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Sonntag, 23. Mai 2021

Rezension - Die Frauen von Kopenhagen



Autorin: Gertrud Tinning

Titel: Die Frauen von Kopenhagen

Genre: Historisch

Version: eBook, Taschenbuch

erschienen: 26. April 2021

Seiten: 448

Altersempfehlung: Erwachsene

Herausgeber : Diana Verlag



Über die Autorin:
Gertrud Tinning hat an der Writers‘ School of Children Literatur studiert und für die UN in Kenia und Sri Lanka gearbeitet. Heute ist sie Dozentin an der International High School in Helsingör, Dänemark.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Kopenhagen 1885: Nelly und Marie arbeiten in der größten Weberei Kopenhagens. Bei einem Unfall am Webstuhl verletzt sich Marie schwer. Als wäre das nicht schon schlimm genug, gibt das Verhalten der Verantwortlichen Rätsel auf. Nelly steht mit einem schweren Verdacht alleine da und erzählt nicht einmal ihrem Geliebten Johannes davon. Dessen Schwester Anna kommt zur selben Zeit aus Jütland nach Kopenhagen. Und ist schockiert, wie brutal und ungerecht das Leben in der großen Stadt ist. Furchtlos nimmt sie den Kampf auf und setzt einen Meilenstein in der Geschichte Dänemarks.


Meine Meinung:
Die Geschichte beginnt mit der Schilderung, unter welchen, teilweise sehr gefährlichen Umständen die Frauen in einer Weberei arbeiten müssen. Außerdem erfahre ich viel über das Alltagsleben dieser Frauen. Nicht jede will dies hinnehmen und übt laut Kritik. Für Nelly und Marie endet dies sehr schlecht. Als Anna nach Kopenhagen kommt, kann sie es nicht glauben, was dort mit den Frauen passiert und setzt sich mit einer Frauenbewegung für Veränderungen ein.
Ich fand das alles sehr interessant. Die Autorin schreibt im Nachwort zwar, dass dies ein Roman ist, aber sie hat auf tatsächliche Begebenheiten zurück greifen können.


Fazit:
Die Frauen haben vor über hundert Jahren vieles in Bewegung gesetzt, was teilweise vergessen wurde oder in diesem Ausmaße gar nicht bekannt war. Deshalb gebe ich für dieses Buch gerne eine Leseempfehlung. Begebenheiten in einem Roman wiedergeben sorgt für gute Unterhaltung und vor allem Information.


Beim Verlag möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken.

Dienstag, 9. Februar 2021

Rezension - Das Geheimnis der Themse


Autorin: Susanne Goga

Titel: Das Geheimnis der Themse

Genre: Historisch, Krimi

Version: eBook und Taschenbuch

erschienen: 8. Februar 2021

Seiten: 448

Altersempfehlung: Erwachsene

Herausgeber : Diana Verlag




Über die Autorin:
Susanne Goga wurde 1967 in Mönchengladbach geboren und lebt dort bis heute. Die renommierte Literaturübersetzerin und Autorin reist gern – mit Vorliebe auch in die Vergangenheit. Das spiegelt sich in ihren überaus erfolgreichen historischen Romanen wider. Für die Kriminalreihe um Leo Wechsler taucht sie ein ins Berlin der 1920er-Jahre, für den Diana Verlag begibt sie sich immer wieder auf die geschichtsträchtigen Spuren der englischen Gesellschaft. So spielt der Spiegel-Bestseller »Der verbotene Fluss« im viktorianischen Zeitalter, und hier schließt auch Susanne Gogas neuer Roman »Das Geheimnis der Themse« an.


Kurzbeschreibung, übernommen:
London 1894. Zwei Jahre nach der Hochzeit liegt ein Schatten über dem Glück von Charlotte und Tom Ashdown. Durch ihre Kinderlosigkeit steht vieles unausgesprochen zwischen ihnen. Ein spannendes Buchprojekt über die magischen Orte Londons bringt die beiden einander unverhofft wieder näher. Doch ohne es zu ahnen, geraten Charlotte und Tom nach einem Leichenfund an der Themse in tödliche Gefahr …


