja Bohnet, Jahrgang 1971, studierte Filmwissenschaften und Philosophie, bevor sie ihr Geld mit Fahrradkurier-Fahrten, Porträtfotos und Zeitungsartikeln verdiente. Sie lebte im Südwesten der USA, in Berlin und Paris, arbeitete im Kibbuz und bereiste vier Kontinente. Jahrelang moderierte sie eine Livesendung auf der ARD und schrieb als Autorin für den WDR. 2012 verfasste sie ihren ersten Roman. Ihre Erzählungen wurden in Literaturzeitschriften und Anthologien veröffentlicht, u.a. im Rahmen des MDR Literaturwettbewerbs 2013. Heute lebt sie neben vielen Büchern, Platten und Kindern zwischen Frankfurt und Köln.

Wolfgang Burger lebt und schreibt abwechselnd in Karlsruhe und Regensburg. Er promovierte an der Universität Karlsruhe (TH) zum Dr.-Ing. und war dort 35 Jahre lang als Akademischer Angestellter in leitenden Positionen tätig. Seit 1995 ist er schriftstellerisch tätig. Die Gesamtauflage seiner Romane beträgt weit über 600.000 Exemplare. Zahlreiche seiner Romane standen auf der Spiegel-Bestsellerliste.

Hilde Artmeier studierte Biologie an der Universität Regensburg und arbeitete viele Jahre in der Pharmaindustrie und anderen Branchen. Heute lebt die Mutter zweier erwachsener Kinder abwechselnd in Regensburg und Karlsruhe und arbeitet als Lektorin und freie Schriftstellerin. 2004 erschien ihr Debüt-Krimi, dem inzwischen weitere sieben Kriminalromane folgten.

Cornelia Kuhnert lebt und schreibt in Isernhagen. Sie war nach dem Geschichts- und Germanistikstudium Lehrerin an verschiedenen Schulen. Seit einigen Jahren arbeitet sie freiberuflich als Autorin von Kriminalromanen und Kurzkrimis aus dem niedersächsischen Kleinstadtmilieu. Seit 2014 hat sie ihre mörderischen Ermittlungen nach Neuharlingersiel verlegt. Zusammen mit Christiane Franke startete sie eine heitere Krimi-Reihe im Rowohlt Verlag. Sie ist Herausgeberin von Anthologien in verschiedenen Verlagen (wie: Mord macht hungrig, 2016, Rowohlt) und hat das Krimifest Hannover aus der Taufe gehoben und mehrere Jahre organisiert. Mehr Infos unter: www.corneliakuhnert.de, www.kuestenkrimi.de

Catalina Ferrera ist das Pseudonym von Eva Siegmund, 1983 in Bad Soden geboren. Sie arbeitete als Kirchenmalerin, Juristin und Verlagsmitarbeiterin, bevor sie sich voll und ganz dem Schreiben widmete. Für ihre Kurzgeschichten hat sie bereits zahlreiche Preise gewonnen. Ferrera lebt in Barcelona und Berlin. Weitere Infos unter: www.Eva-siegmund.de

Nicola Förg hat mittlerweile zwanzig Kriminalromane verfasst und an zahlreichen Anthologien mitgewirkt. Ihre zwei Krimiserien spielen im Voralpenland und an alpinen Tatorten. Ihre Bücher wurden mehrfach für das Engagement im Tier- und Umweltschutz ausgezeichnet. Die gebürtige Oberallgäuerin, die in München Germanistik und Geographie studiert hat, lebt mit Familie sowie Ponys, Katzen, Hunden und anderem Getier auf einem Hof im südwestlichen Eck Oberbayerns, dort wo man schon mit dem Ostallgäu flirtet. Mehr Informationen unter www.ponyhof-prem.de

Christiane Franke lebt gern an der Nordsee, wo ihre bislang 16 Romane und ein Teil ihrer kriminellen Kurzgeschichten spielen. Franke war 2003 für den Deutschen Kurzkrimipreis nominiert und erhielt 2011 das Stipendium der Insel Juist »Tatort Töwerland«. Neben ihrer Wilhelmshavener Krimi-Serie, die im Emons-Verlag erscheint, schreibt sie gemeinsam mit Cornelia Kuhnert für den Rowohlt Verlag eine humorige Krimireihe. Mehr unter: www.christianefranke.de

