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Samstag, 27. November 2021

Rezension - Die Frau aus der Nordsee



Autorin: Anna Johannsen

Titel: Die Frau aus der Nordsee

Genre: Krimi

Version: eBook, Hörbuch und Taschenbuch

erschienen: 19.Oktober 2021

Seiten: 347

Altersempfehlung: Erwachsene

Herausgeber ‏ : ‎ Edition M 



Über die Autorin:
Anna Johannsen lebt seit ihrer Kindheit in Nordfriesland. Sie liebt die Landschaft und die Menschen der Region, besonders verbunden ist sie den Nordfriesischen Inseln, auf denen die Krimireihe »Die Inselkommissarin« spielt.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Zwischen Pellworm und Nordstrand wird eine Frauenleiche aus der kalten Nordsee geborgen. Die Obduktion bestätigt den Verdacht auf ein Tötungsdelikt. Außerdem findet die Polizei heraus, dass Maren Witte zwei Wochen vor ihrem Tod heimlich entbunden und das Kind in einer Babyklappe abgegeben hat. Lena Lorenzen übernimmt den Fall und ermittelt auf Pellworm – der Insel, auf der Maren aufgewachsen ist.
Die Eltern des Opfers sind bestürzt über den Verlust, doch schnell wird klar, dass der Kontakt mit der Tochter seit längerer Zeit auf ein Minimum reduziert war. Auch sonst werfen die Ermittlungen einige Fragen auf: Wie konnte die junge Frau sich ein teuer eingerichtetes Apartment in Kiel leisten, obwohl sie keiner regulären Beschäftigung nachging? Und wer ist der Vater des Neugeborenen? Für Lena wird der Fall zu einer ganz besonderen Herausforderung, nicht zuletzt aufgrund einer Entwicklung in ihrem eigenen Leben.


Meine Meinung:
Obwohl ich die Serie bisher nicht lückenlos gelesen habe, fühle ich mich mit der Inselkommissarin Lena Lorenzen sehr verbunden. Neben ihrer Arbeit interessiert mich natürlich auch ihr Privatleben, das sich diesmal interessant entwickelte und ich war über das Ende froh und zufrieden. Mehr verrate ich aber nicht. 
Aber auch der Fall war äußerst interessant. Es war sehr mühsam für Lena und ihre Kollegen etwas genaues über die tote Frau heraus zu finden. Mit den Ergebnissen ihrer Arbeit hatte niemand gerechnet und mir tat Maren Witte wirklich sehr leid. 
Die Autorin hat mich auch diesmal an das Buch gefesselt, denn ich war natürlich neugierig, wie sich alles entwickeln würde, beruflich und auch privat und nun bin ich auf eine weitere Folge gespannt.


Fazit:
Und wieder konnte ich eine spannende und unterhaltsame Folge mit und über die Inselkommissarin lesen. Gerne gebe ich eine Leseempfehlung.

Beim Verlag und bei NetGalley möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken

#DieFrauasuderNordsee #NetGalleyDE!

Sonntag, 26. September 2021

Rezension - Der tote Journalist


Autorin: Hanna Paulsen

Titel: Der tote Journalist

Genre: Krimi

Version: eBook und Taschenbuch

erschienen: 10. August 2021

Seiten: 352

Altersempfehlung: Erwachsene

Herausgeber ‏ : ‎ Edition M 




Über die Autorin:
Hanna Paulsen ist das Pseudonym einer in Hamburg geborenen Autorin, die mit ihrem Sohn und einer Hündin in Schleswig-Holstein lebt.
Schon immer hat sie ihren Lebensunterhalt mit Schreiben verdient. Zunächst als Journalistin einer Lokalzeitung. Nach einem Journalistik-Studium in Eichstätt und dem Besuch der Axel Springer Akademie arbeitete sie jahrelang in verschiedenen Ressorts der Redaktionen von Funk Uhr, Hörzu und TV Digital. Ihr besonderes Steckenpferd waren damals die Buchbesprechungen. Immer stärker wurde der Wunsch, nicht nur die Bücher der anderen zu lesen, sondern auch selbst Romane zu schreiben.
Mittlerweile ist Hanna Paulsen Vollzeit-Autorin und engagiert sich unter anderem im Bundesverband junger Autorinnen und Autoren und bei den Mörderischen Schwestern. Wenn sie mal eine Schreibpause einlegt, verbringt sie ihre Urlaube am liebsten in Wyk auf der Nordseeinsel Föhr.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Reihenstart um die Polizeireporterin Gesa Jansen und ihren schöngeistigen Kollegen Björn Dalmann. Ein klug gesponnener Krimi mit viel Hamburg-Flair von Hanna Paulsen.
Im Hamburger Nieselregen steht Polizeireporterin Gesa Jansen vor dem Haus, in dem ihr Kollege Uwe Stolter ums Leben gekommen ist. Das Urgestein der lokalen Tageszeitung wurde selbst zum Mordopfer. Gesa hat wenig Zeit für Trauer, denn ihre knallharte Chefredakteurin will, dass sie den Fall vor der Polizei aufklärt. Für die Titelstory. Um jeden Preis. Dass ihr dazu der smarte Björn Dalmann aus der Kulturredaktion an die Seite gestellt wird, der seiner verpassten Opernaufführung nachtrauert, ist wenig hilfreich. Aber dann entdecken Gesa und Björn in Stolters Notizbuch Hinweise auf seine letzten Recherchen. Eine dieser Geschichten sollte besser nicht ans Licht kommen …