Meine Meinung:
Da London zu meinen Lieblingshauptstädten gehört, die ich immer wieder und gerne besuche, wundert es sicher keinen, dass ich durch das Buchcover auf das Buch neugierig wurde. Zum Glück, denn dadurch habe ich ein sehr interessantes und spannendes Buch lesen können.
Interessant war es, weil ich feststellen konnte, wie schwer es manche Leute hatten, weil es damals nicht üblich war, über bestimmte Themen, wie zum Beispiel Kinderlosigkeit, zu sprechen und vor allem, wie die Ansicht vieler dazu war.
Spannend war es, weil es zeigte, wohin Fanatismus und Irrglaube einen führen konnte und welche Gefahr davon für Charlotte und Tom ausgeht.
Susanne Goga hat mich auf eine Zeitreise in die Stadt London mitgenommen. Sie hat mich an magische Orte geführt und ich konnte am damaligen Alltagsleben teilnehmen. Das alles hat mir ausgesprochen gut gefallen und wie so oft, war ich mal wieder an das Buch gefesselt und konnte es kaum zur Seite legen. Kurz möchte ich noch auf die Personen eingehen. Charlotte und Tom waren mir sehr sympathisch und ich wünschte mir, dass sich für sie alles zum Guten entwickeln würde. In mein Leserherz habe ich den Jungen Alfie geschlossen. Ich fand seine Tätigkeit als Strandsucher sehr interessant. Außerdem gab es noch weitere Beteiligte, die mich überrascht haben.


Fazit:
Fans von historischen Krimis werden begeistert sein, ich war es auf jeden Fall und ich würde mich freuen, wenn es weitere Bücher in diesem Stil von der Autorin geben wird. Aber zunächst vergebe ich hier fünf Sterne und eine Leseempfehlung.

Beim Verlag möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken.

Freitag, 8. November 2019

Rezension - Weihnachten in dem kleinen Haus am Meer



Autorin: Veronica Henry

Titel: Weihnachten in dem kleinen Haus am Meer

Genre: Weihnachtsbuch

Version: eBook und Taschenbuch

erschienen: 14. Oktober 2019

Seiten: 384

Altersempfehlung: Erwachsene

Verlag: Diana Verlag



Über die Autorin:
Veronica Henry arbeitete für die BBC und als Drehbuchautorin für zahlreiche Fernsehproduktionen, bevor sie sich dem Schreiben von Romanen zuwandte. Sie lebt mit ihrem Mann und ihren drei Söhnen in Devon, England.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Alle lieben Weihnachten … besonders Lizzy Kingham. Doch in diesem Jahr will ihre Familie sie einfach nicht bei den Vorbereitungen unterstützen. Zwischen Tannenbaum und Weihnachtsbraten stellt Lizzy sich die Frage: Was würde passieren, wenn sie alles stehen und liegen ließe und sich eine Auszeit nähme? Gesagt, getan. Lizzy flüchtet an ihren Lieblingsort, ein Häuschen am Strand. Aber auch hier kann sie sich dem Weihnachtszauber nicht entziehen, und schon bald ist das Strandhäuschen mit Lichterketten dekoriert, und der Duft von Glühwein vermischt sich mit der salzigen Brise des Meeres. Doch irgendetwas fehlt, und Lizzy merkt, dass Weihnachten ohne ihre Familie einfach nicht das Gleiche ist …


Meine Meinung:
Das Cover und die Kurzbeschreibung des Buches haben mich neugierig gemacht. Vor allem war ich gespannt, was die Autorin sich hat einfallen lassen. Denn ich kann mir gut vorstellen, dass die eine oder andere Mutter schon mal gedacht hat, es wird mir alles zuviel und am liebsten würde ich alles hinwerfen und verschwinden. Lizzy Kingham hat nun stellvertretend für uns alle das durchgezogen. Sie ist einfach in das kleine Haus am Meer eingezogen. Aber damit war es ja nicht getan. Die Autorin hat gleich mehrere aus den verschiedensten Gründen ans Meer reisen lassen. Ich fand es ausgesprochen interessant und habe alle sehr gerne begleitet, denn sie sind mir alle ans Leserherz gewachsen. Es gab eigentlich nur eine Person, die mir nicht sympathisch war, aber die hat es auch vorgezogen, eine andere Reise zu unternehmen. Mehr möchte ich dazu jetzt aber nicht verraten.
Die Autorin hat nicht nur weihnachtliche Stimmung bereitet, sie hat auch dafür gesorgt, dass man über einiges nachdenken konnte, zumindest die Protagonisten haben es getan und Entscheidungen getroffen.  Das Endergebnis hat mir persönlich dann sehr gut gefallen.