Elisabeth Kabatek, gebürtige Schwäbin, lebt als Autorin, Kolumnistin und Übersetzerin in Stuttgart. Ihre Romane »Laugenweckle zum Frühstück«, »Brezeltango«, »Spätzleblues«, »Ein Häusle in Cornwall« und »Zur Sache, Schätzle!« wurden auf Anhieb zu Bestsellern. »Schätzle allein zu Haus« ist ihr jüngster Roman. www.e-kabatek.de

Michaela Kastel, geboren 1987, studierte sich nach ihrem Schulabschluss in einer katholischen Privatschule quer durch das Angebot der Universität Wien, ehe sie beschloss, Traum in Wirklichkeit zu verwandeln und Schriftstellerin zu werden. Da sie auch abseits des Schreibens von Literatur umgeben sein möchte, arbeitet sie in einer Buchhandlung und berät Leseratten zur passenden Lektüre. Sie lebt in Wien.

Thomas Kastura, geboren 1966 in Bamberg, lebt ebendort mit seiner Frau und seinen beiden Töchtern. Er studierte Germanistik und Geschichte und arbeitet seit 1996 als Autor für den Bayerischen Rundfunk. Zahlreiche Erzählungen, Jugendbücher und Kriminalromane, u. a. »Der vierte Mörder« (2007 auf Platz 1 der KrimiWelt-Bestenliste). Die britische Küste, vor allem dort, wo sie am einsamsten und gefährlichsten ist, dient Thomas Kastura immer wieder als Inspiration.

Seit ihrer Kindheit liebt Ivonne Keller das Spiel mit der Sprache. Aufgewachsen in einem hessischen Dorf, begeisterte sie sich bereits in der Schule für englischsprachige Literatur und lernte später während eines Auslandsstudiums im andalusischen Granada Spanisch. Die Faszination für Sprache, gekoppelt mit dem Interesse für alles Menschliche, führte sie neben ihrer früheren Tätigkeit als Personalerin zum Schreiben. Dabei interessiert es sie besonders, was mit Menschen passiert, die kurz davor sind, auszuflippen. Wenn das Leben so anstrengend wird, dass die Fassade bröckelt und man auf das schauen kann, was dahinter liegt. Meist sind Frauen ihre Hauptfiguren - so wie in ihrem ersten Roman »Hirngespenster«. Sie lebt mit ihrem Mann, drei Söhnen und einer bunten Katze in der Nähe von Frankfurt am Main.

Vincent Kliesch wurde in Berlin-Zehlendorf geboren, wo er bis heute lebt. Im Jahre 2010 startete er mit dem Bestseller »Die Reinheit des Todes« seine erste erfolgreiche Thriller-Serie, weitere folgten. Mit »Auris« schrieb er den Roman zu einer Hörspiel-Idee seines Freundes Sebastian Fitzek.

Regine Kölpin ist 1964 in Oberhausen geboren, lebt seit ihrem fünften Lebensjahr an der Nordseeküste und schreibt Romane und Geschichten unterschiedlicher Genres. Sie ist auch als Herausgeberin tätig und an verschiedenen Musik- und Bühnenproduktionen beteiligt. Außerdem hat sie etliche Kurztexte publiziert. Ihre Arbeiten wurden mehrfach ausgezeichnet. Regine Kölpin ist verheiratet mit dem Musiker Frank Kölpin. Sie haben fünf erwachsene Kinder, mehrere Enkel und leben in einem kleinen Dorf an der Nordsee. In ihrer Freizeit verreisen sie gern mit ihrem Wohnmobil, um sich für neue Projekte inspirieren zu lassen.