Meine Meinung:
Im Laufe der Jahre als Krimileserin habe ich viele Ermittler aus den unterschiedlichsten Bereichen kennen gelernt, ob es nun die hauptberuflichen Kommissare sind oder Detektive oder Gerichtsmediziner oder andere. Journalisten bildeten bisher die Ausnahme und deshalb wollte ich gerne die Polizeireporterin Gesa Jansen kennen lernen. 
Es wurde mir nicht nur Gesa vorgestellt, sondern auch ihr Kollege Björn Dalmann, wobei er so zu sagen zwangsversetzt wurde. Bisher war er für den Bereich Kultur zuständig und völlig unerfahren als Polizeireporter. Beide sollten nun den Tod ihres Kollegen aufklären und dies stellte sich als nicht gerade ungefährlich heraus. 
Mir hat es sehr gut gefallen, wie die Autorin alles beschreibt. Ich lernte viel aus dem Arbeitsleben kennen und vor allem, was mir besonders gefallen hat, war ich mit ihnen in Hamburg unterwegs. Es gab reichlich Rätsel, die ich gerne mit ihnen lösen wollte. Natürlich spielte das Privatleben ebenfalls eine Rolle. Alles war so, wie ich es gerne lese.


Fazit:
Mir hat der Start einer neuen Reihe sehr gut gefallen und ich freue mich schon auf die nächste Folge, die wohl im Frühjahr 2022 erscheinen wird. Aber zunächst gebe ich für dieses Buch eine Leseempfehlung.


Beim Verlag und bei NetGalleyDE möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken

#DertoteJournalist #NetGalleyDE!

Sonntag, 19. September 2021

Rezension - Prost, auf die Jugend


Autor: Friedrich Kalpenstein

Titel: Prost, auf die Jugend

Genre: Krimi

Version: eBook, Hörbuch, Taschenbuch

erschienen: 24. August 2021

Seiten: 331

Altersempfehlung: Erwachsene

Herausgeber ‏ : ‎ Edition M 


Über den Autor:
Friedrich Kalpenstein ist ein waschechter Bayer und wurde 1971 in Freising bei München geboren. Heute lebt er unweit seiner Heimatstadt im Ampertal. Die Leidenschaft fürs Erzählen entwickelte er durch die Gutenachtgeschichten für seinen Sohn. So schrieb er zunächst Kinderbücher, ehe er seinen Schwerpunkt auf humoristische Romane verlagerte.


Kurzbeschreibung, übernommen:
»Was hat dieser junge Kerl in seinem Leben nicht noch alles vor sich gehabt? Noch interessanter ist jedoch, was er hinter sich gelassen hat.« 
Tom Wiesinger, Stiefsohn eines angesehenen Rechtsanwalts, wird abseits eines Forstweges in den Chiemgauer Alpen tot aufgefunden. Wie sich schnell herausstellt, hatte er mit seinen Mitschülern das bestandene Abitur auf einer Almhütte gefeiert. Doch wer hat den Neunzehnjährigen auf seinem Nachhauseweg umgebracht? 
Hauptkommissar Tischler steht vor einem Rätsel. Denn die ersten Ermittlungen deuten darauf hin, dass Tom allseits beliebt war. War schlussendlich genau das der Grund, warum der sportliche Womanizer sterben musste?


Meine Meinung:
Prost, auf die Methode TUF! Ein weiteres Mal begeistert der Autor mich mit einem Fall, den Tischler und Fink bearbeiten müssen. Spannend und humorvoll wird mir geschildert, wie die beiden und ihre Kollegen arbeiten. Die Dackeldame Resi spielt ebenfalls eine wichtige Rolle, schließlich findet sie den Toten bei der Wanderung. Natürlich an einem Sonntag und Tischler wird gefragt, ob er bitteschön die Leichen nicht in der Woche finden könne, damit alle ihr Wochenende genießen könnten. 😉 
Friedrich Kalpenstein hat auch diesmal alle Beteiligten so gut beschrieben, ich habe direkt mal nachgesehen, wie denn ein Trachtenjanker aussieht. 
Tom, der tot aufgefunden wird, hat an der Abifeier auf einer Alm teilgenommen, so gibt es reichlich Verdächtige, die alle befragt werden müssen. Allerdings erfahren Tischler und Fink vieles, womit sie nicht gerechnet haben und nach und nach ein ganz anderes Bild von einigen wiedergibt. 
Ich war wirklich gespannt, wer denn letztendlich der Täter war, es boten sich ja wirklich einige an. 
Das Lesevergnügen war bei diesem Buch sehr groß, es gab so viele humorvolle Schilderungen, wobei die Spannung wirklich nicht zu kurz kam, auch nette Begebenheiten am Rande sorgten für gute Unterhaltung.


Fazit:
Wer die Methode TUF kennen lernen möchte, sollte das Buch lesen, ich verrate hier nichts. Aber das sollte nicht der alleinige Grund sein, das Buch zu lesen. Mir hat es sehr gut gefallen und deshalb gebe ich gerne eine Leseempfehlung.

Beim Verlag und bei NetGalleyDE möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken.

