Freitag, 30. April 2021

Rezension - Kloster, Mord und Dolce Vita - Eine Stimme für den Tod


Autorin: Valentina Morelli

Titel: Kloster, Mord & Dolce Vita - Eine Stimme für den Tod

Genre: Cosy Crime

Version: eBook und Hörbuch

erschienen: 26. März 2021

Seiten: 110

Altersempfehlung: Erwachsene

Herausgeber : beTHRILLED 



Über die Autorin:
Valentina Morelli schreibt seit vielen Jahren Romane. Mit "Kloster, Mord und Dolce Vita" setzt sie der Heimat ihres Herzens ein Denkmal und fängt das unvergleichliche Lebensgefühl unter der Sonne der Toskana ein. Krimis sind für sie ein Mittel, zutiefst menschliche Geschichten zu erzählen.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Folge 8: Carabiniere Matteo im Glück: Er ist nun ganz offiziell Ninas neuer Freund! Auch ihr Vater, Bürgermeister Lenzi, scheint das endlich zu akzeptieren. Oder hat er einfach nur ganz andere Sorgen? Denn in Santa Caterina steht die Wahl des Bürgermeisters an, und Lenzi hat einen starken Konkurrenten: Enno Bianchi. Bis dieser tot im Wald aufgefunden wird - erschossen! Geht Duccio Lenzi etwa über Leichen, um im Amt zu bleiben? Matteo steht vor einer äußerst unangenehmen Ermittlung. Nur gut, dass Schwester Isabella ihm Beistand leistet!


Meine Meinung:
Nun hatte ich also die Möglichkeit, die achte Folge dieser Serie zu lesen und musste feststellen, dass ich einige Teile verpasst habe. Das sollte sich allerdings nicht als Problem herausstellen, denn ich fand mich sofort wieder zurecht.
Aus Schwester Isabella ist nun Äbtissin Isabella geworden und sie muss sich im Kloster um wesentlich mehr kümmern, als es vorher der Fall war. Trotz allem unterstützt sie ihren guten Freund, den Carabiniere Matteo, der ausgerechnet den Bürgermeister und Vater seiner Freundin verhaften musste. Die Beweise waren zu eindeutig. Wie er aus der Sache wieder heraus kommt und ob es ihm gelingt, verrate ich natürlich nicht. Auf jeden Fall fand ich es spannend und unterhaltsam und mir hat es Spaß gemacht, alle zu begleiten.


Fazit:
Dieser kurze Cosy Crime eignet sich wunderbar zum Zwischendurch lesen. Ein roter Faden zieht sich durch die Geschichten und hier könnte die nächste Folge sehr interessant werden. Zum Glück muss ein neugieriger Leser nicht lange auf ein weiteres Buch warten. Gerne gebe ich eine Leseempfehlung und ich habe mir schon eine Erinnerung geschrieben, denn ich möchte Folge neun unbedingt lesen.


Beim Verlag und bei NetGalleyDe möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken. 



#KlosterMordundDolceVitaEineStimmefürdenTod #NetGalleyDE

Rezension - Die SoKo Ki: Ferien, Freunde, Einbrecher



Autorin: Brigitte Vollenberg

Titel: Die Soko Ki - Ferien, Freunde, Einbrecher

Genre: Jugendroman

Version: eBook und Taschenbuch

erschienen: 18. März 2021

Seiten: 228

Altersempfehlung: Jugendliche und Erwachsene

Herausgeber : BoD – Books on Demand


Über die Autorin:
Brigitte Vollenberg, geb. 1953 in Dorsten. Dipl. Betriebswirtin. Neben Uraubs- und Alltagsgeschichten zählt der Krimi zu ihrem Lieblings-Genre.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Emil zieht in ein barrierefreies Haus. Ob er neue Freunde finden wird?
Auf der Gartenparty seiner Eltern lernt er Marlene und Faris kennen. Zusammen mit Kathi, einer Freundin aus Grundschultagen, schließen die vier schnell Freundschaft und verbringen gemeinsam eine Ferienwoche.
Herr Kalikinsky, Emils schrecklicher neuer Nachbar, tritt in ihren Fokus. Es passieren merkwürdige Dinge. Zudem machen Einbrecher die Wohngegend unsicher.
Die Freunde bilden ein Ermittler-Team und nennen sich die Soko Ki. Ihr Spürsinn ist geweckt und sie wollen die Einbrecher zur Strecke bringen.


Meine Meinung:
Ab und zu lese ich gerne Kinder- bzw. Jugendbücher, denn sie erinnern mich meist an die Bücher, die ich als Kind gerne gelesen habe. Da waren zum Beispiel die Freunde, die gemeinsam Abenteuer erlebten. Als ich jetzt auf dieses Buch aufmerksam gemacht wurde, war ich besonders neugierig. Denn die anderen Bücher wurden vor Jahrzehnten geschrieben und nun wollte ich wissen, was die Freunde heutzutage alles erleben.
Wer das Cover genau betrachtet, sieht dort vier Jugendliche, von denen einer im Rollstuhl sitzt. Das ist Emil und er zieht mit seinen Eltern um. Zunächst ist er nicht so begeistert, verlässt er doch die alte gewohnte Umgebung und weiß nicht, was ihn in der neuen erwartet. Schnell finden sich dann vier Jugendliche zusammen und da Ferien sind, können sie auch viel Zeit miteinander verbringen.
Leider finden in der Nachbarschaft einige Einbrüche statt. Die Kinder sind sehr aufmerksam und ihnen entgeht wenig. Schnell gründen sie eine Soko mit dem Zusatz Ki. Logisch, nicht wahr? Auf jeden Fall wollen sie einiges beobachten.
Das alles liest sich schon sehr spannend. Hinzu kommt noch, dass die Autorin gesellschaftliche Probleme in die Geschichte eingebunden hat. Denn jedes der vier Kinder kommt aus einer anderen Familie und hat ein Päckchen zu tragen. Mir hat es sehr gut gefallen, wie alle miteinander umgehen und auch Zwistigkeiten lösen. Vor allem wie sie auf Personen zugehen, wo manch ein Erwachsener die Nase rümpft und schnell mit Vorurteilen zur Hand ist.


Fazit:
Ein Buch, das nachdenklich macht. Ein Buch, das zeigt, dass man das "Loslassen" lernen kann. Ein Buch, das zeigt, wie wichtig Freundschaften sind und vor allem, dass jeder Vertrauen haben sollte.
Brigitte Vollenberg hat somit ein sehr gutes und spannendes Buch geschrieben, das mit Sicherheit nicht nur Kinder ab 8 Jahren lesen sollten, auch Eltern und Großeltern und ach überhaupt, alle Erwachsene, die gerne lesen und vielleicht sogar gerne vorlesen. Ich gebe gerne eine Leseempfehlung.


Bei der Autorin möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken

Donnerstag, 29. April 2021

Rezension - Mord frei Haus




Autor: Thomas Chatwin  

Titel: Mord frei Haus

Genre: Krimi

Version: eBook und broschiert

erschienen: 21. April 2021

Seiten: 320

Altersempfehlung: Erwachsene

Herausgeber : Rowohlt Taschenbuch



Über den Autor:
Thomas Chatwin, geboren 1949, ist promovierter Literaturwissenschaftler und ein profunder England-Kenner. Er liebt Cornwall und verbringt jede freie Minute dort. Seiner langjährigen Freundschaft mit der englischen Bestsellerautorin Rosamunde Pilcher und vielen gemeinsamen Reisen verdankt er ungewöhnlich detailreiche Einblicke in Cornwalls Alltag.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Ausgerechnet als Daphne zusammen mit ihrem Mann Francis den Sonnenaufgang auf der wilden Landzunge Land`s End genießen will, stört ein Anruf die Ruhe. Daphnes Cousine Annabelle ist außer sich. Vor ihrer Tür liegt ein Toter, eingewickelt in Geschenkpapier. Der Ermordete ist Annabelles grantiger Nachbar. Als Chief Inspector Vincent am Tatort Daphne antrifft, ist seine Laune sofort im Keller. Außerdem mutmaßt er, dass Annabelle selbst die Mörderin ist. Nur dem energischen Eingreifen von Daphne ist es zu verdanken, dass ihre Cousine nicht festgenommen wird. Während Daphne auf eigene Faust zu ermitteln beginnt, denkt sich der Täter bereits ein neues Geschenk aus. Und es soll nicht das letzte bleiben.


Meine Meinung:
Daphne und Francis Penrose hatte ich bereits in den beiden ersten Cornwall-Krimis von Thomas Chatwin kennen gelernt und ich freute mich nun darauf, wieder etwas von ihnen zu lesen. Gleich zu Anfang durfte ich die beiden zu einem romantischen Sonnenaufgang begleiten, was mir richtig gut gefallen hat. Allerdings war die schöne Stimmung schnell vorbei, denn Annabelle, die Cousine von Daphne, rief an und  teilte ihnen mit, dass vor ihrer Haustür eine Leiche, eingewickelt in Geschenkpapier, liegen würde. Tja, der ermittelnde Chief Inspector Vincent möchte natürlich nicht, dass Daphne sich einmischt, aber mal ehrlich, wenn die eigene Cousine unter Mordverdacht steht, dann muss Daphne sich doch einmischen, oder?
Leider bleibt es nicht bei dem einen Toten und Daphne und Francis versuchen herauszufinden, wie denn alles zusammenhängt. Besonders Daphne als Briefträgerin erfährt ja sehr viel, wenn sie die Post austrägt, denn sie kann sich mit sehr vielen darüber unterhalten und Informationen zusammen tragen. 
Eigentlich könnte es ein gemütlicher Wohlfühlkrimi sein, aber es wurde für verschiedene Personen extrem gefährlich. 
Der Autor nimmt mich mit nach Cornwall und ich habe alles wunderbar vor Augen, er fesselt mich aber auch an sein Buch. Denn er präsentiert reichlich Personen, die sich verdächtig machen. Ich wusste nicht, wer denn letztendlich der Täter sein könnte. Immer hatte ich jemand anderen in Verdacht und war dann am Ende überrascht. Nicht nur vom Täter, sondern auch mit allem, was damit zusammenhing. 


Fazit:
Thomas Chatwin konnte mich ein weiteres Mal begeistern und deshalb gebe ich gerne eine Leseempfehlung. Außerdem hoffe ich sehr, dass es noch weitere Folgen geben wird.


Beim Verlag möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken.