Fazit:
Manchmal muss man ausbrechen, um zu sich zu finden oder den Mut zum nächsten Schritt zu haben. Die Autorin hat das in diesem Weihnachtsbuch sehr gut rüber gebracht und gerne gebe ich eine Leseempfehlung.

Beim Verlag möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken.

Samstag, 26. Oktober 2019

Die vergessene Burg - Nominiert für den HOMER Literaturpreis


Autorin: Susanne Goga

Titel: Die vergessene Burg

Genre: Historisch

Version: eBook und Taschenbuch

erschienen: 10. September 2018

Seiten: 448

Altersempfehlung: Erwachsene

Verlag: Diana Verlag




Das schreibt die Autorin über sich:
Ich wurde 1967 in Mönchengladbach geboren und lebe immer noch da. Außer wenn ich verreise, gerne nach Berlin, was sich auch in meinen Romanen widerspiegelt. Am liebsten aber reise ich in die Vergangenheit und erzähle meinem Lesepublikum davon.


Kurzbeschreibung, übernommen:
1868. Paula Cooper führt ein zurückgezogenes Leben, bis sie einen unerwarteten Brief erhält. Ihr schwer kranker Onkel Rudy bittet eindringlich um ihren Besuch – im fernen Bonn. Voller Neugier reist Paula von England an den Rhein. Fasziniert von der malerischen Landschaft entdeckt sie eine fremde Welt und lernt den Fotografen Benjamin Trevor kennen. Aber sie ahnt, dass ihr Onkel etwas verheimlicht, und auch die Widersprüche um das Schicksal ihres verstorbenen Vaters mehren sich. Welcher dunklen Wahrheit über ihre Familie muss sich Paula stellen?


Das Buch habe ich als Jurymitglied 2018 gelesen, da ich neutral bleiben muss, wird hier keine Rezension erscheinen

Donnerstag, 25. Juli 2019

Rezension - Liebe geht durch den Garten


Autorin: Ulrike Hartmann

Titel: Liebe geht durch den Garten

Genre: Roman

Version:  eBook und Taschenbuch

erschienen: 11. Februar 2019

Seiten: 320

Altersempfehlung: Erwachsene

Verlag: Diana Verlag




Über die Autorin:
Ulrike Hartmann studierte in Münster, Berlin und an der Sorbonne in Paris. Sie arbeitete in verschiedenen Verlagen, reiste mit dem Rucksack allein quer durch die USA und unterrichtete zwei Jahre lang als Interkulturelle Trainerin in Kalifornien. Heute lebt sie mit ihrer Familie im Ruhrgebiet und ist leidenschaftliche Kleingärtnerin.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Mit den Händen in der Erde wühlen, die Sonne im Gesicht und als Belohnung eigenes Gemüse ernten: für Stadtpflanze Anna ein wundervoller Gedanke. Kurzerhand pachtet sie einen verwilderten Schrebergarten. Doch so idyllisch wie in Annas Träumen ist das Leben mit der Laube nicht. Das Häuschen im Grünen ist reparaturbedürftig, der Vereinsvorsitzende gibt sich kleinlich, und ihre Söhne spielen lieber am Computer als im Garten. Nur der wortkarge und bildschöne Nachbar Paul bietet seine Hilfe an. Wäre da nicht Dr. Sabine Rodenberg, Anwältin und ebenfalls Nachbarin, die Paul für sich beansprucht …
Der Kampf um den Garten und die Liebe beginnt!


Meine Meinung:
Als Schrebergartenbesitzerin und als Tochter, deren Eltern mal einen Schrebergarten hatten, war ich natürlich besonders neugierig auf dieses Buch. Anna stellte sich das Gärtnerdasein so schön vor und wollte ihren Söhnen etwas gutes tun, deshalb bewarb sie sich um einen Garten in einem Verein.
Sehr realistisch hat die Autorin das Vereinsleben und auch die anderen Gartenbesitzer beschrieben. Mir hat es Spaß gemacht und ich dachte, ach guck, woanders ist es auch so.
Die Geschichte ist locker leicht erzählt, für mich war vieles sehr vorhersehbar, aber manchmal braucht frau zur Unterhaltung auch solche Geschichten.