#ProstaufdieJugend #NetGalleyDE


Mittwoch, 17. März 2021

Rezension - Die Toten auf Helgoland


Autorin: Anna Johannsen

Titel: Die Toten auf Helgoland

Genre: Krimi

Version: eBook, Hörbuch und Taschenbuch

erschienen: 23. Februar 2021

Seiten: 331

Altersempfehlung: Erwachsene

Herausgeber : Edition M 



Über die Autorin:
Anna Johannsen lebt seit ihrer Kindheit in Nordfriesland. Sie liebt die Landschaft und Menschen der Region, besonders verbunden ist sie den nordfriesischen Inseln, auf denen die Krimireihe »Die Inselkommissarin« spielt.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Ein neuer Fall, der die Inselkommissarin an ihre persönlichen Grenzen bringt. 
In einem Wohnhaus auf Helgoland wird ein Paar tot aufgefunden – auf den ersten Blick spricht alles für eine Beziehungstat. Lena Lorenzen wird mit dem Fall betraut, der jede Menge Brisanz mit sich bringt, denn bei dem Mann handelt es sich um einen ehemaligen Verdeckten Ermittler des LKA, der untergetaucht ist. Lena macht sich auf die Spurensuche: Wie stand es tatsächlich um die psychische Gesundheit des Polizisten, und warum wurde er von seinen aktuellen Ermittlungen abgezogen? Was hat der kurdische Clan, dem der Ermittler zuletzt wohl dicht auf den Fersen war, mit der Tat zu tun? Die Inselkommissarin muss sich zum ersten Mal in ihrer Karriere mit dem Organisierten Verbrechen auseinandersetzen und gerät dadurch selbst in höchste Gefahr.


Meine Meinung:
Diesmal muss Lena auf Helgoland ermitteln und ich finde, es wird ihr nicht leicht gemacht, weil alles sehr verzwickt erscheint. Die Umstände sind zwar offensichtlich, aber im Grunde zu glatt. Die Zeugen sind nicht sehr gesprächig und innerhalb der Behörde bekommt sie auch nicht die nötige Unterstützung. Ich lernte die Insel etwas besser kennen und war wirklich gespannt, wie alles zusammenhängt und vor allem, wie es am Ende ausgehen wird. Denn Lena musste nicht nur mit dienstlichen Problemen klar kommen, sie hatte auch privat einiges, was geklärt werden sollte.


Fazit:
Eine weitere gelungene Folge mit und über die Inselkommissarin. Mir hat sie gefallen und ich bin wirklich gespannt, ob es eine weitere geben wird. Aber zunächst gebe ich hier eine Leseempfehlung.


Beim Verlag und bei NetGalleyDe möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken. 

#DieTotenaufHelgoland #NetGalleyDE


Sonntag, 2. August 2020

Rezension - Prost, auf die Wirtin



Autor: Friedrich Kalpenstein

Titel: Prost auf die Wirtin

Genre: Krimi

Version: eBook, Hörbuch, Taschenbuch

erschienen: 14. Juli 2020

Seiten: 287

Altersempfehlung: Erwachsene

Verlag: Edition M



Über den Autor:
Friedrich Kalpensteins Karriere ist nie langweilig. Der waschechte Bayer, 1971 in Freising bei München geboren, begann seine Karriere als Kinderbuchautor. Mittlerweile schreibt er humorvolle Romane für Erwachsene. Schwungvoll und witzig erzählt er darin vom Wahnsinn des Alltags.
"Prost, auf die Wirtin" ist sein erster Kriminalroman und der Auftakt zu einer Provinzkrimi-Reihe, in der Kalpenstein seinen humoristischen Stil beibehält. Es sind die speziellen, sehr lebendigen Charaktere und die einzigartige Atmosphäre, die das Lesen zum Mordsvergnügen machen.
Der Autor lebt heute im Ampertal in Bayern.


Kurzbeschreibung, übernommen:
»Zefix! Immer, wenn es am ungünstigsten ist, werden die Leut’ umgebracht!« Ausgerechnet am Sonntag wird die Wirtin des idyllischen Orts Brunngries im nahe gelegenen Wäldchen tot aufgefunden. Hauptkommissar Tischler, soeben aus München in die Chiemgauer Alpen versetzt, nimmt die Ermittlungen auf. Als Stadtmensch bekommt er es auf einmal mit kauzigen, aber herzlichen Ur-Bayern zu tun. Damit nicht genug, hält ihn Polizeiobermeister Fink mit seiner übereifrigen Art auf Trab. Je tiefer der Kommissar in die vermeintliche Dorfidylle eintaucht, umso klarer wird es, dass sich hinter der freundlichen Fassade des Ferienortes noch sehr viel mehr verbirgt.


Meine Meinung:
In der letzten Zeit habe ich öfter Werbung zu diesem Buch gesehen und wurde dann doch etwas neugierig. Zumal mich Krimis ja meistens interessieren und nun war ich doch sehr gespannt, den Auftakt einer neuen Krimiserie zu lesen.
Constantin Tischler, frisch versetzt von München nach Brunngries, muss sich nicht nur vor Ort eingewöhnen, er darf auch sofort mit der Arbeit beginnen. Ich kann ihn begleiten und wir beide lernen zunächst die engsten Mitarbeiter kennen. Gleichzeitig erfährt er vieles über die Dorfbewohner, manches anders, als es ihm lieb ist.
Friedrich Kalpenstein hat mich begeistert mit seinem Krimidebüt. Er hat für Spannung gesorgt, vieles humorvoll geschildert und dafür gesorgt, dass ich sehr interessante Leute kennen lernen konnte. Geschickt hat er Fährten gelegt und mich neugierig auf die Auflösung gemacht.
Die Hauptbeteiligten Constantin, Felix und Luise habe ich sehr schnell in mein Leserherz geschlossen. Ihnen wurden aber auch besondere Charaktere verpasst. Felix und Luise, alt eingesessene Mitarbeiter haben so ihre Abläufe, ob es nun den Kaffee oder anderes betrifft. Es sind so die kleinen oder manchmal großen Nebensächlichkeiten, die mir sehr gut gefallen. Ich fühlte mich sehr gut unterhalten und bin gespannt auf weitere Folgen.