Rezension - Der tote Rittmeister



Autorin: Elsa Dix

Titel: Der tote Rittmeister

Genre: Krimi, Historisch

Version: eBook und Taschenbuch

erschienen: 19. April 2021

Seiten: 400

Altersempfehlung: Erwachsene

Herausgeber : Goldmann Verlag



Über die Autorin:
Elsa Dix ist eine aus Norddeutschland stammende Krimiautorin. Sie lebt heute mit ihrem Mann und Hund in Düsseldorf und fährt so oft es geht nach Norderney. »Die Tote in der Sommerfrische« ist der Auftakt einer Seebad-Krimireihe um das sympathische Ermittlerduo Viktoria Berg und Christian Hinrichs.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Norderney 1913: Im glanzvollen Seebad, wo der Adel des Kaiserreichs die Sommerfrische genießt, herrscht anlässlich des Thronjubiläums eine feierliche Stimmung. Doch dann überschatten bestürzende Ereignisse die sommerliche Idylle: Ein Rittmeister der kaiserlichen Kavallerie wird ermordet, und ein kleines Mädchen aus dem nahen Seehospiz verschwindet spurlos. Die unerschrockene Viktoria Berg begibt sich mit dem Journalisten Christian Hinrichs auf die Suche nach der Wahrheit und entdeckt in der feinen Seebadgesellschaft Abgründe, tief und geheimnisvoll wie die Nordsee …


Meine Meinung:
Nachdem ich Viktoria Berg und Christian Hinrichs in dem Buch "Die Tote in der Sommerfrische" kennen gelernt hatte, wollte ich natürlich wissen, wie sich bei den beiden alles weiter entwickelt und natürlich war ich auch neugierig, was sie in diesem Buch erleben werden.
Viktoria Berg hat es weiterhin schwer, sie muss sich als Frau und Lehrerin durchsetzen. Selbst Frauen der damaligen Zeit fanden es "wider der Natur" dass eine Frau gerne arbeiten geht, um selbständig sein zu können. Heiraten wollte Viktoria nicht, denn dann hätte sie ihren Beruf nicht weiter ausüben dürfen. Eine verrückte Zeit und aus heutiger Sicht betrachtet, kommt einem manche Einstellung unverschämt vor.
Nun, Viktoria fährt nach Norderney, um dort ihre Ferien zu verbringen. Gleichzeitig möchte sie die Zeit nutzen und eine kranke Schülerin im Seehospiz besuchen. Elli erzählt Viktoria, dass ihre Bettnachbarin Rieke verschwunden ist und bittet sie, das Mädchen zu suchen. Als dann auch noch ein Rittmeister tot aufgefunden wird, gibt es gleich zwei Ereignisse, die Viktoria neugierig machen.
Elsa Dix hat nicht nur ein weiteres spannendes Buch geschrieben, sie hat mir gleichzeitig wieder sehr viel vom damaligen Zeitgeist vermittelt. Denn ausgerechnet finden zu der Zeit, wo Viktoria sich auf der Insel aufhält, Feierlichkeiten zum Thronjubiläum des Kaisers statt. Dies scheint für einige Personen viel wichtiger zu sein, als nach einem Mädchen zu suchen und den Tod eines Rittmeisters aufzuklären. Da sich Christina Hinrichs wegen einer Reportage auf der Insel aufhält, wird er kurzerhand aufgefordert bei der Aufklärung des Todesfalles zu helfen. Ich will jetzt nicht zu viel verraten, aber wer das erste Buch gelesen hat, ahnt, dass Viktoria und Christian einen Weg suchen und finden sollten, damit sie zu einem normalen Zueinander finden können.
Auch diesmal fühlte ich mich an das Buch gefesselt und hätte es am liebsten nicht aus der Hand gelegt. Zu groß war die Spannung und Neugierde. Auf jeden Fall war ich mit dem Ende sehr zufrieden.


Fazit:
Eine gelungene weitere Folge der Serie Seebad-Krimi, die ich gerne empfehle und ich hoffe auf weiteren Folgen. 


Beim Verlag möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken

Rezension - Die Küstenkommissarin - Der Tote am Leuchtturm


Autor: Jonas Brandt

Titel: Die Küstenkommissarin - Der Tote am Leuchtturm

Genre: Krimi

Version: eBook und Taschenbuch

erschienen: 15. März 2021

Seiten: 320

Altersempfehlung: Erwachsene

Herausgeber : Ullstein Taschenbuch



Über den Autor:
Jonas Brandt ist im Norden Deutschlands aufgewachsen. Er arbeitet als Lehrer und reist gern, wobei ihn das Schreiben stets begleitet. Immer wieder zieht es ihn an Deutschlands Küsten, wo er seine klugen Kommissare mit Vorliebe ermitteln lässt.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Am Ostseestrand zwischen Dünen und Kiefernwäldern lauert der Tod Im Schatten des Leuchtturms Dahmeshöved wird unter einer Segeljacht die Leiche eines Jugendlichen gefunden. Kommissarin Frida Beck und ihr Partner Deniz Yilmaz von der Kripo Lübeck übernehmen den Fall. Rasch finden sie heraus, dass der Vater des Opfers sich an der Küste durch den Kauf von Immobilien Feinde gemacht hat. Vor allem ein Nachbar, der seit Jahren Leuchtturmführungen für Touristen anbietet, ist nicht gut auf ihn zu sprechen. Als ein weiterer Toter in Dahmeshöved entdeckt wird, erkennt die Kommissarin, dass die Mordserie noch nicht zu Ende ist ...
 

Meine Meinung
Endlich hatte ich mal wieder einen Krimi gefunden, der an der Ostsee angesiedelt war und dann noch in einer Gegend, die ich kannte. Deshalb war ich natürlich besonders neugierig auf dieses Buch. 
Ich lernte die Kommissarin Frida Beck und ihren sympathischen Partner Deniz Yilmaz kennen, außerdem noch viele weitere Personen, die beteiligt waren. Nicht alle waren mir sympathisch und manche Handlung hat dann bei mir auch nur Kopfschütteln hervor gerufen. Das zeigt sofort, dass ich schnell mittendrin steckte und gespannt war, wer denn nun der Täter ist. Verdächtige gab es genügend, ich war mir nicht sicher, wer es denn nun tatsächlich war und am Ende auch sehr überrascht. Von dieser Person hatte ich das nicht vermutet. 
Das Buch beginnt mit der Schilderung einer lebensgefährlichen Flucht im Jahr 1977 aus der damaligen DDR. Die Familie wollte in einem Schlauchboot über die Ostsee fliehen. Leider hat es nicht geklappt. Dann gab es den zeitlichen Sprung in das Jahr 2019. Ich war natürlich neugierig, ob es einen Zusammenhang gab und konnte das Buch kaum zur Seite legen. Außerdem gab es soviel "Drum herum", was ebenfalls interessant war. Ob es nur das Privatleben von Frida Beck betraf oder ihr berufliches Fortkommen. Es zeichnen interessante Entwicklungen ab. 


Fazit:
Ein gelungener Auftakt einer neuen Serie. Ich bin auf weitere Folgen gespannt, gebe aber zunächst für dieses Buch gerne eine Leseempfehlung.

Beim Verlag und bei NetGalleyDe möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken.


#DieKüstenkommissarinDerToteamLeuchtturm #NetGalleyDE

Rezension - Mydworth - Der falsche Mann


Autor: Neil Richards
Autor: Matthew Costello

Titel: Mydworth - Der falsche Mann

Genre: Krimi, Historisch, Cosy Crime

Version: eBook, Hörbuch, Taschenbuch

erschienen: 24. Februar 2021

Seiten: 156

Altersempfehlung: Erwachsene

Herausgeber : Bastei Lübbe 
Herausgeber : beTHRILLED  eBook




Über die Autoren
Matthew Costello ist Autor erfolgreicher Romane wie "Vacation" (2011), "Home" (2014) und "Beneath Still Waters" (1989), der sogar verfilmt wurde. Er schrieb für verschiedene Fernsehsender wie die BBC und hat Dutzende Computer- und Videospiele gestaltet, von denen "The 7th Guest", "Doom 3", "Rage" und "Pirates of the Caribbean" besonders erfolgreich waren. Er lebt in den USA. Bereits seit den späten 90er-Jahren schreibt er zusammen mit Neil Richards Texte, bislang allerdings nur fürs Fernsehen. "Cherringham" ist die erste Krimiserie des Autorenteams in Buchform.

Neil Richards hat als Produzent und Autor für Film und Fernsehen gearbeitet sowie Drehbücher für die BBC, Disney und andere Sender verfasst, für die er bereits mehrfach für den BAFTA nominiert wurde. Für mehr als zwanzig Videospiele hat der Brite Drehbuch und Erzählung geschrieben, u.a. "The Da Vinci Code" und, gemeinsam mit Douglas Adams, "Starship Titanic". Darüber hinaus berät er weltweit zum Thema Storytelling. Bereits seit den späten 90er-Jahren schreibt er zusammen mit Matt Costello Texte, bislang allerdings nur fürs Fernsehen. "Cherringham" ist die erste Krimiserie des Autorenteams in Buchform.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Im verschneiten Mydworth wird eines Nachts der junge Ben Carter ermordet aufgefunden. Und die Beweise scheinen eindeutig: Sein bester Freund Oliver muss der Täter sein. Obwohl dieser seine Unschuld beteuert, sind Richter und Geschworene sich einig und der junge Mann wird zum Tode verurteilt. Wenige Tage vor der Vollstreckung des Urteils werden Harry und Kat auf den Fall aufmerksam und beginnen zu ermitteln ... Können sie den wahren Täter rechtzeitig finden und einen Unschuldigen retten?
Ein glamouröses Ermittlerduo, ungewöhnliche Verbrechen, schnelle Autos, schicke Kleider und rauchende Revolver - das ist Mydworth, die neue Serie von Matthew Costello und Neil Richards, den Autoren der britischen Erfolgsserie Cherringham. Sir Harry Mortimer, der ehemalige Spion im Dienste ihrer Majestät, ermittelt zusammen mit seiner umwerfenden Ehefrau Kat, die es mit jedem Bösewicht aufnehmen kann! Mydworth ist eine spannende Zeitreise ins England der 20er Jahre - für Fans von Babylon Berlin, Downton Abbey und Miss Fishers mysteriösen Mordfällen.


Meine Meinung:
Manchmal schaffe ich es einfach nicht, alle Folgen einer Serie zu lesen. Ich finde es zwar schade, aber es mindert nicht das Lesevergnügen. Zumindest nicht bei dieser Serie, problemlos kann ich immer mal wieder ein Buch lesen. 
Diesmal haben Sir Harry und Lady Mortimer sehr wenig Zeit, einen Fall aufzulösen. Denn der vermeintliche Täter Oliver wurde vom Gericht als schuldig angesehen und zum Tode verurteilt. Ich durfte die beiden begleiten und herausfinden, was in der fraglichen Nacht, als Ben ermordet wurde, tatsächlich passiert ist. Es war nicht leicht, aber die beiden gaben alles und am Ende .... war ich zufrieden. Wer aber nun der wirkliche Täter war, verrate ich nicht, das muss jeder selber lesen. 


Fazit:
Eine weitere gelungene Folge, in der die Mortimers ermitteln. Gerne gebe ich eine Leseempfehlung. Vor allem lässt sich das Buch wunderbar zwischendurch lesen. 