Hinter dem Namen Iny Lorentz verbirgt sich ein Münchner Autorenpaar, das mit »Die Wanderhure« seinen Durchbruch feierte. Seither folgt Bestseller auf Bestseller, die auch in zahlreiche Länder verkauft wurden. »Die Wanderhure« und fünf weitere Romane sind verfilmt worden. Dazu wurde »Die Wanderhure« für das Theater adaptiert und auf vielen Bühnen in Deutschland, Österreich und der Schweiz aufgeführt. Für die Verdienste um den historischen Roman wurde Iny Lorentz 2017 mit dem »Wandernden Heilkräuterpreis« der Stadt Königsee geehrt und in die Signs of Fame des Fernwehparks Oberkotzau aufgenommen.

Judith Merchant studierte Literaturwissenschaft und unterrichtet heute Creative Writing an der Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn. Für ihre Kurzgeschichten wurde sie zweimal mit dem Friedrich-Glauser-Preis ausgezeichnet. Nach der Veröffentlichung ihrer Rheinkrimi-Serie (darunter »Nibelungenmord« und »Loreley singt nicht mehr«) zog Judith Merchant von der Idylle in die Großstadt. 2019 erschien ihr Thriller »ATME!«.

Alexander Oetker, geboren 1982 in Berlin, ist der Frankreich-Experte der neuen Generation - und politischer Journalist im Zentrum der Macht. Er war langjähriger Frankreichkorrespondent für RTL und n-tv, berichtete über Terroranschläge und Bandenkriminalität. Nun arbeitet er als politischer Reporter in Deutschland. Die Bücher seiner Krimireihe um Commissaire Luc Verlain sind stets SPIEGEL-Bestseller.

Gisa Pauly lebt als freie Schriftstellerin in Münster und hat mittlerweile über dreißig Bücher und diverse Drehbücher veröffentlicht. In ihren turbulenten Sylt-Krimis prallt das Temperament von Mamma Carlotta auf die Mentalität der Inselbewohner. 2019 erschien bereits der 13. Band dieser erfolgreichen Reihe. Neben den Syltkrimis landen auch ihre Italienromane regelmäßig auf der Spiegel-Bestsellerliste, ebenso wie ihre neue Reihe, die in Siena spielt: »Jeder lügt, so gut er kann« (2018) und »Es wär‘ schon eine Lüge wert« (2019). 2018 wurde sie von den Lesern der Fernsehprogrammzeitschrift RTV zur beliebtesten Autorin des Jahres gewählt. Mehr unter www.gisapauly.de

Jürgen Seibold, gelernter Journalist, veröffentlichte in den Neunzigern einige Musikerbiografien, darunter einen Spiegel-Bestseller über die Kelly Family. 2007 erschien sein erster Schwabenkrimi »Endlich ist er tot« und neben Theaterstücken und Liebeskomödien, nach einem Psychothriller und einem historischen Roman schreibt er auch heute noch vorwiegend Krimis, gern mit schwarzem Humor versetzt. Ob neugieriger Bestatter, wehleidiger LKA-Ermittler oder ins Allgäu neig’schmeckter Niedersachse: Neben den Mordfällen haben seine Hauptfiguren immer auch private Verwicklungen zu lösen – und manche machen Musik wie ihr Erfinder. Jürgen Seibold lebt mit seiner Familie in der Nähe von Stuttgart.

Markus Stromiedel ist als Krimiautor »Vater« einiger höchst erfolgreicher »Kinder«: Aus seiner Feder stammt die Figur des Kieler Tatort-Kommissars Klaus Borowski sowie des ZDF-Staatsanwaltes Bernd Reuther. Nach seinen Anfängen als Journalist, Dramaturg und Producer schreibt Stromiedel seit vielen Jahren als Drehbuchautor, an seinem Schreibtisch entstanden Bücher u. a. für den »Tatort« und viele weitere bekannte Krimireihen und -serien. Filme nach seinen Drehbüchern gehören zu den erfolgreichsten Produktionen im deutschen Fernsehen. Als Prosa-Autor schuf er für seine Politthriller-Trilogie die Figur des Berliner Hauptkommissars Paul Selig und die beiden Sci-Fi-Thriller »Die Kuppel« und »Zone 5«. Für jugendliche Leser entstand die erfolgreiche Fantasy-Trilogie »Der Torwächter«.