Fazit:
Ein nettes unterhaltsames Buch, in dem die Autorin sehr viel untergebracht hat. Alltagsleben, Auseinandersetzungen, Verwicklungen (die nicht sein müssten) und natürlich über das Schrebergartenleben wurde berichtet und hat sie bestens miteinander verbunden.


Beim Verlag möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken.

Sonntag, 22. April 2018

Rezension - Olivensommer



Autorin: Isabelle Broom

Titel: Olivensommer

Genre: Roman

Version: eBook und Taschenbuch

erschienen: 13. März 2017

Seiten: 448

Altersempfehlung: Erwachsene

Verlag: Diana Verlag



Über die Autorin:
Isabelle Broom, geboren 1979 in Cambridge, hat Medienwissenschaft an der University of West London studiert und arbeitet als Redakteurin und Autorin. Eine Europareise nach ihrem Studium führte sie auf die griechische Insel Zakynthos, wo sie unvergessliche Monate verbrachte. Olivensommer ist ihr Debütroman.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Seit dem Tod ihrer Mutter ist Holly Expertin darin, Menschen auf Abstand zu halten. Doch als sie einen unerwarteten Brief ihrer Tante aus Zakynthos erhält, beginnen die Mauern zu bröckeln. Holly reist auf die griechische Insel und versucht, den Spuren ihrer Familie zu folgen – einer Familie, von deren Existenz sie zuvor nichts wusste. Warum hat ihre Mutter nie von ihrer Schwester erzählt? Und was hat es mit der handgezeichneten Karte auf sich, die Holly und ihr Nachbar Aidan in einem alten Haus finden?


Meine Meinung:
Mal wieder habe ich mich vom Buchtitel und Cover verführen lassen und mich für das Buch interessiert. Neugierig machte ich auch der Hinweis, dass die Geschichte sich auf einer griechischen Insel abspielen sollte. Da ich mal wieder einen Urlaub auf einer griechischen Insel plane, war es sozusagen auch als Vorbereitung und Vorfreude gedacht und ich wollte das Buch gerne lesen.
Allerdings musste ich sehr schnell feststellen, dass ich diesem Plot in der letzten Zeit mehr als einmal begegnet bin. Dies war nun kein Grund das Buch abzubrechen, vielmehr wollte ich wissen, was sich die Autorin alles hat einfallen lassen. Denn es ist schon interessant, wie viele Ideen es gibt und ein bekannter vorhersehbarer Plot so gestaltet wird, dass man als Leser neugierig ist und wissen will, was denn nun alles passiert.


Fazit:
Es war schon  unterhaltsam das Buch zu lesen, sehr gut haben mir die Schilderungen über die Insel und die Mentalität der Bewohner gefallen. Wer also nach einer netten Lektüre zum zwischendurch Lesen sucht, könnte hier vielleicht das passende finden.

Ich möchte mich beim Verlag vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken.

Montag, 29. Januar 2018

Rezension - Abschied in Prag


Autorin: Alyson Richman

Titel: Abschied in Prag

Genre: Historisch

Version: eBook und Taschenbuch

erschienen: 11. Dezember 2017

Seiten: 384

Altersempfehlung: Erwachsene

Verlag: Diana Verlag




Die amerikanische Bestsellerautorin Alyson Richman hat bereits mehrere Romane verfasst, die in zahlreiche Sprachen übersetzt wurden. Zuletzt erschien Ein italienischer Garten im Diana Verlag. Sie lebt mit ihrem Mann und ihren Kindern auf Long Island, New York.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Lenkas und Josefs Geschichte beginnt im Prag der 1930er Jahre. Kurz nach ihrer Heirat werden die jungen Liebenden beim Einmarsch der Deutschen auseinandergerissen. Josef emigriert, arbeitet als Arzt in New York, heiratet. Lenka entrinnt im Konzentrationslager dem Tod nur knapp und beginnt nach dem Krieg ein neues Leben in den USA. Obwohl sie glauben, einander nie wiederzusehen, vergessen sie ihre Liebe nie. Bis sie sich sechs Jahrzehnte später in New York zufällig begegnen…