Beim Verlag und bei NetGalleyDe möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken.


#MydworthDerfalscheMann #NetGalleyDE

Rezension - MacTavish & Scott - Tod eines Künstlers



Autorin: Gitta Edelmann

Titel: MacTavish & Scott - Tod eines Künstlers

Genre: Cosy Crime

Version: eBook und Hörbuch

erschienen: 26. Februar 2021

Seiten: 153

Altersempfehlung: Erwachsene

Herausgeber : beTHRILLED 



Über die Autorin:
Gitta Edelmann wurde in Offenburg geboren. Bevor sie das Schreiben zum Beruf machte, arbeitete sie als Fremdsprachenassistentin, Übersetzerin und Sprachlehrerin in Deutschland, Brasilien und Schottland. Jetzt lebt sie in Bonn. Geschrieben hat sie eigentlich immer – Briefe, Gedichte, Reisetagebücher, später Geschichten für ihre vier Kinder.
Seit 2004 veröffentlicht sie Romane und Kurzgeschichten in verschiedenen Genres für Kinder und Erwachsene. Besonders Gitta Edelmanns Canterbury-Krimi-Reihe und ihre historischen Romane "Badisches Wiegenlied" und "Himmelsliebe" haben ein breites Publikum gefunden. Die Autorin ist Mitglied in mehreren Autorenvereinigungen und gibt neben Lesungen auch Workshops für Kreatives Schreiben.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Folge 3: Finola und Anne sind hocherfreut: Ihre Detektei entwickelt sich gut und etabliert sich immer mehr in Edinburgh. Da folgt auch schon der nächste Fall, der sie sogar persönlich betrifft: Annes guter Freund Gordon hat sich das Leben genommen. Sie ist zutiefst erschüttert. Dass der erfolgreiche, charismatische Künstler Selbstmord begangen haben soll, kann und will sie nicht glauben. Und tatsächlich fällt ihr Verdacht auf jemanden, den sie ebenfalls gut kennt - doch dann wird diese Person tot aufgefunden ... Ist Anne selbst nun etwa auch in Gefahr?


Meine Meinung:
Inzwischen kenne ich Finola und Anne ganz gut und ich freute mich, dass ich eine weitere Folge lesen konnte. Denn neben den abgeschlossenen Fällen, gibt es doch noch eine ungeklärte Angelegenheit, deren Auflösung ich anscheinend immer näher komme.
Während Finola den Auftrag bekommt, nach York zu fahren, um dort einiges in Erfahrung zu bringen, stirbt ein guter Freund von Anne. Angeblich Selbstmord, aber das glaubt sie nicht und schon gibt es einen Grund, sich darum zu kümmern. In diesem Buch erfahre ich als Leserin sehr viel über Anne und ihr Leben, was sehr interessant ist. Für Finola gibt es auch eine besondere Entwicklung, auf deren Fortsetzung ich sehr gespannt bin.
Gitta Edelmann hat mich auch dieses Mal wieder an ihr Buch gefesselt. Außerdem hat sie gezeigt, dass selbst ein Buch im Genre "Cosy Crime" spannend sein kann. 

Fazit:
Allen Serienjunkies möchte ich diese Serie gerne empfehlen. Die Hauptfälle sind immer abgeschlossen, aber eine gewisse Neugierde wird geweckt. Da es keinen dicken Schmöker sind, eignen sich die Bücher durchaus zum "Zwischendurchlesen".


Beim Verlag und bei NetGalleyDe möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken.


#MacTavishScottTodeinesKünstlers #NetGalleyDE

Sonntag, 25. April 2021

Rezension - Tod auf dem Rhein



Autor: Stefan Winges

Titel: Tod auf dem Rhein

Genre: Historisch, Krimi, Klassiker

Version: Taschenbuch

erschienen: 5. November 2004

Seiten: 400

Altersempfehlung: Erwachsene

Herausgeber : Emons



Über den Autor:
Stefan Winges, geboren 1957 in Rheydt. Studium der Philosophie, Germanistik und Komparatistik in Bonn. Schon während des Studiums Tätigkeit als Antiquar, zuerst in Bonn, dann ab 1986 in Köln.


Kurzbeschreibung, übernommen:
1903: Dr. Watson folgt einem Hilferuf von Luzia Bylandt, jetzt Mrs. Jones, nach Ägypten. Bei Ausgrabungen im Tal der Könige häufen sich die mysteriösen Vorfälle. Um in den Besitz eines altägyptischen Amuletts zu gelangen, geht eine obskure Bande von Grabräubern offenbar über Leichen. Sogar in Cairo. bei ihrem alten Kölner Freund Baron Oppenheim, ist Luzia nicht sicher. Eine gefährliche Flucht quer durch Europa beginnt. Erst in Köln kommt das wahre Ausmaß der Affaire ans Licht. Sherlock Holmes und Dr. Watson stellen sich einem übermächtigen Gegner und müssen erfahren, dass es im romantischen Rheintal genauso tödlich zugehen kann wie an den Ufern des Nils.


Meine Meinung:
Nachdem ich von Stefan Winges den Krimi " Der vierte König" gelesen hatte, war für mich klar, dass ich auch dieses Buch unbedingt lesen wollte. Es begann dann für mich sehr humorvoll, denn Holmes und Watson erinnerten sich an den Fall vor einigen Jahren in Köln. Begriffe wie "Jungfrau war keine Jungfrau" und "Stippefott" empörten die Haushälterin Mrs Hudson, amüsierten Holmes und machten Watson verlegen. Aber dies möchte ich nur am Rande erwähnen.
Eines Tages erhält Watson einen Brief aus Ägypten, der alles ins Rollen bringt. Holmes ist leider schon seit einiger Zeit unterwegs, ohne eine Nachricht hinterlassen zu haben. So macht sich Watson alleine auf den Weg nach Cairo. Nach einer erstaunlichen kurzen Reisezeit von fünf Tagen erreicht er sein Ziel und trifft dort auf alte Bekannte des ersten Buches. Ich möchte hier natürlich nicht alles nacherzählen, aber einige Hinweise sind schon wichtig, um meine Begeisterung zu verstehen. Ein Ausflug zu einer Grabkammer von Watson und Mrs. Jones, die den Brief geschrieben hatte, bekam eine gefährliche Wendung. Dies und einiges mehr, veranlassten die Flucht mehrerer Personen nach Köln. Natürlich war die Reise nicht ohne Gefahren, selbst die Fahrt im Orientexpress war nicht so harmlos, wie sie sonst immer war.
Mir hat es sehr gut gefallen, dass der Autor bekannte Persönlichkeiten und auch andere Begebenheiten aus Klassikern und der Zeitgeschichte in diesem Buch eingebunden hat. Wir wissen ja alle, dass Dr. Watson derjenige war, der alle Abenteuer von Sherlock Holmes nieder geschrieben hat. Deshalb erfahren wir Leser alles aus Sicht von Watson, geschildert in der Ich-Form. Natürlich taucht Holmes auf und mischt eifrig mit.
Ich erwähnte ja schon, dass die Reise nicht ohne Gefahren war. Es wurde immer spannender, sogar der Kölner Dom stand gefährlich im Weg. Nicht nur ich fragte mich, wer denn hinter allem steckt und die Auflösung war für alle eine Überraschung.
Der Schreibstil des Autors hat mir gut gefallen, da ich inzwischen einige alte Geschichten von Holmes und Watson gelesen hatte, konnte ich auch Vergleiche anstellen. Deshalb bin ich der Meinung, dass es eine gelungene Hommage ist.


Fazit:
Mir hat das Buch sehr gut gefallen, vor allem hatte ich das Gefühl, es passt so richtig zu den alten  Geschichten  über die Fälle von Sherlock Holmes und Dr. Watson. Gerne gebe ich eine Leseempfehlung.
Leider gibt es keine Neuauflagen des Verlages, aber die Bücher können beim Autor angefordert werden.


Ich bedanke mich vielmals beim Autor für das Rezensionsexemplar. 

Freitag, 23. April 2021

Bloggeburtstag

 



Das hätte ich vor acht Jahren nie gedacht. Ich habe in den letzten Jahren nicht nur tolle Bücher gelesen und rezensiert. Ich durfte Petra Schier, die Autorin meines ersten rezensierten Buches, persönlich kennen lernen.  
Im Laufe der Jahre konnte ich sehr viele Autoren treffen, ob auf Messen, Lesungen oder bei mir im Wohnzimmer. Lesen war ja schon immer mein Hobby, allerdings hat es sich in eine wunderbare Richtung entwickelt. 
Natürlich möchte ich auch nicht die vielen sympathischen Mitarbeiter der Verlages unerwähnt lassen, die dafür sorgen, dass mein Lesestoff nie ausgeht.
Aber ganz wichtig ist für mich, dass ich gaaaanz viele Bloggerkolleginnen und -kollegen habe, einige Bindungen sind enger geknüpft worden, andere etwas lockerer. Auf den Buchmessen können wir uns treffen und es ist wie ein Klassentreffen. Und gerade in dieser Zeit ist es toll diese Kontakte zu haben und vor allem zu pflegen, sei es durch Telefonate oder Zoom-Treffen. Wir machen das beste draus und verlieren uns nicht aus den Augen.

Eigentlich wollte ich ja nur schreiben, dass ich nie gedacht hätte, was ich nach dem 23. April 2013 alles erleben würde und nun könnte ich immer weiter schreiben und noch wesentlich mehr aufführen. 
Wie war das? Autoren bedanken sich gerne am Ende eines Buches.

Ich möchte hier auch einen Dank aussprechen:

Meinen Lesern, die meinen Beiträge folgen und mir sogar Rückmeldungen geben, wenn sie ein empfohlenes Buch gekauft und begeistert gelesen haben.

Allen Autoren, die so tolle Bücher schreiben, die mich fragen, ob ich vorab lesen und "meckern" möchte, die mir ihre Bücher vorab zur Verfügung stellen und und und 

Allen Verlagsmitarbeitern, die zu uns Blogger gute Verbindungen haben und uns auch immer wieder überraschen

Allen Bloggern für den Austausch, für die Zusammenarbeit und und und

Ok, ich erlöse euch jetzt 😉 außerdem liegen hier noch Bücher, die gelesen und rezensiert werden möchten.

Sollte ich etwas vergessen habe, seht es mir bitte nach. Ich schwebe gerade und freue mich über die letzten Jahre und auf die kommenden.