Dina El-Nawab ist ein versierter Krimiprofi: Als Drehbuchautorin schreibt sie für beliebte Serien wie »Großstadtrevier«, »Notruf Hafenkante« und »Morden im Norden«, als Fernsehredakteurin hat sie Krimiserien für die ARD betreut. Ihr Relaunch für »Der Fahnder« wurde für den Deutschen Fernsehpreis nominiert. Inzwischen schreibt Dina El-Nawab auch Kinder- und Jugendbücher, und das mit großem Erfolg: Ihr Buch »Eric Fail – Geht’s noch peinlicher?« stand 2018 auf der Shortlist des Zürcher Kinderbuchpreises.

Angelika Svensson ist das Pseudonym der Krimiautorin Angelika Waitschies. Die Autorin wurde in Hamburg geboren und lebt heute in Schleswig-Holstein. Nach der Ausbildung zur Fremdsprachenkorrespondentin begann sie 1972 ihre berufliche Tätigkeit beim Norddeutschen Rundfunk in Hamburg. Ihre Stationen innerhalb des NDR führten sie in unterschiedliche Bereiche, so auch in die Abteilung Unterhaltung/Fernsehspiel, wo sie auf Produktionsseite an der Entstehung vieler Shows und Krimis mitgewirkt hat. Mittlerweile ist die Autorin freiberuflich tätig. Angelika Svensson ist Mitglied im »Syndikat« und bei den »Mörderischen Schwestern«.

Sabine Trinkaus wuchs im hohen Norden hinter einem Deich auf. Zum Studium verschlug es sie ins Rheinland, wo sie nach internationalen Lehr- und Wanderjahren sesshaft und heimisch wurde. Heute lebt sie in Alfter bei Bonn. 2007 begann sie, ihre kriminellen Neigungen in schriftlicher Form auszuleben. Sie veröffentlichte Kurzgeschichten, für die sie einige Blumentöpfe gewann. 2012 begann sie dann, auch in langer Form zu morden. Im März 2019 erschien ihr sechster Roman und zweiter Thriller »Mutter Seelen Allein«.

Anne von Vaszary, 1975 geboren und aufgewachsen in Sachsen, studierte Dramaturgie und Drehbuchschreiben an der Filmuniversität Babelsberg Konrad Wolf und schlug den damals ungewöhnlichen Weg ins interactive Storytelling ein. Ihre Werke erhielten mehrere Preise, u.a. den Lara Kino Award für die Beste Kinoadaption 2009 sowie den Deutschen Entwicklerpreis für das Beste Adventure 2009 und die Beste Story 2016. 2016 gewann sie auch das Arbeitsstipendium der Mörderischen Schwestern, das den Weg zu ihrem ersten Kriminalroman »Die Schnüfflerin« ebnete. Ein weiterer Band ist für 2021 bereits in Arbeit. Anne von Vaszary lebt mit ihrer Familie in Berlin und schreibt in Sachsen und auf Sylt. Mehr auf: www.annevonvaszary.de

Tom Zai lebt und arbeitet als Lehrer, Schriftsteller und Verleger in der Südostschweiz. Er ist überzeugt, das Leben sei oftmals wahnwitziger als seine Geschichten – obschon das schwer zu glauben ist. Weshalb das Verhältnis zwischen ihm und den Katzen vorbelastet ist, kann unter anderem in seinem satirischen Blog auf www.tomzai.ch nachgelesen werden.

Frederike Labahn wurde 1992 in Lübbecke geboren. Sie studierte Anglistik und Germanistik an der Westfälischen Wilhelms-Universität in Münster. Heute lebt sie in München und arbeitet in der Verlagsbranche.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Mit »Lametta, Lichter, Leichenschmaus« bekommen Sie 24 Mal Mord und Totschlag für Weihnachten.
Dieser Adventskalender der mörderischen Art mit 24 Kurzgeschichten deutscher Top-Autoren ist das perfekte Geschenk für alle Krimi-Liebhaber. Die neue Krimi-Kurzgeschichten-Anthologie nach den Spiegel-Bestsellern »Makronen, Mistel, Meuchelmord« und »Kerzen, Killer, Krippenspiel«.
Sie haben genug von der besinnlichsten Zeit des Jahres, kitschigen Filmen rund um Weihnachten und den immer gleichen Liedern im Radio? Dann freuen Sie sich mit dem Kurzgeschichten-Adventskalender »Lametta, Lichter, Leichenschmaus« auf einen blutigen Advent und schaurige Weihnachten mit 24 heiter bis finsteren regionalen Krimi-Kurzgeschichten.