Meine Meinung:
Hier hatte ich mal wieder ein Buch in meinen Händen, das reichlich Emotionen hervor gerufen hat. Es gibt ja reichlich Bücher, in denen über das Schicksal vieler Menschen während der Weltkriege geschrieben wird. Einige habe ich auch schon gelesen und jedes Mal berührt es mich wieder sehr.
Die Autorin ist hier von einer wahren Begebenheit ausgegangen und hat dies in eine Geschichte mit anderen Personen eingeflochten. Sie hat sehr gut recherchiert und uns Leser mal wieder an die Gräueltaten erinnert.
Das Buch hat mich aber auch nachdenklich gestimmt, wie hätte ich mich in den verschiedenen Situationen verhalten? Auf der einen Seite war ich über manche Entscheidungen verärgert, auf der anderen Seite konnte ich die Personen aber auch verstehen. Eine Zwickmühle war es für viele, egal wie sie sich entscheiden würden, entweder bedeutete es Gefahr und Tod oder lebenslange Vorwürfe und ein schlechtes Gewissen.
Zwei Personen stehen in diesem Buch im Vordergrund. Lenka, von ihr erfahre ich das meiste und Josef, beide mussten Entscheidungen fällen und ganz besonders hat es mich gefreut, dass sie sich wieder getroffen haben.
Das Buchcover gefällt mir sehr gut, symbolisch sehen wir im Vordergrund einen Koffer. Oft genug mussten viele Menschen damals ihre Koffer packen und eine ungewisse Reise antreten. Die Geschichte spielt in den ersten Jahren in Prag und deshalb passt das Bild der Karlsbrücke ebenfalls bestens zum Inhalt.


Fazit:
Wer mal wieder ein ernsteres und gefühlvolles Buch lesen möchte, dem kann ich dieses sehr empfehlen.

Ich möchte mich beim Verlag für das Rezensionsexemplar bedanken

Mittwoch, 1. November 2017

Rezension - Wintersterne


Autorin: Isabelle Broom

Titel: Wintersterne

Genre: Weihnachtsbuch

Version: eBook und Taschenbuch

erschienen: 9. Oktober 2017

Seiten: 449

Altersempfehlung: Erwachsene

Verlag: Diana




Die Autorin Isabelle Broom, geboren 1979 in Cambridge, hat Medienwissenschaft an der University of West London studiert und arbeitet als Redakteurin und Autorin. «Wintersterne» ist ihr zweiter Roman im Diana Verlag.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Eine Reise ins magische, verschneite Prag: Für Megan, Hope und Sophie ist das die perfekte Gelegenheit, um vor ihren Problemen wegzulaufen. Sie lernen sich in einer Hotelbar kennen, und obwohl die drei Frauen völlig unterschiedlich sind, verstehen sie sich auf Anhieb. Gemeinschaftliche Streifzüge durch die winterlich verzauberte Stadt konfrontieren sie mit ihrer Vergangenheit und führen sie zu besonderen Begegnungen. Und vor allem zu sich selbst.


Meine Meinung:
Ach, da wurden Erinnerungen geweckt. Vor Jahrzehnten war ich zu Ostern in Prag und es hat geschneit und war kalt. Also fühlte ich mich mit den Protagonisten bestens verbunden. Allerdings hatte ich nicht ganz so viel Schnee, wie sie. Aber die Sehenswürdigkeiten habe ich ebenfalls besucht und es machte mir richtig Spaß, ganz besonders Megan mit ihrer Kamera zu begleiten.
Aber ich kann von mir behaupten, dass ich damals nicht diese Probleme mit mir herum tragen musste, wie die drei Protagonistinnen.
Ich hatte dieses Buch ja gefunden, als ich auf der Suche nach Büchern war, die im Winter spielen und die sich wunderbar für die Advents- und Weihnachtszeit eignen. Ich lasse das Buch jetzt mal in meiner Liste, aber  die Probleme hätten auch zu jeder anderen Jahreszeit bewältigt werden können. Allerdings hätten alle dann nicht den leckeren Glühwein getrunken und eine Schneeballschlacht machen können.

Die Autorin hat sich einiges an Problemen ausgedacht mit denen die Frauen klar kommen sollten. Es war nicht leicht und jede tat sich auch sehr schwer. Die eine, weil sie etwas nicht wahr haben wollte, die andere, weil sie sich zu viele Gedanken machte und Angst hatte sich zu binden und die dritte konnte nicht loslassen und sich auf etwas neues schönes einlassen.
Sehr packend hat Isabelle Broom beschrieben, wie sie alle damit umgingen und am Ende es irgendwie geschafft haben. Ich konnte jetzt nicht alles nachvollziehen, aber ich steckte ja auch noch nie in eine der Situationen. Auf jeden Fall hat es mir gefallen, wie die Autorin die Schönheiten von Prag in die Geschichte einbezogen hat.