Donnerstag, 22. April 2021

Rezension - Mit fünfzig erwartest du Meer



Autorin: Elli Voss

Titel: Mit fünfzig erwartest du Meer

Genre: Roman

Version: eBook und Taschenbuch

erschienen: 13. April 2021

Seiten: 416

Altersempfehlung: Erwachsene

Herausgeber : Heyne Verlag



Über die Autorin
Elli Voss ist das offene Pseudonym von Isabella Straub, geboren 1968 in Wien. Sie studierte Germanistik und Philosophie und arbeitet als Journalistin und Werbetexterin in Klagenfurt am Wörthersee. Unter ihrem Klarnamen schreibt sie literarische Romane.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Romy wird fünfzig, und ihr Mann Werner schenkt ihr eine romantische Reise nach Italien. Glaubt sie zumindest. Als sich herausstellt, dass es sich um eine Schnäppchen-Busfahrt handelt, auf der Töpfe und Koffer verkauft werden, ist Romys Freude bereits erheblich gedämpft. Zum Glück sitzt die quirlige Lilo mit im Bus. Als die beiden Frauen an einer Raststätte die strengen Zeitvorgaben des Busfahrers aus den Augen verlieren, fährt der Bus ohne sie weiter. Romy kann nicht glauben, dass ihr Werner sie einfach an der Autobahn stehen lässt. Und beschließt, auszubrechen, um echte Abenteuer zu erleben.


Meine Meinung:
Tja, mit der Erwartungshaltung ist es so eine Sache. Romys Mann ist ein Sparfuchs. Zum Geburtstag schenkt er ihr Karten für ein besonderes Konzert in Italien. Allerdings spart er bei der Anreise und bucht eine Busfahrt. Was ja eigentlich auch in Ordnung wäre, würde der Bus auf direktem Weg zum Ziel fahren und nicht überall für Verkaufsveranstaltungen halten. Romy ist etwas sauer, das wäre ich übrigens auch und fragt nicht, wie sehr. Als der Bus dann ohne sie und Lilo, eine andere Mitreisende abfährt, kann sie es kaum fassen. Ich weiß nicht, was ich gemacht hätte. Allerdings gebe ich zu, dass mir an dieser Stelle mein Humor abhanden gekommen wäre. Nun ja, um das Buch zu lesen, braucht man als Leser auch besonderen Humor. Wer nun wissen will, was Romy und Lilo erlebt haben und warum ihr Mann sie nicht angerufen hat, muss das Buch lesen, denn ich verrate nichts.


Fazit:
Wer Bücher liebt, die einen etwas besonderen Humor haben, wird hier vielleicht Spaß haben. Eine etwas abenteuerliche Fahrt als Geburtstagsgeschenk, für mich wäre das nichts gewesen.


Beim Verlag möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken. 

Mittwoch, 21. April 2021

Rezension - Einer muss doch anfangen! Das Leben der Sophie Scholl


Autor: Werner Milstein

Titel: Einer muss doch anfangen! Das Leben der Sophie Scholl

Genre: Biografie

Version: eBook und broschiert

erschienen: 22. März 2021

Seiten: 208

Altersempfehlung: Jugendliche und Erwachsene

Herausgeber : Gütersloher Verlagshaus 



Über den Autor:
Werner Milstein, geb. 1955, Studium der Theologie und Philosophie in Münster und Göttingen, er war Gemeindepfarrer in Ostwestfalen, danach im Verlagswesen in Hamburg tätig. Zurzeit ist er Religionslehrer am Berufskolleg in Olsberg/Sauerland.


Kurzbeschreibung, übernommen:
"Man muss einen harten Geist und ein weiches Herz haben." (Sophie Scholl)
Sophie Scholl ist eine der Symbolfiguren des Widerstands gegen Hitler. Werner Milstein portraitiert anlässlich des 100. Geburtstags am 9. Mai 2021 das Leben dieser faszinierenden Persönlichkeit und fragt, ob ihr Leben jungen Menschen, die nach Orientierung und Sinn suchen, heutzutage eine Hilfe sein kann.
Angereichert mit zahlreichen Quellen, Fotos und Querverweisen ist diese leicht zu lesende Biografie eine Fundgrube für Jugendliche, aber auch historisch interessierte Erwachsene.
Für Jugendliche und junge Erwachsene Eine spannende Einstiegslektüre in das Leben Sophie Scholls Zum 100. Geburtstag von Sophie Scholl am 9. Mai 2021


Meine Meinung:
Vor hundert Jahren wurde Sophie Scholl geboren und der Name sollte eigentlich allen etwas sagen. Wer nun etwas mehr über sie erfahren möchte, sollte dieses Buch lesen. 
Werner Milstein hat in der Biografie über alle Stationen ihres Lebens geschrieben. Wobei es sich in der Hauptsache nicht um die Arbeit in der Widerstandgruppe drehte, sondern um den Werdegang und wie es dazu kam. Ich lerne zunächst die Eltern Scholl kennen und später nach und nach die Geschwister. Sophie wächst in einer Zeit auf, wo das Leben vieler gesteuert wird. Entweder lief man damals mit oder hinterfragte einiges, was allerdings gefährlich werden konnte. Anfangs waren Sophie und ihre Geschwister von den Machthabern begeistert, bis immer mehr passierte, was sie nicht mehr hinnehmen konnten und wollten. Die innere Zerrissenheit konnte ich spüren, die Bedenken der Eltern verstehen und die Entwicklung erahnen. Ich fand es ausgesprochen interessant, so vieles über Sophie, ihrer Familie und Freunde zu lesen. Ich bin mir nicht sicher, ob ich soviel Mut gehabt hätte. Nun jeder weiß, wie damals alles endete und man kann heute dafür sorgen, dass sie und alle anderen nicht in Vergessenheit geraten.


Fazit:
Eine sehr interessante Biografie, sie macht nachdenklich, sie lässt einiges erahnen und sie sollte dafür sorgen, dass die mutigen jungen Leute nicht vergessen werden.  Gerne gebe ich eine Leseempfehlung und dies ganz besonders an Jugendliche.


 Beim Verlag und bei Literaturtest möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken


Rezension - Krabbenchanson



Autorin: Lili Andersen

Titel: Krabbenchanson

Genre: Krimi

Version: eBook und Taschenbuch

erschienen: 13. April 2021

Seiten: 432

Altersempfehlung: Erwachsene

Herausgeber : Heyne Verlag



Über die Autorin:
Lili Andersen ist das Pseudonym der Krimiautorin und Kunsthistorikerin Liliane Skalecki. Wie ihre Protagonistin Louise Dumas hat auch Lili Andersen französische Wurzeln, ein Herz für kleine friesische Inseln und einen Hang zum Kochen köstlicher Gerichte. Sie lebt mit ihrer Familie in Bremen und Südfrankreich.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Zwischen Meeresrauschen und Möwengeschrei erholt sich Köchin Louise Dumas von einem gebrochenen Herzen. Seit sich die Französin bei ihrer Patentante auf Pellworm einquartiert hat, geht es ihr viel besser. Schon bald spricht sich herum, dass eine Sterneköchin auf der Nordseeinsel weilt – und Louise bekommt den Auftrag, für die Geburtstagsgäste eines gefeierten Schlagersängers zu kochen. Als am Ende des rauschenden Fests jedoch der Gastgeber tot aufgefunden wird, ahnt Louise, dass mehr als ein simples Unglück dahintersteckt. Während Kriminalkommissar Mommsen noch an einen Unfall glaubt, ist Inselköchin Louise bereits einem gefährlichen Mörder auf der Spur …


Meine Meinung:
Darf ich vorstellen: Sture, ein Esel, der gerne Äpfel frisst und wenn keiner aufpasst, gerne auch in der Küche von Louises Tante. Bei diesem Buch habe ich mich mal wieder vom Cover verleiten lassen. Der Esel hat mich so lieb angeschaut.
Das war dann auch der Grund, weshalb ich Louise Dumas und ihre Tante kennen lernen konnte. Louise will bei ihrer Patentante eine Auszeit nehmen, auf die Ursache will ich hier jetzt nicht näher eingehen. Schnell lebt sie sich ein und ihr fallen die tollsten Rezepte ein, die sie bei ihrer Tante umsetzt. Sie erkundet die Insel und trifft natürlich viele Leute, Einheimische und auch Urlauber. Mit einer jungen Frau unterhält sie sich. Es ist Chiara, von ihr erfahre ich durch rückblickende Kapitel einiges, was sich später als sehr wichtig herausstellen sollte.
Da ich Louise begleite, lerne ich die kleine Insel gut kennen und darf lesen, was sie leckeres zu Essen zaubert. Es spricht sich herum, dass sie eine Sterne-Köchin ist und deshalb wird sie gebeten, ein Büfett für ein Geburtstagsfeier anzurichten. Leider stirbt der Gastgeber und Louise, die aus einem anderen Grund schon sehr neugierig ist, möchte auch hier wissen, wie das passieren konnte.
Das wollte ich ebenfalls wissen, denn mir kamen einige Personen schon etwas merkwürdig vor.


Fazit:
Ich fand das Buch sehr unterhaltsam, allerdings habe ich das Gefühl, dass Krimi vielleicht nicht die richtige Bezeichnung ist, denn ich habe zunächst sehr viel über die Insel und Rezepte erfahren, bis es dann so richtig kriminell wurde. Ich ordne das Buch jetzt für mich als spannenden Roman ein.  Eine Leseempfehlung gebe ich aber trotzdem gerne. 


Beim Verlag möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken.

Rezension - Miss Merkel: Mord in der Uckermark



Autor: David Safier

Titel: Miss Merkel - Mord in der Uckermark

Genre: Roman, Humor

Version: eBook, Hörbuch und broschiert

erschienen: 23. März 2021

Seiten: 320

Altersempfehlung: Erwachsene

Herausgeber : Kindler Verlag



Über den Autor:
David Safier, 1966 geboren, zählt zu den erfolgreichsten Autoren der letzten Jahre. Seine Romane, darunter «Mieses Karma», «Jesus liebt mich», «Happy Family» und «Muh» erreichten Millionenauflagen. Auch im Ausland sind seine Bücher Bestseller. Als Drehbuchautor wurde David Safier unter anderem mit dem Grimme-Preis sowie dem International Emmy (dem amerikanischen Fernseh-Oscar) ausgezeichnet. David Safier lebt und arbeitet in Bremen, ist verheiratet, hat zwei Kinder und einen Hund.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Was macht Angela Merkel, wenn sie in Rente geht? Sie löst Kriminalfälle.
Wir schreiben das Jahr 2022. Angela ist seit sechs Wochen in Rente und mit Mann und Mops in die Uckermark gezogen. Nach dem turbulenten Leben in Berlin fällt es ihr jedoch schwer, sich auf das beschauliche Landleben einzulassen. Als aber der Freiherr Philipp von Baugenwitz vergiftet und bekleidet mit Ritterrüstung in einem von innen verriegelten Schlossverlies gefunden wird, erwacht neues Leben in Angela. Endlich wieder ein Problem, das gelöst werden will! Unterstützt von ihrem liebenden Ehemann und dem sanften Bodyguard Mike macht sie sich auf die gefährliche Suche nach dem Mörder. Wird Angela ihn finden? Wird sie in Klein-Freudenstadt heimisch werden? Gar das erste Mal in ihrem Leben eine wahre Freundin finden? Oder wird eine der sechs verdächtigen Frauen ihr zuvor den Garaus machen? Fragen, die nur eine große Detektivin beantworten kann!