Meine Meinung:
Bei meiner Suche nach Weihnachtsbüchern habe ich dieses Buch mit 24 Kurzgeschichten gefunden und ich war begeistert, wie viele namhafte Autoren ich kenne. Ein weiteres Mal möchte ich nun erwähnen, dass gerade in der hektischen Vorweihnachtszeit (warum eigentlich hektisch?) nicht jeder Lust und Zeit hat, ein dickes Buch zu lesen. Aber Ablenkung und Entspannung sollte doch schon möglich sein und ja, das geht auch mit Krimis. Mir gefällt, dass ich zwischendurch immer mal wieder eine oder mehrere Geschichten lesen kann. Nun, mir geht es hier anders als bei meinem Schokoladenadventskalender, wo ich brav immer ein Türchen nach dem anderen öffne. Sehr spannend und abwechslungsreich sind die Geschichten, was mir sehr gut gefällt.


Fazit:
Ob zum Selberlesen oder als Geschenk, was durchaus nach dem 1. Dezember noch gemacht werden kann, ich empfehle das Buch gerne weiter.


Beim Verlag möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken.



Rezension - Tannenduft mit Todesfolge



Autorin: Tatjana Kruse

Titel: Tannenduft mit Todesfolge

Genre: Weihnachtsbuch, Krimis

Version: eBook, Taschenbuch, Hörbuch

erschienen: 1. Oktober 2019

Seiten: 216

Altersempfehlung: Erwachsene

Verlag: Haymon Verlag



Über die Autorin:
Die Krimiautorin Tatjana Kruse, Jahrgangsgewächs aus süddeutscher Hanglage, lebt und meuchelt in Schwäbisch Hall. Ihre Krimis sind schräg, komisch und immer mit einem Augenzwinkern geschrieben.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Tatort Tannenbaum: kriminell komische Weihnachtskrimis von Tatjana Kruse!
Eine mörderische Bescherung: Weihnachten mit Krimi-Kruse
Himmlische Ruh? Niemals nicht! Wenn die Königin der Krimödie Weihnachten feiert, geht es alles andere als besinnlich zu. Da treffen Gangster im Rauschgoldengelkostüm mit Pumpguns unterm Kleidchen auf giftige Schoßschlangen, da angelt man beim Eisfischen menschliche Füße, da wird der Weihnachtsmann zum Axtmörder, da färbt sich weißer Schnee blutrot und der Weihnachtself ist unpässlich, weil ihm ein Pitbull in den Hintern gebissen hat.
Wo die Weihnachtsgans vergiftet ist und Santa in Wahrheit ein Killer, da hat an den Tatorten ganz bestimmt eine ihre Spuren hinterlassen: Tatjana Kruse. Mit ihrem unvergleichlichen Humor macht sie die sonst ja angeblich so stille Weihnachtszeit zu einem Feuerwerk an Pointen und sorgt für rundum gute Laune.


Meine Meinung:
Für mich als Krimiliebhaberin stand fest, dass ich in meine Rubrik der Bücher, die bestens zur Winter/Advents/Weihnachtszeit gelesen werden können, auch Krimis aufnehmen werde. Natürlich spannende, aber auch "kein bisschen besinnliche Weihnachtskrimis" 😉
Nachdem ich die Autorin auf der Buchmesse kennen gelernt hatte, wo sie zu ihrem Buch interviewt wurde, stand für mich fest, dass ich dieses Buch unbedingt lesen wollte. Zumal Tatjana Kruse dort auch die Geschichte der gefüllten Gans vorgelesen hatte.
Ich freute mich, als ich das Buch, dann endlich in meinen Händen halten konnte und ich wurde nicht enttäuscht. Die Geschichten sind alle super und sehr abwechslungsreich. Schon der Vormord hat mich begeistert, ja, es wurde richtig gelesen, es gab kein Vorwort sondern einen Vormord. Danach folgen reichlich kriminelle Geschichten.