Fazit:
Ein gelungener Start einer neuen Krimiserie. Ich freue mich auf weitere spannende und humorvollen Folgen. Aber zunächst gebe ich zu diesem Buch gerne eine Leseempfehlung.

Beim Verlag und bei NetGalleyDe möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken

#ProstAufDieWirtin #NetGalleyDe

Montag, 20. Juli 2020

Rezension - Der Tote auf Amrum



Autorin: Anna Johannsen

Titel: Der Tote auf Amrum

Genre: Krimi

Version: eBook, Hörbuch und Taschenbuch

erschienen: 30. Juni 2020

Seiten: 332

Altersempfehlung: Erwachsene

Verlag: Edition M



Über die Autorin:
Anna Johannsen lebt seit ihrer Kindheit in Nordfriesland. Sie liebt die Landschaft und Menschen der Region, besonders verbunden ist sie den nordfriesischen Inseln, auf denen die Krimireihe »Die Inselkommissarin« spielt.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Ein neuer Fall, der das Leben der Inselkommissarin auf den Kopf stellt.
Marten Hilmer, schwerreicher Immobilienbesitzer auf Amrum, wird vergiftet auf seinem Anwesen aufgefunden. Hauptkommissarin Lena Lorenzen reist in ihre alte Heimat, um zu ermitteln. Ist der Täter unter den Frauen zu finden, mit denen Hilmer über die Jahre eine Affäre hatte? Oder wurde jemand beim Immobilienkauf übervorteilt?
Als Lena im Haus des Opfers ein Bild ihrer Mutter findet, hat sie Mühe, sich auf ihre Arbeit als Polizistin zu konzentrieren. Neben der Befragung der vielen Verdächtigen muss sie herausfinden, wie ihre eigene Geschichte mit dem Fall verbunden ist.


Meine Meinung:
Bis jetzt hatte ich noch nicht viel von und über die Hauptkommissarin Lena Lorenzen gelesen. Da gerate ich jetzt ausgerechnet an einen sehr schweren und auch persönlichen Fall von ihr. Fast war es mir zuviel, was ich da erfahre sollte. Die Autorin hat es der Protagonistin wirklich nicht leicht gemacht. Im Grunde waren es zwei Handlungen mit denen Lena fertig werden und sich beschäftigen musste. Sie musste den Todesfall aufklären und sich mit Ereignissen der Vergangenheit befassen. Natürlich will ich nicht näher auf den Inhalt eingehen, ich müsste sonst etwas verraten, was ich nicht will. Mein Einstieg in die Serie war bei Band vier, jetzt war es der sechste Fall, der uns Lesern präsentiert wurde. Ich hatte keine Probleme damit, dass ich nicht alle Bücher kannte.
Die Zusammenarbeit von Lena und Johann fand ich wieder bestens gelungen und auch andere private Begebenheiten sorgten für gute Unterhaltung. Einzig der neue Fall und Lenas Vorhaben machten mir Sorgen.


Fazit:
Eine weitere Folge mit der Inselkommissarin, da ich nur zwei Folgen kenne, kann ich auch nur die beiden miteinander vergleichen. Serienjunkies werden sicher alle gelesen haben und es nicht so kritisch sehen, wie ich. Aber zum Glück sind Geschmäcker verschieden.


Beim Verlag und bei NetGalleyDe möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken.

#DerToteaufAmrum #NetGalleyDE

Samstag, 29. Juni 2019

Rezension - Der Mann auf der Hallig



Autorin: Anna Johannsen

Titel: Der Mann auf der Hallig

Genre: Krimi

Version: eBook, Hörbuch, Taschenbuch

erschienen: 25. Juni 2019

Seiten: 303

Altersempfehlung: Erwachsene

Verlag: Edition M



Über die Autorin:
Anna Johannsen lebt seit ihrer Kindheit in Nordfriesland. Sie liebt die Landschaft und Menschen der Region, besonders verbunden ist sie den nordfriesischen Inseln, auf denen die Krimireihe »Die Inselkommissarin« spielt. Nach »Der Tote im Strandkorb« (Kindle #1 Bestseller), »Das Mädchen am Strand« und »Die alte Dame am Meer« ermittelt Hauptkommissarin Lena Lorenzen nun in »Der Mann auf der Hallig« weiter.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Auf einer Sandbank vor Hallig Hooge wird die Leiche von Klaas Rieckert gefunden, der offensichtlich vor dem Ertrinken an Armen und Beinen gefesselt wurde. Die Obduktion bringt ein überraschendes Ergebnis: Die DNA des Halligbewohners wurde vor zehn Jahren im Rahmen eines aufsehenerregenden Falles im Polizeisystem registriert und weist ihn als mutmaßlichen Dreifachmörder aus. Obwohl Lena Lorenzen gerade mit ihrem Lebensgefährten Erck ihr privates Glück genießen könnte, will sie den Fall unbedingt selbst übernehmen. Sie ist überzeugt, dass eine große SoKo in der kleinen Welt der Hallig wenig Chancen hat, an relevante Informationen zu kommen. Nach den ersten Befragungen der Angehörigen muss sich die Inselkommissarin schnell entscheiden, welchen Ermittlungsansatz sie verfolgen will: Liegt der Schlüssel zur Aufklärung des Mordes im engen Beziehungsgeflecht auf Hooge oder in der dunklen Vergangenheit des Opfers auf dem Festland?


Meine Meinung:
Bisher kannte ich die Inselkommissarin Lena Lorenzen  noch nicht so richtig. Ich hatte neulich allerdings einen Krimi gelesen "Juister Mohn", wo sie mit einem Kollegen zusammen gearbeitet hat, der für die Autorin Elke Bergsma ermittelt. Nun war ich neugierig geworden und wollte Lena näher kennen lernen. Das ist mir mit diesem Krimi auch sehr gut gelungen.
Ein Toter wird auf der Hallig Hooge gefunden und Lena möchte dort mit ihrem Mitarbeiter den Fall klären. Sehr sensibel will sie vorgehen, denn die Halligbewohner schenken nicht jedem Vertrauen. Allerdings gelingt es ihr nicht so richtig, wie sie es sich vorgestellt hat. Sehr gut und spannend hat die Autorin beschrieben, wie Lena und Johann den Fall bearbeiten. Nebenbei erfahre ich auch so einiges aus dem Privatleben der Kommissarin, was mir persönlich immer gut gefällt.


Fazit:
Es kann sein, dass diese Serie mich ebenfalls süchtig macht. Auf jeden Fall finde die beteiligten Hauptpersonen sympathisch und mit Sicherheit werde ich auch weitere Folgen lesen.

Beim Verlag und bei NetGalleyDe möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken



#DerMannAufDerHallig #NetGalleyDE

Mittwoch, 12. Juni 2019

Rezension - Juister Mohn


Autorin: Elke Bergsma
Autorin: Anna Johannsen

Titel: Juister Mohn

Genre: Krimi

Version: eBook und Taschenbuch

erschienen: 28. Mai 2019

Seiten: 287

Altersempfehlung: Erwachsene

Verlag: Edition M



Über die Autorinnen:
Elke Bergsma, Jahrgang 1968, ist in Ostfriesland aufgewachsen und hat hier, in der wundervollen Weite der von Windmühlen, Leuchttürmen, Deichen, Schafen und Kühen geprägten Landschaft, auch das Lesen gelernt. Mit der Krimireihe »Büttner und Hasenkrug« begeistert sie seit 2013 ihre Leser. Anna Johannsen lebt seit ihrer Kindheit in Nordfriesland. Sie liebt die Landschaft und Menschen der Region, besonders verbunden ist sie den nordfriesischen Inseln, auf denen die Krimireihe »Die Inselkommissarin« spielt.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Der Emder Hauptkommissar David Büttner sitzt auf gepackten Koffern, als ihn ein Anruf seiner Sekretärin in den beruflichen Alltag zurückholt: Auf der ostfriesischen Insel Juist wurde ein junges Paar in der Strandtoilette tot aufgefunden. Zunächst sieht alles nach einer Überdosis aus – bis der Staatsanwalt eine genauere Untersuchung fordert, denn bei der Toten handelt es sich um seine Nichte.

Auch die Kieler Hauptkommissarin Lena Lorenzen wird auf den mysteriösen Tod des Paares aufmerksam, gab es doch Monate zuvor in Sankt Peter-Ording einen ähnlich gelagerten Fall. Sie nimmt mit ihrem Kollegen Büttner Kontakt auf, der von ihrer Idee einer Zusammenarbeit zunächst jedoch wenig begeistert ist.

Letztlich aber gilt es, sich trotz aller Unterschiede zusammenzuraufen, denn am Tatort deutet ein Strauß von zehn Mohnblumen auf eine Verbindung beider Fälle und auf weitere geplante Morde hin. Für die beiden Kommissare beginnt ein Wettlauf mit der Zeit, zumal sie wegen ungünstiger Wetterverhältnisse für mehrere Tage auf der Insel festsitzen.


Meine Meinung:
Als Vielleserin hatte ich schon oft die Möglichkeit, Bücher zu lesen, die zwei Autoren gemeinsam geschrieben haben. Aber diesmal war es für mich anders. Die beiden Autorinnen haben nicht "einfach" nur einen Krimi zusammen geschrieben. Es trafen auch ihre beiden Ermittler aufeinander, die unterschiedlicher nicht sein konnten.
Diesmal hieß es nicht Büttner & Hasenpflug äh krug 😉 sondern Büttner & Lorenzen. Nicht nur die beiden Ermittler haben sich zusammen raufen müssen und gut miteinander gearbeitet, auch den beiden Autorinnen ist es bestens gelungen. Wobei ich nicht glaube, dass es ihnen schwer gefallen ist. Auf jeden Fall haben sie einen spannenden Krimi geschrieben und ich hatte viel Spaß beim Lesen.
Von Elke Bergsma habe ich schon einige Bücher mit Begeisterung gelesen, leider kenne ich von Anna Johannsen noch kein Buch, was sich aber bald ändern wird.


Fazit:
Eine gelungene Zusammenarbeit zweier Autorinnen, spannend und mit einem für mich überraschenden Ende. Sollten die beiden Ermittler  noch einmal zusammen arbeiten müssen, dann werde ich das Buch mit Sicherheit auch lesen. Aber zunächst empfehle ich dieses Buch allen Krimifans


Beim Verlag und bei NetGalleyDe möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexempalr bedanken