Meine Meinung:
Von David Safier habe ich im Laufe der Jahre einige Bücher gelesen, die mich begeistert haben. Auf meinem Stapel zu lesender Bücher liegen auch noch ein paar, die darauf warten, dass ich sie endlich lese. Bei diesem wollte ich allerdings nicht lange warten und habe sofort nach Erhalt mit dem Lesen begonnen, was eine sehr gute Entscheidung war. 
Mein Motto lautet ja, dass ich nicht spoilern will und nichts vom Inhalt verrate. Was jetzt fast etwas schade ist, denn es gab so viele Stellen, wo ich lachen musste. Meist war ich am Kichern und ich dachte mir, gut, dass ich nicht unterwegs war, als ich das Buch gelesen habe. Die Leute um mich herum hätten wahrscheinlich etwas irritiert geguckt. 
Die Geschichte ist vom Autor nicht nur humorvoll geschrieben, sie ist vor allem unterhaltsam und spannend. Über viele Dialoge habe ich mich köstlich amüsiert. Vielen Beteiligten hat der Autor originelle Charaktere zugeordnet und besonders die beiden Herren, die Angela meist begleiteten, wurden sehr gut beschrieben. Der eine würde als Diplomat nie überleben und der andere kann zwar retten, aber Frauen gegenüber ist er hilflos ausgeliefert. Natürlich ging es in erster Linie darum, dass aus Angela Merkel eine Miss Merkel wurde und sie unbedingt in Erfahrung bringen wollte, was denn tatsächlich passiert ist. Das Ende hat mich dann auch sehr überrascht, mit diesem Täter hätte ich nicht gerechnet. Achja, Putin wollte ich noch kurz hervorheben, nicht den echten, den anderen, der eine wichtige Rolle im Buch hatte. Lasst Euch überraschen. 


Fazit:
Spitzenmäßig! Ich hatte so viel Spaß beim Lesen und deshalb möchte ich das Buch gerne weiter empfehlen. 
 

Beim Verlag möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken.

Rezension - Highland Hope - Ein Bed & Breakfast für Kirkby


 
Autorin: Charlotte McGregor

Titel: Highland Hope - Ein Bed & Breakfast für Kirkby

Genre: Roman

Version: eBook und Taschenbuch

erschienen: 13. April 2021

Seiten: 448

Altersempfehlung: Erwachsene

Herausgeber : Heyne Verlag



Über die Autorin:
Mit Sehnsuchtsorten kennt sich Charlotte McGregor aus. Schon in frühester Kindheit fühlte sie sich zu Städten und Ländern hingezogen, die sie nur aus Büchern oder Filmen kannte. Kein Wunder, dass sie aus ihrem Fernweh einen Beruf gemacht hat. Die Journalistin schrieb jahrelang Reiseberichte für Zeitungen und Magazine, ehe sie ihre Lieblingsorte auch in Romanen verewigte. Derzeit schlägt ihr Herz für Schottland, wo sie regelmäßig mit ihrem Mann durch Städte, Dörfer und die Highlands streift und sich voller Enthusiasmus auf Whisky, Haggis und Kilts stürzt.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Colleen Murray hat nichts zu verlieren, als sie Boston hinter sich lässt, um auf Wunsch ihres verstorbenen Vaters ein paar Monate in seiner schottischen Heimat Kirkby zu verbringen. Die Schönheit der Highlands und den eigenwilligen Charme der Dorfbewohner nimmt sie anfangs kaum wahr. Doch dann trifft sie Alex Fraser, den Besitzer des romantischen Bed & Breakfast. Der alleinerziehende Vater ist nicht nur genau ihr Typ, sondern teilt auch ihre Leidenschaft fürs Reiten. Wird Colleen die Reise zu ihren Wurzeln dabei helfen, endlich ihren Platz im Leben zu finden? Das Glück scheint jedenfalls zum Greifen nahe. Bis Alex´ Vergangenheit ihn einzuholen und alles zu zerstören droht ...


Meine Meinung
:
Ach ist das schön! Ich konnte nicht nur mit einem Buch verreisen, ich fühlte mich auch sehr wohl dabei. Gerne habe ich Colleen Murray begleitet, obwohl der Grund ihrer Reise nicht so erfreulich war. Aber ihr Vater hatte sich Gedanken gemacht und aus dem Grund Colleen um die Erfüllung seines letzten Wunsches gebeten. 
Ich lernte mit Colleen die wunderschöne Gegend und das abwechslungsreiche Wetter kennen und natürlich auch viele Bewohner des Ortes. Wobei ich bei manchem das Gefühl hatte, dass er/sie mir Ärger bereiten wird. Also, nicht direkt mir, sondern Colleen und anderen mir sympathischen Personen. Das zeigt mal wieder, dass ich so richtig mittendrin in der Geschichte steckte. Ich habe mit meinem Gefühl und meiner Ahnung richtig gelegen, allerdings zeichnet es eine Autorin aus, was sie sich einfallen und wie schlimm sie alles werden lässt. Mit ihren Ideen und Wendungen hat Charlotte McGregor mich überraschen können. Aber ich gebe auch zu, dass ich eine Person sehr gerne mal kräftig geschüttelt hätte. Geht's noch? Ich werde hier natürlich nichts verraten und nur erwähnen, dass ich mit dem Verlauf und dem Ende sehr zufrieden war.


Fazit:
Ein sehr schönes unterhaltsames Wohlfühlbuch, das ich gerne weiter empfehle. Ich persönlich freue mich auch auf die weiteren Folgen.


Beim Verlag möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken.

Sonntag, 18. April 2021

Rezension - Die Bildhauerin



Autorin: Pia Rosenberger

Titel: Die Bildhauerin

Genre: Historisch, Biografie

Version: eBook, Hörbuch, Taschenbuch

erschienen: 12. April 2021

Seiten: 352

Altersempfehlung: Erwachsene

Herausgeber : Aufbau Taschenbuch




Über die Autorin:
Pia Rosenberger wurde in der Nähe von Osnabrück geboren und studierte nach einer Ausbildung als Handweberin in Stuttgart Kunstgeschichte, Literaturwissenschaft und Pädagogik. Seit über 20 Jahren lebt sie mit ihrer Familie im mittelalterlich geprägten Esslingen und arbeitet als Autorin, Journalistin, Museumspädagogin und Stadtführerin. Wenn sie keine historischen Romane oder Krimis schreibt, beschäftigt sie sich mit ihrem Garten, der Natur, Yoga und ihrer Querflöte.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Paris, 1881. Die siebzehnjährige Camille Claudel weiß schon früh, was sie will: Bildhauerin werden. Doch als Frau bleibt ihr ein Studium an der École des Beaux-Arts verschlossen. Gemeinsam mit drei Freundinnen mietet sie ein Atelier und stürzt sich in ein Leben der Bohème. Schon bald erregt sie mit ihren Plastiken die Aufmerksamkeit des viel älteren Auguste Rodins. Dieser protegiert und unterrichtet sie, Camille wird zu seiner unentbehrlichen Mitarbeiterin – und schließlich auch zu seiner Geliebten. Doch sie wünscht sich mehr, als nur eine seiner Musen zu sein.


Meine Meinung:
Durch die tolle Serie des Aufbau-Verlages lerne ich viele außergewöhnliche Frauen kennen. Diesmal stand Camille Claudel, eine Bildhauerin im Vordergrund.
Paris 1881, Camille ist siebzehn Jahre alt und will Bildhauerin werden. Schon sehr früh hat sie ihr Talent entdeckt. Allerdings lebt sie in einer Zeit, wo von den jungen Frauen erwartet wird, dass sie gut heiraten und ihrem Mann und Kindern ein angenehmes Leben bereiten. Einzig ihr Vater unterstützt sie. Ihre lieblose Mutter ist so gar nicht damit einverstanden, was Camille macht. Allerdings verhält sich Camille in meinen Augen auch nicht besonders nett, eine Aussage im Buch trifft es genau: „Dir ist kein Preis zu hoch für deine Kunst, oder? Du bist bereit, sogar deine Freunde dafür zu opfern.“ Ich gebe zu, Camille ist begabt und sie hat es nicht leicht. Die Zeit und die Menschen um sie herum sind einfach nicht bereit, Talente zu würdigen und neue Wege zu gehen.
Es war durchaus interessant zu lesen, was Camille so alles erlebt hat. Auch hier wurde aus ihrem Leben nur ein kurzer Abschnitt beschrieben. Meine Neugierde ist natürlich immer groß und ich halte Ausschau nach Bildern von den Werken und habe dabei noch mehr über ihr Leben erfahren. Ich will hier jetzt nichts verraten, aber das Ende des Buches ist sehr abrupt und vor allem wird leider nichts vom weiteren Weg beschrieben und für mich wurde dadurch ein falscher Eindruck vermittelt.


Fazit:
Eine interessante Frau wurde hier beschrieben, durchaus lesenswert und ich freue mich, dass ich Camille dadurch ein bisschen kennen lernen konnte. 


Beim Verlag und bei NetGalleyDe möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken. 

#DieBildhauerin #NetGalleyDE


Rezension - Lady Churchill


Autorin: Marie Benedict

Titel: Lady Churchill

Genre: Historisch, Biografie

Version: eBook, Hörbuch und gebundenes Buch

erschienen: 15. April 2021

Seiten: 448

Altersempfehlung: Erwachsene

Herausgeber : Kiepenheuer&Witsch



Über die Autorin:
Marie Benedict, geboren 1973, studierte am Boston College Geschichte und Kunstgeschichte und an der Boston University School of Law. Sie ist Anwältin und lebt mit ihrer Familie in Pittsburgh.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Die Geschichte einer klugen Frau, die das Weltgeschehen entscheidend prägte und doch eine Unbekannte blieb – Clementine Churchill. 
Marie Benedict ist eine Meisterin darin, den vergessenen Frauen der Weltgeschichte endlich Leben einzuhauchen. Wie ist es nur möglich, dass wir nichts über die emanzipierte Frau an Winston Churchills Seite wissen? Vorhang auf für die bewundernswerte Clementine Churchill. Clementine und Winston Churchill fühlen sich sofort zueinander hingezogen, sind sie doch beide Kinder von unzulänglichen Müttern. Sie finden Sicherheit in ihrer Ehe und bekommen zusammen nicht nur fünf Kinder, sondern gestalten auch gemeinsam Winstons beispiellose Karriere. Cat und Pug, wie sie einander liebevoll nennen, meistern fast jede politische Krise gemeinsam, auch wenn Clementine ihren Mann hin und wieder vor wütenden Frauenrechtlerinnen oder Verehrerinnen retten muss. Die beiden sind ein wahres power couple, obwohl Clementine wegen ihres »unweiblichen« Charakters kritisiert wird. In der Tat stellt sie ihre Fähigkeiten als Mutter infrage, da sie weit mehr Leidenschaft für ihre Arbeit aufbringt als für die Kindererziehung. Winston Churchills Einsatz an der Front im Ersten Weltkrieg, der Tod der zweijährigen Tochter Marigold, Winstons Kampf gegen die Nazis und schließlich die triumphale Rückkehr ins Unterhaus bilden das Gerüst dieses Romans über eine außergewöhnliche Ehe, bei der mal wieder eine starke Frau hinter ihrem Mann steht und die Geschicke klug zu lenken weiß.