Fazit:
Wer auch zur Adventszeit nicht auf Krimis verzichten möchte, aber keine Zeit hat, dicke Bücher zu lesen, ist hier bestens aufgehoben. Nach Lust und Laune kann eine Geschichte zwischendurch gelesen werden oder auch zwei oder .... Auf jeden Fall empfehle ich das Buch sehr gerne.


Beim Verlag möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken.

Rezension - Kohlenwäsche



Autor: Thomas Salzmann

Titel: Kohlenwäsche

Genre: Krimi

Version: eBook und Taschenbuch

erschienen: 21.November 2019

Seiten: 306

Altersempfehlung: Erwachsene

Verlag: Emons Verlag



Über den Autor:
Thomas Salzmann wurde 1960 in Pirmasens, Rheinland Pfalz, geboren und studierte in Köln Betriebswirtschaftslehre. Nach mehreren Stationen in der Industrie widmet er sich seit fünf Jahren dem Schreiben. Er ist verheiratet und lebt mit seiner Frau in Mettmann.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Ein Kriminalroman aus dem Herzen des Ruhrgebiets, schnörkellos und herrlich zynisch. Auf Zeche Zollverein wird der Aktionskünstler Claude Freistein tot aufgefunden – die Essener Kunstszene ist in Aufruhr. Als kurz darauf auch sein Agent ermordet wird, steht Hauptkommissarin Frederike Stier vor einem Rätsel. Auf der Suche nach einem Motiv ermittelt sie zwischen Sammlern und undurchsichtigen Galeristen und kommt dem Täter am Ende näher, als ihr lieb ist.


Meine Meinung:
Zufällig wurde ich auf diesen Krimi aufmerksam und neugierig, denn ich lese sehr gerne Regionalkrimis und Krimis, die der Emons Verlag herausbringt. So musste ich dann auch nicht lange überlegen, ob ich dieses Buch lesen wollte.
Ich lernte Hauptkommissarin Frederike Stier kennen, die es mir allerdings anfangs gar nicht so leicht machte. Mir fiel es sehr schwer, sie ihn mein Leserherz zu schließen. Gründe gab es einige, auf die ich hier aber nicht näher eingehen möchte, denn ich müsste sonst zuviel verraten. Außerdem sollte es sich im Laufe der Geschichte ändern und letztendlich konnte ich sie sehr gut leiden und war auch mit dem Ende des Buches sehr zufrieden. Man merkt, ich war sofort mittendrin im Geschehen und die beteiligten Personen waren für mich real, ich runzelte die Stirn, wenn es wieder Situationen gab, in denen es Frederike nicht leicht gemacht wurde. Ich begleitete sie und konnte das Buch gar nicht mehr zur Seite legen. Jetzt, wo sie mir sympathisch war, würde der Autor doch nicht auf die Idee kommen und... eine Entscheidung treffen oder sich eine Wendung einfallen lassen, die mir nicht gefallen würde. Bei manchen Autoren kann ich mir wirklich nicht sicher sein. Aber ich erwähnte ja schon, ich war zu frieden.
Thomas Salzmann hat mich mit seinem Schreibstil nicht nur an das Buch gefesselt, er hat mir auch nebenbei einige interessante Informationen zu kommen lassen. Denn wenn ein Künstler ermordet wird, dann bekommt man schon mal die Möglichkeit, hinter einigen Kulissen zu blicken.


Fazit:
Ich freue mich, dass ich auf dieses Buch aufmerksam gemacht wurde und mich entschieden habe, es zu lesen. Es war der erste Krimi von Thomas Salzmann und ich bin mir sicher, dass er weitere schreiben wird, die ich auf jeden Fall lesen möchte.


Ich möchte mich vielmals bei Mechthilde Vahsen bedanken, die mich auf das Buch aufmerksam gemacht hat und dem Autor danke ich für das Rezensionsexemplar