#JuisterMohnOstfrieslandkrimi #NetGalleyDE

Dienstag, 5. Februar 2019

Rezension - Commissaris van Leeuwen und der Mann mit dem eisigen Herzen


Autor: Claus Cornelius Fischer

Titel: Commissaris Van Leeuwen und der Mann mit dem eisigen Herzen

Genre: Krimi

Version: eBook, gebunden und Taschenbuch

erschienen: 21. November 2018

Seiten: 465

Altersempfehlung: Erwachsene

Verlag: Edition M



Über den Autor:
Claus Cornelius Fischer wurde 1951 in Berlin geboren, besuchte bis zum Abitur ein Jesuiteninternat in Westfalen und anschließend eine Journalistenschule in München. Nach dem Diplomabschluss arbeitete er als freier Journalist unter anderem für Die Welt und Die Zeit und als Übersetzer amerikanischer Romane, bevor er sich als Drehbuchautor und Romancier etablierte.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Ein Fall, der den Commissaris an seine Grenzen bringt – und ihn von Amsterdam nach Mailand und bis in die Glitzerwelt von Las Vegas führt. In einem schäbigen Hotelzimmer in Amsterdam wird eine junge Frau brutal ermordet. Commissaris Bruno van Leeuwen erkennt bald einen Zusammenhang mit dem Verschwinden der Tochter eines Landpfarrers, der ihn verzweifelt um Hilfe gebeten hat. Handelt es sich bei der wenig später auf einer Müllhalde gefundenen Toten um die siebzehnjährige Rascha? Die Ermittlungen führen van Leeuwen und die emotional tief betroffene Polizistin Julika in die Unterwelt der Mafiametropole Mailand. Und dort verschwindet auch noch Julika …


Meine Meinung:
Dies ist inzwischen das dritte Buch, dass ich aus der Serie gelesen habe und es war durchaus interessant, manche Entwicklungen zu verfolgen.
In der Kurzbeschreibung steht, dass dieser Fall den Kommissar an seine Grenzen bringt, was ich auch bestätigen kann. Es war sehr spannend, seine privaten Erlebnisse spielten ebenfalls wieder eine große Rolle. Aber mir kam das alles etwas düster und zu ausführlich beschrieben vor.
Ich habe das Buch natürlich gelesen, weil ich wissen wollte, wie es denn endet. Allerdings weiß ich, dass ich lieber keine weiteren Folgen mehr lesen werde.


Fazit:
Für mich war dies nun der Abschluss einer Serie.  Allerdings denke ich, dass viele nicht aufhören wollen und auch weitere Folgen lesen wollen. Ich möchte dieses Buch denjenigen empfehlen, die mal einen etwas anderen oder gewöhnungsbedürftigen Krimi lesen wollen.


Beim Verlag und bei NetGalleyDe möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken.



#CommissarisVanLeeuwenUndDerMannMitDemEisigenHerzen #NetGalleyDE

Sonntag, 13. Januar 2019

Rezension - Commissaris van Leeuwen und der Engel des Todes


Autor: Claus Cornelius Fischer

Titel: Commissaris van Leeuwen und der Engel des Todes

Genre: Krimi

Version: eBook und Taschenbuch

erschienen: 21. November 2018

Seiten: 401

Altersempfehlung: Erwachsene

Verlag: Edition M




Über den Autor:
Claus Cornelius Fischer wurde 1951 in Berlin geboren, besuchte bis zum Abitur ein Jesuiteninternat in Westfalen und anschließend eine Journalistenschule in München. Nach dem Diplomabschluss arbeitete er als freier Journalist unter anderem für Die Welt und Die Zeit und als Übersetzer amerikanischer Romane, bevor er sich als Drehbuchautor und Romancier etablierte. 2007 startete Fischer die international erfolgreiche Krimi-Reihe um den Amsterdamer Commissaris Bruno van Leeuwen, die auch vom ZDF verfilmt wurde.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Eine mysteriöse Serie von Todesfällen gibt dem Commissaris Rätsel auf. Ein weiterer mitreißender Fall für Bruno van Leeuwen am Schauplatz Amsterdam. Bei einem nächtlichen Gang durchs Rotlichtviertel von Amsterdam entdeckt Commissaris Bruno van Leeuwen die Leiche eines jungen Mannes. Obwohl nichts auf einen gewaltsamen Tod hindeutet, ordnet der Commissaris eine Autopsie an. Die Obduktion bestätigt seinen Verdacht: Der Mann wurde ermordet, erstickt mit einer Plastiktüte. Die Ermittlungen führen zu einer ganzen Serie von unentdeckten Todesfällen, die vor einem halben Jahrhundert in einem kleinen Dorf mit einem grauenhaften Verbrechen begann. In der Sterbeklinik eines zwielichtigen Arztes nimmt der Fall eine überraschende Wendung … Neue Ausgabe: Die lieferbare Ausgabe von »Commissaris Van Leeuwen und der Engel des Todes« (zuvor unter dem Titel »TotenEngel« erschienen) wurde überarbeitet und neu gestaltet.


Meine Meinung:
Nachdem ich den etwas gewöhnungsbedürftigen Kommissar Bruno van Leeuwen im Buch "Commissar van Leeuwen und die Händler des Bösen" kennen gelernt hatte, war ich neugierig auf weitere Fälle, die er lösen würde. Vor allem interessierte es mich, wie er sich persönlich entwickelt. Deshalb wollte ich dieses Buch lesen und auch diesmal fiel es mir schwer, so richtig viel Sympathie für ihn zu entwickeln. Allerdings möchte ich nicht näher darauf eingehen, denn es gehört zu dieser Geschichte und ich würde sonst zu viel verraten.
Auf jeden Fall war das Buch sehr spannend und außerdem wurde ein durchaus schweres, aber auch realistisches Thema behandelt. Ich fühlte mich trotz allem sehr gut unterhalten und war am Ende überrascht, wer denn jetzt wirklich der Täter war und wie alles zusammenhing.
Das Cover gefällt mir, es zeigt etwas typisches von Amsterdam und das Düstere passt zum Inhalt.