Meine Meinung:
Starke Frauen im Schatten der Weltgeschichte - Ganz ehrlich, sehr viele Gedanken hatte ich mir bisher nicht über die Frauen gemacht. Deshalb war ich sehr daran interessiert, dieses Buch über Lady Churchill zu lesen.
Die Autorin beginnt ihre Schilderung über das Leben von Clementine Churchill am 8. September 1908. Es ist der Hochzeitstag von Clementine Hozier und Winston Churchill. Durch gedankliche Rückblenden von Clemmie, wie sie von Freunden genannt wird, erfahre ich einiges mehr über die Zeit davor und vor allem über ihre Familie.
Sehr ausführlich hat die Autorin berichtet, was die beiden alles erleben durften und auch mussten. Denn es war nicht leicht. Winston Churchill war kein einfacher Mann und hat seine Frau sehr beansprucht. Hier kann man wirklich sagen, ohne sie wäre er nie das geworden, was er zeitweise war.  Clementine wurde dann auch hin und her gerissen, zwischen ihren Aufgaben als Mutter und dem Anspruch, ihre Position besonders für die benachteiligten Frauen einzusetzen. Während der Kriege "durften" die Frauen dafür sorgen, dass alles in der Wirtschaft und Produktion lief und danach wurden sie sofort wieder an den heimischen Herd geschickt. Aber nicht nur dafür setzte Lady Churchill sich ein. Sie begleitete ihren Mann zu wichtigen Gesprächen, was natürlich die anwesenden Herren überhaupt nicht gut fanden. Es war eigentlich klar, dass sie irgendwann Erholung brauchte. In ihrem Leben gab es reichlich Höhen und Tiefen, aber ich denke, wenn sie die Wahl gehabt hätte, würde sie Winston Churchill wieder heiraten. Wir Leser begleiten die beiden viele Jahre, allerdings brach das Buch in meinen Augen abrupt ab. Es endete im Jahr 1945. Zu gerne hätte ich ein bisschen über die weiteren Jahre erfahren, schließlich waren sie 57 Jahre verheiratet. Nebenbei habe ich natürlich versucht, etwas mehr über die beiden zu erfahren. Mit Interesse habe ich mir Bilder angesehen. Aber leider konnte ich nirgends Antworten auf meine Fragen finden. 


Fazit:
Anscheinend empfand die Autorin die Jahre zwischen 1908 und 1945 als die wichtigsten im Leben der Eheleute Churchill. Es waren ja auch sehr endscheidende und erlebnisreiche Jahre, aber im Nachwort hätte durchaus kurz noch einiges erwähnt werden können.  Auf jeden Fall war es sehr lesenswert und ich gebe gerne eine Leseempfehlung.  


Beim Verlag und bei NetGalleyDe möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken


#LadyChurchill #NetGalleyDE

Rezension - Tod in Zeeland



Autorin: Carla Capellmann

Titel: Tod in Zeeland

Genre: Krimi

Version: eBook und Taschenbuch

erschienen: 18. März 2021

Seiten: 288

Altersempfehlung: Erwachsene

Herausgeber : Emons Verlag 



Über die Autorin:
Carla Capellmann lebt im Rheinland und ist wie ihre Ermittlerin Informatikerin. Mit analytischem Blick, viel Herz und einem Augenzwinkern nimmt sie in ihrem Kriminalroman die Eigenheiten der Yogaszene aufs Korn. Walcheren und die zeeländische Küste kennt sie seit ihrer Kindheit in- und auswendig.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Mörderisches Karma an der zeeländischen Küste. Eigentlich will Freddie auf dem Yogaseminar an der zeeländischen Nordseeküste den Kopf frei bekommen, um in Ruhe über ihre Beziehung zu Jan nachzudenken. Doch noch bevor sie den ersten Sonnengruß machen kann, stolpert sie über eine Leiche. Und ausgerechnet Jan soll mit der Frau ein Verhältnis gehabt haben. Als ihr die holländische Polizei einen Mord aus Eifersucht unterstellt, sieht sich Freddie gezwungen, auf eigene Faust zu ermitteln. Dabei gerät sie zwischen vermeintlich friedlichen Yogis immer tiefer in einen mörderischen Schlamassel.
 

Meine Meinung:
Bisher habe ich von Carla Capellmann noch nichts gelesen, was wahrscheinlich aber daran liegt, dass sie erst jetzt einen Krimi veröffentlicht hat und somit ein Buch in meinem bevorzugten Genre. Natürlich war ich neugierig, zumal mich Cover und Titel magisch anzog. Der Himmel hat es mir angetan 😉 und Zeeland kannte ich.  Ich war dort auch schon einmal während eines Urlaubs und es war entspannend. Obwohl ich an keinem Yogakurs teilgenommen hatte. Wie sich herausstellen sollte, war Yoga auch nicht ganz ungefährlich. Nun ja, zumindest für manche Personen. 
Mir hat der Schreibstil der Autorin gefallen und auch, dass sie die Überschrift zweisprachig geschrieben hat. Zur weiteren Erklärung konnte im Anhang die Übersetzung der niederländischen Begriffe gelesen werden. Wer noch nie in Zeeland war, erhielt den Überblick durch die Landkarte zu Beginn des Buches. Und zwischen Landkarte und Anhang gab es dann den Krimi, der mich sehr gut unterhalten hat. Über Yoga habe ich einiges gelernt, ich radelte mit Freddie, der Protagonistin, durch Zeeland und erlebte mit ihr einige überraschenden Wendungen. Freddie fand ich trotz ihrer Macken sehr sympathisch und die anderen Beteiligten  sehr interessant, denn die Autorin hat ihnen nicht nur besondere Namen gegeben, sondern auch, mit nicht gerade gewöhnlichen Charakteren ausgestattet. 
Achja, zur Beruhigung, Yoga war nicht direkt die Todesursache, es gab andere Machenschaften, wie ich am Ende erfahren sollte, aber mehr werde ich davon nicht verraten. 


Fazit:
Ein gelungener Debütkrimi, der mir gefallen hat. Ich bin sehr gespannt auf weitere Krimis von Carla Capellmann, denn mit Sicherheit geht da noch mehr. Für dieses Buch gebe ich gerne eine Leseempfehlung. 


Beim Verlag möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken.



Am Rande möchte ich noch etwas bemerken. Vor ein paar Jahren fand in Düsseldorf eine Veranstaltung für Autoren statt. Da ich einige Autoren kannte, habe ich sie abends beim gemütlichen Beisammensein besucht. Dort lernte ich Carla Capellmann kennen und in großer Runde haben wir uns sehr gut unterhalten. Seitdem haben wir Kontakt und als ich dann mitbekam, dass sie einen Krimi geschrieben hat, war ich natürlich besonders neugierig. 

Mittwoch, 14. April 2021

Rezension - Träume von Freiheit - Ferner Horizont



Autorin: Silke Böschen

Titel: Träume von Freiheit - Ferner Horizont

Genre: Historisch

Version: eBook und Taschenbuch

erschienen: 7. April 2021

Seiten: 510

Altersempfehlung: Erwachsene

Herausgeber : Gmeiner-Verlag



Über die Autorin:
Silke Böschen wurde in Bremerhaven geboren. Nach einem Zeitungsvolontariat und dem Journalistik-Studium arbeitete sie viele Jahre als Fernseh-Moderatorin in der ARD. Sie war das Gesicht des Politik-Magazins „Kontraste“. Zuvor moderierte sie als zweite Frau überhaupt die „ARD-Sportschau“. Nach Stationen in Berlin und Frankfurt lebt Silke Böschen heute mit ihrer Familie in Hamburg. In ihren Romanen kommt ihr journalistisches Können zum Ausdruck: Aufwendig recherchierte Geschichte über "echte" Menschen und längst vergessene Schicksale lässt Silke Böschen wieder lebendig werden. Daraus werden spannende historische Romane - inspiriert von wahren Begebenheiten.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Die amerikanische Kolonie im Dresden des 19. Jahrhunderts: Zu den reichen Amerikanern gehört auch Florence de Meli. Sie ist der umschwärmte Mittelpunkt der High Society. Doch ihr Ehemann tobt vor Eifersucht. Er schmiedet ein Komplott und lässt sie für verrückt erklären. Florence landet in der Irrenanstalt. Doch sie kämpft für ihre Kinder und Gerechtigkeit. Ihre abenteuerliche Reise führt sie quer durch Europa bis nach New York. Eine Scheidungsschlacht beginnt …


Meine Meinung:
Zufällig wurde ich auf diesen historischen Roman aufmerksam. Der Klappentext machte mich neugierig und ich wollte das Buch gerne lesen. Für mich war es das erste Buch der Autorin Silke Böschen. Für sie war es das zweite, das sie geschrieben hat.  
Inzwischen weiß ich und ich verrate damit auch nicht zu viel, dass die Autorin in ihren Büchern über wahre Frauenschicksale schreibt. Florence de Meli hat tatsächlich gelebt und musste manche nervenaufreibende Kämpfe durchstehen. Sie lebte Ende des 19. Jahrhunderts in einer Zeit, in der Frauen kein großes Ansehen genossen und sich immer fügen mussten. Über deren Leben bestimmte erst der Vater oder ein anderer männlicher Verwandter und später der Ehemann. Als ich las, was Florence unter ihrer Schwiegermutter und ihrem Ehemann erleiden musste, habe ich mich sehr geärgert und setzte die beiden sofort auf meine Liste unsympathischer Personen. Gleichzeitig habe ich viel über den Zeitgeist erfahren. Die Autorin hat es dann auch wunderbar verstanden, Fakt und Fiktion zu mischen. Wobei sie gut recherchiert hat und mit Sicherheit vielen Frauen solch ein Schicksal widerfahren ist, dass sie sich für Florence ausgedacht hat. Natürlich werde ich hier nicht verraten, was sie tatsächlich erlebt hat. 
Auf jeden Fall war es für Florence eine aufregende Zeit, die nicht hätte sein müssen, wenn einige Personen andere Einstellungen gehabt hätten. Denn nicht alle, die damals lebten, verschlossen sich Veränderungen und waren offen für Neuerungen. 


Fazit:
Ein interessantes historische Buch, dessen Fakten sehr gut recherchiert wurden. Als Leserin habe ich am Leben von Florence de Meli teilnehmen können und somit viel über die damalige Zeit erfahren. Gerne gebe ich hier eine Leseempfehlung.