Fazit:
Ich würde jetzt nicht behaupten, dass es eine leichte Lektüre ist, was die Autorin uns Lesern da geboten hat. Es fällt jetzt nicht unter einem weihnachtlichen Wohlfühlbuch, aber trotzdem würde ich keinem vom Lesen abhalten. Man muss sich einfach darauf einstellen, dass viele Schicksale behandelt werden.

Bei dem Verlag möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken.

Dienstag, 19. Juli 2016

Rezension - Geradeaus ist keine Himmelsrichtung


Autorin: Irene Zimmermann

Titel: Geradeaus ist keine Himmelsrichtung

Genre: Humor, Frauenroman

Version: eBook und Taschenbuch

erschienen: 13.Juni 2016

Seiten: 368

Altersempfehlung: Erwachsene

Verlag: Diana




Die Autorin Irene Zimmermann, geboren in Ravensburg, studierte Germanistik und Politikwissenschaft in Freiburg und arbeitete als Lehrerin. Seit vielen Jahren schreibt die SPIEGEL-Bestsellerautorin erfolgreich Kinder- und Jugendbücher. "Geradeaus ist keine Himmelsrichtung" ist ihr erster Roman im Diana Verlag.


Kurzbeschreibung,  übernommen:
Karola, Regine und Giulia müssen fliehen – und zwar sofort. Eigentlich wollten sie nur ein Auto von Zürich nach Deutschland überführen, die 1,5 Millionen im Kofferraum gehörten nicht zum Plan. Denn das Geld war sicher nicht für sie gedacht, und irgendwer wird es vermissen. Aber einfach zurückgeben wäre ja auch blöd. Kurzerhand fahren die drei Freundinnen zu Karolas Tante aufs Land, wo sie die kleine Gemeinde und die Männerherzen gehörig durcheinanderwirbeln …


Meine Meinung:
Das Buchcover hat mal wieder den Ausschlag dazu gegeben, dass ich mich mit dem Buch beschäftigte. Die Kurzbeschreibung las sich auch sehr interessant und vielversprechend, also musste ich nicht lange überlegen, ob ich dieses Buch lesen wollte.

Tja, nie hätte Karola  daran gedacht, als an einem Sonntagmorgen um 5 Uhr das Telefon klingelte und sie einen Job angeboten bekam. was sich daraus entwickeln würde.
Eigentlich sollte nur ein Auto in Zürich abgeholt und abends übergeben werden. Das hört sich nicht sehr aufregend an, eigentlich ziemlich langweilig. Aber auf einmal war Karola nicht mehr alleine unterwegs, sondern wurde von Regine und Giulia begleitet, die die Idee hatten, nebenbei einen netten Mädelsausflug daraus zu machen. Wer konnte denn schon ahnen, dass in dem Auto 1,5 Millionen Euro versteckt waren. Mal ganz ehrlich, wer würde das Geld so ohne weiteres zurückgeben. Ok, wir sind ja alle ehrlich, klar, aber sobald sich herausstellt, dass es der Mafia gehört?? Auf jeden Fall beschlossen die drei, das Geld zu behalten und es begann eine aufregende Zeit für sie. Natürlich werde ich ab hier nichts mehr verraten, aber jeder kann sich vorstellen, dass es dann doch keine langweilige Fahrt wurde.
Irene Zimmermann hat mit Humor und Spannung geschildert, was die drei alles erleben. Selbst nach der Ankunft bei Karolas Tante, die in einem kleinen Ort  bei Kassel wohnt, ging es mit den Aufregungen weiter.  Aber auch die Liebe kommt nicht zu kurz, ebenfalls werden Begebenheiten aus der Vergangenheit endlich mal verarbeitet. Kein Wunder, denn auf Schritt und Tritt wird Karola an so vieles erinnert.
Die Autorin hat den Beteiligten interessante Charaktere zugeordnet und sie so wunderbar ausgeschmückt. Ich bin mir allerdings nicht sicher, ob eine der drei Frauen eine Freundin von mir werden könnte. Zumal ich deren Verhalten nicht immer nachvollziehen und verstehen konnte. Aber das sollte ja auch kein Problem sein, denn ich hatte mir das Buch ja schließlich nicht als Tatsachenbericht ausgesucht, ich wollte eine leichte flotte Sommerlektüre finden.