Fazit:
Ich gebe ja vielen Büchern eine Chance und deshalb werde ich noch ein weiteres lesen, in dem Bruno van Leeuwen ermitteln wird. Wer mal einen etwas anderen Krimi lesen möchte, wird hier wahrscheinlich das richtige Buch finden.

Ich möchte mich beim Verlag und bei NetGalleyDe für das Rezensionsexemplar bedanken.


#CommissarisVanLeeuwenUndDerEngelDesTodes  #NetGalleyDE #Werbung

Freitag, 28. Dezember 2018

Rezension - Commissar van Leeuwen und die Händler des Bösen


Autor: Claus Cornelius Fischer

Titel: Commissaris van Leeuwen und die Händler des Bösen

Genre: Krimi

Version: eBook und Taschenbuch

erschienen: 21. November 2018

Seiten: 353

Altersempfehlung: Erwachsene

Verlag: Edition M




Über den Autor:
Claus Cornelius Fischer wurde 1951 in Berlin geboren, besuchte bis zum Abitur ein Jesuiteninternat in Westfalen und anschließend eine Journalistenschule in München. Nach dem Diplomabschluss arbeitete er als freier Journalist unter anderem für Die Welt und Die Zeit und als Übersetzer amerikanischer Romane, bevor er sich als Drehbuchautor und Romancier etablierte. 2007 startete Fischer die international erfolgreiche Krimi-Reihe um den Amsterdamer Commissaris Bruno van Leeuwen, die auch vom ZDF verfilmt wurde.



Kurzbeschreibung, übernommen:
Auf einem Amsterdamer Hausboot wird die grässlich zugerichtete Leiche eines jungen Inders gefunden. Commissaris Bruno van Leeuwen, dem die Trennung von seiner kranken Frau Simone sehr zusetzt, stürzt sich in die Ermittlungen. Die Spur führt in die farbenprächtige Welt indischer Einwanderer und zum Clan der Sharmas, der einen florierenden Gewürzhandel betreibt. Doch eine konkrete Spur ergibt sich nicht. Aber dann geschieht ein Mord ‒ und van Leeuwens Fall und sein Leben verwandeln sich in eine Tragödie ungeahnten Ausmaßes …


Meine Meinung:
Bekanntermaßen lese ich ja gerne Bücher, deren Handlungen in Städten spielen, die ich kenne und deshalb wurde ich auf dieses Buch neugierig, denn hier ist Amsterdam die Stadt.
Ich weiß inzwischen, dass dieses Buch das zweite in einer Serie ist. Allerdings hatte ich keine Probleme mich reinzufinden und deshalb möchte ich erwähnen, das es ohne Vorkenntnisse gelesen werden kann.
Bruno van Leeuwen ist als Mensch und Commissaris etwas gewöhnungsbedürftig, aber ich fand ihn sehr interessant. Obwohl ich auch gerne mehr über die Ermittler erfahren möchte, war es mir hier etwas zu viel. Seine Frau und deren Krankheit stand mir zu oft im Vordergrund. Weniger hätte auch gereicht.
Trotzdem hat mir das Buch gefallen und ich fand es sehr spannend zu lesen. Ich hatte immer mal wieder jemanden verdächtigt und teilweise lag ich auch richtig. Mehr möchte ich darüber aber nicht verraten.


Fazit:
Da mir dieses Buch gefallen hat, werde ich auch noch weitere lesen und bin gespannt, wie sich alles weiter entwickelt mit den Kollegen und natürlich Bruno van Leeuwen.

Beim Verlag und bei NetgalleyDe möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken.


#CommissarisVanLeeuwenUndDieHändlerDesBösen #NetGalleyDE #Werbung

Sonntag, 13. Mai 2018

Rezension - Tod in Talfing



Autorin: Marianne Hofer

Titel: Tod in Talfing

Genre: Krimi

Version: eBook und Taschenbuch

erschienen: 10. April 2018

Seiten: 300

Altersempfehlung: Erwachsene

Verlag: Edition M



Über die Autorin:
Auf einem Bauernhof im Voralpenland aufgewachsen, lernte Marianne Hofer schon früh alle Tätigkeiten, die mit Viehzucht und Ackerbau verbunden waren. Auch als sie später aus beruflichen Gründen nach München zog, blieb sie dem Landleben verbunden und kehrte so oft wie möglich in ihre alte Heimat zurück. Ereignisse während ihrer Jugendzeit, bei ihren zahlreichen Besuchen und auch in der Stadt brachten sie dazu, diese aufzuschreiben. Das eine oder andere davon findet sich in ihren Romanen wieder. Marianne Hofer ist verheiratet und lebt mit ihrem Mann mittlerweile wieder auf dem Land.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Wenn im bayrischen Bergdorf der Pfarrvikar erschlagen wird, ist der Käs am Dampfen … Die junge Polizistin Jasmin Lüders ist bei ihren Einsätzen äußerst erfolgreich. Aber was bringt ihr das? Neidische Kollegen, Mobbing und schließlich eine Versetzung nach Talfing, einem bayrischen Bergdorf an der Grenze zu Österreich. Es klingt nach einem Sackgassen - Job – aber einen Tag vor Jasmins Antritt als neue Dienststellenleiterin wird der Pfarrvikar ermordet aufgefunden. Hauptkommissar Weißberger glaubt den Täter zu kennen: Jungbauer Xaver Grandl wird es gewesen sein, denn der Pfarrvikar hatte zu Grandls Frau eine Beziehung, die alles andere als geistig war. Jasmin ist sich da nicht so sicher, und zwei weitere Morde geben ihrem Instinkt recht. Doch wer zieht dann seine blutige Spur durch das einst so ruhige Dorf?