 
Beim Verlag möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken.

Gerne möchte ich noch etwas mehr zu dem Buch anmerken. Mir wurde es vom Gmeiner Verlag vorab als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt. 
Wir Buchblogger haben auf Buchmessen oft die Möglichkeit am Verlagsstand Autoren kennen zu lernen. Aber in diesem Jahr ist immer noch alles anders und somit fand ein Online-Bloggertreffen mit Silke Böschen statt. Ich fand es sehr interessant, denn wir Blogger konnten nicht nur Fragen loswerden, die Autorin hatte auch die Möglichkeit mehr über ihr Buch zu erzählen. Wie es dazu kam, dass sie diese Geschichte aufgeschrieben hat. Was sich alles durch die Recherche erfahren und auch neu dazu gelernt hat. Es war ein sehr guter und informativer Abend für uns alle. Auch dafür möchte ich dem Verlag recht herzlich gratulieren, hier natürlich ganz besonders Petra Asprion, die ihre abendliche Zeit mit uns verbracht hat.

Rezension - Der weisse Heilbutt



Autor: Krischan Koch

Titel: Der weisse Heilbutt

Genre: Cosy Crime

Version: eBook, Taschenbuch und Hörbuch

erschienen: 19. Februar 2021

Seiten: 320

Altersempfehlung: Erwachsene

Herausgeber : dtv Verlagsgesellschaft 



Über den Autor:
Krischan Koch wurde 1953 in Hamburg geboren. Die für einen Autor üblichen Karrierestationen als Seefahrer, Rockmusiker und Kneipenwirt hat er sich geschenkt. Stattdessen macht er Kabarett und Kurzfilme und schreibt seit vielen Jahren Filmkritiken u.a. für die ‚Die Zeit‘ und den Norddeutschen Rundfunk. Koch lebt mit seiner Frau in Hamburg und auf der Nordseeinsel Amrum, wo er mit Blick aufs Watt seine Kriminalromane schreibt.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Vorsicht, bissiger Fisch! Ein Bilderbuchsommer auf Amrum. Halb Fredenbüll und die komplette »Hidde Kist« machen dort Urlaub. Am trubeligen Strand spült eine Welle dem kleinen Finn plötzlich einen abgetrennten Frauenfuß auf seine Schaufel. Alle starren gebannt aufs Wasser, wo ein riesiger Fisch gerade eine Luftmatratze rammt. Statt ausgelassener Ferienstimmung herrscht jetzt Massenpanik. Hat der Killerfisch bereits eine Frau getötet? Das eingespielte Duo Detlefsen & Stappenbek ermittelt in alle Richtungen. Zwischen Touristenhorden, demonstrierenden Umweltaktivisten, exzentrischen Starköchen, rachsüchtigen Immobilienmaklerinnen und einem verirrten Riesenraubfisch suchen sie fieberhaft nach einem Frauenmörder.


Meine Meinung:
Von Krischan Koch habe ich bereits einige Folgen gelesen, in denen Thies Detlefsen und Nicole Stappenbek ermitteln. Deshalb freute ich mich auf dieses neue Buch, zumal das Cover anscheinend ein humorvolles Lesevergnügen versprach. Es kann allerdings durchaus passieren, dass einem bei einer Buchserie das eine oder andere Buch nicht so gut gefällt. Das ist mir diesmal passiert
Halb Fredenbüll macht Urlaub auf Amrum, deshalb hatte ich mit reichlich Personen und Namen zu tun, die an diesen Ereignissen beteiligt waren. Mir kam es wie ein großes Durcheinander vor und ich hatte nicht das Gefühl, dass ich einen Krimi lese. Zumal Thies und Nicole wirklich wenig in Erscheinung traten und der Autor wohl wesentlich mehr Wert darauf legte, was Bibi Barakuda machte und andere Nebenfiguren. Wobei die Erwähnung Nebenfigur nicht ganz richtig ist. Es drängelten sich regelrecht Personen in den Vordergrund, für die man einen besonderen Humor aufbringen musste


Fazit:
Ich möchte das Buch jetzt nicht direkt negativ bewerten, aber meine Erwartung war eine andere. Mit Sicherheit gibt es reichlich Leser, die solch einen Klamauk lieben und Freude an dieser Folge haben werden.


Beim Verlag möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken. 

Rezension - Don Cavelli und der letzte Papst



Autor: David Conti

Titel: Don Cavelli und der letzte Papst

Genre: Krimi

Version: eBook und Taschenbuch

erschienen: 2. Oktober 2020

Seiten: 304

Altersempfehlung: Erwachsene

Herausgeber : dotbooks



Über den Autor:
David Conti wurde 1964 in Rom geboren und verbrachte dort – unterbrochen von einem mehrjährigen Aufenthalt in München – seine Kindheit und Jugend. Nach einem Studium der Theologie, Geschichte und Germanistik in Perugia, Yale und Tübingen, war er mehrere Jahrzehnte lang in verantwortlicher Position bei einer internationalen Institution in Rom tätig. Seit seinem beruflichen Ausscheiden aus dieser, verbringt er seine Zeit mit Reisen und dem Schreiben der Don-Cavelli-Reihe. Er lebt abwechselnd in Castel Gandolfo, Zürich und Santa Barbara.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Der Untergang, den niemand kommen sieht: Der Vatikan-Thriller Don Cavelli und der letzte Papst von David Conti. 
Im Vatikan läuten die Totenglocken: Der Papst ist gestorben, ein neues Konklave muss einberufen werden, die gesamte Welt schaut zu ... 
Doch dann geschieht das Unvorstellbare: Ein Kardinal nach dem anderen lehnt die Wahl zum Oberhaupt der Kirche ab. Allmählich machen sich Zweifel breit, ein dunkles Gerücht wird wispernd weitergetragen: es erzählt von Verrat und Verschwörung. Doch die Kardinäle sind während des Konklave von der Außenwelt abgeschnitten - die einzige Hoffnung ruht nun auf dem Geschichtsprofessor Don Cavelli, der neben etlichen Privilegien exklusives Wohnrecht im Vatikan besitzt und als einziger nach Belieben ein und aus gehen kann. Wird es ihm gelingen, die Wahrheit zu entschlüsseln? 
Noch ahnt Cavelli nicht, dass es der Auftakt eines gnadenlosen Wettlaufs ist - gegen die Zeit und gegen einen unbekannten, furchtbaren Gegner ... 


Meine Meinung:
Nachdem ich mit Begeisterung von der ersten Mission des Don Cavelli gelesen hatte, war klar, dass ich auch diese Folge lesen wollte. 
Don Cavelli besitzt das Privileg mitten im Vatikan wohnen zu können. So interessant das mit Sicherheit ist, kann es für ihn aber auch gefährlich werden. Nämlich dann, wenn ein Kardinal um Hilfe bittet und damit einiges auslöst. Durch Cavelli erfahre ich sehr vieles über das Leben im Vatikan und diesmal besonders viel über die Wahl des nächsten Papstes. Seien wir mal ehrlich, so ein bisschen wissen wir alle doch über die Abläufe, man bekommt es einfach mit, schließlich wird darüber in sämtlichen Medien berichtet. Aber können wir ahnen, was im Hintergrund so alles abläuft? Sehr ausführliche Informationen habe ich darüber bekommen, was erforderlich war, denn für die gesamte Handlung war es schon sehr wichtig. Allerdings ahnt niemand, was alles unternommen wird, damit der "richtige" Papst gewählt wird. Im Wechsel erfahre ich von den Machenschaften verschiedener Personen, die im Hintergrund an den Fäden ziehen und was Cavelli unternimmt, um das alles aufzudecken.
Für mich wurde die Spannung immer größer, die gegen Ende des Buches enorm war und dann .... kam ein Ende, das mich begeistert hat.


Fazit:
David Conti konnte mich auch diesmal begeistern, ich wurde regelrecht an das Buch gefesselt, weil es sehr spannend war und ich natürlich unbedingt wissen wollte, wie alles endet. Gerne gebe ich eine Leseempfehlung.  Beide Bücher sind abgeschlossen, aber ich empfehle auch beide Bücher in der entsprechenden Reihenfolge zu lesen. Es erhöht das Lesevergnügen.


Beim Verlag möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken.

Rezension - Bornholmer Falle



Autorin: Katharina Peters

Titel: Bornholmer Falle

Genre: Krimi

Version: eBook und Taschenbuch

erschienen: 15. März 2021

Seiten: 384

Altersempfehlung: Erwachsene

Herausgeber : Aufbau Taschenbuch



Über die Autorin:
Katharina Peters (Pseudonym für Manuela Kuck) ist in Wolfsburg geboren, lebt im südlichen Berliner Umland und fühlt sich heimisch auf Rügen. Sie schreibt Krimis und Thriller, Romane, Kurzgeschichten. Wichtiger Motivator, Wegbereiter und Taktgeber: Agent Dirk Meynecke.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Sarah Pirohl, ehemalige Polizistin in Rostock, möchte sich auf Bornholm einrichten, als sie der Hilferuf des BKA erreicht. Timo, der achtzehnjährige Stiefsohn eines renommierten Berliner Arztes, ist verschwunden. Zuletzt ist er gesehen worden, als er die Fähre von Bornholm nach Sassnitz bestieg. Sarah Pirohl beginnt sich umzuhören. Doch sie findet lediglich heraus, dass Sohn und Stiefvater vor Passanten auf der Insel in heftigen Streit gerieten. Dann jedoch erfährt sie, dass auf einem Musikfestival in Deutschland ein Junge umgebracht worden ist: ein Freund von Timo, der zuvor auf Bornholm gewesen ist ...


Meine Meinung:
Von Katharina Peters hatte ich bisher erst einen Krimi gelesen und war nun auf diesen gespannt, zumal mich die Insel Bornholm interessierte. Allerdings musste ich feststellen, dass es der zweite Bornholm-Krimi ist, womit ich aber keine Probleme hatte. Wichtige Informationen habe ich erfahren und hatte somit keine Wissenslücken.
Sarah hat sich nach Bornholm versetzen lassen, um Abstand zu finden. Die Ursprünge wurden im ersten Band beschrieben. Aber so einfach kann sie sich nicht lösen, denn ein junger Mann wird vermisst, der Bornholm mit einer Fähre verlassen wollte. Sarah muss ein weiteres Mal mit ihrer Kollegin Hannah ermitteln und sie decken einiges auf. Anfangs konnte ich mich nicht so richtig fesseln lassen, dann kam Fahrt auf und endete mit einem Cliffhänger, was ich so gar nicht mag.


Fazit:
Obwohl es das zweite Buch von und mit Sarah Pirohl war, hatte ich keine Probleme in die Gesamtgeschichte einzusteigen. Was mich allerdings immer wieder stört, ist ein Cliffhänger, der mich nötigt, das nächste Buch zu lesen. Das möchte ich nun doch selber entscheiden. Wem dies alles nichts ausmacht, wird wahrscheinlich mehr Freude an dem Buch haben.