Anfangs erwähnte ich das Cover, was mir wirklich sehr gut gefällt, man kann es lange betrachten und sieht dann wieder eine andere liebevolle Kleinigkeit. Auch bei der Rückseite lohnt sich ein genaues Hingucken.


Fazit:
Als leichte und flotte Sommerlektüre kann ich das Buch durchaus empfehlen.

Ich möchte mich beim Verlag Diana vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken

Montag, 4. April 2016

Rezension - Der Zitronengarten



Autorin: Helena Marten

Titel: Der Zitronengarten

Genre: Historisch

Version: eBook, gebunden und broschierte Ausgabe

erschienen: 14. Dezember 2015 als TB

Seiten: 512

Altersempfehlung: Erwachsene

Verlag: Diana



Helena Marten ist ein Pseudonym, hinter dem sich zwei Autorinnen verbergen. Beide leben in Frankfurt am Main und sind in der Verlagsbranche tätig. "Der Zitronengarten" ist nach "Die Porzellanmalerin" und "Die Kaffeemeisterin" ihr dritter gemeinsam verfasster Roman.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Zwei Schwestern, eine alte Familienfehde, eine italienische Reise
Frankfurt und Italien 1764: Nach dem Tod des Vaters kämpft die junge Luisa mit aller Kraft um ihr Erbe, denn sie fürchtet um ihre Stellung im Familienunternehmen Montanari & Figli. Francesca, ihre italienische Halbschwester, von der sie bis vor Kurzem nichts wusste, hat sich ausgerechnet mit ihrem ärgsten Widersacher verbündet. In ihrer Not begibt sich Luisa auf die gefährliche Reise über die Alpen, um sich bei der italienischen Verwandtschaft Hilfe zu holen. Dort wird sie zu ihrer Überraschung mit einer alten Familienfehde konfrontiert …

Meine Meinung:
Ich gestehe, hier hat das Buchcover mal wieder dafür gesorgt, dass ich auf dieses Buch neugierig wurde. Die Kurzbeschreibung las sich auch ganz interessant und so war es keine Frage, ob ich dieses Buch nun lesen will oder nicht.

Das Buch hatte mich dann auch ziemlich schnell gefesselt, ich empfand es von Anfang an sehr spannend und ich konnte gar nicht schnell genug lesen, weil ich unbedingt wissen wollte, wie sich die Geschichte entwickelt. Manchmal kam es mir etwas langatmig vor und ich wurde ungeduldig und hätte beinahe gerufen: jaja ist schon gut, mach hinne, ich will wissen, wie es weitergeht und nicht den Gedanken oder Träumereien von jemandem folgen.
Denn Luisa, obwohl sie sehr kompetent war und viel Ahnung vom Geschäft des Familienunternehmens hatte, war ein schüchternes und verträumtes Mäuschen und kam mir trotz allem sehr naiv vor. Die beiden Autorinnen haben sehr viele interessante Personen mit den unterschiedlichsten Charakteren mitwirken lassen. Besonders die drei Frauen der Familie: die erste schüchtern, piepsig und verträumt, die zweite steckt gerne den Kopf in den Sand und will unbedingt Haltung bewahren, bis sie endlich mal mit der Hand auf den Tisch haut und die dritte ist viel zu aufbrausend und redet sich um Kopf und Kragen.

Neben den Problemen der Familie, die aus den verschiedensten Gründen entstanden sind, habe ich so einiges über das Leben zu der damaligen Zeit in Frankfurt erfahren. Interessant, wie dort mit Italienern und Katholiken umgegangen wurde.

Wie ich schon erwähnte, kamen mir einige Stellen etwas langatmig oder zu ausführlich beschrieben vor. Was natürlich wichtig war, aber ich war einfach zu ungeduldig, ich wollte etwas ganz anderes lesen. Denn es wurde zum Ende des Buches immer spannender und zum Schluss war ich zufrieden mit allem.

Fazit:
Wer es liebt, Verwicklungen aufzulösen,  unmögliche Gesellen und  interessante Leute kennen lernen möchte und nichts dagegen hat, wenn der Zufall ziemlich oft eintritt, dem wird dieses Buch ebenfalls gefallen. Ich empfehle es gerne weiter.

Ich möchte mich bei dem Diana Verlag für das Rezensionsexemplar bedanken.