Meine Meinung:
Als Krimifan freue ich mich immer wieder, wenn ich neue Autoren und Bücher entdecke und deshalb war ich gespannt auf diesen Krimi.
Eine junge und erfolgreiche Polizistin hat es nicht leicht, wenn ihre männlichen Kollegen statt Anerkennung nur Neid zeigen. Sie wird versetzt, allerdings als Dienststellenleiterin in einen kleinen Ort an der Grenze zu Österreich. Dort wird sie natürlich auch nicht mit offenen Armen empfangen.
Sehr fesselnd hat die Autorin beschrieben, wie Jasmin Lüders mit allem zurecht kommt. Nachdem die Polizistin sich clever in die Auflösung eines Mordes einbringt, passiert allerhand, was auch sie in Gefahr bringen könnte.
Jasmin Lüders hat mein Leserherz sehr schnell erobert, aber auch ihre drei Kollegen fand ich trotz ihrer Macken ganz sympathisch. Bei dem Hauptkommissar Weißberger, der eigentlich verantwortlich war, war ich mir nicht so sicher. Auf der einen Seite stellte ich seine Entscheidungen sehr infrage und überlegte, wie kompetent er überhaupt ist, auf der anderen Seite war er doch ganz nett zu Jasmin. Ich nehme mal an, dass dieser Krimi der Start einer neuen Serie sein könnte und das alles noch sehr ausbaufähig ist.


Fazit:
Unterhaltsam und spannend war dieser Krimi durchaus, allerdings denke ich, dass sich noch einiges entwickeln könnte.


Beim Verlag und NetGalleyDe möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken

Sonntag, 8. April 2018

Rezension - Die letzte Fahrt



Autorin: Petra Mattfeldt

Titel: Die letzte Fahrt

Genre: Thriller

Version: eBook und Taschenbuch

erschienen: 13. März 2018

Seiten: 284

Altersempfehlung: Erwachsene

Verlag: Edition M



Die Autorin Petra Mattfeldt lebt gemeinsam mit ihrem Mann und ihren Kindern in der Nähe von Bremen. Sie schreibt Jugendbücher, Krimis und Thriller. Unter den Pseudonymen Ellin Carsta und Caren Benedikt veröffentlicht sie außerdem Historische Romane.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Vermisst: Carla Bornkamp, 36 Jahre alt, mittelblond, blaue Augen, 1,71 m groß, schlanke Figur.
Auf einem Autobahnrastplatz wird eine Frauenleiche gefunden. Nur aus der Nähe ist zu erkennen, dass die aufwendig zurechtgemachte Frau tot ist. Die Leiche hat frappierende Ähnlichkeit mit der vermissten Carla Bornkamp. Doch die Identifizierung der Toten ergibt, dass es sich um eine andere Frau handelt, die bereits vor vielen Jahren verschwunden ist. Ist es purer Zufall oder hat die Polizei es mit einem Serientäter zu tun? Und wo war die aufgefundene Tote über all die Jahre?

Kriminalhauptkommissar Marcus Labrenz und der Journalist David Cramer, der bereits seit Monaten im Fall Bornkamp Recherchen betreibt, stehen vor einem Rätsel. Die beiden steigen immer tiefer in den Fall ein und suchen verzweifelt nach einer Verbindung zwischen den Frauen, nicht ahnend, dass der Täter ihnen immer einen Schritt voraus ist. Können Labrenz und Cramer den Mörder identifizieren und stoppen, bevor es weitere Opfer gibt? Ein Wettlauf gegen die Zeit beginnt.


Meine Meinung:
Spannend von Anfang bis Ende war das Buch und Achtung es ist absolut nicht dazu geeignet, kurz vorm Schlafen gehen gelesen zu werden. Lach, ich lese abends immer gerne noch ein paar Seiten im Bett und was passierte, ich wurde putzmunter und habe das Buch verschlungen. Ich hätte es ja eigentlich auch wissen müssen, kenne ich doch die Bücher der Autorin, die unter verschiedenen Namen in unterschiedlichen Genre schreibt. Außerdem wenn Thriller auf dem Umschlag steht, dann ist auch ein Thriller drin 😉
Auf jeden Fall hat mich Petra Mattfeldt mal wieder an ihr Buch gefesselt. Sehr gut gefallen hat mir hier die Zusammenarbeit des Kriminalhauptkommissars Marcus und dem Journalisten David. Als Leserin hatte ich dann auch die Möglichkeit Täter und Opfer beobachten zu können, damit hatte ich zumindest einen kleinen Wissensvorsprung vor den beiden. Die Spannung steigerte sich immer weiter, ich hoffte so sehr, dass die Identität des Entführers ermittelt werden konnte und bekam am Ende richtig Herzklopfen. Weiß ich, welches Ende sich die Autorin ausgedacht hat? Nun, ich war zufrieden und hatte es ein weiteres Mal geschafft, ein Buch in einem Rutsch durchzulesen.


Fazit:
Thrillerfans werden begeistert sein und ich habe es überlebt, aber Herzklopfen hatte ich schon 😉 Wer es also richtig spannend mag, der sollte nach diesem Buch greifen. Ich empfehle es auf jeden Fall sehr gerne. Das Buch kann mit KU gelesen werden

Ich möchte mich vielmals beim Verlag und NetGalley für das Rezensionsexemplare bedanken. Ansonsten hätte ich auch die Möglichkeit genutzt und mit KU gelesen.