Beim Verlag und bei NetGalleyDe möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken.


#BornholmerFalle #NetGalleyDE

Rezension - Tod im Buckingham Palast - Ihre Majestät ermittelt


Autor: C.C. Benison

Titel: Tod im Buckingham Palast - Ihre Majestät ermittelt

Genre: Cosy Crime

Version: eBook, Hörbuch, Taschenbuch

erschienen: 26. März 2021

Seiten: 336

Altersempfehlung: Erwachsene

Herausgeber : Lübbe




Über den Autor:
C. C. Benison ist das Pseudonym des kanadischen Schriftstellers und Journalisten Doug Whiteway. Er wurde 1961 geboren und studierte an der University of Manitoba und der Carleton University in Ottawa. Mit seinen Kriminalromanen gewann er zahlreiche Preise. Er lebt in Winnipeg/Kanada.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Die Queen ist "not amused", als sie eines Morgens über die Leiche eines ihrer Lakaien stolpert. Da das Opfer Robin Tukes als depressiv bekannt war, geht man von einem Suizid aus, und es werden keine weiteren Ermittlungen angestellt. Doch weder die Queen noch das Hausmädchen Jane Bee, eine gute Freundin von Robin, glauben an diese Theorie. Sie vermuten: Mord! Und für die Queen ist sofort klar, dass die beiden gemeinsam den Täter zur Strecke bringen werden.


Meine Meinung:
Als London- und Krimifan war für mich klar, dass ich dieses Buch lesen wollte. Allerdings konnte mich diese Geschichte nicht so recht begeistern. Ich hatte sogar mehrmals überlegt, ob ich es vielleicht abbrechen sollte, denn mir kam vieles so langatmig vor und Spannung kam für mich so gar nicht auf. Außerdem haben mir einige übersetzte Begriffe so gar nicht gefallen, auf der einen Seite, weil sie mir veraltet erschienen und auf der anderen Seite klangen sie für mich beleidigend.
Das Buch wurde 1997 von einem Kanadier geschrieben und ich fand den Aufbau und Schreibstil durchaus interessant. Er hat die Geschichte aus Sicht einer Person erzählen lassen, die zum untersten Personal gehörte. Jane Bee, ein Hausmädchen ermittelt und gibt ihr Wissen an die Queen weiter. Allerdings musste ich von Jane Bee zu viele Nebensächlichkeiten lesen, was störend für meinen Lesefluss war.


Fazit:
Schade, ich hatte mich wirklich sehr auf das Buch gefreut und überlege jetzt ernsthaft, ob ich die beiden anderen Bücher auch lesen möchte.  Ich möchte natürlich keinem vom Lesen abhalten, aber überzeugen konnte mich das Buch leider nicht.


Beim Verlag und bei NetGalleyDe möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken.


#TodimBuckinghamPalast #NetGalleyDE

Dienstag, 6. April 2021

Rezension - Nordlicht - Die Tote im Küstenfeuer



Autorin: Anette Hinrichs

Titel: Nordlicht - Die Tote im Küstenfeuer

Genre: Krimi

Version: eBook, Taschenbuch und Hörbucj

erschienen: 15. März 2021 

Seiten: 448

Altersempfehlung: Erwachsene

Herausgeber : Blanvalet Taschenbuch Verlag




Über die Autorin:
Anette Hinrichs ist als geborene Hamburgerin ein echtes Nordlicht. Ihre Leidenschaft für Krimis wurde im Teenageralter durch Agatha Christie entfacht und weckte in ihr den Wunsch, eines Tages selbst zu schreiben. Heute lebt sie als freie Autorin mit ihrer Familie im Raum München. Ihre Sehnsucht nach ihrer alten Heimat lebt sie in ihren Küstenkrimis und zahlreichen Recherchereisen in den hohen Norden aus.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Ganz Dänemark feiert. Einer mordet. Was geschah in der Mittsommernacht? Der 3. Fall für das deutsch-dänische Ermittlerteam Boisen & Nyborg von Bestsellerautorin Anette Hinrichs!
In Egernsund an der jütländischen Küste verbrennt die Leiche eines jungen Mädchens unter den Holzscheiten eines Sankt-Hans-Feuers. Wurde die deutsche Gastschülerin mit türkischen Wurzeln das Opfer eines grausamen Ritualmordes? Vibeke Boisen und Rasmus Nyborg von der deutsch-dänischen Sondereinheit GZ Padborg übernehmen den Fall und stoßen in der Familie der Toten auf eine Mauer des Schweigens. Auch die Ermittlungen in der beschaulichen dänischen Küstenstadt gestalten sich schwierig, denn die Bewohner sind sich einig: Der Täter muss von außerhalb kommen. Als eine Spur zu den Betreibern der örtlichen Ziegelei führt, beginnt der Zusammenhalt der eingeschworenen Gemeinschaft zu bröckeln ...


Meine Meinung:
Da mir die beiden ersten Bücher der "Nordlicht-Serie" gefallen haben, war klar, dass ich auch das dritte Buch lesen wollte. So konnte ich ein weiteres Mal nach Dänemark reisen, obwohl der Grund nicht so erfreulich war.
Zur Mittsommernacht werden überall Feuer entfacht und entsprechend feuchtfröhlich gefeiert. Allerdings nutzt jemand ein Feuer und will dort eine Leiche verbrennen lassen. Für Vibeke Boisen und Rasmus Nyborg ist dies ein weiterer Fall und Grund grenzüberschreitend zusammen zu arbeiten. Ich bin dabei und darf sie bei der Arbeit beobachten. Es ist nicht leicht, denn nicht jeder gibt freiwillig Antworten und manche werden auch bewusst zurück gehalten. Allerdings offenbaren sich einige mit ihren Gedanken, die nicht gerade freundlich gegenüber Ausländern sind. Ich kann jetzt nicht behaupten, dass mir die Bewohner des Ortes sympathisch sind. Die beiden Ermittler und ihr Team mag ich und von Vibeke und Rasmus erfahre ich wieder einiges aus deren privatem Bereich. Was hier zwar etwas störend wirkt, denn es lenkt die beiden doch ganz schön ab. Trotzdem finden sie immer mehr heraus und zusätzlich steigt die Spannung. 
Ich war mal wieder so mitten drin, dass ich das Buch kaum aus der Hand legen konnte. Vor allem kurz vor dem Ende hoffte ich, dass es gut aus geht.  Alle Bücher sind von den Fällen her abgeschlossen, aber durch den privaten Bereich zieht sich ein roter Faden und es macht Spaß die Bücher in der entsprechenden Reihenfolge zu lesen.


Fazit:
Eine weitere spannende Folge der Nordlicht-Serie und ich hoffe, dass ich noch mehr von Vikeke und Rasmus und deren Team zu lesen bekomme. Jetzt spreche ich aber erst einmal eine Leseempfehlung für dieses Buch aus. 


Beim Verlag möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken.

Sonntag, 4. April 2021

Rezension - Der vierte König



Autor: Stefan Winges

Titel: Der vierte König

Genre: Krimi, Klassiker, Historisch

Version: Taschenbuch und Hörbuch

erschienen: 1. Januar 2000

Seiten: 255

Altersempfehlung: Erwachsene

Herausgeber : Emons 



Über den Autor:
Stefan Winges ist nach einem Studium der Philosophie als Autor, Antiquar und Lehrer für Kampfsport tätig und lebt mit Frau und zwei Katern in einem alten Haus in Köln-Ehrenfeld. Bisher hat er neben einem Hörspiel für den WDR sechs Romane veröffentlicht, in denen es unter anderem auch Sherlock Holmes an den Rhein verschlägt. Stefan Winges ist nach einem Studium der Philosophie als Autor, Antiquar und Lehrer für Kampfsport tätig und lebt mit Frau und zwei Katern in einem alten Haus in Köln-Ehrenfeld. Bisher hat er neben einem Hörspiel für den WDR sechs Romane veröffentlicht, in denen es unter anderem auch Sherlock Holmes an den Rhein verschlägt.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Köln 1896. Ein mysteriöser Raub führt Sherlock Holmes an den Rhein: Aus dem Dom sind die Heiligen Drei Könige gestohlen worden. Was die Polizei erst nicht so recht ernst nimmt, entpuppt sich bald als Teil einer bizarren Verschwörung, die ein Opfer nach dem anderen fordert. Die Wurzeln der grausigen Ereignisse scheint bis tief ins Mittelalter zurückzureichen. Unterstützt von einem alten Kölner Jesuitenpater und dessen Nichte Luzia kämpfen Sherlock Holmes und Dr. Watson gegen einen unheimlichen und äußerst gefährlichen Gegner.


Meine Meinung:
Vor kurzem wurde ich auf dieses Buch aufmerksam und ich war besonders neugierig darauf. Denn Sherlock Holmes sollte zu uns an den Rhein kommen und hier ermitteln. 😉 Allerdings hat Stefan Winges dafür gesorgt, dass Holmes und Watson nach Köln kamen und heraus finden sollten, wer die Heiligen Drei Könige gestohlen hat. Dies war noch ein weiterer Grund, dass ich das Buch lesen wollte. Denn ich wollte zu gerne erfahren, ob ein Autor der Gegenwart sich in die Zeit der Jahrhundertwende begeben und einen spannenden Krimi, sozusagen als Hommage, schreiben kann. Vorab möchte ich erwähnen, dass ich der Meinung bin, es ist dem Autor gelungen.
Stefan Winges hat mir nicht nur einen spannenden Krimi geboten, er hat mir auch interessante Einblicke in die Gedanken von Holmes und Watson geboten. Vor allem in die von Watson, der einiges über das Leben in Köln, vor allem über das Essen und Trinken preis gegeben hat. Aber das waren nur Wahrnehmungen am Rande. Die Hauptgeschichte wurde immer spannender und näherte sich einem dramatischen Höhepunkt in der Nähe von Köln. Wie immer werde ich nicht mehr verraten, um anderen nicht das Lesevergnügen zu nehmen. Auf jeden Fall hat mich der Autor an das Buch gefesselt. Außerdem hat er dafür gesorgt, dass ich in Kürze das nächste Buch von ihm lesen werde und doch das eine oder andere "alte" Buch von und mit Sherlock Holmes.


Fazit:
Sherlock Holmes und Dr. Watson haben dafür gesorgt, dass die Gebeine der Heiligen Drei Könige wieder im Kölner Dom sind. Wie, es hat keiner bemerkt, dass sie weg waren? Naja, etwas künstlerische Freiheit sei einem Autor erlaubt und so hätte es doch sein können, oder? Gerne gebe ich für dieses Buch eine Leseempfehlung.

Das Buch ist ursprünglich im emons Verlag erschienen, jetzt aber nicht mehr im Sortiment. Interessierte Leser können sich beim Autor melden und dort das Buch bestellen.


Beim Autor möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken.